Dathomir

Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - neben der Ausrüstungskammer - Arkon, Hirjul und Tyrus

Arkon und Hirjul musterten Tyrus mit einem skeptischen Blick und sahen sich dabei immer mal wieder an. Der ältere der beiden Hexer urteilte schließlich zuerst.

“Bei dem Kampf mit den Hexen geht es darum sie zu erst zu treffen. Klar?”
“Natürlich!”
“Und warum trägst du dann so viel Plunder mit dir herum? Sie sind meistens nur mit einem Schwert oder Dolch bewaffnet, von Natur aus schon kleiner, schneller und wendiger. Du wirst tot sein bevor du auch nur auf eine einschlagen kannst.”


Hirjul stellte sich neben Arkon und hob arrogant die rechte Augenbraue.

“Ich glaube sogar das du sie nicht einmal zu Gesicht bekommen wirst, bevor sie dich erwischen.”
“Also leg alles unnötig ab. Die Schwerter zum Beispiel. Dann diese Robe, die dich sowieso nicht schützt.”
“Und dann erst diese alberne Maske. Du bist nur nach dem Äußeren gegangen nicht wahr?”
“Und hast dabei nicht berücksichtigt das sie viel zu schwer ist.”
“Schutz allein reicht nicht wenn dich die durch die Macht gelenkten Giftpfeile der Hexen treffen. Nicht alle sind so schwach wie die Hexe, die dich geweckt hat.”
“Wir warten bis du dich erleichtert hast.”


Die beiden Hexer wandten sich ab und sprachen wieder lese miteinander...

*** Während dessen...***

Ein paar Kilometer vom Dorf der Hexer entfernt, war Mogora gar nicht so erfreut über die Niederlage von Hakara, egal wie gut ihre Ausrede auch war.

“Ich dulde diese Unfähigkeit nicht! Wachen! Schafft sie raus und richtet sie.”
“Herrin! Bitte nicht. Lasst mich meine Fehler wieder gut machen. Bitte!”


Doch die oberste Hexe sah starr nach vorne und gab der niederen Untergebenen einen Fußtritt als diese ihren persönlichen Bereich mit ihrem Geruch schändete. Niemand durfte ihr so nah kommen!

“Ich werde auch an forderster Front für euch kämpfen!”

Die beiden bulligsten Hexen die es im Dorf gab packten die im Gegensatz zu ihnen wie ein Kind wirkende Hakara an den Schultern und Armen und rissen sie so unsanft mit sich, wie es ein Wookiee nicht hätte besser machen können. Als sie dann am Rand des Eingangs war, raffte sich die gepeinigte Dienerin nochmals auf und warf der Anführerin ein paar letzte Worte zu.

“Ich werde alles tun was ihr verlangt. ALLES!”

Dann war sie auch schon draußen und ein paar Augenblicke später ein paar Zelte weiter unten am Hügel. Ohne groß zu zögern traten die beiden Wachen auf sie ein und versuchten wohl so ziemlich jede Körperstelle zumindest einmal zu erwischen. Jeder hilflose Versuch von Hakara sich dagegen zu wehren animierte die beiden Mannsweiber nur noch mehr und sie droschen wilder auf sie ein als zuvor.

“Halt.”

Die beiden Hexen, dich sich schon fast in so etwas wie einem Blutrausch befunden hatten, hielten inne und senkten respekt - und ehrfurchtsvoll ihre Häupter. Mogora, in Begleitung von Scillara die das Urteil im Zelt der Anführerin mitgehört hatte, kam auf sie zu und stellte sich zwischen ihre Beschützer.

“Ich habe keine Verwendung mehr für dich und es wäre mir egal wenn die Rancors dich zum Abendessen serviert bekommen, aber Scillara scheint dich noch gebrauchen zu können.”

Unfähig noch irgendwas sagen zu können, spuckte die Dienerin einfach nur eine Menge Blut vor die Füße einer Wache und hustete sich dann weiter das Leben aus dem Leib.

“Richtig. Ich habe gehört was du gesagt hast und eigentlich schreit dieser Angriff nach Rache. Aber wir sind zu schwach dafür. Deswegen wirst du in das Dorf der “Gezackten Schlangen” gehen und Racknor darum bitten uns zu helfen das Lager der Hexer zu überrennen.”

Racknor war eigentlich nicht der richtige Name der mächtigen Hexe und Clanführerin, doch hatte sie bisher nicht ihre wahren Namen preis gegeben. Selbst ihre eigenen Clanmitglieder kannten ihn kaum. Nur wenige, wie zum Beispiel ihre als hochintelligent geltende Stellvertreterin. Das man ihren Namen nicht kannte war jedoch zweitrangig, denn wichtiger war die Tatsache das dieser Clan in der Regel mit niemandem zusammen arbeitete. Verständlich, da er drei mal so groß war wie jeder andere Clan in der Nähe des Äquators. Doch aus irgend einem Grund schien Racknor es jedoch nach wie vor nicht auf die rebellischen Hexer abgesehen zu haben. Dabei stammten sicherlich an die 10 Hexer aus ihrem Clan, wo sie einstmals Sklaven gewesen waren. Sie hatten sich befreien können und selbst einen Clan gegründet und dennoch...

“Du wirst dort hingehen und diesen Pakt besiegeln.”
“Und zwar morgen, damit wir schon nächste Woche Arkon und seine Bastarde auslöschen können.”


***Kurz darauf***

Als Tyrus wieder aus der Ausrüstungskammer heraus kam, sah er ganz anders aus als wie noch vor 10 Minuten. Nun schien er auch den Zettel an der Wand und die Wage davor bemerkt zu haben, die jeder Neuling benutzen sollte um ihr ideales Kampfgewicht erreichen zu können. Das Lanvalok befand sich nach wie vor an seinem Arm, wohingegen sein Gesicht nun von einer dunkelbraunen harten aber weit aus leichteren Maske bedeckt wurde. Die schwarze war sicherlich fünf mal so schwer und nur ebenso gepanzert gewesen. Dafür hatte sie aber den Nachteil das sie nicht auf jedes Gesicht passte, also weniger flexibel war als die schwarze Maske. Aber ihm schien sie zu passen.

Na das sieht doch schon viel besser aus.”
“Und wann werden die Hexen jetzt kommen?”
“Schwer zu sagen.”
“Sie sind uns deutlich unterlegen und werden sich deswegen mit einem anderen Clan zusammentun. Vielleicht mit dem “Roten Morgen Clan” oder dem “Tiefschwarz Klauen Clan” .”
“Oder mit dem “Gezackten Schlangen Clan”
fügte Arkon hinzu und grinste ungläubig.

Es war einfach unmöglich das sich irgend jemand mit diesem Clan zusammentat.

“Vergiss nicht den “Rotblut Klingen Clan.”

Während es unwahrscheinlich war das man sich mit dem Clan Racknors verbünden konnte, so war es unmöglich sich mit dem größten und mächtigsten Clan des Planeten zusammen tun zu können, die sich mit dem Imperium zusammen getan haben und deswegen so einflussreich waren. Glücklicherweise befand sich dieser Verbund der mächtigsten Dathomirhexen auf der anderen Seite des Planeten und waren so keine Gefahr. Es war vor allem deswegen wichtig, da sie sich gerade wieder ausbreiteten und ein schwächeren Clan nach dem anderen überrannten, die stärksten Hexen dieser in sich aufnahmen und den Rest abschlachteten.

“Aha” gab der dunkle Neuling von sich und versuchte nicht mal zu verbergen das er nicht einen von diesen Clans kannte.

“Da wir also nicht wissen wann sie angreifen, werden wir die umliegenden Dörfer ausspionieren.”
“Wie? Tarnen wir uns als Sklaven?”
“Oh nein Jüngelchen. Wir machen es auf die imperiale Art.”


Arkon deutete auf eine Blockhütte mit geradem flachen Dach, die genau so spezifisch aussah wie die Ausrüstungskammer.

“Nur weil unser Clandorf nicht so hochmodern aussieht wie Center auf Bastion, heißt es nicht das wir nicht einiges an Technologie besitzen.”

Hirjul schien etwas sagen zu wollen, hielt dann aber inne als der Arkons warnenden Blick sah.

“Warte hier. Wir holen das entsprechende Equipment.”

Die beiden machten sich auf den Weg und ließen den Neuling ganz ohne Wacn neben der Ausrüstungskammer zurück.

Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - neben der Ausrüstungskammer - Arkon, Hirjul und Tyrus
 
Zuletzt bearbeitet:
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - neben der Ausrüstungskammer - Arkon, Hirjul und Tyrus]

Die beiden Alten kamen mit etwas wieder, was entfernt Ähnlichkeit mit einem elektronischen Macrobinokular des Imperiums hatte, anscheinend ein älteres Modell, doch trotzdem war Tyrus überrascht. Die Dörfer auf dem Planeten waren wohl doch nicht so rückständig wie er angenommen hatte.
Er nahm ihn in die Hand, und war überrascht wie schwer das Teil eigentlich war. Ältere Modelle waren aufgrund technischer Grobheiten oft schwerer, doch es würde seinen Dienst tun. Was ihn jedoch wunderte, war dass die beiden von Center sprochen. Woher wussten Hinterwäldler wie diese Dathomiri von Bastion? Er erinnerte sich an diesen Idioten der ihn verfolgt hatte, der wusste noch nicht einmal woher und von wem er seine Instruktionen hatte. Die beiden schienen ihm von Anfang an gerissen, doch hatte er angenommen, dass sie nur diesen Planeten kannten. Eine naive Vorstellung.

Er band ihn sich mithilfe eines Bandes um den Hals und folgte den beiden Alten aus dem Dorf hinaus in den Wald hinein, der sie wohl zu den anderen Dörfern führen würde. Der Trampelpfad dem sie folgten hörte nach circa fünfzehn Minuten auf, sodass sie nun gezwungen waren querfeldein zu gehen. Dass die beiden die Orientierung nicht verloren, grenzte für Tyrus an ein Wunder. Für ihn sah das alles hier gleich aus, auf den Baum folgte ein anderer Baum, unweit dieses Steines befand sich ein anderer, gleichaussehender Stein.
Er gab sich damit zufrieden den beiden Männern zu folgen, auch wenn er keinerlei Ahnung hatte wo er war. Er hasste es in diesem Maße abhängig zu sein, doch dass lies sich wohl nicht vermeiden.
Der Weg schien ihm unendlich lang, ständig sprangen sie über Stock und Stein. Tyrus war noch nie derjenige, der sich ums wandern gerissen hatte, vor allem nicht in unbekanntem Gebiet. Die Tatsache dass der Weg ständig monoton gleich aussah, verschlimmerte es nur noch mehr. Keine Abwechslung, nur das stumme Gehen in diesem Wald sorgten bei dem Adepten für eine ungeheure Langeweile. Wieso hatten sie sich nicht getrennt? Es wäre viel schneller gegangen, wenn jeder von ihnen sich ein Dorf vorgenommen hätte, aber das fehlende Vertrauen in dem Adepten musste die Sache natürlich verkomplizieren.
Dabei wollte er unbedingt Rache an diesen verdammten Hexen, die ihn so geschlagen und gedemütigt hatten. Er wollte in ihrem Blut baden, wollte sich an ihren toten Leibern laben, wollte ihnen eigenhändig die Kehlen aufschlitzen.

Das erste Stück war jedoch nach dem einstündigen Marsch geschafft. Die beiden Alten gaben ihm ein Zeichen nachdem sie sich gebückt hatten es ihm gleichzutun. Daraufhin ging Tyrus vorsichtig zu den Beiden und nahm das Macrobinokular in die Hand. Die Männer wussten wohin sie mussten, denn die Drei standen auf einer leichten Anhöhe von der sie gut vor den Blicken der Hexen geschützt waren, jedoch trotzdem einen guten Überblick behalten würden.
Nun nahm Tyrus den Feldstecher zur Hand und sah hindurch. Nachdem der optische Zoom ausgereizt war, benutzte Tyrus den digitalen Zoom des Macrobinokular um weiter heranzuzoomen, zoomte jedoch ein Stück zurück, da der digitale Zoom die Qualität zugunsten des näher dran sein vernachlässigte.
Das Dorf war ähnlich aufgebaut wie das Dorf der Hexen in dem er diesen Planeten kennen gelernt hatte. Der innere Ring bestand aus den Häusern der Hexen, während am Dorfrand sich die Barracken der Sklaven befanden. An den äußeren Rändern des Dorfes befanden sich Öfen, auch kleinere Schmieden konnte er erkennen.
Die Hexen dieses Dorfes waren einheitlich in schwarz gekleidet, so wie die Hexen die ihn gefangen genommen hatten. Doch waren ihre Roben mit grauen klauenförmigen Mustern bedeckt. Den Unterschied erkannte man jedoch nur wenn man genau hinsah.


“Das ist das Dorf der Tiefschwarz Klauen Clans“
„Erzähl uns was neues Jüngelchen. Zum Beispiel was du siehst.“

Erneut konzentrierte sich Tyrus und versuchte genau durch den Feldstecher zu sehen. Dabei bemerkte er, dass es keine fremden Hexen gab. Es gab noch nicht einmal besondere Sicherheitsmaßnahmen die auf eine verdeckte Aktion hindeuten würden. Die Hexen gingen ihren jeweiligen Dingen nach, während die Sklaven für sie arbeiteten. Sie hatten alle ihre clanspezifischen Kleider an, er konnte keine der Hexen entdecken die ihn gefangen genommen hatten.

“Nichts, alles scheint normal.“
„Gib mir mal das Ding her.“


Nachdem sich beide vergewissert hatten dass seine Aussagen richtig waren, schlichen sie sich soweit davon, dass sie wieder aufrecht gehen konnten.

“Nun gehen wir zum Roten Morgen Clan.“

Nach dieser Information der Alten, machten sie sich erneut auf den Weg, und gingen erneut querfeldein. Sie mussten erneut sich ihren Weg bahnen. Diesmal nutzten die beiden Alten ihre Langmesser um die Vegetation die ihnen den Weg versperrte aus dem Weg zu räumen.
Der Marsch war ebenso langweilig wie lange. Er fragte sich, wieso die Alten diesen Weg nicht mit der Macht beschleunigten. Kannten sie die Technik nicht? Unwahrscheinlich, die beiden waren in der Macht stärker als Tyrus. Jedoch erkannte er einen Unterschied zwischen den beiden und seinem Meister. Während Ysims Macht irgendwie glatt und fließend, wie ein reißender Strom schien, war die Macht dieser beiden Machtnutzer eher gröber, doch sicherlich nicht minder effektiv.

Auch dieser Marsch fand sein Ende, sodass sie diesmal von einem Felsvorsprung direkt auf das Dorf unter sie sehen konnte. Die beiden Alten kannten die Wege sehr gut wie es schien, denn sie kamen direkt da raus wo sie wollten, und es für ihre Mission am effektivsten war. Vielleicht lag es auch nur daran, dass dies sicherlich der ungefährlichste Teil seiner Arbeit sein würde.
Ein weiteres Mal nahm er den Feldstecher zur Hand und sah hindurch. Dieses Dorf war eher sternförmig angelegt und von einer Holzpalisade umgeben. Es schien jedoch genauso ruhig wie das Dorf davor. Tyrus zoomte näher ran, denn er wollte dem Frieden nicht trauen.
Doch auch hier sah er nur die hellrote Einheitstracht.


“Dasselbe wie im Dorf davor.“

Tyrus reichte den Alten den Feldstecher damit sie sich davon überzeugen konnten, dass er recht hatte.

“Merkwürdig... Wir gehen noch zum roten Klauen Clan. Wir haben ihn eben nicht erwähnt, doch es ist das einzigste Dorf was hier in der Nähe ist, und warscheinlich sein könnte“

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren begann von neuem der Weg in eines der anderen Dörfer. Wenn dort auch nichts war, stank hier irgendwas gewaltig, oder sie waren zu früh. Waren sie wirklich vielleicht zu früh aufgebrochen?
Nun war es eh zu spät, weshalb er sich weiter darauf konzentrierte nicht über einen Stock zu laufen und hinzufliegen, oder in einem der Sümpfe durch die sie über Steine gegangen waren zu versinken. Allgemein war die Natur hier auf diesem Planeten sehr unberührt, ursprünglich und unangetastet. Zumindest bis sie mit der Klinge der drei Machtnutzer Bekanntschaft machte.
Sie erreichten nun auch das letzte Dorf, doch waren die beiden Alten anscheinend nicht so rausgekommen wie sie es wollten, ihre Blicke die sie sich gegenseitig zuwarfen verrieten dies. Sie waren auf einem kleinen Hügel, der jedoch nah an dem Dorf dran war. Tyrus fühlte, etwas war in der Luft. Er wusste nicht ob es die Macht war die ihm dies sagte, oder ob es einfach sein siebter Sinn war, doch irgendwas war hier faul. Erneut zu Boden bückend nahm er den Feldstecher und zoomte an das Dorf ran.
Es war kreisrund und von einer Holzpalisade umgeben, doch war vor dieser noch ein Graben in Arbeit. Er sah wie die Sklaven dabei welchen um den Wall auszuheben, während einige Hexen in dunkelroten Roben danebenstanden und die Sklaven antrieben. Währendessen sah er etwas merkwürdiges auf dem Marktplatz, der zugleich wohl auch die Dorfmitte war. Dort sah er inmitten der roten Gestalten vier schwarze Gestalten, eine stand vor den anderen und sprach mit den roten Hexen. Handelte es sich womöglich um die gesuchten Hexen, oder waren es die Tiefschwarz Klauen?.


“Ich glaub ich hab da was...“
„Lass sehen. Hm ... es scheint so als ob ...“


Ein plötzliches Rascheln hinter ihnen und die drei hatten sich blitzschnell umgedreht.

“He ihr da! Was schleicht ihr hier so rum?“

Eine Patroullie bestehend aus vier Hexen hatte sie aufgespürt und war dabei näher an sie heranzukommen, ohne auf eine Antwort abzuwarten.

Schnell weg hier!“

Tyrus lies sich das nicht zweimal sagen, sodass er die Beine in die Hand nahm und so schnell wie möglich weglief. Dabei nutzte er auch die Macht. Er hielt mit den beiden Alten schritt, auch wenn diese schneller waren, verlor er diese nicht aus seinem Blickfeld. Die Macht welche die beiden umgab während sie diese benutzten um schneller zu laufen überzeugte den Adepten ein weiteres Mal, dass die beiden in ihrem Studium der Macht fortgeschritten waren. Er spürte nach einiger Zeit dass sie ihre Verfolger abgehängt hatten, sodass auch die beiden Alten stehen blieben, und sie sich gegenseitig keuchend ansahen. Irgendwas war da faul.

[Dathomir - Äquator - Wald - Arkon, Hirjul und Tyrus]
 
Zuletzt bearbeitet:
Dathomir - Äquator - Wald - Arkon, Hirjul und Tyrus

?Hirjul! Ich dachte du deckst nach hinten ab??
?Das habe ich doch, aber die Hexen hatten sich bis zu letzt in der Macht getarnt.?


Arkon zögerte kurz und nickte dann wiederstrebend, ganz so als würde er nicht wissen ob er seinem Freund das abkaufen sollte oder nicht.

?Das ist aber sehr ineffektiv, wenn man patrouilliert.?
?Wem sagst du das.?
?Egal. Genug für heute. Lass uns verschwinden.?


Da die beiden Hexer es nicht für nötig hielten ihren Anhängsel Befehle erteilen zu müssen, sprangen sie wieder auf ihre bevorzugte Höhe von rund 15 Metern und sprangen von dort aus von Baum zu Baum.
Dieser Tyrus kam nach kurzem Zögern hinter ihnen her und überraschte die beiden älteren Machtnutzer. Sich mit Hilfe der Macht schneller zu machen war kein Kunststück, sich jedoch in 15 Meter Höhe von einem Ast zum anderen zu begeben und dabei nicht auch nur einmal inne zu halten, war schon schwieriger. Man durfte nämlich nicht lange überlegen, ja, eigentlich gar nicht denken wenn man sprang. Die Augen mussten während man auf einem Ast stand schon den nächsten anvisieren, damit die Beine und die Macht wussten wie sie ihre Kraft nutzen mussten. Und na ja...es war natürlich nicht verkehrt wenn man über 35 Jahre in diesem Wald gelebt und ihn jeden Tag mehrfach durchquert hat. Inzwischen konnten sie schon blind durch die Bäume fliegen.


?Hey Jüngelchen. Kommst du nicht hinterher??

Arkon grinste in seine weiße Maske hinein und sah nur für eine halbe Sekunde nach vorne, dann wieder nach hinten wo der Neuling seine Schwierigkeiten damit hatte mitzuhalten.

?Ich schaffe das schon? gab dieser nur zurück und schaute wieder an Arkon vorbei um den nächsten Ast auch erwischen zu können. Im Gegensatz zu den beiden erfahrenen Dathomirern sprang dieser nämlich einfach ab und schaute sich erst im Flug nach einer Landemöglichkeit um und bremste dementsprechend seinen Flug ab oder benutze hier und da auch mal seine Hände. Das sah zwar abenteuerlich, waghalsig und vielleicht auch cool aus, war aber kraft - und zeitraubend.
Mit dem Tempo der Hexer konnte er eben nicht mithalten.

