Craton Minara

Craton Minara

Dopa maskey
​
Name: Craton Minara
Sith-Name / Alias: Dopa Maskey
Alter: 23
Heimatwelt: Unbekannt (Mirial?)
Spezies: Mirialaner
Profession: Sith; ehemaliger Schmuggler, Pilot, Dieb sowie Schrott- und Artefakthändler
Fraktion: Sith-Orden / Galaktisches Imperium
Status: SithKrieger
Ehemaliger Schüler von Darth Angelus.

Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Blau
Größe: 183 cm
Gewicht: 73 kg


Aussehen & Statur:

Schlanker, durchtrainierter Körperbau, der auf tägliche Übungen und ein Leben in engen Raumschiffen, Wartungsschächten und auf der Flucht hindeutet. Seine Bewegungen besitzen eine beinahe tänzerische Eleganz und wirken häufig leichter und fließender, als man es von einem bewaffneten Kämpfer erwarten würde.

Wie für einen Mirialaner typisch besitzt Craton grüne Haut und geometrische Tätowierungen im Gesicht. Schwarzes Haar und auffallend blaue Augen bilden dazu einen deutlichen Kontrast.

Seit seinem Aufstieg innerhalb des Sith-Ordens ist sein Auftreten kontrollierter geworden. Wo er früher vornehmlich wie ein Raumfahrer, Schmuggler oder Gelegenheitsdieb wirkte, beginnt er inzwischen bewusst ein eigenes Erscheinungsbild für Dopa Maskey zu formen.



Sprachen:
  • Mirialan [Muttersprache]
  • Durese [fast fehlerfrei]
  • Huttisch [fließend]
  • Basic [Zweitsprache]


Fähigkeiten:
  • Pilot: Erfahrener und risikofreudiger Pilot kleiner und mittlerer Raumfahrzeuge. Besonders sicher fühlt er sich bei improvisierten Manövern, Fluchten und ungewöhnlichen Flugrouten.
  • Täuschung & Infiltration: Craton ist geübt darin, Rollen anzunehmen, Ausreden zu improvisieren und seinem Gegenüber genau das Bild zu präsentieren, das dieser erwartet oder sehen möchte.
  • Schmuggel & Unterwelt: Kennt Arbeitsweisen, Umgangsformen und Gepflogenheiten von Schmugglern, Dieben, Hehlern, Hutten und kleineren Verbrecherorganisationen.
  • Technik: Kompetenter Techniker mit besonderer Erfahrung bei Raumschiffen, Reparaturen und improvisierten technischen Lösungen.
  • Fernkampf: Geübter Blasterschütze. Kein ausgesprochener Scharfschütze, dafür durch zahlreiche Feuergefechte und praktische Erfahrung kampferprobt.
  • Nahkampf: Geübt mit Messern, Dolchen und Vibroklingen. Bevorzugt schnelle, bewegliche und oftmals unorthodoxe Techniken.
  • Lichtschwertkampf: Ausgebildet, jedoch noch weit davon entfernt, ein Meister der Klinge zu sein. Seine Stärken liegen in Beweglichkeit, Improvisation, Finten und darin, den Rhythmus seines Gegners zu lesen.
  • Beobachtung: Craton achtet auf Körpersprache, Gewohnheiten, Hierarchien und Schwachstellen. Er beobachtet nicht nur Personen, sondern auch die Systeme und Strukturen, in denen sie sich bewegen.


Machtfähigkeiten:

Cratons Ausbildung in der Macht begann spät und verlief alles andere als systematisch. Vieles lernte er zunächst instinktiv und unter extremem Druck, ehe Darth Angelus begann, seine Fähigkeiten gezielt auszubauen. Seine Fähigkeiten sind deutlich gewachsen, bleiben jedoch stark von Konzentration, Emotion und Situation abhängig.

Wie weit seine Kenntnisse und Fähigkeiten inzwischen reichen, zeigt sich meist erst dann, wenn es darauf ankommt.



