Sci-Fi Der Astronaut (Project Hail Mary)

Vereinfacht gesagt grenzt Grace den Aufenthaltsort von Blip 1 dann stetig ein, indem er sein "Triebwerk" mit den Astrophagen mittels IR Light auf den Suchbereich richtet, es zündet, deaktiert, sein Schiff dreht und das Petrovascope nutzt um einen "Blitz" im Sinne der Rückspiegelung von Blip 1 zu finden.

Das sieht man übrigens auch im Film. Da berechnet er erst, dass er 54 Tage für den Abfangkurs braucht, und es wird auch gezeigt wie er sich dreht, das Triebwerk zündet und dann mit dem Petrovaskop nach Blip A sucht.
 
Eine kleine, aber ziemlich charmante Anekdote zum Film Der Astronaut – Project Hail Mary ist kürzlich bekannt geworden:

Zur Zuschauergruppe gehörten nämlich nicht nur gewöhnliche Sci-Fi-Fans, sondern auch echte Profis, konkret die Crew der Artemis-II-Mission: Jeremy Hansen, Christina Koch, Reid Wiseman und Victor Glover.

Jeremy Hansen berichtete folgende Geschichte im Gespräch mit Variety. Während ihrer Quarantäne vor dem Flug hatte die Crew die Gelegenheit, den Film zu sehen. Laut Hansen war das ein echtes Highlight. Gerade in dieser Phase dürfte ein solcher Film eine besondere Wirkung entfalten, wenn man selbst kurz davor steht, ins All zu fliegen.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Hansen Ryan Gosling ausdrücklich lobte und seine Darstellung sehr positiv bewertete.

Ein weiteres Detail am Rande: Gosling ließ es sich nicht nehmen, der Crew vor ihrem Flug per Video alles Gute zu wünschen.

Außerdem: Am Donnerstag hat in Deutschland Der Astronaut – Project Hail Mary als neunter Film des Jahres die Millionenmarke geknackt.
Der Film hat mittlerweile einen so hohen popkulturellen Status, dass sogar die offizielle NASA-Stream-Kommentatoren "Amaze, amaze, amaze" beim Vorbeiflug gesagt haben.
 
Also ich finde das im Film alles gut runtergebrochen wurde.
Ich habe das Buch als Hörbuch vorher durch gehabt und sah viele Anspielungen in kleinen gezeigten Details.
Das hat mir gereicht, das Techbabble hätte es visuell wahrscheinlich zu langweilig erscheinen lassen, im Buch war es interessant, aber sehen musste ich das nicht, da es genug Andeutungen gab.
Wenn es mal einen DC gibt werde ich mir den im Nerd Modus geben, aber so war ich zufrieden, meine „ nicht Sci-Fi“ Begleitung auch.
Auch das mit dem Humor finde ich gut und passend , als „FeelGood Movie“, was das Buch auch hergibt.
 
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