Erste Zwischenzeitraum-Literatur: Last of the Jedi = Der letzte Jedi

Irgendwie schafft es Watson immer wieder, mir kleine Gänehautschauer über den Rücken zu jagen und das nur mit ihren oft sehr melancholischen Beschreibungen von Szenen oder Visionen, die Charaktere durchleben.

Und auch hier ist es ihr wieder gelungen...
 
Der letzte Jedi #10 ist in Deutschland aber noch nicht erschienen oder? Also ich hab vor kurzem die #9 fertig gelesen und mir gefällt die Reihe von Buch zu Buch immer weniger. Nur einfach mitten in der Reihe aufzuhören mach ich nicht... Meine Hoffnung besteht ja immer noch darin, dass der Band bald zuende ist, Ferus den Löffel abgibt oder er sich nun endlich der dunklen Seite hingibt was ich echt als gelungenes Ende der Staffel empfinden würde *g*


Als ich Anfang der Jahres mit Band 1 anfing, was im übrigen mein Einstieg ins Star Wars Bücheruniversum war, hatte ich mir das Buch überwiegend wegen der Story um Obi-Wan auf Tattooine besorgt... War daher schon etwas enttäuscht als so ab dem 2 Band Ferus immer mehr die Geschichte übenahm und Obi nur noch als Randfigur zu sehen war. Ich kam mir etwas übers Ohr gehauen vor, weil Obi hier ja offensichtlich als Köder benutzt wurde und ich mich jetzt in einer Geschichte wiederfinde die (mich) nicht mehr sonderlich interessiert. Aber das ist meine persöhnliche Meinung.
 
Obi-Wan wurde nicht als Köder, sondern als Verbindung zwischen den Serien genutzt... einfach bei Ferus einzusteigen, obgleich der die letzten paar Bände der Vorgängereihe nicht vorkam, würde nicht zu ihrem Stil passen. Daher die Übergabe des Zepters im ersten Band... eigentlich war es von Anfang an klar, daß Ferus die Hauptfigur dieser Reihe sein wird.
 
eigentlich war es von Anfang an klar, daß Ferus die Hauptfigur dieser Reihe sein wird.

Hmm ok, vielleicht war es einfach der falsche Stoff zum Einstieg. Mir war es zu der Zeit nicht klar, dass Ferus der Leader wird. Ich kannte ihn bis dahin nicht einmal. Ich war halt nur so entäuscht, weil ich dachte ich würde Obi-Wan in seinen Abenteuern nach Ep III begleiten. Ich wollte die Reihe auch um Himmelswillen nicht schlecht reden. Wenn sie wirklich grottig wäre, hätte ich es doch nie bis Band 9 geschafft *g*
 
Das ist natürlich kein guter Start, wenn du nichtmal die vorherigen Geschichten mit Ferus und Anakin als Padawans kennst... darauf baut diese Serie ja auf und am besten beginnt man das ganze wirklich mit "Jedi Apprentice", in der ein 13-jähriger Obi-Wan von Qui-Gon ausgebildet wird... erst dann bekommt "Last of the Jedi" den richtigen Touch.
 
Schade ich hatte nicht gewusst wie verworren die Bände sind wobei ich mir es anhand des selben Autors ja vielleicht hätte denken können. Ich wollte sowieso demnächst mit der "Jedi Padawan" Reihe anfangen. Mensch, die Sammelbände werden einem für 9€ wie ich finde schon fast geschenkt *g*

Steht eigentlich schon fest wieviel Bände es von "Der Letze Jedi" geben wird? Weiß ja nicht aber hat der Autor für solche Projekte einen Masterplan oder überlegt er nach jedem Buch wie es weiter gehen könnte?
 
Schade ich hatte nicht gewusst wie verworren die Bände sind wobei ich mir es anhand des selben Autors ja vielleicht hätte denken können. Ich wollte sowieso demnächst mit der "Jedi Padawan" Reihe anfangen. Mensch, die Sammelbände werden einem für 9? wie ich finde schon fast geschenkt *g*

Ja, die sind alle aufeinander aufbauend und ich kann mir gut vorstellen, daß man bei einem Zwischeneinstieg eigentlich nur "hääääää?" sagen kann, weil derart viele Charaktere über die Generationen immer wieder auftauchen :D

Genau das ist ja in meinen Augen das Geniale in diesen Reihen!

Steht eigentlich schon fest wieviel Bände es von "Der Letze Jedi" geben wird?

