Bastion

[Sith-Orden ~ Trainingsräume ~ Charon, Alisah, Veyd’r, Radan, Jujuka]

Er hatte damit gerechnet das er noch vom Jeditum verpestet war, aber was für einen Schwachsinn tischte r ihm denn hier bitte auf? Träume? Hoffnungen? Wer hatte dem denn das Hirn geklaut? Und der wollte wirklich zu den Sith? Ein Jammerlappen war er. Ein Sith hatte keine Träume, Träume waren Wisch Wasch Geschwätzt von schwächlichen Versagern die nicht dazu fähig waren, sich aus ihrem eigenen Sud der Unfähigkeit zu erheben. Hoffnungen, waren sogar noch schlimmer… Veyd’r kontne einfach nicht glauben das dieser Kerl wirklich zu den Sith gehören wollte. Was dachte er das das hier war? Abscheu geiferte in seinen Gedanken und seine Miene, sah man einmal von den Augen des Blinden Sith ab, spiegelte sie gut wieder. Mühsam rappelte sich Radan wieder auf die Beine.

„Du wirst nicht Müde von dem Schwachsinn zu reden oder? Träume, Hoffnungen… bla bla bla… Was denkst du wo du hier bist! Hier hast du Ziele! Ziele und Aufgaben! Und wenn du die nicht erfüllst, stirbst du!“

Als er sich dann unerwartet für Veyd’r das Lichtschwert von Alisah griff, schmunzelte Veyd’r. Nun griff er also zu richtigen Waffen. Fein. Dann würde es wohl langsam Zeit, aufs ganze zu gehen? Veyd’r, der sich noch immer nicht bewegt hatte, wollte zum Angriff übergehen, doch die nächsten Worte die Radan von sich gab, ließen ihn in seiner angesetzten Bewegung innehalten. Was gab es da nicht zu verstehen? Natürlich hatte er verstanden was er gesagt hatte, aber Verstehen und Interesse waren zwei grundlegend verschiedene Dinge. Unwürdiger Hund. Als ob es Veyd’r kümmern würde was mit seinen persönlichen Wertschätzungen passiert war. Er hatte auch seine komplette Heimat verloren, seine Familie, Verwandten und Freunde, aber war er derart verweichlicht? Nein. Er hatte sich ein Ziel gesetzt und dieses ziel verfolgte er noch immer. Rache an der Republik. Rache an den Jedi. Und seine Aufgabe war es, mächtiger zu werden als alle anderen, ein Meister mit dem Schwert zu werden um seine Rache auch gekonnt auszuführen.

„Du missverstehst, worum es geht. Denn ich habe sehr wohl verstanden was du gesagt hast. Aber es kümmert mich nicht, was mit dir und deiner Familie geschehen ist. Ich habe meine komplette Heimatwelt verloren. Später meine Eltern.
Aber ich bin nicht in Dummheit versunken wie du!
Ich habe mir ein Ziel gesetzt und ich werde es erreichen! Komme was da wolle!

Träume und Hoffnungen sind Geschwätzt das du bei deinen Jedi Kameraden säuseln kannst, aber hier solltest du schleunigst damit aufhören sonst ist es jemand anderes, der dir die Kehle durchschneidet, falls du hier lebend rauskommst…“


Unerwartet kramte er in seinen Taschen und blickte dann, mit neuer Entschlossenheit in Richtung von Veyd’r. Eine Bewegung seiner Hand, die ziemlich schnell geführt wurde später, knallte es und es entstand offenbar so etwas wie eine Rauchwolke. Nicht das Veyd’r sie nicht bemerkt hätte, im Gegenteil er registrierte sie sehr wohl, aber für ihn war dieser ganze Rauch schlichtweg durchsichtig. Doch er wollte Radan seine Illusion, verschuldet durch seine Unaufmerksamkeit lassen. Er ließ ihn in dem Glauben, das er nicht sah wie der Jedi seinen Dolch hervorkramte und diesen nach ihm warf, und auch nicht bemerkte wie er dann schlussendlich aus seiner ach so tollen Verschleiernden Rauchwolke hervor kam. Dem Dolch war er mit Leichtigkeit ausgewichen und die fließende Bewegung, die ihn zum ausweichen getätigt wurde, nutzte er um direkt den ersten Schlag gegen Radan zu kontern. Welcher jetzt übrigens etwas koordinierter Kämpfe, dabei jedoch wie ein irrer hin und her wetzte um, so schien es ihm, wohl jedem seiner Schläge auszuweichen. Nach mehreren Attacken des Jedi bestätigte sich die Technik. Er versuchte tatsächlich einem jeden Schlag auszuweichen und sofort wieder anzugreifen. Jeder, wie es ihm beliebt, dachte sich der Sith und blockte einen der zahlreichen Hiebe von Radan. Doch langsam wurde er des Spielens überdrüssig und beschloss für sich, dem Kampf, der ihn nicht zu sehr erschöpfen sollte, seinem Ende entgegen zu führen.

Bestimmt machte er einige Schritte von dem Jedi weg, führte die beiden tiefer in den Raum hinein und begann seinerseits geschickt und zugleich schnell auszuweichen. Dabei beschränkte er sich aber auf das nötigste um sein vorhaben durchzusetzen. Da Radan ihm willig folgte, stellte er fest, das sein Vorhaben aufgehen würde. Nachdem sie noch eine Weile vor und zurück getänzelt waren, fanden sie sich wieder still stehend in einer kurzen Auseinandersetzung wieder. Veyd’r beendete diese mit einem angetäuschten Schlag, wodurch Radan seine Klinge hochriss und diesen Schlag abwehren wollte, doch kurz bevor die Klingen aufeinander trafen, beförderte er den Jedi mit einem Machtstoß von sich weg, gegen die nächste Wand. Heftig donnerte er gegen die Wand und Veyd’r setzte sofort nach. Entriss ihm das Lichtschwert, welches lose in der Hand lag mit der Macht, hielt es fest mit seiner mechanischen Hand umschlungen und drückte ihm seine Vibroklinge sanft an den Hals.


„Warum sollte ich dich verschonen?
Warum sollte dir gestattet werden, ein Sith zu werden?“


[Sith-Orden ~ Trainingsräume ~ Charon, Alisah, Veyd’r, Radan, Jujuka]
 
Zuletzt bearbeitet:
[Sith-Orden ~ Trainingsräume ~ Charon, Alisah, Veyd?r, Radan, Jujuka]

Radan war überrascht als er zurückfiel und gegen die Wand krachte. Doch es verwunderte ihm nicht das er sein Lichtschwert verlor. Radan war Waffenlos Veyd?r hingegen war es nicht. Radan spürte die Vibroklinge an seinem hals doch verpürte er furcht? Nein warum auch. Der Tod war ein bestandteil eines jeden Eridorianischen Kämpfers. Ernst und entschlossen blickte er seinen Gegner entgegen. Er hörte seine Worte. Fast hätte Radan gelächelt. Er hätte liebend gern noch ein paar Worte an Alisah gerichtet. Doch er sollte vorsichtig sein. Die Worte konnten über seinen Tod entscheiden.

"Wir beide wissen doch das es keinen Grund gibt der es wert wäre mich zu verschonen."

Radan lächelte. Es war ein gesundes Lächeln. Er zeigte keine Angst. Er würde sein Schicksal annehmen wie immer es auch ausfallen sollte. Radan wusste es die ganze Zeit. Er hätte diesen kampf nie gewinnen können. Er wusste das es Veyd?r nicht einmal leid tat Er wusste es warum auch zuvor hatte er Radan nicht einmal getroffen. Er kannte nur Erzählungen. Erzählungen eines Sith. Radan blickte weiter zu Veyd?r. Er richtete mit seinen Augen auf den ganzen Raum.

"Genauso wie wir beide wissen das du kein Mitleid zeigen wirst. Dir ist egal ob ich sterben. Doch wenn du es beenden wolltest, du hattest genug gelegenheiten dazu"

Erklärte er und machte nichtmal Anstalten den Kampf auf irgendeine art Fortzusetzten. Er sollte es tun. Er sollte es beenden, wenn er glaubte das es der richtige Weg war. Radan dachte an Camie sicher hatte sie ihn ohnehin schon vergessen. Er schloß kurz die Augen.

"Nicht meine Entscheidung sonder deine Also? Was tust du?"

[Sith-Orden ~ Trainingsräume ~ Charon, Alisah, Veyd?r, Radan, Jujuka]
 
Bastion - Hauptstadt - Casino de Lwaxa - bei Ameta

Während Venia ihrem weiblichen Gast zuhörte blickte sie kurz zu Tom, der am Eingang verweilte und beobachtete was in den Gassen los war. Er schien unruhig heute Abend. Scheinbar lag dieses ungute Gefühl in der Luft. Irgendetwas war anders als sonst. Ihre eigenen Gedanken abwürgend drehte sie sich zu ihrem Gast.

?Gerne doch.?

Binnen weniger Augenblicke füllte sie der jungen Frau ihr Ale auf und schob es ihr wieder hin. Ihr Blick ging zu DaGhoul, der räudig blickend zur Theke wankte. Kopf schüttelnd bereitete sie seinen Whiskey vor. Er bestellte ja doch immer das gleiche. Abend für Abend die gleiche Prozedur. Auch Tom gesellte sich nun an die Theke und genoss seine Raucherpause. Er griff schon direkt hinter die Theke um sich seine Flasche zu holen. ?Nichts außergewöhnliches heute, hm?? Tom verneinte mit einem Kopfschütteln. Man hätte es aber auch DaGhouls Versuchen auf den Barhocker zu gelangen, zuordnen können. Nach dem dritten Versuch konnte sich keiner mehr das Grinsen verkneifen und Tom hielt es nicht mehr aus, griff DaGhoul unter den Arm und half dem schmächtigen älteren Herrn auf den Hocker. Als er sich dann auf die Theke aufstützte und seine Bestellung dahinlallen wollte, schob ihn Venia bereits seinen Whiskey hin. Das gebrabbelte Danke vernahm man nur, wenn man ihn schon kannte.

