Nal Hutta, Nar Shaddaa (Y'Toub-System)

[Kellerraum, irgendwo auf Nar Shaddaa] - Matthew, Pike, Jezann

Seltsam. Sehr seltsam, dass Jezann diese Roben auch merkwürdig bekannt vorkamen. Matthew hatte diese Roben auch schon einmal gesehen. Sollte es sein, dass... Oh, Dakato, wo steckst du nur? Ich könnte deine Hilfe gebrauchen...
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als er glaubte angesprochen zu werden. Er nahm seinen gesprochenen NAmen wahr, als würde er ihn in einem lauten, überfullten Raum aufschnappen.

"Denkst du ich habe Freude daran Leute umzubringen? Ich möchte das genauso wenig machen wie du. Aber was solls? Solange wir positiv denken, klappt's schon, alter Freund! Ich denke i..."

Es klingelte in seinen Ohren und sein Schädel dröhnte schrecklich. Der Aqualish stand herrisch vor ihm und blickte auf Matthew hinab. Sein gesicht war eine einzige, schreckliche Fratze.

"Hattest du gedacht, dass ich nicht merken würde was hier läuft?",

Er machte zwei Schritte auf Jezann zu und sah die drei Freunde vorwurfsvoll an,

"Ihr... Ihr werdet... Ihr könnt nicht entkommen! Wenn ihr euch weigert, meine herzliche Bitte zu erfüllen, werdet ihr den Rüben von unten beim Wachsen zusehen!"

Dugaan war sichtlich unsicher. Anscheinend verwirrte ihn die Standhaftigkeit seiner Opfer. Das war ihm, wie Matthew dachte, noch nie passiert.
Er begann in seinen Gürteltaschen zu kramen...

"Den werd ichs zeigen! Ich hab' noch ein paar Tricks auf Lager..."


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[Kellerraum, irgendwo auf Nar Shaddaa] - Matthew, Pike, Jezann


"Mann, du phantasierst ja..."

Nur mühsam konnte er sich ein Lächeln abringen und schlug Matt sachte auf die Schulter.

"Hier. Halt still... die Spritze wird dir gut tun."

Pike nahm den Injektor aus dem Medkit und setzte ihn Matt an den Hals. Dann gab er ihm den Rest des kleinen Kästchens.

"Versorg den Rest der Wunden. Und dann essen wir was..."

Die Fürsorglichkeit seiner Entführer war schon recht seltsam. Scheinbar ging sie auch nur so weit, daß sie ihren dämlichen Auftrag ausführen konnten. Die paar Medkits gegen den Wahnsinn, der ihnen heute widerfuhr, waren eine Farce. Sie hätten einen Medidroiden in einer Klinik gebraucht.
Er nahm sich ein Blastergewehr aus einer der Kisten und überprüfte es auf seine Funktionalität.


"Ich geh mich mal hier umsehen. Bis gleich."


Er lud die Waffe durch und war erstaunt, das es sich hierbei tatsächlich um eine neuwertige Anschaffung hielt, so ein Ding, wie die Militärs des Imperiums es nutzten. Die Türe war offen, und die Jungs von Schabe hatten sich verzogen, niemand war mehr zu sehen. In einer Art Treppenhaus brannte nur schwaches Licht, und es war totenstill. Ein rotes Lauflicht am Boden verriet ihm seine Position: Fünftes Kellergeschoss.


"Hier. Nehmen Sie etwas davon, Mr. Sander. Sie sehen im Mindesten so furchtbar aus, wie ich mich fühle."


Jezann lächelte schwach, setzte sich zu Matthew, besah sich sein eigenes vernarbtes Gesicht in einer spiegelnden Glasscherbe. Kurz blickte er auf, seinem alten Freund Pike nach, der mit einer der Waffen im Treppenhaus verschwand, widmete dann jedoch seine Aufmerksamkeit seinen Wunden.


"Wie ich schon einmal warnte: das sind Gestalten, mit denen man sich niemals einlassen sollte. Ich Narr habe tatsächlich geglaubt, mich mit denen arrangieren zu können... "


Er seufzte, puhlte dabei an einem frisch verklebten Schnitt herum, sich in der Scherbe musternd.


"Schrecklich. All die Toten auf der Brücke- das wird Konsequenzen haben. Jemand muss dafür zur Verantwortung gezogen werden. Die Messer sind gewetzt, es werden Köpfe rollen. Ich befürchte das Schlimmste!"

Er warf die Scherbe fort, nahm sich eins der Vorratspacks und öffnete eine der gut riechenden Boxen.


"Wenn ich schon mit starken Schmerzen und pfeifenden Ohren einen Überfall begehen soll, will es wenigstens mit vollem Magen tun. Wie großzügig von unseren Gastgebern... vielleicht wollen sie uns auch einfach nur vergiften!"


Sprachs und langte zu. Mit abschätzigem Blick aber auch Resignation nahm er einige Bisse. Auch Pike, der von seinem kurzen Ausflug zurückkam, gesellte sich hinzu und nahm sich etwas. Hungrig schlang er die Köstlichkeiten des durchaus vortrefflichen Mals herunter und sprach während des Essens:


"Alles ruhig da oben- wie ausgestorben. Ein schlecht gesichertes Park-Kubus am Rande der Stadt. Vermute, noch in Dugaans Territorium. Vielleicht Vergnügungsviertel, bin mir nicht sicher. Wir sollten es uns kurz ansehen und uns dann ein paar Stunden hinlegen. Irgendwelche Ideen, wie wir dann weitermachen?"


Jezann fügte augenblicklich hinzu:

"Nein. Ausserdem: Ich bin nicht gut in sowas. Nie gewesen. Ihr beide könnt das wohl besser. Ich werde mich also im Hintergrund halten müssen. Und ihr müsst auf mich aufpassen. Danach sehen wir weiter. "


Schmatzend fuhr ihm Pike ins Wort:

"Wir müssen vorallem eins: Joonie da raushaun! Alles andere is Dreck!"

Beschwichtigend hob Jezann die Hände.

"Natürlich, mein Freund, natürlich! Aber ich fürchte, du stellst dir das zu einfach vor. Zuerst einmal müssen wir herausfinden, wo genau sie ist. Das bedeutet, wir müssen irgendwie in die Höhle des Rancors... "


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[Kellerraum, irgendwo auf Nar Shaddaa] - Matthew, Pike, Jezann

Er rang sich ein erdrückendes Lächeln ab und nahm eine der gar nicht übel aussehenden Boxen aus der Kiste. Was sollte das? Das war zu einfach...
Er hasste Spritzen. Pike, was sollte das denn? Aussprechen konnte er es nicht mehr, schon hatte er das widerliche Ding in seinem Hals stecken.
Er blickte seinem Freund Pike noch hinterher als er mit einer dieser Waffen losmarschierte und im Dunkeln verschwand.

"Davon bin ich überzeugt, Mister Maeskulaj. Nur traue ich weder diesen Getalten noch den Verpflegungsboxen."

Matthew beäugte die Box skeptisch. An diesen Vorratsboxen war wirklich nichts Außergewöhnliches zu erkennen. Doch wieso sollte Dugaan seine Opfer so umsorgen?

"Was ist an diesen Schießbudenfiguren denn so toll? Wenn doch nur mein Bru..."

Er stockte als sein Gegenüber in das wohlriechende Gericht biss und es hinunterschlang als hätte er tagelang nichts mehr gegessen.

"Ich für meinen Teil werde diesen Abfall nicht essen."

Er kramte in seiner großen Gürteltasche und zog ein Päckchen heraus, mit Folie überdeckt.

Mutters *Gihaal. Riecht zwar scheußlich aber schmeckt wie nichts zweites!"
*(Besteht aus getrocknetem Fischmehl. Diese Spezialität lässt sich über Jahre ohne zusätzliche Kühlung aufbewahren und beinhaltet viele Fette und Proteine. Perfekt für die Anforderungen einer Feldverpflegung geeignet, ist Gihaal jedoch nichts für den Fremden, dem auf Grund des penetranten Geschmacks und dem fürchterlichen Geruch schnell der Appetit vergehen kann.)

Matthew hatte das verzogene Gesicht Jezanns schon erahnen können. Gihaal riechte wirklich unappetitlich, doch wenn er einmal probiert hätte, würde er es lieben.

"Probieren sie, Mister Maeskulaj, sie werden es lieben. Nichts geht über mandalorianisches Gihaal."

Er grinste Jezann freundlich an und hielt ihm ein Stück der Speise entgegen.
Das selbe sagte und tat er, als Pike von seinem kleinen Spaziergang zurückkam. Er war gespannt wie ein kleines Kind, wie seinen Freunden Mutters Spiese wohl schmecken würde.

"Ich wüsste auch nicht wie wir vorgehen. Aber ich hab' noch 'ne Stange Dynamit in meinem Schiff?"



[Kellerraum, irgendwo auf Nar Shaddaa] - Matthew, Pike, Jezann
 
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[Nar Shaddaa - Block 2077 - In einer zwilichtigen Spelunke] - Nyx, Syler

Angespannt wartete er auf eine Antwort. Sie schwieg behaarlich, doch das angedeutete Verziehen ihrer Mundwinkel, fast schon als Lächeln zu bezeichnen, zeigte ihm, dass sie sehr wohl verstanden hatte. Ganz offensichtlich genoß sie es diese Situation auszunutzen, doch langsam überzog sie die Zeit, die er ihr innerlich gegeben hatte. Bitte sag etwas, irgendetwas. Er stand unter Zeitdruck und wenn sie nicht bald zur Sache kam, musste er sie dazu drängen pder sich mit dem Gedanken abfinden hier nichts mehr erreichen zu können.

Gerade als sie anfing zu sprechen lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Er spürte wie sich mehrere Augen auf ihn richteten und deren Blicke sich in seinen Rücken bohrten. Jemand beobachtete ihn. Alte Reflexe vergingen nicht, auch nicht wenn man seit fast zwei Tagen kein Auge zugetan hatte und von seinen einstigen Arbeitgebern gejagt wurde. Statt herumzufahren drehte er den Kopf nur leicht in Richtung der Personen von denen er glaubte beobachtet zu werden und betrachtete sie aus den Augenwinkeln, sodass sie sein Gesicht nicht direkt sehen konnten. Der Barkeeper sprech gerade mit zwei Uniformträgern und deutete dabei in seine Richtung. Die beiden gehörten zu den Sicherheitskräften.

