Der Marsianer

David Somerset

Dr. rer. nat.
Ridley Scott verfilmt das Hard-Sci-Fi Buch von Andrew Weir. Darin strandet der Astronaut Mark Watney (Matt Damon) auf dem Mars, nachdem seine Mission aufgrund eines Sturms abgebrochen werden musste und seine Crew glaubt er sei während der Evakuierung umgekommen. Er hat keinen Kontakt zur Erde oder seiner Crew, die sich auf dem Weg zur Erde befindet, und er muss 4 Jahre auf dem Mars verbringen, damit er von der nächsten Mission gerettet werden kann. Sein Equipment ist für einen 30-tägigen Aufenthalt konstruiert, sein Proviant wird keine 4 Jahre reichen. Er muss sich etwas einfallen lassen.


I am left with only one option: I have to science the shit out of this!


Kinostart: 26.11.2015


EDIT:


Ein virales Video gibt es auch noch:

 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Buch fand ich einfach nur großartig und spannend bis zur letzten Seite.
Mal sehen was Ridley Scott aus dem Stoff macht, der Trailer ist auf jeden Fall recht vielversprechend.:thup:
 
Sieht großartig aus.
Besonders das "virale" video. Die fiktiven Twitter kommentare sind göttlich ;) "Gettins lost in uranus is never a good thing". :rofl:
Sehr witzig ist auch die ähnlichkeit der Rollen von Matt Damon.
Anscheinend gibt es nur einen Mann in Hollywood der einen gestrandeten Astronauten spielen will.Oder Ridyley Scott fand seine Interstellar performance so gut das er ihn unbedingt für die Rolle haben wollte. Könnte ich auch verstehen. Dr Mann war in Interstellar schon sehr gut gespielt.
Aber scheinbar geht die Story ja besser aus als in Interstellar.
Obwohl ich mir natürlich, ohne das buch zu kennen, auch denken könnte das Dr mann aka Matt Damon aka Mark Watney wieder psychische Probleme, aufgrund der Isolation und der scheinbar ähnlich hoffnungslosen Lage wie in Interstellar bekommt

Der Trailer sieht super aus und es freut mich das wir im Momment ein kleines Revival der etwas "realistischeren" Scifi erleben mit Gravity,Interstellar und nun the Martian.
Werd ich mir sicherlich im Kino ansehen. Kommt ja auch schon bald :thup:
 
The Martian (Der Marsianer) gehörte zu den besseren bzw. unterhaltsameren Büchern im letzten Jahr. Es war echt großartig, spannend geschrieben und sehr oft konnte ich mir auch mal das laute Lachen nicht verkneifen. Grund dafür ist neben den von Weir gut geschriebenen Dialogen sowie inneren Monologen wohl, dass ich das Buch nicht selbst gelesen habe, sondern mir das Hörbuch angehört habe.

R. C. Bray macht als Sprecher eine hervorragende Arbeit und jetzt habe ich natürlich eine komplett andere Stimme im Kopf, wenn ich an Mark Watney denke. Aber ich glaube, dass Matt Damon einen guten Job machen wird und Ridley Scott zu alter Form zurückfindet. Stoff dafür liefert die Vorlage auf jeden Fall.
 
Angeregt durch die Diskussion über den Film Der Astronaut habe mir heute mal den Marsianer angesehen. Ich muss sagen es wahr ein sehr guter Film.
Ich kenne den Roman bis jetzt nicht, aber wie gesagt der Film hat mir sehr gut gefallen.
Vorallem das Verhalten von Mark auf dem Mars war sehr gut gespielt.
Wer auch sehr gut rüber kommt ist Vincent Kapoor .
Werde mir mal das Hörbuch laden.

Gebe dem Film 8/10 langsam wachsenden Bärten.
 
Ich habe den Film seit 2015 unzählige Male gesehen. Wirklich oft. Auch im Unterricht, mit Schülern. Und das Erstaunliche ist: Er funktioniert jedes Mal wieder. Die meisten mögen ihn sofort. Weil man sofort versteht, worum es geht. Und weil man merkt, dass hier jemand ernsthaft versucht, Probleme zu lösen. Mich bekommt er jedes Mal wieder. Ich kenne die Szenen, die Wendungen, und trotzdem zieht er einen wieder rein.

Er nimmt Intelligenz ernst. Und zwar nicht nur als Thema, sondern als eigentlichen Motor der Geschichte.

Watney kämpft gegen ganz konkrete Probleme. Nahrung, Wasser, Kommunikation. Und jedes dieser Probleme löst er Schritt für Schritt. Man kann ihm beim Denken zusehen. Genau das macht den Reiz aus. Und genau das fehlt mir im Film Der Astronaut.

Das fühlt sich fast wie gute Naturwissenschaft an. Hypothese, Versuch, Fehler, neue Lösung. Das ist ungeheuer befriedigend, gerade wenn man selbst aus einem naturwissenschaftlichen Bereich kommt.

Und was den Film zusätzlich besonders macht, ist seine Haltung. Er ist optimistisch. Man sieht, wie viele Menschen zusammenarbeiten, um ein Problem zu lösen. Ingenieure, Wissenschaftler, Astronauten. Sogar internationale Zusammenarbeit spielt eine Rolle, ohne dass das groß ausgestellt wird.

Und dann ist da noch der Humor. Der ist entscheidend. Watney kommentiert seine Lage trocken und manchmal ziemlich sarkastisch. Aber es wirkt nicht wie ein Gag, sondern wie eine echte Überlebensstrategie. Es fühlt sich organisch an. Wer allein auf dem Mars ist, braucht genau so etwas, um nicht durchzudrehen.
 
Meinst du den Schiaparelli-Krater? Er ist der geplante Landeplatz der kommenden Ares-4-Mission und zugleich der einzige realistische Rettungspunkt für Watney. Denn bereits vor Beginn dieser kommenden Mission wurde dort ein unbemanntes Aufstiegsmodul stationiert, das den späteren Rückflug zum Raumschiff ermöglichen soll.

Oder meinst du einen anderen Krater?
 
Im Jahr 2015 zog Der Marsianer in Deutschland 1.367.614 Zuschauer in die Kinos. Weltweit spielte der Film seinerzeit 630.161.890 US-Dollar ein – eine Summe, die inflationsbereinigt heute bei rund 868.800.000 US-Dollar läge.
 
Zurück
Oben