Die Reihe wurde vor einigen Monaten mit dem 10. Band abgeschlossen, weitere Projekte von Watson stehen noch nicht fest. Insofern ist die Serie aktuell komplett.

Weiß ja nicht aber hat der Autor für solche Projekte einen Masterplan oder überlegt er nach jedem Buch wie es weiter gehen könnte?

Wenn man sich anschaut, wie die Bücher von Anfang an aufgebaut waren, sehe ich da sehr wohl einen roten Faden, der von Anfang an geplant und über die Jahre verfolgt wurde.
Die gute Watson (übrigens eine Frau) hat sich da schon im Vorfeld Gedanken gemacht und nicht nur wild drauf losgeschrieben.
 
Der letzte Jedi - Sammelbände in Sicht?

Kann man in nächster Zeit Sammelbände aus dieser Reihe erwarten, wie beispielsweise die Sammelbände der Jedi-Padawan Reihe (ebenfalls von Jude Watson). Und ist die Reihe im Allgemeinen zu empfehlen? Bis jetzt habe ich nur gutes gehört, bis auf den Kritikpunkt, dass die Bücher eher als Jugendbücher geschrieben sind...ist es lesbar?
 
Von Sammelbänden weiß ich bislang nichts. Lesebar ist die Reihe auf jeden Fall, obwohl ich finde, dass so mittendrin stellenweise ziemliche Längen auftauchen und man merkt, dass die gute Frau Watson krampfhaft versuchte, eine Story, die vielleicht für 7 bis 8 Bücher gereicht hätte auf 10 zu strecken. Ständig wird irgendwer bei irgendeiner Aktion verhaftet und muss dann wieder befreit werden... wird irgendwann langweilig.

Aber sonst ist die Thematik eigentlich nicht schlecht. Der Jugendbuch-Schreibstil von Watson hat mich eigentlich auch in Jedi Padawan/Jedi Quest wenig gestört... man kann die Reihe also durchaus empfehlen.
 
Und ist die Reihe im Allgemeinen zu empfehlen? Bis jetzt habe ich nur gutes gehört, bis auf den Kritikpunkt, dass die Bücher eher als Jugendbücher geschrieben sind...ist es lesbar?

Nun, dass die Bücher "eher als Jugendbücher" geschrieben sind, ist eigentlich kein Kritikpunkt, vielmehr ist es halt so, dass es nunmal Jugendbücher sind.

Das ist aber nicht schlimm, da Watsons Jugendbücher imo zu denen gehören, die auch von Erwachsenen sehr gut gelesen werden könnten.
(Von den "Star Wars"-Jugendbuchreihen empfinde ich in diesem Punkt eigentlich nur die "Young Jedi Knights" als wirklich kritisch).

Was die Reihe "Der letzte Jedi" betrifft ist zu sagen, dass es hier leider in keinen der Bücher gelingt durchgängig über die schmalen jeweils etwa 120 Seiten zu überzeugen. Etwa ein Drittel des jeweiligen Buches ist eigentlich immer ziemlich schwach und neigt dazu zu langweilen.

Watsons herausragende Stärke ist ihr Verständnis für die Filmcharaktere.
Eine ganze Reihe der gelungensten Charaktermomente, die in der Literatur zu finden sind, befinden sich imo in den Büchern von Watson.
Da aber "Der letzte Jedi" mit im Vergleich zu "Padawan" und "Quest" mit weniger Filmcharakteren in weniger tragenden Rollen auskommen muß, kommt diese Stärke hier nicht so gut zum Tragen wie zuvor.

Generell hat Watson auch kein schlechtes Händchen wenn es um die Entwicklung eigener Figuren geht, aber bei dieser Reihe hatte sie wenig Glück.
Sie schafft es einfach nicht den meisten Mitgliedern von Ferus' Gruppe wirklich Profil zu verleihen, worunter dann die Abschnitte der Geschichte sehr leiden, die allein von diesen Figuren getragen werden müssen.

Die wichtigste Stärke der Reihe sehe ich in der Vielzahl der die Filmhandlung sinnvoll erweiternden Details. Dies wird durch den Einbau von wichtigen Charakteren, wichtigen Handlungssträngen (das Geheimnis um Leia und Luke) und den Besuch von bekannten (möglicherweise durch das Imperium veränderten) Orten erreicht.
So befinden sich in jedem der Bücher eine Vielzahl von kleinen Highlights, die man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte.