Nyx redete ununterbrochen weiter, doch ihre Worte verschwammen mit allen Hintergrundgeräuschen zu einem einzigen Rauschen in seinen Ohren. Dieses Miststück musste ihn verraten haben. Seine Hände begannen unter dem Tisch zu zittern und seine Gedanken zu rasen. Er musste sich konzentrieren. Welche Optionen hatte er? Er könnte die beiden einfach erschiesen, doch dann würde man die Suche nach ihm bestimmt nur verstärken, da er als noch größeres Sicherheitsrisiko eingestuft würde. Außerdem konnte er nicht wissen, ob die anderen Personen in der Bar nicht ebenfalls bewaffnet waren, was in einer solchen Spelunke nicht verwunderlich wäre. Könnte er sie vielleicht überwältigen? Er war garantiert besser ausgebildet als diese beiden mehr oder weniger als Straßenpolizisten zu bezeichnenden Gestalten, aber er war angeschlagen, litt unter Schlafmangel, kurz, seine Verfassung war nicht optimal um sich hier eine Prügelei zu liefern. Und was würde er dann mit Nyx tun? Eine perfekte Entscheidung würde es in dieser Situation wohl nicht geben. Ein weiteres Blick in Richtung der beiden zeigte ihm, dass sie bereits die Hände an ihre Halfter gelegt hatten. Egal was er tun würde, es musste jetzt geschehen.

Alle seine Gedanken fokusierten sich, sein Blick wurde klar und seine Hände wurden ruhig. Er sprang auf während er ohne weiter zu zögern zu seinem Blaster griff und ihn auf den Kopf einer der Männer am Nachbartisch richtete. Er registrierte wie manche Gäste in der Bar in wilde Panik verfielen und unter die Tische flüchteten, andere hingegen völlig ruhig blieben, als wäre solch ein Zwischenfall lediglich ein Ärgernis oder eine alltägliche Begebenheit. Mit festem Schritt ging er auf den Mann, der mitten in seinem Satz erstarrt war, zu und legte einen Arm um seinen Hals, drückte ihm die Pistole an die Schläfe und ihn in Richtung Ausgang. Die beiden Polizisten hatten inzwischen ihre eigenen Blaster gezogen und richteten sie auf ihn und die Geisel. Wie oft hatte er schon an ihrer Stelle gestanden, mit gezückter Waffe und bereit abzudrücken, falls der Kidnapper eine falsche Bewegung machte. Wäre er nicht in einer so prekären Situation hätte er es vielleicht sogar als aufregend empfunden solch einen Moment einmal von der anderen Seite des Gewehrlaufs zu erleben, doch dies war nicht der Fall.

Langsam, um nicht in die Schussbahn der beiden Bewaffneten zu kommen, schob er seine Geisel weiter auf den Ausgang zu. Niemand im Raum sprach ein Wort, bis er die Stille brach und sich dabei selbst über die Härte seiner Stimme wunderte.


"Machen sie sich keine Illusionen, dass es mir etwas ausmacht diesen Mann oder irgendjemand sonst in diesem Raum zu töten. Lassen sie micht vorbei oder er stirbt."

Der Mann begann zu zittern und wollte den Mund öffnen, wahrscheinlich um ihn anzuflehen ihn gehen zu lassen. Er unterband den Versuch im Kern und drückte den Lauf noch etwas fester an dessen Schläfe, woraufhin er schwieg. Die beiden Polizisten versperrten den Ausgang, doch er lies sich nicht beirren und kam weiter auf sie zu. Als sie spürten, dass er nicht stehen bleiben würde, wichen sie mit jedem seiner Schritte weiter zurück, hielten die Waffen aber weiterhin auf ihn gerichtet. An die Wand gepresst schob er sich Zentimeter um Zentimeter auf den Ausgang zu, bis er ihn erreicht hatte.

Er stieß seine Geisel mit voller Wucht in Richtung der beiden Polizisten, sodass sie weiterhin in der Schussbahn zwischen ihm und den beiden Blastern blieb. Als der Mann wieder ins Gleichgewicht kam und die Sicherheitskräfte sich an ihm vorbeigedrängt hatten, war er längst verschwunden. Er hatte keine Zeit verloren, war sofort in die nächste Gasse eingebogen und rannte, als würde er von einem wütenden Rankor verfolgt. Er wusste schon nach wenigen Augenblicken nicht mehr wo er sich befand. Die Passanten denen er begegnete sprangen ihm aus dem Weg und manche schrien. Ohne anzuhalten steckte er die Waffe weg, als er realisierte, dass die Leute ihm wohl deswegen Platz machten, dafür aber später eine genaue Beschreibung von ihm geben konnten. Einen gehezten Mann mit einer Pistole in der Hand vergaß man nicht so schnell.

Sein Zeitgefühl war ihm abhanden gekommen, von seiner Orientierung ganz zu schweigen, doch er rannte weiter, immer weiter, bis er an einen kleinen Privathangar kam. Dort verluden ein Paar Gestalten gerade mehrere Container in einen kleinen Frachter. In weiter Ferne konnte er schon die Sirenen vernehmen. Die Verlader hatten ihn noch nicht bemerkt und er sah seine Chance. Jetzt oder nie. Er wartete bis sie aus dem Schiff kamen und eine weitere Fuhre holen gingen, dann sprintete er los. Sein Atem ging schwer und die Geräusche seiner eigenen Schritte auf dem harten Boden hallten wie Explosionen in seinen Ohren wieder, doch die Arbeiter schienen dies nicht zu registrieren. Er hechtete ins innere des Schiffes, blickte sich gehezt um und entschied sich für ein passendes Versteck. Es war nur eine kleinere Ansammlung der verladenen Container, doch etwas besseres würde er nicht finden, bis die die Männer die nächste Fuhren brachten.

Die Sirenengeräusche draußen wurden leiser, entfernten sich, und er beruhigte sich etwas. Solange die Männer, die den Frachter beluden, ihn nicht fanden, würde hier niemand nach ihm suchen. Da er nicht wusste wohin das Schiff unterwegs war, stellte er sich auf einen längeren Aufenthalt ein und machte es sich so gemütlich, wie es in dieser Situation eben möglich war. Er musste darauf keine Aufmerksamkeit zu erregen und hoffen, dass die Fracht dieses Schiffes für einen anderen Planeten und nicht einen Geschäftsmann auf Nar Shaddaa bestimmt war. Welcher Planat war eigentlich egal, hauptsache weg aus dieser Hölle.

Es fiel ihm schwer die Augen offen zu halten und immer wieder nickte er ein. Ein Metallcontainer und harter Boden konnten wirklich bequem sein, wenn dem die richtigen Bedingungen zugrunde lagen, wie beispielsweise exzessiver Schlafmangel oder Flucht vor der Polizei. Zu seinem Glück wurde er während seiner kurzen Eskapaden ins Reich der Träume nicht entdeckt.

Irgendwann hörte er wie draußen jemand etwas brüllte und sich kurz darauf die Schiffluke schloß. Das Geräusch der anspringenden Motoren beruhigte ihn mehr als in Worte zu fassen war. Als sie abhoben und immer höher stiegen hoffte er noch, als dann endlich ein Ruck durch das Schiff ging und sie offensichtlich in den Hyperraum gesprungen waren, machte sich vollkommene Erleichterung in ihm Platz. Die Erschöpfung war jedoch inzwischen einfach zu viel, übermannte ihn und lies ihn, so froh und erschöpft wie noch nie zuvor in seinem Leben, in einen Zustand zwischen Schlaf und Wachsein gleiten.


[Hyperraum nach Weltraum (Outer Rim) - Frachter - Lagerraum] - Syler
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - kleines Droiden und Zubehörcenter => HK58 + Ladenbesitzer


Der Laden war in der letzten Zeit schlecht besucht. Viele Gangs machten dem Ladenbesitzer das Leben schwer und stahlen regelmäßig Zubehörteile.
Der Laden stand voll mit allerlei Zubehörteilen und Droiden. Vorallem Astromechs und Protokolldroiden. In dem kleinen Schaufenster standen die neusten Versionen der Astromechtechnologie.

In einer der dunkleren Ecken des Geschäfts stand Hk58. Ein Sicherungsbolzen sorgte dafür das die Funktionen des Droiden eingeschränkt wurden und er seine Kommunikationsfunktion nicht nutzen konnte um mögliche Kunden abzuschrecken durch unangebrachte, auf Eigenleben hindeutende Kommentare. Ab und an schaltete er den visuellen Scan ein, wobei seine Augen gelb zu leuchten begannen und er den Kopf unter leisem metallischen Surren hin und her drehte. Auf seinem Display wurden vorallem Raumtemperatur, Uhrzeit und Lichtverhältnisse ausgeworfen und diagnostiziert.


Nar Shaddaa - Zentrum - kleines Droiden und Zubehörcenter => HK58 + Ladenbesitzer
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - kleines Droiden und Zubehörcenter => Jace + HK58 + Ladenbesitzer

Die Melodie die seinen Kopfhörern entsprang mitsummend, bewegte Jace sich ohne Eile an den verschiedenen Läden vorbei. Im Hinterkopf hatte er zwar noch den eigentlichen Grund für diesen Spaziergang, doch war die Gefahr zeitlich gesehen noch ein kleines Stück entfernt und er war sicher in den nächsten Stunden ein angemeßenes Sicherheitssystem aufzutreiben. Im Kopf ging er seine verschiedenen Möglichkeiten durch. Einzelteile kaufen und selber etwas zusammenschrauben wäre in diesem Zeitraum unschaffbar, würde aber am meißten Spaß machen. Sprengsätze waren ausser Frage, ausser er hätte bis dahin endlich einen Weg gefunden sich und den Inhalt seiner kleinen Wohnung feuerfest zu machen. Mit einem ohne darüber nachzudenken gesungenen Liedauschnitt ("It´s Showtime! Mh-hm-mh...") blieb Jace vor einem kleinen Droiden- & Zubehörladen stehen. Stehenbleiben war auf dieser Straße jedoch unklug, woran er prompt erinnert wurde, als er von einem passierenden Zabrak angerempelt wurde. Jace wusste es besser als sich über soetwas aufzuregen und betrat den Laden um weiteren Ärger dieser Art zu verhindern.

