Axxila

Shara

Not a cylon - powered by Elysa
Axxila

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[Infos zum Planeten: Axxila (engl.) // Axxila (dt.) ]

[Zugehörigkeit: Neue Republik]

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Axxila ist ein dünn besiedelter terrestrischer Planet im D’Astan-Sektor des Äußeren Randes. Einst brachte der Export von Erzen der Welt beträchtlichen Wohlstand. Bergbauunternehmen errichteten Förderanlagen, Siedlungen und Raumhäfen, während Frachter die gewonnenen Rohstoffe zu den Industriezentren der Galaxis transportierten. Doch die intensive Ausbeutung durch auswärtige Mächte, darunter das Galaktische Imperium, hinterließ großflächig verwüstete Landstriche. Mit der Erschöpfung der wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten verlor Axxila seine Bedeutung und geriet zunehmend in Vergessenheit.

Aus dem Orbit wirkt der Planet zunächst wie eine ruhige, einladende Welt. Weite Ozeane trennen seine Kontinente, entlang der Küsten ziehen sich grüne Landstriche, und verstreute Inselgruppen liegen wie dunkle Tupfer im Blau der Meere. Erst beim Anflug auf das Festland wird das Ausmaß des industriellen Raubbaus sichtbar.

Gewaltige Tagebaue durchbrechen die Landschaft. Terrassenförmig abgetragene Hänge fallen in tiefe Gruben ab, kilometerlange Baggerschneisen verbinden ausgebeutete Lagerstätten miteinander. Aus der Luft gleichen diese Einschnitte künstlichen Canyons, deren Wände noch immer die regelmäßigen Stufen des Abbaus erkennen lassen. Überflutete Grubensohlen bilden dunkle Seen, während andernorts Staub über freigelegte Gesteinsschichten und verlassene Förderstraßen treibt. Zwischen den Abbaugebieten stehen die Überreste von Aufbereitungsanlagen, Verladestationen und rostenden Förderbrücken.

Was noch im Boden liegt, rechtfertigt vielerorts nicht mehr die Kosten der Förderung. Die großen Unternehmen zogen weiter, und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung folgte ihnen. Zurück blieben verstreute Gemeinden, deren Bewohner vor allem von Fischerei, Landwirtschaft, regionalem Handel und der Wiederverwertung industrieller Hinterlassenschaften leben.

Auf dem Festland finden sich ganze Städte, die ihre ursprüngliche Aufgabe verloren haben. Einst hastig errichtete Bergbausiedlungen stehen nahezu leer; größere Verwaltungs- und Wohnzentren sind auf wenige bewohnte Viertel zusammengeschrumpft. Bei Überflügen lassen sich breite, verwaiste Straßen, überwucherte Plätze und die leeren Raster ehemaliger Wohnblöcke erkennen. Manche Ortschaften verschwanden bereits während der aktiven Förderzeit vollständig unter den vorrückenden Tagebauen. Von ihnen zeugen nur noch Straßen, die unvermittelt an einer Abbruchkante enden, vereinzelte Fundamente oder Ortsnamen in älteren Karten.

Abseits der ehemaligen Förderregionen zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Besonders die Inselgruppen blieben vielerorts vom großflächigen Abbau verschont: Ihre Lagerstätten waren zu klein, zu schwer zugänglich oder wirtschaftlich zu unbedeutend, um eine industrielle Erschließung zu rechtfertigen. Hier prägen helle Sandstrände, windbewegte Dünen, felsige Küsten und grüne Inselrücken die Landschaft. Kleine Hafenorte und verstreute Siedlungen bestehen fort, vom Meer versorgt und weit entfernt von den verlassenen Industrierevieren des Festlands.

Auf einer dieser Inselgruppen liegt der Stützpunkt der Neuen Republik. Seine Lage verbindet günstige Ausbildungsbedingungen mit einer Umgebung, die den Alltag des Personals spürbar erleichtert. Über dem offenen Meer steht ausgedehnter Luftraum für Flugübungen zur Verfügung. Die Inseln bieten wechselnde Geländeformen, Küstenlinien und natürliche Orientierungspunkte, während ausgewählte, zuvor gesicherte Abbaugebiete auf dem Festland anspruchsvolle Trainingsstrecken bilden. Dort können die Pilotinnen und Piloten Tiefflüge, Geländeausnutzung und Formationsmanöver entlang künstlicher Schluchten üben. Vollständig geräumte Siedlungen eignen sich zudem für Aufklärungsübungen und die Orientierung über bebautem Gelände.

Nach der Rückkehr liegen die kargen Abbaulandschaften wieder jenseits des Meeres. Rund um die Basis bestimmen salzige Luft, das Rauschen der Brandung und die überschaubare Betriebsamkeit der nahen Küstenorte den Eindruck. Strände und kleine Lokale bieten Gelegenheit, Abstand vom Dienst zu gewinnen. So besitzt Axxila trotz seiner wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit einen besonderen Wert für die dort stationierten Einheiten: Raum für eine vielseitige Ausbildung und eine Umgebung, in der zwischen den Einsätzen auch Ruhe und Erholung möglich sind.
 
[Axxila – Kitanis-Kette (Inselkette) – Strand in relativer Entfernung zur Raumjägerbasis] Shara

Sharas Atem ging leise und gleichmäßig. Ihre nackten Füße glitten schnell, fast lautlos über den Sand. Zu ihrer Rechten rauschten die heranrollenden Wellen, während die aufgehende Sonne den Morgen in ein goldenes Zwielicht tauchte. Ihre Schritte wurden langsamer, gingen vom Joggen ins Gehen über, bis sie schließlich stehen blieb und sich dem Sonnenaufgang zuwandte.

Uhrzeit: 05:37. Temperatur: 14 Grad Celsius. Windgeschwindigkeit: 17 km/h aus Nordnordost. Alles Dinge, die ihr HUD ihr verraten konnte, und noch vieles mehr. Doch warum der Anblick der aufgehenden Sonne, der salzige Geschmack der Luft und das gleichmäßige Rauschen des Ozeans sie dazu verleiteten, die Augen zu schließen, sich auf die Zehenspitzen zu stellen und tief einatmend der Länge nach zu strecken – und woher dabei dieses bestärkende Gefühl in ihrer Brust kam –, das konnte es Shara nicht verraten. Ebenso wenig erklärte es ihr, weshalb das Kitzeln des nassen Sandes zwischen ihren Zehen und die kühle Berührung der Wellen dieses leise Zucken um ihre Mundwinkel hervorriefen. Für die körperlichen Reize hätte sie Erklärungen finden können. Für das, was sie in ihr auslösten, fehlten ihr noch die passenden Worte.