Kurz vor ihrem Dorf wurden sie dann langsamer und ließen Tyrus, der inzwischen schon gute zwanzig Meter zurück gefallen war, wieder aufholen. Keuchend blieb dieser neben den nur leicht schwitzenden Alten stehen, setzte sich dann aber gleich und japste vor sich her.


?Bist ja nicht gerade sportlich Jüngelchen.?
?Eigentlich schon...aber das!?
?Wir waren doch nicht etwa zu schnell für dich??


Tyrus schnaubte nur und sah auf den Dschungelboden, wo ein friedlicher Pflanzenfresser gerade versuchte kleine grünlich blaue Blätter von einem Strauch abzubeißen, der jedoch etwas dagegen zu haben schien. Denn auch beim dritten Versuch blieben die Blätter hängen. Frustriert wand sich das Tier ab, nur um im nächsten Moment von einem fast unsichtbaren Gegenstand in die Flanke getroffen zu werden. Drei Sekunden später war es tot und ein Hexer in Tarnkleidung kam aus einem Busch gestampft, das Blasrohr noch in der Hand.

?Hast du das gehört Hirjul? Er ist gekränkt.?
?Oh...das tut uns aber leid. Sollen wir dich...?
?Nein bin ich nicht! Können wir jetzt weiter oder wollt ihr den Rest des Tages weiter quatschen??


Die beiden antworteten nicht, sondern begaben sich nun nach unten, wobei sie den Jäger noch beim Springen grüßten. Dieser grüßte zurück, beäugte Tyrus noch kurz misstrauisch und jagte dann sein Ellenbogenlanges Messer in den Leib des Tieres, welches durch das sich schnell verflüchtigende Gift umgebracht worden war.

Am Abend saßen Arkon, Hirjul, Tyrus und ein gutes Dutzend anderer Hexer ringsum ein großes Lagerfeuer. Wenn man jedoch mal vom knisternden Holz absah, das gerade ein Stück in sich zusammengefallen war als der weißhaarige Hexer einen schweren kurzen Stock hinein geworfen hatte, war alles ruhig.
Schon seit Stunden saßen sie hier und nicht einer hatte versucht mit jemanden anders zu sprechen.
Die Ruhe vor dem Sturm, wie man so schön sagte.
Erst nach einer weiteren Stunde und drei Sitzenden weniger, sah Arkon Tyrus an.


?Erzähl mal nen bisschen von dir. Wenn ich schon morgen oder nächste Woche neben dir kämpfen muss, will ich wenigstens wissen mit wem ich es zu tun habe...Tyrus?

Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - ein paar Dutzend Meter von der Dorfmitte entfernt - Lagerfeuer - Arkon, Hirjul, Tyrus und andere Hexer
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - ein paar Dutzend Meter von der Dorfmitte entfernt - Lagerfeuer - Arkon, Hirjul, Tyrus und andere Hexer]

Die Stille am Feuer war etwas willkommenes, etwas, was ihm erlaubte wieder etwas Ruhe in die bisherige, stressige und anstrengende Zeit zu bringen. Er wusste nicht mehr wie viele Tage vergangen waren seitdem er hier war, doch seine Zeit auf Dathomir war noch lange nicht zuende. Bisher hatte er gar nicht darüber nachgedacht, dass dies seine Prüfung zum Sith Apprentice ist, dass das Überleben auf Dathomir ihn eine Stufe höher in der Rangordnung der mächtigsten Machtnutzer der dunklen Seite bringen würde. Er wäre zwar kein vollkommener Sith, doch selbst das, da war er sich sicher, war nur eine Frage der Zeit.
Was wohl Darth Ysim gerade tat? Vielleicht verhörte er weiter die Jedi, die er ohne ihn gefangen hatte? Oder er quälte gerade jemanden. Bei dem Gedanken an ihn zuckten kurz seine Mundwinkel zu einem kurzen Lächeln. Obwohl sie beide so gesehen nur einen Vertrag geschlossen hatten, würde er stets sein Meister bleiben.
Oft hatten sie sich gegenseitig den Tod gewünscht, doch trotzdem bewunderte der Sith Adept die Stärke und die Entschlossenheit die sein Meister ausstrahlte. Schade, dass in seinem Sith Imperium kein Platz für ihn sein würde. Wie jeder andere Sith auch,strebte Tyrus nach Macht, und für ihn war die vollkommene Macht die eines Imperators. Er würde es eines Tages erreichen, koste es was es wolle...


?Erzähl mal nen bisschen von dir. Wenn ich schon morgen oder nächste Woche neben dir kämpfen muss, will ich wenigstens wissen mit wem ich es zu tun habe...Tyrus?


Die Worte Arkons rissen ihn aus seinen Gedanken, sodass er diesen zunächst zweimal anblinzelte, bevor er überhaupt seine Worte richtig verstanden hatte.

?Nun ... das ist eine sehr lange Geschichte...?

begann der Sith Adept zunächst zögernd. Er wusste nicht wo er anfangen sollte, schließlich lebte er derzeit zwei Leben. Das vor seinem Eintritt in den Sith Orden, und jenes danach. Das Leben vor seinem Eintritt wollte er vergessen, wollte mit der Zeit die er damals erlebt hat abschließen. Eigentlich hatte er dies auch auf Nar Shaddaa getan, zumindest dachte er das, doch seine Dämonen werden ihn wohl länger verfolgen als er zu glauben schien.

?... sie beginnt auf Ord Mandell, einem Planeten im Inner Rim, mit meiner Geburt. Ich lebte meine Kindheit auf einer Raumstation, wo mein Vater, ein Pilot, stationiert war.
Bei einem Angriff der Neuen Republik, einer politischen Macht, starben meine Eltern. Ich konnte fliehen, und mein Onkel nahm mich zu sich nach Nar Shaddaa, dem Schmugglermond. Er war ein Verbrecher, ein Mann ohne Ehre, der mich jahrelang zu jeder Arbeit missbraucht hatte, die er gerade fand. Ich, als ein Familienmitglied, als Blutsverwandter, lebte wie ein Sklave unter seinen Fittichen.
Er hat seine gerechte Strafe durch meine Klinge bekommen, doch dazu später mehr.?


Er schwieg kurz. Die Jahre bei seinem Onkel waren wirklich bitter, für ihn waren sie die formenden Jahre, die Jahre die ihn mit so viel Hass aufgeladen haben. Eigentlich, gestand er sich schnaubend ein, müsste er ihm dankbar sein. Ohne ihn, hätte er niemals sein Potenzial in Form seiner Gefühle kennengelernt, und wäre heute nicht im Begriff ein Sith zu werden.

Ich arbeitete an meiner Flucht, lernte mit dem Messer umzugehen, und legte Vorräte beiseite. Schließlich gelang mir die Flucht in einem Sternenjäger. Natürlich verfolgten mich die Häscher meines Onkels, doch mir gelang die Flucht. Daraufhin arbeitete ich als Kopfgeldjäger. Bei dieser Gelegenheit, bemerkte ich mein Potenzial die Macht zu benutzen.

Ich reiste nach Bastion, um mich den Sith anzuschließen. Dort sollte ich die Macht erlangen, nach der ich strebte. Ich fand einen Meister, der mich seit dem Augenblick meiner Schülerschaft hart geprüft und geformt hat. Wie ein heißes, formbares Stück Eisen hat er mich geformt, sodass ich zu einer schneidenden Klinge geworden bin.
Er prüfte meine Skrupellosigkeit, indem er mir befahl Mütter und Kinder zu trennen. In jeder Hinsicht.
Er prüfte mich, und meinen Körper, ob ich es würdig sei ein Sith zu werden. Er prüfte ebenso meinen Geist, denn nur wenn beide Teile intakt sind, kann ein wahrer Sith seine Macht auch richtig nutzen.
Er unterrichtete mich und härtete mich in einem Training auf dem höchsten Berg von Bastion ab. Immer mehr lernte ich die Macht zu nutzen, und nun bin ich hier, auf Dathomir, um meine finale Prüfung zum Sith Apprentice zu bestehen. Wenn ich diese Prüfung überlebe, werde ich im Stande sein selber Schüler auszubilden.?


Und er würde diese Prüfung schaffen, koste es was es wollte. Er hatte zu viel durchgemacht um jetzt aufzugeben, hatte zu viel gelernt um jetzt kampflos aufzugeben. Selbst Korriban hatte er überlebt, der Planet der den Geist auf eine Zerreißprobe stellt. Er würde nicht versagen. Er schaute sich um, sah den Hexern ins Gesicht. Ihm fiel auf, wie wenig er eigentlich über sie wusste, sodass er die Gelegenheit wahr nahm.

?Erzählt mir doch auch ein wenig mehr über euch.?

[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - ein paar Dutzend Meter von der Dorfmitte entfernt - Lagerfeuer - Arkon, Hirjul, Tyrus und andere Hexer]
 
Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - ein paar Dutzend Meter von der Dorfmitte entfernt - Lagerfeuer - Arkon, Hirjul, Tyrus und andere Hexer

?Ich habs dir doch gesagt Hirjul. Ein Anhänger der Sith!?
?Tz.?


Der jüngere der beiden Alten griff grimmig in seine linke Westentasche und warf Arkon einen Bündel voller klimpernder Metallstücke zu, die dieser auffing und selbstzufrieden in einer Tasche verstaute die man auf den ersten Blick gar nicht sah.

?Ihr habt gewettet??
?Klar. Aber nun zu deiner Frage...?


Der weißhaarige und weißbärtige Hexer kniff leicht die Augen zusammen und runzelte nachdenklich die Stirn, als er nach etwas bestimmten in seiner Vergangenheit suchte. Eine halbe Minute dauerte der Prozess, dann sah er den Adepten an.

?Da Hirjul und ich über 20 Jahre lang von Geburt an die Sklaven für diesen Hexen spielen durften, weiß ich nicht woher ich wirklich komme. Vielleicht von hier, vielleicht auch nicht. Bei ihm ist es genau so. An was ich mich aber erinnere ist der Zeitpunkt an dem ich mit Hirjul floh und mich diesem damals noch sehr kleinen Clan angeschlossen hatte. Ich war gerade 25 und er 20 gewesen, als wir im Schutze eines feindlichen Angriffes flohen. Eigentlich waren noch sieben weitere Sklaven , alle jedoch minderwertig machtsensitiv, mit uns geflohen, starben aber während der Flucht.?

Arkon deutete ohne seinen Freund anzuschauen mit dem rechten Daumen auf ihn.

?Damals hat er mir sicherlich ein halbes Dutzend mal den Arsch gerettet, weswegen ich es ihm auch erlaube mit mir rum zu...wie sagt die Jugend immer??
?Rum hängen Arkon.?
?Genau, danke Hirjul.
?Ich erlaube es ihm mit mir rum zu hängen, was seinem Image natürlich zugute kommt.?
?Wie überaus gütig von euch Mylord.?
?Immer doch Hirjul. Immer!?


Während die beiden rum witzelten entfernten sich auch die letzten Hexer vom Lagerfeuer und ließen die drei allein zurück.

?Wie dem auch sei. Wir haben uns also dem Clan angeschlossen und geholfen das Dorf aufzubauen, was drei Jahre gedauert hat, da uns die anderen Clans immer wieder angegriffen haben. Als wir uns dann jedoch mit dem Imperium verbündet haben, war plötzlich Ruhe und wir hatten genug Zeit um...uns für nächste mögliche Angriffe vorzubereiten.?
?Wie habt ihr es überhaupt fertig bekommen dass das Imperium sich mit euch verbündet??
?Wir liefern ihnen einen bestimmten Rohstoff.?


Bei der Antwort schien es Arkon belassen zu wollen, denn er räusperte sich und sah wieder in die Ferne.

?Hakara kennst du ja. Die Hexe, die dich so freundlich geweckt hat nachdem dich die Beeren in den Schlaf gezwungen haben.?
?Nur zu gut. Wieso??
?Du musst wissen...in dem Dorf aus dem ich geflohen bin, war ich einer der Leibeigenen von Racknor, der Oberschlampe dort.?
?Ja und? Was hat...ne oder? Sie ist...?
?Meine Tochter ja. Nachdem ich den Clan verlasen habe hat man Hakara zur Strafe verbannt.?


?Doch nicht deswegen hassen sie sich bis aufs Blut? warf Hirjul ein und warf einen weiteren eigentlich viel zu nassen Stock ins Feuer.
?Stimmt. Sie hat mich sowieso schon immer wegen meines Sklavendaseins gehasst und gemieden. Ich hatte es damals noch so hingenommen...doch als ich dann flüchten wollte...?
?Hat sie sich ihm in den Weg gestellt.?
?Und deswegen hasst ihr euch??


Arkons Augen blitzen auf, als hätte Tyrus nichts schlimmeres fragen können.

?Ja! Wegen dieser Schlange wären wir beiden fast drauf gegangen und das nur weil sie sich bei Racknor beliebt machen wollte. Das werde ich ihr niemals verzeihen. Erst wenn ich in ihrem Blut bade bin ich zufrieden.?
?Verstehe...halt mal! Wie kann sie deine Tochter sein, wenn du mit 25 geflohen bist? Dann müsste sie ja schon....?
?Sie ist schon 40 Jahre alt ja. Wieso??


Tyrus sah Arkon ungläubig an und schoss dann ins Blaue.

?Die Macht oder??
?Richtig. Alle aus ihrem jetzigen Clan benutzen die Macht um jünger auszusehen als sie wirklich sind. Mogora zum Beispiel ist schon fast 80. Na ja...wenn man sich mit dem Teufel verbündet...?
?Ihr tut das offensichtlich nicht. Warum??
?Dann würden wir so enden wie sie...?


Plötzlich musterte der Hexer den Adepten ganz anders als noch beim ersten mal.

?Oder so wie du oder dein Meister. Wer die Macht auf solch eine Art und Weise nutzt verkommt zu einem bösartigen Wesen ohne jegliche Moralvorstellungen. Und Freundschaft ist mir im Moment noch wichtiger als jung auszusehen.?

Tyrus schwieg dazu, schien aber dennoch was sagen zu wollen.

?Du musst das nicht verstehen. Du willst ein Sith werden, wirst bald...?
?Sith Apprentice?
half Hirjul nach.
?Genau...was ist eigentlich ein Sith Apprentice??
?So eine Art besserer Schüler?
warf sein Freund schneller ein als Tyrus es konnte.
?Und dein Meister ist ein...??
?Sith Warrior.?
?Oh...wie einfallsreich?
sagte Arkon sarkastisch und lächelte ehrlich belustigt.
?Sith Krieger....uuuuhhhh! Wer hat sich diese Titel ausgedacht? Ein zehnjähriger Sith-Fan mit zu wenig Phantasie und einem zu kleinen Wortschatz??
?Keine Ahnung.?
?Na ja...ist ja auch egal. Kommen wir zurück zur Geschichte. Hakara ist also meine Tochter, während Scillara, die rechte Hand von Mogora, Hirjuls Schwester ist.?
?Und Mogora ist deine Mutter richtig??


Arkon lachte leise auf und schüttelte den Kopf.

?Nein. Gott sei dank nicht...?
?Arkon...es wird Zeit.?


Der ältere Hexer sah zu Hirjul, dann zum Halbmond und dann wieder zu ihm.

?Du hast recht. Tyrus, wir müssen gehen.?
?Wir? Ich auch??
?Nein. Du gehst am besten schlafen. Sollten die Hexen es wirklich fertig kriegen und morgen schon angreifen, musst du hellwach sein. Sie werden sicherlich drei zu eins in der Überzahl sein.?
?Aber sie werden schwächer sein?!?
?Sie haben Rancors, wir nicht...aber ansonsten...mal sehen wen sie als Verbündeten gewonnen haben.?
?Verstanden.?


Die drei trennten sich und während der Adept zurück in sein ?Gästequartier? ging, verschwanden die beiden Alten in der Dunkelheit...

Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Arkon und Hirjul
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Tyrus]

Nachdem er sich von den beiden Hexern getrennt hatte, ging er zu der Hütte in der er aufgewacht war. Er hatte die Tatsache, dass diese Hexer alle graue Machtnutzer waren, völlig verdrängt. Sie standen auf der anderen Seite, waren die Trennlinie zwischen der dunklen, reinen Macht, und jener verpesteten, schwachen, hellen Macht.
Er betrat die Hütte und wusch sich das Gesicht mit dem Wasser aus dem Tonkrug welcher sich auf dem Regal befand. Als er fertig war, zog er sein Oberteil aus und beschloss die Hose zum Schlafen anzubehalten. Er würde zunächst meditieren, dies würde ihm die geistige Stärke für den morgigen Tag bringen.

Tyrus im Schneidersitz auf seinem Bett, strahlte nach außen hin völlige Ruhe aus. Bereits seid ein paar Stunden hatte die Gestalt sich nicht bewegt. In seiner Meditation schien es so, als sei die Gestalt nicht mehr in dieser Welt. Es schien ihm, als habe seine Seele, sofern er denn eine besitzt, diese Welt verlassen um in eine höhere Sphäre aufzusteigen. Die Dunkelheit die ihn umgab war unendlich, in ihrer Schwärze verlor sich das Blick fürs Wesentliche, hier zerrte die dunkle Seite an jeder Seele welche diese Sphäre betritt.

Seine Träume waren dunkel und voller Chaos, eine Dunkelheit, die ihn völlig umgab, und völlig umhüllte. Nachtmahrgleich erhoben sich steinerne Pfeiler, bedeckt mit uralten Runen, im Zentrum einer nicht enden wollenden Ebene aus Obsidian. Schwarze, wabernde Wolken umwallten sie, als besäßen sie eigenen Willen. Auf den Runen flackerte das blaue Feuer, die Macht der Sith. Dunkelheit, Dunkelheit überall, außer
dort, wo die eingefangenen Blitze in den Runen zuckten und für Momente die kahle Umgebung in gespenstisches Licht tauchten. sah sich um. Seine Augen durchdrangen die Finsternis, denn sie trugen selbst die Kraft der Sith in sich. Dies war der Ort, die alten Kräfte zu studieren. Einst hatten sie einem Orden gehört, der sich Sith nannte, in einer längst vergangenen Zeit -- nur Mythen waren geblieben aus diesen Tagen. Die Sith waren Meister der dunklen Geheimnisse, und es hieß, daß ihre Geister noch immer irgendwo in der Galaxis umherirrten, oder eingeschlossen waren in Stein... oder hier, in einem stillen Raum, in dem auf dem Boden eine Gestalt, welche völlig in schwarz gehüllt im Schneidersitz und meditierte. Der Geist bekam Flügel, und reiste zu Orten, die man sich nicht vorstellen konnte, Orte an denen die Dunkle Seite schon fast greifbar war. Die Gestalt warf einen letzten Blick auf die Runen-Säulen, das Zentrum der Traumebenen

Es schien als wabere die Dunkelheit um ihn herum, als umschließe ihn, als wolle sie ihn vollständig für sich einnehmen. Früher hatte er davor zurückgeschreckt sich so der dunklen Seite hinzugeben, doch seitdem sein Meister ihn ausbildete, fürchtete er nichts mehr. Er wusste was Schmerz ist, wusste sie gezielt einzusetzen.

E"s gibt keine Furcht ? nur Macht
Wer Furcht zeigt, ist verloren. Furcht ist der erste Weg zur dunklen Seite, doch wer nicht stark genug ist diese durch Hass und Zorn zu ersetzen, wird nie über die Furcht hinaus kommen, und elendig sterben. Wer Macht besitzt, braucht keine Furcht, denn wer Macht hat, ist stark genug sie nicht zu verlieren. Wer sie verliert, hat gefürchtet, die Niederlage beginnt im Kopf."

Die dunklen Wolken zogen sich immer mehr um die körperlose Seele der Gestalt, zerrten an ihr, schienen sie völlig für sich einzunehmen. Der Hass brodelte in der Gestalt. Die Sith sollten diejenigen sein welche die totale Macht haben sollten, die Sith sollten diejenigen sein, welche über die Galaxis herrschen sollten. Ihre Ordnung, ihre totalitäre Herrschaft würde es sein, welche ein neues Zeitalter einläuten würde. Stattdessen herrschte ein inkompetenter Haufen schwacher Lebewesen die das Geschenk des Lebens nicht verdienen über die Geschicke der Galaxis. Für sie gab es nur eine Lösung: den Tod.

"Es gibt keinen Tod ? Nur die Unsterblichkeit
Dies gilt jedoch nicht für die Mächtigen, die Sith. Ihr Leben ist unendlich, die dunkle Seite ermöglicht den Starken zu überleben, weiter zu leben, bis sie Unsterblichkeit erreicht haben. Der Tod ist für einen wahren Sith kein Gegner, sondern ein Verbündeter. Mit diesem Verbündeten würde man die gesamte Galaxie in die Knie zwingen, man würde ihn zu jedem Planeten schicken und sein Werk verrichten lassen.

Es gibt keine Schwäche ? Nur die dunkle Seite der Macht
Denn die dunkle Seite ist alles, und alles ist die dunkle Seite, wer sich ihrer nicht bedient ist schwach. Schwäche hat keine Zukunft, die Evolution selbst sortiert das Schwache aus, und schenkt dem Starken das Geschenk des Lebens. Die Schwäche durfte nicht toleriert werden, die Schwäche muss ausgemerzt werden. Einzig der Starke darf überleben und Macht haben."