Kaum eingetreten kam auch schon der Besitzer, ein Neimodianer mit einem quasi freundlichen Lächeln auf ihn zu, um auf ihn einzureden.

"Willkommen, willkommen, was darfs sein? Ein Protokolldroide? Ein Allzweck-Astromech? Schauen Sie sich um, ich habe die größte Auswahl und Sie werden sicher nicht enttäuscht sein!"
"Größte nun nicht, sieht nach ner Menge Altmetall aus, aber mal sehen."
Antwortete er gedankenlos, den verstimmten Gesichtsausdruck des Verkäufers übersehend. Mit einem Tap an der Seite der Gläser aktivierte er die Helligkeitsanpassung, die sich nach einigen Sekunden auch mit einem kurzen Knistern einschaltete und auch die Inhalte der eher dunklen Ecken des Ladens sichtbar machte. Die meißten der Droiden schienen genau das zu sein, was der Neimodianer angepriesen hatte, der im übrigen auch wieder damit angefangen hatte auf Jace einzureden, was dieser jedoch durch die Erhöhung der Lautstärke des Kopfhörerteils seiner Brille auszublenden wusste. Nun würde es doch zulange dauern einen Protokolldroiden oder Astromech mit Waffen auszurüsten, geschweige denn auch noch die passende Software irgendwo aufzutreiben. Jace befand sich schon in der Bewegung den Laden wieder zu verlassen, als sein Blick auf den HK-Droiden in der Ecke fiel. Das Modell schien seinem geübten Blick zu gepanzert für simple Protokollarbeit und er schritt an den anderen Droiden vorbei und blieb vor diesem stehen.
"Was ist das für ein Modell?"
Fragte er halb zum Verkäufer umgedreht, mit einem Daumen auf HK-58 deutend. Der Neimodianer kam sofort herangelaufen und begann wieder auf ihn einzureden, wobei Jace kein Wort verstand, da er vergessen hatte die Lautstärke wieder herunterzustellen. Mit einem kurzen Tap brachte er das wieder in Ordnung und unterbrach den Verkäufer, der schon schwer damit beschäftigt war ihm den Preis von 10,000 Credits schmackhaft zu machen.
"Nochmal von vorn, ich ab sie da grad nicht verstanden. Und langsamer wär gut, schwallen sie mich nicht so zu."
"Sicher, sicher. Das ist ein HK, Serie 58, ausgezeichnete Kampfmaschine, beherrscht dazu noch über zweihundert Sprachen, sowie Benimm- & Etikette. Hinzu ko.."
"Was für Waffensysteme besitzt er?"
"Derzeit keine, aber ich habe hier sehr preiswer.."
"Aber die dazugehörige Software ist vollständig drauf? Für Marks? Wie sieht es mit allgemeinen Blastern aus? Schweren Waffen? Nahkampfwaffen?"
"Alles überhaupt kein Problem, werter Herr! Letzteres vielleicht, aber was Feuergefechte angeht ist die Software superb! Wirklich unübetroffen, ich überlasse ihnen so ein Stück natürlich nur ungern, aber es scheint wenig Bedarf zu geb...""
"Wieviel?"
"10,000 Credits für einen Kenner wie sie."
Bei den letzten Worten des Verkäufers hob Jace verblüfft eine Braue, ehe er mit einem Grinsen meinte:
"So was können sie doch von den paar Fragen die ich gestellt habe nicht beurteilen, schleimen sie nicht so rum. Ich gebe ihnen 6307."
"Was? Warum sieben?"
Brabbelte der Neimodianer verwirrt und aus dem Konzept gebracht.
"Nun stellen sie keine blöden Fragen. 6704 und ich behalte ihren Laden in Erinnerung wenn ich Teile brauche, was, wenn ich mit dem HK hier fertig bin, nicht mehr lange dauern kann."
"Nun, ehm.."
"Ja oder Nein, stammeln sie nicht so rum."
"Eh, gut, einverstanden."
Sofort machte sich Jace daran den Handel mit dem Verkäufer, der über den Verkauf des Droiden froh genug schien die Art seines Kunden zu übersehen, abzuschliessen und dem noch durch den Sicherungsbolzen ungefährlichen HK-58 umzuschalten das dieser ihn als seinen Besitzer ansah. Nach wenigen Handgriffen war dieser Eingriff auch schon vorbei und Jace wollte gerade damit beginnen den Sicherungsbolzen zu entfernen, als der Verkäufer ihn nocheinmal ansprach.
"Sie würden mir einen Gefallen tun, wenn sie den Bolzen erst ausserhalb meines Geschäftes zu entfernen. Dieser Droide hat seine gewissen Eigenheiten.. Er ist aber voll funktionstüchtig, ich gebe ihnen mein Wort darauf."
"Ihr Wort ist mir ja nun wirklich nichts wert.. egal, komm HK."
Mit dem Droiden im Schlepptau verließ Jace den Laden, um auf der Straße seiner neuen Sicherheitsanlage gekonnt den Sicherheitsbolzen zu entfernen, was HK wieder voll funktionsfähig werden liess.

Nar Shaddaa - Zentrum - Fußgängerzone => Jace + HK58 + Personen aller Arten
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - Fußgängerzone => Jace + HK58 + Personen aller Arten


HK bekam das meiste des Gesprächs nicht mit, da bei der physischen Nähe zum Ladenbesitzer seine Programme auf Hochtouren liefen um mögliche Tötungsprozesse zu durchlaufen. Erst als man auf seinen Kernspeicher zugriff fuhr HK das komplette System herunter um es neu zu booten mit der neu hinzugefügten Besitzereingabe die auf Jacen ausgewiesen war.

Etwas sehr holprig und ungelenker als gewöhnlich stolperte HK hinter seinem neuen Herr. Der vermalledeite Sicherungsbolzen hinderte ihn daran die Programme die gebootet waren aktiv zu nutzen oder gar seine technische Motorik im vollen Maße auszukosten. Erst als sie draußen waren und wurde der Bolzen entfernt und HK konnte vollen Zugriff auf seine Motorik und seine Programme nehmen. Die LED in seinen Augen nahmen einen giftigen gelben Farbton an und er richtete den Kopf so, dass er Jace anblicken konnte. Ein erster Scan erfolgte und die Ergebnisse leuchteten hell auf seinem Display auf.


-Spezies - Mensch
-ungefähres Alter 24-28
-motorische Fähigkeiten - Eingeschränkt
-Körpertemperatur - Normal
-Gesundheitliche Einschränkungen - N/A

Dann aktivierte er seine Sprachmechanik und spuhlte einige Sprachen durch bis er zum allgemeinen Basic kam und seine künstlichen blechernden Stimmbänder sich aktivierten.

"(Förmliche Begrüßung) Hallo Meister, es freut mich das sie sich für HK 58 entschieden haben - Protokoll und Attentatsdroide."

Er drehte unter leisem mechanischen Surren den Kopf und sah zum Geschäft zurück.

"(nüchterne Anmerkung) Meister, sie sollten den Händler exikutieren lassen. Mir ist nicht entgangen das sie deutlich weniger zahlen könnten."

Als Jace den Vorschlag verneinte und HK anwies ihm zu folgen setzte sich HK nur widerwillig in Bewegung. Seine Programmierung hätte seine Motorik nur zu gern dazu veranlasst den Händler für seinen Meister zu ermorden. Warum wusste HK nicht. Warum war auch egal. Das wohl des Meisters stand im Vordergrund.

Sie bewegten sich kreuz und quer durch die Stadt bis sie in einer selbst für Nar Shaddaa recht heruntergekommenen Gegend aus einem Turbolift stiegen. Der Fußweg bis zu dem Appardementhaus in dem Jace eine etwas heruntergekommene Wohnung besaß verlief größtenteils schweigend. Als sie die Wohnung betraten aktivierte HK abermals seine Sprachmodule und richtete die LED, welche ihm als Augen dienten auf Jace.


"(Vorschlag): Meister, es ist äußerst unklug mich so nackt herumlaufen zu lassen. Meine Systeme übermitteln mir nur eine 30% Funktionalität ohne verfügbare Rüstungs und Waffenupdates."


Nar Shaddaa - Zentrum - Appardementhaus - Jace Wohnung 932 => Jace + HK58
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace Wohnung 932 => Jace + HK58

Der Wunsch seines Droiden, den Verkäufer ins Jenseits zu befördern, heiterte Jace ein wenig auf, während sie gemeinsam durch die verwinkelten Wege des Zentrums gingen. Im allgemeinen war er ganz zufrieden mit seinem Einkauf, obwohl sich kurz der Verdacht in ihm regte, ob das Geld nicht einfach in einem Ticket weg aus dieser Müllhalde besser angelegt wäre. Beim Eintritt in seine chaotische, und wie der Rest des Planeten, recht verdreckte Wohnung schaltete er die Musik, die vorher leise weitergedudelt hatte, ganz aus und wandte sich zu HK um, der ihn auch gerade ansprach.

"Sehr richtig, aber ich habe hier noch einiges Zeug herumfliegen, davon sollte was zu gebrauchen sein."
Mit einer geschwindten Bewegung nahm er sich den Mantel ab und warf ihn auf einen Klamottenhaufen in der Ecke des Zimmers, dass seinem Inhalt nach als Wohn- und Esszimmer, vornehmlich jedoch als Werkstatt genutzt wurde.
"30% Funktionalität, mh? Was haben wir hier?"
Murmelte der Techniker vor sich hin und fuhr mit suchendem Blick auf dem überfüllten Tisch in der Mitte des Zimmers herrum.
"Schau dich mal mit um, hier müssten irgendwo ein paar halbe DC-18 rumliegen, da könnte ich dir was zusammenschrauben. Ausserdem bin ich mir sicher das ich hier noch eine paar garnicht so schlech- Da sind die Teile ja!"
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht hob Jace einige ein wenig verschmutzte, zentimeterdicke Metallplatten aus Durcheinander das sein Arbeitsplatz war und hielt es zu HK.
"Hier, astreine Stahlplatten. Wollte man mir als mandalorianisches Eisen andrehen.. Das ist es zwar nicht, aber auch nicht von schlechter Qualität. Hab eine davon als Abstellplatz für mein Getränk benutzt, musst sie also mal sauber machen ehe ich sie dir anbau. Ich schau solange dir ein gutes Gewehr zusammenzuschrauben, dass für heute Abend reichen muss. Wenn das gut ausgeht setzen wir uns mal richtig daran dieses Chaos nach Brauchbarem zu sichten"
Nach diesem Wortschwall drückte Jace HK die Platten in die Hände und griff nach einem für das Zimmer erstaunlich geordneten Werkzeugkasten und einigen Einzelteilen die auf Tisch und Boden lagn, um sich daran zu setzen, den am wenigsten demontierten Blaster wieder zusammenzusetzen.



Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace Wohnung 932 => Jace + HK58
 
Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace Wohnung 932 => Jace + HK58

HK nahm die Erwähnungen seines neuen Herren auf und analysierte sie um herauszufiltern was sinnvolle verbale Sprachausgaben waren und Aufgaben oder Befehle beinhalteten, und welche der gesprochenen Sätze auf menschliche Emotionalität beruhten die das Bedürfnis einfach zu plaudern als Basis hatten.
Nicht nur Menschen, aber vorrangig diese Spezies hatte das unglaubliche Bedürfnis klare Befehle unter einem Wortschwall von unnützen, teils in der Semantik und Syntax falsch angeordneten, Sätzen zu formulieren.

Nach der kurzen Auslese, welche weniger als eine Standardsekunde betraf liefen kurz die Sprachmodule an.

"(Feststellung) Meister, vielleicht haben sie sich geirrt beim Kauf ihrer HK Einheit. Ich bitte die folgende Äußerung zu bestätigen. "

Ein leichtes Spulgeräusch war zu hören, dann spielte HK die Stimme von Jace fast in Ton und Aussprache genau ab. "Hab eine davon als Abstellplatz für mein Getränk benutzt, musst sie also mal sauber machen ehe ich sie dir anbau." Dann fuhr er fort.


"(Irretation) Ich bin irritiert Meister, denn ich bin eine Killer - Protokolleinheit, kein Reinigungsdroide." schnurrte die mechanische Stimme.
Nachdem Jace ihm jedoch klargemacht hatte, was er von ihm erwartete machte sich HK an die ihm zugeteilte Arbeit, wenn auch mit einer für einen Droiden ungewöhnlichen Abneigung.
Hk bewegte sich in die Nähe der Küchenzeile und schaltete den Wasserhahn ein und begann die Dura-Stahlrüstmark zu säubern, ehe er ungefragt zu seinem Meister herantrat und die Werkzeuge im Werkzeugkasten scannte und das nötigste Werkzeug fand um die Durastahl-Rüstungsmark an seinem Körper zu installieren.


"(freundliche Danksagung) Ich danke euch Meister. Diese Rüstung ist wunderschön" surrten die mechanischen Stimmbänder auf Basic bevor er zu einer Korrektur ansetzte, als seine Systeme meldeten das die Wortwahl angesichts des Zustandes der Rüstungsmark als Sarkastisch gedeutet werden könnten.

"(Korrektur) Meister, die installierte Rüstungsmark I wird ihren Zweck erfüllen."

Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace Wohnung 932 => Jace + HK58
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58

Jace nahm die Widerspenstigkeit des Droiden gegen Reinigungsarbeiten mit einem amüsierten Lachen entgegen, ehe er ihm klar machte das er sich nun gerade nützlich zumachen hatte. Das der HK imstande war sich die Rüstungsplatten selber anzubringen, erntete ihm eine gehobene Braue und ein kurze Inspektion.
"Annehmbare Arbeit, aber alles weitergehende als oberflächliche Veränderungen und Reparaturen überlässt du mir."
Meinte er mit einem schwachen Lächeln, denn im Hinterkopf zankten sich schon die verschiedensten Vorstellungen wie er den HK weiter ausbauen könnte. Ein Gewehr allein würde nicht genügen und könnte dem Droiden zuleicht abgenommen werden, was er brauchte waren modifizierte Blasterpistolen in den Händen, oder besser noch Flammwerfer! Aber ersteinmal galt es zu entscheiden, welche der drei Kühleinheiten für das "neue" DC-18 des Droiden das geeignetste war. Eines der Module hatte er bereits einmal, dem Anschein nach auch erfolgreich, modifiziert. So beschäftigte Jace sich die folgenden Stunden damit, das DC-18 Blastergewehr mehrmals auseinander und zusammenzuschrauben, einige Teile auszutauschen, umzubaun und wieder auszutauschen, ehe er das Sturmgewehr, was nun nur noch im Groben mit der ursprünglichen Serie Ähnlichkeit hatte, HK in die Hand drückte. Da Jace nicht nur vor sich hinstümperte, sondern Ahnung hatte, war anzunehmen das die Veränderungen vorteilhaft waren, aber ob es ohne Wartung die Haltbarkeit der ursprünglichen Waffe besitzen würde, war eher ungewiss.

Während seines Herumwerkelns und einem kurzen Snack zwischendurch, erläuterte Jace seinem Droiden, warum er ihn überhaupt gekauft hatte und wer heute Abend wahrscheinlich zu Besuch kommen würde. Bei diesem Besuch würde es sich allem Anschein nach um zwei Trandoshaner handeln, die mit Jace im selben Söldnerhaufen gearbeitet hatten. Jace wurde dort einige Monate lang beschäftigt und sollte sich um die Ausrüstung oder das Öffnen ihnen in die Hände gefallener Behälter kümmern.
Gegen Ende seiner Zeit schien er einige Feinde unter der Mannschaft, die aus irgendeinem Grund nicht gut auf ihn zu sprechen war, gemacht zu haben, was ihn jedoch wenig zu kümmern schien. Das Verlassen der Bande war recht unkompliziert, wobei er nun gegen Mittag eine Nachricht seines ehemaligen Vorgesetzten bekommen hatte, mit dem er noch am besten konnte und der anscheinend vorhatte ihn weiterhin hin und wieder mal zu beschäftigen. Es handelte sich bei dieser Nachricht um eine Warnung, da die beiden Trandoshaner ihm den Tod eines weiteren,
("...ob der nun Bruder, Schwester oder sonstwas war kann man bei diesen Reptilien ja nur schwer sagen..."), in die Schuhe schoben, nur weil dessen/deren Gewehr eine Fehlfunktion hatte ("Was bei dieser Schönheit nicht der Fall sein wird!"). Dahingehend sollte es HK´s Aufgabe sein an diesem Abend, oder falls sie heute nicht erscheinen sollten, an den folgenden, jedes Paar Trandoshaner das versuchen würde in die Wohnung zu kommen, reinzulassen ("...damit ich nicht nachher die Tür ersetzen muss, Ha!") und, bitte mit Erfolg, niederzumachen.

Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace Wohnung´s 932 => Jace + HK58
 
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Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58


HK betrachtete das Blastergewehr und analysierte dessen Funktionalität und die Wahrscheinlichkeit das es versagen würde. Allerdings stieß er in seiner Analyse auf einige Probleme, da seine Software die Modifikation die Jace vorgenommen hatte nicht verwerten konnte, also schlossen seine Systeme die Analyse einfach ab.

Er ließ die folgenden Anweisungen von Jace über mögliche Gegner in seinem Speicher einkehren und schon flammten auf seinem Display alle möglichen Informationen zu Trandoshanern auf:

Heimatwelt: Trandosha
Merkmale: Regeneration von Gliedmaßen
Klasse: Reptiloid
Durchschnittliche Größe: 2,00 Meter
Hautfarbe: Grün/Braun
Sprache: Dosh



Dann summten seine Sprachmodule auf.
"(Bestätigung) Ich bestätige den Paramenter Meister."
"(taktische Anmerkung) Es wäre gut mich an der Tür zu platzieren und mich mit der Anzeigetafel der Tür zu verbinden um ein Eindringen vorzeitig mitzubekommen."


Jace willigte ein. Die kommenden zwei Tage bestanden in aus warten. Selbst für HK waren die fortlaufenden Tage "nervenzereibend" wohl aber weniger aus emotionalen Gründen als viel mehr aus dem logischen Gedankengang geboren, dass es die Bestimmung war für seinen Meister zu töten und nicht in der Ecke herumzustehen.
Am Ende des zweiten Tages kam der Besuch. HK stand in der Ecke bei der Tür, das Blastergewehr in beiden Händen, als seine Sensoren ein leises gezische wahrnahmen, was unweigerlich auf Dosh identifierziert wurde und in seinen Systemen übersetzt wurde. Die beiden Echsen bereiteten sich auf das Eintreten vor und besprachen ob sie gewaltsam oder ersteinmal friedlich eintreten wollten.
HK drehte den Kopf in Jace Richtung und ließ das linke LED , welches sein Auge war, zweimal hell aufleuchten um das vereinbarte Zeichen zu geben.


Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58
 
Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58

Obwohl ihn die von seinen ehemaligen Kollegen ausgehende Gefahr kaum bekümmerte und er in der Form einer IR-5 Blasterpistole für den HK Droiden eine zweitweilige Beschäftigung fand. Der einzige Schatten der sich bei dieser ganzen Sache auf sein Gemüt legte war, dass er nicht unterwegs sein konnte um ein paar ertragreiche Aufträge einzuheimsen, denn nach dem Erwerb des HK´s und der Schnellfeuerpistole und einigen anderen Teilen wurden die Credits langsam knapp.
Als HK am zweiten Abend das Zeichen gab das die beiden Trandoshaner vor der Tür standen, war Jace eher erleichtert als besorgt. Leise die Melodie des Liedes einer miralanischen Musikergruppe summend (sein ständiges Musikhören war einer der Gründe davor das HK ihn nicht akustisch warnte), erhob er sich vom Tisch und ging mit einem Teil seiner Werkzeuge und dem bisher widerspenstigen Energieemitter der IR-5 nach nebenan in das Schlafzimmer, um sich dort weiter damit zu beschäftigen, denn wenn die Trandoshaner seinen Droiden erledigen würden, war er wahrscheinlich besser daran ihnen einige nicht-existente Reichtümer für sein Leben anzubieten, als zu versuchen weiteren Widerstand zu leisten. So oder so, war Jace sich allerdings sicher, dass schon alles klappen und der HK sie erledigen würde.


Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58 + 2 Trandoshaner
 
Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58 + 2 Trandoshaner


HK beobachtete wie Jace das Zimmer verließ und trat etwas von der Tür zurück. Und legte an. Er ließ einen Wärmescan anlaufen der ihm die ungefähre Position der Angreifer auf der anderen Seite der Tür verriet. Es war zwar schwer durch die Metalltür etwas zu erkennen, aber ab und an flimmerte ein leicht blauer Punkt auf. Das Material der Tür war verkannt und nicht besonders robust, hatte HK bei einem ersten Scan der Tür am Vortag festgestellt und es so gleich seinem Herren klugscheißerisch mitgeteilt.

Nun aber legte HK das Blastergewehr an und zielte auf Brusthöhe eines durchschnittlichen Trandoshaners. Nach dem er binnen weniger Sekunden die Chance errechnet hatte, dass der Schuss durch die Tür gehen würde anstatt von ihr aufgefangen zu werden, drückte er ab. Ein lautes helles Zischen erklang, gefolgt von einem gequälten Dosh-Zischlaut auf der anderen Seite der Tür. Die Tür in der nun ein Loch eingebrannt war, glitt auf und er nahm einen Angreifer auf dem Boden den anderen mit einem Blaster bewaffnet und auf ihn anlegend wahr.
Ein weiterer Schuss fiel und erwischt HK an der Brust. Das Metall der Durastahlplatte glühte auf und erlosch. HK hatte in der Zeit berechnet wie schwer der erste Angreifer getroffen war und wie hoch die Bedrohung durch ihn wahr und nun den auf ihn schießenden Angreifer anvisiert und feuerte eine Salve ab die den anderen Thrandoshianer zweimal in der Brust und einmal direkt im Gesicht erwischte woraufhin dieser mit einem sterbenden Klagelaut zu Boden sankt. Dann klickten die Zielgeräusche von HKs Blastergewehr als er den verletzten Trandoshianer auf dem Boden anvisierte.
"Bitte nicht..ich ergebe mich !..Nicht schießen !" erklangen die gezischten Laute auf Dosh. Doch HKs Programmierung erlaubte keine Gnade und bei einem Abruf der kürzlich wahrgenommenen Befehle seines neuen Herren lag kein Eintrag vor der besagte das er Gefangene machen sollte.

Zwei weitere Schüsse fieln und auch der zweite Angreifer war tot. HK prüfte mit einem weiteren Scan die Lebensfunktionen der Trandoshianer. Sowohl die Atemfunktion als auch die Körperwärme ließen stetig nach und deuteten auf den Tod beider hin. HK senkte das Blastergewehr und hob es in die Haltevorrichtung am Rücken und ließ die beschädigte Tür zugleiten und die Leichem im Flur liegen als er zu dem Zimmer von Jace ging.


"(positive Bestätigung) Meister , beide Angreifer wurden eliminiert. Meine Sensoren melden das es ungefähr 3-6 Jahre dauernd wird bis sie von alleine verwest sind und keine Spuren über sind."
"(Anmerkung) Die von mir Angemerkte Sicherheitslücke ihrer Tür hat sich natürlich als Wahr erwiesen. Sie ist nun lediert und erfüllt weder den Zweck die Räume von der Wohnung gewissenhaft zu trennen noch sie zu schützen."



Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58
 
Nar Shaddaa - Zentrum - Apartmenthaus - Jace´s Wohnung 932 => Jace + HK58 + 2 tote Trandoshaner

Während HK seine Arbeit und die beiden Trandoshaner erledigte, war Jace vollauf damit beschäftigt sich den Kopf über den Energieemitter der IR-5 zu zerbrechen. Die Blasterpistole besaß von sich aus schon eine gute Feuerrate und Genauigkeit, weshalb sein Hauptaugenmerk vorallem darauf lag ihre ein wenig unterdurchschnittliche Feuerstärke zu beheben. Jace wollte sich gerade daran machen den Energieemitter vollständig auseinander zu nehmen um im kleinsten einige Einzelteile auszutauschen, als HK die Tür öffnete und Bericht erstatte. Jace hörte ihm nachdenklich zu, ehe er sein Werkzeug beiseite legte und sich erhob.
"Verwesen lassen wir sie da nicht... Am einfachsten wird es sein sie an der nächstbesten Stelle in eine Straßenschlucht zu werfen, sowas interessiert hier keinen."

Mit diesen Worten ging er an HK vorbei nach draussen um die Leichen in Augenschein zu nehmen. Da sich seine Wohnung in einem der zahlreichen Apartmenthäuser befand, in denen die Bewohner zu der Sorte Leute gehörten, die sich nicht um die Probleme anderer Leute kümmerten, wurde den Toten keine große Beachtung geschenkt. Bei ihrem Besitz sah es hingegen anders aus und in der kurzen Zeit in der HK seinem Meister Bescheid gegeben hatte, hatte einer der lokalen Streuner schon damit begonnen die Taschen der Thrandoshaner auszuräumen.
"Was gutes dabei?" Der jugendliche Twi-Lek unterbrach unerschrocken das Fleddern der Toten um Jace einen schiefen, abschätzenden Blick zuzuwerfen, ehe er beim Anblick des hinter Jace erscheinenden HK´s damit begann Fersengeld zu geben. Jace wies seinen Droiden an, den Fliehenden in Ruhe zulassen, ehe er selbst damit begann die Gefallenen nach Wertvollem zu durchsuchen. Aber bis auf die Gewehre und die dazugehörige Munition fand er trotz der hilfreichen Kommentare HK´s nichts brauchbares, da der Streuner den Toten anscheinend schon die Credits aus den Taschen gefischt hatte.
Mit einem Schulterzucken und ohne dem Verlust hinterherzuweinen fing Jace an die Leichen mit HK´s Hilfe aus dem Gebäude auf die Straße und von da aus über die Brüstung in die Tiefen des Stadtmonds zu befördern. Jace war währenddessen zwar etwas weniger gesprächig, schien sich jedoch ansonsten von den Leichen nicht runterziehen.

Nach der Beseitigung dieses Problems, wand er sich dem nächsten zu, nämlich dem Loch das HK durch seine Tür geschossen hatte. Die Reperatur dessen nahm den verbliebenden Rest des Abends ein, da die Tür sich in der Mitte teilte und die Wände glitt und das Loch nicht einfach mit einem Stück Metall überdeckt werden konnte ohne das Öffnen der Tür zu behindern. Nach Jace´s Arbeit würde die Tür zwar nicht den Preis für die schönste Tür Nar Shaddaa´s gewinnen, aber dabei hätte sie auch zuvor einige Probleme gehabt.

Den nächsten Tag verbrachte Jace mit HK im Schlepptau damit, die beiden Gewehre möglichst gewinnbringend zu verkaufen, sowie eine Schrott- Waffen- und Droidenhändler auf der Suche nach einigen Einzelteilen für den Energieemitter der IR-5 sowie allgemeinen Nützlichkeiten. Erst zum Nachmittag hin begann Jace sich nach Arbeit umzusehen. Viel kam dabei jedoch nicht herraus, da seine sonstigen Kontaktmänner nicht mehr als ein paar kleinere und schlecht bezahlte Modifikationsarbeiten anzubieten hatten und sein ehemaliger Söldner-Vorgesetzter sich anscheinend eilig hatte absetzen müssen nachdem er und seine Truppe einen Mordauftrag mehr als verhaun hatten. Mit wenigen Credits in der Tasche, die miserablerweise auch noch in etwa die Hälfte seines verbliebenen Vermögens darstellten, betrat Jace gemeinsam mit seinem Droiden eine seiner Lieblingsbars, die zwar kein Karaoke anbot, dafür aber gute Getränke und noch dazu, wahrscheinlich wegen der leisen Musik und nicht vorhandenen Karaoke, gut besucht war was zwielichtigere Arbeitgeber- und nehmer anging.

Der Barmann, ein gealterter Rodianer, grüßte Jace nur mit einem Nicken, welches Jace erwiederte und mit der Rechten eine Bewegung mache, als würde er aus einem Glas trinken, wozu der Rodianer verständig den Kopf neigte und sich daran machte ihm ein Glas farquarischen Gin Tonic einzuschenken während er sich weiter leise mit zwei Kunden vor sich unterhielt. Nach mehr als deutlichen Befehlen von Jace holte HK das Getränk ab und brachte es zu seinem Meister, welcher sich in der Zwischenzeit an seinem Stammplatz gesetzt hatte und mit dem Rücken zur Wand damit begann sich die heutigen Gäste anzusehen während er darauf wartete das sich der Barmann Zeit für ihn und ein paar Credits extra nehmen konnte.


Nar Shaddaa - Zentrum - Untere Ebene - Zwielichtige Bar => Jace + HK58 + Barleute

----------------------------------Edit zur Doppelpost vermeidung----------------------------

Nar Shaddaa - Zentrum - Untere Ebene - Zwielichtige Bar => Jace + HK58 + Barleute

