Alderaan, Delaya (Alderaan-System)

[Alderaan - Hauptstadt Aldera - Raumhafen - Landebucht 11] - Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes, Andras

Er blickte auf die beiden Jedi, die sich angeregt unterhielten, und doch sah er sie nicht. Seine Augen waren glasig und er starrten ins Leere. Seine Gedanken schweiften ab, zu Dingen die geschehen waren und zu denen, die wahrscheinlich bald folgen wuerden. Sein Atem ging langsam und er bewegte seinen Brustkorb nur unmerklich. Wieso musste Semia das Leben lassen? Er hatte von so vielen Machtbegabten gehoert, ausgebildet oder nicht, die ohne Grund sterben mussten. War das das Los, welches allen Jedi beschieden war? Hatte er sich unwissend in noch groessere Gefahr begeben, als das zuvor der Fall gewesen war? Nein, sagte er sich selbst, er hatte die sie schlieslich mit eigenen Augen kaempfen gesehen. Niemand wuerde ihm in ihrer Gegenwart Schaden zufuegen koennen. Er wuerde sicher sein, redete er sich ein. Warum hatte er solche Angst vor seinen Verfolgern, er hatte doch schon so oft an solchen Verfolgungsaktionen teilgenommen, sei es als Verfolger oder als Opfer.

Seine Gedanken konzentrierten sich nun wieder auf die Jedi. Natuerlich glaubte sie ihm nicht, dass er ein Jedi werden wollte, ihr Schmunzeln hatte alles gesagt was es zu sagen gegeben haette. Sie wunderte sich bestimmt warum er sich nicht nach ihrem Namen erkundigte, doch er wusste sie wuerde sich wohler fuehlen, wenn er nicht allzuviel persohnliches ueber sie erfahren wuerde, sollte es auch nur ein Name sein. Schlieslich drehte sie sich zu ihm um winkte ihn heran. Er schreckte aus seiner Trance auf und sein Blick klaerte sich schlagartig. Er blickte sie verwundert an. Warum wollte sie ihn in weitere Gespraeche einbinden? Er wusste es nicht, doch er glaubte eine Vermutung zu haben. Wenn sie ihn den anderen jetzt nach und nach vorstellte wuerde sie es spaeter nicht allen klar machen, wenn sie selbst danach fragten. Sie wollte die anderen wahrscheinlich nicht mit der Neuigkeiten ueberraschen, dass sie einen weiteren Passagier an Bord haben wuerden, und somit waere dem eventuellem Aerger schon vorgebeugt. Sie nannte der anderen Jedi nun wirklich seinen Namen und fuhr dann ohne Umschweife fort. Sie redeten ueber eine ehemalige Sith, die sie bekehren wollten auf den Wegen der Jedi zu schreiten. Bei der Person ueber die sie sprachen handelte es sich wohl um die grauhaarige Frau, die zuvor kurz zu ihnen heruebergeblickt hatte. Es sah nicht danach aus, als wuerde sie die Frau moegen mit der Andras gesprochen hatte, doch er beachtete sie nicht weiter und wande sich wieder der nahen Konversation zu. Die beiden Jedi unterbrachen sich und musterten die silberhaarige. Andras nutzte diese Gelegenheit um naeheres ueber die beiden zu erfahren, da die zwei Jedi damit einverstanden schienen ihn in ihre Gespraeche einzubinden.


Entschuldigt meine Unverfrorenheit, wenn ich euch unterbreche, doch ich wuerde mich gerne nach ihren Namen erkundigen. Mein Name wurde schon genannt, doch eure Namen sind mir voellig unbekannt. Ich moechte euch gebuehrend ansprechen koennen und das ist mir nicht moeglich wenn ich eurer Namen nicht maechtig bin.

Es war ihm ernst mit dem was er sagte und er glaubte die Jedi konnten fuehlen, dass er meinte was er sagte, so wie Semia es getan hatte. Auch er hatte seine Gedanken... nein, nicht gelesen, doch seine Gefuehle gespuert. Semia hatte ihm erklaert wie die Jedi ihre Macht benutzen konnten um selbst das moeglich zu machen. Die Jedi waren maechtig, ganz ohne Frage, und genau deswegen, und der Tasache, dass die Jedi sein Erbe wie eine Nebesaechlichkeit erwaehnt hatte, konnte er nicht glauben diese Faehigkeit zu besitzen. Konnte er wirklich einer der ihren werden? Waere es ihm moeglich so stark zu werden wie es diese Jedi war, die vor ihm stand und zwei der Sith ohne merkliche Probleme ausgeschaltet hatte? Das ist undenkbar... oder nicht? Was wenn es wahr waere und er wirklich machtbegabt war? All das stach ihm in die Magengrube und fuer einige Sekunden wirbelten all diese Gefuehle durch seine Gedanken, doch er fing sich wieder, da er sich erinnerte eine Frage gestellt zu haben, und starrte auf die Jedi, deren Antwort er erwartete.

[Alderaan - Hauptstadt Aldera - Raumhafen - Landebucht 11] - Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes, Andras
 
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-Oberfläche, Raumhafen mit Wes, Sarid, Phelia, Ryoga, noch viele andere Jedi mehr, Sitherln-


Eigentlich erwartete die junge Advisorin noch ein Kommentar ihrer ehemaligen Meisterin aber stattdessen winkte die Rätin jemanden zu sich. Es handelte sich um den jungen Mann, den sie schon vorher entdeckt hatte. Skeptisch musterte sie ihn, wie immer, wenn sie jemanden nicht kannte. Das es Sarid nicht störte, wenn er das Gespräch mitbekam, nahm sie zur Kenntnis, ihr selbst, war es egal, ob jetzt noch jemand dastand oder nicht.

Die Rätin stellte den Mann als Andras vor, der offensichtlich zu den Jedi wollte. Bevor sie sich vorstellen konnte, äusserte Sarid sich noch wegen der Silberhaarigen. Also kannte sie die ehemalige Sith doch. Vor allem erweckte es bei Dhemya die Neugierde, welche Art von "Verletztung", es sich handelte. :-)D)


"Ich denke, man kann ihr vertrauen aber ich denke nicht, das sie sich uns anschließen wird."

Nun blickte sie wieder nachdenklich zu Phelia, die sehr offensichtlich zu Ihnen starrte. Sie sah recht betrübt aus, vielleicht hing es mit dem Chiss zusammen, der mit dem Cybernoghri verschwand. Wobei sie sich erinnern konnte, das die Beiden ein Paar waren. Seufzend, blickte sie zu ihrem Liebsten, der sich um die Padawane kümmerte. Gerne würde sie jetzt in seinen Armen liegen aber noch, musste sie Geduld haben.

Aus ihren Gedanken wurde sie von Andras gerissen, der ihren Namen wissen wollte.


"Oh..verzeihung, Dhemya i Eraif, sehr erfreut."

Ihren Rang, erwähnte sie nicht, der für sie in diesen Moment nicht von belang war.

"Du willst also zu den Jedi....fast schon makaber, gerade in Zeiten wie diese."

Dhemya meinte es nicht negativ oder wollte ihn abschrecken. Doch sie hatte schon immer den Hang zur Ehrlichkeit und makaberen Äusserungen.


-Oberfläche, Raumhafen mit Wes, Sarid, Phelia, Ryoga, noch viele andere Jedi mehr, Sitherln-
 
Aldera, Raumhafen, Landebucht 11 - Dalen, Delan, Slayer, Orakel - Phelia - Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes

Nein, nein schon gut. Behalten sie ruhig diesen Droiden. Ich hab dutzende von ihnen im Frachtraum meines Schiffes. Da macht es keinen Unterschied ob ich einen weniger habe. Und zu ihrer Vermutung mit den Holofilmen: Ich bin eigentlich kein großer Fan von Holofilmen. Ich vertreibe mir eher die Zeit in dem ich lese, eher Sachen für die Schule, da ich für meinen Vater noch arbeiten muss, bin ich vom Schulunterricht freigestellt und muss mir die Sachen selber beibringen, ich habe demnach keine Zeit für Holofilme. Ich muss nur für Arbeiten zurückkehren. Aber im Moment sind Ferien und deswegen lese ich eher Sachen von berühmten Alderaanischen Autoren.
Es gibt also keine Sachen die meine Fantasie dazu anregen könnten, von Jedi und Sith zu träumen.


Arkon legte den Kopf schief und fragte Wes:

Wenn dies nun eine Vorahnung durch die Macht war, heißt das ich bin Machtsensitiv oder können auch nicht Machtbegabte solche Visionen bekommen? Ich habe nämlich keinerlei Erfahrung von der Macht und habe auch sehr wenig Jedi oder Sith getroffen, die die Macht eingesetzt haben.

Gedanken schwirrten durch seinen Kopf. Wenn er jetzt Machtsensitiv war, was sollte er tun? Ihm war klar das er niemals zu den Sith gehen würde. Er hatte mitbekommen wie gewaltätig sie sind und was sie Zivilisten antun hatte er am eigenen Leib mitbekommen. Er wollte kein Monster werden wie sie.

Ihm vielen noch dutzende weitere Fragen ein, die er Wes stellen wollte, aber er wollte ihn nicht gleich mit Fragen überhäufen.


Aldera, Raumhafen, Landebucht 11 - Dalen, Delan, Slayer, Orakel - Phelia - Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes
 
Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Dalen, Delan, Kira, Jolina, Slayer, Ranik - Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes

Als die Jedi noch redeten hob nun endlich die erste imperiale Fähre mit dem Halbcyborg an Bord ab. Das hatte auch zur Folge, dass nun auch diese Streiterei ein Ende hatte. Vielleicht würden sie ja doch bald die Landebucht verlassen können, hoffte die Corellianerin. Dhemya fügte noch an, dass sie glaubte, dass man Phelia vertrauen konnte, was ihr von Sarid einen zweifenden Blick einbrachte.

Du vertraust ihr bereits? Solang du allein unterwegs bist kannst du das ja machen, aber solange ich die Verantwortung für soviele Jedi und Padawane trage bin ich vorsichtig. Sie ist eine mächtige Machtbenutzerin, aber ihre Zukunft ist noch ungewiss.

