Bastion

[Bastion – Center– Hotel "Corellian Compfort"l - John & Samin]

Immerhin schien John weitgehend in Ordnung zu sein, wenn man mal von dem blauen Ring um eines seiner Augen absah. Samin wollte auch nicht weiter über diesen Typen names Jake nachdenken, sondern diese Nacht nur noch gut ausgehend über die Runden bringen. Gerade schritten sie durch die ausgestorbene Lobby des Hotels, da erwachte eine Stimme hinter dem Schalter. John und diese blonde Frau schienen sich zu kennen. Aber Samin war sich sicher, dass sie gar nicht wissen wollte wer diese Person war. Sie wollte nur noch hoch in eines der Zimmer und da das tun, wozu sie Lust hatte.

Höflich aber bestimmt lehnte sie das Angebot der Blonden ab, ein Einzelzimmer zu bekommen. Alleine wollte sie die Nacht ganz bestimmt nicht verbringen, nicht wenn sie stattdessen John haben konnte.... Daraufhin führte er die betrunkene Pilotin in eine der Suiten. Beide nahmen nah bei aneinander Platz und Samin begutachtete die gut aussehenden Gesichtszüge des Menschen. Auch malte sie sich Bilder darüber aus, was sie wohl unter der Kleidung erwarten würde. Ihre Lust steigerte sich mehr und mehr. Sie wollte ihn.... jetzt. Als er sie fragte, ob sie etwas trinken möchte, konnte sie sich nicht mehr zurückhalten. Sie dachte an ihre Schwester und die Nächte mit ihr. Es war jedes Mal etwas besonderes. Sie hatte zwar schon oft mit Männern geschlafen, auch mit ihrem Zwilling zusammen, doch wusste sie nich, dass es diesmal anders oder das selbe sein würde.


"Halt die Klappe."

,sagte sie lächelnd sowie kopfschüttelnd, lehnte sich zu ihm herüber und presste ihre Lippen auf die seinen. Sofort ließ er sich in die Leidenschaft mit einsinken, während Samin ihm langsam die Hose aufknöpfte.....

Sein Körper war einfach zu männlich um ihn nicht zu verschlingen und so wippte sie sich genießend und leise stöhnend auf seinem Schoß. John ließ es ebenfals sehr sehr langsam und zärtlich angehen, während die beiden sich immer wieder leidenschaftlich küssten und mit den Händen die Körperregionen des jeweils anderen auskundschafteten.

Schließlich jedoch war der Alkoholeinfluss weiter viel zu groß für die kleine blauhäutige Chiss, die diesen nicht gewohnt war und auch nicht die Menge vertrug die sie zu sich genommen hatte. Gerade, wollten sie die Position wechseln, da sackte Samin völlig neben John im Bett zusammen und besuchte die Welt der Träume......


[Bastion – Center– Hotel "Corellian Compfort"l - John & Samin]

[OP: So spannend ist John im Bett :D]
 

• Bastion • Umbra • Deck 10 • Slayer, Delek


Slayer wartete bereits im kahlen Raum, dessen Inhalt mehrere Schränke, eine große Matte und diverse Gerätschaften zum Krafttraining in sich schluckte. Slayer drückte die von Gewichten mit nicht unerheblicher Masseneinwirkung beschwerte Großhandel über seinen Kopf, dass die Muskelberge im Schulterbereich durch mühsame Kontraktion Belastungen erwidern mussten, die er üblicherweise jeden Morgen und Abend auf sich lud. Seit Beginn der Sith Ausbildung hatte sich die Regenerationszeit des Körpers enorm minimiert, durch die dunklen Energien, die permanent in ihn drängten und seinen Machtanwuchs bestärkten war er zu einer übermenschlichen Anstrengung fähig geworden, die sogar alles überstieg, das er zu seiner beinharten Zeit als Soldat geleistet hatte. Es war ihm wichtig nicht nur im Geist stark zu bleiben, sondern auch physisch das perfekte Wesen anzustreben.

Die Fäden des dumpfen Schritts seines Adepten vibrierten durch die Gänge, so dass er schon lange vor seinem Eintritt die Ankunft wahrgenommen hatte. Er saß mit dem Rücken zur Türe und stemmte gerade den letzten Satz als Delek seine Präsenz in den Raum schob und Teil dessen Inhalts wurde. Wie weit konnte man aus dem jugendlichen Anwärter eine Kampfmaschine nach seinen Wünschen schmieden?

Stell dich in die Mitte.

Während er das Gewicht schweißtreibend noch ein weiteres Mal über den entkleideten Oberkörper schob, verlängerte sich schon der Schatten des Warriors und griff aus nach dem jungen Adepten, den er zu figurieren wünschte und warfen diesem Gegenstände entgegen, die er mit einer selbst erwählten Methode abwehren sollte. Als er nach dem dritten ein hohles Aufschlagen vernahm, durch die zu langsame Reaktion Deleks und dessen körperlichen Kontakts mit einem der stumpfen Objekte hervorgerufen, trennte sich der massige Leib Slayers vom Boden und der finstere Schwertgriff seiner eigenen Waffe schoss in seine Hände, einen grausamen Schrei bei Berührung entreißend. Mit tödlicher Eleganz aktivierte sich wild wabernd die rote Klinge und fegte unheilsvoll summend durch den Raum, des Negromanten Füße kehrten zurück auf den Boden, die gesamte Distanz zwischen Warrior und Adept war mit einem Satz überbrückt worden. Sausend prallte die todverheißende Klinge auf die gerade noch zum Einsatz kommende des Trainingsschwerts, wobei Delek, vom Treffer des Objekts und der plötzlichen Aktion seines Meisters überrascht, einer unwiderstehlichen Wucht zum Opfer fiel und taumelnd gegen die Wand prallte, wortwörtlich nun mit dem Rücken zur Wand stand.
Slayers Augen funkelten kühl, ein Fußfeger brachte den Adepten schließlich endgültig zum Fall und ließ ihn dumpf auf dem Boden aufschlagen.


Erhebe dich. Ich erteile dir nun deine ersten Lektionen im Umgang mit dem Schwert.

Er zeigte ihm ein paar grundlegende, fundamentale Techniken und ging dann in einen kleinen Trainingskampf über.

Vergesse die Grenzen der Natur, sie existiert alleine als illusionistisches Konstrukt aus Scheinrelationen und kann mit der Dunklen Seite nicht nur überwunden, sondern darüber hinaus gesprengt werden.

Slayer trat auf den Schüler zu, erhob das Schwert und ließ es durch die Luft jagen bis die roten Plasmakegel funkenspeiend ineinander verhakten, ein Schauspiel der Jahrhunderte an Kriegen und Duellen spiegelte sich wider, wie ein stets neu interpretiertes Theaterstück in einer akribisch durch die menschliche Hülle geformtes Werk der immer selben Abläufe ... und doch in jedem dieser Verläufe von einem ganz individuellen Stil und Fluss skizziert.


• Bastion • Umbra • Deck 10 • Slayer, Delek
 
Bastion- Imperial Plaza- Galgen- Ventar

Ventar überhörte die Lügen, die Bolitho dem Volk einzutrichtern versuchte, auch wenn ihm das durchaus zu einem Großteil gelang. Der Beifall der Massen schien äußerlich den gestandenen Mann unberührt zu lassen, doch innerlich demoralisierte ihn die offenkundige Abneigung ihm gegenüber. Doch er durfte jetzt nicht versagen, nicht in seinen letzten Zügen. All die Wirkung die alle Imperiale in den kommenden Jahrzehnten dank seiner heroischen Leistung treffen würde, würde sich nicht auszahlen, wenn er um sein Leben bettelte. Ohnehin war er sich sicher, dass es keine Gnade für ihn gab. Sein Tod war beschlossen und sollte, wohl inszeniert als Warnung für alle aufrechen Männer gelten, die sich gegen das schwache System erheben wollten, um ein neues und starkes zu schaffen.

Die Worte Bolitho's schienen die Masse zu nur noch mehr Wut aufzustacheln. Wer hatte den Tod all jener Menschen denn tatsächlich verursacht? Ventar hätte sich zufrieden damit gegeben, wenn die feindlichen Kräfte kapituliert und sich ausgehändigt hätten. Niemand wäre zu Tode gekommen, nicht einmal Bolitho. Sieger schrieben heute die Geschichte. Und auch wenn es andere Zungen gäben würde, die von der Wahrheit sprechen würden, würde das imperiale Bildungssystem jedem Wesen einbläuen, wie grausam und schlecht Ventar gewesen war.

Es dämmerte ihm nur langsam, und zu voller Erkenntnis gelangte die Einsicht erst, als man ihm den Strick um den Hals gelegt hatte; er hatte seine Familie auf Jahrhunderte entehrt. Kurz blitzte die Visage seiner Mutter auf, wie sie beschämt in eine dunkle Kammer gestoßen wurde, auf dass man sich nicht mehr ihrer erinnere. Was wohl mit sienem Leichnam geschehen würde? Eine Frage die in kürzester Zeit keine Bedeutung mehr besitzen würde. Der räudige ******* schenkte ihm keine letzten Worte. Sie fürchteten sein Wort. Sie fürchteten ihn selber und deswegen mußte er sterben. Ventar hatte nur noch wenig Zeit, gleich würde die Klappe, so gut sie auch verborgen war, aufspringen udn dann war alles vorbei. ventar setzte zu einem lauten Aufruf an, doch ein Sturmtruppler mit bemerkenswerter Reaktionszeit, stieß ihm das E-11 gegen die Schläfe und raubte ihm drei Sekunden jegliches Orientierungs,- und Sprachvermögen.

Es war zu Spät. Er sah nach oben, wenn auch nur verschwommen und nahm wahr, dass sich das Seil zu spannen begann. Er fiel wohl schon bereits. Es war aus. Tod. Vorbei. Keine Zeit mehr zu sprechen, keine Zeit mehr die Anklage durch eine Gegenanklage zu erwidern und sie in die Seelen der Peiniger zu brennen. Adieu Merciless, lebt wohl Adjutanten und Gefolgsmänner, lebt wohl du süßlich-roter Nektar, der du so oft meine Lippen erfüllt hast, leb wohl Bastion, verrotte Imperium... verrecke! Frieden... Ventar schloss die Augen. Absoluter Frieden erwartete ihn. Der Vater der ihm sicherlich die Anschuldigungen verzeihen würde, da er die Wahrheit kannte. Seelig schied er dahin...

Ein Ruck ließ Ventar's Augen beinahe aus den Lidern platzen. Er war nicht tot. Er lebte. Luft! Ventar rang nach Luft! Doch da war keine. Sein Hals spannte sich gegen den aufbauenden Druck auf, und versuchte mittels der ihm zur Verfügung stehenden Muskulatur dagegen anzukämpfen. Intuitiv versuchten die auf dem Rücken verbundenen Hände zum Hals zu gelangen um ihm ein wenig mehr Raum zum Atmen zu verschaffen. Doch sie konnten nicht, bei aller Anstrengung. , er bekam die Hände nich hoch. Seine Beine versagten bereits. Wild zuckten diese umher. Das Seil zog sich enger und enger. Ein flaues Gefühl ergriff Besitz von seinem Magen. Wehr dich! WEHR DICH! Es schien die Stimme des Vaters zu sein, die ihn versuchte vom Sterben abzuhalten. Doch er kam nicht dagegen an. Sein Magen begann zu rumoren und wilde Krämpfe schienen langsam vom Körper Besitz zu ergreifen. Ich will nicht sterben! Ich will nicht sterben. Gluturale Laute entdrangen seiner Kehle. Vielleicht war dies dann doch noch eine Vorsehung, eine Gelegenheit einen letzten satz zu sprechen, ein Satz der in Jahrhunderten Anwendung als Weisheit finden würde und die jene immer an den heutigen schicksalträchtigen Tag erinnern würde.


Ihr habt... euch verkauft... Bolitho... ihr hattet die Chance und wähtet... nun... doch wieder einen... Sith... an eure... Spitze... Ihr seid der Pflug durch die Saat... die Saat... Saat... Sa...

Die Augen sahen nichts mehr. Schwärze. endlose Schwärze. Er spürte seinen Körper kaum noch, es war, als würde er schweben. Ja, er trieb dahin. Die Angst wich langsam der endgültigen Erkenntnis, dass es nicht lohnte dagegen anzugehen. Stirb, Ventar, stirb und ruhe in Frieden. Sein ganzes Leben lang hatte er gekämpft. Sein ganzes Leben lang er hater versucht zu erreichen, was andere nicht zu erreichen vermochten. Nie hatte er erreicht was er wollte. Er starb einsam, verbittert, wenn auch nicht allein. Sein Leichnam wurde zur Schau gestellt als künftige Warnung an alle anderen. Sein Tod, war umsonst.

Bastion- Imperial Plaza- Galgen
 
[Bastion - Center - Sith-Orden - Archieve] Vincent

Schlagartig riss er die Augen auf. Wie lange hatte er geschlafen? Sein Blick huschte über den Bildschirm des vor ihm stehenden Computers, der unter anderem auch die Uhrzeit anzeigte. So spät war es schon? Er schwang sich auf, musste jedoch erst einmal ein oder zwei Sekunden stehen um sein Gleichgewicht zu finden. Er war noch immer schrecklich müde und volkommen erschöpft. Keine Frage, das zweitägige Training hatte ihn stark mitgenommen. Hätte er gewusst was ihn erwartete, hätte er vielleicht eine andere Entscheidung über den Beitritt in den Sith-Ordens gefällt. Nein, wahrscheinlich doch nicht, sein Durst nach Rache zwang ihn dazu ein Jünger zu werden. Wie sollte er sonst jemals denen Gerechtigkeit wiederfahren lassen, die seinen Eltern so viel Unrecht entgegengebracht haben? Er lies es auf sich beruhen und verscheuchte den Gedanken, auch wenn es ihn einiges an Willenskraft kostete.

