Großadmiral THRAWN

...sein kernname. für viele nicht-chiss-spezies ist es sehr kompliziert die namen zu lesen, sprechen und zu verstehen, darum ist es normal, das man das ganze vereinfacht und abkürzt.

edit: to late...^^
 
Ahh, thx jetzt kapier ich Hirsch es auch!
lg Anonymus

Edit:
Hab doch noch ne frage: wie alt is thrawn eigentlich?
 
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Veränderung von Thrawn

ICh wollte nur mal nachfragen ob es Material gibt wo die Veränderung Thrawns deutlich wird. In "die Kundschafter" ist er zwar für sein Volk und in gewisser Weise hart aber als Großadmiral strahlt er eine weitaus größere Brutalität aus

Hat ihn das Imperium so sehr verändert?

mfg denderan
 
Nein, Thrawn war immer ein rücksichtsloser ******* (und ich sage das mit einer gewissen Bewunderung). Cardas und diese Schmugglerin in "Outbound Flight" sehen ihn nur durch die rosarote Brille eines idealistischen Jungen, bzw. der verliebten Frau.:braue
 
Also, meiner semi-professionellen Meinung als Hobbyautor nach muss ein Charakter folgendes Aufweisen, um als gelungen gelten zu können:

1)
Beschreibung des Aussehens - inkludiert am besten irgendetwas einzigartiges (Leberfleck auf der Nase, etc.)
2)
Stärken - physisch & psychisch
3)
Schwächen - physisch & psychisch
4)
Hintergrund (Schule, Heimatplanet, Familie, etc.)

Wenn 1 nicht vorhanden ist, kann sich ein Leser den Charakter nur schwer vorstellen.

Wenn 2 nicht vorhanden ist, dann ist der Chara zu bemitleidenswert und rutscht ins lächerliche

Wenn 3 nicht vorhanden ist, dann ist der Chara meist ein MarySue/GaryStu und die Gefahr besteht, dass er unrealistisch wirkt

Wenn 4 nicht vorhanden ist, wird der geneigte Leser sich sein völlig eigenes Bild des Charas zimmern

So, ich habe die Thrawn Trilogie schon sehr lange nicht mehr gelesen, also haut mich nicht, wenn ich einen Fehler mache. Es scheint, als mangele es Thrawn sowohl an 3 als auch an 4, was ihn als GaryStu Kandidaten charakterisiert. Dafür spricht auch sein Status als "Genie". Sobald man eine Person als Genie labelt hat man oft ein Problem, da die anderen Charas im Vergleich absacken. Das ist deswegen der Fall, weil es äußerst schwierig ist die verschiedene Arten der Intelligenz zu berücksichtigen (grob ausgedrückt denken manche Menschen detailversessen, während andere eher visionär denken. Erste können gut eine Situation in all ihren Aspekten analysieren. Zweitere sind kreativer und konzentrieren sich immer auf die Kernaussage). Daher kommt es oft, dass das Superhirn immer und überall am schlauesten ist. Und schon haben wir ein klassisches GaryStu Szenario (vergleiche mit Pinky und Brain).
 
Er hat aber Schwächen, eine davon kostete ihn das Leben;).

Mit Punkt 4 bin ich nicht einverstanden, es ist doch gut nicht alles über einen Charakter zu wissen. Wenn man seine Beweggründe z.B. nicht kennt steigert das die Spannung imo meistens.
 
Wie gesagt, es ist ewig her, dass ich die Zahn Trilogie gelesen habe. :)
Mit Punkt 4 bin ich nicht einverstanden, es ist doch gut nicht alles über einen Charakter zu wissen. Wenn man seine Beweggründe z.B. nicht kennt steigert das die Spannung imo meistens.

Ja, das ist ein Trick, der ganz schön oft eingesetzt wird (z.B.: 13 bei House). Aber wie bei jedem Spannungsbogen sollte die Spannung zu Ende doch aufgelöst werden. Wenn dem nicht so ist, lässt man ja den Leser die Arbeit machen, die eigentlich der Autor erledigen sollte...
 
