Dantooine

Dantooine ? Irgendwo in Nirgendwo - beim Shuttle - mit Dhemya und Darsha

Aber??Hier bleiben?
Och nööö!


Mit vorgeschobener Unterlippe sah Alisah Dhemya hinterher. Hier bleiben? Ins Shuttle zurück gehen?
Wieso denn? Sie warn doch grade mal hier angekommen. Wieso lies Dhemya sie und Darsha hier alleine. Nein, Alisah wollte nicht hier bleiben. Sie wollte mit. Aber Dhemya hatte gesagt sie durften nicht und es klang ziemlich ernst. Also sah Alisah ihrer Meisterin nur ziemlich vergnatzt hinterher während diese in Richtung eines Waldstücks davon eilte. Sie hatte gar nichts zu diesem Croon gesagt. Vielleicht hatte Alisha sich ja auch nur verhört und es war kein Name gewesen. Ob sie hinterher schleichen sollte und sehn, wo Dhemya hin ging und warum sie sie nicht mit nahm? Ne, besser nich. Sie hatte Dhemya schon oft genug enttäuscht.
Frustriert scharrte Alisah mit ihrer Fußspitze im staubigen Boden und kleine Wölkchen stoben auf.
Gefährlich sollte es sein? Pha, hier war doch nichts gefährlich. Jedenfalls nicht so, das sie Alisah zurück lassen musste. Sie hatte doch schon viel erlebt, sogar schon gegen Sith gekämpft. Was sollte denn dann hier auf so nem Hinterweltlerplaneten schon gefährlich sein.


Das is nich fair überhaupt nich! Ich will nich nur hier rum stehn und doof warten.

Fragend sah sie zu Darsha hinüber.

Hast du Lust hier doof rum zu stehn und zu warten? So bekommen wir unsere Kristalle doch nie.
Oh man, und wenn ich ohne Kristall zurück komm, kriegt sich Adrian nich mehr ein vor lachen. Ich geh hier nich wieder weg ohne nen Kristall. Das is schon mal klar!

Hm, vielleicht? was denkst du?? Ob wir nicht vielleicht doch auf eigene Faust los ziehen? So gefährlich wie Dhemya ausgetan hat scheint?s doch nicht zu sein. Das Knallen is?n ganzes Stück weg und wir müssen ja nich da hin gehen.
Ähm, Dhemya solln wir nich folgen aber wir können Gala ja entgegen gehen. Oder?


Das sie gar nicht wusste in welcher Richtung sie Gala suchen müsste sagte Alisah nicht und eigentlich hatte sie sich das auch nur als Ausrede einfallen lassen um doch irgendwie los ziehen zu können.
Jetzt kam es bloß noch drauf an, ob Darsha mit gehen würde oder?


Em, du kannst natürlich hier bleiben.

Lies Alisah ihrer Freundin die Wahl. Sie wäre ganz sicher auch nich sauer wenn Darsha nich mit kommen würde aber Alisah wollte was sehn von Dantooine und sie wollte ihren Kristall.

Dantooine ? Irgendwo in Nirgendwo - beim Shuttle - mit Darsha
 
- Dantooine - 500m vom südlichen Geschützt - 2km von der Absturzstelle - mit Warblade, Tylaar und 15 Soldaten -

Der Geschützdonner war in der Zwischenzeit immer leiser geworden, bis er ganz verstummte. Nach den Mienen der beiden Männer zu urteilen, war der Kampf zu ihren Gunsten ausgegangen. Aayla war dies relativ egal. Sie hatte die ganze Zeit über den einen (Tylaar) beobachtet. Nachdem er seine Überraschung überwunden hatte, zeigte seine Miene wieder jene arrogante Überlegenheit, die ihr schon vorher bei ihm aufgefallen war.
Sobald er sich vergewissert hatte, dass keinerlei Gefahr mehr bestand, stellte er sich vor und wollte von ihr wissen, was sie da oben auf dem Baum getrieben hatte. Spöttisch sah sie ihn an und erwiederte