Bevor sich Venia der jungen Dame und ihrem Zimmerwunsch widmete, holte sie aus der Kasse einen 10 Creditsschein heraus. Mit der anderen Hand griff sie unter die Theke und angelte sich einen Schlüssel. ?Würdest Du kurz übernehmen, Tom?? Nickend gab sich Tom der Beobachtung DaGhoul?s hin. Venia schlich um die Theke auf die junge Frau zu und schob nebenbei ohne einen Hehl daraus zu machen, DaGhoul den Creditsschein in die Tasche. Dem verdutzten Blick der jungen Frau entgegnete sie mit einem Schmunzeln.

?Er hat nur noch das Casino.? Schulter zuckend deutete Venia der jungen Frau an, ihr zu folgen.

Durch einige schmale Gänge hinter der Bar, verschwand man im inneren des Hauses. Einige Treppen führten nach oben. Ein Gang davon war verschlossen. Den nächsten nahmen sie letztendlich nach oben und landeten auf der Etage für Gäste. Venia lief den stilvoll eingerichteten, indirekt beleuchteten Gang entlang zu einem der letzten Zimmer auf dieser Ebene. Mithilfe eines Codes öffnete sie das Zimmer und drückte die Chipkarte anschließend ihrem Gast in die Hand.

?Alles was man braucht. Diese schmale Tür führt zum Bad. Eigentlich verrechne ich gleich, aber bei Ihnen mache ich eine Ausnahme. Sie sehen nicht so aus, als wüssten Sie bereits wie lang Sie vorhaben zu bleiben.?

Lächelnd deutete Venia noch abschließend auf die Handtücher und den Bademantel, welche ordentlich über einen Stuhl hangen.

Bastion - Hauptstadt - Casino de Lwaxa / Gästehaus - bei Ameta
 
Bastion - Hauptstadt - Casino de Lwaxa - mit Venia

Ameta war einen Blick auf die Gestalt neben sich, dem die Barkeeperin gerade die 10Credits in die Tasche gesteckt hatte. Der Mann sah heruntergekommen aus. Die Fahne vom Alkohol konnte man wahrscheinlich 10 Meter gegen den Wind mit einer rakatanischen Grippe riechen.
Die junge Frau verstand das Mitgefühl nicht wirklich, dass ihm die Barkeeperin entgegenbrachte. Aber das war wahrscheinlich auch nicht nötig. Die gefühlsmäßigen Anwandlungen, die einige Individuen hatten und als Stärke auslegten, waren für Ameta nur Anzeichen von Schwächen, die nur Unheil nach sich zog.
Sobald man von derartigen Gefühlen geleitet wurde, war man so gut wie verloren. Denn wo bestand der Unterschied diesem Betrunkenen 10 Credits zuzustecken oder einem Obdachlosen auf der Straße, der dir im nächsten Moment ein 15 cm langen Dolch in den Unterleib rammte, um dein restliches Geld auch noch zu kriegen. Während man selber hilflos auf der Straße verblutete.

Als die Barkeeperin zu ihr trat um sie zu ihrem Zimmer zu bringen, wischte Ameta die Gedanken beiseite. Sie trank noch einen Schluck von dem Ale, ließ den Rest stehen und folgte ihr eine enge Treppe in den 2. Stock hoch. Im Punkto Stil, bei diesem Etablissement, hatte Ameta sich nicht geirrt. Der Flur war weitläufig und sauber. Kein unnötiger Schnickschnack versuchte den Blick des Besuchers auf sich zu lenken. Schlichte stilvolle Einrichtung. Und genauso gestaltete sich ihr Zimmer. Ein kleiner Raum mit Bett, Kommode, Nachttisch und Scheibtisch. Das geräumige Bad war separiert im Nebenzimmer. Dusche und Badewanne waren vorhanden, sowie eine saubere Toilette. Hier ließ es sich aushalten. Ameta hatte schon in ganz anderen Behausungen genächtigt.


?Alles was man braucht. Diese schmale Tür führt zum Bad. Eigentlich verrechne ich gleich, aber bei Ihnen mache ich eine Ausnahme. Sie sehen nicht so aus, als wüssten Sie bereits wie lang Sie vorhaben zu bleiben.?

Nach einem kurzen Rundgang kam Ameta zur Barkeeperin zurück und nickte ihr dankend zu.

Sollte ich länger als 3 Tage hier verweilen, werden sie nach dieser Zeit die erste Miete von mir erhalten. Wie sieht es mit Frühstück aus?

Bastion - Hauptstadt - Casino de Lwaxa - mit Venia
 
[Bastion - in der nähe des Sith Tempel - Xaragon]

Als Xaragon erwachte, sah er gerade nach oben. Seine gliedmasen fühlten sich an als sein sie alle gebrochen. Er dachte: Ich Kann das doch unmöglich überlebt haben! Oder doch? moment... er lies die letzten momente vor seiner ohmacht revoue passieren: Sein 1-mann tranzportschiff hatte nach dem treffer von einem laser, der den tank aufgerissen hatte als er durch einen kleineren schusswechsel zwichen einem piraten und einem republikanischem transporter flog, hatte er das problem, dass der Tank sich langsam lehrte. als er dann in die atmosphere eintrat verpuffte der letzte rest treibstoff und der transporter stürtste ab. er hatte sich endschieden im schiff zu bleiben und den aufprall abzuwarten. und dann? dann war das schiff aufgekommen und er herausgeschleudert worden, da er sich nicht mehr hatte anschnallen können. Und nun lag er hier.

Er muss hier runtergekommen sein. - Nein, sir, hier ist nichts. - Aber... - Nein. Ich werde das nachhohlen. - Ja.- Ende.

Einen Sturmtruppe! Xaragon sprang auf.wenn die mich kriegen land ich noch ganz wo anders! dann fiehl ihm ein dass der Mann wol mit einem speederbike gekommen war. wenn er sich dieses "Leien" könnte wäre er in ein paar stundemn am zeil. aber erst muss ich diese sturmtruppe los werden! er nahm sich ein paar seiner wurfnadeln in die rechte hand und kletterte flink an einem baum hoch, so das er sich auf seinen feind fallen lassen konnte. als das weis der rüstung in sein blickfeld kahm, lies er sich auf ihn fallen und nockte ihn aus. dann suchte er das speederbike und fuhr in die richtung, aus der die wogen der schwarzen hitze kahmen, die wohl von der akademi ausgingen.

10 minuten später stand er am portal und wartete auf einlass um sein neues leben anzutreten.

[Bastion - Sith-Tempel - Eingang - Xaragon]

(OUTPLAY: Reschtschreibprüfung funktioniert nicht)
 
[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah, Veyd?r, Radan

Charon achtete nur halb darauf, wie Veyd?r seiner Aufforderung nachkam und Radan in einen Kampf verwickelte, sondern trat aus dem Türrahmen heraus zu seiner Schülerin. Wie der gestandene Sith mit dem gefallenen Jedi umsprang sollte nicht nur für Radan eine Lektion sein, sondern ebenso für sie ? eine Lektion darüber, was es ausmachte, Sith zu sein. Zumindest was die profaneren Aspekte des Sith-Daseins anging, die Veyd?r darzustellen durchaus in der Lage war. Und falls ? nein, wenn ? dies mit dem Tod des Jedi endete, hatte er seine Prüfung nicht bestanden.
Der Wächter des Ordens konzentrierte sich ganz auf seine Schülerin, ihr stillschweigend gestattend, Radan eine Waffe zu geben. Auch die Ankunft eines weiteren Sith (Jujuka) nahm er nur am Rande zur Kenntnis. Sollte auch dieser Schüler am Schicksal des Jedi lernen?


?Du bist lange fort gewesen, meine Schülerin??, sagte Charon leise, auf eine schaurige Art sogar zärtlich, als er eine alterszerfressene Hand nach Alisahs Gesicht ausstreckte und ihre Haut berührte.

?Vielleicht zu lange. Ich habe Lady Revens Nachricht wohl erhalten. Allerdings obliegt es alleine mir, sie zu interpretieren? besonders was deine Fortschritte angeht.?

Seufzend deutete Charon auf Radan, der sich mit Veyd?r einen verbissenen Schlagabtausch lieferte. Er spürte Zorn, ja ? doch er war seltsam gedämpft. War das die Saat der Lehren der Jedi, die nach wie vor in diesem Mann fortwirkte und ihn effektiver fesselte als jeder Strick es je vermocht hätte?

?Aber ich muss sehen, dass du dich mit Schwäche umgibst. Ich spüre deine? Sympathie für diesen Jedi. Dabei hat er noch nichts getan, um diese zu verdienen. Hat er Stärke gezeigt? Zeigt er in diesem Augenblick Stärke??

Mitleidlos verfolgte Charon, wie Radan in diesem Moment von Veyd?r an die wand gedrängt wurde und nunmehr einen Atemzug davor stand, sein verwirktes Leben endgültig auszuhauchen.

?Nein? erst muss er lernen. Beobachte und lerne selbst.?

Mit einer Gelassenheit, die in diesem Raum ihresgleichen suchte, trat der Wächter auf die Kämpfenden zu. Während sich ein eisiger Machtgriff um Radan legte und ihn daran hinderte, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen, richtete Charon seine krächzende Stimme an Veyd?r.

?Genug! Ihr habt Euer Können unter Beweis gestellt, Veyd?r, und einmal mehr unterstrichen, dass Ihr der Bezeichnung Sith mehr als würdig seid. Doch spart Euch Eure Kräfte für jene Gegner auf, deren Tod eine Bereicherung für die Zwecke des Ordens wäre. Es liegt kein Mehrwert darin, eine Made zu zertreten.?

Ein düsteres Grinsen, untermalen von den gelblich glühenden Augen des Wächters, zeigte sich im Halbschatten seiner Kapuze.

?Du, Radan, gehörst nun mir, nachdem deine erste Prüfung durch die Sith durch dein Versagen beendet wurde??

Ganz nebenbei, nahezu achtlos, schleuderte der Wächter dien Jedi gegen die Wand des Trainingsraums, ohne dabei dafür Sorge zu tragen, dass Radan dabei keine ernsthaften Verletzungen beigebracht wurden. Sollte er noch genügend Kraftreserven haben, würde der Jedi sich selbst helfen und vor dem Tod durch Zerschmettern bewahren können.
Die Augen des Inquisitors blitzten, als er Radan an dieser anderen Wand festnagelte.


?Deine bloße Anwesenheit beleidigt die Hallen, in denen du ungerechtfertigt wandelst, Unwürdiger. Dachtest du, es würde so einfach sein, den Jedi den Rücken zu kehren und sich den Sith anzuschließen? Dachtest du, Jahre des Einflusses schwächender Jedi-Dogmen machen dich automatisch zu einem Herrscher??

