Lianna

[Lianna, Jeditempel, Eingangsbereich] miz Yerah, Ikarus, Nico und Ly'fe

Cethra machte sich ein wenig Gedanken über die junge Yerah. Das Treiben der Sith auf ihrem Planeten schien ihr sehr zu schaffen zu machen. Das war sicherlich ein gefährlicher Samen, aus dem auch eine unschöne Pflanze wachsen konnte. Aber wer konnte es ihr verdenken? Auch Cethra hatte ihr Paket, die so genannten Geister der Vergangenheit, mit sich herum geschleppt, als sie zu den Jedi kam. Und letzten Endes hatte der Orden, oder fairerweise hauptsächlich Nen-Axa, ihr geholfen das zu überwinden. Auch wenn es alles andere als einfach gewesen war.

"Leider ist es nicht immer so einfach." Sagte Cethra und das bedauern in ihrer Stimme war echt. Auch sie drängte es allzu oft danach, zu handeln. Wie damals, als sie, kaum dass ihre Rippen geheilt waren, am liebsten zu jenem Planeten aufgebrochen wäre, auf dem sie die Piratenbasis gefunden hatte. Ermittlungen anstellen, herausfinden, zu wem genau diese Falle gehörte.
"Das Problem ist, dass Alderaan zum Imperium gehört. Ich bin zwar nicht sehr gut, wenn es um Politik geht, aber ich bin mir recgt sicher, dass wir mit einem Eingreifen einen Krieg provozieren würden. Das würde viel mehr Welten beeinflussen als nur Alderaan. So traurig es auch ist, wir würden viel mehr Schaden anrichten, wenn wir da einfach so hinstürmen. Geduld ist eine tugend, die ein jeder Jedi lernen muss."

Auch ich, fügte sie in Gedanken hinzu, sagte es aber nicht laut.

"Wenn ich fragen darf, warum bist du zu uns gekommen? Ist das der Grund? Das soll keine Wertung werden, ich bin einfach nur neugierig."

Wie lange Yerah wohl schon auf Lianna war... Aber vielleicht sollte Cethra die junge Anwärterin nicht zu sehr mit Fragen bestürmen.

"Gibt es etwas, das du wissen möchtest?"

[Lianna, Jeditempel, Eingangsbereich - auf dem Weg zur Bibliothek] miz Yerah, Ikarus, Nico und Ly'fe
 
Lianna/Jeditempel/Eingangsbereich mit Yerah, Ikarus, Ly'fe, Alina und Cethra

"Mist", dachte sich Nico :"Der Plan hat nicht funktioniert. Naja, dann muss ich einfach mitspielen." als er sich das dachte nahm er sich ein paar Datenkarten und ging zu den anderen (Yerah, Ikarus, Ly'fe und Cethra).

Er sah das sich Cethra und eine andere Person (Yerah) unterhielten. Es war jetzt für ihn genug nicht zu wissen wie die anderen hießen, also fragte er vorsichtig :"Ich hoffe das klingt nicht unhöflich,aber dürfte ich eure Namen und den Rang wissen? Also ich bin Nico Jedaii und noch auf dem Rang eines Padawananwärters."

Als er das erzählt hatte sah er ein Wessen (Alina) das auch eine Datenkarte hatte er ging auf es zu und fragte :"Liest du die noch? Wenn nicht kannst du ihn mir geben und ich bringe ihn zur Bibliothek zurück".

Lianna/Jeditempel/Eingangsbereich mit Yerah, Ikarus, Ly'fe, Alina und Cethra
 
[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Bibliothek] Arkon und andere

Arkon saß schon Stunden in der Bibliothek und hatte Datapad über Datapad vor sich aufgehäuft. Die Informationen die er suchte fand er einfach nicht. Vor einigen Monaten war er von Kirdo III zurückgekehrt und das ohne irgendwelche Erfolge oder Funde. Dabei waren seine Informationen doch zutreffend gewesen, dass dort ein altes Kloster von Machtnutzern gewesen sein musste. Aber scheinbar hatte er die Daten falsch interpretiert, oder der Autor der Text sich geirrt. Er hätte die Möglichkeit gehabt nach Coruscant zurückzukehren, jetzt wo es doch offiziell der Republik gehörte, doch scheute er sich davor. Auf Coruscant lag ein Schatten, ein Abgrund der ihn verschlingen würde, würde er dort zurückkehren. An den Ort, an dem er seinen alten Meister verloren hatte. Der Ort, an dem er sein Gedächtnis verloren hatte und der Ort an dem er Zannah sterben sah. Bilder, die er wohl nie vergessen würde. Bilder, die er nie vergessen wollte. Er seufzte. Nicht zu laut um die anderen Bibliotheksnutzer zu stören. Es war ein Zeichen. Endgültig. Er würde die Suche nach den Artefakten, die er auf Kirdo III vermutet hatte aufgeben. Vorerst. Er orderte einen Bibliotheksdroiden an die Datapads zurück zu bringen und rieb sich dann mit einer Hand über die Stirn. Er musste sich ablenken. Die Gedanken auf einen anderen Weg bringen. Weg von Coruscant. Weg von Zannah. Weg von den Gefühlen die ihn in die Dunkelheit ziehen würden, wenn er ihnen nachgäbe. Bisher hatte die Suche nach den Artefakten ihn abgelenkt, doch brauchte er jetzt etwas anderes. Einen Padawan-Schüler? Vielleicht. Doch konnte er diese Verantwortung übernehmen? Vermutlich nicht. Etwas kurzfristiges. Er entschied sich dazu den Tempel zu verlassen und sich in der Stadt etwas umzusehen, vielleicht die Stadt sogar mit einem Gleiter verlassen und einen Ort zum meditieren suchen?


Arkon stand auf und verließ die Bibliothek. Gedankenverloren - Kirdo III und die Artefakten hatten ihn immer noch nicht los gelassen - lief er dabei in Richtung des Eingangsbereichs der Basis. Dort angekommen, bemerkte er die sich bildende Menge an Wesen nicht und kollidierte dabei fast mit jemanden (Cethra) doch seine Jedi-Sinne ließen ihn noch zeitig ausweichen. Er setzte zu einer Entschuldigung an „Verzeiht, ich habe euch nicht geseh...“, in diesem Moment drehte sich die Person zu ihm um und er erkannte die für Miraluka typische Augenbinde und er konnte das gerade angefangene Wort zum Glück noch in „... wahrgenommen“ ändern. Es wäre ihm furchtbar peinlich gewesen, wenn er gegenüber einem Miraluka angesprochen hätte, dass er etwas nicht gesehen hat...