Die Gestalt nahm all seine negativen Gefühle und absorbierte sie beinahe. Die Gestalt schien eine Korona aus flammenähnlicher, nicht fest materialisierter schwarzer Aura zu haben. Es schien, als nährte sie sich an der Luft um das Wesen darum herum ,es schien als sauge sie die Luft um die Gestalt förmlich auf. Als er sich entlud, breitete sich eine wohlige Wärme in ihm aus, er fühlte sich erfüllt, beinahe schon eins mit sich und seinem Geist.
Nun war es an der Zeit zu schlafen, sodass er sich in sein Bett legte und zudeckte. Wenige Augenblicke später war er bereits in einen traumlosen, tiefen Schlaf gefallen.


[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Hütte - Tyrus]
 
Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes

Als sich die ersten Sonnenstrahlen erfolgreich durch den Dschungel bis zum Frauenschlächterclan gekämpft hatten, waren alle Hexer bereits wach. Doch nicht nur das. Jeder einzelne war in seine ganz individuelle Robe gekleidet, hatte manchmal bis zu zwei Dutzend Wurfmesser, Wurfsterne oder Giftpfeile daran hängen. Manche trugen auch Kurzschwerter dessen Klinge so schmal und dünn, gleichzeitig aber so hart war wie jedes andere Schwert war, das sie damit sogar einen Harnisch aus gehärtetem Leder durchdringen konnte und das selbst dann wenn sie darauf einschlugen und nicht zustachen und da keiner auf diesem Planeten mal abgesehen von den imperialen Sturmtruppen härtere Rüstungen trugen, war das vollkommen ausreichend. Blaster, Raketenwerfer und andere auf moderner Technologie basierende Waffe suchte man vergeblich. Zu plump, zu unblutig, zu unpersönlich waren mitunter Gründe wieso sie in 99 % aller Dathomirdörfer nicht benutzt wurden.
Die meisten wollte ihren Gegnern zumindest in die Augen schauen wenn sie sie brutal töteten. Wurfwaffen waren nur für die erste Welle vorgesehen und nur wenige warfen sie auch noch dann wenn der Feind neben einem zwischen den Verbündeten stand.


?Hey Sith? sagte einer der schon etwas älteren Hexer und sah Tyrus dabei an.
?Was denn? gab dieser zurück und schien es nicht für nötig zu halten den Dathomirer zu berichtigen.
?Hast du schon Erfahrung mit solchen Gefechten??
?Sie meinen...Machtkämpfe??
?Nein Junge?
mischte sich nun ein anderer Hexer ein, der schlank genug war um sich hinter Tyrus verstecken zu können selbst wenn er stand. Doch weit aus auffälliger waren die große Anzahl von Wurfsternen und Messern an seiner kastanienfarbenden Robe. Selbst auf dem ersten Blick sah man zwei Dutzend von diesen Fernwaffen und man musste den Hexer nicht kennen um erraten zu können das noch mal halb so viele überall an seinem Körper versteckt waren.

?Kämpfe zwischen Dathomirern.?
?Wohl kaum. Das ist mein erster Besuch auf diesem Planeten.?
?Dann solltest du wissen das es hier nicht auf rohe Kraft, sondern auf Tücke und Schnelligkeit ankommt.?


Die beiden Hexer die an ihren Roben noch ein wenig herum hantierten, sahen an Tyrus Körper hinab und blieben bei seinem Gürtel hängen.

?Ich dachte ihr Sith tragt immer ein Laserschwert? sagte der mit den vielen Messern und Sternen.
?Wir müssen uns nicht hinter so eine Waffe verstecken? gab Tyrus zurück und regte stolz das Kinn vor.
?Natürlich nicht...aber es wäre hilfreich gewesen im Kampf gegen die Hexen die welche benutzen.?
?Ich kann sie auf andere Art und Weise töten.?
?Arkon und Hirjul haben uns erzählt von wo du kommst. Wenn sie angreifen sollten, wirst du als Sith, ihr erstes Ziel sein.?
?Sie hassen Sith.?
?Ihr erinnert sie immer daran wie schwach sie doch in Wirklichkeit sind.?


Ein lautes Krachen im Unterholz am Rande des Dorfes ließ einige Köpfe dorthin umdrehen. Doch als man ein verängstigtes pflanzenfressendes schweineähnliches Borstentier entdeckte, wandten sich die Hexer wieder ihren Tätigkeiten zu und lediglich die Wachen verscheuchten das Tier.

?Wo sind eigentlich Arkon und Hirjul??
?Sie haben zu tun Sith. Du wirst mit uns kämpfen, wenn die Hexen kommen.?
?Schon eine Ahnung wann sie kommen??
?Nein. Vielleicht nicht mal heute und wenn es nach dem Rat gehen würde, hätten wir heute gar nicht erst unsere Kampfanzüge angezogen und würden immer noch im Bett liegen.?
?Ihr hört nicht auf den Rat??
?Doch, aber da es kein Befehl war das wir uns nicht auf einen möglichen Angriff vorbereiten dürfen, haben es alle getan.?
?Stellst du schon wieder dumme Fragen??


Tyrus drehte sich zu dem Sprecher um und sah sich Glumier gegenüber, dessen rabenschwarze Maske das Gesicht verdeckte. Er war sogar noch beeindruckender ausgestattet als der Fernwaffennarr.
Seine Maske zum Beispiel hatte nur zwei Löcher für die Augen und war ansonsten dicht. Dann trug er eine Kombination aus dunkelgrüner Robe und einem lehmfarbenden Harnisch aus gehärtetem Leder, auf dem kleine dünne Metallscheiben angebracht waren sodass es aussah als würde er Schuppen haben. Die eng anliegende Hose war ebenfalls dunkelgrün und hatte die typischen Oberschenkeltaschen an beiden Seiten, wo kaum sichtbar zweischneidigen Doppeklingenmesser zu sehen waren. Sein Schuhwerk hingegen war schlicht und funktional, aber ebenfalls dunkelgrün. Doch das alles verblasste im Schein seiner autoritären drückenden Aura, die ihn wie ein fast sichtbarer Schleier umgab und einhüllte.


?Du! Nettes Outfit...?
?Es ist funktional, im Gegensatz zu deinem Fummel.?
?Tatsächlich??
?Ja. Die Hälfte von deiner Ausrüstung ist im Kampf mit dieser Art von Hexen unbrauchbar.?


Tyrus wollte gerade etwas sagen, als einer der Wachen an der Südseite des Dorfes Alarm schlug.

?Sie sind da? sagte Glumier.
?Ich spüre sie gar nicht? gab Tyrus verwundert zu.
?Ich auch nicht. Aber die Hexer, die wir als Wachen einsetzen, haben eine besser ausgebildete Machtwahrnehmung als alle anderen im Dorf. Wenn sie sagen sie kommen, dann tun sie es.?
?Verstehe.?
?Bereitet euch vor!?


Eine schlanke hoch aufragende Gestalt kam aus dem Ratsgebäude marschiert, begleitet von zwei Wachen. Dieser hatte eben den Befehl gebrüllt und ging ohne Umwege auf ein anderes normal ausschauendes Gebäude zu.

?Einer der Räte. Mickwar heißt er und ist im Gegensatz zu den beiden anderen Räten recht aggressiv. Er hat diesen Clan auch gegründet und hat genug Erfahrung mit dem Umgang mit Hexen gesammelt. Einen besseren Anführer kann man sich nicht vorstellen.?

Als Mickwar ihn ansah, verbeugte er sich und eilte zu einem der Wachtürme auf der Westseite, wo er offenbar eingesetzt wurde.

?Komm mit Sith. Wir gehen zur Nordseite.?
?Ich dachte sie kommen vom Süden??
?Mogora ist eigentlich ziemlich dumm, denn ihre Strategie sieht nach wie vor so aus das sie Hexen von einer Seite schickt, deren Auren nicht getarnt sind, während welche von der gegenüberliegenden Seite kommen die ihre getarnt haben. Nicht wirklich schlau, aber es passt zu ihr.?
?Verstehe.?


Kurz darauf standen sie hinter einem eher schlichten Gebäude, das aber in Wirklichkeit massive Wände besaß sodass nicht einmal ein Rancor diese durchbrechen konnte.

?Da die meisten von uns ohne Macht kaum schneller sind als ein Sprinter, werden sie sich wieder der Macht öffnen wenn sie angreifen. Dann schlagen wir zu.?
?Und da sie sozusagen blind sind, können sie uns auch nicht spüren?!?
?Richtig.?


Ein mörderischen Krachen und Brechen ließ alle Hexer erkennen das von der Südseite Rancors angelaufen kamen, die man wohl kaum überhören konnte und deswegen mit der Locktruppe marschierten.

Der Hexer mit den vielen Messern sah nach rechts wo eine der stark machtsensitiven Wachen, der gleichzeitig auch sehr gute Ohren hatte, ein Zeichen mit seiner rechten Hand machte. Zuerst zeigte er mit seinen Fingern die Zahl Vier, dann drückte er dessen Kuppen auf seine Stirn. Eine kurze Pause und er zeigte eine Fünf, die er auf den Boden drückte.


?Ok. Mindestens vier Hexen springen durch die Bäume und mehr als fünf laufen auf dem Boden...?

Die Wache formte drei Finger zu einer Klaue und machte dann eine schnelle horizontale Bewegung mit dem Zeigefinger.

?...keine Rancors oder andere Tiere. Wahrscheinlich ein Attentäterkommando. Angeführt von...?

Wieder beschrieb der Mann fünf Meter entfernt einige Zeichen in der Luft.

?...Vielleicht Scillara...möglicherweise aber eine andere Hexe. Wir sollten uns aber auf sie gefasst machen.?
?Woher zum Teufel will er das wissen? Kann er dass hören??
?Ja. Er war einmal Sklave in ihrem Dorf gewesen und hatte so ihre spezifischen Laufmuster merken können. Die Macht ist der Hinsicht sehr hilfreich.?
?Erstaunlich.?
?Oh ja. Das kann man wohl sagen.?


Auf der Westseite wurde es plötzlich auch laut, genau so wie auf der Ostseite.

?So viele brauchbare Hexen haben sie nicht...aber sie können sich doch unmöglich innerhalb von zwei Tagen mit einem anderen Clan zusammen getan haben.?
?Zwei Tage??
?Du hast lange geschlafen.?
?Oh...?


Dann explodierte auch schon die Südseite des Dorfes und vier Rancors kamen durch die letzte Baumwand gekracht. Ihr lautes nach Hexerfleisch lechzendes Brüllen war für kurze Zeit im ganzen Dorf zu hören, dann rannten sie schwerfällig auf die ersten Hütten zu und wollten sie wie Papier zertreten. Tyrus wollte sich das ansehen, doch der Hexer neben ihn stieß ihn gegen die Schulter.

?Ignoriere das. Du musst dich nur auf unsere Gegner konzentrieren.?
?Können sie die denn aufhalten??
?Keine Sorge...Mickwar ist auf so einen Angriff seit der Gründung des Clans vorbereitet gewesen.?


Wie aufs Stichwort brach plötzlich der Boden unter den Rancors weg als sie ein gedachte Linie überschritten hatten und sie fielen wie tonnenschwere Steine gute 7 Meter tief, wo Dutzende meterlange spitz zulaufende Pfähle bereits auf sie warteten.

?Mörderfallen? meinte der Hexer und grinste angespannt, als das Brüllen der Rancors durch ein schmerzerfülltes Jaulen ersetzt wurde. Die Hexen auf den Schultern der Tiere sprangen zwar noch ab, wurden aber bevor sie den Boden erreichen konnten von manchmal einem Dutzende Wurfsterne getroffen und getötet.

?Sie kommen!?

Die Wache neben ihnen zog ihr Kurzschwert mit der langen schmalen Klinge und spähte um die Ecke.
Als er nickte zog Tyrus ?Partner? zwei Wurfsterne und stand ebenfalls auf. Der Sith tat es ihm gleich und machte seine nach Glumiers Meinung nach unnütze Waffe am Arm bereit.
Keine 5 Sekunden später sprangen beide Hexer aus ihrer Deckung und empfangen die jetzt wieder in der Macht spürbaren Hexen mit einem Hagel aus Geschossen. Auch der Sith verließ den sicheren Hafen, hob seinen Arm und musste im nächsten Augenblick zurück weichen als Scillara den Hexer vor ihm zur Seite fegte. Die komplett von schwarz gekleidete Hexe sah den Sith Adepten mit tiefgründigem Hass an und hob ihre Vibroklinge um ihn zu töten.

Auf der anderen Seite des Dorfes wanden sich die Rancors in den Gruben und sorgten so nur dafür das sich die spitzen Stämme noch tiefer in ihr Fleisch gruben. Manche konnten zwar in ihrem Zorn ein paar bisher noch nicht mit Blut und Eingeweiden benetzte Pfähle zertrümmern, entkamen so aber nicht. 7 Meter über ihnen sprangen die Hexen über den 5 Meter breiten Graben, schlugen Wurfgeschosse mit der Macht zur Seite und verwickelten die Hexer in Nahkämpfe. Klingen trafen aufeinander, Roben wurden zerschnitten und Blut floss schon nach einer Minute genug um ganze Krüge damit füllen zu können. Ein paar Fernkampfexperten der Hexer lagen auf den Dächern der Häuser und spuckten Giftpfeile auf die Hexen, trafen einige und schickten sie so zu Boden, wo sie mit letzten schmerzerfüllten Zuckungen zu Grunde gingen.

Glumier hatte nicht weniger zu tun und sah sich drei Hexen gegenüber, die nicht aus Mogoras Dorf kamen. Ihre an ihren Unterarmen angebrachten Klingen flogen in seine Richtung und wollten ihn töten, doch er wich geschickt aus, tauchte unter dem Angriff der rechten Hexe unter, hob seine eigene zweigeteilte Nahkampfwaffe und trieb die Klingen in den Bauch der gehassten Feindin. Um sich jedoch keine Blöße zu geben rammte er seine Schulter in ihren Bauch, hob sie über sich und ließ sie hinter sich zu Boden fallen. Nicht mal eine halbe Sekunde später musste er wieder die Klingen der anderen beiden verbliebenen Gegner kreuzen, ablenken und zwischen den beiden scharfen Enden seiner Waffe einfangen. Als dies geschah trat er nach der linken sodass sie weck geschleudert wurde und er die Waffe der letzten Kontrahentin nach oben stoßen und ihr seine Knieklinge in den Magen rammen konnte. Ihre Augen verdrehten sich als das Gift von dem Stahl in ihren Körper eindrang und sie lähmte. Die Bauchwunde würde sie dann schlussendlich töten.
Die andere Hexe war wieder aufgestanden, wurde aber bevor sie Glumier erreichen konnte von zwei Giftpfeilen getroffen. Also sah er sich nach einem neuen Gegner um und fand ihn in Form einer fast schon zu muskulösen Mogora Leibwache, die soeben einen Hexer mit brachialer Gewalt den Schädel eingeschlagen hatte.
Er schluckte schwer und ging auf das Monstrum in Frauengestalt zu...


Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Glumier und andere Hexer vs. Mogorahexen und unbekannte Hexen
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Scillara, Mogorahexen und unbekannte Hexen]

Zunächst hob er das Vibroschwert über seinen Kopf und hielt es diagonal, eine typische Defensivstellung. Er musste sein Wissen über den Lichtschwertkampf einfach auf das Vibroschwert übertragen, auch wenn dieses nicht dieselbe Balance wie ein Lichtschwert hatte.
Nachdem er Scillaras Angriff pariert hatte, schlug er mit dem Schwert in mehrere Richtungen, um die Geschwindigkeit seiner Gegenüber zu testen. Er machte mehrere hastige Drehungen um ihren Schlägen auszuweichen bei denen er sein Schwert zirkulieren ließ, und vollführte danach mehrere 180° Grad Schläge mit seinem Schwert.

Durch den Schwung den das Vibroschwert dadurch bekam, wären die Schläge tödlich, wenn er doch nur getroffen hätte. Stattdessen wich die Hexe ihm spielerisch aus, trat nach ihm und hätte ihm beinahe einen Arm abgetrennt. Diese Hexe spielte mit ihm, nein, sie genoss es sogar. Nun schlug Tyrus mehrmals mit senkrechten Schlägen seitlich aus, und drehte sich oft bei seinen Schlägen, und wechselte oft die Waffenhand. Die Bewegungen waren so flüssig, dass sie schwer voneinander zu unterscheiden waren. Er drehte das Schwert aus dem Handgelenk mehrere male mit einer Hand bevor er senkrecht nach unten schlug.

Er hob erneut sein Vibroschwert mit der Schwertspitze nach hinten über seine Kopf und lies die Klinge heruntersausen, und hob die Klinge ebenso schnell wieder hoch. Er führte nun mehrere schnelle seitwärtliche Hiebe durch, und machte eine 360° Drehung bei der er die Klinge seitlich hielt. Tyrus steigerte sich immer mehr in seinen Kampf. Er führte die Klinge wie zum Streich geführt von rechts nach links.
Er vollführte öfters dieselbe Reihenfolge, horizontale Seitenschläge und Paraden mit vertikal gehaltener Klinge. Seine Schläge wurden immer härter, immer präziser, auch wenn seine Schläge von Scillara abgeblockt wurden. Sein Kampfstil wurde immer aggressiver, und sein Geist vertiefte sich immer weiter in die Macht. Doch Scillara hatte keinerlei Probleme seine Schläge zu parieren, ihre Künste mit dem Schwert waren nicht schlecht, um es gelinde gesagt auszudrücken. Die Wahrheit war, sie ist besser als Tyrus, viel besser.

In seinem Eifer begann er erneut sich in die dunkle Seite der Macht fallen zu lassen, um neue Energien gegen seinen Feind zu sammeln. Die Angriffe wurden nun durch das Abrollen und Drehen erneut mit Schwung angefüllt, und doch parierte erneut diese verdammte Hexe jeden seiner Schläge. Er schlug immer wieder auf ihn ein, doch Scillara hielt ihr Schwert mit starker Hand dagegen, sobald Tyrus gegen die Waffenhand der Hexe schlagen wollte, wich dieser aus, so als würde er es voraussehen. Langsam entwickelte sich Hass in Tyrus, wie konnte er nur aus diesem Kampf lebend rauskommen? Scillara erinnerte ihn an eine weibliche Ysim, zumindest schien es ihm so wenn es um Kraft und Schnelligkeit ging. Das Verdammte an der Sache war, dass je länger er noch gegen sie kämpfen würde, desto eher würde Scillara gewinnen, was der Adept jedoch nicht zulassen wollte.


“Verdammtes Miststück!“

Doch auch Flüche halfen dem Adepten nichts gegen diese Hexe. Tyrus ging mit einer drehenden Bewegung nach vorne, schlug mit dem einhändig geführten Vibroschwert nach vorne, welche Scillara jedoch parierte, doch Tyrus führte im selben Moment einen Machtstoß aus, sodass Scillara nicht wirklich einen Angriff starten konnte. Stattdessen sandte sie ebenfalls einen Machtstoß aus, der den von Tyrus sozusagen aufhob. Sie schickte ihm einen hinterher, den Tyrus jedoch knapp ausweichen konnte. Er rollte sich nach vorne und fuhr mit der Klinge von unten nach oben, doch die Hexe hielt eisern gegen, keinen Zentimeter würde sie dem Adepten schenken. Er trat Scillara gegen den Torso welcher sich doch kurz danach wieder fing, Tyrus hingegen nutzte die Unaufmerksamkeit indem er Scillara mit kräftigen ausholenden Schlägen ihre Verteidigung schwächte, und Scillara daraufhin einen Stoß durch die Macht versetzte. Sie parierte die Attacke mit der Macht erneut. Sie ging ein weiteres Mal in den Angriff über, wollte ihn mit ihren harten Schlägen und Angriffen zermürben sodass er irgendwann die Kraft verlieren würde.

Tyrus stieß Scillara mit der Macht von sich Weg und ging wieder in Angriffsposition, er hielt das Schwert wieder so, dass die Klinge nach hinten zeigte, und vollführte Drehungen um aus dieser Position heraus immer wieder anzugreifen. Da dies durch Machtgeschwindigkeit geschah, bewegte er sich schneller als normal, doch nach jeder Drehung hielt er inne, drehte die Klinge, schlug von oben herab, und machte weiter. In seinen Bewegungen die nun folgte entnahm er die Macht aus der Geschwindigkeit, legte sie eher in seine Kraft und schlug mehrmals rabiat auf seine Gegenüber ein, doch diese schien immer zu wissen wo seine Klinge als nächstes sein würde, wie Vorhersehung.

Erneut hackte sie ohne Erbarmen auf die Klinge des Adepten ein, versuchte Schwachstellen zu finden. Sie sammelte in kürzester Zeit mehr Macht in ihrer Hand auf um sie gegen Tyrus zu schleudern als dieser imstande war zu benutzen. Ein weiteres Mal flog der Adept nach hinten, rollte sich ab, und war wieder auf den Beinen. Er versuchte über die Hexe zu springen, doch feuerte sie einen weiteren Machtstoß ab, der ihn dann am Bauch traf und nach oben katapultierte. Tyrus jedoch schaffte es irgendwie sich an einem der Äste festzuhalten.