Der Mund es Inquisitors verzog sich zu einer grotesken Fratze.

?Doch anstatt deine Ketten zu zersprengen predigst du weiterhin Jedi-Weisheiten und besudelst unsere Ohren mit der jämmerlichen Philosophie eines untergehenden Ordens. Du hast nicht begriffen, was Stärke ist.?

Die gespreizten Hände des Wächters richteten sich nun den Mündungen einer todbringenden Waffe gleich auf den Jedi.

?Ich werde es dir zeigen.?

Als ein ungeheures Machtgewitter über Radan hereinbrach, erschallte das nahezu charakteristische Lachen Charons, als ob die dunkle Seite höchst selbst Radan durch ihn verhöhnte?

[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah, Veyd?r, Jujuka, Radan
 
Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- mit Charon, Veyd?r und Radan

Nur kurz wanderten Alisahs Augen hinüber zu dem (Jujuka), der gerade eben auch den Trainingsraum betrat. Den winzigen Augenblick gestattete sie sich den Neuen an zu sehen, der Radan wohl anscheinend mit Absicht zu ignorieren schien und nur Augen für Veyd?r zu haben schien. War das Veyd?r?s Schüler? Auf jeden Fall war er nicht stärker als Alisah und so wandte sie ihre Augen erst einmal wieder von ihm ab und ihre Aufmerksamkeit ihrem Meister zu, der sich in diesem Moment auch ihr zu wandte. Kein Ton sagte Charon über ihre Eigenmächtigkeit mit dem Schwert und doch verstärkte sich die Gänsehaut, die sie in seiner Gegenwart immer fühlte noch mehr als er sie nun an sprach.

Ja Meister!

Antwortete Alisah und gab sich Mühe ihren Meister mit festem Blick an zu sehen und nicht weg zu zucken, als Charon?s Hand ihre Wange streifte. Das leichte Erschauern in der Macht, das sie nicht unterdrücken konnte, würde er wohl trotz all ihrer Bemühungen bemerkt haben.
Auch um ihre Gefühle zu verbergen, als er ihr offenbarte, das Camie ihm bereits berichtet hatte, bedurfte äußerste Konzentration. Beinahe hätte Alisah bei dem Gedanken, das Camie sie bei Meister Charon gelobt hatte, gelächelt. Doch ihr war klar, das unbesehen davon was ein anderer Sith, egal ob es positiv oder negativ war, über sie sagen würde, Charon hatte seine eigene Meinung. Und so nickte sie deutlich auf seine Worte, die erahnen ließen, das seine Meinung über sie nicht so positiv war wie Camie?s.


Ich weiß Meister! Nur ihr bestimmt über mein Schicksal! Nur ihr könnt entscheiden in wie fern der Makel, den die Jedi in mir gesät hatten, getilgt ist.

Es bedeutete für Alisah große Überwindung das so zu sagen, denn sie hatte in sich eigentlich kaum Makel gesehen! Sie war eine Sith und sie war ihrem Weg gefolgt als sie hier her kam, genau wie auch Radan letztendlich seinem Weg hier hin gefolgt war. Doch sie kannte die Meinung ihres Meisters auch und sie wusste auch, das es nicht gut war ihm zu widersprechen. Und doch musste sie es.

Aber ich bin stärker geworden Meister! Und ich umgebe mich auch nicht mit Schwäche!

Fest presste Alisah ihre Lippen aufeinander nachdem sie das gesagt hatte und es war noch nicht alles was sie sagen wollte.

Ihr habt Recht, ich hege Sympathie für Radan! Und er hat sie sich verdient! Auf Malastare!
Ja Meister! Er hat Stärke gezeigt!Er hat sich offen gegen den Jediabschaum gestellt, der ihn nur zum falschen Weg verführt hatte.


Alisah wunderte sich über sich selber! Sie wusste, das Charon ihre Meinung nicht teilen würde! Sie wusste sogar, das sie das was sie gerade gesagt hatte, eventuell bald bereuen konnte. Aber trotzdem musste sie ihre Meinung vertreten. Genau so wie sie dann, nahezu kleinlaut, zugeben musste?

Nein Meister! Im Augenblick zeigt er keine Stärke!

Zerknirscht stand Alisah da, den Kopf fast schon trotzig erhoben aber den Blick gesenkt. Ihr Meister hatte Recht und doch wieder nicht! Sie wusste, das Radan mehr konnte, das er stärker war. Sie hatte es gesehen. Auf Malastare! Aber er musste es hier zeigen sonst würde der Wächter ihn töten und sie würde zusehen müssen um, wie Charon sich ausdrückte, zu lernen. Um zu lernen, das Schwäche unweigerlich Tod bedeutete im Orden.
Aber das wusste sie schon und trotzdem nickte sie.


Wie ihr wünscht Meister Charon! Ich werde lernen!

Beinahe fühlte sie sich erleichtert, als Charon?s Aufmerksamkeit nun von ihr wieder mehr auf Veyd?r und Radan konzentrierte. Und wie ihr Meister es verlangte stand Alisah am Rande des Trainingsraumes und sah zu was geschah! Wie ihr Meister sich nun gänzlich Radan zu wandte und dieser die brutale und unnachgiebige Härte des Wächters zu spüren bekam.
Und sie? Alisah? Sie verstärkte ihre mentalen Mauern so wie Camie es ihr beigebracht und Alisah es immer wieder geübt hatte. Niemand sollte erfahren, das sie hoffte Radan sollte bestehen! Weder Charon noch Veyd?r noch der Andere im Raum (Jujuka) sollten etwas anderes von ihr spüren können als den Hass, den sie auf Veyd?r verspürte, weil er sich hier eingemischt hatte. Nur wegen dem hatte Radan vor Meister Charon?s Augen versagt.
Und so funkelte sie Veyd?r wütend an bevor sie ihren Blick hinüber zu dem Anderen (Jujuka) wandte um auch ihm einen hasserfüllten Blick zu zuwerfen!


Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- mit Charon, Veyd?r, Radan und Jujuka
 
Bastion - Hauptstadt - Einkaufspromenade ? Kira, Wilson

Kira war ahnungslos die Promenade heruntergelaufen, als sie jemand mit ihrem Nachnamen ansprach. Die junge Apprentice zuckte zusammen und sah in das Gesicht eines Mannes mit ungewöhnlich weißen Augen. Er war einen Kopf größer als sie und sie fragte sich, woher er wusste, dass sie eine Verbannte war. Ihre Augen formten sich zu Schlitzen und sie war bereit für den Angriff, doch er offenbarte ihr dann seinen Namen und dass er auch verbannt war. Ja, sie hatte davon gehört, doch nur flüchtig. Kira wusste daher nicht sofort, ob sie ihm trauen konnte, doch als plötzlich Sturmtruppen am Ende der Promenade auftauchten, rannte sie ihm hinterher.
In einer schmalen Gasse kam er dann zum Stehen und Kira tat es ihm keuchend gleich. Sie war noch nicht vollständig fit und dies merkte sie deutlich. Nie hätte sie gedacht, dass Machtblitze einen so fertig machen konnten.
Wilson erzählte ihr dann, dass Allegious sicher noch mehr aus dem Orden verbannen würde und das Imperium noch daran zerbrechen könnte.
Doch kurz darauf fragte er sie mit einem Unterton, auf welcher Seite sie eigentlich stand. Kira blickte ihn kurz groß an und seufzte schließlich theatralisch.


?Ich weiß es nicht. Vor mir braucht ihr euch jedenfalls nicht zu fürchten. Ich bin froh, wenn ich mal jemanden treffe, den das gleiche Schicksal getroffen hat wie mich.?


Sagte sie und blickte kurz zu seiner Hand, die sein Lichtschwert berührte.

?Macht euch keine Sorgen. Ich bin kein Spion oder etwas in der Art. Aber ich wäre froh es zu sein, als jetzt planlos durch die Galaxis zu irren und gejagt zu sein von dem Imperium und ich bin nicht mal daran Schuld. Mir wurde Verrat unterstellt, den ich nicht begangen habe. Ranik dieser deformierte Bantha hat mir das eingebrockt. Ich habe durch ihn meinen Meister verloren. Ganz recht. Allegious. Wegen Ranik wurde ich vor wenigen Stunden fast exekutiert! Mir gelang gerade so mit meinem Schüler die Flucht. Leider hat Ranik auch überlebt. Irgendwie sähe ich ihn lieber tot als lebendig.?

Sagte sie bitter und verdrehte dann die Augen.

?Ich bin übrigens Kira. Und es heißt Guldur und nicht Gul?dur.?

Fügte sie mit einem Zwinkern hinzu.

?Weshalb wurdet ihr eigentlich verbannt? Ich habe nur flüchtig von euerer Verbannung gehört.?

Fragte sie und sah sich kurz um, ob man sie auch nicht beobachtete. Wirklich sicher war es hier nicht, doch absolute Sicherheit hatte man wohl nur auf wenigen Planeten.


?Ich muss mich erstmal daran gewöhnen gejagt zu werden. Wobei...eigentlich habe ich das Jahre vorher schon mal durchgemacht. Wegen Mord. Ich wurde beschuldigt jemanden umgebracht zu haben..nunja, es war Notwehr gewesen. Meint ihr denn in einem kleinen Hotel hier in der Hauptstadt ist man fürs erste sicher? Ich habe ehrlich gesagt im Moment gar keinen Plan was ich tun soll. Zum einen will ich meine Ausbildung fortsetzen und naja... . Echt alles so mies gelaufen. Ich habe immer so ein verdammtes Glück! Und all das nur wegen Ranik Dran! Und mein nun Ex-Meister hat mir nicht geglaubt, dass ich unschuldig bin!?

Schrie sie wütend und kickte mit voller Wucht eine Konservendose, die in der Nähe auf dem Boden lag, viele Meter weiter in die Gasse, wo sie scheppernd zu Boden kam.

Bastion - Hauptstadt ? Einkaufspromenade-Nebengasse ? Kira, Wilson
 
Bastion - Sith Orden - Raniks Quartier


Janem Augen funkelten sein Gegenüber noch immer böse an. Der junge Chiss rang mit seiner Beherrschung. Es wäre ihm durchaus möglich gewesen dieses Mischwesen aus Noghri und Metall wegzufegen. Aber das Ergebnis wären Fragen über Fragen gewesen. Pholow wäre sicher nicht glücklich gewsen wenn der von ihm eingesetzte Sith ermordert würde. Schon gar nich von jemandem wie Janem.

