Bastion

|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Altes Quartier von Marrac’khar || ▫ Tuk’ata ▫ Marrac’khar

Allegious lächelte über die unverblümte "Quasi-Arroganz" Taral's. Nicht seine Herren hatten Erfolg gegen den Schatten der Galaxis gehabt, nein, das waren allein die heutigen Herren, unter anderem er selbst. Doch Allegious ließ sich dazu nicht herab, Taral zu korrigieren. Warum sollte er jegliche Maske, die dem Gefährten noch blieb, herunterreissen. Er wollte ihn nicht brechen. Er wollte ihn benutzen, ihn beherrschen und dabei durfte er nicht vergessen dass Taral mehrere Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt war. Dass was der Gefährte ihm nicht an Weisheit vorraushatte, glich sein Alter bei weitem aus. Ein gefährlicher Feind, wenn man es nicht vermochte, das Wesen zu seinem eigenem Vorteil zu korrumpieren. Wahrlich, Taral würde einen guten Diener für den Imperator abgeben.

Die Zeiten hatten sich geändert, das bemerkte Allegious als Taral davon zu sprechen begann, wie man damals Zwist und Streitigkeiten im Orden beigelegt hatte. Heute war es schlicht unmöglich derart offen gegen einen Ursupator vorzugehen. Es fehlte eine Art Bindeglied zum Imperator. Ein Sith Executor, der nicht nur im Namen des Ordens sondern in dem Namen des Imperators selbst sprach. Da dieses fehlende Glied in der Kette das zweitstärkste darstellte, bestand eine Inkontinuität. Allegious selbst, nebst Arica[7B] waren noch nicht lange Sith Inquisitor, ihre Stellung war trotz ihrer Stärke in der Macht sicherlich schwächer als die eines Charons oder eines Menaris. Dennoch glaubte Allegious behaupten zu können dass sie beide mehr Befürworter um sich wußten, als andere. Vielleicht sollte Allegious darauf beharren jetzt schon zu einem Executor erhoben zu werden? Dies hätte sicherlich unweigerlich zur Folge, dass der Neid auf ihn ganze Welten des Imperiums in Brand setzen würde. Ein Preis der zu hoch für dieses Amt war. Doch wie sollte sich das Imperium, oder die Sith sonst aus dieser Krise befreien, wenn nicht wie gerade im Moment, winden?

Taral sah die Problematik aus einer objektiv-antiquirierten Sicht. Einleuchtend, aber dennoch unter diesen Umständen überholt. Er schritt zu dem Tuk'ata und berührte es. Eine seltsame Wärme die zugleich von einer uralten Kälte durchdrungen war, schien die künstliche Hand seinem Positronengehirn zu melden. So alt, so mächtig, und doch so überholt... Es war ein leichtes das Wesen zu seinem Vorteil zu mißbrauchen. Allegious öffnete seinen Geist, wohl bedacht darauf seinen eigenen Gedanken, seinen Befürchtungen und Hoffnungen für die Zukunft Rechnung zu tragen, indem sich seine Gedanken mit Wahrheit füllten. Die dunkle Seite der Macht birgte mannigfaltige Fähigkeiten. Er benutzte seine eigenen Gedanken, manipulierte diese auf eine subtile Weise und flüsterte dem Tuk'ata damit seinen Willen auf.


Jetzt verstehst du Taral. Es ist nicht mehr wie zu deinen Wächter-Zeiten, dass wir einfach handeln können wie wir wollten. Das Imperium würde zerfallen. Ein Preis der eindeutig zu hoch wäre. Ich sagte dir bereits warum ich dich hergeholt habe. Um zu lernen. Um zu herrschen. Wie ginge dies leichter, wenn nicht mit einem Wesen dass die dunkle Seite der Macht quasi atmet? Ich kenne aus dem Thron keine bessere Legitimationsmöglichkeit. Mit dir wird mein Ansehen und meine Macht noch weiter steigen.

Erst jetzt nahm er die Hand von Taral. Der erste Schritt in Richtung Schaffung eines einmaligen Bandes zwischen ihm und Taral war getan, und weitere würden natürlich folgen. Sicherlich würde eine Zeit folgen in der Taral ihn um Unterweisung bat und nicht umgekehrt. Allegious stand auf, legte sich eine neue Robe an, nachdem er zuvor eine Schalldusche genommen hatte um Schmutzpartikel auf seinen Komponenten und von seiner Haut zu entfernen.Während dessen hatte er seine Energiezellen aufgefrischt. Er war bereit. Bereit sich Arica anzunehmen um mit ihr ein Urteil zu fällen, bereit Ysim aufsuchen zu lassen, bereit seine Schülerinnen in Empfang zu nehmen und mit ihnen auf Kast ihren ersten Schritt zur Erleuchtung zu Ende zu führen.

Er schritt aus dem Quartier, Taral ihm folgend um kurze Zeit später an seiner Seite zu wandeln. Gemeinsam begaben sie sich wieder in den Trainingsraum an dem Arica verharrt hatte...


|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ auf dem Weg zu Arica's Trainingsraum|| ▫ Tuk’ata ▫ Marrac’khar
 
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Bastion - Sith Orden - Trainingsraum ? mit B.A., Enui, Zion, Kira, Dalen, Jolina und Slayer

Langsam aber sicher begaben sich nach und nach alle drei Adepten in den vorgegebenen Handstand und nach und nach spürte Arica, die ihnen im Moment noch immer den Rücken zu wandet und Enui direkt an blickte, das sie es mehr oder weniger erfolgreich schafften die geforderte Kugel in die Lüfte zu erheben! Deutlich war kurze Frustration von B.A. zu spüren als sein erster Versuch nicht gelang aber dann hob sich die Kugel doch leicht zitternd vom Boden. Auch Zenon schien zu bemerken das diese Aufgabe, die Anfangs so leicht geklungen hatte, wohl ein wenig anspruchsvoller für war als er gedacht hatte. Fast gleichzeitig schaffte es auch Argan nach einigen kurzen Fehlversuchen, die geforderte Kugel leicht an zu heben.
Es war also so weit, das sie endlich wirklich beginnen konnten. Doch zuvor lies sich Arica noch ein wenig Zeit! Allein der Handstand würde selbst einen trainierten Körper auf die Dauer stark beanspruchen, wenn die drei nicht lernen würden, das auch hier die dunkle Seite der Macht hilfreich zur Seite stehen konnte. Allerdings nur für den, der sich ihrer zu bedienen wusste.
Mit einem wissenden Grinsen schielte sie von Enui hin zu den Adepten und sagte dann leise zu ihrem Apprentice.


Da haben wir beide wohl noch ein ganzes Stückchen Arbeit vor uns.

Mit der Beendigung dieser Worte wandte sie sich nun wieder ganz den drei Adepten zu, denen die Anstrengung mittlerweile schon deutlich ins Gesicht geschrieben war.

Na endlich können wir anfangen!

Und schon hoben sich die, knapp über ihre Handfläche schwebenden Splitter der Kugeln weiter in die Höhe, die Ausdehnung des ?Splitterschwarmes? breitete sich weiter aus und dann schossen diese hunderte, kleinen und messerscharfe Steinchen auf color=green]B.A.[/color], Zenon und Argan zu. Sicher glaubten sie bald von diesen winzigen Geschossen getroffen zu werden doch noch hatte Arica dies nicht vor! Im Moment lies sie nicht die geballte Masse der Splitter auf die Adepten los sondern ließ sie, wie einen wütenden Schwarm Insekten die Drei umschwirren und nur ab und an traf ein vereinzelter Splitter eine Wade, Hüfte oder Schulter der Adepten. Doch jeder dieser Splitter streifte den entsprechenden Adepten nur. Bis auf Einer. Der bohrte sich in Zenon?s Arm, den dieser zur Unterstützung seines Zugriffs auf die Kugel, ausgestreckt hatte.

Handzeichen sind nur geistige Krücken! Meine Schüler lernen ohne Krücken zu gehen!

Meinte sie dazu nur und funkelte Zenon entgegen bevor sie, ihren Splitterschwarm auch weiterhin um die drei Adepten kreisen lassend, Enui zu wandte.

Die von dir erwähnten Ablenkungen sind gar nicht so bescheiden wie du sagst! Ich würde sie zusätzlich zu unseren kleinen Störenfrieden?

Sie nickte andeutungsweise in Richtung der Splitter, die Enui und sie hergestellt hatten.

Sicher ausgezeichnete Wirkung tun! Setze sie ruhig um!

Als nun Enui seine Splitter verstärkt auf den Körper seines Adepten nieder gehen lies, intensivierte auch Arica den Angriff ihres wütenden Splitterschwarmes auf die Adepten.

Jetzt wäre die Zeit gekommen die zweite Kugel zu erfassen und der Ersten zu zufügen!
Oh, und hatte ich erwähnt, das diese Übung erst beendet ist, wenn alle Kugeln sicher und unverrückbar in der Luft stehen! Ihr dürft euch also auf noch ein wenig mehr Spaß gefast machen!


Meinte sie süffisant zu den Adepten und wartete gespannt was nun, sowohl von Enui ausgehen als auch von bei den Adepten, geschehen würde.
Und nebenbei, fast am Rande ihrer Aufmerksamkeit, war da etwas, das ihr sagte sie sollte auch die Anderen im Raum im Augen behalten! Merkwürdig wenig wurde trainiert und merkwürdig viel gesprochen! Was hatten Allegious Schülerinnen bei Slayer zu suchen? Was sprachen sie? Wieso meditierten oder trainierten sie nicht wie es ihnen ihr Meister aufgetragen hatte? Und was suchte Ranik nun auch hier im Raum? Knapp erwiderte Arica seine angedeutete Verneigung mit einem Nicken. Sein Auftauchen weckte doch endgültig Aricas Aufmerksamkeit für die kleine Gruppe, die sich etwas Abseits gebildet hatte.
Doch wenig später betrat auch Allegious, gefolgt von seinem neuen Schoßtierchen, den Trainingsraum wieder und Arica schickte ihm ein kurzes jedoch deutliches Nicken zur Begrüßung und lies dann, wie einen Hinweis, ihre Augen hinüber zu der Gruppe gleiten in der sich Allegious Schülerinnen befanden.
Dann jedoch forderte das Training ihrer und Enui?s Adepten vorerst wieder Aricas Aufmerksamkeit.