Es dauerte eine kleine Weile bis der Barmann die beiden Kunde abgefertigt und den Getränkeverkauf seinen Mitarbeitern überlassen hatte. Mit dem rodianischen Equavilent eines Grinsens auf dem Gesicht liess er sich Jace gegenüber nieder.
"Esanin, dich habe ich ja nun länger nicht mehr hier gesehen, einen andern Vertreter ausprobiert?"
Ob der Barmann einfach nur als Verkäufer alkoholischer Getränke angefangen hatte, oder von Beginn an geplant hatte als Vermittlung in der unteren kriminellen Liga zu arbeiten, wusste wahrscheinlich nur er selbst. So oder so, erhielt er von vielen seiner Besucher einen nennenswerten Betrag dafür, sie miteinander bekannt zu machen. Selbstverständlich war er nicht der einzige Mittelsman dieser Art, aber nach den von Jace gemfachten Erfahrung, war er einer der besser Informierten.
"Mach dir mal nicht ins Hemd, würde ich zu nem anderen Vermittler gehen säß ich hier nicht." Erwiederte Jace und wollte gerade nachsetzen als ihm der Rodianer über den Mund fuhr. "Wunderbar, dann gleich zum geschäftlichen, ich habe nämlich seit zwei Tagen jemanden an der Angel der gerne jemanden tot, vorzugsweise in Kleinstteilen, sehen würde. Für 1000 Credits kriegst du die Kontaktdaten."
"Tausend?! Hast du aufgehört deine Getränke zu strecken? 752." "Komm mir nicht mit deinen krummen Zahlen. Glatte 900.." Jace wollte gerade den Mund aufmachen um etwas einzuwenden, weshalb der grinsende Barmann sich korrigierte. "Oder besser 850. Einverstanden?" Für einen Moment schwieg der Techniker und trank einen Schluck vom Gin Tonic, ehe er etwas widerwilligte nickte. "Gut, 850."
Der Rodianer nahm die Credits für den Konakt wie auch für die beiden Gin Tonics (Jace bestellte bei der Gelegenheit einen zweiten) gutgelaunt entgegen und überreichte Jace sofort ein billiges Datapad mit allen Informationen die ihm überlassen wurden.
Sobald der Barmann zufrieden zurück zur Theke gegangen war, begann Jace an der Kontrolle seiner Multifunktionsbrille an seinem rechten Ohr herumzutippen und sich in die nach einigen Sekunden auf der Innenseite der Brille auflackernden Menüs zu versinken. Nach wenigen Minuten hatte Jace Kontakt zum potentiellen Auftraggeber hergestellt und ein Treffen in wiederrum einer anderen, etwas größeren Bar abgemacht. Nachdem er die Reste seines Gin Tonics getrunken hatte, machte er sich mit HK zusammen auf den Weg um seinen potentielleng Auftraggeber zu treffen.


Nar Shaddaa - Zentrum - Untere Ebene - Auf dem Weg zu einer weiteren Bar => Jace + HK58
 
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~Nar Shaddaa / Die Predator / Xora, Zenex~

Durch das Fenster des Cockpits konnte man die Stadt sehen die Nar Shaddaa bedeckte, es war fast wie Coruscant nur das hier alles etwas heruntergekommener aussah. Der YX Transporter flog über den Gebäuden der Stadt. Xora hatte selbst das Steuer übernommen. Nar Shaddaa war ein Paradies für Schmuggler und Piraten, außerhalb der normalen Handelsrouten könnte man meinen das der Planet dem Untergang geweiht sei und dennoch gab es hier genug Trubel und Handel damit alles am Laufen blieb. Vor allem der Handel und der Transport verbotener Gegenstände waren hier an der Tagesordnung.

Sie befand sich im Landeanflug auf einer der unzähligen Landeplattformen. Sie war nicht leicht zu finden, verborgen zwischen den Häusern, in einer relativ engen Gasse. Auf Anhieb nicht zu finden und auch nichts Besonderes eine normale Landeplattform, so wie jede andere, gefüllt mit einigen Kisten. Langsam setzte sie ihren Transporter auf und deaktivierte die Maschinen. Langsam erhob sich die Falleen und knackte mit den Nackenwirbeln. Sie mochte es zu fliegen aber lange Strecken waren einfach nicht ihr Ding auch wenn sie in den Transporträumen, die sie umfunktioniert hatte, allen Luxus hatte den sie brauchte.

Sie aktivierte die Rampe und sah dann zu Zenex der sie kurz ansah und dann die Rampe herunterging, sie selbst folgte in einem Abstand. Er liebte das Gefährliche leben und sein Leben war gefährlich. Eine kleine Gruppe empfing sie dort. Sie verbeugten sich vor Xora.

„Grüße es ist gut das ihr bereits hier seid, wir haben alles vorbereitet.“

Xora sah auf die Gestalten, es waren Menschen und dementsprechend scheinbar Diener, sie sah das Gebäude herauf, es war von außen unscheinbar, eins wie jedes andere. Was jedoch niemand wusste dies war eine Basis der Black Sun und nun ihr Hauptquartier. Hier würde sie leben und walten. Mit einer Geste machte sie den Menschen klar das sie vorgehen sollten. Sie folgte den Menschen in das Gebäude und Zenex folgte ihr. Schlicht war die Fassade und der Gang in das Gebäude hinein, aufgetan war es wie eine kleine verlade Firma. Eine Lagerhalle mit Kisten, hier fiel es nicht auf wenn viele Arbeiteten oder kamen und gingen.

Sie gingen durch einige Türen bis sie vor einer scheinbaren Wand standen die Tür hinter ihnen schloss sich und die Wand öffnete sich, dahinter war die Wirkliche Basis, wenn auch erst mal nur ein Gang. Hier gab es Quartiere, Büros, Lagerräume und noch vieles Mehr. Natürlich war hier auch Xoras neues Quartier, wenn dies auch etwas geräumiger und größer war als das der anderen. Sie bestiegen einen Turbolift und fuhren nach oben.

Sie erreichten die Oberen Ebenen und stiegen aus direkt in einen Vorraum mit mehreren Türen, sie gingen durch die die genau gerade aus ging und standen in einem Luxuriös eingerichteten Büro. Das sollte ihre neue Schaltzentrale werden. Sie nickte leicht als sie sich umsah und in den nächsten Raum gingen, eine Art Konferenz Raum. Den Gang herunter war schließlich ihre Suite. Alles sehr Luxuriös eingerichtet, so wie sie es haben wollte. Sie hatte alles bereits vorher so geordert und war innerlich zufrieden das alles so war wie es sein sollte. Direkt neben ihrer Suite lag eine etwas kleinere aber dennoch Luxuriöse Suite für ihren Leibwächter. Mit einer Handbewegung ließ sie die Menschen davoneilen.

[Falleen]„Da sind wir also, gefällt es dir Zenex?[/Falleen]

Ohne auf Antwort zu warten ging sie wieder in das Büro, sie wusste das er ihr folgen würde. Langsam setzte sie sich dort auf den Stuhl und drehte ihn zu einigen Monitoren hinter sich, die ein Bild erzeugten sodass es aussah als wären sie Fenster. Sofort drehte sie sich wieder um und verfasste eine Nachricht an den Rat der Vigos. Damit sie wussten das sie ihren neuen Posten bezogen hatte. Sie würde etwas Zeit brauchen um sich einzurichten und alles so zu drehen das es passt, damit die Black Sun und auch sie das Größtmögliches aus der Situation machen konnten.

Langsam formte sie ihre Krallen zu einem Zelt und klackerte sie leise aneinander. Das würde eine Interessante Zukunft werden, da war sie sich sicher…

~Nar Shaddaa / Black 1 / Xoras Büro / Xora, Zenex~
 
[Nar Shaddaa - Die Predator - Xora, Zenex]

Da waren sie also. Der Planet Nar Shaddaa. Ein Planet der von Schmugglern nur so heimgesucht wird. Die riesigen Gebäude, die aus dem Boden hinaufragten, man erinnerte sich an Coruscant, nur das Nar Shaddaa Gesetzlos war. An diesen Planeten musste sich Zenex nun gewöhnen, da sie hier ein Lager von der Black Sun bekommen hatten, das nun seiner Schwester gehörte. Wie weit sie schon gekommen waren. Wie oft er seine geliebte Schwester schon Beschützt hatte und wie oft sein Leben an dem seidenden Faden hing. Dies waren alles nur Übungen im Gegensatz was ihm ab jetzt erwartet. Seine Geschulten Sinne müssen jetzt wirklich überall sein, um die Gefahren zu erkennen und ein zu schätzen. Er könnte es sich nie verzeihen, seine Schwester zu verlieren. Nach außen hin ließ er jedoch den kleinen Konflikt in sich selbst nicht anmerken. Er stand neben seiner Schwester und schaute mit ihr aus dem Fenster, als sie den Landeanflug auf einer Landeplattform angingen. Alles verlief reibungslos. Bevor sich die Luke zum ausstieg öffnete schnallte sich der Fallee seine zwei Westar-34 Blaster um und nahm seine DC 15 Blaster in die Hand. Die Waffen waren alles Fundstücke, die er in Missionen mitgenommen hatte. Sie funktionierten noch reibungslos und schossen sehr genau, womit seine Aufgabe sehr leichter wurde. Dann ging er mit Xora nach draußen. Zenex lief etwas weiter hinter seiner Schwester und schaute sich um, ob eine Gefahr für sie bestand. Zu Freuden konnte er nichts Festellen. Auch die kleine Gruppe Menschen die auf sie zu kamen stellten keine Bedrohung da, doch misstrauisch wie er war hielt er mit seiner DC 15 bereit zum schießen.

Sie in das Black Sun Gebäude rein, das von nun an Xoras Basis war. Es war schlicht gehalten, sodass man keinen Verdacht haben konnte, dass die Black Sun hier wäre. Der Weg war lange und hatte viele Türen. Doch was Zenex faszinierte war, dass sie plötzlich vor einer Wand standen und hinter ihnen eine Zu ging. Dann öffnete sich die Wand vor ihnen und ein Langer gang mit erneuten Türen offenbarte sie. Ihnen wurde erzählt, dass hier nun die Basis sei und dass es hier viele Lagerräume Büros und diversen anderen Räume noch gab. Sie gingen schließlich in einen Turbolift und fuhren einige Stockwerke nach oben. Als sie in der Oberen Ebene angekommen war, war ein Vorraum mit erneuten Türen. Die Tür gerade aus führte sie in das luxuriöse Büro seiner Schwester. Daneber war der Konferenzraum. Als sie einige Treppen hinunter gingen, kamen sie in die Suite seiner Schwester. Sie trat ein und es verschlug ihm fast die Stimme. Sie hatte in dem Zimmer wirklich alles und man konnte wirklich sagen, dass sie das Größte hatte. Es hingen Teure Gemälde rum und Teure Gegenstände. Alles war etwas heller eingerichtet. Es grenze schon fast an einer Oase. Er schaute seine Schwester an und wusste genau dass sie zufrieden war. Alles war so wie sie es wollte. Er hoffte nur, dass auch seine Wünsche beherzigt wurden und auch in die tat umgesetzt wurde. Seine Schwester sprach die Basis schön. Er nickte nur, doch das konnte sie nicht sehen. Sie gingen wieder aus ihrer Suite raus und in das Büro. Scheine Schwester setzte sich auf ihren Stuhl und Zenex suchte einen Platz, wo er sich hinstellen könnte und immer noch den Raum genau im Auge hatte. Als er seinen Platz neben seiner Schwester gefunden hatte, drehte die sich wieder von den Monitoren weg. Am liebsten würde er nun seine Suite sehen, doch das würde er erst, wenn seine Schwester ins Bett gehen würde. Geduld holte er aus seinem Körper. Er schloss kurz die Augen und atmete tief ein und wieder aus. Dann öffnete er sie wieder. Das Büro war leer. Keiner war mehr da bis auf Xora und er. Er nahm sich einen Stuhl der nicht weit weg stand und setzte sich hin. Er zog seine Handschuhe aus und kratzte sich am Kopf.