Was soll ich da oben schon gemacht haben? Kirschen gepflückt, kann man sonst noch was auf Bäumen machen?
Ach ja, dies war übrigens .... mein Lieblingsbaum.
Viel mehr würde es mich interessieren, was du und der andere Typ da hier treiben. Seit wann interessiert sich die Republik für so abgelegene Planeten wie Dantooine? Sie lauscht kurz und meinte dann schnippisch: Wenn ihr hier endlich mit der Knallerei fertig seid, kann ich ja gehen.
Bei den letzten Worten wandte sich Aayla von den beiden Männern ab und ging schnurstracks auf die Kuppe des Hügels, wo sie erst einmal vorsichtig über die Kuppe spähte, bevor sie sich hinsetzte. Von dort aus konnte sie die vollkommen zerstörte Geschützstellung der Piraten sehen. Einige von ihnen waren von den republikanischen Soldaten gefangen genommen worden, die anderen hatten bei dem kurzen Kampf wohl ihr Leben verloren.
Aber anstatt über die Piraten nachzudenken, sollte sie sich besser überlegen, was sie jetzt machte. Sie glaubte nicht, dass sie so einfach wieder von diesen Männern weg kam. Selbst wenn sie Tylaar und den anderen überwältigen könnte, waren da immer noch die Soldaten, die in ihrer unmittelbaren Umgebung standen. Sie schienen auf jemanden zu warten, höchtswahrschienlich auf den anderen Mann, der ihr Kommandant zu sein schien.
Ein kurzer Blick über ihre Schulter verriet ihr, dass sowohl Tylaar als auch der andere Mann ihr inzwischen folgten. Sie zog ihren Blaster und legte ihn griffbereit neben sich. Sollten sie ruhig sehen, dass sie bewaffnet war. Misstrauisch zog sie ihre Augenbrauen zusammen. Gefangen nehmen lassen würde sie sich jedenfalls nicht so einfach, falls dies das war, was diese komischen Gestalten mit ihr vorhatten.


- Dantooine - 500m vom südlichen Geschützt - 2km von der Absturzstelle - mit Warblade, Tylaar und 15 Soldaten -
 
[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya, Croon

Gemächlich und ruhig folgte jeder Schritt dem anderen und brachte den Sith, gestützt auf einem Stock, näher an sein Ziel. Krampfhat versuchte er seinen Geist schweben zu lassen und überblick zu behalten, doch es gelang ihm nicht. All seine Macht kam nicht gegen die Störungen an die Dhemyas' Liebe in ihm hervorrief. Doch all diese Liebe...sie war schon lange nicht mehr aufgewärmt worden und auch seine Leben schien dem entgegen gewirkt zu haben.

Sein Leben...Als er, schmerzhaft durch seinen Körperzustand, an die Ereignisse der letzten Zeit erinnert wurde, schien ihm langsam bewusst zu werden wie sehr sich sein ganzes Verhalten verändert hatte. Möglicherweise zum Positiven, doch auch jetzt spürte er noch die Wunden der dunklen Seite verbluten ließen...verbluten auf eine vergnügliche Weise...sowohl für das Opfer als auch für den Schmerz.

Doch all diese Gedanken mussten Ruhen. Mit jedem Schritt verschwanden sie und entließen den Lord aus seiner Trance. Rasselnden Atems und mit gebeugtem Haupt flogte er blind der Aura seines Zieles. 'Ziel', das war der Ausdruck den er benutzen würde wenn er in Begleitung eines anderen Sith wäre, doch nun wo er, allein mit seinen Gedanken, schwankend auf die Jedi zuschritt, war es eher 'Schmerz' den er aufsuchten. Schmerz einer geschundenen Liebe. Geschunden von all dem Krieg und all dem Tod...TOD.

Plötzlich stand er still. Lockerte jeden Finger an seinem Stock und atmete aus. Wieder rief der Schmerz ihn zurück in die Wahrheit. Die monotone Wahrheit des Krieges zwischen den Wellen der Macht, ausgefochten von niederen Wesen...

Ein ächzender Atemzug wirkte wie das knirschen eines Zahnrads als der Sith seinen Kopf erhob und seine leeren Augen Dhemya ansahen. Grotesk und der Jedi so fremd verzog sich sein leichenartiges Gesicht zu einer Andeutung von Arroganz und trug die dunkle Seite in die Macht um ihn herum. Weniger schwach als eher hart und unbarmherzig verwurzelte sich seine Aure überall und festigte seinen Körper in seiner Umgebung, der sonst so schwach durch die Sphäre glitt.

