Tagespolitik allgemein

Der "große" Möchtegernzar hat sogar Angst vor seinem eigenen Volk. Was für ein erbärmlicher Mensch.
Wie lange können die das Volk noch hinhalten? Die Menschen sind ja nicht doof.

Die Bilder aus Moskau nach der Attacke waren fast apokalyptisch. Und die jungen Leute, die das z.T. mit ihren Smartphones gefilmt haben, schienen nicht besonders bestürzt gewesen zu sein.
 
Wie lange können die das Volk noch hinhalten? Die Menschen sind ja nicht doof.

Die Bilder aus Moskau nach der Attacke waren fast apokalyptisch. Und die jungen Leute, die das z.T. mit ihren Smartphones gefilmt haben, schienen nicht besonders bestürzt gewesen zu sein.

Schwierig, aus den einzelnen Aufnahmen die Stimmung von ca. 20 Mio. Menschen im Großraum Moskau zu ermitteln. "Doof" ist da vielleicht nicht die richtige Kategorie. Davon wird es zwar genug geben (wie bei uns auch), nur kommt hier eher zum Tragen, dass wir von einem Land sprechen, dass nie wirklich stabil demokratisch war und dessen Machthaber über die Jahre alles getan haben, jeden Ansatz zivilgesellschaftlichen, reformorientieren Engagements zu eliminieren. Es gibt im Land selbst keinen wirksam organisierten Widerstand und angesichts der Repressalien und dem Ausmaß der Überwachung wird der bei einer Gesellschaft in diesem Zustand kaum aufzubauen sein. Dass die Säulen dieser Gewaltherrschaft aber an sich fragil sind, hat schon Prigoschin gezeigt. Sein Aufstand wurde nicht aufopferungsvoll vom loyal geschlossen stehendem Volk aufgehalten, das hat sich da nämlich schön herausgehalten.

Je nach Quellenlage bzw. Schätzung sind mehr als 1 Mio. Soldaten Russlands getötet oder verletzt worden. Es wird mittlerweile nur noch eine Minderheit sein, die nicht mindestens eine Person kennt, welche entweder in diesem Krieg gefallen, verletzt, verschollen oder im Einsatz ist. Sicherlich wirkt die Propaganda, vor allem bei den bildungsfernen Schichten, aber ein nicht unerheblicher Teil will einfach nicht hinsehen. Ein in der deutschen Geschichte nicht unbekanntes Phänomen.
 
Die Angriffe der Ukraine auf die russische Ölindustrie zeigen mehr und mehr ihre Wirkung. Auf der annektierten Krim kommt es sogar zu Einschränkungen in der Strom- und Wasserversorgung.

Es stellt sich auch die Frage: Werden die überhaupt in der Lage sein, die Schäden zeitnah zu beseitigen, sodass die Betriebe ihre Arbeit wieder aufnehmen können? Vermutlich eher nicht.

Wie das eben so ist: Aufbauen dauert lange. Zerstören geht sehr schnell. Ganz zu schweigen von den enormen Umweltverschmutzungen.

Die Auswirkungen auf Russland werden immer gravierender.

 
Offenbar wird über eine neue Mobilmachung in Russland nachgedacht. Es scheint zwar noch ein Gerücht zu sein, aber wenn so etwas nach außen dringt, ist da meistens was dran.



Kommt das jetzt völlig unerwartet oder ist das irgendwie verwunderlich? Eher nicht, denke ich.

Die russische Armee kommt nicht voran und es gibt keine nennenswerten Erfolge zu verzeichnen. Da werden alle Register gezogen, um an das Ziel zu kommen.

Wie viel ist eigentlich ein Versprechen von skrupellosen Menschen wert? Null, sagt man.

Aber mal abwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Situation in Russland ist ja schon seit Monaten nicht gut, aber die Geschwindigkeit der Problematik scheint rapide zuzunehmen. Auch die Situation mit Belarus wird immer heißer. Die Ukraine droht, Belarus hilft den Russen nicht mehr mit ihren Relaisstationen und gleichzeitig scheint sich Belarus auf einen direkten Kriegseintritt vorzubereiten. Währenddessen kommunizieren die USA jetzt aktuell mal wieder deutlich Anti-Russland und Pro-Ukraine.




  • Folgende "News"-Quellen sind u.a. aus Gründen der Qualität und Glaubwürdigkeit nicht zu verwenden: BILD Online, ShortNews, 9Gag, Politically Incorrect

 
Stimmt. Entschuldigung, ich habe den Link entfernt und durch einen anderen ersetzt.

Der von Russland eingesetzte Gouverneur auf der Krim hat nach erneuten Angriffen der Ukraine den Ausnahmezustand ausgerufen.



