Tatooine (Tatoo-System)

[Tatoo-Syste|Weltraum|Maleficent] Victor Hill und Jonathan Tyco
Victor blickte lustlos aus dem Fenster seines YV-49 Decimators auf die riesige Staubkugel unter ihm. ``Das ist also Tatooine´´ dachte er sich dann beschleunigte er das Schiff wieder wortlos. Eigentlich wollte er nicht hier sein, am liebsten wäre er grade dabei jede verdammte imperiale Strafanstalt anzugreifen, irgendwo müssen seine Eltern doch sein. Er blickte kurz zum Navi-computer dieser hatte bereits die beste Flugbahn für die Landung auf dem Planeten berechnet, kurz haderte er damit das Schiff wieder hochzureißen, doch dann ließ er einfach den Autopilot übernehmen und starrte weiter auf seine Kommunikationskonsole, immer in der Hoffnung das dort jeden Moment das Gesicht seines Vaters auftaucht. Wie konnte das nur so schief laufen? Es ist doch immer alles gut gegangen! Der Wroonianer kämpft mit den Tränen als er sich an den Tag erinnert wo seine Eltern verschwunden sind: Sie haben gemeinsam Waffen an Rebellen-Gruppierungen auf einem Imperialen Planeten verkauft, aber grade als sie auf dem Rückweg waren zischten plötzlich Schüsse an ihnen vorbei. Ohne nachzudenken Sprang er in den Hyperraum und ließ seine Eltern einfach im Stich.

Dann wurde er durch eine Berührung an seiner Schulter aus seinen Gedanken gerissen. Victor blickte auf und erkannte seinen Freund Jonathan, welcher versuchte ihn aufzumuntern. Jonathan ist der Einzige der verhindert hat, dass er direkt seinen Eltern hinterher gejagt ist, und das Schlimmste für den Wroonianer war das er vermutlich Recht hatte, alleine eine Imperiale Basis anzugreifen wäre reiner Selbstmord. Er lächelte leicht als der Mensch versuchte ihn aufzumuntern, "wir schaffen das" . Er wiederholte diese Worte immer wieder leise. Dann gab er dem Autopiloten die genauen Koordinaten ihres Landepunkts: eine kleine Stadt irgendwo in der Wüste. Vik wusste nicht wirklich was er hier möchte, aber irgendwo mussten sie ja hinfliegen, außerdem brauchte die Maleficent einen neuen Energiekonverter für den Hyperraumantrieb, der alte macht es wohl nicht mehr lange seid er auf ihrer Flucht beschädigt wurde. Schließlich bekamen sie die Nachricht vom Raumhafen, wenn man dieses Kleine Lagerhaus da unten Raumhafen nennen kann. Jonathan sprach kurz mit dem Personal, Viktor hörte aber nicht wirklich zu er schweifte wieder in Gedanken ab, er dachte an die Tage auf ihrer Farm wo er gemeinsam mit seinem Vater Sabacc gespielt hat, er dachte an seien Mutter wie sie ihm Fliegen beigebracht hat. Die Landung des VT´s riss ihn aus seinen Gedanken.

Er kletterte die Leiter zur Ausstiegsluke hinab Hitze schlug ihm wie eine Faust ins Gesicht, die Maleficent ist gut klimatisiert und draußen herrscht knallende Hitze, außerdem stank es draußen, Viktor konnte den Gestank nicht wirklich identifizieren und er wollte auch gar nicht wissen was da so stank. Jonathan und er gingen nebeneinander aus dem Raumhafen. Dieser sah ihn an: ``Ich würde sagen du suchst nach einigen Ersatzteilen, während ich mich auf die Suche nach Vorräten mache´´ Viktor nickte zustimmend. ``Sollte irgendetwas passieren denke an die Signalsender, die ich uns geholt habe.´´ Viktor nickte ihm noch einmal bestätigend zu und schob sich dann in die Masse der Personen die sich auf der Straße rumtrieben. Diese Signalsender waren auch eine von Jonathan´s Ideen, Viktor hält diese Maßnahme für überflüssig und übervorsichtig, was soll jetzt denn noch groß passieren. Er schob sich langsam durch die Masse den Kopf steht´s auf den Boden gerichtet um möglichst nicht aufzufallen, hin und wieder blickte er sich um, ob er einen Schrotthändler sieht, der einen Energiekonverter besitzen könnte.

Nach etlichen Minuten, durch Hitze, Gestank und viel zu vielen Menschen entdeckte Viktor Endlich auf dem Auslagetisch einen kleineren Schrotthändler einen Passenden Konverter. Der Verkäufer, ein riesiger Gameorreaner schaute abschätzend auf Viktor hinab, dieser Spürte den Blick eines geübten Händlers der genau abschätzt wieviel er, und seine Besitztümer wohl wert sind. `` Was willst du Kleiner´´ die Stimme des Händlers war tief und Rau. `` Einen Energiekonverter, mittlere Größe, am besten ein Sienar Modell." Viktor wollte diesen Handel so schnell wie möglich abschließen, hinaus aus dieser Hitze, aus diesem Gestank, Tatooine half ihm nicht wirklich alles zu vergessen, viel mehr sorgte die Hitze zusätzlich noch dafür, dass er schreckliche Kopfschmerzen bekam, und auch der Gestank machte das alles nicht besser. ``Ja Ja, du hast Glück einen letzten habe ich tatsächlich, aber der ist nicht billig, das letzte Modell dieser Ausführung in Mos Kornara, vermutlich auf ganz Tatooine, sagen wir 300 Credits!´´. Vik wusste das dieses Teil nicht mal halb so viel wert war, aber er hatte grade überhaupt keine Lust zu diskutieren. Er wollte einfach nur zurück in den Kühlen Bauch der Maleficent, also legte er die Credits auf den Tisch, leicht überrascht, dass er einfach dieses Angebot annahm gab der Gameorreaner ihm den Konverter. Erleichtert machte Vik sich zurück auf den weg zurück zum Decimator, in dem Raumhafen war es schon etwas angenehmer, es war zwar immer noch heiß jedoch knallte einem die Sonne dort nicht so stark auf den Kopf. Also brachte er den Energiekonverter in den Lagerraum des Raumschiffs. Er würde Jonathans Hilfe brauchen um ihn anzubringen, Vik hat zwar rudimentäre Technische Fähigkeiten dennoch hätte er seinen Co-Piloten gerne an seiner Seite wenn er die Reparatur durchführt. Darum lehnte er sich an den Flügel der Maleficent und wartet auf die Rückkehr seines Freundes.

Nach einigen Minuten wurde Viktor langsam ungeduldig ``Wo bliebt Jonathan nur´´ endlich bemerkte er wie sich jemand ihm nähert, erleichtert blickte er auf, doch die Person war nicht Jonathan, sondern eine fremde Person. Vik tastete langsam nach seiner Blasterpistole bereit jederzeit abzudrücken. Die Person musterte ihn von oben bis unten, Viktor wurde leicht unbehaglich mit der zweiten Hand griff er in die Tasche wo Jonathans Sender enthalten war, vielleicht sollte das Ding doch zu was gut sein. Dann öffnete der Fremde den Mund "Hey du, hast du noch Platz, oder ist das garnicht dein Schiff?". Etwas überrascht ließ er den Blaser und den Sender los, anscheinend schien der Fremde ihn nicht angreifen zu wollen. Viktor überlegte kurz, er könnte gut jemanden gebrauchen der die Geschütztürme bedient, außerdem könnte er Geld gebrauchen und jemanden der sich mit Reparaturen auskennt. „Jap, ich könnte sie mitnehmen, 10 Credits am Tag, zusätzlich Versorgungsgütern die sie Verbrauchen und sie packen etwas mit an! Wir haben sowieso grade kein Flugziel also fliegen wir sie gerne Wo hin.“ Vik hatte keine Ahnung wieviel eine Überfahrt wert war, er glaubte nicht sie mit dem ``Personentransporten´´ seines Vaters vergleichen zu können. Er streckte dem Menschen die Hand entgegen: „ Ich bin Viktor“ er deutete auf den VT49 „ Das ist die Maleficent, Willkommen an Bord!“
[Tatoo-System|Mos Kornara|Raumhafen|Vor der Maleficent] Tobias Stamm und Victor Hill
 
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[Tatoo-System|Mos Korana|Zimmer von Jack Harper] Jack Harper, NPC

Durch das laute Klopfen an der Tür wachte Jack auf. Er schlug die Augen auf und sah blinzelnd in die grellen Sonnenstrahlen, die durch die Rollladen gelangten. Da bemerkte Jack ihn, den Kater von gestern Abend. Mit dem Klopfen an der Tür, in Verbindung mit den Sonnenstrahlen, ging es ihn auf einmal sehr viel schlechter. Die Kopfschmerzen die er bekam waren Höllisch und ließen ihn schon fast einen schnellen schmerzlosen Tod wünschen. Nachdem er erst mal zum Klo gerannt war und sein essen von gestern Abend wieder sah und sich einigermaßen erholte und frisch gemacht hatte, bemerkte er, dass das Klopfen an der Tür immer noch da war. Stöhnend und mit schmerzen, rappelte er sich auf und ging zur Tür. Dort angekommen sah er durch den Türspion und das rettete ihm sein Leben. Denn als er hindurch sah erschrick er, da er die Uniform der Person sofort erkannte. Es war die eines neuen aufstrebenden Hutten der sich auf Tatooine nieder gelassen hat und die Geschäfte der Unterwelt übernehmen wollte. Was jedoch einer von dessen Männern vor seiner Tür wollte wusste Jack nicht. Hatte er sich gestern etwa mit einem von denen geprügelt, oder sich wohl möglich denen angeschlossen? Je mehr er Versuchte sich an was zu erinnern, desto mehr viel ihm auf, dass er sich an nichts mehr von Gestern erinnern konnte. Er wusste noch warum er gefeiert hatte. Nämlich weil er endlich seine Ausbildung beendet hatte, aber ab dem 2oder 3 Kurzen fiel ihm nichts mehr ein. Dabei war das gar nicht seine Art. Vielleicht ab und zu 1 bis 2 Bier aber so viel das er richtig besoffen war? Eigentlich nicht. Der Typ war immer noch da, aber er klopfte jetzt sichtlich genervter.

,,Kommen sie schon Mister Harper. Machen sie es uns nicht noch schwerer. Ich weiß das sie da sind. Oder muss ich zum Vermieter gehen? Und glauben sie mir ich kenne Techniken wodurch der Vermieter mir liebend gern die Tür aufmacht.“
,brüllte er und trat gegen die Tür.

Selbst wenn ist es mir eh egal der Vermieter ist eh ein Arsch, dachte sich Jack. Am besten ich warte noch ein wenig dann geht er vielleicht wirklich zum Vermieter.

Als der Mann eine Minute später wirklich ging, beeilte sich Jack. Er machte sich eben frisch, zog neue Sachen an, holte seinen Seesack unterm Bett hervor und warf noch ein paar seiner Sachen hinein. Seine Vibroklinge schnallte er sich in ihrer Scheide auf den Rücken. Draußen vor der Tür hörte er wie der Vermieter vor Schmerz stöhnte und dabei war die Tür zu öffnen.