Tyrus gefiel es nicht, dass diese Hexe den Kampf beherrschte. Doch diese wehrte jeden seiner Angriffe ab, und er konnte keine Schwachstelle in der Kampfweise des Miststücks erkennen. Er bemerkte auch einen entscheidenden Unterschied in der Kampfweise der Hexe: Sie kämpfte mit Taktik, und ihr Hass war genauso groß wie ihr Zorn, doch setzt diese sie proportionierter und effektiver ein als die anderen Hexen die er bisher kämpfen gesehen hatte. Sie kämpften über die gesamte Länge der dicken Äste, ihre Schwerter blitzend und Funken flogen als die Schwerter sich berührten.

Tyrus kam selbst mit seinen Kenntnissen des Lichtschwertkampfs nicht weiter, also versuchte er einen Trick. Er machte mehrere Scheinschläge, wohl wissend dass die Hexe nicht sofort darauf hineinfallen würde. Als er einen Moment des Zögerns feststellte, nutzte Tyrus dieser um der Hexe einen machtverstärkten Tritt zu geben, der seinen Gegner über die Äste schleuderte. Die Hexe flog mehrere Ebenen tief, bis sie hart aufschlug. Die Überraschung oder die Wucht des Aufpralls betäubten sie sichtlich, und Tyrus sprang hinter ihr her, wollte sie durchbohren, doch die Hexe war wieder auf den Beinen und blockte.

Mittels der Macht löste er sein Lanvalok aus, während beide ihre Schwerter ineinander verkeilt hatten. Die Scheibe flog direkt auf Scillara zu welche auswich, jedoch eine Schnittwunde an ihrem Oberarm davontrug. Sie setzte nun nach und trat dem Sith Adepten in die Magengrube sodass dieser wie betäubt zu Boden ging. Der Schmerz der ihn erfüllte raubte ihm zunächst die Sinne, doch Scillara trat nach. Wäre er nicht geistesgegenwärtig beiseite gesprungen, wäre die Prüfung durch seinen Tod beendet gewesen.

Er machte einen Salto nach hinten, versuchte irgendwie von dieser Hexe zu kommen. Nachdem er eine Salve Blut gespuckt hatte, zog er sich zurück, versuchte immer wieder mit Gegenständen die er mittels der Macht auf Scillara lenkte sie abzulenken, doch sie setzte zielsicher ihren Weg fort. Tyrus entdeckte in der kämpfenden Masse den Typen der ihn damals verfolgt hatte (Glumier), und rettete sich sozusagen zu ihm. Ein Hexer versuchte sich Scillara in den Weg zu stellen, doch wurde dieser ebenso von ihr getötet. Nun stand die Hexe erneut dem Sith Adepten gegenüber.


[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Glumier und andere Hexer vs. Scillara, Mogorahexen und unbekannte Hexen]
 
Zuletzt bearbeitet:
<---]---Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Glumier und andere Hexer vs. Scillara, Mogorahexen und unbekannte Hexen---[--->

Je näher Glumier der Mogora-Wache kam, desto größer schien sie ihm zu sein. Ihre in schwarz gefärbten Leder eingepackten Hände hatten soeben einen weiteren Hexer von hinten gepackt und zwei andere normale Hexen konnten den nun wehrlosen Mann einfach abstechen wie ein Nerf.
Mit dem herausziehen der Klingen kam auch ein Schwall Blut mit aus dem noch leicht zappelnden Körper, welches die beiden kaltblütigen Killerinnen aber verfehlte.
Der hochgewachsene Hexer schluckte erneut und sammelte die Macht in Form einer geballten Ladung in seinen Händen. Die Leibwache fuhr zu ihm herum als sie das spürte und grinste ihn mordlustig an. Ein Rancor hätte nicht freundlicher lächeln können.


?Na komm her putziger Sklave? raunte sie und ballte ihre beiden Hände zu Fäusten. Auch die anderen beiden einen Kopf kleineren Hexen kamen auf ihn zu und als es scheinbar nicht mehr schlimmer werden konnte, trat der Sith zu ihm, Scillara im Schlepptau.

?Du bedeutest nur Ärger Sith!?

Sofort waren alle Augen auf Tyrus gerichtet.

?Ein Sith?
rief die Wache.
?Schnappt ihn euch? sagte eine andere aufgeregt.
?Ups? gab Glumier noch kurz von sich und musste dann drei schnelle Hiebe parieren die eigentlich den jungen Mann hinter ihn treffen sollten.
?Danke? kam von dem Adepten zurück. Wäre er nicht so mit dem Überleben beschäftigt gewesen, hätte er das Plappermaul wahrscheinlich einen Kopf kürzer gemacht.

?Können wir mal die Seiten tauschen? fragte Tyrus, als die beiden Rücken an Rücken standen, wohl hoffend das er damit ein besseres Los zog. Kommentarlos wechselten sie und wurden beide von wilden Furien angegriffen.

?Ein beschissener Tausch. Ich habe keine Lust mehr auf so was.?

Glumier schlug eine Finte, machte einen halben Ausfallschritt nach rechts und sprang dann im hohen Bogen über den Adepten hinweg auf eine Behausung, wo ein toter Fernwaffenexperte in seinem eigenen Blut lag. Und da alle den Sith haben wollten, ob er nun einer war oder nicht, hatte er kurz Zeit sich umzuschauen. Schon auf dem ersten Blick sah er das es zu viele Hexen waren, fast zu viele um nur aus zwei Dörfern kommen zu können. Es sah verdammt schlecht aus für sie.
Genug geschaut, handle, dachte er schon nach drei Sekunden.
Er sah wieder zum Sith der im Moment nur ausweichen konnte und selbst so noch viel zu stark bedrängt wurde. Wenige Sekunden trennten ihn vom Tod. Die Ebene der Lebenden bebte unaufhörlich und drohte den noch so jungen Menschen ins Schattenreich, ins Reich der Toten, zu werfen. Untalentiert wie er war, und das erkannte Glumier noch während er schon auf dem Weg nach unten war, konnte er nicht bestehen.

Als der Hexer neben Tyrus aufkam, drehte sich dieser nicht um, sondern wehrte gleich drei Klingen gleichzeitig ab, wobei ihn eine streifte und an der Schulter verletzte. Feine Bluttropfen spritzten gegen die Wand hinter ihnen, waren aber schnell vergessen als Scillara zu einem weiteren Kombo aus Stichen und Hieben ansetzte und ihn voll durch zog. Die Luft um die beiden Kämpfer herum war von Funkenregen und kaum sichtbaren Klingen erfüllt, die sich manchmal so schnell ins Fleisch des Adepten und Glumiers schnitt, das der Körper eine Sekunde brauchte um das zu realisieren und erst dann anfing an der entsprechenden Stelle zu bluten. Immer kleiner wurden die beiden, je stärker die fast wie Berserker wirkenden Hexen auf sie einschlugen. In die Ecke getrieben, musste Glumier schon mal anfangen sein Leben vor seinem geistigen Auge abspielen zu lassen, denn genug Macht für einen Ausbruch hatte er schon lange nicht mehr und seine Waffe besaß mehr Scharten als es eigentlich hätte möglich sein sollen.
Und dann, keine halbe Minute später, passierte es. Seine Klinge brach bei einem Schlag der Leibwächterin ab und dessen Waffe grub sich in seine Schulter. Kein Augenblick später bohrte sich die Klinge einer der niederen Hexen in seinen Bauch. Diese kaum heraus gezogen, traf ihn ein Faustschlag ins Gesicht. Die Maske, inzwischen ebenso von Dutzenden Schnitten geschwächt, zerbrach und schützte so seine Nase nicht mehr, die nun lautstark brach. Stöhnend brach er zusammen und bekam kaum mit, das auch Tyrus auf die Knie ging und dann mit einem Tritt gegen die Wand befördert wurde, wo die Wache ihn weiterhin mit dem stahlharten Fuß fest nagelte.
Deine Schuld ist bezahlt, dachte der Hexer zuletzt, als die Dunkelheit ihn verschlang und das Schattenreich sich seine Seele nahm und sie weiter in die nächste Existenzebene brachte. Der Sith Adept war jedoch noch nicht so weit.

Voller perverser Genugtuung betrachtete Scillara den nun völlig wehrlosen Sith. Obwohl...das sollte ein Sith sein? Erbärmlich! Das Lanvalok an seinem Arm war zerstört, genau so wie sein Schwert, die Maske und ein Großteil der Robe. Im Grunde genommen war er nur ein Mensch mit Macht der nicht auf Dathomir aufgewachsen war. Sie schnitt die letzten Überreste seiner Maske von dem Gesicht und betrachtete das blutige Gebilde für eine Weile, bis die Leibwache offenbar ungeduldig wurde und den Druck erhöhte, was den geschlagenen Gegner dazu veranlasste aufzustöhnen.


?Töte ihn. Ich spüre nichts von der angeblichen leidenschaftlichen Macht eines Siths. Der da hat uns nur herein gelegt um uns von sich abzulenken.?

Die Wache nickte grinsend und hob ihren Waffenarm, bereit das Getier vor sich in Stücke zu hacken. Dann schlug sie auch schon zu, hielt aber offenbar kurz vor seinem Gesicht inne.

?Was ist los? Mach ihn fertig!?
?Ich....?


Das immer roter werdende Gesicht der Wache ließ Scillara wachsam werden. Welcher gottverdammte Hexer mischte sich hier ein? Da das gesamte Dorf vor Macht überzuquellen schien, war es schwer einzelne Präsenzen wahr zu nehmen wenn man sie nicht kannte. Es war ihr also kaum möglich einen sich versteckenden Hexer zu lokalisieren. Sie drehte sich um 360 Grad und suchte mit allem was ihr zur Verfügung stand die Umgebung ab.

?Du...?

Scillara erstarrte in der Bewegung fuhr zu dem an der Wand gelehnten Tyrus herum.

?SCHLAMPE!?
?Was????


Ungläubig sah sie mit an wie die Leibwache wie eine Puppe weg geschleudert wurde, kein Leben mehr in ihr da die Lungen keinen Sauerstoff mehr erhalten hatten. Plötzlich spürte sie die abgrundtief dunkle Macht in dem Sith und sie spürte außerdem das sie jetzt gar nicht mehr so viel mächtiger war. Kurz bevor sich die angsteinflößenden Sithaugen ihres Gegners sich auf sie richteten, erkannte sie das sie einen verletzten Rancor in die Ecke getrieben hatte und nun waffenlos vor diesem stand. Sie hatte eindeutig ein Problem!

Ein Sith-Problem!


<---]---Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Scillara, Mogorahexen und unbekannte Hexen---[--->
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Scillara, Mogorahexen und unbekannte Hexen]

Die Dunkle Seite explodierte wortwörtlich in ihm. Wie Salven strömten sie durch sein Blut, verdunkelten ihn, färbten seine Augen und ließen seine Blutgier erwachen. Mit einem Satz und dem Einsatz der Macht stand er nun mit einem neu erworbenen Vibroschwert vor Scillara. Tyrus schlug nun kräftiger auf die Klinge der Hexe ein, und sprang in die Höhe. Er schlug einen Salto über Scillara und landete hinter ihr. Dabei hielt Scillara die Klinge erhoben, um sich vor Attacken von oben zu beschützen. Nun griff Nathanael mit voller Wucht an. Er vollführte eine Reihe von 90° Abwärtsschlägen, und schlug danach mit einigen 180° Schlägen auf die Hexe ein. Scillara wich immer weiter zurück, sie rechnete nicht damit, dass Tyrus so heftig angriff. Sie kannte die Kräfte eines Sith Anwärters wohl doch nicht. Nun holte Scillara aus, und schlug zu, doch Tyrus fing den Schlag mit seiner Klinge auf, und so überkreuzten beide ihre Klinge. Keiner der beiden wollte nachgeben, beide stemmten ihr Gewicht gegen das des anderen.
Immer wieder gingen Machtwogen von dem Anwärter aus, seine rotgelb glühenden Augen hatten etwas dämonisches, beinahe teuflisches. Die Rage in der Tyrus verfallen war, hatte er lange nicht mehr in diesem Ausmaße erlebt, er war geradezu erfüllt von der Macht der dunklen Seite.
Tyrus grinste ein weiteres Mal diabolisch als Scillara sich dadurch ablenken ließ, und drehte seine Klingenhand zweimal in die andere Richtung, als es die von Scillara war, sodass ihr Schwert aus der Hand glitt und scheppernd hinter ihr zu Boden kam.
Mit einem Machtstoß konnte sie sich einige Meter Luft machen, sodass drei Hexen gleichzeitig den Sith Adepten angriffen. Sie machte sich stattdessen aus dem Staub, wusste dass die Hexen gleich leblos zu Boden gehen würden.

Tyrus ging mordend durch die Reihen der Hexen. Mit jedem Schwertstreich spritzte mehr Blut auf seinen mittlerweile nackten Oberkörper, sein vor Blut triefendes Schwert wurde immer wieder getränkt. Erneut trank es von der offenen Wunde eines abgetrennten Kopfes, der spritzend das Lebenselixier offenbarte. Es lagen bereits Dutzende Leichen verstreut und übereinander auf dem Boden. Das Blut sickerte in den Boden, und färbte alles rot.
Er hatte kein wirkliches Ziel, er wollte sie einfach nur alle tot sehen. Keiner sollte Überleben, niemand sollte Gnade erfahren.
Er ließ sich nicht einmal von Angreifern in seinem Gedankengang stören. Eine Hexe oder vielleicht zwei? Diese waren keine Gegner für ihn, geschweige den eine Gefahr. Er liebte es ihre zarten Knochen zu zerbrechen, wenn sie um Erbarmen schrien. Nachdem er sein Schwert erneut aus einem Brustkorb einer Hexe herausriss, schleuderte er eine weitere mittels der Macht gegen eine hölzerne Wand welche zusammenbrach. Doch bevor diese ihren Geist aufgab, spürte er wie das Genick der Hexe es tat.
Es entfachte sich erneut ein Flächenfeuer des Blutrausches auf beiden Seiten. Schwerter bahnten sich ihre Wege durch die Kehlen, Geschosse, die wie Lanzen sich den Weg durch den Torso ihrer Feinde bahnten. Unaufhörlich prallte Stahl auf Stahl, floss Blut auf den Boden und fielen die Hexen in eine Welle aus Gewalt.
Wutentbrannt über das Chaos und die Zerstörung, über das ihm angetane Leid, die über ihn und dieses Dorf, welches ihm eine Chance gegeben hatte, gekommen war, stach er sein Vibroschwert von unten durch die Maske einer Hexe. Trotz des Kampflärms um ihn herum konnte er noch den Schmerzesschrei der Hexe hören, die er soeben getötet hatte. Rasch zog er die Klinge aus den zusammensackenden Leichnam heraus, nur um mit anzusehen wie sich die Klinge in die Kniekehle einer anderen Hexe versenkte und nach oben hin durchzog. Den zusammenknickenden Körper erlöste er mit einem Schlag seines Ellenbogens direkt auf ihr Genick.

Sein Schwert rotierte in seiner Hand, bevor er es mit aller Wucht auf der Hexe niedergingen ließ. Doch dieser nahm seine Waffe mit festem Griff als Abwehr, woraufhin die Klinge von Tyrus an ihr abrutschte. Da die Schwerter ineinander verkeilt waren, konnte die Hexe ihren Beinbereich nicht schützen. Tyrus löste dank der Macht blitzschnell seine Hand vom Griff und schoss einen Machtstoß aus nächster Nähe ab, der ihre Beine knackend zu Bruch gehen lies. Ein Tritt in ihr Gesicht trieb ihr Nasenbein direkt ins Gehirn welches sich mit einer Blutfontäne offenbarte. Sein Weg der Zerstörung war noch nicht abgeschlossen, zu viele Hexen verdarben sein Sichtfeld.
Eine neue Welle von Angreiferrinnen formierte sich gerade, um den dämonenhaften Sith Anwärter zu stoppen. Beinahe hätte Tyrus Mitleid mit ihnen gehabt.
Mit immer schnelleren Schritten kamen sie näher, ihrem Sieg sicher. Plötzlich durchdrang ein langer furchterregender Schrei den Platz und das Schwert des Adepten erhob sich, es sehnte sich nach neuem Blut. Als er genug Anlauf hatte setzte er zum Vorwärtssprung an, seine Klinge nach hinten gezogen, und überwindet so die ersten drei Hexen. Seine Klinge zerschnitt die Roben jener Angreifer ohne Druck, zog das Blut seiner Opfer hinter sich und verteilte es so noch einige Meter entfernt von dem zusammenbrechenden Körper der Hexen. Rasch wendete er sich, seine freie Hand erhoben um sie gegen das Gesichteiner weiteren Hexe zu schmettern. Der Schädel seines Opfers wurde zerschmettert und Blut spritzte aus dem zerquetschten Kopf heraus.
Die Schreie der Sterbenden erklangen in eine Symphonie des Todes und es erfreute ihn, war doch der Blutrasch nun der Herrscher seines Körpers. Sein Schwert rammte sich schon in den Brustkorb seines nächsten Opfers, als eine weitere Hexe von hinten herbeistürmte. Jene hob ihr Schwert um es auf das Haupt des Sith Adepten herab schwingen zulassen. Noch bevor diese sich gewahr wurde, was geschah, riss der dunkle Adept die Klinge hoch und teilte so den Torso jener Hexe in den die Klinge noch steckte, nur damit es einen Augenblick später das Schwert der Hexe abwehren konnte. Nein, viel mehr verdrängte seine Klinge die des Feindes und spaltet ihn in Zwei. Blut beschmutze kurz darauf seinen Oberkörper, verklebte seine schwarzen Haare und es schien fast so, als ob er lächeln würde.

Nun erhob er sich mit einem Sprung in die Luft um seinen unzähligsten Gegner die Klinge tief durch die Wirbelsäule zu treiben, dabei brach dieser unter dem Gewicht des Adepten zusammen. Mit einer schnellen Bewegung zog er die Klinge heraus und drehte sie um 180 Grad. Ein leichtes Stöhnen war zu vernehmen und Blut tropfte an der Klinge herab. Die letzte Hexe, die ihrem Clangenossinnen zur Hilfe eilen wollte, sackte nun mit der Klinge tief in ihrem Magen zusammen. Blut ergoss sich aus ihrem Mund, ihre Augen weit geöffnet und voller Todesangst, ohne Gnade zog der dunkle Krieger seine Klinge aus dem Leib des Miststücks und enthauptete sie kurz darauf.
Der Platz war in Blut getränkt, als ob er ein Schlachtfeld wäre, und vielleicht verdiente diese Bezeichnung auch in dieser dunklen Stunde. Zwei Gestalten standen sich gegenüber in einen Meer aus Leichen. Verzweiflung spiegelte sich in der Miene der Hexe wieder, als sie den dunklen blutüberströmten Dämon ansah. Aller Hexen dieser Welle beraubt, in einem Gemetzel ohne die Chance auch nur zu gewinnen, kam die Gewissheit, dass sie nun sterben würde.


?Das ist... Das ist ein böses Monster.?

Stotterte sie mit weiten geöffneten Augen nur noch, als er schwankend nach hinten wich. Verzweifelte suchten ihre Augen einen Ausweg, doch hatte sie selbst mit ihren Hexen die Ausgänge vom Platz weg unbrauchbar gemacht, so dass diese nun mit Schutt gefüllt waren. Sie nahm den letzten Funken Mut zusammen und warf die Klinge in Richtung des dunklen Adepten. Blut ran an der Wange herab, als die Klinge vorbei zog und in dem Baumhinter dem Krieger stecken blieb.

?Stirb du elendes Miststück.?

Mit diesen Worten zog der Adept die Klinge heran und stürmte auf die Hexe zu, die ihren Arm zum Schutz anhob und ihren Blick von dem Monster abwandte. Er schloss mit ihren Leben ab als seine Klinge ihren Arm von ihrem Körper trennte und die Klinge durch ihr Haupt glitt um ihr Gehirn zu küssen. Nachdem auch diese Hexe zusammengesackt war, stand Tyrus still mit sich rasch hebenden und senkenden Brustkorb da.

?Kommt her, wenn ihr euch traut, ihr dreckigen Maden!?

Mit seinen rotgelb glühenden Augen visierte er bereits die nächsten Hexen an...


[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Leichenberge - Tyrus und andere Hexer vs. Mogorahexen und unbekannte Hexen]
 
Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen

Von dem vielen Blut in der Luft in einen Rausch versetzt, stürmte ein einzelner eher kleiner aber dennoch ausgewachsener Rancor auf die äußerste östliche Häuserwand zu. Im Glauben das ihm nichts stand halten konnte warf er sich gegen die Wand aus Holz. Die Hütte wackelten zwar wie bei einem Erdbeben, hielt aber. Deswegen ein wenig irritiert brauchte der große Fleischfresser einen Moment bis er sich wieder gefangen hatte. Voller Tatendrang schlug er nun auf das Haus ein, welches hier und dort auch schon bald Löcher aufwies und immer gefährlicher wackelte.
Seine Wut raus brüllend schlug es ein letztes mal mit beiden Pranken zu und zerstörte das Gebäude, welches in sich zusammen brach und eine Staubwolke in die Luft blies die fast zwei mal so groß war wie das Tier selbst. Von diesen Kleinstpartikeln vom Blutgeruch abgeschnitten, wand es den riesigen Kopf in alle Richtungen, konnte aber nur den Staub riechen. Schnaubend und mit den Krallen fuchtelnd stampfte es durch die Wolke, die proportional zum Kopf kleinen Augen zusammengekniffen.
Als es dann auf der anderen Seite heraus trat, öffnete es sie wieder und spähte durch die Reihen von Häusern. Überall waren weibliche Menschen mit männlichen beschäftigt und vergossen dabei viel des schmackhaften Blutes, welches diese kleinen Humanoiden offenbar zu genüge besaßen wenn sie es so umher schleuderten. Der Rancor verstand nicht wirklich was passierte, war aber von Natur aus aggressiv genug um jeden im Dorf töten zu können, selbst jene die seine Artgenossen unterworfen hatten.