Schwächen / Defizite:
  • Kleptomanie: Selbst in vollkommen unpassenden Situationen verspürt Craton den Drang, Dinge an sich zu nehmen, die ihm nicht gehören.
  • Selbstüberschätzung: Er vertraut darauf, sich aus beinahe jeder Lage herausreden, herauskämpfen oder herausfliegen zu können und geht deshalb Risiken ein, die vernünftigere Personen meiden würden.
  • Spielernatur: Craton betrachtet viele Situationen wie eine Partie Sabbacc. Hat er bereits viel riskiert, neigt er dazu, noch einmal zu erhöhen, statt rechtzeitig auszusteigen.
  • Abneigung gegen Kontrolle: Gefangenschaft, Fremdbestimmung und insbesondere geistige Manipulation gehören zu seinen größten Ängsten. Befehle akzeptiert er nur schwer, wenn er die Autorität seines Gegenübers nicht anerkennt.
  • Verletzter Stolz: Niederlagen, Unterschätzung und vor allem das Gefühl, einer Situation nicht gewachsen zu sein, beschäftigen Craton weit länger, als er zugeben würde. Häufig reagiert er darauf nicht mit Rückzug, sondern mit noch mehr Ehrgeiz und Risiko.


Charakterliche Einschätzung:

Auf den ersten Blick wirkt Craton Minara arrogant, respektlos und unbekümmert. Er scherzt in Situationen, in denen andere schweigen würden, flirtet mit der Gefahr und besitzt das Selbstvertrauen eines Mannes, der fest davon überzeugt ist, auch aus dem nächsten Desaster irgendwie wieder herauszukommen. Viel davon ist Fassade. Craton hat früh gelernt, anderen das zu zeigen, was sie sehen wollen. Der dreiste Schmuggler, der verängstigte Gefangene, der charmante Taugenichts, der gehorsame Diener oder der gefährliche Sith können gleichermaßen Rollen sein, wenn sie ihm einen Vorteil verschaffen. Dabei beobachtet er nicht nur Personen, sondern Systeme. Hierarchien, Sicherheitsvorkehrungen, Abhängigkeiten, Gewohnheiten und Schwächen interessieren ihn oftmals mehr als offensichtliche Stärke. Für ihn besteht ein Kampf nicht zwangsläufig daraus, einen Gegner zu überwältigen. Manchmal genügt es herauszufinden, welche Schraube gelöst werden muss, damit dessen gesamtes Kartenhaus zusammenbricht. Unter dieser Fassade liegt eine tiefe Angst vor Ohnmacht.
Nicht Schmerz oder selbst der Tod gehören zu seinen größten Ängsten, sondern die Vorstellung, nicht mehr Herr seiner eigenen Entscheidungen zu sein. Gefangenschaft, geistige Manipulation und erzwungene Abhängigkeit treffen ihn deshalb wesentlich härter als körperliche Gewalt. Freiheit besitzt für ihn beinahe den Stellenwert eines persönlichen Dogmas.
Er respektiert Stärke, Wissen und Können, verwechselt Respekt jedoch nicht mit Gehorsam. Wer ihm etwas beibringt, ihm Nutzen bringt oder seine Überlegenheit glaubhaft beweist, kann sich seiner Loyalität zumindest zeitweise sicher sein. Wer versucht, ihn zu besitzen, muss hingegen damit rechnen, irgendwann auf seiner Liste offener Rechnungen zu landen.
Craton betrachtet viele Entscheidungen wie eine Partie Sabbacc. Er beobachtet, blufft, erhöht den Einsatz und versucht den Moment zu erkennen, in dem sein Gegenüber die Nerven verliert.
Sein größtes Problem dabei:
Er steigt nur äußerst ungern rechtzeitig aus.
Aus Craton Minara wurde nicht deshalb Dopa Maskey, weil eine dunkle Persönlichkeit ihn übernommen hätte. Er nahm sich den Namen, nachdem er jenen Teil seiner selbst bezwungen hatte, der ihn beherrschen wollte. Ganz verstummt sind die Stimmen am Rand seiner Gedanken jedoch nie. Heute ist Dopa Maskey keine zweite Persönlichkeit mehr. Es ist ein Versprechen an sich selbst.




Werdegang:

Solange Craton sich erinnern kann, flog er gemeinsam mit seinem Onkel durch die Galaxis. Von ihm lernte er das Leben eines Raumnomaden von der Pike auf: fliegen, reparieren, handeln, schmuggeln und verschwinden, bevor die Behörden zu viele Fragen stellten. Sein Onkel hatte sich auf historische Artefakte spezialisiert. Manche davon waren mit der Macht verbunden und konnten bei den richtigen Sammlern enorme Summen erzielen. Mit sechzehn Jahren konnte Craton ein Raumschiff fliegen, eine improvisierte Reparatur durchführen und wusste bereits, welche Beamten sich leichter bestechen als überzeugen ließen. Als er ungefähr achtzehn war, trennten sich ihre Wege nach einem missglückten Glücksspiel und erneuten Problemen mit dem Gesetz. Von diesem Zeitpunkt an schlug sich Craton alleine als Pilot, Schmuggler, Dieb sowie Schrott- und Artefakthändler durch die Galaxis.

Ein vermeintlich einfacher Diebstahl auf Thule veränderte sein Leben. Craton wurde vom Sith-Orden gefangen genommen, gefoltert und aufgrund seiner Machtempfänglichkeit nach Bastion gebracht. Dort lernte er rasch, dass ein Jünger entweder unterging oder sich über die Masse erhob. Nach einer ersten Zeit im Tempel wurde er Schüler von Lady Zoey Liviana und begleitete sie auf eine verdeckte Mission nach Lothal. Die Ereignisse dieser Mission und schließlich der Bruch mit seiner Meisterin brachten ihn körperlich und geistig an seine Grenzen. In dieser Zeit entstand Dopa Maskey – zunächst als dunkles Spiegelbild all dessen, was Craton werden könnte.

Nach seiner Flucht von Lothal kehrte Craton aus eigenem Entschluss nach Bastion zurück. Statt erneut um einen Meister zu bitten, bot er seine Fähigkeiten verschiedenen Sith an und traf schließlich auf Darth Angelus. Was als geschäftliche Zusammenarbeit begann, entwickelte sich zu einer tatsächlichen Meister-Schüler-Beziehung. Angelus lehrte ihn, Angst und Zorn nicht als Schwächen zu verdrängen, sondern als Werkzeuge zu verwenden. Unter seiner Führung lernte Craton, seine bisherigen Fähigkeiten mit den Möglichkeiten eines Sith zu verbinden und sich zugleich gegen jene Form der Kontrolle zu wehren, die ihn seit Thule verfolgt hatte. Schließlich erklärte Darth Angelus seine Ausbildung für beendet und erkannte ihn als Sith an.
Craton verzichtete auf einen pompösen Titel. Stattdessen nahm er einen Namen an, den er sich bereits erkämpft hatte: Dopa Maskey. Seitdem beschäftigt ihn weniger die Frage, wie man überlebt.

Sondern: Was ist Macht?
Und was muss ein Mann hinterlassen, damit sie nicht gemeinsam mit ihm stirbt?




Bewaffnung & Ausrüstung:
  • Lichtschwert „Skorpion“: Rotklingige Waffe, die Craton dem Shatajir des Kultes des Fleisches abnahm und seitdem als persönliche Waffe führt.
  • A-180 Blasterpistole: Bevorzugte Seitenwaffe, meist am Rücken oder Gürtel getragen.
  • Messer und Vibroklingen: Craton führt fast immer wenigstens eine zusätzliche Klinge verborgen am Körper.
  • Modifizierte Rüstung: Leichte, auf Beweglichkeit ausgelegte Kombination aus Armorweave, Ledris und Plastoid. Die ursprünglichen imperialen Markierungen wurden entfernt und die Rüstung mit roten Akzenten individualisiert.
  • Helm: Passend zur Rüstung modifiziert und mit verschiedenen Sicht- sowie Schutzfunktionen ausgestattet.
  • Mehrzweckgürtel: Platz für Comlink, Datenträger, Werkzeug, Messer und kleinere Ausrüstungsgegenstände.
  • S-4O: Persönlicher Dienerdroide von Dopa Maskey.


Wichtige Beziehungen:
  • Darth Angelus: Ehemaliger Meister. Einer der wenigen Sith, denen Craton aufrichtigen Respekt entgegenbringt, da Angelus ihm nicht nur Gehorsam abverlangte, sondern ihm tatsächlich Wissen vermittelte und schließlich seine Freiheit zurückgab.
  • Darth Draconis: Patron und Auftraggeber. Craton bezeichnet ihn gelegentlich als Domkamoky – Pate. Die Beziehung beruht vornehmlich auf gegenseitigem Nutzen.
  • Lady Zoey Liviana Leon : Ehemalige Meisterin. Craton betrachtet ihre Entscheidung, ihn auf Lothal fallen zu lassen, als Verrat. Die offene Rechnung ist nicht vergessen.


Gläubiger & alte Schulden:
  • 10.000 Credits bei Morba dem Hutten
  • 2.500 Credits beim IGV
  • ein Dutzend alderaanische Kunstwerke
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben