Michael
Gouverneur
[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht-Cluster | Orbit von N’zoth | Werft | Verwaltungsbereich | Büro des Gouverneurs]
Michael von Berchem, Darth Sikarius, Teneb Dask, UX-23
Michael blieb regungslos sitzen, während Darth Sikarius sprach. Zumindest äußerlich. Innerlich allerdings begann seine Geduld langsam zu bröckeln. Nicht nur wegen der Arroganz des Sith – die war erwartbar gewesen. Ebenso die unterschwelligen Beleidigungen, die unhöfliche Art zu sprechen. Was Michael tatsächlich störte, war die offensichtliche Ignoranz gegenüber der Realität dieses Krieges. N’zoth war kein Trainingsgelände des Ordens und Michael war auch kein nervöser Gouverneur, der beim ersten Fauchen eines Sith einknicken würde. Während dort draußen Menschen starben, Nachschub organisiert und Frontlinien sich von Minute zu Minute verschoben. Verlor sich Darth Sikarius in seinen Machtspielchen auf die Michael auch noch eingegangen ist. Michael nahm langsam seine Tasse zur Hand, trank einen kleinen Schluck und stellte es mit kontrollierter Ruhe wieder ab.
„Wisst Ihr, Mylord”, begann er schließlich ruhig, zu ruhig. „Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Macht… und Kontrolle.“
Sein Blick ruhte direkt auf Darth Sikarius. Fest und Unnachgiebig.
„Macht besitzt hier beinahe jeder zweite Offizier mit einem eigenenem Kommando. Kontrolle dagegen… besitzen nur die wenigsten.“
Für einige Sekunden herrschte wieder Stille im Raum. Michael stand langsam auf und trat einige Schritte um den Holotisch herum. Seine Hände lagen hinter dem Rücken verschränkt, während sein Blick kurz über die taktischen Markierungen Giat Nors wanderte.
„Ihr sprecht von Symbolen, von Angst und Zerstörung und glaubt offenbar, dass sich dieser Planet allein durch Gewalt brechen lässt.“
Nun wurde seine Stimme merklich kälter und strenger.
„Wenn das tatsächlich funktionieren würde, wäre N’zoth längst befriedet und ich müsste mich jetzt nicht mit euch auseinandersetzen.“
Er blieb schließlich direkt gegenüber der großen Panoramascheibe stehen. Dann drehte er sich langsam wieder um.
„Die Yevethaner kämpfen nicht weiter, weil sie glauben gewinnen zu können, wie sie es anscheinend nicht bemerkt haben, sie kämpfen weiter, weil sie überzeugt sind, dass wir sie vernichten werden, sie auslöschen werden!“
Ein kurzer Moment verstrich.
„Und genau deshalb werde ich sicher nicht blindlings irgendeinen Palast vaporisieren, nur damit irgendjemand sich fünf Minuten mächtig fühlen kann.“
Michael wusste genau, wie gefährlich es war, so mit einem Sith zu sprechen. Aber ebenso wusste er, dass jede Form von Unterwürfigkeit ihn in den Augen solcher Männer sofort schwach wirken ließ.
„Ich führe hier keinen Vernichtungsfeldzug, ich bin hier eine Permanente imperiale Herrschaft zu etablieren.“
Sein Blick verengte sich leicht.
„Das bedeutet Verwaltung. Kontrolle. Infrastruktur. Einschüchterung wenn nötig. Propaganda wenn sinnvoll. Und Gewalt dort, wo sie strategisch erforderlich ist nicht da wo ein wild gewordener Sith Lord es will, dass können sie gerne an der Kriegsfront mit der Republik veranstalten. Da wir ja auch schon beim du sind, darfst DU mich sehr gerne mit einem herr Gouverneur, Herr Viscount oder auch meinetwegen Herr von Berchem ansprechen! Ich bin Politiker, aber mit Sicherheit niemand, der eine potentielle Waffe einfach in die Tonne tritt oder sich einfach durch einen Berg von Fleisch hackt, dass kannst DU ja selber auf einem Planeten machen, wo du der Verwalter bist!”