[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Eingangsbereich] Arkon, Cethra, Alina, Ly’fe, Yerah, Ikarus, Nico
 
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Lianna - Jedi-Tempel - Gänge - Raikens Quartier- T8 und Raiken

Er verneigte sich ebenfalls und starrte noch eine Weile auf die Tür, welche die Padwan hinter sich geschlossen hatte. Ihr Worte beschäftigten ihn noch mehrere Minuten. Sie war eine sehr gute Schülerin. Sie war sogar dazu bereit , ihr eigenes Leben zu riskieren um ihn zu retten. Er würde das Gleiche für sie tun. Sie war nicht nur seine Schülerin, sondern auch sowas wie ein Freund. Er würde nie zulassen, dass ihr etwas geschehen würde.

Ihre Reise würde erneut zu seinem Heimatplaneten gehen. Kopfgeld. Man suchte nach ihm. Um seine Schülerin und sich selbst zu schützen, musste er bestimmte Vorkehrungen treffen. Er würde sich verkleiden müssen.
In den nächsten zwei Tagen, organisierte er sich andere Kleidung und eine Maske, welche sein Gesicht verbarg. Einen Stimmverzerrer , baute er selber ein. Was die Kleidung betraf, wählte er eine schlichte Hose und ein braunes Hemd. Eine Robe konnte und wollte er nicht tragen. So unscheinbar wie möglich. Seine Schwerter verbarg er unter seinem viel zu langen Hemd.

T8 düdelte fröhlich vor sich hin, während sie sich auf den Weg zum Hangar machten.
Schließlich erreichten sie die Solaris. T8 begab sich auf das Schiff, während Raiken auf Alina wartete.


Lianna - Raumhafen - Hangar 7 - Solaris - Raiken
 
[Lianna/Jedi-Tempel/ Eingangsbereich] Ikarus, Yerah, Nico, Cethra, Alina, Ly'fe (NPC)

Ly'fe
rief einem jungen Mann (Nico), der eine der Datenkarten genommen hatte, zu, er solle sie in die Bibliothek zurückbringen. Dann beruhigte er Ikarus, er dürfe ruhig seine Meinung sagen. Er erklärte zwar, sie bräuchten auf Coruscant jeden, der bereit war zu helfen, meinte aber auch, mit 16 sei Ikarus zu jung, um sein Leben zu riskieren, solange er keinen Meister habe. Die Anwärter seien als die nächste Generation an Jedi zu wertvoll, um sich dieser Gefahr auszusetzen. Yerah stimmte Ly'fe zu und begann, sich mit dem Bith über Droiden zu unterhalten.


Kurz darauf stieß eine anscheinend blinde Frau zu ihnen und stellte sich als Jedi-Ritterin Cethra Jayne vor. Auch sie gab Ly'fe recht und fügte hinzu, es gebe noch andere Orte, an denen die Jedi gebraucht wurden. Sie fragte Ly'fe, ob sie helfen könne. Dann stellte sich auch der Junge, der die Datenkarte genommen hatte, als Nico Jedaii vor.

Ly'fe erklärte, was sie tun sollten, jeder nahm sich ein paar Karten und die Gruppe machte sich auf den Weg in Richtung Bibliothek. Unterwegs unterhielten Yerah und Cethra sich über Yerahs Heimatplaneten, Alderaan.
Aufgrund seines gebrochenen Arms konnte
Ikarus die Karten nicht richtig festhalten und ließ versehentlich eine fallen. Er bemerkte ein kleines Wesen (Alina) in der Nähe - Ikarus war sich relativ sicher, dass es eine Frau war - und beschloss, sie um Hilfe zu bitten.


"Guten Tag, könnten sie mir helfen, diese Datenkarten in die Bibliothek zu bringen? Entschuldigt, dass ich sie darum bitte, aber wie sie sehen, habe ich Probleme mit meinem Arm."

Ikarus lächelte sie schüchtern an.

[Lianna/Jedi-Tempel/ Eingangsbereich] Ikarus, Alina
 
LIANNA / JEDI TEMPEL / EINGANGSBEREICH / YERAH / CETHRA / ANDERE ANWESENDE

YERAH
wünschte sich, dass es eines Tages so wär, dass Alderaan unabhängig vom Imperium wär. Da dies ihre Heimatwelt war, würde sie als Jedi darum kämpfen, dass es Frieden auf Alderaan gibt. "Ich denke, ich werde darum kämpfen, dass es irgendwann Frieden auf Alderaan gibt", teilte sie nun laut CET mit.

Ihr war klar, dass das nicht von heute auf morgen gehen würde, doch ihr Ziel wird es sein, die Sith von Alderaan zu vertreiben. Doch ihr stellte sich die Frage, warum Alderaan überhaupt zum Imperium gehörte? "Wisst Ihr vielleicht, wie lange Alderaan schon Zugehörigkeit zum Imperium hat?" CET würde auffallen, dass YERAH sehr an ihrer Heimatwelt hängt. Sie würde davon nicht ablassen, bis es diesem Planeten eines Tages besser geht. Doch noch interessanter würde sein, wie das Imperium in die Kernwelten überhaupt kommt? Doch sie wollte CET nicht mit ihren ganzen Fragen auf einmal löchern.

LIANNA / JEDI TEMPEL / EINGANGSBEREICH / YERAH / CETHRA
 
[Lianna, Jedibasis, auf dem Weg zur Bibliothek] mit Yerah, Nico, Ikarus, Arkon und Ly'fe

Eine Weile schwieg Cethra, betrachtete dabei die junge Frau neben sich und versuchte deren Ausstrahlung einzuschätzen.

"Ich verstehe deinen Wunsch."
Sagte sie schließlich langsam und nachdenklich.
"Aber bedenke eines: Man kann auf viele Arten kämpfen, es muss nicht unbedingt die wortwörtliche Art sein. Sicher, als Jedi kann man sich ganz gut verteidigen, aber die Macht eröffnet uns verdammt viele andere Möglichkeiten, der Galaxis zu helfen und etwas zum besseren zu verändern. Auf andere Arten für Frieden zu kämpfen. Und das beste: Niemand von uns muss es alleine tun."

Mittlerweile waren sie kurz vor ihrem Ziel und sie bemerkte, dass ein anderer Jedi beinahe mit ihr zusammen gestoßen wäre. Als er sich entschuldigte fiel sein Blick (das konnte Cethra zwar nicht genau erkennen, aber sie hatte da Erfahrungswerte) auf die Augenbinden der Miraluka und er stockte.

"Keine Sorge."
Cet lachte fröhlich.
"Ich habe lang genug unter Aliens gelebt. Sagt ruhig 'sehen', das ist okay. Ist doch gewissermaßen eine Analogie dazu."
Sie grinste. Als Kind hatte es sie verwirrt, als Heranwachsende manchmal geärgert. Nun amüsierte sie es, wenn vor allem Menschen gerade mit diesem einen Detail, dass sie von den Miraluka unterschied, solche Schwierigkeiten hatten.