Fuck, dachte sich Jack: hätte sich der Arsch nicht noch ein wenig länger zur Wehr setzen können? Jetzt muss ich mir einen anderen Fluchtweg überlegen.

Jack hob seinen Wecker auf, warf damit sein Fenster ein, wickelte eine Jacke um seine Hand und entfernte die restlichen Splitter aus dem Fensterrahmen, warf sich seinen Seesack über die Schulter und sprang aus dem Fenster. Keinen Moment zu spät, da in dem Moment die Tür öffnete und der Typ in das Zimmer rannte. Während des Sprungs überlegte Jack wie viel Glück er hatte, dass er sich damals für ein Zimmer im Erdgeschoss entschieden hatte. Als er landete fing er sich mit seinen Armen ab und rannte so schnell er konnte erst mal weg. Er wusste noch nicht wohin er rannte, aber er rannte einfach weiter, so schnell er konnte. Als er nach einer Weile stolperte und auf die Fresse flog merkte er das er ziemlich hungrig war. Zum Glück befand er sich nur 2 Straßen vom Markt entfernt und so ging er zu einem Imbiss und holte sich eine Teigtasche mit Bantha- Fleisch und Salat. Danach fühlte er sich besser und holte sich noch eine Flasche Wasser da er ohne nicht lange in den heißen Sonnenstrahlen der Zwillings-Sonnen überleben könnte. Dermaßen versorgt konnte Jack wieder klar Denken und machte sich erst mal Gedanken über seine nächsten Schritte. Am besten fand er erst mal heraus weshalb der Hutte ihm einen seiner Schläger auf den Hals hetzte und dafür musste er zurück an den Ort wo gestern alles angefangen hatte. Er musste zum Drunken Banta. Allerdings war es zu gefährlich über die Hauptstraße dort hinzugehen. Also musste er die Seitengassen und Dächer von Mos Kornara benutzen und die Bar ist fast am anderen Ende der Stadt. War zwar schwierig aber nicht unmöglich. Nach geschlagenen 3 Stunden klettern und durch enge Gassen quetschen hatte er es endlich Geschafft: Er war beim Druken Bantah. Er ging hinein und begrünte den Wirt den er schon länger kennt:

,,Hey Sam, einen Katerweg Spezial und danach: Was war gestern hier so los?“, ,, Ahahah, dass weißt du nicht mehr? Oh man da hat du echt was vergessen. Na ja soviel wie du Gestern gesoffen hast ist das kein wunder! Setz dich erst mal und ich mach dir deinen Katerweg, danach reden wir.


Antwortet der Wirt. ,,Danke Sam erwiderte Jack und setzte sich seufzend neben eine Gruppe von 3 Männern, die in ein Gespräch vertieft waren. Jack begrüßte die Gruppe kurz und die murmelten ebenfalls nur ein kleines ,,Morgen“. Danach kam Sam mit Jacks Katerweg und einen Stuhl, gab den Drink an Jack und setze sich ihm gegenüber.

,,Also Jack. An wie viel erinnerst du dich noch?“, Fragte er ihn. Jack antwortete: ,,Eigentlich nur noch daran wie ich hier rein kam und 1 oder 2 Kurze getrunken habe. An mehr nicht. ...es wurden 8 kurze und ich habe die Rezeptur verändert so das das zeug ziemlich rein haut also sorry dafür aber niemand konnte so viele wie du trinken also Herzlichen Glückwunsch für einen Platz an der Wall of drunken fame.

versuchte er sich zu entschuldigen und zeigte auf einen bestimmten Teil der Wand wo ein neues Foto hing. Das er irgendwann mal auch an der Wand hängen würde, hat Jack niemals gedacht. Aber daran konnte er jetzt nicht denken:

,,Und sonst so? Was geschah noch?Und warum stand heute morgen ein Schläger des Hutten vor meiner Tür?“,
,,Nach dem 2. Kurzen…. na-ja passierte etwas was man nicht vorher-sehen konnte. 2 Männer des Hutten belästigten deine Schwester Sarah. Und du wolltest denn Helden spielen und hast dich mit ihnen angelegt und ihnen gesagt das sie sich mal verpissen sollen...nett ausgedrückt. Dann haben sie dich herausgezerrt, durch den Hinterausgang. Der größte Fehler in deren Leben, denn als wir nach so 5 Minuten ein ziemlich lautes rumpeln gehört haben, dachten wir schon das die dabei sind dich umzubringen. Also wollten wir die von dir wegziehen aber als wir nach draußen kamen sahen wir dich über denen, mit deiner Vibroklinge in der Hand und die waren nicht mehr so lebendig. Laut den Gerüchten ist der eine schon Tod und der andere schwebt noch in Lebensgefahr. Es tut mir leid das du das so erfahren musst.

erzählte Sam dem immer blasser werdenden Jack der nur dachte, dass er so was von Tod war. Selbst wenn er sich nur mit denen angelegt hätte, wäre das schon sehr schlecht gewesen und wäre dem Hutten schon einen Besuch eines Schlägers wert, aber das er einen umgebracht hatte...bedeutete das er weg musste. So schnell wie möglich und so weit wie möglich weg. Es wäre zwar ein trauriger abschied von allen aber ein nötiger. Einziges Problem: Wer sollte ihn mitnehmen? Er kannte keinen Raumpiloten den er hätte fragen können ob er ihn mitnahm.

Jack war so in Gedanken vertieft, dass er Rag´baguhl und seine Freunde erst bemerkte als er schon bei der Gruppe, die neben Jack saß, angekommen war.
,,Fremde, was führt euch hier her? Und wie schnell seid ihr wieder weg? Ich will ganz ehrlich sein, eure Gesichter gefallen mir nicht und wir wollen ja nicht das das zu einem Problem wird, oder?“sagte der Devaronianer. Seine “Freunde“ lachten hinter ihm über den Scherz den er anscheinend gemacht hat. Jack verdrehte nur die Augen und sagte zu Rag´baguhl

,,Rag, ich weiß deine erste Frau hat dich für einen fremden verlassen was dir das Herz gebrochen hatte, aber warum musst du jetzt jeden Fremden ans Bein pissen? Nicht jeder ist hinter deinen Freundinnen her.
,,Was mischt du dich ein Jack, ha? Fühlst du dich jetzt cool nur weil du 2 umgelegt hast?“
Nein, Rag tue ich nicht aber ich kann nicht ignorieren wie du ein paar fremde drangsalierst.
,,Ha, Leute ich glaube unser lieber Jack spielt seit gestern an scheinend sehr gerne den Helden und hat einen Höhenflug. Am besten wir holen ihn zurück auf den Boden der Tatsachen. Und seine neuen freunde am besten gleich mit.



[Tatoo-System|Mos Kornara|Drunken Bantah] Jack Harper, Johnatan Tyco, Victor Hill, Tobias Stamm, NPC: Sam, Rag´baguhl, 4 Freunde von Rag´baguhl
 
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Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken

Auch ihr Meister wirkte etwas unsicher und fremd auf dem lebensfeindlichen Planeten, der ja eigentlich seine Heimat war, was die Squib etwas verwirrte.

Er kochte Tee und erklärte ihr nachsichtig, was sein Plan war und was sie tun könnte.
"Was dir und deinen Kameraden damals passiert ist, tut mir leid.", sagte sie einfühlsam und überlegte, was sie machen würde. Einerseits wollte sie ihr Schwert zusammen bekommen, obwohl sie ziemlich frustriert war. Auf der anderen Seite wollte sie etwas lernen und die Praxis war dazu eine der besten Gelegenheiten. Außerdem konnte es interessant werden.

Nachdem sie ein wenig Tee getrunken hatte stand die Entscheidung der Squib fest:"Ich komme mit, ich glaube das wird interessant."

Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken
 
[Tatoo-System|Tatooine|Mos Kornara|Vor dem Raumhafen] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm

Jonathan war innerlich überrascht, dass sein doch so schlecht gelaunter Gefährte so schnell Kontakte auf dem Planeten geknüpft hatte. Er musterte den hageren Mann, dessen Namen er noch nicht erfahren hatte. Braunes, glattes Haar, sehr jung, jünger als Viktor. Außer den Lumpen die der Teenager trug, fiel Jonathan noch eine Kleinigkeit in seinem Gesicht auf, der Mann schien trotz eben dieser Kleidung keinerlei Verletzungen zu haben, so war es üblich mal einige Schrammen zu haben, aber diese fehlten bei ihm völlig. Ansonsten konnte er auf den ersten und zweiten Blick nichts atemberaubendes feststellen und er fragte sich, aus welchen Gründen Viktor ihn hierhin mitgenommen hatte. Doch erst einmal begrüßte sich der Gedächtnislose und streckte deshalb die Hand aus, mit einem festen Druck nahm er die ankommende Hand dann entgegen. Ein kleiner Test, ob ihm noch etwas auffallen würde. Woher er diese Taktik hatte, wusste er selbst nicht, schon seit seiner Rettung waren es eben solche Dinge, die ihn ein wenig an seine Vergangenheit denken ließen und einen Eindruck hinterließen.

„Jonathan Tyco mein Name. Was braucht denn ein so junger Kerl von einer Schiffsbesatzung wenn ich mal fragen darf?“, fragte er prüfend.

Er musste auf Nummer sicher gehen, schließlich waren sie hier auf Tatooine, dort konnten überall Betrüger herum laufen. Ein Ablenkungsmanöver um uns irgendwo mitten im leeren Raum zu überfallen oder ähnliches? Aber dafür sah dieser heranwachsende nicht aus, sein leere Blick verriet auch nichts über ihn. Im Moment. Zumindest hatte Jonathan nun einen Namen. Tobias Stamm stellte sich er sich vor und erwiderte den Händedruck ebenfalls mit einem starken Drücken, welches der Gedächtnislose ihm keineswegs zugetraut hatte. Irgendetwas war an diesem Kerl anders, als bei anderen Leuten in seinem Alter. Allerdings schien er dem ältesten der Gruppe doch irgendwie in Ordnung. Fürs erste. Nachdem er den Teenie nun ausgiebig gemustert hatte, wandte er sich an seinen ‚Bruder‘:

„Gut, da das nun geklärt ist, schlagen ich vor wir verstauen die Sachen im Schiff und gehen uns etwas entspannen. Wir hatten eine Lange Reise hinter uns. Ich habe eine Bar entdeckt. Ganz in der Nähe, Drunken Bantha soll die heißen. Hast du eigentlich deine Ersatzteile gefunden? Obst haben wir genug.“

Die Frage quittierte der nicht-Mensch kurzerhand mit einem nicken. Dann begaben sich die Herren allesamt über die Laderampe in die Maleficent und legten ihre Einkäufe in den Lagerraum, direkt gegenüber der Rampe ab. Während Jonathan die Kiste mit Früchten sicher verstaute, kam ihm noch eine Frage in den Sinn, welche er dem Neuling noch nicht gestellt hatte.