Die letzten Worte klangen beinahe verächtlich. Dann glitt sein Blick kurz zu dem Schüler von diesem Idioten. Michael vermied es bewusst, den Schüler direkt anzusprechen oder ihn aktiv in die Unterhaltung hineinzuziehen. Sith oder nicht beide waren eigenständige Akteure und Michael war klug genug, sich nicht unnötig zwischen deren interne Konflikte einzumischen, auch wenn der Mann vielleicht irgendwann ein interessanter Verbündeter werden könnte. Stattdessen richtete er seine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf Darth Sikarius.
„Falls DU glaubst, ich würde hier draußen einfach irgendein weiterer Bürokrat sein, den man mit ein paar Drohungen oder Machtspielchen beeindrucken kann, dann unterschätzt du mich gewaltig, ich hab mich bei dir anscheinend aber gewaltig verschätzt. Und im Übrigen, hast du etwa im Chaos hinter Csilla gelebt? Wir sind im Krieg mit der Republik, ja ich habe hier Personalmangel, meine Streitkräfte sind nicht mal auf 70 Prozent der ursprünglichen Stärke, Imperiale Truppen sind nur begrenzt einsatzfähig da diese… IM! KRIEG! SIND! Ich hab nicht mal eine verfluchte Putzfrau der ich einen Blaster in die hand drücken könnte, bist du etwa SO oder tust du gerade nur so realitätsfern? Und du Droide falls ich noch ein Wort aus deinem Blechkörper höre mache ich dir ein loch in deinen Blechkörper!”
Michael stand mit seinen Fäusten auf dem Tisch direkt vor den Sith, er war gereizt von diesem sich selbst zu wichtig nehmenden Sith der anscheinend denkt das er auch noch irgendwas intelligentes von sich gegeben hat außer sein idiotisches ‘Draufhauen und dann versuchen Kontrolle zu etablieren’ Gedankengut.
“Und nehmen sie ihre verdreckten Stiefeln von meinen Möbeln, bevor ich den Beistelltisch noch zertrümmer."
Michael musste erst einige tiefe Atemzüge nehmen, bevor er wieder einen annehmbaren Puls hatte. Michael fuhr fort, nachdem er sich wieder etwas gefangen hatte.
„Verwechselt meinen Respekt für euch nicht mit Hörigkeit. Ich bin keiner eurer Diener.“
Sein Blick blieb unbeirrt auf Darth Sikarius ruhen. Bei seinem vorausgehenden Ausbruch wird der Sith vielleicht sein Betragen nochmal überdenken und ihn gemäß seines Imperialen Ranges entsprechend ansprechen, da stand die Chance den Konflikt morgen friedlich zu beenden aber deutlich höher.
„Denn während Sith kommen und gehen… bleibt am Ende trotzdem irgendjemand zurück, der diesen verdammten Planeten tatsächlich regieren muss. Sie werden immerhin wieder an die Front gehen und ich bin hier und muss damit arbeiten was dann noch bleibt. Ich will versuchen die Yevethaner zur Kooperation zu bringen und wenn das gerade nur durch das sichern von Symbolen ist um den Yevethanern zu zeigen das wir als Imperium gewillt sind ihre Kultur zu bewahren indem wir Kunst und Kultur vor einem Inferno bewahren gibt es eine Chance eine erneute Rebellion zu verhindern. Sture Machtpolitik und Unterdrückung hat ja ganz offensichtlich nicht gefruchtet, ebenso wenig wie rohe gewalt, also reiche ich ihnen nach einer gehörigen Lektion die Hand. Die Yevethaner können sich dann immer noch für den Krieg entscheiden und ihre Spezies vernichten.“
Michael wusste zwar, dass die Chancen darauf, dass die Yevethaner ihre Krieger-Kultur aufgeben würden oder zumindest nicht mehr gegen das Imperium arbeiten würden, dennoch schien der Weg, sie einfach so lange zu töten, bis sie aufgeben nicht zu funktionieren.
“Also ich bin hier fertig, wenn ihr nicht noch etwas Weltbewegendes habt, schlage ich vor, den Yevethanern in den Arsch zu treten, um ihnen dann zu zeigen, dass wir auch anders können. Die Idee mit den Maus Droiden ist aber nicht schlecht, ich gebe dass an meinem Militärstab weiter. Einverstanden?”
