Hapes, Kavan (Hapes-System)

- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Strand - mit Arika, im Hintergrund ein Tiss?shar (Baal) -

Leise knirschte der Sand unter ihren Füßen als sie den Strand entlang gingen. Die Wellen plätscherten hier in einem ruhigeren Rhythmus gegen die Sandbänke und über ihren Köpfen breitete sich ein atemberaubendes Firmament aus Sternen aus. Sogar ein paar der sieben Monde waren zu sehen. Derrek ging schweigend neben seiner gefunden Liebe. Er hatte ihr den roten Mantel geliehen und liebevoll seinen Arm um ihre schlanke Taille gelegt. Ihr Körper war ganz nah bei seinem. Manchmal erwischte er sich sogar dabei, wie er einen verstohlenen Blick in ihren Ausschnitt wagte. Er genoss die Zeit mir sichtlich. Besonders die rührende Fürsorge seiner liebenden Arika brachte den Alderaaner zum Lächeln.

Andere Bewohner von Hapes sowie eine Handvoll Reisende hatten sich ebenfalls am Strand eingefunden. Derrek sah unter den Leuten sogar einen Tiss?shar (Baal). Dieses reptilienartige Wesen hatte sich von den anderen Besuchern abgesondert und saß nun allein im Sand. Wahrscheinlich kamen ihm die Bräuche der Menschen (und dazu zählte Derrek auch die Hapaner) etwas merkwürdig vor. Er selbst war noch nie auf dem Heimatplaneten dieser Echsenwesen gewesen, hatte es in naher Zukunft aber auch nicht vor. ?Was treibt dieses Wesen nur hierher??, fragte sich der Kopfgeldjäger und richtete seine Aufmerksamkeit erneut auf diese Echse.

Sanft drehte er sich, als die zwei sich etwas abgesetzt hatten, zu Arika um und küsste sie mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft. In so kurzer Zeit war er komplett abhängig von ihrer Person geworden. Er konnte sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Langsam wanderten seine Hände an ihrem Körper entlang. Besonders der runde Po dieser hübschen Schmugglerin hatte es ihm angetan. Seine Lippen wollten sich gar nicht mehr von ihren trennen. Im selben Moment wurde es ihm auch wieder wärmer. Die Nacht kühlte sich selbst hier auf Hapes schnell ab. Trotzdem verzog er in ihrer Nähe keine Miene. Für sie wollte er der unempfindliche weiße Riese bleiben.

?Einen schöneren Tag kann ich mir nicht vorstellen?, sagte er zu ihr als sie es sich zwischen den kleinen Dünen gemütlich gemacht hatten.

Um nicht schmutzig zu werden hatte Derrek seinen Mantel einfach zu einer kleinen Decke umfunktioniert. Liebevoll hatte er seine Arme um ihren Körper geschlungen und nun spendeten sie sich gegenseitig Wärme und Geborgenheit. Ein Teil von ihm musterte jedoch weiterhin die Umgebung. Selbst an einem so friedlichen Ort konnte es zu Spannung oder gewalttätigen Übergriffen kommen... Und für diesen Moment wollte er gewappnet sein. In Gedanken versunken streichelte er ihren freien Rücken und küsste ihren schlanken Hals.

- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Strand - mit Arika, im Hintergrund ein Tiss?shar (Baal) -
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Terrasse - Restaurants - Baal, zwei Menschen



Baal warf einen Blick auf das Menschenpaar. Vor allem das Weibchen fasizinierte ihn - Er wusste nicht, dass so junge Weibchen schon weisses Kopffell haben konnten. Bei den Tiss´Shar waren Haare normalerweise nicht vorhanden, weder auf dem Kopf, noch sonstwo. Sein eigener, weisser Haarkamm war eine Seltenheit, die ihn, auch wegen seiner sehr schlanken und eleganten Form, unter den Tiss´Shar als "attraktiv" gelten ließ. Auch wenn er sehr klein war.

Er zog seine nackten Füße heran, bedeckte die Knie mit seiner Tunika und zog den Manbtel zu, dabei fiel ihm das Holocron aus der Tasche, es strahlte hell..... Und wurde aktiviert.



- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Terrasse - Restaurants - Baal, zwei Menschen
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Strand - mit Derrek, im Hintergrund ein Tiss’shar (Baal) -

Verträumt lief Arika neben Derrek her und genoss den Arm um ihre Taille sichtlich. Sie hatte ihren Arm ebenfalls immer noch um ihn gelegt und ihre Hand ruhte noch immer auf seinem Hintern. Erfreut stellte sie fest, dass er wieder lächelte und sie war froh zu wissen, dass sie es war, die ihn zum Lächeln brachte. Durch sie war er etwas aufgetaut. Doch wusste sie auch, dass er sich wahrscheinlich nur gegenüber ihr so geben würde, nie gegenüber irgendjemand anderem. In seinem Geschäft würde er immer der eiskalte Kerl ohne Gefühle bleiben. Er konnte allerdings auch zärtlich sein, dass hatte sie bereits am eigenen Leib erfahren.

Plötzlich drehte er sich zu ihr um und küsste sie. Sie fühlte, wie seine Hände an ihrem Körper entlang wanderten und ihn liebevoll berührten. Er war wirklich sehr liebevoll ihr gegenüber, zumindest im Augenblick. Trotz seiner Liebeserklärung hatte die bildhübsche Schmugglerin dennoch leichte Zweifel. Wer wusste schon, ob er nicht am nächsten Morgen seine Mauer um sich herum wieder aufbaute und zur gleichen kühlen Person wurde, wie bei ihrem ersten Treffen. Sie hatte das nach ihrer ersten Nacht miteinander schon bemerkt. Da war er von einem zärtlichen Mann zu einem eiskalten Mistkerl geworden. Sie hoffte dennoch, dass er so blieb wie er war, zumindest ihr gegenüber.

Die beiden hatten sich in den Sand gesetzt, allerdings hatte der Alderaaner ihr vorher seinen Mantel abgenommen und unter ihr ausgebreitet. Was sie wirklich für einen klugen Einfall hielt, denn sie wollte ihr neues Kleid nicht am ersten Abend ruinieren. Sie wollte es noch eine Weile behalten, auch wenn sie es nach diesem Abend wohl nicht mehr brauchen würde.

„Es war ein schöner Tag, am liebsten würde ich ja die Zeit anhalten.“, sagte Arika.

Sie schmiegte sich dicht an ihn, denn langsam begann ihr wieder kalt zu werden. Doch sein Körper strahlte Wärme aus, als er sie in die Arme nahm. Sie schlang ihre Arme um ihn und spürte, wie er sie sanft am Hals küsste und dabei ihren Rücken streichelte. Allerdings war er in Gedanken wo anders, dass sah sie ihm an, selbst wenn es langsam dunkel wurde. Sie fragte sich, was ihn beschäftigte. Es war nicht nur Aufmerksamkeit auf mögliche Gefahren, es steckte auch etwas anderes dahinter. Arika hätte es nur zu gerne gewusst.

Sie nahm sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn, um ihm ein wenig abzulenken. Ihr Kuss wurde leidenschaftlich und fordernd. Sie wollte mehr von ihm und sie wollte zurück auf sein Schiff, denn hier am Strand war das Risiko, erwisch zu werden, zu hoch. Leise seufzte sie seinen Namen, presste ihn fester an sich.

„Komm, lass uns zurückgehen“, sagte sie schließlich, stand auf und bemerkte dabei, dass der Tiss'shar ein Holocron aktiviert hatte.


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Strand - mit Derrek, im Hintergrund ein Tiss’shar (Baal) -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Strand - mit Arika, im Hintergrund eine kleine Echse (Baal) -

Arikas Küsse wurden mit jedem Mal fordernder. Derrek konnte die Leidenschaft spüren, die unter der Haut dieser schönen Schmugglerin brodelte. In diesem Augenblick störte er sich kein bisschen an der kühlen Nachtluft dieses Küstenstreifens. Er genoss einfach nur die Anwesenheit dieser hübschen Frau. Trotzdem versuchte er seine Umwelt im Auge zu behalten. Der Tiss?shar (Baal) stellte dabei das kleinste Übel dieser Gegend dar. Sanft zog er sie noch etwas mehr zu sich. Ihr Körper fühlte sich samtweich an. Vorsichtig fuhr er ihr durch die weißen Haare. Ein Schwall ihres süßlichen Parfüms drang an seine Nase. Er hörte wie sie seinen Namen seufzte.