Langsam schlenderte er durch die Gänge der Archieve und versuchte dabei seine Gedanken zu ordnen. Der Kopf schwirrte ihm noch immer von dem vielen Kleingedrucken, dass er sich gestern einverleibt hatte. Das zuletzt Gelesene schien ihm vollkommen abhanden gekommen sein, doch einer der Berichte war so interessant gewesen, dass er ihn gar nicht vergessen konnte, selbst wenn er es versuchen würde. Teile davon waren ihm natürlich entfallen, aber das wichtigeste hatte sich wie ein Brandzeichen in sein Gehirn eingebrannt. Wenn er ehrlich war, hatte er nicht einmal gewusst, dass der Sith-Orden sich in zwei getrennte Lager gespalten hatte. Ebensowenig hatte er von den Ereignissen auf Bastion gehört, obwohl es, dem Text nach zu urteilen, als Schlagzeile durch alle Medien gelaufen sein musste. Eines hatte der Bericht ihm jedoch auch gezeigt, nämlich dass die Sith die sich Loyalisten nannten und hier in der Akademie lebten nicht wirklich das verkörperten, was er sich erhofft hatte. Die andere Seite, die in allen Texten die er gefunden hatte nur als Abtrünnige beschrieben wurden, schienen ganz andere Ideale zu verfolgen, die er nicht als gänzlich uninteressant verwerfen konnte. Wenn er mit sich selbst ehrlich war, hatten die Lehren des Darth Menari, dem Anführer des Verstoßenen, ihn sogar wortwörtlich in seinen Bann gezogen. Hätte er die freie Wahl wäre es sofort aufgebrochen, um diesen mysteriösen Sith zu suchen und sich ihm anzuschliesen, anstatt als sich als Jünger in der Akademie zu behaupten. Leider würde das nicht ganz einfach werden, den das System in dem dieser sich befand lag etwas entfern von Bastion. Nur gut, es würde zwar nicht allzu lange dauern dort hinzureisen, aber seine Ersparnisse gingen zur Neige, was ihn nicht gerade eben versöhnlicher stimmte. Eigentlich war es ihm auch ja nicht wichtig auf welchem Weg er zu einem Sith werden würde, solange er die Macht erhielt, die er sich erhoffte. Seine Hände ballte sich zu Fäusten, als kurze Erinnerungsblitze an seine Eltern durch seine Nervenbahnen schossen. Jedes mal wenn er an die seine Aufnahme in den Reihen der Sith dachte, erinnerte er unweigerlich an seine Rachegelüste und den damit verbundenen Qualen.

Weder die Gedanken an den unnützen Tod seiner Mutter und seines Vaters, noch seine Kopfschmerzen wollten vergehen. Seine Hände glitten zu seinem Kopf und er massierte sich die Schläfen. Um auf andere Gedanken zu kommen, überlegte er sich wo er eine Dusche nehmen konnte, was er dringend nötig hatte, wie er bemerkte, als er an seiner Kleidung roch. Bei dem Gedanken an heißes Wasser lief ihm ein angenehmer Schauer über den Rücken. Er war zwar für gewöhnlich ein sehr reinliches Wesen, doch die letzten Tage hatten ihm einfach keine Gelegenheit gegeben sich auch nur einmal schnell frisch zu machen. Diese Tasela hatte ihm wirklich alles abverlangt, was er jemals an Kraftreserven zu besitzen glaubte. Er stöhnte innerlich als er an all die blauen Flecken und Aufschürfungen dachte, die sie ihm beigebracht hatte. Er glaubte noch immer, dass sie ihm nie wirklich helfen wollte, sondern sich einen Spaß daraus gemacht hatte ihm Schmerzen zuzufügen. Obwohl sie äußerlich einen recht freundlich Eindruck erweckte, hieß das nicht, dass es zwingend zutreffen musste. Nun, wenn sie ihn schon so zugerichtet hatte, hätte sie wohl nichts dagegen, wenn er ihr Quartier im Imperial Inn aufsuchen würde und sich schnell duschte. Außerdem stand sein Koffer noch immer in ihrem Zimmer und überhaupt musste sie ja gar nicht erfahren, dass er es betreten hatte.

Er machte sich auf den Weg durch die dunklen Gänge und diesmal fand er den Weg ohne einen der scheinbar ziellos umhereilenden Jünger danach zu fragen, was ihn selbst verwunderte. Am Eingangstor angelangt atmete er die frische Morgenluft ein. Eigentlich war es schon Mittag, aber das nahm er nicht so ernst , da er sowieso jemand war, der sehr gerne auch mal einen halben Tag verschlief. Nicht dass er faul gewesen wäre, aber die dunklen Ringe unter seinen Augen sprachen für sich. Er lies die Akademie hinter sich und kam der Stadt näher.

Das Imperial Inn lag nicht weit vom Standort des Sith-Ordens entfernt und so dauerte es keine halbe Stunde bis er das großflächig angelegte Gebäude betrat. Einer der Bediensteten erkannte ihn seinem Blick nach zu urteilen, in dem Misstrauen mitschwang. Wahrscheinlich hatte dieser vorgestern ebenfalls Dienst gehabt, als er nach dem Training mit Tasela mit auf ihr Zimmer gegangen war, was auch gleichzeitig seine Abneigung erklären würde. Auch die Sith wurden eben nicht nur gefürchtet und bewundert, sondern bei manchen Schichten der Bevölkerung auch verachtet. Er lief zu dem Mann mittleren Alters und bedeutete ihm mitzukommen, da Tasela ihm keinen Schlüssel für das Zimmer gegeben hatte. Da der Kodex des Personals nun mal besagte, dass der Kunde König war, konnte er ihn wohl schlecht missachten und folgte ihm, wenn auch nur sehr zurückhaltend, die Treppen hinauf. Er musste kurz überlegen welche Nummer dem Zimmer von Tasela zugeordnet war und als er sich erinnerte, nannte er sie dem Bediensteten, der bis jetzt seltsamerweise noch kein Wort von sich gegeben hatte. Er zog eine Karte aus seiner Uniform und lief voraus. Diesmal war es an ihm den Weg zu weisen, denn er selbst hatte völlig vergessen in welchem Stock des Hotels sich die Räumlichkeiten befanden, in denen er die letzte Nacht verbracht hatte. Dort angekommen zog der Angestellte die Schlüsselkarte durch das dafür vorgesehene Lesegerät und verwand anschliesend ohne ein Wort zu sagen. Er stieß die Tür sachte an, sodass sie nach Innen aufschwang und betrat anschliesend das Zimmer.

Das erste was ihm auffiel war, wie unberührt hier alles schien. Nirgends war auch nur ein Körnchen Staub zu finden, geschweigeden eine andere Unreinheit. Die Lacken des Bettes war so klattgestrichen, als wären sie mit einem Lineal vermessen worden. So viel Abneigung das Personal auch gegen die Sith zu haben schien, ihr Pflichtgefühl litt nicht darunter. Er ging in Richtung Bad und als er sich vergewissert hatte, dass er wirklich alleine war, schloss er die Tür von Innen ab und entkleidete sich. Es schien ihm, als wäre er noch nie so versessen auf eine Dusche gewesen. Sie war, wie man es in diesem Hotel auch nicht anders erwartet hätte, überdurchschnittlich groß, sogar ein Hutte hätte wohl keine Probleme gehabt sie zu betreten. Er drehte das Wasser auf und als sich das kühle Nass über seinen Körper ergoss schauderte es ihn, was ihn dazu veranlasste den Temperaturregler umzustellen. Das nun warme Nass brannte zwar auf den zahllosen Schnitten und Schürfwunden, die seinen Körper zierten, aber gleichzeitig beruhigte es ihn. In seinem Kopf herrschte eine wohltuende Leere, all seine grausigen Erinngerungen schienen mit dem Wasser den Abfluss hinab gespült worden zu sein, wenigstens für den Moment. Nachdem er sich gründlich gewaschen gewaschen hatte, schaltete er das Wasser ab, nahm sich eines der an Hacken hängenden Badetücher und trockente sich ab. Erfrischt und wieder zu allen Schandtaten fähig ging er aus dem Bad und suchte nach seinen Koffer, den er in einem Schrank verstaut vorfand. Viel Auswahl an Kleidungsstücken hatte nicht und so zog er eben das an, was ihm als erstes in die Hände fiel. Fertig angezogen packte er seine Sachen zusammen und versetzte das Zimmer wieder in seinen Ursprungszustand zurück. Tasela musste nicht unbedingt von seinem kleinen Besuch erfahren und das Personal wird sich hüten ihr etwas zu sagen. Noch ein letztes mal schaute er sich in dem Raum um, bevor er sich abwande und Richtung Ausgang des Hotels schritt. Er würde nicht mehr hierhin zurück kommen, auch nicht zur Akademie. Seine Entscheidung war gefallen. Hier hielt ihn nichts, und die Berichte über diesen Darth Menari hatten ihn in ihren Bann gezogen. Er wusste nicht was es war, doch irgendetwas in ihm schien zu wissen, dass er nicht hier sein Glück finden würde, sondern auf einem anderen Planeten. So aberwitzig es auch klingen mochte, er wollte Bastion verlassen und sich auf die Suche nach diesem Sith begeben. Eine Stimme in ihm flüsterte ihm zu wie unsinnig es war jetzt aufzugeben, wo er sich doch einen Platz als Jünger in der Akademie sichern konnte, doch er überhörte sie. Sein Entschluss stand fest.


[Bastion - Center - Imperial Inn - Lobby] Vincent
 
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Noch einmal wurde genauer erläutert was die Militärs zu tun gedachten und worum sich die "Boden-Sith" zu kümmern hatten. Genauso und nicht anders war es gemeint gewesen, deshalb gab es zu den Ausführungen auch nichts weiter zu sagen. Niemand hatte die Abriegelung des gesamten Planeten verlangt oder gefordert, denn das ging, wie die Commodore schon sagte mit den zwei Schiffen sowieso nicht. Ilumina glaubte sowieso den Propheten schnell finden zu können, denn bei dem Angriff auf den Herrschersitz hatten durchaus mehrere Dutzend Ligisten gekämpft. Es war unwahrscheinlich das diese Masse an Personen quer über den Planeten angereist war um diesen Angriff zu starten, daher wäre durchaus anzunehmen die Gesuchten in der Nähe des Ortes zu suchen an dem der Anschlag stattgefunden hatte.

Genauso habe ich es mir gedacht. Nun, falls ich die Einsatztruppen brauche werde ich mich melden.

Scheinbar waren diese Black - Wasauchimmer eine geheime Einheit. Ilumina hätte beinahe gespielt geschockt den Mund aufgerissen. Oh, die waren ja so was von geheimnisvoll!! Sie wusste sie war nicht sonderlich fair in dem Moment, aber ganz ehrlich: Glaubte Lady Nerethin diese "Normalos" - Spezialausbildung hin oder her - konnten eine Sith ihres Kalibers ersetzen? Doch andererseits konnten sie die Suchzeit verringern und das Ganze zu einem schnelleren Ende führen, also warum nicht? Anschließend begann die Dunkelhaarige zu erzählen wie es gekommen war das diese beiden Frauen bei der Flotte gelandet waren. Aha, sie war also die Meisterin der Rothaarigen. Interessanter jedoch war allerdings die Frage warum Madame Kratas nicht höher im Rang war, oder zumindest diesen Einsatz leitete wenn sie doch schon vorher in der Flotte gedient hatte? Tja, wieder einmal gab es so etwas wie Gerechtigkeit nicht.

Beide Frauen hatten ein eigenes Schiff und die Vengeance-Kommandantin schien auch keine Adeptin mehr zu sein. Warum flogen sie also immer noch gemeinsam? Hatten sie vielleicht etwas miteinander? :D
Oder schlichtes Meisterin-Schülerin-Band? Schmerzlich wurde ihr bewusst dass ihre beiden Schüler sie verraten hatten und sie nun quasi ohne Erfolg dastand. Sie hatte in der Hinsicht wirklich versagt. Sie hatte es nicht vermocht ihre Adepten an der Leine zu halten. Fehlte ihr die notwendige Autorität? Hatte man erkannt dass sie nachsichtig sein würde? Ihre Kiefer schienen sich zermahlen zu wollen, doch nach einigen Sekunden hatte die Warrior das Thema in die Tiefen ihres Geistes gedrückt. In gewisser Weise hatten sie vielleicht die richtige Wahl getroffen, man hatte mit den lächerlichen Konflikten im Orden nichts zu tun und seine Ruhe. Doch andererseits: War es so erstrebenswert ständig Befehle befolgen zu müssen? Es hatte natürlich wie alles seine Vor- und Nachteile.

Zu guter Letzt kam Commodore Nerethin auf die Begründung der ausgesuchten Begleitschiffe zu sprechen. Tja, die Vorbehalte konnte die Schwarzhaarige sehr gut verstehen, Soldaten waren einem Sith nicht unbedingt besonders viel Wert, und daher war wohl eine befriedigende Zusammenarbeit kaum möglich. Sie selbst war da eher schwankend. Das eine Mal unterstützte sie die Truppen, das andere Mal interessierte es sie überhaupt nicht was um sie herum geschah und wer den Tod fand.


Ein Sternzerstörer in falschen Händen, ja das hat man wohl gemerkt als Bastion angegriffen wurde. Allzu viel habe ich davon nicht mitbekommen, in dem Moment hatte ich genug anderes zu tun. Ich kann die Vorbehalte nicht mit einem Mal wegmachen, aber zumindest sie können sich sicher sein das ich kein Interesse daran habe ihnen irgendetwas wegzunehmen, oder Befugnisse mir zu erschleichen ? nicht das sie dies überhaupt befürchteten , warf die muskulöse Sith ein. Was die Machtstrukturen angeht ? da haben wohl nur die Exekutoren eine Ahnung was eigentlich geschehen wird.

In dem Moment musste sie daran denken was im Thronsaal geschehen war. Janem hatte den Thron verlangt, eine Entwicklung die niemanden überrascht hatte. Doch was war mit Arica und Allegious? Waren sie schlicht Gegner des Chiss oder waren sie noch mehr? Sollte man wirklich glauben sie würden den Thron schlicht verteidigen? In dem Moment war sich Ilumina überhaupt nicht mehr sicher und ihr kam der Gedanke dass sicherlich beide ebenso am Thron interessiert sein mussten. Wer kaufte ihnen schon ab das sie den Platz für Phollow freihielten?

Keiner wusste wo er war, und es war Fakt das man einen präsenten Herrscher brauchte. Und wenn Phollow nicht zurückkehrte und die beiden anwesenden Exekutoren gemeinsame Sache gegen den Blauhäutigen machten, gab es nur noch zwei Alternativen, denn sie glaubte nicht das Janem gegen beide bestehen konnte, so gut er sich im Thronsaal gehalten hatte. Diesem Gedanken musste sie bei Gelegenheit mal weiter nachgehen. Doch nicht jetzt während des beginnenden Einsatzes.