„Von wo kommst du eigentlich? Du kommst nicht von hier, das ist mir klar.“

Der junge Mann antwortet simpel und trocken,sagte er sei von Mandalore. Ein junger Mandalorianer in Lumpen auf Tatooine? Irgendetwas war hier doch nicht richtig. Dachte sich der Gedächtnislose darauf, lies sich aber nichts anmerken.

Nachdem die Gruppe alle ihre Einkäufe verstaut hatte, schritten sie über die Hauptstraße zu einem kleinen Häuschen. Einige Treppenstufen führten hinunter zu einer offenen Metalltür. Links davor standen einige Jawas und unterhielten sich. Die kleinen Wüstenbewohner verdrückten sich aber schleunigst als die Humanoiden ihnen näher kamen. Selbst diese kleinen Bürschchen schienen etwas zu verbergen, dass machte den ganzen Planeten noch ein wenig skrupelloser und Jonathan fragte sich ob Tatooine die schlauste Idee gewesen war. Möglicherweise waren das nur die Städte die eine dubiose Präsenz ausstrahlten, aber an einen Wildnistrip war auch nicht zu denken. Nicht nur weil sich ein mies gelaunter Wroonianer dagegen gesträubt hätte, sondern weil dieser Planet außerhalb seiner mageren Anzahl an Siedlungen kaum mehr als Sand und Gestein bot. Zumindest hatte der Co-Pilot noch nichts anderes entdeckt, was sie großartig in die Wüste ziehen lassen würde. Viel präsenter als der Gedanke in die Wüste zu wandern, war nun die Musik aus der Cantina welche langsam und entspannt durch den Eingang zu hören war. Sobald sie diesen durchschritten kamen sie in einen dunkel gehaltenen Vorraum welcher eine klimatische Abkühlung darstellte. Der Musik folgend kam die Crew dann in einen Raum mit einer Theke und weiteren Sitzplätzen an, sowie einigen Stangen, welcher allerdings gerade nicht besetzt waren. Das störte Jonathan keineswegs, sich solchen Gelüsten hinzugeben war bis jetzt nicht seine Art gewesen, dass hatte er bereits gelernt.
Nichts schien auffallend in der Bar. An den Tischen saßen einige Rodianer die gerade irgendein Glücksspiel am spielen waren, der Rest an Personen innerhalb des Raumes unterhielt sich oder schaute die Neuankömmlinge prüfend an. An der Theke stand ein Besalisk. Sie setzten sich an Theke und bestellten einige Getränke, irgendetwas buntes. Nach wenigen Sekunden betrat ein blonder junger Mann (Jack Harper) die Cantina und setzte sich direkt neben die Gruppe, was Jonathan anhand der aus dem Gespräch zwischen dem Besalisk und dem Menschen gewonnen Informationen nicht weiter störte. Der Blondschopf (Jack Harper) hatte sich wohl eine Menge Ärger eingebrockt, weil er jemanden umgebracht hatte. Schlimmer war wohl eher die Tatsache, dass er Handlanger eines Verbrecherbosses geschlachtet hatte. Die Begründung dafür war eine Belästigung. Für Jonathan ein törichter Schritt gleich einen Mord zu begehen. Im allgemeinen keine Gute Idee einen Mord zu begehen. Doch ehe er gedanklich auf seinen Sitznachbar reagieren konnte, packte ihn plötzlich eine Hand an der Schulter. Als sich der 28-jährige umdrehte, gab ihm ein Devorianer (Rag´baguhl) eine klare Ansage zu verstehen. Er hätte ahnen müssen das es Schwierigkeiten geben könnte, so plump hier rein zu stolzieren. Jonathan antwortet auf diese Aussage zuerst nicht, es hätte schließlich auch ein Scherz gegenüber Fremden seien können. Er musterte den Rothäuter(Rag´baguhl), und bemerkte schnell die protzigen Arme und einige Narben im Gesicht und natürlich auch dessen Fünf Freunde hinter ihm, die auf seine Beleidigung hämisch loslachten, wie Hühner die ihrem Gockel hinterher liefen.
Ehe der Mensch allerdings antworten konnte, entbrannte zwischen Blondschopf (Jack Harper) und Rothaut (Rag´baguhl) ein hitziges Wortgefecht, welches nicht zugunsten der Besatzung ausging. Eigentlich hatte er es vorgezogen das ganze diplomatisch zu lösen, niemals war er in einer Schlägerei gewesen seitdem er auf diesem Eisplaneten aufgewacht war. Er ahnte das schlimmste was ihm begegnen könnte, hoffentlich war der Mörder (Jack Harper) neben ihm ein guter Schild um abzuhauen.
Mittlerweile stieg die Spannung innerhalb des Raumes an, die Parteien warfen sich Blicke zu und die übrigen Gäste schauten zu der Ansammlung herüber und unterbrachen ihre Tätigkeiten. Dann setze der Devorianer zum ersten Schlag an. Schnell, sehr schnell holte er aus und seine geballte Faust flog auf direktem Wege in Richtung Jonathnas Gesicht. Eigentlich wollte er zusammenzucken oder sich irgendwie schützen, doch etwas ganz anderes schien in seinem Körper vorzugehen. Seine Gehirnleistung schien sich zu steigern, seine Auffassungsgabe lies ihn ein anderes Empfinden spüren. Die Welt lief wie in Zeitlupe ab, dass hatte er Mensch noch nie zu vor gespürt. Die Faust war nur wenige Momente vor dem Einschlag entfernt, da rafften sich alle Muskeln in Jonathans Körper und blitzschnell packte er den Arm des Devorianers, kam mit einem Schritt näher, beugte sich leicht und schlug gegen den Bauch des Aliens. Dann zog er kräftig an dessen Arm und hob ihn federleicht vom Boden. Es war so, als ob sich uralte Automatismen reaktivierten, es waren Griffe aus einer Nahkampftechnik, die er vor seinem Gedächtnisverlust Tagelang trainierte haben musste. Er hätte nie gedacht, dass er dazu fähig gewesen wäre, doch nun warf er diesen Idioten auch noch mit dem Rücken auf den Tresen. Nachdem er diesen Move ausgeführt hatte, hielt er wenige Augenblicke inne um sich dessen bewusst zu werden. Auch seine Gefährten, die mittlerweile ebenfalls aufsprangen waren offensichtlich verblüfft. Ebenso wie die restlichen Gegner die vor ihm standen. Einer von ihnen unterbracht die winzige Stille und stürmte auf ihn zu und wollte zuschlagen, doch ebenso wie vorher reagierte der Gedächtnislose blitzartig und duckte sich rechtzeitig, sprang dann auf und hämmerte ihm sein Knie in die Magengegend, drehte sich hinter ihm und schmiss ihn gegen einen anderen der Schläger...

[Tatoo-System|Tatooine|Mos Kornara|Drunken Bantha] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm, Jack Harper, Schläger (NPC´s)
 
[Tatoo-System|Mos Kornara|Raumhafen|Vor der Maleficent] Tobias Stamm und Victor Hill



Diesmal hatte der Junge Mann Tobias gehört. Er überlegte eine Zeitlang, dann aber stimmte er zu, Tobias mit zu nehmen. Da er kein genaues Ziel hatte, bat er ihm sogar an, sich ein Reiseziel zu wünschen. Und der Preis von 10c pro Tag erschien ihm durchaus fair. Und das er mit anpacken müsste, war ihm auch nur recht, dann würde er sich wenigstens nicht langweilen. Die lange Zeit in dem Transporter hatte Tobias sehr gelangweilt und er war voller Tatendrang.

Nachdem der Deal beschlossen war reichte der Junge Mann Tobias die Hand und stellte sich als "Victor" und sein Schiff als "Maleficent" vor. Tobias lächelte erleichtert und schüttelte ihm die Hand:


"Ich bin Tobias, erfreut sie kennen zu lernen. Wann fliegen sie los?"


Victor erwiderte sein lächeln nicht, aber antwortete, dass er noch auf seinen Partner warten würde, welcher noch einkaufen ist. Also setzte sich Tobias neben Victor und holte seinen neuen Blaster aus seinem Holster und fing an ihn zu reinigen und das Zielvisier einzustellen. Nach ein paar Minuten wurde er aus seiner Konzentration gerissen, als Victor von einem Mann angesprochen wurde. Der Mann war eher hager, hatte braune Haare und er trug eine Kiste mit Hilfe eines Trageriemens auf seinem Rücken. Als er Tobias sah fragte er was Tobias als ein so junger Kerl den von ihnen wollte. Also gab er dem Fremden einen festen Händedruck, stellte sich vor und sagte, dass er ein Raumschiff von Tatooin weg bräuchte. Der Fremde musterte ihn noch eine Weile, was natürlich auf Grund von Tobias, wie immer Ernsten Miene keinen Zweck hatte. Er hatte schon soviel gesehen und getan, warum sollte er wegen irgendetwas noch Emotionen zeigen. Wofür sollen Emotionen überhaupt gut sein. Sie lenken einen vom wesentlichen ab und verraten fremden Personen mehr, als sie wissen sollten. Wie auch immer, als der Fremde ihn gemustert hatte Stimmte auch er zu und schlug vor sich vorher noch in einer Cantina zu entspannen, welche er auf dem Weg gesehen hatte. Tobias war von dieser Idee alles andere von begeistert, doch er hatte keine andere Wahl, wenn er mit diesem Schiff von Tatooin verschwinden wollte. Also lud der Fremde, welcher sich inzwischen als Jonathan vorgestellt hatte, seine Einkäufe im Schiff ab und sie zogen alle zusammen in Richtung Cantina los.