Vier große Rancorschritte neben ihm balgten sich gerade zwei der Männchen und eines der Weibchen. Und obwohl er weder zählen noch verstehen konnte das die Hexe unterlegen war, sagte ihm sein Instinkt das er dazwischen gehen und alle selbst töten sollte. Das Äquivalent eines hungrigen Lächelns aufgesetzt, stürmte es auf die drei Humanoiden zu.

Wie in Zeitlupe raste die Vibroklinge der Hexe am Kopf des einen Hexers vorbei, und hätte fast den zweiten der beiden erwischt. Doch dieser konnte seine eigene Klinge heben, den Schlag abblocken und ablenken und dann selbst angreifen. Der Angriff schlug jedoch fehl, als die Hexe zurück sprang.
Blitzschnell griff sie in ihre Oberschenkeltasche, holte etwas wage an ein Messer erinnernden Gegenstand heraus und warf ihn. Dieser war kaum zwei Meter weit gekommen, da traf ihn ein Machtstoß und schleuderte ihn davon. Genau in dem Moment kam der Rancor bei ihnen an und schlug ungezielt zu. Die Pranke fraß sich durch die Luft und ließ alle Machtnutzer zähneknirschend zurück weichen. Diese Bestie war noch ungezähmt!
Der offenbar todesmütigere der beiden Hexer sprang mit einem machtverstärkten Sprung auf die Schultern des Monstrums und rammte sein Schwert bis zum Heftgriff in die Schulter, vorbei an Knochen durch Muskeln und Sehnen. Da seine Vibroklinge jedoch auf Grund von mangelndem Nachschub keine eingebaute Energiezelle besaß um sie jetzt aktivieren zu können, war der Stich relativ harmlos. Wenn mans genau nahm hatte er den Rancor somit nur noch wütender gemacht, der jetzt einfach in die nächste Hauswand sprang und den überraschten Hexer so mit unter tonnenschweren zerberstenden Holzbalken begrub. Ein letzter überraschter Schrei und eines der über 400 Kilogramm schweren mehr oder weniger scharfkantigen Kanteln traf ihn an der Schläfe, riss dort die Haut und das darunter liegende Fleisch auf, brach schließlich seine Schulter und zerquetschte den Arm. Blut spritzte dem Rancor ins Gesicht der hingefallen war und es bedurfte nur einer kurzen Kurskorrektur seines Kopfes und er konnte zubeißen. Die mächtigen Kiefer, die an ein pneumatisch betriebenes Greifmaul eines Mülldeponiekranes erinnerte, schlossen sich um den Körper des Hexers. Die dolchartigen Zähne bohrten sich durch die Lunge, schrammten an Rippen vorbei und zermalmten diese wenn sie einmal im Weg waren. Als sich der Rancor dann wieder aufrichtete und fast beiläufig mit Hilfe seiner linken Pranke den Körper in zwei Stücke riss - was literweise Blut und Eingeweide auf dessen untere Klauen klatschen ließ -, lebte der Mann schon nicht mehr. Das schmatzende Geräusch von blutgetränktem zertretenen Darm erfüllte kurz die Luft, als das Monster sich zu den beiden übrig gebliebenen Machtnutzern umdrehte, die offenbar keine Schwerter mehr besaßen. Weshalb, merkte der Rancor als er einen Schritt machen wollte. Ein stechender Schmerz wo keiner sein sollte kam direkt von seinem Rücken und er konnte spüren wo die abgebrochenen Klingen steckten, kam aber wegen seiner evolutionsbedingten nicht wirklich optimal proportionierten und mit ausreichend Spielraum versehenen Gliedmaßen nicht daran und musste es deswegen ertragen. Das die beiden Hexer ihren Disput zurück gesteckt hatten um ihn zu bekämpfen verstand er natürlich auch nicht, war aber auch nicht ambitioniert genug, um diese Wissenslücke füllen zu wollen. Was interessierte ihn das auch? Hauptsache es gab ausreichend Futter für ihn.

Auf der anderen Seite des Dorfes wurde es langsam eng für die Hexer, da Mogora sich nun endlich dazu herab gelassen hatte selbst mit einzugreifen. Der grimmige Ratsheer Mickwar kämpfte im Moment mit ihr und noch war nicht abzusehen wer gewinnen würde, doch war der Verbrauch an Vibroklingen und anderen Ausrüstungsgegenständen auf Seiten des Hexers enorm, da das Laserschwert der Hexe nur ein paar gut gezielte Schläge brauchte um eine deaktivierte Vibroklinge zerschneiden zu können. Gehärtet oder nicht, sie hielten so einem konzentrierten Plasmastrahl nicht lange stand. Um die beiden herum hatte sie eine Art Kreis gebildet und keiner der beiden Seiten wagte es dort hinein zu gehen, nachdem beide klar gestellt hatten das jeder Störenfried schneller getötet wurde als ein Speederbike fliegen konnte. Drei ziemlich stark blutende Hexenleiche lagen auf Mickwars Seite, während nur zwei Hexer sich gegen Mogora hatten stellen wollen. Ihre teils siebenmal durchschnittenen Leiber lagen wie zufällig um sie angeordnet auf den Boden. So spektakulär der Kampf auch war, er war unblutig da beide sich in etwa auf dem gleichen Level befanden.
Um sie herum jedoch ging es weit aus brutaler zu.
Eine Ratswache - die im Gegensatz zur Leibwache Mogoras klein, schlank und sehr schnell war - wich einem eigentlich gut gezielten Schlag bähende aus, sprang hoch und verpasste der Hexe einen Kinnhaken mit seinen Klingenhandschuh. Für jeden Finger besaß dieser Handschuh eine unterschiedliche Anzahl von spitz zulaufenden Klingen, die sich leicht ineinander schieben konnten wenn man die Hand öffnete und eine bündige Klinge bildeten wenn er sie zur Faust zusammen ballte.
Die Vibroklingenähnlichen Schneiden fraßen sich ins Kinn der Hexe und die Wucht des Schlages erledigte den Rest um den Unterkiefer zu brechen und Knochenbruchstücke ins Gehirn der Feindin zu treiben. Sie spuckte noch ein letztes mal einen schwall des leicht nach Kupfer schmeckenden sauerstoffreichen Blutes und sackte dann mit verdrehten Augen zusammen.
Keine zwei Meter neben ihm saß eine der Hexen auf einen am Boden liegenden Hexer, die Schwerter gekreuzt und kurz vor dem Hals des Mannes. Da sein eigenes Schwert zweischneidig war, würde er sich sozusagen selbst aufschlitzen sollte sie die Oberhand gewinnen. Das sie bisher noch niemand gestört hatte, war nicht unbedingt verwunderlich, da jeder einzelne zu tun hatte.
Zentimeter um Zentimeter kam die blutverschmierte Klinge seiner eigenen Waffe näher und wäre er nicht ein Hexer von Dathomir, ein ehemaliger Sklave, hätte er vielleicht aufgegeben. Doch das Wort kannte er nicht, sodass er die handbreite Schnittwunde an seinem Waffenarm mit der Macht überdeckte und sich mehr Kraft geben ließ. Die schmerzenden Muskeln die sich anfühlten als hätte er einen mords Muskelkater, spannten sich an und sammelten letzte Energiereserven für den nächsten Kraftakt. Sie blieb aber natürlich nicht untätig und grub ihre Knieklinge weiter in seine Seite, wo teils schwarzes Blut bereits aus der Wunde floss und nur schlecht im fest getretenen Boden versickerte.
Dann war es so weit und er hatte genug Kraft gesammelt. Mit einem schmerzerfüllten und vor Anstrengung strotzenden Aufschrei hob er seine und ihre Waffe, warf die Hexe von sich und jagte ihr noch im Fallen seine Klinge in den Bauch. Ihre leichter Lederharnisch verhinderte das ihm allzu viel Blut entgegen spritze, aber trotzdem traf ihn ein schwarzer Tropfen im Auge und er musste es notgedrungen schließen. Sie war jedoch noch nicht am Ende, sondern griff statt dessen nach ihrem Schwert, hob es auf Augenhöhe und stach zu. Das eine Auge und die Macht erlaubten es dem Hexer jedoch auszuweichen, konnten ihn aber nicht mehr vor dem retten, was von der Seite kam und von der Macht auf alarmierende Weise angekündigt wurde. Dem Schwert entkommen, schaffte er es nicht mehr dem Wurfmesser auszuweichen, welches sich durch seinen schutzlosen Hals fraß und Luftröhre, Speiseröhre und Stimmenbänder in einem Streich zerfetzte. In einem lautlosen Schmerzensschrei fiel er nach hinten, die eine stark zitternde von Blut ganz klebrigen Hand an dem Doppelklingenmesser, als würde er es heraus ziehen können. In seiner Panik versuchte er es tatsächlich und schnitt sich statt dessen die Hand auf, als er mit voller Kraft zugriff und daran zog. Kurz darauf kam die Werferin des Messern, trat gegen seinen Kopf und beendete das Leben eines weitere Feindes. Eines weiteren Sklaven.



?Hey du! Sith!?

Als sich Tyrus zu der Frau umdrehte die ihn gerufen hatte, wusste er schon das es sich um Hakara handelte, die nun in einen dunkelbraunen Lederharnisch gehüllt war, eine ebenso dunkle Maske vor dem Gesicht. Ein Dutzend Wurfsterne waren in ihrer Oberschenkeltasche zu sehen und kaum zu übersehen das Kurzschwert in der linken Hand. Sie schien mehr als selbstsicher zu sein und wenn man ihre Kleidung betrachtete, war gleich klar das sie sich bisher noch nicht in den Kampf mit eingemischt hatte. Ihre Klinge war noch nicht blutgetränkt und der Geruch des Todes haftete ihr noch nicht an, wie es bei Tyrus und anderen Schlächtern in diesem Dorf der Fall war.

?Bisher durfte ich dich noch nicht töten. Aber jetzt! Jetzt darf ich.?

Sie machte einen Schritt auf ihn zu und hielt nur noch mal inne um einen offenbar außer Kontrolle geratenen Rancor durchzulassen, auf dessen Schultern eine Hexe saß die wohl so ziemlich jedes Wurfmesser, jeden Wurfstern und andere griffbereite Tötungswerkzeuge in den Körper des Tieres gerammt hatte. Genau so offensichtlich war jedoch auch die Tatsache das ihn das nur noch wütender und nicht schwächer gemacht hatte.
Als der Rancor schließlich unter lautem Gebrüll in das nächste Gebäude krachte, standen vier weitere niedere Hexen neben Hakara, alle samt noch schwächer als sie. Aber sie waren entschlossen den Sith zu töten und das allein schien im Moment zu zählen.


Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen]

Vier Hexen und Hakara? Verdammt! Nicht sein Tag heute, diese Hexen waren meist stärker als er, und das gefiel ihm gar nicht. Sie kamen zielstrebig auf ihn zu, sodass er zunächst die Flucht ergriff. In seinem Blutrausch war er nicht so benebelt zu glauben, er würde sie alle vernichten können, nein, das bedurfte einer List. Nachdem er mehrmals im Zickzack gelaufen und gesprungen war, hatte er mittels der Macht eine Oberschenkeltasche von einer Leiche entfernt. Er warf nacheinander vier Wurfsterne und lenkte sie mittels der Macht von der Stirn bis in die Brust exakt verteilt in den Körper der nächstankommenden Hexe. Die anderen würde er nicht so leicht beseitigen können. Immernoch folgten sie ihm wie Schakale. Er musste hier irgendwie raus. Der Rancor kam ihm ziemlich gelegen, da er eine der Hexen mit seinem riesigen Maul zermalmte. Blieben nur noch zwei Hexen und Hakara. Hakara jedoch schien abgelenkt zu sein, ein anderer Hexer hatte sich ihrer angenommen.

Er öffnete seinen Geist weiter der Macht, und lies nun sein Werk durch die Macht geschehen. Er versuchte eins mit der Macht zu werden. Seine Bewegungen wurden jedoch nicht wie erhofft schneller. Aus dieser Defensivlage griff er mit seinem Schwert an, indem er die beiden
Von den Hexen erhobenen Klingen ausschlug und so mit einem Satz nach vorne die beiden Hexen in Bedrängnis brachte. Er fuhr erneut in die Defensivlage mit seiner Klingen zurück. Doch die Hexen gingen zum Angriff über, denn diese machten von den schnellen Klingen verletzt einen Schritt nach hinten und hoben ihre Hand um mittels der Macht Tyrus mit Machtstößen zu verletzen, doch Tyrus konnte beinahe allen ausweichen, nur eine Welle traf ihn hart an der Schulter. Er durfte sich jedoch keinen Moment lang nicht bewegen, Hakara lauerte bereits, auch wenn sie der andere Hexer derzeit noch aufhielt.

Er war bereit Blut zu verlieren, sofern er selber weiteres vergoss. Er machte erneut einen Schritt nach vorne und war sogleich wieder an einer anderen Stelle, da seine Kampfform ihm diese schnellen Bewegungen erlaubte. Er verwirrte die beiden Hexen weiter. Tyrus sprang über die erste Hexe und stach ihm mit der Klinge in den Bauch. Er zog die Klinge wieder heraus, wobei er ihren Bauch aufschlitzte. Er kümmerte sich um die andere Hexe, während die Erstere ihre eigenen Gedärme in den Händen hielt. Tyrus sprang direkt wieder weg, da er mit einem Angriff der Hexe rechnete. Doch diese blieb ruhig, umrundete ihn, wägte den richtigen Moment ab.
Da jedoch erneut ein Rancor drohte, sie alle zu zerquetschen, wichen die beiden Kontrahenten einander aus. Diesen Moment nutzte Tyrus und drehte seine Klinge um 90° und führte einen Schwertstrich gegen seinen Bauch, verletzte die Hexe jedoch nur mit einem leichten Schlitz, da diese ihr Schwert abwehrend gedreht hatte, und so seinen Angriff blockte. Der Sith Adept sprang hoch und machte einen Salto, sodass er hinter der Hexe landete und ihn angriff.
Diese drehte sich jedoch um ihre eigene Achse und hielt ihre Klinge dagegen. Danach schlug er mit einer Reihe von Angriffen an, sodass nur noch das Funkenstreben der Vibroschwertklingen sehen konnte, die blitzschnell aufeinander schlugen. In einem Moment der Unachtsamkeit seitens der Hexe, wurde sie ihres Kopfes entledigt, sodass ihr Restkörper tot zusammensackte. Während er noch den kalt werdenden Körper ansah, spürte er einen Tritt in den Rücken, der ihn zu Boden riss. Hätte er sich eine Sekunde später gerollt, hätte die nun im Boden steckende Klinge seine Stirn durchstochen.

Nun kam Hakara ins Spiel. Tyrus machte mehrere Schritte nach hinten, und Hakara gewann immer mehr Platz. Beide gingen durch kämpfend durch die Trümmerfelder die einstmals Häuser und Hütten waren. Tyrus schleuderte erneut mittels der Macht mehrere Gegenstände und kleinere Trümmerhaufen nach ihr. Tyrus hielt kurz inne. Er schwitzte schon, und bemerkte wie seine Kräfte schwanden. Er griff mit der Macht nach zwei großen Brettern und schleuderte diese auf Hakara, der mehrere Schritte zurückwich.
Als Hakara erneut ihre Klinge kreisen lies, machte Tyrus mehrere Angriffsversuche, wechselte jedoch immer blitzartig die Richtung, sodass die Hexe ständig gegen Luft schlug.
Irgendwann wurde es Hakara wohl zu viel, denn sie schlug mit dem Ellenbogen direkt in Tyrus? Gesicht, was diesen nach hinten taumeln lies.

Der Sith Adept spürte wie sein Körper immer schwächer wurde, und er versuchte dagegen anzukämpfen. In ihm wuchs die Angst, dass er hier der Schwäche verfallen könnte.
Da er spürte wie seine Kräfte sich dem Ende neigten, versuchte Tyrus einen letzten Angriff. Er ließ einen Hagel von Schlägen auf Hakara niedergehen und, alle mit Absicht, dass sein Gegner die Klinge horizontal hielt.. Dann täuschte er einen Angriff zur Linken vor und riss sein eigenes Vibroschwert hoch.
Doch Hakara hatte es vorausgeahnt, und zog das Schwert in die Vertikale, sodass der Angriff nur den Arm der Hexe streifte. Die Zähne vor Schmerz zusammenbeißend, griff Hakara rasch wieder selber an, und traf den Sith Adept heftig genug dass dieser sein Gleichgewicht verlor und zur Seite taumelte. Rasch schlug sein Gegner wieder zu, noch fester diesmal, und streifte mit ihrer Waffe seine Schulter was sein Fleisch teilte und offenbarte. Der Schmerz raubte ihm im ersten Moment die Sinne, erneut war er dabei in eine Raserei zu verfallen.
Doch Hakara deckte ihn weiter mit Schlägen und Tritten ein, während Tyrus kläglich versuchte sich mit dem Schwert zu schützen. Er schlug einen Machtstoß der Hexe entgegen, sodass er sich Freiraum erkämpfen konnte.

Während der Rolle hatte die Hexe jedoch seinen Arm mit dem Schwert gestreift und hinterließ eine Fleischwunde an seinem Arm. Tyrus wirbelte das Schwert einmal und schlug somit hart gegen das Vibroschwert Hakaras. Dann schwang er seine Klinge von weit rechts außen herum und suchte einen möglichen Angriffspunkt, um die Hexe zu verwunden. Diese jedoch zog genauso schnell nach und blockte den Angriff. Er versuchte viele verschiedene solcher Methoden um sie zu ermüden, doch war sie kampferprobter als er. Hakara holte zu einem Angriff aus, jedoch parierte Tyrus blitzschnell und holte zum Gegenangriff aus. Nun trafen sich die beiden Klingen surrend aufeinander und hielten sich überkreuzt. Keiner wollte dem anderen den Sieg über diesen Part des Duells überlassen. Während Hakara beide Hände an seiner Schwertklinge hatte, nahm Tyrus eine Hand von seinem Schwert weg, und konzentrierte sich auf die Macht. Mit einem Machstoß aus nächster Nähe konnte er sie gegen die Wand befördern. Nun musste er schnell handeln. Er ließ einen Pfeiler der den Rest einer Hütte zusammenhielt auf Hakaras Bein niedergehen. Gebrochen und Gequetscht konnte sie es nun nicht mehr bewegen. Über diese Wende erstaunt, ging er humpelnd auf sie zu.


?Dich, Miststück, wollt ich schon lange töten.?

Doch Tyrus kam gar nicht weiter, denn ein Rancor stampfte an ihm vorbei. Die Macht rettete ihn mit einem Wink sodass er sich auf den Boden warf als er es spürte. Das Gebiss des Rancors schnappte ins Leere, doch lief es zu der eingequetschten Hexe, und riss ihren Torso mit einem Biss ab. Blut ergoss sich in Massen über den Boden während etwas warmes auf den Boden klatschte, an dem sich der Rancor nun ebenfalls labte. Tyrus indes sorgte dafür dass er weg kam, denn er wollte nicht der nächste auf der Liste des Rancors sein. Er entkam dem Viech, sodass er sich zunächst in die Ruine einer Hütte schleppte.

[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen]
 
[Post zensiert. Wer ihn unzensiert haben will, PN an mich :p ]

Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen

Erbarmungslos zog sich die Klinge über den Rücken des Hexers, der heiser aufstöhnte und nach vorne kippte. Das Blut an dem Schwert der Hexe hatte noch nicht einmal Zeit gehabt von diesem herunter zu tropfen, als sie es in den noch lebenden Körper des Mannes rammte, eine 90 Grad Drehung vollführte und es wieder heraus zog. *** *********** ******** *** *** ************ ********, ***** ****** *** *** ****** ******* ***** ******* ********, *** ****** ** ***** ****** ****** **** *** ***** ************ *****, ********** **** *********** **** **** ********* *********** *** ****** **** ***** ** ****. ****** ***** ***** **** *** **** *** ********** **** *** ************ *** *** ****, welches sich nach wie vor öffnete und schloss als sei der Rancor ein Wiederkäuer.
Nur zehn Meter von ihm entfernt fochten zwei Machtnutzer verschiedenen Geschlechts miteinander und schenkten dem anderen nichts. Dutzende Wunden waren an jedem Körper zu sehen, die jedoch nicht wirklich stark bluteten. Wieder ein paar Meter weiter hockte sich gerade ein Rancor hin und dessen Reiterin stieg ab, umgeben von ihresgleichen. Ein goldbesetzter Kopfschmuck und ein Laserschwert an ihrem Gürtel zeichneten sie als eine weitere Führerin oder zumindest hohe Hexe eines Clans aus, der eine rote Sonne mit drei gezackten schwarzen Blättern darin als Clanzeichen benutze. Die normal gewachsene Frau sah sich in dem schon jetzt stark in Mitleidenschaft gezogenen Dorf um und nickte hier und da. Immer wenn sie das tat, lösten sich ein paar der Hexen aus dem Kreis und gingen dort hin, wo sie hin genickt hatte.
Was jedoch am meisten auffiel waren die Waffen, die die Hexen benutzen. Nicht ein Schwert, Messer oder anderer Gegenstand aus Metall war zu sehen, sondern nur zwei Meter lange Holzstäbe aus dunklem Holz die so dick waren wie ein Laserschwertgriff. Zusätzlich waren alle 30 Zentimeter ein paar noch dunklere Flecken zu sehen, die offenbar in den Stab eingearbeitete worden waren.
Zwei dieser schon fast würdevoll ausschauenden Hexen mit den weißen Hosen, elfenbeinfarbenden Harnischen und beigen Stiefeln gingen auf den wild gewordenen Rancor zu, mit einer Entschlossenheit im Gang der pure Selbstsicherheit ausdrückte.

Als die beiden ungeschminkten weißgesichtigen Frauen den Rancor erreichten, drehte dieser sich zu ihnen um und versuchte sie mit der rechten Pranke gleichzeitig einzufangen und dann wohl zu verspeisen. Die Macht in den Hexen war jedoch stark und sie wichen ihm ohne Probleme aus, holten mit ihren Stäben aus und schlugen ihm auf die Klaue. Wütend und irritiert zugleich wich das Monstrum einen Schritt zurück und ballte die eben geschlagene Pranke zur Faust, nur um sie dann wieder zu öffnen und schmerzerfüllt aufzujaulen. Blut sickerte aus drei Wunden aus seiner Klaue und tropften auf den Boden. Die beiden weiblichen Machtnutzer sahen nach wie vor grimmig entschlossen aus und wollten gerade auf ihn zugehen, als links von ihnen etwas durch die Bäume kam. Die Stäbe zur Verteidigung erhoben, konnten sie doch nichts tun und ****** **** ** *** ***** *********** ******** *** **** ***** *** ********* ******* sich um ihre Leiber legte und zusammen gezogen wurde.
Die Klingen ****** ****** ** *******, schnitten ** ****** und ließen **** ******* um die Hexen ****** ******. Erst als *** ***** erreicht waren und man hören konnte, dass die diamantscharfen Tötungswerkzeuge nicht weiter kamen ohne sich dabei selber stumpf zu schneiden, wurde die Schlinge gelockert und die Kette eingezogen.
Giftpfeile schossen kurz darauf durch die Luft, trafen den Rancor am Hals und schickten ihn kurzerhand in das Dunkelreich. Noch im Stand zerstörte das Gift das Gehirn des Monsters und so war er lange tot bevor er auf den Boden aufschlug.


?Kommen wir zu spät??

Die weißhaarige Anführerin des ?Gezackten Rotsonnen Clans? sah zu den beiden eben erschienen Hexern und murmelte etwas unverständliches, aber eindeutig feindseliges.
Gleich Sechs der mächtigen Hexen lösten sich aus der Formation und rannten auf Arkon und Hirjul zu. Der letztere von beiden schwang erneut seine Kette und ließ sie durch die Reihen der angreifenden Furien fliegen. Alle wichen sie diesem Angriff aus, doch wurden zwei sofort Opfer ihrer Überheblichkeit als die Kette blitzschnell zurück schnellte und sie von hinten quer über den Rücken traf. Man konnte kurz das reißende Geräusch hören, das entstand wenn die Klingen auf Fleisch trafen, ** ************, ********* *** **** **** *********. *** ** *** Behälter ****** **** geplatzt wäre, ****** ** ********** *** *****, kurz bevor sie auf dem Boden aufschlugen und sich herum wälzten, was natürlich nur dazu führte das sich Sand und Dreck in die Wunden drückte. Die anderen vier hatten mehr Glück oder waren einfach geschickter, denn sie wichen nicht nur der zurück schnellenden Kette aus, sondern schafften es auch an Arkons Giftpfeilhagel vorbei, um die beiden alten aber sehr mächtigen Hexer in einen Nahkampf zu verwickeln. Wie zwei Zwillingsbrüder die vier Jahrzehnte miteinander trainiert und gekämpft hatten, bewegten sich die beiden Clanmitglieder so flüssig, das sie beim Ausweichen nur um wenige Millimeter aneinander vorbei glitten, die Klingen hoben und vorbei am Kopf oder an der Brust des Waffenbruders in Richtung Gegner schlugen. Von dieser Art von Zusammenarbeit kurz überfordert, hielten die Hexen inne und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Arkon ging in die Hocke als würde er vor dem imperialen Imperator knien wollen, während Hirjul die mehr oder weniger ebene Fläche die der Rücken des anderen Hexers bildete nutze, um seine Fußklingen zum Einsatz bringen zu können. Er hielt sich an dem robusten Lederharnisch Arkons fest und drehte sich drei mal um 360 Grad, wobei seine beiden Füße auf Kopfhöhe der Hexen waren. Da er sein Handgelenk jedoch nicht so weit drehen konnte, wechselte er immer wieder die Hand und kam schließlich so dicht vor der letzten überlebenden Hexe zum Stehen, das diese keinen Platz mehr hatte um ihren Stab einsetzen zu können. Arkon, der eine große Portion seiner Macht hatte benutzen müssen um das Gewicht und die Fliehkräfte von Hirjuls Angriff aushalten zu können, kam nun zwischen dessen Beinen hindurch gerutscht. Seine offene Hand flog nach oben und ein Dutzend kleiner Nadel kamen wie von einem Katapult abgeschossen aus dem Ärmel hervor, bohrten sich in die Beckenregion der Frau und ließen sie fast ohnmächtig werden vor Schmerzen. Hirjul musste nur noch einmal *** *** ************** ********* *** ** **** *** ***, *** 8 ********** ******* ******* ** ****.


?Tz! Die haben mich erwischt? sagte Hirjul und kniete sich hin, um seinen vor Schmerz pochenden rechten Fuß zu begutachten. Der Stiefel der diesen eigentlich schützen sollte war an der Spitze aufgerissen worden und die Zehen blutig.
?Das kommt eben davon wenn du wieder so angibst. Hättest sie ja auch einfach nur ********* können.?

Arkon deutet auf die drei Hexen, die Hirjuls Fußklingen nicht hatten entkommen können. Eine der drei hatte vier tiefe Schnitte in Hals und Kinnbereich davon getragen, eine andere nur einen einzigen, dafür aber noch tieferen Schnitt im Kehlkopfbereich.

?Ja ja.?

Der jüngere der beiden Hexer musste notgedrungen mit der Wunde klar kommen, richtete sich deswegen wieder auf und sah zu den weißgekleideten Hexen hinüber die sich gerade bereit machten sie wieder anzugreifen.

?Warum zum Teufel sind die denn hier? Ihr Dorf liegt mehr als 50 Kilometer entfernt.?
?Mogora kann sie nicht so schnell erreicht haben...ob sie uns aus eigenen Motiven hatten angreifen wollen??
?Wir können es ja aus der mit der Krone heraus quetschen wenn wir ihr Gefolge beseitigt haben.?
?Aber schnell Arkon. Es sieht nicht gut für uns aus.?
?Ich weiß.?


In der Nähe von Tyrus Hütte hatte man noch nichts von der Wiederkehr der beiden mächtigen Hexer mitbekommen, weswegen sich die inzwischen stark unterlegenen Hexer weiter verteidigten obwohl sie weit aus besser Chancen hätten wenn sie sich mit den beiden hätten verbünden können. Jetzt da der Ratsheer Mickwar auch noch tot war, ********** von Mogora, waren sie kurz davon gänzlich aufgerieben zu werden. Auch als die beiden letzten Räte sich einmischten, wendete sich das Blatt nicht.

Da das Dorf nun fast vollständig offen stand, begannen schon einige Hexen es zu plündern. Es hatten sich zwar ein paar Clans zusammen getan ja, aber das hieß noch lange nicht das sie die Beute mit den anderen teilen wollten. Eine dieser gierigen Weiber traf auf den Sith, der an einen Pfeiler gelehnt auf den Boden schaute. Unvorsichtig wie sie war, glaubte sie dass das Blut das an ihm klebte von ihm stammte und er tot sei und kniete sich vor ihn hin, um seine Taschen zu durchsuchen. Weit kam sie jedoch nicht, da bohrte sich etwas kaltes in ihren Magen und zog sich bis zu den Rippen hoch, wo es erst einmal nicht weiter ging. Ein Machtstoß warf sie von dem sehr wohl lebenden Sith Adepten, wobei einige ************* ****** **** ******* *** ****** ****** *** *** ****** ****** *** ** ******* ********** *** ****** ***** ******. Als die ****** dann in einem Schutthaufen lag, richtete sich der angeschlagene Adept auf und spähte vorsichtig um die Ecke der Eingangstür, nur um wieder zurück zu weichen um einen flüchtenden Hexer durchzulassen der sich verstecken wollte. Dumm nur das er die Hexen nicht hatte abhängen können die ihn verfolgt hatten.
Gleich drei von ihnen, gefolgt von einer Scillara dessen linker Arm nutzlos und stark blutend an ihrem Körper hing, eine unmenschliche Mordgier und Hass in den Augen. Zwei der Hexen kümmerten sich um den ebenso stark verletzten Hexer, dem die Angst ins Gesicht geschrieben war. Er war jung und noch zu wenig abgehärtet um diese Angst verdrängen zu können. Tyrus hingegen zeigte keine Angst, selbst wenn er welche hatte, sondern wilde Entschlossenheit. Keiner dieser ********* würde ihn *****! Weder tat es Ysim in der finalen Prüfung oder Niemand!!!


Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen
 
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen]

Er musste sie töten, jede einzelne, um sich danach Scillara widmen zu können. Er beschäftigte zwei der Hexen mit einem raschen Wechsel von Schlägen und Machtstößen, achtete stets darauf dass die Klingen nicht ihn trafen. Eine warf ihr Schwert wirbelnd auf Tyrus, doch konnte er ausweichen sodass die Hexe gezwungen war ihr Schwert mithilfe der Macht zurückzuholen. Dies brachte ihn auf eine Idee, sodass er sich mithilfe der Macht den Dolch eines toten Hexers aneignete, und diesen zeitgleich mit seinem Schwert mithilfe der Macht auf zwei verschiedene Hexen warf. Zuvor hatte er sie mit einem Machtstoß kurz unaufmerksam werden lassen, sodass er, sozusagen direkt ins Schwarze traf. Die erdolchte Hexe blutete nun einen Schwall der roten Flüssigkeit aus einer Wunde am Hals, während er die andere Hexe direkt ins Brustbein getroffen hatte. Die Macht brachte es danach zurück in seine Hand. Scillara währendessen hatte den Hexer der unweit ihrer Position stand, mit einem gezielten Treffer enthauptet, sodass sie nun mit der letzten Hexe auf Tyrus zuging. Scillara hatte jedoch keine Zeit dem Sith Adepten zu helfen, da erneut ein Rancor den Frieden des blutigen Kampfes gefährdete. Tyrus jedoch wollte alsbald dem ganzen ein Ende setzen, sodass er anfing erneut zu Versuchen das Schwert der Hexe zu verhaken, doch diesmal drehte er sein Schwert mehrmals mit der Hand, sodass er erzwingen wollte, dass die Hand des Miststücks die Drehungen nicht mehr mitmachen konnte, und so dessen Schwert wegflog. Das Schwert fand sich bluttriefend in der Brust der Hexe. Als diese hinfiel, trat Tyrus auf eine ihrer Brüste um den Körper zu fixieren und zog damit die Klinge aus dem erkaltenden Leib heraus. Nun blieb nur noch Scillara.

Er musste die tiefsten Emotionen zutage bringen, die er finden würde, denn dieser Kampf würde sehr viel Energie benötigen. Gerade als er seine eigene Klinge aktiviert hatte, und er sich in die Ausgangposition begeben hatte, die er eben gelernt hatte, griff Scillara schon an.
Die Beine auseinander gespreizt, die Klinge seitlich über dem Kopf gehalten, erwartete er Scillara, welches allein schon durch seine Erscheinung Respekt einflösste. Er blockte den Schlag und machte im gleichen Schritt einen Angriff, hoffend dass er die Hexe irgendwie treffen würde. Tyrus hatte jedoch nicht gerechnet, dass Scillara so gelenkig sein würde.
Sein Schlag wurde direkt mit Hilfe der Klinge geblockt, doch Tyrus lies sich nicht beirren. Das Konzept des Djem So war es, den Gegner durch Demonstration der eigenen Macht zu bezwingen. Tyrus ging dazu über, für Djem So typische weite Schläge zu benutzen.

Sein Konzept ging auf, er schaffte es Scillara bis an die Wand zu drängen, und auf einmal keimte in ihm die Hoffnung auf Scillara doch noch zu besiegen, indem er sie so bedrängte, dass diese keinen Machtangriff vollführen konnte. Zu früh jedoch, hatte sich Tyrus gefreut, denn Scillara schien noch lange nicht am Ende seiner Kräfte zu sein, und Tyrus hätte sich selber dafür schlagen können, dass er wirklich so naiv war zu glauben, er könne den Kampf so schnell gewinnen.
Er begann die Kontrolle zu verlieren, sodass Scillara sich aus den Klauen seiner Angriffe befreien konnte, und zum Gegenschlag ausholen konnte. Er versuchte sich auf die kommenden Attacken vorzubereiten, was ihm sichtlich schwer fiel, da er sich darauf konzentrieren musste dass Scillara nicht versuchen würde, mithilfe der Macht ihr das Schwert aus den Händen zu reißen.
Der Kampf wurde fortgeführt, zu Tyrus Erleichterung noch ohne offensiven Einsatz der Macht. Ihre Vibroschwerter krachten unerbittlich aufeinander ein, erbarmungslos und entschlossen. Schließlich kamen sie zu dem Punkt, an dem sich ihre Vibroschwerter verhackten. Tyrus wusste dass sie in diesem Punkt keine Chance gegen den Sith Adepten haben würde, sodass sie versuchte dem zu entkommen, und ihm die Oberhand überlies. Stattdessen wollte Tyrus sie nun täuschen, und lies sie mit ihrer geballten Kraft nach vorne, während er sich selber zur Seite drehte, und somit die Chance sah, die Hexe zu verletzen. Er schnitt ihr jedoch dank ihrer flinken Reflexe nur eine leichte Wunde in nutzlosen Arm, für Tyrus immerhin ein Anfang.

Scillara zog sich zurück, und Tyrus sah erneut eine Chance sich zu beweisen. Er stürmte ihr hinterher, sah jedoch nicht die Falle der Hexe, sodass sich die Krallen ihrer Handschuhe in sein Fleisch bohrten, und längliche Kratzspuren hinterließen, welche anfingen zu bluten. Vor Überraschung und Schmerz ging er kurz auf die Knie, rollte sich jedoch zur Seite da er eine erneute Attacke von Scillara befürchtete. „Ysim würde mich für so einen Reinfall auf so eine billige Finte nicht nur ohrfeigen!“ dachte er sich und hielt die Klinge horizontal um einen ihrer Schläge abzufangen.

Den Zorn geweckt, sich wieder in der Ausgangsposition befindend, beschloss sich Tyrus seinen Emotionen hinzugeben und neue Kraft zu schöpfen. Der Adept schlug mit dem Vibroschwert nach der Klinge der Hexe, drehte sich um seine eigene Achse um Schwung zu bekommen und schlug kraftvoll nach dem Kontrahenten. Diese parierte jedoch und sprang einen Sprung zurück. Er drehte dort das Schwert zweimal und ging erneut dazu über, die Stärke der Sith zu demonstrieren und versuchte erneut das Schwert Scillaras zu verhacken. Tyrus wich aus, da er wusste dass er keine Chance haben würde, und bemerkte wie er zu Boden geschleudert wurde. Sich schnell wieder aufrappelnd, ging er in die Verteidigungsposition und erwartete eine erneute Attacke Scillaras. Er drehte das Schwert aus dem Handgelenk mehrere Male mit einer Hand bevor er senkrecht nach unten schlug. Er hob erneut sein Vibroschwert mit der Schwertspitze nach hinten und ließ die Klinge heruntersausen, und hob die Klinge ebenso schnell. Er führte nun mehrere schnelle seitwärtliche Hiebe durch, und machte eine 360° Drehung bei der er die Klinge seitlich hielt.

Scillara jedoch parierte jeden seiner Schläge, auch wenn es ihr manchmal schwerer fiel, da sie nun einhändig kämpfte. Eigentlich hätte Tyrus diesen Krüppel längst ins Chaos geschickt, doch er war selber nicht mehr der fitteste, seine Kondition war nun mal nicht die allerbeste. Er hätte es trainieren können, nun verfluchte er sich für diesen Nachteil. Tyrus beschloss, dass je weniger Scillara Zeit haben würde die Macht einzusetzen, desto mehr würde er sie ermüden und desto schwächer würden die Attacken sein. Der Kampf ging lang weiter, keine der beiden Seiten war besser, denn immer wen Tyrus dachte er hatte sie soweit, lies Scillara eine Machtattacke los, die Tyrus vom Boden hob. Doch unerbittlich stand er jedes Mal auf und ging in den Kampf über.
Wie Raubtiere stürzten sich beide aufeinander, entschlossen dem anderen das Leben zu nehmen, um das eigene zu schützen. Es ging um alles oder nichts, und doch war erst mal kein Ende abzusehen...


[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen]
 
Zuletzt bearbeitet:
Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer vs. Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen

?Könnte schwierig werden Arkon.?
?Ja ich weiß. Jetzt halt die Klappe und kämpfe!?


Die beiden Hexer waren nur noch wenige Meter von den heran nahenden Hexen entfernt, die ihre unscheinbaren aber dennoch tödlichen Stäbe aggressiv in ihre Richtung hielten. Die ersten drei weißgekleideten Hexen griffen normal an, indem sie einfach einen Hagel von Stößen auf die beiden abfeuerten, die jedoch alle daneben gingen oder geblockt wurden.
Mit grimmiger Miene duckten sich die Hexer, schlugen gekonnt zu und brachten alle drei zu fall. Sie hatten den Boden noch nicht einmal erreicht, da traf sie eine rasiermesserscharfe Klinge am Hals und schlitze diesen auf. Luftröhre und Stimmenbänder wurden zerfetzt, Blut floss sofort in diese hinein und begannen die Lungen zu füllen. Gurgelnd und die Hände auf die nicht mehr schließbaren Wunden gedrückt, wanden sich die Hexen in ihrer Pein, wurden aber von Arkon und Hirjul zum Sterben zurück gelassen.
Sie richtete ihre Aufmerksamkeit nun auf den Rest der weißen Machtnutzer, deren Anzahl nochmals geschrumpft war da es offenbar noch einen Schauplatz mörderischer Kämpfe gab wo sie gebraucht wurden. Den beiden Hexern war es nur recht.

Mit gezückten Waffen rannten die beiden ihren Feinden entgegen, bereit den Boden unter ihnen mit warmen Blut zu tränken. Die Aggressoren begaben sich in eine Verteidigungsstellung, hoben ihre Stäbe mit siegessicherer Geduld und achtete auf alles und jeden. Meter um Meter kamen sie näher, einen Schritt nach dem anderen. Dann sprangen sie, wilde Entschlossenheit im Blick...

Plötzlich explodierte die Ostfront. Noch im Flug erfasste sie die Druckwelle und brachte sie vom Kurs ab. Eine riesige blaue Feuersäule war nun dort zu sehen wo eben noch mehrere Hexen und Hexer gegeneinander gekämpft hatten. Rancors und Dathomirer waren von einem Moment auf den anderen von der Hitze erfasst und zu Asche verbrannt worden.
Schmerzensschreie erfüllten das ganze Dorf und ließen alle mit dem Kämpfen inne halten, während alle beinah-toten zusammen brachen und ihren tödlichen Verletzungen erlagen.


?Was zur Hölle????

Arkon sah Hirjul entsetzt an, der ebenso bleich hinter seiner Maske geworden war wie sein Freund.
Die Feuersäule die auf einen exotischen Sprengsatz hindeutete, war kaum in einer Rauchsäule verschwunden, als der größte Rancor den die Hexer jemals gesehen hatten durch diese hindurch gestampft kam und lauter brüllte als es für menschliche Ohren gut war.


?Unmöglich? sagte Hirjul ungläubig und verzweifelt zugleich. Die weißen Hexen zischten verunsichert und wichen langsam zurück, als wüssten sie das sie gegen diesen Gegner nicht bestehen konnten.

?Frauenschlächter-Clan. Eure Zeit ist um!?

Arkon sah zu dem gewaltigen Rancor hinauf und erblickte eine einzige im Gegensatz zum Monstrum eher klein wirkende Gestalt. Die Stimme war unnatürlich tief, gehörte aber eindeutig einer Frau. Und wenn man dem großen schwarzen eintätowierten Emblem auf der Brust des Rancors glauben durfte, war diese Frau um halb Dathomir gereist um hier zuzuschlagen. Doch das war eigentlich unmöglich.
Dieser Clan hatte sich genau so wie die Hexer mit dem Imperium verbündet und wahrscheinlich hätte dieses diesen Angriff verhindert, da sie ihnen ja bestimmte Dinge lieferten.


