Lianna

[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel, Mara Selaren

Theen war, bevor Morguul seine Frage stellte, ebenfalls auf Nen-Axas Frage eingegangen. Er erzählte irgendwas davon, das er schon mal eine Art der Trance erreicht hatte und etwas über seinen Bruder. Morguul interessierte das nicht, da Theen so flapsig sprach als sei es das selbstverständlichste für einen seiner Spezies so offen auf einer Zivilisierten Welt herumlaufen zu können. Theen gefiel ihm immer weniger. Wenn weniger überhaupt noch möglich war. Der Erste der Morguul dann eine Antwort gab, war ausgerechnet der Anzati.

"Keine Angst Mandalorianer...eure Essenz riecht dermaßen widerlich, wenn ich die aufsaugen würde, dann könntet ihr gleich noch einen Putzdroiden beordern. Aber schwanger bin ich dann doch nicht, das ginge dann vermutlich doch zu weit."

Das Theen ihm dabei noch zuzwinkerte und grinste, war die Höhe. Morguul war gereizt, da er den Kommentar des Anzati als Beleidigung auffasste. Es war ihm jedoch auch unangenehm, das jemand Etwas von ihm wahrnehmen konnte, das sicherlich einigen Aufschluss über sein Gefühlsleben gab.

"An deiner Stelle wäre ich nicht so vorlaut. Schon mal das Sprichwort Ke nu'jurkadir sha Mando'ade gehört? Ich würde mir das zu Herzen nehmen. Außerdem habe ich meine Frage an Nen-Axa gestellt und nicht an dich!"


sagte Morguul in einem Ton, der relativ feindselig war. Morguul wusste, das er vor dem Jedi vielleicht besonnener hätte reagieren sollen. Doch das war ihm gerade egal. Dieser Anzati spielte sich grundlos auf. Morguul wusste, das sie von Kindheit an zu Heimtückischen Mördern ausgebildet wurden, nicht besser als die Mando-Söldner und –Kopfgeldjäger also. Er glaubte nicht wirklich, dass ein Anzati den Drang nach Töten brechen konnte. Das wäre ja wie ein Hutte, der ehrlicher Arbeit nachgehen würde.

"Ich kenne die Geschichten über deinesgleichen. Ich bin keiner, der Vorurteile hat, jedoch habe ich noch nie von einem Anzati gehört, der seinen Trieb besiegt hat. Wieso sollte dir das gelingen? Ich glaube nicht das die paar Trancezustände da Helfen werden."


Morguul hatte zwar keine Ahnung von Meditation, aber das der Anzati alleine durch eine solche Technik zu einem Musterbürger der Republik wurde bezweifelte er. Das wäre selbst für Jedi-Verhältnisse zu einfach. Auch nachdem er selbst die Macht erfahren hatte, war für ihn so etwas nicht vorstellbar.

„Außerdem wäre es lieb, wenn du aufhören könntest an mir rumzuschnüffeln als wäre ich dein Abendessen.“


sagte Morguul noch mit einem gespielten Lächeln, ehe er den Anzati wieder anfunkelte.

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Ke nu'jurkadir sha Mando'ade (Mando'a) = Leg dich nicht mit Mandalorianer an!
 
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Nen-Axa seufzte - diesmal ganz und gar nicht innerlich, sondern deutlich vernehmbar. Er hatte geglaubt, das Schwierigste an der Begegnung mit diesen ungewöhnlichen Anwärtern wären die ersten Minuten gewesen. Doch nun, kaum war die Rätin zur Tür hinaus, gerieten Morguul und Theen aneinander. Es war verständlich, dass der Mandalorianer erstaunt und erschrocken über die Eröffnung war, dass es sich bei Theen um einen Anzati handelte. Doch die Art und Weise, wie er darauf reagierte, war beleidigend und auch der Tatsache, dass er hier ebenfalls nur zu Gast war, in keiner Weise angemessen. Leider reagierte der andere Anwärter auch keineswegs besonnen darauf, sondern ließ sich sogleich auf dasselbe Niveau ein und antwortete nicht minder persönlich und beleidigend, was wiederum Morguul zu einer Erwiderung andregte... es war der Stoff, aus dem Kneipenschlägereien geboren wurden. So etwas konnte und durfte der Jedi hier in einem Trainingsraum der Lianna-Basis auf keinen Fall hinnehmen.

»Genug jetzt!« sagte er, und seine Stimme war zwar nicht laut, klang aber weit strenger als zuvor - auch härter als in dem Moment, als er sich Morguul bei dessen Eintreffen in den Weg gestellt hatte. Er wusste, dass er hier eine klare Ansage machen musste, die beide Kontrahenten verstanden.

»Morguul, bevor du in Frage stellst, wie wir mit Anzati und ›Dar’Jetii‹ verfahren, solltest du erst einmal darüber nachdenken, wieviel Entgegenkommen es erfordert, dich selbst aufgeschlossen zu empfangen. Vorurteile gegenüber Mandalorianern sind nicht weniger berechtigt oder unberechtigt als das, was du von dir gibst. Du behauptest, die Taten anstelle der Herkunft zu beurteilen, aber dein eigenes Verhalten straft dich Lügen. Offenbar bist du nicht halb so aufgeschlossen wie du glaubst. Daran wirst du dringend arbeiten müssen, wenn du ein Jedi werden willst!«

Nach dieser harschen Zurechtweisung wandte er sich nicht minder streng Theen zu.

»Und was dich angeht... soeben beteuerst du noch, dass es für dich nichts wichtigeres gibt, als deine Triebe unter Kontrolle zu bringen. Und jetzt stellst du dich hierhin und machst grinsend Witze über das Aufsaugen fremder Essenzen? Wenn du das lustig findest, müssen wir uns fragen, ob du deinen Hilferuf selbst nur halb so ernst nimmst wie wir es tun. Solange du deine Sucht als Mittel benutzt, um andere zu provozieren oder ihnen Angst einzujagen, können wir dir nicht helfen und müssen uns auch fragen, wozu wir es überhaupt versuchen sollten, wenn es für dich offenbar auch nicht mehr ist als ein müder Witz.«

Nun richtete er Blick und Worte an alle beide:

»Wir sind absolut nicht zufrieden mit eurem Verhalten. Ihr benehmt euch respektlos euch gegenüber, aber auch gegenüber diesem Ort und seinen Bewohnern. Ganz zu schweigen von Mara. Sie wird dort drüben von einem Heiler untersucht und ihr fangt hier unterdessen einen Streit an wie zwei Halbstarke auf dem Schulhof oder zwei Zecher in der Kneipe. Wir erwarten von unseren Ordensmitgliedern wie auch von unseren Gästen ein höheres Maß an Selbstbeherrschung und Rücksichtnahme, als ihr es hier zur Schau stellt!«

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Lianna, Lola Curich - Vorraum zum Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Nevis, Tara, Keeda und Wes

Die Schokolade, mit der Sirion und Keeda aus der Kantine zurückkehrten, war nicht unbedingt vernünftige Ernährung für Kinder? Zumindest waren sie ruhig, was so viel bedeutete wie »nicht lauter als sonst« und allein dafür war Wes bereits froh. Abgesehen davon war es sehr wahrscheinlich sogar gesünder, sich von Schokolade zu ernähren als von dem ganzen Bantha-King-Fraß.

Die Kehrseite bestand selbstverständlich in der fast magischen Fähigkeit von Kindern sämtlicher Spezies, in kürzerer Zeit als dies physikalisch überhaupt möglich war, Hände, Gesicht und wo anwendbar Haare mit klebriger, geschmolzener Schokolade einzusauen und obendrein braune Handabdrücke an allen Möbeln und Wänden zu hinterlassen. Mysteriöserweise sogar, ohne dass sie diese berühren mussten, zumindest wenn man sie fragte, aber Wes war trotzdem sicher, dass es dafür eine einfache, natürliche Erklärung gab, ohne dass man dafür die vorhandenen Machtfähigkeiten der lieben Kleinen heranziehen musste.

Der Taanaber war mehr als froh, dass sich seine Padawane in erster Linie um das Chaos kümmerten und er vorneweg marschieren konnte und es nicht im selben Maße mitbekam wie diese. Aber auch das funktionierte nur begrenzt. Irgendwann musste er anhalten, um mit Satrek zu reden, obwohl sie natürlich theoretisch im Kreis durch das Gebäude laufen konnten. Das taten stattdessen die Kinder für sie, sausten ungestüm um sie herum und zogen immer wieder an der einen oder anderen Robe, besonders Sirion tat sich wieder einmal unrühmlich hervor. Er machte sich sogar über die Glatze des Jedi-Rats von M'haeli lustig und die anderen Kinder stimmten prompt lachend mit ein. Wes versuchte dies zunächst zu ignorieren, was ihm aber mehr recht als schlecht gelang. Schließlich räusperte er sich.

»Würdet ihr das bitte lassen? Wir versuchen, uns zu unterhalten.«

Wes bemühte sich, den Kinderlärm zu übertönen, aber Erfolg war ihm keiner beschieden.

»Wir gehen jetzt in den Ratsaal! Dort ist viel mehr Platz und überhaupt kennen Tara und Keeda eine Menge toller Spiele, die ihr dort miteinander…«

Sirion schubste wieder einmal eins der Mädchen, das über Wes' Fuß fiel, sich das Knie aufschlug und dementsprechend anfing zu weinen.

»Friedlich, Sirion…

Komm' hör bitte auf zu weinen. Du bist doch ein großes, tapferes Mädchen und willst doch bestimmt Onkel Jarimoch nicht blamieren?«

Mühte Wes sich relativ hilflos ab. Die Kinder hierzubringen war wirklich eine Schnapsidee von ihm gewesen…

»…und leise spielen könnt.«

Seine Padawane würden ihn dafür hassen, aber die Situation entglitt ihm so langsam, und was sollte er sonst tun? Er war schon froh, wenn keins der Kinder in der Basis verloren ging.

»Irgendwo hier müssten sie den Kram haben, mit dem sie sonst Jünglinge prüfen, da könnt ihr sicher was improvisieren,«

Sagte er den beiden Togruta, was angesichts der Umgebungslautstärke ebenso gut war, wie es ihnen ins Ohr zu flüstern. Zusammen mit Satrek bahnte er sich anschließend den Weg in den Ratssaal, wo der geschäftliche Teil beginnen konnte. Der hochgewachsene Jedi-Rat hatte, wie er erklärte, ein ganz eigenes Problem mit seiner Padawan Siva, und Wes kannte diesen lange genug um zu wissen, dass es ein
Problem war. Ginge es nur um eine simple Padawanbeförderung, würde Satrek dies einfach tun. Nein, mit der Chemie zwischen den Meister und Padawan stimmte es überhaupt nicht, er konnte dies an den Blicken, die diese miteinander wechseln spüren. Wäre das Band sichtbar, dem man in einer solchen Situation nachsagte zu bestehen, hätte es wohl gezackt wie ein Blitz ausgesehen.

»Gern,«

Erwiderte Wes und spürte, dass sein alter Freund ihn wirklich brauchte.

»Ja, mein Problem ist tatsächlich etwas anders gelagert. Tara –«

Er warf der Togruta einen kurzen Blick zu - wie offen konnte er über dieses spezielle Thema mit einem anderen, »wirklichen« Rat sprechen, wenn sie in Hörweite war?

