Saddam Hussein gefasst!

Original geschrieben von Jedihammer
@Lord Darc
Gen.OB. Guderian war mit Sicherheit der beste Panzerführer des WK 2.Ein Stratege wie Manstein war er nicht.

Guderian war sicherlich kein so bedeutender Stratege wie Erich von Manstein, aber ein paar Lorbeeren darf er sich deswegen meiner Meinung nach schon ans Revers heften. Immerhin war der Panzergeneral maßgeblich an der Ausarbeitung von Erich von Mansteins Angriffsplan "Sichelschnitt" beteiligt, auf dessen Grundlage die Westoffensive gegen Frankreich erfolgte. Guderian gelang damals mit seinem XIX. Korps ein riskanter und aufgrund der geographischen Bedingungen für kaum möglich gehaltener Vorstoß durch die Ardennen.

Original geschrieben von Jedihammer
@Bea

Du solltest jedoch nicht vergessen,daß die blutigen Unruhen erst begonnen haben, als die US-Truppen in das Land eingefallen sind.
Vorher war Ruhe.

Ich weiss. Darum finde ich es auch irgendwie voll daneben, dass sich Europa finaziell am Wiederaufbau im Irak beteiligen soll. Ich sage jetzt etwas ganz böses, aber es ist meine ehrliche Meinung: Ich empfinde eine gewisse Genugtuung für jeden US-Soldaten, der dort unten fällt. Den auch die PR-Hascherei, die die Amerikaner mit der Gefangennahme Husseins betreiben zeugt von einer ziemlich armseeligen Kiregspolitik. Aber wie ich bereits gesagt habe, verstehe ich nicht viel von Politik, darum: Frau mal besser schweigen.


Schönen Abend...

Bea
 
Zuletzt bearbeitet:
a

Nun, weapons of mass destruction kann man wirklich überall verstecken.
Ich kann mit einer Spezialeinheit von 50 Soldaten in die Wüste fahren, Tonnenweise Chemiewaffen wenige Meter unter der Erde verstecken, mit Biowaffen ist das noch wesentlich einfacher. Um ca. 100 Mio. Tote mittels Bio.-Waffen zu verursachen, genügen nur wenige Zentner waffenfähiges Material.
Bei der Größe des Irak könnte man Tausende von Jahren suchen, ohne etwas zu finden, wenn man die Mitwisser eliminiert hat (so wie es unter Hussein üblich war).

Tja, ich bin kein Freund von unserem Mr. President, Mr. G.W.Bush, dem Usur Pator, aus vielerlei Sicht. Aber mit einem hat er Recht, die Demokratien müssen Zeichen setzen, sie müssen ihren Anspruch auf die Welt deutlich machen und sie dürfen auch unter dem Deckmantel der Toleranz z. B. gegenüber dem Islam nicht an Boden verlieren. Wir müssen heute lernen, die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie zu beweisen, sie zu schützen; schaffen wir das nicht, werden wie die Demokratie verlieren.
 
Fakt ist, die Amerikaner (und Briten) haben nach dem momentanen Stand der Dinge bewußt gelogen um einen Krieg anzuzetteln! Sie haben ihre eigene Bevölkerung und den Rest der Welt an der Nase herumgeführt.
Was ist eine Demokratie wert, in der die Regierung lügt?
Wie ernst dann kann eine solche nehmen, wenn man einerseits ihre Werte auf der Welt verbreiten will, aber gleichzeitig ihre Glaubwürdigkeit unterminiert?

Ganz kurz und knapp gesagt:
Einen Dreck - nichts

Auch wenn ich weiß, daß dieses Verhalten unrealistisch und niemals durchzusetzen wäre - wenn man die Demokratie und die Politiker wieder richtig glaubwürdig machen will, gebe es nur einen Weg - man müßte Bush und Blair ignorieren und zu diesen Ländern für einige Zeit keine politischen Beziehungen haben.
So haben wir einen Beweis:
Bush und Blair sind nicht viel besser als ein Hussein....

Und by the way - wer gibt uns das Recht zu behaupten, Demokratie sei der einzig wahre Weg und müßte quer über die Welt förmlich missioniert werden? Was ist an einer Monarchie schlimm, wenn der König nicht gerade eine Tyrann und Wahnsinniger à la Caligula, Edward I. oder Haile Selassie?
 
