Thrawn-Trilogie

Wie findet ihr die Fortsetzung der Star Wars Saga von Timothy Zahn?

  • PERFEKT UND GENIAL! Wie die anderen Filme u. Bücher!

    Stimmen: 27 34,2%
  • Sehr gut

    Stimmen: 33 41,8%
  • Okay

    Stimmen: 15 19,0%
  • grottenschlecht

    Stimmen: 4 5,1%

  • Umfrageteilnehmer
    79
Ja, es ist eine Vollständige Lesung, daher scheint es ein Fehler zu sein, werde auch Audible und Random House schreiben
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es denn eine gekürzte Fassung oder das komplette Buch?
Wie ich heute feststellen musste ist es keine vollständige Lesung.
In der " Wechselstube" fehlt ein sehr wichtiger Teil des Ablaufs der von Luke vorgenommenen Schlichtung zwischen dem Barabel und dem Rodianer.


Und ausserdem wird hier mehrfach von Borg-Inplantaten gesprochen.
 
Hallo @Jedihammer,

Sorry, grad alles etwas stressig bei mir, dass ist die Antwort vom Kundensupport:

„Der Fehler ist bereits bekannt, am 2.7. wurde die Datei neu an Audible ausgeliefert. Sollten Sie das Buch vorher bezogen haben, könnten Sie es mit einem erneuten Download versuchen. Wir geben parallel aber auch noch Audible Bescheid, vielleicht wurde die Datei noch nicht ersetzt.“

Ich muss gleich mal das Hörbuch neu runterladen und schauen ob es passt.


Edit: Habe es gelöscht und neu runtergeladen, jetzt passt es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin jetzt mit dem dritten Teil auf Audible fertig. War schön die Romane wieder einmal in Original zu genießen.
Dabei kam mit allerdings eine Frage in Gedanken.
Wenn Leia für die Noghri die Mal' ary' ush ist wer oder was ist dann Luke ?
 
Da es den Noghri bei ihrer Verehrung von Leia ja zunächst darum ging, dass sie Vaders Nachkomme ist, hätten sie auf Luke vermutlich genauso reagiert. Die langanhaltende gute Beziehung zu dem Volk verdiente sich Leia dann aber durch ihre konkrete Hilfe, ihre Taten. Der Titel hängt glaube ich nicht davon ab, speziell die Tochter von Vader zu sein. Andererseits haben die Noghri ja auch ältere Frauen in ihrer Kultur mit besonderer Stellung? Vielleicht spielt das Geschlecht dann doch eine Rolle. Ich erinnere mich aber nicht und auch Luke wurde ja als Sohn von Vader respektiert. Der Titel Mal' ary' ush wurde glaube ich nicht so genau ausgeführt, etwa als Inhalt einer Prophezeiung o.ä.
 
Gerade zum ersten Mal mit der Trilogie durch. (Kannte zuvor nur das Hörspiel.) Fazit:

Positiv:

- Ich fand beinahe alles mit Luke super.

- Die Erweiterung der Lore basierend auf der OT allein ist beinahe sehr gut:

Habe jetzt grosses Interesse die EU-Werke vor der PT mir weiter zu Gemüte zu führen.
Ich fand es schon fast erschreckend, wie sämtliche Querverweise auf die Zeit vor der PT mit dem diskutierten Video im „Star Wars - Prequels - Wie sie wirklich hätten sein müssen“-Thread übereinstimmen.

-Die Dynamik zwischen den grossen drei mit den bekannten Figuren ist schön weitergedacht.

Offensichtlichste Kritikpunkte dagegen wären:

- Die Katana-Flotte wirkt halt in Buch 2 aus dem Hut gezaubert … Und hat im nächsten Teil sehr wenig zu tun.

- Dass man den Falken einfach über Endor lässt …

- Und ja, Thrawn schiesst sich unnötig selbst ins Knie. (+ Er setzt sehr viel darauf, dass der Bothaner ihm genauso in die Hände spielt, wie er will.) Leia kann den Noghri erst am Ende des Buches helfen aufgrund eines Missverständnisses.

Neutral / Fazit:

Die Thrawn-Trilogie ist qualitativ für mich der Vorläufer dessen, was uns heute in den aktuellen Spin Off-Filmen & Serien präsentiert wird:

Servierbare Kost, die man im regelmässigem Tempo von der Stange kriegen kann.

Nur bin ich einerseits von der ersten Zahn-Thrawn Trilogie dahingehend enttäuscht, dass uns das als die grosse Fortsetzung der OT konzipiert wurde.

Und bei den aktuellen Spin-Off Bewegtbildmedien dafür, wieviel mittelprächtiges Writing dabei rumkommt, obwohl total derart viel Geld reingepumpt wird.

Generell bin ich von der Thrawn-Trilogie in etwa so gut unterhalten wie im Vergleich von der Rebels-Serie. (Also immerhin, gleich gut wie die zweitbeste SW-Serie für mich.) Wenn jetzt die News kommen würde, Zahn wäre Ghost Writer bei den Animationsserien gewesen … Würde ich sofort glauben.
Der Schreibstil wirkt derart ähnlich, dass es mich nicht überraschen würde, wenn sich die heutigen Serien-Autoren im Filoniverse genau daran orientiert hätten.

Einen kleinen Bonus würde ich eben den Thrawn-Büchern geben, weil es keine Prequel-Widersprüche gibt / geben konnte, die sämtliche Medien nach der PT übernehmen mussten.

Insofern konnte mich die Reihe dahingehend überzeugen, dass mein Interesse an bestimmten Ablegern des alten EU (Pre-PT) deutlich gestiegen ist.
 
Die Thrawn Trilogie war nie das beste Werk seit der Erfindung des Rades. Ihr Mythos basiert in nicht geringen Teilen darauf, dass es das erste Stück Star Wars war, das einem breiten Publikum nach Rückkehr der Jedi-Ritter zugänglich wurde und damit buchstäblich ein Vakuum gefüllt hat, das irgendwelche Nischenprodukte wie Comicheftreihen, Zeichentrickserien und so abenteuerliches Zeug wie die Ewokfilme nicht füllen konnte.

Man sollte die Bücher im zeitgeschichtlichen Kontext sehen. Sie waren dank ihres kommerziellen Erfolges, der so heute aufgrund eines gänzlich anders strukturierten Unterhaltungsmarktes nicht mehr möglich wäre, der Startpunkt des Expanded Universe und der Erfolg des frühen Expanded Universe im allgemeinen hat zumindest dem Erzählmythos nach George Lucas erst davon überzeugt, die Prequels überhaupt ernsthaft anzugehen.

So allein gestellt wird die Thrawn Trilogie oder auch andere Werke aus der Zeit aus heutiger Sicht ziemlich sicher schlechter bewertet, als es damals gesehen wurde. Einige damals üblichen Erzählmotive kommen heute zum Beispiel nicht mehr so an, wie damals. Bestes Beispiel wäre da die moralische Überhöhung der moralischen Integrität und Kompetenz von Militärcharakteren wie Pellaeon und Ackbar oder auch in Teilen Thrawn selbst gegenüber grundsätzlich in einem schlechten Licht dargestellten Politikercharakteren wie zum Beispiel einem Borsk Fey'lya und den diversen imperialen Moffs in der Ära der Kriegsherren. - Sie alle und viele andere Charaktere sind erstaunlich schnell ziemlich flach, wenn man sich dieses Erzählmotivs erst einmal bewusst ist.
 
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