Bastion

Sith Orden - Gänge - mit Nexx

Du erfährst was ich für wichtig erachte! Und wann ich es für richtig erachte. Das solltest du mittlerweile Wissen!

War Aricas erste, recht ruppig wirkende Antwort dann jedoch fügte sie noch ?

Keine Sorge, du wirst noch früh genug die Möglichkeit bekommen deiner angestauten Wut freien Lauf zu lassen.

?hinzu während sie nun ganz stehen geblieben und Nexx direkt an blickte. Sie verstand ihn sogar in gewisser Weise. Noch hielt auch sie sich zurück. Noch agierte sie im Verborgenen und versuchte die Stillen, und Intriganten unter den Abweichlern zu finden, während sie selbst ein schwaches Bild von sich zeigte. Doch bald, bald würde sie im Namen des Imperators all diese Frevler vom Angesicht der Galaxis wischen. Der Gedanke, das viele sie für ein schwaches dummes Weib hielten, brachte ein fieses Grinsen auf ihr Gesicht und es bedurfte einige Überwindung nicht sofort dem Drang nach zu geben, ihrer eigenen Natur freien lauf zu lassen und die Arica zu sein, die sie in ihrem tiefsten Inneren immer war! Eine Kriegerin! Eine Kämpferin, die ihre Feinde mit der Kraft ihres Schwertes bekämpfte. Ja, sie hatte gelernt das Strategie unverzichtbar war und sie hatte die Kunst der Manipulation und Täuschung als durchaus äußerst hilfreiches Mittel kennen gelernt. Aber der Preis dafür war, das sie seit langem keinen wirklich fordernden Kampf hatte. Doch ihre eigenen Wünsche hatten zu schweigen wenn es um das Imperium und die Stärke der Sith ging. Langsam kehrte Aricas Blick, obschon die ganze zeit auf Nexx gerichtet ihn aber trotzdem nicht sehend, nun wieder ihn wahrnehmen zu ihrem Schüler zurück und sie sah ihm nun direkt in seine, durch die Maske sichtbaren Augen.

Du und auch ich, wir haben nicht das Recht die Beweggründe des Imperators zu hinterfragen. Er handelt zum Wohle des Imperiums und wenn er zur Zeit nicht hier im Orden ist, so wird dies seinen Grund haben. Schließlich besteht das Imperium nicht nur aus einem Planeten.

Das sie wusste, wo Phollow sich auf hielt, das er Allegious und ihr dies gesagt hatte und das sich Arica selbst fragte, wieso der Imperator nicht schon längst wieder hier war um die Frevler zu strafen, sagte sie Nexx nicht. Denn sie wusste ja auch, das der Imperator, Allegious und ihr die Belange des Ordens in die Hände gelegte hatte, so lange er nicht hier war. Und wenn man es genau betrachtete, waren sie es, die in der Abwesenheit des Imperators versagt hatten. Sie waren es, die die Intrigen nicht schon im Keim erstickt hatten.
Ein Grund mehr die Liste der Aufrührer zu vervollständigen um es endgültig zu beenden.
Eine Unruhe in der Macht lies Arica aufblicken, ihre Schritte etwas beschleunigen und in eine bestimmte Richtung lenken! Was geschah dort? Zu mindest eine überaus starke Aura war dort. Eine, die ihr nur zu bekannt vor kam. Und schließlich wurde es auch Zeit, den Sith, dem diese Aura gehörte wieder zu treffen.
Allerdings gedachte Arica nicht, dort hin zu hetzen und zwang sich wieder zu einem gemächlicheren Schritt während sie zu Nexx hinüber blickte.


Gedulde dich nur noch eine Weile! Dann werden wir die fauligen Ranken des Verrates mit Stumpf und Stiel herausreißen und zermalmen. Doch bevor wir dies tun müssen wir dafür sorgen, das wir alle erwischen und Keiner sein schändliches Treiben im Schatten angeblicher Loyalität weiter führen kann.

Sith Orden - Gänge - mit Nexx
 
Sith-Orden ? Kuppelsaal in dem sich mehrere Gänge treffen - mit Alisah

Radan folgte Alisah. Diesmal jedoch schweigend. Er folgte ihren Ausführungen. Auch über die jünger. Er konnte sehr sehr viel von ihr lernen. Den ier war noch neu im Orden. Das sie Charon nicht erreichen konnte fand Radan nicht so schlimm. Es sprach dafür das Charon unglaublich Mächtig zu sein schien. Radan lächelte und schloss einen moment die Augen und all die Anspannung seid Malastare schien abzufallen. Dann jedoch öffnete er die Augen wieder und griff sich an den Nacken und begann ihn zu massieren. Er spürte das er verspannt war. Der Eridorianer lächelte als er sich gegen eine Mauer lehnte.

"Nein bisher will ich nichts anderes sehen. Doch erzähl mir von Charon Bisher hast du wenig über ihn gesprochen. "

Sagte Radan und blickte Alisah an. Er ließ sich nieder und lehnte sich gegen eine der Mauern. Er sollte also auf diese Aaßfresser aufpassen? Sie würden schon Flüchten und sicher waren sie für den Orden überlebenswichtig. Vielleicht erfüllten sie einen Zweck. radan erkannte noch nicht alle zusammenhänge in Bezug auf den Orden. Er gab sich mühe nicht unwissend zu wirken. Der junge Eridorianer knurrte in Alisahs Richtung. Es war ein tiefes langes knurren. Es war ein versuch wert. Sachte fiel die Kapuze zurück und man sah in ein Grinsendes Gesicht. Immerhin hatte sie gesagt das er nur noch knurren musste.

"War das Knurren gut genug?"

Lautete seine Frage bevor er sich in ein Lachen rettete. Radan hoffte das es Alisah nicht zu sehr ärgerte. Der junge Sithanwärter konnte Alisah sehr schwer einschätzen Er kam auch nicht umhin zuzugeben das Charon mit Sicherheit anders war als all die anderen Sith die er getroffen hatte. Es würde schwierig werden. Er hoffte das er es durchstand. Die Prüfung nicht zu bestehen konnte nur bedeuten zu sterben Radanwusste das er für den Orden unwichtig war. Er der Krieger, war nur ein weiterer Anwärter der sith werden wollte. In dießer Beziehung war radan wie die Jünger. Aaßfresser wie Alisah sie bezeichnete. Das war so. Diese erkenntnis kam ihn, als er auf den Boden der Halle saß. Der junge Kämpfer hatte nun keine Heimat mehr. Momentan fehlte ihm sogar der Wohnraum. Sicher Alisah hatte vorgeschlagen sich um ein Quartier zu kümmern. Das war jedoch erstmal unwichtig. Wenn Radan bei der Prüfung versagte würde das Quartier nur unnötig besetzt sein. Radan hatte alles hinter sich gelassen die Jedi, Sarah sogar einige Freunde. Freunde unter den Jedi die ihn nur Leid bescherrten. Sie töteten seine Familie und wurden nichtmal zur rechenschaft gezogen. So sollte der Frieden stattfinden? Das konnte Radan nicht akzeptieren. Camie hatte es leicht ihn zum übertritt zu bewegen. Sie musste nichtmal gegen radan kämpfen. Er kam freiwillig .Das war es. Die weggabelung, den weg den jeder Sith wählt. So wie Radan. Standen vielleicht andere Sith an dem selben weg? Alisah und Camie sicherlich den beide hatten zumindest mit Jedi zu tun. Das hatte Radan erfahren. Alisah hatte während des Fluges nicht viel erzählt, jedoch genügend um sich über einiges Sicher zu sein.

Radan sah Alisah wieder an. Sie zu beobachten war sehr Interesant. Das war auch eine Möglichkeit zu lernen. Sie war immerhin lange genug mitglied des Ordens um zu erkennen was man durfte und was nicht. Sie hatte sicher viel erlebt. Mit Camie als Tante war das vermutlich sicher.


"Und erzähl mir von dir. Ich möchte alles wissen. Was hast du schon alles erlebt?"


Nun war der Eridorianer dran neugierig zu sein. Radan hatte ncht viel gefragt, wenn man von seiner Frage nach Camie absah. Darüber hinaus lag es daran das viele Eridorianische Geschichten erzählt wurde. Diese hatten Alisah erfeut. So glaubte der Eridorianer zumindest.

"Warst du schon in vielen kämpfen?"

Fragte er nach. Seine Augen sprachen von Neugier. Würde sie mehr von sich erzählen? Vermutlich würde sie Radan nur zurückweißen. Dieser blickte sich währendessen in den Gängen um zu erkennen ob sich etwas veränderte.



Sith-Orden ? Kuppelsaal in dem sich mehrere Gänge treffen - mit Alisah
 
(( Bastion (~) Sith Orden (~) Gänge (~) Mit Arica Kolar ))​

Arica's eiskalter Blick durchborte den Blick des Zabrak. Ihre Augen waren so klar und kühl ; einfach unbegreiflich schön. Ja, sie hatte Recht! Nexx hatte in der Tat die Beweggründe des Imperators hinterfragt und es war falsch von ihm. Doch er verstand diesen Schachzug nicht, doch war es auch nicht seine Angelegenheit um sich darin einzumischen. Zu tief saß der Hass nun in dem Apprentice und seine Meisterin erzählte ihm etwas von Geduld. Nein... Geduld war hierfür nicht das richtige Wort... Tarnung! Ja, das war schon eher wonach der Zabrak suchte. Nexx atmete ein paar Male hintereinander tief durch und besinnte sich in die Realität zurück. Es funktionierte. Eine Meditation wär jetzt durchaus besser gewesen, doch es funktionierte auch so...