In der Bibliothek angekommen verteilten die rasch die Datenpads. Es mochte ein ordentlicher Stapel gewesen sein, doch die vielen Hände, die anpackten ließen ihn geradezu dahin schmelzen.
Während der ganzen Zeit beobachtete Cethra Yerah. Wenn ihre empathischen Fähigkeiten irgendetwas verrieten, dann dass Yerah die ganze Zeit ziemlich in sich gekehrt und nachdenklich war. Noch war sich Cet nicht zu hundert Prozent sicher, bei Personen, die sie gerade erst kennen gelernt hatte, aber sie meinte Furcht, Verwirrung und vielleicht Zorn in Yerah zu spüren.
Sie dachte kurz nach, dann fasste sie einen Entschluss.

"Leute, entschuldigt kurz, aber ich muss die junge Dame hier mal entführen."

Grinsend packte sie Yerah an der Hand und zog sie mit sich.
"Komm, ich hab ne Idee."

Hier rechts, da links, einen Gang runter, noch einen...die Basis auf Lianna war vielkeicht nicht so groß wie der Tempel auf Coruscant, aber man brauchte doch ein oder zwei Minuten für längere Wege. Als sie schließlich an dem Ziel ankamen, das Cet im Sinn hatte, standen sie vor den Trainingsräumen, in denen Cet schon so viel Zeit verbracht hatte. Sie fand den richtigen glücklicherweise unbesetzt vor. Nachdem sie Yerah und sich selbst hinein bugsiert hatte, ging sie sofort zum Materialschrank. Sie kramte etwas heraus, fummelte ein wenig gerum, dann drehte sie sich um und hielt triumphierend etwas in die höhe. Es war ein kleiner, weicher Ball, ungefähr der Durchmesser einer Handfläche. Sie hatte ein paar Federn daran befestigt.

"Ich spüre, dass dich ziemlich viel bedrückt. Das ist nervig, es bleibt einem immer im Hinterkopf und man kann nicht richtig fokussieren."

Dass es ein möglicher Weg zur Ausprägung der Macht, die man die Dunkle Seite nannte, war, erwähnte sie nicht. Das würde Yerah noch früh genug lernen.

"Mir hilft es immer, mich auszupowern, mich zu bewegen. Das tut gut, macht den Kopf frei. Das versuchen wir jetzt bei dir auch mal und danach zeig ich dir, wie man meditiert.
Hier, den Ball schlagen wir mit der flachen Hand hin und her. Beweg dich ruhig durch den Raum und versuch ruhig mich auszumanövrieren. Los."

Sie warf den Ball ein kleines Stückchen in die Höhe, dann schlug sie ihn mit der flachen Hand in hohem Bogen zu Yerah.

[Lianna, Jedibasis, Trainingsraum] mit Yerah
 
Lianna – Jedi-Basis, Eingangsbereich – Nico, Ikarus, Yerah, Cethra und Ly'fe

Natürlich war es Ly'fe einigermaßen peinlich, dass Cethra weder die Schülerin von Ritter Xunt noch überhaupt eine Schülerin war. Doch andererseits, woher sollte er es auch wissen? Schließlich hatte der Bith nicht die Daten aller Jedi im Kopf. So falsch lag Ly'fe offenbar auch gar nicht, denn die Prüfung war noch nicht lange her. Frisch genug, um noch gratulieren zu können, wahrscheinlich. Irgendwie beneidete Ly'fe diesen Nen-Axa ein wenig, eine Padawan erfolgreich ausgebildet zu haben. Der Bith selbst hatte bei Lyk noch einen langen, steinigen Weg vor sich. Es gab nun mal nicht viele Jedi, die sich die Lyrik zu eigen machten und Cethra war da keine Ausnahme. Probleme beim Lesen wollte Ly'fe, der wie alle Bith extrem kurzsichtig war, aber nicht gelten lassen.

»Zur Beförderung gratuliere ich Euch herzlich,
Vermisse ich meinen eigenen Meister doch schmerzlich.
Ich wünsche Euch alles Gute für euren weiteren Pfad,
möge die Macht Euch leiten mit gutem Rat,«


Dichtete der Möchtegernpoet spontan und fuhr sodann ungereimt fort:

»Schade, dass Ihr Euch nicht für Dichtkunst interessiert. Ich habe zu wenig Mitstreiter im Orden. Falls es nur am Lesen scheitert, könnte ich ein sehr gutes Lesegerät empfehlen, welches ich auch selbst benutze. Leider ist es nicht unbedingt billig.«

Dass Yerah gerne einen Astromech wollte, konnte Ly'fe schon irgendwo verstehen, aber so einen musste man sich als Jedi auch erst einmal leisten können (oder sonst wie an einen gelangen). Vielleicht würde Cethra dies mit ihr klären, die ein Gespräch mit Yerah begann und die Padawan etwas auf die Seite nahm.

Nico war derweil schon sehr pflichtbeflissen und bemerkte vor Ly'fe, dass eine weitere weitere Person zu ihnen gestoßen war (Alina). Der kurzsichtige Ly'fe konnte das kleine, bepelzte Wesen auf die Entfernung nicht so klar sehen und mit dem Augenlicht eines Bith sah eine Squib schon mal wie eine Kushiban aus, trotz der Farbe. Kushiban verfärbten sich ja nach Gefühlszustand, umso dunkler, je verärgerter sie waren. Nico wollte ihr gerade das Buch abnehmen, in das sie vertieft war. An sich ja löblich, aber das war Meisterin Rosita (dachte er zumindest)! Obendrein bat Ikarus sie, eine Jedi-Meisterin darum, für ihn die Bücher zu tragen. Ein blau verfärbtes Fell konnte bei einer Kushiban nichts Gutes heißen – höchste Zeit, die Wogen zu glätten, bevor Nico und Ikarus womöglich die Standpauke seines Lebens erhielten.

»Guten Tag, Meisterin Rosita


Sprach er Alina an, die er für Meisterin Rosita hielt. Sichtlich nervös fügte er hinzu:


»Wenn Ihr das Buch lesen möchtet, könnt Ihr es selbstverständlich nehmen. Meine freundlichen Helfer Ikarus und Nico hier hilfen mir dabei, die Lehrmaterialien einzusammeln, die die Padawane immer überall liegenlassen und war vielleicht etwas übereifrig. Ihn trifft keine Schuld. Seit Ihr vielleicht auch gerade auf dem Weg in die Bibliothek, wenn Ihr schon auf der Suche nach Büchern seit? Dann würdet Ihr uns einen riesigen Gefallen tun, wenn Ihr uns schnell zu Hand gehen würdet.«

Inständig hoffte der Bith, dass das Fell von Rosita alias Alina sich wieder weiß färben würde.


Als sie schließlich wieder auf dem Weg in die Bibliothek waren, liefen sie respektive Cethra prompt in einen jungen Jedi (Arkon). Die Situation wurde aber schnell geklärt und da alle zusammenarbeiteten, waren die eingesammelten Bücher und Datenkarten schnell aufgeräumt. Nach getaner Arbeit verschwand Cethra mit Yerah und ließ die übrigen in der Bibliothek zurück.

