Imperium - Outplay

Ok, dann würde ich sagen ließ dich erstmal etwas auf Corellia ein und denn Rest besprechen wir bei PN oder ICQ. Außer es hat jemand was einzuwenden oder nen besseren Vorschlag für Trask um möglichst schnell ins Spiel zu kommen.

Gruß Muldoon
 
Zwei abschließende Fragen/Vorschläge hätte ich dann doch:

1. Ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe innerhalb des Ordens offensichtlich? (Uniform, Insignia, Tätowierung etc.)

2. Hat der Imperator eine eigene Gruppe von „Spezialisten“ um sich, die er selbst ausbildet? (Stichwort: „Innerer Zirkel“)


Zu 1: Nein, direkt wird nichts vorgeschrieben werden. Natürlich können sich gewisse Trends feststellen lassen bzw. werden sich herauskristalisieren können, doch offiziell wird nichts vorgeschrieben.

Zu 2: Da der Imperator, so wie alle anderen Spieler eines Siths, nicht Meister aller Spezialisierungen sein kann, lehrt er jene die er wählt, wenn er denn eine wählt. Allerdings schart er sicherlich unter seinen Günstlingen aus jeder Sparte einen.
 
Zusatz zu den Spezialisierungen:

In einigen Gesprächen mit Usern wurde angeregt, eine mögliche Bandbreite von Möglichkeiten innerhalb der Spezialisierungen bzw. deren Beschreibungen aufzuzeigen, da die Facetten der einzelnen Spezialisierungen und Möglichkeiten manchmal nicht erkannt werden oder nicht für möglich gehalten werden.

So kann der Sith Forscher ein Wissenschaftler vom Schlage eines Indiana Jones sein, oder ein Technokrat der neben der Macht noch auf die Macht der Technik und deren Spielereien vertraut.

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen dann im fertigen Endprodukt der Beschreibungen dann bei seiner Wahl, wenn gewünscht, weiter.
 
Was mir auch nicht gefällt, ist die Parallelität zu den Jedi.

Dasselbe dachte ich auch, aber eine gewisse Symmetrie wird sich wohl kaum vermeiden lassen. Immerhin kann ein Jedi ebenso leicht auf den Gedanken kommen, seinen Umgang mit dem Lichtschwert zu verbessern, wie ein Sith. Letzten Endes kann ein klarer Unterschied zwischen beiden dann nur durch eine verschiedene Philosophie des Kampfes erreicht werden. Es liegt also an den jeweiligen Spielern und deren Einfühlungsvermögen.

Was mir hingegen gut gefällt, ist die Möglichkeit, die Spezialisierungen schon im Rang des Apprentice anzugehen. So wird das Ganze in absehbarer Zeit auch für "Normalsterbliche" interessant, welche nicht schon seit Jahren im PSW weilen. Die Beschränkung auf eine "Profession" spricht mich aus im Jedi-Thread bereits genannten Gründen ebenfalls an.

Nachgedacht werden sollte vielleicht noch einmal über die Bezeichnung "Sith-Kultist", da sie durch die Existenz nicht-machtsensitiver Sekten etwas irreführend wirkt. Angemerkt sei auch noch, dass ich in der Auflistung der besonderen Fähigkeiten etwas die Kampfmeditation vermisse, obwohl Schwertgeborene und besonders Piloten davon immens profitieren würden.

Abschließend noch eine Frage: Wie genau sollen die sowohl zahlen- als auch rangmäßig im Imperium nicht ganz unbedeutenden "Flotten-Sith" (Elysa Nerethin, Alynn Kratas, Jade Dalmascae, Darth Slayer) in das vorgeschlagene System eingeordnet werden?
 
Abschließend noch eine Frage: Wie genau sollen die sowohl zahlen- als auch rangmäßig im Imperium nicht ganz unbedeutenden "Flotten-Sith" (Elysa Nerethin, Alynn Kratas, Jade Dalmascae, Darth Slayer) in das vorgeschlagene System eingeordnet werden?

Slayer ist derzeit inaktiv. ;)

Zur Spezialisierung auf bestimmte Fähigkeiten: Falls ich je wieder einsteige werde ich mein bisheriges System fortführen, in dem Slayer ein Gleichgewicht aus Stärken (Spezialisierungen) und Schwächen besitzt. Slayer wird dann eine Spezialisierung entsprechend seiner Fähigkeiten verkörpern - also z.B. Meister im Umgang mit dem Lichtschwert.

