Weltraum (Neutral)

- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum mit Casia -

Konnte denn diese Frau nicht einmal ihren Mnd halten? Am laufenden Band plapperte sie Ben zu. Echt schlimm.

"Wenn sie nicht bald still sind, dann werde ich sie zum Schweigen bringen."

Und das meinte Ben auch todernst, was man wahrscheinlich auch an seinem leicht zorningen Blick erkannte. Während er sich auch anschnallte fügte er noch hinzu:

"Glauben sie mir, dass ist sicherer."

Kaum hatte Ben sich angeschnallte, ertönten auch schon die Repulsortriebwerke, die sie sicher in den Orbit brachten. Bis jetzt flog Nat immernoch normal, aber wenn sie ersteinmal freie Bahn hatte, gab sie voll Stoff. Nur all zu gern hätte Ben eine Sperre oder kleinere Triebwerke eingebaut, aber das war leider nicht drin, denn immerhin sollten sie auch mit dem Schiff Verfolgungsjagten berstehen können.
Ein Ruck fuhr durch das Raumschiff. Wie erwartet hatte Nat ohne Rücksicht auf Verluste, den Gashebel auf Anschlag. Die Kanzlerin und Ben wurden von den G-Kräften in die Sitze gepresst. Ben schuaute aus dem nahegelegnen Fenster. Man sah die Wolken vorbeihuschen und kurz darauf die tiefe Schwärze des Alls. Was Nat aber nicht davon abhielt noch mehr Stoff zu geben. Sie zündete die Zusatzantriebe. Wollte sie denn so nach Kumbindi fliegen?
Nein, anscheinend doch nicht, denn es ertönte die Bordcopmuterstimme und zählte schon den Countdown zum Sprung.
5...4...3...2...1...0 und peng, durch die Cyring Sun fuhr ein Ruck und Ben wurde beinahe trotz der Gurte aus dem Sitz geschleudert. Was war passiert? Im Hyperraum waren sie nicht. Sie schwebeten immernoch ganz langsam. Nat kam zur Türe rein.


- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum mit Casia und Nat -
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum mit Ben und C

"Wenn ich eins hasse, dann sind es Rückschläge in den unpassensten Situationen!"

Sie wank Ben aus dem Raum, denn die Kanzlerin brauchte nicht alles mitbekommen. Im Nebenraum unterrichtete sie Ben, dass der Sprung durch die Lichtmauer aufgrund einem Ausfall nicht möglich sein würde - nicht ohne Reperatur. Nat konnte den Schaden nicht einschätzen, aber es sah nicht gut aus.

Fluchend machte sie sich auf ins Cockpit und checkte ihre Position.


"Was jetzt? Sollen wir wenn es geht die Reperatur im All durchführen? Ich weiß nicht, die geschickteste Methode ist es nicht. Den Werten des Computers zufolge sitzen wir eh fest!"

Sie sah zu Ben, der auch nicht grad optimistischer dreinschaute.
 
- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -

Ohne zu anworten holte Ben ein Datenpad aus seiner Tasche und studierte es. Nach einer Weile antwortete er:

"Hm, das sieht nicht sonderlich gut aus. Wir werden ersteinmal besser landen. Die Repusloren und anderen Antriebe sind noch zu 62% in Takt. Aber der Hyperraum-Antrieb scheint ziemlich im Eimer zu sein. Ich muss ihm mir ersteinmal in Ruhe ansehen."

- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum Ben, Nat und Casia

Casia hörte ihren beiden Entführern scheinbar uninteressiert zu. Aber die Nachrichten waren hervorragend. Im Weltraum hätte keine Möglichkeit auf Flucht bestanden. Aber wenn sie landen mußten, konnte sich eine Möglichkeit ergeben. Sie ärgerte sich augenblicklich darüber, daß sie ihr Training in der letzten Zeit vernachlässigt hatte. Sie machte sich auch gar keine Illusionen. Sie waren den beiden Bountyhuntern auf jeden Fall unterlegen. Aber wenn sie einen günstigen Moment abwartete, konnte es klappen. Aber wo in der Galaxis waren sie bloß? Sie beschloß nun den Gesprächen der Bountyhunter aufmerksam zu zuhören. Sie mußte nur die nächste Botschaft erreichen. Vorausgesetzt es gab eine solche hier. Sie hoffte nur, daß es kein imperialer Planet war, auf dem sie landen mußten. Denn dann käme sie vom Regen in die Traufe.
Sie öffnete den Gurt und legte den Kopf auf die Lehne. Sie schloß die Augen und wartete einfach nur ab.


Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum Ben, Nat und Casia
 
- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -

Millterweile hatte Nat das Schiff wieder auf dem Planeten gelandet, doch Ben war sich nicht sicher, ob sie hier auch die Ersatzteile bekommen würden, die sie brauchen. Einfach würde das sicher nicht werden.
Ben zog sich wieder den Kapuzenmantel an, zog aber diesmal riss er sich die langen Ärmel ab, so dass das Oberteil ärmellos war.


"Ich werde mal sehen, ob ich irgend einen Landen finde. Du passt auf die Kanzlerin auf. ok?"

- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum mit Ben und Casia

"Kein Problem, aber machs schnell."

Nat schlenderte gelassen im Aufenthaltsraum auf und ab. Was sollte man machen? Nervös zu sein brachte auch nicht, daher hatte sie für sich beschlossen, gelassen an die Sache ranzugehen.
Ben war unterwegs und würde hoffentlich fündig werden.

Nat sah zur Kanzlerin hinüber. Sie hatte die Augen geschlossen und sich zurückgelehnt. Nat sicherte ihre Waffe, warf sich auf eine Couch und legte die Füße hoch. "Gut das der Job nicht immer so ruhig ist", dachte sie, "sonst würde mir noch ernsthaft langweilig werden!"


"Mit ihnen alles in Ordnung, Kanzlerin?"

Die Kanzlerin schreckte auf, wich Nats blick jedoch nicht aus.
 
- Itikam - Hyperraum nach Melastare -

Ami ging schnell an ihren gewohnten Platz im Cockpit. Sie wirkte abwesend, als sie auf die vorbeiziehenden Sternenlinien sah. Marana erhob sich und wollte sich hinlegen. Ami nickte ihr nur kurz zu und versank wieder in ihren Gedanken.

Nervös knibbelte sie an ihren Fingernägeln und starrte auf die Amaturen und Anzeigen. Es war kein Geräusch im Cockpit, und das All, das sie umgab, gab ihr eine innerliche Ruhe, die sie sonst nirgendwo zu finden schien.
Ihre Atmung war ruhig und ihr Puls ging still, aber innerlich war sie aufgewühlt und zerissen. Sie waren auf dem Weg nach Melastare. Ami war auf unzähligen Podrennen gewesen. In den mesiten Fällen, um für Rem Aufträge zu erfüllen, oder die Hutts zu kontrollieren. In den seltensten Fällen wegen dem Spaß, und noch nie, in eigener Sache. Noch nie hatte sie Zweifel verspürt, wenn sie einen Auftrag erfüllte, nie hatte sie einen Anflug von Angst verspürt, egal welcher Gegener sich ihr in den Weg stellte.
Aber diesmal spürte sie die Zuversicht und die Hoffnung in sich schwinden. Alles war ungewiss, der Verlauf dieser Suche, der Verbleib der Kanzlerin. Nein, nicht der Kanzlerin, meiner Mutter, ermahnte sich Ami.
Diese Verbissenheit konnte schädlich für sie sein. Sie durfte nicht versagen, und gerade jetzt rechnete sie besonders damit. Nie hatte sie an ihren Fähigkeiten gezweifelt, warum gerade jetzt?

Mit geöffneten Augen starrte sie blind aus dem Fenster, kaute hektisch an ihren Nägeln, ohne es zu merken. Sie bemerkte nicht, daß sich jemand still und leise neben sie setzte und sie von der Seite beobachtete.

Erst die Worte, die lückenhaft zu ihr durchdrangen, ließen sie hochschrecken.

"...werden wir dann auf Melastare...so ein Podrennen...ein riesen Auflauf..."

Ami zuckte zusammen und sah etwas erschrocken zur Seite. Als sie erkannte, wer es war, strich sie sich, wie müde, kurz über die Stirn

"Oh Phol, du..." Ami unterließ das Gesietze ab diesem Zeitpunkt. Phol und sie würden für die nächste Zeit, wenn auch ungewollt, eng zusammen arbeiten, und da waren gespielte Respektfloskeln definitiv an der falschen Stelle.

"Wenn du gekommen bist, um deine unnötige Standpauke zu vertiefen, dann muss ich dich leider enttäuschen."

Ihre Stimme klang eher müde, als gereizt

"Du wirst es nicht für möglich halten, aber Marana und ich können sehr gut auf uns aufpassen. Wir machen das nicht seit gestern. Und entgegen deiner arroganten Haltung, wir haben schon andere sachen überlebt, auch ohne Hilfe der Jedi."

Sie machte eine kurze Pause. Und sah ihn an

"Und begehe nicht den Fehler, und halte dich für unsterblich, nur weil du ein Lichtschwert trägst."

Ihr Blick wich wieder zu den Sternen, die linienförmig an ihnen vorbei zogen.


