[Film] Odysee (Christopher Nolan 2026)

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Die Odyssee hat den nächsten Meilenstein erreicht und weltweit inzwischen die Marke von einer Milliarde US Dollar überschritten. Nach nur drei Wochen steht das Historienepos bei rund 1,008 Milliarden Dollar.

Für Nolan ist es das erste Mal seit The Dark Knight Rises aus dem Jahr 2012, dass einer seiner Filme diese Schwelle überschreitet. Viel spricht sogar dafür, dass Die Odyssee schon in den nächsten Tagen zum erfolgreichsten Werk seiner Karriere aufsteigt. Dafür muss lediglich die bisherige Bestmarke von The Dark Knight Rises mit 1,08 Milliarden Dollar übertroffen werden.

Besonders beeindruckend finde ich, dass dieser Erfolg nicht auf einer etablierten Superheldenmarke oder einer langjährigen Filmreihe basiert. Stattdessen lockt eine fast dreistündige Verfilmung eines rund 3.000 Jahre alten Epos weltweit Millionen Menschen ins Kino.

Fast noch erstaunlicher ist, dass die Milliardenmarke bereits gefallen ist, bevor der Film überhaupt in China gestartet ist. Dort läuft Die Odyssee erst ab dem 14. August an.
Danke für diese Einblicke. Echt irre, dass auch ein Film wie Interstellar die Milliardenmarke nicht geknackt hat (aber wohl inflationsbedingt). Aber ich muss schon sagen, die Social Media-Werbung für Die Odyssee ist schon umfangreich.
 
Danke für diese Einblicke. Echt irre, dass auch ein Film wie Interstellar die Milliardenmarke nicht geknackt hat (aber wohl inflationsbedingt).
Ja, das ist immer ein Punkt, den ich bei Einspielergebnissen immer etwas schwierig finde. Ferner ist zu bedenken, dass Kinotickets wohl auch inflationsbereinigt heute teurer sind als früher. Interessant sind für mich daher auch immer die Besucherzahlen, aber zu denen findet man gar nicht immer so einfach die entsprechenden Infos...
 
Christopher Nolan hat einen neuen persönlichen Rekordhalter: Mit inzwischen 1,1048 Milliarden US-Dollar weltweit ist Die Odyssee der finanziell erfolgreichste Film seiner Karriere. Damit zieht das Epos an The Dark Knight Rises vorbei, der seit 2012 mit 1,085 Milliarden Dollar an der Spitze von Nolans Filmografie stand.

Noch beeindruckender fällt die Bilanz bei IMAX aus. Rund 289 Millionen Dollar des bisherigen Einspielergebnisses wurden allein in IMAX-Kinos erzielt. Damit ist Die Odyssee inzwischen sogar der umsatzstärkste IMAX-Film aller Zeiten.

Den bisherigen Rekord hielt ausgerechnet James Cameron: Avatar: The Way of Water hatte über IMAX rund 256 Millionen Dollar eingespielt. Nolans Vorliebe für das große Format zahlt sich also ordentlich aus. Und da Die Odyssee noch immer im Kino läuft, dürfte bei beiden Rekorden noch etwas Luft nach oben sein.
 
Sehr schön! Das freut mich vor allem fürs Kino. Auch "Spiderman" scheint ja richtig zu performen. Und "Dune 3" und "Doomsday" sind nicht mal draußen. Könnte das erfolgreichste Kinojahr seit Ewigkeiten werden.
 
Sehr schön! Das freut mich vor allem fürs Kino. Auch "Spiderman" scheint ja richtig zu performen. Und "Dune 3" und "Doomsday" sind nicht mal draußen. Könnte das erfolgreichste Kinojahr seit Ewigkeiten werden.
Auch A24 war mit Marty Supreme erfolgreich. Indie-Hits wie Obsession sowie Backrooms hatten
großen Erfolg. Echt ein starkes Jahr.
 
Habe Odysee heute ein zweites mal in 70 mm im Kino gesehen und werte ihn von 9/10 auf 10/10 hoch. Der Film ist auch beim zweiten mal einfach nur episch und keine Sekunde fad. Dazu haben mich manche Kritikpunkte vom ersten mal (wie der Endkampf) diesmal weniger gestört
 
Die Odyssee hat inzwischen insgesamt 4.281.234 Menschen in die deutschen Kinos gelockt. Damit zieht der Film an Oppenheimer mit seinen 4.264.298 Besuchern vorbei und ist nun der erfolgreichste Christopher-Nolan-Film in Deutschland.
 
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So, ich habe es auch endlich geschafft, mir Die Odyssee anzusehen. Selbst fast 3 Monate nach dem Kinostart war der Saal unter der Woche noch fast zur Hälfte belegt.
Ich fand den Film sehr beeindruckend und die knapp drei Stunden vergingen erstaunlich schnell und ohne, dass ich mich gelangweilt hätte. Die Bilder waren beeindruckend, der Sound ebenso. Besonders die Szenen in der Höhle des Zyklopen, dessen Schreie und sein Gemurmel waren zum Teil wirklich beängstigend. Ein Gespräch zwischen Polyphem und Odysseus hätte da einiges von der bedrohlichen Stimmung zerstört, und daher war es eine schmerzliche aber auch nachvollziehbare Entscheidung, auf "Niemand" zu verzichten. Den Ansatz, Odysseus als vom Krieg und seinen Irrfahrten gebrochenen Mann darzustellen fand ich ebenfalls einen spannenden und zeitgemäßen Ansatz. Das Thema der Gastfreundschaft und des friedlichen Zusammenlebens, im Film als "Gesetz des Zeus" bezeichnet, zieht sich durch die gesamte Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist Odysseus innerer Konflikt sehr glaubhaft, dass ausgerechnet er, der sogar seiner Jagsbeute immer eine faire Chance gibt, mit einer List den Fall Trojas herbeigeführt hat, statt mit einem fairen Kampf. Die Pointe, dass die von den daheim Gebliebenen die nach 10 Jahren Krieg verrohten Heimkehrer als die gefürchteten "Völker von der See" wahrgenommen werden, ist ein sehr guter Twist.
Die historischen Ungenauigkeiten und der Cast haben mich kein Stück gestört. Homers Odyssee ist kein Tatsachenbericht, sondern ein Mythos, letztlich ein Märchen, in dem es von Göttern, Sagengestalten und Hexen nur so wimmelt. Insofern muss eine Verfilmung auch keine Doku sein. Dass Nolan gleichzeitig den Fantasy-Anteil so gering wie möglich hält, und quasi garkeine Götter - außer in Gesprächen oder Odysseus Athene-Vision - auftreten lässt, ist der Ernsthaftigkeit des Grundthemas geschuldet. Die Darsteller fand ich alle solide, auch wenn jetzt kein oscarreifer Auftritt dabei war.
Alles in allem drei Stunden beste Kinounterhaltung.

C.
 
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