Bastion - Sith Orden - Trainingsraum ? mit B.A., Enui, Zion, Kira, Dalen, Jolina, Ranik und Slayer
 
Op: Sorry nicht so viel Zeit gehabt

|| Bastion · Sith Komplex · Trainingsraum|| · Slayer, Allegious, Kira, Dalen, Zion, Jolina, Ian, Aden, Arica, Enui, B.A., Zenon, Tukata​

Sie durchzogen die Einheiten, deren Geister gefesselt waren an das Diesseits, Subjektivität, primitive Sinne. Sie lehnten sich nur ein wenig zur Seite und schon war ein Tollhaus entfacht. Sie wurden geführt und spielten nach einer geheimnisvollen Melodie, spannten sich in Knoten und Verzwickungen zu einem Zustand der Omnipotenz. Sie lagen auf und in allem, entluden sich einmal gezogen zu Krettenreaktionen, die einander gegenseitig in die Höhe schaukelten. Denn Allgegenwart bedeutete viele zu sein und alle, aber doch eins, die Perspektive machte den Augenblick. Sie besaßen alle Perspektiven, sie waren alle Winkel, in allen Ecken, alles. Sie, die Fäden, die gezerrt und gezogen, manipuliert und manipulierend die Welt veränderten.

Wie man es nicht besser machen konnte, trugen die Schatten Dämonen und Schreckensgespenster auf. Sie servierten das Mahl und kein Biss war zu ertragen. In drei Gängen durchzuckten Zion die Toxine der verderblichen Speise. Und dabei war alles, das aufgetischt wurde doch schon von Anfang an in den Mägen gewesen, verdaut und zum Bestandteil des mobilen Organismuses geworden. Es war keine Bestrafung, es war eine Lektion und doch hatten sie zu leiden, denn Schmerz war tiefwurzelnder. An blumige Worte entsinnt sich das Gehirn nicht lange, aber den Schmerz vergisst es nie.

Slayer analysierte die kümmerlichen Gestalten, die sich unter sich selbst zur Schwäche wanden und mit jedem Schritt in den Abgrund ihrer Seele nur noch vernarbter wurden. Ihre emotionalen Gesichter verzerrten, zergliedernd strukturierte er die Art der Qual, versuchte die Irrationalität, die Furcht, in Kategorien der Logik zu gliedern, um sich dem Nachteil der Emotionalität danach nur noch sicherer zu sein. Sie war eine auszumerzende Schwäche. Und Schmerz war ein adäquates Mittel zur Eliminierung des Gefühls. Stein war stärker als sogar das Feuer. Das Herz, es musste zu Stein werden, wollte man nicht irgendwann vor dem Feind stehen und erzittern oder zögern. Aber das war nicht Inbegriff dieser Lektion, Kontrolle und Selbsterkenntnis, Bewusstsein des eigenen Wesens waren essenziell zur Sith Werdung und mitgedacht nun auch Teil der Adepten Erkenntnisse. Die eigene Deckung konnte die Schwächen nur unter einem schützenden Panzer verbergen, wenn man sie kannte.

Mich müsst ihr nicht blocken. Ihr habt nicht gegen mich gekämpft, ihr wart euer eigener Feind. Ich nur derjenige, der den Stein ins Rollen brachte, euch eurem Selbst vorstellte.

Stählern betrachtete er die aus der Wahnvorstellung erschütternder Wunden Erwachten. Langsam war auch der letzte aus sich selbst zurückgekrochen, hatte den Weg in die betäubende Flut der Sinne wieder gefunden, die lähmend Erinnerungen überdeckten, Phobien hinter einer Vielzahl an Aufgaben beschäftigten.


Reflektiert über die Seele des Seins. Denn die Existenz ist mit dem Urbedrängnis des Schmerzes versehen worden. Das tiefste Tal ist euer dunkles Herz., das durchwandert werden muss. Terror, Heimsuchung, Schwäche sind inwendig eingegraben, nicht ein fliegender Virus in der Externe. Wer sich nicht besiegt, landet - einmal vor das Antlitz des Feinds getreten - postwendend zwischen den Eichendielen des Sargs.


|| Bastion · Sith Komplex · Trainingsraum|| · Slayer, Allegious, Kira, Dalen, Zion, Jolina, Ian, Aden, Arica, Enui, B.A., Zenon, Tukata​
 
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Bastion ? Center ? Sith Orden ? Kantine

*klack*
Marth hatte seine Stäbchen geöffnet und begann eine suppenähnliche Mahlzeit zu sich zu nehmen. Es war nicht leicht die Flüssigkeit mit den Stäbchen zu trinken, doch mit der Macht stabilisierte er sie und konnte so, langsam, seine Schüssel leeren. Ein Droiden räumte den Tisch und Marth verabschiedete sich von der Kantine.

Nun wollte er sich ein wenig Vergnügen. Er hatte in einem Buch eine interessante Anwendung der Macht gelesen, die er ausprobieren wollte. Er fixierte eine Wand und konzentrierte die Macht in seine Füße, präzise gesagt, nur auf die Fußsohle. Dann begann er zu laufen. Er war fast bei der Wand und dann sprang er auf die Wand zu. Doch er macht nicht halt. Entweder er würde gegen die Wand krachen und durchlaufen, oder?
Seine gesamte Konzentration war auf die Fußsohle mobilisiert und als er die Wand berührte konnte er an ihr entlang laufen. 1?2??7 Schritte. Dann glitt er ab und rollte sich am Boden ab. 7 Schritte?tss?lag wohl am vollen Magen.


Du?hast das von mir.
ER hatte sich aufgerappelt. Nach vielen Stunden Schlaf, hatte er seinen Thron wieder aufgebaut und saß nun wieder auf ihn. Jedoch?es würde sehr lange dauern, bis er wieder an die Oberfläche kam. Dazu würde Marth noch sehr, sehr schwach werden müssen? Doch das machte nichts, er war geduldig.

Kommt ein Monster geflogen, setzt sich nieder auf mein Knie, zerreißt es in drei Stücke und die Sonne seh ich nie. Denn das Monster schlüpft in mich rein und ich sterbe ohne Sieg. Meine Welt, die ist verloren und so verlor ich den Krieg?


Marth kam an sein Quartier an. Plötzlich erinnerte er sich. Er lag am Boden, war kurz vor dem Tod. Was hatte ihn da übernommen? Was auch immer es war, sein ganzes Unterbewusstsein regte sich und schleuderte ihm alte Erinnerungen, Gefühle, Gerüche ins Gehirn.
Achtung, Achtung, wegen Überlastung, schließt sich das Kraftwerk. Afk.
Marth stand. Er stand nur da, den Kopf nach unten gesenkt. Vor seinem Quartier. Er war im ?Ruhezustand?.



Bastion ? Center ? Sith Orden ? vor Marths Quartier
 
[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus | Enui | Arica | Zenon | Argan & Co ]

Noch hatte sein Körper keine Probleme damit den Handstand aufrechtzuerhalten, mehr Probleme machte B.A. die Kugel. Er konnte sie zitterig und wackelig eben so in der Luft halten, aber für wie lange? Nichtsdestotrotz fingen Arica und Enui an ihn, sowie die anderen Adepten zu verwirren und die Übung zu erschweren. Dies erreichten sie mit etwaigen Splittern, die um sie herumschwirrten wie ein Fliegenschwarm um einen Haufen Mist. Doch B.A. hatte eh seine Augen geschlossen, um sich mehr auf die Kugel konzentrieren zu können, von daher bekam er davon eher weniger mit. Natürlich merkte er, dass etwas um ihn herumkreiste, aber so wie er sich auf die Kugel konzentrierte, schien er eh in einer anderen Welt zu sein.

Doch dies schien nur die erste Phase der Ablenkung gewesen zu sein. Denn Plötzlich drang einer der Splitter in den Körper des Menschen, dieser hatte damit gar nicht gerechnet und wurde aus der Konzentration gerissen, die Kugel zitterte und war kurz davor wieder den Boden zu berühren. Gerade eben noch konnte sich B.A. wieder fangen und die Kugel in der Luft halten. Der Schmerz des Splitters war nicht das Problem gewesen, sondern eher die Überraschung. Doch kaum hatte er die Kugel wieder einigermaßen ruhig gehalten, wenn auch kaum merkbar über den Boden haltend, fingen die Splitter wie ein wild gewordener Vogelschwarm auf den Menschen einzustechen. Immer wieder drangen einige Splitter in den Körper und hinterließen kleine Wunden. Dies störte den Menschen allerdings kaum, denn zu aller erst war sein Körper sowieso übersäht mit Narben, weshalb ein paar mehr Narben auch kein Weltuntergang mehr waren und aus diesem Grund war sein Körper auch nicht mehr sehr schmerzempfindlich. Seine Vergangenheit hatte ihn hart gemacht und nach der ersten Überraschung gab es nun keinen weiteren Grund mehr dem Stechen an seinem Körper irgendwelche Aufmerksamkeit zu schenken. Wirklich schwierig würde es wohl erst werden, wenn sie soweit eindrangen, dass sie die Muskeln der Arme verletzten, denn dann würde es mit dem Handstand schwierig werden?

Sadistisches Pack! Als wenn es so nicht schon schwierig genug wäre?

B.A. regte sich still auf über die Methoden, natürlich hätte er auch gerne gewusst, wie es den anderen erging, doch er hatte alle Hände voll zu tun damit, die Kugel levitieren zu lassen. Er hasste die Levitation?