" Ihr habt mir nie irgendetwas über den Inquisitor erzählt Meisterin... "

Erzählte sie ihm nun etwas über diesen Allegious? War er mächtig? Hin und wieder versuchte sich der Zabrak ein Bild von ihm zu gestalten, doch es gelang ihm nicht. Hoffentlich würde Nexx ihn bald treffen! Es war doch immer wieder ein Vergnügen solch überaus Mächtigen - - - ! Es verschuckte Nexx die Sprache! Er selbst... Er hatte als Jünger den Imperator getroffen. Richtig! Der Imperator hatte ihm die Levitation und den Machtsprint gelehrt. Wie konnte er dies nur vergessen?! An jenem Tag hatte er Auch Arica kennen gelernt... Dies war in der Tat der beste Tag seines Lebens...

Stolz blickte der Apprentice hinüber zu seiner Meisterin und hob leicht und fast unbemerkbar, sein Kinn in die Höhe wärend sie die Gänge entlang Striffen. Wie konnten es Sith blos wagen sich gegen den Imperator zu erheben?! Nexx' Tarnung... Oder wie Arica es nannte 'Geduld' war dabei zu schwinden. Hätte er jetzt einen von diesen Verrätern vor sich... Er wollte sich garnicht ausmalen, was er alles mit ihm machen würde! Und nun fiel es dem Zabrak auch wieder ein. Er wollte die Werkstatt besuchen gehen! Vor einiger Zeit hatte er dort einen Auftrag in Arbeit setzten lassen. Waren sie schon fertig oder musste er noch den feinschliff machen? Eine Ablenkung wäre jetzt garnicht so schlecht...


" Meisterin... Wo wollt ihr nun hin? Wenn ihr noch ein bisschen Zeit hättet, dürfte ich euch Fragen ob ihr mich in die Werkstatt begleiten könntet? Ich habe dort, nachdem ihr mir den Infiltrator zur Verfügung gestellt habt, ein paar Dinge in Arbeit gesetzt...Ja... Ich bin überzeugt; sie werden mir bei meinen späteren Missionen eine große Hilfe da stellen... "

(( Bastion (~) Sith Orden (~) Gänge (~) Mit Arica Kolar ))​
 
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[ Bastion ? Sith-Tempel ? Gänge ? B.A. Baracus & Enui ]


Anscheinend hatte der Nagai noch etwas geplant und wollte das Training an der Stelle noch nicht beenden. Angespannt folgte B.A. seinem Ausbilder, jedoch waren seine Gedanken dieses Mal ausnahmsweise bei der Sache. Es gab nur eine Sache, die ihn noch interessierte, die er Enui zu einem späteren Zeitpunkt noch fragen wollte. Doch an dieser Stelle, wollte er das Training erst Mal zu Ende bringen und schauen, ob er das Ganze überlebte.

Als die 2 bei einem der Trainingsräume angelangt waren, schien sein Ausbilder sein Ziel gefunden zu haben und läutete die nächste Trainingseinheit ein. Es sollte um die Geschwindigkeitsmaximierung mithilfe der Macht gehen. Am Anfang, als B.A. ganz neu war, da hatten sie schon die ersten Schritte in diese Richtung getan und er hatte sich ganz gut geschlagen. Auch eben auf dem Dach geling ihm die Machtanwendung auf diese Art und Weise recht gut. Zuversichtlich hörte der Mensch also den Ausführungen seines Ausbilders zu.

Der ?Knockaround Guy? sollte also der Wandhüter sein? Interessante Aufgabenstellung ? B.A. sollte die Bälle abwehren, die Enui gegen die Wand schoss.


Dreht der jetzt komplett ab?!

War der erste Gedanke, der ihm kam, aber natürlich behielt er ihn für sich. Immerhin hatte sein Ausbilder ja schon genug Ärger mit anderen Sith in diesem Tempel ( :D ). Der Mensch nutzte die Pause, bevor es losging, um sich noch etwas vorzubereiten und zu stretchen. Eigentlich wollte er sich noch konzentrieren, um die Macht in seinen Körper zu bündeln, doch schon kam der erste Ball angeflogen. Dank seiner schon, ohne Macht verstärkten, Reaktionszeit wehrte er den Ball schnell mit einer Handbewegung ab und der Ball flog im weiten Bogen nach rechts. B.A. wusste, dass wenn er die anderen Bälle alle abwehren wollte, musste er versuchen, wie beim Training die Macht zu bündeln, nur in diesem Fall nicht konzentriert auf die Beine, sondern auf den ganzen Körper. Um so wieder das Gefühl zu erlangen, die Zeit würde fast stillstehen.

Dann kam der nächste Ball, allerdings war dessen Flugbahn ungünstiger, als die des ersten. Instinktiv setzte er zu einem Sprung an und hechtete nach rechts. Im Sprung konzentrierte er die Macht bzw. versuchte es, die Macht durch seinen Körper fließen zu lassen. Er erreichte gerade so den Ball und konnte ihn mit seiner rechten Hand wegfausten. Bei der Landung merkte er allerdings, wie ganz langsam der 3. Ball heransauste. Er hatte es geschafft! In einer wirklich schwierigen Situation konnte er ohne große Anstrengung seinen Körper mit der Macht vereinen. Doch wie lange würde es anhalten?

Er lief auf die andere Seite seines ?behüteten Wandabschnittes? und hatte anscheinend genügend Zeit, diesen Ball abzuwehren, doch dann bemerkte er, dass der 4. Ball ebenfalls auf die Wand zugeschossen kam. B.A. rannte auf den linken Schrank zu, immer noch im ?Geschwindigkeitsmodus? und sprang genau auf den Schrank zu. Sich mit den Händen oben am Schrank kurz festhaltend, drückte er sich mit den Füßen vom Schrank ab und änderte die Flugrichtung. Die beiden Bälle kurz davor die Wand treffend, wehrte er den 3. Ball mit seinem linken Bein ab und faustete den 4. Ball mit der linken Hand weg. Die schnelleren Reflexe ermöglichten eine solch spektakuläre Aktion, ohne die aber kaum beide Bälle abgewehrt werden konnten.

Auf dem Boden abrollend kam schon der nächste Ball an, den er gerade erst bemerkte. Doch auch diesen Ball konnte er abwehren, in dem er das rechte Bein hob und mit der Hacke den Ball wieder in Richtung Enui beförderte. Blitzschnell beförderte er sich wieder auf die Beine und rannte los, um den 6. Ball abzuwehren, den er nur aus dem Augenwinkel hat wahrnehmen können. Noch hielten die blitzschnellen, mit der Macht gefütterten, Reflexe an. So konnte er im Lauf den 6. Ball mit dem linken Knie stoppen. Die Beinmuskeln anspannend drückte er sich ab, um die letzten 2 Bälle abwehren zu können. Ein fast unmögliches Unterfangen, zumindest mit seinen noch begrenzten Kräften. Er sah auf den ersten Ball und konnte im Flug mit dem Kopf den Ball über den rechten Schrank befördern, doch dann verließ ihn die Ausdauer, zumindest die Ausdauer in Benutzung mit der Macht?

Die Hand ausstreckend berührte er den letzten Ball, bevor er zu Boden fiel. Noch war nicht genug geübt darin, die Macht so lange zu kontrollieren, weshalb er zum Schluss die erhöhte Geschwindigkeit und die damit verbundenen verbesserten Reflexe nicht länger aufrecht erhalten konnte. Trotzdem konnte er noch den all erreichen. Allerdings war er nicht in der Lage zu erkennen, ob er den Ball wirklich abwehren konnte, oder ob er doch noch die Wand berührte?



[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus & Enui ]
 
Bastion-Sith-Orden-Trainingsraum-Janus und Dalen


Ein dringliches Piepen schreckte Janus aus seinen Gedanken auf. Verärgert verdrehte er die Augen, dann sagte er entschuldigend zu Dalen:

"Bitte entschuldigt mich einen Augenblick, aber es scheint, als wären meine Dienste wieder einmal gefragt. Hoffentlich werden sich unsere Wege erneut kreuzen, Mit-Adept. Vielleicht kann ich dann wieder auf euer Angebot zurückkommen. Lebt wohl !"

Mit einer eleganten Verbeugung wandte sich Janus ab und ging aus dem Trainingsraum, während er darüber grübelte, wer und vor allem warum ihn jetzt erreichen wollte. Die einzige Person....Kira ! Seine Meisterin musste es sein ! Eine schneller Griff brachte das Nachrichtengerät in seine Hand. Wie gut, das er eins hatte. Was Kira wohl wollte ? Vielleicht eine Mission ? Oder etwas...anderes ? Janus war es im Grunde gleichgültig, was zu tun war, Hauptsache etwas geschah. Es war schrecklich langweilig hier im Tempel. Ständig nur Jünger oder verrückte Sadisten. Schrecklich. Das reinste Kuriositätenkabinett. Und dann...

Janus erinnerte sich an die Nachricht, seufzte und rief sie ab. Tasächlich Kira. Und...Aber was...Janus fiel beinahe das Gerät aus der Hand. Ohne ihn ? Drei Minuten ? Was konnte seine Meisterin so außer Fassung bringen ? Und warum ? Was war hier los ? Janus fiel auf, das er stehen geblieben war. Steckte Kira in Schwierigkeiten ? Wenn ja, war es seine Pflicht, ihr zu helfen. Er musste sofort zum Hangar. Nur Kira würde seine Fragen beantworten können. Janus griff in seine Ärmel, in denen noch immer die Dolche verborgen waren. Das Trainingslichtschwert hing an seiner Seite, und Janus war froh darüber. Er hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Ein sehr schlechtes Gefühl.