Was die Zahn-Trilogie ausmacht ist, daß die Helden eben nicht absacken nur um die Genialität des Gegners unter Beweis zu stellen. In dieser Hinsicht ist TTT anderen Werken wie JAT, BFC und Teilen der NJO weit überlegen. Und selbst wenn einige Leute zum falschen Schluß gelangen, so ist doch nachvollziehbar, wieso sie auf die eben diese Idee und nicht die richtige kamen.
 
A
4)
Hintergrund (Schule, Heimatplanet, Familie, etc.)

Du hast Recht ein Charakter muss einen"Lebenslauf" haben. Aber dieser Lebenslauf kann genausogut einfach nur für den Autor einsichtlich sein. Die Handlungen und Aussagen eines Charakters werden durch diesen Lebenslauf vorgegeben. So werden sie in sich, in der Figur schlüssig.
Dem Leser muss der komplette Lebenslauf aber nicht bekannt sein. Ihm werden vielleicht Episoden daraus nach und nach veröffentlicht.
 
^^ und nicht alles über einen Charakter zu wissen macht diesen interessanter
zugleich kann man als Leser auch keine Reaktionen zwingend vorhersehen/durchschauen und so hält der Autor seine Story spannend und hat Überraschungseffekte zu Verfügung.



ah ja, es ist witzig - nach der ganzen Zeit die ich hier abwesend war - dass es diesen "Fred" hier immernoch gibt :D
 
Also ich habe bis jetzt erst die ersten 2 Romane gelesen.
Aber für mich ist das größte Problem das Thrawn mir viel zu wenig fehler macht und ständig überlegen bzw. einen Schritt voraus ist.
Ok, ich weiß nicht wie es im 3 Roman aussieht, aber trotzdem ab und an kam es mir wirklich schon etwas seltsam vor.

Etwas zu seinem Hintergrund hab ich jetzt in den Büchern nicht vermist, wobei das vieleicht wenn es geschickt gemacht worden wäre,
nicht zu viel reingebracht worden wäre und nur in die Geschichte passende und interessante Informationen die seinen Charackter etwas näher erläutern würden, ganz nett wäre.
Wobei es natürlich auch stimmt das ein Chrackter ohne viel Hintergrundinformationen interessanter wirkt und der Leser sich seine eigenen Gedanken machen kann.
Allerdings mach ich persöhnlicbh mir seltener bewusst Gedanken über den Lebenslauf eines Chrackters.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ General Koch:

Diese Überlegenheit des Thrawn ist es aber meiner Meinung nach, die die Figur so faszinierend macht. Ich bin kein Freund von Feinden, die immer alles wissen und immer überlegen sind und die die "Guten" dann nur durch irgendwelche undurchschaubaren Listen besiegen können. Und Thrawn ist in vielerlei Hinsicht vollkommen, ein brillanter Taktiker, dessen Strategien zumeist aufzugehen scheinen, der sich unkonventionellen Taktiken bedient, die alle in die Verzweiflung stürzt und der sich immer genau in die Köpfe seiner Feinde oder Verbündeten hinein versetzen kann.
Sicher, das Ende der Thrawn-Trilogie markiert auch Thrawns Ende (ein sehr unwürdiges meiner Meinung nach) aber auch wenn er durch die Trilogie hindurch die Republik oftmals zum Wanken bringt, so haben am Ende doch immer die Republikaner den Sieg davongetragen. Thrawn tut das zwar jedesmal als unbedeutend in Hinblick auf die gesamtstrategie ab (und vielleicht ist das auch so) aber es ist doch beachtlich, dass sowohl in "Erben des Imperiums" der letzte Plan mit den Minenmaulwüfen nicht wirklich aufgeht und in "Die dunkle Seite der Macht" auch noch einer seiner kostbaren Sternenzerstörer das Zeitliche segnen muss... und diese Niederlagen machen Thrawn für mich zu einem ungemein guten Bösewicht, der eben auch mal verliert, der aber aus jeder Niederlage auch etwas positives gewinnen kann und der unbeirrt immer fortfährt, die Republik mit neuen Ideen aus seinem brillianten Hirn zu überschwämmen.
Keinesfalls also ein "zu mächtiger, fehlerloser Feind", sondern einfach nur einer der besten...

