Song-Bewerten

Rey's Theme ist mE einer der stärksten Soundtracks, die Williams für die ST geschrieben hat - weshalb ich es in der Vergangenheit bereits unzählige Male selbst gespielt habe und auf der Suche nach Inspirationen, sowie besonders gelungenen Arrangements unter anderem auch auf das von dir verlinkte gestoßen bin. :)
Die orchestrale Untermalung finde ich durchaus effektvoll eingesetzt und statt etwas komplett Neues daraus machen zu wollen, besinnt es sich eher darauf, die Stärken des Originals in episches Gewand zu kleiden. Das funktioniert auch ziemlich gut, wie ich finde.
Ich vergebe 8 von 10 Punkten.


Vor ein paar Wochen habe ich mir das neueste Album von Awolnation heruntergeladen und bin in Summe ziemlich angetan von dem (wieder mal) sehr reichhaltigen Angebot unterschiedlichster Stilrichtungen, die hier zwar nicht ganz so wild zusammengewürfelt werden wie noch auf "Megalithic Symphony", in Summe aber doch ein nettes und für mein Empfinden auch ausgewogenes Potpourri ergeben, das in seinem Umfang von diesmal nur 10 Tracks (im Vergleich zu den üblichen 14) zudem deutlich erschlankt ist - was ich aber gar nicht mal als Manko empfinde. Von den Vorgängeralben fühlte ich mich stellenweise nämlich fast schon ein bisschen erschlagen. ^^

"The Best" ist wahrscheinlich die unspektakulärste Nummer auf dem Album, gleichzeitig aber auch die eingängigste - eine "Tanznummer", die musikalisch zwar keine großen Überraschungen liefert, mich gemessen an ihrem Anspruch auf ein eher kurzweiliges Vergnügen aber dennoch gut "abholen" kann.

(Der Gegenentwurf wäre "I'm a Wreck")


 
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Das ist eine sehr abwechslungsreiche Nummer, ich war ziemlich überrascht. Es gibt ne spezielle Stelle, die mir ziemlich taugt, nämlich zwischen 0:50 und 0:55 die geile Bassline in Kombination mit dem Gesang. Ist ein denkbar kleiner Abschnitt, aber solche Details sagen mir immer wieder mal zu. Aber auch sonst finde ich bei dem Lied die Tempowechsel ganz nice, sowie den Gesang.

Ich gebe also eine gute 7/10.


Hier was eher mainstreamiges, was mich an eine sehr schöne Zeit in meiner Jugend erinnert. Ein goldenes und längst vergangenes Zeitalter des Wrestlings, ein Sport, den ich seit meiner Kindheit ununterbrochen verfolge. 2011 hat Wrestlemania 27 stattgefunden und ich entsinne mich einfach nur einer unbeschwerten und schönen Zeit, wenn ich das Lied höre, insbesondere den Chorus ganz am Anfang.
 
Ich kannte die Nummer vorher noch nicht; finde sie aber sehr mitreißend, wobei mir vor allem der Wechsel zwischen überschwänglichem Chorus und gerappten Strophen gefällt. Überhaupt ist das die Art von Hip-Hop, zu der ich mich noch am meisten hingezogen fühle; weil er von musikalischen Kontrasten lebt, die einander sinnvoll ergänzen und bereichern.

Ich geb' dem Song 7.5/10 Punkten.


Der nächste Beitrag stammt von einem kanadischen Sänger und Violinisten, dem ich nun schon seit Jahren keinerlei Beachtung mehr geschenkt habe und nur durch Zufall (beim Durchsuchen einiger alter Playlists) wiederentdeckt habe.
Sein Album „In Conflict“ aus dem Jahre 2014 gehörte damals aber definitiv zu meinen Lieblingen – irgendwann war ich dann aber satt gehört, zumal ich die Stücke teilweise auch ziemlich schwermütig finde.


Ich schwanke gerade zwischen „Song for Five & Six“ und „The Riverbed“ – entscheide mich aber für Letzteres, weil mir hier der Gesang mehr zusagt.


 
Ein sehr interessantes Video, welches den Song für mich erheblich aufwertet. Das Video erzählt wesentlich mehr als der Songtext selbst. Je älter ich werde, desto stärker wird mir meine eigene Vergänglichkeit immer stärker bewusst. In der Jugend scheint das Ende noch so fern, im mittleren Alter zeichnet es sich hingegen immer deutlicher das Ende am Horizont ab. Das Leben ist so kurz. Ein Mann in seinen Zwanzigern, Dreißigern hält sich in der Regel noch für unzerstörbar, unsterblich. Krank werden nur andere. Aber spätestens in seinen Vierzigern ist der körperliche Verfall nicht mehr zu ignorieren. Die Schnellkraft der Jugend hat sich längst verabschiedet, der Verschleiß des Körpers macht sich langsam bemerkbar. Erstmals spürt man seinen Körper von Zeit zu Zeit jenseits von Muskelkatern. Meine erste ernsthafte Verletzung überhaupt hatte ich mit 41, Achillessehnenruptur, geschehen beim Volleyballspiel. Resultat einer typischen Überschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit, aber ich war noch in den vertrauten Bewegungsabläufen der Jugend verhaftet.

Das orchestrale Intro des Songs, erinnert mich an die Brandung des Meeres, an eine Idylle in Kombination mit dem Vogelgezwitscher. Auf mich bezogen würde es dem verlorenen Paradies vollkommen körperlicher Unbekümmertheit entsprechen. Die treibenden Gitarrenklänge entsprechen für mich einem Aufbäumen gegen den körperlichen Verfall. Auch wenn sich der Körper beim Aufwachen immer stärker bemerkbar macht, gibt es auch mit 48 oft noch Phasen, in denen ich glaube, noch Bäume ausreißen zu können. Gerade beim Joggen stellt sich wie früher oft ein Zustand der Schwerelosigkeit ein. Und auch wenn ich meinen eigenen körperlichen Höhepunkt längst überschritten habe, bemerke ich, dass ich mit so manch erheblich Jüngeren noch mithalten kann, weil dieser nicht entsprechend trainiert ist. Und dies gibt mir ein gutes Gefühl, ein beschwingendes Gefühl, aber auch die trügerische Illusion, den Alterungsprozess für einen Moment ausgetrickst zu haben. Die nächste Selbstüberschätzung lauert an der nächsten Ecke.

Im Musikvideo hätte ich Owen Palletts Gesangs einen Ticken lauter eingespielt, die treibenden Gitarrenklänge hätte ab dem Moment, in dem Jim das erste Mal auf die Jungs trifft und sein Selbstbild erschüttert wird, ausgesetzt.

8 / 10

Ich mache weiter mit "Everybody's Gotta Learn Sometime" von Beck:

 
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Obwohl ich eigentlich schon ein kleiner Beck-Fan bin mochte mir dieses Lied persönlich nicht all zu gut gefallen. Zu gewöhnlich für diesen tollen Künstler. Ich ziehe da seine flippigeren Hits wie Loser, Sexx Laws oder das um einiges jüngere The Valley of Pagans mit den Gorillaz definitiv vor. Daher für mich nur eine 5 von 10.

Von mir gibt es eine psychodelische Coverversion des The Prodigy-Hits Firestarter vom niederländischen Alternativ Rocker Torre Florim:

 
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