Rasch blickte er zurück,um sicher zu sein, das ihm niemand folgte, dann fing er an zu rennen. Üblicherweise wäre Janus nur im Notfall gerannt, denn wirklich bedeutende Männer mussten nicht rennen, aber dies stank geradezu nach Notfall. Sein Umhang flatterte hinter ihm her, und seine Steifel hämmerten auf den Boden. Er musste sich beeilen,sehr beeilen. Er war sich sicher, das er gebraucht wurde. Und er konnte seine Meisterin nicht einfach im Stich lassen. Was für ein ehrloser Gedanke. Janus war zu vielem bereit, wenn man ihm Möglichkeiten und Chanchen bot. Und genau das hatte sie getan. Es war seine Pflicht.

Janus wusste nicht einmal genau, wo der Hangar lag. Eine ungefähre Vorstellung hatte er natürlich schon, aber es würde eng werden. Hoffentlich würde Kira trotzdem auf ihn warten. Das ganze sah für Janus wie eine Flucht aus, nicht wie ein Aufbruch. Aber vor wem sollte seine Meisterin fiehen ? Ein Schaudern überlief Janus, denn als ihr Adept würde er natürlich auch gebrandmarkt werden, wenn Kira den Zorn eines mächtigeren Sith auf sich gezogen hatte. Und diese Vorstellung gefiel ihm garnicht. Es war viel zu früh für... Janus schob den Gedanken in die dunkle Grube zurück, aus dem er gekommen war, konzentrierte sich wieder auf das Rennen und versuchte, noch schneller zu werden. Er hatte absolut nicht das Bedürfnis, ohne Meisterin auf diesem Felsbrocken zu sitzen. Absolut nicht.

Endlich erreichte Janus das Atrium ganz in der nähe des Hangars. Von hier aus sollte es ein leichtes sein, die "Moonfly"...Ruckartig blieb Janus stehen. Er hatte seine Meisterin gefunden. Aber was zur Hölle war mit ihr los ? Kira spuckte Blut, ihr Körper schien von einem Gewitter getroffen worden sein, und sie sah aus, als wäre ihr Leben am Ende angelangt und bereit für die letzte Reise. Wer konnte sie nur derart zurichten ? Wer.... Die Antwort kam rasch, als Janus zwei weitere Frauen (Jolina und Mighella) erblickte. Vielleicht halfen sie ihr... Dieser Gedanke erwies sich in dem Augenblick als falsch, als eine der Frauen (Jolina) ihr Lichtschwert zog und es an Kira´s Arm hielt. Ein entsetzlicher, schmerzerfüllter Schrei erklang. Wie konnte diese Frau es wagen, seine Meisterin anzugreifen ! Doch damit nicht genug, die Prozedur wurde wiederholt, mit dem gleichen furchtbarem Ergebnis.

Schon wollte Janus angeifen, als die Sith (Jolina) Kira mit der Macht an eine der Säulen schleuderte. Janus, im Halbdunkeln einer Säule verborgen, zuckte zusammen, als wäre er dort gewesen. Es reichte. Seine Hand griff bereits nach dem Trainingslichtschwert, als die andere Frau (Mighella) ebenfalls zu Kira trat. Ob sie wohl auch...Ja, sie wollte. Die Sith (Mighella) hob eine seltsame Waffe, die einer Peitsche stark ähnelte. Janus kannte sich mit Peitschen aus, auf Taris hatte er sie oft an widerspenstigen Sklaven im Einsatz gesehen, und es hatte ihm nicht sonderlich gefallen. Natürlich nicht aus Mitleid, aber verletzte Sklaven brachten weniger Gewinn, und wer wollte schon eine Tänzerin mit Striemen haben ? Jetzt aber kam die Peitsche bei Kira zum Einsatz, und es schien der Frau (Mighella) sehr zu gefallen, denn sie schlug wie in Rage zu und schien garnicht mehr aufhören zu wollen. Bei jedem Schlag zuckte Janus zusammen, und Zorn stieg in ihm hoch, erfüllte seinen Geist.

Endlich hörte die Folter auf, doch Janus wusste, was jetzt geschen würde, wenn er nichts tat. Kira´s Tod musste verhindert werden. Ein kühles, höfliches Lächeln erschien auf seinem Gesicht, wie bei der Begegnung mit einer Person, die man nicht mochte. Der Moment der Entscheidung war da. Er durfte nicht länger zögern. Egal was Kira getan hatte, sie war seine Meisterin. Egal was. Loyalität, wenn auch zum Teil falsche, war für Janus mehr als nur wichtig. Und Dankbarkeit war ein mächtiges Werkzeug.

Janus entschied, ein Ablenkungsmanöver zu starten, um Kira die Flucht zu ermöglichen. Hoffentlich konnte sie noch laufen, sonst würde der Plan ziemlich spektakulär scheitern. Und sie beide sterben. Aber dies lies Janus seltsam unbewegt. Es war bedeutunglos. Und selbst wenn die Flucht scheitern würde, würden er und Kira wenigstens im Kampf sterben. Es war ein guter Plan.


Rasch entledigte sich Janus seines Umhangs, denn der würde ihn sonst nur behindern. Er straffte Kleidung und Gestalt und trat würdevoll, ohne Hast und völlig ruhig aus dem Schatten der Säule hervor, das Trainingslichtschwert fest in der Hand. Er hoffte, das diese Klinge reichen würde. Sein kühles Lächeln noch immer im Gesicht sprach er kalt und distanziert:



"Ich bedaure, sie stören zu müssen, meine Damen, aber ich glaube, das ihre Anwesenheit hier nicht länger erforderlich ist. Sie haben die Wahl, entweder zu gehen, oder..."



Ein kurzer Druck aktivierte die Klinge, und Janus brachte sie grüßend vor seinem Gesicht zum Stillstand.



"..... zu sterben. Erstere Möglichkeit wäre mir natürlich lieber, aber wenn sie so uneinsichtig sind und kämpfen wollen, wäre ich bedauerlicherweise gezwungen, sie zu eliminieren. Die Wahl liegt bei ihnen."


Janus war klar, das er hier den Mund ziemlich voll nahm, aber das war Teil des Plans. Provokation und Ablenkung waren mächtige Waffen, und Janus betete, das Kira den Hinweis verstand und floh. Dann konnte er selber verschwinden und mit ihr diesen Ort verlassen. Die Klinge vor dem Gesicht wartete er auf eine Reaktion.



Bastion-Sith-Orden-Atrium in der nähe des Hangars-Janus, Kira, Jolina und Mighella
 
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[Bastion - Sith Komplex ? Atrium in der nähe des Hangars ? Kira, Mighella und Jolina]



In dem Augenblick da Jolina vortreten wollte, um ihr wundervolles Werk zu beenden, schnellte von der Seite her ein Peitschenhieb auf Kira ein. Mighella hatte es also doch geschafft hier zu erscheinen. Vielleicht war sie auch schon eine Weil hier und hatte die Folter der Verräterin genussvoll verfolgt. Nun aber wollte sie ihren Teil dazu beitragen und in Jolina mischten sich die Gefühle von dem Ärger darüber, dass sie sich einzumischen wagte und der Freude darüber, dass jeder Schlag der ehemaligen Mitadeptin ungemeine Schmerzen zufügte. Schließlich gewann, ob des Stöhnens der geschundenen Apprentice, die Freude über die Foltermethoden der geheimnisvollen Sklavin ihres Meisters.

Jolina stand nur da, labte sich an der Pein und kicherte immer lauter. Schließlich beendete Mighella ihre Tortur und rollte ihre Peitsche zusammen. Nun also durfte Jolina also das Werk beenden und Kira töten. Schade eigentlich, sicher hätte sie noch viel lernen können, wenn sie weiter die Gelegenheit gehabt hätte in ihren Geist einzudringen und dort der Macht freien Lauf zu lassen. Doch Allegious hatte entschieden und das Urteil lautete Tod.
Doch wieder wurde ihre Aufgabe unterbrochen. Diesmal schälte sich ein Mann (Janus) aus den Schatten der Säulen des Atriums und gebot der Adeptin einzuhalten. Dann aktivierte er sein Lichtschwert. Zornig darüber, dass sie erneut unterbrochen wurde und doch neugierig darüber wer es da wagte ihr zu drohen, drehte sich Jolina zu dem Unbekannten um. Mighella signalisierte Jolina mit einer eindeutigen Geste ihrer Augen auf Kira acht zugeben. Die Aura des Fremden signalisierte zwar Potenzial aber kaum eine Gefahr für die beiden Frauen. Vermochte es der Unbekannte seine wahre Macht geschickt zu tarnen? Jolina versuchte hinter die Selbstbewusste und ruhige Fassade des Unbekannten zu blicken.


?Wer wagte es die Vollstreckung des Urteils eines Inquisitors zu stören und MIR zu drohen!??

Ein leichtes Flackern im Licht seiner Waffe verriet Jolina, dass er ein Trainingsschwert führte. Ein Grinsen malte sich langsam in das Gesicht der Adeptin. Ein plötzlicher Machtstoß riss den Fremden von den Füßen und beförderte ihn ein Stück weit zurück in Richtung der Säulen. Jolina lachte kurz auf. Ein wenig zu irre, als dass sie verbergen konnte, dass ihr Verstand sich langsam dem Wahnsinn näherte. Dann schritt sie langsam auf den fremden Sith zu.

?Wer bist du, dass du die Torheit besitzt, dein Leben für Das dieser unwürdigen Kreatur da zu riskieren??