Einen Moment lang schweifte ihr Blick vom Sonnenaufgang fort und den Strand entlang, über die Fußabdrücke, die ihren Pfad, den sie gekommen war in den Sand zeichneten. 4789 Meter von dem ihr zugeteilten Quartier bis zu diesem Ort, zurückgelegt in 23 Minuten. Fast ein wenig zu schnell. Aber Shara mochte Primzahlen. Sie hatten etwas Eigenständiges. Zurück würde sie sich mehr Zeit lassen. Vielleicht 31 Minuten.
Noch wollte sie jedoch hier verweilen. Beim nächsten Blinzeln blendete sie das HUD aus. Die Zahlen verschwanden, und für einen Augenblick kam ihr der Horizont weiter vor als zuvor. Sie wollte den Moment einfach auf sich wirken lassen. Dazu suchte sie sich einen Platz auf einer Düne, zwischen Strandhafer und niedrigen, vom Wind geduckten Pflanzen.

Ruhig hob und senkte sich ihr Brustkorb unter dem schlichten, dunkelgrauen Trainingsshirt. Der leichte, atmungsaktive Stoff lag an den Schultern eng an und fiel zur Taille hin etwas lockerer, sodass der kühle Seewind darunterstreichen konnte. Auf der linken Brust zeichnete sich das kleine Emblem der Neuen Republik ab, darunter stand in dezenten, hellen Lettern ihr Nachname - Farlander. Die kurzen Ärmel ließen ihre Unterarme frei; am Kragen hatte die Anstrengung einen schmalen, dunkleren Saum hinterlassen.
Dazu trug sie eine marineblaue Laufshorts, die bis zur Mitte ihrer Oberschenkel reichte. Kleine seitliche Schlitze gewährten ihren Schritten Bewegungsfreiheit, eine eng anliegende Innenhose verhinderte, dass der Stoff beim Laufen unangenehm scheuerte. Der breite, flache Bund saß sicher auf ihren Hüften; in einer verschließbaren Tasche verwahrte sie ihre Zugangskarte. Schuhe und Socken hatte sie an der Strandbar 'Near Miss' nahe der Raumjägerbasis untergestellt.

Nun zog Shara die nackten Beine ein wenig an und ließ die Zehen im noch kühlen Sand verschwinden, während der Wind leise am Saum ihres Shirts zupfte. Das hier war anders als das, was sie kannte. Gleichzeitig spürte die Aldhani, wie ihr Körper sich entspannte und eine empfundene, weil nicht physisch vorhandene Last von ihr abfiel. Ihre Schultern sanken ein wenig herab. Sie ließ es geschehen, ohne die Bewegung zu korrigieren.
Der Tag würde viel Neues bringen. Das Doppelquartier, das sie aktuell noch für sich allein hatte, würde heute seine zweite Pilotin erhalten. Lieutenant Nahiri Kato, eine Juhani-Cathar.

Das sollte sie eigentlich noch gar nicht wissen, aber sie hatte wissen wollen mit wem sie sich das Quartier teilen müsste. Wo Screamer Zugang zum internen Netz der Basis hatte, verfügte sie ebenso darüber. Und ein Astromech, der im Hangar Daten abglich, war nichts Ungewöhnliches. Ihr R2 war tatsächlich lediglich seinen Aufgaben nachgekommen. Dass dabei für sie auch Informationen über die Quartierbelegung, Wartungs- und Flugpläne, wie auch die Speisepläne der Basismesse und mehr nutzlose Dinge zugänglich gewesen waren, lag schließlich nicht an ihr.
Immerhin musste sie dem Basiskommandanten, Colonel Harth, zugutehalten, dass das Kommandonetz von dem leichter zugänglichen Teil physisch getrennt war. Einen möglichen Zugang hatte sie bislang ebenfalls nicht ausgemacht. Diese Feststellung beschäftigte sie einen Moment länger, als sie es hier draußen eigentlich beabsichtigt hatte. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Meer.

Eine kräftige Brise wirbelte vereinzelte, sich aufwärmende Sandkörner auf und spielte mit ihrem kastanienbraunen Haar, fegte ihr Strähnen über das Gesicht und um die Ohren. Hinter dem linken Ohr kitzelte es, und ihre Lippen verzogen sich unwillkürlich zu einem Lächeln. Einem, das sie nicht vor dem Spiegel üben musste. Sie hob die Hand, um die widerspenstige Strähne zurückzustreichen, hielt jedoch auf halbem Weg inne und ließ sie wieder sinken. Warum passierten manche Dinge von selbst, während andere so viel bewusste Anstrengung kosteten?

Erst als die Sonne vollständig über den Horizont gestiegen war, erhob sich Shara wieder. Sie klopfte sich den langsam wärmer werdenden Sand vom Po und von den Beinen, bevor sie sich auf den Rückweg machte. Antworten auf all die Fragen in ihrem Kopf würde sie hier und jetzt nicht finden.
Vielleicht war diese Nahiri wie Dhalia: nett, freundlich und geduldig. Bei dem Gedanken wurde ihr Schritt für einen Moment langsamer. Es wäre angenehm, wieder jemanden um sich zu haben, bei dem sie nicht jedes Schweigen erklären musste. Paradoxon mochte Shara gar nicht. Schweigen erklären...

Und hoffentlich war sie leise. Vor allem leise. Stille war gut. Rein biologische Wesen neigten allerdings selten dazu.


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Um elfhundert war das erste Treffen der Trainingsstaffel Greifen im Briefingraum Aurek anberaumt. Shara war bereits fünfzehn Minuten vorher da. Der Raum besaß eine charakteristische, halbkreisförmige Sitztribüne mit abgestuften Reihen und einen zentralen Hologrammprojektor. Als sie den Saal erreichte waren noch alle Plätze unbesetzt.
Sie suchte ihren Platz nach ihren bevorzugten Kriterien aus. Ungefähr – nein, nicht ungefähr, sondern exakt – im hinteren Drittel und innerhalb dieses Bereichs im äußeren rechten Drittel. Weit genug abseits, um nicht unmittelbar zu einem Gespräch einzuladen, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, sie wolle sich dem Briefing entziehen. Von dort konnte sie sowohl den Projektor als auch den Eingang gut sehen. Sollte sich jemand zu ihr gesellen, der schon vor Beginn ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis entwickelte, konnte sie immer noch den Platz wechseln.

Vor sich hatte sie ihren Datenblock samt Stift sowie eine sportlich wirkende Wasserflasche platziert. Den Stift richtete sie parallel zur Kante des Datenblocks aus. Die Flasche stand rechts daneben, bequem erreichbar und weit genug entfernt, um ihren Schreibarm nicht zu behindern. Alles exakt an seinem Platz, in vollendeten WInkeln.

Natürlich hatte sie nach ihrer Rückkehr ins Quartier – die genau 31 Minuten andauerte – geduscht, ihre reguläre Basisuniform angelegt und gefrühstückt. Anschließend war sie noch einmal den Grundriss der Basis durchgegangen und hatte Vermutungen darüber angestellt, wo sich gesicherte Zugangspunkte zum physisch getrennten Kommandonetz befinden könnten. Die öffentlich zugänglichen Pläne ließen diese Frage erwartungsgemäß offen. Einige Bereiche waren lediglich als technische Betriebsräume ausgewiesen, was ebenso zutreffend wie wenig aufschlussreich war. Es war eine interessante Frage. Eine, die sie für den Moment widerwillig zurückstellen musste.