?Verschwindet! Das ist nicht euer Kampf? rief Arkon, der nach dem Tod aller Ratsmitglieder der erfahrenste Hexer im Dorf war. Er versuchte zwar selbstsicher zu klingen, musste sich aber eingestehen das er sich alles andere als wohl fühlte.

?Falsch. Das Imperium hilft euch nicht länger. Es hat keine Verwendung mehr für euch und daher...?

Jetzt erkannte Arkon sie und ihm wurde noch übler.

?Das ist Serenety vom Rotblut Klingen Clan. Wir sind verloren!?

Hirjul musste seinem Freund zustimmen. Serenety war nicht nur einem Sith des Imperiums verdammt ähnlich, sondern auch noch eine Elitekillerin ihres Clans. Hinter ihrem Rücken munkelt man das sie einst eine Sith Lady gewesen sei, die man aus dem Orden verbannt hat weil sie sich nicht hatte unterordnen können. Weiterhin sagte man das sie sich nur ihrer Chefin unterwarf, weil diese noch grausamer war und ihre Methoden hatte um sich jeden gefügig zu machen den sie begehrte und unter sich dienen lassen wollte.
Wie dem auch sei. Tatsache ist, das sie den Rancor auf dem sie saß nicht dressiert, sondern schlicht und einfach dazu gezwungen hatte ihr zu dienen. Mit durastahlharter geistiger Kontrolle zwang sie ihn alles zu tun was sie wollte und man spürte dass das arme Tier darunter litt. In dem Punkt waren sich dann wieder alle einig. Sie ließ ihn nicht dressieren, weil sie wollte das er litt.


?Tötet sie. Tötet sie ALLE? fauchte die Elitehexe des mächtigsten Clans auf dem Planeten, unterstrichen mit einem Wink der Dutzende Hexen aus ihren Verstecken springen ließ.
Gerade noch alle Feinde, waren nun Hexen und Hexer gefährdet. Der Rotblut Klingen Clan kannte keine Gnade, mit Niemandem...


Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer verbündet mit Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen vs. Rotblut Klingen Clan
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[Dathomir - Äquator - Dorf des Frauenschlächter-Clans - Rand des Dorfes - Gemetzel - Tyrus, Arkon, Hirjul und andere Hexer verbündet mit Mogora, Mogorahexen und unbekannte Hexen vs. Rotblut Klingen Clan]

Das Wetter war grauenvoll. Der Boden war durchweit und rutschig. Man konnte es wirklich als hoffnungslos betrachten. Auf der einen Seite, waren abgekämpfte Hexen und Hexer die seit 24 Stunden nicht geschlafen hatten und völlig überheblich dazu. Bis vor wenigen Minuten hatten sie noch aufeinander eingeschlagen, doch die Wende kam unerwartet.
Auf der anderen Seite, eine wütende ausgeruhte Armee, sie sich sicher, ist das ihre Anführerin sie zum Sieg führen wird. Die Rotblut Hexen griffen an, die Hexen und Hexer wichen zurück, immer kämpfend, gegen die anrückenden Rotbluthexen. Dieses Katz und Maus Spiel ging über 3 Stunden lang.
Die Rotbluthexen konnten mit ihren Stäben jede jeweils zwei Kämpfer/innen beschäftigen, was ihre zahlenmäßige Überlegenheit nur noch weiter unterstrich. Von allen Flanken tauchten sie auf, ihre weiße Kleidung wurde zu einem Synonym des Terrors.
Hilflos blickte er um sich, sah wie Hexer und Hexen gleichermaßen abgeschlachtet wurden. Die Überlegenheit der feindlichen Hexen war einfach erdrückend. Von den Flanken stürmten immer wieder die Rancor in die Reihen der Hexer und Hexen, fegten sie mitsamt ihrer triefenden Leichen hinweg, sodass sie stets eine Schneise des Todes hinterließen.

Immer wieder drängten Hexen mit ihren Stäben auf ihn zu, versuchten ihn zu töten, doch schaffte es der Sith Adept immer wieder diese zu töten. „Verdammt, wenn das so weiter geht, bin ich Tod!“ Als gerade ein Stab auf ihn zusauste, zerschnitt er ihn in einer fließenden Bewegung und rammte den Knauf der Hexe so tief ins Gesicht, dass ihr Nasenbein in ihr Gehirn eindrang, sodass neben dem Blutschwall der sich aus dem zertrümmerten Körperteil ergoss, auch ihr Körper zu Boden ging.
Dieser Kampf schien aussichtslos, er war einfach nicht mehr gewinnbar! Doch was sollte er tun? Fliehen? Doch konnte er doch Arkon Hirjul nicht so im Stich lassen, sie hatten ihm doch das Leben gerettet. In diesem Moment musste er sich gegen eine weitere Hexe der Rotblut behaupten. Er bedrängte sie, sorgte dafür, dass sie die Länge ihres Stabes nicht ausnutzen konnte. Als sie ihren Stab hob um einen Schlag von oben herab abzuwehren, trat der Sith Adept ihr ins Knie, sodass ihre Kniescheibe brach, und das Schwert seinen Weg in ihre Brust fand.
Er würde fliehen müssen. Es gab keinen anderen Ausweg, Lebensschuld hin oder her, er hatte bereits mehr getan als nötig wäre, hat sein Leben öfter riskiert als es nötig gewesen wäre. Für ihn gab es nur noch diesen einen Ausweg, ansonsten konnte er seine Prüfung vergessen. Verdammt er musste es endlich schaffen durch diese Reihen von Hexen hindurchzukommen, er musste fliehen!

Nun war es ihm egal ob Freund oder Feind, es gab keinen anderen Weg, sein Leben war ihm wichtiger. Er schnitt sich durch die Reihen, egal ob Hexer und Hexen, oder ob es eine der Rotblutbrut war, er kämpfte sich seinen Weg durch die Massen. Immer wieder setzte er die Macht ein um die Kämpfer vor ihm mit Machtstößen wegzuschleudern.
Mit einem Salto beförderte er sich über ein kämpfendes Pärchen, wurde jedoch sogleich von einer weiteren Rotbluthexe angegriffen. Diese jedoch tötete er mit einem Schwertstreich, da er ein Schwert was hinter ihr in einen Baum gerammt war mit der Macht zu sich gezogen hatte. Es ging mitten durch den Bauch der Hexe welche blutend zusammenbrach und in ihrem eigenen Elend badete. Während er kämpfte, bemerkte er eine weitere Präsenz der dunklen Seite welche klar und deutlich aus der Menge wie ein dunkler Nexus herausstach. Doch war es ein Sith? Gut möglich, doch war diese Aura nicht die von Ysim. Sie war somit uninteressant. Jeder andere Sith der sich hier hätte befinden können hätte ebenso ein potenzieller Feind sein können. Woher hätten sie ihn auch erkennen können, ohne sein Lichtschwert hätte er ein beliebiger dunkler Machtnutzer sein können, die Kenntnisse vom Tempel auf Bastion hätte er von anderen haben können. Er musste weiter fliehen.
Er hatte nun schon den Rand des Schlachtfelds erreicht, doch musste er ofts den Rancors ausweichen. Erneut hatte eins die Fährte aufgenommen und verfolgte ihn. Mit schnellen Schritten kam es immer schneller auf den Sith Adepten zu, der sich gezwungen sah die Macht zur Beschleunigung seiner Schritte zu nutzen. Er musste den Wald erreichen, dort würden die Rancors nicht so leicht durchkommen. Er bemerkte wie er Seitenstiche bekam, sie Verletzungen die er erlitten hatte brannten wie die Hölle, doch musste er weiter, musste standhaft bleiben und durchhalten. Als er die ersten Bäume hinter sich gelassen hatte, konnte er bereits spüren dass sie Rancor immer langsamer wurden, auch wenn sie zunächst die ersten Bäume mit ihrer Masse umgerammt hatten.
Es war geschafft, nun konnte er im Laufschritt ohne die Macht weiterfliehen, denn nun würden sie alle gegen ihn sein, einerseits weil er sie verraten hatte, andererseits, weil er nun zu den Feinden der Rotblutbrut gehörte.



[Dathomir - Äquator - Wald - Tyrus auf der Flucht]
 
Zuletzt bearbeitet:
Post Teil 1

Dathomir - Äquator - ehemaliges Dorf des Frauenschlächter-Clans - Mitte des zerstörten Dorfes - Hexen des Rotblut Klingen Clans und Mogora

?Töte mich endlich Miststück? fauchte Mogora, die auf beiden Kniescheiben und auf den Händen gestützt auf dem blutgetränkten Boden kniete. Über ihr thronte wie eine Göttin des Chaos Serenety, das Laserschwert der geschlagenen Feindin in den Händen.
?Diesen Gefallen werde ich dir nicht gewähren. Statt dessen erlaube ich dir, ehrenhaft zu sterben in dem du dich selber richtest.?
Die weit aus mächtigere Killerin warf der in ihren Augen nur mittelmäßigen Gefangenen das Schwert zu, voller Selbstsicherheit, das nichts und niemand ihrem teuren Harnisch einen Kratzer zufügen konnte. Sie unterdrückte in ihrer Umgebung alles, ja sogar die Rancors von Mogoras ehemaligen Clans knieten vor ihr, die Köpfe zitternd auf den Boden gedrückt. Wobei sie nicht vor Angst, sondern vor Anstrengung zitterten, denn sie wollten alles andere als sich vor so einer Hexe unterwerfen.
Serenety sah sich fast zu beiläufig um und trat dann nach dem Laserschwert, sodass es gegen die rechte Hand von Mogora prallte.

?Heb es auf und erlange deine Ehre zurück indem du dich selbst tötest. Damit ersparst du uns allen so ein ehrloses Stück Dreck ansehen zu müssen.?
?Verreck?
schrie die besiegte ehemalige Clanführerin trotzig, griff nach dem Heft des Laserschwertes, aktivierte es und wollte ihrer Feindin ein Loch in den Unterleib brennen. Doch noch bevor das geschehen konnte erlosch die Klinge und der Griff fiel in sich zusammen, als er zermalmt wurde.
Gleichzeitig hoben sich die Köpfe der Rancors, da sich Serenety trotz ihrer Macht nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren konnte. Doch es dauerte nicht lange und die Nüstern der Tiere waren wieder in den Matsch gedrückt worden.


?Da lasse ich dir diese einmalige Chance und du greifst mich an.?

Sie schnippte mit den Fingern und eine gebückte Gestalt kam aus der Menge von über 90 Hexen heraus gekrochen, den Kopf so tief gesenkt das man meinen konnte er würde zwischen seine Beine nach hinten schauen wollen.

?Wie kann ich euch dienen Herrin? fragte die Gestalt unterwürfig und sabberte dabei wie ein Kleinkind. Angewiedert von dem Anblick wagte es Serenety nicht, ihn direkt anzuschauen. Statt dessen sah sie ihre Dienerinnen an, die teilweise blutüberströmt dastanden, wobei das meisten Blut nicht von ihnen selber stammte. Andere fast wie neu ausschauende Hexen standen daneben und neben diesen waren verletzte, manchmal sogar zum Krüppel gewordene, die in ihrer ?Heimat? wahrscheinlich per unnatürlicher Auslese vernichtet werden würden, sollten sie sich nicht vorher dem ehrenhaften Selbstmord hingeben, den Mogora gerade törichter Weise abgelehnt hatte.

?Siehst du diese im Gegensatz zu dir ehrfürchtige und respektable Hexe am Boden vor dir??

Die alle paar Sekunden zusammen zuckenden Augen des Dieners fanden die von Mogora, die sich ebenso angewidert abwandte, als sie den körperlich und geistig zum Krüppel gefolterten Diener sah.
Das Zucken rührte nicht von irgend einem Knacks im Gehirn her, also nicht auf natürliche Art, sondern wegen der andauernden Prügel die er bezog. Da er bei jedem Schlag die Augen zusammen kniff bzw zusammen zuckte und nun jeder Zeit mit einem Schlag rechnete, zuckte so ziemlich alles an seinem Körper pausenlos. Die geschlagene Mogora fragte sich gerade wofür man so ein...ja...ein Haustier aufhob, als ihr ein Gedanke kam den sie sofort bei Seite schon weil es einfach zu absurd war.


?Ja Herrin, ich sehe sie.?
?Sie gehört dir. Tue mit ihr was du willst.?


Während die Hexen, die einen Kreis um diese Szenerie gebildet hatten teils belustigt kicherten, stand der Mund von Mogora ungläubig weit offen. Selbst der Diener schien das nicht wirklich fassen zu können und sicherlich spielte da auch das Misstrauen mit, das er gegenüber Serenety hegte. Schließlich hatte sie ihm schon über zwanzig mal die Freiheit geschenkt, immer mit den Worten das er dieses mal wirklich frei sei. Selbstverständlich hatte sie nicht vor ihn wirklich gehen zu lassen. Sie spielte einfach nur mit ihm, mit diesem naiven Krüppel der alles glaubte, ja wahrscheinlich glauben wollte, was man ihm sagte. Er war so armselig, das Serenety schon fast Mitleid mit ihm hatte. Fast. Und weil es nur ein ?fast? war, ahnte sie nicht einmal das sie Mitleid haben würde, wäre er noch bedauernswerter.

?Herrin? fragte er unsicher.
?Du hast schon richtig gehört. Mache mit ihr was du willst.?
?Sobald er mich anfässt, reiß ich ihn in Stücke?
drohte Mogora und funkelte den Diener bösartig an, der daraufhin noch kleiner wurde und zurück wich.
?Das denke ich weniger? meinte Serenety daraufhin geheimnisvoll, woraufhin eine Hexe vortrat, dessen Harnisch dunkelblau und mit silbernen Symbolen verziert war. Ohne irgendwas zu sagen ging sie auf Mogora zu, die sich wieder aufrichtete. Dabei versuchte sie den offenen Bruch unterhalb ihrer rechten Kniescheibe zu vergessen, genau so wie die Faustgroße Wunde an ihrer linken Seite, wo ein notdürftig angebrachter Verband bereits blutgetränkt das Loch verbarg.
Die dunkelblaue Hexe zeigte keine Regung, als sie sich vor der ehemaligen Anführerin aufbaute, blitzschnell die rechte Hand nach vorne schießen ließ und einen bestimmten Punkt an Mogoras Nacken berührte. Die starre Miene Mogoras verriet, das sie erfolgreich gelähmt worden war.


?Schaff sie in irgend ein Zelt und amüsier dich mit ihr? befahl Serenety mit einem höhnischen Lächeln auf den vollen Gold bemalten Lippen.
?Ihr seid zu gütig Herrin.?
?Ich weiß. Und jetzt verschwinde, bevor ich es mir anders überlege.?


Der Sklave hopste aufgeregt an ihr vorbei, wobei er jedoch nicht vergaß einen 3 Meter großen Sicherheitsabstand zu ihr einzuhalten. Serenety sah die dunkelblau gekleidete Hexe an und nickte, die sich daraufhin verneigte und sich wieder in den Kreis integrierte.
Der Sklave hatte Mogora unterdessen an den Armen gepackt und schliff sie nun hinter sich her, stoppte aber alle paar Meter, da er körperlich zu schwach war um diese zwar dünne aber dennoch schwere Hexe ohne Pause hinter sich her ziehen zu können. Der Zirkel aus Hexen öffnete einen vier Meter großen Weg für den Sklaven - keiner wollte ihm näher kommen als nötig - der fast drei Minuten brauchte um hindurch zu stolpern. Als er dann endlich außer Sichtweite - aber nicht Hörweite war - schnippte die Elitekillerin nochmals mit dem Finger und ein weiterer Sklave kam durch den Kreis getreten, doch dieses mal wich ihm niemand aus.
Kein Wunder, denn dieser sah blendend gut aus. Er war zwar ein eher kleiner Mann von gerade mal 1.70 Meter höhe, war dafür aber sportlich schlank, sonnengebräunt und mit einem Gesicht gesegnet welches nur wenige Menschen in der Galaxie überhaupt haben durften. Dumm nur dass das ehemalige Unterwäschemodel auf Dathomir abgestürzt war und nun dem Clan dienen musste.
Als er vor Serenety nieder kniete, sah diese auf den Blondschopf - eindeutig gefärbt - hinab und musste sich ein gieriges Lippenbefeuchten verkneifen.


?Herrin. Wir kann ich euch dienen??

Indem du dich ausziehst, dachte sie, verkniff sich aber auch das. Da sie hier die mächtigste war und die Elite des Clans repräsentierte, musste sie auch zu diesem Prachtstück grausam sein. Wenn auch zugegebenermaßen nicht annähernd so bösartig wie zu dem Krüppel.

?Wir haben Verwundete. Sorge dafür das jeder einzelne, der es wert ist, überlebt.?

Das bedeutet im Klartext das die Hexen, die normale Stichwunden und Kratzer hatten, behandelt wurden. Alle anderen, sogar bei denen nur ein Finger fehlte, wurden ignoriert und da dieser Sklave Eigentum der Elite war, durfte niemand seinem Urteil wiedersprechen oder ihn gar verletzen, sei es auch nur mit Worten.

?Natürlich Herrin.?

Als auch dieser Sklave verschwunden war, sah Serenety eine bestimmte Hexe direkt an, die nickte und vortrat.

?Ich weiß das es hier einen Adepten der dunklen Seite gegeben hat, doch unter den Toten ist er nicht.?
?Wir haben ihn verfolgt, aber dann die Spur verloren. Die Sucher sind bereits unterwegs um ihn wider aufzuspüren.?
?Dann schließ dich ihnen mit deinen Ninjuns an.?
?Wir ihr wünscht.?


Die angesprochene Hexe - sie trug einen silbernen Harnisch mit dunkelblauen im Sonnenlicht funkenden Symbolen darauf - verbeugte sich nochmals und verließ dann den Kreis, genau so wie ein Dutzend dunkelblau gekleideter Hexen, die offenbar zu ihr gehörten.

?Die Anführer dieses Misthaufens sind tot, aber wo sind dieser Arkon und Hirjul??

Sie sah alle Hexen an, doch niemand schien es zu wissen oder auch nur darüber reden zu wollen, dass es zwei Hexern offenbar gelungen war zu fliehen.

?Findet sie! Oder ich werde per Zufallsprinzip die Hälfte von euch töten.?

Mehr brauchte sie nicht zu sagen und das sie nicht bluffte, wusste jeder von ihnen. Im Rotblut Klingen Clan gab es sogar eine Art mündliches Gesetzt das ihr erlaubte sie alle zu töten, wenn auch nicht ohne Grund...
 
Post Teil 2

***Während dessen in einem imperialen kleinen Außenposten ganz in der Nähe***

?Eigentlich schade. Sie haben uns immer recht gut versorgt? sagte gerade ein leicht angetrunkener imperialer Rekrut, dessen Uniform offen war und einem einen Blick auf sein graues Unterhemd gestattete.
?Man hat sich eben entschieden sie fallen zu lassen? sagte ein Lieutenant und warf einen weiteren imperialen Credit in die Mitte des Tisches.
?Was haben diese Hexen eigentlich dafür geboten??
?Keine Ahnung. Aber ist wohl was wichtiges.?
?Schwachsinn?
mischte sich nun ein dritter Imperialer ein, dessen Rangabzeichen ihn als Captain auszeichnete.
?Die haben denen da oben ne kleine Nummer versprochen und schon wars um sie geschehen.?

Die drei lachten über den Scherz und warfen jeder noch ein paar Credits in die Mitte, wo sich schon ein kleiner Berg abzeichnete. Der Captain griff nach dem corellianischen Ale, füllte sein kleines Glas randvoll und gab sie dann dem Rekruten, der seines ebenfalls auffüllte.
Er wollte sie gerade weiter reichen, als jemand an der Tür klopfte.
Angetrunken, aber durchaus noch fähig den Blasterkarabiner zu halten und damit ein Dutzend dämlicher Hexen nieder zu mähen, stand der Rekrut nach einem Zeichen des Captains auf.
Der eher bescheidene Wachturm stand mitten auf einer Lichtung und war auf allen vier Seiten von Kameras abgedeckt, von denen jedoch zwei nicht mehr funktionierten, weil Affen sie mit Steinen und Stöckern beworfen hatten. Bis Ersatz eintraf, mussten die drei sich auf eine andere Art absichern. Dazu hatten sie Sensoren immer im Abstand von 3 Metern im Boden vergraben, damit sie Hexen, Hexer oder anderes Kruppzeugs frühzeitig entdecken konnten. Sollte sich jemand nähern, würde ein akkustischer Alarm ausgelöst werden, den die drei jedoch abgeschaltete hatten. So wies nur noch ein kleines rotes blinkendes Lämpchen daraufhin, dass sie Besuch hatten und dieses leuchtete nun.


?Ups? meinte der Rekrut nur und schaltete den Alarm aus, schob den Riegel vom Sehschlitz zur Seite und machte sich bereit durch diesen zu schießen.
Doch er konnte niemanden sehen.


?Wer ist da??

Keine Antwort.