Denochwar es für den Inquisitor schwer seine bereits geballten Fäuste zu entspannen und seinen Zorn zu unterdrücken der an die Oberfläche zu brodeln versuchte.


Nein Allegious. Natürlich will ich mich nicht den Befehlen des Imperators wiedersetzen. Wie käme ich dazu den Willen meines Halbbruders in Frage zu stellen?

Janem brachte ein falsches lächeln zustande da troff vor Sarkasmus.

Aber seid gewiss, dass ich formal bei meinem Bruder Beschwerde einlegen werde.

Janems lächeln wurde noch breiter als er sich zum gehen wandte. Bereits auf dem Weg nach draussen, drehte er sich mit wehendem weissen Umhang noch einmal um. Aus seinem Gesicht war jegliches lächeln verschwunden und seine Augen hatten wieder jenen unheilvollen Glanz den seine Feinde zu fürchten gerlernt hatten.

Ihr spielt ein gefährliches Spiel Lord Allegious. Sehr gefährlich wenn ihr mich fragt. Und vergesst nicht wie schnell sich in dieser Galaxis die Dinge ändern können. Menschen sterben und ganze Völker verschwinden von einem Augenblick auf den nächsten. Bedenkt dies immer... Und vergesst es nie... Lord Allegious.

Dann wandte sich Janem endgültig zum gehen. Dieser, das wusste er jetzt würde seinen nächsten Griff nach der Macht nicht überleben. Und Janem würde es geniessen wie schon lange nichts mehr, die Maschine vom lebenden Gewebe zu trennen.

Erneut erschien ein lächeln auf dem Geischt des jungen Chiss. Und diesmal war es echte reine Vorfreude die daraus sprach.



Bastion - Sith Orden - Raniks Quartier
 
Sith Orden ? Gänge ? mit Nexx

Als Arica sich bewusst wurde, dass sie nicht mehr nur schnell lief sondern ihre Schritte so weit beschleunigt hatte, das sie und mit ihr Nexx, der sich dazu entschieden hatte sie sofort zu begleiten, rannte und der Stoff ihrer Robe sich hinter ihr wie eine im Wind flatternde Fahne bauschte, zwang sie sich ihre Geschwindigkeit wieder zu verringern. Zumal sie gleich an dem Ort sein würde zu dem es sie zog.
Kaum war sie wieder zu einem energisch schnellem, aber nicht mehr dem Rennen ähnlichen, Laufstiel übergegangen, fühlte sie etwas entgegen kommen. Eine wohl bekannte Präsenz, deren Wahrnehmung sich mit dem Bild bestätigte, das sich ihr bot, als sie um die letzte Ecke bog. Zuerst sah sie die wehende weiße Robe, die nur zu einer Person im Orden gehören konnte. Inquisitor Menari! War er der Grund für jenes Gefühl, das Arica hier her gerufen hatte? Doch er schien soeben die Örtlichkeit verlassen zu wollen. Kein Punkt, der Arica störte.
Kurz bevor sie nun an kamen, zischte sie in Nexx Richtung ?


Halte dich zurück!

?und ging dann die letzten Schritte bis zu den Anderen.

Lord Menari!

Sie nickte kurz bevor sie an ihm vorbei zu Allegious blickte und auch ihm vorerst nur ein knappes Nicken schenkte. Danach richtete sie ihren Blick wieder auf Menari der wirkte, als sei er im gehen begriffen.

Ihr wollt uns schon verlassen Inquisitor? Oder hattet ihr euch nur mir zu gewandt um mich zu begrüßen?

Fragte sie ihn mit einem deutlichen Unterton in der Stimme, der zeigte wie wenig ihr nach seiner Gegenwart war. Eine Tatsache, die wohl auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Im Ganzen wirkte der Inquisitor ohnehin so, als würde er nicht mehr lange an diesem Ort hier verweilen wollen. Sollte er nur! Arica konnte diesen Sith schon seit ihrer Zeit als Exodus Schülerin nicht leiden! Das der Imperator ihm noch immer so vertraute, das er ihn zum Inquisitor gemacht hatte, wunderte Arica. Sie jedenfalls würde ihm nicht weiter trauen als sie ihn werfen konnte. Doch es war auch nicht an ihr die Entscheidungen des Imperators in Frage zu stellen. Und außerdem, wie es aussah verschwand Menari ja gerade. So trat Arica nun an ihm vorbei näher zu Allegious und schenkte ihm ein schiefes Grinsen.

Lord Allegious! Es freut mich euch wieder hier zu sehen. Nun können wir gemeinsam gegen die vorgehen, die den Sith und dem Imperium schaden wollen.

Ein kurzer Augenaufschlag in Menari?s Richtung folgte.

Und wie mir zu Ohren kam habt ihr damit bereits begonnen?

Sie grinste kurz boshaft! Ja, es war ihr bereits zu Ohren gekommen, das Allegious mit der Säuberung begonnen hat. Aber die näheren Informationen darüber hoffte sie von ihm persönlich zu bekommen.

Sith Orden ? Raniks Quartier ? mit Allegious, Janem, Nexx und Taral
 
[ Orbit um Bastion • VSD • Hanger ]

• Phollow • Camie •​

Phollow und Camie hatten das Quartier verlassen und waren auf dem Weg in den Hanger, um in die bereitgestellte Fähre zu steigen, die sie in das Imperiale Zentrum auf Bastion bringen sollte. Es dauerte nicht lange, bis die Fähre im Privathanger des Imperators im Sith Orden landete und der Sith Lord mit der Sith Inquisitorin die Laderampe hinunter schritt. Sie waren angekommen, Bastion, Sith Orden. Die dunkle Aura des Ortes war berauschend und Phollow kündigte in der Macht seine Ankunft deutlich an; keine Verschleierung seiner Macht, sie entfaltete sich um ihn und begleitete ihn bei jedem Schritt.

Daheim, in meinem Reich... sagte er leise, als er einen tiefen Atemzug nahm. Aber nicht für lange.

Er wand sich Camie zu und seine Hände legten sich kurz auf ihre Hüften.

Nun hast du Zeit, dass zu erledigen, was du erledigen musst. Ich werde mich derweil um meine Angelegenheiten kümmern.

Ein letztes Nicken schenkte er der Frau, ehe sich ihre Wege trennten. Einer von Phollows Adjutanten nahm den Imperator bereits in Empfang und Phollow gab die ersten Aufgaben an diesen weiter.

Meldet Lady Arica und Darh Allegious, dass ihr Imperator sie im Thronsaal sehen möchte. Sie sollen sich zuvor mit dem Ritual "Path of Phollow" über die Holocrone vertraut machen; ich erwarte, dass sie mit ihren besten Schülern (OP: wenn die nicht da sind, mit ihren aktuellen) erscheinen.

Lord Menari soll sich ebenfalls mit diesem Ritual vertraut machen. Allerdings soll er auf meinen speziellen Ruf warten; ich möchte ihn alleine sprechen.

Der Adjutant nickte und machte sich sofort an die Arbeit, das Gesagte auszuführen. Lord Phollow schritt der weil in Richtung seines Thronsaales im Sith Orden...

[ Bastion • Gänge zum Thronsaal ]

• Phollow •​
 
Zuletzt bearbeitet:
~Sith-Orden ? Trainingsraum ? Jolina, Mighella ~

Ein kurzer Moment in dem sie überlegte, schien die Adeptin zu dem Schluss gebracht zu haben, erst einmal die Fronten zu klären. Da sie vorerst nur Fragen an Mighella richtete, was sie natürlich nicht weiter störte. Genau genommen hätte sie eigentlich nicht einmal mit Jolina sprechen dürfen, aber Allegious würde das wohl anders sehen. Jedenfalls was seine Schülerin anging. Und es störte sie ja auch nicht, vielleicht war diese Frau vor ihr ja ganz umgänglich? Zudem würde sie endlich mit einem weiblichen Wesen konferieren können und nicht ewig mit Männern umgeben sein. Schwierig war nur die Tatsache, dass sie wirklich und dieses Mal absolut niemandem, erzählen durfte, weswegen sie genau zu Allegious gekommen war. Ihre Barriere nicht vernachlässigend, versank sie in Gedanken und überlegte wie sie es der Frau am Besten erklären könnte. Sicherer wäre es wenn sie ihr nur davon berichtete, das sie sich lange auf der Reise nach Wissen befunden hatte. Ihr würden die richtigen Worte schon einfallen?

?Vor mehr als 80 Jahren machte ich mich auf, in die Galaxis und begann eine fortwährende Reise zu Welten der Sith und erforschte diese so gründlich ich es vermochte. Ziost, Korriban, Rhen Var, Dxun selbst Roon erreichte ich und andere, noch unbekanntere Planeten die heutzutage kaum noch ein Sith kennt.
Und? unterworfen? habe ich mich ihm aus exakt diesem Grund. Selbst mit dem Wissen von dutzenden Welten bringt es nichts wenn man nicht die Lektionen aus nächster Nähe erlebt, die Materie nie anders kennen gelernt hat, als in staubigen, dunklen Gräbern oder alten zerfledderten Büchern. Und wo anders, als beim Propheten der Dunklen Seite selbst, sollte das besser gehen? Es war der Ruf dieses? Mannes der an mein Ohr drang und dem ich folgte.
Und nebenbei ist es eine willkommene Abwechslung, nach den 8 Jahrzehnten die ich in der Galaxis umher gereist bin??

Mighella hoffte das sie sich nicht irgendwie verraten hätte, doch als sie im Geiste noch einmal alles durchging, stellte sie fest, das die Dathomir ?wasserdicht? argumentiert hatte. Doch mit ihren Worten hatte sie vielleicht sogar eher den Drang nach mehr Wissen in der jungen Frau, ihr gegenüber, geweckt. Doch Mighella war weder in der Stimmung, noch hatte sie die Laune, diesem zudem auch weiblichen Wesen böse zu sein, oder anderweitig schnippisch zu reagieren. Anbei war sie, ebenso wie Mighella selbst, die längere Schülerin von Allegious. Sie würde ihr weitere Fragen gestatten, noch hatte die Adeptin ihr keinen Grund gegeben wütend zu werden. Wenn man einmal davon absah, das sie offenbar schon besser in der Macht zurecht kam als Mighella, aber das war irgendwo auch nachvollziehbar. Sie hatte lange Zeit ohne die Macht gelebt und hatte sie jetzt, seit wenigen Stunden erst wieder?