Jolina wollte wissen, wer ihr Gegenüberstand und die Frechheit besaß, dem Willen Allegious entgegenzutreten. Nach allem wonach es aussah, war es ein Jünger oder frischer Adept der hier seine Kompetenzen klar überschritten hatte und sich in Angelegenheiten einmischte, die ihn nichts angingen. Sollte es sich so darstellen würde es Jolina eine Freude sein ihn als neues Trainingsobjekt zu behandeln. Andernfalls würde sie den Grund gleich erfahren.




[Bastion - Sith Komplex ? Atrium in der nähe des Hangars ? Kira, Mighella, Janus und Jolina]



[op @Janus: ich hoffe du hast das erreicht, was du erreichen wolltest:D]
 
|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Quartier || ▫ Taral ▫ Ranik ▫ Allegious ▫ im Gang Mighella ▫ Jolina & Kira

Endlich erwachte das Ungeheuer. Urzeitliches Monstrum gegen menschliches Wesen der Gegenwart. Taral hätte einige Sekunden später auch ohne Zutun Allegious gehandelt. Seine Scharade fallen lassend, erschien er nun für jeden sichtbar in dem winzig wirkenden Räumchen. Ein tiefes Schnauben sollte die Angst seines Opfers steigern, damit sich die Bestie daran laben konnte. Aber scheinbar war der Geist dieses halben Sith ( Ranik :p ) schon dermaßen verformt das er kaum bis keine Angst empfand. Angst lähmte. Angst hätte das Ziel des Zornes des kleinen Noghri zu einer leichten Beute werden lassen. Doch als der Tuk?ata vorsprang, war sein Opfer bereits wieder im vollen Umfang seiner Kräfte und wich ihm tatsächlich aus.

Etwas unbeholfen über den glatten Stein schlitternd kam das Biest zum Stehen. Er hätte auf ein vorzeitiges Erscheinen verzichten sollen. Nun würde er den zum Tode verurteilten Sith eben noch ein wenig jagen. Auch gut. Taral hechtete aus dem Raum und spürte eine Machtwelle auf sich zukommen, aber diese konnte seinen "magischen" Schutz nicht durchdringen. Der Appetit steigerte sich mit jedem Schritt/ Tritt, den die Bestie tat. Ein erster Angriff zerfetzte die Kleidung seines Opfers und riss Fleischbatzen aus dem Rücken. Was für eine Schande für den Sith Orden! Ein Sith der vor ihm wegrannte! Damals hätte er es nicht im Traum gewagt einen vollwertig ausgebildeten Sith anzugreifen, er hätte sich schneller in seine Schranken gewiesen gesehen als er hätte realisieren können. Immer wieder wurde Taral von im Weg stehenden Zweibeiner behindert, die er beiläufig mit der Kralle tötete oder verstümmelte. Fauchend musste er immer wieder den Abstand zu dem Flüchtenden aufholen, und seine Rage ging beinahe ins Uferlose.

Ein weiterer Sprung und ein weiterer Krallenhieb und der Sith verlor weiterhin an Fleischmasse. Doch konnte er keinen ultimativen Sprung anbringen. Zu oft wechselte seine Beute die Richtung. Doch endlich hatte sich der Sith verschätzt und war in einen sehr langen Gang eingebogen. Das Tuk?ata wusste das es gewonnen hatte. Nach ungefähr der Hälfte hatte Taral die perfekte Situation und sprang. Und doch war er wieder zu kurz, sein tödliches Maul umklammerte nicht den Leib, er spürte wie seine Kiefer wieder aufeinander prallten, gedämpft durch eine Schicht Menschenfleisches. Er hatte nur das Bein seines Opfers erwischt, es dabei umgeworfen, wobei es noch einige Meter gerutscht war, aufgrund der Geschwindigkeit die sie beide besaßen.

Taral schluckte das Fleisch hinunter und brüllte mit ohrenbetäubender Lautstärke. Der Zweibeiner setzte sich erneut in Bewegung und das Biest folgte ihm wieder. Irgendwann würde er den Sith schon noch erwischen, es war nur eine Frage der Zeit. Zu jagen war sein Zweck, sein Lebenssinn. Bevor der Sith wieder auf dumme Ideen kommen konnte, löste sich der massive Leib des Tuk?ata vom Boden und ein mächtiger Sprung trug ihn auf den Oberkörper des Sith zu.


|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Gänge || ▫ Taral & Ranik
 
Bastion - Sith Komplex - Irgendein Gang - Ranik verfolgt von Taral

Zwischen zusammengebissenen Zähnen entwich ein Schrei. Der Schmerz war plötzlich und heftig. Das Tuk'ata hatte ihm einen Brocken bestehend aus Haut, Muskelgewebe und Blut aus dem Oberschenkel gebissen und verschlang es mit einem unapetitlichen Geräusch. Raniks Augen loderten vor Zorn. Er war so weit gekommen und nun sollte er bei lebendigem leib aufgefressen werden?! Der Deformierte nutzte die wenigen Sekunden, in der dieses Monster mit dem Fressen seines Schenkelteils beschäftigt war um wieder auf die Beine zu kommen. Nun schmerzte jeder Schritt höllisch und ein leise aber stetige Klatschen verriet ihm das er eine dünne Blutspur hinter sich her zog. Er leitete die Dunkle Seite durch seinen Körper und versuchte die Qualen einzudämmen. Er musste schneller laufen, den nächsten Hieb von Allegious's Haustier würde er nicht überleben. Er konnte spüren wie sich die Bestie von neuem erhob, er konnte hören wie sich ihr Tempo beschleunigte. Ranik humpelte vorwärts, weiter in Richtung der Waffenkammer, die bereits erfreulich nah war. Jede Bewegung war eine Hürde, jeder Zentimeter ein erfolg. Der Warrior konnte spüren wie sich die Muskeln im Beinbereich des Monsters anspannten. Es sprang. Die Zeit schien wie verlangsamt. Nun kam es auf einen Bruchteil einer Sekunde an. Duckte sich Ranik zu früh, könnte die Falle verwirkt sein, duckte er sich zu späht war er tot. Er konzentrierte sich, erfasste das Tuk'ata völlig mit der Macht. Er konnte es vor seinem Geistigen Auge sehen, klar und deutlich. Der massige Leib näherte sich. Raniks lies sich zu Boden fallen. Das Ungetüm flog über ihn, landete kurz vor der Waffenkammer und schlitterte noch einige Meter in den Raum hinein. Sofort schoss der Arm des Deformierten nach vorn und die gepanzerte Türe schloss und verriegelte sich.

Völlig erschöpft blieb Ranik schwer atment auf dem Boden liegen. Er hörte wie das Vieh von innen an die Türe hämmerte, doch so leicht würde es sich nicht befreien können. Diese Türe war schuss- und explosionsgesichert, sie würde dieses Monster für einige Zeit aufhalten können, genug Zeit um von hier zu verschwinden. Mit Schmerzverzerrten Gesicht erhob sich der Deformierte. Eigentlich sollte er zum Medizinischen Bereich, er verlor viel Blut, doch dafür war keine Zeit. Er benötigte ein Shuttle, er musste runter von Bastion und soweit er wusste befanden sich an Bord dieser Fluggeräte einige Notfallkoffer. So schnell es ihm möglich war schleppte sich der Deformierte in Richtung des Hangars, als ihm ein Gedanke durch den Kopf fuhr. Dalen! Sofort griff er nach seinem Comm und tippte eine Nachricht.


---Nachricht an Dalen Valton---

Dalen, wir werden Bastion für
eine Weileverlassen müssen,
pack dein nötigstes Zeug und begib
dich auf direktem Weg zum Hangar!
Weiteres erfährst du dort.

---Nachricht an Dalen Valton---


Der Warrior schickte die Nachricht ab und das Kommunikationsgerät verschwand wieder unter seiner Robe. Schnell aber Vorsichtig humpelte er den Weg zum Hangar entlang. Indem er tief in die Dunkle Seite tauchte vernebelte er seine Aura. Jeder konnte ein Spitzel Allegious's sein, niemand durfte ihn sehen. Sollte er entdeckt werden und der Noghri Wind davon bekommen würde er ihn vor der Fähre abfangen und kurzen Prozess machen. Eine ungeheure Wut loderte im Geiste des Deformierten. Er hatte alles versucht um diesen Tempel, von dem Unwürdigen Gesocks unter Phollow zu befreien und nun war er derjennige der Fliehen musste. Der Imperator hatte zu viele dieser hirnlosen Anhänger. Zusammen hatten sie den Orden so weit verdorben, das sogar er, Ranik Dran, ihn verlassen musste und er würde mit Sicherheit nicht der letzte sein. Es gab viele die so dachten wie er, viele die an seiner Stelle gleich gehandelt hätten. Allegious würde sie niemals alle vernichten können! Ranik würde wieder kommen, stärker und mit vielen Anhängern, er würde dem Treiben der Unwürdigen ein Ende setzen! Die Zeit arbeitete gegen seine Feinde. Der Augenblick der Rache würde kommen, schnell und tödlich!

Mit einige Umwegen und einem getöteten Jünger, der das Pech gehabt hatte ihm im schlechtesten Moment ohne Ausweichmöglichkeiten über den Weg gelaufen zu sein, erreichte Ranik schließlich den Hangar. Um die Wunde am Bein hatte er ein Stück der Kleidung des Ermordeten gewickelt und somit die Blutung vorerst gestoppt. Langsam trat Ranik an die riesige Halle und blickte sich um. Dalen war noch nicht da, jedoch spürte er vier Auren nicht weit von ihm. Seine Augen erfassten die Personen und zogen sich sofort zu schlitzen zusammen. Jolina und dieses andere Weib! Beide standen über der verletzten Kira und folterten sie mit Peitsche und Schwert. Der vierte, ein junger Mann (Janus), richtete kurz darauf das Wort an die Adeptin des Cyborgs. Ranik versuchte so wenig wie möglich zu humpeln und schritt auf die Gruppe zu. Diese elenden Maden, wie konnten sie es wagen sich an seiner Dienerin zu vergreifen?! Allmählich hatte Ranik genug von dieser dreckigen Brut! Es würde ihm eine Freude sein eines Tages diesen Ort erneut zu betreten und jedem von ihnen die Augen auszustechen! Ranik blieb wenige Meter neben Jolina stehen.