?Komm, lass uns zurückgehen?, schlug Arika mit ihrer süßen Stimme vor und erhob sich mit einer grazilen Bewegung.

Das Kleid passte sich sofort an und hinterließ nur ein paar ganz leichte Knicke hier und da. Derrek bemerkte wie sie sich vorsichtig umschaute. Wahrscheinlich hatte er sie mit seiner Vorsicht nur angesteckt. Innerlich verfluchte er sein taktloses Verhalten sofort. Trotzdem kam er ihrem Vorschlag nach und stand ebenfalls auf. Wieder knirschte der Sand unter seinen schwarzen Stiefeln. Behutsam griff er nach seinem Mantel und schüttelte ihn ein paar Meter von seiner geliebten Schmugglerin aus. Ihr hübsches Kleid sollte nicht von dem Sand verdreckt werden.

?Nun gut, dann lass uns gehen?, sagte er liebevoll und legte ihr erneut seinen Mantel um die Schulter.

Sofort schmiegte sich ihr Körper an seinen. Sie genoss die Zweisamkeit sichtlich. Ohne eine weitere Minute an diesem schönen Ort verstreichen zu lassen machten sie sich auf den Rückweg zu seinem Schiff. Eigentlich wollte der Kopfgeldjäger schon längst ein hübsches Zimmer in der Innenstadt gemietet haben, aber der Tag war zu schnell verflogen. Im Hinterkopf war er erstaunt, dass das Bacta seine Schürfwunden nun vollkommen geheilt hatte. Der stechende Schmerz in seinem Brustbereich war die letzten Stunden immer mehr verebbt.

Gemächlich ging das Liebespaar durch die Straßen der Stadt zurück zum Raumhafen. Einzelne Straßenlaternen erhellten die Umgebung und auch in einigen Schaufenstern brannte noch Licht. Der Alderaaner streichelte nebenbei weiterhin den Rücken seiner Geliebten und schaute sich um. Selbst um diese Uhrzeit gab es noch eine Menge zu sehen und zu erleben. Kleinere Bars und Clubs lockten mit verführerischen Angeboten potenzielle Kunden an. In vielen Lokalitäten ging die Happy Hour länger als eine Stunde. Dennoch schien es Arika in Richtung Raumhafen zu ziehen. ?Ist sie so müde??, fragte sich der Alderaaner und versuchte einen Blick auf ihr süßes Gesicht zu erhaschen. Viel Glück hatte er dabei nicht.

Mit einem Zischen öffnete sich die Rampe der ?Meteor? und aus dem Inneren drang ein helles Licht nach außen. Die Landebucht war menschenleer und die Nachbarschiffe wirkten sehr verlassen. Küssend zog Arika plötzlich den verdutzten Derrek ins Innere des Schiffes. ?Was hat sie bloß vor??


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - mit Arika -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Strand - mit Derrek, im Hintergrund eine kleine Echse (Baal) -

Mit einem leichten Lächeln im Gesicht beobachtete Arika, wie Derrek sich ein Stück von ihr entfernte, um seinen Mantel auszuschütteln. Er war ja so rücksichtsvoll. Sie fragte sich, ob irgendjemand Derrek ausgetauscht hatte, als sie sich das Kleid gekauft hatte. Oder hatte sie es wirklich geschafft, die raue Schale zu knacken und seine sanfte, liebevolle Seite nach Außen zu kehren.

Sanft schmiegte sie sich an ihn, als er ihr seinen Mantel wieder um die Schultern gelegt hatte und sie liefen los. Die hübsche Schmugglerin zog es in Richtung Raumhafen. Sie hatte keinen Blick für die Bars und Clubs. Sie wollte lieber mit Derrek allein sein. Sie fühlte seine Hand, wie sie über ihren Rücken streichelte und sah, dass er einen Blick auf sie warf. Mit einem sanften Lächeln ging sie weiter.

Dann endlich hatten sie die ?Meteor? erreicht. Als sich die Rampe mit einem leisen Zischen öffnete, zog Arika den Alderaaner unter vielen Küssen ins Innere seines Schiffes. Sie zog ihn auch noch weiter, bis zur Leiter zu seinem Quartier. Sie kletterte runter zu seinem Quartier und wartete, bis er bei ihr war. Sofort begann sie ihn erneut zu küssen und drängte ihn dabei sanft durch die Tür.

Mit fliegenden Fingern öffnete sie sein Hemd und zog es ihm aus. Seinen Mantel schob sie von ihren Schultern und ließ ihn zu Boden gleiten. Zärtlich begann sie ihn nun zu küssen. Sie ließ ihre Hände über seinen trainierten Oberkörper streichen und verteilte hauchzarte Küsse darauf. Ihre Hände wanderten zu seinem Hintern, streichelten ihn und wanderten dann zielstrebig nach vorne, zwischen ihrer beider Körper. Dabei drängte sie ihn sanft in Richtung Bett.

?Ich liebe dich, Derrek.?
, seufzte Arika und drückte ihn auf sein Bett.


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek
 
::::::KOMNACHRICHT AN DERREK CARST::::::

Mr Carst,

mein Name ist Julian Sarai Mitbesitzer des Honey House´auf Coruscant. Meine Mutter gab mir ihren Namen und den Hinweis das man Sie für gewisse Dienste buchen kann.

Ich hoffe sie sind gut in dem was sie tun, wenn ja werden sie eine fürstliche Bezahlung erhalten. Sagen sie mir Ort und Zeit wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und wir besprechen alles weitere.

Julian Sarai

::::::KOMNACHRICHT AN DERREK CARST::::::
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Arika -

Arika brannte förmlich vor Leidenschaft als sie Derrek auf sein Bett drückte und mit einem ?Ich liebe dich, Derrek? über ihn herfiel. Er spürte ihre feuchten Küsse und zärtlichen Streicheleinheiten auf seinem geheilten Körper und genoss jede Liebkosung auf ihre einzigartige Weise. Damit hatte er nach diesem Abend nicht gerechnet. Eigentlich war er noch immer etwas über die Reaktion der verführerischen Schmugglerin verwirrt. Trotzdem erwiderte er ihre zuckersüßen Küsse und gab sich vollkommen seiner Liebe zu ihr hin. Dabei fuhr er ihr durch ihr schneeweißes Haar und verlor sich mehrere Male in ihren grünen Augen. War er jemals glücklicher gewesen? Bevor er diesen Gedanken weiterführen konnte überkam ihn eine weitere Welle der Leidenschaft und das Liebesspiel nahm seinen Anfang.

In einer ungewohnten Zärtlichkeit teilten die beiden Liebenden diesen intimen Moment und so bekam Derrek nicht einmal mit, dass sein Kom-Gerät leise zwischen dem ganzen Haufen von Kleidung piepste als sich jemand bei ihm melden wollte. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur Arika und ihn. Keinen Krieg zwischen Imperium und Neuer Republik, keine gefährliche Unterwelt, wo man jeden Tag sein Leben lassen konnte, und keine Image, dass er krampfhaft halten wollte. Bei ihr konnte er einfach sein Selbst zeigen. Gerade dieser Augenblick schien für ihn wie ein Spiegel seiner Seele zu sein. Er sah sich und sie. Ihr perfekter Körper verschmolz mit seinem eigenen. Wie von einem Torpedo getroffen erkannte Derrek, dass er in dieser Galaxie nicht mehr allein war...