?Jetzt wäre die Zeit gekommen die zweite Kugel zu erfassen und der Ersten zu zufügen!
Oh, und hatte ich erwähnt, dass diese Übung erst beendet ist, wenn alle Kugeln sicher und unverrückbar in der Luft stehen! Ihr dürft euch also auf noch ein wenig mehr Spaß gefasst machen!
?


Es war deprimierend. Erwartete sie eine Reaktion darauf? Er sollte noch eine zweite Kugel schweben lassen? Wie sollte er das bewerkstelligen, hatte er doch schon genug Probleme mit einer Kugel. Natürlich würde er es versuchen, doch wie die Geschichte ausgehen würde, war eigentlich schon klar?
Ruhe kehrte in den Menschen, er schaltete komplett ab, seine Außenwelt nahm er nicht mehr war. Keine Schmerzen? nur ein Gedanke und ansonsten nur Leere. Es war ein Gedanke, der ihn nicht verzweifeln, sondern weiterkämpfen ließ. Ein Gedanke? der, weshalb er überhaupt hier war. Er würde es schaffen, er würde die zweite Kugel auch schweben lassen können. Mit aller Energie, die in seinem Körper schlummerte, konzentrierte er sich auf die rechte Kugel. In seinen Gedanken ließ er sie schweben, er stellte sich vor, wie sie sich zu der mittleren Kugel in der Luft gesellte. Wie 2 dicke, sich liebende Vögel auf einer Wäscheleine würde er sie ganz ruhig halten. Nichts konnte die beiden Kugeln auseinander bringen?
Und wirklich! Die zweite Kugel bewegte sich in die Luft, er hatte es doch tatsächlich geschafft die zweite Kugel in die Luft zu bewegen, allerdings hatte er noch nicht bemerkt, dass die erste Kugel schon längst auf den Boden gefallen und ein Stückchen weggerollt war?



[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus | Enui | Arica | Zenon | Argan & Co ]
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Dach

Schnaufend hob Ysim wieder seinen Kopf, nachdem er nicht gerade sanft auf den Knie aufgekommen war. Über drei Stunden hatte er jetzt jeden einzelnen Muskel gefordert und inzwischen konnte der Sith auch nicht mehr feststellen, ob er überhaupt schwitzte. Denn selbst wenn, der Regen vermischte sich mit ihm und machte es so unmöglich einen Unterschied feststellen zu können.
Aber er spürte die Hitze in seinem Körper, spürte wie sich die Lunge zusammen zog und wieder aufblähte. Der Brustkorb hob und senkte sich dementsprechend, während sein Körper sich von der Anspannung löste. Als sich der Körper wieder ganz aufgerichtet und er sich die nassen Haare aus dem Gesicht gefischt hatte, schüttelte er sich kurz, weniger um die Kleidung trocken zu bekommen, als die Muskeln zu lockern. Als ihm das nicht ganz gelingen wollte, nahm er die Gewichte vom Körper und benutzte die Macht um sich richtig zu entspannen. Als er seine ersten Schritte machte, musste er grinsen, da sich das Gehen nun so leicht anfühlte, als würde er nur bei halber Schwerkraft gehen müssen. Er hatte sich so an die Gewichte gewöhnt, das er gar nicht mehr gewusst hatte wie leicht sein Körper doch eigentlich war. Am Ende hatte er immerhin das doppelte Körpergewicht plus seiner Rüstung auf dem Körper gehabt, was sich jetzt bemerkbar machte, da seine Schultern schmerzten.
Doch mit der Macht spülte er den Schmerz einfach davon und schon war er wieder fit.

Als die Blitze sich wieder seiner Position näherten schloss er seine Augen und ballte die Hände zu Fäusten. Die Macht durchströmte seinen Körper, reinigte die Poren und wärmte ihn von innen heraus, während der Regen von Außen genau das Gegenteil zu erreichen versuchte. Doch war kein Regentropfen auch nur annähernd so stark wie die Macht und so prallte das Wasser schon bald wirkungslos an ihm ab. Er spürte zwar noch etwas seinen Körper hinab fließen und darauf einschlagen, aber die Nässe und die Kälte waren verschwunden. Zu weit am Horizont verweilten diese Eindrücke, als das er sie spüren konnte. Er hingegen stand in einem Wirbel der Macht der ihn nicht mehr frei lassen wollte.

In einem Moment der Klarheit spürte Ysim seinen Schüler, wie er ebenfalls aufs Dach kam und auch diesen Ian. Normalerweise hätte er jetzt alles stehen und liegen lassen und hätte diese murruchg abgeschlachtet, doch hatte ihn seine letzte Aktion schon genug Ärger eingebracht, sodass er es vorerst unterließ. Statt dessen blendete er ihre Auren aus, selbst die von Tyrus.
Seine Konzentration galt der Fokussierung seiner Macht innerhalb seines rechten Zeigefingers, was an sich ja nicht allzu besonders war. Aber da Ysim keine Ahnung hatte was dann passieren würde, ob er denn nun einen einzigen Machtblitz abschießen oder einen Machtstoß vollführen würde, war es schon was anderes. Bisher hatte er es immer nur mit der ganzen Hand getan und vielleicht würde sich die Wirkung so verstärken.
Als der Machtwirbel schließlich zusammen brach und jedes Quäntchen dieser Kraft in seinem Finger ruhte, stieß er ein inneres Tor auf und Dunkelheit breitete sich in ihm aus. Gierig wie diese war stürzte sie sich auf die konzentrierte Macht, was die Attacke verstärken würde.
Ysims Herz und Seele wurde von der schwarzen Flut überschwemmt und jeder Keim des Guten erstickt. Jedes Wort das gegen die dunkle Seite und der tiefsten Verdorbenheit sprach, wurde ausgelöscht, die Gedanken an irgendetwas helles ausradiert. Die Schatten in seinem Gesicht schienen zu wachsen, die Augen verloren den letzten Glanz und schließlich öffnete sich sein Mund und weiße Zähne wurden entblößt, die durch den Mund und die schmalen Lippen zu einem bösartigen Grinsen geformt wurden. Die dunkle Seite nagte wieder an ihm und versuchte die Kontrolle zu übernehmen, was sie jedoch nicht schaffte, da er sie kontrolliert frei gelassen hatte. Sie bewegte sich auf seinem Territorium und wurde nur von ihm geduldet, weil sie ihn mit einer unbändigen Macht versorgte.

Sein Finger war auf einen Steinmonolithen gerichtet, einer dieser Dämonen die Ysim eigentlich recht ansehnlich fand. Dennoch sollte sie nun das Ziel seines Angriffes werden. Ein konzentrierter Machtstrahl, der so wirkte wie ein Machtstoß, so glaubte Ysim. Was wirklich dabei heraus kam, wusste er ja nicht.
Dann war es so weit. Die Macht hatte sich in der rechten Zeigefingerspitze gesammelt und wartete nur noch auf einen mentalen Befehl des Lords. Diesen gab er im gleichen Augenblick und schon beim nächsten Herzschlag entlud sich die Macht schlagartig und die Statue wurde zerfetzt. Nun, nicht die ganze, aber zumindest der Kopf und ein Teil der Schulter. Der Sockel bebte noch bedrohlich, als Ysim zu einem neuen Angriff ansetzt und schließlich wieder einen ?Schuss? abfeuerte. Das rechte Bein das in einer mörderischen Klaue endete zerbarst und die Statue fiel lautstark hinunter. Hören konnte das wahrscheinlich aber sowieso niemand, da die Blitze und der drauf folgende Donner noch lauter waren. Zufrieden über dieses Ergebnis, wand er sich ab und schaute sich um. Der Teil des Daches auf dem er sich befand schwamm schon fast, da die Regenrinnen diesen Ansturm nicht aufhalten konnten. Sollte jetzt ein Blitz auch nur auf dem Dach einschlagen, wäre Ysim wahrscheinlich tot bevor er auch nur etwas unternehmen konnte. Das zwang ihn zwar dazu darüber nachzudenken ob es klug war weiter dort oben zu bleiben, nötigte ihn aber nicht dazu endlich von dort zu verschwinden. Und ob es nun aus Trotz tat oder weil er sich einfach sicher fühlte, verließ er das Dach nicht.
Sollte einmal der Tag kommen, an dem Darth Ysim vor der Natur davon rannte, würde er sich selber höchst persönlich enthaupten...


Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Dach
 
Bastion-Center-auf dem Weg zum Sith Tempel-Janus Sturn

Am nächsten morgen machte sich Janus Sturn auf den Weg zum Tempel der Sith.Noch immer ärgerte er sich darüber, das gestern nacht kein Sith in das Hotel gekommen war. Er hatte... Nun, ein bisschen Bewegung würde ihm gut tun. Mit eleganten Schritten, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und den Kopf hoch erhoben, ging er seines Weges. Seine Mutter wäre stolz gewesen, wenn sie ihn jetzt sehen könnte, und auch sein Vater wäre beeindruckt gwesen, wenn...Mit einem leisen Seufzen verdrängte Janus diesen Gedanken und beschleunigte seine Schritte. Freude erfüllte ihn. Er würde ein Sith werden, wie seine Mutter eine gewesen war, und wie er ihr versprochen hatte. Endlich erblickte Janus den Tempel, nein er fühlte ihn, wie einen riesigen schwarzen Schatten in der Macht. Die dunkle Seite war sehr stark an diesem Ort, dachte er begeistert. Ein letzter Schritt, und er betrat den Eingang des Tempels. Hier würde also alles beginnen.
Ein paar Schritte weiter erspähte Janus plötzlich eine Gestalt.Höchstwahrscheinlich ein Sith, dachte er. Vielleicht sollte er einfach freundlich fragen.
 
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Der Zabrak hatte in der Tat schwierigkeiten bekommen; spätestens nachdem ein Splitter in seinen ausgestreckten Arm befördert wurde. Der Zabrak zuckte mit dem ausgestretekn Arm zurück und war fast dabei sein Gleichgewicht zu verlieren. Doch Zenon hielt stand! Diese Aufgabe würde sich um ein vielfaches vereinfachen, hätte der junge Sith Adept allein die möglichkeit bei dieser Übung zu stehen! Doch musste er damit auskommen was ihm die Situation ermöglichte. Er ließ sich zurück in den normalen Handstand fallen und hielt nun seinen Körper in einer perfekten senkrechten Position. Die Kugel schwebte immernoch vor ihm in der Luft obwhol sie hin und wieder anfing zu schwanken. Was war denn los?! Zenon hatte doch eigentlich keine Probleme mehr mit der Levitation gehabt und doch schien sie unsicher! Die Kugel beruhigte sich ein weiteres Mal und sie blieb ruhig. Das Blut fing an in den Kopf des Zabrak zu laufen und der Rote Blutring der sich um seine gelbe Augenfarbe schloss spreizte sich aus; bis zur Pupille. In der Tat war der Zabrak angespannt doch Aufgeben; das würde er nicht! Nun stieg die zweite Kugel empor. Langsam aber sicher, die erste Kugel bewegte sich nicht! Schon zu Oft hatte er Arica und die anderen Sith Lords entäuscht und dieses Mal würde es anders sein. Die zweite Kugel schwebte auf der gleichen Ebene wie die erste und die Arme Zenon's wurde schwächer und schwächer. Nicht wegen dem Handstand sondern wegen seiner Machtnutzung. An diesem Tag hatte er bereits erlernt seinen Körper in die Lüfte zu levitieren und daher fiel ihm die Machtnutzung nun nicht mehr so leicht. Doch Zenon fasste nocheinmals Mut. Keine Blamage! Keine Entäuschung! Nur Efüllung und Ruhm! Dem Zabrak reichte es! Er levitierte nun auch noch die dritte Kugel empor und hielt sie auf einer graden ebene mit den anderen beiden Kugeln! Sicher und unverrückbar! Der zabrakische Sith Adept hatte es in der Tat geschafft. Er grinnste hinauf zu dem Gesicht seiner Meisterin doch seine Miene änderte sich von dem einen auf den anderen Moment. Verwundert blickte er nun in ihr Antlitz und jener Gesichtsausdruck verfiel in Müdigkeit. Der Zabrak war erschöpft. Nach einander schlugen die drei Silberkugeln auf den Boden und rollten jeweils in verschiedene Richtungen. Zenon verlor das Gleichgewicht und fiel ebenfalls auf den Boden; er stand nicht mehr auf. Der junge Zabrak schien ohnmächtig! Die heutige erschöpfung für ihn war einfach zu groß. Was hatte er nicht an diesem Tage schon alles erlernt?! Der Zabrak war müde. Die Aufgabe hatte er bewältigt, doch war Zenon keine Maschiene... Ein Wekrzeug! Vielleicht noch kein Perfektioniertes, aber dennoch ein Werkzeug!

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|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Altes Quartier von Marrac?khar || ▫ Tuk?ata ▫ Marrac?khar

Der Sith Allegious bewegte sich nur wenig, aber doch geschah so einiges in diesem Raum. Die Macht kräuselte ihre Arme und umschmiegte ihrer beider Gestalten. Zeitgleich überbrückte sie den physischen Abstand zwischen den beiden so unterschiedlichen Wesen und trug die Gedanken des Noghris zu dem Tuk?ata. Seine Eingeweide stellten sich auf Fressen ein als der Noghri näher trat, doch war das Tier zu neugierig um diesem ersten Instinkt nachzugeben. Dennoch die Körperspannung stieg rasant an, so schnell ließen sich während der Evolution erlangte Eigenheiten nicht ablegen.

Taral sollte also selbst sehen warum die Methoden von einst nicht mehr brauchbar waren. Er konnte sehen wie sich die Notwendigkeit ergab, die Schüler zu verschonen, denn es gab ihrer zu wenige. Das stank doch! Nein, vielmehr stank die Macht. Fäulnis umrankte die Informationen, die wie Dampf in seinen Geist sickerten. Die Macht war nicht klar, nicht richtig. Nicht so rein wie in den Kammern auf Korriban. Spielte der Sith Spiele? Welches Spiel war das? Er verstand nicht.


[ Die Zeit hat so einigen Wandel mit sich gebracht, dies scheint einer von vielen zu sein. ]


Eines hatte sich aber nicht verändert, die Gier nach mehr Macht saß diesem Individuum eindeutig inne. Er wollte lernen, von ihm, und nur weil er die Macht auf eine Weise benutzen konnte wie sie der Sith nicht benutzen konnte. Sollte er jenes Geheimnis dann nicht besser wahren und nicht preisgeben? Nun es würde sich zeigen. Vor allem auch darauf wie sich der Sith gab.

Jetzt erst einmal hatte Allegious genug meditiert sodass die beiden den Raum verließen und wieder dahin steuerten wo sie hergekommen waren. Waren sie nicht erst vor einem Moment hier gewesen? Bestimmt würde er wieder mit der anderen starken Persönlichkeit sprechen, die sich hier mit weniger Mächtigen abgab.


|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Trainingsraum || ▫ Tuk?ata ▫ Marrac?khar & wer da halt noch so ist

[OP: Nächster Post im Kast - Thread]
 
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[Sithorden - auf dem Dach eines Gebäudes ? Ian, Aden]



Ian konnte Aden kaum aufmuntern. Sicher hatte er die Kugel schon fast gehabt und das war genau das Problem ? fast! So hatte er nichts und fühlte sich miserabel. Das Training für den heutigen Tag war nun beendet und Ian wollte mit seinem Schüler das Dach verlassen. Was sein Meister von seinen Leistungen hielt konnte Aden nur vermuten, denn dieser äußerte sich nicht weiter dazu.

Schließlich gelang es Aden endlich wieder aufzustehen und so konnten sie gemeinsam das Dach verlassen. Er war total erledigt und wollte nur noch in sein Quartier und schlafen. Ian fragte sogleich wohin Aden nun wollte.


?N- Nur in mein Quartier Meister!?

Brachte Aden hervor und stolperte langsam zu Aufzug. Seine Beine Wackelten bedenklich doch hielten sie seinen Körper doch aufrecht.

Schließlich erreichten sie, ohne weitere Worte gewechselt zu haben, die Wohnbereiche des Ordens. Aden wollte sich nun von Ian verabschieden. Den restlichen Weg würde er allein meistern. Er hatte an diesem Tage viel gelernt, vor allem aber über sich selbst. Er hatte seine Grenzen entdeckt und sie sogar ein wenig überschritten. Viel Training war nötig um aus ihm einen vollwertigen Sith zu formen, dessen war sich Aden bewusst. Er stand ganz am Anfang und tat wie ein Kleinkind seinen ersten Schritt. Viele würden noch folgen. Dann würde er das Imperium in ein neues Zeitalter führen und den Traum seines Vaters erfüllen. Ja er würde Stolz auf seinen Sohn sein.


?Danke Ian, für alles was ich heute Lernen durfte und für deine Geduld mit mir. Ich spüre, wie mich die Macht verändert, wie sie mich formt und dabei sollte ich es sein, der sie gestaltet. Ich habe heute meine Grenzen gesehen.?

Noch einmal senkte er demütig den Kopf und sah dann entschlossen erneut in die Augen seines Meisters. Aden würde kämpfen, jeden Tag bis an seine Grenzen. Alaine geisterte in seinen Gedanken umher. Sie war immer bei ihm auch wenn sie im Augenblick sehr weit weg sein musste, da er ihre Anwesenheit nicht spüren konnte. Sie war auf einer wichtigen Mission, mehr wusste Aden nicht und mehr musste er auch nicht wissen.

?Ich werde mich nun zurückziehen und mich erholen. Ruf mich, wenn es dir beliebt.?


Höflich verbeugte er sich leicht vor seinem Meister, den er sehr respektierte. Etwas Essen und Schlaf war nun alles, was Aden wollte. Müde schleppte er sich in sein Quartier. Die wenigen Jünger in den Gängen beachtete Aden gar weiter. Schnell hatte er ein wenig schmackhaftes Essen verzehrt und fiel in einen tiefen, tiefen Schlaf. Die Alpträume folgten rasch.



[Sithorden ? Adens Quartier ? Aden, schlafend]
 
[Sithorden - auf dem Dach eines Gebäudes – Ian, Aden]

Auch während ihrem Weg zu Adens Quartier, redeten Meister und Schüler kein Wort miteinander. Aden bedankte sich und betrat dann sein Zimmer, Ian erwiderte nichts.
Das sein Schüler vorhin aufgegeben und versagt hatte und dass er jetzt im Grunde wieder das gleiche getan hatte...das verlangte doch eine andere Behandlung.
Es ging nicht, dass Aden nach einer Übung zusammenbrach. In einem Kampf wäre das sein Todesurteil gewesen. Doch die Frage, ob er selbst nicht hätte eingreifen und spüren müssen, dass Aden am Ende war, blieb offen.
Anders als so viele Sith im Orden, sah Ian Aden nicht als sein Werkzeug an. Er war derjenige, der den Diamanten in Form brachte, doch Aden selbst war es, der für den feinen Schliff sorgen musste.
Etwas Schuld lag sicher auch bei ihm als Meister, hätte er die Übung abbrechen sollen. Doch, und das stand fest, würde es Aden eine lehre sein, in wie weit er sich verausgabte. Das er das getan hatte zeigte immerhin, dass bei ihm ein großer Wille, eine große Lernbereitschaft da war. In so fern war sein versagen vielleicht gar nicht so schlecht. Natürlich war Ian alles andere als zufrieden mit dieser Leistung, hatte ihm Noctious einst viel mehr abverlangt...

Aber allgemein schien es, dass Aden länger brauchen würde, bis er den richtigen Weg der Sith beschritt. Allein die Tatsache, dass er Schuldgefühle hatte, weil er einen Nichtsnutz wie Pfistel zur Strecke gebracht hatte, zeugte nicht gerade von Stärke. Ein Sith mit Gewissensbissen? Das war einfach undenkbar.
Ian selbst verspürte nicht die geringste Schuld, als er die Mörder und Schänder seiner ersten Freundin zur Rechenschaft gezogen hatte.
Ganz im Gegenteil. Er würde sich noch auf die Suche des letzten überlebenden machen, erst wenn auch dieser zur Strecke gebracht wurde, war sein Rachegelüste vollstens befriedigt.

Kurz schweiften seine Gedanken zu Alisah ab, als sie sagte, sie wolle die, die ihm die Narben auf dem Rücken zugefügt hatten, töten.
Seine Eltern lebten noch und Ian musste sich eingestehen, dass es nur einen Grund gab, warum er sie nicht genau wie die Piraten ermordet hatte.
Er hatte Angst...
Keiner von ihnen hatte Fähigkeiten in der Macht, keiner von ihnen würde jetzt noch die Macht haben, irgendetwas gegen ihn auszurichten und trotzdem fürchtete er sich vor ihnen. Welch klägliches Gefühl...
Was war er nur für ein Feigling?
Er hatte es nicht geschafft Ranik im Kampf zu besiegen und auch gegen Ysim, diesen Abschaum hatte er, so wie es allen Anschein hatte, versagt.
Angst hatte er auch um Alisah, dass ihr etwas zustoßen konnte. Eine so unbeschreiblich große Angst, dass sieihn innerlich beinahe zerriss.
Er musste das ändern, denn diese Angst machte ihn schwach. Viel zu schwach.
Was Alisah nur an ihm finden konnte, war er doch im Grunde ein Versager?

Doch diese Gedanken schob Ian beiseite, musste er sich doch jetzt etwas ganz anderem widmen. Den Baus einer Lichtschwerter.
Inzwischen hatte er sein Quartier erreicht, als er sich seine gezüchteten Kristalle ansah. Sie waren genau so geworden, wie er es wollte. Beide Silberfarben.
Ian nahm sich das Metallstück, dass er in der Stadt gekauft hatte, griff nach den Kristallen und ging mit beiden in eine der Werkstätte, des Ordens.
Dort angekommen, legte er das Metallstück hin und holte sich aus der Werkstatt selbst noch ein weiteres.

Zuerst schnitt er sich die Teile in die passende Größe, als er schließlich zwei Rohre vor sich liegen hatte, die noch nicht als Lichtschwertgriffe zu erkennen waren.
Dann gab er ihnen den richtigen Schliff. Mit einem bestimmten gerät, schnitze er Verzierungen in das Metall hinein und hölte diese aus, um sie gleich darauf mit andersfarbigen Metall wider zu füllen. Mit der Macht tastete er immer wieder die Oberfläche ab um seine Arbeit gegebenenfalls zu verbessern. Erst als der Griff von außen gut aussah und fast zu Ende war, machte er sich an das Innenleben, das Herz des Lichtschwerts.

So arbeitete er konzentriert und genau an seinem Bau um jegliche Fehler zu vermeiden. damit das Schwert nicht explodierte, wenn er es aktivierte.
Als das erste Schwert schließlich fertig war, folgte das zweite, dass dem anderen ähnlich, aber dennoch nicht das gleiche war.
Es dauerte lange, bis schließlich zwei, fertiggebaute Lichtschwerter vor ihm lagen.
Nur noch eine Kleinigkeit fehlte.
Dort, wo die Befestigung für den Gürtel war, schnitze Ian mit der Macht in das eine Schwert ein "I" und in das andere ein "A"
Es war fast genauso, wie das Herz im Baum, nur dass es dort leichter gewesen war. Doch dass Alisahs Anfangsbuchstabe in einem der Schwerter graviert war, war für Ian von viel größerer Bedeutung, als jene Initialien in dem Baum.
War ein Lichtschwert doch das Wahrzeichen eines Sith. Und Alisah war ebenfalls so etwas wie ein Wahrzeichen...
Erst nachdem in beide Griffe jeweils der Anfangsbuchstabe des anderen eingraviert war, waren die Waffen zu Ende gestellt.
Beide lagen nun auf der Werkbank und glänzten, als Ian sie mit der Macht abtaste und erst eins in seine Hand levitierte, das mit dem "A".

Die Waffe lag gut in seiner Hand. Jetzt kam der Moment. Zeit das Schwert zu aktivieren. Sogleich wie Ian auf den Aktivierungsknopf gedrückt hatte, erklang ein ihm wohlbekanntes Summen, als die silberne Klinge aus dem griff hinausfuhr. Auch das zweite Schwert funktionierte so, wie es sollte.
Stolz begutachtete er nun beide aktivierte Schwerter ins einer Hand, als er ein paar Kampfbewegungen mit ihnen durchführte, sie schließlich deaktivierte und an seinen Gürtel hängte.

Zeit sich endlich eine neue Montur zu kaufen. Auch das war schnell erledigt. Eine schwarze Hose, ein schwarzes Oberteil, Stiefel und ein neuer Gürtel. Zusammen mit den beiden Schwertern ein noch besseres Gefühl.
Dann ging Ian seinerseits in sein Qartier und übte wieder, an einem kleinen Tier, eine Technik, die ihn zu sehr interessierte: Malacia...


Sithorden - Ians Quartier– Ian]
 
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Zion musste innerlich lächeln, er hat nicht versucht Slayer zu blocken er lies es zu, aber das muss er ihm nicht unter die Nase halten. Manchmal muss man wissen wenn man den Mund halten soll und dieser Zeitpunkt war jetzt.

?Diese Lexikon war hilfreich Lord Slayer, ich hoffe ich werde dies bald überprüfen können, wie schon einmal.
Es ist wird auch zeit das der Orden seine jüngste Saat ausstreut und schaut wie sie gedeiht. Im Kampf gegen die Reste der Republik und besonders gegen die Jedi.?


Das Wort Jedi hat er mit einer mit Absicht verabscheußlichen Stimme betont.
Er schaute kurz zu Ranik und sah in seine Augen, wollte er nicht Kontakt zu Lord Menari? Aber egal, mit einen kurzen Kopfnicken begrüßte er ihn.
Dalen war ebenfalls dazu gekommen, er hatte einen Gesichtsausdruck den er nicht deuten konnte. Schmerz, Zorn, Angst und Enttäuschung. Das war das was Zion sah, aber nichts genaues.


?Lord Dran es freut mich euch wieder zusehen, Sie können auf ihren Schüler stolz sein. Er hat einen guten Kampf gegen den Adepten von Inquisitor Arica gewonnen. Leider habt ihr mich in dieser Situation der Schwäche getroffen, aber ich spüre oder sehe in ihren Augen, das sie was von mir wollen??

Wollte er nun den Kontakt mit Menari oder etwas vollkommen anderes. Vielleicht will er auch gar nichts und Zion ist noch etwas daneben, dank des Geisteskampfes.



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Die Visionen die Ranik betrachtete waren...Interessant. Jolina schien in einen frühen Kindheitstraume gefangen zu sein, zumindest wirkte es so, allerdings war sie die erste die wieder aufwachte. Trauerte sie ihrer verstorbenen Mutter nach? War das der einzigste dunkle Fleck in ihrer Seele? Erbärmlich. Ranik kannte seine Eltern nicht, sie hatten ihn kurz nach seiner Geburt weggegeben, weshalb er eine Bindung wie die des Mädchens nicht nachvollziehen konnte. Er erkannte nichts von Bedeutung in einer derart tiefen Zuneigung, nichts als Schwäche.
Seine Augen wandten sich ab und der Trainingspartnerin Jolinas zu. Er klinkte sich in Kiras Geist ein und betrachtete ebenso schweigend die Erlebnisse die sich in ihrem Kopf abspielten. Die Bilder die er sah waren jedoch in unregelmäßiger Reihenfolge und zu schnell als das er ein bestimmtes Gesicht oder einen Namen ausmachen konnte. Klar war nur das viel Blut floß...ihr eigenes Blut. Ihr wurden die Beine abgehackt, sie wurde an ein Kreuz gehängt, verspottet und gequält. In dem Kopf der Adeptin schien nichts als Gewalt zu herrschen...das war gut. Ihre einzigste Angst schien gedemütigt und gefoltert zu werden, Emotionen mit denen sie gut zu formen war.

Auch Kira wachte schon bald wieder auf und blickte erschrocken zu dem Deformierten auf. Ranik betrachtete sie einen Moment, richtete seine Aufmerksamkeit dann aber dem dritten Adepten zu: Zion. Die Bilder in seinem Kopf unterschieden sich trastisch von denen der beiden Mädchen. Anstatt furcht vor Schmerz und Tod zu erleben, kämpfte der Adept mit sich selbst, mit einem Teil der Dunkelheit die sich in ihm befand. Erst schien es er würde unterliegen, jedoch wendete das Blatt nach kurzer Zeit und Zion bezwang seinen inneren Dämon. Er unterwarf ihn, er gewann das Duell das sich einzig in seinem Kopf abspielte und zeigte damit mehr können als Jolina und Kira, die den Kampf nicht einmal aufgenommen hatten. Als letzter erwachte der Adept und begrüßte den Apprentice sogleich mit einem nicken. Ranik nickte ihm ebenfalls zu und wartete bis der Adept das Wort an ihn richtete. So so, Dalen hatte während seiner unerlaubten Abwesenheit also einen Kampf ausgefochten und besagtes Duell scheinbar gewonnen.


Dalen entfernte sich ohne meine Erlaubniss und hat die Strafe dafür bereits erhalten. Das er ein Duell ausgefochten hat ist...gut. Ranik drehte seinen Kopf halb seinem Schüler zu.Allerdings hätte ich auch nicht weniger als einen Sieg erwartet, ob gegen den Adepten einer Inquisitor oder eines Apprentice spielt keine Rolle. Versagen wird von mir nicht geduldet.

