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Aber das hier war einfach nur ein Zitieren von diversen Stereotypen auf einem Drogentrip. Und zudem ist bei jeder Ortegas-Folge für mich das Hauptproblem … Ortegas. Die Frau ist mir einfach unsympathisch.
Gegen das Konzept der Folge hatte ich im Grunde nichts. TNG durfte eine Stirb langsam-Episode mit Picard als John McLane haben, dann darf auch SNW eine Hangover/Dude, where is my car?-Folge im Portfolio führen. Problem: Nach etwa einem Drittel der Episode hatte sich der Witz für mich abgenutzt und in der zweiten Hälfte bin ich dann ab und zu einfach geistig ausgestiegen.
Urlaubsfolgen haben, wie die Geisterschiff-Folge letzte Woche, eine lange Tradition bei Star Trek. Meist finde ich diese sehr gut, sind sie eine Möglichkeit die Crew mal anders kennenzulernen. Von dem her freute ich mich, auch wenn Humor oft keine Stärke von SNW ist, auf die Episode.
Leider war die Folge einfach nur infantil, zum Fremdschämen und anstregend zu schauen. Dazu Blödsinnigkeiten wie die Gedankenverschmelzung mit einer Pflanze.
Meiner Meinung nach die vermutlich schlechteste Folge der Serie und sicherlich auch in den Flop 3 von ganz Star Trek:
Urlaubsfolgen haben, wie die Geisterschiff-Folge letzte Woche, eine lange Tradition bei Star Trek. Meist finde ich diese sehr gut, sind sie eine Möglichkeit die Crew mal anders kennenzulernen.
Das würde ich so nicht unterschreiben. In den ersten beiden Staffeln haben sie für mich, soweit ich mich erinnern kann, eigentlich noch ganz gut funktioniert.
- Crime Noir Folge => Schwarz Weiss Filter wie Spider-Noir (Gut, gab es bei VOY Holodeck-Folgen auch.)
- Khales hat Nachfahren?
- Zufällig sieht Una aus wie der Widerstand-Anführer … klar.
Damit könnte ich leben.
Es stört allerdings das dies nie zuvor erwähnt wurde.
Auch würde sich ein direkter Nachfahre wohl kaum mit solch einen eher unwichtigen Posten abgeben.
Die Folge hatte in meinen Augen nicht nur viel Film-Noir- (das s/w wäre nicht nötig gewesen, aber war wenigstens in die Story integriert), sondern auch TOS-Flair. Bei TOS gab es ja auch immer wieder Planeten, die stark einer Geschichtsepoche der Erde ähneln. Auch gab es bei TOS häufiger von Klingonen annektierte Planten. Sogar der TOS-Gedanken-Scanner aus "Kampf um Organia" kommt vor.
Apopos "Kampf um Organia". Dass man den Klingonen Kor nannte, hätte nicht sein müssen. Zwar geht nicht hervor, dass es wirklich der TOS-Kor ist (ein Nachfahre von Khaless erscheint mir auch seltsam), aber er sieht Kor in keiner Weise ähnlich (eher wie ein junger James Earl Jones), hat Stirnwülste (leider wurde auf die ENT-Erklärung für das Aussehen der TOS-Klingonen in Nu Trek bisher nie eingegangen) und erscheint auch vom Charakter anders als der spätere DS9-Held.
Dass Number One wie die eine Widerstandskämpferin aussieht, ist zwar Blödsinn aber als TOS-Hommage noch ok. Ansonsten eine klassische Planet-of-the-Week-Folge mit Aussenteam-of-the-Week. Die Auflösung erscheint auch Star-Trek-mässig einfach, um in 45 Minuten das Schicksal eines ganzes Planeten zu ändern.
Insgesamt keine wirklich gute, aber durchaus unterhaltsame Folge:
6 von 10 Punkten!
Folge 4.05:
Ich hatte schlimmste Befürchtungen bei der Puppen-Folge. Weder Comedy noch "strange" Themen können die SNW-Autoren wirklich gut. Und ja, Logikbuggs gab es wie Sand am Meer.