Für mich ist "Der letzte Jedi" die schwächste der von Watson für Star Wars geschriebenen Reihen, aber trotz der Mängel ist sie immer noch empfehlenswert.
 
Review: "Im Netz des Bösen"
(mit Spoilern)

Nachdem ich seinerzeit die Bücher nach Teil 4 nicht mehr bewertet hatte und zwei oder drei Bände später dann auch abgebrochen habe die Reihe zu lesen (hat sich so ergeben), möchte ich die Reihe nun zu Ende lesen.

Zu diesen Zweck habe ich vor kurzem "Im Netz des Bösen" ein zweites Mal gelesen und ich muß leider feststellen, dass es noch genauso schlecht ist, wie ich es in Erinnerung hatte.
In der Tat ist "Im Netz des Bösen" wahrscheinlich das schlechteste Buch, das Watson für "Star Wars" geschrieben hat, - mir fällt jedenfalls kein schlechteres ein.

Dabei versprach der Cliffhanger vom letzten Buch so viel, - eine Einladung des Imperators, das ist schon WOW.
Auch der Titel dieses Bandes klang vielversprechend und schließlich war auch noch Darth Sidious auf dem insgesamt gelungenen Cover (man hätte vielleicht damit rechnen müssen, dass er in dem Buch niemanden blitzen würde, aber irgendwie fühle ich mich durch das Cover doch leicht betrogen :().

Doch das Buch konnte leider nichtmal im Ansatz halten, was es zu versprechen schien.

Einen Computervirus auf einen unbekannten und völlig unwichtigen Planeten zum Aufhänger einer SW-Geschichte zu machen ist so ziemlich die schlechteste Idee die man haben kann, - toppen kann man es vielleicht noch mit Droiden, die auf den Markt geschickt werden um Partybesorgungen zu machen, hoffentlich kommt niemand auf diese Idee. :braue
Mit so einen Aufhänger fällt es einfach ungeheuer schwer eine gute SW-Geschichte zu erzählen und es gelingt dann natürlich auch nicht.

Ich würde sagen, dass das Buch auf etwa 20 lesenswerte Seiten kommt, das sind so ziemlich alle die sich auf den Imperator oder Darth Vader beziehen.

Das Treffen von Ferus und dem Imperator ist so schonmal recht gelungen, wenn man auch noch deutlich mehr hätte herausholen können.
Leider zieht sich Watson in dem Gespräch etwas zu sehr auf die Kanzler-Persönlichkeit von Sidious zurück. Das ist hier zwar nicht unpassend, aber es ist schon schade, dass es nach den ROTJ-Drehbuchautoren eigentlich niemanden mehr gelungen ist einen wirklich überzeugenden Imperator zu schreiben.

Tarkins Miniauftritt fällt so unfreiwillig komisch aus, dass es im Grunde besser gewesen wäre ganz darauf zu verzichten.

Zwischendurch schleppt sich die Story sehr träge dahin, interessant wird es erst wieder als Vader in die Ereignisse verwickelt wird.

Auch die Kameraden von Ferus dürfen wieder Abenteuer bestreiten, dumm nur das sie abgesehen von Trever und Solace nach wie vor über keine sehr einprägsame Charaktere verfügen.
Da sie von diesen beiden Ausnahmen abgesehen wenig mehr als "Namen" sind, können sie eine Story leider auch nicht wirklich tragen, was die Storyabschnitte von Ferus' Freunden leider ziemlich langweilig macht.

Ihr Schicksal interessiert mich ebensowenig wie das Schicksal von Samaria. So bleibt nur sehr wenig übrig wo man als Leser "mitfiebern" kann.

Die Gerichtsstory mit Solace als imperiale Richterin hatte Potential, geriet im Ergebnis aber leider so kindisch/klamaukig, dass ich mich ehrlich gesagt eher drüber geärgert habe. :mad:

Dass Watson in ihren Jugendbüchern alles etwas knapper beschreibt liegt in der Natur der Sache, aber hier hat sie es stellenweise arg übertrieben. Einige Abschnitte wirken geradezu skizzenhaft, - vgl. die abeneuerliche Handlungsfortführung bei der Ankunft von Solace und Co auf Samaria.