Original geschrieben von Horatio d'Val
Fakt ist, die Amerikaner (und Briten) haben nach dem momentanen Stand der Dinge bewußt gelogen um einen Krieg anzuzetteln! Sie haben ihre eigene Bevölkerung und den Rest der Welt an der Nase herumgeführt.
Was ist eine Demokratie wert, in der die Regierung lügt?
Wie ernst dann kann eine solche nehmen, wenn man einerseits ihre Werte auf der Welt verbreiten will, aber gleichzeitig ihre Glaubwürdigkeit unterminiert?

Ganz kurz und knapp gesagt:
Einen Dreck - nichts

Auch wenn ich weiß, daß dieses Verhalten unrealistisch und niemals durchzusetzen wäre - wenn man die Demokratie und die Politiker wieder richtig glaubwürdig machen will, gebe es nur einen Weg - man müßte Bush und Blair ignorieren und zu diesen Ländern für einige Zeit keine politischen Beziehungen haben.
So haben wir einen Beweis:
Bush und Blair sind nicht viel besser als ein Hussein....

Und by the way - wer gibt uns das Recht zu behaupten, Demokratie sei der einzig wahre Weg und müßte quer über die Welt förmlich missioniert werden? Was ist an einer Monarchie schlimm, wenn der König nicht gerade eine Tyrann und Wahnsinniger à la Caligula, Edward I. oder Haile Selassie?


Ich würde eine wirkliche Monarchie jederzeit der demokratie vorziehen.
 
ich wär gegen eine monarchie, da dann im staat keine gleichheit herrscht und monarchen häufig dazu neigen ihr volk auszubeuten.

ich wär für eine diktatur so wie sie in der ddr war; zwar nicht ganz so extrem aber vom wohlstandsfaktor gesehen gabs niemals so große unterschiede.
 
Die Demokratie gewährt wie keine andere Staatsform individuelle Rechte und Freiheiten. Gewaltenteilung, Wahlen und Rechtsstaatlichkeit tragen dazu bei, dass die demokratischen Werte (Freiheit, Menschenrechte, ...) auch auf Dauer bestand haben, sie schützen vor Machtsmissbrauch.

In einer Monarchie mit einem gerechten Herrscher wäre sicherlich vieles einfacher, aber wer kann garantieren, dass er seine Macht nicht irgendwann missbraucht, dass nachfolgende Monarchen genauso gerecht handeln werden und dass dieser Monarch die Rechte und Freiheiten seiner Bürger nicht übermäßig einschränkt ?

Das Problem an unseren heutigen Demokratien ist, dass die vielfach verweichlicht sind, dass sie ihre Wehrhaftigkeit leichtfertig im Namen einer (falschen) Toleranz aufs Spiel setzen.
Um mehr Stärke und Sicherheit zu erlangen, könnte ich mir ein republikanisches System im Sinne eines Imperium Romanum vorstellen. Dieses hätte eine starke Führung, welche sich gegenüber der Demokratie durch mehr Handlungsfähigkeit auszeichnen würde, und gleichzeitig blieben die Interessen des Volkes durch seine gewählten Vertreter gewahrt.
 
Original geschrieben von Lord Darc
Um mehr Stärke und Sicherheit zu erlangen, könnte ich mir ein republikanisches System im Sinne eines Imperium Romanum vorstellen. Dieses hätte eine starke Führung, welche sich gegenüber der Demokratie durch mehr Handlungsfähigkeit auszeichnen würde, und gleichzeitig blieben die Interessen des Volkes durch seine gewählten Vertreter gewahrt.

Ja und nein.
Man muss gerade bei den zahlreichen Staatsformen, die das Imperium Romanum im Laufe seiner Geschichte durchlebt hat, sehr vorsichtig sein.
Auch hier besteht die Gefahr, dass Leute wie Augustus eine Republik lediglich noch zum Schein wahren und sich hinter den Kulissen zu einem allmächtigen Diktator aufschwingen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Augustus verurteile - ganz im Gegenteil! Aber es zeigt doch, wie einfach eine ohnehin schon schwache Demokratie aus den Angeln zu heben ist.
Bleibt nur die Frage, ob eine Demokratie denn tatsächlich ein demokratisches Handeln des Staates hervorbrint. Eben das ist zu bezweifeln.

