Aren Vayliuar
verwegener Verwalter || Politik-Pate
[ Innerer Rand | Manaan-Sektor | Truuine | Moraband | Bar in der Nähe des Praxeums] - Aren Vayliuar, Theranos Zesh, Kael Reed, Lilivienne d'Oridin, Alizée
Die Gouverneurin von Bastion brachte die amüsante Situation recht gut auf den Punkt. Man ahnte nichts böses, wollte eigentlich nur einen kleinen Absacker trinken, bevor die Gala beginnen würde und plötzlich befand man sich im Gespräch mit Gouverneuren und Wirtschaftsmoguln. Es wäre ja auch zu normal gewesen, wenn es sich bei Kael tatsächlich einfach um einen Offizier der Streitkräfte gehandelt hätte. Aren musste lächeln. Zufälle waren doch das, was das Leben erst so interessant gestaltete und solch angenehme Zufälle, wie sich just in diesem Augenblick in einer solchen Gesellschaft wiederzufinden, ließ Aren doch sehr gerne über sich ergehen. Plötzlich wurde Aren sich eines leichten Vibrierens in seiner Hosentasche bewusst. Er zückte sein Comlink und nahm mit einem weiteren Lächeln zur Kenntnis, dass nun auch Adrina sich auf dem Weg zu der Bar befand. Ja, dieser Abend würde wirklich noch eine sehr sehr nette Einstimmung für seinen zweiten Besuch auf Truuine bilden.
Es lag wohl daran, dass er gerade auf sein Comlink geblickt hatte, so war ihm entgangen, dass sich Captain Andrim ihnen genähert hatte. Auch er schien sich für den eher anonymen Weg entschieden zu haben und trug nicht seine Uniform sondern einen Anzug. Der Kuati begrüßte ihn und Theranos freundlich. Aren reichte ihm die Hand.
,,Ich habe gerade eben eine Nachricht von ihr erhalten. Sie war gerade noch mit einer Freundin unterwegs, wird sich jetzt aber zu uns gesellen. Sehr freundlich, dass sie fragen."
Auch den übrigen Anwesenden begegnete Andrim mit ausgesuchter Höflichkeit. Gerade in Richtung der Gouverneurin von Bastion und ihrer Begleitung fiel diese ... besonders aus. Aren hatte beinahe ein wenig die Standesdünkel des Adels vergessen, aber mit Lady d'Oridin und noch mehr durch den Vertreter der Andrim Familie befanden sich hier natürlich zwei äußerst hochrangige Vertreter dieser sozialen Gruppe unter ihnen. Gerade der Begleitung der Gouverneurin schien dabei der Stand des neu hinzugekommenen Captains die Röte ins Gesicht zu treiben, wie Aren leicht grinsend bemerken musste.
Während Theranos die Frage der Gouverneurin beantwortete, wie Andrim so schnell in der Hierarchie der Streitkräfte aufsteigen konnte, lehnte Aren sich ein wenig zurück. Er hatte den Mann zwar befördert, wusste aber außerhalb von dem, was in seiner Akte stand und was die Gespräche auf seiner Yacht ergeben hatten nicht all zu viel über den Captain, hier konnte er also gut das Feld Theranos und dem Captain selbst überlassen. Stattdessen blickte er erneut aus dem Augenwinkel zu Madame Alizée herüber. Er war sehr froh darüber, dass seine Familie alt und wohlhabend war, aber gleichzeitig nicht in diesen starren Strukturen des Adels gefangen war, wo es einem sofort die Schamesröte ins Gesicht trieb, wenn man einen jungen Captain traf, der sich vor allem durch seinen Nachnamen auszeichnete. Er war in diesem Moment fast ein wenig froh darüber, dass der Name seiner Familie einem nicht zwangsläufig bekannt war, wenn man sich nicht mit Bergbau und ähnlichem beschäftigte. Der Umstand, dass sein Großvater wesentlich die Rebellion gegen den Adel Uyters mitgetragen hatte und schließlich so dafür gesorgt hatte, dass auf seiner Heimat die Republik ausgerufen wurde, wäre wohl bei einigen der Anwesenden nicht all zu gut angekommen. Da würde es wohl auch nicht helfen, wenn man hervorhob, dass diese Unterstützung hauptsächlich aus Opportunismus zustande gekommen war und sich ihr Blut seitdem auch immer wieder mit dem von Vertretern des Adels gemischt hatte. Ja, seine eigene Verlobte gehörte ja sogar als Nachfahrin des Lord Figgs, der vor mehreren Jahrhunderten den galaktischen Süden und vor allem den Greater Javin erforscht und erschlossen hatte, einem nicht unbedeutenden Adelshaus im Süden des Imperiums an. Aren hingegen war aber nichtsdestotrotz froh darüber, aus einer Dynastie von Unternehmern zu entstammen, der Nachfahre von Minenbesitzern und Generaldirektoren, nicht von altem Adel, der seit Jahrhunderten nicht mehr hatte wirklich arbeiten müssen. Doch seine Gedankengänge wurden zu politisch. Der Cognac sorgte wohl dafür, dass ihm die Worte seines Lieblingsonkels Ismael zu sehr in den Kopf stiegen, der während der Revolution vielleicht ein wenig zu aktiv gewesen war und sich nicht immer mit seinen Wertvorstellungen zurückgehalten hatte. So wenig ihm das Alter eines Titels automatisch Respekt oder gar Ehrfurcht einflößte, so wenig konnte ein solcher Titel gleichzeitig dafür sorgen, dass der ihm sehr sympathische Captain Andrim oder auch Lady d'Oridin weniger sympathisch werden würden.