Was den formalen, politische Titel angeht: Beim Einstieg in die Flotte wurde mir gesagt, dass man in einem der beiden Orgas nur bis zu einem gewissen Rang aufsteigen kann und darüberhinaus wählen muss, ob man lieber den Weg zum Sith Executor oder Flottenadmiral anstrebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor ich das Résumée der hier eingebrachten Meinungen darstelle, gehe ich noch auf den zuvor unbeantworteten Fragen eines Spielers ein.

Nachgedacht werden sollte vielleicht noch einmal über die Bezeichnung "Sith-Kultist", da sie durch die Existenz nicht-machtsensitiver Sekten etwas irreführend wirkt.

Über eine Neubezeichnung kann durchaus nachgedacht werden, wenn der Name als unpassend befunden wird. Allerdings fehlt mir gerade ein Pendant bzw. eine Vorstufe für einen Sith-Alchemisten.

Angemerkt sei auch noch, dass ich in der Auflistung der besonderen Fähigkeiten etwas die Kampfmeditation vermisse, obwohl Schwertgeborene und besonders Piloten davon immens profitieren würden.

Die Fähigkeit Kampfmeditation wird nicht als Spezialmachtfertigkeit aufgeführt, weil die Technik in unserer Machtfertigkeitstabelle vorhanden ist und daher für jeden erlernbar ist. Daher auch für Piloten und Schwertgeborene.

Abschließend noch eine Frage: Wie genau sollen die sowohl zahlen- als auch rangmäßig im Imperium nicht ganz unbedeutenden "Flotten-Sith" (Elysa Nerethin, Alynn Kratas, Jade Dalmascae, Darth Slayer) in das vorgeschlagene System eingeordnet werden?

Diese Spieler können sich im Konsens mit der Sith OL eine eigene Spezialisierung erarbeiten, wie bereits in diesem Post besprochen. Diese Spezialisierung könnte sich dann speziell an die Bedürfnisse dieser Spieler richten, z.b. ein möglicher Sith Taktiker.

Nun zum Résumée:

Allgemein sind die Rückmeldungen zu den Spezialisierungen positiv. Daraus ziehe ich den Schluss, dass diese Form der Spezialisierung durchaus gewollt und begrüßt werden würde. Einige Spieler haben bereits Interesse bekundet, was mich natürlich persönlich besonders freut. Natürlich gab es auch bedenken, die sich in der Befürchtung manifestieren, dass dem Spieler in seiner Charakterentwicklung Steine in den Weg gelegt werden, weil befürchtet wird, man würde dem Spieler etwas wegnehmen. Einen perfekten All-Rounder, kann es in einem Spiel welches in Powergaming nicht münden will, nicht geben. Ein All-Rounder kann zwar von allem etwas wissen, aber keinen Bereich perfekt beherrschen. Das geht weder im realen Leben, noch im Rollenspiel. Schwächen sind gerade die großen Stärken des Rollenspiels, denn deren Ausspielung macht die Stärken des Charakters umso besonderer.

Die Befürchtung, dass ein Charakter durch eine aggressiv ausgerichtete Spezialisierung in einer Kampfsituation immer die Oberhand haben würde, ist durch den Charakter des Zusammenspiels im PSW obsolet. Kämpfe werden in der Regel abgesprochen, Richtungen festgelegt und Grenzen gesteckt. Die Spezialisierung sollte in solchen Überlegungen, genauso wie Rang / Situation / Terrain / Vorgeschichte ein Faktor sein, der beim Abwägen einbezogen werden sollte. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, schließlich gab es im PSW auch Kämpfe zwischen Rittern und Warrior oder zwischen Räten und Warrior und diese Spieler konnten sich auch auf einen adequaten und guten Konsens einigen. Dem Spieler wird nichts weggenommen und nichts verboten. Ein Sith Forscher muss nicht direkt unserer Assoziation eines weltfremden, verschrobenen Mannes in Kittel und blubbernden Substanzen entsprechen. Auch Indiana Jones war ein Professor und hatte doch eine ziemlich aktive Rolle. Man sollte den Charakter auch nicht nur auf seine Spezialisierung reduzieren. Ein Charakter hat in der Regel mehr Facetten, als nur diese Eigenschaft. Er kann sich in jede erdenkliche Richtung entwickeln und seine Spezialisierung, wenn man so will, ziemlich frei ausleben.

Eine Spaltung der Sith ist durch diese Spezialisierung weder angedacht noch gewollt. Die Spezialisierungen stellen (Glaubens-)Strömungen innerhalb des Sith Ordens dar, die sich aus der Jahrtausende alten Tradition der Sith heraus entstanden sind. Der Imperator hält, als souveräner Herrscher innerhalb des Imperiums und damit auch als Oberhaupt des Sith Ordens herrscht als Sith'ari, als Dunkler Lord der Sith. Allein aus der Erlangung seiner Position heraus, hat dieser Herrscher also dafür gesorgt, dass nur die richtigen Leute aufsteigen und die Positionen im Orden erlangen, die eine Spaltung verhindern. Natürlich kommt es ab und an zu Zwist und Schismen, wir haben zwei davon bereits hinter uns, doch das liegt, wie Count Dooku mit dem berühmten Ausspruch "Treachery is the way of the Sith" feststellte, in der Natur der Sith.

Einige Spieler befürchteten auch eine galaktisch geographische Aufspaltung der Spieler. Dieser Punkt wird durch die Vertreter der einzelnen Spezialisierungen im Ordensgebäude auf Bastion entkräftigt. Soll heißen, jeder der eine Spezialisierung anfangen will, kann sie auf Bastion tun, wo bereits das Gros der Sith Spieler anzutreffen wäre. Einzelne Tempel und Akademien sind zwar vorhanden, aber zum Weiterkommen innerhalb der Spezialisierung kein muss.

Ich hoffe, ich habe die größten Bedenken, die nicht zwangsläufig auch zutreffen müssen, zusammengefasst. Das Konzept an sich ist nicht das, was die Einschränkungen hervorruft, sondern die Spieler die sich, vielleicht einfach unbewusst, der Möglichkeiten und Chancen nicht bewusst sind. Zur Beantwortung dieser Fragen und zur Beihilfe zu einer treffenden Wahl für den eigenen Charakter, steht die Sith OL natürlich immer gerne mit Rat und Tat zur Seite, um für alle eine geeignete Lösung zu finden.
 
Irgendwie hab ichs vermasselt meinen Senf dazu abzugeben. Ich find das Ding ist durch und durch gelungen. Ich werde dies auch umgehend beginnen in meinen Char miteinzubauen.

Allegious kommt wohl am ehesten dem Sith-Alchemist gleich, wobei er damit nicht ausschließlich hantiert, aber eben doch einen Fokus darauf setzt. Also- dat geht ab! :) *thumbs up*
 
Ich persönlich werde, da ich diesen Pfad bereits inplay seit längerem verfolge, mich mit Draconis der Sith Magie verschreiben. Daher wird die Akolythen/Hexerlaufbahn gewählt.
 
Für Chiffith ist eine Karriere als Sith-Assassine wie auf den Leib geschneidert. Sofern sich das Spiel nicht unerwartet in eine andere Richtung bewegt, werde ich ihn diesen Weg beschreiten lassen und das Spezialisierungssystem daher sehr gerne in Anspruch nehmen. Sehr, sehr langfristig natürlich. ^^
 
Update zum Einsatzfeld eines Sith Disciple!

Um nicht alleine oder in der Gruppe im Sith Ordensgebäude auf Bastion zu versauern, hat sich die OL in Zusammenarbeit mit der Verwaltungs -und Militär OL folgende neuen Aufgabenfelder überlegt, in denen Sith Disciples (dunkle Jünger) auch etwas freier agieren können:

Verwaltung

Der Sith Raum untersteht in unserem Galaktischen Imperium unter der Selbstverwaltung des Sith Ordens. Das bedeutet, dass die Planeten von Gouverneuren aus den Sith Reihen (Warrior) geführt werden können (Eine entsprechende Vita ist dafür gern gesehen, Neulinge sollten IP vllt. Mit einem Beraterstab agieren). Ein Sith Disciple könnte in diesem Umfeld einem dieser Gouverneure als Sekretär zur Hand gehen und kleinere Missionen für diesen Gouverneur erledigen.

Militär

Sith Disciple können innerhalb einer Auxiliareinheit den Grunddienst des Militärs absolvieren und dann in einer Militäreinheit aus Jüngern am Kampfgeschehen teilzunehmen. Diese achtköpfigen Einheiten agieren wie ein gewöhnliches Squad der imperialen Armee. In einem Platoon existieren drei Jünger-Squads und ein Squad aus Veteranen der imperialen Armee, die diese Jünger im Kriegseinsatz ausbilden. So können die Jünger auch an Schlachten im PSW RPG besser teilnehmen und man schafft damit abwechslungsreichere Spielmöglichkeiten, als nur im Tempel zu trainieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hiermit möchte ich nun auch den Leitfaden für die Verwaltung vorstellen.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik könnt ihr euch gern hier oder per privater Nachrichtenfunktion bei mir melden. Schließlich kann auch ich nicht alles wissen und manche Sachen erscheinen vielleicht mir klar, aber dem einen oder anderen Leser nicht.

Darum scheut euch nicht. Eure Mitarbeit ist stets willkommen.

Grüße,

Aiden
 
Aufgrund des breiten Feedbacks zu Verbesserung des Flottenspiels wollen wir dies zu einem späteren Zeitpunkt auch für andere Waffengattungen des Imperiums anbieten. Für den Moment jedoch wollen wir uns erst einmal auf die bevorstehende Feedbackaktion konzentrieren. Falls ihr also Ideen/Fragen/Feedback für die anderen Waffengattungen habt, ihr werdet die Möglichkeit haben die alle einzubringen. Danke für euer Interesse und eure Geduld.
 
Da wir mitunter dabei sind eine Übersicht für die von den imperialen Streitkräften (des PSWs) verwendeten Rängen inklusive Ranginsignie zu erstellen, einige - passende und stimmige - englische Ränge jedoch keine deutsches Äquivalent aufweisen wollte ich einfach mal nachfragen, ob jemand auf einer deutschen Bezeichnung für alle Ränge besteht, oder ob, da vorwiegend generell die englischen Begriffe verwendet werden, man auch mit einer rein englischsprachigen Übersicht leben kann.
 
Ich habe ehrlich gesagt nie verstanden, warum man die deutschen Bezeichnungen bei der Neuen Republik überhaupt erst eingeführt hat. Sie verwirren militärisch nicht vorgebildete Spieler nur unnötig und selbst Wehrdienstleistende oder Berufssoldaten können sich nur eingeschränkt auf ihre Kenntnisse verlassen, weil die Dienstgrade ganz offensichtlich keinem einheitlichen Vorbild entstammen. Siehe Feldwebel und Korporal.

Da das Imperium außerdem den Rang des (US-amerikanischen) Warrant Officer, für den man kein hiesiges Äquivalent finden wird, nutzt, und ein (Ober-)Stabsgefreiter von den Kompetenzen her nicht mit einem Corporal gleichzusetzen ist - wie es der entsprechende NATO-Code nahelegt -, wirkt das Ganze auf mich ziemlich überflüssig. Und unatmosphärisch noch dazu, immerhin redet Darth Vader seine Untergebenen auch in den lokalisierten Filmen mit "Commander" und nicht mit "Fregattenkapitän" an. Englisch ist für mich ein essentieller Bestandteil der Star Wars-Galaxis und wer zwanghaft alles germanisieren will, möge den Dreadnaught doch bitte ab sofort "Fürchtenichts-Kreuzer" nennen.

Übrigens existiert im Sourcebook Galaxy at War bereits eine grafische Darstellung der imperialen Militär-Hierarchie - allerdings warne ich davor, sie 1:1 zu übernehmen. Zumindest der "Senior Sergeant" stößt mir nämlich etwas auf.
 
Ich persönlich finde die englischen Begriffe stimmiger (und auch transparenter) und würde sie zumindestens gerne benutzen dürfen ohne damit "aus dem Rahmen" zu fallen. :) Deutsche Äquivalente sind interessant, für mich jedenfalls nicht so wichtig.
 
Mit dem Warrant Officer triffst du genau ins Schwarze, dazu gibt es einfach kein passendes Äquivalent, dennoch ist der Rang einfach stimmig und sollte beibehalten werden.