[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht-Cluster | Orbit von N’zoth | Werft | Verwaltungsbereich | Büro des Gouverneurs]
Michael von Berchem, Darth Sikarius, Teneb Dask, UX-23
Michael von Berchem, Darth Sikarius, Teneb Dask, UX-23
Michael blieb regungslos sitzen, während Darth Sikarius sprach. Zumindest äußerlich. Innerlich allerdings begann seine Geduld langsam zu bröckeln. Nicht nur wegen der Arroganz des Sith – die war erwartbar gewesen. Ebenso die unterschwelligen Beleidigungen, die unhöfliche Art zu sprechen. Was Michael tatsächlich störte, war die offensichtliche Ignoranz gegenüber der Realität dieses Krieges. N’zoth war kein Trainingsgelände des Ordens und Michael war auch kein nervöser Gouverneur, der beim ersten Fauchen eines Sith einknicken würde. Während dort draußen Menschen starben, Nachschub organisiert und Frontlinien sich von Minute zu Minute verschoben. Verlor sich Darth Sikarius in seinen Machtspielchen auf die Michael auch noch eingegangen ist. Michael nahm langsam seine Tasse zur Hand, trank einen kleinen Schluck und stellte es mit kontrollierter Ruhe wieder ab.
„Wisst Ihr, Mylord”, begann er schließlich ruhig, zu ruhig. „Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Macht… und Kontrolle.“
Sein Blick ruhte direkt auf Darth Sikarius. Fest und Unnachgiebig.
„Macht besitzt hier beinahe jeder zweite Offizier mit einem eigenenem Kommando. Kontrolle dagegen… besitzen nur die wenigsten.“
Für einige Sekunden herrschte wieder Stille im Raum. Michael stand langsam auf und trat einige Schritte um den Holotisch herum. Seine Hände lagen hinter dem Rücken verschränkt, während sein Blick kurz über die taktischen Markierungen Giat Nors wanderte.
„Ihr sprecht von Symbolen, von Angst und Zerstörung und glaubt offenbar, dass sich dieser Planet allein durch Gewalt brechen lässt.“
Nun wurde seine Stimme merklich kälter und strenger.
„Wenn das tatsächlich funktionieren würde, wäre N’zoth längst befriedet und ich müsste mich jetzt nicht mit euch auseinandersetzen.“
Er blieb schließlich direkt gegenüber der großen Panoramascheibe stehen. Dann drehte er sich langsam wieder um.
„Die Yevethaner kämpfen nicht weiter, weil sie glauben gewinnen zu können, wie sie es anscheinend nicht bemerkt haben, sie kämpfen weiter, weil sie überzeugt sind, dass wir sie vernichten werden, sie auslöschen werden!“
Ein kurzer Moment verstrich.
„Und genau deshalb werde ich sicher nicht blindlings irgendeinen Palast vaporisieren, nur damit irgendjemand sich fünf Minuten mächtig fühlen kann.“
Michael wusste genau, wie gefährlich es war, so mit einem Sith zu sprechen. Aber ebenso wusste er, dass jede Form von Unterwürfigkeit ihn in den Augen solcher Männer sofort schwach wirken ließ.
„Ich führe hier keinen Vernichtungsfeldzug, ich bin hier eine Permanente imperiale Herrschaft zu etablieren.“
Sein Blick verengte sich leicht.
„Das bedeutet Verwaltung. Kontrolle. Infrastruktur. Einschüchterung wenn nötig. Propaganda wenn sinnvoll. Und Gewalt dort, wo sie strategisch erforderlich ist nicht da wo ein wild gewordener Sith Lord es will, dass können sie gerne an der Kriegsfront mit der Republik veranstalten. Da wir ja auch schon beim du sind, darfst DU mich sehr gerne mit einem herr Gouverneur, Herr Viscount oder auch meinetwegen Herr von Berchem ansprechen! Ich bin Politiker, aber mit Sicherheit niemand, der eine potentielle Waffe einfach in die Tonne tritt oder sich einfach durch einen Berg von Fleisch hackt, dass kannst DU ja selber auf einem Planeten machen, wo du der Verwalter bist!”
Die letzten Worte klangen beinahe verächtlich. Dann glitt sein Blick kurz zu dem Schüler von diesem Idioten. Michael vermied es bewusst, den Schüler direkt anzusprechen oder ihn aktiv in die Unterhaltung hineinzuziehen. Sith oder nicht beide waren eigenständige Akteure und Michael war klug genug, sich nicht unnötig zwischen deren interne Konflikte einzumischen, auch wenn der Mann vielleicht irgendwann ein interessanter Verbündeter werden könnte. Stattdessen richtete er seine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf Darth Sikarius.