?Habt ihr noch weitere Fragen??


~Sith-Orden ? Trainingsraum ? Jolina, Mighella ~
 
Teyr - Hauptstadt - vor Platz


Kurz bevor Zion sich zu dem Offizier begeben konnte empfing er eine Nachricht auf seinem Com. Lord Menari will dessen Rückkehr nach Bastion, nun wird sich die lange Zeit an der Seite seines Meisters endlich bewährt machen, nun wird er wieder zu dem Mittelpunkt der Sith-Kultur zurückkehren und dem zweit mächtigsten Sith der Galaxie seine Treue erneut beweisen. Zion entschloss sich nun auf den schnellsten Weg nach Bastion zu machen und das kann er nur mit Hilfe der Flotte bewältigen.

Der jungeSith bewegte sich im Schutze der Schatten, die sich über Teyr gelegt haben. Kein Widerstandskämpfer, kein Jedi und keine Sturmtruppe kreuzten seinen Weg oder sahen ihn. Schnell war er am Flughafen an gekommen und ging zu dem ersten Flottenoffizier. Zion versuchte seine Aura so gut wie möglich zu verbergen, damit ihn keiner der anderen Sith oder Jedi endeckte. Der Offizier willigte ihm ein Shuttle ein, damit Zion auf den schnellsten Weg zu seinem Ziel kommen konnte und die Blockade verlassen kann. Der junge Sith begab sich in den hintersten Teil des Shuttles, erneut wurde aus Zion und dem Dunkelheit eins, man konnte ihn nur noch schwach erkennen. Die Zeit des Fluges verbrachte Zion mit Meditation, als er seine Augen wieder öffnete war er auf Bastion angekommen.

Mit schnellen Schritten ging er aus dem Shuttle und bedankte sich bei dem Captain für den Flug, mit einem Kopfnicken und ging nun Querfeldein Richtung zum Tempel des mächtigen Sith. Mit seiner schwarzen, blutverschmierten Robe stand er in der Mitte des riesigen Vorraumes, des Tempels. Dutzende Jünger und Adepten schauten nun auf ihn, eine Kreatur die den Schrecken des Krieges in diesen heiligen Hallen verdeutlichte. Mit seiner Kapuze in das Gesicht gezogen lies er die Kraft der dunklen Seite, an diesem Ort, in sich hinein. Irgendwas sagte ihm das er warten soll, er weis nicht was aber es wurde ihm von der Macht geraten.



Bastion - Sith Tempel - Vorraum
 
Zuletzt bearbeitet:
[Sith-Orden ~ Trainingsräume ~ Charon, Alisah, Veyd?r, Radan, Jujuka]

Es dauerte seine Zeit, doch als der Jedi dann sprach, wurde sein Unverständnis so offensichtlich, das Veyd?r die Klinge beinahe schon abgerutscht wäre. Doch er besann sich und wartete für einen Moment ab, ehe er sich dazu entschloss das Leben dieser kümmerlichen Kreatur zu beenden. Es gab keinen Grund ihn am Leben zu lassen? Wieso faselte er dann erst groß daher er wolle ein Sith werden und sich rächen? Unglaublich. Selbst Veyd?r hätte niemals gedacht das es derart dumme Jedi gab. Doch man wurde immer wieder eines besseren belehrt. Als er weiter sprach, begann seine Arme leicht zu zittern. Er wollte es beenden, er würde es beenden, hier, jetzt, blutig.

?Oh! Meine Entscheidung? Na gut, wenn du Made wirklich nicht weiterleben willst und doch kein Sith werden willst. Gerne?!?

Seine Muskeln spannten sich an und die Vibroklinge schnittlangsam in das Fleisch des Jedi, doch da war es der Inquisitor, der dazwischen ging. Zu erst etwas überrascht fing er sich schnell und schenkte dem Charon, auf dessen Worte hin eine Verbeugung, die nicht zu unterwürfig war um sich dann nach hinten zu seinem Schüler den er mit einem Nicken begrüßte und zur Schülerin von Charon. Alisah. Mit Genugtuung beobachtete er wie sich Charon des Jedi annahm. Die Schmerzen die durch jede Muskelfaser des Mannes zuckten, waren für ihn überaus köstlich zu spüren. Ein kleiner Vorteil seiner Erblindung. Seit das geschehen war, hatten sich seine Sinne, sowohl Gehör-, Geruch- und Tastsinn deutlich verbessert. Aber auch seine Wahrnehmung durch die Macht war feiner geworden. Die vielen Monate die nun schon zwischen der Schlacht um Corellia, wo er sein Augenlicht verlor und heute lagen hatten ihn immer besser sehen lassen. Mittlerweile konnte er Gesichtsausdrücke wieder genauso gut erkennen wie früher. Einzig die Farben haperten hin und wieder noch etwas. Trist und nicht sonderlich kräftig erschienen sie hin und wieder im Großen und Ganzen aber war er vollkommen zufrieden damit.

Veyd?r bemerkte den Blick den Alisah ihm zuwarf und kommentierte ihn grinsend, während er sich weiter in den Wellen aus Schmerz, die von Radan ausgingen aalte. Die Adeptin jedoch schien sich in etwas zu steigern, was nicht gerade gut für sie war. Nicht das er eine Abneigung gegen sie hegte. Noch hatte er sich kein Bild von ihr gemacht. Kein festes jedenfalls. Aber die Tatsache, dass sie mit diesem Jedi verkehrt hatte, setzte sie schon deutlich in ihrer Wertung herab. Während er in ihrer Nähe stand und Charon sich noch immer um den Jedi kümmerte, sprach er ein paar Worte für die Adeptin neben sich.


?Ihr solltet mit euren Gefühlen vorsichtiger umgehen.
Andere Sith sind nicht so gutmütig und nachsichtig, wie ich es bin?

Lord Charon, ich muss euch nun verlassen und die letzten Vorbereitung für die Prüfung in den Kammern von Korriban tätigen.
Jujuka, wir gehen.?


Damit wandten sich die beiden Sith vom Geschehen des Raumes ab und so gerne er noch weiter zugesehen hatte, spürte er in der Macht das es bald soweit sein würde. Seine Prüfung bald anstehen würde. Und doch verspürte er den Drang jemand anderes aufzusuchen. Er wusste jedoch nicht wer dies war, bis er ihn schließlich erblickte. Es war im großen Atrium das als Eingangshalle oder Vorraum diente. Zion. Der zweite Schüler, neben ihm, von Janem. Sollte er nicht woanders sein? Oder hatte ihr Meister ihn zurück beordert? So musste es sein. Er setzte auf diese Karte und sprach den Adepten ? wen er nicht irrte ? unbeirrt an.

?Adept Zion. Gut, das ich euch antreffe, doch bevor wir zum wichtigen kommen. Ich bin Darth Veyd?r, ebenfalls Janems Schüler und dies ist Jujuka, seines Zeichens mein Adept.? Er machte eine kurze Pause in der die beiden kurz einander zunickten und dann richtete er sich wieder an Zion. ?Ich denke es war unser Meister, der euch zurück beordert hat? Nun, ich hoffe es, denn es brechen schlimme Zeiten an. Allegious beginnt seinem Wahn freien lauf zu lassen und die ersten Verbannungen wurden gesprochen. Ihr wisst was das heißt??

[Sith-Orden ~ Vorraum ~ Veyd?r, Zion, Jujuka]
 
[Bastion - Sith Komplex ? Trainingsraum ? Mighella und Jolina]



Jolina lauschte Aufmerksam den Worten der Geheimnisvollen Frau und entwickelte schnell einen staunenden Gesichtsausdruck. Vor mehr als 80 Jahren? Wie alt mochte Mighella wohl sein um eine solch lange Reise machen zu können? Jolina wusste dass es viele Wesen in der Galaxis gab deren Lebenserwartung der der Menschen um einiges übertraf. Auch schafften es einige Menschen durch Lebensverlängernde Maßnahmen ihr Leben künstlich in die Länge zu ziehen. Jetzt erst bemerkte Jolina es in den Augen ihres Gegenübers. Die Anzeichen des Alters könnten dort erahnt werden. Doch wenn sie vor gut 80 Jahren eine Reise begonnen hatte, wie viel Zeit hatte sie wohl vorher schon in andere Dinge stecken können?

Jolina erstarrte fast vor Ehrfurcht vor der Dathomir. Mit ihren 17 Jahren fühlte sie sich plötzlich ein wenig unbedeutender und grünschnäbliger als zuvor. Dass sie beeindruckt war konnte Jolina kaum vor ihrem Gegenüber verbergen.

Dann zählte Mighella einige Welten auf, die sie auf ihrer Reise besucht hatte. Über einige hatte Jolina das ein oder andere Gelesen und andere Namen hatte sie noch nie vorher vernommen. Nun konnte die junge Adeptin erahnen, woher Mighella ihr Wissen erlangt hatte. Sie berichtete weiter, dass sie sich an Allegious gewand hatte, um mehr zu lernen als ihre eigenen Nachforschungen erbringen konnten. Nur wenn sie die Lebenden Sith studieren konnte, konnte sie dieses Wissen mit dem Theoretischen verbinden und das große Ganze an sich erfassen.

Jolina war beeindruckt von der Erzählung der Dathomir. Sie hatte sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht die Religion der Sith zu verstehen und war so etwas wie eine Theologin dieser Religion, wenn man sie als solches bezeichnen konnte.


?Ich bin tief beeindruckt Mighella. Nun versteh ich auch warum ihr euch an meinen Meister gewand habt. Einen besseren Lehrmeister in den Künsten, denen ihr euch verschrieben habt, hättet ihr wohl kaum finden können. Euer Ruf schien euch nicht enttäuscht zu haben.?


Jolinas Augen glänzten vor Begeisterung und Ehrfurcht. Wie hatte sie nur vorher über Mighella gedacht? Als einfache Sklavin hatte sie sie gesehen. Doch ihr Werk war etwas Großes und es würde im nutzen ihres Meisters stehen davon gebrauch zu machen. Bedauerlich war nur, dass Mighella nicht in den Genuss kommen konnte die Macht auch wirklich zu fühlen. Seit Jolina davon gekostet hatte konnte sie sich ein Leben ohne die bedächtigen Ströme der Macht nicht mehr vorstellen.