Fort mit dir!

Zischte er und fegte das Mädchen mit einer abwinkenden Geste beiseite. Dem Mann (Janus) einen drohenden Blick zuwerfend lief er auf die zweite Schülerin des Noghris zu. Auch die unbekannten Frau (Mighella) wurde von der Macht der dunklen Seite durch die Lüfte getragen und landete unsaft neben Jolina.

Schwächliche Maden, ich sollte euch zermalmen!

Er war schon drauf und dran beiden mit der Macht das Genick zu brechen, doch er besann sich eines besseren. Schüler und Meister hatten nicht selten ein unsichtbares, weitreichendes Band. Würde Ranik die beiden jetzt töten, würde Allegious spüren das etwas nicht stimmte. Das Risiko war zu groß entdeckt zu werden und die Gefahr die von den Schülern ausging zu klein, als das sich der Aufwand lohnte. Der Deformierte unterham also keinerlei Versuche die beiden Frauen in irgendeiner Weise zu vernichten sondern tat so als verfollständige er seinen Satz.


Doch seit ihr die Mühe nicht Wert! Kriecht zurück zu eurem Meister, richtet ihm aus das ich noch Lebe! Richtet ihm aus das ich zurückkehren werde!


Ranik verharrte einen Moment und versuchte seine Erschöpfung so gut wie möglich zu verbergen.

Und nun lauft kleine Sklaven...wimmert und kriecht und dient, denn nur dafür seid ihr zunutze.

Bastion - Sith Komplex - in der Nähe des Hangars - Ranik & Würmer :p

[OP@Kira, Jolina, Mighella, Janus: Muss Raniks abreise etwas beschleunigen, bin bald im Urlaub, ich hoff es passt so und ich platz nicht allzu ungelegen in rein]
 
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Bastion - Sith Tempel - Halle

Hektische Schritte waren im Flur zu hören, gefolgt von etwas das klang, als würde Metall auf den harten Boden klicken. Ameta ordnete letzteres einem Raubtier zu, dass sich hier gerade verlustierte. Die Unruhe in ihrem Inneren wuchs. Irgendetwas warndte sie davor, länger an diesem Ort zu verweilen.
Die Ruhe war ihr komisch vorgekommen, dass sie seit ihrer Ankunft noch keine Menschenseele erblickt hatte, sehr seltsam. Und nun schien eine Verfolgungsjagdt zwischen Mensch und Tier statt zu finden. Und Ameta musste sich nicht ausrechnen, wer von den beiden bei dem Spielchen den Kürzeren ziehen würde.
Als das Gefühl der Gefahr einen bestätigen Gleichklang in ihrem Inneren fand, entschloss sich die junge Frau diesen Ort zu verlassen. Was auch immer sich hier abspielte, sie hatte sich den denkbar schlechtesten Zeitpunkt für ihre Rückkehr gewählt. Also verließ sie eilig die Halle und lief so schnell es ging, aber noch immer schreitend, Richtung Ausgang. Als sie das große Tor endlich passiert hatte, atmete sie erleichtert durch. Das Gefühl der unbestimmten Gefahr wurde leiser.
Ihr Gleiter stand hinter der nächsten Anhöhe. Mit ihm fuhr sie in die nächst größere Stadt um sich nach einem Flug weg von diesem Ort zu erkunden. Der Zuständige im Raumhafen teilte ihr allerdings mit, dass der nächste Transporten erst in den frühen Morgenstunden starten würde. Trotz ihres warnenden Untertons in der Stimme, als sie sich nach irgendeiner Fluggelegenheit in den nächsten Stunden erkundigte, verneinte er ihre Frage und wandte sich schließlich ab.
Ameta schnaupte verächtig. Die Nacht saß sie hier also fest. Ob es klug wäre sich eine Unterkunft zu nehmen? Oder sollte sie das Freie, der Bequemlichkeit vorziehen. Sie wußte nicht was im Sith-Orden vor sich ging. Aber es gefiel ihr nicht. Und das Gefühl, welches sie im Tempel beschlichen hatte zeigte ihr, das sie weniger willkommen war.
Als sich ihr Magen meldete, entschloss Ameta sich, eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen, bevor sie über ihre Schlafmöglichkeiten weiter nachdachte. Eine kleine Kneipe abseits der Hauptstraßen, die ein dürftiges Angebot an Speise hatte, erschien perfekt, um sich ungesehen bewegen zu können. Also betrat sie den kleinen Schuppen. Drinnen war es wie erwartet verqualmt und höchst zwilichtige Gestalten drückten sich an den kleinen Ecktischen zusammen. Als Ameta die Kneipe betrat wanderten einige Augenpaare zu ihr, um den Neuankömmling argwöhnisch oder begierig zu mustern. Unweigerlich strafte sie ihre Gestalt. Ihr Gesicht nahm den eiskalten, tödlichen Blick an, der ihr in den vielen Jahren als Nahkämpferin zu eigen geworden war. Eine Hand griffbereit an ihren Wurfmessern bezog Ameta einen der Tische, die im hinteren Teil der kleinen Kneipe standen und gab ihre Bestellung auf.


Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe
 
Sith-Orden ? Kuppelsaal in dem sich mehrere Gänge treffen - mit Radan

Von Charon erzählen? Hm, Alisah dachte nach wie sie am besten von Charon berichtete. Doch bevor sie mit ernster Miene dies tun konnte musste sie über Radan?s nächste Aktion leise kichern.

Fast schon perfekt! Gib?s zu, du hast vorher schon geübt!

Meinte sie auf sein Knurren, hockte sich neben ihn und grinste ihn direkt an. bevor er dann auch noch den Wunsch äußerte, mehr über sie zu hören.
Leise schnaufte sie und beschloss den Informationen über ihren Meister den Vorrang zu geben.
Erst einmal rutschte Alisah aber noch ein bischen näher an Radan heran und flüsterte dann so leise, als könnte jede Wand mithören, was hier im Orden auch nicht ungewöhnlich wäre.


Meister Charon ist ein sehr mächtiger Sith! Er ist Inquisitor aber vor allem ist er der Wächter des Ordens! Und er ist es geworden, als er seinen alten Meister, der vor ihm Wächter war, getötet hat. Ich weiß nicht wirklich viel von Lord Charon. Ich weiß nicht mal wie alt er ist. Aber ich glaub, er ist schon sehr, sehr alt! Aber man sollte ihn deshalb nicht unterschätzen. Jeder den ich kenne fürchtet ihn. Er ist brutal und unnachgiebig wenn er prüft! Na ja, auch wenn er nicht prüft ist er so. Aber er ist auch gerecht!
Mein Vater war gar nicht erfreut, als er erfahren hat, das Lord Charon mein Meister würde und manchmal denke ich, Meister Charon ist zu mir strenger als zu allen anderen . Aber auch wenn ich, zugegebener Maßen, oft Furcht vor ihm hab, verehre ich ihn sehr!


Fast andächtig hatte Alisah über ihren Meister gesprochen und dabei ein ganz ernstes Gesicht gemacht. Aber jetzt lächelte sie Radan wieder zu.

Du musst dir keine Gedanken machen! Na ja, jedenfalls nicht viele!
Wenn Camie nicht glauben würde, das du die Prüfung bestehst, hätte sie dich gar nicht erst mit her geschickt.
Es wird wahrscheinlich hart werden. Aber du schaffst das! Ganz sicher. Und Lord Charon ist tausendtrillionenmilliarden mal besser als Sallasar. Phu, der ist echt fies. Und durchgeknallt obendrein. Der soll sogar die Jünger essen, die seine Tests nicht bestehen. Brrr! Schrecklich ekeliger Gedanke! Oder?


Kurz schwieg Alisah, während es sie bei dem Gedanken fröstelte.
Und um von dem unschönen Thema ab zu lenken ging sie nun auf die Frage nach sich ein!


Öhm, du willst wirklich auch noch mehr über mich wissen. Hm, da gibt?s nich soooo viel! Na ja, etwas weist du ja schon. Und das Andere.. okay! Also!
Ich bin vor 18 Jahren auf Malastare geboren worden. Das weist du ja schon. Ich hab nen Zwillingsbruder. Mein Vater war mal ein Jedi, fand dann aber den wahren Weg und wurde sogar ein Executor im Orden der Sith! Lord Exodus Wingston! Er holte mich hier her aber kurz darauf verlies er den Orden und ist seit dem verschollen! Zu mindest weiß ich nicht wo er ist!
Lord Charon wurde mein Meister und beinahe so was wie ein megastrenger Ersatzvater. Aber wehe du sagst ihm das!
Was ich erlebt hab? Hm, schon so Einiges! Ich war oft in der Galaxis unterwegs! Schon damals bei denn.. na du weist schon! Und gekämpft? Ja ich hab schon oft gekämpft.


Alisah schweig kurz, es waren sogar so viele Kämpfe, die sie in ihrem jungen Leben schon bestritten hatte, das sie kaum mit zählen konnte und auch kaum darüber berichten. Aber Eines war doch berichtenswert. Die Xell-Games!