Ich muss zugeben, was mich an der Rangübersicht im Galaxy of Wars ein bisschen abschreckt ist vor Allem der Umstand, dass dort Warrant Officers als Commissioned Officers gezählt werden. Naheliegend wäre da dann auch, dass sie innerhalb der Offiziersränge aufsteigen können.

Für alle die das Buch nicht haben:

O-0 Junior Warrant Officer
O-1 Senior Warrant Officer
O-2 Second Lieutenant
etc.pp.

Meines Kenntnisstandes nach sind es aber (zumindest auf unserer guten alten Erde) Spezialisten, die innerhalb der Warrant Officer Laufbahn (W1-W5) aufsteigen können. Dabei generell über allen NonComs/Unteroffizieren und Offiziersanwärter stehen, aber unter dem O-1. Nur bleiben sie dabei halt in ihrer eigenen Laufbahn, in der sie aber auch mitunter und je nach Situation Fahrzeuge, Luftfahrzeuge oder sogar Einheiten kommandieren können, ebenso können ihnen Trainings- und Weiterbildungsaufgaben zufallen. Die US-Navy hat ja beispielsweise auch ein "Flying Chief Warrant Officer"-Programm, nachdem Absolventen (CWOs) Positionen als Pilot oder Offiziere an Bord von P-3's Orion und H-60's Seahawk werden können.

Generell war angedacht die Anzahl der Ränge bei Mannschaftsdienstgraden und Unteroffizieren (Insgesamt 9 Ränge) stark an Ginsen anzulehnen, da viele Spieler dies als Orientierung nutzen. Vorzugsweise ist die Rangübersicht die wir erstellen nahe genug an Ginsen dran, dass sich jeder der mit dem dortigen System vertraut ist auch im PSW-System direkt zurechtkommt. So zumindest das bisherige Ziel, nachdem Motto "Einfach und übersichtlich".

Letos, englische Begriffe für Ränge stellen gar kein Problem dar, insbesondere im Imperium hat kaum jemand die deutschen Begriffe verwendet. Du bist also definitiv auf der sicheren Seite, wenn du für die Dienstgrade englische Begriffe verwendest. ;)
 
Mit dem Warrant Officer triffst du genau ins Schwarze, dazu gibt es einfach kein passendes Äquivalent, dennoch ist der Rang einfach stimmig und sollte beibehalten werden.

Dagegen sage ich auch nichts, zumal der Rang sogar in den Filmen auftaucht. Allerdings ist er bisher eher ein nettes Gimmick denn eine wirkliche Konstante im Rollenspiel - was meiner Meinung nach mit seinen unklar (oder gar nicht?) umrissenen Kompetenzen zu tun hat. Geklärt werden müsste auf jeden Fall, Einheiten welcher Größe er bei welcher Waffengattung selbst führen darf, denn eine rein beratende Position wird nur die wenigsten Spieler reizen. Außerdem ist festzulegen, wer überhaupt wie in diese spezielle Gruppe aufsteigen darf und warum er nicht einfach seine reguläre NCO-Laufbahn (die in der Regel wenigstens bis zum Sergeant fortgeschritten sein muss) weiter verfolgen sollte.

Wo wir schon dabei sind: Laut Imperial Sourcebook ist der Sergeant Major als einer der ranghöchsten Unteroffiziere gerade einmal der Vize eines Platoons, obwohl er in der Realität den Kommandeuren von Brigaden und Divisionen zur Seite stehen kann. Das wirft natürlich die Frage auf, was dann eigentlich Staff, Master und First Sergeants im Imperium den ganzen Tag so tun. Agieren sie weiterhin als Squad Leader? Falls ja, käme ich mir an ihrer Stelle gewaltig verarscht vor, denn dann würden Corporal (2IC Squad), Sergeant (Squad Leader) und Sergeant Major (2IC Platoon) unterhalb des Lieutenants vollkommen genügen.

Ich muss zugeben, was mich an der Rangübersicht im Galaxy of Wars ein bisschen abschreckt ist vor Allem der Umstand, dass dort Warrant Officers als Commissioned Officers gezählt werden.

Deswegen sagte ich auch, dass die Liste (welche übrigens in meinem letzten Beitrag verlinkt ist) mit Vorsicht zu genießen sei. Wie du korrekt angemerkt hast, steht der (US-amerikanische) Warrant Officer unter dem Second Lieutenant, aber über den Unteroffizieren und Offiziersanwärtern. Nachdem er es bis zum Sergeant geschafft und eine entsprechende Weiterbildung absolviert hat, wird er nur noch innerhalb seiner gesonderten Gruppe befördert werden.