Mit rasselnder, grotesker Stimme die eher einem Flüstern gleichkam, jedoch trotzdem hörbar war, sprach er...


Wunderbar, dass man eine Rose unter all den frühverwelkten Blumen findet. Mir scheint du suchst meine Nähe Dhemya. Ob du es willst oder nicht, die Macht führt dich zu mir...egal was du tust.

Ein künstlicher Windhauch fegte die Mütze von seinem Gesicht und entblößte das leichenhafte, untot scheinende Gesicht des Sith. Seine Augen, tote Sonnen im Universum seiner Seele, starrten in die der Jedi hinein...

[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya, Croon
 
-Dantooine, im Nirgendwo mit Drizzt, Siron, Kamey-


Nachdem sie sich von Revan entfernt hatten, atmete die junge Sith Warrior einmal tief durch. Hatte sie das richtige getan? Sich einfach so abgewandt, von jemanden, den sie angefangen hatte zu lieben. Seine letzten Worte, die er noch hinterher rief, bekam sie mit, drehte sie aber nicht um. Die Worte machten sie nachdenklich. Hatte er recht, wurde sie zu etwas das sie nicht wollte? Die Sith hatten ihr geholfen, sie gaben ihr die Freiheit, sie hatte den Orden viel zu verdanken aber würde es so sein, daß sie doch wieder ihre Freiheit verloren hatte? Zuviele Fragen tauchten auf einmal auf. Sie musste bald wieder nach Bastion, sie musste in die Bibliothek und sie musste jemanden aufsuchen, der ihre Fragen beantworten konnte. Nur sie musste zuerst auf Orakel warten, erst dann konnten sie aufbrechen. Bis dahin, konnten sie endlich Kristalle suchen gehen. Die junge Sith Warrior blieb stehen um zu sehen, wo die anderen Drei waren, erst da sah sie, daß Siron auf den Boden kniete. Da stand er dann auf und schlug Kamey. Mit funkelnden Augen, blickte sie zu den Beiden. Erst da wurde ihr bewusst, wieviel Emotionen von Siron aus ihm rausströmten. Doch diesmal schmerzte es nicht, der Hass und all die Wut, sie nährten sie richtig.

"Wenn ihr Euch wieder schlagen wollt, dann tut es, der Bessere wird siegen. Schwächere haben im Sith Orden nichts verloren. Nur die Starken bekommen einen Meister und haben eine Chance auf eine Ausbildung. Ihr müsst Euch Beide noch für würdig erweisen."

Die Worte gingen einfach von ihr, ein Hauch aber sehr bestimmt. Vor einigen Stunden hätte sie noch etwas anderes von sich gegeben, doch diesmal schien alles anders. Hatte sie sich tatsächlich so geändert, daß sie keine Skrubel mehr haben würde und zu dem wurde, was man als Sith bezeichnete? Und würde sie Revan einfach so vergessen, wie wenn es ihn nie gegeben hätte? Sie wusste es nicht, niemand konnte ihr die Fragen zur Zeit beantworten aber eines wusste sie, die Zukunft würde nicht leicht werden. Doch tief in ihr Drinnen, spürte sie noch etwas warmes, nur ganz leicht aber es war da.


-Dantooine, im Nirgendwo mit Drizzt, Siron, Kamey-
 
-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-


Ruhig stand sie da, den Blick auf Croon gerichtet. Ihre Augen funkelten immer mehr in einen tiefen Blau. Die dunkle Seite, eher gesagt die Leere in ihr, kam hoch, auch wenn sie es nicht wollte. Sie dachte, sie hätte es besser unter Kontrolle, doch bei ihm, schien es so, als wäre es ein Ding der Unmöglichkeit. Lange sah sie ihn an, sie spürte förmlich, wie es in ihn vorging. Seine Stimme klang seltsam, doch vertraut. Nachdem er gesprochen hatte, wehte ein aufkommender Wind, seine Kapuze vom Gesicht. Etwas verwirrt blickte sie ihn an, so hatte sie ihn noch nie gesehen. Er sah anders aus, wie eine lebende Leiche. Wenn sie nicht wüsste, daß es er war, wüsste sie nicht, was sie tun sollte.

"Die Macht geht seltsame Wege...auch die Liebe geht seltsame Wege."