»Wäre reif für eine Beförderung. Auf unserer Mission wurde sie wohl härter geprüft, als dies für eine Ritterin nötig wäre. Aber das Leben einer Jedi steht in ihrem speziellen Fall – und ich sage das mit Bedauern – wohl eher nicht auf der Agenda.«

Vielleicht hatte der Taanaber ja Glück und Tara hörte wirklich nicht, was er sagte.

»Siehst du die kleine Togruta – nicht Keeda, das ist meine Padawan, aber noch nicht allzu lange – sondern die noch kleinere. Das ist Nevis, ihre Tochter. Der Arkanier dort drüben ist Jarimoch, der Entführer von Nevis. Es klingt wahrscheinlich seltsam, aber er ist als mein Gast hier. Die anderen Kinder hat er ebenfalls entführt, deren Eltern kennen wir aber nicht. Wie gesagt, kompliziert… wir sollten wirklich erst einmal mit deinem Problem beginnen, wenn es dir recht ist.«

Wes wandte sich an Siva, die Zabrak.

»Hallo Siva. Ich bin Wes und ich kenne deinen Meister nun schon sehr lange. Aber ich weiß, dass du ebenfalls schon sehr lange bei uns bist. Ich meine, mich an dich noch aus der Zeit der Corellia-Basis zu erinnern, das ist wahrhaftig eine sehr lange Zeit für eine Jedi-Ausbildung. Fühlst du dich denn bereit für eine Beförderung?«

War es nicht am einfachsten und besten, in Sachen Eignung einfach die Person zu fragen, die am nächsten an der Sache dran war, den Betreffenden selbst? Derjenige müsste es doch am besten wissen und wenn diese Person reif für eine Beförderung war, würde sie auch wahrheitsgemäß antworten. Sollte man ihm doch nachsagen, er würde den Posten als Rat zu sehr auf die leichte Schulter nehmen – schließlich hatte er nicht um die Ernennung gebeten und sich zuvor schon nicht um die Beförderung zum Advisor gerissen.

Lianna, Lola Curich - Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Nevis, Tara, Keeda und Wes
 
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Lianna-System: im Anflug: Nevis und ihre kleinen Freunde, Mutti Tara, böser Onkel Jarimoch, Onkel Wes und Tante Keeda

Die kleine Nevis nickte zustimmend, als die Mutti fragte, ob dies ihnen Onkel Jarimoch beigebracht hatte. Er hatte ihnen ganz viel beigebracht! Ein wenig später fragte die Mutti, ob Banthas ihre Lieblingstiere wären. Jetzt wurde Nevis ganz aufgeregt. Das dies die Mutti nicht wusste!

„Ja, natürlich sind das meine Lieblingstiere. Mein Liebling ist Banthilu, der mit der roten Latzhose mit den weißen Punkten drauf und der hellgrünen Mütze auf dem Kopf. Der guckt soooo süß! Banthilu ist der Beste. Der ist so niedlich. Das ist doch der auf dem Dach vom Bantha-King.“

Nevis lachte. Das die Mutti , den nicht kannte!

„Wenn ich groß bin, werde ich Bantha-Züchterin und im Bantha-King arbeite ich auch. Dann kann ich dort immer gleich `was essen!",

erklärte sie ihrer Mutter stolz mit strahlendem Blick. Der Bantha-King mit seinem Maskottchen waren für Nevis die große weite Welt außerhalb des Wohnmobils und der jetzigen Reise im Raumschiff. Nevis fühlte sich wie in einem aufregenden Abenteuer. Sie freute sich auf ihr neues zu Hause, wo sie in einem Bett schlafen sollte und die Mutti immer dabei sein würde.

Endlich landeten sie und die Mutti schnallte Nevis ab. Nevis`s kleines Herz pochte vor Aufregung und Vorfreude. Die Mutti hatte gesagt, dass es hier viel Platz zum Spielen geben würde. Artig fasste sie ihre Mama an und staunte, was es so zu sehen gab. Wenig später liefen sie endlose Gänge mit vielen hellen Statuen entlang und hier sollte sie spielen?! Man könnte hier schön weit rennen, dachte Nevis. Dann gab es Schokolade. Eigentlich wollte Sirion fast die ganze Schokolade behalten, aber Nevis entriss ihm eine Tafel. Hm, schmeckte die gut. Sowas Leckeres hatte Nevis noch nie gegessen. Aber sie war zu schnell alle. Komisch, davon bekamen alle Kinder einen braunen verschmierten Mund und auch solche Finger. Nevis auch. Danach kamen sie zu etwas, was Lift genannt wurde. Das war lustig. Hier passierten erstaunliche Sachen. Man fuhr damit durchs Haus und immerzu ging die Tür auf. Endlich stiegen alle aus. Ein großer Raum war für die Kinder da. Dort standen viele weiße Sofas. Alle Kinder, auch Nevis, hopsten erst mal um die Wette. Nevis lachte laut, als sie mit dem Kopf fast die Decke berührte, da sie einfach ihre Macht mit benutzte. Der Mutti gefiel dies ja nicht so gut. Warum, verstand Nevis überhaupt nicht. Nevis fand, dass es doch Zeit war, mal wieder zum nächsten Bantha King zu fahren. Sie hatte Durst vom Springen und wollte unbedingt den Bantha-Shake trinken. Aber Onkel Wes, der sie immer irgendwo hin brachte, sprach mit einem Mann ohne Haare. Nevis musste schmunzeln. Waren die ab gegangen? Nevis lief direkt zu Onkel Wes, der sie nicht mal bemerkte. Sie zupfte an ihm.

Onkel Wes, wann fahren wir endlich zum Bantha-King. Ich habe Durst!“,

aber Onkel Wes schien sie nicht zu hören, denn er reagierte nicht gleich, sondern er sprach nur mit dem Mann ohne Haare(Satrek). Nevis schmollte. Onkel Wes zeigte kurz auf sie. Aber sprach dann doch mit dem Mann weiter! Er kam nicht, um zum Bantha King zu fahren! Nevis lief kurz darauf den Flur entlang und wollte was zu trinken finden. Am Ende des Flures öffnete sich ein weiterer Fahrstuhl und eine fremde Frau kam raus. Nevis stieg in den Lift und drückte eine Taste, indem sie sich auf Zehenspitzen stellte. Sie bemerkte, dass sie runter fuhr. Nevis stieg aus und lief den Flur entlang und stolperte über die Ecke eines Läufers. Hoppla! Die kleine Togruta bekam eine tolle Idee. Sie nahm Anlauf und schlitterte auf dem Läufer durch den Flur. Und nochmal, weil es so schön war und immer wieder von vorne. Es war so schön glatt hier. Nevis kicherte und schwitzte nun noch mehr und bekam noch mehr Durst, als sie schon vor der Rutschpartie hatte. Sie lief den Gang, indem sie sich befand weiter und er schien endlos lang zu sein und ab und zu lief Jemand an ihr vorbei, ohne sie groß zu beachten. Alle hatten ein Lichtschwert um wie Mutti, Tante Keeda, Onkel Wes, der große Mann mit Glatze und wie Onkel Jarimoch. Und alle schienen sehr beschäftigt zu sein. Nevis landete an einer großen Scheibe und sah nach draußen und staunte nicht schlecht über den großen Park. Hier waren ziemlich viele Leute. Nevis beobachtete sie und leckte dabei die große kühle und so schön glatte Panorama- Fensterscheibe ab. Auch ihre Fingerabdrücke hinterließ sie schokoladisch. Einige der Parkbesucher saßen um einen Springbrunnen rum. Derartiges hatte Nevis noch nie in der Wirklichkeit zu gesicht bekommen, sondern nur virtuell. Staunend blickte das kleine Togruta-Mädchen auf die Wasserfontäne. Dort wollte sie jetzt hin. Sie wollte mit dem Wasser planschen und es trinken und sich so abkühlen. Neugierig eilte sie los. In den Park sollte es nun gehen. Sie kam an einer ziemlich alten Frau vorbei, die sie eigentlich gar nicht beachtete und sprach diese energisch und laut an, was sie denn im Fahrstuhl drücken müsse, um in den Park dort unten zu kommen. Die alte Frau sagte, dass sie die Null zu drücken hätte und sah sie verwirrt wegen dieser dummen Frage an. Nevis lief den langen Gang zurück bis endlich ein Lift da war. Sie stieg ein und überlegte, wie eine Null aussah. Sie wusste wie eine 1 aussah, aber eine Null wusste sie nicht. Sie kannte alles von 1 bis 10. Aber eine Null?! Nevis drückte die 5, wie Level 5. Aber der Fahrstuhl hielt in der 4. Es stiegen viele große Leute ein. Einer sah sie erstaunt an und musterte sie, sagte aber nichts. Der Fahrstuhl hielt, der Fahrstuhl fuhr weiter, es stiegen Leute ein und aus. Irgendwann stieg auch Nevis aus und befand sich wieder in einem langen Gang. Hier war kein Springbrunnen und auch kein Park. Wo war sie nur und sie hatte solchen Durst! Und wo war Mutti?! Nevis bekam einen Schreck. Wo war bloß Mami? Das war ja unfassbar! Nevis begann lautstark zu weinen und rief verzweifelt:

Mama! Maaamaa!“

Lianna-irgendwo im Jedi-Orden- Nevis allein und verloren/verlaufen
 
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Schweigen konnte so unheimlich laut sein! War eine verrückte Sache, wenn man dabei bedachte, das stille ja das Gegenteil von Lautstärke war. Aber jetzt, da keiner ein Wort sagte und man nur die Schritte hörte, die im Gang wiederhallten, waren da einfach ziemlich viele Gedanken, die umso lauter sprachen. Dabei war Siva gar nicht die Denkerin. Gedanken wurden eigentlich meistens sofort ausgesprochen und erst dann als Gedanken erkannt. Jetzt war das irgendwie ganz umgekehrt und sicher nichts, was ihr gefiel. Das äußere Schweigen nicht und die innere Lautstärke auch nicht. Und was sie auch nicht mochte war die Theatralik an dem ganzen. Meister und Schüler liefen wortlos durch die Hallen der Orden, geeeeeeradewegs zum Ratssaal. Einzig und allein das Geräusch ihrer Schritte begleitete sie auf diesem Weg. Ja. Toll. Echt… Nur lag die Problematik wohl in der Tatsache, dass Siva keine geistreichen und tiefgründigen Theateraufführungen mochte. Weder in Unecht –auf der Bühne, noch in Echt. Aber was blieb ihr schon anderes übrig? Demnach folgte sie, wie schon unzählige Male aufgeführt (bei der Macht, das wurde langsam unheimlich!) schweigend ihrem Meister in den Saal der Räte. Allerdings fragte sich Siva recht schnell, nämlich schon beim Öffnen der Tür, ob sie wirklich richtig waren. Rekrutierten die Jedis neuerdings Kinder zu Räten? Dann hätte Satrek sicher mehr zu lachen gehabt, es sei denn, er hasste Kindern, was seien mürrische Art vielleicht erklärte.

