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Grade durchgespielt - Kurzes Fazit

Dieses Thema im Forum "PC & Konsolen" wurde erstellt von Spaceball, 23. Mai 2015.

  1. Master Kenobi

    Master Kenobi Bring you Wisdom, I will. Mitarbeiter

    The Cat Lady (Harvester Games)

    The Cat Lady ist ein Indie-Horroradventure und kostet auf Steam regulär um die 8 EUR. Das Spiel kombiniert psychologischen Horror mit teils satter Gewaltdarstellung.

    Positiv:

    - Ungewöhnliche Story für Erwachsene
    - Gute Atmosphäre
    - Starkes Kapitel 4 (inkl. grandiose Hommage an Maniac Mansion)
    - Teils schöne Hintergrundgrafiken
    - Gute Musik
    - Passable Sprecher


    - Negativ:

    - Dialoge ziehen sich teilweise
    - Häßliche und schlecht animierte Figuren
    - Einige Storymomente und Dialoge sind an den Haaren herbeigezogen
    - Steuerung nur per Tastatur


    Die Figuren sind wie gesagt nicht besonders schön und noch schlechter animiert, aber darüber kann man hinwegsehen (zumal das Spiel von keinem großen oder professionellen Entwickler stammt). Etwas anstrengender sind die teils öden Dialoge. Die Rätseldichte ist durchschnittlich, die Rätsel selbst mal mehr und mal weniger gelungen oder logisch. Dennoch zu empfehlen wenn man Horror und Adventures mag. Das Spiel gibt es recht oft zum Sonderpreis, ich habe selbst weniger als 3 EUR bezahlt und zu dem Preis macht man nichts falsch. Spielzeit ca. 6 Stunden.
     
  2. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    Technobabylon

    Bei Technobaylon handelt es sich um ein modernes Cyberpunk Point-and-Click-Adventure im Retro-Stil. Das Spiel ist eine Zusammenarbeit zwischen Wadjet Eye Games, die es auch veröffentlicht haben, und Technocrat Games. Das Markenzeichen von Wadjet Eye Games sind genau solche Point-and-Click-Adentures im Retro-Stil.
    Das Design orientiert sich an Blade Runner. Die Hintergründe sind allesamt gezeichnet und Figuren wurden handgepixelt. Dadurch könnte man meinen es handelt sich hierbei um ein Sierra-Spiel aus den 90ern. Es läuft auch in einer recht geringen Auflösung und wird hochskaliert. Die Bedienung ist allerdings sehr viel moderner. Man bedient das Spiel im Grund genommen mit den beiden Maustasten und das Inventar wird ausgefahren, sobald man sich mit der Maus über dem Inventar befindet. Auch das Inventar lässt sich mit den beiden Maustasten bedienen. Also deutlich weniger Herumgeklicke als bei klassischen Adventures.
    Die Handlung dreht sich um eine Verschwörung wegen einem Computernetzwerk. Der Hauptprotagonist ermittelt Anfangs wegen einem Mord und es stellt sich recht bald heraus dass er eine zentrale Figur in dieser Sache ist. Die Handlung hat ein paar sehr interessante Wendungen und ist imho recht gut geschrieben. Allerdings fand ich die Bio-Technologie zum Teil schon sehr merkwürdig und auch wie man sie im Spiel einsetzt.
    Ich bin mit dem Spiel in etwa 10h fertig geworden.
     
  3. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    Kathy Rain

    Kathy Rain ist wieder eines dieser modernen Point-and-Click-Adventures im Retro-Stil. Die Handlung spielt auch in den 90ern. Was natürlich sehr gut zum Retro-Stil des Spiels passt.
    Die Studentin Kathy Rain besucht die Beerdigung ihres Großvaters, den sie seit Jahren nicht gesehen hat und trifft dort auf ihre Großmutter. Die beiden unterhalten sich und Kathy setzt sich nun in den Kopf herauszufinden warum ihr Großvater die letzten Jahre geistig verwirrt war und im Rollstuhl saß. Schnell stellt sich heraus das dahinter mehr steckt als sie Anfangs denkt. Besonders am Ende war das Spiel dann ziemlich surreal und Kathy Rain weiß am Ende auch gar nicht so recht ob sie diesen Abschnitt der Handlung auch wirklich erlebt so hat.
    Optisch, finde ich, ist Kathy Rain nicht so toll wie die Spiele von Wadjet Eye Games, würde aber gut in die 90er passen. Die Figuren sehen ein wenig grob aus, was damals durchaus bei einigen Spielen der Fall war. Dafür sind die Animationen teilweise ziemlich gut gelungen. Wirklich störend fand ich eigentlich nur den Soundtrack, der teilweise schon ziemlich nervig war und einfach klingt als wäre er von Hobby-Komponisten komponiert worden. Auch die Sprecher der englischen Sprachfassung fand ich nicht so gut aber die waren immer noch besser als der Soundtrack.
    Die Bedienung geht komplett über die linke Maustaste. Dadurch muss man ein wenig mehr klicken, weil man zuerst auf einen Gegenstand klicken muss und dann auf eine Aktion mit dem Gegenstand. Das macht Sinn, weil man sich einen Gegenstand ansehen kann, über ihn nachdenken kann und dann noch eine Aktion ausführen kann. Da wäre es imho besser gewesen wenn es nur zwei Aktionen geben würde, die sich mit den beiden Maustasten auswählen lassen.
    Nach leider nur 6h war ich mit dem Spiel durch. Da ich das Spiel aber kostenlos bekommen habe, weil damit das nächste Spiel des Entwicklers beworben wurde, darf ich mich jetzt gar nicht über die kurze Spielzeit beschweren.
     