Wir werden sehen wie dieser Krieg das Imperium voranbringt , nahm Ilumina das Gespräch wieder auf. Ich fürchte nicht besonders weit bis gar nicht. Sie hatte keine Angst davor ihren Unmut über diesen unnützen Krieg Luft zu machen.

Wie dem auch sei, ich darf ihnen Eron Nook, den Adepten von Lady Aren vorstellen. Damit wäre dieser Teil dann auch endlich mal erledigt, etwaige Mutmaßungen richtig gestellt und Eron nicht mehr der namenlose Anhang.
Ich würde nun vorschlagen wir warten noch einen Moment auf die letzte Teilnehmerin damit nicht eine Gesichtslose auf ihrem Schiff herumspuckt. Ach so ? und für die Fortbewegung auf dem Boden werden wir sicher noch einen Gleiter benötigen. Speederbikes haben die Angewohnheit sehr schnell in einer Wand zu enden.

Ein angedeutetes Grinsen sollte nur die Scham verdecken die daher rührte dass Ilumina so vollkommen unfähig im Umgang mit dem Bike war und mit deren Geschwindigkeit nicht klarkam. Bei einem Gleiter war das seltsamerweise nicht ganz so schlimm. Der Einwand vor schon aus dem Grunde sinnvoll um das Material zu schonen.

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Samin?

John wurde stutzig als seine attraktive Gespielin etwas zu entspannt in die Kissen sank. Beunruhigt ob mit ihr etwas nicht stimmte schüttelte er die Chiss leicht. Als er dann allerdings einen sehr entspannten Atemrythmus von ihr registrierte seufzte er frustriert.

...Sie war allen Ernstes seelig eingeschlafen gerade JETZT...


Das war so kurios das der Pilot schon fast lachen musste. Dann war ihm fast zum heulen zu mute. Selbst jetzt vollgedröhnt bis an den Rand war er realistisch genug sich nicht für den besten Liebhaber des Universums zu halten. Aber das er so langweilig war das ihm eine Frau direkt einschlief, das hätte er nun nicht erwartet.


Letztendlich zuckte er der Schultern, schon die schlafende Samin ein gutes Stück zur Seite und legte sich neben sie. Müdigkeit und Körperlicher Schmerz vereinten sich zu einer fiesen Mischung und ließen den Piloten rasch einschlafen nachdem er sie und sich zu gedeckt hatte.



- Bastion - Center - Hotel "Corellian Compfort" - John mit Samin​
 
~>||<~ Bastion ~ Sith Orden ~>||<~ Gänge ~ auf dem Weg zum Hangar ~ Alaine, Aden in einger Entfernung ~>||<~

Lange brauchte Alaine nicht zu warten oder besser gesagt lange blieb sie nicht allein, denn der Apprentice beeilte sich ihr nach zu kommen um sie einzuholen und so fing er sie noch auf den Gängen ab. Als er schließlich an ihre Seite trat um neben ihr zu gehen sprach er von neuem und Alaine hörte zu. Eine überaus gute Frage, warum sah sie in ihm einen Verräter? Einmal weil ihre ehemalige Meisterin gesagt hatte sie solle ihm aus dem Weg gehen. Ihre Worte damals hatten eindeutig verlauten lassen, dass er zum Verräter geworden war. Dann war ich zu Ohren gekommen wer sein neuer Meister geworden war. Als die nächsten Worte folgten zog die Warrior eine ihrer Roten Augenbrauen in die Höhe. Geliebter Ex-Jedi? Was im Namen des Imperators sollte dies heißen? Allein Adens Worte brachte Alaine dazu darüber nachzudenken. Schon eine ganze Weile glaubte sie dass die Liebe ihrer ehemaligen Meisterin zu ihrem ehemaligen Adepten nicht mehr war als der Wunsch nicht allein zu sein. Ein Wunsch begehrt zu werden um jeden Preis und somit in den Genuss zu kommen jemanden für das Bett zu haben. Nun sagte Aden Geliebter Ex-Jedi! Hatte die Inquisitorin wirklich?... Dies war doch? Moment! Es war bekannt dass der ehemalige Imperator sich gern mit Frauen befasste und einige Affären gehabt hatte. Für einen Mann war dies nichts Ungewöhnliches auch wenn die Warrior diese Art nicht mochte. Der Aufstieg zur Inquisitorin war so kurzfristig gelaufen. Irgendetwas steckte dahinter! Was wenn er sie hatte aufsteigen lassen und sie ihn damit bezahlt hatte sich ihm hinzugeben? Was wenn er genau dies gewollt hatte um ganz andere Pläne zu schmieden. Beide waren verschwunden und dies?, verdammt! Natürlich. Auf einmal viel es ihr wie Schuppen von den Augen. Auf dem Schiff ihres jetzigen Apprentice hatte sie zu Alaine gesagt, dass sie auf Mission müsse und nicht sagen könnte mit wem oder wohin sie gehen würde. Warum nicht? Was hatte sie zu verbergen gehabt, dass sie es nicht einmal ihrer Schülerin hatte sagen können? Allein dieses Tatsache Stank regelrecht nach einer Verschwörung. Jetzt wo Aden ihr allein dies gesagt hatte wurde der Warrior eines klar. Jene beiden waren zusammen auf Mission gewesen doch sie war ohne ihn wiedergekehrt, was bedeutete, dass er nicht wiederkehren würde und wenn, dann wäre er nicht mehr der Imperator. Oh dieser Versager! Dieser verdammte Ex-Jedi. Ein verflixt guter Plan. Er schickte sie zurück um seine Treue zu wahren und hier im Orden Anhänger zu finden, die weiterhin ihre Treue dem alten Imperator zeigen würden. Doch diesmal würde es schief gehen. Oh nein! Dieses einmal hatte er falsch kalkuliert. Nur noch sehr wenige die Loyal waren würden diesem Mann treu bleiben. Schon bald würde jemand anderer den Thron in Anspruch nehmen und dieser jemand, würde dafür sorgen, dass das Imperium zu wahrer Macht erlangte.

All diese falschen Spiele. Diese Lügen. Oh ja, warum war der ehemalige Imperator nicht hier gewesen als die Aufstände losbrachen oder warum hatte auf dem Ball nur eine Holo-Nachricht von ihm gesprochen? Warum hatte sich selbst Veyd?r so darüber aufgeregt? Aus dem einfachsten Grund. Der Imperator war nicht auf Bastion gewesen, er hatte sich vom Orden still und heimlich entfernt um auf Mission zu gehen und wer weis was zu suchen. In diesem Punkt hatte Aden Recht. Zorn wallte in Alaine auf als sie nun die ganze Wahrheit erkannte. Dies war eine einzige Farce gewesen. Alles nur um zu Täuschen und jeder glaubte ihr. Jeder außer ihr und einiger weniger. Ein Orden gegründet auf Lügen konnte nicht fortbestehen und deshalb hatte der Krieg begonnen. Drei Execoutoren und einer von ihnen würde die Macht erhalten. Der Chiss durfte nie, niemals zum Imperator gewählt werden und was die weibliche Executorin anging, diese hielt noch immer zu ihrem ehemaligen Imperator. Blieb nur noch Allegious! War er die richtige Wahl? Eindeutig, denn niemand sonst wäre in der Lage den Orden zu führen. Der Chiss war wie eine Krankheit die umgehend ausgemerzt werden musste und die Sith hier im Orden konnten es sich nicht erlauben einen verweichlichten Imperator die Macht zu überlassen. Mochte Allegious vielleicht auch seine Nachteile haben so war er immer noch besser als das was übrig bleiben würde. In diesem Moment entschied sich Alaine für etwas, was sie Monate davor vielleicht noch nicht in Betracht gezogen hätte. Der Thron würde nicht unbesetzt bleiben, doch sie würde dafür sorgen, dass er nicht in die falschen Hände geriet, was hierbei bedeutete, dass sie den Noghri unterstützen würde. Gleich wie Krank er vielleicht sein mochte, doch wer er der einzige, der aus dem Haufen Unrat etwas bewerkstelligen konnte. Genau in diesem Moment würde der Krieg sich entscheiden.

Die Warrior blieb stehen. Ihre Gedanken rasten geradezu, dann sah sie Aden an. Er hatte sich verändert sehr sogar. Er war reifer geworden und seine Prioritäten hatten sich geändert. Nun glaubte Alaine ihrer ehemaligen Meisterin nicht mehr. Lügen! Selbst von ihr. Sie hätte es nicht für möglich gehalten und doch war es so. Mochte der Apprentice hier vor ihr vielleicht nicht den Weg wählen, denn sie gewählt hatte, so war mit Sicherheit nicht solch ein Verräter wie man versucht hatte ihr glauben zu machen. Nein, aber er sah auch nicht hinter die Dinge. Wie traurig war es zu sehen, dass selbst jene, von denen man einst viel hielt sich als Feinde erweisen konnte. Ihre ehemalige Meisterin wurde damit zu einer verachtenswerten Person. Auch Aden verachtete jene Frau dies hatte sie spüren können. Die Dinge wandelten sich und ebenso die Zeiten. Wer einst Freund war konnte schnell zum Feind werden. Wer einst Feind war konnte schon jetzt zum Freund werden. Was Aden selbst anging, so wusste sie dass er nun ein Apprentice war. Seine Worte zeigten Alaine, dass er seine Ansichten geändert hatte und dass er endlich den Weg dazu gefunden hatte sich von dem zu lösen was ihn einst gefesselt hatte und dies war etwas was sie ihm anrechnete. Doch trotz allem konnten die Dinge nicht ungeschehen gemacht werden. Gewisslich war nicht alles gegen ihre Überzeugungen. Aber noch immer gab es Einzelheiten, die ungeklärt waren.


?Was sie mir erzählt hat? Dass du gefährliche Ansichten hast und damit zum Verräter geworden bist. Ja ich habe ihr geglaubt und nun weis ich, dass es ein Fehler war. Was ihren geliebten Ex-Jedi angeht, so verachte ich ihn mittlerweile so sehr wie du. Deine Fragen sind gute Aden! Dieser feige unwürdige Wurm hat Bastion einfach verlassen und seine getreuen zurückgelassen. Nach meiner Meinung ist er es nicht Wert auch nur Imperator genannt zu werden.

Ich vergesse niemals wer wir sind! In einem Punkt gebe ich dir Recht Aden wir sind keiner von diesen Uniformierten die nichts hinterfragen. Doch leider trifft dies nicht auf alle zu. Zu viele, die sich Sith nennen, hinterfragen nichts und sagen nur ja und Amen. Du hast dich von deinem Meister losgesagt so wie ich. Deutlich kann ich spüren dass du die Inquisitorin verachtest und ich tue es dir gleich. Ebenso weiß ich, dass du ein Apprentice bis. In wieweit du gegen meine Überzeugungen gehst wird sich zeigen.?


Die Warrior schwieg und sah ihn weiter an. Lauschte seinen nächsten Worten. Wovor sie Angst hatte? Leicht verzog sie die Lippen. Angst hatte sie keine wovor auch? Würde er ihr wirklich zur Seite stehen wenn es darauf ankam? Viele hatten schon versucht mit Lügen glücklich zu werden warum sollte er anders sein? Hatte er sie jemals hintergangen? Alaine dachte nach und stellte fest, dass er dies nicht wirklich hatte. Sie hatte nur auf die falschen gehört und darauf vertraut. Doch hatte sich dies als Fehler dargestellt. Eigentlich hätte sie klüger sein sollen was dies anging. Doch vielleicht, vielleicht war es doch kein Fehler, denn hinterfragen würde sie alles. Auch wenn er behauptete sie zu lieben selbst wenn er es schwören würde. So er konnte seine Gefühle nicht verleugnen? Alaines Augen sahen seine an und Blick ging auch hier tiefer. Sie wollte die Wahrheit wissen und sie würde sie finden. Ob jetzt oder später. Mochten seine Worte noch so schmeichelhaft sein was zählte war letztlich ob es der Wahrheit entsprach. Seine Aufforderung, sie sollte ihm sagen ob sie ihn noch liebe anstatt andere Dinge vorzuschieben versetzten ihr für einen kurzen Moment einen Stich. All die Geschehnisse, all diese Dinge sie blieben Lügen.

Das Chaos ihrer eigenen Gefühlswelt ergriff sie von neuem. All die Erinnerungen kehrten zurück. Die Fehlgeburt loderte von neuem vor ihrem geistigen Auge auf. Die Schmerzen und Qualen vermengten sich zu einem großen ganzen. Innerlich litt sie wie noch nie zuvor, einmal davon abgesehen, dass sie in jungen Jahren vergewaltigt worden war. Pochend vergrößerte sich der Schmerz. Mittlerweile waren die beiden wieder in Bewegung gekommen und erreichten den Hangar. Was sollte sie sagen? Liebte sie ihn noch? Sie wusste es nicht, denn all die Geschehnisse und der Schmerz machten es ihr unmöglich in Erfahrung zu bringen wie viel für Aden noch vorhanden war.


?Ich habe keine Angst Aden. Vor nichts! Würdest du an meiner Seite stehen wenn ich es bräuchte oder verlangte? Nein du magst mich nicht hintergangen haben aber liebst du mich wirklich? Ist es ehrlich ohne all die Lügen, die so viele einfach in den Raum werfen nur um zu erreichen was sie erreichen wollen? Zu viel schon habe ich gesehen um einfach so vertrauen zu schöpfen. Zu viel habe ich erlebt und durchmachen müssen in letzter Zeit. Leid ist es, was einen vorsichtig machen lässt. Gefühle, können auch eine bloße Lüge sein!?

Die Warrior machte eine Pause und sah zu ihrem Schiff vor dem sie nun standen. Im Handumdrehen öffnete sich die Luke und die beiden stiegen ein. Erst als jene sich schloss sah sie ihren ehemaligen Geliebten wieder an.

?Ich kann dir nicht sagen ob ich dich noch Liebe Aden. In mir brennt ein Gefühlschaos welches ich erst zur Ruhe bringen muss um dir eine Antwort zu geben. Ich weiß dass dich dies nicht zufrieden stellen wird aber ich möchte Zeit und ich möchte, dass du verstehst, dass wir so nicht weiter machen können. Weder dir noch mir würde es etwas bringen die Beziehung fort zuführen. Eine Beziehung, die schon seit langem keine mehr ist. Verlang nicht von mir dir Dinge zu erklären, über die ich nicht sprechen kann.?