Sie zuckte mit den Schultern. Für sie stand fest, dass sie in Bezug auf die Silbergrauhaarige :-)D) abwarten würde. Sollte sie es jedoch in Betracht ziehen zu den Jedi zu kommen, wäre Sarid die Letzte, die ihr das verwehren würde. Aber im Moment hatte sie mit Kestrel schon genug verletzte Padawane als dass sie noch etwas riskieren wollte. Währenddessen kam Andras näher zu ihnen und stellte endlich die Frage, auf die Sarid schon gewartet hatte. Nachdem sich Dhemya vorgestellt hatte nannte auch Sarid ihren Namen.

Und ich bin Sarid Horn von Corellia.

Mehr fügte sie nicht hinzu, denn sie wartete interessiert ab, wie Andras auf Dhemyas Kommentar bezüglich des Zeitpunktes, den er sich anscheinend ausgesucht hatte, um Jedi zu werden, reagierte. Wie würde er sich da nun rauswinden? :-)D)

Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Dalen, Delan, Kira, Jolina, Slayer, Ranik - Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes
 
[Alderaan - Oberfläche – Raumhafen – Imperiale Fähre – Kira, Jolina, Ranik, andere draußen]

Kira beobachte wie Ranik bewusstlos zu ihnen in die Fähre gelegt wurde. Die junge Sith hatte gesehen, wie Marrac auch ihn bestraft hatte, doch sie wusste nicht wegen was. Anscheinend war Marrac mehr als nur schlecht gelaunt. Jolina neben ihr schwieg die ganze Zeit und schien sich zumindest zu schämen, da sie betreten nach unten schaute. Ja, sie sollte sich schämen und Kira wäre es lieber gewesen, sie würde sich vor Schmerzen krümmen, doch leider durfte sie ihr nichts tun. Besonders nicht wo Ranik nun bei ihnen war. Nicht noch einmal wollte sie, dass er ihr alle Knochen brach.
Plötzlich kam Marrac auf sie zu und klatschte in die Hände. Im selben Moment löste sich die Fessel und fiel klirrend zu Boden. Ungläubig blickte sie auf ihr Handgelenk. Eine Mischung aus Freude und Wut erfüllte sie. Hatte Marrac wirklich nur Klatschen müssen, oder hatte er dabei die Macht genutzt? Kira wusste es nicht und war froh endlich die Versagerin los zu sein. Marrac sagte ihnen noch, dass sie nach Bastion mitkommen sollten. Kira nickte knapp und sah ihm dabei nicht in die Augen. Schließlich verschwand er wieder mit ein paar Sturmtruppen. Anscheinend nahm er eine andere Fähre.

Kira merkte wie neben ihr Ranik erwachte und ihm schien es gar nicht gut zu gehen, denn er fasste sich sofort an die Brust und verzog sein Gesicht. Ein Bild, welches sie bei Ranik noch nicht gesehen hatte. Ranik wurde darauf auch gleich wütend, denn er fuhr sie dafür an, dass sie ihn anstarrten. Kira sah ihn noch einen kurzem Moment mit ihren pechschwarzen Augen, welche sich noch nicht zurückgefärbt hatten, gedankenverloren an und sah dann wieder zu Jolina.
Kira kochte noch immer vor Wut und sie konnte es auch bei Ranik spüren. Vielleicht konnte sie sich bei ihm aussprechen, was Marrac für einen Fehler machte, da er anscheinend ebenfalls auf Marrac sauer war, doch sie wusste nicht wie Ranik darauf reagieren würde. Vielleicht würde er sie verraten, dass sie über ihn hetzte. Mit Sicherheit würde Marrac sie dann dafür exekutieren. Nein, sie kannte Ranik nicht genug dafür, um ihn auf ihre Seite zu ziehen. Und wer weiß, vielleicht würde er sie noch wegen Verrat bestrafen. Daher unterdrückte sie es, ihm die Sacher zu erzählen.

Kira versuchte sich irgendwie zu beruhigen und langsam trat ihre normale grüne Augenfarbe zurück. Die junge Sith fühlte sich schrecklich und wünschte sich in dem Moment einfach Ruhe. Auf Bastion war sie schon mal gewesen zu den Xell Games. Damals war ihr der Ort kalt und düster vorgekommen. Aber irgendwie brauchte sie im Moment genau das. Ihr Körper brannte noch vor Schmerzen. Zum einen noch von Ranik und zum anderen von den Machtblitzen ihres Meisters, sowie den eben zugefügten Schmerzen.
Kira atmete mehrmals tief durch und konnte die Sache mit Jolina einfach nicht vergessen.


„Ich kann es immer noch nicht fassen, dass du den Jungen nicht umgebracht hast! Er war wehrlos! Ich hatte ihn schon zu Boden geschickt! Wieso konntest du nicht einfach die Klinge hineinrammen?! Wovor hattest du Angst ? Das er dich schlägt in dem Zustand!? Ich sage dir, JETZT musst du Angst haben. Ich wünschte wirklich Marrac würde härter mit dir umspringen, anstatt mich dauernd zu bestrafen. Ich habe alles richtig gemacht und wurde wegen DIR eben von ihm bestraft!“

Schrie sie das Mädchen an und hüpfte von der Liege und ging zu Jolina. Es war ihr egal, ob Ranik es jetzt mitbekam oder nicht. Vielleicht würde er sich ja auf ihre Seite stellen, was sie sich innerlich wünschte. Vielleicht konnte wenigstens einer sie verstehen.


„Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir Rede!“

Kira fasste Jolina unsanft an die Kehle und drehte ihren Kopf so, dass sie ihr in die Augen sehen musste.


„Sag mir endlich warum du ihn nicht getötet hast! Hätte ich nicht so viel Zeit mit dir vergeuden müssen, weil du wie ein Jammerlappen dich auf den Boden geschmissen hast, obwohl niemand dir etwas getan hat, so hätten wir zwei Jedi umbringen können. ZWEI! Du hast es vermasselt! Wir hätten ZWEI Köpfe Marrac vor die Füße werfen können! Aber nein, du hast es ja bevorzugt dich auf den Boden zu werfen und nichts zu tun! Wie ein kleines Kind! Ich hoffe wirklich für dich, dass Marrac dich noch dafür bestraft. Lieber wäre es mir, er würde dich exekutieren dafür!“

Kira ließ Jolina schließlich los und atmete tief ein.


„Nur weil ich wegen dir Zeit verloren habe, konnte der Jedi Meister meinen Schlag stoppen! Mir haben nur Sekunden gefehlt! Sekunden , dir mir durch dich abhanden gekommen sind!“

Kira hätte sich Stunden darüber aufregen können. Wäre Jolina von Marrac bestraft worden, so hätte sie nicht mehr weiter darüber gesprochen, aber in diesem Fall, konnte sie das nicht einfach auf sich sitzen lassen.
Kira sah kurz zu Ranik, der sie beobachtete.


„Entschuldigt, aber ich habe immer mehr den Drang, sie zu töten.“


Sagte sie knapp zu Ranik und setzte sich wieder. Falls Ranik etwas nicht passte, so sollte er sie doch betrafen, aber sie konnte sich einfach nicht zurückhalten. Dem Mädchen musste man mal gewaltig den Kopf waschen.
Schließlich schloss sich die Luke und die Fähre setzte sich in Bewegung in Richtung Hades.


[Alderaan - Oberfläche – Raumhafen – Imperiale Fähre – Kira, Jolina, Ranik, andere draußen]
 
[ Alderaan / Hauptstadt Aldera / Raumhafen ? Jedi, Sith und was da sonst noch rumgurkt ]

Während ihr Meister (Wes) die Schuld an dem Vorfall auf sich nahm, beobachtete Kaysa wie der Anführer der Sith (Marrac) eine Fähre betrat und schließlich davonflog, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder Wes schenkte.
Seiner Ansicht nach hatte sie also keine Schuld? War sie es nicht gewesen die zwischen Ryoga und dem Feind stand, als diesen die Kraft verlassen hatte? Nein, sie hätte ihn beschützen müssen! Der Sith (Kira) war es viel zu leicht gelungen, die junge Padawan aus dem Weg zu räumen.
Ihr Meister hatte zwar recht, dass er sie nicht hätte allein lassen sollen. Dennoch war es in diesem Moment sie die versagt hatte... nicht der Jedi-Meister (Wes). Kaysa war allerdings klar, dass es keinen Sinn hatte gegen Wes anzureden, aber die Padawan war sich sicher, dass es ihr hätte gelingen können ihren Mitschüler (Ryoga) zu schützen. Nein, es hätte gelingen müssen! Ausbildung hin oder her, jeder kann sich zwischen zwei Kontrahenten werfen und so den Konflikt behindern. Nachdenklich sah Kaysa zu dem noch am Boden liegenden Padawan (Ryoga). Wie er wohl über diese Angelegenheit dachte? Trotz seiner scheinbar gedanklichen Abwesenheit in diesem Augenblick, war es ihm sicherlich nicht entgangen, dass sie sich zwischen ihn und Kira gestellt hatte...
Er hatte ihr Versagen zu spüren bekommen, und im Gegensatz zu Wes wusste er, was sich dort zugetragen hatte. Mit einer einfachen Entschuldigung war die Sache nicht erledigt. Er würde das wohl kaum so sehen wie der Jedi-Meister (Wes).

Als Wes begann sich um Ryoga?s Wunden zu kümmern, erhielt dieser wieder die Aufmerksamkeit der Padawan. Kaysa sollte sich nach dessen Meinung also doch untersuchen lassen? Sah sie so schlimm aus? Wo war überhaupt dieser Sanitäter, den er erwähnt hatte? Nachdem ihr Blick vergebens auf der Suche nach dem Mediziner durch die Landebucht gewandert war, wollte sich die junge Frau aufrichten um einen besseren Überblick über das Gelände zu erhalten, jedoch machten ihr, die darauf folgenden Schmerzen, welche blitzartig durch den Torso schossen, klar, dass ihr Meister wohl nicht ganz unrecht hatte. Es würde sicher nicht schaden, ließe sie eine Untersuchung über sich ergehen.

?Der Sanitäter kann sich um mich kümmern wenn er mit Ryoga fertig ist.?