Lianna – Jedi-Basis, Eingangsbereich – Arkon, Alina, Nico, Ikarus und Ly'fe
 
Lianna - Jedi-Tempel- Eingangsbereich - Alina, Nico, Yerah, Irakus, Ly'fe, Cethra

Sobald Alina entdeckt wurde, war sie von Sekunde zu Sekunde verwirrter.

Als erstes sprach sie ein Menschlicher Mann (Nico) an. Er fragte sie nach dem Buch und ob er es weg bringen sollte. Eigentlich eine nette Geste, doch bevor die kleine Squib antworten konnte, sprach sie direkt der nächste an.

Es war ein weiterer Menschen Mann (Irakus). Im Gegensatz zu dem anderen siezte der sie. Und fragte ob sie ihm beim Transport von Datenkarten helfen könnte. Die Padawan war verwirrt. Außerdem stand sie ziemlich eingeschüchtert zwischen den beiden großen Personen, die ihr noch dazu völlig frend waren und sie mit ihren Stimmen zusätzlich einschüchterten. Sie machte sich noch etwas kleiner. Die beiden stellten sie komplett in den Schatten und die Squib wäre am liebsten im Boden eingesunken.

Zum Glück griff schnell ein Bith ein. Er wirkte hektisch, als würde er sich über irgendetwas sorgen machen, was seine Schützlinge gerade verbockten. Die Padawan spürte seine Panik regelrecht. Und tatsächlich fand Alina schnell heraus, warum. Er sprach sie als Meisterin Rosita an, für die er sie scheinbar hielt. Die Squib hatte nicht nur einmal von der impulsiven Jedi gehört, die schnell aufgebracht war.

Alina viel es schwer ernst zu bleiben aber ihr war eine kleine Gemeinheit eingefallen, für die sie sich wie Meisterin Rosita verhalten musste.

"Nein!", sagte sie hochnäsig, genervt und mit einem Hauch Wut in der Stimme,"Jetzt kann ich es auch nicht mehr zuende lesen, ich habe schließlich wichtigeres zu tun.", fügte sie noch sauer an, drückte das Buch per Levitation kräftig einem der beiden Männer in die Hand und preschte unwirsch durch die Gruppe hindurch um wutschnaubend den Tempel zu verlassen.

Draußen angekommen versteckte sie sich hinter einem Busch und kugelte sich vor lachen. Hätte sie es nicht besser gewust, sie hätte sich selbst für Meisterin Rosita gehalten. Sie hatte sie perfekt gespielt. Was würde passieren, wenn sie den beiden Anwärtern das nächste mal begegnen würde? Sie würden sie wahrscheinlich für die Strenge Meisterin Rosita halten. Man hörte zwar viel von ihr aber Alina hatte sie noch nie zu Gesicht bekommen.

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Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte undzum Hangar gelaufen war sah sie die Solaris. Komisch, Raiken war noch nicht da stattdessen lehnte eine nicht sonderlich gut gekleidete Person am Raumschiff (Raiken) einerseits wirkte er nicht so als ob er etwas böses wollte allerdings sagte die Maske, die sein Gesicht verdeckte etwas anderes, obwohl ersscheinbar keine Waffen bei sich trug. Trotzdem kam er ihr bekannt vor. Nicht vom aussehen, sondern vom Gefühl her. Als sie sich ihm näherte spürte sie deutlicher, wer es war. Raiken!

Lianna - Raumhafen - Hangar - Vor der "Tatooine Solaris" - Alina, Raiken
 
Lianna / Jeditempel / Eingangsbereich mit Ikarus, Ly'fe

"Was!",dachte sich Nico:"Das kleine Wesen (Alina) ist eine Jedi Meisterin." Das hätte er nie erwartet er brauchte noch ein paar Momente um die letzten Ereignisse zu verstehen, dann dachte er :"Mist, ich habe eine Meisterin(Alina) verärgert. " nach diesem Gedanken gab er alles was er auf dem Arm hatte dem anderen Mann (Ikarus),ohne zu bemerken das dieser jetzt schon Probleme mit dem tragen hatte, und lief der Meisterin(Alina) nach. Er verließ denn Tempel und sah sie auf dem Weg zum Raumhafen. Er ran so schnell er konnte und erreichte sie am Raumhafen er ging vor sie kniete sich hin und sagte leicht keuchend :" Tut mir leid wenn ich euch im Tempel verärgert habe Meisterin Rosita ich bitte vielmals um Vergebung"

Lianna/Raumhafen/Hanger mit Alina und Raiken
 
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Lianna - Jedi-Basis - Bibliothek

Sarina runzelte die Stirn, dann seufzte sie. Wann genau war eigentlich der Moment gekommen, in dem sie sich dieser Aufgabe nicht mehr erwehren konnte? Mittlerweile war absolut klar, dass sie sich um alle Hilfslieferungen nach Coruscant kümmern musste, denn schließlich war sie es, die den Überblick hatte, sie, die die Erfahrung hatte, sie, die die Kapitäne kannten, sie, die das bürokratische Drumherum mit Leichtigkeit meisterte... Jaja, Eleonore wusste, wie man sie herumkriegte!

Die Nachricht auf ihrem Datapad jedenfalls sorgte dafür, dass sie sich wieder nicht ihren Studien widmen konnte.
Nein, sie musste ein Schiff auftreiben, dass nach Coruscant flog. War ja kein Problem, in der heutigen Zeit, nicht wahr? Alle flogen gern zuum verseuchten Coruscant, schließlich gab es da so viel zu sehen... Hmpf.
Das letzte Transportschiff war erst gerstern rausgegangen, und vor einer Woche kam keines mehr zurück. Sarina warf noch schnell einen Blick in die Planung, aber ihr Gedächtnis hatte sie nicht getrogen. Dabei war gerade jetzt eine große Lieferung Medikamente hereingekommen. Natürlich, man konnte einfach warten, bis wieder ein Schiff ging, aber...
Sarina biss sich auf die Unterlippe. Eine Woche! Was in einer Woche alles passieren konnte. Leute konnten sterben, nur, weil hier die Ladung nicht weiterkam... nein. Sie musste zumindest versuchen, jemanden ausfindig zu machen.

Sie ging die Listen der Schiffe durch, die eventuell in Frage kämen. Die Thunderchild... nein, sie war schon seit Wochen unterwegs. Und auch ansonsten standen nur kleine Hüpfer im Jedi-Fuhrpark. Wo waren die großen Brocken, wenn man sie mal brauchte? Die Tardis von Brianna Kae vielleicht? Groß genug wäre sie... Aber auch sie schien nicht hier zu sein. Mist aber auch. Vielleicht gab es noch andere Jedi, die ein Schiff besaßen? Das wäre einfacher, als einen Händler anzuheuern, das Geld hatte der Orden eigentlich nicht über und Eleonore würde Sarina den Kopf abreißen, wenn es günstigere Lösungen gab.
Die Stirn noch immer gerunzelt, die dunklen Haare beiläufig aus der Stirn streichend, suchte Sarina die Liste ab. Nein, kam nicht in Frage... unterwegs... zu klein... zu... da! Arkon Revan... Noch nie gehört. Hatte aber auch nichts zu sagen. Anscheinend hielt er sich auf Lianna auf - vielleicht hatte sie Glück, und er ließ sich überreden? Ein Versuch konnte nicht schaden. Wenn sie jetzt nur noch herausfand, wo er steckte.
Sie rief die Angaben über diesen Revan auf, und hob die Augenbrauen. Zufall? Nein, das war die Macht! Dieser Kerl hatte doch nur vor zwei Minuten die Bibliothek verlassen, da war sie sich beinahe sicher!

Sarina sprang auf, wobei ihr Stuhl nach hinten fiel und ein lautes "KLONK!" durch die Bibliothek hallen ließ. Sie erstarrte kurz, zog dann in Richtung Meister Nackl schuldbewusst den geröteten Kopf ein und richtete den Stuhl schnell wieder auf, bevor sie ihr Datapad schnappte und aus der Bibliothek rannte. Ui, die nächste Standpauke kam bestimmt, sobald sie in die Bibliothek zurückkehrte... Aber egal.

Viele Möglichkeiten gab es nicht, wohin dieser Revan gegangen sein konnte. Die Kantine, sein Zimmer, die Trainingsräume... mehr fiel Sarina nicht ein, und sie beschloss, es zuerst in der Kantine zu versuchen. Wenn alle Stricke rissen, tat es auch eine Komnachricht, aber die konnte man nun einmal viel leichter ignorieren als jemand, der direkt vor einem stand und große bettelnde Hundeaugen machte...
In der Eingangshalle herrschte großer Betrieb. Ob da wohl gerade eine Reisegruppe eine Besichtigung machte?, fragte Sarina sich spöttisch angesichts der buntgewürfelten Mischung, die sich aber gerade aufzulösen schien. Zum Glück warf sie einen weiteren Blick darauf - denn da war er, der Gesuchte! Ha! Jetzt hatte er keine Chance mehr. Sie würde ihn um den kleinen Finger wickeln!

Sarina setzte ihr charmantestes Lächeln auf und näherte sich diesem Revan, während sie den anderen ein Kopfnicken zuteil werden ließ.

"Guten Tag, Ritter Revan, liege ich da richtig?" Hoffentlich lag sie jetzt nicht völlig daneben. Dann war SIE der nächste Cafklatsch in der Kantine. "Sarina Thorne mein Name. Ich habe ein Anliegen... hättet Ihr einen Moment Zeit für mich? Es ist wichtig", schloss sie ernst. Zumindest für sie und viele, viele Kranke auf Coruscant.

Lianna - Jedi-Basis - Eingangshalle - mit Revan und einigen anderen
 
[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Eingangsbereich] Arkon, Cethra, Alina, Ly’fe, Yerah, Ikarus, Nico

So ein große Ansammlung empfindungsfähiger Wesen im Eingansbereich. Arkon schüttelte verwundert den Kopf. Es störte ihn schon, dass seine Spezies den Drang hatte sich andauernd in Treppenaufgängen, Türen und anderen unpraktischen Stellen zu treffen, doch wie es schien war dieses Verhalten speziesübergreifend! Etwas beruhigt war Arkon dann, dass die Miraluka (Cet) keine Probleme mit Arkons Wortwahl hatte. Nur die Tatsache, dass er nun als Alien bezeichnet wurde, stieß ihm doch übel auf. Verband er dieses Wort doch mit der Diskriminierungspolitik des Imperiums. Die kleine Gruppe, die Arkon eher an einen Schulausflug erinnerte folgte der blinden Nichtmenschin in die Basis hinein und ließ Arkon allein, und eine kleine Squib (Alina) rannte ihn dabei fast über den Haufen, als sie allerdings in die entgegengesetzte Richtung fort rannte - ein Spur der Erheiterung durch die Macht abgebend.

Arkon wollte sich gerade zum gehen wenden und ihr folgen, als sich eine junge Frau (Sarina) mit einem umwerfenden Lächeln ihm näherte und ihn ansprach: „Guten Tag, Ritter Revan, liege ich da richtig?“ Arkon meinte ein kleine Spur der Verunsicherung in ihr zu spüren, doch war er sich dessen nicht sicher. Zu irritiert war er von der Situation, hatte doch die letzte Zeit keiner das Gespräch mit ihm gesucht. Nachdenklich runzelte er leicht die Stirn, doch bevor er sich zu einer Antwort - die eventuell sogar etwas zu sarkastisch ausgefallen wäre, sprach sie schon weiter und stellte sich ihm vor:


„Sarina Thorne mein Name. Ich habe ein Anliegen... hättet Ihr einen Moment Zeit für mich? Es ist wichtig.“

Arkon erwiderte das Lächeln und nickte. Seine linke Hand griff ganz kurz nach der Kette die er um seinen Hals trug und ihn beschlich ein ungutes Gefühl. Er schüttelte es ab und antwortete ihr mit freundlichen, wenn nicht sogar charmanten Tonfall - ganz so, wie man es von einem Alderaaner erwartet. „Natürlich habe ich Zeit. Ich bin sogar über jede Abwechslung erfreut.“ Er lächelte rätselhaft. Er öffnete ihr die Tür zur Jedi-Basis und gemeinsam gingen sie hinein und suchten sich in der Nähe einen Ort, an dem sie weder einen Gang noch eine Tür blockierten.


„Um was geht es? Ich muss ehrlich zugeben, ich war zu lange mit,“ er überlegte kurz, wie er es am besten ausdrücken sollte, doch fiel ihm außer ein diffuses Gefühl kein passendes Wort ein, wie er es am besten beschreiben sollte. „Ich war zu lange,“ begann er den Satz neu „damit beschäftigt mich in der Bibliothek mit alten Texten zu beschäftigen, als das ich irgendwie noch großartig anderes mitbekommen habe, geschweige denn, das mich jemand um Hilfe gebeten hat.“


Sie lächelte und schilderte ihm die Lage. Als das Wort Coruscant fiel, wurde ihm leicht schwindelig und er spürte ein starkes Stechen in seinem Brustkorb. Dieser Planet war ein Fluch. Ein Fluch der ihn immer wieder heimsuchen würde. Egal wie weit Arkon weglaufen würde, egal wie stark er sich verstecken würde. Dieser Planet, dieser Fluch würde ihn finden. Überall. Was verlangte dieser Planet noch von ihm? Zuerst hatte er Arkons Meister und Arkons Gedächtnis gefordert. Als er ihm sein Gedächtnis wieder abgerungen hatte musste Arkon mit dem Leben Zannahs dafür bezahlen. Jetzt verlangte dieser Planet nun, dass er zurückkehrte. Hilfslieferungen für die dortige Bevölkerung vorbei brachte. Eine unheilbare Seuche wütete dort. Verlangte es den Planeten nun nach Arkons Leben? Sein Leben oder das der gesamten Bevölkerung? Sein Gesicht wurde bleich wie die Schneeebenen von Hoth. Er blickte Sarina in die Augen und schluckte ehe er mit gebrochener, fast heißerer Stimme leise erwiderte: „Was genau muss dorthin gebracht werden. Wie steht es um die Sicherheit auf dem Planeten. Steht er unter Quarantäne?“


Am liebsten wäre Arkon wieder geflohen. Hätten diesen verdammten Planeten niemals wieder betreten. Doch sein Gewissen quälte ihn schon jetzt. Er konnte die dortigen Menschen und Jedi nicht im Stich lassen. Gerüchten zu Folge war dort sogar sein Meister Markus Finn, derjenige der ihn gerettet hat. Er schuldete es ihm. Ihm bleib keine andere Wahl.