Sie ließ ihn stehen und durchquerte ihr Schiff bis sie zum Pilotensitz kam. Dort angekommen setzte sie sich und fuhr die Triebwerke hoch. Ein Check der Maschinen verriet ihr dass alles in Ordnung war und dann hob ihr Schiff ab. Der Treffpunkt war die Avenger und der Rest würde schon auf sie warten. Langsam schoss die Feuer in die Höhe und näherte sich dem Orbit. Alaine atmete tief durch. Erst dann kontaktierte sie dass Schiff.

?Avenger hier ist die Feuer unter dem Befehl von Captain Alaine Aren. Ich bitte um Landeerlaubnis. Lady Ilumina und Eron Nook warten beide auf meine Ankunft und ebenso Commodore Alynn Kratas und Commodore Elysa Nerethin.?

Es dauerte einige Minuten ehe sich eine Stimme meldete um ihr die entsprechenden Koordinaten durch zu geben, damit sie ihr Schiff landen konnte. Sehr wahrscheinlich würde sie jemand in Empfang nehmen. Die Warrior sah nach hinten und damit zu Aden, der sich gesetzt hatte. Dann nickte sie als ihr Schiff auf die Avenger zuflog und letztlich die Koordinaten anflog. Lange brauchte sie nicht um ihr Schiff zu landen und die Systeme aus zu schalten. Dann erhob sie sich und sah Aden an, der geschwiegen hatte. Sie ahnte was in ihm vorging doch wusste sie, dass es nichts bringen würde dieses Liebe, die vielleicht nicht mehr auf Gegenseitigkeit beruhte erneut zu entflammen. Zu viel war geschehen und die Warrior wusste, dass im Moment nichts von Bestand war. Nichts was sie beide Anging. Jeder von ihnen hatte seinen Teil zu tragen und für den Moment war Alaine unfähig eine Beziehung einzugehen. Sie konnte es nicht. Nicht in ihrer Verfassung nicht mit all den Fragen. Es herrsche Krieg. Die Warrior stand auf und verließ zusammen mit Aden die Feuer um auf das Hangardeck der Avenger zu schreiten wo sie schon erwartet wurden.

~>||<~ Bastion ~ Orbit ~>||<~ ISD Avenger ~ Hangar ~ Aden, Alaine und Offiziere ~>||<~
 
- Bastion - Orbit von Bastion - INT ?Dragon? - Privatquartier von Han Akaji - mit Toji allein -

Han beobachte den jungen Mann und wie sich dessen Gesicht veränderte. Ihm war nur all zu klar, dass er nun endlich verstanden hatte, dass hier etwas gespielt wurde. Etwas langsam aber wer hätte auch schon damit rechnen können dass der Commodore solch ein Schlitzohr war. Wohl niemand und erst Recht nicht Toji. Es gab viel was Han war und ihn zu einem besonderen Mann machte. Sehr schön er der Commander war nervös, dies konnte er vor dem ältern nicht verbergen auch wenn er es versuchte. Han war ein Menschenkenner und ihm entging nichts. Dies durfte ihm auch nicht besonders nicht als taktisches Genie. Dass sein Gegenüber nervös war zeigte nur zu deutlich dass er ein Mensch war. Der junge Mann nahm erneut einen bissen von dem Teller und kaute. Mit wohlwollen stellte Han fest, dass Toji nun auch erkannte, dass er ihn die ganze Zeit über getestet hatte.

Mit einem Lächeln auf den Lippen nickte er bei den Worten des Commanders. Ja Sarlaccs gab es auf Tatooine viele. Ah! Er sah in seiner Tochter also kein solches Geschöpf. Han war schon zuvor aufgefallen dass Murata zwar kein Auge auf seine Tochter geworfen hatte aber keinesfalls Abneigung zeigte und genau dies war wichtig für sein vorhaben. Er wusste dass seine Tochter bei ihrem Volk als Schönheit galt und dass viele Offiziere, Freunde und andere Persönlichkeiten Seren viel lieber in den Holofilmen gesehen hätten. Schon in jungen Jahren von sechzehn war sie zu einer Art von Schönheitskönigin bei einem ihrer Feste gewählt worden und Han hatte von den verschiedensten Männer Anfragen erhalten doch war er mit keinem von ihnen einverstanden gewesen. Was er für seine Tochter wollte war ein Mann mit Idealen, der mit beiden Beinen fest stand und der dem Imperium diente. Der wenigstens einen guten Rang hatte und Namen besaß. Die Familie Toji entsprach dem in allem.

?Tatooine birgt viele Geheimnisse Murata nicht nur Sarlaccs.? In der Stimme des Commanders schwang noch immer Unglauben mit aber so langsam gewöhnte er sich daran. Auch wenn dieser seine Gesichtszüge noch nicht gänzlich unter Kontrolle hatte. Ja er hatte ihn überrumpelt. Ihm regelrecht die Füße unter dem Boden fort gezogen und ohne dass Toji es gemerkt hatte war er in die Falle getappt. Sie war zugeschnappt und so würde er sich nicht so leicht daraus befreien können. Nicht wenn er die Familie besudeln wollte. Seine eigenen aber auch Hans.

?Gut gesprochen. Sie hat wahrlich den Spagat zwischen Erziehung und Entwicklung zu einer Persönlichkeit gemacht. Für unser Volk ist dies selten doch bin ich Stolz darauf dies sagen zu können. Zu viele Familien legen keine Wert darauf ihre Kinder zu etwas werden zu lassen. Leider ihre Töchter und es gab einige die meinten ich würde meine Tochter falsch aufziehen. Erst spät erkannten sie, dass ihre alten Sichtweisen nicht mehr von nutzen waren.? Der Commodore sah erneut nach draußen. Ein atemberaubendes Panorama bot sich den beiden Männer. Als er sich wieder herum drehte sahen beide Männer sich lange an. Ein Kampf der Blicke entsandt. Aber einer, der keinesfalls schlecht gemeint war. Toji trank einen Schluck um erneut seine Nervosität zu überspielen.

?Es wäre ebenso mir eine Ehre wenn sie annehmen würden. Denke sie darüber nach mein Freund. Sie bekommen die Zeit die sie brauchen, ich werde solange hier verweile ehe ich aufbreche um weiteren Aufgaben nach zu kommen. Allerdings weis ich sehr wohl dass Liebe Zeit braucht und ebenso was es bedeutet für sie und für meine Tochter. Selbst meine Tochter kann ich zu nichts zwingen.? Eine kurze Pause folgte ehe er fort fuhr. ?Geduld habe ich genug sonst wäre ich kein Commodore. Ich kenne meine Tochter gut genug um zu wissen, dass sie, mag sie auch unerfahren sein ihre Treue nicht brechen würde und ebenso glaube ich dies auch bei ihnen. Was sich letztlich zwischen ihnen und Seren entwickelt wird sich zeigen. Alles kann auch in seine Bahnen gelenkt werden und ich weiß dass ihnen meine Tochter irgendwo gefällt auch sie würden ihr gefallen. Wir werden sehen Commander und bis dahin werde ich warten.?

Muarat verließ das Quartier des Commodores und Han blieb allein zurück. Sein Blick verharrte auf der Tür durch die jener Mann gegangen war, der einst sein Schwiegersohn werden würde. Serenety stand auf dem Gang an einem der Sichtfenster und atmete tief durch. Sie hoffte dass das Gespräch der beiden bald vorüber sein würde. Schon jetzt wusste sie, dass ihr Vater ihrem Vorgesetzten angeboten hatte zu seinem Schwiegersohn zu werden. Seren biss sich auf die Lippen. Er hatte Toji in eine Falle gelockt aus der dieser schwer wieder heraus kommen würde. Nicht wenn er die Ehre beider Familien nicht beschmutzen wollte. Warum nur hatte ihr Vater dies getan? Ach wenn sie ihn verstand so bedeutete dies noch lange nicht, dass er einfach so eine Entscheidung treffen durfte. Nicht für zwei so junge Menschen. Dabei war es gleich ob beide sich verstanden oder miteinander Sympathisierten. Sie war alt genug selbst zu entscheiden. Eine Ehe konnte Vor- und Nachteile haben.

Serenety schloss die Augen und versuchte Ruhe zu bewahren. Alte Meditationstechniken kamen ihr in den Sinn und sie wandte sie an. Langsam wurde ihr Herzschlag ruhiger und die Panik verschwand. Ihr Vater war nicht einfach. Sich einmal etwas in den Kopf gesetzt ließ er nicht wieder los. Stur wie ein alter Bock aber dafür liebte sie ihn auch. Er war ihr Idol, ihr Vorbild und sie war ihm ähnlich. Ähnlicher als sie wahrscheinlich ahnte. Eine Mischung aus ihrer Mutter und ihrem Vater. Eine Frau, die wusste was sie wollte aber eine, die mit Männern keinerlei Erfahrung hatte. Zumindest nicht in Sachen Beziehung. Hatte ihr Vater vielleicht Recht und sie brauchte wirklich einen Mann, der ihr zeigte, dass eine Frau auch noch mehr sein konnte? Dass es ebenso andere Seiten im Leben gab, Bedürfnisse, Wünsche und Träume? Vielleicht. Sie hatte nie wirklich darüber nachgedacht und jetzt wo sie es tat, da Murata Toji der richtige? Sie kannte ihn nicht wirklich sehr gut um zu wissen wie er im privaten war. Wie er sich verhielt und ob es passen würde oder nicht. Er war ihr Vorgesetzter und damit schloss es sich aus. Serenety schüttelte den Kopf. Sie wollte doch einfach nur ihren Job machen sonst nichts. Doch hatte sich dies zu einem Problem entwickelt, denn ihr Vater würde nicht locker lassen. Sie saß ebenso in der Falle wie Toji. Auch Seren konnte und durfte die Familienehre nicht beschmutzen.


Als sie die Augen wieder öffnete spürte sie wie sich ihr jemand näherte. Sie wusste auch so ohne ihn zu sehen dass es Toji war. Nur langsam drehte sie sich um, versteckte dabei aber so gut es ging ihre leichte Beschämung. ?Sir!? Mehr brachte sie nicht hervor. Einen Moment sah sie ihn an und hielt diesem Blick stand, der so vieles bedeuten konnte.

- Bastion - Orbit von Bastion - INT ?Dragon? -vor Hans Privatquartier - Serenety & Toji -
 
[Bastion ? Sithorden ? Gänge auf dem Weg zum Hangar ? Alaine & Aden]



Bröckelte da etwa die harte Fassade der rothaarigen Sith? Aden hatte nicht erwartet, dass Alaine ihn verstehen würde doch es machte den Anschein, als erkenne sie zumindest, dass er sie nicht verraten hatte. Zu Adens erstaunen, sprach sie ebenso abfällig von Phollow und auch über ihre ehemalige Meisterin und sprach damit Adens Ansichten zu. Inzwischen hatte sich Alaine auch herabgelassen ihn wieder mit Vornahmen anzusprechen. Böse konnte er ihr trotz allem nicht sein. Alles war im Wandel und auch Aden hatte seine Zweifel gehabt.

Sie hatte keine Angst, zumindest gab sie es nicht zu oder sprach davon, was sie wirklich bedrückt hatte. Vertrauen war etwas, dass dieser Rotschopf nicht gerade freizügig verteilte. Vielleicht war diese Vorgehensweise auch ein notwendiges Übel um etwas zu schützen, das ihr sehr wichtig war?! Wie auch immer, ihr gestörtes Verhältnis würde sich nicht so schnell kitten lassen. Wie Alaine schon richtig bemerkte: zu viel war inzwischen geschehen!

Erleichtert war Aden dennoch. Er hatte das Gefühl als würden sie nun nicht mehr aneinander vorbei reden. Ein wirklich angenehmes und beruhigendes Gefühl! Alaine kam dann auf seine Bitte um Klarheit zu sprechen. Sie brauchte Zeit, Zeit um zu verarbeiten und um sich Klarheit zu verschaffen. Sie wusste also nicht, ob die Beziehung noch eine Chance haben würde. Aden verstand dies und würde ihr die Zeit geben dies sie brauchte. Seinen Standpunkt hatte er klar und deutlich dargestellt. Er würde auf die Entscheidung warten und sich dann dem Schicksal fügen. Lange schon hatte Aden keine Vision seiner Zukunft mehr gehabt. War das ein Zeichen, dass er sein Leben selbst in die Hand nahm? So stark im Hier und Jetzt war er seit dem tödlichen Fliegerunfall nicht mehr gewesen. Eine Kleinigkeit, die ihn doch ein Gefühl von Freiheit vermittelte.
Aden nickte verständnisvoll und signalisierte so, dass er ihre Gründe verstanden hatte und ihr die Zeit gab die sie brauchte, um eine Entscheidung zu treffen.

Inzwischen hatten sie das Schiff der Warrior erreicht. Die schönen Erinnerungen an diesen Ort flammten wieder auf. Wie Leidenschaftlich sie sich hier geliebt hatten? nun schien es eine Ewigkeit her zu sein. Erinnerungen waren alles, was ihm im Moment blieb. Alaine sprang auf den Pilotensitz und startete die Maschinen. Dann schoss das Schiff in den Orbit des Planeten hinaus. Stumm saß Aden da und dachte nach. Vieles ging ihm durch den Kopf. Würde Alaine ihm je richtig vertrauen? Bisher hatte sie immer etwas vor ihm verborgen. Aber irgendwie mochte Aden diese Geheimnisvolle. Es machte die Sith nur noch interessanter.

Aden dachte weiter darüber nach wie er nun weiter vorgehen würde. Wie es aussah stand er nun zwischen den sich gebildeten Fronten. Auf der einen Seit standen Janem dem nach Alaines Informationen auch sein Meister folgte. Woher sie das wohl wusste? Gut informiert schien sie ja zu sein, immerhin hatte sie sogar gewusst, dass Aden einen neuen Meister hatte, ohne dass er ihr davon erzählt hatte. Sie steckte wahrlich voller Geheimnisse!