Als sie die Stadt betraten roch Tobias zum ersten mal diesen fürchterlichen Gestank. Er hatte ihn vorher noch gar nicht bemerkt, er schätzte das es an dem Adrenalin lag und es im Raumhafen auch um einiges besser war. Als sie durch die Staubigen Gassen gingen hielt Tobias immer Ausschau nach Häschern des Hutten, er konnte sich nicht leisten jetzt entdeckt zu werden, aber in diesem Bezirk schienen die Hutten noch nicht die Macht zurück erlangt zu haben. Und nachdem sie dutzende male von irgendwelchen schmierigen Händlern angesprochen wurden, ob sie nicht was kaufen wollen, erreichten sie nach einer gefühlten Ewigkeit die Cantina.
Sie setzten sich direkt an den leeren Tresen. Tobias bestellte sich ein Glas Wasser, er wurde zwar ziemlich verwundert und zornig angeguckt, doch er hasste Alkohol, es vernebelte die Sinne und Tobias hatte immer gerne die Kontrolle über mindestens seinen Körper. Die anderen schienen irgendetwas Alkoholisches zu bestellen, doch er interessierte sich nicht wirklich dafür, denn er hatte bemerkt, dass sie schon, seit dem sie die Bar betreten hatten eine Gruppe Männer zornig anstarrten. Und tatsächlich, noch bevor sie die Getränke geleert hatten kam die Gruppe auf sie zu, ein großer Devaronianer an ihrer Spitze. Als der Devaronianer an ihrem Tisch angekommen war, packte er Jonathan an der Schulter und machte ihn zornig an. Aber noch bevor Jonathan antwortete mischte sich ein Blondschopf, der neben uns am Tresen saß in das Gespräch ein. Tobias war so auf die Gruppe des Devaronianers konzentriert, dass er den Jungen gar nicht hatte kommen sehen. Das ärgerte ihn ungemein, denn er war Unaufmerksam gewesen war. Wäre der Junge ein Hutten Anhänger gewesen, hätte er jetzt ein Problem und hätte es nicht einmal bemerkt. Inzwischen war die Diskussion zwischen dem Blondschopf und dem Devaronianer, der anscheinend Rag´baguhl hieß, extrem hitzig und Persönlich geworden und Tobias wurde langsam nervös. Auch seine Gefährten schienen die steigende Spannung zu spüren, sogar die anderen Gäste drehten sich langsam zu ihnen um. Das gefiel Tobias überhaupt nicht, wenn er im Moment etwas nicht gebrauchen konnte, dann war das Aufmerksamkeit. Doch dann schlug Rag´baguhl auf einmal zu, sein Ziel war aber nicht der Blondschopf, sondern der Freund seines Captains. Tobias sprang auf, doch zu seiner Überraschung flog der Angreifer an ihm vorbei und mit einem lauten Krachen direkt gegen den Tresen. Tobias starrte Jonathan verdutzt an, welcher sich schützend vor Viktor stellte und sich für den nächsten Angreifer bereit machte. Doch ihm blieb nicht viel Zeit zum nachdenken, denn nun rannte auch der erste Angreifer auf ihn los. Tobias war als Jugendlicher manchmal mit seinem Bruder in Kneipen gegangen, um den Besitzern zu veranschaulichen, dass man unsere Familie nicht verärgern braucht, sondern auch deutlich angenehmere Alternativen hat. Allerdings hatte Tobias Bruder eine sehr brutale und plumpe Kampftechnik, von der Tobias nie ein großer Fan war. Er bevorzugte effektivere Techniken, er mochte es im allgemeinen gerne, wenn etwas effektiv abläuft. Also wartete er bis der Schläger ausgeholt hatte und machte im letzten Moment einen Ausfallschritt und griff den Arm des Angreifers. Dann drehte er die Hüfte ein, stützte den freien Unterarm gegen den Bauch des Schlägers und warf ihn mit dem Schwung seines eigenen Schlages über die Schulter, auf den Tisch der immer noch hinter ihm war. Rasch drehte Tobias sich um und griff an seinen Gürtel, als er sein Messer dort nicht vorfand war er kurz verdutzt, improvisierte dann aber und zog dem noch immer auf dem Tisch liegenden Schläger sein Glas über den Kopf und schickte ihn Schlafen. Doch noch bevor er sich umdrehen konnte hatte er einen Feind im Nacken, der ihn von hinten in den Schwitzkasten. Ohne viel nachzudenken trat er seinem Peiniger mit einem gezielten Kick die Beine weg und stieß sich gleichzeitig mit einer Hand von Tisch ab. So vielen sie beide umgebremmst auf den Boden. Allerdings landete der Schläger volle Kanne in den Scherben, welche dort von Tobias Glas lagen, während Tobias sanft auf dem Bierbauch des Angreifers landete. Der Schläger gab einen Schmerzerfüllten Schrei von sich und lockerte seinen Griff. Sofort riss sich Tobias los drehte sich um und schlug den Kopf des Schlägers einmal feste gegen den Boden, er war sofort ohnmächtig. Als sich Tobias erleichtert umschaute sah er, dass die anderen auch langsam mit ihren Peinigern fertig wurden. Also rief er erschöpft:



"Ich glaube wir sollten gehen."




[Tatoo-System|Tatooine|Mos Kornara|Drunken Bantha] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm, Jack Harper, Schläger (NPC´s)
 
Tatooine - Mos Eisley - Quartier - Alina, Raiken

Alina hörte aufmerksam zu und sprach ihm ihr Mitgefühl aus. Vor allem, dass es schrecklich war, was ihm und seinen Kameraden passiert ist. Darüber war er sehr froh. Seit diesem Vorfall hatte er nie wirklich einen Ansprechpartner gehabt. Das Meiste hatte er in sich reingefressen oder runtergeschluckt. Jetzt hatte er endlich die Möglichkeit gehabt über seinen Kummer zu sprechen. Dennoch durfte er sich nicht von seinen Gefühlen leiten lassen. Diesen Fehler hatte er bereits einmal gemacht. Und den Jedi Kodex gebrochen. Dies sollte nie wieder vorkommen. Er war kein Sith und wollte auch keiner werden. Dieses mal würde er sich zusammennehmen und Verfehlungen vermeiden. Zumal er dieses Mal auch eine große Verantwortung trug. Er hat eine Schülerin , die er beschützen wollte. Ihr solle nichts geschehen. Er würde sie führen und zu einer Jedi ausbilden. Und seine schützende Hand über sie halten.

"Sehr gut Alina. Es freut mich, dass du mich begleiten möchtest. Wir werden morgen aufbrechen und die Stadt erforschen. "

Er nippte an seinem Tee und dachte über den morgigen Tag nach.

Tatooine - Mos Eisley - Quartier - Alina, Raiken
 
Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken

Alina war froh und erleichtert, dass ihr Meister ihr vertraute und ihr von seinen Plänen und seiner geheimnisvollen Vergangenheit erzählte.

Als die Tassen der beiden leer waren und sie sich scheinbar nichts mehr zu sagen hatten, begab sich die Squib in ihren Schlafraum und übte ihre Fähigkeiten. Sie wusste, dass sie noch bis morgen zeit hatte und diese wollte sie sinnvoll nutzen.

Meditation, training von Machtfähigkeiten, verbesserungen am Plan ihres Lichtschwertes. Darum drehte sich derzeit ihr ganzes Leben und ihre Größte sorge war es an den Anforderugen die ihr in zukunft gestellt werden würden zu scheitern.

Während sie Trainierte machte sie sich viele Sorgen darüber und wurde unkonzentriert. Erschöpft kketterte sie aufs Bett und ließ sich fallen. Was würde sie tun müssen, wie lange und hart müsste sie trainieren um gut genug zu werden, um eines Tages ihre Ausbildung abschließen zu können? Und wie sollte sie jemals dieses verdammte Schwert zusammen bekommen?

Frustriert schlug sie auf das große Kissen und wollte es wegwerfen. Sie schaffte es kraft technisch nicht mehr aber aus reflex schmiss sie es wütend per macht an die Wand, rollte sich auf der Decke zusammen und schlief irgendwann vor Erschöpfung ein.

Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Schlafraum - Alina
 
Tatooine - Mos Eisley - Quartier - Alina, Raiken

Am nächsten Morgen stand er sehr früh auf und inspizierte seine Ausrüstung. Alina schlief noch. Er wechselte seine Kleidung und betrachtete sich dabei im Spiegel. Dann setzte er den Helm auf. Er sah wirklich wie ein Kopfgeldjäger aus. Ob das alles auch gut gehen würde, dabei war er sich noch nicht so ganz sicher. Aber eigentlich brauchte er sich nicht all zu viele Sorgen machen. Er wurde gut ausgebildet und wäre in der Lage sich und seine Schülerin zu schützen. Er klopfte an ihre Tür und wenige Minuten später mischten sie sich breits unter das Volk. Ihr Ziel war die berüchtigte Cantina der Stadt. Dort angekommen beobachtete er die vielen Leute. In der Cantina befanden sich sehr viele Tische, an denen Pazaak gespielt wurde. Die übliche Musik wurde gespielt und das Ambiente war total verraucht und zwielichtig. Die Gestalten die sich dort rumtrieben, waren alles andere als gewöhnliche Schmuggler. Der Abschaum der Galaxis. Eine Menge Kopfgeldjäger , Söldner und einige Anhänger der Hutts. Wie sehr er diese Leute verabscheute. Dennoch musste er einen kühlen Kopf bewahren.

Nach einiger Zeit wurde er von einer Person angesprochen , welche ihn zu sich an einen Pazaak Tisch winkte. Weiters wurden ihm Drogen angeboten, welche er jedoch ablehnte. Dabei hatte er immer ein wachsames Auge auf seine Padawan. Der Alkohol floss in Bächen. Er selbst trank nichts. Er führte weitere Gespräche mit seinen Mitspielern, welche immer betrunkener wurden und ziemlich schnell sehr viel von sich und ihren Machenschaften erzählten. Darunter tummelten sich auch einige Auftragskiller, welche der Republik nicht sonderlich positiv gegenüberstanden. Dann kam es zu einer Eskalation. Jemand unter den Spielern hatte betrogen. Auf einmal flogen Flaschen durch den Raum. Tische wurden umgestoßen. Blasterfeuer, eine Menge tote. Er konnte sich gerade noch ducken. Dennoch wurde sein Helm getroffen. Er ging zu Boden und wurde kurz bewusstlos. Der Helm war geschmolzen, welchen er sich sofort vom Kopf riss um wieder atmen zu können. Der Mann, welcher ihn eingeladen hatte , sorgte dafür, dass er sicher aus der Cantina fliehen konnte.


Das Chaos war unbeschreiblich. So schnell konnte er gar nicht schauen, stand er draussen und wurde mitgeschleift. Irgendwann erreichten sie eine dunkle Gasse. Weit weg vom Getümmel. Er bedankte sich bei seinem Retter. Dieser jedoch verzog sein Lächeln zu einen hasserfüllten Gesicht.

"Ich wusste doch, dass ich dich kenne. Du bist doch dieser dreckige Jedi. Deine Art zu sprechen ist mir gleich aufgefallen. Dein Akzent. Und dann noch dein Gesicht. Du bist Raiken Skywalker. Auf dich ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt."

Dann rauschten mehrere Fahrzeuge um die Ecke. Mehrere Kopfgeldjäger trafen ein. Sie schrien.

"Du wirst uns alle reich machen. Stirb du dreckiger Jedi!"

Es vielen mehrere Schüsse, denen er gekonnt auswich. Er zückte sein Lichtschwert und raste durch die Reihen. Er hasste es, aber was sollte er tun. Er musste um sein Leben kämpfen. Ein Schuss traf ihn an der Schulter. Sein Schwert fiel zu Boden. Nach diesem kurzen Sturm herrschte wieder Ruhe. Mit seinem nicht verletzten Arm steckte er das Schwert wieder an seinen Gürtel. Dann blickte er zu Alina.

"Alles ok? Ich hoffe, dass dir nichts passiert ist. Ich denke, dass wir diesen Planten sofort verlassen sollten. Tut mir sehr leid, dass ich dich da mit reingezogen habe. "

Tatooine - Mos Eisley - Dunkle Gassen - Alina und Raiken
 
Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Schlafraum - Alina

Am folgenden Morgen wurde Alina durch ein Klopfenan der Tür geweckt. Sie schreckte hoch, sie musste etwas verschlafen haben! Schnell zog sie sich an und kaum später waren sie in einer Bar (Die Kantina). Von der Art, mit der die Leute hier miteinander umgingen, war sie das komplette gegenteil zur Jedi-Basis. Glücksspiel, Gewalt und zwielichtige Geschäfte schienen hier der Alltag zu sein. Die Gerüche, die von den Meist männlichen Gästen ausgingen, waren sehr Abstoßend, Alkohol und nicht selten Rauschmittel waren herraus zu riechen, was sie der Squib nicht gerade symphatischer machten. Darum hielt sie sich immer dicht bei ihrem Meister, der wusste, was er tat. Sie hörte weiter aufmerksam seinen Gesprächen zu, die offensichtlich nicht die gewünschten Ergebnisse hatten.