Das Buch endet mit einem Versprechen für das nächste Buch:
So, Ferus möchte also ein Spiel mit dem Imperator spielen....ein solches Spiel hat außer Luke niemand gewonnen....das kann also was werden....:cool:

Fazit:
Wie gesagt wohl der Tiefpunkt von Watsons Wirken für "Star Wars". 20 Seiten sind lesenswert, der Rest ist träge und langweilig. Ich hoffe stark auf Besserung im nächsten Band.
 
Ist eigentlich schon bekannt ob es dazu auch Sammelbände geben wird? Oder ist das immer noch unbekannt?
Hab die ersten drei, vier Bände nämlich seinerzeit immer in der Bibliothek ausgeliehen und gelesen und überlege schon länger sie mir anzuschaffen. Allerdings will ich für die Reihe keine 80€ ausgeben. Wäre außerdem blöd wenn ich mir jetzt die Reihe kaufen würde und ein, zwei Jahre später kommen dann doch noch die Sammelbände :p.

Wobei ich mir wohl das Ende von Der letzte Jedi schon gespoilert habe da ich erst kürzlich die Rebell Force Reihe gelesen habe...
 
Ist eigentlich schon bekannt ob es dazu auch Sammelbände geben wird? Oder ist das immer noch unbekannt?
Hab die ersten drei, vier Bände nämlich seinerzeit immer in der Bibliothek ausgeliehen und gelesen und überlege schon länger sie mir anzuschaffen. Allerdings will ich für die Reihe keine 80€ ausgeben. Wäre außerdem blöd wenn ich mir jetzt die Reihe kaufen würde und ein, zwei Jahre später kommen dann doch noch die Sammelbände :p.

Wobei ich mir wohl das Ende von Der letzte Jedi schon gespoilert habe da ich erst kürzlich die Rebell Force Reihe gelesen habe...

Fürs erste nicht, glaube ich. (http://www.projektstarwars.de/forum/expanded-universe/52324-letzte-jedi-sammelbaende-sicht.html)
 
Könnt ihr mir die Reihe ans herz legen oder würdet ihr mir zu einer anderen raten? Wenn ja welche wäre das?!

Bisher hab ich gelesen: die thrawn Trilogie inklusive die Hand von thrawn, die bane Trilogie (bin grad beim letzten Band) und die Kundschafter, sowie die NJO Reihe angefangen (bei band 3)

Danke schon mal im voraus;)
 
Also empfehlen kann ich sie dir schon, mir hat die Reihe sehr gut gefallen, allerdings empfiehlt es sich vorher Jedi-Padawan und Jedi-Quest zu lesen. Die beiden Reihen sind ebenfalls gut und von der selben Autorin geschrieben, aufgrund dessen kommen viele Personen auch schon in den vorran gegangenen Reihen vor.
 
Review: "Die Rückkehr der Dunklen Seite"
(mit Spoilern)

Mein Wunsch nach Besserung wurde erhört. :D
Diesmal wird die Story praktisch vollständig von Ferus Olin, Trever und ein wenig Darth Vader getragen und damit von Figuren, die dazu auch wirklich in der Lage sind.

Die Story auf Samaria zieht im Vergleich zum letzten Band deutlich an, und die ganzen Intrigen und sich gegenseitig neutralisierenden Pläne fallen verhältnismäßig clever aus.

Davon profitiert v.a auch Sidious, da der Plan Samaria und den Nachbarplaneten gegeneinander aufzuhetzen damit sie dem Imperium mit ihrer kombinierten fortschrittlichen Droidentechnologie nicht gefährlich werden können, seiner durchaus würdig war.
Überhaupt hat mir Sidious' Auftreten in diesem Band sehr gut gefallen. Wie er empfangen wird und alle ignoriert um Ferus zu schmeicheln und einzuwickeln, wirkte extrem stimmig und passend.

Dass die Samariaer alle ihren persönlichen Droiden hatten, der alles mögliche aufnimmt, und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur Spionage etc. wirken etwas wie Kritik daran sich in einer modernen Gesellschaft immer stärker und allgegenwärtiger mit Technik zu umgeben, die natürlich auch nicht nur Vorteile hat.

Ferus verwickelt sich im Laufe des Romans schon zunehmend in dem von Sidious ausgelegten Netz und man fragt sich mehr als einmal ob das gut gehen kann.

Sehr stark fand ich die Begegnung von Ferus und Vader, wo Vader ihm sagt, dass er ihn kennt und auch Ferus klar wird, dass er Vader kennt.
Seine Überlegungen wer Vader sein könnte (ein früheres Mitglied des Jedirates) waren sehr interessant.