Die hübsche Schmugglerin war nach einer heißen Nacht recht schnell eingeschlafen. Dabei schmiegte sie sich so sehr wie möglich an seinen Körper. Ihr Kopf ruhte auf seiner Brust und er konnte jeden Atemzug von ihr spüren. Liebevoll hatte Derrek den Arm um sie geschlungen und fuhr ihr sanft durch das lange Haar. Er genoss jede Sekunde mit ihr. ?Vielleicht sollte ich für sie eine Überraschung machen?, dachte sich der athletische Alderaaner. Mit den unterschiedlichsten Gedanken schlief er nach einer Weile ebenfalls ein.

Durch seine vielen (zum Teil auch unangenehmen) Erfahrungen an gefährlichen Orten hatte sich Derrek einen recht leichten Schlaf angewöhnt. Selbst in seinem Schiff ruhte er nur mit seichten Träumen. Er war sogar so paranoid, dass er in seinem Quartier noch den einen oder anderen Blaster versteckt hatte. Selbst Hapes, wo es sehr ruhig zuging, war ihm nicht wirklich geheuer. Nach gut vier oder fünf Stunden reinem Schlaf schlich sich der Kopfgeldjäger auf leisen Sohlen aus seinem Quartier. Bis auf modische Unterhose war er vollkommen nackt. Schnell tapste er durch den langen Gang zu der winzigen Kombüse seines Schiffes und bereitete ein kleines Frühstück für seine geliebte Arika vor. Es war kein großes Festessen (im Gegenteil: es wirkte sogar recht schlicht), aber er hoffte, dass in diesem Fall die Geste zählen würde.

Nachdem er alles ordentlich auf ein kleines Tablett gestellt hatte schlich er wieder zurück in sein Quartier. Dabei versuchte er so viele Geräusche wie möglich zu vermeiden und das gelang ihm recht gut. In seinem Zimmer angekommen schlief Arika noch immer. Schnell suchte sich der Kopfgeldjäger einen freien Platz für das Tablett aus und legte es dort sorgfältig ab. Auf dem Weg zurück ins Bett stolperte er leicht über den Kleiderhaufen. In diesem Moment erblickte er sein leuchtendes Kom-Gerät. Eine Sekunde später hatte er den silbrigen Zylinder in seiner Hand und lass die Nachricht von einem gewissen Julian Sarai.

?Darum kümmere ich mich später?, murmelte er und stieg zu Arika wieder ins Bett um sie mit einem zärtlichen Kuss zu wecken.


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Arika -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek

Arikas Finger waren unermüdlich. Sanft und liebevoll glitten sie über Derreks Körper, der während der letzten Stunden immer besser auszusehen begann. Auch das Auge, war wieder in Ordnung. Zärtlich und forschend küsste sie ihn. Sie gab sich ganz ihren Gefühlen hin. Sie fuhr durch sein weißes Haar und erwiderte jedes Mal den Blick, wenn er ihr in die Augen schaute. Sie gab sich ihm voll und ganz hin, forderte nichts, außer seiner Liebe und seinen Gefühlen. Sie wurde fast wahnsinnig vor Sehnsucht, doch er ließ sich Zeit, bis er sie entgültig nahm.

Hinterher, war sie ziemlich schnell eingeschlafen. Dabei hatte sie sich an ihn gekuschelt. Ihr Kopf ruhte auf seiner Brust und er hatte ihr einen Arm herumgelegt, bevor sie eingeschlafen war. Sie war so glücklich. Irgendwann drehte sie sich aber im Schlaf herum und lag nun nicht mehr ganz so nahe bei Derrek. Von daher bekam sie auch nicht mit, wie er aufstand.

Dass er zurückkam bemerkte sie, allerdings erst, als er wieder zu ihr unter die Bettdecke kroch. Sein ganzer Körper war kalt. Davon war sie eher erwacht, als von dem zärtlichen Kuss, den er ihr gegeben hatte. Die hübsche Schmugglerin schlang ihre Arme um den Alderaaner und schmiegte sich dicht an ihn, da sie noch ziemlich warm vom Schlafen war. Sie warf einen Blick über seine Schulter und entdeckte das Tablett mit dem Frühstück.

?Hey, du hast ja Frühstück gemacht.?
Arika lächelte und gab ihm einen Kuss. ?Echt lieb von dir. Ich kann mir also sicher sein, dass es dir wirklich ernst ist und du nicht vergessen hast, dass du mir gestern gesagt hast, dass du mich liebst??



- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek
 
- [Hapes-System - Hapes - Ta?a Chume?Dan - zwielichtiges Viertel - auf dem Weg zur "Fist"] - mit Kate

Ein Vollidiot? Vielleicht. Die Tatsache dass er sie fast geschlagen hätte war...erschreckend und vor allem war diese Aktion unsäglich Dumm gewesen. Es hätte nichts gebracht, aber ein Gespräch hätte auch nicht mehr erreicht - dessen war er sich sicher. Er erwiderte ihren Blick ohne mit der Wimper zu zucken.
Als Kate schließlich weiterging und ihm, im Befehlston sagte, er solle ihr folgen, da sie noch viel zu tun hätten, antwortete er.


"Jawohl, Ma'am.", salutierte und knallte die Hacken zusammen.

Wenn sie schon so anfing, dann konnte er auch so weitermachen. Einige der Leute starrten ihnen nach, offensichtlich über das militärische Verhalten mehr als Überrascht.
Ihm war nicht entgangen, dass sie auf die Frage wegen der ID nicht weiter eingegangen war, allerdings deutete er das, sie hätten noch einiges vor sich, als Antwort darauf. Kate führte ihn zügig durch die Straßen der Stadt und schnell hatten sie wieder ansehnlichere Viertel erreicht. Jace hatte den Weg irgendwie länger in Erinnerung, vermutlich hatten sie Abkürzungen genommen oder er hatte bei seiner Suche nach der Kneipe unnötige Umwege gemacht. Er vermutete letzteres.
Es war bereits ziemlich Spät, ein Blick aufs Chrono verriet dass es bereits Mitternacht war. Aber auch Ta?a Chume?Dan schlief genauso wenig, wie die Hauptstädte auf anderen Planeten. Die Häuser waren erleuchtet, auf den Straßen waren Menschen unterwegs und Geschäfte hatten geöffnet, auch wenn die Bars und Kneipen jetzt ehr Besucht wurden als die Geschäfte und Supermärkte.
Während er der Schmugglerin durch die Straßen folgte, fragte er.


"Was weißt du über Talus, wie ist es dort? Ich hab von dem Planeten bis jetzt noch nicht viel gehört und habe ihn bis jetzt erst einmal, aus dem Cockpit meines Jägers gesehen."

Jace wollte mehr über diesen Planeten erfahren, schließlich würde er dort einige Zeit verbringen müssen. Außerdem würde er gerne den Grund erfahren, warum Kate ausgerechnet diesen Planeten ausgewählt hatte.
Ihm viel auf das sie sich nun wieder dem Raumhafen näherten, auch dort herrschte noch einiger Betrieb. Alle möglichen Schiffe starteten und landeten, egal ob Transporter, Frachter, Passagierschiffe, Yachten, Shuttles...alles war vertreten. Während er auf eine Antwort der Captain wartete, lenkten sie ihre Schritte in Richtung der hellerleuchteten Landebuchten und -felder...


- [Hapes-System - Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - auf dem Weg zur "Fist"] - mit Kate
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Derreks Quartier - mit Arika -

Der warme Körper von Arika schmiegte sich, nur wenige Sekunden nachdem Derrek wieder unter die Bettdecke gekrochen war, wieder an seinen Körper. Eine leichte Gänsehaut zeichnete sich auf seinen Haut ab als er ihre weichen Rundungen so direkt spürte. Sie hatten sich die ganze Nacht ihrer Liebe hingegeben und die Erinnerungen waren in seinem Kopf daher noch sehr frisch. In der Luft lag sogar noch der leichte Duft ihres lieblichen Parfüms. In diesem Augenblick konnte er sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Er war einfach zu glücklich mit ihr.

“Hey du hast ja Frühstück gemacht”, bemerkte Arika mit freudiger Stimme. “Echt lieb von dir.”