und wenn man sich bei ihm über "fehlerlosigkeit" beklagt, müsste man den Imperator sowieso komplett ablehnen... ;)
 
@ masterTschonnes
Klar, die Republik hat sich immer ganz gut geschlagen aber eigentlich hatte ich bis jetzt immer das Gefühl das die Republik trotzdem immer wieder das Tat was Thrawn voraus sah und wenn sie den einen Sieg trug, dan war es nur ein kleiner unbedeutender der nichts aussagt weil die Republik eigentlich sowiso schon Verloren hat.
Und da ich erst bis zum 2 Teil gekommen bin und dort am Ende das Imperium im besitz der Katana-Flotte ist, erringt auch das Imperium nicht unbedeutende Siege bzw. macht Vortschritte der Republik immer gefährlicher zuwerden.
Allgemein gefällt mir Thrawn auch sehr gut, auch die Überlegenheit stört nicht immer, doch gibt es ein, zwei Stellen an denen Thrawn wirklich mal einen fehler machen könnte auch wenn es total unbedeutend für die Geschichte ist. Lässt ihn ein bisschen Menschlicher erscheinen^^^.
Aber wenn das mit den Minenmaulwürfen geklappt hätte, dann wäre das Imperium ja noch mehr in Vorteil und da Thrawn aber stirbt und die Republik überlebt, hätte man sich andere Situationen ausdenken müssen in denen die Republik das Imperium so sehr schwächt das sie das Imperium vernichten kann.
Dann müsste Thrawn ein noch größerer Fehler unterlaufen der alles wieder ausgleicht und das obwohl er dan bereits im Vorteil ist und das wirkt dan auch schon wieder nicht sehr gut das der so gute Taktiker und Stratege einen so großen Fehler macht.
 
@ General Koch: Nun ja, das gehört wohl zur Natur der Sache. In den meisten Filmen oder Büchern,, die einen wirklich bedrohlichen, mächtigen Widersacher zur Schau stellen, ist es nun mal so aufgebaut, das eben jener ziemlich fehlerfrei ist, ständig agiert, während die Seite der Guten nur reagiert. Krimis und Thriller mit Serienkillern zum Beispiel sind in der Regel so arrangiert, dass bis zum letzten Aufeinandertreffen des Polizisten und des Killers der Killer stets einen Schritt voraus ist und nur durch einen Fehler oder eben einen besonders schlauen Schachzug des Kommisars enttappt und getötet/verhaftet wird.
ich habe das Beispiel Palpatine genannt. Betrachtet man das gesamte EU mit den zahlreichen Büchern in denen er kleine oder große Rollen zu spielen hat, so ist klar, dass er immer Herr der Dinge ist, immer dem Feind einen Schritt voraus. In der PT und den Romanen zur Post-Yavin-Zeit sowieso immer, denn hier kommt sein übermächtiger Plan zum Vorschein und sowohl manipulativ, strategisch und kämpferisch ist er all seinen Widersachern zumeist überlegen. Kleine Rückschläge für den Imperator gibt es immer aber bis zu seinem zentralen Fehler - die rebellenstreitkräfte auf endor und Luke zu unterschätzen und nicht auf Vaders emotionale Instabilität zu achten - der schließlich auch zu seinem Tod führt, ist er IMMER allwissend, planend, berechnend und Herr der Lage. Glaubt man dem EU setzt sich das selbst nach seinem Tod durch seinen Klon-Plan zur Unsterblichkeit, seinen Weltenzerstörern etc. noch fort. Und trotz alledem ist und bleibt der Imperator eine der faszinierendsten Figuren im Star Wars-Universum und kaum jemand scheint sich an seiner Übermacht zu stören - schließlich ist er der Sith-Overlord, wenn man so will.
Bei Thrawn sehe ich das nicht anders... Kleine Niederlagen, manche davon ärgern ihn, wie der Verlust besagten Sternenzerstörers... war es die Gebieter? ist verdammt lang her... aber schlussendlich hat er doch ein paar Fehler gemacht, auf die er in Band 3 schleunigst reagieren muss, es aber leider nicht überall schafft. Aber ich will dir nicht die Laune auf Band 3 verderben, also lies selbst... meiner Meinung nach der Beste der Reihe und vielleicht das beste Buch von Zahn (in starker Konkurrenz nur von "Erben des Imperiums")
 