Und wo man schon beim Erklären war: Satrek erklärte sie zu ihrem Problem. Nachdem er erst mal erklärte, dass ihre Beförderung angedacht war. Ach, da wurde das Denken ja gleich noch attraktiver. Tz. War ja außerdem unheimlich traurig, dass Jedi andere befördern mussten. Denn ganz genau so klang das, was Satrek da sagte. Vielleicht gab es ja einen Wettspiel bei den Jedi: Wer hat die meisten Schüler ausgebildet? Jedenfalls sollte Wes dann auch sein Problem erörtern und so stand Siva schlicht stumm neben den beiden Räten und sah sich um. Eines der Kinder, mit großen, süßen Kulleraugen (Nevis) zupfte jedenfalls an Onkel Wes und wollte zu Bantha-King. Aber Onkel Wes war viel zu beschäftigt, erwähnte sein Problem, dass Siva nicht so recht durchblickte und wandte sich dann schließlich der Zabrak zu. Und was tat er? Fragte sie, ob sie sich bereit dazu fühlte, befördert zu werden. Okay. Wäre das eine Theateraufführung gewesen, hätte man jetzt superspannende Musikstücke eingeblendet. Oder eingeohrt, wie auch immer man das nannte. Sivas Blick wanderte von Wes zu Satrek und wieder zurück, als sie sich leise räusperte.

„Äh…“ Ja. Eigentlich schwebte ihr fast die Frage vor, ob sie hier in der Versteckten Kamera waren, aber diese Frage war ja keine Antwort und das man Fragen nicht mit Fragen beantwortete und noch weniger mit Fragen, die völlig vom Thema weg führten, beschloss Siva, sie nicht zu stellen. Die Antwort war schließlich bekannt, weil sie schon ausdiskutiert worden war.
„Soll ich da jetzt ehrlich drauf antworten, oder die Antwort geben, die Satrek hören möchte?“ Ach man! Sie hatte doch keine Gegenfrage stellen wollen.
„Bedenkt man die Zeit, die ich schon im Orden bin und meinen Wissensstand, was Jeditechniken und so was angeht, bin ich wohl bereit. Aber wenn es da ein Kriterium gibt, dass ein wenig übergeordnet ist und Reife oder so was beinhaltet: nein. Nein, ich fühle mich nicht dazu bereit befördert zu werden, weil ich nicht glaube, dass es gut wäre, wenn ich jemanden ausbilden müsste. Oder wenn anderweitige große Verantwortung auf meinen Schultern liegt. Und das hat nichts mit Bequemlichkeit, Faulheit oder falscher Bescheidenheit zu tun. Aber so ein bisschen gefestigt sollte man schon sein und wo wir gerade bei Corellia waren: das war eher erschütternd.“ Eine kurze Pause einschiebend, fügte sie dann hinzu: „Ist kompliziert.“
Und wenn Wes das nun auch nicht verstand, was sie so oder so erwartete, dann… ach, dann ging sie zu Batha-King und fraß sich einmal durch die Speisekarte.

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Morguul wartete auf eine Erwiederung Theens, doch Nen-Axa kam dem zuvor indem er mit einem entschiedenen "Genug jetzt!" beide zum Schweigen brachte. In strengem Ton wandte er sich an den Mandalorianer:

"Morguul, bevor du in Frage stellst, wie wir mit Anzati und ›Dar’Jetii‹ verfahren, solltest du erst einmal darüber nachdenken, wieviel Entgegenkommen es erfordert, dich selbst aufgeschlossen zu empfangen. Vorurteile gegenüber Mandalorianern sind nicht weniger berechtigt oder unberechtigt als das, was du von dir gibst."

Morguul blickte den Arcona an. Der Jedi hatte recht. Morguul hatte noch gar nicht darüber nachgedacht, dass der Ruf seines eigenen Volkes ihm selbst ebenfalls Schaden könnte. Morguul hatte es irgendwie als selbstverständlich angesehen, ohne Vorbehalte in der Jedi-Basis aufgenommen zu werden. Er sah sich selbst nicht als ein ehrenloser Söldner, aber woher sollten andere das wissen? Er hatte sich noch nie Gedanken darüber gemacht, was andere über ihn dachten oder von ihm hielten. Es war ihm schlicht egal gewesen. Früher hatte er Jango gehabt, das war das einzigste gewesen, das zählte. Und der einzige, dessen Meinung ihm wichtig gewesen war. Nen-Axa sprach weiter:

"Du behauptest, die Taten anstelle der Herkunft zu beurteilen, aber dein eigenes Verhalten straft dich Lügen. Offenbar bist du nicht halb so aufgeschlossen wie du glaubst. Daran wirst du dringend arbeiten müssen, wenn du ein Jedi werden willst!"

Diese Worte trafen Morguul. Er dachte darüber nach was er vor wenigen Augenblicken noch gesagt und gedacht hatte. Ihm wurde klar das der Arcona auch hier recht hatte. Er schämte sich, da er glaubte Jangos Erbe mit einer solchen Einstellung zu beschmutzen.


>Du hättest so etwas nie gesagt, vod.<

dachte er. Je länger er darüber grübelte, desto mehr wurde ihm klar das die Vorbehalte gegenüber dem Anzati und der Sith daher rührten, dass er noch nie Welchen zuvor begegnet war. Er kannte nur die Geschichten. Er war von sich enttäuscht, da er diese Legenden und Mythen als Basis für den Umgang mit den beiden genommen zu hatte. Es entsprach einfach nicht dem, was ihm sein Bruder gelehrt hatte. Nen-Axa tadelte nun auch Theen und dessen Verhalten. Danach richtete sich der Jedi noch mal an beide:

"Wir sind absolut nicht zufrieden mit eurem Verhalten. Ihr benehmt euch respektlos euch gegenüber, aber auch gegenüber diesem Ort und seinen Bewohnern. Ganz zu schweigen von Mara. Sie wird dort drüben von einem Heiler untersucht und ihr fangt hier unterdessen einen Streit an wie zwei Halbstarke auf dem Schulhof oder zwei Zecher in der Kneipe. Wir erwarten von unseren Ordensmitgliedern wie auch von unseren Gästen ein höheres Maß an Selbstbeherrschung und Rücksichtnahme, als ihr es hier zur Schau stellt!"


Genau so sollte sein Beginn im Orden nicht ablaufen. Er hatte vorgehabt einen guten und ehrlichen ersten Eindruck zu hinterlassen. Das war nun gehörig in die Hose gegangen. Morguul richtete seinen Blick zum Jedi und sprach:

"Ihr habt Recht. Es tut mir leid. Ich habe mich von meinen Gefühlen mitreißen lassen und etwas gesagt, was ich ehrlich bereue. Ich bin hier, um mich euch anzuschließen und habe mich wirklich sehr Respektlos verhalten. Ich wollte nicht das Urteilsvermögen der Ordensmitglieder in Frage stellen. Es ist im Moment aber nicht einfach für mich, da mein Bruder immer der belehrende und rechtweisende Pol in meinem Leben war. Ohne ihn erkenne ich meine Grenzen nicht mehr."

Er hoffte der Jedi würde die Entschuldigung akzeptieren. Morguul konnte nicht fassen, wie er die Chance auf ein neues Leben so leichtfertig riskieren konnte. Dann richtete er den Blick auf den Rest der Gruppe.

"Meine Entschuldigung gilt auch den anderen Anwesenden. Ich wollte niemanden Beleidigen."


Er blickte nun zum Anzati hinüber. Er war gefährlich, doch wieso sollte er sich in eine Basis voller Jedi begeben, wenn er nicht doch ehrliche Absichten hegen würde? Hätte er sie töten wollen, dann hätte er das schon längst getan.

"Theen, ich hoffe wir können das Eben vergessen und noch mal von vorn anfangen."


Dann reichte er Theen die Hand. Als Geste der Entschuldigung. Er hoffte der Anzati würde einschlagen. Und er betete darum, dass ihm seine unüberlegten Äußerungen nicht die Zukunft im Orden erschweren würden.

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vod (Mando'a) = Bruder
 
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Innerlich zog Theen eine Grimmasse. Es war eine Mischung aus Ärger über sich selbst und einer gewissen Art von Scham, die von ihm Besitz ergriffen hatte. Es war mit Nichten die Absicht des Anzati gewesen jemanden zu beleidigen, noch die Bedeutung seines Problems zu relativieren. Er bedauerte es sehr, dass man ihn nicht so aufgefasst hatte, wie er das eigentlich geplant hatte. Die scharfe Reaktion des Mandalorianers löste in ihm unglücklicherweise noch mehr Heiterkeit aus und mit einem schiefen, kämpfenden Grinsen erwiderte er die harten Aussagen von Morguul, schaffte es aber nicht auch nur ein Wort herauszubringen. Bei Nen-Axas Worten musste sich Theen in der Tat das Grinsen um so mehr verkneifen. Es war anscheinend wirklich so, dass die Jedi nicht sonderlich dem Humor verfallen waren und die Mandalorianer waren eben ihrem Ruf nach zu urteilen, Krieger durch und durch. Mit aller Macht versuchte Theen diesem Anflug von Heiterkeit zu überwinden, da es mit Sicherheit in dieser Situation nicht angebracht war, vor allem weil es ihm ja Leid tat, was er sagte. Vermutlich hatte er ohnehin schon seinen Eindruck in den Keller sinken lassen, auch wenn es ihm gelang seine Kieferrmuskulatur hart dafür arbeiten zu lassen, nicht dem Gelächter zu erliegen und er das Knirschen seiner Zähne deutlich vernahm. Kurz darauf jedoch verklang dieser plötzliche Anflug von Humor, ausgelöst durch die Situation bestätigter Klischees und überhöhter Ernsthaftigkeit und es gelang dem Anzati wieder mit voller... naja angemessener Inbrunst den nötigen Ernst an den Tag zu legen. Laut sog er Luft ein durch die noch immer geschlossenen Zähne und warf Nen-Axa, sowie Morguul einen entschuldigenden Blick zu.

"Ihr habt ja recht, es ist kein Witz. Ich habs ja nich' so gemeint.", beteuerte Theen mit vorbeugender Stimme. Ihm war es zutiefst peinlich, dass man ihn derart missverstanden hatte, denn wenn man ihn wörtlich nahm, dann hätte man wirklich vermuten können, dass das alles für ihn nicht mehr war als nur eine Parodie auf sich selbst. Dem war aber nicht so. Ganz im Gegenteil. Für den Anzati gab es beinahe nichts wichtigeres als seine Triebe in den Griff zu bekommen. Morguul holte noch etwas viel weiter aus mit seiner Entschuldigung, die sich in Theens Ohren ein wenig nach schleimen anhörte. Ganz leicht verzog er einen Mundwinkel seines hübschen Gesichtes und unterdrückte erneut ein leichtes Kichern. Wieder mit Erfolg. Genauso ergriff er auch die Hand des Mandalorianers, drückte sie fest und nickte ihm gleichzeitig zu.

"Keine Sorge... bin ja nich' unschuldig."


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Lianna - Jedi-Basis - auf dem Weg zum Ratsaal - Siva und Satrek

Die Reaktion der Kinder auf ihn war für Satrek überraschend, aber auf eine angenehme Weise. Immerhin lästerten sie nicht über ihn und hatten bisher keine Gelegenheit gehabt ihm aus Prinzip zu widersprechen.

Natürlich habe ich keine Haare - ich bin ja auch der große Haarfresser,

meinte er grinsend und ging nach vorne gebeugt und mit weit aufgerissenem Mund ein paar Schritte auf die Kinder zu so als ob er sie fressen wollte. Er überlegte das ganze mit Illusionen zu untermalen aber das erschien ihm dann doch zu weit zu gehen. Nach dem kurzen Intermezzo richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Wes der von seiner Padawan erzählte. Der Mann schien ein eine gewisse Anziehungskraft auf Togruta auszuüben, wenn sie sich in seiner Obhut schon vermehrten. Was es mit dem schweigsamen Arkanianer auf sich hatte schien für den Moment nicht so wichtig, zumal von ihm wohl keine akute Bedrohung ausging.

Soll ich Tara befördern, oder mit ihr reden ob sie nicht doch bei den Jedi bleiben will?

Da Wes das Mädchen selbst hätte in den Rang einer Ritterin befördern können ging es wohl um etwas anderes - entweder um Tara oder um diesen Weißhaarigen.
Als der andere Rat die junge Zabrak fragte ob sie sich bereit fühlte für eine Beförderung rechnete Satrek bereits mit dem Schlimmsten, und die Antwort die von Siva kam hätte mit Sicherheit schlimmer sein können, auch wenn sie - wahrscheinlich aus Prinzip - voller Widerspruch war.


Siva, ich weiß du bist keine Freundin pathetischer Ansprachen,

”die du nicht selber hältst” fügte er im Geiste hinzu.

also mache ich es kurz. Du hast zwei Möglichkeiten. Ich kann dir offensichtlich nichts mehr beibringen, also kannst du dir einen anderen Meister suchen und dich dort weiter verkriechen.

Dann ging er langsam einen Schritt auf die Padawan zu und versuchte dabei verständnisvoll zu wirken, auch wenn er nicht wusste oh ihm das in dieser Konstellation gelingen konnte.

Corellia war für uns alle erschütternd. Jede Mission kann und wird auf die ein oder andere Art erschütternd sein. Wichtig ist wie du damit umgehst, und dich dahinter zu verstecken ist keine Lösung. als Jedi und als Lebewesen wachsen wir indem wir ausgetretene Pfade verlassen und uns neuen Herausforderungen stellen. Dabei macht dich dein Zweifel zu einem besseren Kandidaten für eine Beförderung als viele andere Padawane die ich über die Jahre gesehen habe. Wärst du dich absolut sicher eine gute Ritterin zu sein würde ich zögern dir eine Beförderung anzubieten, aber so zeigst du, dass du deine Verantwortung erkennst und nicht leichtfertig damit umgehen wirst.

Er stellte keine direkte Frage, aber nicht nur die allgemeine Gesprächigkeit der Schülerin sondern auch ihr Wunsch immer das letzte Wort haben zu müssen würde sie dazu bringen sich zu äußern. Für Satrek selbst wäre das in jedem Fall der letzte Versuch ihr ins Gewissen zu reden. Natürlich war die Schlacht um die Basis auf Corellia erschütternd gewesen, und nicht weniger erschütternd war mit Sicherheit die zurückliegende Rückeroberung des Planeten gewesen, zumal da in einer bewohnten Stadt mit möglichen zivilen Opfern gekämpft worden war, aber wenn Siva nicht dazu in der Lage war ihre Probleme auszusprechen - und Satrek hatte ihr oft Gelegenheit dazu gegeben, auch wenn sie das vielleicht nicht erkannt hatte - dann blieb ihm nur sie an jemanden abzugeben der vielleicht eher zu ihr durchdringen konnte.

Lianna - Jedi-Basis - Ratssaal - Siva, Keeda, Tara, Wes, Kinderinnen, Kinder und Satrek
 
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Natürlich ließ Tzun seine Meisterin das Lichtschwert entgegen nehmen, diese wog es in der Hand, begutachtete es genau. Zwar war sie überrascht das er Joya No erwähnte, doch war es die Aussage, das auch sie ihn lieb gewonnen hatte und von ihm gelehrt hatte die Tzun geistig jubeln ließ, diese Aussagen waren soetwas wie pures Gold für den Kamino.
Das einzige was ihn nun wirklich vollkommen überraschte, war das seine Meisterin urplötzlich sich auf den Boden sinken ließ und ihn aufforderte, es ihr gleich zu tun da sie nun meditieren wollte. Verwirrt runzelte der Kamino die Stirn, entgegnete aber nichts sondern ließ sich ebenfalls auf den Boden nieder. Seine Beine verschränkte er zu einem Schneidersitz und drückte den Rücken durch um eine gerade Haltung zu besitzen. Seine Beiden Arme legte er jeweils auf seine Beine, er schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Aufgrund der vielen Meditationen und Übungen, welche er bereits in seiner Ausbildung durchgeführt hatte, war es für ihn ziemlich einfach schnell eine Innere Ruhe zu finden, den Geist zu öffnen und sich von der Außenwelt zu trennen. Sein Geist war "frei", befreit von den Fesseln die einem der Körper auferlegte. Auch wenn er bisher nur einen Bruchteil des Phänomens der Macht erlebt hatte, gefühlt hatte, so fühlte er sich doch befreit wenn er seinen Geist für sie öffnete und teilweise in sie eintauchte. Es war wie eine Reise durch eine ewige Leere, eine beruhigende, friedfertige Leere der Geborgenheit und der Ruhe. Einer Ruhe in der man Nachdenken und überlegen konnte, doch war dieses Mal etwas anderes. Auch wenn er es nicht durch seine Biologischen Augen sehen konnte, so kam es ihm vor als würde er sich nicht mehr in einer Leere befinden, sondern in einer Art Raum. Ein Bereich in dem es so wirkte, als wäre er da. Das war vollkommen neu für Tzun, so das er kurz die Stirn runzelte und sich umblickte...wo auch immer er war.


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Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Trainingsraum J2- Nen-Axa, Shana, Leran, Theen, Morguul, Mara und Padme sowie TzunSuz mal kurz im Park

Neugierig beobachtete Alisah was zwischen dem Heiler und dieser Mara vor sich ging uns das ein oder andere Mal musste sie sogar leise vor sich hin grinsen. Meister Hartu schien wohl alle jungen Frauen gleich zu behandeln.
„Junges Fräulein“ so hatte er sie auch genannt und sie untersucht. Allerdings hatte sie schon eindeutig gewusst, dass sie schwanger war und er war auch nicht der erste Heiler, dem sie bei den Jedi über den Weg gelaufen war. Aber allem Anschein nach war er der, der sich mit Schwangerschaften aller Art am besten auskannte. Na ja, egal, er schien jedenfalls mit Mara zufrieden und brach dann auch wieder auf, nicht ohne im vorbeigehen zu Alisah zu sagen;
„Dich sehe ich nächste Woche wieder!“
Und Alisah nickte nur schnell darauf damit er es nicht noch lauter wiederholte.
Wow, das war ja mal ein breites Grinsen!
Schoss es in Alisah‘s Gedanken, als sie sich von dem Ithorianer wieder zu Mara wandte.
Ob sie auch so breit gegrinst hatte als ihr bewusst geworden war, dass sie Schwanger war. Na ja, im ersten Moment schon, erinnerte sich Alisah. Danach war ihr dann die Tragweite dieser Tatsache bewusst geworden.


Ähm, …Herzlichen Glückwunsch…

Wünschte sie Mara und schon ihre grüblerischen Gedanken bei Seite nur um gleich wieder von Mara auf das Thema Sith gestupst zu werden.

Ich schäm mich auch nich! Na ja, nur ein bisschen.
Aber es is noch nich so klar, was aus mir wird. Der Rat muss noch entscheiden ob sie das Risiko mit mir eingehen.


Versuchte sie zu erklären, dass sie sehr wohl irgendwie stolz auf sich war, dass sie sich von ihrem Meister hatte lösen können aber noch nicht genau sagen konnte ob man das Risiko mit ihr einging.
Für einen Augenblick schweifte Alisahs Aufmerksamkeit und ihr Blick von Mara weg, denn im Raum war es etwas turbulenter geworden. Hey, wow, die Jungs (Morguul und Theen) machten da aber durchaus Wirbel, doch Nen-Axa griff energisch durch. Energischer, als sie es von ihm gedacht hätte. Hm, so konnte man sich irren.
Aber im nächsten Augenblick sah Alisah diese Mara wieder direkt und diesmal ziemlich zweifelnd an und das restliche Geschehen im Raum trat in den Hintergrund.
Eine Sithschülerin? Echt?
Und gleich darauf wurde aus dem Zweifel offene Überraschung.


Woher ... woher kennst du ihn.

Misstrauisch legte sie ihre Stirn in Falten und musterte Mara.
War das irgendeine Finte?
Aber wozu sollte die dienen?


Meister Charon war mein erster Meister im Sithorden.
Er ist tot!
Aber nochmal, woher kanntest du ihn?


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Mara beobachtete Alisah, welche kurz von dem Heiler angesprochen wurde ehe dieser gänzlich den Raum verließ. War diese auch schwanger? Es schien so und dies freute Mara natürlich. Allerdings würde sie Alisah noch einmal fragen um ganz sicher zu gehen. Immerhin konnte sie auch Krank sein. Nicht das sie sich unmöglich machte mit so einer Vermutung. Konnte durchaus peinlich sein etwas zu vermuten und nicht jede Frau schätzte dies. Ein breites Grinsen lief über ihr Gesicht als Alisah ihr gratulierte.

„Vielen Dank! Ich freue mich total darüber, besonders weil ich unbedingt Kinder wollte.“

Sie schämte sich nicht? So ganz glaubte Mara ihr dies nicht und dann gab die Brünette doch noch zu, dass sie sich ein wenig schämte. Es war noch nicht so klar was aus ihr wurde? Was sollte dies bedeuten? Der Rat musste erst noch entscheiden ob Alisah ein Risiko darstellte? Warum sollte sie ein Risiko darstellen? Leicht fragend zog die junge Ritterin eine ihrer Brauen in die Höhe. Gut, Alisah war eine Sith und Mara wusste nicht warum sie dort gewesen und nun zurückgekehrt war aber, und dies allein zählte für Mara, war das sie die Sith verlassen und zu den Jedi gegangen war. Alisah hatte sich entschieden und ihre Entscheidung war richtig. Risiko…, allein dieses Worte war schon so, so schrecklich. Welches Risiko sollte Alisah darstellen? Ehe allerdings Mara etwas sagen konnte wurde ihre Aufmerksamkeit von etwas anderes abgelenkt. Bei Nen-Axa tat sich etwas. Theen und ein weiterer Adept (Morguul) schienen sich in die Haare zu bekommen und der Arcona musste dazwischen gehen. Da sich dort alles wieder zu legen schien konnte Mara sich wieder Alisah widmen, welche erneut zu sprechen begann. Die Brünette wollte wissen woher Mara Charon kannte und erntete einen misstrauischen Blick. Kurz darauf klärte sich etwas. Charon war also ihr alter Meister gewesen.

„Langsam. Also, warum solltest du ein Risiko darstellen? Ich meine ich weiß zwar nichts über dich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du ein Risiko darstellst.“

Diese Worte waren ernst gemeint.

„Bist du auch schwanger? Ich meine, weil Hartu mit ihr gesprochen hat. Also, nun ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich würde es unheimlich schön finden jemanden zu haben, mit dem ich das Mutterglück teilen kann“, meinte Mara zaghaft lächelnd.