Sie gab ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange während er das Tablett langsam vor den beiden abstellte. Es wirkte etwas kläglich, denn es war kaum noch Proviant an Bord. Derrek musste mit dem letzten Rest seines Geldes noch ein paar neue Lebensmittel kaufen gehen. Trotz all dieser Umstände griff sie beherzt zu. Besonders der heiße Pott Caf durfte den beiden nach der wilden Nacht gut tun.

“Ich kann mir also sicher sein, dass es dir wirklich ernst ist und du nicht vergessen hast, dass du mir gestern gesagt hast, dass du mich liebst”, griff sie plötzlich das Gespräch wieder auf und biss in eine gefüllte Teigtasche.

Derrek lehrte in einem Zug seine Tasse mit schwarzen Caf und stellte sie behutsam auf dem Tablett wieder ab. Sofort breitete sich eine angenehme Wärme in seinem Körper aus und gab ihm neue Kräfte für den Tag. Sein Blick wanderte zu dem Gesicht der hübschen Schmugglerin. Sie brannte förmlich auf seine Antwort und jede Sekunde schien in ihr unerträgliche Qualen auszulösen.

“Ich habe nicht vergessen was ich dir gestern Abend gesagt habe”, entgegnete er sanft und küsste ihre vollen Lippen. “Ich liebe dich sogar mit jeden Tag mehr, mein Schatz.”

Ein weiterer Kuss folgte und seine Hand wanderte ihren Rücken entlang. Sie waren sich wie schon die letzten Stunde wirklich sehr nah und in ihm wurde erneut eine heiße Leidenschaft entfacht. Doch er hatte an diesem Tag einfach noch zu viel vor. Besonders die Nachricht dieses jungen Mannes namens Sarai interessierte ihn. Der kurze Abstecher in das Bordell mit dem Namen “Honey House” war ihm noch immer im Gedächtnis geblieben. Anscheinend kam nach dieser kurzen Trockenperiode endlich wieder was ertragreiches. Sanft schlüpfte er aus ihrer Umarmung und griff nach dem Kom-Gerät. Die Nummer des jungen Mannes war noch immer im Kurzwahlspeicher.

Nachricht an Julius Sarai über eine private Frequenz:


Werter Mr. Sarai,

Sie hatten mich angefunkt, da sie anscheinend meine Dienste benötigen und auf qualitativ hochwertige Arbeit aus sind.

Im Moment habe ich keine laufenden Aufträge und damit steht einer Buchung meiner Dienste nichts im Wege. Sagen Sie mir einfach einen Treffpunkt und um welche Art Dienst es sich handelt. Derzeit halte ich mich in Ta’a Chume’Dan, der Hauptstadt von Hapes, auf. Einer Besprechung steht nichts im Weg.

Hochatungsvoll

Carst


Schnell hatte er die Nachricht abgeschickt und schaute sich nach seiner hübschen Freundin um. Diese war noch immer dabei den heißen Caf zu trinken. Erneut musste er bei ihrem hübschen Anblick lächeln, denn die Decke bedeckte zwar die meisten stellen ihres Körpers, aber gegen die attraktiven Rundungen, die sich unter dem Stoff abzeichneten, richtete sie nichts aus.


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Derreks Quartier - mit Arika -
 
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- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Derreks Quartier - mit Arika -

Arika schnappte sich eine Tasse mit Caf und begann zu trinken, während sie auf Derreks Antwort wartete. Viel war es ja nicht, was es zum Essen gab und sie fragte sich wo er das herhatte, denn auf ihrem Flug hatte sie nichts zu essen gefunden. Vielleicht hatte er es irgendwo anders aufbewahrt, damit ihm niemand das Frühstück streitig machte.

“Ich habe nicht vergessen was ich dir gestern Abend gesagt habe”, entgegnete der Alderaaner sanft und küsste sie. “Ich liebe dich sogar mit jeden Tag mehr, mein Schatz.”

Er küsste sie erneut und ließ seine Hand über ihren Rücken wandern. Zufrieden mit dieser Antwort lehnte die Schmugglerin sich zurück und schenkte ihm ein Lächeln. Sie war so froh darüber, dass er sie ebenfalls liebte, auch wenn sie nicht so früh mit einer Liebeserklärung seinerseits gerechnet hatte. Sie hatte geglaubt, sie würde noch ein wenig länger, an seiner rauen Schale kratzen müssen, bis sie ihn geknackt hatte, doch es war schneller gegangen als angenommen.

Schließlich schlüpfte er aus ihrer Umarmung und sie beobachtete ihn, wie er nach seinem Kom-Gerät griff. Er trug immer noch nicht mehr, als seine Unterhose, also konnte sie ihren Blick ungehindert über seinen gut trainierten Körper wandern lassen. Sie wollte gerade den Arm ausstrecken und seinen Rücken streicheln, aber sie überlegte es sich noch einmal anders. Sie würde sonst nur wieder auf die Idee kommen, ihn zu verführen.

Sie trank ihren letzten Schluck Caf. Derrek drehte sich zu ihr um und sah sie an. Er lächelte bei ihrem Anblick. Sie wusste, dass die Bettdecke kaum etwas dazutat, um ihren hübschen Körper zu verbergen. Sie war zwar komplett zugedeckt, aber so, dass man ihre weiblichen Rundungen unter der Decke gut erkennen konnte. Arika erwiderte sein Lächeln liebevoll.

„Ich geh duschen und mich anziehen.“

Mit diesen Worten erhob sich die junge Frau geschmeidig, schlüpfte in ihre Unterwäsche, hob ihr Kleid vom Boden auf und ging an ihrem Freund vorbei. Dieser konnte nicht wiederstehen und gab ihr einen Klaps auf ihren hübschen Hintern. Sie drehte sich mit einem Lächeln im Gesicht kurz zu ihm um und lief dann aber weiter. Sie ging zur Tür hinaus und warf ihm noch einen Luftkuss zu bevor sie verschwand.

Sie öffnete die Tür zu ihrem Quartier, ging hinein und schloss die Tür leise wieder. Sie legte das Kleid sorgfältig auf ihr Bett. Dann entledigte sie sich ihrer Unterwäsche. Sie betrat ihre winzige Erfrischungszelle und stellte das Wasser an. Mit einem zufriedenen Seufzer ließ sie das Wasser über ihren Körper laufen. Sie summte leise vor sich hin und hörte an der Tür plötzlich ein Geräusch. Es klang, als würde jemand die Tür öffnen. Sie schmunzelte leicht, Derrek konnte wohl doch nicht genug von ihr bekommen.


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Arikas Quartier - noch alleine-
 
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Hapes - Ta?a Chume?Dan, zwielichtiges Viertel, "Hapan Drunkard"- mit Vincent und Gästen

Es war jetzt grade mal eine Viertelstunde her, seit Jace die Kneipe verlassen hatte. War es zunächst noch die Wut über das Verhalten des Ex-Falcon, so übermannte sie jetzt die Trauer über das erneute Scheitern eines Annäherungsversuchs. Verdammt noch mal, warum nur? Warum gab es zwischen ihnen immer nur Streit? Wieso gelang es ihnen nicht, auch nur ein annähernd normales Verhältnis zu führen? Was lag zwischen ihnen und wieso konnten sie es nicht einfach hinter sich lassen? Und wieso gelang es ihr nicht, ihn einfach zu vergessen, wie es noch vor einer Viertelstunde fest vorgehabt hatte?
Ob sie wollte oder nicht ? Tinya lag mehr an dem Piloten und ehemaligen Kameraden, als sie zugeben mochte. Wieder stiegen Bilder und Erinnerungen in ihr auf, und ein Gefühl der Wärme überrollte sie, als sein lachendes Gesicht vor ihr auftauchte und sie in Gedanken wieder seine Hand auf ihrer Schulter spürte. Ja, sie mochte ihn - sie mochte ihn mehr als ihr lieb war. Ihr Blick wanderte zu dem ihr gegenüber sitzenden Vince. Nein, ganz so war es auch wieder nicht ? wie sie dann erleichtert feststellte. Vince war der Mann, mit dem sie weiterhin zusammen bleiben mochte. Vince war der Mann, den sie aus tiefstem Herzen liebte und mit dem sie sich vorstellen konnte, ihr Leben zu verbringen. Aber sie war sich sicher, dass sie Jace auch nicht gänzlich verlieren mochte. Mehr denn je und jetzt nachdem sie ihn so urplötzlich wieder getroffen hatte, sehnte sie sich nach einer Freundschaft zu ihm.
Nachdenklich drehte sie ihr inzwischen leeres Glas in ihren Händen und stellte es dann plötzlich und ziemlich fest auf dem Tisch ab. Sie ergriff die Hand des Hapaners und sah ihm tief in die Augen. Schließlich ließ sie seine Hand wieder los, stand auf, murmelte ein
?Verzeih? und stürmte aus der Kneipe .........