Ruhig klang ihre Stimme, die leise klangen aber mit einer bestimmten Wärme.
Dhemya nahm ihre Kapuze runter, ihre langen kupferroten Haare, die sie zu einem Zopf zusammengebunden hatte, kamen zum Vorschein. Eine Jedi Robe trug sie immer noch nicht, sie hatte auch diesmal ein bauchfreies weisses Top und eine dunkelblaue Lederhose an. Nur der Kapuzenmantel wies darauf hin, daß sie zum Jedi Orden gehörte.


"Wenn man jemanden liebt, dann sucht man die Nähe des Anderen, egal, wie sehr er sich verändert...auch kann man es von Dir behaupten, daß die Macht Dich zu mir führt. Du hast Dich verändert, wie ich mich auch verändert habe aber meine Liebe zu Dir, wird sich nie ändern, im Gegenteil, sie wird immer größer
Croon..."

Einen Schritt machte die junge Jedi auf ihn zu, um ihn etwas näher zu betrachten. Ja er hatte sich verändert aber die Liebe würde sich nie ändern, sie würde ihn weiter lieben und das ließ sie ihn spüren. Sie öffnete sich für ihn, wie sie es schon einmal tat. Sonst war sie immer verschlossen, niemand konnte ihre Gefühle auch nur erahnen, er war der Einzige, für den sie es tat. Er sollte spüren, wieviel sie für ihn empfand, wie sehr sie sich nach ihm sehnte. Sie ließ all ihre Wärme und Liebe auf ihn zukommen, er sollte es genau spüren, er durfte nicht vergessen, was sie für ihn empfand.


-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-
 
-Dantooine, irgendwo mit Drizzt, Phelia und Kamey-

Mit funkelnden Augen sah er Phelia nach. Sie schien endlich wie ein Sith zu denken. Ausgezeichent. Vielleicht könnte sie ja doch noch für ihn nützlich sein.
Doch warum sie auf einmal so war und was es mit dem Jedi auf sich hatte, das wusste er noch nicht. Er setzte seine Kapuze wieder auf und ging hinter ihr her.
Siron erinnerte sich wieder an seine Kindheit, bevor er angefangen hatte so mordlüstern zu werden. Er hatte schon immer dunkle Gefühle, seine Eltern hatten nichts als Probleme mit ihm, da er nie auf sie hörte und ständig Sachen zerstörte. Nicht sinnlos, immer die die ihm im Weg waren, die ihn störten, darunter auch Lebewesen.
Aber erst als er, und an das Gesicht konnte er sich als einziges nicht erinnern, in sein Leben trat, veränderte sich alles. Auch damals spürte er etwas bei dieser Person, das gleiche wie bei Kamey, also musste er es sein. Und diese Person hatte ihn verändert, das böse in ihm wich dem krankhaften Wahnsinn.
Und erst heute, warum auch immer, war diese Beeinflussung nicht mehr vorhanden, sein Inneres war befreit, er konnte endlich das sein was immer in ihm schlummerte, ein Sith, ein Diener des Bösen, der Diener des Imperators.


"Meisterin, was wird jetzt aus diesen Jedi und diesem komsichen Typen den sie da zur Hilfe gerufen haben"

Nun ging er neben ihr, den Blick auf ihr Gesicht gerichtet. Endlich zeigte ihr Gesicht etwas, was Siron gefiel. Und vor allem ihre Reaktion auf den kleinen Ausbruch von ihm, gefiel ihm.

-Dantooine, irgendwo mit Drizzt, Kamey und Phelia-
 
[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya und Croon

Du hast Recht. Liebe verändert sich nicht, doch ihre Motive sind stets im Wandel, Dhemya.

Mit diesem Flüstern entfesselte er die dunkle Seite und umarmte das Licht der Jedi. In alle geöffneten Türen ihrer Seele drang er ein und sähte seine Dunkelheit. Wie ein Mantel zog er sich über ihre Aura und verbarg sie ganz in seiner. Nun war sie nicht ber beständig in der Macht. Nicht mehr sichtbar für ihre Brüder und Schwestern. Nun war sie umschlossen von dem, was den Grundstein seiner Liebe bildete. Den Grundstein für eine Zerfressene Seele, gehalten von den Prinzipien der Sith.