Shara aktivierte eine leere Notizseite und trug Datum, Uhrzeit und Staffelbezeichnung ein. Dann legte sie den Stift wieder an seinen Platz und hob den Blick zum Eingang. Als draußen Schritte näher kamen, straffte sie sich unwillkürlich ein wenig und wandte ihren Blick gen Tür. Vielleicht war Nahiri unter den Nächsten, die den Raum betraten.


[Axxila – Kitanis-Kette (Inselkette) – Raumjägerbasis – Briefing-Raum Aurek] Shara
 
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Axxila - Anflug auf die Kitanis-Kette (Inselkette) - Fähre, Tamis

Also wirklich. Es war ja klar, dass Fährpiloten nun nicht die allerbesten waren, aber hatte man da jemanden in der Grundausbildung ans Steuer gelassen oder was? Die Fähre, welche Tamis runter auf den Planeten brachte, flog nicht gerade sehr ruhig, und an den Wetterbedingungen da draußen konnte es doch eigentlich nicht liegen. Axxila war doch ein relativ gemäßigter Planet, was das anging, zumindest so weit Tamis wusste. Also konnte es folgerichtig nur am Piloten liegen, fertig.
Sie seufzte leise, lehnte sich dennoch zurück und schlug die Beine übereinander. Ein paar Minuten hatte sie noch, bis die Fähre vermutlich sehr unsanft im Hangar der Raumjägerbasis aufsetzen würde, und dann begann ein neuer Abschnitt. Verrückt. Einfach nur verrückt, dass sie heute hier war. Vor ein paar Monaten noch hatte sie an Bord der "Stardust" die Galaxis durchstreift und dabei versucht, dieses Ungetüm von einem Frachter irgendwie am Leben zu erhalten, was ihr wirklich außerordentlich gut gelungen war. Sie hatte keine Ahnung, wie Tereb das nun ohne sie schaffte, aber gut, das war nicht ihr Problem. Der Captain hatte sie ja quasi aufgefordert, sich offiziell der Republik anzuschließen, und tada, hier war sie nun. Während ihre Mutter vor Panik riesige Augen bekommen hatte bei dem Gedanken, dass ihre Tochter bald in einem Kampfjäger sitzen würde. Ihr Vater hatte das ganze gelassener und sogar ein wenig stolz hingenommen. Zugegeben: so eine Jägerkarriere war vermutlich besser vor den Freunden und Bekannten als "meine Tochter schlägt sich irgendwo auf eigene Faust in der Galaxis durch und ich habe keine Ahnung, wo sie gerade steckt". Aber andererseits, vermutlich war aus Sicht von Eltern
fast alles irgendwie besser als das? Wahrscheinlich. Naja.

Tamis zuckte mit den Schultern und sah aus dem Fenster. Sie konnte die Basis nun schon erkennen, sie sah aus wie... Wie eine Basis halt. Gebäude, Hangar, grau. Nichts besonderes. Aber es würde ja auch nicht für immer ihr Zuhause bleiben. Das war ja nur vorübergehend, bis sie im aktiven Dienst waren. Dieses Gereise nervte langsam zugegeben schon ganz schön. Was ein wenig paradox war, auf der "Stardust" war sie noch mehr gereist, aber das Schiff war so etwas wie ihr Zuhause gewesen. Ein sehr enges Zuhause, aber hey, besser als nichts. Andererseits war es schon nett, wenn man nicht mit anderen stinkenden Männern in einem engen Raum schlafen musste. Zwar hatte Tamis sich ab und an mal bei Zwischenstops eine Unterkunft gegönnt, schließlich hatte sie irgendwann Geld dafür gehabt, aber das war ja mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Jetzt würde sie ja wohl auf Dauer eine Zimmergenossin bekommen. Hoffentlich war das keine Idiotin. Doppelt nicht, sie würde ja auch mit ihr in der Staffel fliegen, da wäre das äußerst ungünstig. Sie hatte ja viele Qualitäten, aber das mit der Teamarbeit war zugegeben nicht ihre Paradedisziplin, und wenn es dann noch Trottel waren mit denen sie zusammenarbeiten musste, dann gute Nacht. Aber kam Zeit, kam Rat, das würde schon schief gehen. Wer es mit Thanatos aufgenommen hatte wie sie, der überlebte auch alles andere.

Ein Ruck durchfuhr die Fähre und Tamis rollte mit ihren großen Mon Cal-Augen. Beim Meeresaal, da würde ja sie hundertpro eine sanftere Landung hinbekommen, und sie saß bisher kaum an irgendwelchen Fährkontrollen. Hoffentlich würde ihr Flügelmann oder ihre Flügelfrau mehr draufhaben als diese Person, sonst konnte sie gleich Abschied nehmen von dieser Galaxis. Und darauf hatte sie echt keine Lust.
Tamis schnallte sich ab und nahm ihre zwei großen Gepäckstücke je über eine Schulter, bevor sie sich zur Rampe begab. Die allermeisten Pilotinnen und Piloten reisten nur mit einem Seesack, aber wie bitteschön sollte in
einem Seesack all ihre Kleidung unterkommen?! Schlimm genug, dass sie sich nun so gut wie immer mit diesem schrecklichen, orangenen Pilotenoverall würde kleiden müssen, aber man brauchte doch wenigstens etwas Abwechslung, wenn es möglich war? Und dann ihre Pflegeprodukte... nein. Ein Seesack war definitiv zu wenig, und sie wusste wirklich nicht, wie die anderen das anstellten. Bisher hatte sie es auch immer durchbekommen mit ihrem Gepäck, und das würde sie natürlich auch weiterhin, keine Frage.

Sie betrat zum ersten Mal den Hangar ihres neuen Zuhauses und tat, was sie immer tat, wenn sie irgendwo neu hinkam - sich einen Moment Zeit nehmen, um die Luftfeuchtigkeit zu testen. Sie hatte innerlich erleichtert aufgeseufzt als sie herausgefunden hatte, dass Axxila eine Welt mit Meeren war
und die Basis sogar in der Nähe eines Meeres lag. Sie war also optimistisch gestimmt, dass sie sich hier wesentlich wohler fühlen würde als auf Lianna. Und Tatsache, hier lag wirklich eine sanfte Meeresfeuchte in der Luft. Es könnte mehr sein, damit sie sich wirklich wohlfühlte, aber das passte schon. Manche Landgänger würden es womöglich schon wieder fast zu viel finden.
Mit einem leichten Lächeln näherte Tamis sich dem offiziell und wichtig aussehenden Kerl, der in ein paar Metern Entfernung auf sie wartete.


"Sub Lieutenant Falcks meldet sich anwesend", gab sie ihm zu verstehen, und erntete ein Nicken. Keine Aufforderung, ihm zu folgen, also ließ sie ihr Gepäck erst einmal zu Boden. Nach und nach versammelten sich drei, vier weitere Leute um sie und als der Kerl beschlossen hatte, dass alle da waren, verteilte er Datapads und Zimmernummern.

"Sub Lieutenant Falcks, Sie teilen sich Ihr Zimmer mit Lieutenant Tuvores. Zimmer eins vier sieben."

Er wies dabei auf eine gefühlt zwei Meter große, blonde Menschenfrau, die ihr schon an Bord der Fähre aufgefallen war, allerdings war sie nicht davon ausgegangen, eine Pilotin vor sich zu haben. Tamis nahm das Datapad entgegen, legte dann den Kopf in den Nacken und hob grüßend ihre Flosse. Bei allen Gewässern, diese Frau passte in ein Cockpit?! Na das musste sie sehen.
Würde sie ja auch bald, zum Glück.


"Wenn Sie alle mir nun folgen würden."

Tamis nahm ihr Gepäck wieder hoch und trottete dem Mann hinterher. Nach ein paar verwirrenden Gängen fand sie sich schließlich vor dem Raum wieder, der mit "147" betitelt war.

"Finden Sie sich um elfhundert im Briefingraum Aurek ein, ein Plan der Basis befindet sich auf Ihrem Datapad. Durch die Verspätung Ihrer Fähre sollten Sie sich etwas sputen."

War ja klar, nicht nur nicht fliegen können, sondern auch noch zu langsam...
Die restliche Gruppe zog weiter, während Tuvores und sie selbst das kleine Zimmerchen betraten. Zwei schmale Betten, zwei schmale Schränke, zwei kleine Nachttische und eine Tür, das war's. War ja auch klar. Sie würde auch hier ihre Garderobe irgendwie in den Schrank quetschen müssen, aber das würde schon schiefgehen. Erst einmal ließ sie ihr Gepäck auf dem Bett sinken und drehte sich zu Tuvores um.


"Hi, ich bin Tamis." - "Allira, aber sag ruhig Alli. Hast du deinen ganzen Hausstand mit oder wieso das viele Gepäck?" - "Ach, nur dies und das. Was Frau halt so braucht... Kommst du echt klar mit dem einen Sack?"

Kritisch betrachtete die Mon Calamari das kleine Ding da in Allis Hand. Ihr Gegenüber grinste.

"Verstehe. Mittlerweile schon, aber ich gebe zu, anfangs war ich mir auch nicht so sicher. Aber das kommt mit der Zeit, vertrau mir." - "Ist also nicht deine erste Station hier?" - "Nö, ich war Y-Wing-Pilotin, aber ich mir wurde das irgendwann zu öde, und man hat herausgefunden, dass ich mich im X-Wing nicht so schlecht anstelle."

Alli begann bereits, ihre Sachen routiniert auszupacken, und Tamis beeilte sich, es ihr schnell nachzumachen. Natürlich hatte sie enorme Probleme, alles im Schrank und in der winzigen Nasszelle unterzubekommen, die sowieso nur eine Toilette und ein Waschbecken enthielt. Klar, Einzelduschen wären auch zu großer Luxus gewesen, aber immer noch besser als auf der "Stardust". Nachdem Alli fertig war, war sie so freundlich, Tamis sogar noch ungefragt unter die Arme zu greifen, so dass sie sich umzogen, rechtzeitig ihr Zimmer verließen und sich auf den Weg machten. Zwar hätte sie wirklich liebend gerne ihre Haut ein wenig erfrischt nach der Reise, aber sie sah ein, dass es wohl keinen ganz so guten Eindruck machte, beim ersten Briefing zu spät zu kommen. Auch, wenn es nicht ihre Schud gewesen wäre, schließlich war dieser irre Fährpilot ja zu langsam gewesen, nicht sie. Nur hatte sie die leichte Befürchtung, dass der oder die Staffelcaptain das irgendwie anders sehen konnte.

Sie fanden den Weg mit Hilfe der Karte und Alliras Erfahrung recht gut, und Tamis war recht stolz auf sich, dass sie daran gedacht hatte, das Datapad mitzunehmen. Vermutlich würde sie es schließlich brauchen.
Die Tür zum Briefingraum Aurek stand offen, und Tamis linste auf ihr Chrono. Noch sechs Minuten bis elfhundert, das war ja überpünktlich. Aber wohl ganz gut jetzt am Anfang. Die Mon Calamari betrat den Raum, in welchem sich schon ein paar Personen aufhielten, und ließ den Blick schweifen. Niemand, den sie kannte, aber das wäre ja auch wirklich ein seltsamer Zufall gewesen. Es gab noch genug freie Plätze, und so wählte Tamis einen der erstbesten aus, hielt höflichkeitshalber aber einen Platz Abstand zu der braunhaarigen Menschenfrau, die bereits Platz genommen hatte. Alli setzte sich auf der anderen Seite neben sie.
Noch ein weiterer Blick in den Raum, dann hob Tamis grüßend die Flosse in Richtung der Braunhaarigen.


Axxila - Kitanis-Kette (Inselkette) - Raumjägerbasis - Briefingraum Aurek, mit Shara und NPCs (u.a. Allira Tuvores)
 
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AXXILA · KITANIS-KETTE
Raumjägerbasis · Doppelquartier
Nahiri Kato
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Nahiri hatte das Zeug aus ihrem Raumsack in den freien Spind verstaut. Der andere war bereits belegt. Ihr Blick war dabei auch auf das Musikinstrument gefallen, das auf einem Ständer in einer der Ecken des Quartiers stand. Es behinderte weder den Zugang zu den Betten noch den Weg zu den Spinden und wirkte so sorgfältig platziert, dass die Cathar sich unweigerlich fragte, ob ihre neue Mitbewohnerin verschiedene Stellen ausprobiert hatte, bevor sie mit dieser zufrieden gewesen war. Selbst der Winkel schien haargenau zur Ecke zu passen. Der erste Eindruck gefiel ihr. Wer seine Sachen so unterbrachte, würde vermutlich auch nicht einfach seine Stiefel dort liegen lassen, wo jemand anderes darüber stolperte. Unfallverhütungsvorschriften waren Unfallverhütungsvorschriften. Und ob der ordentlich gemachte Bock für dieselbe Gewissenhaftigkeit sprach oder einfach nur für eine erst kürzlich zurückliegende Grundausbildung, würde sie wohl noch herausfinden. Blieb darüber hinaus nur zu hoffen, dass diese Person mit den Ruhezeiten der Basis vertraut war. Sie hatte wirklich keine Lust, sich einen Rüffel einzufangen, nur weil aus ihrem Quartier zu irregulären Zeiten Musik ertönte.

Nahiri selbst spielte nicht, von ihren Geschwistern aber so einige. Zuhause hatte sie oft genug erlebt, wie schnell jemand mit einem Instrument neue Freunde fand. Vielleicht würde sich darüber ein Gespräch ergeben. Sie nahm sich jedenfalls vor, offenherzig danach zu fragen, sobald sie ihre neue Mitbewohnerin kennenlernte. Zunächst wandte sie sich aber ihrem Datenpad zu. Darauf war noch immer die Versetzungsverfügung geöffnet. Ihr Name stand dort, ihr neuer Dienstrad und die Zuweisung zu den Greifen. Alles ordentlich mit den vorgesehenen Unterschriften und Dienststempeln sowie mit Datum versehen. Trotzdem las sie die entsprechenden Zeilen erneut. Nach all den Anträgen, die sie gestellt hatte, den Simulatorstunden und anschließenden Ausbildungsflügen war sie nun tatsächlich im Ziel ihrer Träume angekommen. Sie war Mitglied einer X-Wing-Staffel. Und nicht nur irgendeines; sie dufte gleich eine ganze Rotte anführen.

Die Freude über diese Vorstellung ließ sie ihre spitzen Zähne entblößen. Am liebsten hätte sie ihrer Familie sofort eine Nachricht geschickt, am besten mit einer Holo-Aufnahme von ihr vor einem der Jäger. Allerdings hatte sie dafür kaum die nötige Zeit. Es war klüger, damit bis nach der anberaumten Besprechung zu warten. Dann hätte sie ohnehin mehr zu erzählen. Bislang bestand ihre hastige Ankunft auf Axxila schließlich vor allem daraus, ein bereits belegtes Quartier zu beziehen.

Sie wechselte von der Versetzungsverfügung zur Nachricht mit Ort und Uhrzeit des ersten Termins. Elfhundert. Briefingraum Aurek. Nahiri überprüfte ihr Chrono und rief anschließend nochmal den Grundriss der Basis auf, denen man ihnen innerhalb des digitalen Willkommenspakets mitgeliefert hatte. Den Weg hatte sie sich bereits mehrfach eingeprägt. Doch es schadete nichts, auf Nummer Sicher zu gehen. Sie wollte weder zu spät kommen noch auf den letzten Metern rennen müssen. Nachdem sie sich vergewissert hatte, klemmte sie sich das Datenpad unter den Arm und kontrollierte den Sitz ihrer Dienstuniform. Der Kragen des grauen Hemdes lag ordentlich am Hals an, das Rangabzeichen mit dem einen, hochgestellten blauen Punkt saß gerade und ihre Haare waren in einer vorschriftsgenormten Frisur zusammengesteckt. Nur eine Strähne seitlich ihres spitzen Ohrs hatte sich mal wieder gelöst. Mit einer Kralle schob sie diese vorsichtig aus dem Gesicht und befestigte sie erneut. Sie hatte nicht vor, das erste Aufeinandertreffen damit zu verbringen, sich ständig diese blöde Strähne hinter das Ohr zu streichen.

Wie von selbst wanderte ihre Hand danach unter den Kragen. Die Cathar zog einen kleinen Kybertalisman hervor, den sie in einer Kette um den Hals trug, und hielt ihn zwischen den eingezogenen Krallen ihrer Fingerkuppen. Sie senkte einen Augenblick den Kopf und dankte der Macht dafür, dass sie hier sein durfte. Sie bat um die nötige Einsicht, ihrer neuen Aufgabe gerecht werden zu können. Wie gut sie mit ihrer neuen Staffel zurechtkommen würde, musste sich noch zeigen. Bislang kannte sie die Leute nicht. Sie wusste nicht, welche Erfahrungen sie mitbrachten, wo ihre Stärken lagen und woran sie gemeinsam arbeiten mussten. In ihrer vorherigen Verwendung hatte sie irgendwann bestens gewusst, wem sie welche Aufgabe zutrauen konnte. Hier würde sie zunächst aufmerksam sein und Fragen stellen müssen. Allerdings würde ihr die Macht zur Seite stehen. Wie immer. Sie ließ den Talisman wieder unter ihrer Uniform verschwinden und schritt, mit dem Datenpad weiter unter dem Arm, auf den Gang hinaus.

Als sie sich durch die Basis bewegte, glitt ihr Blick durch eines der Fenster auf ein Stück Meer. Sie würde später unbedingt nach draußen gehen müssen. Beim Anflug hatte die Inselkette sehr einladend ausgesehen und der Gedanke, sich nach Dienstschluss das Fell mit Salzwasser zu befeuchten, gefiel ihr irgendwie. Ihre Mutter hatte immer behauptet, das sei sehr gesund für die Fellpflege. Testen hatte sie das nie können. Dafür war sie einfach noch nicht oft genug an einem Meer gewesen. Vielleicht ließ sich ja auch jemand finden, der mitkam. Sie würden es die nächsten Tage viel mit Manöverkritiken zu tun bekommen. Sich auch außerhalb der professionellen, leistungsgetriebenen Dienstzeit kennenzulernen, konnte ihrer Erfahrung nach nicht schaden. Im Gegenteil. Nahiri hatte gute Erfahrungen damit gemacht, Leuten gelegentlich ohne Helm gegenüberzusitzen. Manche Schwierigkeiten ließen sich bei einer Mahlzeit wesentlich leichter ansprechen als über den Funkverkehr eines Cockpits.

Die Tür zum Briefingraum Aurek stand bereits offen. Nahiri warf einen letzten Kontrollblick auf die Uhrzeit, bevor sie eintrat. Noch fünf Minuten. Weder unangemessen zu früh, noch zu spät. Perfekt. Im Raum hielten sich bereits einige Piloten auf. Sie ließ den Blick über die abgestuften Sitzreihen wandern, wobei er im hinteren Bereich an zwei großen Menschenfrauen, dem Rangabzeichen nach zwei weiteren Lieutenants, und einer rangniedrigeren Mon Calamari hängen blieb, die in etwa ihr Format hatte. Nur mit größeren Händen. Und Augen. Und feuchterer Haut. Nahiri hätte sich nach vorne setzen können, doch dann würde sie die verbleibenden Minuten wieder nur auf ihr Datenpad starren. Es wäre besser, die anderen kennenzulernen. Sie war auch viel zu neugierig, um sich nun nicht vorstellen zu können. Also ging sie mit einem freundlichen Lächeln, das ihre spitzen Eckzähne entblößte, zu ihnen hinüber und blieb vor ihnen stehen.


„Guten Morgen. Lieutenant Nahiri Kato“, stellte sie sich vor und sah die drei Frauen nacheinander an. Ihr Blick fiel kurz auf den bereitgelegten Datenblock der Braunhaarigen, ehe sie auf einen freien Platz deutete.

„Ist da noch frei?“

Ohne die Antwort abzuwarten, ließ sie sich geschmeidig auf den freien Platz zwischen ihnen fallen und lächelte ihren Nebenfrauen, begleitet von einem freudigen Schnurren zu. Die Sitzreihen waren ziemlich eng angeordnet, sodass sie ihre Sitznachbarn fast berührte.

„Falls ich nachher Fell an euren Uniformen hinterlasse, sagt mir bitte Bescheid“, erklärte sie mit einem kurzen Blick auf die Ärmel der braunhaarigen. „Ich habe eine Fusselbürste dabei.“

Das mochte für eine erste Vorstellung eine ungewöhnliche Information sein, aber sie fand die Warnung nur kameradschaftlich. Fellhaare auf der Uniform verstießen gegen die Dienstvorschrift, seine Uniform immer im tadellosen Zustand zu halten. Ihre Geschwister zuhause hatte sie vor dem Ausgehen auch immer vorsorglich abgebürstet. Und da war noch gar keine Dienstvorschrift im Spiel gewesen.

AXXILA · KITANIS-KETTE
Raumjägerbasis · Briefingraum Aurek
Nahiri Kato · Shara Farlander · Tamis Falcks · Allira Tuvores · weitere Anwesende
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[Axxila – Raumjägerbasis der Neuen Republik – auf dem Weg zum Briefingraum Aurek – Raxen Tempho]

Das Papier hatte inzwischen deutlich weniger Grund zur Nervosität als er. Raxens untere Hände arbeiteten daran mit der ruhigen Zuverlässigkeit einer eingespielten Wartungsmannschaft. Ein Daumen strich eine Kante glatt, zwei Finger hielten die gegenüberliegende Ecke fest, dann verschwand ein schmaler Streifen unter einer bereits gefalteten Lage. Das Blatt war zu Beginn seines Weges quadratisch gewesen. Mittlerweile besaß es eine entschieden aerodynamische Haltung. Seine obere linke Hand hielt währenddessen das Datenpad mit dem Grundriss der Basis, die rechte zog den Kragen seiner Dienstuniform zurecht. Der saß bereits ordentlich. Er hatte auch an der letzten Kreuzung ordentlich gesessen. Raxen überprüfte gelegentlich gern, ob gute Zustände von Dauer waren.

Laut Lageplan befand sich Briefingraum Aurek hinter der nächsten Abzweigung. Vorausgesetzt, man hielt das Datenpad so, dass die eigene Bewegungsrichtung mit der Darstellung übereinstimmte. Das tat Raxen. Inzwischen. Er war bereits nach drei Schritten zu der Erkenntnis gelangt, dass die nach links führende Passage seine Ausbildung zum X-Wing-Piloten vermutlich um eine gründliche Einführung in die sanitären Einrichtungen ergänzen würde, und hatte eine saubere Kehrtwende eingeleitet. Solche Korrekturen gehörten zur Navigation. Erst wenn jemand nachfragte, wurden daraus Fehler.

Durch die Fenster zu seiner Rechten lag das Meer zwischen den Gebäuden der Basis, blau und bewegt unter einem hellen Himmel. Sonnenlicht wanderte über die Wellen. Irgendwo draußen schlug Metall in unregelmäßigen Abständen gegen einen Mast, begleitet vom entfernten Heulen eines Repulsorantriebs. Raxens Kopf drehte sich einen Moment in die Richtung des Geräusches, während seine Beine ihn weitertrugen und die unteren Hände eine weitere Falte schlossen. Ein Lastenfahrzeug, seinem Klang nach. Der Antrieb lief unter wechselnder Belastung etwas unsauber. Noch kein Grund zur Sorge, aber durchaus ein Anlass für jemanden mit Werkzeug und einer begründeten Abneigung gegen spätere Mehrarbeit.

Die Basis roch nach Reinigungsmittel, warmen elektrischen Geräten und einer salzigen Feuchtigkeit, die selbst durch geschlossene Türen zu finden schien. Auf einem Frachter hätte man nach einer undichten Leitung gesucht. Hier war das offenbar Teil des Wetters. Auch der Boden blieb bemerkenswert still. Keine vertraute Schwingung der Aggregate wanderte durch seine Sohlen, keine Pumpe meldete sich im Abstand von zwölf Schritten durch ein verändertes Brummen. Das Gebäude stand einfach da und überließ die Fortbewegung seinen Bewohnern. Der Xexto gewöhnte sich noch daran.

Er hob das Datenpad etwas höher. Aurek. Elfhundert. Zweite Rotte. Greif Acht. Die Angaben standen seit seiner Ankunft unverändert in der Zuweisung, und trotzdem hatte er sie inzwischen oft genug gelesen, um ihren Verfasser nötigenfalls aus dem Gedächtnis vertreten zu können. Eine richtige Staffel. Zwölf Maschinen, zwölf Piloten, ein Platz davon für ihn. Menschen und andere Wesen, die irgendwann darauf vertrauen würden, dass er an der vereinbarten Position blieb, den richtigen Zielkontakt erfasste und ihnen den Rücken freihielt, wenn die Warnanzeigen im Cockpit um Aufmerksamkeit stritten. Bei diesem Gedanken wurde ihm warm unter dem sorgfältig angepassten Uniformkragen.

Der vernunftbegabte Anteil seines Gehirns im Brustkorb hatte gegen seine Anwesenheit hier keinerlei Einwände. Er hatte die Ausbildung bestanden. Er konnte fliegen. Er konnte sogar so fliegen, dass Ausbilder anschließend einen Moment lang schwiegen, bevor sie ihre Anmerkungen fanden. Gewöhnlich waren das die interessanten Flüge gewesen. Die unmittelbareren Regungen aus seinem Schädel nahmen diese sachliche Grundlage zur Kenntnis und versorgten seinen Körper weiterhin mit einer ausgesprochen großzügigen Bereitschaft, auf mögliche Schwierigkeiten zu reagieren.

Seine unteren Hände falteten schneller.
Raxen bremste sie bewusst. Papier verzieh Ungeduld nur in begrenztem Umfang. Ein schiefer Flügel blieb ein schiefer Flügel, gleichgültig, wie überzeugend man später erklärte, dass die Maschine für besondere atmosphärische Verhältnisse ausgelegt sei. Er zog die schmale Spitze gerade und spreizte vorsichtig die vier Flächen. Der kleine X-Wing lag nun zwischen seinen Fingern, vollständig und beinahe unverschämt gelassen. Auf ihn warteten weder neue Vorgesetzte noch eine unbekannte Flügelfrau.

Unter der Uniform, sicher verwahrt in einer eigenen Tasche, trugRaxen den Papierkranich seiner Schwester. Den ließ er, wo er war. Seine Arbeit hatte er bislang zufriedenstellend erledigt, und Raxen sah keinen Anlass, ihm ausgerechnet vor dem ersten Briefing durch eine Inspektion mangelndes Vertrauen zu signalisieren.

Vor der offenen Tür zum Briefingraum blieb er kurz stehen. Noch einige Minuten. Stimmen drangen aus dem Inneren, dazu das leise Geräusch eines verschobenen Sitzes. Raxen schaltete das Datenpad dunkel und verstaute es, strich mit der frei gewordenen Hand über seinen Uniformsaum und nahm einen tiefen Atemzug. Seine unteren Hände hielten für einen Moment still. Dann schob er den frisch gefalteten Jäger behutsam in die obere rechte Hand, legte die Finger darum und trat ein.

Der Raum öffnete sich in halbkreisförmig angeordneten, abgestuften Sitzreihen um einen zentralen Hologrammprojektor. Bereits mehrere Piloten hatten ihre Plätze eingenommen. Raxen ließ den Blick über Uniformen und Rangabzeichen gleiten, über freie Sitze und die Zugänge zwischen den Reihen. Im hinteren Bereich saßen vier Frauen beisammen: zwei große Menschen, eine Mon Calamari und eine Cathar, deren letzte Worte ihn gerade noch erreichten.