Ohne jetzt deinen Text als ganzes Widersprechen zu wollen (dem stimme ich ja auch zu), so ist Palpatine in Dark Empire mit Nichten stehts der Herr der Lage. Er lässt sich zu Fehlern hinreißen die unter keine Kuhhaut gehen. Was schlussendlich auch zu seiner endgültigen Vernichtung führt.

So gibt es keinen Grund warum er am Ende ausschließlich darauf setzt Anakin Solos Körper zu übernehmen. Sicher hat er recht, wenn er keine defekten Klonkörper mehr haben will, aber warum nicht Mehrgleisig fahren. Ein Körper der rapide altert ist immer noch besser als gar keinen zu haben. Nur so für den Fall dass er Klein Anakin nicht in die Finger bekommt. Dann brauch er auch nicht wie ein Irrer hinter Leia und Han herjagen (und persönlich schonmal gar nicht).

Von seinem Machtsturm mit dem er mal eben die Eclipse vernichtet, weil er einfach nur wütend ist, will ich erst gar nicht großartig anfangen.

Ich würde es so erklären, dass die Erfahrung zu sterben ihn ganz schön aus der Bahn geworfen hat, so dass er viel zu Obszessiv wurde. Das hätte auch noch den Vorteil, dass die Auserwähltenrolle als solche nicht angekratzt werden würde.
 
Da muss ich dir wohl zustimmen... in Dark empire ist Palpatine wirklich nicht mehr der übermächtige Gegner, der er noch vor seinem Tod war. Was ich eigentlich damit sagen wollen, ist, das Palpatine selbst seinen Tod eingeplant und Vorkehrungen getroffen hatte, dem zu entkommen und sich einmal mehr zum absoluten herrscher über die Galaxis zu erheben... also sind selbst seine "Fehler" auf dem zweiten Todesstern in gewissem Maße nur Rückschläge, da er ja wiederkehrt und mit seinen Weltenzerstörern die Galaxis noch einmal kräftig aufmischt... gut, im Zuge DIESES Planes leistet er sich da den ein oder anderen Schnitzer, insbesondere Luke Skywalker da so leichtfertig mit großen Aufgaben zu betrauen... wie du sagtest, anscheinend geht das geistige Tranferieren in einen Klonkörper doch auch ein bisschen aufs Gemut... ;)
 
Die Seelenwanderung ist da nicht der ausschlaggebende Punkt, sondern die Tatsache, daß Palpatine über Endor nicht mit einer Niederlage rechnete und er keinerlei Klonkörper in der Nähe hatte, um schnellst möglichst wieder physische Gefilde begehen zu können. Der lange Aufenthalt im leeren Raum und die Körperlosigkeit waren das Trauma, das Palpatines Geist beschädigten und ihn danach nur noch zu einem Schatten seiner Selbst machten. Hätte er (zum Beispiel auf einem nahen Schiff) mehrere Spaarti Tanks mit frischem Material vorrätig gehabt, hätte seine Psyche keinen Schaden genommen.
 
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