Aufeinmal kam es zur schießerei, Alina wusste nicht warum, alles ging so schnell und Raiken ging zu boden. Er zog sich den Helm vom Kopf, der scheinbar schlimmere Verletzungen verhindert hatte. Ein Mann half dabei ihn nach draußen zu bringen, doch seine Tarnung war dahin.

Der Mann der sie aus dem Getümmel gerettet hatte und soeben eingetroffene Männer fingen auf einmal an auf sie zu schießen. Scheinbar weil aif ihrem Meister ein Kopfgeld ausgesetzt war. Die Padawan rollte sich unter den Schüssen ab und Meister Skywalker beseitigte die Angreifer.

Als alles wieder ruhig war meinte er, dass es das beste sei den Planetenwieder zu verlassen. Prinzipiell war es ihr recht, Tatooine war nicht gerade ihr lieblingsplanet, aber irgendwie kam es ihr Plötzlich vor. Es hatte einen Grund gehabt, dass sie hier waren. Und nach so kurzer Zeit gab er bereits auf? So kannte sie ihn nicht. Vielleicht hatte sie auch die Gefahr des Planeten unterschätzt, vielleicht wäre es auch besser, wenn sie ihr Schwert bereits fertig gestellt hätte. Sie wusste es nicht.
"Mir gehts gut, aber dir? Geht's dir wieder besser?", antwortete sie als er sich nach ihrem wohlbefinden erkundigte.

Sie zogen sich erst einmal wieder in ihr Quatier zurück. Da sie vermutete, dass es ein Grund war, dachte Alina darüber nach, wie sie das Problem mit ihrem Schwert beheben könnte.

Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken
 
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar]Jack Harper, Johnatan Tyco, Victor Hill, Tobias Stamm, NPC: Sam, Rag´baguhl, 4 Freunde von Rag´baguhl




Als Rag´baguhl einen von denen aus der Gruppe Angriff zuckte Jack zusammen, da er dachte das es gleich knallt. Gleichzeitig dachte er sich nur ,dass er nach dem was er grade erfahren hat, mal echt keinen Bock auf eine Schlägerei hatte, aber was sollte er tun? Jack wurde von einem lautem Geräusch aus seinen Gedanken gerissen. Verblüfft starrte er auf den Anblick der sich ihm Grad bot: Rag´baguhl wurde von dem, den er angriffen hat auf den Tresen geworfen. Jack hat die Gruppe eigentlich nur für eine schwächliche Ansammlung von Personen gehalten, die einfach nur kein Glück bei was auch immer gehabt hatten und deshalb verteidigt, aber das die sich wehren konnten hätte er nicht gedacht, naja vielleicht bei einem von denen, der grade einen anderen aus Rag´baguhls Trupp über die schulter auf einen Tisch warf. Überrascht und ein klein wenig beeindruckt von denen, sah er den Schläger der auf ihn zugerannt kam nur aus den Augenwinkeln. Wie in einem Reflex trat der mit dem Fuß den Barhocker hoch, fing ihn auf und zog ihn dem Angreifer über den Kopf ,wobei der Hocker zerbarst, der sofort auf die Bretter ging. Der andere der in Jacks Reichweite stand blickte erst verblüfft auf seinen Freund dann panisch auf Jack. Bevor er Fliehen konnte war Jack mit einem schritt bei ihm und rammte ihm erst seine Faust in den Magen, dann das Knie gegen das Kinn, streckte dann das Bein durch und trat noch mal mit dem Fuß gegen das Kinn, kam wieder auf und setzte direkt danach zu einem 180° kick an und schickte ihn mit mindestens einem gebrochenem Kiefer auf denn Boden. Danach sah er sich um und sah das die anderen mit ihren Gegnern ebenfalls fertig waren. Als der, der den einen auf den Tisch geworfen hat meinte, dass sie verschwinden sollten konnte Jack ihm nur beipflichten. Denn wer anscheinend durch den Lärm angelockt wurde und nun die Tür der Bar durchschritt war niemand geringeres als sein Häscher von heute morgen und ein paar kollegen Freunde dabei. Als er sie bemerkte rief er der Gruppe zu:,,Hey, ihr Zwei fragen.Erstens: habt ihr ein Schiff und wenn ja Zweitens: könnte ich mit euch mitkommen und von hier fliehen, denn diese Leute, sind vom Hutten und glaubt mir mit denen ist nicht gut Kirschen essen.“



[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar] Jack Harper, Johnatan Tyco, Victor Hill, Tobias Stamm, NPC:Truppen des Huttens
 
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill
Viktors Angebot schien angemessen zu seien, zumindest nahm der Fremde sein Angebot an und stellte sich als Tobias vor. „Wir müssen nur noch auf meinen Copiloten warten, der besorgt noch Vorräte, dann können wir von mir aus losfliegen.“ Antwortete Vik auf die Nachfrage des Menschen. Der Fremde setzte sich neben ihn auf den Flügel der Maleficent und begann an seiner Waffe rum zu werkeln, Vik war sich nicht sicher was er davon halten soll, zwar sind kampfbereite Gefährten auf Tatooine immer sehr praktisch, jedoch lehnt Viktor solch eine Gewaltbereitschaft ab. Tobias schien einiges hinter sich zu haben, so kalt und emotionslos wie er wirkte. Wenig später kam Jonathan zurück und begann sich kurz mit dem jungen Mann zu unterhalten. Dann wendete er sich an ihn: Er fragte ihn ob er erfolgreich bei der Ersatzteilsuche war. Außerdem schien wohl noch in eine Cantina zu wollen , eigentlich wollte der Wroonianer nur so schnell wie möglich von dieser stinkenden heißen Staubkugel runter, aber andererseits vielleicht hilft der Alkohol ihm den ganzen Mist zu vergessen also nickte er kurz: „ok, ja ich hab Ersatzteile, müssen wir nur noch anbringen.“

Kurz nachdem Jonathan seine Einkäufe abgeladen hatte, Vik schnappte bei der Gelegenheit noch einmal frische gefilterte Luft, brachen sie auf. Sie schoben sich wieder durch die Massen an unterschiedlichsten Wesen, der Pilot war froh diesmal nicht alleine unterwegs zu sein, seine beiden Begleiter boten ihm etwas Sicherheit. Noch immer hatte er sich nicht an die Hitze und den Gestank gewöhnt und auch seinem Kopf ging es nicht viel besser. Tatooine ist eine Hölle und nach den Erzählungen die Vik gehört hatte, gehört Mos Kornara wohl zu einem der angenehmsten Plätzen hier. Endlich kamen sie in der Cantina an, Jonathan schaute sich kurz um und ging dann zur Theke. Viktor folgte ihm den Kopf zu Boden gerichtet, hier roch es etwas besser und es war eine erträgliche Raumtemperatur, ok vermutlich immer noch um die 30 Grad und nichts im Vergleich zur akklimatisierten Maleficent , aber immer noch besser als draußen. Vik bestellte sich irgendwas alkoholisches, Jonathans Blick ignorierend, und trank diese Flüssigkeit, er musste fast spucken, Viktor hatte noch nie etwas anderes alkoholhaltiges getrunken als den leichten Wein den sein Vater einmal von einem Ausflug mitgebracht hatte, aber dies war etwas völlig anderes. Er trank trotzdem weiter, da er immer noch hofft, dass der Alkohol ihm hilft seine Eltern zu vergessen.

Plötzlich landete neben ihm irgendeine Gestalt mit einem Schrei, dem Zerbrechen einiger Gläser und einem lauten Knall auf dem Tresen. Der Wroonianer sprang erschrocken auf und wirbelte herum, irgendwie hatte Jonathan, oder ihr neuer Begleiter es wohl geschafft in Stress mit einigen anderen Bargästen zu geraten, es schien so als würde eine der Gestalten ihnen helfen, aber viel mehr überraschte ihn die Geschicklichkeit die Jonathan im Kampf zeigte. Bevor er irgendwie reagieren konnte war die ganze Sache auch schon vorbei, eine Gestalt versuchte noch zu fliehen und wurde von dem Unbekannten, ein großer Blonder Mensch, aufgehalten und zu Boden geschickt. Sowohl Tobias als auch der unbekannte machten den Vorschlag schnell zu verschwinden. Viktor stimmte ihnen vollkommen zu, sie sollten so schnell wie möglich hier weg, der unbekannte erschrak noch mehr als mehrere Gestalten in der Tür auftauchen, er fragte die anderen beiden, ihn hatte er wohl noch nicht zugeordnet ob sie ein Schiff besitzen und bereit wären ihn mitzunehmen. So wie es scheint hat er Jonathan und Tobias geholfen, also schuldeten sie ihm etwas, deshalb antwortete Viktor: „ Ja, kommen sie mit, ich habe eins.“ Und begann in Richtung Hinterausgang zu laufen.
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill
 
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Korona/Drunken Banthar] Jack Harper, Jonathan Tyco, Victor Hill, Tobias Stamm, NPC: Truppen des Hutten, Samstag