Natürlich sind die beruflichen Details innerhalb jeder Branch abseits der allgemeingültigen Fakten teils vollkommen unterschiedlich, wie man eben an dem Flying Chief Warrant Officer und dem Infantry Weapons Officer sieht. Das könnte im PSW durchaus ebenso gehandhabt werden, denn faktisch geht es hier ja ausschließlich um die Bodentruppen, nachdem durch die Beförderung Cyrron Lubos' klargemacht wurde, dass TIE-Piloten nur Offiziere sein dürfen. Für die Flotte ist jeder Dienstgrad unterhalb des Lieutenant Commander sowieso vollkommen uninteressant.

Generell war angedacht die Anzahl der Ränge bei Mannschaftsdienstgraden und Unteroffizieren (Insgesamt 9 Ränge) stark an Ginsen anzulehnen, da viele Spieler dies als Orientierung nutzen.

Da das ursprüngliche Thema ein anderes ist, halte ich mich an dieser Stelle kurz: Ginsen ist meiner Meinung nach ein denkbar schlechtes Vorbild. Zu viele Fehler (siehe beispielsweise N1 bis N3), zu viele Ungereimtheiten (siehe komplettes TIE sowie Stormtrooper Corps).
 
Ich habe dir bei den Punkten mit den Warrant Officers zugestimmt gehabt.

Bisher sieht es bei den Bodentruppen in der Konzeption so aus:

E-1 Private
E-2 Private First Class
E-3 Lance Corporal

N-1 Corporal
N-2 Sergeant
N-3 Staff Sergeant
N-4 Master Sergeant
N-5 Sergeant Major
N-6 Command Sergeant Major

W-1 Warrant Officer
W-2 Chief Warrant Officer
W-3 Master Chief Warrant Officer

O-1 2nd Lieutenant
O-2 Lieutenant
...

Es ist möglich, dass sich einer der Sergeants zu einem First Sergeant oder Senior Sergeant (der Begriff sagt mir auch nicht zu) ändert, aber das sind eher Formalitäten. Wir hegen nicht den Anspruch, dass es 1:1 mit dem EU übereinstimmt, sondern wie du auch schon meintest, stimmig ist und nichts verliert. Dabei sollte es aber einfach und möglichst übersichtlich gehalten werden, daher auch die Entscheidung First Sergeant und Senior Sergeant erst einmal außen vor zu lassen. 5 unterschiedliche Sergeants sollten vollkommen reichen, um alle zufallenden Rollen/Verantwortungen für NCOs abdecken zu können. Die entsprechenden Ränge mit Aufgabenbereiche/Beschreibungen zu versehen ist möglich und hatte ich schon einmal angedacht, vorerst wollten wir aber eine klare Struktur erarbeiten.

Der Vergleich mit Ginsen greift insofern, dass wir 9 Ränge für Mannschafts- und Unteroffiziersgrade haben wollten, und bis zu 14 für Offiziere da manche Spieler auch die Rangsymbole von dort verwenden (Für die derzeit 3 Warrant Officerränge kann man relativ leicht neue Rangabzeichen entwerfen).
Die Intention war nicht alle Ränge so wie sie dort existieren zu übernehmen, denn dann könnte man auch einfach sagen, dass es so wie bei Ginsen ist. Was es aber nicht ist. Der Selbstanspruch ist auch keine 1:1 Anwendung des EUs, sondern eine praktische Übersicht zu erstellen, die für das RS treffend ist. Um zukunftsweisend dann auch im PSW selbst als vollständige Quelle für die Ränge des Imperiums gelten, ohne dass man auf anderen Seiten nachschlagen muss. Das ist sicherlich ein Projekt, was mitunter Zeit benötigt, wir glauben aber, dass es sehr nützlich sein kann.

Die anderen angesprochenen Punkte von dir würde ich gerne erst einmal zurückstellen, da wir derzeit noch den Fokus auf der Flottendiskussion haben. Deine Anregungen und Hinweise wurden aufgenommen. Mehr dazu dann aber, wenn wir uns direkt mit den Armee und dem Stormtrooper Corps beschäftigen.
 
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