Euer erster Star Wars Film

Es war “Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ 1983/84 im Kino.

Episode 4 und 5 sah ich danach zuerst auf VHS oder im Fernsehen, so genau weiß ich das leider nicht mehr.
 
Episode 4 und 5 sah ich danach zuerst auf VHS oder im Fernsehen, so genau weiß ich das leider nicht mehr.

Ich vermute mal, VHS.
Bis zur TV -Ausstrahlung hat es ja doch recht lange gedauert, wie ich mich erinnere.

Ganz bewusst: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung irgendwann Ende 1999 im Kino mit gemeinsam mit meinem Vater. Und danach jeden Film mit Papa im Kino gesehen. :inlove:

Oh, ich bin alt …
 
Mein erster Film war Star Wars: Episode 5-Das Imperium schlägt zurück gewesen sein,den ich mir mit meiner Mutter im Jahr 1990 (mein ich) auf Sat 1 angesehen habe. Dieser Film ist bis heute mein liebster.
 
Ich war 5 oder 6 als ich mir vollumfänglich einen SW-Film angeschaut habe. (Der erste Kontakt mit SW war sicher mit 5.)

War Episode 4 - Geschaut durch TV-Übertragung per Kassette aufgenommen von meinem Vater.
 
Bei mir war's irgendeiner der OT, keine Ahnung welcher. Und wie alt ich war, kann ich auch nicht genau sagen, wahrscheinlich so um die 6 Jahre, vielleicht auch ein Bisschen älter, weil meine Eltern da schon drauf geachtet haben.
Jedenfalls hatten wir alle drei auf VHS-TV-Aufnahmen, und meine älteren Brüder haben die regelmäßig angeschaut. Und Episode 1 habe ich dann mit der Mama im Kino angeschaut :)

Seltsamerweise habe ich schon damals die OT lieber gehabt. Aber vielleicht verkläre ich das auch nur in der Erinnerung...
 
Tatsächlich wird TPM, abhängig vom eigenen Alter, oft als schwach empfunden, wenn man „von der OT kommt“.

Mir hat er schon immer sehr gut gefallen.

Für viele Kinder der 90er war es aber der Einstieg.

Ich frage mich allerdings doch, was wohl gewesen wäre, hätte ich SW nicht im Kindesalter, sondern sagen wir mit Mitte 20 kennengelernt . Wenn ich mir z.B. aus reiner Neugier die SE im Kino angeschaut hätte, ohne den Hauch von Vorkenntnissen.

Inhaltlich ist gerade Epi4 ja doch eher dünn, wenn man mal ehrlich ist
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde da zwischen „einfach“ und „dünn“ unterscheiden. Die Geschichte von Eine neue Hoffnung ist tatsächlich ziemlich einfach. Ein junger Mann wird aus seinem bisherigen Leben gerissen, trifft auf einen Mentor, findet ein paar Gefährten, rettet eine Prinzessin und hilft am Ende dabei, den großen Sieg gegen einen übermächtigen Gegner zu erringen. Auch die Figuren sind zunächst ziemlich klar gezeichnet. Viel Raum für Grautöne gibt es nicht.

Dünn finde ich den Film deshalb aber nicht. Mich beeindruckt eher, wie viel Lucas in knapp zwei Stunden erzählt, ohne alles ausführlich erklären zu müssen. Luke steht vor den beiden Sonnen und ich verstehe sofort, dass er weg will und sich nach einem anderen Leben sehnt. Han Solo braucht nur wenige Szenen, bis ich weiß, was für ein Typ er ist. Obi-Wan erzählt ein wenig aus der Vergangenheit und schon entsteht der Eindruck einer Geschichte, die weit über diesen einen Film hinausgeht. Auch über das Imperium erfahre ich eigentlich erstaunlich wenig. Trotzdem muss mir niemand lange erklären, wer hier die Bösen sind und warum sie eine Bedrohung darstellen.