Ich war sogar bei den letzten Xell-Games. Das ist ein öffentlicher Wettkampf unter den Besten des Ordens. Die Games werden alle paar Jahre abgehalten und sogar über die Holonews veröffentlicht. Es gibt Kämpfe der Schüler und der Meister! Es wird im Ausschlussverfahren gekämpft. Wer verliert fliegt, wer gewinnt kommt weiter.
Ich durfte bei den Schülern teil nehmen und ich war gar nicht mal Schlecht! Ich war im Finale! Aber der beste Kampf war mein Erster. Der mit Sera. Das is ne Freundin von mir aber ich hab sie schon Ewig nicht mehr gesehen.
Na ja, am Ende hab ich im Finale gegen Avarra verloren.


Alisah verzog ihr Gesicht ein bischen, gab dann aber doch zu.

Sie war einfach ein ganzes Stück besser!? Damals!

Und dann verzog Alisah ihr Gesicht noch ein bischen mehr.

Die meisten, die damals mit mir in der Schülerkategorie gekämpft haben sind jetzt mindestens Apprentice! Nur ich nich!
Meister Charon sieht immer noch Jedimakel in mir! Und so lange er die wohl nicht völlig beseitigt sieht, werde ich weiter nur ne doofe kleine Adeptin bleiben! Na ich hab mich schon dran gewöhnt!


Eigentlich hatte sie das überhaupt nicht! Es ging ihr total gegen den Strich sich mittlerweile vor Apprenticen verneigen zu müssen, die nach ihr in den Orden gekommen waren. Das einzigst Positive war, das alle sie unterschätzten! Toootal unterschätzten! Jedenfalls nach Alisah?s Einschätzung. Und wenn sie erst dies Technik mit der Energieabsorbierung drauf hätte. Ja, das musste sie unbedingt in den Griff bekommen. Aber das würde sie Radan nicht erzählen. Jedenfalls nicht im Moment.

Sith-Orden ? Kuppelsaal in dem sich mehrere Gänge treffen - mit Radan
 
Bastion - Hauptstadt - Straße - Taselar

Im Dreck der Gasse kniend unterwarf sich Taselar seinem Willen und seinen Lehren. Er würde aus ihr eine Kriegerin machen. Eine Sith die sich mit jedem Gegner in dieser Galaxis messen konnte. Doch noch lag ein langer Weg vor ihr. Doch sie hatte Potential und in ihr brannte der Willen zu lernen und machtiger zu werden.

Geduld Taselar, Geduld. Es wird alles zu seiner Zeit geschehen. Vorerst wirst du dich mit einem Übungslichtschwert zufrieden geben. Und die Robe kannst du dir in meinem Quartier abholen.


Wilson gab ihr seine Schlüsselkarte damit sie in sein ehemaliges "Zuhause" rein kam.

Behalt sie. Ich brauche sie nicht mehr. Du dürftes noch ein paar weiblichere Roben finden. Sind noch von einer alten.....Bekannten. Such dir eine aus.


Er ging in Richtung Stadtmitte um sich ein bisschen umzusehen. Vorhin hatte er SIE gespürt doch nun fühlte er nichts mehr. Auch sie war dem Orden ferngeblieben und hatte sich von den Sith abgewandt. War sie auch Marracs Wahn zum Opfer gefallen. Er hatte vorhin wieder eine starke Erschütterung in der Macht gefühlt.
Taselar lief neben ihm her und schaute sich neugierig um.


Siehst du diese Würmer wie sie wie Ameisen rumrennen und versuchen das beste aus ihrem Leben zu machen. Dabei sind sie Sklaven und hatten noch nie die Freiheit selbst zu entscheiden. Egal ob sie im Gebiet des Imperiums lebten oder im Gebiet der Rebellen.


Wilson hielt an. Schon wieder hatte er etwas gespürt. Sie war noch hier in Bastion. Sein Verstand überschlug sich fast und er erkannte sich nicht wieder. Er dachte er hatte Ameta vergessen doch dem war wohl nicht so. Wilson hatte schon immer mit und durch seine Gefühle gelebt. Ob es Hass oder Zuneigung war. Beides konnte einen Menschen unglaublich stark machen. Er wandte sich wieder seiner neuen Schülerin zu.

Die Jedi und die Sith sind die einzigen die Macht besitzen zu entscheiden. Sie unterscheiden sich kaum voneinander. Jediglich wie sie die Macht nutzen wiederstrebt uns Sith. Ein jedem von uns der diese Gabe besitz ist zu unglaublichen fähig, nur die Jedi verschließen sich vor dieser Gabe und verhindern so den Zugang zu wahrer Macht. Wir Sith erlauben das uns die Macht manipuliert, uns stärker macht und uns Fähigkeiten schenkt die andere für Zauberei halten.


Er drehte sich zu Taselar.

Doch nun solltest du dir eine Robe besorgen. Ein Lichtschwert findest du in den Trainingsräumen. Verhalt dich ruhig und erreg kein Aufsehen. Die Sith sind kurz davor sich gegenseitig aufzufressen. Geh jetzt. Du findest mich auf meinem Zimmer im Imperials Inn.

Schnell entfernte sich der Sith-Apprentice um Ameta zu finden. Mittlerweile spürte er sie. Ihre Aura war schwach doch zu gut kannte er sie als das er sie übersehen konnte. Sie war in einer kleinen Bar abseits der Hauptstraße. Wilson hielt inne, kurz bevor er hineinging. War das wirklich klug was er hier machte. Er wusste nicht wie sie reagieren würde nach allem was geschehen war. Er machte sich inzwischen nichts mehr vor und wusste das er sie liebte. Aber ob sie das genauso sah stand in Frage. Er beschloss dennoch hineinzugehen. Doch er würde sich im Hintergrund aufhalten. Noch war es nicht an der Zeit sich zu zeigen.

Er betrat die Bar und schlich sich im Schutz der Dunkelheit und des Qualmes in eine Ecke und setzte sich an den Tisch. Ameta saß in der anderen Ecke und aß. Sie war noch genauso schön wie sie es vor den Jahren war als sie sich kennengelernt hatten war und in ihren Augen konnte er noch immer das Feuer ihrer Leidenschaft sehen. Ein Kellner kam zu ihm und fragte was er wolle. Wilson bestellte wie üblich den Correlianischen Whiskey und beobachtete dann die Eine Frau, die ihn anscheinend noch nicht entdeckt hatte.

Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta
 
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Bastion - Hauptstadt - in einer Kneipe - mit Wilson

Ohne den Blick zu heben konnte Ameta spüren, dass sich die Atmosphäre in diesem Raum mit dem Ankommen eines Fremden schlagartig verändert hatte. Kälte kroch in jede Ritze der Kneipe. Die junge Frau umfasste ihre Gabel stärker und versuchte sich mit aller Macht auf das Essen zu konzentrieren und dem Neuankömmling so wenig wie möglich auf sich aufmerksam zu machen.
Es war ohne Zweifel ein Sith. Nur würde Ameta interessieren, was er ausgerechnet hier zu suchen hatte. Entweder versteckte er sich genau wie sie oder er war auf der Suche nach ihr gewesen. Letzteres würde bedeuten, dass man ihre Anwesenheit im Sith-Orden doch wahrgenommen hatte und sich für ihren Tod entschieden hatte.
Langsam hob Ameta den Blick in Richtung des Fremden. Er saß in einer Ecke und beobachtete sie aufmerksam. Ametas Lippen wurden zu zwei blutleeren dünnen Streifen, als sie sie fest aufeinander presste. Innerlich fluchte sie. Jeden hätten sie ihr vorbei schicken können. Und gegen jeden wäre sie, unabhängig vom Erfolg, angetreten. Aber dieser Sith war ihr vertraut. Und obwohl sie ihn nie hatte leiden können, waren sie während ihrer Zeit im Tempels öfters zusammen gewesen.
Das Wurfmesser fiel lautlos in ihre linke Hand. Wenn Charon oder Marrac lieber ihren Schoßhund schickten, anstatt die Chance sie zu töten selbst wahrzunehmen, würde sie auch gegen Wilson antreten. Egal ob sie ihn von früher noch kannte oder nicht. Jetzt war er offenkundig ihr Feind und im Auftrag des Sith-Ordens hier.
Die Blicke der beiden trafen sich mit einem Mal. Was auch immer jetzt geschah, Ameta würde ihre Chancen, heil aus der Sache rauszukommen, wahren. Auch wenn dies über seine Leiche ging.


Bastion - Hauptstadt - in einer Kneipe - mit Wilson
 
Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta

Wilson hatte sich geirrt. Ameta hatte ihn bemerkt und sie schauten sich mehrere Sekunden an. Ihr Blick war kalt und ihre ganze Körperhaltung sagte das sie sich auf einen Kampf einstellte. Woher sollte sie auch wissen das Wilson sie nicht töten wollte. Nach allem was zwischen den beiden vorgefallen war, hatte der Sith auch vorgehabt sie beim nächsten Treffen umzubringen. Doch als er sie das erste Mal wieder in der Macht gespürt hatte waren alle Rache-Gedanken aus seinem Kopf geblasen gewesen. Sie war es die ihm gezeigt hatte das es noch ein Leben außerhalb von Kampf und Hass gab. Das man manchen Menschen vertrauen sollte. Durch sie wurden Revan und er zu noch besseren Freunden und schufen eine neue Art von gemeinsamen Kampf.