- Itikam - Hyperraum nach Melastare -
 
[OP: ich füge mal den post von soraya aus dem jedi und republik weltraum thread hier ein. das ist noch bevor pholly zu ami ins cockpit geht]

Soraya:

Itikam- Marana - Ami - Davi - Phol - Mako und Soraya

Soraya war den Weg zur Itikam sehr still und sagte nichts. Sie wollte an Bord der Itikam mit Phol reden wenn sich die Zeit dafür ergibt. Sie drehte sich um zu ihrem Meister der hinter ihr sass.

Kannst du mir sagen wo Malastaire liegt? Ich habe ehrlich gesagt noch nie von dem Planeten gehört.

Hoffentlich hält er mich jetzt nicht für dumm, dachte Soraya.
Sie merkte jetzt wie müde sie eigentlich war. Was kein Wunder war denn seit dem sie aus dem Militärzentrum zurück ist hatte sie kaum richtig geschlafen.


Itikam- Marana - Ami - Davi - Phol - Mako und Soraya

Itikam - Hyperraum - Mako - Soraya - Ami - Marana - Davi

Der Jedi war ganz in Gedanken, als seine Padawan ihn ansprach. Er drehte sich zu ihr und nickte ihr zu.

Melastaire... ich weiss auch nicht genau wo das ist. Soweit ich weiss liegt es irgendwo im Outer Rim. Ich selbst war auch noch nie dort.

Phol sah Soraya in die Augen. Sie fielen der Padawan schon fast zu vor Müdigkeit. Er sprach weiter:

Was uns dort erwarten wird, weiss ich auch noch nicht richtig, Soraya. Nur die Podrennen, die dort veranstaltet werden, sind sehr harte und grausame Rennen, auf die das Gesindel dieser Galaxie Wetten abschliesst. Es wird bestimmt gefährlich dort, und du solltest fit sein, wenn wir dort eintreffen!

Ich würde sagen, du ruhst dich erstmal ein bischen aus. Nimm Mako bitte mit, kümmer dich ein wenig um ihn. Ich möchte noch kurz mit Ami sprechen, wie wir weiter vorgehen werden.

Der Jedi lächelte seiner Schülerin noch einmal aufmunternd zu, fuhr ihr mit seiner Hand noch kurz über die Schulter und gab Mako noch einen Klaps auf den Hintern. Dann schritt er zum Cockpit und öffnete leise die Tür.

Ami saß ganz alleine in dem Raum auf einem Sessel und schien gedankenverloren die weiten des Hyperraums zu fixieren. Er setze sich neben sie und fragte wann sie auf Malastaire ankommen würden.

Die junge Frau schien etwas abwesend zu sein, und antworte nicht auf seine Fragen. Sie schien etwas müde und gereizt, blieb aber ruhig. Phol lehnte sich zurück und nahm die weite Kapuze ab, ehe er wieder zu Ami blickte und sprach:


Ich bin nicht gekommen, um dir Standpauken zu halten Ami. Und ob du es glaubst oder nicht, ich zweifle auch nicht daran, dass Marana und du auf euch selbst achten könnt. Ich zweifle daran, dass ihr die richtigen Entscheidungen für die Mission trefft!

Der Jedi erhob sich aus seinem Stuhl und trat etwas näher an das Fenster heran und sah in die glitzernden Sterne des Hyperraums. Den Part wo Ami seine Arroganz ansprach überhörte er dezent.

Und mir ist durchaus bewußt, das ich nicht unsterblich bin... Ohne die Hilfe meiner Freunde wäre ich einst auf Tatooine in einem Arenakampf von einem Acklay getötet worden, und das, obwohl ich ein Lichtschwert trage.

Phol strich sich mit der Hand über die Stirn... Schon wieder die Errinnerung an sein Narbe, die er seit Tatooine trug. Beschämt senkte er seinen Kopf, ehe er weitersprach:

Ich wollte eigentlich nur wissen, wie ihr euch das alles vorstellt, auf Melastaire, wie ihr vorgehen wollt. Ich war noch nie dort, und von Podrennen habe ich bisher auch nur gehört.

Der Jedi lies sich wieder etwas müde in den Stuhl fallen und warf den Kopf entnervt nach hinten. In seinen Gedanken spielten immer noch die Erinnerungen an seine Mutter, seine Schwester, Celia und Janem herum. Er wollte diese Gedanken nicht mehr haben, er wollte frei sein davon... Phol drehte sich wieder zu Ami, die wohl auch etwas beschäftigte. Er spielte mit dem Gedanken, nach ihre Gefühlen zu tasten, lies es dann aber doch bleiben. Stattdessen sprach er weiter:

Du wirkst unruhig, Ami. Ich kann auch ohne meine Kräfte spüren, dass dich etwas bedrückt, dass du dir Sorgen und Gedanken über etwas machst. Dein nach außen immer so hartes Äußeres scheint doch einen weichen Kern zu haben, der dich insgeheim beschäftigt, oder irre ich mich?

