Während aktuell Scream 7 einerseits finanziell gut punktet und andererseits in der Kritik eher nicht so sehr wegkommt, habe ich - quasi beseelt von diesen Umständen - überhaupt das erste Mal mit der "Scream"-Reihe begonnen. Da ich jetzt quasi die hier dem Thread seinen Titel gebende Trilogie durch habe, bietet sich ein erstes Zwischenfazit an.
Interessanterweise fühlte ich mich nach Teil 1 so, wie es
@Sam Rockwell für Teil 7 schreibt: Die Figuren fand ich allesamt nicht sonderlich interessant, die Dynamik, die hier einige sehen, wollte sich für mich nicht einstellen, und auch das Whodunnit hat für mich nicht funktioniert. Zum einen war mir zunächst einmal gar nicht klar, dass ich da miträtseln sollte, zum anderen fand ich die Auflösungen auch unterwältigend: Bei dem einen Knilch wusste ich erst einmal gar nicht, wer das sein soll, bei dem anderen war mir die Motivation für die anderen Morde nicht klar.
Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich vermutlich auch einfach nicht zur Zielgruppe gehöre, da ich tatsächlich Slasher-Filme einfach nicht mag. Aber so von der Außenwahrnehmung her dachte ich halt, dass mich der Metaaspekt der Reihe durchaus abholen könnte. Dabei fand ich das alles gar nicht so clever, sondern es waren vielleicht gerade mal 5 Minuten in dieser ganzen Laufzeit, in denen der Film für mich tatsächlich mehr war als ein Slasher, den ich nicht mochte. Wirklich nachhaltig funktioniert hat bei mir eigentlich nur die Szene, in der auf der Party beim "Halloween"-Gucken alle Pubertiere ausrasten, weil sie "Jamie Lees Titten" sehen, während sich oben Sydney ebenfalls auszieht, der Blick auf Neve Campbells Oberweite dem Zuschauer aber verwehrt wird - das war mir einfach deutlich zu wenig.
"Scream 2" fand ich dahingehend dann sogar noch etwas schwächer. Da war das häufig ein Fall von "Wir machen uns einfach über die Klischees lustig, dann kommen wir schon damit durch, wenn wir die Klischees selbst alle erfüllen". Etwas besser war dann für mich "Scream 3": Es tut dem Metaaspekt IMO sehr gut, dass ein Großteil der Handlung während der Dreharbeiten zum neuesten "Stab"-Film stattfindet - so wird dieser postmoderne Touch, wegen dem ich überhaupt mal in die Reihe reingeschaut habe, irgendwie "omnipräsenter", wenngleich das alles für mich irgendwie doch mittelmäßig bleibt.
Meine Wertungen auf Letterboxd wären:
- Scream: 2 von 5 Sternen
- Scream 2: 1,5 von 5 Sternen
- Scream 3: 2,5 von 5 Sternen
Und jetzt könnt ihr den Ghostface-Killer auf mich loslassen