Die Probleme scheinen für Russland an allen Ecken und Enden immer größer zu werden. Daraus scheint sich ein regelrechter Rattenschwanz zu entwickeln, der immer länger wird – und der für Russlands Stabilität durchaus gefährlich werden könnte.
 
Keine Ahnung, in welche Schublade man das stecken soll. Gibt da einige heiße Kandidaten:

> Auswirkungen der Klimakrise
> Andreas Scheuers dilettantische Verkehrsprojekte, Folge Siebenundfünfzig
> Marode Verkehrsinfrastruktur, engineered by UNION
> Behördliche Inkompetenz
> Steuerverschwendung

Jedenfalls wurde in den letzten Monaten die Autobahn A4 östlich von Köln umfangreich saniert. Und dann haben 11 Tage Dauerhitze die Straßen schmelzen und zerbröckeln lassen. :crazy Das ist nur das letzte Kapitel in einer Reihe unrühmlicher Vorgänge rund um die Autobahn GmbH, die man am besten wieder komplett einstampfen sollte, bevor die noch mehr Unfug verzapfen.
 
Wenn nicht langsam aber sicher vernünftige Klimapolitik umgesetzt wird, werden wahrscheinlich von nun an in den Sommermonaten immer mehr Menschen sterben. Die nächste Hitzewelle kommt nämlich bestimmt.

 
Wenn nicht langsam aber sicher vernünftige Klimapolitik umgesetzt wird, werden wahrscheinlich von nun an in den Sommermonaten immer mehr Menschen sterben. Die nächste Hitzewelle kommt nämlich bestimmt.

Pffff, alles Panikmache. Wenn Karl-Heinz (62) aus Hückelhoven sagt, dass es früher im Sommer auch schon heiß war, dann ist das eben so. :klugs
Außerdem sind die ganzen Leute bestimmt nicht an der Hitze, sondern mit der Hitze verstorben. Alt und vorerkrankt waren die sicher auch alle, und es somit nicht wert, dass sich Karl-Heinz in Zukunft einschränken wird, und sich von den Grüüüünen Klimahysteriker*innen seine Freiheit, seinen Diesel und seine jährliche Kreuzfahrt wegnehmen lässt.

C.
 
In Stade hat ein 45-Jähriger sechs Mitarbeitende einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung bzw. des Jugendamtes während eines Hilfeplangesprächs erschossen.

 
In Stade hat ein 45-Jähriger sechs Mitarbeitende einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung bzw. des Jugendamtes während eines Hilfeplangesprächs erschossen.

Immer die gleiche Klientel *)... offenbar in ihrem Stolz gekränkte Männer, die sich sonst gerne "hart" geben, aber nicht drauf klar kommen, wenn ihre Frau mit den gemeinsamen Kindern irgendwann das Weite sucht. :crazy
Aber schön, dass es Dieter Nuhr gibt, der uns ja erklärt, dass sowas statistisch gesehen quasi unmöglich ist....

*) Klientel unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Nationalität. Was das angeht, ist ein bestimmeter Schlag Männer offenbar weltweit gleich.

C.
 
Pffff, alles Panikmache. Wenn Karl-Heinz (62) aus Hückelhoven sagt, dass es früher im Sommer auch schon heiß war, dann ist das eben so. :klugs
Außerdem sind die ganzen Leute bestimmt nicht an der Hitze, sondern mit der Hitze verstorben. Alt und vorerkrankt waren die sicher auch alle, und es somit nicht wert, dass sich Karl-Heinz in Zukunft einschränken wird, und sich von den Grüüüünen Klimahysteriker*innen seine Freiheit, seinen Diesel und seine jährliche Kreuzfahrt wegnehmen lässt.

C.

Es sind halt 1-2 Wochen Elend und dann geht alles wieder vermeintlich seinen Gang. In diesem Zeitraum nehme ich schon einen Moment des Bewusstwerdens wahr, aber die individuell spürbaren Auswirkungen sind für die Mehrheit dann eben doch nicht so gravierend und nachhaltig, dass es anhält. Selbst 120 Hitzetote in Köln, und das ist ja wie im Artikel beschrieben nicht mal belegt, sind für eine Millionenstadt am Ende keine beeindruckende Dimension.

Die Klimakrise ist halt auch ...und jetzt zitiere ich tatsächlich Luisa Neubauer, eine Vorstellungskrise. Vor allem, wenn man den Symptomen ausweichen kann, da schließe ich mich ausdrücklich mit ein. Ich habe in der letzten Woche meine klimatisierte Residenz hauptsächlich früh morgens verlassen. Da war mein größtes Problem, dass ich mir abends am Edelstahlgriff der Haustür fast die Flosse verbrannt habe. Und jetzt ist es wieder relativ chillig und in ein paar Wochen sowieso abgehackt, bis die nächste Welle kommt.
 