,,Fuck,Wie haben die mich gefunden? Ich weiß wir waren laut und werden so einigen Staub aufgewirbelt haben aber das die so schnell hier waren…...egal, das musste warten bis wir in Sicherheit sind.“ dachte sich Jack. Er blickte zu Sam und bittere ihn schweigend den hinter Eingang zu öffnen. Sam nickte und betätigte einen Schalter unterm Tresen worauf hin sich der Eingang öffnete und er wollte schon seinen Zufalls bekannten folgen als er von Sam noch mal aufgehalten wird, der ihm einen Gegenstand in die Hände drückte mit der Bemerkung:,,Du weist ich habe deinem Vater versprochen das ich dich hier beschütze aber ich kann hier nicht weg, deswegen kann ich nicht mehr tun als dir die Möglichkeit geben dich selbst zu verteidigen“. Jack war sprachlos als er den Gegenstand als A180 Pistol erkannte aber konnte aber noch ein danke sagen bevor er raus rannte hinter den anderen her, denn die Söldner vom Hutten haben sie mittlerweile entdeckt. Er rannte der Gruppe hinter her und merkte das erstens das ziel von ihnen der Raumhafen ist und zweitens sie eine wesentlich wahrhaftere Gruppe waren als er angenommen hatte. Als sie den Raumhafen betraten begannen die Söldner zu Feuern weshalb er seinen Schritt beschleunigte. Das Schiff auf das sie zuhielten erkannte Jack automatisch als eine Decimator und er hatte auf einmal eine bessere Meinung von den Fremden, denn wenigstens haben sie Geschmack bei der Wahl ihrer Fortbewegungsmittel. Als er die Rampe hinauf lief und bemerkte das die Söldner wieder da sind probierte er zum ersten mal den Blaster den Sam ihn gegeben hat, jedoch unterschätzte er den Rückstoß vollkommen und schoss weit über deren Kopf. Überrascht wie viel Power so ein Blaster hatte lief er die Rampe hinauf. Nach dem auch der letzte ins Schiff lief, hoben sie ab. Den Kommentar des Flugleitangestellten ignorierten sie. Während sie in den Orbit flogen setzte sich Jack in die Lounge des Schiffes um sich ein wenig zu erholen. Doch nach kurzer Zeit kamen schon die Piloten des Schiffes zu ihnen, ein Mensch und ein komischer blauen Mensch wie er erst jetzt bemerkt. Der Mensch bemerkte das wir ziemlich viel zu besprechen hätten, dem Jack nur zustimmen konnte. Anscheinend sollte er anfangen wobei er von dem Menschen als Blondschopf bezeichnet wurde, was ihn etwas wütend machte aber er schluckte es runter. ,,Also, mein Name ist nicht blondschopf“, sagte er und blickte den Menschen viel sagen an; „sondern Jack Harper und er ganze Schlamassel tut mir sehr leid. Das ihr so schnell aufbrechen müsst ist nur meine Schuld. Naja eigentlich auch die von Rag aber das ist ne andere Geschichte. Der ist einfach ausländerfeindlich. Aber das ihr wahrscheinlich nun auch auf der Liste des Hutten stehen werdet ist wirklich allein meine Schuld. Die sind deshalb hinter mir her, da ich zwei von deren Kumpeln so gut wie umgebracht habe als sie meine jüngere Schwester belästigt haben bzw. ich habe sie ermahnt, die wollte dann ein ,,nettes Gespräch“ mit mir führen, worauf hin ich vermutlich halb tot geprügelt wurde da „es“ übernommen hat und er kommt nur hervor wenn ich dabei bin einen gewaltig auf den Deckel zu bekommen. Und mit „es“ meine ich meine andere Persönlichkeit die ich angeblich laut dem Dock habe. Normalerweise habe ich dagegen Tabletten bekommen aber der einzige dock innerhalb von 200km, der zufällig in Mos koronar lebte, starb letzten Monat bei einem überfall. Und meine letzte Packung ist letzte Woche zu ende gegangen. Seitdem habe ich keine Tabletten mehr und muss höllisch aufpassen das ich nicht allzu sehr mich aufrege bzw. Wütend werde oder verprügelt werde. Klappt eigentlich ganz gut aber bei meiner Schwester hört der Spaß auf". Als er seien Bericht beendet hat blickte ihn alle nur verwundet vill. Ein wenig verstört und sprachlos an. „Ich würde sagen das nun ihr dran seid.“ sagte Jack um die peinliche stille zu durch brechen und blickte dabei den Menschen an der neben ihn an der anscheinend nicht zu den Piloten gehört.

[Tatoo-System/Tatooine/Orbit/Maleficent] Jack Harper, Johnatan Tyco, Victor Hill, Tobias Stamm
 
[Tatoo-System|Tatooine|Mos Kornara|Drunken Bantha] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm, Jack Harper, Schläger (NPC´s)

Der Wüstensand raschelte abrupt unter den Schuhsohlen der Gruppe, als diese durch den Hinterausgang der Cantina, eben diese flüchtend verlassen mussten. Vor wenigen Minuten hatten sie fast schon holofilmreif einige Möchtegern Gangmitglieder, der Selbstverteidigung als Ziel, effektiv zu Boden geschlagen. Das einzige Problem waren die darauffolgenden echten Gangmitglieder, welche sich schnell als bewaffnet und suchend herausstellten. Das zu suchende hatten sie auch gefunden, als sie, die Geräusche von berstenden Möbelstücken gehört haben mussten. Diese Stadt wurde anscheinend von einem Hutten kontrolliert, soviel war sicher, und dieser lies nach einer Person suchen, welche gerade in diesem Moment neben Jonathan, zusammen das weite suchte. Der Gedächtnislose hatte mitbekommen, dass der Blondschopf ein brutaler Mörder war und viel schlimmer, dass er diese Tat an Handlangern des Hutten getätigt hatte. Prinzipiell hatte die Crew der Maleficent nichts damit zu tun, allerdings war es Jonathan erstens zu blöd die Situation nun zu klären, zweitens hatte er gerade mit Blondie einige Leute verdroschen und drittens, was die ganze Sache abrundete, schienen die Herren Gestalten, welche die Cantina betraten, nicht auf ein Gespräch der besonders netten Sorte aus zu sein. Der Lebenserhaltungssinn des Co-Piloten meldeten ihm also sehr schnell das Signal zum laufen. Glücklicherweise sahen das seine Begleiter ebenso, der Mörder schien sogar Anstalten zu machen, einen längeren Aufenthalt auf dem Schiff anzufragen. Ob Jonathan nun erfreut darüber war einen mysteriösen Mandalorianer, sowie einen offensichtlichen Schläger und Mörder auf der Maleficent zu haben, sei mal dahingestellt und würde er auch hoffentlich schnell besprechen können. Allerdings war es der Blondschopf, welcher den Gedächtnislosen erst auf die Idee brachte, zum Schiff zu laufen. Der Wirt gab ihnen glücklicherweise die Möglichkeit den Hinterausgang benutzen zu dürfen, was ihnen einen guten Vorsprung zu ihren Verfolgern gab. Die winzige Gasse in der sie herauskamen war nicht belebt, was während einer Verfolgung wohl seine Vor- und Nachteile haben würde, allerdings war ihr Schiff am Raumhafen und sie müsste über die Hauptstraße und den dortigen Massen laufen. Jonathan setzte sich schnell an die Spitze der Gruppe und rannte aus der Gasse hinaus. Ein kurzer Blick nach Rechts, dort wo der Eingang der Cantina war, zeigte ihm, dass die Verfolger gerade das Gebäude verlassen hatten. Einen Atemzug lang blieb er kurz stehen und hielt seine Gefährten anscheinend auf, die Zeit begann wie in Zeitlupe weiter zu ticken und der Mensch bemerkte bei dem schweinchenartigen Außerirdischen, einen Comlink, welcher eben dieser betätigte und irgendetwas hinein sprach. Verstärkung war damit wohl unterwegs, befürchtete er. Beim Einatmen des nächsten Atemzuges schritt die Zeit wieder normal voran und er drehte sich entgegen der Verfolger nach links um und gab Fersengeld. Das Hindurchwinden durch die Personenformationen bat den Vorteil, dass die bewaffneten nicht die Möglichkeit hatten auf die Gruppe zu schießen. Problem war es nur nicht den Anschluss zu verlieren. Für Jonathan als Anführer und vorauslaufender keine große Sache, allerdings schien es in machen Situationen und gerade beim abrupten Abbiegen nicht wirklich einfach zu sein, dem Co-Piloten zu folgen. Hoffentlich galt das auch für ihre Häscher, welche nur irgendwelche Laute hinterherriefen. Nach einigen Minuten Schlangenlinien und Umwegen, in der vergebenen Hoffnung ihre Probleme abschütteln zu können, rannte Jonathan nun einfach auf den Raumhafen zu. Er hoffte, dass man den nicht irgendwie abgesperrt hatte. Wenn das nicht so war, mussten sie das Schiff nur rechtzeitig erreichen und starten. Der Eingang der Raumhafens war frei, dass war ein guten Zeichen. Allerdings erhaschte Tyco eine weitere kleine Gruppe dieser Gamorrianer, die sich ebenfalls an ihre Fersen hefteten. Im Kopf zählte er nun sechs Leute die ihnen hinterher liefen. Er hätte niemals gedacht das ein Cantinabesuch derartige Folgen haben würde, aber lernen tut man sein Leben lang und als Gedächtnisloser vermutlich noch etwas mehr, als normalos. Wobei seine ganze Gruppe nicht normal zu sein schien, doch dass würde der erwachsene erst auf dem sicheren Schiff ansprechen können.

Nachdem sie die Eingangshalle durchquert hatten und in den langen Gang abgebogen waren, hörte Jonathan schon den ersten Blasterschuss der an Wand hinter ihnen aufschlug. Er hatte bereits befürchtetet das sie die Chance nutzen würden und sofort anfangen würden auf sie loszuballern. Doch die Maleficent war nur noch wenige Meter entfernt und Viktor ließ bereits über eine Fernbedienung die Einstiegsrampe hinunter. Als erster stand der Co-Pilot nun an der Rampe und lotse die Gruppe in das Schiff. Viktor ging als erstes und rannte auf direktem Wege zum Cockpit:

„Mach die Maschine startklar, wie verschwinden hier!“, rief der Mann, dem Nicht-Menschen noch hinterher.

In diesem Moment kamen die Gamorrianer an dem Eingang zur Hangarbucht an und einer von ihnen gab wieder unverständliche Laute von sich und gestikulierte vage in Jonathans Richtung. Doch die Deutung dieser Zeichen brauchte nicht lange, da die Schergen einen Wimpernschlag später das Feuer auf ihn und das Schiff eröffneten. Rote Laserbolzen schossen an seinem Kopf vorbei und prallten der Panzerung des Schiffes ab. Er duckte sich erschrocken, während sie gefährlich nah an ihm vorbei huschten. Nachdem alle eingestiegen waren, folgte er ihnen schnell und zog dabei seine Blasterpistole aus ihrem Halfter und schoss ungezielt in die Richtung der Wachen. Er hoffte nicht irgendetwas zu treffen, vielmehr war es eine Wiederstandshandlung um Abschreckend zu wirken. Doch er glaubte, keinen großen Eindruck hinterlassen zu haben. Eine Möglichkeit wäre es natürlich die Bordgeschütze zu bemannen doch den Raumhafen in Schutt und Asche zu schießen war auch nicht seine Intention, weshalb er sich einfach ins Cockpit des Schiffes begab und sich gewohnt auf den Co-Piloten Platz niederließ und einige Schalter drückte. Das Schiff begann währenddessen langsam abzuheben und vom Com ertönte die Stimme der Flugleitstelle:

„Hey, sie haben gar keine Starterlaubnis!!“

Jonathan beachtete diesen Kommentar überhaupt, er nahm ihn schließlich einfach nur wahr. Viktor gab bereits eine zynische Antwort darauf. Während ihnen noch rote Laserbolzen hinterher flogen und an der Hülle des Schiffes problemlos abprallten, flog das majestätische Schiff dem Himmel empor in den Orbit.