  4. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    Virginia

    Okay, mir fällt's schwer das Teil überhaupt Spiel zu nennen. Es ist ein interaktiver Film. Die komplette Handlung, die gerade mal 100 Minuten dauert, habe ich in einem Durchlauf durchgespielt. Das Ganze läuft in der First Person Perspektive und wird komplett ohne Dialoge erzählt. Genau genommen latscht man nur herum und schaut wo der Mauspunkt zum Kreis wird, damit man dort hinlatschen und draufklicken kann. Damit bringt man die dann die Handlung weiter. Wie bei einem Film werden manche Sequenzen einfach abgebrochen und man befindet sich plötzlich an einer anderen Stelle, weil ein Szenenwechsel stattfindet.
    Der Soundtrack, der vom Prager Sinfonieorchester eingespielt wurde, ist fabelhaft und erinnert mich ein wenig an den Soundtrack von Thrillern aus den 90ern. Diese Stimmung will das Spiel wohl auch einfangen, da es ja in der Zeit spielt.
    Allerdings fand ich das die Handlung, die noch mit einem abgedrehten Drogentrip aufwartet, ein wenig dünn ist. Am Ende weiß man nicht mal welche der Versionen, die man zu sehen kriegt, auch die tatsächliche Version ist. Im Internet wird da auch drüber spekuliert. Also wer mal sehr viel Langeweile hat und einen Walking Simulator mit großartiger Musik ausprobieren möchte, dem kann ich Virginia empfehlen.
     
  5. Adamska

    Adamska The Herald of Darkness Premium

    Wolfenstein Youngblood

    Ich weiß nicht, was Bethesda, Machine Games und Arkane da geritten hat (vermutlich Geld!), aber das Spiel ist der absolute Rohrkrepierer.
    Das liegt zum einen daran, dass es buggy ist, aber zum anderen, dass es ein dämliches Munitions-Rüstungs-System gibt, bei welchem bestimmte Waffentypen gegen bestimmte Rüstungen mehr Schaden machen.
    Das klingt auf dem Papier vielleicht gut, aber wenn es in Wirklichkeit dafür sorgt, dass eine Pistole die bessere Wahl als eine Shotgun ist, ist was falsch gelaufen.
    Wäre das System nicht, wäre es sogar ein ganz lustiges Koop-Spiel, um ehrlich zu sein.
    Wir sind ab der Hälfte nur noch durch die Levels gelaufen, weil die Kontrollpunkte so dämlich waren bzw. es gar keine gab. Dies wurde aber noch nachgepatcht.

    Finger weg und lieber Old Blood und New Order noch einmal zocken. Da gibt es wenigstens Figuren, die man mag, und gute Zwischensequenzen.

    Steamworld Dig 2

    Schönes Metroidvania-Light mit tollem Gameplay und schönem Soundtrack. Als es im Angebot war, habe ich zugeschlagen gehabt und es nicht bereut.
    Wäre mein Pile of Shame nicht so groß, würde es mir sogar nicht schwer fallen noch mehr Zeit in der Welt zu verbringen, um Edelsteine zu sammeln.
    Einen dritten Teil würde ich wohl kaufen.

    Vader Immortal - A Star Wars VR Series - Episode I & II

    Toll inszenierte kleine Geschichte rund um Vader und Mustafar, in der man in die Rolle eines Schmugglers schlüpft.
    Ich finde die Atmosphäre einfach großartig eingefangen und auch die Figuren passen, der Droide hat mich ein wenig an L3 aus Solo erinnert. Fast genauso frech! :D
    Die "Spielzeit" ist eher mau, habe für Episode I knapp 45 bis 60 Minuten gebraucht und Episode II 20 bis 40 Minuten. Finde es für die Erfahrung, die man bekommt, und die Geschichte, die erzählt wird, aber mit 10 Euro pro Episode gerade so in Ordnung. Zähneknirschend zumindest.
    Werde mir auch Episode III holen, um zu sehen, wie die Geschichte ausgeht.
     