Tinya blieb nur kurz stehen, als sie auf die Gasse trat. Wohin nun? Zum Raumhafen? Ja, Tinya war sich ziemlich sicher, dass Jace mit Kate dorthin gegangen war. Vermutlich hatte er es sogar ziemlich eilig, Hapes nach dieser unliebsamen Begegnung zu verlassen.
Für einen weiteren Moment stockte sie ? war es tatsächlich richtig, was sie da tat? Aber der Augenblick währte nur kurz, ja sie war sich ziemlich sicher, dass sie es wollte. Trotz der Wut, die sie eben und übermannt hatte und trotz der ziemlichen Gewissheit, dass Jace über ihr Auftauchen auch diesmal nicht begeistert sein würde. Dennoch, sie musste es tun ? sie musste einfach....
Ihr Blick irrte kurz hin und her, bis er an einem Speederbike-Fahrer hängen blieb, der gerade im Begriff war, sein Gefährt zu besteigen. Mit zwei schnellen Schritten war sie bei ihm und fragte ihn nach dem kürzesten Weg zum Raumhafen. Natürlich hätte das ganz schön in die Hose gehen können ? hier trieb sich eine Menge Pack herum und auch ihr schlechtes Gewissen Vince gegenüber war gerade dabei, ins Unermessliche zu steigen. Aber Tinya hatte sich etwas in den Kopf gesetzt und erschien ihr so wichtig diesen Plan in die Tat umzusetzen, dass sie bereit war, Opfer zu bringen. Außerdem würde sie ja sobald es ging zurückkehren. Es war einfach keine Zeit mehr gewesen, lange Erklärungen abzuliefern.
Der junge Speederbike-Fahrer jedenfalls schien die Dringlichkeit ihres Anliegens zu verstehen, denn er raunte ihr nur ein kurzes ?Steig auf, Lady!? zu und kaum, dass sie Platz genommen hatte, gab er Vollgas und rauschte durch die engen Gassen davon. Fast bereute sie es schon, aufgestiegen zu sein - doch nach zwei Minuten wilder Fahrt fand sie tatsächlich Gefallen daran. Fast war es so, wie in einem Tie zu sitzen und durch ein Asteroidenfeld zu jagen ....

Zehn Minuten später waren sie da. Tinya bedankte sich bei ihrem Fahrer, der daraufhin nur grinsend nickte und davon fuhr. Es beschlich sie plötzlich das vage Gefühl, dass dieser wohl einer der wenigen Zeugen ihres unrühmlichen Auftritts in der Kneipe gewesen war ? so schnell wie er kapiert hatte. Doch egal, wie dem auch war - sie war dort, wo sie hin wollte und vielleicht sogar noch einen Tick schneller als Jace, der vermutlich zu Fuß unterwegs gewesen war. Sie musste jetzt nur noch die ?Fist? finden ? Kates Schiff.
Es brauchte dann doch mehr Zeit, als sie gehofft hatte, um den Liegeplatz ausfindig zu machen. Ihr Vorsprung war inzwischen mehr als aufgebraucht und Tinya hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sie endlich den Frachter ausfindig machte und schließlich die zwei Gestalten davor wahrnahm, die im Begriff waren, dessen geöffnete Rampe zu betreten.


?Jace!?

Tinyas Stimme war heiser und drohte zu versagen. Mit einiger Verzweiflung versuchte sie es noch einmal, während sie die Beine in die Hand nahm und rannte. Sie war so kurz vorm Ziel ? so kurz ........

?Jace, warte!?

Endlich hatte sie es geschafft und kam atemlos vor der ?Fist? zum Stehen.

?Geh nicht, nicht so! Bitte, gib uns noch eine letzte Chance!?


Schon wieder stieg diese verräterische und so dämliche Feuchtigkeit in ihre Augen.

?Lass uns beim nächsten Mal wenigstens als Freunde gegenüberstehen, bitte! .... Ich ...Jace ....es kann doch nicht alles zwischen uns zu Ende sein??

- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen ? bei der "Fist" - mit Jace und Kate
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Quartier von Derrek - allein -

Nachdem Arika das Quartier verlassen hatte setzte sich Derrek mit einem Seufzer auf das Bett. Wie schon in den letzten Stunden rasten noch immer eine gewaltige Zahl an Gedanken durch seinen Kopf. Chaos war dabei der genauste Begriff, den man für diesen Zustand haben konnte. Der Duft ihres Parfüms lag weiterhin wie ein sanfter Hauch in der Luft und berauschte seine Sinne. Seine Gedanken wanderten unwillkürlich zur letzten Nacht. Derrek fühlte sich in ihrer Gegenwart sichtlich wohl und konnte sogar für einen kurzen Moment seine Umwelt vergessen. In ihrer Nähe gab es nur sei zwei sowie ihre Liebe. Der Alderaaner seufzte leicht und ließ sich zurückfallen. Das Bett besaß noch immer einen Teil ihrer Restwärme. Ein Lächeln wanderte über sein Gesicht. Für ein paar Sekunden schloss er seine Augen und ließ seine Gedanken fallen.

Einen Augenblick später schaute er sich wieder in seinem Quartier um. Plötzlich entdeckte er zwischen seinen Kleidungsstücken die teure Kette seiner Liebsten. Sofort sprang er auf und schnappte sich das kostbare Schmückstück. Zwar wollte Arika jetzt allein sein, aber wahrscheinlich würde sie sich “Sorgen” machen, wenn sie es später nicht finden würde. Auf leisen Sohlen schlich er durch sein Schiff und öffnete mit minimalsten Geräuschpegel die Tür zu dem Quartier der Schmugglerin auf. Aus der Erfrischungszelle war zu hören wie sie duschte. Ein verschmitztes Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Zu erst schlich er klammheimlich zu ihrem Bett und legte die funkelnde Kette zu dem prachtvollen Kleid. Danach ging es zur Tür der Erfrischungszelle. Durch die blasse Tür zeichnete sich ihr bezaubernder Körper als dunkler Schatten ab. Leise öffnete er die Tür und ging auf seine Geliebte zu. Liebevoll umarmte er Arika unter dem heißen Wasserstrahl und küsste liebevoll ihre Schultern.

“Ich liebe dich, mein Schatz”, flüsterte er in ihr Ohr und ließ seiner Leidenschaft für sie freien Lauf.

Schnell entwickelte sich ein wildes Abenteuer in den gefliesten Raum. Arika bewegte sich wie eine echte Raubkatze in seiner Nähe und wusste ihren Körper in seiner Gegenwart einzusetzen. Derrek erwischte sich sogar dabei wie er dieses Mal nicht so zärtlich und liebevoll war. Zu seinem Glück schien die Schmugglerin diese Wandlung sogar sichtlich zu genießen. Ihre vollen Lippen pressten sich mehr als einmal auf seinen Mund und es wurde ein heißer Zungenkuss zwischen beiden ausgetauscht. Der Kopfgeldjäger genoss jede Sekunde dieses fremden Abenteuers. Seine Hände wanderten, gefolgt von seinem Blick, über ihren ganzen Körper. Das Wasser umspielte den reizenden Körper von Arika und gab wundervolle Einblicke.