...bejahte sie schließlich die vorangegangene Frage ihres Meister.

Während sie auf die Ankunft des Mediziners wartete, der ungewöhnlich lang auf sich warten ließ, verfolgte Kaysa das Gespräch zwischen Wes und dem Fremden aus dem Restaurant (Arkon).
Bei Gelegenheit sollte sie ihm auch noch danken. Als er der Padawan hochgeholfen hatte, war es zwar kein nennenswerter Gefallen, für einen Passanten, der nichts mit der Auseinandersetzung der Jedi und Sith zu tun hatte, jedoch recht ungewöhnlich, brachte er sich doch dadurch nicht gerade unerheblich in Gefahr. Allem Anschein nach kam er auch nicht ohne Schrammen davon, zumindest fiel ihr ein Verband auf den er vorher nicht getragen hatte. Aufgrund dieser Erkenntnis, stellte sich die Frage ob noch andere Zivilisten verletzt wurden.
Verletzungen unter der Zivilbevölkerungen waren während Schlachten zwar nicht immer leicht zu Vermeiden, allerdings wäre die kürzlich stattgefundene, ohne die Anwesenheit der Jedi wohl kaum ausgebrochen.

?Meister? Waren die Sith unseretwegen hier??

Eine ziemlich sinnlose Frage wie Kaysa danach bemerkte. Was hatten die Sith sonst auf Alderaan gesucht? Die waren sicher nicht wegen einem Wellness Wochenende auf dem neutralen Planeten gelandet.
Jedi wollten doch die Bewohner der Galaxie schützen! Wenn man bedachte das sie die Zivilisten durch ihre bloße Anwesenheit in Gefahr brachten, war das ein zum scheitern verurteiltes Vorhaben...
Was die Zukunft wohl bringen würde? Noch mehr sinnlose Gefechte wie dieses? Wahrscheinlich konnte selbst ihr Meister keine Antwort darauf geben.

Als die junge Frau nachdenklich ins Leere blickte, fiel ihr ein Sanitäter auf der sich eilig in die Richtung der kleinen Gruppe bewegte.

?Endlich...?

...kam leise über die Lippen der Padawan, als diese aufmerksam beobachtete wie der Mann sich an seine Arbeit machte und begann den verletzten Padawan (Ryoga) zu versorgen.

[ Alderaan / Hauptstadt Aldera / Raumhafen ? Andras, Arkon, Dalen, Delan, Dhemya, Orakel, Phelia, Ryoga, Sarid, Slayer, Wes, Kaysa ]
 
[OP@Kira/Jolina: Ich bitte darum zu meckern wenn euch die ständigen Einmischungen Raniks auf den Geist gehen :)]

Alderaan - Oberfläche – Raumhafen – Imperiale Fähre – Sith in der Fähre, Jedi draußen

Die Adeptinen wandten ihre Blick in eine andere Richtung, wenigstens zwei die taten was er verlangte. Einen Moment musterte der Deformierte die stärkere der Mädchen. Ihre Augen hatten eine seltsame Farbe angenommen, ein Zeichen das die Dunkle Seite begann sich an ihrem Körper zu nähren. Unglaublich früh, es schien sie schlug in der Tat seinen Weg ein und nicht den ihres Meisters. Als Marrac'khar die Fähre bestieg, den Schülerinnen etwas befahl und sie wieder verließ konnte Ranik deutlich den ansteigenden Zorn in Kira spüren, in Jolina war nichts dergleichen. Durch die Worte, oder auch nur den Anblick des Noghri war erneut eine Welle an Zorn und Hass in der dunkelhaarigen Adeptin aufgelodert und sofort packte sie das viel jüngere Mädchen um erneut auf sie einzuschimpfen. Kaum sichtbar bildeten die Lippen des Apprentice ein dünnes Grinsen, dieses Verhalten kannte er doch irgendwoher. Wie er benutzte Kira andere, schwächere um Dampf abzulassen. Mit jedem ihrer Worte wurde sie ihm ähnlicher, mit jeder Minute die verstrich gewann seine Philosophie mehr an Einfluss. Sie sah keinen Grund sich zu bremsen, ihre Gefühle im Zaun zu halten weshalb auch? Sie war eine Sith und Sith unterdrückten ihren Zorn nicht. Die Jedi taten das und wozu diese Einstellung führte bewiesen ihre toten Körper, die noch immer in den Straßen Corellias verrotteten. Kira hatte verstanden und ließ ihren Gefühlen freien lauf. Außer von Dalen konnte Ranik von niemandem behaupten derart aussichtsreich zu sein.

Erst jetzt, nachdem er einen kurzen Moment, gedankenverloren den unwiderstehlichen Geruch des Hasses aufgesogen hatte begann er den Worten der Schülerin zu lauschen, sie zu deuten und empört die Augen zu schlitzen zu verengen. Jolina hatte offensichtlich die Chance einen...nein, sogar zwei Jedi zu vernichten in den Wind geschlagen und sich anschließend kampfesmüde auf dem Boden gewälzt. Dummes Mädchen, war sie von Sinnen? Ein toter Jedi hätte den gesamten verlauf des Kampfes beeinträchtigt, die Kameraden des gefallenen geschwächt und das Blatt wenden können. Die Schlacht hätte wenigstens so lange getobt bis Orakel aufgetaucht währe und mit dessen Hilfe hätten sie die Jedi vernichtet! Der Chiss hätte einen der Brut erschlagen und müsste sich nun nicht aufgrund des Verdachtes auf Verrat verantworten! Slayer, der soeben von einigen Sturmtruppen in die Fähre geschleppt wurde, währe nicht bewusstlos, Marrac'khar hätte Dhemya vernichtet und dieses verwundete Mädchen...sie währe in Raniks Griff gestorben. Die Aura des Deformierte flackerte auf und er war nahe dran seine Versuchung, Jolina auf der Stelle zu enthaupten nachzugehen, doch sogleich beruhigte er sich wieder. Die Jedi die sie verschont hatte waren nur Würmer, vielleicht hätte ihr Tod den Kampf nicht sonderlich beeinflusst. Ein paar abstrakte Gedankengänge waren keine Rechtfertigung für den Mord an der Adeptin. Allerdings war aus Kiras Worten, sollte sie die Wahrheit sprechen, eindeutig das Versagen Jolinas zu entnehmen. Ein Jedi war einer zuviel.

Kira fluchte weiter, sah zu Ranik und entschuldigte sich für ihren Ausbruch. Hatte sie also doch aus ihrer Strafe gelernt, gut, gut, jedoch gefiel es dem Deformierten überhaupt nicht das sie wieder in Versuchung geriet ihre Mitadeptin in seiner Anwesenheit zu töten. Der Apprentice erhob sich ruckartig von der Liege und biss die Zähne zusammen als ein stechender Schmerz durch seine Brust fuhr. Drohend ging er auf die Schülerinnen zu und fixierte zuallererst die Ältere.


Hier wird niemand getötet!

Seine Augen glitten zu Jolina. Ranik legte seinen Kopf schief und betrachtete das, zugegeben recht ansehnliche, Mädchen eine Weile. Dann, wie aus dem nichts, fuhr sein Arm aus und griff nach ihrem Hals. Unter dem Einsatz der Macht war seine Körperkraft enormer als zuvor und so war es ihm ein leichtes den schlanken Körper hoch zu heben und in der Luft baumeln zu lassen.

Deine Scheu zu Morden hat mich also meiner Beute beraubt

Sagte er mit ungewohnt ruhiger Stimme und nickte leicht.

Wenn du das noch einmal tust schicke ich dich zu deinem Meister, in kleinen Kartons, ein Teil nach dem anderen bis er seinen offensichtlichen Fehlgriff endlich bemerkt. Du hast das potential eine starke Sith zu werden, du solltest dankbar sein das wir dich leben ließen auf der Overon, doch statt Dankbarkeit legst du uns Steine in den Weg.

Raniks Stimmlage nahm wieder den tiefen, drohenden Ton an.

Eine Chance gebe ich dir noch, mehr als Andere von mir erwarten können. Wenn du diese vermasselst, mir irgendwie in die Quere kommst, dann werde ich dich in einen dunklen Raum sperren, zusammen mit Kira und sie wird über dein Schicksaal entscheiden.

Raniks Finger klappten auf und er lies das Mädchen achtlos auf den Boden fallen. Er war selbst überrascht, war er wirklich derart nett gewesen? Dieses ekelhafte Alderaan msuste ihn beeinflussen. Da kam es gerade recht das alle Sith die Fähre betreten hatten, diese den Planeten verließ und an der Hades andockte. Ranik deutete Dalen an ihm zu folgen und lief schnurrstracks zur Brücke. Ohne mit seinem Schüler ein Wort zu reden betrat er den Turbolift und schlieslich die Kommandozentrale. Zielstrebig lief er auf die weibliche Normale (Lockley) zu und sprach sie ohne irgendwelchen sinnlosen Begrüßungsorgien an.

Ihr da. Lord Slayer wurde in der Schlacht verwundet und Lord Marrac'khar hat ein anderes Shuttle genommen. Die Befehle des Warrior lauten unverzüglich nach Bastion aufzubrechen. Arrangieren sie das.

Die Frau nickte. Ranik konnte nur zu deutlichen ihre Abscheu spüren, doch es war ihm egal, sie war Normal, was war von ihr schon zu erwarten. Mit einem spürbaren Ruck trat die Hades in der Hyperraum ein. Der Deformierte und Dalen verließen wieder zu Brücke und langsam liefen sie den Gang entlang der zurück zur Fähre führte. Solange Orakel festgehalten wurde und der Noghri nicht da war hatte er das Sagen über die anwesenden Sith.

Nun Dalen, erzähl mir, worann scheiterte dein Kampf? Weshalb hast du mir keinen Kopf mitgebracht?