Eine große Basis die du hier hast. Ich bin schon gespannt, was die Zukunft für uns bereithält. Du weißt, dass du immer auf mich zählen kannst Xora. Da wo du bist bin ich auch. Ich werde dich bis zu meinem letzten Atemzug beschützen. Das wollte ich dir nur noch einmal nahe bringen

Er schaute sie an und hörte an, was sie zu sagen hatte. Was sie nun machen würden und ob sie schon Geschäfte am laufen hat.

[Nar Shaddaa – Black 1 – Xoras Büro - Xora, Zenex]
 
~Nar Shaddaa / Black 1 / Xoras Büro / Xora, Zenex~

Mit einem Neutralen Gesichtsausdruck sah Xora auf die geschlossene Tür ihres Büros. Als Zenex zu ihr sprach wandte sie den Blick nicht ab, manchmal hatte sie das Gefühl das er während ihrer Kurzen Trennung zu viel Menschlichen Kontakt hatte. Sie hatte das Gefühl das er manchmal Sentimental wurde.

„Ich weiß, das weiß ich dass du das wirst…“

Langsam nun drehte sie sich zu ihm herum sie musterte ihn kurz ehe sie sich zu ihrer Konsole auf dem Tisch drehte und begann zu arbeiten, sie musste noch einige Dinge Koordinieren und beginnen, sie wollte schließlich nicht untätig herumsitzen.

„Zenex…mach dich über das Gebäude und die Einrichtung schlau, siehe dir die Sicherheitssysteme an und verdoppel sie…egal wie gut sie bereits sind“

Er war für ihre Sicherheit verantwortlich also würde er auch etwas dafür tun müssen. Er sollte sich den Grundriss des Gebäudes ansehen, jede kleine Einzelheit sollte er kennen und eventuelle Schwachstellen sofort schließen. Sie wollte schließlich keinen Überfall erleben oder etwas dergleichen, das konnte sie hier nicht gebrauchen.

Als Zenex den Raum verlassen hatte, schrieb sie eine Nachricht an die Crew der Basis, sie wollte eine Überwachung der Schiffe haben die Landeten und abflogen, sie wollte wenn sie es brauchte alles darüber wissen, Fracht, Personen einfach alles. Sie konnte sich in ihrer Position nicht erlauben etwas nicht zu wissen was auf ihrem Planeten vorging. Sie stellte auch alles so ein dass sie über ihre Persönlichen Leute schalten und walten konnte.

Langsam lehnte sie sich zurück die ersten befehle waren erteilt. Der erste Tag neigte sich bereits fast dem Ende zu. Zenex war sicher noch im Sicherheitsbüro, er war wirklich Fleißig, wenn er auch etwas jünger war, so konnte sie sich auch ihn verlassen. Langsam nun erhob sie sich und stellte sich an die Monitore die ein Bild von draußen Zeigten, sie hätte lieber Fenster gehabt aber da diese Basis geheim war und Zentral im Gebäude lag musste das Bild genügen.

Sie wandte sich um und ging aus ihrem Büro ihr entgegen kam Zenex der den Kopf senkte.

[Falleen]“Komm Zenex…ich möchte ein Bad nehmen berichte mir derweil wie es um meine Sicherheit steht“[/Falleen]

Mit diesen Worten ging sie in ihre Suite und dort in den Bade bereich, wie sie es angeordnet hatte befand sich dort eine große mit Wasser gefüllte Wanne, darum mehrere Pflanzen sodass es fast wie ein Teich in einem Wunderschönen Wald aussah. Sie zog sich aus und stieg in das warme Wasser, langsam lehnte sie sich an den Rand und legte die Krallen gegen ihre Stirn, sie genoss das warme Wasser auf ihrer Haut und schloss die Augen und wartete darauf was Zenex ihr zu sagen hatte, der neben der Wanne Stand und sie ansah.

~Nar Shaddaa / Black 1 / Xoras Suite - Badebereich / Xora, Zenex~
 
[Nar Shaddaa – Black 1 – Xoras Büro - Xora, Zenex]

Seine Schwester bestätigte, dass sie es wusste. Zufrieden stand der jüngere Fallee auf und ging in Position, doch ehe er diese erreichte, bekam er schon seinen ersten Auftrag, von seiner Schwester hier in der neuen Basis. Er sollte die Sicherheitssysteme überprüfen und diese verbessern. Dies war kein schwieriger Job für den Fallee. Er verbeugte sich leicht und ging aus dem Büro.
Er ging zum Lift und stieg ein. Die Baupläne und Sicherheitspläne für das Gebäude waren in der Mittleren Etage, wo der Lift auch halt machte. Als sich die Türen öffneten, Enthüllte sich nur ein erneuter Gang, wie in dem unteren und oberen Etage. Er schnaufte kurz aus.


Ich hasse es wenn hier alles gleich aussieht.

Doch der Fallee ging weiter. Zum Glück wurden sie schon bevor sie hier ankamen aufgeklärt wo alles war, sodass es Zenex nicht scher viel, die Richtige Tür zu finden. Im Sicherheitsraum angekommen, ließ er sich sofort sämtliche Pläne des Gebäudes geben. Er musste sich beeilen, da er seine Schwester zu gut kannte und wusste, dass sie ihre Meinung sehr schnell ändern würde. Er verbrachte einige Zeit in dem Raum und Studierte die Pläne. Die Befehlsgewalt etwas zu ändern hatte er nicht, dass musste er seiner Schwester sagen und sie würde alles in die Wege leiten. Welch eine Ironie dachte Zenex sich. Er war für die Sicherheit für sie zuständig und doch musste sie alles bestellen. Emotionslos stand er da und starrte noch immer auf die Pläne, bis er genug gesehen hatte. Er ging aus dem Raum und erneut in den Lift der in die Oberer Etage zu seiner Schwester führte. Er wusste genau was verbessert werden musste, so wie er es immer wusste. Doch er wusste auch genau, dass seine Schwester das von ihm gewohnt war und dies auch erwartete.

In der Oberen Etage angekommen kam ihm schon Xora entgegen und sprach, dass sie ein Bad nehmen wollte und dass er ihr alles erzählen sollte. Zenex nickte zu einem ja und folgte seiner Schwester wie er es immer tat. Als sie in den Räumlichkeiten von Xora angekommen waren. Schaute er ihr zu, wie sie sich auszog und in das Bad, wo das Wasser schon so heiß war, dass leichter Wasserqualm hinaufstieg hinein stieg. Er bewunderte ihre Figure. Es gab glaube ich nicht mal ansatzweiße eine Fallee, die eine ähnlich schöne Körperstatur hatte wie sie. Sie konnte stolz auf sich sein und er wusste, dass sie jeden Falle haben konnte, den sie wollte. Doch diesen waren keine anziehenden Gedanken. Er war es gewohnt Xora beim Baden zu zusehen und ihren Körper zu sehen. Verliebt war er dennoch nicht. Er liebte sie nur bis zu dem Punkt wie sich Geschwister nun mal lieben würden. Wenn er seinen Spaß haben wollte, dann würde es ihm ab jetzt nicht mehr schwer fallen. Auf Nar Shaddaa waren alle Völker vertreten und es gab ein paar Völker die zu seinen Favoriten gehörten. Doch als seine Schwester ihn anschaute und er wieder zu sich kam, fing er an über sein Wissen zu berichten.

Ich habe mir die Grundrisse und Sicherheitspläne des Gebäudes sehr genau angeschaut. Es ist gut Verteidigt, doch die Black Sun hat an manchen Ecken wieder einmal geschlurt oder wie du sagen würdest gespart.

Es war ihm nicht fremd zu wissen, dass die Black Sun manche Basen von ihnen nur so viel Verteidigten wie die Sache auch wert war, doch hier das war was anderes. Xora war einer der Größten Händlerin die die Galaxie je gesehen hatte und da ist es nur all zu selbstverständlich, dass das Gebäude auch angemessen Verteidigt wird.

Ich habe mir überlegt, dass wir einen Scanner bei dem Haupteingang einrichten. Die Gäste werden kurz von beiden Wänden eingesperrt und der Scanner entscheidet ob sie eine Gefahr sind oder nicht. Dann in jeweils beide Ecken Geschütze installieren die auf Feinde sofort das Feuer eröffnen.

Er überlegte kurz was noch zu bemängeln gab. Die Sicherheitskammeraß vielen ihm ein und hier und da noch ein paar Geschütze und Scanner.

Es müssen noch ein paar Kameras installiert werden wie an Punkten die ich auf einer Karte markieren werde noch ein paar Geschütze. Nicht zu letzt würde ich sehr empfehlen, dass eine Kamera und ein Scanner in den Lift eingebaut werden sollte. Die Sicherheitszentrale in diesem Gebäude lässt genauso zu wünschen übrig. Neue Hardware und Software muss da hin. Die tippen auf abgelaufene und unzuverlässige Geräte herum.

Er schaute seine Schwester an und erwartete weiter Befehle.

[Nar Shaddaa – Black 1 – Xoras Suite - Xora, Zenex]
 
Nar Shaddaa - mittlere Ebenen - in den Straßen - unter Passanten - Will/Tom

... etliche Zeit nach Toms Blasterverletzung ...