[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Irgendwo] Arkon, Sarina (NPC)

Op: @Eowyn: hoffe das ist ok so :)
 
Lianna - Raumhafen - Eingangsbereich - Alina; andere Reisende (NPC's)

Alina war gerade am Raumhafen angekommen und noch nicht im Hangar der Solaris als sie jemand keuchend einholte. Es war der kleinere der beiden Männer (Nico). Er kniete sich vor sie und bat um Verzeihung. Alina musste sich ernsthaft zusammenreißen. Ihr tat ihr kleiner Streich mittlerweile richtig leid. Aber es war auch mal angenehm auf jemanden runter zu blicken. "Schon gut, aber ich habe jetzt echtwichtigeres zu tun. Geh wieder zurück zum Tempel und hilf lieber deinen Gefährten. Das hilft unserer Gemeinschaft mehr, als wenn du mich jetzt noch weiter aufhältst.", sagte sie mit einer Passenden Handbewegung. "Möge die Macht mit dir sein.", verabschiedete sie sich, in ihrer Rolle natürlich ohne Verneigung, was ihr echt komisch und ungewohnt vorkam.

Als der Nachläufer endlich verschwunden war bog sie zur Solaris ein.

Lianna - Raumhafen - vor der "Tatooine Solaris" - Alina, Raiken
 
Lianna - Jedi-Basis - Eingangshalle, mit Revan

Ein Glück, dieser Revan schien auf den ersten Blick ein netter Typ zu sein. Und war schon mal nicht genervt davon, dass sie ihn störte.
Als Sarina allerdings ihr Anliegen vortrug, reagierte er ganz und gar nicht so, wie sie es von einem Jedi-Ritter erwartete. Gut, okay... Coruscant war nicht gerade das Urlaubsparadies momentan... aber so übel? Sarina hatte ja fast Angst, dass er ihr hier im Flur gleich umkippen würde! Und komische Empfindungen sandte er auch aus. Aiaiai... sie hatte ja gewusst, dass es nicht einfach werden würde. Aber so?

"Es ist eine große Ladung fiebersenkender Medikamente. Ja, es mag wie ein Tropfen auf dem heißen Stein erscheinen, aber für die Patienten, die diese Medikamente bekommen würden, könnte es die Rettung sein." Zumindest durchzuhalten, bis ein Heiler kam oder bis vielleicht endlich eine Behandlung gefunden wurde... "Coruscant steht momentan unter Quarantäne, ja. Allerdings heißt das nicht, dass ein abfliegen unmöglich ist. Ihr liefert die Medikamente am Raumhafen aus, jemand vom Tempel wird sie in Empfang nehmen. Und wenn Ihr wollt... könnt Ihr dann sofort wieder starten. Ich glaube, die Quarantäne beträgt momentan eine Woche, aber wenn diese durch ist, seid Ihr schon bald wieder auf Lianna."

Sarina betrachtete den Ritter vor ihr. Ob er sich überhaupt auf all das einlassen konnte? "Keine Sorge...", sie schlug einen sanfteren Tonfall als den geschäftigen von gerade eben an. "Die Chancen, dass Euch etwas geschieht, sind relativ unwahrscheinlich, und wenn doch, so hat der Tempel gute Heiler, die die Krankheit mittlerweille heilen können - wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Aber Ihr würdet mit dieser Lieferung vielen Leuten helfen, vielleicht sogar das Leben retten. Ich kriege kein anderes Schiff vor einer Woche... und in einer Woche kann viel passieren."

Einen Moment blickte sie Revan an. Eigentlich wollte sie ihn zu nichts überreden, das er nicht wollte - dazu hatte sie kein Recht. Aber andererseits warteten viele auf diese Mittel. Und war es nicht das, weswegen sie alle Jedi geworden waren? Ja, gegen Krankheiten konnte man sich nicht wehren wie gegen Blasterschüsse oder ähnliches, das schien viele zu beunruhigen. Man war hilflos. Aber waren die, die keinen Zugang zur Macht hatten, nicht noch hilfloser?

"Bitte", sagte sie dann ernsthaft. "Es wäre wirklich eine große Hilfe."

Lianna - Jedi-Basis - Irgendwo, mit Revan
 
[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Irgendwo] Arkon, Sarina (NPC)

Fiebersenkende Medikamente waren also zu transportieren und er musste nur eine Woche dort ausharren. Das waren gute Nachrichten. Eine Woche konnte er sich bestimmt im Jedi-Tempel verbarrikadieren und konnte sich ablenken. Scheinbar hatte sie seine emotionale Reaktion gespürt. Was auch nicht verwunderlich war, war sie doch eine Jedi. Allerdings war die Deutung seiner Reaktion nicht ganz richtig.


„Ich mache mir keine Sorgen darüber, dass ich krank werde. Verzeiht, wenn ich diesen Eindruck erweckt hatte. Es ist nur...“ Seine Hand griff wieder zu seiner Kette. Die einzige materielle Erinnerung an Zannah. Er wusste nicht wie offen er sein konnte, wie offen er sein wollte ohne das Gefühl zu vermitteln um Mitleid zu betteln. „Ich war während des Jedi-Widerstandes dabei. Damals im Honey House und ich habe einfach zu viel erlebt, was ich vergessen möchte. Das ist alles.“



Er lächelte sie gezwungen an und schon die negativen Gedanken bei Seite. Er versuchte es zumindest, senkte dabei den Blick. „Es gibt keine Gefühle, es gibt Frieden“, rezitierte er den Jedi-Kodex murmelnd und blickte ihr dann in die Augen und hatte neuen Mut gefasst. „Selbstverständlich werde ich die Medikamente nach Coruscant liefern. Sind sie schon in der Basis? Nun vermutlich sind sie das schon, sonst hättet Ihr mich nicht gefragt...“ Er lachte.