Charon war dein erster Meiser? Oh, er war auch mein Meister. Als ich ein kleines Kind war hat er mich auf der Strasse aufgelesen. Er war wie ein Vater zu mir und hat mich in der dunklen Seite unterwiesen bis ich erkannte, dass es der falsche Weg war. Sein Tod hat mich zutiefst erschüttert. Ich sah diesen in einer Vision. Weißt du, wir hatten eine sehr innige Verbindung…“, erzählte sie und brach dann ab. Ihre Worte waren ruhig gewesen und man konnte Liebe darin hören. Es tat weh darüber zu sprechen und obwohl Mara nun einen Jedi war, liebte sie Charon noch immer wie ihren Vater.

„Wollen wir uns vielleicht an einen anderen Ort begeben um zu sprechen? Für meinen Geschmack befinden sich zu viele Personen hier, die vielleicht nicht alles mitbekommen müssen.“

Mara lächelte erneut und schob dann ihr langes lockiges Haar über die Schulter, warf einen kurzen Blick zu Nen-Axa und dessen Truppe, ehe sie wieder Alisah ansah und hoffte, dass die junge Frau auf ihren Vorschlag eingehen würde. Sie sah nicht so aus als ob sie hier viele Freunde hätte und Mara hätte gern wieder eine Freunden nachdem sie Sen verloren hatte. Ein schmerzlicher Tod der sie noch immer berührte. Außerdem schiene sie und Alisah Ähnlichkeiten zu haben was ihre Vergangenheit anging und möglicherweise waren sie sogar beide Schwanger. Vielleicht konnten sie ja Freundinnen werden und Mara würde Alisah helfen können sich einzufinden. Dies hieß wenn der Rat entschied, dass sie kein Risiko darstellen würde. Andernfalls würde Mara sich für diese junge Frau einsetzen. Aus irgendeinem Grund sagte der Blonden Jedi irgendetwas, dass sie dies tun sollte. Ob es eine Offenbarung der Macht war? Sehr wahrscheinlich. Ein leichtes Prickeln erfasste Mara, dann erwachte ein Bild vor ihrem geistigen Auge, welches ihr zwei drei kurze Bilder zeigte. Sie kamen so schnell, dass es schwierig war sie festzuhalten und alles genau zu erkennen, dann waren sie auch schon wieder weg. Mara schüttelte leicht den Kopf und blickte dann wieder die Brünette an.

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Ah, Mara wollte also unbedingt Kinder. Dann war das wohl absolut geplant.
Hm, okay, so konnte das ja auch laufen. So lief es ja eigentlich sogar oft.
Kurz grinste Alisah Mara an dann ging Mara aber auch gleich auf das ein, was Alisah eingeräumt hatte.
Ja, Risiko! Na ja, so hatten es Padme und auch Chesara nicht direkt genannt. So direkt sagte es nur Alisah. Aber im Grunde war es so. Allerdings musste sie das Mara wohl erklären, denn die insistierte gerade, dass sie nicht glaubte Alisah sei ein Risiko.


Doch, irgendwie schon!

Wiedersprach Alisah fand aber nicht die Zeit es gleich genauer aus zu führen, denn Mara’s nächste Worte machten Alisah erst einmal sprachlos. Sie hatte doch bemerkt, dass der Ithorianer sich an Alisah gewandt hatte.
Nachdenklich zog sie ihre Nase kraus, nickte aber dann doch.


Es war der letzte Ausschlag dafür wieder hier her zu kommen.

Erwiderte sie erst mal sachlich und lies Diskussionen über geteiltes Mutterglück momentan außen vor denn in diesem Augenblick forderte eine ganz andere Tatsache ihre volle Aufmerksamkeit.
Charon war Mara’s Meister?
Ihr Ziehvater sogar!
Mit großen runden Augen sah Alisah Mara an und fragte sich welche Konsequenzen das haben würde.
Was sollte sie nun sagen?
Ähm, eigentlich war Alisah ganz froh darüber nicht allein irgendwo mit Mara zu sein, denn wenn die erfuhr das Alisah schuld an Charon’s Tod war…


Ähm, also, ja, …ich denk …
Meister Nen-Axa ist hier dann ganz allein mit den ganzen Frischlingen! Ich glaub, Padme hat gehofft, du bleibst zumindest noch hier um als Rückenhalt zu dienen falls es zu Viele werden.
Und, ähm, ich weiß nicht wie frei ich mich in der Basis bewegen kann.
Also, ähm,
Wir könnten ja da rüber.


Alisah wies hinüber zu einer kleinen Ruheecke, mit ein paar Sitzgelegenheiten und auch weit genug weg von den Anderen, das höchsten Nen-Axa ihr Gespräch verfolgen konnte.

Es ist meine Schuld!

Begann Alisah als sie fast bei der Sitzgelegenheit waren. Sie hatte sich entschlossen es gleich raus zu lassen und Mara zu sagen was gewesen ist.

Das er tot ist meine ich!

Ein vorsichtiger Seitenblick zu Mara folgte, dann starrte Alisah wieder auf ihre Füße und die Bilder jenes Tages drängten sich in ihrem Bewusstsein nach oben.

Er wollte mich nicht abtreten! Und… na ja. Allegious wollte mich. Er wollte sich meine Talente zu Eigen machen. Er wollte mich zu seiner Marionette machen und tötete Charon um mein neuer Meister zu werden.

Wohl stand ihm Charon auch so im Weg aber Hauptgrund für dessen Tod war sie gewesen.

Allegious, der Imperator, wurde mein neuer Meister und ich sein Eigentum bis ich etwas fand, das stärker war als seine Macht über mich!

Bei den letzten Worten strich sie sich kurz über ihren noch kaum im Ansatz gerundeten Bauch und lächelte knapp, bevor der Ernst in ihre Miene zurückkehrte.

Deswegen bin ich ein Risiko. Und das denke vor allem ich. Der Rat ist sich nur noch nicht so sicher über meine Beweggründe!

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Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Gärten unweit des Trainingsraumes – Tzun und Padme


Wie von Padme angeregt, ließ sich Tzun ihr gegenüber im Schneidersitz nieder und begann zu meditieren. Die beiden Jedi boten ein Blick von Ruhe und Frieden…


Ein Gebäude mit Säulen, von denen einige noch standen, andere dagegen umgefallen waren. Auffällig war, daß ein Dach niemals Bestandteil des Gebäudes gewesen war.
Inmitten des Gebäudes war ein Baum zu sehen, sein Äste nahmen viel Raum in dem Gebäude ein und seine Höhe war so beachtlich, daß er das Dach, wäre es vorhanden gewesen, längst durchbrochen hätte.


"Nun, Tzun, wie ich sehe, hat dich deine Vision an diesen besonderen Ort geführt."

Padme trat neben den Padawan und betrachtete den Baum nachdenklich, nach wie vor das Lichtschwert, das Tzun gebaut hatte, in der Hand haltend.

"Das Gelände scheint vor langer Zeit von den Bewohnern aufgegeben worden zu sein."

Padme runzelte die Stirn und blickte zu Tzun.

"An einem fremden Ort. Zu einer fremden Zeit. Und du bist du unbewaffnet."

Der spöttische Unterton in der Stimme war unüberhörbar und nur wenige Sekunden darauf ertönte das charakteristische Geräusch einer zum Leben erwachenden Lichtschwertklinge.

"Nun, die Frage, Padawan, ist, was das für ein Ort ist."

Padme zog die Klinge in einer fließenden Bewegung durch die Luft und hinterließ ein leises Knistern.

"Ist er real? Oder ist er Phantasie?"

Die Wände schienen die Worte zurückzuwerfen. Und für einen Augenblick schienen die Wände verschwunden zu sein wie alles andere an diesem Ort auch.

"Ist es die Vergangenheit? Die Gegenwart? Oder die Zukunft?"

Padmes Stimme erklang in jedem Winkel des Raumes.
Der Baum wurde ein kleiner Schößling, das Gebäude war nur teilweise errichtet, bevor es mit einem Male in voller Pracht dastand und der Baum in der Mitte im Sonnenlicht dastand. Die Blätter flimmerten golden, nur um mit einem Schlag zu vertrocken und abzufallen. Die Wände waren zerbröckelt, der Boden von den Wurzeln uneben geworden. Andere Pflanzen hatten den Raum in Anspruch genommen. Tote Blätter bedeckten den Boden.


"Worauf vertraust du Padawan? Was bietet dir hier Schutz?"

Die letzte Frage hatte definitiv einen provozierenden Unterton.




Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Gärten unweit des Trainingsraumes – Tzun und Padme
 
Lianna, Lola Curich - Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Nevis, Tara, Keeda und Wes

»Am besten, ich versuche es zunächst unter vier Augen mit ihr zu bereden,«

Entgegnete Wes auf das freundliche Angebot Satreks, beim Problem mit Tara zu helfen, aber er war sich beileibe nicht sicher, wie die Togruta darauf reagieren würde. Bestimmt würde sie ihm vorhalten, nicht selbst mit ihm gesprochen zu haben.

In Bezug auf das andere Beförderungsproblem dachte Wes zunächst, ihn träte ein Bantha, als er Sivas Gegenfrage. Die Antwort, die Satrek hören wollte? Ja, seine erste Einschätzung, was das Verhältnis zwischen den beiden anging, war wohl richtig gewesen. So perplex, wie ihn diese Antwort machte, bekam er zudem nur am Rande seiner Aufmerksamkeit mit, dass Nevis an seinem Robenzipfel zog. Wieso sollten sie zum Bantha King fahren, um etwas zu trinken zu kaufen? Es gab jede Menge Kaf in der Cantina. Außerdem hatten sie heute schon die Bantha Kings auf Columex, Gala und Phindar besucht, da konnte man den auf Lianna wohl auslassen? Aber bevor wirklich zu Wes durchdrang, dass da ein kleines Togrutakind auf Antwort wartete, war es auch schon wieder verschwunden.

Was der dunkelhäutige Jedi-Rat sagte, legte nahe, dass er überzeugt davon war, dass die Zabrak im Grund beförderungsreif war – in Bezug auf die Fähigkeiten hatte Siva dem auch zugestimmt. Satrek machte deutlich, dass er nicht gewillt war, seine Schülerin noch länger zu behalten, was er sicherlich nicht tun würde, wenn die Angst vor der Verantwortung das einzige Problem wäre. Was sein weitaus dienstälterer Ratskollege desweiteren sagte, machte Sinn. Diejenigen, die nicht wenigstens ein bisschen Respekt vor der Verantwortung eines Jedi-Ritters hatte, hatten sie schlicht und einfach nicht verstand. Ein bisschen Bammel war normal, und soweit Wes das wusste, war sie bei weitem nicht die erste Padawan, die sich vor einer Beförderung scheute.

»Corellia war hart, für alle, die dabei waren,«

Bestätigte Wes, als wäre dies bei ihm der Fall gewesen.

»Und viele von ihnen haben die eine oder andere seelische Wunde davongetragen. Aber damit bist du ja nicht allein, und Gelegenheit, sich darüber mit anderen auszutauschen, gab es ja reichlich. Gelegenheit, daran zu wachsen, zu erkennen, dass Corellia nicht nur eine Prüfung durch die Macht war, sondern vor allem eine Chance. Das vielleicht schlimmste denkbare Ereignis im Leben eines Jedi, den Fall und die drohende Vernichtung des Ordens, hast du bereits als Padawan erlebt. Verglichen damit ist es kein großes Unglück, plötzlich für einen eigenen Schüler verantwortlich zu sein.«

Der letzte Satz war freilich augenzwinkernd gemeint, und der folgende ebenso.

»Aber sag' mir, Siva, war das nun die ehrliche Antwort oder die, die Satrek hören wollte? Auf jeden Fall gebe ich dir recht, dass geistige Reife und Einstellung weitaus wichtiger für eine Beförderung sind als die Frage, wie viele Machttechniken man beherrscht oder wie gut man sein Lichtschwert schwingen kann. Außerdem gebe ich deinem Meister recht, dass Padawane, die Zweifel an ihrer Eignung haben, bessere Beförderungskandidaten sind als jene, die die Anforderungen ihres neuen Ranges auf die leichte Schulter nehmen. Es ist gut, sich immerzu selbst zu hinterfragen anstatt blind zu werden für die eigenen Schwächen. Aber es ist schlecht, die Herausforderung zu scheuen, die vor einem liegt, und ein Missverständnis, wenn du denkst, die Fähigkeit, einen Padawan auszubilden, wäre Beförderungsvoraussetzung für den Jedi-Ritter. Es ist eine der Voraussetzungen für den Meister

Über die Macht und den ganzen Rest zu philosophieren war der einfache Teil. Dafür brauchte Satrek ihn nicht. In diesem konkreten Fall gab es jedoch ein viel schwerwiegenderes Problem und es schien, als wäre er der einzige, der dieses ansprechen konnte.

»Um eine qualifizierte Meinung abgeben zu können, was nun das beste für dich ist, Siva, ist mir eine gänzlich andere Fragestellung jedoch wesentlich wichtiger. Es ist offensichtlich, dass ihr beide euch nicht besonders gut versteht und ich frage mich, warum das so ist. Wieso zählt nicht jeder von euch auf, was euch am jeweils anderen nicht gefällt? Der Reihe nach – den anderen bitte ausreden lassen und nur den eigenen Eindruck darlegen, ohne dabei zu bewerten, was der andere empfindet. Es geht hier nicht um Schuld- oder Wahrheitsfindung,«

betonte Wes. Das Ganze war total verrückt: er drängte sich als Vermittler zwischen Satrek und seiner Padawan, was sich einfach total falsch anfühlte. Aber er war sich nicht sicher, ob beide nach dem Kodex dachten und handelten, oder ob nicht vielmehr negative Gefühle den Blick auf die Wahrheit verstellten. Konkret, ob Satrek seine Padawan vor allem los haben wollte. Was Siva anging, hatte er überhaupt keine Idee. Bei einem Meister bleiben zu wollen, mit dem man sich nicht verstand, machte doch überhaupt keinen Sinn.

Lianna, Lola Curich - Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Tara, Keeda und Wes
 
~COMNACHRICHT AN MICHAEL AEREN~

Michael,
wir sind nun im Orbit von Chalacta und werden alsbald mit der Suche nach dem Senator anfangen. Solltest du dich nützlich machen und auf eine Mission fliegen, informiere mich darüber. Ich melde mich sobald es Neuigkeiten gibt. S.

~COMNACHRICHT AN MICHAEL AEREN ENDE~
 
.:: Lianna | Lola-Curich | Jedi-Basis | Kantine | mit Elise ::.


Markus holte sich irgendein fleischlastiges Gericht. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass er die Energie brauchen würde, die er seinem Körper damit zuführte. Um was genau es sich dabei handelte, konnte er der Schülerin nicht einmal genau sagen. Stattdessen zuckte er mit den Schultern und aß einfach weiter. Ihm entging nicht, dass Elise immer wieder zu den Jünglingen hinüberspähte, welche neben dem Mittagessen - wohl zum Spaß oder einfach nur, um sich gegenseitig zu beweisen, wie weit sie mit dem Training waren - Levitationsspielchen mit Hilfe der Macht ausübten. Der Corellianer folgte ihrem Blick nicht nur ein Mal und als sie schließlich die entscheidende Frage stellte - "Warum kann ich das noch nicht?" - schmunzelte er, schob sich einen weiteren Bissen in den Mund und wischte sich danach mit der Serviette den Mund ab.

"Ich schätze, weil dich noch niemand darin unterwiesen hat!"

, antwortete er mit einer einfachen Annahme, legte die Serviette weg und die Hände auf den Tisch. Mit einer einfachen Bewegung des Zeige- und Mittelfingers, beschrieb er einen Bogen und wie durch Zauberhand - naja, hier wusste jeder, dass es keine Zauberei sondern einfache Machtnutzung war - rutschte Marks leerer Teller an den Rand des Tisches.

"Und Übung macht den Meister - Irgendwann wirst du es auch können, da bin ich mir sicher!"

Ein sanftes Lächeln umspielte die Lippen des Jedi-Wächters, ehe die kurze Unterhaltung noch einmal unterbrochen wurde und sein Comm-Gerät sich meldete. Hastig griff Markus danach. Kestrel hatte geantwortet und was er zu lesen bekam, war alles andere als gute Neuigkeiten. Dringende Unterstützung war notwendig. Sith schienen der Jedi-Gruppe einen Strich durch die Rechnung gemacht zu haben. Mit so etwas hatte er ehrlich gesagt nicht gerechnet. Es handelte sich nur um Archäologische Arbeiten, soweit er wusste. Artefakte suchen und bergen. Irgend sowas eben, wozu Wächter für Fälle eines Wildtierangriffs zugegen waren. Nun sah die Sache hier allerdings ganz anders aus.
Marks Züge verhärteten sich. Er presste die Kiefer fest aufeinander, sodass kleine Wölbungen an den Seiten seines kantigen Gesichts entstanden. In Gedanken machte er sich bereits eine Liste von Dingen, die er zu organisieren hatte, bevor er abreisen konnte. Nahrung - sicher gab es noch genug Vorräte, die die Basis entbehren konnte - Medizinische Versorgung - Bacta und andere Salben, Verbände, Antibiotika und Schmerzmittel würde er auf der Krankenstation auftreiben können - Waffen und Munition für die Soldaten mussten die Waffenmeister der Basis bereitstellen und letztendlich ein Notzelt... Und er musste sich beeilen! Die Reise selbst würde auch noch kostbare Zeit in Anspruch nehmen. Zeit, die die anderen vielleicht gar nicht hatten.

"Könnt ihr mich nachher zum Archiv führen? Ich brauche noch ein paar Informationen, die mir nicht aus dem Kopf gehen." Die Frage der Anwärterin kam gerade recht, denn sie riss Mark damit aus den Gedanken. Dieser nickte und stand sofort auf, wobei er den Kommunikator wieder an seinen Platz gleiten ließ. Er hatte nicht viel Zeit! Die Archive befanden sich jedoch auf dem Weg und er würde die Schülerin wenigstens dort absetzen können, bevor er sich um die anderen Dinge kümmerte, die nun oberste Priorität hatten.


"Sicher, aber beeil dich, ich muss danach schnell weiter. Jeder hat seine Aufgaben zu erledigen!"

Mit diesen Worten übernahm er wieder einmal die Führung. Er beantwortete keine weiteren Fragen. Elise war nicht seine Padawan. Sie war eine Anwärterin und ein gewisser Grad an Diskretion gehörte zum Job der Jedi dazu. Irgendwann würde sie selbst an seiner Stelle sein und die Anwärter abspeisen, um sich wichtigerem zuzuwenden. Er sah darin nichts verwerfliches. Nachdem er sie bei ihrem Wunschziel abgesetzt hatte, gingen sie wieder getrennte Wege - So glaubte er zumindest...


.:: Lianna | Lola-Curich | Jedi-Basis | Gänge | allein ::.
 
- Lianna - Lola Curich - Wohngebiet - Thalias Wohnung -

Es war schon lange hell, als Noa aufwachte. Sie hatte nicht fest geschlafen und nicht lange und ihr Rücken schmerzte von ihrer unbequemen Lage auf dem Sofa. Kinderstimmen, das Klappern von Geschirr und das laute Stampfen ungeduldiger Schritte hatten sie zwischendurch geweckt, doch sie hatte sich die Decke über den Kopf gezogen und beschlossen, die Augen so lange nicht zu öffnen bis das Chaos um sie herum abgeebbt war. Das war jetzt der Fall. Cloé war mit den Kindern raus gegangen, Jesper zu einer der Behörden von Lola Curich unterwegs, um mit Bürokraten zu diskutieren - er und Cloé mussten offiziell Asyl beantragen, da sie als Flüchtlinge von Coruscant galten - und die einzige, die ausser Noa noch da war, war Thalia. Sie hatte begonnen zu putzen. Noa hatte gehört, wie sie einen Eimer mit Wasser gefüllt hatte. Woanders übernahmen solche Aufgaben gerne Droiden, doch einen solchen konnten sie sich hier nicht leisten. Davon abgesehen war Thalia eine Frau, die ihre Hausarbeit lieber selbst erledigte. So wAusste sie, dass sie ordentlich gemacht war. Es duftete ausserdem nach heissem Kaf, als Noa schließlich aufstand. Sie fühlte sich zu müde, und das nicht nur körperlich, um den Tag zu beginnen, doch sie wusste auch, dass sie nicht vor den Dingen davon laufen konnte, die sie in der letzten Nacht unter einem tiefschwarzen, sternenlosen Himmel entschieden hatte. Sie frühstückte nur einen Happen im Vorbeigehen, ehe sie sich wusch und anzog und Thalia beäugte kritisch die zweite Tasse Kaf, die sie sich einschenkte. Kaf war laut Thalia nur in Maßen gesund und Noa trank ihrer Meinung ohnehin viel zu viel davon.

"Fährst du heute Morgen zur Jedi Basis oder in die Redaktion?"

Fragte sie nach, als Noa dabei war ihre Schuhe anzuziehen.

"Jedi Basis."

Antwortete sie knapp und ihr Blick suchte ihr Komlink. Sie hatte noch eine Nachricht an Cris zu schreiben. Damit war sie ohnehin zu spät. Er wartete sicher bereits darauf, dass sie sich meldete. Es wunderte sie sogar ein bisschen, dass er noch nicht von sich hatte hören lassen. Er musste ahnen, wie schwer die neue Situation für sie war. Noa versuchte, den Gedanken an ihn für eine Sekunde abzuschütteln.

"Ich möchte noch ein paar Eindrücke sammeln und mich dann ans Schreiben setzen."

"Verstehe."

Thalia lächelte schwach.

"Jesper hat uns erzählt, was mit dir und Cris los ist."

Obwohl das zu erwarten gewesen war, antwortete Noa zuerst nicht. Wie sollte jemand wie Thalia, die dazu geboren war, Mutter zu sein, ihre Bedenken verstehen? Sie holte tief und schwer Luft.

"Es ist immer irgendwie schwer, Noa."

Kam Thalia ihr zuvor.

"Glaubst du nicht, ich hätte es manchmal nicht leichter gehabt, alleine?"

Bei einem solchen Angebot, ausführlich über ihre Probleme zu sprechen, fühlte sich Noa stark versucht, alle ihre Sorgen und Ängste mit Thalia zu teilen, möglicherweise, sehr gewiss sogar, hatte Jesper Recht. Das hier war etwas, das sie ganz alleine tun musste. Sie hatte ihr Komlink in einem Kleiderhaufen auf dem Boden ausfindig gemacht. Plötzlich in Eile nahm sie es an sich.

"Ich muss jetzt los."

Sagte sie, griff nach ihrer Tasche und trank den letzten Schluck Kaf. Auf der Straße fühlte sie sich wieder so verloren wie am vergangenen Abend und war fast drauf und dran, doch wieder umzukehren, zwang sich aber es nicht zu tun. Dieses Mal wollte sie nicht feige sein, sagte sie sich. Sie wollte sich einem Problem ganz alleine stellen.

*** Kom-Nachricht an Cris Sheldon​


Hey, es tut mir Leid, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte viel zu organisieren. Können wir uns treffen? Ich bin gerade auf dem Weg zur Jedi-Basis.

Noa​

Sie saß hinter dem Steuer des geliehenen Gleiters und war noch nicht los gefahren. Vielleicht, dachte sie bitter, würde sie auf dem Weg zur Basis in einen Unfall geraten und nie wieder aufstehen. Das wäre Ironie des Schicksals. Sie stellte sich Cris vor, wie er in diesem Moment ihre Nachricht las und wartete darauf, dass jeden Moment seine Antwort erscheinen würde. So viele Dinge würden sich ändern, so viele Träume würden zerplatzen. Sie hatten ihre Zeit zu zweit nur so kurz genießen können. Noa startete den Gleiter. Was sie nicht wusste war, dass Mut und Angst manchmal zu dicht beieinander lagen, um das eine vom anderen zu unterscheiden.

- Lianna - Lola Curich - Gleiter -
 
{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Gärten} mit Padme

Es formte sich eine Umgebung, wo zuvor noch "nichts" war und aus der beruhigenden Leere entstand ein großes Gebäude, aus dem Dunkel schälten sich Wände, Säulen, ein großer Baum heraus. Das alles geschah so plötzlich wie der Übergang vom Wach zum Schlafzustand, einen Moment blickte sich Tzun verwirrt um. Es wirkte alles vollkommen real, so real wie die Welt aus der er kam. Der Baum, der sich bis hoch in die Luft erhob, überstieg sämtliche Schätzungen des Kaminoaners, alles um ihn herum wirkte verfallen und verlassen. Umso mehr gruselte es ihn dann, das er nicht alleine war.

"Meisterin."

War das einzige was er hervor bringen konnte, um seiner Überraschung Ausdruck zu verleihen. Bisher hatte er in seinen Meditationen noch nie "Besuch" erhalten, geschweige denn einen solchen Ort aufgesucht. Er blickte etwas verwirrt zu ihr hinüber. Die erste frage die er sich stellte war verständlicherweise, ist das wirklich seine Meisterin? Oder nur eine Illusion, ein Hirngespinst? Und wenn es ein Hirngespinst war wieso wirkte es so real? Alles an seiner Meisterin war so wie er es kannte, ihr Aussehen, ihr Geruch, ihre Haltung...nur ihre Stimme nicht. Dieser Spöttische Unterton war ihm neu, die schneidenden Worte ließen ihn eher zusammenzucken als das Erwachen der Klinge. Er schwieg beharrlich und dachte darüber nach wie sie sich verhielt, etwas was ziemlich untypisch war. War das vielleicht nicht seine Meisterin sondern nur eine raffinierte Täuschung?
Fragend blinzelte Tzun und blickte sich um, als die Wände einen Moment verschwanden und mit dem Dunkel verschmolzen. Danach begannen die Veränderungen, verschiedene Epochen des Daseins dieses Ortes wurden in Schnellvorlauf abgespielt. Seine Bauphase, ein kleiner Schössling in aller Jugend in Unschuld umgeben von in Bau befindlichen Säulen. Danach der Höhepunkt, das Leben, ein schöner Baum, ein wunderbares Gebäude. Danach, der Tod, Zerfall, Ende des Lebens. Das Gebäude zerfiel, die Blätter starben ab. Der Kreislauf der Existenz, nur es fehlte das wieder auferstehende Leben. Aber Schutz? Was bot ihm hier Schutz vor diesen Illusionen und den Dämonen die ihn hier zu prüfen schienen. Denn seine Meisterin, dem war er sich sicher, steckte nicht dahinter.


"Schutz? Die Defensive ist nicht immer eine Option, vorallem nicht hier. Wer auch immer ihr seid, ich bin euch hier ausgeliefert."

Während er sprach versuchte er genau das zu tun was seine Worte ablehnten, einen Ausweg suchen. Er war sich sicher, ein einfaches "hinter-der-Säule-verkriechen" würde ihm nicht helfen. Er musste den Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen oder einen Weg finden seine Macht zu brechen. Wobei...Macht? Er war hier her durch seine Meditation gekommen, durch ein Absinken in die lebendige Macht, die Macht der er sich als Jedi verschrieben hatte. Heißt das also dieser Ort hier war ein Teil der Macht? Während er mit festem Blick zu seiner "Meisterin" blickte ließ er seinen Geist den Ort erkunden, alles wirkte klarer als in der "echten" Welt. Er hatte damit seine Bestätigung, er befand sich nicht einfach in einer Illusion sondern in einer Machttrance. Und damit, entdeckte er einen Ausweg.

"Aber ich glaube, dem muss nicht immer so sein."

sprach er erneut bevor er mit einem Male die Hand hob, die trockenen Blätter auf dem Boden wurden durch einen gezielten Machtstoß empor geschleudert und warfen sich wie von einem kräftigen Luftstoß getrieben gegen das Abbild seiner Meisterin. Tzun wandte sich ab, hechtete in Richtung einer zerbröckelten Wand. Während er hinter dieser Verschwand streckte er erneut seine Hand aus, sein Geist sorgte für einen weiteren Machtstoß der nun gegen den Boden gerichtet war, an einigen Stellen brach der tote Boden auf und warf einige Dreckklumpen seiner "Meisterin" entgegen, welche dadurch hoffentlich wieder abgelenkt wurde. Tzun versteckte sich hinter der Wand, ging in die Knie um aus dem Blickfeld von ihr zu verschwinden. Er wusste, das dies nicht helfen würde aber es stärkte seinen Mut Deckung hinter sich zu haben. Er war in der schwachen Position, konnte zwar auf die Umgebung Einfluss nehmen aber er konnte auch davon ausgehen das seine Gegnerin nicht nur mit ihrem Lichtschwert die Macht besaß ihn zu töten, ob das ihn wirklich umbringen würde das wollte er nicht ausprobieren wollen, sondern auch ebenfalls die Umgebung als ihr Metier abgesteckt hatte. Er brauchte einen Plan, aber ganz schnell!

{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Gärten} mit Padme
 
Lianna, Lola Curich - Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Tara, Keeda und Wes

Wurde Satrek eigentlich nie müde, immer das gleiche zu sagen? War total schrecklich! Er konnte ihr nichts mehr beibringen. Ba bla bla. Wenn er wenigstens ehrlich gewesen wäre, hätte er gesagt, dass er ihr gar nichts mehr beibringen wollte und dass sie ohnehin die größte Enttäuschung seines Lebens war. Stattdessen machte er doofe Witze und grinste und glaubte, dass sie allen Ernstes darauf herein fiel. Nie, niemals nie hatte sie ihn je als schlechten Meister betrachtet oder an ihm gezweifelt. Aber spätestens seit heute hatte sich das grundlegend geändert. Denn Satrek sagte Dinge, an die er sich selbst nicht hielt. Und er sagte gemeine Dinge. Und er verstand sie nicht. Dass, so war sich die Zabrak inzwischen sicher, tat er auch völlig mit Absicht. Merkte er eigentlich nicht, dass er selbst nur Abwertungen und Gemeinheiten für sie übrig hatte, so wie eigentlich zeit ihrer Ausbildung? Sogar vor Wes hatte er sich gar nicht im Zaum und Siva war es leid, über Satreks Witze zu lachen. Denn jeder Witz ging auf ihre Kosten und wenn hier einer dem anderen mangelnden Respekt vorwerfen konnte, dann sie ihm Sie würde sich verkriechen. Aha. Wenn sie das tat, dann auch er, denn er entzog sich jeglicher Verantwortung und verkroch sich somit auch vor eben jener. Aber wahrscheinlich ging das nicht in seinen kahlen Schädel! Mit einem Mal sprach er davon, dass sie Verantwortung tragen würde, dabei hatte er ihr sonst immer das Gegenteil vorgeworfen. Unfassbar war das. Wirklich ganz und gar unfassbar!

Wes meldete sich schließlich auch wieder zu Wort, sprach von Corellia und einer Chance. Siva hatte in Corellia sicher keine Chance gesehen, denn was sie dort gesehen hatte waren Leid, Tot und Qualen. Und nie zuvor war jemand vor ihren Augen gestorben. Nie zuvor hatte jemand sein Leben gegeben, um ihres zu schützen. Oh ja und nie zuvor hatte sie mit ansehen müssen, wie ein Sith wie Marrac einen Jedi derart quälen konnte. Für einen Schüler verantwortlich zu sein, der vielleicht das gleiche ansehen musste war schrecklich. Der Gedanke daran war schrecklich. Was, wenn sie ihren zukünftigen Schüler auch in einer solchen Lage wissen musste? Aber verstand das jemand? Nein. Erschütternd war es ja für alle gewesen… Ach was. Darum ging es doch auch! Dass sie ja erst Ritterin wurde und dann irgendwann Meisterin und sie ja nur als Meisterin gewisse Voraussetzungen haben musste, machte das Ganze nicht besser. Sollte sie sich dann als Ritterin gemütlich zurücklehnen um sich zu sagen: Ach, noch muss ich ja keine Verantwortung tragen? Oder sollte sie sich am Ausbilden versuchen um sich dann –so wie Satrek!- ihrer Verantwortung entziehen. Dann konnte sie am Ende, wenn der Schüler nicht wurde, wie er sollte ja raus posaunen, dass er nichts mehr lernen wollte oder sie ihm ja nichts mehr beibringen konnte. Weil sie ja nur Ritterin war. Pah!

„Das war meine Antwort. Nicht die von Satrek“, antwortete die Zabrak schließlich auf die Frage des Jedi. Und der kam dann schon mit der nächsten. Wobei er eher mit einer Aufgabe kam und die war wirklich, wirklich lächerlich. Demnach seufzte Siva und ließ mit ihren nächsten Worten klar erkennen, was sie von dieser Idee hielt: „Und was soll das bringen?“ Das würde kaum zeigen, ob sie zur Ritterin taugte, noch würde eine Liste bezwecken, dass Satrek auf einmal von Erkenntnis befallen würde. Eher wurde er zum Sith, als das er begriff, was sie eigentlich wollte. Er hatte ja nichts von dem verstanden, was sie ihm gesagt hatte. Nicht mal zu verstehen versucht!

„Aber gut, wenn das hilfreich sein soll, hier meine ultimative Liste: 1. Satrek macht sich ständig über mich lustig und macht Witze auf meine Kosten, ganz unabhängig davon, ob jemand dabei ist oder nicht. Er wirft mir vor respektlos zu sein, dabei ist er… nein, dabei glaube ich, dass er gar nicht weiß, was Respekt ist, weil ich finde, dass er respektlos mir gegenüber ist. Er nimmt mich überhaupt nicht ernst und achtet nicht auf das was er sagt, wenn andere dabei sind. Genau wie eben. Mit seinem „verkriechen“. Er ist einfach gemein zu mir. Wenn wir alleine sind und wenn wir nicht alleine sind. 2. Er nimmt überhaupt nichts an von dem was ich sage und sieht mich als großes Übel und Enttäuschung und das finde ich total gemein. 3. Er will mir nichts beibringen und räumt mir keine Chane ein, ihm zu zeigen, dass ich vielleicht nicht so enttäuschend bin, wie er denkt. Nee, viel lieber macht er mir Vorwürfe und sagt, ich würde bei anderen die Schuld suchen, dabei hab ich noch nie auch nur einen Schuldzuspruch gemacht.“ Und inzwischen wollte sie diese Chance auch gar nicht mehr haben, ihm etwas zu zeigen. Nein, viel lieber wollte sie auch mal zeigen, dass er sehr wohl schuld an was war! Nämlich daran, dass sie gerade jetzt wieder som so… ja so… ach wütend war ja nicht mal das richtige Wort! Er war schuld an ihrer Verfassung. So!

Sie überlegte kurz, ob sie damit auch alle Punkte getroffen hatte. Seine fiesen Witze, seine Respektlosigkeit… eigentlich war das ja das schlimmste. Was er zu sagen hatte, wusste sie ohnehin schon. Sie wäre respektlos, würde ihn nicht ernst nehmen, sich Verantwortung entziehen, seinen Befehlen zuwider handeln, ihm ständig widersprechen und bla bla bla.

„Ach so und nur für den Fall der Fälle, weil ich ganz genau weiß, dass alle die ein bisschen älter sind das so sehen: nur weil ich sage, dass ich mich komplett unverstanden und unfair behandelt fühle, hat das überhaupt nichts damit zu tun, das ich auch in dieser Hinsicht unreif und naiv bin. Ne. Ich weiß nämlich sehr wohl, dass immer zwei Leute schuld an etwas sind, so wie es eben doppelte Lichtschwerter gibt. Aber es ist Fakt, dass Satrek, wenn ich ihm was sage, nur wieder sagt, was ich falsch mache und so drehen wir uns so oder so nur im Kreis. Er hat mich weg geschickt, damit ich nachdenke und ihm antworte und wenn ich sage, was ich will –nämlich eine Jedi werden- dann glaubt er das nicht. Was demnach Punk 4 wäre: Er glaubt mir nichts oder aber 5. er hört mir nicht richtig zu.“ Wobei es auch sein konnte, dass er sie nicht leiden mochte. Vielleicht war er ja frauenfeindlich... Und wehe, Wes argumentierte jetzt, dass Satrek sei ja befördern wolle, damit sie zur Jedi wurde. Ach man, wie sie das hier schon jetzt hasste! Das war so sinnlos! So sinnlos wie der Versuch eine Badewanne leer zu trinken. Eine Wette, die sie schon vor 4 Jahren gnadenlos verloren hatte…

Lianna, Lola Curich - Ratssaal - Kindermeute, Jarimoch (NPCs), Siva, Satrek, Tara, Keeda und Wes
 
[Lianna, Lianna City, Gleiter]- Cris, Lorraine

Die gesamte Fahrt zum Raumhafen über sprach Lorraine kein Wort sondern starrte lediglich trotzig aus dem Beifahrerfenster und Cris versuchte gar nicht erst, seine plötzlich so widerspenstige Tochter in ein Gespräch auch nur um Belanglosigkeiten zu verwickeln. Ebenfalls stumm blieb das in seiner Uniformjacke verstaute Comlink, sodass die Laune des ehemaligen Sturmtrupplers am Tiefpunkt angelangt war, als er den Gleiter schließlich vor der Landebucht der Empress in eine Parkposition manövrierte. Lorraine ignorierte ihn und auch Noa schien von ihrem Versprechen, sich so schnell wie möglich bei ihm zu melden, Abstand genommen zu haben. Zumindest der zweite Verdacht war nicht ganz fair – was wusste er schon von den Dingen, die Noa in diesem Moment zu bewältigen hatte? Über die sie nachdenken musste, nachdem sie erst beschlossen hatten, es noch einmal miteinander zu versuchen, und er ihr dann eröffnet hatte, dass er nicht mehr alleine war?

Bevor er auch nur die Tür des Gleiters öffnen konnte, war Lorraine bereits auf halbem Weg zur Gangway der Yacht, keinerlei Anstalten machend, auf ihn zu warten.


„Lorraine, warte doch…!“


Auch sein Rufen half nichts. Gerade hatte er nach der Schachtel mit dem Marzipan gegriffen, da war das junge Mädchen bereits im Inneren des Raumschiffes verschwunden. Entmutigt ließ Cris seine Schultern sinken und folgte ihr in bedeutend langsamerem Tempo, im vollen Bewusstsein, dass er an ihrer Kabine angelangt wohl nur eine verschlossene Tür vorfinden würde.

Diese Vermutung erwies sich als korrekt – Lorraine hatte ihre Kabine von Innen verriegelt und reagierte weder auf sein Klopfen, noch auf seine wiederholten Bitten, ihm die Tür zu öffnen. Als er schließlich seine Niederlage eingestand, ließ er die Marzipanschachtel vor ihrer Tür liegen und schleppte sich fast in Richtung seiner eigenen Unterkunft an Bord – darauf, alleine in seine neue Wohnung zurückzukehren, war er wenig erpicht – ohne davor im Schiff noch für ein etwaiges Gespräch mit Selby zu suchen. Für den Moment war ihm nicht einmal nach den Ratschlägen des Piloten – die einzige Sache, die seine Laune noch hätte bessern können, wäre eine Nachricht von Noa gewesen. Doch auch diese kam nicht.

So fand Cris sich schließlich sehr früh in seinem Bett wieder, ohne dass sein Körper auch nur ansatzweise das Bedürfnis hatte, bereits zu schlafen, aber ebenso ohne dass sein Gesit die Motivation hatte, irgendetwas anderes zu tun. Das Resultat war eine Nacht, in der er sich unruhig hin und her wälzte, ab und an vor sich hin dämmerte, sich in der Bettdecke verhedderte und einmal panisch hochschreckte, für einen Moment vollkommen orientierungslos, weil er das Gefühl hatte, ersticken zu müssen. Als das Chrono ihm schließlich eine Uhrzeit anzeigte, die sich den Morgenstunden annäherte, fühlte er sich wie gerädert und bedeutend schlechter als am Vorabend, doch verspürte zeitgleich den Drang, das Bett so schnell wie möglich wieder zu verlassen.

Den leichten Kopfschmerz, den er verspürte, vermochte auch der kurze Aufenthalt in der Nasszelle nicht zu vertreiben, und seine Glieder schmerzten, als er sich routiniert wieder in seine Uniform zwängte. Alleine der Gedanke an ein morgendliches Frühstück verursachte in ihm Übelkeit und so entschied er sich dazu, sich aus der Lounge lediglich einen Kaf zu besorgen und vorher bei Lorraine vorbeizuschauen. Als er nach seinem Comlink griff und feststellte, dass immer noch keine Nachricht angekommen war, war der Stich der Enttäuschung nicht mehr so schlimm wie am vergangenen Tag. Vielleicht würde auch einfach gar keine Nachricht mehr kommen… vielleicht war Noa schon auf dem Rückweg nach Coruscant, um von ihm und seiner plötzlich existierenden Tochter wegzukommen. Mühsam schluckte Cris den bitteren Geschmack hinunter, der bei diesem Gedanken in seinem Mund auftauchte.

An Lorraines Tür angekommen erkannte er sofort, dass sich auch hier nichts geändert hatte. Die Schachtel lag nach wie vor unbeachtet am Boden und auch, als er zaghaft anklopfte, rührte sich auf der anderen Seite nichts.


„Möchtest du nicht aufmachen?“, fragte er schließlich durch das Türmaterial hindurch und konnte sich einen frustrierten Seufzer nicht verkneifen.

„Lorraine, das ist doch albern!“


„Geh weg!“, kam dann doch noch eine gedämpfte Antwort, die Cris dazu veranlasste, sich mit hängendem Kopf zurückzuziehen.

Die Lounge war verlassen und Cris mit dem Geräusch der Kafmaschine alleine, als er sich einen Becher des magischen Gesöffs zubereiten ließ, ohne dass er sich einer Illusion dahingehend hingab, dass dieses seine Laune nachhaltig verbessern würde. Es war jetzt wohl an der Zeit, in das Archiv des Ordens zurückzukehren und seine Recherche abzuschließen, um dann… ja, was dann eigentlich? In einer idealen Welt würde er Lorraine dann ihre neue Wohnung zeigen, sie ihr Noa vorstellen. Die beiden würden sich prächtig vertragen und sie würden ein paar schöne Tage miteinander verbringen, an deren Ende Noa endgültig entscheiden würde, es mit ihm weiter zu versuchen, und Lorraine nicht mehr so traurig darüber sein würde, dass Selby ohne sie nach Coruscant zurückkehrte. In der realen Welt allerdings redete Lorraine nicht mehr mit ihm, Noa meldete sich nicht und Cris hatte keine Ahnung, was er dagegen tun sollte. Sollte er Noa von sich aus seine Nachricht schreiben? Aber was, wenn sie sich dann zu eingeengt vorkam – von ihm unter Druck gesetzt, obwohl sie noch nicht fertig mit ihren Gedanken war? Nein… ihm blieb im Grunde nur die Option, zu warten. Zu warten, bis Lorraine wieder mit ihm sprach. Und bis Noa sich bei ihm meldete. Keine sonderlich rosige Aussicht.

Mit nicht nur einem, sondern sogar zwei Bechern Kaf intus begab Cris sich schließlich zum Gleiter – vor der Empress bemerkte er, dass die Sonne bereits aufgegangen war – und hoffte, dass er nicht ganz so groggy aussah, wie er sich fühlte. Die Kopfschmerzen waren nicht weggegangen, sondern hatten sich eher verschlimmert. Und außerdem war da etwas… eine Art düstere Vorahnung, die ihm ein mulmiges Gefühl bescherte, als er den Gleiter schließlich startete.

Es war in den Korridoren der Jedi-Basis, auf dem Weg zum Archiv, als sein Comlink plötzlich doch den Eingang einer Nachricht vermeldete und Cris dazu veranlasste, es mit leicht zitternder Hand aus seiner Tasche hervorholte.

Das Lesen der Nachricht ließ sein Herz endgültig in seine Hose rutschen. Keine Zuneigungsbekundung, kein „Ich vermisse dich“, nicht einmal eine Höflichkeitsfloskel – nur die erschreckend sachliche Bitte um ein Treffen. Kurz hatte Cris das Gefühl, sich übergeben zu müssen, bevor er schließlich – in einem langwierigen Prozess, da er sich andauernd vertippte – eine Antwort formulierte.


***Kom-Nachricht an Noa Chanelle Cortina

Ich bin bereits in der Basis. Warte in der Lobby auf dich.

Cris
Auch er verzichtete auf all die Zusätze, die sein Herz nur zu gerne hinzufügte, und unterwarf sich für den Moment dem Diktat seines nüchternen Verstandes, der ihn angesichts ihrer Nachricht darauf einstellte, mit dem schlimmsten zu rechnen.

Als er sich im Gang umdrehte und sich in Richtung der Lobby der Basis orientierte, hatte er ein wenig das Gefühl, als ginge er zu seiner eigenen Hinrichtung.


[Lianna, Lola Curich, Jedi-Basis, Gang Richtung Lobby]- Cris
 
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