Die Folge erinnerte etwas an "Erwachsene Kinder " bei TNG oder "Das winzige Raumschiff" bei DS9. Auch hier nutzt man einen (Transporter-)Unfall um das übernommen Schiff zu retten. Und wirklich blöder als, das Picard und Co plötzlich Kinder sind, war die Erklärung für den Puppen-Unfall (nett die Verbindung zu Scottys Transwarp-Beamen bei ST09) auch wieder nicht. War schön die Orioner wiederzusehen, wobei die Frauen eigentlich im Hintergrund die Fäden hätten ziehen müssen und die Rasse kein offenes Matriachat ist.
Dass am Ende alles ein Traum von Spock ist, ist etwas billig und wirkt, als würden die Autoren der eigenen Folge nicht trauen (wurde vielleicht auch bei Nachdrehs nach den ganzen Internet-Protesten geändert). Andererseits stören so die ganzen Logik-Buggs wie die sich ständig verändernde Stärke der Puppen weniger.
Insgesamt wurde ich durchaus positiv überrascht und gut unterhalten. Nach Folge 1 IMO die bisher beste Folge der Staffel:
Mein Hauptproblem ist irgendwo, dass sie nicht komplett absurd geworden sind. Wenn T‘Pring als Puppe mit Spock und Vulkan-„Weisheiten“ austauscht … Dann macht eine all-in Comedy draus und baut das nicht als emotionalen Moment aus.
Weil entsprechend wirkt die Folge gerade mit dem Ende nach nichts Halbem und nichts Ganzem.
Sorry, aber mir haben die Worte gefehlt beim Sehen dieser Folge . Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte.
Ich sehe Star Trek jetzt seit den späten 70er Jahren. Es gab gute und schlechte Folgen.
Bei bald 1000 Folgen ganz normal.
Aber diese Folge war mit Abstand das Lächerlichste was jemals den Namen Star Trek trug.
Ja, das Ende fand ich auch irgendwie schade. Gerade wegen den letzten paar Minuten tue ich mir mit einer Bewertung wirklich schwer. Auf der einen Seite werden damit ein paar Ungereimtheiten geklärt, auf der anderen Seite wirkt es ziemlich erkauft. Natürlich kann man das nun alles als Parabel auf Spocks Zustand lesen... aber dafür wurde mir dieser Punkt dann am Ende auch nicht explizit genug aufgemacht.
Klar, viel zu viel Techno bubble. Aber der Ton war endlich mal angebracht für eine Sternenflotten-Crew, die über eine längere Zeit unter extremen Druck steht. (Und endlich Humor, der, wenn er kam, an der Situation entsprechend angebracht war.)
Wieder eine klassische ST-Episode. Sowohl Weltraum-Phänomen-der-Woche-Episoden als auch Folgen im Stil von "Katastrophe auf der Enterprise" (mehre parallel ablaufende Crew-Handlungsbögen nach einer Katastrophe) haben ja eine lange ST-Tradition. Dazu greift man diesmal auf das Echtzeitkonzept zurück, welches es aber nicht unbedingt gebraucht hätte und ich ohne die 24-artigen Splitscreens wohl immer wieder vergessen hätte, dass "alles was sie hier sehen geschieht auch in Echtzeit".
Wie so oft bei Weltraumphänomenen der Woche gibt es auch diesmal recht viel Technobubble, aber auch dieses gehört bei ST dazu. Dass Chappel unbedingt den Tag (und nicht nur B'Benga) rettet war vielleicht etwas übertrieben. Dass ein Mensch eine vulkanische Gedankenverschmelzung iniziieren kann, hat mich ähnlich gestört wie die Gedankenverschmelzung mit einer Pflanze vor ein paar Folgen. Am besten war die Chapell/M'Benga-Handlung auf der Krankenstation, welche schöne Charakterszenen bot.
Insgesamt fühlte ich mich recht gut unterhalten. Jetzt kein Highlight, aber nettes klassisches Star Trek: