Serie A Knight of the Seven Kingdoms

Schlag auf Schlag geht es in Folge 4, die diesmal bereits am Freitag statt Sonntag erschien.
Die Suche nach den Sieben für den Kampf war ein ähnlicher Fingernägelbeisser wie schon im Buch. Wie dort sieht es mit dem Verrat von Ser Steffon Fossowey sehr düster für Dunk aus, ehe in einem Gänsehautmoment (inkl. GoT Theme) Prinz Baelor auftaucht.

Sprich viele Highlights des Buches in einer Folge. Was ich mich allerdings frage, womit man die letzten beiden Folgen füllen möchte, fehlen vielleicht noch 20 oder 30 Seiten (sprich man hat eigentlich Stoff für noch eine einzige Folge mit dem Kampf und dem Ende der Kurzgeschichte).

Hier gibt es aber das erste große Highlight und deshalb
9 von 10 Punkten (für die Höchstpunktezahl recht es - vor allem für GoT-Verhältnisse - nicht ganz)!
 
@Darth_Seebi

Nach allem, was die Serie nahelegt, hat Ser Arlan von Hellerbaum Dunk nie offiziell zum Ritter geschlagen. Dunk nennt sich dennoch Ritter – juristisch und rituell ist das ein Betrug. In der Welt von Westeros zählt der Ritterschlag; ohne ihn ist man es nicht. Punkt. Wie ist dieser juristische Betrug für Dunk mit seinem Ehrgefühl vereinbar? Scham strahlt er ja durchaus aus. Geht die Novelle tiefer auf diese Problematik ein?
 
@Sam Rockwell
Ich habe die Serie noch nicht gesehen, vermute aber anhand deiner Aussagen, dass dieser Umstand – wie auch im Buch – nur angedeutet wird.

Der Roman lässt hier und da erkennen, dass Dunk nie offiziell zum Ritter geschlagen wurde, geht darauf jedoch nicht näher ein. Stattdessen merkt man ihm an, dass ihm bestimmte Pflichten und Rituale, die mit der Ritterwürde einhergehen, unangenehm sind – etwa in der Szene,
in der er Fossowey zum Ritter schlagen
soll. Ich denke, dass dieses Thema in einem der folgenden Band/Bände noch explizit aufgegriffen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe Buch und Serie bisher schon immer so interpretiert, dass Dunk nie offiziell zum Ritter geschlagen wurde. Gross darauf eingegangen wurde nicht. Andererseits wäre Dunk sonst ein Niemand am Verhungern gwesen. Sprich er hatte kaum ne andere Wahl. Trotzdem ist er ja ritterlicher als mancher echter Ritter, was das Beschützen Unschuldiger angeht etc.

Später soll er als Anführer von Eggs Königsgarde sowieso einer der grössten Ritter überhaupt werden.
 
Habe jetzt die ersten vier Folgen gesehen.
Ist sehr gut gemacht.
Dunk kommt teilweise richtig gut rüber als Tölpel und Einfallspinsel. Alleine wie er getanzt und mit Lionel gezecht war göttlich.
 
Für mich ist Lyonel Baratheon ganz klar eines der Highlights der Serie.

Schon bei seinem ersten Auftritt war ich sofort hingerissen. Da war dieses Gefühl: Moment, der ist anders. Er ist einfach da und füllt den Raum. Diese selbstverständliche Art, dieses breite Grinsen, dieses ungebremste, ansteckende Lachen, das wirkt nicht aufgesetzt, sondern einfach echt. Lebendig. Man nimmt ihm das sofort ab.

Was ich besonders stark finde, ist die Leichtigkeit, die er in die Geschichte bringt, ohne dass es albern wird. Westeros war in den letzten Jahren oft düster, schwer und sehr ernst. Und dann kommt Lyonel, genießt das Turnier, hat sichtbar Spaß, lacht aus voller Überzeugung und man merkt, das ist keine ironische Brechung und kein Witz über die Welt. Das ist eine Figur, die wirklich Lebensfreude ausstrahlt. Genau das tut der Serie gut.

Er hebt jede Szene, in der er auftaucht. Man schaut automatisch zu ihm. Trotzdem wirkt er nie wie jemand, der nur für den Effekt da ist. Unter dem Lachen spürt man Kraft. Wenn es ernst würde, würde man ihm sofort glauben, dass er auch anders kann. Genau diese Mischung aus Charisma, Freude und spürbarer Stärke macht ihn für mich so spannend. Ich freue mich auf jede weitere Szene mit ihm.
 
Da die Staffel in nur noch zwei Folgen endet, wird es Zeit, endlich einzusteigen. Für einen Monat habe ich mir das Premium-Abo gegönnt. Als großer Fan der Westeros-Bücher bin ich besonders gespannt auf die Umsetzung.

Also geht es jetzt mit Folge 1 los.
 
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