„Ich habe eine Fusselbürste dabei.“

Eine beruhigende Nachricht. Die Staffel verfügte offenbar bereits über Vorkehrungen gegen die ersten absehbaren Verluste an Uniformqualität.
Raxen wandte sich der Gruppe zu. Während er die wenigen Stufen hinaufging, wechselte der kleine Papierjäger, von seinem Körper verdeckt, in die untere rechte Hand. Die linke lockerte den Verschluss einer flachen Tasche an seiner Seite. Darin lagen drei weitere Modelle, die während der Reise entstanden waren und den Transport zwischen zwei festen Kartonstücken überstanden hatten. Eine zweckmäßige Hangarlösung. Lediglich die Ausflugschneise erforderte etwas Fingerspitzengefühl.


„Guten Morgen. Sub-Lieutenant Raxen Tempho, Greif Acht.“

Er blieb neben der Sitzgruppe stehen und begegnete den Anwesenden mit einem freundlichen Lächeln und salutierte kurz zackig mit dem oberen Arm. Aus der Nähe wirkte die blonde Menschenfrau noch einmal größer.Raxen hoffte in ihrem Interesse auf einen Schleudersitz mit erheblichem Verstellbereich. Neben der Braunhaarigen lagen Datenblock und Stift so ordentlich ausgerichtet, dass er seine eigene Zugangskarte unwillkürlich vollständig in die Tasche schob. Schließlich wandte er den langen Hals der Cathar zu.

„Die Fusselbürste würde ich bereithalten, Lieutenant. Bei Ihnen hat sich offenbar etwas Größeres verfangen.“

Seine obere rechte Hand hob sich mit locker gespreizten, leeren Fingern. Eine kleine, einladende Bewegung, die Blicke zuverlässig dorthin zog, wo er sie haben wollte. Er musste sich schon strecken, um an die gewünschte Stelle zu kommen. Gleichzeitig führte er die untere rechte seitlich und mit etwas Abstand hinter ihr spitzes Ohr. Er berührte sie dabei nicht. Ein kurzes Drehen des Handgelenks, ein Wechsel im Griff, und als die Hand wieder zum Vorschein kam, hielt sie den kleinen Papier-X-Wing zwischen zwei Fingern. Auf Daiyu hatte er für weniger gelegentlich Geld bekommen. Für mehr war er gelegentlich gerannt. Raxen betrachtete den Jäger mit einem Ausdruck milder beruflicher Besorgnis.

„Ein X-Wing. Die nisten schnell.“

Er hielt ihr das Modell auf der offenen Handfläche hin, sodass sie es nehmen konnte. Die Tragflächen standen sauber auseinander, die schmale Nase zeigte von ihr fort. Währenddessen öffneten seine beiden linken Hände die flache Tasche vollständig und holten die übrigen Maschinen hervor. Eine winzige Druckstelle am Flügel des obersten Modells verlangte sofortige Aufmerksamkeit. Er glättete sie mit dem Daumennagel, ohne den Blick lange von seinen neuen Kameradinnen abzuwenden.


„Für euch habe ich auch welche. Ich dachte, ein paar Reservejäger könnten der Staffel guttun.“

Er bot auch der Mon Calamari und den beiden Menschenfrauen jeweils ein Modell an, eines nach dem anderen, mit derselben selbstverständlichen Sorgfalt, mit der er zu Hause Tee ausgeschenkt hätte. Dort hätte seine Familie vermutlich bereits gefragt, weshalb diese Leute noch nichts zu essen vor sich hatten. Für den ersten Diensttag erschien ihm der Verzicht auf mitgebrachte Mahlzeiten als vertretbares Zugeständnis an die militärischen Gepflogenheiten.


„Die Wartung ist erfreulich unkompliziert. Nur von Wasser würde ich sie fernhalten.“

Sein Lächeln wurde etwas weicher, als er den Blick noch einmal durch die kleine Runde wandern ließ. Nun war er hier, hatte seinen Namen gesagt und vier Papierjäger in den Dienst der eigenen Kontaktaufnahme gestellt. Mehr ließ sich für den Augenblick vernünftigerweise kaum vorbereiten. Eine seiner freien Hände strich trotzdem noch einmal den längst glatten Uniformsaum zurecht.


„Auf gute Zusammenarbeit. Raxen reicht übrigens.“

Er deutete auf einen freien Platz bei der Gruppe und hob fragend den Blick, der so viel sagen sollte wie „Darf ich mich dazusetzen?“ Die Hand mit dem letzten angebotenen Jäger hielt er dabei ruhig ausgestreckt, während seine übrigen Finger endlich ihre Beschäftigung einstellten und er den anderen Zeit für eine Antwort ließ.


[Axxila – Raumjägerbasis der Neuen Republik – Briefingraum Aurek – Raxen, Nahiri, Shara, Tamis, Allira und weitere Piloten]​
 
[Axxila – Kitanis-Kette (Inselkette) – Raumjägerbasis – Briefing-Raum Aurek] Shara

Shara hatte sich eigens an die Seite ins hintere Drittel gesetzt. Ihr exakt berechneter Platz, der auf der Far Home dafür sorgte, dass sie ungestört blieb, schien hier jedoch genau das Gegenteil zu bewirken. Gleich zwei Frauen fanden den Weg in ihre Richtung: eine kleine Mon Cal und eine große Menschenfrau.

Während Subprozesse die Größe, Masse und das Bedrohungspotenzial der beiden Frauen bewerteten – 164 Zentimeter mit Stiefeln, 163 ohne, 53 Kilogramm einschließlich Ausrüstung sowie 181 Zentimeter mit Stiefeln, 180 ohne, 70 Kilogramm einschließlich Ausrüstung; Bedrohungspotenzial in beiden Fällen vernachlässigbar –, fragte sich die Aldhani, ob ihre Mimik die beiden irgendwie dazu ermutigt hatte, sich bei ihr einzufinden und Platz zu nehmen. Ihrer Analyse nach hatte sie einen neutralen, nicht unhöflichen Gesichtsausdruck gezeigt. Eine ausdrückliche Einladung hatte dieser jedoch nicht enthalten.

Oder bestand der Unterschied darin, dass sie auf der Far Home zu einem bereits etablierten Team hinzugestoßen war, während die Staffel hier erst gebildet wurde und die beiden Frauen deshalb Kontakt zu ihr als Staffelkameradin suchten? Aufgrund der nun vorliegenden Daten erschien ihr das eine logische Schlussfolgerung. Eine, die ihr inneres Unbehagen dennoch nicht verringerte. Sie legte die Hände etwas ordentlicher in ihren Schoß und bemühte sich, die Schultern locker zu lassen.

Den Handgruß der Mon Cal erwiderte sie mit einem sanften Nicken und einem sorgfältig einstudierten, feinen Lächeln, das auch ihre Augen erreichte. Den beobachteten sozialen Konventionen nach war das eine angemessene Reaktion, selbst wenn sie das Gespräch nicht eröffnete. Ihren Namen und Rang konnte man schließlich von ihrer Basisuniform ablesen. Lieutenant Farlander.