Die beiden Liebenden ließen sich unter der laufenden Dusche genügend Zeit für ihr Liebesspiel. Mit einem Kuss verabschiedete sich der Alderaaner von ihr. Um seine Hüfte war ein Handtuch vorsorglich gewickelt. Sein Gesicht strahlte seine Fröhlichkeit aus. Mit einem Augenzwinkern verschwand er aus ihrem Zimmer und huschte in sein eigenes Quartier. Dort griff er nach frischer Kleidung, die sich nicht sehr von seiner anderen unterschied. Er wollte sich für das Gespräch fertig machen.

Nach einer halben Stunde stand Derrek lässig vor der Rampe zum Inneren der “Meteor” und zündete sich einen Glimmstängel an. Seine gewohnte Lässigkeit floss langsam wieder in seinen Körper. Wie immer hatte er einen blutroten Mantel an und auf dem Rücken hatte er sich sogar sein Vibroschwert geschnallt. Er war für jeden Job bereit.


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - vor der “Meteor” - allein -
 
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- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Quartier von Arika - mit Derrek -

Auch wenn sie ihn insgeheim bereits erwartet hatte, blieb Arika ihm mit dem Rücken zugewandt in ihrer Erfrischungszelle stehen. Sie wartete ab, was er tat. Er kam nich sofort zu ihr, wahrscheinlich hatte sie irgendetwas in seinem Quartier vergessen gehabt. Dann, nach vielleicht einer halben Minute öffnete sie die Tür ihrer Erfrischungszelle und er trat ein. Derrek umarmte sie, küsste ihre Schultern und flüsterte dabei in ihr Ohr:

“Ich liebe dich, mein Schatz.”

Gespielt erschrocken drehte Arika sich in seinen Armen um und lächelte ihn warm an. Sie war jedes Mal aufs Neue Überrascht von seiner Zuneigung zu ihr. Dabei war es gar nicht so verblüffend, dass sich Männer in sie verliebten, selbst wenn sie eher gefühlskalt waren, bei ihrem Aussehen. Man hatte ihr auch schon Beziehungen nachgesagt, die sie noch nie gehabt hatte. Hochrangige Politiker, wie der beste Freund ihres Vaters. Da blieb sie doch lieber bei einer Beziehung zu einem Mann, der nicht viel älter als sie selbst war.

„Ich liebe dich auch!“, sagte sie.

Wenige Augenblicke später, war ein wildes Spiel im Gange. Sie attackierten sich gegenseitig mit Fingern und Zähnen. Derrek war auch nicht ganz so liebevoll wie sonst, doch das gefiel ihr unheimlich. Beide waren sie sogar ziemlich grob zueinander, doch Arika war es von ihrem früheren Beruf her nicht anders gewohnt. Dennoch hatte sie die letzten beiden Male versucht zärtlich zu ihm zu sein. Besonders beim letzten Mal, als ihrer beider Gefühle füreinander dabei waren.

Sie küsste ihn immer wieder, egal, wie grob er zu ihr war und hinterließ auch ein paar kleine Bissspuren auf seinem Oberkörper. Unter halb geschlossenen Augenlidern beobachtete sie, wie seine Hände geschickt nach unten wanderten und sein Blick ihnen folgte. Es dauerte nicht lange und die beiden liebten sich stürmisch und leidenschaftlich unter dem laufenden Wasser. Das war zwar Wasserverschwendung, aber es störte die beiden nicht.

Schließlich verabschiedete sich der Alderaaner von ihr mit einem Kuss und verschwand, nicht aber ohne sich vorher ein Handtuch um die Hüften zu wickeln. Sein fröhlicher Blick verfolgte sie auch noch Minuten später. Mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht, holte sie sich frische Unterwäsche aus dem kleinen Schränkchen, sowie einen ihrer neuen Overalls. Anziehen konnte sie sich allerdings nicht sofort, sie war zu erschöpft.

Sie ließ sich also aufs Bett sinken und lehnte sich zurück. Sie musste erst mal wieder zu sich finden. Es war einfach unglaublich gewesen. Die junge Frau streckte sich auf dem Bett aus und starrte an die Decke. Langsam wurde sie wieder ruhiger und gefasster. Sie musste wieder in ihre kühle Art zurückkehren, denn auf der Suche nach einem neuen Job durfte sie nicht als verweichlichte Frau auftreten. Zärtlichkeiten und liebevolle Gesten, waren dann angebracht, wenn sie nicht geschäftlich unterwegs waren.

Zwanzig Minuten später zog sie sich an und frottierte mindestens zehn Minuten lang ihr Haar trocken. Dann band sie es zu einem Zopf zusammen, befestigte ihre beiden Blaster, nahm ihre Vibromesser zur Hand, brachte sie an Ort und Stelle und ging Derrek suchen. Sie fand ihn an der Eingangsrampe seines Schiffs vor, wo er rauchte. Sie verdrehte die Augen und trat zu ihm. Sichtlich empört sah sie ihn an und sagte:

„Hast du eigentlich nichts Besseres zu tun, als zu rauchen?“ Frech entzog sie ihm seinen Glimmstängel, warf ihn zu Boden und trat ihn aus. „Zur Strafe kriegst du jetzt keinen Kuss. Ich küsse nämlich nur ungern Männer, die nach Rauch stinken! Das war das einzige, was mich in meinem ehemaligen Beruf angeekelt hat.“


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - vor der “Meteor” - mit Derrek-
 
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Werter Mr. Sarai,

Sie hatten mich angefunkt, da sie anscheinend meine Dienste benötigen und auf qualitativ hochwertige Arbeit aus sind.

Im Moment habe ich keine laufenden Aufträge und damit steht einer Buchung meiner Dienste nichts im Wege. Sagen Sie mir einfach einen Treffpunkt und um welche Art Dienst es sich handelt. Derzeit halte ich mich in Ta’a Chume’Dan, der Hauptstadt von Hapes, auf. Einer Besprechung steht nichts im Weg.

Hochatungsvoll

Carst

Julian nickte zufrieden als er die positive Rückmeldung des Auftragsmörders las. Es würde Kaylen der rechten Hand von Durak dem momentan gefährlichsten Paten Coruscants endlich an den Hals gehen. Seine Mutter würde zufrieden sein, Kalyen aus dem Weg zu schaffen würde nur eine Schlacht im großen Krieg um das Viertel, um das mehr als ergibige Honey House darstellen, aber eine die die Wende bedeuten konnte. Zumindest würde Durak bitter getroffen werden, sein größter Handlanger war gleichzeitig auch sein heisgeliebter kleiner Bruder.

Kurz dachte er an seine Ziehmutter, die Frau war im Grunde verrückt, bisher hatte es niemand der gängigen Untergrundgrößen geschafft Durak die Stirn zu bieten. Vor kurzem hatte es noch Duane Lee den geliebten Sarah Kardas´erwischt als er versucht hatte im alleingang ein Attentat auf den Big Boss zu verüben.

Sarah riskierte alles, ihr Leben, sein eigenes Leben, das Leben der Angestellten des Honey House´s, ein wahnsinniger Schritt. Dennoch hatte Julian vertrauen in ihren Plan, Sarah war eine mehr als Erfahrene Frau und hatte nicht nur einmal gegen scheinbar unbesiegbare Gegner errungen. Vor Jahren hatte sie es sogar durch gute taktische Überlegungen geschafft einen Sith, [NPC - gönnt mir das mal Leute ;)] der versucht hatte sich sein eigenes kleines Imperium auf zu bauen, zu töten.

Julian kehrte aus seiner Gedankenwelt in die Realität des wunderschönen Cafe´s zurrück in dem er saß. Mit einem Wink bat er eine rothaarige Bedienung herbei und bestellte ein (um diese Uhrzeit doch ungewöhnliches) Gizer Bier. Dann steckte er sich eine Zigarette an und begann eine Antwort an Mr. Carst zu schreiben.

Sehr geehrter Mr. Carst,

wie es der Zufall will halte ich mich ebenfalls in der Stadt auf, ich würde sie bitten gleich her zu kommen, damit wir alles weitere besprechen können. Die Art des Auftrags? Naja sagen wir so viel, es muss jemand aus dem Weg geschafft werden, jemand gut abgeschirmtes.