?Ich, im Gegensatz zu euch stehe am Anfang und habe noch so viel zu lernen über die Wege der Macht. Ein Jammer, dass ihr euch auf den theoretischen Teil der Macht beschränken müsst. Mit eurem Wissen wärt ihr sicher schon bald eine begnadete Meisterin der Macht!?

Jolina meinte ihre Worte aufrichtig. Was sie dennoch interessierte, war der Beweggrund der Frau dafür, eine Lebensspanne für die Erforschung der Macht zu investieren.

?Warum, wenn ich fragen darf habt ihr euch denn mit der Macht überhaupt beschäftigt Mighella? Was war es, was euch dazu getrieben hat diesen Weg zu wählen??

Geduldig wartete die Schülerin auf eine Antwort der Dathomir. Sicher könnte Jolina von ihr sehr viel lernen, unglaublich viel. Schließlich stand sie vor einem in 80 Jahren zusammengetragenen Lexikon der Macht. Das Staunen wollte nicht aus dem Gesicht der Adeptin weichen.



[Bastion - Sith Komplex ? Trainingsraum ? Mighella und Jolina]
 
Bastion-Center-Straße mit Geschäften-Janus und Pöbel


Unauffällig, fast unsichtbar wandelte Janus durch die Menschenmenge. Wenigstens gab es jetzt einen Ort, an dem er schlafen konnte. Aber ein Luxushotel war das auch nicht gerade, da war das auf... Egal. Es wurde Zeit, sich ein wenig zu herzurichten. Janus betrat ein Kleidungsgeschäft, das offenbar einer hohen Preisklasse angehörte, und widmete sich der Suche nach ordentlicher Kleidung. Er hatte immer großen Wert darauf gelegt, gut auszusehen und gekleidet zu sein. Das Geschäft erwies sich als so teuer wie erwartet, aber die Auswahl war einfach zu exquisit, als das er hätte widerstehen können. Und das Beste war, das Maßanfertigungen ebenfalls im Angebot waren. Nach einiger Überlegung entschied er sich für ein Hemd, eine Hose und einen Umhang mit Kapuze, alles aus schwarzer corellianischer Seide und perfekt passend.
Ein paar halbhohe, ebenfalls schwarze Schuhe weckten seine Aufmerksamkeit, und er kaufte auch sie. Zufrieden betrachtete er sich in einem Spiegel, dann bezahlte er und verließ das Geschäft wieder. Das wäre also erledigt.

Janus trank einen vorzüglichen Wein, und dabei fiel ihm etwas ein. Diese Jüngerin im Tempel....Taselar oder so ähnlich, hatte doch den Wunsch gehabt, mit zwei Schwertern zu kämpfe. Missbilligend schüttelte er den Kopf. Als ob so eine Anfängerin mit zwei Klingen umgehen könnte ! Aber er... Ja, er könnte mit zwei Klingen kämpfen. Lichtschwerter schieden vorerst aus, aber es gab etwas, das fast genau so gut war. Janus stand auf und verschwand im Gemenge. Das war perfekt. Er brauchte etwas, womit er notfalls töten konnte, und das Trainingsschwert war dazu in keinster Weise geeignet. Aber damit...

Seine Suche nach einem Geschäft für "exotische" Waffen führte ihn schließlich in eine weniger schöne Ecke Bastions. Die Straßen waren dreckig, überall lungerten Betrunkene herum, manch einer lag schon im Dreck. Angewidert wollte Janus schon aufgeben, als er im schummrigen Licht ein Schild entdeckte. Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Vorsichtig betrat er das "Geschäft" und entdeckte den Besitzer, einen deutlich übergewichtigen Twi´Lek, der hinter seinem Tresen stand und ihn schleimig angrinste. Ekelhaft. Er verdrängte den Ekel, widmete sich stattdessen den angeboten Waren. Blaster, Messer, Dolche, Schwerter... Die Auswahl war beeindruckend, aber er entdeckte nich das, wonach er so lange gesuct hatte. Vielleicht musste er doch mit diesem Wesen Konversation betreiben. Janus trat vor den Tresen, lächelte den Mann täuschend freundlich an und sagte:



"Ich grüße euch, Händler. Ihr seid der Besitzer dieses...Warenhauses ?"

Der Mann nickte begeistert und wollte schon mit einer garantiert endlosen Rede anfangen, aber Janus war schneller.

"Sehr gut. Ich bin auf der Suche nach etwas Besonderem, und ihr werdet es bestimmt haben. Ihr führt nicht zufällig Echani-Vibroschwerter, die Waffen mit der berühmten Anti-Laser-Beschichtung, die selbst Lichtschwerten widerstehen können ? "

Diesmal schüttelte der Twi´Lek den Kopf und wollte bestimmt eine Ausrede vorbringen, aber wieder war Janus schneller. Mit einem noch freundlicheren Lächeln schob er 50 Credits über den Tisch, und er sah die Gier in den Augen des Mannes. Perfekt.

"Sicher ?"

Der Händler schien zu überlegen, zögerte, dann verschwand er mit einer Verbeugung in einem Nebenraum. Geduldig wartete Janus auf seine Wiederkekr und tatsächlich trug der Mann die gesuchten Waffen in seinen Pranken. Janus ließ sich die Klingen übergeben, untersuchte sie mit den Augen des Fachmanns und ließ den Finger über die Verzierungen am Griff und der Klinge gleiten. Dann schwang er die Waffen kurz und war zufrieden. Sie waren echt. Er befestigte die Schwerter an seiner Hüfte, das eine links, das andrer rechts. Dann entlohnte er den Händler, der schon in Lobeshymnnen ausbrechen wollte, und verschwand mit wehendem Umhang aus dem Geschäft. Wunderbar.

Jetzt gab es für ihn eigentich nicht mehr zu tun, aber ihm im Hotel herumsitzen und warten wollte er auch nicht. Vielleicht war das ein guter Zeitpunkt, um den verpassten...Unterhaltungsabend nachzuholen. Und es war besser, als eine langweilige Zeit im Hotel zu verbringen. Janus zog sich die Kapuze über den Kopf, dann machte er sich auf den Weg und marschierte ziellos durch die Gegend. Ein Casino wäre nett, aber irgendwie hatte er keine Lust zu spielen. Egal, er konnte noch immer etwas trinken und die Spieler beobachten. Das hatte er schon immer gern gemacht. Wie auf Stichwort fiel ihm ein Schild ins Auge. Casino de Lwaxa. Wie...amüsant.

Janus zögerte einen Moment, dann trat er ein. Die Spieler saßen an ihren Tischen, die Alkoholiker an der Theke. Sah völlig normal aus. Er schob die Kapuze zurück, sein gutaussehendes Gesicht kam zum Vorschein und trat zur Theke. Ob sie hier einen guten Wein hatten ? Und wo war überhaupt die Bedienung ? Janus seufzte, doch dann lächelte er. Er hatte doch Zeit.



Bastion-Center-Casino de Laxwa-Janus und die ganzen Gäste
 
/op ich hab das jetzt so verstanden, dass Janem schon weg ist, oder hab ich's verrafft? o_O

Sith Orden – Raniks Quartier – mit Janem und Taral

Die Aussage des Inquisitors war ungefähr so glaubwürdig wie ein Bantha das versuchte mit der Haut eines Rancors eben jenes darzustellen. Der Wolf im Schafspelz. Sein Ton strotzte geradezu von Sarkasmus und Doppeldeutigkeit. Doch Janem beging einen Fehler. Vor allem dann wenn er glaubte, dass er am längeren Hebel saß. Janem war der Kopf unzähliger Verschwörungen gewesen und nichts daran würde etwas ändern. Imperatoren konnten kommen und gehen, Janem hatte es nie vermocht aus den Fehlern seiner Vergangenheit zu lernen. er versuchte immer noch unablässig, mit seinen Mitteln den imperialen Thron zu bestiegen. Wie ein Sturkopf der immer zu gegen die Wand rennt, begriff er nicht dass die Macht ihm nur de Rolle eines Querulanten beschien, mitnichten aber das eines Emporkömmlings. Der Overlord begriff soviel von der Macht, wie die hier umherirrenden Jünger, die in ihrem Wahn das Leben selbst vergessen hatten.

Beschwerde einlegen? Oh natürlich würde der Chiss das tun. Es würde sichlerich enorm viel bringen. Der Imperator hatte ihn mit gutem Grund damit beauftragt, den Orden reinzuwaschen. Beschwerden würde es sicherlich viele über das Verhalten des Halb-Cyborg's geben. Aber er sprach im Namen das Imperators, ein Detail das nur allzu schnell vergessen wurde. Keine der Formalitäten würden dem Imperator gereichen ihn zu tadeln. Oh nein... Jede Beschwerde die über ihn einging, war ein Beweis seiner Arbeit die er hier in der Abwesenheit des Lords der Sith vollbracht hatte. Ein leises Lachen begleitete den Abgang des Rotäugigen. Sein Aufnahmemodus hatte exakt den Wortlaut des Chiss gespeichert. "Wie schnell sich die Dinge in der Galaxis ändern können..." Sein Lachen wurde lauter je weiter sich Janem entfernte, als ob es ihn zu verfolgen schien, je weiter er sich von dem kleinen Noghri entfernte. Menari war wahnsinnig wenn er glaubte, dieses Mal die Oberhand erlangen zu können.

Das Lachen erstarb ob der maximal erreichten Lungenkapazität und für ein paar Minuten gelang es Allegious noch einmal in einen tiefen, meditativen Zustand zu verfallen. Die Dinge lagen nun noch klarer als zuvor. Er hatte gut daran getan, Wilson, Ranik und Kira zu verbannen. Noch war Zeit, das mit weiteren Kollaborateuren des Chiss zu tun. Die Zeit drängte. Je schneller sie die Reihen der Sith durchkämmten umso schneller würde Ruhe einkehren. Notwendige Ruhe, der Imperator würde es missbilligen, wenn er wieder auf Bastion war und den im Keim entbrannten Machtkampf um seinen Thron spüren würde. Phollow war kein schwacher Imperator. Das war er noch nie gewesen. Das Imperium war so groß wie noch nie, Arthious hatte das nie vermocht. Woran lag es aber, dass ausgrechnet jetzt, gewisse Elemente begannen, offen oder noch versteckt den Thron für sich selbst zu beanspruchen? War das Imperium unter der derzeitigen Ausdehnung nicht mehr regierbar geworden? Unvorstellbar. War die Gier der Sith einem Höllenschlund gleich gewachsen, der alles zu verschlingen drohte, was der Imperator in mühevoller Selbstaufopferung errichtet hatte? Fragen über Fragen, die jäh unterbrochen wurden.