Die Frage, wie ich den Film wahrgenommen hätte, wenn ich Star Wars erst als Erwachsener kennengelernt hätte, finde ich trotzdem spannend. Wäre ich 1997 mit Mitte 20 ohne irgendwelche Vorkenntnisse in die Special Edition gegangen, hätte ich wahrscheinlich manches kritischer gesehen. Die klare Trennung zwischen Gut und Böse, einige Dialoge und die sehr klassischen Figuren wären mir vermutlich stärker aufgefallen. Ob mich das Ganze deshalb weniger gepackt hätte, weiß ich allerdings nicht. Schließlich war ich mit 25 auch von Das fünfte Element und Men in Black ziemlich hingerissen. Beide kamen ebenfalls 1997 ins Kino und beide leben nicht davon, besonders komplizierte Geschichten zu erzählen. Sie haben mich mit ihren Figuren, ihren Welten, ihrem Humor und vor allem mit ihrem Einfallsreichtum bekommen. Insofern spricht einiges dafür, dass ich mich auch als erwachsener Neueinsteiger auf Star Wars hätte einlassen können.

Man darf dabei außerdem nicht vergessen, was Eine neue Hoffnung 1977 gewesen ist. Die eigentliche Geschichte war schon damals nicht besonders neu. Die Art, wie sie auf die Leinwand gebracht wurde, dagegen schon. Diese Mischung aus Märchen, Western, Kriegsfilm, Science-Fiction und Abenteuer, dazu das Design, die Effekte und natürlich John Williams Musik, muss damals etwas Besonderes gewesen sein. Heute haben wir außerdem fast fünfzig Jahre Filme, Serien und Spiele gesehen, die von Star Wars beeinflusst wurden. Da kann das Original im Rückblick schnell konventioneller wirken, als es damals tatsächlich war.

Eine einfache Geschichte ist für mich ohnehin nichts Schlechtes. Das habe ich zuletzt auch bei Masters of the Universe gemerkt. Dessen Handlung ist ebenfalls ziemlich simpel und gewinnt sicher keinen Preis für besondere Raffinesse. Trotzdem habe ich mich von dem Film sehr gut unterhalten gefühlt. Mir ist letztlich wichtiger, was ein Film aus seiner Geschichte macht, ob die Figuren funktionieren, ob mich die Welt interessiert und ob ich mich auf das Abenteuer einlassen kann. Eine komplizierte Handlung macht einen Film schließlich nicht automatisch besser.

Deshalb würde ich Episode IV durchaus als einfach bezeichnen, aber eben nicht als dünn. Für mich gehört es sogar zu den großen Stärken des Films, wie schnell aus dieser überschaubaren Geschichte eine riesige Welt entsteht. Und manchmal ist eine gut erzählte einfache Geschichte eben mehr wert als eine komplizierte, die sich selbst im Weg steht.
 
Inhaltlich ist gerade Epi4 ja doch eher dünn, wenn man mal ehrlich ist
Mhm, ehrlich gesagt empfand ich bei der letzten Sichtung E5 inhaltlich am dünnsten. Zwar ist dieser Teil der dramatische, aber vom Aufbau her ist er, meiner Meinung nach, der übersichtlichste. Dafür hat E4 zuvor schon einiges für den Zuschauer etabliert, auch wenn E5 für sich als eigenständiger Film stehen kann. Das muss man dazusagen.

Ähnlich verhält es sich bei „Rocky“, wie ich persönlich finde: Teil 1 und Teil 5 sind die handlungsstärksten. Teil 2, 3 und 4 sind die einfachsten. Ein Gegner taucht auf, der besiegt werden will. (Teil 2 und 3, im Rückkampf) Fertig. Auch wenn diese mittleren Teile am beliebtesten sind.
 
Ich würde bei Episode V eher von einer schlanken ;) als von einer dünnen Handlung sprechen. Äußerlich passiert tatsächlich gar nicht so wahnsinnig viel: Flucht von Hoth, Dagobah, Bespin, Duell. Dafür passiert innerhalb der Figuren umso mehr. Gerade Luke, Han, Leia und Vader gewinnen hier enorm an Tiefe. Einfacher Aufbau heißt für mich deshalb nicht automatisch wenig Inhalt.
 
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