MFG Julian Sarai


Julian übermittelte Carst noch die Daten seines Standortes bevor er das Bier von der zurückgekehrten Bedienung entgegen nahm.

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Genüsslich sog Derrek an seinem Glimmstängel. Ein leichter Schwall blaue Luft umnebelte den recht großen Alderaaner mit weißem Haupthaar. Unruhig suchten seine grünen Augen die Umgebung ab. Sie waren dieses Mal in einer recht öffentlichen Landebucht und da war, nach Derreks Ansicht, Vorsicht geboten. Hier starteten und landeten in recht regelmäßigen Abständen unzählige Frachter. Wirklich ruhig wurde es zu sehr späten Stunden. Noch einmal nahm er einen kräftigen Zug von dem Glimmstängel. Langsam beruhigten die Inhaltstoffe seinen Körper. Er war bereit für seinen Auftrag und wartete noch immer auf eine Antwort von diesem Julian Sarai. Plötzlich tauchte Arika vor seinen Augen auf. Flink griff sie nach der Zigarette und nahm sie ihm aus den Mund. Eine Sekunde später lag sie zertreten auf dem Boden.

?Hast du eigentlich nichts Besseres zu tun, als zu rauchen??, fragte sie verärgert. ?Zur Strafe kriegst du jetzt keinen Kuss. Ich küsse nämlich nur ungern Männer, die nach Rauch stinken! Das war das einzige, was mich in meinem ehemaligen Beruf angeekelt hat.?

?Ich habe auf dich und eine Antwort von einem Kunden gewartet?, entgegnete Derrek ruhig. ?Und da wollt ich die Zeit etwas vertreiben.?

Mit einem leichten Grinsen zwinkerte er seiner leicht verärgerten Freundin zu und gab ihr einen Klaps auf den runden Po. Sie schrak leicht auf und funkelte ihn mit ihren Augen ein weiteres Mal böse an. Anscheinend verstand sie bei dieser Sache wirklich keinen Spaß. Er musterte sie einen Moment ganz genau. Sie hatte ihr langes weißes Haar zu einem Zopf gebunden und trug einen neuen Overall. Arika hatte sogar an ihre Blaster und das Vibromesser gedeckt. Der Alderaaner hatten in diesem Milieu so einige Tricks gelernt um an bestimmten Stellen Waffen zu vermuten. Vielleicht, wenn die Schmugglerin Interesse hatte, würde er ihr auch solche Sachen beibringen, denn anscheinend wollte sie ihn begleiten.

?Du willst mit??
, fragte er überflüssiger Weise. ?Bestimmt kannst du mir eine große Hilfe sein.?

In seinen Worten klang kein Spott mit und somit wirkte die junge Frau etwas freundlicher. Er gab ihr noch einen Klaps auf den Allerwertesten und machte sich dann auf den Weg. Völlig unerwartet piepste das Kom-Gerät von Derrek in diesem Augenblick. Sarai hatte sich gemeldet. Ihm ging es um einen heiklen Auftragsmord. ?Ob da Arika als Begleitung richtig ist??, fragte er sich und schaute zu seiner Geliebten. In ihrem derzeitigen Outfit wirkte sie wirklich gefährlich... Gefährlich anziehend (auf ihn). Der Kopfgeldjäger unterdrückte ein Grinsen und las die Nachricht weiter. Der junge Mann hielt sich in einem einfachen Café, in einem normalen Viertel der Stadt, auf. Diese Gegend versprach keine überraschenden Gefahren und damit beruhigte sich sein Gefühl. Auf der Straße hielt er ein Taxi-Gleiter an. Schnell gab man die Adresse durch und fuhr zu der Lokalität.

Das Café war nicht sehr weit vom Raumhafen entfernt. Es wirkte in seiner Ausstattung recht einfach und versprach keine teuren Sachen auf der Speisekarte. Trotzdem barg auch dieses Haus die einzigartige Bauweise der Hapaner. Man merkte, dass es von einem Einheimischen betrieben wurde. Zielsicher steuerte er auf einem fremden Kerl (Julian Sarai) zu. Es lag keine Bedrohung in seinen Bewegungen. Ein Fachkundiger würde maximal eine gewisse Kontrolle der Situation bei ihm darin erkennen. Schon auf den ersten Blick stufte Derrek diesen Mann als ?nicht sehr gefährlich? ein. Wahrlich eine gute Position um ein Geschäft mit ihm zu machen.

?Mr. Sarai?, sprach der Alderaaner den Fremden an und setzte sich auf einen freien Stuhl. ?Hier bin ich... Stets zu ihren Diensten.?


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - gutbürgerliches Viertel - namenloses Café - mit Arika und einem Fremden (Julian Sarai) -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - vor der ?Meteor? - mit Derrek -

?Ich habe auf dich und eine Antwort von einem Kunden gewartet?,
entgegnete Derrek ruhig, nachdem Arika ihm seine Zigarette wegegenommen hatte. ?Und da wollt ich die Zeit etwas vertreiben.?

Sie war verärgert, doch Derrek zwinkerte sie nur an und gab ihr einen frechen Klaps auf den Hintern. Wütend funkelte sie ihn an. Er glaubte wohl mit einem Klaps würde sie seine dämliche Raucherei vergessen? Nicht im Geringsten. Es störte sie und zwar gewaltig. Sie versuchte weiterhin böse auf ihn zu sein, aber gleich darauf fragte er sie, ob sie ihn begleiten wollte und gab ihr einen weiteren Klaps auf ihren Po.

Dann entfernte er sich, sie lief ihm hinterher, denn sie wollte ihn tatsächlich begleiten. Oder hatte er etwa geglaubt sie würde zurückbleiben und wie eine brave Ehefrau auf ihn warten? Da war er bei Arika an der falschen Adresse. Sie sah wie er nach seinem Kommgerät griff und hängte sich blitzschnell an seinen Rücken, um mitzulesen.

?Ein Auftragsmord?? schoss es ihr durch den Kopf. ?Na, wenn dieser Sarai nichts dagegen hatte, war sie dabei.? Allerdings musste sie sich als erstes Mal den Mann ansehen und ob er auch mit Frauen zusammen arbeitete. Die hübsche Schmugglerin wollte nämlich nicht nur Derreks Freundin sondern auch seine Partnerin sein. Sofern der sie überhaupt als Partnerin wollte, nicht dass sie sich wieder stritten, wie, als sie sein Schiff geflogen und ihm dass nicht gepasst hatte.

Nachdenklich und schweigsam folgte sie ihrem Freund zum Taxi-Gleiter und stieg nach ihm ein. Auch während des kurzen Fluges sprach sie kein Wort. Sie fragte sich ob ihm das wohl auffiel, dass sie nichts sagte. Sie musterte das Café, als sie dort angekommen waren. Es war hübsch, wie alle Häuser auf Hapes, fand die junge Frau. Sie lief immer noch hinter dem Alderaaner her. Der zielsicher auf einen fremden Mann zuging.

?Mr. Sarai?, sprach Derrek ihn an und setzte sich auf einen freien Stuhl. ?Hier bin ich... Stets zu Ihren Diensten.?

Schweigend setzte sich Arika auf einen weiteren freien Stuhl und nickte nur zur Begrüßung. Vorsichtig musterte sie den jungen Mann. Allerdings mit einem kühlen Blick, so dass ihr Freund nicht auf den Gedanken kam, eifersüchtig zu werden. Er war in Ordnung, fand sie, doch sie wusste nicht, wie er auf ihre Anwesenheit reagierte und ob er sie nicht für zu empfindlich hielt.


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- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Namenloses Café - Julian mit Derrek und Arica -​

Julian blickte Mr.Carst kurz an und zündete sich eine Zigarette an, das er eine Begleitung mit gebracht hatte war ärgerlich aber zu erwarten. Sein Blick musterte die Frau kurz, eine dieser typischen Frauen?? Naja vielleicht war sie seine Gehilfin, was für den Plan nicht schlecht sein konnte.

Es freut mich das sie meinem Aufruf gefolgt sind Sir!