Die glimmenden Augen des Deformierten bohrten sich wieder in den Leib Zions. Dieser Adept war etwas besonderes, das hatte er schon zuvor gemerkt. Seine Fähigkeiten und sein Denken war das richtige, allerdings war sich Ranik noch nicht über die Loyalität des Schülers im klaren. Ein kleiner Test würde das zeigen. Ein Test mit dem er zugleich eine unbeantwortete Frage klären konnte: Was war mit Lady Avarra geschehen? Lewis der Bibleothekar würde es wissen. Nach all der Zeit die bisher vergangen war, waren Raniks Gefühle für die schöne Frau verblasst wenn nicht gar ganz verschwunden, doch trotzdem dürstete es ihn schon lange nach einer Antwort über ihr plötzliches Verschwinden. Ranik zog eine Holodisk hervor, tippte eine Nachricht für Lewis Swanson auf sein Comm und übertrug es dann auf den Datenträger. Der Apprentice reichte Zion die Disk.

Überbring Lewis Swanson, dem Bibliothekar des Ordens diese Nachricht und bringe seine Antwort zu mir.

Die kurze Affäre die er mit Avarra gehabt hatte musste Geheim bleiben, das würde Zions Treuetest sein. Würde er die Nachricht lesen, hatte er versagt und Ranik würde ihn leiden lassen bis er um den Tod betteln würde. Laß er sie nicht, könnte der Deformierte ihm später vertrauenswürdigere Aufgaben auftragen. Ranik sah den Adepten einen Moment durchdringlich an und wandte sich dann an Dalen.

Nun, du hast ein Duell gewonnen. Berichte mir davon.

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Kira war von ihrer Illusion ziemlich erschöpft und vielleicht lag es auch daran, weil sie doch noch nicht ganz so fit war, wie sie erst geglaubt hatte. Schließlich hatte sie wahre Höllenqualen durchlitten und hatte erst kürzlich eine schwere Operation durchgemacht.
Lange mussten Slayer, Jolina und sie auf Zion warten, der sehr lange in seiner Illusion gefangen war. Kira nervte es nach einiger Zeit, weil sie endlich weg von dem Ort wollte, wo sich auch Ranik befand. Glücklicherweise, beachtete er sie jedoch nicht, sondern nur Zion, der mit sich selbst kämpfte. Kira traute sich nicht einfach aufzustehen, denn noch war die Trainingseinheit nicht zu Ende. Irgendwann glaubte die junge Sith wirklich, dass Zion zu schwach war, sich aus der Illusion zu befreien, doch wenige Augenblicke später erwachte er und schien seinen eigenen Kampf mit sich selbst gewonnen zu haben. Zumindest glaubte es Kira.

Slayer gab ihnen dann auf den Weg, dass sie sich ihren eigenen Ängsten stellen mussten, da sie sonst Opfer davon werden würden. Kira akzeptierte es und nickte. Er hatte schon recht, denn Ängst konnten einen im Handeln hemmen. Sie mussten frei davon sein um dem Gegner keine Schwächen aufzuweisen.

Der Blick von Ranik riss sie aus den Gedanken, welcher lange auf ihr haftete. Kira sah ihm eine Weile in seine stechenden Augen und sah dann zu Slayer, als würde sie etwas erwarten, doch in Wirklichkeit fühlte sie sich unwohl und hatte Angst, dass Allegious jeden Moment hineinkommen würde. Er hatte ihr verboten sich in der Nähe von Ranik aufzuhalten. Sie musste weg von hier. Hatte er schon ihre künstlichen Beine bemerkt? Sie hoffte nicht und packte Jolina am Oberarm und zog sie zu sich.

?Wir müssen los.?

Flüsterte sie ihr zu und sah dann zu Slayer und verbeugte sich.

?Danke für euer Training. Ich werde daran arbeiten. Es hat mir viel geholfen. Bitte entschuldigt uns, unser Meister erwartet uns.?


Sagte sie und sah auch zu Zion.


?Vielleicht seit ihr doch kein Kind, wie ich einst dachte.?

Sagte sie und nickte ihm zu und sah dann zu Ranik und nickte vor Angst flüchtig und zog Jolina sanft hinter sich her zum Ausgang und verließ mit ihr den Raum. Draußen vor der Tür ließ Kira sie los und sah sie eindringlich an.

?Ich darf mich nicht in der Nähe von Ranik aufhalten und ich denke unser Meister erwartet uns auch. Ich habe es im Gefühl. Wir sollten uns beeilen.?

Sagte sie zu Jolina und begab sich in Richtung Allegious Quartier.


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Zion wendete sich dem Deformierten zu und erzählte diesem das er stolz auf den schwarz Haarigen Adepten sein konnte, da dieser gegen Inquisitorin Aricas Adepten im Kam gewonnen.
Doch Ranik war es egal gegen wessen Adepten Dalen gewann er sollte nur gewinnen.
Das konnte sich Dalen schon vorher denken.
Doch sollte der Adept Lord Menari für den blonden Sith noch etwas erledigen.
Er sollte den alten Warrior in der Bücherei eine Nachricht überbringen.
Als Ranik zu Ende gesprochen hatte nutzte Dalen schnell die Chance.

Zion könntest du Lord Swanson von mir noch sagen das ich ihm danke das er mich zu Lord Dran geschickt hat.
Ich hätte keinen besseren Meister finden können.

Nun wollte der Apprentice mehr über den Kampf wissen.

Wie Ihr wollt My Lord .
Ich habe gegen den Zabrak Zenon gekämpft.
Der damals den Kalle Argan geholfen hatte als ich den Würgegriff erlernt hatte.
Wie ihr euch sicher noch erinnern konntet.
Konnte ich die beiden nicht Menschen zusammen damals schlagen.
Aber aufgrund von Überheblichkeit habe ich als der Zabrak alleine gekämpft hatte verloren.
Doch als wir mit dieser Jüngerin vorhin hier vorbeikamen.
Spürte ich Ärger der gegen Zion gerichtet war.
Dieser Zorn kam von mehreren Personen zu einem von diesem eben genannten Zabrak.
Da ich Zion schätze als Sith und ich auch noch eine Revange gegen Zenon haben wollte, kam die gelegenheit gerade richtig.
Also machte ich mich davon um gegen Zenon anzutreten anstelle des Verletzten Zions.
Doch wir ihr wisst geschah dies alles ohne Einverständnis.

Wie dem auch sei habe ich den Kampf übernommen.
Zuerst war Zenon mir im Schwertkampf überlegen aber als ich dann, das Wissen und das können mit der macht demonstrierte wendete sich der Kampf schnell zu meinem Gunsten.
Es gab zwar zwischen durch noch ein paar Heikle Situationen doch diese habe ich genutzt und ihn schließlich mit der Macht besiegt.
Aber ich habe auch eine Erkenntnis aus diesem Kampf gewonnen.
Ich muss mehr mit dem Schwerttrainieren ich habe dies in letzter Zeit ziemlich Schleifen lassen.
Den stattdessen habe ich mich auf die Studien der Macht konzentriert.
Was sicherlich nicht verkehrt war, schließlich macht die Dunkleseite einen Sith erst zum Sith.
Doch der Kampf mit dem Lichtschwert ist auch eine Kunst der Sith
.

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Trainingsraum mit Airca etc

In der Tat. Es hatte sich vieles geändert. Beinahe hätte Allegious sich bei einem Seufzer ertappt, doch er schluckte diesen seine Kehle hinunter. Ungewiss war die Zukunft, einzig und allein die dunklen Wolken die sich in der Atmosphäre versammelten waren klar erkennbar. Der Sith-Orden befand sich inmitten eines Wandels. Und in welche Richtung sich dieser bewegte war nich vorrauszusehen, höchstens zu erahnen. Dem mußte entgegengewirkt werden. Er bemerkte seine Schülerinnen. Sie schienen mit anderen trainiert zu haben. Prüfend blickte er ihnen ins Gesicht, versuchte ihren Geist zu erforschen. Und das was er spürte gefiel ihm nicht, es gefiel ihm ganz und garnicht. Sie fühlten sich... verzerrt an. Die Auffassung anderer in diesem Orden würde ihr künftiges Vorankommen in Belangen der Macht nur behindern. Allegious wußte dies jedoch zu verhindern. Die Kapuze fiel weit in sein Gesicht. Lediglich das rote Leuchten seines mechanischen Auges verhinderte dass man die Konturen seines Gesichtes nicht erkannte.

Meine Schüler. Habt ihr dazugelernt? Oh ja das habt ihr. Ich spüre euren Fortschritt. Dennoch sind die Suggestionen, die man euch eingeflüstert hat, bedauerlichweise falscher Natur. Künftig werdet ihr ausschließlich nur noch von mir unterrichtet oder aber dem Imperator selbst, sonst von niemandem. Brecht ihr mein Gesetz, sterbt ihr. Das hier ist Taral, ein Tuk'ata aus den Gruften Korribans. Er wird mein Begleiter auf zukünftigen Wegen sein, ich bin mir sicher dass er euch die eine oder andere Lektion lehren wird, wenn wir wieder auf Kast sind.

Er wandte sich daraufhin Taral zu. Es war sein gues Recht zu wissen, von welchen Gefolgsleuten Allegious er in naher Zukunft umgeben sein würde.

Das hier sind Jolina Norrs und Kira Guldur, meine Schüler. Kira wurde hart bestraft, da sie weder die Traditionen der Sith befolgte, noch verstand, die dunkle Seite der Macht zu beherrschen. Jolina hat Schwierigkeiten sich der Kraft der dunklen Seite zu öffnen, da sie Angst hat von dieser verschlungen zu werden. Im Prinzip zwei außerordentliche Extreme. Umso interessanter ist es ihren Geist zu brechen un diesen neu zu formen. Ihr werdet, wenn ihr wollt, auf Kast, meinem Sitz die Möglichkeit haben, etwas von eurem Wissen an sie weiterzugeben. Ich denke, ein Kampf mit einem Tuk'ata ist ine der aufschlussreichsten Dinge die man sich so vorstellen kann.