Arkon hatte einen Entschluss gefasst, es stand gar nicht zur Debatte, dass er sich dieser Mission verweigern konnte. Doch eine Frage hatte er noch, als er gerade die Route entlang der Perlemianischen Handelsroute durch ging: „Wie sieht es mit dem Imperium aus? Ich könnte mir vorstellen, dass es Repressalien geben wird...“


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Lianna - Jedi-Basis - Irgendwo, mit Revan

Der Widerstand. Okay, das erklärte einiges. Zu Zeiten des wirklichen Widerstandes hatte Sarina nicht wirklich viel davon mitbekommen, aber klar, mittlerweile hatte sie einiges davon gehört. Das musste wirklich eine harte Zeit gewesen sein. Kein Wunder, dass Revan nicht sonderlich... erpicht darauf war, nach Coruscant zu fliegen.
"Oh." Was sollte man mehr dazu sagen? "Es tut mir Leid"? Nein, das war irgendwie nicht richtig. "Ich... verstehe..."
Glücklicherweise war Revan schnell dabei, seine Entscheidung zu fällen, und Sarina atmete erleichtert auf.
"Danke. Vielen, vielen Dank... Ich weiß das wirklich zu schätzen." Warm lächelte sie dem Ritter zu. Es gehörte sicher einiges dazu, an den Ort schrecklicher Erinnerungen zurückzukehren... Umso bedeutsamer, dass er diesen Schritt wagte.

"Die Medikamente werden innerhalb der nächsten Stunde eintreffen. Es ist eine Sonderlieferung..." Hilflos zuckte Sarina mit den Schultern. "Sie war so nicht eingeplant. Aber wir weisen natürlich nichts zurück... Richtig, die Handelsroute. Glücklicherweise haben wir ja jetzt diesen Friedensvertrag. Offizielle Lieferungen bereiten größere Probleme, aber kleine private sind kein Drama. Ihr werdet beim Flug durch das Imperium nicht als Jedi reisen, sondern als privater Händler, der sein Konto mit Hilfslieferungen etwas auffrischen will. Das sollte kein Problem sein, bisher hat es gut funktioniert - zumindest nicht, wenn Ihr nicht irgendwie steckbrieflich gesucht werdet?", fiel Sarina noch im letzten Moment ein. Auch das wäre möglich zu umgehen, jedoch wesentlich komplizierter.

Lianna - Jedi-Basis - Irgendwo, mit Revan
 
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Sarinas warmes Lächeln gab Arkon Zuversicht. Er fragte sich ob es daran lag, dass sie eine Frau war. Aber vermutlich lag es eher daran, dass sie die erste Person war, mit der Arkon über dieses Problem nach so langer Zeit überhaupt sprach - zumindest ansatzweise. Anschließend erklärte sie ihm, dass es sich um eine Sonderlieferung handelte. So nicht eingeplant. Das erklärte zumindest die Notwendigkeit nach Arkon und seinem Schiff. „Hm, dann bräuchte ich wohl noch eine Deckidentität. Ich stamme von Alderaan müsst ihr wissen, das gehört ja leider immer noch zum Imperium. Ob ich steckbrieflich gesucht werde, weiß ich leider nicht. Es gibt allerdings Holoaufnahmen von mir, wie ich mit einem gezündeten Lichtschwert vor dem Honey House auf Coruscant stehe und mehr oder minder gegen die Sicherheitskräfte vorgehe um eine Mitpadawan zu schützen.“

Arkons Gesicht verdunkelte sich ein wenig. „Ich schätze aber, dass wohl jeder Jedi insofern vom Imperium gesucht wird.“ Er lachte um die schlechten Gedanken zu vertreiben. „Nun, mein Schiff kann 100 metrischen Tonnen an Ladung aufnehmen. Reicht das aus?“ Er hielt kurz inne, „nun das wird es wohl müssen, oder?“ Er versuchte zu scherzen und lachte mehr über den Versuch seinerseits Witze zu reisen, als dass er seinen Witz lustig fand. Er hielt inne, „Oh.“ Er stockte kurz. Wurde wieder ernst. „mir fällt da ein, dass ich noch eine ganze Ladung Putzdroiden an Bord meines Frachters habe. Noch von vor meiner Zeit bei den Jedi. Ich schätze, die werde ich wohl bei Ihnen lassen müssen. Sehen sie es als Spende an den Jedi-Orden.“ Wieder lachte er und wieder fand er seinen Witz enorm schlecht. Was versuchte er durch diese schlechten Witze dauernd zu bezwecken? Insgeheim hoffte er, dass er mit den Droiden Sarina nicht noch mehr Arbeit aufzwang. „Ich denke ich werde beim Be- und entladen Hilfe brauchen, wenn es nicht ewig dauern soll und vielleicht könnten mir ein paar Anwärter zur Hand gehen...“


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[Lianna/Jedi-Tempel/Eingangshalle] Ikarus, Nico, Yerah, Alina, Cethra, Ly'fe (NPC)

Ikarus
verstand nicht, warum Ly'fe die Frau vor ihm so besorgt ansah - doch nach den Worten des Bith wurde ihm einiges klar. Die Frau war eine Jedi-Meisterin. Und Ikarus hatte sie gebeten, ihm beim Tragen der Bücher zu helfen. Wie hatte er nur so dumm sein können? So respektlos? Die Frau, die Ly'fe Meisterin Rosita genannt hatte, sagte wütend, sie habe Wichtigeres zu tun und rauschte davon. Nico drückte ihm seine Bücher in die Hand und rannte hinter ihr her. Mit seinem Arm konnte Ikarus unmöglich so viel tragen, und die Karten fielen zu Boden, inklusive denen, die er am Anfang getragen hatte. Und Ikarus, der das Gleichgewicht verlor, schaffte es gerade so zu verhindern, dass er auf sie drauffiel.


Als er die Karten, soviele er eben tragen konnte, wieder in der Hand hatte, machte die Gruppe sich endgültig auf den Weg in die Bibliothek. Fasziniert starrte Ikarus die vielen Bücher an, ehe ihm einfiel, dass er beim Einräumen helfen sollte. Das war schnell erledigt, dann verschwand Cethra mit Yerah. Ikarus verabschiedete sich von Ly'fe und machte sich daran, den Tempel zu erkunden.

Er war noch nicht weit gekommen, als er auf eine junge Frau (Sarina) und einen Mann (Arkon) traf, die sich unterhielten. Die Frau erwähnte eine Lieferung Medikamente an Coruscant, und der Mann bemerkte, dass er Helfer brauchen würde. Ikarus trat an die beiden heran und verbeugte sich.

"Verzeiht, dass ich Euer Gespräch unterbreche, aber ich habe mitbekommen, dass Ihr Helfer braucht. Ich würde mich freuen, Euch helfen zu können."


[Lianna/Jedi-Tempel/irgendwo] Arkon, Ikarus, Sarina (NPC)
 
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Lianna - Jedi-Basis - Irgendwo, mit Revan

Sarina machte eine wegwerfende Handbewegung. "Ach, irgendwie gesucht sind die meisten Jedi. Wichtig ist, dass Ihr nicht auf den ersten Blick erkannt werdet. Also, nicht gerade neulich Bastion überfallen habt oder so... der normale Soldat wird Euch ja nicht erkennen. Um die Tarn-ID kümmere ich mich, während Ihr einladet, das ist kein Problem. Ich bin mittlerweile ja schon erfahren..." Sie grinste schief. Die wievielte nicht ganz so legale ID war das, die sie nun schon besorgte? Die dritte, vierte? Zum Glück waren die meisten Kapitäne freie Leute, die den Jedi schlicht wohlgesonnen waren und daher dem Imperium nicht auffielen.