Er nickte seiner Begleiterin (Arika) begrüßend zu. Dann kam er unumwunden zum Geschäft in dem er Carst ein klassiches Foto, keines dieser auffälligen Holo Bilder reichte.


Das ist Kaylen, ein auf Coruscant durch meine Mutter mehr als unerwünschter Mann. Er ist eine Gefahr für unsere Geschäfte für das Honey House, das können und wollen wir schlichtweg nicht dulden. Ich habe diesen Mann auf eigene Faust erledigen wollen, hab ihn bis nach Hapes verfolgt.


Julian krempelte den rechten Hemdsärmel hoch und offenbarte eine große lange Wunde an seinem Unterarm.


Er ist leider sehr gut bewacht von mehr als skrupellosen durchtrainierten Wächtern. Ich habe meinen Hintern gerade so noch retten können.

ER zuckte die Schultern.


Fakt ist, dieser Mann ist eine Nummer zu groß für mich und fakt ist außerdem das er sterben muss.

- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Namenloses Café - Julian mit Derrek und Arica -​
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - gutbürgerliches Viertel - kleines Café - mit Julian Sarai und Arika -

Schweigend hatte sich auch Arika auf einen der freien Stühle gesetzt. ?Vielleicht gibt sie eine gute Beobachterin für die ganze Sache ab?, dachte sich Derrek und strich sich eine weiße Strähne aus dem Gesicht. Bis jetzt hatte sie ihm keine klare Antwort gegeben und somit musste sich der Kopfgeldjäger auf seine Intention verlassen. Wie ein echter Geschäftsmann musterte der Alderaaner seinen neuen Auftraggeber und lauschte dabei dessen Ausführungen. Sein Gesicht wirkte dabei wie eine Maske aus Stein. Nur die grünen Augen gaben noch ein Zeichen von sich, dass in diesem Körper Leben herrschte. Julian Sarai war sogar so stilvoll ein echtes Foto statt Holoaufnahmen zu verwenden. ?Anscheinend hatte seine Paranoia doch eine echte Basis.? Ganz lässig nahm Derrek das Bild entgegen und betrachtete die abgebildete Person genau. Danach reichte er es seiner Freundin. Sie sollte ruhig etwas in sein Leben reinschnuppern, wenn sie schon etwas Interesse von ihrer Seite aus zeigte. Dabei bemerkte er genau, wie eine gewisse Ablehnung im Gesicht von Sarai sichtbar wurde.

Sarai erzählte in knappen Sätzen, dass dieser Mann eine Gefahr für das ?Honey House?, einem Bordell auf Coruscant war. Anscheinend war das Etablissement eine Art Familienbetrieb, denn der junge Mann sprach gleichzeitig von seiner Mutter und offiziell gab es nur eine Besitzerin. Derrek wollte in dieser Sache auch nicht nachharken. Er war nicht so moralisch, dass man ihm erst einen triftigen Grund für einen Auftragsmord geben musste. Im Moment interessierte ihn mehr das Geld, aber noch schwieg er. Der junge Mann erwähnte auch weiter, dass er selbst die Verfolgung aufgenommen hatte, aber kläglich gescheitert war. Eine lange Wunde an seinem Arm zeugte noch von der ?Heldentat?. Der professionelle Kopfgeldjäger unterdrückte ein Kopfschütteln. Doch die Sache mit dem Personenschutz interessierte ihn mehr.

?Können Sie etwa einschätzen wie viele Personen als Leibwächter für das Ziel dienen??, fragte Derrek mit kühler Stimme.

Er unterdrückte den Zwang eine Zigarette zu zücken und sie sich anzuzünden. Die kleine Standpauke von Arika reichte ihm im Moment vollkommen aus um diesen ?Genuss? etwas unschädlich zu machen. Trotzdem winkte er kurz einen Bardroiden her und bestellte etwas Alkoholfreies für sich und seine Freundin. Sein Hals war trocken und dieses Gespräch würde sich wahrscheinlich noch etwas hinziehen. Unbemerkt tätschelte er das linke Bein von Arika. Irgendwie war er innerlich froh, dass sie bei ihm war und nicht so schnell verschwinden würde. Dancah richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Sarai.

?Fakt ist eher, dass die Sache nicht billig wird?, entgegnete Derrek am Ende etwas zynisch. ?Wenn der Kerl wirklich so sehr bewacht wird, brauche ich eine Menge Kleinigkeiten. Dazu kommt noch, welches Ergebnis sie im Endeffekt wollen. Von einem subtilen Mord bis zu einer gewaltigen Explosion ist alles dabei.?

Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. Der Handlungsraum seines Könnens war wirklich riesig, wenn es um einen Auftragsmord ging. Erst jetzt gönnte er sich eine etwas lässigere Pose. Der interessante Teil der Verhandlungen hatte nun begonnen und Derrek besaß keine Skrupel um den Preis künstlich in die Höhe zu treiben. Hier würde sich zeigen inwieweit Julian Sarai Ahnung von diesem Geschäft hatte. ?Ich hoffe der Kerl kann zahlen??, dachte sich der Alderaaner. Im nächsten Augenblick rollte der Kellnerdroide heran und überreichte die beiden Getränke. Grübelnd nippte Derrek an seiner Bestellung und wartete auf eine Antwort seines potenziellen Auftraggebers.


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- Hapes - Ta?a Chume?Dan - gutbürgerliches Viertel - kleines Café - mit Julian Sarai und Derrek -

Mit einer kühlen Ruhe betrachtete sich Arika das Bild. Sie enthielt sich jeglichen Kommentars, sowohl über den Mann noch über Sarai. Sie hatte sehr wohl gesehen, dass er ablehnend auf sie reagierte, doch sie ließ es sich nicht anmerken. Er konnte froh sein, dass er nichts über sie gesagt hatte, denn sonst hätte er neben seiner Wunde am Unterarm, auch noch eine Verletzung an einem anderen Körperteil gehabt. Wo, würde er sich gar nicht ausmalen wollen.

Sie registrierte, dass Derrek nach seinen Zigaretten hatte greifen wollen, doch er ließ es bleiben. Stattdessen tätschelte er unbemerkt ihr linkes Bein. Die hübsche Schmugglerin lehnte sich entspannt zurück, behielt aber ihren kalten Blick bei, so dass niemand ihre wahre Gefühlslage bemerkte. Denn diese kleine Berührung an ihrem Bein hatte ein Kribbeln über ihren ganzen Körper gejagt. Sie strich sich durchs Haar und blieb aufmerksam und konzentriert.

?Fakt ist eher, dass die Sache nicht billig wird?,
entgegnete der Kopfgeldjäger als Sarai fertig war. ?Wenn der Kerl wirklich so sehr bewacht wird, brauche ich eine Menge Kleinigkeiten. Dazu kommt noch, welches Ergebnis sie im Endeffekt wollen. Von einem subtilen Mord bis zu einer gewaltigen Explosion ist alles dabei.?

Die junge Frau registrierte es mit einem Kopfnicken, blieb aber weiterhin mindestens genauso kühl wie er. Keine Gefühlsregung drang an ihre Oberfläche. Sie nahm ihr Getränk entgegen und trank. Während der Erwähnung der Leibwachen, war sie nachdenklich geworden. Sie überlegte, wie man die umgehen konnte und da hatte sie schon einen Einfall.

Sie griff an die Lehne von Derreks Stuhl und zog sich daran nach vorne. Ihre Hand ließ sie dabei an seinem Rücken liegen und strich sanft mit dem Finger über seine Wirbelsäule. Ihr Blick war immer noch so kalt, als wäre sie frisch einem Gefrierschrank entstiegen. Sie schlug ihre Beine elegant übereinander und sagte dann:

?Also, für die Leibwachen hätte ich da bereits einen Einfall.?

Mehr sagte sie allerdings noch nicht. Sie wollte erst sicher gehen, dass ihr Freund sie auch dabei haben wollte. Außerdem musste er den Vorschlag akzeptieren. Er war gefährlich und gewagt und sie fühlte sich jetzt schon eigentlich nicht mehr wohl bei diesem Gedanken daran. Doch sie würde ihren Plan durchziehen.


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