„Falls DU glaubst, ich würde hier draußen einfach irgendein weiterer Bürokrat sein, den man mit ein paar Drohungen oder Machtspielchen beeindrucken kann, dann unterschätzt du mich gewaltig, ich hab mich bei dir anscheinend aber gewaltig verschätzt. Und im Übrigen, hast du etwa im Chaos hinter Csilla gelebt? Wir sind im Krieg mit der Republik, ja ich habe hier Personalmangel, meine Streitkräfte sind nicht mal auf 70 Prozent der ursprünglichen Stärke, Imperiale Truppen sind nur begrenzt einsatzfähig da diese… IM! KRIEG! SIND! Ich hab nicht mal eine verfluchte Putzfrau der ich einen Blaster in die hand drücken könnte, bist du etwa SO oder tust du gerade nur so realitätsfern? Und du Droide falls ich noch ein Wort aus deinem Blechkörper höre mache ich dir ein loch in deinen Blechkörper!”
Michael stand mit seinen Fäusten auf dem Tisch direkt vor den Sith, er war gereizt von diesem sich selbst zu wichtig nehmenden Sith der anscheinend denkt das er auch noch irgendwas intelligentes von sich gegeben hat außer sein idiotisches ‘Draufhauen und dann versuchen Kontrolle zu etablieren’ Gedankengut.
“Und nehmen sie ihre verdreckten Stiefeln von meinen Möbeln, bevor ich den Beistelltisch noch zertrümmer."
Michael musste erst einige tiefe Atemzüge nehmen, bevor er wieder einen annehmbaren Puls hatte. Michael fuhr fort, nachdem er sich wieder etwas gefangen hatte.
„Verwechselt meinen Respekt für euch nicht mit Hörigkeit. Ich bin keiner eurer Diener.“
Sein Blick blieb unbeirrt auf Darth Sikarius ruhen. Bei seinem vorausgehenden Ausbruch wird der Sith vielleicht sein Betragen nochmal überdenken und ihn gemäß seines Imperialen Ranges entsprechend ansprechen, da stand die Chance den Konflikt morgen friedlich zu beenden aber deutlich höher.
„Denn während Sith kommen und gehen… bleibt am Ende trotzdem irgendjemand zurück, der diesen verdammten Planeten tatsächlich regieren muss. Sie werden immerhin wieder an die Front gehen und ich bin hier und muss damit arbeiten was dann noch bleibt. Ich will versuchen die Yevethaner zur Kooperation zu bringen und wenn das gerade nur durch das sichern von Symbolen ist um den Yevethanern zu zeigen das wir als Imperium gewillt sind ihre Kultur zu bewahren indem wir Kunst und Kultur vor einem Inferno bewahren gibt es eine Chance eine erneute Rebellion zu verhindern. Sture Machtpolitik und Unterdrückung hat ja ganz offensichtlich nicht gefruchtet, ebenso wenig wie rohe gewalt, also reiche ich ihnen nach einer gehörigen Lektion die Hand. Die Yevethaner können sich dann immer noch für den Krieg entscheiden und ihre Spezies vernichten.“
Michael wusste zwar, dass die Chancen darauf, dass die Yevethaner ihre Krieger-Kultur aufgeben würden oder zumindest nicht mehr gegen das Imperium arbeiten würden, dennoch schien der Weg, sie einfach so lange zu töten, bis sie aufgeben nicht zu funktionieren.
“Also ich bin hier fertig, wenn ihr nicht noch etwas Weltbewegendes habt, schlage ich vor, den Yevethanern in den Arsch zu treten, um ihnen dann zu zeigen, dass wir auch anders können. Die Idee mit den Maus Droiden ist aber nicht schlecht, ich gebe dass an meinem Militärstab weiter. Einverstanden?”
[Kern Regionen | Imperialer Raum | Koornacht-Cluster | Orbit von N’zoth | Werft | Verwaltungsbereich | Büro des Gouverneurs]
Michael von Berchem, Darth Sikarius, Teneb Dask, UX-23
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