Dass es unhöflich war, an jemandem zu riechen, wusste Shara. Dennoch musste sie ihre Annahme überprüfen, denn seit die Mon Cal in ihrer Nähe saß, hatte sich der Geruch von Meer und Salz verstärkt. Bei einem beiläufigen Seitenblick rieb sie sich deshalb mit dem Zeigefinger nachdenklich unterhalb der Nasenflügel und atmete dabei so leise wie möglich durch die Nase ein. Da war er. Der Geruch des Sonnenaufgangs, Meer und Salz und dem Wind. Definitiv aus Richtung des aquatischen Wesens. Ob es sich allerdings um einen Eigengeruch handelte oder ob er von einem Pflegeprodukt herrührte, ließ sich noch nicht bestimmen. Shara senkte die Hand wieder und richtete den Blick nach vorn. Also würde es wohl eine Langzeitstudie werden müssen.

Sharas eigenes Shampoo hatte ihrem kastanienbraunen Haar einen zarten, frischen und nur leicht süßlichen Duft nach Flieder und Stachelbeere verliehen, der erst aus nächster Nähe wahrnehmbar wurde. Sie experimentierte noch mit Düften und den Erwartungen, die sie hervorriefen. Bisher hatte sie nicht genügend Daten für eine aussagekräftige Auswertung gesammelt. Ursprünglich hatte ihr die Kombination aus Holunderblüte und weißem Tee zugesagt. Flieder und Stachelbeere gefielen ihr jedoch noch ein wenig besser, weil deren Anfangsbuchstaben mit ihren eigenen übereinstimmten: Farlander, Shara. Vertrautheit, auch in fremden Dingen.

Als Nächstes stellte die Aldhani fest, dass ihre Zimmerkameradin – die gerade eintratt - klein war: 162 Zentimeter mit Stiefeln, 160 ohne, 51 Kilogramm einschließlich Ausrüstung. Eine Bedrohung stellte auch sie nicht dar. Zumindest rein physisch. Sozial schien sie hingegen unerschrocken und ging direkt in eine unprovozierte Offensive über. Sie fragte, nahm Shara jedoch im gleichen Atemzug durch ihr Handeln jede Möglichkeit einer verneinenden Antwort und setzte sich in die Lücke zwischen ihr und der Mon Cal, die freundlicherweise Platz gelassen hatte. Shara zog die Ellbogen unwillkürlich ein wenig näher an den Körper. Die Frage war offenbar eher eine Ankündigung gewesen. Eine weitere jener sprachlichen Ungenauigkeiten, die soziale Interaktionen unnötig kompliziert machten.

Dann gab Nahiri dieses tiefe, weiche und sonore Geräusch von sich. Ein gleichmäßiges Schnurren, dessen sanfte Vibration Shara für einen Moment von der ungeplanten Nähe ablenkte. Ihr Kopf neigte sich kaum merklich zur Seite. Das Geräusch war interessant und angenehm genug, dass sie nicht doch einen Sitz nach rechts rückte, sondern an Ort und Stelle blieb. Nun sah sie sich allerdings gezwungen, sich vorzustellen.


„Lieutenant Shara Farlander. Willkommen auf Axxila.“

Ihre Stimme klang freundlicher, als sie selbst erwartet hatte. Ein feines Lächeln deutete sich auf ihren Lippen an, während ihr Blick kurz von Nahiri zu den beiden anderen Frauen wanderte. Sie sprach laut und klar genug, dass auch die blonde Menschenfrau und die Mon Cal sie verstehen konnten. Den sozialen Konventionen nach ging die Brünette nun davon aus, dass diese sich ebenfalls vorstellen mussten. Also wartete sie, die Hände und Unterarme nun auf der Schreibunterlage vor ihr ruhend verschränkt, und ließ ihnen die dafür erforderliche Gesprächspause.

Nahiris Ergänzung verwirrte Shara nachhaltig. Ihre Augenbrauen rückten ein wenig zusammen, und ihr Blick kehrte zu ihrer Zimmerkameradin zurück. Fell und Fusselbürste? Die einzelnen Begriffe waren ihr selbstverständlich geläufig. Welche konkrete Erwartung sich daraus für ihre jetzige Situation und weiterführend dem Zusammenleben ergab, erschloss sich ihr allerdings noch nicht.

Doch die Anreihung seltsamer Wesen und noch seltsamerer Vorstellung war noch nicht vorbei. Greif Acht, Raxen Tempho Größe…, Shara unterdrückte die Verordnung der biometrischen Eigenschaften ihres weiteren Staffelkameraden. Sie wusste sowieso, was dabei herauskommen würde. Keine Bedrohung und dass er noch kleiner und leichter war als Nahiri, offensichtlich. Stattdessen vollführte er eine geschmeidige Bewegung mit zwei seiner vier Arme und hielt ein gefaltetes Stück Papier in den Händen. Es sah aus wie ein X-Wing, dem viele Details fehlte. Keine Landekufen, kein Astromech und die Triebwerkauslässe waren auch falsch. Das waren nur die ersten drei Details, dennoch nahm Shara einen der weiteren angebotenen Ersatzjäger mit großer Sorgfalt aus der darbietenden Hand. Der Erste war an Nahiri gegangen. Trotzdem war es interessant, wie er das fehlerhafte Model bewerkstelligt hatte.


„Danke, Raxen. Shara.“ Beantwortete sie seine Ausführungen, weder freundlich, noch unfreundlich. Sie hatte sich bedankt, seinen Namen genannt, um zu signalisieren, dass sie ihn verstanden und gemerkt hatte und nannte ihren eigenen. Das müsste es eigentlich sein. Alle notwendigen Punkte durchlaufen. Danach wandte sich ihre Aufmerksamkeit der stilisierten Jagdmaschine zu. „Ich habe nicht vor mich abschießen zu lassen.“, meinte sie ruhig, während längst eine Erfassungsmuster über den Papier-X-Wing lief. Sie neigte ihren Kopf leicht nach rechts und begann mit geschickten Fingern und konzentriertem Blick den X-Wing behutsam zu re-engineeren. Danach würde sie ihn wieder in seine dargebotene Form falten. Zunächst wandte sich ihr Blick jedoch gen Eingang.

Dort hatte mittlerweile auch ein weiterers Staffelmitglied seinen Weg hinein gefunden, ein männlicher Trianii, ein weiteres Katzenwesen. Diesmal unterdrückte sie die Bedrohungsanalyse nicht. 201 Zentimeter, 112 Kilogramm, Bedrohungsstufe minimal. Dieser warf einen Blick auf Raxen und die Frauenreihe und setzte sich demonstrativ ganz links mittig an die Wand. Alleine und frei von sozialen Konventionen. Vielleicht wäre es doch besser gewesen auch später zu erscheinen, aber Moore wusste es sehr zu schätzen, wenn man ihre Zeit respektierte und so war es für Shara nur offensichtlich gewesen, auch hier früher zu erscheinen. Wieder ließ sich das bereits Gelernte nicht auf die Situation transferieren, was dazu führte, dass sich ihre Stirn kräuselte. Wenigstens stellte der X-Wing aus Papier sie nicht vor ein Problem. Logik und Faltmuster kamen ohne soziale Interaktion aus.


[Axxila – Raumjägerbasis der Neuen Republik – Briefingraum Aurek – Raxen, Tamis, Allira, Nahiri & Shara und weitere Piloten]
 
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