Arica betrat den Raum. Sie sah wie immer ungemein gut aus. Doch der Druck der auf ihren und auf seinen Schultern lastete schmälerte ein wenig das Anlitz der Inquisitorin. Sie schien einen Teil der Unterredung zwischen ihm und Menari mitbekommen zu haben, als sie sich kurz abwandte um in die Richtung in die jener entschwunden war, zu blicken. Doch sie täuschte sic, wenn sie vermutete, dass Allegious zu Janem gekommen war um ihn zu warnen. Es war umgekehrt der Fall gewesen. Doch Erfolg hatte der Overlord der Chiss nicht gehabt. Ganz im Gegenteil. Er hatte sich, ohne es zu wissen ein Lichtschwert in den Bauch gerammt. Armer Janem. Schon bald würden die Fallen zuschnappen. Schon bald...


Inquisitorin Arica...

Kurz schloss er sein Auge um es wenige Sekunden danach wieder zu öffnen...

Ja, ich habe bereits damit begonnen. Wilson, Menari's erster Schüler ist wieder zurückgekehrt. Doch seine Ansichten stellen eine Perversion unserer Traditionen dar. Ranik intrigierte schon seit längerem. Die Überbleibsel seines Lebens befinden sich hier in seinem ehemaligen Quartier...

Mit einer ausholenden Geste verwies er dabei auf die zerstörte Einrichtung des Deformierten...

und selbst Kira, meine einstige Schülerin zollte nur dem Verrat den Tribut... Alle drei befinden sich von nun an in der Verbannung... und es werden sicherlich noch weiter folgen. Janem legte mir nahe, seine Schüler nicht mehr zu verurteilen... Wir werden uns seiner annehmen müssen. Er ist der größte Feind...

Ein Mann, der Kleidung nach zu urteilen ein Adjutant des Imperators erschien in dem mittlerweile unbewohnten Quartier. Der Mann mußte nichts sagen. Er spürte die Anwesenheit des Imperators. Seine Wogen, die er in der Macht schlug, ließen ihn Hoffnung schöpfen. Solange der Imperator sich auf Bastion befand, würde niemand es wagen, weiterhin gegen den rechtmäßigen Inhaber des Throns vorzugehen. Dennoch erhob der Mann das Wort und wies beide, Arica und Allegious an, sich im Thronsaal einzufinden. Mit ihren besten Schülern. Und sie sollten sich über ein Ritual informieren. Irritiert blickte er zu Arica[7B] auf, die geringfügig länger war als er. Nicht größer, aber länger, ein entscheidender Unterschied, schließlich hatte er sie damals beinahe vernichtet.

Mit einer Geste, mit er ihr klarmachte, einen Moment inne zu halten, schritt er zu dem Datenterminal des Quartiers, welches sich als einzigstes elektronisches und funktionsfähiges Medium erwies. Er klappte eine seiner kybernetischen Fingerkuppen um unter der ein Anschluss zum Vorschein kam der mit so gut wie allen elektronischen Geräten kompatibel war. Im geheimen Archiv suchte er, soweit er darauf Zugriff erhalten hatte, denn Kratas AFC-Kommando war ihm verborgen geblieben, nach dem Ritual namens "Path of Phollow". Er würde schnell fündig, wobei ihm mit Nachdruck das Gefühl anmutete, dass er es hatte schnell und leicht finden sollen. Vielleicht hatte der Imperator jenen Schritt schon weit im vorraus geplant.

Ein Holoprojektor fuhr aus dem Terminal heraus und verriet beiden die groben Instruktionen für das Ritual. Die Prüfung zum Sith Executor!? Allegious kybernetisches Herz mußte dem Adrenalinschub des Inquisitors nachkommen und beschleunigte den Herzschlag. Er war doch noch nicht bereit. Er war gerade erst dabei zu lernen, wie der Machtsturm funktionierte, er hatte ihn noch nicht einmal praktisch angewandt. Seine Gedanken überschlugen sich wild. Az war nicht hier! Sie befand sich auf Mission. Wenn man sie brauchte, war sie nie zugegen. Mighella konnte er nicht mitnehmen. Zumindest nicht als zu prüfende Kandidatin. Taral war wohl kaum etwas, das man als Schüler nennen konnte. Es blieb nur Jolina. Aber wie würde er sie dazu überzeugen können? Es war höchst gefährlich für die Schüler die mitteilnahmen. Wenn Allegious versagte, starben sie beide. Er würde ihr nichts sagen, was sie nicht wissen durfte. Mit der Macht vermittelte er seinen Schülerinnen ein Gefühl höchster Dringlichkeit, sich bei ihm wieder einzufinden. Er würde ihr lediglich sagen, dass dies ihre Möglichkeit war, sich dem Rang einer Apprentice als würdig zu erweisen.

Fieberhaft dachte er nach. Warum jetzt dieser Schritt. Executor bedeutete für ihn der ultimative Schritt zur Macht. Das war die letzte Stufe, und die höchste Ehre die der Imperator einem Sith zuteil lassen werden konnte. Als Sith Executor mußte er absolut niemandem mehr Rechenschaft ablegen... Loyalität... Einzig und allein dem Imperator. Schon wieder dieses Wort, welches ihm seit Monaten nicht mehr aus dem Hirn weichen wollte. Vielleicht war Phollow der Meinung, dass es Zeit war, Klartext zu reden. Janem würde vor Neid erblassen und verstummen. Er würde absolut keine Handhabe ihm gegenüber mehr haben. Damit würde sein Griff nach der Macht mehr als frühzeitig, als beendet gelten. Was für ein Schlag ins Gesicht der Verbannten wenn sie davon erfuhren...


Es scheint, als würden wir bald in der Lage sein, die Verschwörer im Keim ihrer Intriganz am Schopfe zu packen und auf den Scheiterhaufen des Versagens zu werfen. Es gibt kein Versagen. Frieden ist eine Lüge. Es gibt nur Leidenschaft. Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.

Arica begann nun mitzusprechen. Sie hatten den Kodex schon früh auswendig gelernt. Er besaß die elementarsten Wahrheiten. Wer den Kodex verstand, verstand auch das Wesen der dunklen Seite der Macht.

Durch Kraft erlange ich Macht. Durch Macht erlange ich den Sieg. Der Sieg zerbricht meine Ketten... und jene die es wagen derzeit den Thron an sich zu schmieden. Ich nehme Jolina, meine jüngste Schülerin. Sie besitzt großes Potential und es wird ihre Prüfung als Apprentice sein. Nehmt ihr Nexx? Lord Phollow ist in der Tat der Stärkste und derjenige mit dem größten Weitblick. Nur so... sind die Grenzen des Imperiums gewahrt...

Kurz nickte er dem Zabrak zu. Die Schüler von Arica waren über den Vorwurf des Verrates erhaben, ganz im Gegensatz zu seinen, wobei er unweigerlich wieder an Kira dachte. Eines Tages würde er ihren Kopf von dem mehr als nur geschändeten Rumpf trennen. Er verwarf jeglichen Gedanken, an den verrat seiner Person gegenüber. es galt nun auf seiner Schülerinnen zu warten und sich dann dem Ruf des Imperators zu beugen. Er würde seinem Imperator bald wieder zu Füßen liegen können... Loyalität...

Sith Orden – Raniks Quartier – mit Arica, Nexx und Taral
 
~Sith-Orden – Trainingsraum – Jolina, Mighella ~

Das die junge Adeptin so unverhohlen mit ihrem Erstaunen zur Schau kam, hätte die Dathomiri nicht gedacht. Es stimmte sie aber milder. Nahm die Anspannung die sie ihr gegenüber verspürt hatte. Offenbar war sie jünger als gedacht, oder aber sie war schlichtweg erstaunt über den bis jetzt eröffneten Werdegang der ehemaligen Nachtschwester. Und während sie auf die Worte der Adeptin wartete reiste ihr Geist kurz zurück und im Zeitraffer liefen all die bereisten Welten vor ihrem geistigen Auge vorbei. Wieder einmal, wie es hin und wieder nun mal so vorkam, realisierte sie wie lange sie doch unterwegs gewesen war. Und dabei war das nicht der längste Teil ihres Lebens gewesen.

„Das mag so wohl stimmen. Er ist mächtig, das kann selbst ich zu erahnen und ihr, als seine Adeptin werdet um sein Können in der Macht sicher die besseren Worte finden als ich es vermag.“

Der Kommentar das sie die Macht nicht nutzen könnte, entlockte ihr ein grinsen, doch sie schaffte es, dieses grinsen eher betrübt, trauernd erscheinen zu lassen. Ja, es war schade, schade das sie nicht hier und jetzt mit Jolina trainieren konnte. Selbst sie würde ihr helfen können, wo sie doch gerade wieder von vorne anfing. Aber damit musste sie leben. Lieber einzig und allein von Allegious unterwiesen werden und es richtig erlernen als die Techniken einer Adeptin zu vertrauen. Wobei man bei dieser Adeptin – mit diesem Meister – davon ausgehen konnte, dass sie ihr Können sich schon stark verfeinert hatte.

„Danke, für eure schmeichelnden Worte, Jolina.“

Meinte sie schlicht und nickte ihr zu. Und wurde von der nächsten Frage, die sie ehrlich gesagt schon eher erwartet hatte, nicht sonderlich überrascht. Aber sie passte gerade weitaus besser in den Kontext, als zu Anfang. Für die Antwort darauf, musste sie aber weiter ausholen, als sie es eben getan hatte. Denn dieser Grund reichte zurück, bis zu ihrer Geburt.