Erwartungsvoll sah Phol zu der hübschen Frau, abwartend, wie sie reagieren würde...

Itikam - Hyperraum - Mako - Soraya - Ami - Marana - Davi
 
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- Itikam - Hyperraum nach Melastare -

"...Ich zweifle daran, dass ihr die richtigen Entscheidungen für die Mission trefft!"

Ami sah Phol forsch an. Sie musterte ihn mit ihren Blicken. In ihren gedanken strcih eine Diskussion vorbei, die sie mit ihm führen könnte. Aber sie wäre zwecklos. Hier ging es nicht um Recht oder Unrecht. Hier ging es darum, das gleiche Ziel zu erreichen.

Sie verschränkte die Arme vor dem Bauch und lehnte sich zurück. Ihre Blicke folgtem ihm, als er sich vor das Fenster stellte und in die tiefen des Alls schaute.

"Du wirkst unruhig, Ami. Ich kann auch ohne meine Kräfte spüren, dass dich etwas bedrückt, dass du dir Sorgen und Gedanken über etwas machst. Dein nach außen immer so hartes Äußeres scheint doch einen weichen Kern zu haben, der dich insgeheim beschäftigt, oder irre ich mich?"

Ami sah Phol für ein paar kurze Momente in die Augen, dann erhob sie sich langsam und ging ein paar Schritte auf ihn zu. Sie sah ihn ernst und ruhig an. Sie zweifelte stark, ob sie ihm vertrauen konnte, aber sie musste es tun, vielleicht würde sie so einen Weg zu ihm finden.
Sie hatte noch nie hemanden getroffen, der ihr so ähnlich war. Sie beide trugen Schmerz in sich, den sie durch eine scheinbar harte Hülle, zu verdecken versuchten. Sie waren Perfektionisten, in dem was sie taten, und sie versuchten mit allen Mitteln, das von sich fern zuhalten, was diese Hülle durchbrechen könnte und sie für Schmerz und Verletzungen offen legte.

Sie lächelte ihn leicht an. Es war das erste Lächeln, das sie ihm schenkte

"Manchmal ist es, als ob ich in den Spiegel schaue, wenn ich dich ansehe, Phol. Iwr tragen beide unsere Narben mit uns. Narben von Verletzungen, die uns so tief getroffen haben, daß sie nie wieder vollständig verheilen werden."

Stumm schaute sie den Jedi an, der diesmal nicht sein Gesicht unter der Kapuze verbarg.

"Und du hast Recht. Ich bin unruhig. Und ich glaube, daß deine eigentliche Frage doch hätte lauten sollen, warum gerade ich mich so darum reiße, die Kanzlerin der Republik zu finden, und sie zu retten, und warum ich soviel Gefühle hineinlege."

Sie lächelte noch einmal kurz und wartete nicht auf eine Antwort.

"Kurz bevor ich in den Senat gekommen bin, habe ich erfahren, daß Casia de Lieven meine leibliche Mutter ist. Mein Name ist Eloise Ambria de Lieven.
Und noch bevor ich sie sehen konnte, ist sie entführt worden..."


Ami drehte den kopf zur Seite, denn sie spürte, wie ihr die Tränen in die Augen stiegen.


- Itikam - Hyperraum nach Melastare -
 
Itikam - Ami - Marana - Soraya - Davi - Mako

Stille... lag in der Luft, nur der Atem der Beiden war leise zu hören. Der Jedi fühlte sich ertappt und wich erst einen Schritt zurück.

Er spürte, wie er leicht zu zittern begann, als Ami sich wegdrehte... konnte kaum fassen, wie offen sie mit ihm redete, und über welche Gabe sie verfügte, in sein Innerstes zu sehen. Leicht fröstelnd rieb sich Phol die Hände, als er sich bewusst wurde, dass sie die Wahrheit gesprochen hatte.

Und sie hatte sich ihm offenbart, ihm ihr Geheimnis verraten, das sie die ganze Zeit beschäftigt hatte.

Langsam näherte sich der Jedi wieder der Frau, berührte leicht ihre rechte Schulter und zog sie etwas zu sich heran. Die Macht trug ihre Gefühle und ihre Sorgen um ihre leibliche Mutter zu ihm, ohne das er sich konzentrieren musste, er konnte ihre Tränen förmlich fühlen. Etwas zittrig konnte er seine Stimme hören, wie sie sagte:


Ich glaube ich weiss was du empfindest, Ami... Das Gefühl, zu spät gekommen zu sein, oder sie nicht rechtzeitig zu finden, zu versagen, floss einst auch durch meine Adern...