Ich meine daher, dass die Res publica im ursprünglichen Sinne das Ideal einer Staatsform darstellt.
Wenn die Demokratie versagt, wird einem starken Politiker bzw. Feldherren für eine beschränkte Zeit das Oberkommando erteilt.
Dieser kann dann wie der gute Gnaeus hart durchgreifen.
 
Original geschrieben von Jedihammer
Ich würde eine wirkliche Monarchie jederzeit der demokratie vorziehen.

Sorry, wenn ich jetzt mal deutlich werden muß, aber Du und Bea Ihr scheint einen ziemlichen Sockenschuß zu haben, wenn ich mir solche Sätze wie den da oben durchlesen muß oder Schwachsinn wie:

PS: Wäre ich ein Mann, hätte ich mir gewünscht, zu Bismarcks Zeiten unter dir dienen zu können.

oder:

Guderian war sicherlich kein so bedeutender Stratege wie Erich von Manstein, aber ein paar Lorbeeren darf er sich deswegen meiner Meinung nach schon ans Revers heften. Immerhin war der Panzergeneral maßgeblich an der Ausarbeitung von Erich von Mansteins Angriffsplan "Sichelschnitt" beteiligt, auf dessen Grundlage die Westoffensive gegen Frankreich erfolgte.

Wieso sollte sich jemand wegen dieser "Leistungen" Lorbeeren ans Revers heften? Bei diesem "genialen" Sichelschnitt wurde u.a. die Neutralität zweier Staaten (Niederlande & Belgien) mißachtet und der "geniale Stratege" von Manstein fand anscheinend auch nichts daran, seinen Soldaten Tagesbefehle zu geben, die den Krieg als "gerechte Sühne am jüdischen Untermenschentum" zu sehen, und zu fordern, daß "das jüdisch-bolschewistische System ein für allemal ausgerottet werden muß."

Um es auf den Punkt zu bringen: Diese ewige militaristische Dummlaberei hier, geht mir gehörig auf den Sack! Vielleicht wäre für einige hier die Teilnahme an einem wirklichen Krieg mal eine ganz heilsame Erfahrung. Dann aber bitte nicht als "Generalfeldmarschall" im sicheren "Heeresgruppengefechtsstand" sondern als Schütze Arsch im vordersten Graben, um die "genialen" Pläne der Strategen am eigenen Leib erfahren zu dürfen.

Ich habe fertig! :mad: :clone

C.
 
a

"Man muss gerade bei den zahlreichen Staatsformen, die das Imperium Romanum im Laufe seiner Geschichte durchlebt hat, sehr vorsichtig sein." von Remus

Du hast natürlich recht. Eine zeitgemäße und ausführliche Verankerung bestimmter Prinzipien (starke handlungsfähige Führung + Außerkraftsetzung der Menschenrechte nicht möglich + Gewaltenteilung => Exekutive, Legislative, Judikative...) sollten in einer entsprechenden Verfassung verankert sein.

"Wenn die Demokratie versagt, wird einem starken Politiker bzw. Feldherren für eine beschränkte Zeit das Oberkommando erteilt." von Remus

Nun, zumindest wenn die Legislative versagt (unter genau definierten Rahmenbedingungen, welche nur durch eine große Mehrheit im Volk verändert werden dürften), dann sollte die Regierung (sei es ein Kanzler oder ein Führungsgespann) die notwendigen Reformen ohne das Parlament/Senat beschließen können.
Am wichtigsten ist es, die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten, sie weder durch Unzulänglichkeiten bei den Volksvertretern, noch durch eine übermäßige Bürokratie zu gefährden.

Als schlechtes Beispiel dient hier unser Deutschland, in dem die Gesetzgebung (der Bundestag) durch den Bundesrat erheblich behindert wird und so zahlreiche Gesetze über Jahre zwischen Regierung und Opposition wieder und wieder verhandelt und so verzögert werden, ihr eigentliches Ziel verfehlen oder gar ganz gekippt werden.
Wie lähmend die "Verbürokratisierung" unseres Landes ist, dürfte jedem klar sein, so dass ich wohl nur auf das Steuerrecht (über 70.000 Vorschriften), die hohe Anzahl der Insolvenzen sowie auf die gigantische Zahl der Personen, welche mit der Verwaltung der Verwaltung beschäftigt zu sein scheint, zu verweisen brauche.

Es muss sich etwas ändern.
 
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