Zufrieden kicherte er in sich hinein, und nur die scharfen Zähne ließen dies erkennen, zu hören war es so oder so. Er blickte hinüber zu Arica. Es war Zeit aufzubrechen. Zeit Bastion hinter sich zu lassen, er würde den Geheimdienst damit beauftragen Ysim im Namen des Sith-Ordens nach Kast bringen zu lassen. Arica würde dann ebenfalls zu ihm gebeten, natürlich auf weitaus freundlichere Art und dann würden sie sich in den sicheren Gefilden seines Tempels dieser Problematik annehmen. Die Inquisitorin schien beschäftigt. Kurz unterbrach er sie dabei, nachdem sie ihm mit einem Nicken gedeutet hatte, dass er sich jetzt ihrer annehmen könne.

Lady Arica, meine Verpflichtung als Commander der Royal Guards verlangt meine Anwesenheit auf meinem Planeten Kast. Ich werde den Geheimdienst beauftragen, Ysim zu mir nach Kast zu bringen. Ich werde euch informieren wenn es soweit ist, dann könnt ihr dazustoßen und wir nehmen uns des Warriors an. Ich denke das ist die beste Sache, sich des Warriors an einem Ort anzunehmen, an dem er keinerlei Rückhalt besitzt. Möge die dunkle Seite den Verrat ans Licht bringen.

Er deutete eine Verneigung an und verließ dann mit den Schülerinnen und dem Tuk'ata den Trainingsraum. Kurze Zeit später befanden sie sich an Bord der Emperor's Hand und verschwanden nach den Standardprozeduren in den Linien des Hyperraums, nächster Halt, Sitz der Imperial Royal Guards und der Tempelanlage des Sith-Lords Allegious...

Hyperraum nach Kast- Emperor's Hand- Allegious, Jolina, Kira, Taral

/op So, bitte direkt auf Kast weitermachen, Kast liegt ja eh in unmittelbarer Nähe Bastions ;)
 
[Sithorden - Ians Quartier– Ian]

Entbehrungstreiche Stunden vergingen, in denen Ian immer und immer wieder versuchte jene Technik zu verbessern. Der Schweiß rann ihm die Schläfen hinunter, als er schließlich die Übung beendete. Sein Kopf schmerzte und wieder war da das Pochen, dass sich schon einmal angemeldet hatte, als ein Erinnerungsfetzen zurückgekehrt war. Der Schmerz wurde stärker und Ian war froh, dass er sich in seinem Quartier befand. Er sank auf die Knie herab, als der Schmerz unerträglich wurde und dann eine winzige Erinnerung zurück kam.

Er erinnerte sich, wie er in dem Gang war, Ysim vor ihm stand und ihn beschuldigte, Schande über den Orden gebracht zu haben. Dass er, Ysim, dies nicht tolerieren könne. Und dann brach der Schmerz ab und mit ihm die Erinnerung. Was geblieben war, war der Hass, ein Schrei nach Rache, der viel unerträglicher war, als der vergangene Kopfschmerz. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer Mine, die kalt und unerträglich war. Nur ein Gedanke hallte in seinem Kopf: Ysim töten...

Er spürte beide neu erbauten Waffen, griff mit der Macht hinaus, spürte die Präsenz von Ysim. Sie war so deutlich zu erkennen, wie ein Alien unter lauter Menschen. Sie stach hervor und sie machte das Gefühl des Hasses nur noch schlimmer. Ein Bild von Ysims Gesicht setzte sich in Ians Kopf, schien ihn aus zu lachen. Und immer wieder die Stimme, die ihn dazu aufforderte, jenen Sith zur Strecke zu bringen. Ian spürte, wie er die Kontrolle zu verlieren drohte, als er wieder das kalte Metall an seiner Seite spürte. Selbst die Schwerter schienen ihm zu zuflüstern, sie zu ergreifen. Die leise Stimme, die nach Rache schrie, mischte sich mit dem freudlosen, kalten lachen der Ysimfratze.
Wie ein betrunkener torkelte Ian zu seinem Schrank, hielt sich an ihm fest, schloss die Augen und atmete tief durch, versuchte wieder Beherrschung zu erlangen. Obwohl er versuchte ihn aus seinem Geist zu vertrieben, gelang es ihm nicht. An nichts anderes konnte er denken, als an diesen Verdammten und an dieses Unsägliche Rachegelüste, was so ungestillt und so überwältigend war.

Er musste sich beruhigen und doch konnte er es nicht. Das Gesicht von Ysim verschwand nicht, sein Gelächter ebbte nicht ab, seine Präsenz war so deutlich, als wäre er mit ihm im Raum. All diese Gefühle vernebelten Ians Verstand, behinderten ihn, auf diesen zurückzugreifen. Er sah sich in seinem Quartier um, schwörend, dass Ysim sich dort befand. Sein Blick blieb an dem Stuhl in dem Raum hängen. Nur, dass Ian den Stuhl nicht sah, sondern Ysim.

Er streckte seine Hand nach dem Imaginären aus, richtete sie auf den Kopf von ihm, griff voller Hass in die Macht hinaus und ließ den Kopf seines Feindes zerbersten. Erst, als er das Geräusch des zersplitternden Stuhls hörte, dann die umherfliegenden Teile spürte, als sie unweigerlich auf ihn zu kamen, realisierte Ian, dass Ysim nicht hier war, dass er gerade seinen Stuhl zerstört hatte. DIe letzten teile wehrte er ab, ohne, dass ihm eines noch großen Schaden hätte zufügen können. Dann sank er auf die Knie, sah sich den Stuhl an, erkannte, was er gemacht hatte und unweigerlich schossen ihm Tränen in die Augen, bis er zusammengekauert auf dem Boden saß und heulte wie ein kleines Kind.

Warum ließ ihn das nicht los? Er zeigte die ganze Zeit nur Schwäche, er war dabei bei der Ausbildung seines Schülers zu versagen, er ließ sich von Ysim nicht nur einschüchtern... der Hass auf ihn machte ihn wahnsinnig, machte ihn blind. Trieb ihn dazu, unkontrolliert zu handeln.
Das schlimmste war, dass er nicht dazu in der Lage war, sich zu beherrschen und jene Ängste zu besiegen.

Nicht einmal die Furcht vor seinen Eltern hatte er abgelegt.
Er war Apprentice geworden, doch war er wirklich bereit dazu? Hatte er überhaupt die Fähigkeiten einen Schüler auszubilden? Aden brauchte einen Meister der ihn führte, der ihm half seine Zweifel zu besiegen, doch wie sollte Ian das schaffen, wenn er nicht einmal sich selbst helfen konnte? Wenn er erst die Beherrschung verlor und dann heulte, wie ein Kleinkind?

Von den Knien sank er auf sein Gesäß, als er ins Leere starrte.
Müdigkeit übermannte ihn und es war das erste Mal, seit Tagen, dass er Schlaf fand. Unruhig und voller Alpträume und doch war es Schlaf. Als er erwachte, war es noch früh am Morgen, stockfinster und die Glieder taten ihm weh.
Sein ganzer Körper war schweißnass, als er aufstand und zur Nasszelle ging um sich zu waschen.

Vielleicht brachte dieser neue Tag etwas andere als der zuvor, an den er lieber nicht denken wollte. Nur der Stuhl erinnerte ihn noch daran. Er würde sich einen neuen bauen müssen, denn dieser war nicht mehr zu gebrauchen.
Doch jetzt hieß es, sich wieder Adens Training zuzuwenden.

Seine Pause war nun lang genug gewesen.
Für ihn würde er sich noch etwas einfallen lassen müssen, damit so etwas wie letztes mal, als er zusammengebrochen war, nicht mehr passieren würde. Vor allem galt es diesen Pfistel und die Schuldgefühle die mit ihm zusammen da waren aus seinem verstand zu bannen. Wenn auch er es schaffte, über dem Vorfall mit dem Verdammten zu stehen.

Als Ian sein Zimmer frisch geduscht und neu angekleidet verließ, dämmerte es bereits. Aden war noch immer in seinem Quartier, dass spürte Ian deutlich.
Mit der Macht gab er ihm ein Zeichen.
Dann setzte er seinen Weg in einen leeren Trainingsraum fort, darauf wartend, dass sein Schüler erscheinen würde.


Sithorden - Trainingsraum - Ian
 
[ :: Bastion :: Sith-Orden :: Trainingsräume / Zion | Arica | B.A. | Enui | Zenon | Ranik | Jolina | Dalen | Kira | Dalen | Slayer :: ]




Eine einfacher Botengang? Was soll das, Zion dachte es würde was spannendes oder etwas wo er seine Fähigkeiten verbessern kann. Aber es war nur ein Botengang, aber diese Aufgabe wird er erfüllen, so schnell wie möglich damit er sein Training fortsetzten kann. Außerdem soll er auch noch von Dalen was ausrichten, wenigstens an den gleichen Sith. Aber er hatte noch nie was von diesem Sith etwas gehört und Zion war schon einigemal in der Bibliothek, aber so kann er einen weiteren erfahrenen Meister kennen lernen, vielleicht wird er etwas von ihm erfahren. Zion machte sich nun auf den Weg aus dem Raum, aber bevor er ging verabschiedete sich Kira und ihr Worte überraschten Zion. Was ist mit ihr nur los? Wieso schätz sie ihn jetzt so ein? Wahrscheinlich noch der Hormonschock wegen ihre starken Verletzung. Aber nun wollte er gehen, er schaute sich kurz noch die 3 Sith an.

?Lord Dran, Lord Slayer und auch du Dalen. Ich werde wieder kommen, vielleicht könnt ihr mir dann noch etwas beibringen.?