Phol legte unbewußt seinen Kopf an Ami's Schulter, er suchte halt, um weitersprechen zu können. Ihm war im Moment egal, ob sie seine Schwäche spüren konnte, er vertraute...

... und ich habe versagt. Ich kam zu spät um das Leben meiner Mutter zu retten. Sie starb durch einen grausamen Mord mitten im Senat. Dabei hätte ich es spüren müssen, ich hätte...

Die Stimme des Jedi wurde immer zittriger, bis er es unterlies zu sprechen. Sein Kopf lehnte immer noch an Ami's Schulter, die ihm noch den Rücken zu drehte. Schweigen... Verständnis... Phol spürte die Tränen nun auch seine Wangen hinunterrollen, dass war das erste Mal, dass er sich seit dem Tod seiner Mutter so öffnete und weinte. Das erste Mal... hier, auf der Itikam, angelehnt an eine Frau, die ihm vor wenigen Stunden noch völlig fremd war.

Die Hand des Jedi lag immer noch auf der anderen Schulter von Ami, nun lag es an ihr, ob sie sie annehmen würde, ob sie ihn in den Arm nehmen wollte. Mit einer festeren Stimme als vorhin sprach Phol:


Dieses Mal wird es gut werden Ami... ich verpreche es dir!

Itikam - Ami - Marana - Soraya - Davi - Mako
 
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[Op: Sorry das ich erst den falschen Thread benutzt habe.]

Itikam- Phol, Davi, Soraya und Mako

Sie nickte nur stumm als Phol sagte sie solle sich ein wenig um Mako kümmern und sich etwas ausruhen. Sie beschloss sich ein Quartier zu suchen wo sie sich in Ruhe ausruhen konnte. Sie stand auf und machte sie auf den weg zu den Quartieren dicht gefolgt von Mako.
Als sie ein leeres Quartier gefunden ging sie etwas schüchtern rein, sie hoffte es störte keinen wenn sie sich hier ein bisschen ausruht. Aber im moment war ihr alles egal. Sie setze sich auf das Bett, der Vornskr rollte sie vor dem Bett zusammen. Soraya kraulte ihn noch eine Weile dann legte sie sich selber hin. Sie fiel auch gleich in einen leichten Schlaf.


Itikam - Quartier - Mako und Soraya
 
- Itikam - Hyperraum nach Melastare - Cockpit -

Ami stand mit dem Rücken zu Phol und sah auf die Sterne. Sie spürte, wie die Tränen ungebremst über ihre Wangen liefen. Jeden Moment schwand ein Stückchen Hoffnung in ihr.

Waren sie sich wirklich so erschreckend ähnlich? Ähnlicher als Ami je geglaubt hätte? War es Schicksal, daß es sie zusammengeführt hat, was sie beide durchstehen müssen? War es Zufall, oder war es Bestimmung, daß Phol bei ihr war, und sie das gleiche durchleben müsste, das er durchlitten hatte?

Sie zuckte kurz zusammen unter seiner Berührung. Sie spürte, wie schwer er verletzt war, und wie sehr sie ihn verstand.

Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn an

"Hat es das Schicksal so gewollt, daß wir hier stehen und du bei mir bist, wenn ich auch zu spät komme?"

Sie blickte in zwei stumme, leidende Augen. Sie versuchte den Schmerz aus seiner Seele zu ziehen. Es schien als könne sie in sein tiefstes Inneres gucken, so sehr öffneten sich seine Augen. Sie konnte sehen, wie sehr der Schmerz ihn zerstörte.

Sie nahm ihre Hände und fasste ihn an beiden Schultern fest an

"Du wirst daran zu Grunde gehen. Du darfst dich nicht zerstören lassen, durch Trauer und Schuldgefühle."

Immernoch rannen ihr die Tränen über die Wangen. Sie weinte nicht, aber die Tränen konnte sie nicht aufhalten.

Ihr Blick senkte sich und ihr Kinn fiel ihr auf die Brust, als sie weiter sprach.

"Ich bin mein ganzes Leben vor etwas weggelaufen. Ich hatte Angst, Angst vor mir, und Angst vor meiner Vergangenheit. Aber ich war müde, und nicht mehr schnell genug. Alles hat mich plötzlich eingeholt...und jetzt habe ich Angst, mehr Angst als je zuvor, daß ich mich selbst daran gehindert habe, es zu schaffen. Ich werde zu spät sein, weil ich nicht genug Mut hatte, als es noch Zeit war."

Sie hasste sich für jedes Wort, das sie aussprach. Sie hasste sich dafür, daß sie es war, die nicht rechtzeitig da war. Daß sie erst kam, als es schon zu spät war. Daß sie aus Angst immer davor weggelaufen war, nur weil sie nicht verletzt werden wollte. Und jetzt würde ihre Mutter sterben, weil sie es zugelassen hatte.

Sie begann zu zittern. Und ohne darüber nachzudenken, zog Phol sie zu sich und schloß die Arme um sie. Ihre Tränen liefen, aber Phol fing sie auf. Er fing die Tränen auf, die über ihr Gesicht liefen, und er fing die Trauer auf, die sie nicht mehr in sich halten konnte.


- Itikam - Hyperraum nach Melastare - Cockpit -
 
<font color=gray>im Flugdings, beim süßen Weibchen</font>

<i>Zuerst rollte Mako sich ja auf dem Fußboden zusammen, doch dann beschloß er, sich standesgemäß hinzulegen. Er sprang auf das Bett, legte sich halb auf das <font color=teal>süße Weibchen</font> und schloß wieder die Augen. Vorher rückte er sie noch ein wenig beiseite mit seinen Pfoten, damit er auch seinen Anteil Platz hatte. Schließlich legte er dann aber doch seinen Kopf auf sie, so daß seine Tasthaare ihren Hals berührten. Bei jedem Atemzug kitzelten sie sie, während Mako träumte. Von Frauchen, was immer so gut zu ihm gewesen war...</i>

<font color=gray>im Flugdings, beim süßen Weibchen</font>
 
Itikam - Phol - Ami

Ein Meer aus Gefühlen, dass lange Zeit vorborgen gehalten, versteckt und unterdrückt wurde, brach sich durch den Damm und Drang nun ungehindert zur verletzlichen Oberfläche. Die Zeit schien in diesem Moment still zu stehen, war doch nun der Punkt erreicht, die Vergangenheit endlich zu konfrontieren.

Der Jedi atmete leise und unruhig, schien es ihm doch so, als ob er sich selbst zugehört hätte, sich selbst im Arm halten würde. Ami's Worte hallten in seinem Geist auf und ab, liesen ihn nicht los, durchströmten ihn und füllten ihn förmlich aus.

Fest hielt er die junge Frau in seinem Arm, fing ihre feuchten Tränen mit seiner Wange und seinem Umhang auf. Sie waren so warm und mischten sich mit den seinen.

Leise aber mit fester Stimme hauchte er in Ami's Ohr:


Das Schicksal, die Macht hat es so gewollt Ami, daran besteh für mich kein Zweifel mehr.

Ich soll nun die Chance bekommen einem Menschen, der mir schon fast Seelenverwandt erscheint, vor dem zu Bewahren, wo ich versagt habe. Ich soll mit dir die Chance bekommen, mein Ziel, mein Streben doch noch zu erreichen, und meine eigene Mutter mit deiner zu retten...

In diesem Moment stockte es Phol den Atem, er schluckte schwer und erneut wurden seine Augen schwach. Dann begann er immer schneller zu Atem und klammerte sich förmlich an Ami fest, ehe er sich wieder etwas gesammelt hatte und weiter sprach:

Wir werden es beide überwinden, keiner von uns wird zu grunde gehen. Keiner... Gemeinsam werden wir es schaffen, ich habe es dir doch versprochen.

Sanft fuhr der Jedi über ihr Haar, das schon etwas feucht von den vielen, schmerzlichen Tränen war. Er wusste, dass es für ihn nur diese Chance gab, seine Schuldgefühle zu überwinden, und Ami machte ihm Mut, obwohl sie genauso zerrissen war wie er und Angst hatte.

Jedes deiner Worte erscheint mir so vertraut, so als ob ich es selbst in den deinen Mund gelegt hätte...

Dieses mal werden wir nicht zu spät kommen, Ami. Dieses Mal wird alles anders, ich kann es förmlich spüren. Du wirst deine Mutter unversehrt wiedersehen, ihr werdet euch glücklich in die Arme schliessen.

Und wenn ich euch dann beobachten werde, wie ihr glücklich seid, werde ich mich... mit meiner Mutter sehen.

Phol spürte, wie Ami ihn noch einmal richtig drückte, ehe sie ihren Kopf hob. Ihre verweinten Augen wirkten noch schöner, als sie es eh schon waren, und ihr schmerzlicher Blick lies Phol fast wieder die Tränen kommen. Er biss sich auf die Unterlippe, um die Tränen durch den Schmerz zu verdrängen und blickte Ami etwas verloren in die Augen. Er spiegelte sich in ihren Tränen...

Du solltest dich nun ausruhen Ami... wir haben noch viel vor. Und fürchte dich nicht vor der Zukunft, denn du wirst nicht alleine sein...

Mit diesen Worten löste sich der Jedi aus ihrer warmen Umarmung, drehte sich leicht weg und sah aus dem Fenster auf die Sterne, ihre Hand aber noch haltend.

Itikam - Phol - Ami
 
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Itikam - Quartier - Mako und Soraya

Soraya war grade eingeschlafen als Mako auf ihr Bett sprang. Anscheinend wollte er sich nicht mit dem Fußende zufrieden geben sondern sich ganz ausbreiten so das er jetzt halb auf ihr drauf lag. Sie wusste nicht so Recht was die davon halten sollte, aber gut erzogen scheint der Vornskr ja nicht zu sein wenn er einfach so ins Bett springt. Das ihr Meister das erlaubte. Soraya schob mako einwenig zur Seite soweit dies möglich war den er war ziemlich schwer, vielleicht sogar etwas fett. Sie wollte schliesslich auch noch Platz haben. Er sollte ruhig wissen das er sich bei ihr nicht alles erlauben kann.

Itikam - Quartier - Mako und Soraya
 
<font color=gray>in dem Eisenflugdings, mit dem süßen Weibchen</font>

<i>Sie ruckelte ihn ein wenig zur Seite. Mako entspannte sich völlug, weil er schon mitbekommen hatte, daß er dann schwerer zu bewegen war. Das <font color=teal>süße Weibchen</font> schaffte es nur ein kleines Stück und beließ es dann auch dabei. Zufrieden schlabberte er ihr das Gesicht ab bevor er schließlich dann doch wieder einschlief, den Kopf auf seinen Vorderpfoten abstützend, die Nase etwas in Richtung ihres Gesichtes. Ja, er mochte sie gerne, sein langer Schwanz lag in einem Bogen über ihren Beinen.</i>

<font color=gray>in dem Eisenflugdings, mit dem süßen Weibchen</font>
 
Itikam - Quartier - Mako und Soraya

Ein starken Geruch hatte er dachte Soraya als Mako ihr einmal durchs gesicht geschlappert ist. Sie versuchte sich wieder hinzulegen und zu schlafen, aber irgendwie fehlte ihr der Platz dazu. Der Vornskr fand es offenbar sehr gemütlich bei ihr im Bett und machte auch keine Anstalten den Platz bald zu verlassen. Sie stubste ihn noch ein paar Mal an vielleicht rückte er so ein wenig oder sprang auf den Boden. Sie mochte ihn ja aber nicht unbedingt in ihrem bett. Was er bei Phol macht war ihr ja egal.


Itikam - Quartier - Mako und Soraya
 
<font color=gray>in dem Eisenflugdings, mit dem süßen Weibchen</font>

<i>Ein Geräusch weckte Mako. Sofort wach, sprang er behende aus dem Bett. Seine Augen suchten das Dunkel ab. Dort! Ja, er stürzte sich drauf - und mußte feststellen, daß es gar kein Tier war. Jedenfalls jetzt nicht mehr. Ein Käfer war an der Wand entlanggekrabbelt und füllte jetzt Makos Magen. Laut schmatzend brach er den Panzer des Käfers auf, bevor er ihn restlos vertilgte. Dann sprang er wieder auf das Bett, kuschelte sich an dem Ende, wo auch die Hinterpfoten des süßen Weibchens waren zusammen, putzte kurz sein Fell und schlief wieder ein, nicht ohne noch einmal freundlich die Sohlen der Pfoten des <font color=teal>Weibchens</font> abzulecken mit seiner rauhen Zunge.</i>

<font color=gray>in dem Eisenflugdings, mit dem süßen Weibchen</font>
 
[color=sky blue]| in den super weiten Weiten des unendlichen Universums auf dem Weg nach Malastaire |[/color]

Das Gespräch mit dem Jedi war für Davi im Nachhinein eigentlich total bescheuert gewesen, er fragte sich, warum er eigentlich panische Angst davor hatte, dass ihn mal irgendwann irgendeiner als diejenige Person entlarven würde, die sich ein paar mal in die Republik Rechenzentren eingehackt hatte und sich illegal....sehr sehr illegal ein paar streng geheime Informationen beschafft hatte.

Nachdem sie gestartet waren , um mit der Itikam nach Malastaire zu fliegen, verkrümelte sich Davi in eine kleine Kabine, die er von innen abschloss. Diesmal schloss er einfach den Türöffner kurz, das Gespiele mit seinen kleinen technischen Geräten auf Delastine hatte ihm vorerst gereicht.

Er setzte sich an einen kleinen Tisch , der mitten in der Kabine stand. ( op: ich denke mal, das mit der Kabine geht in Ordnung, hab ja nicht wirklich so den Plan wie es auf der Itikam aussieht...oder hat mal jemand schnell ne Risszeichnung zur Hand??? /op) Aus der Tasche , die er immer dabei hatte, zog er ein Mini-Notebook mit Netzugang per Funk .

Er stürzte sich in die super weiten Weiten des unendlichen Galaxy Wide Web und versuchte so ziemlich alles über die Podrennen auf Malastaire in Erfahrung zu bringen, wie er nur konnte . Zu gerne hätte er sich in die lokalen Computeranlagen gehackt, wo alle Wetteinsätze usw verzeichnet waren, doch anscheinend arbeiteten die Jungs bei den Wettbüros noch mit Bleistift und Papier, oder die Computer hatten einfach keinen Zugang zum Netz.

Da er nach 2 Stunden nicht mehr gefunden hatte, als die Startaufstellung der Podrenner Piloten , den kleineren Veranstaltungen die um das große Rennen herum stattfanden und einer Menge an Werbeaktionen, die einen dazu treiben sollten, mitzuwetten, beschloss er einem seiner Kollegen aus dem Cracker´s Club ne Mail zu schicken, welcher für ihn ein paar Informationen besorgen sollte.

Danach legte Davi seinen Kopf in die auf dem Tisch übereinandergelegten Arme und fiel in einen traumlosen Schlaf .


[color=sky blue]| in den super weiten Weiten des unendlichen Universums auf dem Weg nach Malastaire |[/color]
 
- Itikam - Hyperraum nach Melastare - Cockpit -

"Du solltest dich nun ausruhen Ami... wir haben noch viel vor. Und fürchte dich nicht vor der Zukunft, denn du wirst nicht alleine sein..."

Dann löste sich Phol von ihr und drehte ihr den Rücken zu. Sie spürte, wie tief seine Wunden waren. Sie würde ihn so gerne davon befreien, aber auch sie konnte ihm den Schmerz nicht nehmen.

Sie betrachtete den jungen Mann von hinten. Er wirkte anmutig in seiner Statur, und wieder unantastbar. Niemand konnte den Schmerz und die Trauer erkennen, wenn man ihn ansah. Er wusste es so gut zu verstecken, wie Ami es auch ihr ganzes Leben getan hatte.

Ami sah, wie sich seine Schultern bei der schweren Atmung auf und nieder bewegten, und er, mit langsamen Bewegungen, die Kapuze weit über seinen Kopf in sein Gesicht zog.

Ami strich sich mit den Fingerspitzen über das Gesicht, und wischte sich die letzten Tränen weg. Sie musste jetzt nach vorne sehen. Sie durfte nicht die Hoffnung verlieren, es war das einzige, das ihr noch blieb. Und das erste Mal, seitdem sie aufgebrochen waren, fühlte sie sich nicht mehr alleine. Sie hatte das Gefühl, als wäre jemand da, der sie verstand, der genau wusste, was sie empfand.

Für ein paar Momente verharrte sie, und beobachtete Phol. Er schien sich nicht zu rühren. Still und meditativ sah er aus dem Fenster. Ami schloß kurz die Augen, und versuchte, ihre Konzentration wieder zu finden. Ihr Puls wurde ruhiger, ihre Augen brannten von den Tränen, aber sie hatte die Angst überwunden. Sie konnte neuen Mut faßen, für das, was vor ihnen stand.

Sie setzte sich in ihren gewohnten Sitz und lehnte sich zurück. Sie schloß die Augen. Im Cockpit herrschte Stille, Stille die sie genoß. Diese Stille gab es nur hier im All. Hier fühlte sie sich vom Nichts umgeben und völlig unberührbar. Nicht einmal das Atmen des Jedi war zu hören.

Das Knacken und Zischen der Cockpittür durchbrach fast stürmisch und knallend die Ruhe. Ami zuckte hoch und sah Marana, die das Cockpit betrat.

Etwas mißmutig und verschlafen sah sie zu Phol und Ami.

"Wir werden jetzt aus dem Hyperraum springen" sagte sie mit kurz angebundener Stimme, als sie sich auf ihren Sitz setze, ihre Kleidung zurecht strich, und die Instrumente bediente.

Ami sah sie nicht an, sondern konzentrierte ihren Blick auf die Sterne. Es gab einen leichten Ruck, und die Striche, die an den Scheiben vorbei zogen, blieben wie ruckartig stehen und wurden zu hellen, leuchtenden Punkten.

Ami sah nach vorne. Melastare lag vor ihnen. Ami war schon desöfteren hier gewesen. Die Wege der AoBS hatten sie hier hin geführt. Und sie wusste, daß auch hier nicht unbedingt die angenehmste Gesellschaft vertreten war....


- Itikam - Cockpit - Orbit um Melastare -
 
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