Schräge Star Wars-Fakten

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Zu den schrägen Fakten gehört auch, dass es unter den vielen Fans die fanatischsten Leute gibt. Das haben ja nicht nur Darsteller und Darstellerinnen wie Jake Loyd, Ahmed Best und Kelly Marie Tran zu spüren bekommen.

Der YouTuber BeHaind hat vor kurzem ein Star Wars-Ranking-Video veröffentlicht und bekam prompt den Zorn zu spüren. Er hat mit einem extra Video darauf reagiert.

Ich meine, dass es einen Thread mit Hatern gibt. Leider finde ich den nicht mehr wieder. Falls das hier unpassend sein sollte, bitte löschen oder verschieben. Danke.

 
George Lucas hatte während der Arbeit an Star Wars irgendwann offenbar das Bedürfnis, sich das Elend eines anderen Regisseurs anzusehen. Also besuchte er seinen Freund Steven Spielberg am Set von Unheimliche Begegnung der dritten Art. Nur fand er dort zu seinem Leidwesen kein Elend vor, sondern einen Film, von dem er sich ausgesprochen beeindruckt zeigte. Der würde bestimmt erfolgreicher werden als sein eigenes Weltraumabenteuer, glaubte Lucas. Spielberg sah das genau andersherum.

Also schlug Lucas vor, sich gegenseitig eine Gewinnbeteiligung von 2,5 Prozent am jeweiligen Film zu geben. Spielberg willigte ein und dürfte diese Entscheidung später selten bereut haben.

Beide Filme wurden große Erfolge, Star Wars allerdings der deutlich größere. Lucas hatte damit die schöne Erfahrung gemacht, dass man sich auch über eine verlorene Wette freuen kann. Obwohl ihm beim Blick auf Spielbergs Anteil vermutlich gelegentlich der Gedanke kam, ein schlichter Besuch zum Kaffeetrinken hätte es auch getan.
 
Adam Pally durfte im Finale der ersten Mandalorian-Staffel einen der beiden Scouttruppler spielen, die Grogu bewachen. Als Star-Wars-Fan muss man auf so eine Gelegenheit erst einmal kommen: Endlich gehört man selbst zu dieser weit entfernten Galaxis und darf zur Begrüßung das Baby schlagen.

Nach dem ersten Versuch kam Jon Favreau zu ihm und merkte sinngemäß an, er solle ruhig zuschlagen, aber bitte bedenken, dass die Puppe ungefähr fünf Millionen Dollar koste. Pally erzählte später vor Journalisten, dass er daraufhin bei den nächsten drei Versuchen danebenhieb, weil er so nervös geworden war. Vielleicht sollte das Imperium also einfach mal prüfen, ob seine Soldaten persönlich für beschädigte Requisiten haften müssen.

Die fünf Millionen machten anschließend als angeblicher Preis der Grogu-Puppe die Runde. Bis Puppenbauer John Rosengrant 2022 erklärte, dass die Summe überhaupt nicht stimme. Favreau habe nur erreichen wollen, dass die Darsteller etwas behutsamer mit dem Kleinen umgingen. Bei solchen Beträgen, meinte Rosengrant trocken, wäre er längst im Ruhestand.

Damit hatte Favreau zwar seine Puppe geschützt, nebenbei aber auch eine jener Zahlen in die Welt gesetzt, die man vermutlich noch Jahre später irgendwo als gesichertes Filmwissen lesen wird.
 
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