Der Gedächtnislose betrat zusammen mit Viktor die Lounge im vorderen Teil des Schiffes, dort wo sich ihre beiden Gäste hingesetzte hatten. Der Mensch stellte sich vor das Sofa und verschränkte prüfend die Arme:

„So, ich glaube wir haben einiges zu besprechen die Herren. Ich würde sagen Blondschopf fängt...“

[Tatoo-System|Tatooine-Orbit|Maleficent|Lounge] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm, Jack Harper
 
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill]



"Ich glaube wir sollten gehen"



Kaum hatte Tobias diese Worte ausgesprochen, da kam auch schon eine Gruppe Gamorreaner durch den Haupteingang der Cantina. Verdammt, genau das hatte Tobias befürchtet, es war naiv zu denken, dass er einfach durch die Stadt marschieren könne, ohne das er auf Handlanger des Hutten trifft. Doch auch der Unbekannte, der ihnen ihm Kampf beigestanden hatte schien durch das plötzliche auftauchen der Gamorreaner in Panik zu geraten. Er rief dem Wirt hektisch etwas zu und dieser gab ihn einen kleinen Gegenstand, Tobias war überrascht als er sah, dass er ein Blaster war. Doch er hatte keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn die Huttenschläger kamen nun schon gefährlich nah. Allerdings bemerkte Tobias, als er sich panisch nach einem Fluchtweg umsah, dass der Wirt inzwischen dem Blondschopf die Hintertür aufgemacht hatte und der Blondschopf sich aus dem Staub machte, also nahm auch Tobias die Beine in die Hand und rannte ihm hinterher. Als Tobias sich durch die Menschen Mengen schlug, bekam er Panik weil er seine Gruppe verloren hatte, doch dann bemerkte er, dass auch den Rest der Crew aus der Hintertür geflohen war und begann sich erleichtert zu ihnen durchzukämpfen. Auf dem Weg zum Raumhafen schienen ihre Peiniger langsam zurück zu fallen, denn das Gegrunze hinter ihnen wurde langsam leiser. Doch als sie dann den Raumhafen erreichten dauerte es nicht lange, bis Blasterschüsse an ihnen vorbeiflogen. Panisch legten sie noch einen Zahn zu. Zum Glück öffnete sich nun schon die Laderampe der Maleficent über Funk, doch die wenigen Meter die zwischen ihnen und der Maleficent wahren erschienen Tobias ewig lang und er konnte nur hoffen, dass ihn keiner der Schüsse niederstrecken würde. Doch zum Glück wurde keiner von ihnen getroffen und nach einer Gefühlten Ewigkeit erreichten sie die Rampe, von der aus Jonathan ihnen Deckungsfeuer gab, doch keinen einzigen Treffer erzielte. Als Tobias ins Schiff stürmte wurde er von Viktor in die Lounge geschickt, bevor er selber hektisch im Cockpit verschwand. Kurz nachdem Tobias sich erschöpft auf die Couch fallen lies, spürte er auch schon wie das Schiff mit einer Wahnsinnigen Geschwindigkeit aus dem Raumhafen raste. Nach einiger Zeit wurde ihr Flug ruhiger und Gleichmäßiger und man konnte keine Plasmabolzen mehr Hören, die am Schiffsrumpf Abprallten. Nun kamen auch ihre Gastgeber in die Lounge, während sich Viktor eher im Hintergrund hielt, stellte sich Jonathan direkt vor sie, verschränkte die Arme und sagte:



„So, ich glaube wir haben einiges zu besprechen die Herren. Ich würde sagen Blondschopf fängt...“



Und so fing der Blondschopf an sich wegen der ganzen Verfolgungssache zu rechtfertigen:



"Der ganze Schlamassel tut mir sehr leid. Das ihr so schnell aufbrechen müsst ist nur meine Schuld. Naja eigentlich auch die von Rag aber das ist ne andere Geschichte. Der ist einfach ausländerfeindlich. Aber das ihr wahrscheinlich nun auch auf der Liste des Hutten stehen werdet ist wirklich allein meine Schuld. Die sind deshalb hinter mir her, da ich zwei von deren Kumpeln so gut wie umgebracht habe als sie meine jüngere Schwester belästigt haben bzw. ich habe sie ermahnt, die wollte dann ein ,,nettes Gespräch“ mit mir führen, worauf hin ich vermutlich halb tot geprügelt wurde da „es“ übernommen hat und er kommt nur hervor wenn ich dabei bin einen gewaltig auf den Deckel zu bekommen. Und mit „es“ meine ich meine andere Persönlichkeit die ich angeblich laut dem Dock habe. Normalerweise habe ich dagegen Tabletten bekommen aber der einzige dock innerhalb von 200km, der zufällig in Mos koronar lebte, starb letzten Monat bei einem überfall. Und meine letzte Packung ist letzte Woche zu ende gegangen. Seitdem habe ich keine Tabletten mehr und muss höllisch aufpassen das ich nicht allzu sehr mich aufrege bzw. Wütend werde oder verprügelt werde. Klappt eigentlich ganz gut aber bei meiner Schwester hört der Spaß auf."



"Na super"



Dachte sich Tobias, er hatte im Moment schon selber genug Probleme, da konnte er sich nicht auch noch mit den Problemen von irgend einem Fremden Straßenschläger Herumschlagen. Doch ihm blieb nicht viel Zeit sich selber zu bedauern, denn nun war er an der Reihe. Er wusste, dass er ihnen nicht die Wahrheit erzählen kann, denn Jonathan war ihm gegenüber schon misstrauisch und er konnte nicht riskieren, dass sie seinen Beruf erfahren, bevor er ihre Reaktion darauf besser einschätzten kann. Also sagte er, mit einem möglichst unschuldig wirkenden Gesichtsausdruck:





"Danke erstmal das ihr mich mitnehmt, ich bin der Sohn eines Mandalorianischen Farmers und habe meiner Familie natürlich auf der Farm geholfen, wo ich konnte. Doch als ich, nachdem wir die Ernte eingefahren hatten, mit unser Ernte auf dem Weg in die Stadt war, wurde ich überfallen. Ich wurde von einem Betäubungsschuss getroffen, bevor ich etwas tun konnte. Und als ich wieder aufwachte war ich hier auf Tatooine, zum Glück habe ich es geschafft zu entkommen und ihren Freund im Raumhafen getroffen."





[Tatoo-System/Tatooine-Orbit/Maleficent/Lounge] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill]
 
Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken

Als sie wieder ihr Quartier betraten, erkundigte Alina sich nach seinem Wohlbefinden. Er hatte ziemlich etwas abbekommen. Zum Glück hatte er seinen Helm getragen, welcher nun verschmort in dieser widerlichen Bar lag. Er hätte alles viel besser planen sollen. Zum Glück blieb seine Schülerin unversehrt. Das war ihm am wichtigsten.

"Es geht schon. Mach dir keine Sorgen. Zum Glück ist kein Knochen zertrümmert. Es brennt nur etwas."

Er kramte in einer kleinen Kiste nach Verbandszeug. Dann verarztete er sich selbst.

"Siehst du? Jetzt kann ich dir sogar noch etwas beibringen. Jediheilkräfte"

Er lächelte sie an um seinen Schmerz zu verbergen. Er war nicht wehleidig, aber diese Wunde brannte schrecklich. Es war das erste Mal, dass jemand mit einem Blaster einen Volltreffer gelandet hatte. Sein Gesicht war stark verrußt, was ihm jedoch im Adrenalinschub nicht auffiel. Der Geruch von verbranntem Metall stieg im in die Nase. Angewidert wischte er sich über das Gesicht.

"Ich bin dafür, dass wie morgen wieder aufbrechen. Zurück nach Lianna und dann helfe ich dir dabei dein Schwert zu bauen. Deine Ausbildung ist so gut wie abgeschlossen. Dann wirst du eine richtige Jedi sein."

Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken
 
[Tatoo-System/Tatooine/Mos Kornara/Drunken Banthar] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill]

So begannen sie gemeinsam durch diese vedammte Hitze zu rennen, schon durch sie zu gehen ist schrecklich aber rennen.. , Vik wurde schon langsam schwindelig, hier und da schoss Blasterenergie knapp an ihnen vorbei. Die Menschenmasse strömte vor ihnen auseinander. Der Wroonianer hoffte inständig, dass niemand von Streifschüssen verletzt wurde. Endlich passierten sie die Tore des Hangars die anderen rannten knapp neben ihm. Viktor gelang es grade noch in die Maleficent zu steigen, ins Cockpit zu laufen und zu starten. Ganz ohne Nachzudenken flitzten seine Finger über die Tasten im Cockpit. Die Maleficent schoss vorwärts durch das noch offene Hangartor hindurch den Huttenlakaien gelang es grade noch zur Seite zu springen bevor sie von dem riesigen Rumpf zerquetscht werden konnten, schon schossen sie ins All hinauf. Viktor hoffte das es den anderen gut geht, Jonathan befand sich auch bei ihm im Cockpit die anderen sind wohl irgendwo im unteren Teil des Schiffs.

„Hey, sie haben gar keine Starterlaubnis!“

funkte ihn die Hangarkontrolle an.

„Na ihr habt ja Nerven wir wurden beschossen, und da sollen wir noch auf ne Starterlaubnis warten?, haben sie überhaupt so etwas wie eine Hangarsicherheit, nein natürlich, Tatooine pfff…“

Der Pilot fluchte noch einige wüste Schimpfwörter in den Kommunikator, die Hangarkontrolle schien es wohl für besser zu halten ihn nicht weiter zu belästigen, zumindest funkten sie ihn nicht weiter an. Viktor wollte schon den Kurs in ein benachbartes System einzuprogrammieren und den Hyperraumantrieb hochzufahren, da tauchte auf seinem Display eine Fehlermeldung auf. „Na toll, hätte ich ja fast vergessen, aber wir haben ja schon das Ersatzteil“, dachte sich Vik. Also flog er erstmal in einen sicheren Orbit, stellte die Scanner darauf ein ihn vor einfliegenden Schiffen zu warnen, auf die Scanner eines Decimators kann man sich wenigstens verlassen, und ging mit Jonathan hinab in den Crewraum wo sich die anderen beiden aufhielten. Er lehnte sich neben die Tür an die Wand und inspezierte die beiden: scheinbar hatten beide keine größeren Verletzungen davongetragen.

Der Blonde stellte sich als Jack vor und begann sich umschwänglich für das Ganze zu entschuldigen und sich zu rechtfertigen. Viktor hörte schon nach den ersten paar Sätzen nicht mehr richtig zu, irgendwas laberte er von Tabletten, Agressionsproblemen und seiner Schwester. Viktor mochte ihn jetzt schon nicht, Agressionsprobeme und Straßenschläger! Tobias erzählte er sei ein Farmer der irgendwie getroffen wurde und auf Tatooine aufgewacht ist. Diese Geschichte kaufte der Schmuggler ihm nicht wirklich ab, er wirkte viel zu proffessionell für einen Farmer: diese Gefühlslosigkeit und der geübte Umgang mit Waffen. Nein! Hinter ihm steckte mehr.

Vik hatte jedoch kein Interesse an einer diskursion. Also sagte er:

„Gut Ich bin Viktor, Pilot. Wir haben ein kleines Problem mit dem Hyperraumantrieb, wenn sich jemand von ihnen damit auskennt, Ersatzteile haben wir schon gekauft. Solange hängen wir hier im Orbit fest.“


[Tatoo-System/Tatooine-Orbit/Maleficent/Lounge] Jack Harper, Tobias Stamm, Jonathan Tyco, Victor Hill]
 
Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken

Alina machte sich sorgen um ihren Meister. So Motiviert er auf diesem Planeten gelandet war, so niedergeschlagen war er jetzt.
Das einzig Positive was sie darin sah, war, dass sie morgen direkt wieder diesen unbeschreiblich heißen Planeten wieder verlassen konnten.