"100 metrische Tonnen sind wunderbar, ich vermute, ganz so viel wird es nicht sein, aber selbst wenn, der Rest muss dann eben mit der nächsten Lieferung in einer Woche mit." Sarina starrte Revan beim nächsten Satz kurz an, dann prustete sie los. "Putzdroiden? Ernsthaft?!?" Sie musste kichern und lachte schließlich aus voller Kehle. "Putzdroiden!" Sie hielt sich die Seite. "Na, Meisterin Eleonore wird sich darüber freuen. Die alten Dinger hier schaffen es doch nicht einmal, einen Caf-Fleck ordentlich wegzuwischen!" Sarina kicherte noch immer, bemühte sich dann aber, sich wieder dem Ernst der Sache zu widmen. "Klar, Anwärter oder Padawane besorge ich - da können die mal wieder levitieren üben, das tut ihnen ganz..."

Überrascht drehte Sarina sich um, als sie unterbrochen wurden. Den jungen Mann (Ikarus) kannte sie noch nicht, aber er bewies ganz schön Mut, sie beide einfach zu unterbrechen. Nicht übel für so einen jungen Hüpfer.
Dass sie selbst nicht soooo viel älter war... das musste ja keiner wissen...

"Ich denke es wäre möglich... Zumindest wenn wir erfahren, wer uns da helfen will?" Sie lächelte, um der Person zu zeigen, dass sie ihm nicht böse war, dann aber wandte sie sich wieder an Revan. "Zumindest wenn es nach mir geht, aber ab sofort habt Ihr die Leitung dieser Mission. Ich kümmere mich nur noch um die Ausführung. Also würde ich sagen, ich sorge schleunigst dafür, dass Ihr im imperialen Raum nicht im Gefängnis landet und dass Euch ein paar Padawane zur Verfügung stehen, und Ihr kümmert Euch um den Rest?" Sarina drückte ihm ihre Kontaktdaten in die Hand und verabschiedete sich dann. "Ach so, und die Putzdroiden..." Sie lächelte verschmitzt. "Wenn Ihr mir das Vergnügen gönnt, Eleonore davon in Kenntnis zu setzen, dann hättet Ihr bei mir einen Stein im Brett." Sarina grinste, winkte den beiden Männern noch einmal zu und lief dann geschwind davon, um im nächsten Trainingsraum ein paar wehrlose Padawane einzusammeln.

Lianna - Jedi-Basis - Irgendwo, mit Revan und Ikarus
 
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Arkon nickte und war erleichtert, als Sarina ihm zusicherte, sich um eine Deckidentität zu kümmern. Eine Sorge weniger. Ob er auf den ersten Blick erkannt würde, das wusste er nicht, aber er hoffte mal, dass dem nicht so wäre.

„Nein Bastion, habe ich nicht überfallen“, entgegnete er mit demselben falschen Lachen wie vorher, „das steht aber noch ganz oben auf meiner Liste.“ Er zwinkerte, obwohl ihm so gar nicht nach Scherzen zu Mute war. Er wusste allerdings nicht, was Sarina an Putzdroiden so komisch fand. Irritiert blickte er sie an. Er verstand diesen Witz nicht. Es waren umgebaute Mausdroiden. Perfekt um sich zu orientieren und sie säuberten noch dabei den Boden. Verwundert blickte er sie an, erhielt aber keine Antwort auf seine fragenden Blicke. Immerhin lachte sie nicht ewig und wurde schnell wieder ernst. Arkon wusste nur nicht, ob sie über ihn oder die Droiden gelacht hatte – oder beides? Immerhin sicherte sie ihm noch zu „freiwillige“ Helfer zu organisieren, die ihm beim Be- und Entladen halfen. Die Helfer würden auf jeden Fall den Muskelkater des Todes haben. Zuerst die ganzen Droiden entladen und dann die Medikamente in den Laderaum bringen.


Zwischenzeitlich wurde das Gespräch unterbrochen, als ein junger Mann (Ikarus) seine Hilfe anbot. Arkon drehte sich verwundert zu ihm um und musterte ihn kritisch von oben bis unten. Dabei fiel ihm sein gebrochener Arm auf. Noch irritierter zog Arkon eine Braue hoch und sagte ersteinmal nichts. Noch war er mit Sarina am reden. Die drückte im kurzerhand ihre Kontaktdaten in die Hände und lud die ganze Verantwortung auf ihm ab. Immerhin würde sie sich um die Putzdroiden kümmern. Irritiert blickte er zuerst kurz ihr hinter her und dann auf die Kontaktdaten in seiner Hand. Anschließend blickte er wieder zu ihr.


„Ich lade sie dann einfach vor der Basis ab“, rief Arkon ihr hinter her. Um mehr wollte er sich dann nun auch nicht kümmern. Er fragte sich nur ob es die richtige Entscheidung war diese umgebauten Mausdroiden dem Orden zu überlassen. Großartig erfreut schienen sie nicht.


Moment! Da war doch noch etwas. Damals auf Alderaan, als er das erste Mal auf die Jedi und die Sith gestoßen war, wurde er niedergeschlagen und von einem Jedi in ein Schiff gebracht. Diesem Jedi (Wes Janson) hatte er einen Putzdroiden versprochen. Nun, Arkon würde wohl einen Droiden zurückhalten und zwei weitere für sich aufheben müssen. Er lächelte matt. Ja, das würde er tun. Sein Blick fiel auf den jungen Mann (Ikarus), der eben das Gespräch unterbrochen hatte und wohl auch schon einige Zeit zugehört hatte.


„Junger Mann“, begann Arkon ernst, „ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn Gespräche fremder Leute belauscht werden. Wie ist dein Name?“


Arkons Blick fiel auf den gebrochenen Arm. „Und wie stellst du dir vor mir helfen zu können? Kannst du Dinge durch die Macht bewegen? Kannst du Dinge überhaupt in deinem Zustand physisch heben?“


Arkon verschränkte die Arme. Er erwartete eigentlich kein Ja als Antwort auf seine Fragen. Allerdings wollte er den angehenden Jedi auch nicht einfach so wegschicken, bot er doch wirklich seine Hilfe freiwillig an. Er runzelte die Stirn.

„Was hältst du davon, wenn du weitere Anwärter und Padawane suchst, die mir beim löschen der Ladung und dem anschließenden Beladen helfen? Das wäre momentan am hilfreichsten.“

Er lächelte flüchtig.


[Lianna :|: Lola Curich :|: Jeditempel :|: Irgendwo] Arkon, Ikarus


OP: @Ikarus: Bitte hole Nico als Hilfe dazu!
 
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