„Mein Volk. Ich bin eine geborene, reinrassige Dathomiri und Tochter einer großen Kriegerin des Clans ‚Rasender Fluss’. Ich weiß nicht in wie weit ihr mit meinem Volk vertraut seit, aber eine jede Dathomiri ist mit der Macht verbunden. Von 100 neuen weiblichen Nachfahren sind es höchstens 2 die nicht mit der Macht verbunden sind. Ich… ich hatte das Pech eines dieser Kinder zu sein.
Und es ist wahrlich nicht einfach nur unter Machtbegabten Wesen zu leben und selber ausgeschlossen zu sein, weil man sie nicht nutzen kann. Und so begann ich nach Wegen zu suchen, ob ich die Macht nicht in mir erwecken könnte. Ich bereiste den gesamten Planeten, besuchte jeden Clan, selbst die Verstoßenen Nachtschwestern, die in etwa als ein Sith Analog gesehen werden können – auf Dathomi jedenfalls – doch ich wurde nicht fündig. Aber das was ich fand, war die Vielfalt an Techniken und Anwendungsformen der Macht, die in den unterschiedlichen Clans ihren Platzen fanden. Da mir jedoch versichert wurde, mehrfach das man mit Techniken der Sith weitaus mehr erfolg erzielen würde, bei meinem vorhaben – wenn überhaupt – begann ich bereits auf Dathomir alles zusammen zu tragen was ich finden konnte. Und mehr und mehr… pendelte ich au diesen Weg ein. Die Traditionen und Riten, die in den Reihen der Nachtschwestern gehalten wurden, waren faszinierend, atemberaubend. Rituale von unglaublicher Schönheit und schrecklicher Macht zugleich.

Mit dem was ich auf Dathomir erfuhr, wuchs mein Wunsch mehr zu erfahren umso mehr ich in meine Finger bekam. Und so begann ich meine Reise durch die Galaxis. Und heute stehe ich hier. 181 Jahre nach meiner Geburt und kann von mir behaupten fast lückenlos über die Geschichte der Sith bescheid zu wissen, ihre Techniken, Traditionen und Riten zu kennen wie keiner zuvor und doch… doch kann ich die Macht nicht nutzen…
Vielleicht findet euer Meister einen Weg, doch ich bezweifle es. Die Texte und Tafeln hätten mir schon längst einen Hinweis gegeben. Aber selbst ohne die Macht bin ich von dem, was ich bis jetzt erleben durfte mehr als berauscht…“

Bevor jedoch eine der beiden Frauen etwas sagen konnte, war da plötzlich etwas, das sie stark dazu drängt ihren Meister wieder aufzusuchen. Woher es kam konnte sie sich nicht erklären, doch als auch Jolina reagierte, richteten sich beide auf und machten sich daran den Trainingsraum zu verlassen.

„Wenn ihr später noch fragen habt, könnt ihr so gerne Stellen, Jolina



~Sith-Orden – Trainingsraum – Jolina, Mighella ~
 
Zuletzt bearbeitet:
[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus & Enui ]


B.A. hörte den Ausführungen seines Ausbilders zu. Es schien kein Problem zu sein, die Macht in andere Bereiche zu lenken, umso mehr Kraft zu erlangen. Vermutlich war es nicht sonderlich sinnvoll so etwas zu tun, immerhin war man in der Lage mit der Macht weitaus mehr anzustellen. Der Mensch hatte zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht all die fantastischen Dinge gesehen, die möglich waren, aber unmöglich schienen. Doch Enui schien noch nie etwas über die Machtbenutzung zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit gehört zu haben. Er bot aber an, diesem Thema in Zukunft nachzugehen ? gemeinsam. Dies wäre vielleicht eine sehr gute Methode um andere Bereiche, in denen der ?Knockaround Guy? weniger talentiert war, auszugleichen.

Dem Menschen gefiel der Gedanke eine Art Schutzschild um seinen Körper zu bilden, der etwaige Gegenstände, die andere mithilfe der Levitation auf ihn warfen, abzuwehren. So konnte er genau solche Gegner in den Nahkampf zwingen. Sicherlich würde er diesem Aspekt der Macht früher oder später nachgehen, aber vorerst musste er sich vielleicht noch auf einige Grundaspekte konzentrieren und allgemein an seinem Verständnis der Macht arbeiten. Zum Schluss gab er ihm den Rat sich von den bisherigen Vorstellungen zu lösen ? dies versuchte B.A. bereits. Allerdings war es schwerer, als man zunächst glauben mag. Trotzdem würde er den letzten Ratschlag versuchen zu beherzigen und damit war das Training beendet.

Wie ein Schatten verließ der Nagai den Raum und auch der Mensch bewegte sich behäbig aus dem Raum. Eigentlich war er müde, erschöpft und wollte sich eigentlich hinlegen, aber vorher musste er noch etwas Essen. So viel Energie, wie er heute verloren hatte, musste ja auch dem Körper wieder zugeführt werden. Die Kantine war nicht sehr gut besucht, also konnte er sich schnell etwas zu Essen schnappen und es hinunterschlingen.


*gääääähn* Es wird Zeit ins Bett zu gehen?

Reckend und streckend stand er auf und bewegte sich zu seinem Quartier. Erst wollte sich B.A. noch einige Gedanken machen im Bett, aber nach dem ausziehen der Klamotten fiel er eher wie ein nasser Sack zu Bett und schlief sofort ein.

Am nächsten Morgen sprang der Adept unter die Dusche und zog sich seine Trainingskleidung an. Er wusste nicht genau wie lange er geschlafen hatte, aber so erschöpft wie er war, konnte es gut sein, dass es länger war als sonst. Also machte er sich schnell auf den Weg zum Trainingsraum, in dem Enui schon erwartete. Und seine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn der Apprentice war schon im Trainingsraum. Aber neben einem ungewöhnlichen Lächeln auf dessen Gesicht standen dort auch noch 3 Droiden. Die Augenbrauen zu einem fragenden Gesicht hochziehend, wurde seine Unwissenheit durch seinen Ausbilder aber schnell beendet.


Blasterschüsse abwehren ? mit einem Schwert?

Murmelte der Mensch kurz fragend, aber seinen Ausbilder dabei nicht weiter störend. Viele Gedanken schossen in seinen Kopf. Es war kein Wunder, dass diese Sith solch eine Waffe benutzten, wenn selbst Fernkampfwaffen wie Blaster keinen wirklichen Schaden anrichten konnten. Die Waffe war also noch mächtiger, als er sowieso schon zu Anfang vermutete. B.A. schien sichtlich begeistert? sowohl von der Waffe, als auch von der Übung. Doch was meinte er mit verbundenen Geistern? Keine Fragen? OH DOCH!

Bevor der Mensch jedoch etwaige Fragen stellen konnten, bekam er ein Übungsschwert zugeworfen. Der Nagai gab den Droiden den Befehl anzugreifen und zündete die Klinge seines Schwertes. B.A. tat dies ebenfalls und ließ seine Klinge ebenfalls ausfahren. Vielleicht hatten sie später noch Zeit über die Sache mit den verbundenen Geistern zu reden. Nun ging es erst mal darum die Blaster abzuwehren. Schnell konnte er sich auf die Blaster konzentrieren, dank der schon frühzeitig erlernten Machtsinne. Bevor die Droiden anfingen zu schießen, gelang es dem Menschen zu spüren in welche Richtung die Waffen gerichtet waren und tänzelte umher.
*zisch* *zosch* *zasch*
Die ersten 3 Schüsse waren abgefeuert, allerdings gelang nur ein Schuss in seine Nähe. Jedoch konnte er diesem ausweichen, weil er nie in der Schußbahn blieb, sondern ständig in Bewegung. Doch die Droiden würden immer schneller schießen, also musste er versuchen, wie in den Übungen des Vortags, sich mit Hilfe der Macht schnellere Bewegungen und Reflexe anzueignen.


B.A. schloss kurz die Augen um seinen Körper mit der Macht zu speisen, aber immer noch mit den Sinnen bei den Blastern. Und es klappte schnell. Gerade als er wieder seine Augen öffnete, kam die zweite Salve auf ihn zu, aber dieses Mal waren es 2 Schüsse. Durch die schnelleren Reflexe konnte er denen problemlos ausweichen. Er hatte es geschafft, er wurde im Umgang mit dieser Art der Machtbenutzung immer besser. Zufrieden schaute er rüber zu Enui, bis die nächsten Schüsse auf sie abgefeuert wurden. Die Frequenz erhöhte sich ? die Pausen wurden immer kürzer, doch es gelang ihm immer auszuweichen. Was hieß in diesem Sinne ?ausweichen?? Es war mehr ein voriges vermeiden der Flugbahn der Schüsse, weshalb er noch nicht getroffen wurde. Es war nicht so, dass er so schnell war, dass er einem Feuerhagel oder Ähnlichem ausweichen konnte. Bisher war meist nur ein Blaster auf ihn gerichtet. Nun musste er aber versuchen die Schüsse mithilfe des Schwertes abzublocken.

Der ?Knockaround Guy? konzentrierte sich auf die Flugbahn des Blasters und versuchte seinen Körper aus der Bahn zu nehmen und dafür das Schwert in diese zu befördern. Er war schnell, seine Reflexe waren gut. Trotzdem gelang es ihm nicht ganz den Schuss mit dem Schwert abzublocken, knapp rechts neben dem Schwert ging der Schuss vorbei. Dafür traf ihn ein Schuss einer anderen Waffe an der rechten Schulter. Er hatte sich zu sehr auf den anderen Droiden konzentriert und dafür die Quittung bekommen. Aber es war nur ein kleiner Streifschuss, nicht weiter der Rede wert.

Nächster Versuch!

Dieses Mal konzentrierte er sich auf alle Droiden, auf alle Waffen und auf alle Flugbahnen. Auch wenn sie nicht alle auf ihn gerichtet waren in diesem Moment. Die nächste Salve wurde abgeschossen. Ein Schuss ging rechts an ihm vorbei und um den anderen Schuss abzublocken führte er das Schwert in die Flugbahn ? es saß perfekt. Es klappte tatsächlich! Etwas überrascht und auch erfreut, dass er es so schnell hinbekam, versuchte er immer mehr Schüsse abzublocken?

Nach einiger Zeit schaute er rüber zu Enui und sah seine eleganten, leichtfertigen Bewegungen. Sie standen doch sehr im Kontrast zueinander. Immerhin waren seine Bewegungen komplett anders geprägt.


Wie war denn das mit den verbundenen Geistern gemeint?

Fragte er den Nagai neben ihm, während er weiter versuchte die Schüsse zu verteidigen.


[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus | Enui & Droiden ]
 
Zurück
Oben