Wilson bewegte seine Hand langsam in Richtung seines Gürtels und nahm sein Lichtschwert ab. Er kannte Ameta und wusste um ihre Tötungsutensilien. Ob nun Wurfmesser oder kleine Dolche. Sie wusste wie sie von irgendwoher eine Waffe zaubern konnte. Ruhig und langsam bewegte Wilson die Hand wieder auf den Tisch und legte das Lichtschwert darauf ab. Noch einmal glitt seine Hand zum Gürtel um seinen Dolch auf den Tisch zu befördern. Dann stand er auf und ließ seine Waffen zurück. Hoffentlich verstand Ameta dieses Zeichen des Friedens. Langsam ging er auf ihren Tisch zu und setzte sich auf den zweiten freien Stuhl. Lange sagte er nichts sondern saß einfach nur da. Er brauchte einige zeit um die passenden Worte zu finden.

Ich bin nicht hier um dich zu töten. Um ehrlich zu sein bin ich froh nicht selbst getötet zu werden.

Wieder machte er eine Pause. Sie würde am Ende selbst entscheiden ob sie ihm umbringen oder am Leben lassen würde. Er würde seine Waffe nicht gegen sie heben.....nicht noch einmal.

Die Sith sind am Ende. Ihre Zukunft besteht nur aus dem Tod. Ich selbst wurde zum Verräter wie du.

Aufmerksam versuchte er die Hände von Ameta im Augenwinkel zu verfolgen um ein Wurfmesser oder ähnliches rechtzeitig zu erkennen doch nichts war zu sehen.


Marrac oder Lord Allegious wie er sich jetzt nennt rennt in seinem paranoidem Wahn durch den Orden und verbannt jeden der nicht ins Schema passt. Ich war der erste doch schon bald werden weitere folgen. Wenn nicht sogar sterben.


Sein Blick schweifte kurz zu seinen Waffen die von den Zechern immer noch nicht bemerkt wurden.

Du solltest die Sith meiden. Auch dir würde es nicht anders ergehen. Im Orden herrscht Verrat. Jetzt wo das Imperium keine nennenswerten äußeren Feinde mehr hat zerfleischt es sich von innen. Die Sith schmieden untereinander Allianzen. Der Imperator ist nicht da und die Sith unterliegen keiner Kontrolle mehr. Allegious versucht noch zu retten was da ist doch schon bald werden die Sith übereinander herfallen.

Immernoch schien Ameta ruhig zu bleiben, doch gerade das machte sie so gefährlich. Dieses unverhoffte blitzschnelle losschlagen.

Was mich betrifft so habe ich meine eigenen Pläne. Zu lange habe ich ohne die Sith und ohne die Macht gelebt als das ich wieder wie früher ein Sith werden könnte. Mein einziges Ziel ist die Rache an Marrac und seinen Handlangern. Ich benutze die dunkle Seite für meine eigenen Zwecke nicht um dem Willen eines Diktators zu folgen. Nicht mehr.

Seine weißen Augen waren so ausdrucklos wie eh und je. Nie würde ein Mensch aus ihnen Gefühle ablesen können oder erraten was dahinter vorging.

Was wirst du tun? Wirst du mich umbringen und dann wieder zu den Sith zurückgehen? Oder bringst du mich einfach nur um und gehst deine eigenen Wege?


Er drehte sich kurz zu seinen Waffen um die nach wie vor unberührt da lagen.

Ich habe den ersten Schritt gemacht. Ich kam in Frieden obwohl ich dich hätte töten können und das weißt du wahrscheinlich auch selbst.

Sein Blick fiel kurz nach unten aber dann zwang er sich zur Stärke.

Ich hoffe das du jetzt den zweiten Schritt machen kannst und mich nicht gleich tötest.

Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta
 
Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson

Ameta bewegte sich keinen Zentimeter, während Wilson sprach. Jeder Muskel in ihrem Körper war angespannt, obwohl seine Worte beschwichtigend klangen. Doch konnte man einen Sith vertrauen?
Wenigstens wußte Ameta nun, was im Orden vor sich ging. Und das war erschreckend und interessant zugleich. Die Sith, die Ameta für die Marionetten en persona gehalten hatten, lehnte sich gegen ihre Obrigkeit auf. Zumindest einige von ihnen. Und kein Imperator weit und breit, der dies zu verhindern suchte. Es wunderte Ameta auch nicht sonderlich, dass Sith wie Marrac treu an der Seite des Imperators weilten, auch wenn alles um sie herum zerbröselte. Insgeheim fragte sich die junge Frau, was wohl von diesem mächtigen Sith Marrac übrig blieb, wenn der Imperator fiel, dessen Befehle er befolgen konnte.

Doch dies alles spielte jetzt weniger eine Rolle. Hier saß ein Sith ihr direkt gegenüber. Unbewaffnet und auf eine Reaktion ihrerseits wartend. Und es galt zu entscheiden, ob Ameta den versönlichen Worten glauben schenken oder ihm lieber gleich ihr Wurfmesser in den Hals rammen sollte. Seine Waffen ruhte im Moment außerhalb seiner Reichweite und würden unerreichbar für ihn bleiben, wenn Ametas Angriff schnell und lautlos erfolgte. Wenn er jedoch Anzeichen für das kommende spüren sollte, wären seine Waffen schneller bei ihm als Ameta reagieren konnte. Und das wäre ihr Ende.

Dennoch schien der Sith sich verändert zu haben. Kein treuer Schoßhund, wie Ameta zunächst dachte. Er schien seinen eigenen Weg zu verfolgen. Einen Weg, der Ameta mehr zusagte, als alle möglichen Karrieren im Orden. Vielleicht war gerade deswegen der Anreiz, ihm Glauben zu schenken, so groß.


Dich umzubringen und meiner eigenen Wege zu gehen, klingt für mich recht reizvoll

Meinte sie schließlich und spielte mit dem Wurfmesser, das eben noch unbemerkt in ihrer Hand ruhte, offen vor seinen Augen herum.

Aber irgendwie glaube ich, dass du es doch tatsächlich ernst meinst, obwohl ich dies kaum für möglich gehalten hätte.

Sie forschte nach einer Reaktion in seinen Augen

Ich habe nun also die Wahl zu entscheiden, ob ich deiner doch recht kreativ anmutenden Geschichte Glauben schenken soll, oder nicht doch versuchen sollte, dich umzubringen.

Sie rammte das Messer in den Tisch, sodass es nahezu senkrecht stecken blieb.

Sag mir Wilson. Was sollte mir deiner Meinung nach den Anstoß geben, dir Glauben zu schenken. Ich mein, genausogut kannst du alles erfunden haben um mich in eine Falle zu locken. Die abgelegten Waffen sind für dich nicht wirklich abgelegt. Ich bin sicher du kommst schneller an sie heran als ich diesen Satz beenden kann. Und sollte dies zutreffen, bedeutet dies, dass du mich in der nächsten unbedachten Sekunde töten wirst.

Ameta machte eine Pause und musterte ihn.

Allerdings steht dem entgegen, dass du es wohl kaum nötig hättest, dir eine abenteuerliche Geschichte auszudenken, um mich in eine Falle zu locken. Ich denke du bist mächtig geworden, seit wir uns das letzte mal begegnet sind und das heißt, dass es dir ein leichtes ist, mich umzubringen.

Also Wilson, was würdest du nun an meiner Stelle tun?


Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson
 
Bastion - Haupstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta

Sie war genauso abweisend und kalt wie er es erwartet hatte. Genauso war sie gewesen als er sie kennen gelernt hatte. Sie würde Ergötzung daran finden ihn mit ihren Schwertern und Messern zu durchlöchern. Aber irgendetwas hinderte sie daran. Sie glaubte ihm das erzählte zumindest teilweise oder tat es nicht gleich als Schwachsinn ab. Das war ein guter Anfang doch noch war sie noch immer der Überzeugung das er ihr Feind war. Er musste sie von dem Gegenteil überzeugen. Er war ein Risiko eingegangen. als er die Waffen zurückließ. Noch war seine Macht nicht stark genug um sich rechtzeitig gegen seine ehemalige Geliebte zu verteidigen.

Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich gehen und alles hinter mir lassen. Doch das kann ich nicht. Zu tief habe ich mich der dunklen Seite hingegeben und nun lässt sie mich nicht gehen.

Er zog den rechten Ärmel nach oben. Darunter tauchten die noch immer nicht ganz verheilten Schnittwunden auf.

Ich habe mehr gelitten als jeder andere auf diesem Planeten. Ich warte nur noch auf den Tod und bis dahin versuche ich soviel wie nur möglich von dem zu vernichten was mir einst so heilig gewesen war.

Er verdeckte den Arm wieder und sprach leise weiter.

Wenn du mcih töten willst. Nur zu. Doch deine Vergangenheit wird dich verfolgen sowie mich meine verfolgt. Du warst eine Sith und bist gegangen. Du bist nirgends sicher wenn du allein bist. Doch vorher solltest du wissen das ich die Wahrheit erzählt habe.

Er nahm die schwarze Kapuze ab die die ganze Zeit sein Gesicht bedeckt hatte. Darunter kam ein mit Verbrennungen übersähtes Gesicht zum Vorschein.

Marracs Andenken für mich. Damit ich nie vergesse wer mich verbannt hat.

Bastion - Haupstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta
 
Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson

Ameta betrachtete das von Verbrennungen zernarbte Gesicht. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen.

Du glaubst wirklich dass eine Assassine Morde bereut die sie beganngen hat? Das meine Vergangenheit mich verfolgen würde, würde ich dich jetzt töten? Wilson, in dem Fall wäre ich in meinem Job völlig ungeeignet. Die Hälfte der Morde die ich begangen habe, haben in mir irgendeine Regung geweckt. Nur einer, den Gedanken an Reue. Und du glaubst das würde bei dir der Fall sein?

Ein zweites Wurfmesser rastete aus seiner Verankerung aus und Ameta schlug es in den Holztisch, direkt zwischen Wilsons Finger.

Glaub mir, ich würde nicht mal mit einer Wimper zucken.

Sie beobachtete seine Reaktion. Oder vielmehr das Ausbleiben einer solchen. Der Sith war zu ruhig. Er schien es wirklich nicht auf einen Kampf auszulegen, sonst hätte er schon lang reagiert. Lieber zog er sich immer wieder zurück und ließ ihre spitzen Bemerkungen über sich ergehen, nur um sicher zu sein, dass sie ihm zuhörte.
Nachdenklich, lehnte Ameta sich zurück.


Nehmen wir an ich glaube dir. Nehmen wir an ich glaube wirklich, dass der Orden zerfällt, du verbannt wurdest und der Imperator sich irgendwo im Nirgendwo herumtreibt ohne sich darum zu scheren, was hier geschieht. Was dann? Was willst du Wilson?

Forschend sah sie ihn an. Wollte er sie für seine Seite gewinnen? Wollte er herausfinden, auch welcher Seite sie überhaupt stand?

Warum findet dieses Gespräch überhaupt statt. Doch bestimmt nicht der alten Zeiten willen, oder?

Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson
 
Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta

Sie glaubte ihm. Doch sie traute ihrem Verstand nicht. Sie kannte Wilson nur als niederträchtige Bestie die dem Willen eines Herrn gehorchte. Doch das war Jahre her. Immernoch trug er dieses unbändige Böse mit sich herum doch er konnte es kontrollieren und es nur dann zum Vorschein bringen wenn er es wollte. Doch diese Seite hatte Ameta noch nie an ihm gesehen. Auch ihre erneute Drohung juckte ihn nicht im geringsten.

Was dann? Die Sith werden übereinander herfallen wie Tieren und alles wird dabei zugruunde gehen. Das einzige was ich wollte ist dich vorwarnen. Nicht der alten Zeiten wegen, sondern um den Weg für neue zu ebenen. Ich weiß du wirst meine Warnungen nicht in den Wind schlagen. Egal ob du mich tötest oder nicht. Auch du hast es gespürt nicht wahr. Die Gefahr knistert förmlich in der Luft. Du bist nicht vor den Sith sicher.....egal welche Allianz gewinnt. Beide werden dich jagen bis du wünscht tot zu sein. Entscheide dich für eine so wie ich es tue.

Er blickte sich kurz um und musste feststellen das Ameta Aufmerksamkeit erregt hatte und ein paar der Gäste schauten den beiden neugierig zu.


Vielleicht entscheidest du dich ja sogar für die richtige und ich kann dich beschützen .

Er rückte näher zu ihr. Er konnte seine Gefühle nicht länger zurück halten.

Bastion - Hauptstadt - in einer versüften Kneipe - Ameta
 
Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson

Ametas Blick folgte dem von Wilson. An der Theke hatten sich einige finster aussehende Gestalten zu ihren umgedreht und musterten sie. Offenbar hatte das laute Krachen des Wurfmessers, als es das Holz des Tisches gespalten hatte, ihre Aufmerksamkeit erregt. Mehr Aufmerksamkeit, als Ameta hatte haben wollen. Sie warf den Männern einen eiskalten Blick zu und wandte sich wieder an den Sith ihr gegenüber.

Den Sith war es bisher nicht möglich mich zu finden. Und das, obwohl ich schweren Verrat am Orden begangen hatte. Dies lässt den Schluss zu, dass ich ihnen zu unwichtig war oder tatsächlich außerhalb ihrer Reichweite. Wieso denkst du, würde sich das ändern.

Der Barkeeper stellte ein Glas mit dunkelgrüner Flüssigkeit vor sie ab und verschwand wieder. Wilson hatte unterdess seine Position am Tisch verändert und war näher zu ihr herangerutscht. War da ein Anflug von Gefühlen?

"Vielleicht entscheidest du dich ja sogar für die richtige und ich kann dich beschützen."

Ameta musterte den Sith ausdruckslos. Da waren bei ihm Gefühle im Spiel. Ein Sith mit Gefühlen, hier hatte sich in der Tat einiges geändert. In dem Augenblick empfand Ameta einen Anflug von Ekel.

Du willst mich also beschützen. Was ist los mit dir, früher war es dir egal was mit den Leuten um dich herum geschah. Ob Feind oder Freund, wenn sie dir in die Quere kamen war nichts vor dir sicher. Und nun sitzt du hier und ziehst allen ernstes eine Verbindung zwischen uns in Erwägung? Du gibts dich schwächlichen Gefühlen hin?

Die junge Frau konnte ihren Widerwillen nicht mehr verbergen. Sie stand auf und zog mit einer Bewegung die beiden Wurfmesser aus dem Tisch. Als sie sie verstaut hatte, blickte sie Wilson herbalassend an.

Was bist du Wilson. Du sitzt hier und säuselst romantische Versprechungen. Redest davon deine Wut und deinen Hass, das was einen Sith ausmacht, kontrollieren zu können. Bis du der hellen Seite der Macht verfallen? Bist du ein schwacher Jedi geworden?

Kalt und mit Hass im Blick, sah sie ihn an, bevor sie sich abwandte und ging. Hier hatte sich einige verändert. Die Sith waren noch schwächer als das letzte mal geworden. Gefühle, wie witzlos.
Ameta warf dem Barkeeper ein paar Münzen für das Essen und die Getränke zu. Dann hatte sie die Kneipe auch schon verlassen. Sie wußte, dass es nicht lange dauern würde, bis Wilson ihr folgte. Und dann würde diese emotionale Schmach entweder weiter gehen oder der wahre Wilson, der seinem Hass freien Lauf ließ, würde vor ihr stehen.


Bastion - Hauptstadt - Kneipe - mit Wilson
 
Bastion - Haupststadt - in einer versüften Kneipe - Ameta

Wilson versuchte noch etwas zu erwiedern doch schon stürmte sie aus der Kneipe. Ihre Worte hatten ihn aufgeweckt. Sie hatte recht. Wo war sein Hass. Die Bestie die er sonst ungezügelt ließ und die ihm zu dem gemacht hatte was er war. Er hatte sie gezähmt und sie gefährlicher gemacht. Ameta verstand dies nicht. Dann würde es wohl an der Zeit für eine Demonstration sein. Mit großen Schritten verließ er das Lokal. Er sah sie wie sie am Ende der Straße rechts abbog. Wilson kannte diese Straßen und nahm eine Abkürzung durch die engen gewundenen Gassen. Nach einem Sprung stand er urplötzlich vor ihr mit einem Gesichtsausdruck das sie kurz zusammen zuckte.


Du willst das ich so bin wie ich früher war. Das ich das in mir freilasse das mich mächtig macht.

Er grinste überlegen und schon fingen seine Augen an zu glühen. Er ließ sich fallen. Wie in der Bar und ergab sich dem Bösen in ihm. Der schwarze Kern war noch immer hunrig und fing an sich auszubreiten und wie ein Sturm in den Verstand des Apprentice zu fegen. Ein ohrenbetäubender Schrei ließ ihn die Schmerzen die er grade hatte erträglich zu machen. Und urplötzlich breitete sich eine derart bösartige Aura aus das man die Ratten in der Gasse quieken hören konnte. Sein Gesicht war verfinstert und nicht erinnerte an den Gesichtausdruck von vorhin. Ein vorbeikommender Passant wurde ein Opfer des kurzzeitigen Zorns. Wilson schmetterte ihn an eine Wand sodass seine Knochen knackten und er nur kurz aufstöhnen konnt bevor er starb. So schnell wie das Böse in ihm gekommen war so schnell war es wieder verschwunden und sein Gesichtausdruck hatte sich heilwegs normalisiert. Schwer atmend und keuchend stand Wilson vor Ameta. Er brauchte noch umheimlich viel Kraft um seine Macht zu verfielfachen aber noch hatte er Zeit.

Ich würde alles niedermachen wenn ich mich meinem Hass ergebe. Und nur das was du als Schwäche ausgelegt hast konnte mich davor beschützen zu einem Monster zu werden.

Er setzte seine Kapuze wieder auf da die Sonnenstrahlen auf seiner Haut brannten. Er hatte Ameta das gezeigt was er vermeiden wollte. Es war etwas das er fürchtete und nur wagte kurz einzusetzen. Diese Böse hätte ihn beinahe verschlungen.


Bastion - Haupststadt - in einer versüften Kneipe - Ameta
 
Bastion - Hauptstadt - auf der Straße - mit Wilson

Ameta wich unweigerlich von Wilson weg, als der Sturm begang. Kalte unbändige schwarze Macht ergoss sich in den Gassen der Stadt. Ein unglücklicher Passant fiel ihr zum Opfer, blieb reglos liegen. Dies geschah in einem irrem Tempo und genauso schnell wie es gekommen war, verschwand es.

Sichtlich überrascht wandte Ameta sich dem Sith zu. Ihre Augen wurden zu kleinen Schlitzen, als sie nach Worten suchte, um das eben beschreiben zu können. Blinde Wut gepaart mit der dunklen Seite der Macht in ihrer vollen Pracht. Das war es, was in dem jungen Sith schlummerte. Ameta hatte ihn defintiv unterschätzt. Und hätte sie ihre Worte spitzer formuliert, wäre sie jetzt wahrscheinlich an der Stelle des Passanten.


Was willst du Wilson.

Brachte sie schließlich hervor, als sie sicher sein konnte, dass er sich weitesgehend beruhigt hatte.

Das was zwischen uns war, war eine einmalige Angelegenheit, nichts weiter. Ich kann, will und werde dir nicht das geben, was du wünscht. Also was willst du.

Bastion - Hauptstadt - auf der Straße - mit Wilson
 
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