?Vielleicht nur die Affen? mutmaßte der Lieutenant, der seinen Blaster gezogen und auf die Tür gerichtete hatte.

?Vie...?

Plötzlich flog etwas durch den Schlitz und bohrte sich direkt zwischen die Augen des Rekruten, der schreiend nach hinten fiel und zu schnell viel zu viel Blut verlor. Die beiden Offiziere waren gerade mal aufgesprungen, als etwas gegen die Tür stieß. Im gleichen Augenblick fielen auch die beiden letzten Kameras aus, sodass sie praktisch blind waren.

?Scheiße man? sagte der Captain und zielte auf den Sehschlitz. Nicht ungeübt mit seiner Waffe, feuerte er drei rote Blasterblitze durch die schmale Öffnung. Diese schlugen jedoch nur in einen Baum ein, der wohl kaum der Angreifer war.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Mit einem lauten metallischen Ächzen brach die gepanzerte Tür auf und eine in Fetzen gekleidete Gestalt sprang herein, warf ein Dutzend Wurfsterne und wich gleichzeitig dem Verteidigungsfeuer der imperialen Offiziere aus. Von den Tötungswerkzeugen in Kopf, Hals und Brustbereich getroffen, brachen die beiden Menschen zusammen.


?Mir fällt kein einziger Fluch ein um diese Bastarde entsprechend ihrer Feigheit zu beleidigen? sagte der Angreifer und trat hinein, um einem zweiten Mann platz zu machen, der sich mehr hinein schleppte als ging. Als diese verhüllte Gestalt sich stöhnend auf einen der Stühle setzte, hatte der andere Bereits den Tisch frei gemacht.

?Sei gottverdammt noch mal leise Arkon? murrte der schwer verletzte Hirjul und riss sich die Fetzen vom Kopf.
?Tut mir leid? gab sein Freund leise zurück und durchsuchte bereits die Schränke nach einem Med-Pack. Er fand es schließlich und legte es auf den Tisch, öffnete es und kramte alles heraus was ihm brauchbar erschien.
?Krepier mir jetzt nicht Junge. Wenn du durch hältst, verspreche ich dir das du Serenety töten darfst.?
?Wie nobel?
krächzte Hirjul und spuckte Blut.

Arkon, der seine eigenen Wunden ignorierte um den drei mal so schwer verletzten Hirjul zu verarzten, schüttelte innerlich den Kopf. Sein Freund sah schlimm aus. Verdammt schlimm. Der Rückzug aus dem Dorf war, um es milde auszudrücken, eine Katastrophe gewesen. Nicht nur das die weiß gekleideten Hexen dafür gesorgt hatten das der Rotblut Klingen Clan die beiden Hexer und nicht sie angriff, nein, sie waren sogar noch von einem anderen Clan angegriffen worden als sie dem von Serenety längst entkommen waren.
Als hätte ihn ein Rancor nieder getrampelt, genau so sah er aus.


?Ich werde hier abkratzen, also hör auf zu reden und gib mir ein Schwert.?

Natürlich wusste Hirjul es von allen am besten das er drauf gehen würde, doch war es für Arkon ein Stich ins Herz das er es so direkt aussprach. Das von ihm geforderte Schwert war ein weiterer Beweis dafür, das er sich nicht den Wunden ausliefern und verbluten wollte.
Mit bleiernem Herzen drückte sein alter Freund ihn die Waffe in die rechte zittrige blutverklebte Hand, an der die Kuppe des kleinen Fingers fehlte und der Knochen heraus ragte, als hätte man das Fleisch von diesem abgezogen.

Voller Respekt und Zuneigung verneigte sich Arkon, während er die rechte Faust auf die linke Schulterseite direkt über den Herzen legte und darauf wartete, das Hirjul sich selber tötete.
Ein paar Sekunden verstrichen, dann hörte man wie sich die inzwischen stumpfe Klinge ins Fleisch drückte, wahrscheinlich direkt ins Herz. Arkon wartete noch ein paar Herzschläge lang und richtete sich dann wieder auf. Hirjul hatte sich jedoch nicht ins Herz gestochen, sondern in den Magen. Im Endeffekt war das aber wahrscheinlich egal, da wohl jede weitere Wunde seinen Tot bedeutet hätte.


?Ich werde Serenety töten Hirjul. Das Schwöre ich bei meinem Leben.?

***Einen Kilometer entfernt, mitten im Dschungel***

Abgekämpft wie Tyrus war, bemerkte er nicht das ihn erneut eine Horde Affen umzingelt hatten. Was ihn dieses mal jedoch schütze war das Blut, das fast seinen ganzen Körper bedeckte. Da sich auf seiner Kleidung Hexen, Hexer und Rancorblut mischte, wagte es keiner der pelzigen Wesen ihn anzugreifen. Dennoch knurrten sie, schrieen sich gegenseitig unverständliche Worte zu und hampelten wie bei einem intergalaktischen Zirkus umher, sprangen von Ast zu Ast und Baum zu Baum.
Erst als in der Ferne die dunkelblauen Harnische der Ninjuns sichtbar wurden, wurden sie still und zogen sich noch weiter in die Baumkronen zurück. So primitiv sie auch waren, das Jahrhunderte lange Zusammenleben mit den Hexen hatte ihnen zumindest eines klar gemacht. Sie sollten sie lieber meiden.

Da die Hexen sich jedoch nicht in diesem Teil des Dschungels auskannten und davon ausgehen mussten das sich der dunkle Adept der Sith in der Macht getarnt hatte, mussten sie sprichwörtlich jeden einzelnen Stein umdrehen. Und das dauerte entsprechend lange und da war es auch egal das es insgesamt fast 70 Hexen waren die die Gegend durchsuchten, von denen aber nur rund 20 ihn finden wollten. Doch was machte das schon für einen Unterschied...
 
[Dathomir - Äquator - Dschungel - Tyrus auf der Flucht]

Die Affen zerrten an seinen Nerven, doch musste er geduldig sein, er durfte sie nicht provozieren. Ihre schiere Überzahl würde ihn niedermachen. Dass das Blut an seinem Körper derzeit sein wichtigster Schutzschild war, rettete ihm das Leben, doch als er die Affen wegspringen sah, wurde ihm mulmig zumute. Was hatte sie so in Schrecken versetzt? Kurz blieb er stehen, er wagte es nicht die Macht einzusetzen, viel zu gefährlich schien es ihm auch nur ansatzweise diese hier zu benutzen. Er starrte in den Wald, versuchte dort etwas zu sehen, und bemerkte schließlich eine Farbe, die ganz und gar nicht in den Wald gehörte. Blau. Vielmehr ein metallisches Blau, welches dem eines Harnisches glich. Er musste hier weg.
Er beschleunigte seinen Schritt, anscheinend kamen die Hexen die ihn verfolgten nur langsam voran, sodass er sich diesen Vorteil zunutzen machen sollte um von hier zu verschwinden. Er sah wie sie immer näher kamen, wie eine bedrohliche Welle. Er wusste, verstecken würde nichts bringen, sie würden jeden Stein und jeden Strauch umdrehen um nach ihm zu suchen. Er musste weiter gehen, musste schneller vorankommen, das alles hier hinter sich lassen.
Der Wald war dabei sein Verbündeter. Er bewegte sich so lautlos wie möglich durch den Wald, wobei die suchenden Hexen genügend Krach mit ihren Rüstungen verursachten, um sich hörbar zu machen. Er fing nun an zu rennen, wollte noch mehr Abstand gewinnen, wusste dass er ihn immer mehr vergrößern musste.


?Verdammt wohin nur...?

Nicht wissend wohin er lief, beschloss er einfach weiter den Weg zu beschreiten. ?Das kann nicht immer so weitergehen. Ich muss meine Wunden versorgen und etwas essen.?
An Schlaf war für ihn derzeit eh nicht zu denken, er würde noch genügend Zeit haben wenn er die Hexen abgehangen haben würde. Sein Weg ging immer weiter, bald würde er schon einen Kilometer zurückgelegt haben, er musste mehr schaffen. Es war auch mehr drin, es wahr logisch.
Doch schon bald entdeckte er eine Lichtung, weiter südlich, wo sich ein Gebäude befand, wenn er es auch nur teilweise erahnen konnte. Irgendetwas grenzte sich dort von den massiven Bäumen ab, womöglich eine Lichtung, er spürte dass dort irgendetwas war, dass es sich lohnen würde dort hinzugehen.
Im Laufschritt begann er nun mit erheblichen Seitenstichen den Weg zu der Lichtung, seine übrigen Verletzungen machten es auch nicht besser. Er musste aus dieser Region weg, musste irgendwohin, wo die Hexen ihn nicht so schnell finden würden. Doch wie sollte er das schaffen? Wie sollte er überhaupt aus diesem Wald herauskommen? Derzeit war er sein Schutz und seine Heimat, doch konnte es nicht ewig so bleiben, er musste einen Ort finden wo er sich einige Tage verstecken konnte, um sozusagen Gras über die Sache wachsen zu lassen, bevor er sich wieder normal umherbewegen konnte. ?In was für eine ******* hast du dich da wieder reingeritten...?

Die Lichtung die er betrat war für ihn wie ein Wunder. Ein Turm! Zivilisation! Was er wohl dort finden würde? WEN er dort finden würde... Er nahm die mittlerweile kerbenreiche Klinge zur Hand und versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren. Nichts überstürzen, auch ohne die Macht würde er es schaffen dort hineinzukommen. Er schlich sich von der Seite rein, doch bemerkte er, dass im Inneren des Raumes niemand mehr lebte. Es zeriss ihn. Die Leiche von Hirjul welche vor ihm lag, den Griff des Schwertes noch in eisiger Umklammerung deutete auf den Selbstmord hin. War es für ihn eine Ehre? Oder die Flucht in die Macht? Er konnte nicht verstehen wie man freiwillig seinem Leben ein Ende machen konnte. Kopfschüttelnd fing er an den Raum zu durchsuchen. Er fand Leichen mit verschiedenen Wurfsternen bespickt. Ihre imperialen Uniformen ließen ihn aufstöhnen. Verdammt, wieso waren sie tot? Er hätte sie ausfragen können, hätte vielleicht die Garnison finden können! Dafür war nun keine Zeit mehr, die Hexen würden bald auftauchen. Arkon muss auch hier gewesen sein, doch wo war er nun? Keine Zeit um darüber nachzudenken. Hastig durchsuchte er die Schränke die sich im Raum befanden, wo er eine Tasche fand. Hastig zog er dem toten Imperialen die Stiefel aus, mit ihnen würde er sicheren Tritt haben. Er suchte noch nach einer relativ sauberen Hose, fand jedoch keine, da sich beim Tod zunächst alle Muskeln entspannten. Auch der Schließmuskel. Doch die Wechselkleidung die er fand rettete ihm den Tag. Wie viel nützliches würde er hier wohl noch finden? Er musste sich jedoch beeilen, denn die Hexen würden irgendwann herausfinden dass hier in der Nähe ein Turm stand, und dann hieß es weglaufen. Die Flasche die er gefunden hatte identifizierte er nach einer schnellen Geruchsprobe als alkoholhaltig. Sehr nützlich. Er packte den Ale in die Tasche. Nicht dass er irgendeinen Grund gehabt hätte sich zu besaufen, noch weniger einen Grund auf etwas anzustoßen, aber der Alkohol in dem Getränk würde sich bei der Reinigung der Wunden irgendwie dienlich machen. Besser zumindest als gar nichts.
Er fand auch Notrationen, Essen! Er riss gierig eine der Packungen auf und aß mit hastigen Bissen die graue, zähe Masse. Gierig kauend bemerkte er dass sie beinahe keinen Geschmack hatte, man konnte wirklich sagen es war geschmacksneutral. Doch das Imperium würde kaum schlechtes Essen vergeben, schließlich mussten diese Menschen ihr Leben für es opfern. Zumindest hoffte er es.

Nachdem er fertig war, packte er die restlichen Rationen auch in seine Tasche und stopfte das Verbandszeug sowie das Bacta ebenfalls in die Tasche, sodass sie voll war. Einen Gürtel nahm er einem der imperialen Soldaten ab, der Holster bot für eine Blasterpistole platz, welche er auch mitnahm. Das Blastergewehr welches er fand nahm er auch mit, da der Karabiner für ihn zu sperrig war, er würde ihn nur verlangsamen. Einen Wasserflachmann befestigte er mittels eines Karabinerhackens an seinem Gürtel. Doch dann fand er was wirklich wertvolles. Er hatte übersehen dass die drei Soldaten ihre Rüstungen nicht anhatten, sodass er deren Brustplatten in einer Ecke verstaut fand. Er probierte den Ersten aus, der ihm jedoch zu groß war. Der zweite Brustpanzer saß jedoch, sodass er sich ihn festschnallte und die Tasche festgurtete. Nun nahm er die Klinge die ihm bisher treue Dienste geleistet hatte und steckte sie auch an seinen Gürtel, umwickelte jedoch dort wo die Klinge auf das Synthleder traf es mit Stoffstreifen der anderen Uniformen, schließlich wollte er sich nicht den Gürtel aufschneiden. Neun Granaten fand er ebenso, doch hatte er nur noch platz für fünf, sodass er die anderen wehmütig zurücklassen musste. Er hatte genügend Zeit vergeudet. Kurz hielt er inne und senkte den Kopf angesichts seines toten Waffenkameraden Hirjul, doch vergeudete er keine weitere Zeit mit Rührseligkeiten. Er war im Kampf gestorben, sicher war es für ihn eine Ehre und solcher Unfug. Er machte sich auf, wartete kurz ob er entdeckt worden war, und verschwand dann erneut im Wald.


*** 3 Tage später ***

Die letzten drei Tage waren hart für Tyrus gewesen, doch er war gut hingekommen. Zweimal hätten die Hexen ihn fast eingeholt, doch hatte er seine Richtung immer wieder geändert. Um seine Spuren zu verwischen hatte er oft Wege durch niedrige Bäche genommen. Günstige Gelegenheiten um seinen Wasservorrat aufzufrischen. Den ersten Tag hatte er es geschafft 14km zu gehen. Am Abend hatte er sich dann die Wunden mit dem Ale gesäubert und die Bactaverbände benutzt. Die Wunden heilten gut, doch hatte er nicht genügend Verbände sodass er die anderen Wunden mit Mullbinden vor Dreck schützte. Er hatte seinen Brustpanzer der zuvor beige war in ein Tarnmuster gefärbt, der Dschungel schien ihm dabei von ganz allein zu helfen. Das Blut wusch er sich noch nicht aus, anscheinend hatten die Affen einen gewissen Respekt vor dem vergossenen Blut. Dumme Wesen. Am zweiten Tag hatte er dank der verbesserten Lage es auf ganze 25km geschafft, doch war er danach am Ende seiner Kräfte, sodass er am dritten Tag nur noch 13km schaffte.

Nun konnte er jedoch endlich den Wald verlassen. Einige umgefällte Bäume markierten das Ende des Dschungels, doch dass was er nun sah, versetzte ihn in staunen. Mehrere große Pyramiden mit einer, vermutlich, viereckigen Grundfläche welche steinern in Stufen bis zu einer platten Spitze hinaufragten säumten nun sein Blickfeld.
Was sie wohl für ein Geheimnis in sich trugen?


[Dathomir - Äquator - Sternen Tempel - Tyrus]
 
Dathomir - Äquator - Sternen Tempel - Tyrus und ein paar Hundert Meter entfernt ein Schatten

Ein Besucher Ein Besucher Ein Besucher Ein Besucher Wer ist es Wer ist es Wer ist es
Ja wer?


Fast unhörbar für sterbliche Ohren huschte ein Schatten an der dunklen verwitterten Wand entlang, verkroch sich in einer kleinen Ecke und spähte um die Ecke. Weit entfernt stand eine Gestalt, die den Kreis betreten und sich nun in seinem Territorium befand. Dumme Tiere und intelligenzlose Pflanzen wagten es nicht sich den Anlagen zu nähern, wohl wissend das sie diese nicht wieder verlassen konnten. Kein Vogel wagte es sich auf die grauen halb zerfallenden Steine zu setzen oder auch nur darüber hinweg zu fliegen. Insekten und Unkraut waren nicht zu sehen, als ob selbst sie sich lieber woanders hinbegaben, da es hier nichts zu gewinnen gab.
Sie alle waren dazu in der Lage das zu verstehen, selbst wenn sie nicht wussten wieso sie es taten, aber der dort, ein paar Hundert Meter entfernt war blind für so etwas.


Ein Hexer Ein Hexer Ein Hexer Dumm Dumm Dumm

Der Schatten wagte sich noch ein wenig weiter aus der Dunkelheit, wich dann aber erschrocken zurück als die Sonne seinen Körper erfasste. Als wäre er verbrannt worden zog er sich zurück und schüttelte den Kopf, der sich so hohl anfühlte wie die Knochen von Vögeln.

Während der Mensch näher kam, versammelten sich ganze Affenfamilien am Rand der großen Lichtung und sahen dem Sith Adepten zu, wie er zögerlich auf die erste der vier Pyramiden zuging, welche von allen noch am besten aussah. Hier und da waren zwar Steine von Rissen durchzogen und manchmal sogar halbiert worden, aber ansonsten gab es kaum Spuren von Verwitterung. Als würde sie nach wie vor benutzt und in Stand gehalten werden...

Der Schatten sah zu wie die Gestalt auf eine der anderen Pyramiden zuging und davor stehen blieb, sie musterte und sich offenbar darüber Gedanken machte ob er sie nun betreten sollte oder nicht.
Doch das durfte er nicht, wie der Schatten wusste.
Als der Unbekannte dann die ersten Stufe hinauf zum Kopf der Pyramide nahm, handelte das Wesen in der Dunkelheit. Es ließ sich zu Boden fallen und krabbelte dann wie eine Schabe am Boden entlang aus der sicheren Zuflucht ins Freie, wo die blendend grelle Sonne schon auf es wartete.
Die beiden kleinen schwarzen Augenpaare zusammen gekniffen, handelte es rein instinktiv und nach dem Gedächtnis. Jedes mögliche Schlupfloch wurde auf seinem Weg zum sandigen unfruchtbaren Boden mit genommen, sodass er immer mal wieder die Augen öffnen konnte um den Gesuchten erneut zu erfassen. Sein Geruchssinn war schon lange nicht mehr so gut wie noch vor einem Jahrzehnt und die Augen so sehr an die Dunkelheit gewöhnt, das er nur kurz in die Sonne schauen müsste um zu erblinden. Dichtes schwarzes Fell bedeckte den gesamten Körper und ein kurzhaariger körperlanger Schwanz war um das rechte hintere Bein gewickelt. Die beiden auch nicht mehr ganz so gut funktionierenden runden Ohren zuckten und drehten sich minimal in die Richtung des Pyramidenschänders. Die kleine rosige Nase zog gierig Luft, konnte den Menschen aber bisher nicht riechen. Er war noch zu weit entfernt.
Als der Schatten erneut in einem für seinen Körper gerade groß genug seienden Loch hockte, verschwand der Unbekannte aus seinem Sichtfeld und er wurde hektisch. Obwohl der Mensch sich alles andere als beeilte, war er dennoch zu schnell. Jedenfalls schneller als es dem pelzigen Wesen lieb war.


Nein nicht Nein nicht Nein nicht Es darf Es nicht Erreichen Es darf Es nicht Erreichen

Das Wesen schloss wieder die Augen und sprang aus dem Loch ins Freie. Alle Ängste bei Seite geschoben, rannte es nun offen die Stufen hinunter und vom Erdboden aus sofort auf die vor ihm liegende Pyramide zu...

Tyrus hatte den Eingang der steilen Stufenpyramide inzwischen erreicht und sah sich nun einer schweren steinernen Platte gegenüber, die man wohl mal hatte bewegen können. Wenn man jedoch mal genauer hinsah, entdeckte man Spuren von zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, die wohl verhindern sollten das man die Platte einfach zur Seite bzw nach oben oder unten schob. Auch warnten Dutzende Schriftzeichen und Symbole - eindeutige Symbole die darüber berichteten was mit Pyramidenschändern passieren würde, sollten sie es wagen diese Platte zu zerstören oder auch nur zu beschädigen. Ob es sich dabei nur um einen abergläubischen Schutz handelte oder um eine ausgeklügelte Todesfalle, konnte man nur erahnen. Wer schlau war, glaubte an das letztere.
Und Tyrus schien zumindest schlau genug zu sein der Platte vorerst nicht zu nahe zu kommen, die einen Meter größer war als er und an die 5 Meter breit war. Der kleine Vorraum maß 5 mal drei Meter und beinhaltete zwei an jeder Seite angebrachte Fackelhalter ohne Fackeln. Ansonsten war der Raum leer.

Inzwischen hatten sich nicht nur Affen, sondern auch andere Tiere am Rand des Dschungels eingefunden, als wären sie auf zauberhafte Weise dort hingelockt worden, wo sie nun ruhten und abzuwarten schienen. Sogar einige junge Rancors saßen auf dem Erdboden und sahen immer mal wieder zu den Pyramiden, wo eine schemenhafte kleine Gestalt kurz davor war die stumpfe Spitze der größten Pyramide zu erklimmen...


Dathomir - Äquator - Sternen Tempel - Tyrus und ein paar Hundert Meter entfernt ein Schatten
 
Zurück
Oben