Vader seinerseits darf auch ein wenig intrigieren und stellt sich dabei nicht ungeschickt an.
Ich mag es wie er Ferus Glauben macht, er habe vor mit einer Sturmtruppen-Armee auf Samaria einzumarschieren.

Trevers Freundschaft zu Ferus ist ein wichtiges Thema des Buchs aber auf Trevers Verlangen sich zu beweisen. Trever kann imo von Glück sagen, dass er gesund auf Samaria angekommen ist.

Mit Flame wird ein neuer Charakter vorgestellt, der mir von Anfang an sehr gut gefällt. Flame ist tough und cool und der Hintergrund einer Industriellen, die ihr Vermögen einsetzt um Widerstandsbewegungen zu unterstützen und zusammenzuführen, ist sehr interessant.

Erwähnenswert ist auch noch eine Konfrontation zwischen Ferus und Bog Divinian:
Ferus fand sich einem Blick bar jeglicher Intelligenz, dafür voller Drohung gegenüber. :D
Herrlich und so lebensnah, vermutlich hat jeder mal so eine ähnliche Situation erlebt. :D

Besonders stark war das Ende des Buches als Ferus erkennt, dass er sich geirrt hat und Vader statt auf Samaria auf dem Nachbarplaneten einmarschiert ist.
Wie Larker sich dem Imperium als angeblicher Dieb von Bogs Droiden ausliefert und dabei annimmt ihm würde nichts passieren weil er zu wichtig sei ist heftig, da man als Leser natürlich schon weiß, dass er sich irrt und ahnt wie es enden wird....trotz der Kürze doch irgendwie eine gruselige Stelle im Buch. :eek:
Außerdem muß Ferus eine Holonetnachricht ansehen, die das zerstörte Schiff von Flame und Trever zeigt, weswegen er sich natürlich Vorwürfe macht. Dankenswerterweise bekommt man vor Ende des Buches noch gezeigt, dass Trever und Flame überlebt haben, doch Trever hat nun natürlich auch Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von Ferus.

Die Entwicklungen im Buch wurden zunehmend düster und so bleibt es spannend und man freut sich auf die Fortsetzung.

Das Cover finde ich übrigens auch klasse. Ferus ist imo sehr gut getroffen, die Bilder von Vader und dem Imperator sind zwar nur Standard machen sich im Cover aber sehr gut. V.a die Farbgebung fällt positiv auf, -sehr angenehm-, - unterm Strich das wahrscheinlich schönste Cover der Reihe (vor Band 4).

Fazit:
Der Band stellt eine massive Steigerung zum Vorgänger dar.
Es ist auch der erste Band der Reihe, der sich wirklich von Anfang bis Ende angenehm und flüssig lesen läßt. Es gibt keine schwachen und/oder langweiligen Passagen wie sie bisher für die Reihe typisch waren, was vor allem dadurch erreicht wird, dass hauptsächlich Ferus und Trever die Stoy tragen.
In den Spitzen (also den absoluten Higlights des Buches) gab es Teile der Reihe die stärker waren, wo Band 4 zum Beispiel einen großartigen Besuch auf Naboo zu bieten hatte, kann Band 8 nur mit der Endpassage um die Invasion von Samarias Nachbarplaneten einigermaßen kontern.
Dennoch ist die Reihe auf den richtigen Weg und für Ferus scheint dieser Weg düster zu werden....so kann es auf jeden Fall weitergehen!
 
Warum hört man im Forum eigentlich nie was von "Coruscant Nights"?
Ist das so schlecht oder was?

Ist halt eines der Bücher die es nur auf Englisch gibt, deshalb ist die Bekanntheit schonmal etwas eingegrenzter als bei anderen EU Büchern. So hört man von Tatooine Ghost oder Ruins of Dantooine auch nur relativ wenig. Die Werke sind eben dann nur zur Erscheinungszeit wirklich wieder im Gespräch, danach versickert das eben ein wenig. Ob das Werk nun gut oder schlecht ist hat damit nicht mal zwangläufig zu tun. Von wirklich schlechten Werken hört man da schon häufiger, da über diese dann gelästert wird :).

Zu Coruscant Nights, die Bücher fand ich persönlich recht gut. Auch wenn der dritte etwas seltsam wurde im "Exodus". Trotzdem freue ich mich schon auf den vierten.
 
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