Das war wirklich seltsam. Sich selbst in den Medien zu sehen und zu wissen, dass man das eigentlich gar nicht war. Das das eigene Gesicht von einem Anderen, einer Maschine getragen wurde. Das Wissen, das das eigene Leben jetzt jemand anderem gehörte. Das alles was unzählige Generationen von Kents sich in mühseliger Arbeit Aufgebaut hatten jetzt in der Hand einer Maschine lag. Gut, zur Not könnte er immer noch eingreifen. Doch bis er nahe genug an den Droiden herangekommen wäre um ihn abzuschalten, könnte dieser die Firma schon zugrunde gerichtet haben. Nicht, dass noch viel davon existierte. Doch die Kent Corp würde es schon schaffen. Da war er sicher. So wie er es auch schaffen würde. William war ein harter Kerl. Er würde sich durchbeißen. Er hatte auf dem Schmugglermond überlebt, dann würde er auch überall sonst überleben. So war es zumindest gedacht. Dass er, der er doch immer noch Tom war, eigentlich eine hervorragende Schule besucht hatte und eine vorzügliche Ausbildung genossen hatte, müsste er verstecken lernen. Er würde in seine neue Identität hineinwachsen müssen. So wie die nachgeklonte Haut welche seine linke Gesichtshälfte bedeckte sich seinem Schädel angepasst hatte. Er musste ohne geistige Narben oder andere erkennbare Fugen zu William Clark werden. Es würde sicherlich länger dauern, als das Verheilen seiner Wunde, doch irgendwann einmal würde niemand ihn mehr als Tom Kent identifizieren können. Außer vielleicht mit einem Gentest.

Will/Tom streifte durch die verdreckten mittleren Ebenen des Schmugglermondes. Hier gab es alles zu kaufen und niemand würde zurückverfolgen können, wer es wie, wann, wo gekauft hatte. Was auch immer man brauchte, hier fand man es. Selbst Dinge, die man hier wahrscheinlich nicht erwartet hätte. So hatte er sogar Teile für sein Lichtschwert entdeckt. Das er hier gleich mehrere fand, wunderte ihn etwas, aber wenn man kurz darüber nachachte, war es vielleicht gar nicht mehr so verwunderlich. Schließlich gab es nirgends im Universum Läden für Lichtschwertkomponenten. So gesehen konnte man die einzelnen Teile für ein Lichtschwert wahrscheinlich in einem gut sortierten Schrottplatz finden. Die Waffe eines Jedi nahm in seinem Rucksack langsam an Gewicht zu. Mittlerweile hatte er zehn Einzelteile zusammengesucht. Neben dem Griff, den er auf Coruscant gefertigt hatte, besaß er jetzt eine Magnetplatte zur Befestigung des Lichtschwerts an einer metallischen Oberfläche, einen Befestigungsring um das Lichtschwert an einem Merzweckgürtel fest zu machen, die meisten Teile der Energieversorgung außer der Diatium-Energiezelle, immerhin schon zwei Kristalle für die Kristallkammer - einen von Tom, einen aus einem Holoprojektor - einen magnetischen Stabilisierungsring und einen Aktivierungsknopf. Es fehlten ihm noch einige Einzelteile. Doch sicherlich würde er diese finden. Momentan ließ er sich von der Macht leiten. Auf Nar Shaddaa ein seltsames Gefühl. Zwar hatte er das unglaubliche Pulsieren von Millionen Leben bereits auf Coruscant kennen gelernt, doch hier war es anders. Verdorbener, kälter, böse. Ab und an musste Tom sich aus der Macht zurückziehen und sich gar gegen sie abschirmen. Es war anstrengend, diesen negativen Gefühlen ausgesetzt zu sein, die von allen Seiten auf einen einströmten. Sie machten es ihm schwer, sich auf seine Suche zu konzentrieren. Doch Will/Tom war niemand der einfach so aufgab. Er war ein Kämpfer. Er ließ nicht locker, wenn er etwas erreichen wollte. Dabei gab es dafür oft keinen logischen Grund. Er tat es einfach nur aus dem puren Willen nicht locker lassen zu wollen.
Kaum ein anderer hätte wohl sein Leben aufgegeben, nur damit eine Maschine seinen Platz einnehmen konnte. Doch ein Kent tat so etwas. Kents taten ständig Dinge, die andere nicht bereit waren zu tun. Doch das ein männlicher Kent einmal etwas tat, weil jemand anderes - in diesem Fall die Macht - das so wollte, das wahr in der Geschichte der Galaxie wohl eine Premiere. Er fügte sich in sein Schicksal. Doch nicht ohne vorher zu verhindern, dass dadurch etwas zerstört wurde woran andere Jahrhunderte lang gearbeitet hatten. Für Tom war es sicherlich eine Umstellung. Will hingegen kannte es nicht anders. Will war ein Kind der Straße, ein Vollwaise und ein Mensch zweiter Klasse. Ganz anders als Tom. Dennoch waren sie ein und dieselbe Person.


Nar Shaddaa - mittlere Ebenen - in den Straßen - unter Passanten - Will/Tom
 
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Nar Shaddaa - mittlere Ebenen - in einer Cantina - an der Bar - Will/Tom

Tom/Will starrte scheinbar gelangweilt auf das kleine Glas vor ihm. Gefüllt war es mit einer klaren Flüssigkeit. Sie war wegen des dämmrigen Lichts der Cantina im Glas kaum zu erkennen. Man hätte auch glauben können, dass das Glas leer war. Doch wer nahe genug ran ging, oder genau genug hin sah, der konnte sehen, das das Glas durchaus etwas enthielt. Es war sogar randvoll. Toms/Wills Augen schienen geradewegs durch das Glas hindurch zu starren. Wer ihn betrachtete, musste glauben, dass er in Gedanken ganz weit weg war. Teilweise war das vielleicht richtig. In Wirklichkeit betrachtete er das Glas so genau, wie es ihm sein Künstliches Auge das eben ermöglichte. Er konnte das Glas so genau betrachten, dass er praktisch jeden Fertigungsfehler sah. Sein künstliches Auge verfügte über eine unglaubliche Vergrößerungsfähigkeit. Ob extrem kleine oder weit entfernte Dinge, mit seinem neuen Auge war all das kein Problem mehr. Es war auf jeden Fall sehr hilfreich. Auch, das er sein Auge jetzt nicht mehr indirekt sondern direkt lenken konnte. Seine Augen, fixierten immer den Gegenstand, den er fixiert haben wollte. Glücklicherweise waren die Augen eines Menschen ja miteinander verschaltet. So bewegte sich sein gesundes Auge immer entsprechend mit. Hin und wieder musste er sein gesundes Auge schließen, je nachdem welche Funktion seines künstlichen Auges er gerade nutzte. Mittlerweile war der Umgang mit dem Auge für ihn kaum noch ein Problem. Es war lustig, was man damit alles anstellen konnte. In den Imperviumplatten die einen Teil seines Schädels bildeten, war einiges an Technik untergebracht worden. Diverse Minicomputer, einiges an Speicherchips, ein Transceiver, mehrere Drahtlosschnittstellen und sogar ein kleines Mikrofon hatten in den Imperviumplatten Platz gefunden. Damit war er in der Lage Bilder oder Videos aufzunehmen, sich mit Com-Geräten und Computern zu verbinden und darüber zum Beispiel auf das Holonet zuzugreifen. Es hatte Blut und Schmerz gekostet, bis er alle Funktionen des Implantats, das mehr war als nur sein Auge, beherrschen gelernt hatte. Doch Wochenlanges üben hatte ihn in die Lage versetzt sein Auge jede beliebige Aktion auszuführen, zu der es in der Lage war. So konnte er es wenn er wollte durchaus nach hinten blicken lassen. Auch wenn das ehr unpraktisch wäre. Um durch seinen Schädel hindurch zu sehen, hätte es eines weitaus stärkeren Gerätes bedurft. Sein künstliches Auge war dazu natürlich nicht in der Lage. Doch immerhin besaß es diverse unterschiedliche Sichtmodi, sodass Tom/Will unter praktisch allen Bedingungen zumindest etwas sehen konnte. Selbst dichter Rauch oder dunkelste Nacht waren kein Hindernis mehr für sein Auge. Somit hatte das Auge auch vorteile. Wengleich Tom/Will es lieber gewesen wäre, wenn er seine beiden biologischen Augen hätte behalten dürfen. Vielleicht war das auch der Grund, warum er nach nar Shaddaa zurückgekehrt war. Hier, gar nicht weit weg von dieser Cantina, war er angeschossen worden. Wenn er daran dachte, wurde ihm immer noch etwas übel. Er Blasterbolzen musste seinen Berechnungen nach abgeprallt sein und ihn dann knapp verfehlt haben. Es war die schiere Hitze des Plasmas gewesen, die ihm sein Auge geraubt hatte und das umliegende Fleisch und die benachbarten Knochen zerstört hatte. Ein wirklicher Streifschuss hätte ihn glattweg getötet. Sein Schädel wäre verkocht. Er mochte sich gar nicht vorstellen, wie die Beerdigung ausgesehen hätte.

Am Bein, in einem Oberschenkelholster, trug er die Waffe die ihm diese Wunde zugefügt hatte. Ein stark modifizierter Blaster, der so illegal war, das man ihn selbst auf Nar Shaddaa kaum fand. Es war wieder einmal Schicksal gewesen, da genau er darauf getroffen war. Nur solch ein Blaster, dessen Bolzen mehrmals von Oberflächen abprallen konnten, war in der Lage, selbst nach dem Abprallen noch solch verheerenden Verletzungen zuzufügen. Er war eben ein echter Glückspilz.
Mit einem schnellen Handgriff hob Tom/Will das Glas an und führte es zum Mund. Genauso schnell, wie er es angehoben hatte, hatte er den Inhalt geschluckt und das Glas wieder abgestellt. Mit einem Klopfen auf die Theke machte er auf sich aufmerksam und ließ das Glas nachfüllen. Jetzt war es wieder an der Zeit seine anderen Fähigkeiten zu trainieren. Vorsichtig griff er in die Macht hinaus und erfühlte die seltsame Aura dieser Welt, die aus den unzähligen Lebewesen entstand, die ihn umgaben. Es lief ihm ein Schauer den Rücken hinab, als er wieder den Nar Shaddaa-Typischen dunklen Ton durch die Macht verspürte. Spätestens jetzt beim verspüren dieses Schattens wäre wohl jeder davon überzeugt, dass das Böse nicht etwas war das die Lebewesen verführt sondern etwas, dass aus ihnen selbst geboren wird.


Nar Shaddaa - mittlere Ebenen - in einer Cantina - an der Bar - Will/Tom
 
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