Selbst 120 Hitzetote in Köln, und das ist ja wie im Artikel beschrieben nicht mal belegt, sind für eine Millionenstadt am Ende keine beeindruckende Dimension.
Ach, das werden noch mehr. Ganz bestimmt. Ich bin mir relativ sicher, das in wenigen Jahren auch der Dümmste kapiert was mit dem Klimawandel Phase ist, spätestens wenn der eigene Karl-Heinz einen Hitzschlag bekommt und anschließend in der Kiste liegt.
 
Es sind halt 1-2 Wochen Elend und dann geht alles wieder vermeintlich seinen Gang. In diesem Zeitraum nehme ich schon einen Moment des Bewusstwerdens wahr, aber die individuell spürbaren Auswirkungen sind für die Mehrheit dann eben doch nicht so gravierend und nachhaltig, dass es anhält. Selbst 120 Hitzetote in Köln, und das ist ja wie im Artikel beschrieben nicht mal belegt, sind für eine Millionenstadt am Ende keine beeindruckende Dimension.
Das so zu schreiben finde ich extrem traurig.
Es geht um weit mehr, als "nur" 120 Tote, die mit/durch/aufgrund von Hitze gestorben sind. Und es geht auch nicht nur um Köln.
Es geht auch um Krankenhäuser und Pflegepersonal das absolut am Limit ist, weil über 1500 Einsätze am Tag nun mal einfach zu viele sind.
Die individuell spürbaren Auswirkungen werden viel zu oft gekonnt wegignoriert und irgendwie ist das, was du schreibst, symptomatisch.

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Wir sprechen nicht von 120 Toten insgesamt und wenn wir uns mal ansehen, wie es weltweit aussieht, sprechen wir von 500.000 Toten Pro Jahr, weltweit, Tendenz steigend. Und das könnte man nun einfach verhindern.
Die Klimakrise ist halt auch ...und jetzt zitiere ich tatsächlich Luisa Neubauer, eine Vorstellungskrise. Vor allem, wenn man den Symptomen ausweichen kann, da schließe ich mich ausdrücklich mit ein. Ich habe in der letzten Woche meine klimatisierte Residenz hauptsächlich früh morgens verlassen. Da war mein größtes Problem, dass ich mir abends am Edelstahlgriff der Haustür fast die Flosse verbrannt habe. Und jetzt ist es wieder relativ chillig und in ein paar Wochen sowieso abgehackt, bis die nächste Welle kommt.
Mir fällt es richtig, richtig schwer hier nicht direkt auszuflippen, auch wenn du betonst, dass du persönlich ja ausweichen kannst.
Die Wahrheit ist, dass diese Krise uns einfach alle angeht, weil sie früher oder später einfach so viele Leben kosten wird, dass es eigentlich nach mehr, als unterlassener Hilfeleistung schreit, dass so wenig dafür getan wird, dass sich da sehr schnell etwas verbessert.

Was bedeutet es für Vorerkrankte, für Kleinkinder, für ältere Menschen, für Obdachlose, für Menschen in Dachgeschosswohnungen ohne Klimaanlage, für Tiere - allein der Blick nur auf Deutschland muss einem doch Angst machen.
Das wäre ja nicht mal der Blick über den Tellerrand. Was ein überlastetes Gesundheitssystem bedeutet, könnte ich jetzt genauso anbringen wie, schlechte Ernten durch Trockenheit.

Aber wie funktioniert es hier in Deutschland und anderswo so gut? Im Großen und Ganzen ist es doch so: Augen schließen, eigene Privilegien weiter nutzen und auf das Große und Ganze Scheißen. Weil:

Ich allein kann sowieso nicht ändern
Guck dir China/USA/Platzhalter an
Aber ich will nicht verzichten
Aber mich betrifft es ja nicht
Aber in Afrika scheint ja auch die Sonne
Klimaveränderung hat es immer schon gegeben
Aber mein Schnitzel/Flug/WM lass ich mir nicht verbieten
Heiß ist doch voll schön, spar ich mir den Urlaub
Also ich kann ja in meinen Garten, in den Schatten
Hitze macht mir halt nichts aus
Platzhalter für weitere, egoistische Kommentare

Schon krass schwer, hier nicht misanthropisch zu werden. Normal müssten wir alle auf die Straße und ich hab total Schiss davor, dass wir in spätestens 10 Jahren bereuen, uns nicht alle auf die Straße geklebt zu haben.
 
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