Theranos orderte schließlich noch ein Glas für Captain Andrim und nachdem sie nun alle versorgt waren, griff Aren erneut seine Worte von gerade auf.
,,Wo ich gerade schon meinte, dass alle Karte offen auf dem Tisch lägen, kommen doch immer noch neue hinzu, mein werter Captain. Zumindest sind Sie kein so mysteriöses Blatt wie manch anderer. Ein Nachname wie Andrim und die Arbeit mit einem so aufmerksamen Sector Adjutanten wie Zesh zusammen, der ihren Lebenslauf wohl offenkundig besser widergeben kann, als es eine Akte könnte, lässt da nicht viel Raum für Anonymitäten."
Aren wandte sich leicht grinsend in die Runde. Doch er hatte kaum zu Ende gesprochen, da fuhr er kurz zusammen und wandte sich reflexartig nach links. Er konnte kaum seinen Augen und Ohren trauen. Als er das altbekannte Gesicht sah, fiel die Anspannung sofort von ihm ab, die ihn gerade ob der Stimme direkt neben ihm kurz befallen hatte. Freudestrahlend wandte er sich zu einer brüderlichen Umarmung Agustin zu und begrüßte direkt danach Abella ebenso herzlich.
,,Dass du nicht Bescheid gibst, dass du kommst!"
Aren lachte kurz auf.
,,Wir sprachen gerade noch darüber, wie sehr diese Bar heute doch vom Zufall geprägt wird. Es wird dich, und gerade auch dich Abella, sehr freuen, dass Adriana mir gerade erst schrieb, dass sie auch gleich zu uns dazustoßen wird. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, du bist wirklich Unglaublich."
Auch ein weiteres auflachen konnte Aren sich nicht verkneifen. Er hätte davon erfahren, wenn Agustin sich bereits frühzeitig dazu entschieden hätte, die Gala zu besuchen. Das hier war offensichtlich eine recht ausgefeilte Überraschung seines wohl engsten Partners. Und Aren musste unumwunden zugeben, dass diese Überraschung ihm mehr als nur geglückt war. Eilig wandte er sich den restlichen Anwesenden zu, für die diese Situation wohl gerade auf den ersten Blick noch ein wenig komischer wirkte, als sie schon bereits für Aren war.
,,Darf ich Ihnen allen Moff Agustin Prada vorstellen, einen meiner engsten Partner und Freunde. Verzeihen Sie mir meinen kurzen Ausbruch gerade, aber trotz all dieser Überraschungen, die uns diese Bar schon beschert hat, hätte ich eher damit gerechnet, dass tatsächlich die Imperatorin hier erscheint, wie Sie gerade meinten Lady d'Oridin, als dass Agustin Prada plötzlich neben mir stehen würde."
Aren wollte sich gerade wieder den beiden Neuankömmlingen zuwenden, bevor er sich umentschied und sein Angebot an die ganze Gemeinschaft richtete.
,,Wissen Sie was, ich erweitere mein Angebot von gerade. Fühlen Sie sich alle heute bitte herzlichst von mir komplett eingeladen. Ein solches Aufeinanderprallen von Zufällen bedarf einer entsprechenden Würdigung."
Die paar Drinks würde sein Geldbeutel wohl noch verkraften. Zudem wirkten die Koltoraffinerien am Rande von Moraband, die das von der Fourb-Gruppe geförderte Kolto verarbeiteten durchaus überaus produktiv. Mit jedem Schluck den sie taten und jedem Credit der dafür draufging wurde dort am Stadtrand also wahrscheinlich ohnehin eine Vielzahl an neuen Credits auf seine Konten gespült. Da konnte man sich ruhig mal etwas erlauben.