Mit einen leichten Kopfnicken ging nun aus dem Trainingsraum und in die dunkel Abschnitte des Ganges.
Statt gleich zu Lord Swanson zu gehen, machte er einen Umweg in sein Quartier. Da er immer noch die gleichen Sachen von Korriban an hatte, auserdem war er nicht geduscht und das Blut klebte noch an ihm.
Die erfrischende Dusche tat ihm gut, erfühlte sich gleich 100mal bessere als zu vor. Durch die Tür seines Quartier in Richtung Bibliothek, den immer dunklen Gang entlang überlegte er was in dieser Nachricht stand?
War es was wichtiges oder einfach nur Floskeln? Vielleicht konnte diese Nachricht ihm bei der Aufgabe von Menari behilflich sein. Er war gerade dabei die Nachricht zu öffnen und sie zu studieren als er ihn spürte.

Er war wieder hier, sein Training auserhalb des Ordens war also beendet. Tyrus ist zurück, Zion weis selber gar nicht wieso ihm das so nah ging. Dieser Adept war gut aber nicht besser als er selbst. Aber wegen irgend eines Grundes musste er zu ihm und es herausfinden. Die Nachricht war ihm egal nun, er wollte nur zu ihm. Schnell ging er nun den gang entlang und trat in die Räume der Bibliothek. Es war einfach Lord Swanson ausfindig zu machen, zwischen all den Jünglingen und Adepten, war die Macht bei ihm am stärksten ausgeprägt.


?Lord Dran schickte mich diese Nachricht ihnen zu geben.?

Der alte Sith schaute sich die Nachricht sorgfältig an und tippte ebenfalls etwas in eine Holodisk einund gab sie den jungen Adept.

?Ausedem, soll ich noch von Adept Dalen Valton ihnen was ausrichten. Er will ihnen danke das sie ihn zu Lord Dran geschickt hatten.
Er hätte keinen besseren Meister finden können.
Ich werde mich nun wieder entfernen.?


Mit einen kurzen Kopfnicken verschwand Zion auch wieder aus den Räumen und machte sich auf Tyrus aufzuspüren.
Der Platz wo er sich befindet kam ihm bekannt vor. Es war das Dach. Genau an dieser Stelle hatte auch Menari mit ihm trainiert. Immer schneller bewegte er sich zu dieser Position, er stand nun vor der Tür, die zum Dach führte. Langsam öffnete er sie und ging in die Richtung von Tyrus. Er war wenige Meter von ihr entfernt, mit dem Rücken zu Zion gerichtet führte er einige Übungen durch. Nun ist es wieder soweit, nun wird sich zeigen was alles passiert ist.

Zion stand fünf Meter hinter ihm, die Kaputze ins Gesicht gezogen. Sein Umhang wehte, vom wehenden Wind aus, bewegte sich sein Umhang leicht.
Mit einer kühlen, trockenen und gefühllosen Stimme sprach er zu ihm


?Du bist also wieder da. Wie war deine Trainingseinheit so??

Eigentlich war es ihm egal wie sie war, wie stark war er. Das war seine wirkliche Frage, aber er wollte nicht mit der Tür ins Haus treten. Immer noch mit dem Rücken zu Zion stoppte Tyrus seine Übungen und schwieg.


[ :: Bastion :: Dach des Sith-Orden / Zion | Tyrus :: ]
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Dach des Sith Ordens - Tyrus Ventar (allein)

Die Macht durchströmte ihn wie einen Fluss, und doch musste er sie eindämmen. Er hatte sein Potenzial um ein weiteres Stückchen mehr ausgeschöpft, aber war es nur ein Stückchen? Sein ganzes Verständnis der Macht hatte sich geändert, er sah sie aus einem neuen Blickwinkel, sah weitere Facetten des Diamanten den man ?die Macht? nannte. Er wusste, seine Lehre der Macht war noch lange nicht komplett, zu undurchsichtig waren ihre Gefilde noch, und doch fand er sich nun besser in ihr zurecht, hatte seinen eigenen Weg gefunden mit der Macht zu kommunizieren und sich ihrer dienlich zu machen.

Doch mit dieser Erkenntnis kam etwas neues hinzu. Er spürte einen Durst, einen Durst nach Macht, nicht konventionelle, nein, es war sein Durst nach der ?Macht?, vor allem aber das Wissen um sie, er wollte seinen mentalen Diamanten komplett machen, wollte weitere Facetten hinzufügen. Für ihn war es wichtig, denn nur so würde er sein Potenzial weiter ausschöpfen können, wie aus einer Wasserquelle würde er die reinigende Kraft der Macht in sich aufnehmen. Er musste weiter trainieren, musste seine Kräfte mit anderen messen und diese schlagen, musste sehen wo noch Fehler waren, und diese dann ausmerzen.

Doch wie konnte man das besser machen als in Zweikämpfen, Adept gegen Adept? Er liebte das Adrenalin welches mit der Macht zusammen durch seinen Körper pulsierte, wenn er die Klinge des anderen sah, dessen Furcht oder Respekt beinahe schon durch die Macht riechen konnte, ja, er liebte den süßlichen Geruch den er verinnerlichte. Es war wie eine Droge, einmal gerochen wollte man es wieder und wieder riechen, man bekommt nie genug.
Er würde sich mit anderen Adepten messen, doch wer würde sein erstes Opfer sein? Wo war der Adept Menaris? Er konnte ihn spüren, doch anscheinend interessierte es diesen nicht, sodass er seinen Geist der Macht ein Stück weit öffnete, ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn eine Aura die Zion so vertraut sein müsste, würde dieser nicht ignorieren.

Zion würde kommen, dessen war er sich sicher. Wann war eine unnötige Frage, denn sicher war der Adept ebenso begierig darauf zu sehen was der Sith Adept des ehemaligen Schüler Menaris in der Zwischenzeit gelernt hatte. Er hatte hinzugelernt, war nicht mehr so schwach wie damals bei ihrem ersten Zusammentreffen, als Zion den Kampf gewonnen hatte, auch wenn sich Tyrus wacker geschlagen hatte, doch eines brannte dabei in seiner Seele. Es interessierte niemanden wie knapp er verloren hatte, nur die Tatsache dass es so war. Bis der Adept kommen würde, öffnete Tyrus sich für eine Meditation, und sprach immer wieder gebetsartig einige Worte vor sich hin, in Erwartung des Kampfes.

?Ich kenne die Größe der Dunkelheit,
Ich sehe die Flamme des Lichts.
Weder ein Sklave noch ein Meister der Macht,
aber ein Krieger. Ein Krieger der dunklen Seite.?

Als dann Zion das Dach betreten hatte, spürte er dessen Aura deutlich. Auch dieser hatte seine Zeit genutzt und war stärker geworden, auch er hatte die dunkle Macht in Schach gehalten, sodass er nicht zu einem ihrer Instrumente wurde. Die Anwesenheit des Adepten ließ den Gedanken an den Verrat wieder aufkeimen, den Verrat den Zion an ihm begangen hatte, als er dem Adepten Dice?s das Schwert zugeworfen hatte. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, auch wenn Zion das nicht sehen konnte, da er in Tyrus? Rücken stand.


?Mein Training war erfolgreich, wie du bald bemerken wirst.?

Langsam stand der Adept auf, das Lichtschwert in der einen Hand, bereit jederzeit den Akitvator zu drücken um den Kampf zu entfesseln. Hinter der Dunkelheit seiner Kutte blitzten zwei goldorangene Augen auf, die dunkle Seite hatte er bereits in sich aufgenommen, seinen Geist jedoch noch nicht komplett der Macht geöffnet, er wollte seinen neuen Fähigkeiten seinem Gegner noch nicht direkt offenbaren.

?Ich weiß genau warum du hier bist, aus dem gleichen Grund wieso ich zugelassen habe dass du mich findest. Lass es beginnen.?

Das letzte Wort wurde mit dem Zischen der sich materialisierenden Lichtschwertklinge unterstrichen, zweimal drehte der Adept es in der Hand bevor er die Reaktion seines Gegenübers abwartete. Er wollte nicht um den heißen Brei herumreden, beide wollten es nicht anders, sie wollen kämpfen.

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Tyrus war also auch dafür bereit, ein Kampf den die beiden nicht mehr vergessen werden, das war klar. Die aktivierte Klinge von Tyrus summte leise mit dem Wind , der sie umhüllte. Eine Art an Ungeduld, Spannung und Kampflust lag in der Luft und alles deutet nun auf den Zusammenstoß der beiden hin.

?Da bist du der einzige, der denkt das du es zugelassen hast. Aber wir sind hier nicht zum reden, es müssen Taten folgen.?

Nun holte auch Zion seine Doppelklinge heraus und aktivierte eine seiner beiden, Silber farbigen Klingen. Zion war sich klar, das Tyrus noch große Abscheu gegen ihn empfand, nicht zuletzt weil er Aden sein Lichtschwert gegeben hatte. Er erinnerte sich immer noch als wenn es Gestern gewesen war, als Tyrus ihn hasserfüllt anschaute. Eine klare Niederlage für den Adept Ysims war dies, aber auch ein starker Gewinn für Zion, denn nun hat er ein Gegner den er schätze. All dies ist nicht mehr relevant, was jetzt zählt ist das Hier und Jetzt.

?Du hast heute die Ehre, der erste zu sein der mein neues Schwert im Kampf begutachten kann. Ich hab diesen Augenblick nur für dich aufgehoben, also zeig dein Können. Aber vergiss nicht es ist nicht alles was Anschein hat.?

Kaum seine Worte beendet schoß er auch schon auf den Adept zu, dieser drehte sich blitzschnell um und blockte die Attacke von Zion. Ein Schlagabtausch der beiden Fraktion kam hintereinander und ohne Ende. Beiden schenkten ihn nichts doch gaben alles. Die Farben Silber und Rot trafen weiterhin aufeinander. Ein Inferno an Blitzen und Hiebe.
Zion Brachte eine Finte nach der anderen, doch Tyrus lies sich nicht von einen ablenken und blockte sie und gab sogleich ein Konter. Ein Kampf von Ebenbürtigen, bisher lies sich keiner herauskristallisieren, beide hatten fast das gleiche Niveau im Schwertkampf.



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OP: sorry aber war im Stress wie gesagt, hast wenigstens was zum posten
 
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