Hyperraum nach Bastion - Hades - Gänge zum Hangar - Dalen, Slayer


[Nochmal OP: So, ich denke wir sind beim Hinflug schon lange genug im Spacethread vergammelt, daher bitte ich den nächsten der Postet das er das im Bastion-Thread tut]
 
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Aldera – auf dem Weg zum Krankenhaus mit Mike und Sanitäter

Kestrel bekam nur noch wenig mit und hielt ihre Augen bereits geschlossen, war jedoch noch bei Bewusstsein. Sie spürte die leichte Vibration des Gefährtes und, dass ein Sanitäter sie verarztete. Plötzlich hörte sie wie jemand laut herumschrie. Anscheinend war es Mike, doch sie konnte den Grund dafür nicht erkennen.
Mit einem Ruck hielt das Fahrzeug plötzlich an und sie hörte laute Schüsse. Anscheinend wurden sie angegriffen. Kestrel hoffte, dass Mike sie retten konnte. Das junge Mädchen spürte die Hand des Sanitäter auf ihrer Haut, wie er immer wieder nach ihrem Blutdruck fasste.
Nach wenigen Minuten setzte sich das Gefährt wieder in Bewegung und wenig später spürte Kestrel, wie sie auf eine Trage gehoben wurde. Kestrel vermutete, dass sie das Krankenhaus erreicht hatten. Sie würde es schaffen und nicht sterben und Sarid und all die Anderen wiedersehen! Die Ärzte und Droiden würden sie retten! Die Technik war weit, man würde sie schon irgendwie wieder hinbekommen. Zumindest hoffte Kestrel es.
Mit der schwebenden Barre wurde sie zu den Bactatanks gefahren und Mike blieb die ganze Zeit bei ihr.
Droiden und Ärzte stürzten auf Kestrel zu und bereiteten sie für den Einlass in den Bactatank vor. Die junge Padawan sah weder etwas, noch hörte sie jemanden. Sie verließ sich einzig und allein auf ihre Gefühle und spürte, wie die Ärzte und Droiden um ihr Leben kämpften und ihr schließlich eine größere Sauerstoffmaske gaben. Hektisch arbeiteten die Ärzte und Droiden und steppselten Kestrel an mehreren Geräten an, die ihre Lebensfunktionen überwachen sollten.
Schließlich wurde sie zu dem vorbereiteten Bactatank geschoben und Droiden hoben sie hinein.

„Danke ...Mike.“

Flüsterte Kestrel, bevor sie vorsichtig in den Tank eingelassen wurde und Kestrel die merkwürdige Flüssigkeit auf ihrer Haut spürte. Schließlich war sie mit ihrem ganzen Körper eingetaucht und die Droiden und Ärzte stellten sich vor die Bildschirme und kontrollierten die Werte, die der Computer ihnen anzeigte und stellten den Tank ein.
Im Tank verlor Kestrel schließlich ihr Bewusstsein und fand sich in völliger Schwärze wieder.


Aldera – Krankenhaus-mit Mike, Ärzten und Droiden usw. Kestrel im Bactatank
 
[Alderaan - Hauptstadt Aldera - Raumhafen - Landebucht 11] - Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes, Andras

Die imperiale Faehre hob ab und war bald ausser Sichtweite worueber er froh war, da diese Gefahr nun entgueltig gebannt war. Dann nannte die Jedi ihm ihren Namen, der Dhemya i Eraif lautete, doch sie erwaehnte weder einen Titel noch ihren Heimatplaneten, so wie es Sarid, die andere Jedi, kurz nach ihr getan hatte. Was sie danach sagte verwirrte ihn jedoch. Sie sah den Zeitpunkt den er sich ausgesucht hatte ein Jedi zu werden als makaber an? Sie sagte das mit einer voellig ruhigen Stimme und wollte ihn anscheinend auch nicht in Betraengnis bringen, doch unwissend hatte sie es getan. Er wollte ja eigentlich kein Jedi werden, doch das konnter er ihnen ja nicht sagen. Gleichzeitig zuckte sein Wangenmuskel und er musste ein Grinsen unterdruecken. Selbst unter den Jedi gab es Personen, deren Mund schneller arbeitete, als ihr Gehirn denken konnte. Oder es war ihr Charakterzug, wobei ihm die erste Moeglichkeit wahrscheinlicher vorkam. Dann wurde er ernst und antwortete ihr schlieslich mit bedachter und ebenso ruhiger Stimme.

Nun, gerade in Zeiten wie diesen werden Friedenswaechter benoetigt, die versuchen das Gleichgewicht im Universum aufrecht zu erhalten. Braucht ihr nicht mehr helfende Kraefte in Zeiten wie diesen, als in denen des Friedens? Ich glaube der Zeitpunkt meines Erscheinens koennte nicht besser ausgewaehlt worden sein, vorausgestzt man beruecksichtigt meine eben genanntes Argument.

Innerlich atmete er auf. Diese Situation hatte er also gemeistert ohne sich vor den beiden zu plamieren. Sarid schien waehrendessen ueber all das ungewoehnlich amuesiert zu sein, auch wenn es dafuer keinen offensichtlichen Grund gab. Vielleicht war sie mit dem Charakter Dhemyas einfach vertraut und hatte schon oefter Situationen erlebt, in denen Dhemya solch makabere Kommentare von sich gab und damit andere Personen verwirrte und aus dem Konzept brachte. Konnte es sein, dass Dhemya ihn nicht mochte? Nein, sie machte keinen abweisenden Eindruck ihm gegenueber. Es schien ihr auch nichts auszumachen, dass er die Einzelheiten ihres Gespraeches mitbekam und so vertaute er darauf, dass es einfach ihre natuerliche Art war. Noch einmal rief er sich die beiden Namen ins Gedaechtnis und braegte sie sich gut ein, denn er wuerde sie noch des oefteren zu benutzen haben. Sarid und Dhemya also, ungewoehnliche Namen, vor allem den Familienname i Eraif hatte er noch nie gehoert und so gruebelte er darueber nach von welchem Planeten sie stammen koennte. Die andere Jedi war also, mit hoechster Wahrscheinlichkeit, auf dem Planeten Corellia geboren, welcher ihm hingegen bekannt war und den er auch schon des oefteren "besucht" hatte. Darueber wollte er nun lieber nicht nachdenken. Wie auch immer, er kannte ihre Namen und war den Jedi wieder ein Stueck naeher gekommen. Er haette nie gedacht, dass ihn die Jedi einfach so mit offenen Armen empfangen wuerden. Sie mussten wirklich in Betraengnis sein, wenn sie jeden moeglichen Machtempfaenglichen ohne Naeheres ueber ihn zu wissen bei sich aufnahmen um ihn auszubilden. Es konnte ihm nur recht sein, denn so wuerde umso einfacher sein ihr Vertrauen zu gewinnen, das er dringend benoetigen wuerde damit sie ihn nicht auf einem Planeten absetzten, wenn sie ihn in Sicherheit glaubten. Vorerst sagte er jedoch nichts und wartete auf die Reaktion der beiden anderen. Innerlich hoffte er nicht noch mehr sonderbare Dinge dieser Art von Dhemya an den Kopf geworfen zu bekommen.

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-Oberfläche, Raumhafen mit Wes, Sarid, Ryoga, Kaysa, Mike, Kestrel, Phelia, Andras, Arkon, Sitherln???-


Ein kurzer Blick nach vorne zeigte ihr, das bereits einer der imperialen Fähren, den Raumhafen verließ. Eine Erleichterung, machte sich in der jungen Jedi breit, die dann wieder zur Rätin aufblickte.

"Jaja...ist ja klar, das Du als Rätin hier das sagen hast."

Wäre sie noch jünger, hätte sie jetzt die Zunge herausgestreckt aber sie grinste nur in die Richtung ihrer ehemaligen Meisterin. Bisschen aufziehen, hatte noch nie geschadet. :-)D)

Die Silberhaarige :-)P), stand immer noch am gleichen Ort, anscheinend wusste sie nicht so recht, was sie tun sollte. Fast wäre die junge Advisorin aufgestanden, um zu ihr zu gehen aber am Ende beließ sie es. Stattdessen meldete sich Andras wieder zu Wort, den sie nur ruhig bedachte.


"Unrecht hast Du nicht künftiger Padawan...gerade jetzt brauchen die Jedi Unterstützung, nur wisse, es werden harte Zeiten...viel Leid wird es noch geben."

Nicht böse sind ihr Worte gemeint, eher philosophisch und Wissend, es lag wohl daran, das sie die Gabe der Visionen hatte und schon einige Bilder der Zukunft gesehen hatte, wie auch von Alderaan und den Sith. Dhemya wollte sicher den jungen Mann nicht Angst machen, im Gegenteil, man könnte es als Prüfung betrachten. Sie wollte sehen, wie weit sie gehen konnte und inweit er sich schlug, bis jetzt, konnte sie zufrieden sein.

"Du solltest Dich um Phelia kümmern Sarid, sie wäre sicher nicht undankbar. Achja...und danke für Eure Hilfe, auch wenn ich es sicher alleine geschaft hätte."

Wieder grinste sie zu ihrer ehemaligen Meisterin, die ihren Humor mehr als nur gut kannte, sprich sie sowieso selten ernst nahm. :-)D)


-Oberfläche, Raumhafen mit Wes, Sarid, Ryoga, Kaysa, Mike, Kestrel, Phelia, Andras, Arkon, Sitherln???-
 
- Alderaan - Aldera - Vor Hotel - Mit Cris -

Für Masaos Reflexe war alles viel zu schnell gegangen. Der Mann hatte ihm das Com aus der Hand geschlage, sodass es im hohen Bogen in die Büsche gefallen war - oder sonsthin. Masao war keine Zeit geblieben, dies festzustellen, denn im nächsten Moment hatte der Fremde ihn gepackt und Masao befand sich in einer äußerst unglücklichen Position. Sein Arm wurde schmerzhaft verdreht und er spürte einen unangenehmen Druck auf der Kehle, der immer stärker wurde. Egal, was er tat, er konnte sich nicht bewegen. Er hatte nicht den Hauch einer Chance. Hätte er das vorher gewusst... aber das hatte er ja. Fragen wurden in sein Ohr gebrüllt. Wer ihn geschickt hatte. Ob es das Imperium war. Das Imperium? Ein Schauer durchfuhr Masao. War es das, wovor sich der Fremde fürchtete? Warum?
Schmerz durchzuckte seinen Arm und ging in seinen Rücken über. Dann hörte er aufgeregte Stimmen, die sich näherten und einige Augenblicke später löste sich der Griff um ihn, er stand wieder frei und konnte zusehen, wie zwei Sicherheitsbeamte dem mysteriösen Mann, der Akemi in seiner Gewalt hatte, Lähmschellen anlegten. Sein Kopf dröhnte, während endlich wieder Luft in seine Lungen eindrang. Und dann hörte er sie, die Stimme seiner Schwester. Sie klang wie damals, hatte sich nur in dem Maße verändert wie sich Stimmen von Heranwachsenden eben veränderten, wenn sie älter wurden. Einen einzelnen Namen rief sie - Cris - bevor sie aufgeregt bei den Sicherheitsbeamten Halt machte. Durch die dunklen Gläser seiner Sonnenbrille sah er sie nur ein paar Schritte vom ihm entfernt stehen. Bei kurzen flüchtigen Blick hätte er sie wohl nicht erkannt. Ihre Haare waren dunkel wie die Nacht. War es tatsächlich schwarz, oder nur ein tiefes braun? Ihr Gesicht war hinter einer großen Sonnenbrille verborgen - eine gemeinsame Vorliebe, die wohl in ihren Genen lag. Es ging ihr gut. Sie war wohlauf. Masao registrierte die erkennbaren Fakten, obgleich er nicht fähig war in ihr Innerstes zu blicken. Einen Herzschlag später sah sie ihn an.