Der ISD ?Avenger? tauchte im Fenster auf und wurde immer größer. Dies würde also ihr Transport zu dem Auftrag sein, von dem Alaine gesprochen hatte. Aden bemerkte, dass er noch gar nicht wusste, auf was er sich da einließ. Als sie im Hangar landeten und die ?Feuer? verließen, riss sich Aden aus seinen Gedanken los und fragte Alaine nach der Mission.

?Sag mal, auf was habe ich mich hier eigentlich eingelassen? Was für eine Mission erwartet uns denn und vor allem, wohin geht die Reise??

Fragend sah Aden die Warrior an, während sie den Hangar verließen und sich Arbeiter eifrig daran machten, das gerade gelandete Schiff abzufertigen.




[Bastion - Orbit - ISD Avenger - Hangar - Aden, Alaine und Offiziere]
 
- Bastion - Center - Hotel Corellian Compfort/Lillys Wohnberreich - Lilly mit Morgan und Isadora (NPC)-

Kaff ? das Lebenselixier aller Ärzte ? zumindest jener aus Fleisch und Blut (es gab ja noch diese vermaledeiten Med Droiden) ? wirkte bei Lillys Bruder Morgan sehr faszinierend. Morgens früh kam er in der Regel (zumindest hatte ihn Lilly früher, als sie noch nicht auf verschiedenen Planeten lebten, stets so erlebt) schweigend und scheinbar erblindet (so klein waren seine Augen morgens) in den Raum und redete nicht ein Sterbenswörtchen mit einem bis er seinen Becher mit dem wertvollen Gut gefüllt bekam. Dann folgte ein kleines grummeliges ?Danke? dann nahm er einen Schluck und DANN folgte ein bis zum Abend nicht endender Redefluss des geschwätzigen Mannes.

Heute funktionierte dieser Ablauf nicht ganz. Er kam in Lillys Privaten Wohnraum, schweigend und mit kleinen Augen. Lilly schenkte ihm sein Gebräu (das sie nur für den Arzt und seine Ehe Komplizin gekocht hatte, sie selbst hasste dieses Zeug) ein.

Danke

OK soweit war alles wie immer. Ihr Bruder hatte seinen Dank gebrummelt und nahm den ersten gierigen Schluck seines Suchtmittels. Doch irgendwie........... Morgan wollte einfach nicht anfangen los zu plappern. Stattdessen saß er mit extrem finsterer Miene am Kopf des Tisches und starrte ein Loch in die Luft.


MORGEN!

Lillys Schwägerin Isadora stand einen Moment nachdem sich die Tür mit einem Surren geöffnet hatte strahlend im Raum. Ein wenig neidisch registrierte Lilly das es der blonden Frau gelang, trotzdem sie fast vierzig war und drei Töchter zur Welt gebracht hatte, die Ausstrahlung einer 25 Jährigen zu haben. Lilly selbst fühlte sich bei all der Ernsthaftigkeit die ihr Leben seit jeher bestimmte als wäre sie sehr viel älter als ihre biologischen 32. Sie begrüßte Isadora mit einem Lächeln und dachte in diesem Moment mit Wonne an ihre Jungesellinnen Party auf der Morgans Frau so schweinisch mit dem Stripper getanzt hatte das dieser rot angelaufen war. Ja........Isadora war wie eine ältere Schwester mit der man Banthas stehlen konnte.

SCHATZ!

Isadoras schlanke Arme schlossen sich um Morgan als sie sich zu ihm herunter beugte um ihm einen dicken Kuss auf die Wange zu drücken. Ihr Ehemann registrierte sie (ganz absichtlich) nicht und starrte lieber weiter vor sich hin.


Sag mal


Lilly schmunzelte amüsiert als sie an ihrer Schwägerin herab blickte. Das hautenge weisse Top konnte sie noch der richtigen Besitzerin zuordnen, aber diese unsäglichen blau karierten Herren Schlafanzugshosen gehörten ihr ganz sicher nicht.

Gibt es auf Corellia nichts mehr an zu ziehen?

Die Frau ihr gegenüber zuckte in gespielter Gleichgültigkeit die schmalen Schultern und hielt Lilly einen Becher hin den sie sich einen Herzschlag zuvor in einer fließenden Bewegung von der Anrichte gezogen hatte.


Ach weist du


Isadoras graue Augen schielten zu Morgan herüber, während Lilly ihr einschenkte.


Seitdem Morgans Hüften immer üppiger werden sind seine Hosen einfach zu bequem um ihnen zu widerstehen.


Uhhhh.....Isadora hatte die letzte und schlimmste Waffe gezückt um Morgan IRGEND EINE Reaktion zu entlocken, John und Morgan betonten zwar immer wieder das sie nichts gemeinsam hatten. Doch eines hatten sie gewiss gemeinsam ? Eitelkeit.


Aber auch hier funktionierte das normale Morgan Protokoll nicht. In der Regel wäre er spätestens jetzt aufgesprungen und hätte sich darüber empört als ?dick? bezeichnet zu werden.


Er war scheinbar extrem wütend, und der ca. 1.80 m große Grund mit den wunderbarem braunen Haar würde bestimmt bald im Raum stehen.........


- Bastion - Center - Hotel Corellian Compfort/Lillys Wohnberreich - Lilly mit Morgan und Isadora (NPC)-
 
- Bastion - Center - Hotel "Corellian Compfort" - John mit Samin am bösen Morgen danach :confused: -​

Bauchkrämpfe rissen den Piloten aus dem Schlaf. Der Corellianer wusste selbst in seinem halb wachen Zustand was das hieß. Dafür hatte er einfach einmal zu oft einen über den Durst getrunken.

Als er es schwankend und fröstelnd bis in die Nasszelle geschafft hatte viel sein Blick noch bevor er sich seines Mageninhaltes entledigen konnte in den Spiegel.


WAS ZUM!

Er erschrak fürchterlich als er sein Gesicht sah, weil er sich nun mit einem Ruck bewegt hatte bedankte sich sein Körper mit einem wunderbar mit den Bauchschmerzen harmonierenden Kopfschmerz. Sein rechtes Auge war komplett zugeschwollen und strahlte im schönsten Blau vor sich hin. Ein wenig vertrocknetes Blut klebte an seiner Nase die überhaupt dicker war als gewöhnlich.


Der Blick des momentan einäugigen wanderte an seinem Körper herab, an seinen Rippen meldeten sich blaue Flecken an. Seine Hände und Schienbeine waren hier und da abgeschürft. Fakt war, er hatte sich geprügelt. Nein wenn man auf seinen Körper blickte war fakt dass ER ordentlich Dresche bezogen hatte. Oder er war im Lauf mit einem Speeder zusammen geknallt............eher unwarscheinlich...


UND WARUM ZUM TEUFEL HATTE ER EIGENTLICH NICHTS AN?


Die Frage erübrigte sich für den Moment als ihn sein Magen mit einem Würgen darauf aufmerksam machte sich endlich entleeren zu wollen.

Nachdem er seinen Magen geräuschvoll entleert hatte schlurfte der Pilot zurück in den angenehm verdunkelten Schlafraum und schlüpfte wieder unter die Decke.

"Moment mal".......Was war denn das für ein Widerstand in seinem Bett........John riss die Augen auf. Seine Hand fuhr zum Nachtlämpchen welches er mit einer leichten Berührung aktivierte.
Na toll! Anscheinend hatte ihm der, der ihm das blaue Auge verpasst hatte einen ordentlichen Sehfehler verursacht! Die hübsche nackte Frau neben ihm war ja ganz blau!
"Oh Junge............so langsam sind dir aber zu viele Gehirnzellen beim Zechen abgestorben.........". Neben ihm lag eine Chiss......ein Erinnerungsfetzen kehrte in seinen Geist zurück...........Sie hatte sich ihm in der Kneipe als Samin vorgestellt.............Mitglied des Wolvesquad...............


- Bastion - Center - Hotel "Corellian Compfort" - John mit Samin am bösen Morgen danach :confused: -​
 
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Sith-Orden - Hangar - Tulons Hope - mit Camie, Arica und div. NSC's

Radan hatte sich schon nach Camies Worten aufgerichtet. Doch nach Aricas Worten war die Strafe klar. Er konnte nur den Tod verantwortet werden. Der Eridorianer nickte und sogar Nathen trat in diesen Moment wieder ein. Ehrevoll wie sein Bruder sein konnte stellte er sich in Militärischerhaltung vor die Tür. Diesmal einen Speer in der Hand. Als würde er verhindern wollen das der Angeklagte floh. Radan blickte kurz nachdenklich zu Arica. Er stimmte ihr auch zu. Doch sie konnten dieses Wesen nicht mit nach Eriador nehmen. Es wäre ein zu großes Risiko.

"Ich stimme den Schuldspruch des Rates zu. Doch wird die Todesstrafe sofort durchgeführt. Den der Angeklagte ist zu gefährlich für eine längere reise. Doch ich lege hiermit fest das ihm keine ehrevolle Bestattung zusteht. Desweiteren wird sein Land beschlagnahmt und Nathen Lars Tulons Sohn wird als Verwalter dieses Landes eingesetzt"

erklärte Radan ruhig nahm das Schwert und blickte zu dem Angeklagten. Dieser brachte sogar ein lächeln zustande.

"Fürchtest du in deinem Stolz nicht einmal mehr dein eigenes Volk Radan? Dieses Volk ist dein Leben Junge"

brachte er hervor und für einen Moment schien es Radan das er nicht Reynald gegenüberstand. Vor seinem inneren Auge sah er Lars. Der verwundete Lars in seinen letzten Minuten.

"Ohne das Volk bist du nichts"

sagte die Stimme. Lars Stimme. Radan hoffte das nur er diese Stimme gehört hatte. Diese Zweifel schüttelte radan ab als er den Mann mit einem Schwerthieb niederstreckte. Blut spritzte dem jungen Eridorianer entgegen und er gab dem zeugen und Nathen ein Zeichen und sie entfernten die Leiche. Radan wandte sich einen Moment ab griff nach dem Eridorianischen Kommunikator. Er hatte seine Entscheidung schon getroffen.

"Nachricht von Radan an Alisah
Eridorianische Frequenz
Geheimhaltung Hoch

Alisah ich bins. Ich fürchte es wird eine weile dauern bis wir uns wiedersehen. Dringenede Angelegenheiten, sorgen für eine schnelle Rückkehr nach Eriador. Über all herrscht Krieg und auf Eriador bröckelt der Waffenstillstand

Pass auf dich auf
Radan


Radan machte das Gerät wieder weg und warf Camie und Arica einen Blick zu. Kurz strich er sich über das Kinn als er seine nächsten Worte gut überlegte. Er musste Camie überzeugen.

"Der Waffenstillstand auf Eriador bröckelt. Szabo wird nach weiteren dieser Übergriffe in mein Reich kommen."

Das war der Moment als sich Radans Halbschwester erhob und Radan ansah.

"Du weißt erstaunlich gut Bescheid über Szabos Absichten"

sagte sie gelassen. Anscheinend hatte radan mit einem Widerspruch gerechnet. Er warf Camie einen Blick zu der nur sagen sollte, leider brauchen wir sie noch bevor er sich seiner Schwester zu wandte.

"Das ich es vorziehe mit Menschen zu Leben anstatt sie umzubringen mag der einzige Grund sein das du noch am Leben bist"

Erklärte radan offen. Doch er musste Camie irgendwie verständlich machen das er nach Eriador musste wenn nötig auch ohne unterstützung der Sith. Er ging nervös auf und ab.

"Es darf keinen Krieg zwischen mir und Szabo geben. Zumindest noch nicht. Ich will keinen Krieg außerdem wäre es möglich das meine Landsleute diese Schlacht verlieren. Ich muss zurück um alles ins Lot zu bringen. Das ist mein Erbe"

Gab Radan offen zu und setzte sich wieder zwischen die beiden Frauen und faltete die Hände nachdenklich zu einem Dreieck. Er wusste das er Camie nicht mitkommen durfte. Camie wusste das Radan gegen eine Teilnahme wäre. Ihr Kind musste beschützt werden. Auf einer Welt auf der Krieg herrschte konnte man nicht von Schutz sprechen. Radan würde Nathen mitnehmen und aufbrechen.

Sith-Orden - Hangar - Tulons Hope - mit Camie, Arica und div. NSC's
 
[Bastion – System – ISD Avenger – Gänge] Lieutenant Trent

Lieutenant Nancy Trent, eilte den letzten Gang zum Hangar hinab, während sie innerlich immer noch vor sich hin murrte. Sie mochte es nicht aus ihrer täglichen Routine heraus gerissen zu werden, zumal diese Tätigkeit eher die von Vanessa war, schließlich war jene Kommunikationsoffizierin, sie hingegen war für die Sensorik zuständig, sprich sie verlautete die Ankunft von Schiffen, verifizierte Kontakte und stellte zahlreiche Daten für den Verlauf einer Schlacht zur Verfügung. Sie war einfach keine ‚Diplomatin’, aber es war auch nicht das erste Mal, dass man sie dazu abkommandierte, sprich verdonnerte. Wenn Lieutenant Jinx bereits anderweitig beschäftigt war, blieb die Aufgabe Neuankömmlinge zu begrüßen seit jeher an der nächsten, fähigen, optisch ansprechenden, Brückenoffizierin hängen und das war nun einmal sie. Gut… so betrachtet war es sogar eigentlich schmeichelhaft, dass man ihr diese Aufgabe überantwortete, aber es änderte nichts an der Tatsache, dass Nancy sich bei solchen Aufgaben grundsätzlich nicht wohl fühlte.

Das Ehrenspalier, das zu Commodore Kratas Ankunft angetreten war hatte den Hangar längst verlassen, die Techniker und Piloten gingen wieder ihrem Alltag nach, am Rande bemerkte sie den CAG der Jagdgeschwader wie er mit seiner Stellvertreterin über irgend etwas stritt, was aber nichts ungewöhnliches war. Viel mehr fiel ihr ein weiteres Shuttle auf, dessen Antriebsaggregate die Luft um sie herum so sehr erhitzte, dass sie flimmerte und ganz in der Nähe konnte sie zwei Zivilisten entdecken. ‚Zivilisten mit Lichtschwertern…’ korrigierte sich Nancy als sie näher trat und sich kurz Unsicherheit in ihre Züge mischte, die wenigsten Offiziere mochten Sith. Andererseits lasen sie vielleicht gerade ihre Gedanken, erschrocken verdrängte sie diesen Gedanken und zwang sich dazu an Powerball zu denken. Man musste diesen Sport einfach lieben!