Während sich ihr verletzter Meister verband, schaute sie ihm aufmerksam zu. Er war sehr geschickt darin und die schmerzen, die er nicht verbergen konnte, schienen schon bald weniger zu werden.

Er verriet ihr, dass ihre Ausbildung so gut wie abgeschloasen war.
"Seid ihr euch sicher?", fragte sie etwas ungläubig. Es war immer ihr großer Traum gewesen eine richtige Jedi zu sein, aber jetzt wo der zeitpunkt nah war, fühlte sie sich etwas mulmig bei dem Gedanken diese Verantwortung zu tragen. Und in diesem flauen Gefühl schwang auch ein bisschen Angst vor den dafür notwendigen Prüfungen mit.

Die Prüfungen waren unberechenbar und die Räte dachten sich bei jedem jungen Jedi etwas neues aus, um jeden individuell zu prüfen. War sie dafür wirklich bereit? Es gab bereiche, in denen sie katastroohal schlecht war. konnte sie es trotzdem irgendwie schaffen?

Tatooine - Mos Eisley - Unterkunft - Alina, Raiken
 
Tatoo-System|Tatooine-Orbit|Maleficent|Lounge] Jonathan Tyco, Viktor Hill, Tobias Stamm, Jack Harper

Die Antworten der beiden Herren boten schon großräumig Aufschluss über ihre momentane, wohl eher als misslich zu betrachtende Situation. Nicht nur hatten sie es sich auf einem großen Teil von Tatooine verscherzt, nein, sie hatten auch noch einen psychisch kranken, Tabletten benötigenden Straßenschläger von der Staubkugel mitgenommen. Wenigstens versuchte er sich irgendwie zu rechtfertigen, was die Schweine und teils auch die Prügelei angeht. Jonathan schaute ihn nach seinen Ausführungen verstört an. Man würde über dieses Debakel noch ausführlicher sprechen müssen. Kurze Zeit später legte der Junge Mandalorianer los und verkündete das ihm ein Verbrechen passiert sei und er nur ein einfacher Farmer wäre. In Anbetracht seiner Kleidung war eine Inhaftierung durchaus eine Möglichkeit, allerdings wundert Jonathan die Kampfausbildung des Teeangers, wobei er von Mandalore bis jetzt auch nur Kriegsgeschichten gehört hatte . Gut möglich also , dass ihr Passagier aus Tradition lernte sich selbst und seine Familie zu verteidigen. Allerdings schien ihm das wohl nicht gelungen zu sein. Die Körpersprache des Jungen blieb weites gehen ruhig, wobei er plötzlich hilfloser klang als vor ungefähr einer Stunde, als sich die beiden zum ersten Mal gesehen haben. Der Gedächtnislose zählte noch einmal zusammen: Sie hatten nun einen Straßenschläger mit Geistigen Problemen, einen angeblich entführten Farmer, sowie Vik der sich möglicherweise gleich über die Geschichten der beiden Personen aufregen würde. Doch eben genau das blieb völlig aus, zum Erstaunen des Menschen blieb der nicht-Mensch einfach ruhig dort stehen und tat die Dinge einfach ab wie sie waren. Kurz darauf kam Ernüchterung, als er von den technischen Problemen am Schiff sprach, so dass sie hier nicht mehr wegkommen würden. Sie saßen also momentan hier fest. Doch bevor sich irgendjemand dazu äußerte wanderten die Blicke der Personen zu ihm hinüber und verharrten erwartungsvoll. Seine Vorstellung fehlte noch, doch wollte er ihnen nicht alles über sich erzählen, geschweige denn wichtige Dinge wie seinen Gedächtnisverlust, er kannte die Herren kaum, man musste aufpassen, gerade nach einer solchen Flucht:

„Jonathan Tyco mein Name. Co-Pilot dieses Schiffes.“, er zeigte auf Blondschopf und den Mandaloreianer „Ich muss ja ehrlich sagen, dass ihr beiden kurios seid, aber ich schätze bis jetzt keinen von euch als Lebensbedrohlich für das Schiff und dessen Besatzung ein. Ich denke also schon, dass wir euch mitnehmen können, allerdings ist das gewiss nicht kostenfrei.“

er machte eine kleine Pause und seufzte:

„Ich werde dann man nachsehen wo wir hinfliegen könnten, falls jemand eine Idee hat, ich bin oben auf der Brücke.“

Mit diesen Worten verließ Jonathan die Lounge und ließ die beiden in Viktors Obhut. Wie sie mit diesen Leuten verfahren sollten war dem Menschen noch nicht klar. Credits konnten sie auf jedenfalls gebrauchen. Er befürchtete, nicht mal mehr bis zum nächsten großen System springen zu können, weil ihnen das Geld für neuen Treibstoff fehlte. Genau diese Vermutung bewahrheitete sich kurzerhand, als er den Hyperraum-Assistenten aufrief um eine Route zu berechnen. Irgendetwas müsse ihnen einfallen...

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Raiken spürte, dass seine Schülerin etwas verunsichert war. Sie hinterfragte ihre eigenen Fähigkeiten. Was jedoch nicht der Fall war. Sie hatte viel gelernt und war eine sehr wissbegierige Schülerin. Sie hatte ihn in keinster Weise enttäuscht. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht und er war sehr stolz auf sie. Bald würde sie ihre eigenen Wege gehen. Er hatte keine Zweifel. Aus ihr würde eine sehr gute Lehrerin werden. Besser als er selbst. Davon war er überzeugt. Sie hat ein gutes Herz und wird ihre Ziele erreichen. Welche diese auch sein mögen. Sie packten ihre restlichen Sachen zusammen und verließen das Quariter. Sie schlenderten durch die Straßen und machten keine Pause. Sehr bald erreichten sie den Raumhafen und bestiegen ihr Schiff. Welches sich auch so gleich in Bewegung setzte. Die Ereignisse der letzten Stunden waren wohl etwas zu auftregend, daher flog er wieder selber. Alina saß neben ihm und war in Gedanken versunken. Dann berührte er sanft ihre Schulter.

"Da bin ich mir ganz sicher. Und wenn du noch etwas Nachhilfe in gewissen Techniken benötigen solltest, werde ich mein Bestes geben um dir zu helfen. Und mach dir keine Sorgen. Du bist eine würdige Jedi. "

Dann wechselten sie in den Hyperraum. Die Sterne wurden wieder zu Strichen. Dieses Mal war er wirklich froh ,diesen dreckigen Planeten hinter sich zu lassen.

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,,So da unsere kleine Vorstellungsrunde beendet ist würde ich vorschlagen, das sie Mister Hill mir zeigen wo sich der Maschinenraum befindet damit wir den Hyperraum antrieb reparieren können." sagte Jack nach dem Tyco gegangen ist. Beim gehen musterte er noch mal den "Bauern". Irgendwas war an ihm suspekt, dass sagte ihm seine Intuition und die hatte ihm schon öfters das Leben gerettet. Bzw. das der anderen den nunja wenn's gefährlich für mich gewesen wäre wäre "es" wieder gekommen. Aber vielleicht wurde er einfach nur Paranoid. Was soll er den sonst sein als Bauer? Jack schüttelte den Kopf um ihn frei zu bekommen und sich auf das bevor stehende Problem zu Konzentrieren. Hoffentlich hilft es das ich gehe und macht es für die beiden nur noch schwerer. Sarah kann zwar auf sich aufpassen aber was wäre wenn die Huttenärsche wieder kommen weil sie mich nicht finden konnten?

Jack war so sehr in Gedanken vertieft das er die Frage von Hill gar nicht mit bekam aber zumindest rüttelte sie ihn Wach ,,Entschuldigung, wie war noch mal die Frage?" fragte er noch mal nach. ,,Nun bis jetzt nur Speeder und kleinere Raumschiffe, jedoch hab ich auch die Konstruktion Pläne größerer schiffe studiert um für einen Fall wie diesen vorbereitet zu sein." antworte er etwa nervös auf die Frage an was er denn Bis jetzt herumgeschraubt hätte. Und da er noch den musternden Blick von Hill mitbekam sagte er noch mit einem unterdrückten Lachen:,,Keine Sorge solange ich nicht von ner Gruppe Schläger so gut wie tot geschlagen werde, kommt "es" auch nicht, auch wenn ich die Tabletten nicht hab. Die sind eigentlich nur als Versicherung das nicht jede Kneipenschlägerei tödlich für die anderen Endet. Aber genug von mir, kommen wir doch mal zu ihnen. Mit Verlaub wo kommen sie her? Ich meine ich hab zwar schon viele verschiedene Spezies gesehen aber ein blauer Mensch ist mir da noch nicht unter gekommen. Zuerst dachte ich das sie ein Chiss wären aber es ist selten für die außerhalb des Imperiums aufzutauchen." Wären sie sich unterhielten kamen sie am Maschinenraum an und machten sich daran das Problem zu lösen.

Nach rund einer Stunde waren sie fertig mit dem Austausch und Jack überprüfte noch ob alles ok ist in dem er sein Datapad mit dem Schiff verband. ,,So, Hyperantrieb wieder voll einsatzbereit. Jedoch ein anderes Problem: Ich sehe gerade, dass wir keinen Treibstoff mehr haben. Wir müssten noch mal runter um aufzutanken." Da bemerkte er noch eine Nachricht von seinem Vater die er bekommen hatte: JACK HARPER, ich habe zwar keine Ahnung was du mal wieder gemacht hast aber komm schleunigst wieder her! Hier waren grad ein paar Rüpel die einfach unsere Tür eingetreten und dann einfach deine Schwester genommen haben und zum Abschluss noch gesagt haben das wenn wir sie wieder sehen wollen du gefälligst zum Wüsten Palast außerhalb von Mos Korona kommen sollst. Also schwing die Hufe, bitte ich kann nicht noch ein Mädchen verlieren. Bei dir weiß ich wenigstens das du auf dich aufpassen kannst aber Sarah ist noch ein halbes Kind.Also komm bitte und rette sie!

Je mehr er las desto blasser wurde er. Diese verdammten Schweinehunde werde ich persönlich Staub fressen lassen dachte er. Seine Blässe und plötzliche Erregung ist auch Hill nicht verborgen geblieben und als er fragte was denn los sei antwortete er nur:,,Es tut mir leid aber ich muss sie bitten sofort in Mos Koronar zu landen. Auf die Frage warum: Dieser Haufen von Atemluftverschwendung hat meine Schwester entführt und wollen sie gegen mich eintauschen. Und keine Angst es ist zwar Riskant aber es ist auch in ihrem Interesse: Die einzigen Treibstoff Vorräte in Mos Korona wurden vom Hutten direkt noch seiner Ankunft beschlagnahmt und mit genommen. Außerdem hat der Typ zwar viele Waffen, ist aber noch nicht lange im Geschäft, hat ergo nicht wirklich verbündete und viele Truppen. Um ehrlich zu sein würde es mich wundern wenn er viele Palastwachen hätte da er ja die meisten auf die Straße schickt um sich da unbeliebt zu machen."

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