[ Innerer Rand | Manaan-Sektor | Truuine | Moraband | Bar in der Nähe des Praxeums] - Aren Vayliuar, Theranos Zesh, Kael Reed, Lilivienne d'Oridin, Alizée
Die Gouverneurin von Bastion brachte die amüsante Situation recht gut auf den Punkt. Man ahnte nichts böses, wollte eigentlich nur einen kleinen Absacker trinken, bevor die Gala beginnen würde und plötzlich befand man sich im Gespräch mit Gouverneuren und Wirtschaftsmoguln. Es wäre ja auch zu normal gewesen, wenn es sich bei Kael tatsächlich einfach um einen Offizier der Streitkräfte gehandelt hätte. Aren musste lächeln. Zufälle waren doch das, was das Leben erst so interessant gestaltete und solch angenehme Zufälle, wie sich just in diesem Augenblick in einer solchen Gesellschaft wiederzufinden, ließ Aren doch sehr gerne über sich ergehen. Plötzlich wurde Aren sich eines leichten Vibrierens in seiner Hosentasche bewusst. Er zückte sein Comlink und nahm mit einem weiteren Lächeln zur Kenntnis, dass nun auch Adrina sich auf dem Weg zu der Bar befand. Ja, dieser Abend würde wirklich noch eine sehr sehr nette Einstimmung für seinen zweiten Besuch auf Truuine bilden.
Es lag wohl daran, dass er gerade auf sein Comlink geblickt hatte, so war ihm entgangen, dass sich Captain Andrim ihnen genähert hatte. Auch er schien sich für den eher anonymen Weg entschieden zu haben und trug nicht seine Uniform sondern einen Anzug. Der Kuati begrüßte ihn und Theranos freundlich. Aren reichte ihm die Hand.
,,Ich habe gerade eben eine Nachricht von ihr erhalten. Sie war gerade noch mit einer Freundin unterwegs, wird sich jetzt aber zu uns gesellen. Sehr freundlich, dass sie fragen."
Auch den übrigen Anwesenden begegnete Andrim mit ausgesuchter Höflichkeit. Gerade in Richtung der Gouverneurin von Bastion und ihrer Begleitung fiel diese ... besonders aus. Aren hatte beinahe ein wenig die Standesdünkel des Adels vergessen, aber mit Lady d'Oridin und noch mehr durch den Vertreter der Andrim Familie befanden sich hier natürlich zwei äußerst hochrangige Vertreter dieser sozialen Gruppe unter ihnen. Gerade der Begleitung der Gouverneurin schien dabei der Stand des neu hinzugekommenen Captains die Röte ins Gesicht zu treiben, wie Aren leicht grinsend bemerken musste.
Während Theranos die Frage der Gouverneurin beantwortete, wie Andrim so schnell in der Hierarchie der Streitkräfte aufsteigen konnte, lehnte Aren sich ein wenig zurück. Er hatte den Mann zwar befördert, wusste aber außerhalb von dem, was in seiner Akte stand und was die Gespräche auf seiner Yacht ergeben hatten nicht all zu viel über den Captain, hier konnte er also gut das Feld Theranos und dem Captain selbst überlassen. Stattdessen blickte er erneut aus dem Augenwinkel zu Madame Alizée herüber. Er war sehr froh darüber, dass seine Familie alt und wohlhabend war, aber gleichzeitig nicht in diesen starren Strukturen des Adels gefangen war, wo es einem sofort die Schamesröte ins Gesicht trieb, wenn man einen jungen Captain traf, der sich vor allem durch seinen Nachnamen auszeichnete. Er war in diesem Moment fast ein wenig froh darüber, dass der Name seiner Familie einem nicht zwangsläufig bekannt war, wenn man sich nicht mit Bergbau und ähnlichem beschäftigte. Der Umstand, dass sein Großvater wesentlich die Rebellion gegen den Adel Uyters mitgetragen hatte und schließlich so dafür gesorgt hatte, dass auf seiner Heimat die Republik ausgerufen wurde, wäre wohl bei einigen der Anwesenden nicht all zu gut angekommen. Da würde es wohl auch nicht helfen, wenn man hervorhob, dass diese Unterstützung hauptsächlich aus Opportunismus zustande gekommen war und sich ihr Blut seitdem auch immer wieder mit dem von Vertretern des Adels gemischt hatte. Ja, seine eigene Verlobte gehörte ja sogar als Nachfahrin des Lord Figgs, der vor mehreren Jahrhunderten den galaktischen Süden und vor allem den Greater Javin erforscht und erschlossen hatte, einem nicht unbedeutenden Adelshaus im Süden des Imperiums an. Aren hingegen war aber nichtsdestotrotz froh darüber, aus einer Dynastie von Unternehmern zu entstammen, der Nachfahre von Minenbesitzern und Generaldirektoren, nicht von altem Adel, der seit Jahrhunderten nicht mehr hatte wirklich arbeiten müssen. Doch seine Gedankengänge wurden zu politisch. Der Cognac sorgte wohl dafür, dass ihm die Worte seines Lieblingsonkels Ismael zu sehr in den Kopf stiegen, der während der Revolution vielleicht ein wenig zu aktiv gewesen war und sich nicht immer mit seinen Wertvorstellungen zurückgehalten hatte. So wenig ihm das Alter eines Titels automatisch Respekt oder gar Ehrfurcht einflößte, so wenig konnte ein solcher Titel gleichzeitig dafür sorgen, dass der ihm sehr sympathische Captain Andrim oder auch Lady d'Oridin weniger sympathisch werden würden.