  6. Cefairon

    Cefairon mit Schirm, Charme und Melone

    Yoku's Island Express

    Das Spiel gab es letztens bei Twitch Prime umsonst und ich hatte mal wieder Zeit und Lust was zu spielen.
    Eine sehr nette Mischung aus Pinball und Metroidvania. Das Spiel ist nicht besonders schwierig, aber mir hat es sehr viel Spaß gemacht.
    War warscheinlich um die 10-12 Stunden damit beschäftigt, allerdings habe ich es nicht zu 100% beendet. Ein paar Kleinigkeiten wären noch zu tun, aber ich denke dafür werde ich keine Zeit mehr aufbringen.
    Kann das Spiel nur weiter empfehlen.
     
  7. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    The Darkside Detective


    The Darkside Detective ist ein Point & Click-Adventure im EGA-Stil, ähnlich wie die Sierra AGI-Adventures. Grafisch ist das Spiel daher eine Mischung aus EGA-Grafik und moderne Effekte.
    Allerdings bewegt man seine Figur nicht, sondern es gibt mehrere Screens auf denen sich auch immer die Protagonisten befinden und auf denen man, mit der Maus, mit Gegenständen interagieren kann. Also in etwa so wie der Dynamix-Klassiker Heart of China.
    Die Handlung besteht aus mehreren lose zusammenhängenden Episoden. Detective Francis McQueen ist Sonderermittler. Zusammen mit seinem unterbelichteten Kollegen Dooley, ermittelt er besondere Fälle: Geister.
    Das Ganze ist als Comedy-Adventure aufgezogen, was an sich recht gut funktioniert. Überall gibt es auch Anspielungen an bekannte Filme und Franchises.
    Die Rätsel sind relativ einfach. Das schlägt sich auch in der Spielzeit nieder. Mit den drei Bonusepisoden hatte ich das Spiel in fünf Stunden durch.
     
  8. Adamska

    Adamska The Herald of Darkness Premium

    Red Matter (Oculus Quest)

    In Red Matter verschlägt es einen auf den Saturn-Mond Rhea, wo wir eine Raumstation untersuchen müssen, auf ... MYSTERIÖSE Dinge passiert sind.
    Hauptsächlich bewegen wir uns durch die Station, bekommen durch die Spielwelt die Geschichte und Geschehnisse mitgeteilt und lösen Rätsel.
    Grafisch ist es für ein Spiel, welches auf einem mobilen Prozessor läuft, unglaublich hübsch, allen voran die Beleuchtung.

    Großartige Atmosphäre, tolle Rätsel und interessante Story gepaart mit VR-Immersion = Must-have für die Oculus Quest

    10/10 would puzzle again
     
  9. Spaceball

    Spaceball Chilehead Mitarbeiter

    Space Quest V: Roger Wilco – The Next Mutation

    Der fünfte Teil der Reihe wurde nicht von Sierra entwickelt sondern von Dynamix. Das sieht man dem Spiel aber nicht an. Space Quest V hat einen ähnlichen Stil wie Space Quest IV.
    Die Handlung dreht sich diesmal darum das Roger es endlich schafft Captain eines Schiffs zu werden und er muss auch gleichzeitig noch das Universum retten. Das Spiel besitzt wieder eine Reihe von Anspielungen auf bekannte SciFi-Franchises. Für die Handlung und das Design hat man sich auch direkt von Star Trek inspirieren lassen.
    Das Spiel ist für ein Space Quest recht kurz und hat gefühlt nur eine handvoll Screens. Die Spielzeit wird am Ende mit einem dämlichen "wir kriechen jetzt tagelang durch ein Röhrensystem bis wir zufällig das Ziel erreichen" künstlich gestreckt. Diesen Teil habe ich mit einem Walkthrough gemacht.
    Optisch sicherlich das schönste Space Quest aber leider das bisher schlechteste.
     
  10. Adamska

    Adamska The Herald of Darkness Premium

    Shadow Point (Oculus Quest)

    Wunderschönes Schatten-(Rätsel)-Spiel mit Patrick Stewart als Erzähler und einer kompetent erzählten Geschichte rund um die Rettung eines kleinen Mädchens, welches in einer Art Zeitstrudel gefangen zu sein scheint.
    Der einzige Nachteil ist dass die freie Bewegung über den Joystick bei mir persönlich Übelkeit hervorruft.
    Quake VR kann ich beispielsweise problemlos spielen, wie auch einige andere Titel, von daher wird es am Spiel liegen. Ggfs. ist hier der FOV nicht korrekt eingestellt. Wen das stört, kann aber auch einfach die Teleportationssteuerung benutzen.

    Das Spiel ist auch auf Deutsch spielbar. Ich würde aufgrund des schönen, schottischen Akzenten der weiblichen Hauptfigur aber die englische Sprachversion empfehlen. So schön! :D

    8 / 10 schottischen Rätselinseln
     

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