„Lady Aren, vermute ich einmal? Ich bin Lieutenant Nancy Trent, mir wurde aufgetragen…“ ‚Verdonnert!’, mischte sich eine innere Stimme ein. „… sie zu Commodore Nerethin und ihren Gästen zu geleiten.“ Danach folgte ein etwas unsicherer Blick zu dem männlichen Begleiter (Aden) der rothaarigen Sith, man hatte nichts von einem weiteren Angehörigen des dunklen Ordens, verlauten lassen. Andererseits konnte sie ihn schlecht wegschicken, somit entstand eine unangenehm lange Pause. ‚Sag irgendwas!’, meldete sich erneut ihre innere Stimme.

„Ahm… ich heiße sie auf der Avenger willkommen…“ verlautete sie dann, sich wieder fangend, freundlich zu Beiden. „… wenn sie mir bitte folgen würden.“ Erst legte sie ihren gewohnt dienstlichen, schnellen Schritt auf, fiel dann jedoch ein, dass dies durchaus unhöflich sein konnte und schlug dann ein moderateres Tempo an.

„Für Zivilisten, als auch neue Crewmitglieder ist es durchaus möglich sich auf einem Sternenzerstörer zu verlaufen, wenn sie jedoch auf den Hauptkorridoren bleiben, sollte ihnen dies erspart bleiben. Alternativ können sie sicherlich einfach nach dem Weg fragen.“
Meinte die Offizierin, während einer längeren Turboliftfahrt, um die beiden Sith dann schlussendlich in das weiträumige Büro der Commodore zu geleiten, wo Nancy der Kommunikationsoffizierin einen Blick zuwarf, der ihr Unbehagen zum Ausdruck brachte, es folgte ein rascher Blick, um die Situation zu erfassen und zu bemerken, dass sich in diesem Raum für ihren Geschmack viel zu viele Lichtschwerter befanden.

„Ma´am, ich bringe ihnen Lady Aren und ihren Begleiter.“
, was unterstrichen wurde von einem schneidigen Salut, bevor die Sensorikoffizierin durch ein knappes Nicken von ihrer Aufgabe erlöst wurde und das Büro, sich selbst zwingend, gemäßigt zu gehen, verließ, um sich wieder bei ihrer Konsole einzufinden, tief ausatmend.

[Bastion – System – ISD Avenger – Brücke] Brückencrew
 
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~>||<~ Bastion ~ Orbit ~>||<~ an Bord der ISD Avenger ~ Hangar ~>||<~ Aden, Alaine & Offiziere ~>||<~​

Die Warrior wusste, dass sie ihren ehemaligen Geliebten zum Teil sprachlos gemacht hatte. Besonders damit dass sie in Phollow nicht mehr sah als einen unwürdigen. Hierbei ging es eindeutig darum dass er einfach seine Leute im Stich gelassen hatte um auf Mission zu gehen und es dabei egal war, dass die Sith sich untereinander an den Hals gingen. Wie wichtig, wenn man seine eigenen Ziele hatte, die ja so viel wichtiger waren als der Orden. Doch nun war es endgültig vorüber mit dieser Lüge. Alaine war es gleich ob damit etwas weiters ins rutschen geriet oder nicht. Denn letzten Endes musste es so kommen. Auch wenn sie an das Schicksal nicht glaubte so hatten die heutigen Sith zuviel gebrochen. Die Ansichten gingen auseinander dies hatte Alaine schon lange gemerkt. Unterschiedliche Worte und Meinungen. Aber auch Hoffnungen und Wünsche. Es war ein leidiges Thema und wenn Alaine wollte konnte sie viel Zeit dafür in Anspruch nehmen um entweder darüber zu diskutieren. Dies alles würde letztlich nur zu einem Ergebnis führen nämlich, dass er Orden reformiert werden musste. Doch für heute war es nicht wichtig den Aden wollte wissen auf was er sich bei dieser Mission eingelassen hatte.

„Unsere Reise führt uns nach Ord Biniir. Der Planet liegt im Outer Rim. Wenn du die Holo-Nachrichten verfolgt hättest wüsstest du es. Aber gut. Ein Möchtegern Prophet hat sich dort erhoben. Anschläge und Tyrannei. Das übliche im Grunde. Alles weiter erfährst du bei der Besprechung mit Commodore Kratas und Nerethin sowie Ilumina und meinem Schüler.“

Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen als auch schon eine junge Frau auf sie zukam und sich Lieutenant Nancy Trent vorstellte. Sie war definitiv nervös. Wahrscheinlich einmal, weil sie sonst nicht wirklich etwas damit zu tun hatte Personen zu empfangen und sie zur Brücke zu geleiten oder in Büros und zum anderen und dies war Ausschlaggebend dass es sich hierbei um Sith hielt. Nicht jeder sah sie gerne und unter einigen waren sie auch verhasst. Aber da musste die junge Frau durch auch wenn es ihr nicht behagte. Alaine beobachtete Trent ganz genau. Auch hier konnte sie einige Dinge spüren. Allem voran eine Art von Respekt, was nicht zu verdenken war. Denn ein Fehler konnte auch dafür sorgen, dass ein Sith die Geduld oder Beherrschung verlor. Wobei die Warrior harmlos war was dies anging. Durch ihre Ausbildung in Diplomatie, Politik und Etikette konnte sie Ruhe bewahren. Als Agentin des IGD war es ebenso wichtig ruhig zu sein und warten zu können und dies traf auch als Hackerin zu. Allerdings war es immer wieder erfrischend zu sehen, dass allein die Anwesenheit eines Sith so viel bewirken konnte. Viele verfielen in Schweigen andere wurden gar hibbelig. Bei dieser Frau war dem nicht so. Auch wenn sie eher schwieg so war Alaine klar, dass sie sich gerade nichts mehr wünschte als von hier fort zu kommen und frei atmen zu können. Eine nervöse Crew!

„Sie dürfen uns gerne zu den jeweiligen besagten gleiten Lieutenant Trent.“

Alaine musste innerlich grinsen als mit einer kurzen Verzögerung dann kam, dass sie herzlich willkommen war. Eine Anstandswahrung, denn wirklich Willkommen waren die Sith bestimmt nicht. Die beiden Sith folgten der jungen Frau, die vor lief und einen eindeutig schnellen Schritt aufwies. Für die Warrior war dies in Ordnung dass sie normalerweise selbst so schnell unterwegs war. Doch dann schien die Offizieren sich daran zu erinnern dass es als unhöfflich gelten könnte so stürmisch zu sein und verlangsamte ihre Schritte. Sie hörte den Worten der Frau zu als diese meinte, dass für Zivilpersonen ein solches Schiff schnell zu einem Labyrinth werden konnte. Leicht schmunzelnd stellte sich die Warrior vor wie es war wenn neue hier nach dem Weg fragen würden um Ende nur noch Bahnhof verstanden. Gleich wie sehr jemand ein Schiff kenne mochte, jedes Crewmitglied hatte seinen eigenen Weg wie er zu welchem Ziel kam.

„Eine solche Größe mag für viele erschreckend sein Lieutenant allerdings für mich nicht. Es ist nicht mein erster Aufenthalt auf solch einem Schiff. Sie können ruhig bleiben und durchatmen ich habe keinesfalls vor sie auf irgendeine Art zu foltern oder dergleichen. In meiner Gegenwart können sie sich verhalten wie immer.“

Das Gesicht der Rothaarigen blieb ernst auch wenn wein wenig der Stränge daraus verschwunden war. Das Trio schritt in den Turbolift um zu den jeweiligen Räumen zu gelangen. Denn Blick den sich ihre Führerin und Kommunikationsoffizierin zuwarfen war für Alaine nicht verwunderlich, denn niemand hatte damit gerechnet, dass sie Aden mitbringen würde. Doch da Radan und Knell nicht mit bei der Mission dabei waren hatten sie einen Ersatz gebraucht. Aden war dafür passend wenn auch vielleicht nicht so gut wie Knell. Doch spielte dies keine Rolle. Alaine blieb stehen und ließ Trent sie bei den andern Anwesenden vorstellen ehe diese dann verschwand. Erleichterung konnte die Warrior bei der Lieutenant spüren als diese endlich gehen durfte. Das Büro war ziemlich voll. Ilumina, Eron, Alynn und Elysa hatten sich scheinbar unterhalten bevor Alaine mit Aden eingetroffen war. Sie nickte der Warrior und ihrem Schüler zu dann sah sie die beiden Commodore an. Die rötlich farbene war Alynn Kratas, die Schwester des einigsten Hochadmirals und die dunkle Elysa. Zuvor hatte Alaine noch nicht ganz so viel über diese beiden Frauen gehört aber wenn man eine Mission plante sollte man wissen wer mit einem zu tun hatte und die Warrior hatte ihre Zeit genutzt genau dies zu tun. Dabei war sie auf interessante Aspekte gestoßen.

„Commodore Kratas, Commodore Nerethin. Für meine Verspätung entschuldige ich mich. Da wir nun alle anwesend sind darf ich ihnen vielleicht noch Apprentice Aden Valores vorstellen, der uns begleiten wird.“

Die Warrior wandte ihren Blick zu ihrem Schüler und dann ihrer Freundin. Nun konnten die Gespräch endlich geführt werden und ebenso die Planung organisiert werden. Ord Biniir war ein ganzes Stück fort und die Reise dort hin würde etwas an Zeit in Anspruch nehmen. Eine Zeit, die sie gut brauchten um alle Einzelheiten zu klären. Alaine sah zurück zu Alynn und Elysa, zwei hübsche Frauen von Rang. Einmal was sie Flotte anging aber beide waren auch Sith. So würde ihre Gruppe nicht ganz so arm sein, dies hieß wenn sowohl Alynn als auch Elysa mit auf Ord Biniir mischen würden anstatt auf ihren jeweiligen Schiffen zu bleiben. Daraus würde eine Gruppe von drei Warrior, zwei Apprentice und einem Adepten entstehen. Etwas womit man durchaus arbeiten konnte.

Alaine sah sich einen Moment in dem Büro um und nahm alles in Augenschein ehe sie sich wieder die beiden anderen Damen ansah. Sie war gespannt wie die Gespräche laufen würden und zu welchen Ergebnissen sie kommen würden oder auch nicht. Allerdings hoffte Alaine sehr, dass sich die sechs zusammen an eine Tisch setzten würden um zu beraten damit diese Mission nicht so chaotisch verlief wie Teyr oder Gand. Beide waren damals fast ein Fiasko gewesen. Doch in dieser Gruppe konnte man guter Dinge sein, dass keiner von ihnen auf Dumme Ideen kam und damit etwas oder jemanden gefährdete. Ein weiterer Vorteil, sie hatten keine Jünger dabei. Nur einen Adepten, der allerdings nicht so naiv war seine Meisterin zu ärgern und wenn doch dann würde sich eine Gelegenheit dazu bieten ihm die Flausen aus dem Gehirn zu vertreiben. Wobei Eron mittlerweile reif genug war um zu wissen was ihm blühen konnte erst Recht bei seinem alten Meister, dessen Krankhaftes Ich alle gern leiden ließ. Ranik, dieses Ausgeburt eines Möchtegerndämons glaubte doch tatsächlich etwas bewirken zu können. Er war viel zu durchschaubar. Auch wenn er vom Gegenteil überzeugt schien. Zu gern wüsste sie ja was der elende Wurm tat und wo er sich aufhielt. Irgendwann würde sie ihm über den Weg laufen und dann würde er sein blaues Wunder erleben. Er und all jene die ihm gefolgt waren.
Wie Allegious sagte, der Krieg war nahe, hatte zum Teil schon begonnen und jener Krieg würde dazu führen, dass alle ohne Ausnahme, die als unwürdig erachtet wurden den Tod fanden. Alaine wartete darauf dass die Gespräche zwischen ihrer Freundin und den beiden Commodore weiter geführt wurden. Vielleicht gab es denn ein oder anderen Punkt den sie noch einwerfen konnte wenn Ilumina nicht Alaine sogar die Gespräche letztlich überließ, was vielleicht sogar besser war. Je nachdem wie die Schwarzhaarige aufgelegt war. Für Alaine blieb zu hoffen dass nichts schief ging, denn die Warnung des Execoutors hatte sie im Hinterkopf behalten.


~>||<~ Bastion ~ Orbit ~>||<~ an Bord der ISD Avenger ~ Büro von Commodore Nerethin~>||<~ Aden, Elysa, Alynn, Ilumina, Eron & Alaine ~>||<~​
 
[Weltraum um Bastion, ISD Avenger, Büro]- Elysa, Ilumina, Eron, Alynn

Die Lieutenant führte die Sith zu den Kommandoaufbauten des Sternzerstörers und in das Büro, in dem Elysa den kleinen Einsatztrupp erwartete. Die Kommandantin der Vengeance ließ ihrer Meisterin ein leichtes Nicken zukommen, hielt sich jedoch anderweitig im Hintergrund, als Elysa und Ilumina ? die beiden mächtigsten Sith dieses Unterfangens ? probeweise die ersten Worte austauschten. Alynn konnte sich nicht vorstellen, dass eine der beiden sich der anderen bereitwillig unterordnen würde, doch zunächst verharrte die Konversation auf der Ebene harmlosen Informationsaustausches, in dem beide Parteien zumindest zum Schein auf die Worte der jeweils anderen eingingen. Eine gewisse Geringschätzung Iluminas gegenüber der Flotte war für einen paranoiden Geist hier rudimentär spürbar, doch letztendlich passte auch dies ins Bild der Frau, die ? dessen war Alynn überzeugt ? den so genannten Propheten am liebsten alleine für seine Vermessenheit bestrafen würde. Und warum auch nicht? Blieb nur zu hoffen, dass sie dabei ebenso kreativ vorging wie Alynn es an ihrer Stelle getan hätte, um die Position des Imperiums gegenüber Aufsässigen eindeutig und nachhaltig darzustellen.
Die Erwähnung Darth Slayers ließ Alynn hellhörig werden ? dieser war es schließlich gewesen, der die Operation auf Teyr geleitet hatte, die schließlich in Nereus? Verwundung ihr Ende gefunden hatte. War Ilumina nicht selbst ebenfalls auf dem Planeten gewesen? Die militärischen Berichte ließen oft, was Aktivitäten von Sith anbelangte, zu wünschen übrig. Die Tatsache jedoch, dass Slayer den Planeten schließlich nicht durch einen Sieg, sondern durch Verhandlungen gewonnen hatte, warf ein ganz anderes Licht auf die Fähigkeiten aller anwesenden Sith, was die Befriedung feindlicher Planeten anbelangte. Möglicherweise hielten sie Details für unter ihrer Würde ? was indes bedeutete, dass die Truppen der Avenger und der Vengeance Ord Biniir sehr wohl einen Besuch abstatten mussten. Nicht nur einen Propheten galt es auszuschalten, sondern auch seine Gefolgsleute. Vollständig.


?Dieser Krieg bringt das Imperium tatsächlich nicht weiter?, schaltete Alynn sich schließlich ein, als das Gespräch auf die sich entwickelnden Konflikte zwischen den Sith kam.

?Solange die Machtfrage ungeklärt ist, bleiben wir inflexibel und angreifbar. Das hat das Eintreffen der mandalorianischen Flotte gezeigt. Die Tatsache, dass die Beinahe-Mörder des Oberbefehlshabers ungestraft ihre gesamte Armada im Orbit der Zentralwelt aufmarschieren lassen dürfen, weil ein einfacher Exekutor ihre Handlungen deckt, spricht Bände. Umso wichtiger ist es, dass Ord Biniir ein deutliches Signal an alle externen Feinde des Imperiums sendet.?

Der Blick, den sie Ilumina und Eron Nook zuwarf, hatte beinahe etwas herausforderndes.

?Und dies ohne, dass jemand seine persönlichen Belange über die Erfordernisse dieser Mission stellt. Sollte militärische Intervention erforderlich sein, so wird sie erfolgen. Schnell und effizient.?

Bevor Alynn ihre Gedanken weiter ausführen oder jemand ihr ins Wort fallen konnte, wurden zwei weitere Zivilisten von einer Untergebenen Elysas hereingeführt. Bei der Frau musste es sich um die von Ilumina erwähnte Lady Aren handelte, über den Mann hatte man jedoch, wie über so viele Dinge, nicht gesprochen. Aren stellte ihn indes als Aden Valores vor, ein Name, der Alynn so viel sagte wie jeder andere. Aber man musste ja auch nicht jedes Produkt des Ordens kennen? Ihre Mimik verfinsterte sich leicht. Mittlerweile war sie zudem Schluss gekommen, dass diese Dichte an Sith die Erfolgsaussicht der Mission eher schmälerte, denn sie zu steigern. Schließlich kochte hier jeder sein eigenes Süppchen, besonders vor dem Hintergrund der veränderten Machtkonstellationen auf dem Planeten unter ihnen.

?Ausgezeichnet. Damit sollte unserem Aufbruch nichts mehr im Wege stehen.?

Sie wandte sich Elysa zu.

?Mit Ihrer Erlaubnis werde ich meinem Schiff die notwendigen Instruktionen zukommen lassen und bis auf weiteres an Bord bleiben.?

[Weltraum um Bastion, ISD Avenger, Büro]- Elysa, Ilumina, Alaine, Aden, Eron, Alynn
 
[~ Bastion ~ System ~ ISD Avenger ~ Büro der Kommandantin ~ Cmd. West, Lt. Jinx, Alynn, Elysa, Ilumina & Eron ~]

Wieder eröffnete die brünette Frau mit dem Namen Elysa das Wort. Sie sprach weitere Details des Militärischen Einsatzes auf Ord Biniir an. Auch diese Black Ops hörten sich durchaus interessant an, und eventuel würden diese sogar wirklich von Nuzen sein, denn schließlich war jeder hier bestrebt diesen Propheten und seine Mittäter zu fassen und die Angelegenheit schnell zu beenden. Auch wenn sich Eron sicher war, dass Ilumina sehr viel daran lag diesem selbst in die Finger zu bekommen. Doch auch ein weiteres interessantes Thema wurde weiter angesprochen. Sith in der Flotte. Im Laufe ihrer Sätze erwähnte sie, dass Alynn schon in der Flotte diente, bevor Elysa ihr Potential in der Macht entdeckte und beschloss dieses zu fördern. Sehr interessant. Elysa war also die Meisterin Alynns, welchen Rang beide jedoch im Orden innehatten, wusste er nicht. Er vermutete das Elysa voll ausgebildet, also Warrior und Alynn Apprentice, vielleicht sogar auch Warrior war. Ihrem alter könnte dies durchaus entsprechen, doch genau wusste er es natürlich nicht. Wenn dem jedoch so war, dann war es recht beeindruckend. Commodore in der Flotte und Warrior bzw Apprentice im Orden. Nicht jeder würde einen solchen Status erreichen können, und zeugte somit auch von ihren wahrscheinlichen Fähigkeiten. Sehr beeindruckend.

Und auch die Frage, welche sich Eron aufgetan hatte wurde von der brünetten Commodore beantwortet. Ihre Ausführung klang durchaus logisch und nachvollziehbar. Vermutlich waren sie wirklich die prädestiniertesten für diese Aufgabe.

Ilumina brauchte nicht lange um ihre Antwort zu formulieren. Sie schien nicht abgeneigt diese Black Ops zu gebrauchen, auch wenn sie den Propheten eigentlich mit den eigenen Klauen in der Luft zereissen wollte. Nach einer kurzen Pause sprach sie weiter und ließ andeuten, dass auch sie die Erklärung warum gerade zwei Sith-Flotten-Kommandantinnen sie begleiteten für durchaus logisch hielt. Auch verlor sie ein paar Worte über die Geschehnisse im Orbit von Bastion, einige Tage zuvor. Ein Sith-Bürgerkrieg hatte begonnen, der bestimmt nicht das gesamte Imperium voran bringen würde, doch vielleicht den ein oder anderen ungewünschten Kandidaten aus dem Orden vernichten könnte. Seine Gedanken schweiften vor allem bei Ranik und der Made eines Schülers Wrath. Auch Zion, der Eron und Alisah im Duel mit geschlagen hatte, zählte er durchaus dazu. Allesamt waren sie Verräter. Verräter am Imperator, und somit auch Verräter des Ordens und des gesamten Imperiums, wodrin die Flotte sicherlich mit eingeschlossen war. So konnte er sich auch die Neutralität dieser nicht erklären. Sicherlich hatten auch sie ein Bedürfnis den richtigen Kandidaten auf dem Thron zu sehen und keinen blauhäutigen Kriecher. Klar, sie wollten bestimmt eine Aufreibung ihrer Ressourcen vermeiden, doch mit ihrer Hilfe würde diese Revolution innerhalb des Ordens schnell beendet sein. Anders würde dieser Krieg vielleicht noch viel länger andauern und somit mehr Ressourcen verbauchen als ein schnelles Eingreifen. Doch die Flotte war nunmal die Flotte und wenn sie beschlossen hatten, dass sie die Neutralität in diesem Geschehen beibehalten zu wollen, dann war es eben so. Auch Alynn meldete sich nun zu Wort. Auch sie war der Aufassung, dass dieser Bürgerkrieg das Imperium nicht weiter brachte. Die Ankunft einer Mandalorianischen Flotte hatte er nicht mitbekommen. Das Wort Exekuter jedoch ließ vermuten, dass Allegious dort seine Finger im Spiel hatte. Natürlich... wer auch sonst? Also hatte er nun seine .... privat Flotte. Fast schmunzelte Eron. Das war genau die Art die er dem wahnsinnigen zutraute.
Dann warf die rothaarige Ilumina und Eron einen gut bekannten Blick zu, während sie die nächsten Worte aussprach. Der junge Adept hätte beinhahe schon wieder geschmunzelt, als sie die Worte "persönlichen Belange" aussprach. Ilumina hatte dies wahrscheinlich nicht gerne gehört, da dies durchaus auf sie ansprach, doch sicherlich hatte die Commodore recht.

Dann endlich wurde Eron den anderen beiden auch vorgestellt, sodass diese sich auch ein Bild über den stillen Adepten im Hintergrund machen konnten, und auch eventuel offene Fragen beantwortet wurden. Es galt nun also nurnoch auf Erons Meisterin zu warten.

Es dauerte auch nicht mehr lange, dann spürte er die bekannte Präsenz näher kommen und Alaine betrat mit zwei anderen Gestallten, einer von ihnen trug ein Lichtschwert, das Büro Elysas. Die uniformierte Frau verschwand, nachdem sie Alaine und ihren unbekannten Begleiter ankündigte, wieder und ließ diese im Raum zurück. Eron nickte zurück, nachdem Alaine dies als Begrüßung zu ihrem Schüler und Ilumina auch tat. Dann wandt sie sich mit begrüßenden Worten an die beiden Commodore und stellte auch gleich ihren Begleiter vor. Aden Valores war sein Name. War er etwa für der Grund für das plötzliche Verschwinden der Rothaarigen aus der Cantina? Vermutlich.. oder auch nicht... Eron konnte sich keinen Reim daraus machen. Es war nicht abgesprochen, dass noch ein Apprentice mitkam. Auch fragte er sich, ob Ilumina dies gewusst hatte.

Insgesamt waren sie nun also sechs Sith. Das war nun also nochmehr, als Eron vor der Mission vermutet hatte. Aber gut. Desto mehr, desto besser, konnte man jedenfalls hoffen. Der Prophet konnte sich jedoch vielleicht geehrt fühlen, von sechs Sith, von denen immerhin drei voll ausgebildet und zwei auf der höchsten Stufe des Schülerdaseins standen, sofern Alynn auch wirklich Apprentice und keine Warrior war, und zwei Sternenzerstörern gejagt zu werden.
Sobald Alynn der anderen rothaarigen geantwortet hatte, wandt sie sich an Elysa und bat um die Erlaubnis ihrem Schiff die Instruktionen zukommen zu lassen und bis auf weiteres an Bord zu bleiben. Dann ging es nun also endlich los. Langsam wurde es aber auch Zeit.

[~ Bastion ~ System ~ ISD Avenger ~ Büro der Kommandantin ~ Lt. Jinx, Alynn, Elysa, Ilumina, Alaine, Aden & Eron ~]
 
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[Bastion – Center– Hotel "Corellian Compfort"l - John & Samin]

Ein rauschendes Geräusch machte sich in Samins Kopf breit. Fast als würde irgendwo Wasser fließen. Doch dies war absolut unmöglich, sie war in ihrem Quartier auf der Intimidator, da floss kein Wasser. Also konnten diese Geräusche nur ihrem Hirngespinnsten entspringen, und so drehte sich die blaue Chiss lieber noch einmal in ihrem gemütlichen Bett um, die Augen immernoch geschlossen. Sie hatte Urlaub, also konnte sie schlafen solange sie wollte, niemand würde sie wecken. Das Rauschen verschwand auch relativ schnell und so konnte Samin ungestört ihren Schlaf genießen, wäre da nicht etwas gewesen, dass sich neben sie ins Bett schob. Zunächst dachte sie, sie bildete es sich nur ein, doch als sie langsam die Augen öffnete, das Zimmer war verschlafen Verdunkelt, da erkannte sie das sie sich nicht in ihrem neuen Quartier auf der Intimidator befand. Ausserdem hatte sie sich nicht daran erinnert, jemals auf einem Schiff in einem so gemütlichem Bett geschlafen zu haben. Selbst Irolias konnte mit diesem nicht mithalten. Und noch ein weiteres Detail breitete ein wenig Verwunderung in ihr aus. Sie war nakt. Komplett!

Plötzlich erhellte sich der Raum um Samin.

"Was zum..?"

Bellte sie und stieß ihren Körper nach oben. Sich umsehend wusste sie nunächst nicht wo sie sich überhaupt befand, geschweige denn, wer zum Imperator das Licht angeschaltet hatte. Das Mysterium wurde gekärt als sie sich langsam umdrehte. Ein braunhaariger Mann mit zugeschwollenem Auge und etlichen blauen Flecken, blickte ihr entgegen.

Nach einem kurzen aber lautem Kreischen, der sich sofort in ihrem nun dröhnenden Kopf bemerkbar machte, riss sie die Decke nach oben um sich ihre nakten Brüste zu bedecken. Wo war sie? Wer war der da? Und was ist am Tag zuvor geschehen?! Langsam kam ihr die Erinnnerung an das etwas ihr gegenüber zurück... John... Wolve acht.


"Dreh dich um!"

Befahl sie ihm, und nachdem er sich augenbrauenerhoben gefügt hatte, stand sie auf und zog sich ihre Keidung wieder an den Leib.


"Okay ich weiß nicht was gestern passiert ist, aber hier sollte ich nicht sein."

Sie versuchte zur Tür zu laufen, doch ein stechender Schmerz durchfuhr ihren Kopf. Ein verdammt großer Schmerz. Auch war sie noch sehr wackelig auf den Beinen und knallte nach wenigen Metern auf den Boden. Sie wusste nicht ob sie lachen oder weinen sollte. Das war doch ein schlechter Scherz!

"John... hilf mir auf zu stehen, bitte."

Sagte sie nun in einem etwas beruhigterem Ton. Nachdem dieser, er war nakt, aufgestanden war und ihr dabei geholfen hatte, sich wieder von Boden zu erheben, setzte sie sich wieder aufs Bett. Langsam, sehr langsam kamen bruchhafte Erinnerungsstücke des Tages zuvor zurück... Jake.. Kyra... Bar.... Schlägerei... Hotel...
In genau dieser Reihenfolge kamen die Erinnerungen zurück. Zumindest teilweise, und ihr Kopf fühlte sich immernoch wie Matsch an.


"Wir haben doch nicht etwa.... oder doch?... Beim Imperator..."

Sie legte sich die Hände aufs Gesicht. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Sie wollte die Antwort von John eigentlich gar nicht wissen. Was würde Irolia nur dazu sagen? Wenn sie davon erführe.... Samin wäre tot! Mit einem lauten wimmerndem Seufzer, bewegte sie sich in Richtung Bad. Irgendwo dort mussten doch Tabletten gegen diese Kopfschmerzen sein. Zum Glück war dies sicher nicht das einzige Mal, an dem John trinken war, und so fand sie auch wirklich welche in dem kleinen Hängeschrank über dem Becken. Schnell warf sie sich gleich zwei Stück in den Mund und schluckte diese mit einem Nachspülen von Wasser aus dem Hahn hinunter. Verdammter Alkohol! Mit diesem Gedanken schritt sie wieder aus dem Bad. John hatte sich inzwischen angezogen.

"Ohh. Sag mir nicht ich bin.... eingeschlafen!"

Stieß sie in einem klagendem Ton aus, nachdem sie sich auf einen der Stühle gesetzt hatte und darauf wartete, dass diese Schmerzen bald aufhörten.


[Bastion – Center– Hotel "Corellian Compfort"l - John & Samin]
 
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|| Bastion ▫ System ▫ ISD Avenger ▫ Büro des kommandierenden Offiziers || ▫ Ilumina ▫ Alynn ▫ Elysa & Eron

Zu den Gegebenheiten dieses Einsatzes gab es in der Tat nicht mehr viel hinzuzufügen daher wurde dies auch nicht getan. Vielmehr nahm die Rothaarige das Gespräch zum Thema der ungeklärten Verhältnisse im Imperium auf. Beinahe-Mörder des Oberbefehlshabers, Mandalorianer, gedeckter Handlungsspielraum unter der Hand eines einfachen Exekutors? Wie viele scheinbar nebensächlich eingeworfene Informationen ein noch unvollkommenes Bild weiter vervollständigen konnten war schon erstaunlich. Es waren also Mandalorianer gewesen die die Jedi unterstützt hatten. Und Allegious hatte eine Flotte dieser ins Bastion System bestellt, zumindest ließ sich dies aus den Aussagen schließen. Dies machte das Bild welches in Iluminas Geist vor einigen Minuten noch im Entstehen gewesen war noch vollständiger und klarer. Was wurde hier gespielt? Irgendetwas stimmte hier nicht!

Ein einfacher Exekutor .. ja.
Wie es Allegious wohl gefallen würde so genannt zu werden? Oder mochte gar Arica gemeint gewesen sein? Nein es gab die weibliche Form "Exekutorin", sie konnte also nicht gemeint gewesen sein. Wie dem auch sei, es war leider nicht möglich weiter darüber zu sprechen, denn Alaine betrat gefolgt von einem weiteren Sith das Büro, das so langsam vor Machtbegabten aus den Nähten platzte. Der Apprentice wurde als Aden Valores vorgestellt und der Schwarzhaarigen fiel auf das sie den Mann kannte, allerdings war er damals noch Schüler gewesen. Dann war ja die halbe Teyr-Besetzung erneut zusammen. Warum hatte Alaine ausgerechnet einen solchen Sith mitgenommen? Wollte sie dafür sorgen dass diese Mission welche die Warrior insgeheim als die Ihre bezeichnete scheiterte?

Doch andererseits hatte sie auf Teyr nicht wirklich mitbekommen was der Apprentice getan hatte und ob er wirklich zu den Verrätern gehört oder versagt hatte. War Alaine denn nicht bekannt dass ihrer Freundin die Genehmigung erteilt worden war alle hinzurichten die damals Mist gebaut hatten? In einem anderen Moment hätte sie beide dafür zur Rede gestellt, doch hier und jetzt wären ein Konflikt und ein Streit absolut unangebracht. Dennoch, die Anmaßung ihrer rothaarigen Freundin ging schon wieder über das Maß dessen hinaus was die muskulöse Kriegerin als akzeptabel kategorisierte. Nun denn, Glück für den Apprentice, konnte er sich während dieses Einsatzes rehabilitieren und zeigen ob sie sich doch in ihm getäuscht hatte.


Somit sind dann wohl tatsächlich alle da und es kann losgehen. Das Sith-Nachforschungsteam ist damit mehr als nur komplett.

Auf einen der letzten Kommentare der Rothaarigen Kommandantin ging Ilumina nicht ein. Sollte ihr das Mädchen ja nicht vorschreiben was sie zu tun und zu lassen hatte. Was glaubte diese denn? Das sie schlicht und einfach als Informationsbeschafferin fungierte und dann dem Militär alles Weitere überließ? So naiv konnte sie nicht sein. Vermutlich hatte sie genau deshalb diese Worte gesprochen. Doch Tatsache war: Der Prophet gehörte ihr und sie konnte und durfte mit ihm spielen wie es ihr passte. Wer sich ihr in den Weg stellte, würde ohne großes Aufheben beseitigt werden.

Während den Damen des Militärs die Sicherungsfunktion hauptsächlich zufallen wird, werden wir uns auf die Oberfläche und unter das Volk begeben und diese lächerliche Liga ausfindig machen , summierte sie die bisherigen Absprachen für ihre Freundin und ihren "Anhang", welchem sie nun auch zunickte. Lady Kratas und Lady Nerethin werden uns dort in verschiedenster Art und Weise zusätzlich unterstützen, uns eventuell begleiten. Wir werden sehen ob sich dies als notwendig erweist.

Zwar hatte sie dieses Angebot nur von der Vengeance-Kommandantin erhalten aber der Einfachheit halber fasste sie dies in dieser Form zusammen. Diese war es auch die bereits mit den Gedanken bei der anstehenden Reise war und in Aktion trat. Damit war zumindest von ihrer Seite aus alles gesagt und es blieb eigentlich nur noch zum Smalltalk hier zubleiben oder die Fragen zu beantworten die Alaine nun meinte unbedingt stellen zu müssen.

Gibt es sonst noch etwas? , fragte Ilumina halb herausfordernd, halb rhetorisch. Zu gern hätte die dunkelhaarige Verrückte gewusst warum Alaine noch jemanden hatte mitnehmen müssen. Hatte das etwas mit ihrem Gespräch zu tun? So ganz koscher kam ihr das Ganze nicht vor, aber vielleicht sah sie auch nur Gespenster. Wenn überhaupt hätte sie sich noch gerne über die Flotte, bzw. über die momentane Situation bezüglich Allegious und des ganzen Chaos unterhalten welches herrschte, doch jetzt war durch das Erscheinen der anderen Warrior dieser Gesprächsbogen ausgespannt. Später vielleicht.

In welchem Bereich können wir uns nach Quartieren umsehen für die Reise? , fragte sie noch fix um diesen Teil der Formalien abzuschließen.

|| Bastion ▫ System ▫ ISD Avenger ▫ Büro des kommandierenden Offiziers || ▫ Ilumina ▫ Alynn ▫ Alaine ▫ Aden ▫ Elysa & Eron
 
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Bastion – Center – Imperial Plaza - Tausende imperiale Soldaten vom Private bis zum Admiral, Janson mit Te, Kolaschinsky, Jade Dalmascae u.v.a.

Das Spektaktel begann. Es war Admiral Bolitho, welcher die einleitenden Worte sprach und das Kunststück schaffte, die Menge unter Kontrolle zu behalten. Seine Stimme schallte über den gesamten Platz, erreichte selbst die Schaulustigen in den letzten Reihen und riesige Holoschirme sorgten dafür, dass keiner den Anblick des Admirals und die anschließende Hinrichtung verpasste, weil ihm der direkte Blick darauf verwehrt war.
Janson konnte nicht anders, als ein wenig zu grinsen, als Te – ganz in ihrer Rolle als Reporterin – aufgeregt hin und her rutschte und ihrem Fred (NPC) immer wieder zu rief, er solle ja sehen, dass er alles “im Kasten” habe. Nicht jeder Journalist würde heute das Glück haben, alles von einem Ehrenplatz aus miterleben zu können und nur Auserwählte hatten sich die Exklusivrechte für die Übertragung sichern können – wobei sie im Gegenzug sicherlich für eine Verbreitung im gesamten Imperium zu sorgen hatten.
Es entging Jansons geschulten Augen nicht, dass einige der Flottenoberen fehlten. So war Moresby nicht anwesend und auch de Vries suchte er vergeblich. Eine junge Frau, welche er bei einem Kameraschwenk auf dem Platz des Oberkommandierenden sitzend fand, zog seine Aufmerksamkeit in den Bann. Das musste sie sein – Captain Dalmascae, die Adjudantin Moresbys, wie er schnell kombinierte. Jung, sehr jung und mit einer ebenso viel versprechenden Karriere vor sich, wie Bolitho sie zum Teil schon bereits hinter sich hatte. Auch Lady – nein, Commodore verbesserte er sich rasch - Nerethin war nicht anwesend, obwohl sie sich gemeinsam mit Commodore Kratas für die schnelle Beendigung der Schlacht ausgezeichnet hatte. Vermutlich hatten sie sich ebenso wie alle anderen Abwesenden, bereits schon wieder anderen, dringlicheren Aufgaben widmen müssen. Der Feind wartete nicht und ganz besonders nicht, wenn er sich bereits innerhalb der eigenen Linien aufhielt.

Janson hielt sich nicht auf mit dem Zorn, der in ihm hoch zu kochen begann. Zorn und Wut waren Gefühle, die einen im Kampf oftmals nur schwächten, indem sie den Blick auf das Wesentliche verhinderten. Wenn die Flotte auch geschworen hatte neutral zu bleiben und sich aus den “Rangkämpfen” der Sith untereinander heraus halten wollte, so war eine vorauschauende und achtsame Haltung jetzt wichtiger denn je. Immer noch stand die neu eingetroffene persönliche Flotte des Exekutors unter argwöhnischer Beobachtung, obwohl ihr Vorhandensein längst geklärt worden war.

Beifall brandete auf und riss ihn aus seinen Gedanken. Admiral Bolitho hielt eine ergreifende Rede – im Grunde eine Fortsetzung der Rede von Hochadmiral Kratas, der schon auf dem Ball von einer Spaltung innerhalb des Imperiums gewarnt hatte, als hätte er die kommenden Ereignisse schon voraus gesehen.
Jetzt wurde Ventar hereingebracht. Wieder erklangen die aufgeregten Worte der Reporterin neben ihm - “halt drauf, halt drauf” raunte sie wieder und wieder ihrem Kameraman zu.
Bolitho hatte dem Publikum einen qualvollen Tod versprochen und das Gejohle der Menge kannte jetzt kein Halten mehr. Mit grimmiger Miene verfolgte Janson, wie die Kamera in eine Großaufnahme zoomte und Ventars Statur mit dem Kopf bereits in der Schlinge auf die Bildschirme bannte. Er hatte recht gehabt - Janson hatte es gewusst, dass er nicht würdig war zu sterben – auf welche Art und Weise auch immer. Ventars Verhalten war jämmerlich und würde es glücklicherweise unmöglich machen, ihn zum Märtyrer hoch zu stilisieren. Keine Spur des Bedauerns oder des Annehmens seines Schicksals lag in seinen Zügen. Nur Wut und Angst glaubte der Kommandant ausmachen zu können.
Das Seil straffte sich und Ventar versuchte sich zu wehren. Seine auf den Rücken gebundenen Hände zuckten, seine Beine strampelten wild in der Luft und in einem letzten Aufbäumen stieß er scheinbar Worte hervor. Ein paar Zuckungen noch, die langsam verebbten und ein zunehmender gequälter Gesichtsausdruck des Moffs machten deutlich, dass er dahin schied. Die Farbe seiner Haut wurde bläulich, seine Zunge und die Augen traten hervor und dann war Stille. Eine gebannte Stille, die schließlich einem tosenden Applaus und johlenden Stimmen wich. Ventar war tot, der Verräter gerichtet – doch wie lange blieb ihnen noch und der nächste Verräter stand vor der Tür? Sollte die Abschreckung tatsächlich ausreichend gewesen sein? Janson erschauderte auf seinem Sitz und wurde still – es war ein grausiges Schauspiel gewesen ..........


Bastion – Center – Imperial Plaza - Tausende imperiale Soldaten vom Private bis zum Admiral, Janson mit Te, Kolaschinsky u.v.a.
 
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[Bastion - Orbit - ISD Avenger - Hangar - Aden, Alaine und Offiziere]



Oh, die Reise führte ins Outer Rim?! Ord Biniir hm? sicher hatte Aden die Nachrichten mitbekommen. Aber wie sollte er denn ahnen, dass diese Mission hier zu dem vorgenannten Ort führte? Hellsehen konnte er schließlich nicht, auch wenn einige Sith dies von sich behaupteten. Wieder Rebellen also, schon der Name ?Liga der Freiheit? wie Aden sich an den Bericht erinnerte, war eine Farce für sich! Ein Prophet hielt sich also für auserwählt, sich vom Imperium zu lösen. Einen schlechteren Zeitpunkt dafür konnten sich diese Rebellen kaum suchen. Nun ja, Aden hoffte, dass diesmal alles etwas sauberer ablief als zuletzt auf Teyr.

Kratas, Ilumina? keine unbekannten Namen. Aden würde sich im Hintergrund halten und sehen was nun geschehen würde. Kaum hatte Alaine geendet, trat auch schon eine Offizierin (Lt. Nancy Trent) an die beiden Sith heran und geleitete sie durch den Rumpf des Sternzerstörers hin zum Besprechungsraum und zu den anderen beteiligten der Operation. Als Alaine ihren Begleiter vorstellte, deutete Aden nur eine knappe Verbeugung an und lauschte dann dem, was hier besprochen wurde.

Nur einer der anderen Sith (Eron) war männlich und wohl der neue Schüler von Alaine vermutete Aden. Mit der Warrior Ilumina hatte er bereits zusammengearbeitet, wenn sie auch bei der Teyr Mission nicht viel miteinander zu tun hatten. Sie jedenfalls hatte sich nicht heimlich davongemacht! Außerdem war sie mit Alaine sehr vertraut. Schon bei ihrer ersten Begegnung im Trainingsraum des Ordens, in dem Aden die ersten Schritte mit seinem Lichtschwert übte, hatte er bemerkt, dass eine Freundschaft die beiden verband, wenn man unter Sith denn von Freundschaft sprechen konnte. Die anderen beiden machtsensitiven Frauen kannte Aden jedenfalls noch nicht.

Schließlich begann Ilumina mit den Erläuterungen der Missionsparameter. An sich hielt sie sich dabei kurz und knapp. Unters Volk mischen, Rebellen ausfindig machen und eliminieren! Klang wirklich nicht sehr kompliziert. Sicher lag auch hier später die Tücke im Detail.




[Bastion - Orbit - ISD Avenger - Büro des kommandierenden Offiziers |- Ilumina, Alynn, Alaine, Aden, Elysa & Eron]
 
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