Genügend Zeit hatte er gehabt, aber auf einen solchen Moment konnte man sich nicht vorbereiten. Es zerriss ihn förmlich, als sie ihn aus ihren großen Augen anblickte und er nicht wusste zu sagen, ob es Freude oder Ablehnung war, die sie ihm entgegen brachte. Als sie dann anfing zu sprechen, wusste er kaum etwas zu erwidern, konnte nur ihren Namen aussprechen. Für alles andere war es nicht der richtige Augenblick. Bitter stellte er fest, dass die Realität einen Schachzug ausgeführt hatte, der sich gegen ihn richtete. Anstatt sich ihm in die Arme zu werfen, wie er es von ihr erwartet hatte, blieb Akemi auf Distanz und in ihrer Stimme lag etwas, dass nach Schuldzuweisung klang. Sie sah so anders aus. Allein die dunkle Farbe ihrer Haare ließ sie älter wirken. Von Natur aus hatten ihre Haare einen rötlich blonden Schimmer, aber sie waren immer sehr hell gewesen. Während ihrer Schauspielkarierre hatte sie verschiedene dunklere Töne ausprobiert, war aber immer im hellen rötlichen Bereich geblieben. Und nun diese Veränderung! Sie wirkte nicht mehr wie das kleine Mädchen, das er auf Naboo zum letzten Mal gesehen hatte, sondern eher wie eine junge Frau.

Ihr Verhalten verwirrte ihn. Was genau wollte sie? Er hatte damit gerechnet, sie aufgewühlt und in schlechter Verfassung wiederzusehen, aber dies mehr aus anderen Gründen. Und nein, er hatte auch nicht damit gerechnet, als Held gefeiert zu werden, weil er ihre Spuren verfolgt hatte. Die Möglichkeit der Zurückweisung hatte er ganz klar vor Augen gehabt. Dennoch widersprach ihr Verhalten all seinen Vermutungen. Akemi wollte, dass der Mann, den sie Cris nannte, frei kam. Und sie glaubte, dass es Masaos Schuld war, dass er überhaupt von den Sicherheitsbeamten in Gewahrsam genommen worden war. Dabei hatte er doch nur versucht...


"Sir, bitte geben Sie eine Stellungnahme ab. Andernfalls müssen wir Sie ebenfalls mit in die Sicherheitszentrale nehmen."

Die Stimme des Beamten klang mittlerweile ungeduldig. Masao schluckte.

Ja, ich.. äh, warten Sie.

Sein Blick traf Akemis. Sekunden lang starrten sie einander in dem Versuch an, die Gedanken und Beweggründe des anderen zu ergründen. Masaos Kehle fühlte sich wie ausgetrocket an, ob von dem Würgegriff des Fremden oder von dem plötzlichen Unwohlsein, das in ihm herrschte, konnte er nicht sagen. Was, wenn er sich geirrt hatte? Wenn die gesamten Schlussfolgerungen, die er aus Akemis Verschwinden und aus den Gesprächen mit Rico und Nathaniel gezogen hatte, falsch waren? Aber gerade diesen beiden Männer hatten ihn erst auf diesen Weg gebracht. Rico hatte ihm erzählt, was er gesehen hatte und Nathaniel hatte ihm bestätigt, dass Akemi in Gefahr war! Was, um alles in der Galaxis, hätte er sonst tun oder glauben sollen?? Immerhin hatte er jetzt erneut eine Wahl. Vor ihm stand seine Schwester, die ihn mit einem Bilck bedachte, der Bitte und Drohung zugleich war.

Es... es war ein Missverständnis.

Er wandte den Kopf in Richtung der Beamten und deutete auf Akemi.

Sie hat Recht. Eine dumme Sache. Eine... kleine Auseinandersetzung... unter Bekannten.

Die Blicke der Beamten streiften ihn, Akemi und diesen Cris misstrauisch, ehe sie schließlich mit den Schultern zuckten und die Lähmschellen des anderen Mannes deaktivierten. Ohne eine Anzeige von Masaos Seiten konnten sie schließlich nicht viel machen.

"Sie bekommen eine Verwarnung. Bei jeder weiteren Entgleisung - und sei sie noch so klein - werden wir Sie des Hotels verweisen müssen."

Die Beamten ließen es sich nicht nehmen, diesen Teil noch zu betonen. Dann drehten sie sich um und kehrten zum Hotel zurück. Erst jetzt nahm Masao wahr, dass sie eine Reihe von Schaulustigen angelockt hatten, doch als die Beamten abzogen, beschlossen auch die Hotelgäste, wieder ihrer Wege zu gehen.

- Alderaan - Aldera - Vor Hotel - Mit Cris und Akemi -
 
[Alderaan, Gebirgsseeufer, vor dem Hotel]- Masao, Cris, Sicherheitsleute

Sie mochten auf einer friedlebenden Welt sein, doch die Sicherheitskräfte des Hotels verstanden ihr Handwerk – wohl auch, da Cris mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der erste gewalttätige Außenweltler war, mit dem sie es zu tun bekamen.
Ihm blieb nicht einmal die Zeit, sich ob seiner überstürzten Handlung, die alles nur noch schlimmer gemacht hatte, zu schämen – sofort spürte er den harten Griff eines Mannes, während der andere ihm geschickt die unangenehm prickelnden Handschellen anlegte. Eine unüberlegte, mehr reflexartige Bewegung, und schon hatten die Schellen Cris’ Arme halb betäubt. Mühsam biss der die Zähne zusammen. Seine Schmerztoleranz mochte beachtlich sein, doch von diesen Schellen ging anderes aus – unter anderem das Gefühl schrecklicher Hilflosigkeit. Der andere Mann war af freiem Fuß und würde, sobald die Sicherheitsleute Cris der Polizei übergeben hatten, tun können, was ihm beliebte. Auch mit Akemi, die womöglich noch arglos im Hotelzimmer wartete. Verzweifelt zerrte Cris ein weiteres Mal an den Handschellen, was indes lediglich dazu führte, dass nun auch noch seine Knie nachgaben.
Dann hörte er ihre Stimme. Es gab kein Geräusch, das lieblichere Resonanzen in ihm auslöste, doch in diesem Moment, als er vernahm, wie Akemi mit einer Spur Angst in der hübschen Stimme seinen Namen rief, war es, als würde ihm ein mit Zacken bespickter Dolch ins Herz gerammt. Sie hatte ihn bereits vermisst. Und sie lief dem Fremden direkt in die Arme. Sie zu warnen, war jetzt zwecklos.
Doch schon stockte ihm der Atem – denn Akemis Blick war nun auf den Fremden gerichtet, und obwohl ihre Augen von einer ihrer überdimensionalen Sonnenbrillen verdeckt waren, erfasste Cris das Erkennen in ihren Zügen. Als sie schließlich einen Namen – Masao – aussprach, konnte es keinen Zweifel mehr geben: sie kannte diesen Mann tatsächlich. Diese Erkenntnis wurde auf die Spitze getrieben, als beide ihre Brillen anlegten und Cris das Gesicht des Fremden vollständig sehen konnte. Da war sie, eine gewisse subtile Ähnlichkeit, die stark darauf andeutete, in welchem Verhältnis der Mann, den Cris beinahe erwürgt hätte, zu Akemi stand. Er spürte, wie ihm übel wurde. All die Zeit hatte er sich gefragt, ob es richtig gewesen war, Akemi aus ihrer Vergangenheit und ihrem Umfeld zu reißen, hatte sich schuldig gefühlt, doch stets hatte sie ihn getröstet und versichert, glücklich zu sein, auch wenn er vermutete, dass so manche Träne bitteren Kummers vor ihm verborgen geblieben war. Doch wenn sich sein Verdacht bestätigte, hatte ihre Vergangenheit – ihre Familie – sie nun endgültig eingeholt... dank der grausamen Ironie des Schicksals exakt zu dem Zeitpunkt, a dem sie zueinander gefunden hatte... an dem er erkannt hatte, dass sein Leben ohne sie nicht nur leer, sondern sinnlos sein würde.
Plötzlich sah er den Fremden mit anderen Augen. Nicht die Böswilligkeit eines Feindes hatte ihn so verdächtig erscheinen lassen, nein, womöglich war es die Verzweiflung eines Mannes, der alles daran setzte, etwas Verlorenes wiederzugewinnen. So wie Cris es tun würde, sollte Akemi ihm entrissen werden.
Er merkte kaum, dass Akemi, obwohl er eine ihr vermutlich nahe stehende Person angegriffen hatte, sich vor den Sicherheitsleuten für ihn einsetzte und schließlich auch dieser Masao die Männer beschwichtigte. Die Handschellen wurden gelöst, langsam kehrte das Gefühl in Cris’ Arme zurück – doch es war seine Zunge, die betäubt zu sein schien. Sprachlos konnte er Akemi und Masao lediglich anstarren, während in ihm Scham und Verzweiflung um die Vorherrschaft rangen. Was würde jetzt geschehen? Und wie konnte er auf das Weitere noch Einfluss nehmen?
Die Drohung der Sicherheitsmänner war folglich auch inhaltslos – so oder so, ihre schöne Zeit auf Alderaan war nach viel zu kurzer Zeit vorbei. Wie vielleicht auch seine Zeit mit Akemi...


“Was... was geht hier vor?“, fragte er schließlich schwach. Seine Kehle fühlte sich ausgedörrt an.

“Ihr... ihr kennt euch?“

Mühsam schluckte er. Er wollte die grausame Wahrheit, die Bestätigung all seiner Befürchtungen, aus Akemis Mund hören.

[Alderaan, Gebirgsseeufer, vor dem Hotel]- Akemi, Masao, Cris
 
Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Dalen, Delan, Kira, Jolina, Slayer, Ranik - Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes

Eins musste Sarid Andras lassen. Er hatte ein geschicktes Mundwerk. Das konnte bei Zeiten auch sehr hilfreich sein. Zu schade, dass der junge Mann sich bisher noch nicht bewusst dazu entschieden hatte ein Jedi zu werden, dachte Sarid. Er wäre bestimmt ein geschickter Unterhändler. Aber noch war ja Zeit. Solange sie auf Alderaan waren und auch noch ein Stück auf der Reise konnten sie es sich leisten ihn ohne Gefahr mitzunehmen. Vielleicht änderte er ja bis dahin seine Meinung. Sarid würde jedenfalls alles daran setzen. Andras und Dhemya unterhielten sich noch weiter während Sarid über die Zukunft des angeblichen neuen Jedipadawans nachdachte. Erst Dhemyas Bemerkung, dass Sarid doch zu Phelia gehen sollte und die Tatsache, dass nun endlich die imperialen Fähren mit den Sith an Bord abhoben brachten sie in die Gegenwart zurück. An sich würde sie ja lieber sofort zu Kestrel gehen, aber da Mike ja ohnehin bei ihr war und sich vermutlich auch schon einige Ärzte oder Medidroiden sich um sie kümmerten, konnte sie auch noch ein paar weitere Minuten ohne Sarid zurecht kommen, überlegte sie. Zudem machte die ehemalige Sith keine Anstalten näher zu ihnen zu kommen. Stattdessen taxierte sie die Jedi abschätzend. Irgendwie wusste Sarid auch, dass sie heute bei der Silberhaarigen mit keinem weiteren Kampf mehr rechnen musste, zumindest nicht mehr als vielleicht ein Wortgefecht. Also zuckte sie wegen Dhemyas Vorschlag mit den Schultern und antwortete schlicht mit ok.

Aber ich weiß, dass du zurecht kommen wärst, meine alte Padawan. Aber vielleicht nicht alle Jedi, die bei dir sind.

Fügte sie augenzwinkernd hinzu.

Außerdem, freust du dich denn nicht, dass ich dich gefunden habe? Das war schwierig genug in dieser großen Galaxis.

Dann setzte Sarid sich in Bewegung und ging langsam auf die ehemalige Sith zu. Andras ließ sie bei Dhemya zurück. Hier würde ihm nichts passieren. Als sich die Distanz zwischen Phelia und Sarid bis auf 3 Meter verringert hatte blieb die Jedirätin schließlich stehen.

Du bist nicht wie auf Belgaroth mit deinen Sithkollegen gegangen. Du hast dich verändert, Phelia D'Rragon und damit meine ich nicht deine Kleiderauswahl.

Sarid wusste, dass es eine seltsame Begrüßung war, aber einen ehemaligen Kampfgegner zu begrüßen war nicht einfach. Vielleicht fiel es der ehemaligen Sith ja so am leichtesten zu reden, wenn sie erstmal das offensichtliche Thema ansprach.

Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Phelia, Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes
 
-Oberfläche, Raumhafen, weiter weg noch ein paar Sitherln, weiter vorne, jede Menge Jedi-


Immer noch, stand die junge Machtbegabte auf ihren Platz, ihre schmalen Augen hingen weiterhin an den Jedi, die sie aus sicherer Entfernung beobachtete. Spürte sie sogar ihre Emotionen, nicht von jeden, manche, konnten sich gut versperren.

Nachdenklich, wurde ihr Blick, zuvor noch getrübt, weil sie ihren Geliebten gehen lassen musste, viel mehr musste er gehen, ansonsten würde der halbe Noghri noch für mehr Ärger Sorgen. Um ihren Liebsten, musste sie sich keine Gedanken machen, er hatte nichts zu verbergen, er konnte dem neuen Imperator ins Aug sehen, ohne Angst zu haben. Am Ende seufzte Phelia, im nächsten Moment, wurde sie skeptisch, da eine der Jedi (Sarid), auf sie zukam.

Ein paar Schritte blieb die Rätin vor ihr stehen, ihre Begrüssung, konnte man bei weitem nicht Klischeehaft bezeichnen, viel mehr, misslungen aber dennoch konnte die Silberhaarige froh sein, wenn jemand kam, gerade die Frau, die sie auf Belgaroth kennen gelernt hatte, wobei es eine nicht positive Begegnung war.


"In manchen Zeiten, muss man sich verändern, Sarid Horn...besonders in Diesen."

Auch von ihr kam nicht gerade die Begrüssung schlechthin, sie passte sich der Rätin an, blieb aber gelassen, trotz der Blamage von damals.

"Ich bin keine mehr von den Sith, ich habe für meine Verhältnisse unehrenhaft gehandelt und wurde verbannt, auch hält mich nichts mehr bei den Sith, mein Vater...er hat seinen Thron jemanden anderem gegeben, einen ehemaligen Jedi...unter solchen Umständen, kann ich nicht mehr loyal sein."

Phelia blieb weiterhin ruhig, hatte dabei auch keine Schwierigkeiten, die Wahrheit von sich zu geben. Doch ein leichter Hang zur Skeptik, konnte man ihr schon ansehen, wusste sie nicht zurecht, was sie von den "Annäherungsversuch" der Rätin, halten sollte.


-Oberfläche, Raumhafen, weiter weg noch ein paar Sitherln, weiter vorne, jede Menge Jedi-
 
[ Alderaan ] ? Raumhafen unweit des Schiffes ? Andras, Arkon, Dalen, Delan, Dhemya, Kaysa, Orakel, Phelia, Ryoga, Sarid, Slayer, Wes

?Was beim Blute des Dhakas ist das!?? fragte ein großer Mann mit einer durch das alter ein wenig lichter gewordenen Kurzhaarfrisur, die dennoch nicht wirklich grau sondern eher schwarz geblieben zu sein schien. Es war windig, das verriet der lange Bart des Mannes, der in drei geflochtene Enden von dessen Kinn und Hals hing, und trotz silberner Ringe um jeden ?Zopf? zu fliegen schien als würde jemand daran ziehen. Trotz seiner gefasst klingenden Stimme starrte er in die Ferne, doch Ryoga konnte nicht erkennen wieso, sein Blick fixierte den Mann zulange ehe er sich selbst umdrehte, um einen Feuerball am Himmel zu erblicken. Erschrocken lies er den Kasten voll mit Werkzeugen auf den Boden donnern die er aus irgendeinem Grund festhielt und sich nun aus irgend einem Grund sehr darüber ärgerte ihn fallen gelassen zu haben und ärger von dem Mann mit dem Bart zu bekommen. Doch fühlte er sich unfähig weitere Gedanken dazu zu verschwenden und als der leicht dunkelhäutige Mann plötzlich an ihm vorbei rannte, sich neben ihm Stellte und die Hand auf seine Brust legte während sie beide an den Himmel starrten vergas er das völlig. ?Das ist ein Schiff!? rief eine ihm sehr bekannte Stimme aus der Ferne die einem Mann gehörte der wie eine viel jüngere Version des ersten aussah. Wesentlich mehr Haare zierten seinen Kopf, seine Statur war im vergleich zu ihm auch nicht so hart und zackig. Der der sich schützend vor Ryoga stellte sah ja schon fast aus wie ein humanoider Rancor ? oder zumindest beschlich ihn das Gefühl das er es problemlos mit so einem hätte aufnehmen können.

Gebannt verfolgten die drei unfähig sich abzuwenden wie die brennenden Überreste eines kaum noch als solches erkennbaren Schiffes auf den Planeten stürzten. Ein knall, kaum zu bemerken wäre er nicht lauter gewesen als die langsam aufkeimenden anderen Nebengeräusche, gehörte zu einer kleineren Explosion. Sie sprengte Trümmerteile ab und schleuderten diese durch die Luft, nur damit sie unweit dahinter im brennenden Schweif der meteorgleichen Erscheinung verglühten. Ryoga blickte sich kurz um, sah auf die langen Felder, die vom dunklen Himmel in ein blaues Licht gezwungen wurden. Wieso hatte er noch mal Werkzeug in der Hand gehabt? Egal. Das spielte keine Rolle. Viel zu fesselnd war das brennende etwas das ihn plötzlich so erschien als würde ein schwarzer Phönix hinab stürzen um seine Beute zu packen, als er auf die Flügel, die Tragflächen des Schiffes blickte, ehe eine davon einfach abriss. Ein Surren hing durch die Luft als würde ein Bumerang an einem vorbei fliegen und durch seine Geschwindigkeit die Luft zum vibrieren bringen. Man konnte es wohl am ehesten mit den Geräuschen der Jäger des Königreichs Naboo vergleichen, nur wesentlich drastischer, als würden die Motoren kreischen und um Hilfe rufen. Der stürzende Vogel begann nun unkontrolliert zu trudeln und verschwand hinter den Bäumen die Ryoga von hier aus erkennen konnte und einen düsteren ewigen Wald einläuteten den man aus ihrer Position noch auf Kilometer überschauen, doch sein Ende nicht sehen konnte. ?Heilige?? hörte Ryoga den jüngeren Mann den Ansatz eines Fluches sagen. ?Es ist ins Schlingdornental gestürzt? Tokiota? Geh mit deinem Bruder zurück ins Dorf und rufe meine Waffenbrüder zusammen. Sie sollen sich beeilen und zu den Wasserfällen reiten? Ich gehe vor, vielleicht hat das wer überlebt?? Der jüngere Mann nickte. ?Komm Ryoga?? ?Ja!? Er stimmte zu und folgte ihm. Er wusste nicht wieso, nicht wer dieser Tokiota war, nicht wer der ältere Mann war, doch er wusste das er auf ihn hören musste und selbst wenn er das nicht gewollt hätte, er hatte keine Kontrolle über sich, aus irgend einem Grund. Er lief auf den jüngeren zu um mit ihm in das ominöse Dorf zu gehen, doch plötzlich schien sich dieser immer weiter weg zu bewegen, obwohl er auf ihn zu warten schien. Als würde der Boden plötzlich?. Wachsen? Ryoga begann schneller zu laufen, und irgendwie beschlich ihn das Gefühl er würde den Fremden gleich verlieren, doch das wollte er nicht. Plötzlich stolperte er, ob über einen Stein oder seine eigene Ungeschicklichkeit wusste er nicht, doch er knallte auf den Boden, hart wie ein Stein, und spürte den brennenden Schmerz in seinem Rücken wieder. ?Ryoga!?
?Ryoga!? Die Stimme.

Desorientierung. Nur langsam kam er zu sich, fühlte sich schwach und war für einen Moment gänzlich unfähig etwas zu sagen oder zutun das klar gezeigt hätte das er wieder zu sich kam. Er hatte für einen Moment das Gefühl als würde er nicht in seinem Körper stecken, als wäre das hier ein Irrtum und als wäre er nicht in dem Leben erwacht das eigentlich das seine sein sollte. Nur dumpf vernahm er die Geräusche und Wortfetzen der anderen, die jedoch immer klarer wurden. ?Endlich?? hörte er die Stimme in seinem Kopf die er eben schon gehört hatte, jedoch diesmal mitten im Wort umschlug und sich von der eines Mannes in die einer jungen Dame verwandelte, als seine Ohren wieder fähig waren zu vernehmen was um ihn herum passierte, doch in der Lage irgendwas zu sagen war er noch nicht. Er musste erstmal wieder zusammenkriegen? nun alles musste er wieder zusammen bekommen, denn irgendwie schien er gerade von einer Welt in die andere gepoltert, doch als er spürte wie irgend etwas seine Jacke zerriss war ihm irgendwie klar das er hier ganz richtig war. Dann musste das andere wohl ein Traum gewesen sein? wie schade. Fast bereute er das dass hier die Realität war, oder sich zumindest? so anfühlte. Er konnte sich nur nicht erklären wieso, aber die Schmerzen waren sicher kein unwesentlicher Teil. ?Wo trägt er denn keinen Verband?? hörte er eine entrüstete Männerstimme über ihm sagen ehe er merkte wie jemand seinen Verband an seinem Rücken löste. Er wusste nicht genau was vor sich ging, nur das etwas seinen Rücken dort berührte wo die große Wunde lag die man ihm zugefügt hatte. Zumindest fühlte sie sich riesig an. Er spürte fast genau welche Form sie hatte, weil die Haut herum noch viel mehr brannte als zuvor ? oder spürte er es eher weil gerade da die Haut fehlte die ihn sonst unter dem Verband quälte?

Langsam öffnete er die Augen. Dafür das er bis eben nur dumpf gehört hatte konnte er erstaunlich gut sehen, blickte auf komische Männer in weißen Rüstungen die in scharen umher rannten als hätte jemand gegen einen vollen Hühnerstall getreten. Er blickte irgendwie hinab auf seinen Arm. Verbunden. Nicht das er das nicht ohnehin schon wäre, aber der Ärmel fällte, war wohl abgerissen worden und über dem leicht grauen Verband hing nun ein weißer, etwas fester gezogen, aber anständig immerhin. War es vorbei? Ryoga gab endlich ein offensichtlicheres Lebenszeichen von sich, als er plötzlich versuchte sich aufzubäumen als er sich plötzlich so unbehaglich fühlte, hier auf dem Boden und ausgeliefert. Doch das war kaum verwunderlich, immerhin war er gerade erst Verletzt worden und seine letztere Erinnerung war ein grausamer Schmerz, doch ein Widerstand behinderte seine ohnehin kaum lösbare Aufgabe wieder aufzustehen. ?Halt, bleibt liegen!? hörte er die Stimme über sich wieder sagen. ?Lasst mich erstmal eure Wunden versorgen.? Ja es musste vorbei sein. Sonst hätte man ihm kaum Helfen wollen. Er drehte den Kopf hastig zur anderen Seite. Tatsächlich schmerzte ihn diese Bewegung sehr, einfach weil sich sein Rücken ja auch dadurch bewegte, aber er biss sich auf die Lippe. Nicht so anstellen sollte er sich. Er blickte auf, versuchte die anderen zu entdecken, vor allem Kaysa. Er wusste ja nicht was mit ihr war. Das letzte was er mitbekommen hatte war das sie von Kira zur Seite geschlagen worden war und zu Boden ging. Doch sie war da, direkt neben ihm und anscheinend in Ordnung. Eine wahre Erleichterung.?Kaysa? ? West?? Natürlich war das unhöfflich. Innerlich ohrfeigte er sich wohl. Wes, der neben ihm saß, war ein Meister, nicht jemand bei dem er sich rausnehmen konnte ihn mit Vornamen anzusprechen, doch ein anderer Gedanke schob sich viel schneller dazwischen als das er sich hätte berechtigen können. ?K-Kaysa?? stotterte er hastig, blickte auf so gut er konnte. Er lag ja auf dem Bauch und seine Schmerzen sowie der Verband machten ihn nicht gerade gelenkig. ??es tut? mir Leid. Ich? hätte dir Helfen müssen!? Irgendwie war das ihm gerade wichtiger als alles andere. Er hatte sie da stehen lassen und sie alleine gegen die beiden Kämpfen lassen. Wäre ihr etwas passiert wäre das seine Schuld gewesen, nur weil er zu Feige war. Doch bevor er weitere Gedanken führen konnte spürte er wieder den Schmerz seiner Wunde als hätte jemand rein getreten, und dann die Hand des Sanitäters die ihn ruhig halten wollte. ?Bleibt ruhig liegen, sonst kann ich euch nicht Helfen, okay?? Ryoga schluckte nur, und blickte zur Seite. Ein wenig Müde sah er aus, als er nun nicht mehr hoch sondern an den Beinen vorbei in die Ferne blickte, ohne ein Ziel dabei zu haben. ?Sind? sie weg?? murmelte er schließlich leise. ?Sie? ? Die Sith natürlich. Er hoffte es inständig, und wenn er gekonnt hätte, hätte er sich jetzt verkrochen bis er eine Antwort darauf hatte.

[ Alderaan ] ? Raumhafen unweit des Schiffes ? Andras, Arkon, Dalen, Delan, Dhemya, Kaysa, Orakel, Phelia, Ryoga, Sarid, Wes
 
Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Phelia, Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes

Wie nicht anders zu erwarten war kam von der jungen Frau auch mehr oder weniger aussagekräftiges Geplänkel. Aber immerhin spürte Sarid keine Feindseligkeit bei ihr. Das schonmal ein Fortschritt.

Ich weiß, Phollow. Aber es gibt noch andere Machtbenutzer, nicht nur die Sith.

Prüfend musterte sie Phelia. Von Aussehen her merkte man der jungen Frau nicht an, dass sie bereits so tief in die dunkle Seite eingetaucht war, worüber sie froh sein konnte. Die Skepsis der Frau war ebenfalls nicht zu übersehen, aber das war ja auch nicht verwunderlich. Der Wandel vom Feind bis bestenfalls zum Verbündeten geschah nicht von einem Augenblick auf den anderen. Die Unentschlossenheit von Phelia kam Sarid dabei zu gute. Aber sie musste vorsichtig vorgehen.

Hast du dir schon überlegt, was du jetzt machst? Wenn Marrac dich nochmal erwischt wird er dich nicht nochmal so einfach gehen lassen und diese fanatischen Typen sind immer gefährlich, wie du sicherlich weißt.

Dabei hielt Sarid ihre Arme locker an ihrem Körper, um Phelia nicht den Eindruck zu vermitteln, dass sie ihr gefährlich werden konnte. Die Jedirätin spürte genau, dass hier eine Möglichkeit bestand, diese Frau von der dunklen Seite zurück ins Licht zu bringen. Außerdem, was gab es besseres als die Sith mit ihren eigenen "Waffen" zu bekämpfen, genauso wie es die Sith immer wieder versuchen und hin und wieder leider auch Erfolg hatten.

Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Phelia, Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes
 
-Oberfläche, Raumhafen mit Sarid, weiter weg viele Jedi, irgendwo, sogar noch Sitherln-


Es hatte sich also schon rumgesprochen, das es einen ehemaligen Jedi als Imperator gab. Eigentlich, kannte sie ihn nicht wirklich, gesehen hatte sie ihn schon. Recht jung für einen Imperator, doch irgendwie, tat sich die junge Machtbegabte mit den Gedanken schwer, einen ehemaligen Jedi dienen zu wollen.

"Ich weiß, das es noch andere Machtbenutzer gibt...Jedi oder welche, ohne Ordenszugehörigkeit."

Eine Feststellung, die sie als Antwort gab, wenn auch nicht direkt eine Frage von der Rätin kam, die sich selbst ruhig gab. Keine Feindseeligkeit zu spüren oder zu erahnen, das machte die Sache einfacher, sogar die Skeptik, löste sich ein wenig.

"Marrac'khar, muss noch viel lernen und sich vor dem Imperator verantworten. Die Anderen, die sind mir egal...ich bin keine Jüngerin mehr, ich kann mich wehren."

Es klang nicht nach Überheblichkeit, sondern hier ging es um Tatsachen, auch wenn die junge Machtbegabte wusste, es gab Stärkere aber die hielten sich auch in Grenzen, zumindest auf Sithseite. Bei den Jedi, sah die Sache schon anders aus.

"Aber wenn Du es genau wissen willst Sarid Horn...meine Zukunft ist noch ohne Ziel. Meinen Vater suchen, das habe ich geplant. Nur komm nicht auf die Idee, mir die Jedi vorzuschlagen...wenn ich keinen ehemaligen Jedi als Imperator akzeptieren kann, kann ich auch nicht die Jedi als meine neue Heimat akzeptieren."

Phelia kannte das Jedigequatsche nur zu gut. Ohne lange herum zu reden, sprach die das aus, was eigentlich in der Luft lag, viel mehr hatte sie so ein Gefühl. :-)D)


-Oberfläche, Raumhafen mit Sarid, weiter weg viele Jedi, irgendwo, sogar noch Sitherln-
 
Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Phelia, Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes

Wes vernahm, dass Arkon ihm den Droiden schenkte und außerdem meinte, dass er für Holofilme ohnehin keine Zeit hätte, weil er trotz schulpflichtigem Alters schon arbeiten müsse.

Das klingt ja nach vollem Programm was Ihr da sagt. Da bin ich doch froh dass ich "nur" zur Schule gehen musste. Habt Ihr tatsächlich die Disziplin, Euch aufzuraffen, und in Eurer Freizeit Schulbücher zu studieren?

Außerdem fragte der junge Mann, ob nur Jedi Visionen hätten oder auch andere Leute.

Die Macht teilt sich manchmal auch Nicht-Macht-sensitiven mit, aber bei Jedi ist es in der Tat häufiger. Dass Ihr "zufällig" hier herein geraten seit, würde auch dafür sprechen, dass ihr machtbegabt sein, zumindest ein bisschen, nicht zwangsläufig genug für einen Jedi, aber immerhin. Nach meiner Erfahrung passieren echte Zufälle nur selten, daher könnte es sich lohnen, Euch zu untersuchen, wenn Ihr wollt. Genug Jedi wären ja auch da.

Kaysa schien durch Wes' Worte nicht wirklich beruhigt, sie schien sich weiterhin Vorwürfe zu machen, ohne es jedoch auszusprechen. Vielleicht würde es ihr besser gehen, wenn Ryoga wieder bei Bewusstsein war, zumindest hoffte der Jedi das. Schließlich sagte sie, dass der Sani sich um sie kümmern konnte, wenn er mit dem Padawan fertig war.

Von mir aus, aber er soll sich auf jeden Fall um Euch kümmern.

Danach fragte die Padawan, ob die Sith wegen der Jedi auf Alderaan gewesen waren. Wes hätte schmunzeln mögen, wenn der Hintergrund nicht ziemlich ernst gewesen wäre.

Mit Sicherheit waren sie das! Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass auch ein Sith mal Urlaub auf Alderaan machen möchte, aber gleich so viele und mit haufenweise Sturmtruppen? Kann mir auch nicht vorstellen, dass es ein Zufall gewesen ist. Ich vermute einen Informanten oder imperialen Sympatisanten. Entweder haben wir uns durch irgendwas verraten oder jemand hat uns erkannt. Irgendwie ist das schon ärgerlich, Hüter des Friedens sollen wir sein und letztendlich bringen wir die Sith an einen so friedlichen Ort wie diesen...

Schließlich ließ sich doch noch ein Sanitäter blicken, wie Kaysa erleichtert feststellte.

Wurde aber auch Zeit.

Meinte auch Wes. Irgendwann während Ryogas Behandlung kam dieser zu sich und sprach ihre Namen.

Wir sind hier.

Antwortete der Jedi-Meister mit sanfter Stimme. Dann entschuldigte er sich bei der jungen Frau, dass er ihr hätte beistehen müssen und so. Wes war ganz froh, dass die Padawan sehen konnte, dass ihr Kampfgefährte ganz ähnlich empfand. Vielleicht würden sich dann ihre Schuldgefühle. Schließlich fragte er, ob die Sith weg wären.

Die Sith sind geflohen. Wir haben gesiegt.

Antwortete Wes mit einem Lächeln.

Aldera - Raumhafen - Landebucht 11 - Phelia, Andras, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes
 
[Alderaan - Hauptstadt Aldera - Raumhafen - Landebucht 11] - Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes, Andras

Sie war offensichtlich nicht gegen das abgeneigt was Andras gesagt hatte. Er hatte ihr bewiesen, dass er es wuerdig war ihre Aufmerksamkeit zu erbeten. Gleichzeitig saeumte auch einen etwas trauriger Ausdruck ihr Gesicht, doch er wusste nicht warum. Moeglicherweise hing es mit seiner zuvorigen Luege zusammen, die fuer seine Massstaebe ungewoehnlich plumb ausgefallen war. Er war ueberrascht gewesen als moeglicher Jedi in Ausbildung gehen zu koennen, kein Wunder wenn er bei dieser Gelegenheit etwas unbesonnen reagiert hatte. Das war vorbei und daran war auch nichts mehr zu aendern, auch wenn er sich wuenschte diesen Moment noch einmal, diesmal besser vorbereitet, erleben zu koennen.

Wie auch immer, die Jedi verlies Dhemya und ihn und widmete sich der Silberhaarigen, doch selbst aus der Entfernung konnte er die knisternde Stimmung spueren, die zwischen den beiden zu herrschen schien. Er konnte sogar einen Namen erhaschen, Phelia D'Rragon , welcher ihm jedoch eindeutig nichts sagte, nicht dass er das erwartet haette. Es waren nicht viele fuer ihn interessante Fakten aus dem Gespraech herauszufiltern und so wante er sich lieber Dhemya zu mit der er sich nun frei unterhalten konnte, da niemand in der Naehe war. Vielleicht koennte er einige Dinge in Erfahrung bringen, so zum Beispiel ihr naechstes Reiseziel, oder gar den Standort der Jedibasis, worauf er eher weniger hoffen konnte. Ihr Vertrauen in ihn hatte noch keine feste Bindung und diese Information waere zu gefaehrlich in den Haenden von gewoehnlichen Zivilisten, denn noch war er ja kein Padawan.

Trotz ihren zuvorigen Bemerkungen fand er Dhemya sofort sympatisch, auch wenn sich das seltsam anhoeren mochte. Sie forderte ihn offensichtlich zu einem kleinen Wortduell heraus, nur um herauszufinden wie weit sie gehen konnte. Sie sagte es wuerde ihnen harte Zeiten bevorstehen und es viel Leid gaebe. Er brauchte nicht lange zu ueberlegen um zu antworten.


Wie koennte ich harte Zeiten besser ueberstehen, als dem Weg des Friedens und der Jedi zu folgen? Ausserdem, was ist das Leid eines Einzelnen, wenn das Leben tausender auf dem Spiel steht?

Es war unklar wie sie darauf antworten wuerde, doch er war zuversichtlich auch diese "Pruefung" bestanden zu haben. Je frueher er das Vertrauen der Jedi erringen wuerde, desdo hoeher wuerde die Chance stehen ihren Schutz auch ueber laenger Zeit geniesen und als Privileg ansehen zu duerfen. Die Jedi waren faszinierten ihn. Sie waren so anders, als viele andere Wesen. Eine Aura der Ruhe umgab sie und sie gaben ihm das Gefuehl in ihren Reihen wilkommen zu sein. Nach einer kurzen Pause ergriff er schlieslichdas Wort.

Sarid hat mir die Moeglichkeit erstattet euch und die anderen Jedi begleiten zu duerfen. Ich bin mir nicht bewusst an welchen Wort wir uns als naechstes begeben werden, wuerde mich jedoch wohler fuehlen, wenn ihr mir euer naechstes Reiseziel offenbaren wuerdet.

Er hoffte sie wuerde ihm antworten, denn er gerne gewusst, ob sie hier bleiben, die Stadt oder gar den Planeten verlassen wuerden. Er warte auf ihre Antwort.

[Alderaan - Hauptstadt Aldera - Raumhafen - Landebucht 11] - Phelia, Arkon, Sarid, Ryoga, Kaysa, Dhemya, Wes, Andras
 
Zuletzt bearbeitet:
-Oberfläche, Raumhafen mit Andras, weiter weg, Sarid, Wes, Phelia, Ryoga, Kaysa, Mike, Kestrel, Arkas, Sitherln???-


"Tja...ich war halt eine gute Schülerin und komm halt jetzt klar....nicht immer, sonst wärst Du ja nicht hier und würdest mir aus der Patsche helfen."

Wieder grinste die junge Advisorin in die Richtung der Rätin, die sich zur Silberhaarigen aufmachte. Ein paar Meter vor der ehemaligen Sith, blieb sie stehen. Jetzt erst, wurde die Miene von Dhemya nachdenklich, am Ende, seufzte sie und blickte wieder zu Andras.

Der selbst ein wenig nachdenklich wirkte aber bei weitem nicht unsicher. Er schlug sich wahrlich tapfer, konnte doch tatsächlich immer die richtigen Worte finden, das sie nickend anerkannte.


"Das Leid eines Einzelnen, mag für den Betroffenen oft mehr wert sein, als das von Tausenden."

Diese Worte, kamen sehr ernst von ihr. Böse, meinte sie es nicht, sondern es ging hier um Tatsachen.

"Weisheit, ist ein weites Thema, auch der Frieden. Manche, kümmern sich einen Dreck um den Frieden, genau die, werden Dir mitteilen, das es Ihnen egal ist, ob ein Planet leidet oder nicht. Für uns Jedi, ist es wie Du sagst."

Nun wurde ihr Miene wieder freundlicher, dabei nickte sie ihm zwinkernd zu. Die Kupferrothaarige wusste, Andras würde seinen Weg bei den Jedi finden. Auch den geeigneten Meister, würde er finden oder er würde ihn finden. :-)D)

"Wohin Rätin Horn hingeht, weiss ich nicht, die den Planeten sicher verlassen wird. Ich hingegen, werde mit einigen Jedi, unter Anderem meinen Padawan, hierbleiben, um endlich diesen Planeten als Erholungsort zu nutzen. Du kannst Dich gerne anschliessen oder Du gehst mit ihr mit. Ich denke, sie wird noch andere Jedi aufgabeln, um sie an einem geheimen Stützpunkt zu bringen."

Dhemya dachte immer noch nach, wo der sein könnte. Im Rat, hatte man davon gesprochen aber manchmal, vergaß man halt was. :-)D)


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