Theranos orderte schließlich noch ein Glas für Captain Andrim und nachdem sie nun alle versorgt waren, griff Aren erneut seine Worte von gerade auf.
,,Wo ich gerade schon meinte, dass alle Karte offen auf dem Tisch lägen, kommen doch immer noch neue hinzu, mein werter Captain. Zumindest sind Sie kein so mysteriöses Blatt wie manch anderer. Ein Nachname wie Andrim und die Arbeit mit einem so aufmerksamen Sector Adjutanten wie Zesh zusammen, der ihren Lebenslauf wohl offenkundig besser widergeben kann, als es eine Akte könnte, lässt da nicht viel Raum für Anonymitäten."
Aren wandte sich leicht grinsend in die Runde. Doch er hatte kaum zu Ende gesprochen, da fuhr er kurz zusammen und wandte sich reflexartig nach links. Er konnte kaum seinen Augen und Ohren trauen. Als er das altbekannte Gesicht sah, fiel die Anspannung sofort von ihm ab, die ihn gerade ob der Stimme direkt neben ihm kurz befallen hatte. Freudestrahlend wandte er sich zu einer brüderlichen Umarmung Agustin zu und begrüßte direkt danach Abella ebenso herzlich.
,,Dass du nicht Bescheid gibst, dass du kommst!"
Aren lachte kurz auf.
,,Wir sprachen gerade noch darüber, wie sehr diese Bar heute doch vom Zufall geprägt wird. Es wird dich, und gerade auch dich Abella, sehr freuen, dass Adriana mir gerade erst schrieb, dass sie auch gleich zu uns dazustoßen wird. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, du bist wirklich Unglaublich."
Auch ein weiteres auflachen konnte Aren sich nicht verkneifen. Er hätte davon erfahren, wenn Agustin sich bereits frühzeitig dazu entschieden hätte, die Gala zu besuchen. Das hier war offensichtlich eine recht ausgefeilte Überraschung seines wohl engsten Partners. Und Aren musste unumwunden zugeben, dass diese Überraschung ihm mehr als nur geglückt war. Eilig wandte er sich den restlichen Anwesenden zu, für die diese Situation wohl gerade auf den ersten Blick noch ein wenig komischer wirkte, als sie schon bereits für Aren war.
,,Darf ich Ihnen allen Moff Agustin Prada vorstellen, einen meiner engsten Partner und Freunde. Verzeihen Sie mir meinen kurzen Ausbruch gerade, aber trotz all dieser Überraschungen, die uns diese Bar schon beschert hat, hätte ich eher damit gerechnet, dass tatsächlich die Imperatorin hier erscheint, wie Sie gerade meinten Lady d'Oridin, als dass Agustin Prada plötzlich neben mir stehen würde."
Aren wollte sich gerade wieder den beiden Neuankömmlingen zuwenden, bevor er sich umentschied und sein Angebot an die ganze Gemeinschaft richtete.
,,Wissen Sie was, ich erweitere mein Angebot von gerade. Fühlen Sie sich alle heute bitte herzlichst von mir komplett eingeladen. Ein solches Aufeinanderprallen von Zufällen bedarf einer entsprechenden Würdigung."
Die paar Drinks würde sein Geldbeutel wohl noch verkraften. Zudem wirkten die Koltoraffinerien am Rande von Moraband, die das von der Fourb-Gruppe geförderte Kolto verarbeiteten durchaus überaus produktiv. Mit jedem Schluck den sie taten und jedem Credit der dafür draufging wurde dort am Stadtrand also wahrscheinlich ohnehin eine Vielzahl an neuen Credits auf seine Konten gespült. Da konnte man sich ruhig mal etwas erlauben.
[ Innerer Rand | Manaan-Sektor | Truuine | Moraband | Bar in der Nähe des Praxeums] - Aren Vayliuar, Theranos Zesh, Kael Reed, Lilivienne d'Oridin, Alizée