Mit ihrer Aura verschwand auch ihre Kraft und ließ sie, mit einem Ausdruck von schmerzhafter Verwirrung im Gesicht, schwanken und straucheln auf dem Weg zu ihrem Liebsten. Der Fall war nah und absehbar, doch schien er unmöglich, denn die unsichtbaren Hände Croons' trugen sie durch die Macht zu ihm.

Sanft und sicher hielt er sie bis er seine eigenen Arme dazu nutzen konnte. Warm...fast heiß fühlte sich ihre Haut an als sie auf seine kalten Arme stieß. Ebenso kalt war auch sein Blick bevor er ihn erwärmte. Immernoch sprach er flüsternd und mit dem unnatürlichen Krächzen in seiner Stimme, doch seine Gefühle umschlossen Dhemya nun mit einem warmen Kranz...


Deine Liebe ist zu groß Dhemya. Zeige sie nicht offen wenn dir unsere Zukunft lieb ist. Unmöglich zu überwindende Hindernisse würden folgen sobald es jemand merkt...und...und dann wäre es aus mit uns...

Mit den letzten Worten schwang eine aussergewöhnliche Art von Furcht mit. Eine Art von Furcht die er lange nichtmehr empfunden hatte.

[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya und Croon
 
Dantooine - 500m von der südlichen Geschützstellung - 2km von der Absturzstelle - mit Warblade, Aayla & 15 Mann

Dieses vorlaute, undankbare Miststück! Vor ein paar Minuten noch hatte Tylaar ihr das Leben gerettet! Naja, halbwegs zumindestens. Ohne seine Nähe wäre sie wie ein nasser Sack aufs Maul gefallen, hätte sich wahrscheinlich alle Knochen gebrochen und jetzt war sie so dreist und behelligte ihn mit ihrem Lieblingsbaum?! Ziemlich sauer stampfte er ihr auf die Kuppe des Hügels nach.
"Hör mal zu, Mädchen! Vielleicht ist es dir ja nicht aufgefallen, aber wir haben nicht auf deinen 'Lieblingsbaum' geschossen, sondern der Abschaum da unten", maulte er Aayla herzhaft an und gerstikulierte mit einer Hand zu den gefangengenommenen Piraten bei der Geschützstellung. "Wären wir nicht hier, würdest du wahrscheinlich jetzt neben deinem Baumfreund liegen und anfangen zu stinken. Hätte dir das besser gefallen, hä?"

Kopfschüttelnd schielte der Padawan den Hügel hinunter, drehte den Kopf wieder zu dem zerschossenen Baum, um letztlich wieder die Gefangenen zu beobachten. Was bildete sich dieses Weib eigentlich ein?! Die Frau saß mittlerweile auf dem Hügel und packte ohne es groß verbergen zu wollen den Blaster aus. Nein, wie freundlich!
"Pass auf, dass du dir damit nicht in den Fuß schießt, Kindchen. Wir sind hier nicht auf Nar Shaddaa." Besonders freundlich klang er dabei nicht. Es war zwar keine Drohung in seiner Stimme, aber dafür eine gehörige Portion Überheblichkeit und Geringschätzung. Man konnte locker das Gefühl haben, Tylaar mochte diese Frau nicht besonders.
Mittlerweile war der Padawan ein Stück weit von der Frau weggegangen, um die 'Aufräumaktionen' der republikanischen Truppen besser beobachten zu können. Warblade kam kurz darauf zu ihm und stellte sich neben ihn auf die Hügelkuppe. So befanden sich die beiden bestimmt gute fünfzehn Meter von Aaylas Position entfernt.

"Ich nehme an, Sie werden den Rest der Basis ebenfalls angreifen, hm?" Tylaar sprach leise, ohne den Blick von den Soldaten unten zu nehmen. "Danke noch einmal für die Hilfe. Ohne Ihr Eingreifen wäre ich vermutlich jetzt tot. Ich sollte allerdings zusehen, dass ich zurück zu meiner Meisterin komme. Die Situation ist im Allgemeinen ziemlich unsicher, auch ohne die Piraten. Wer weiß, was diese Sith treiben, während wir hier kämpfen. Das Weib da nehme ich vorsichtshalber mit. Irgend etwas an ihr stimmt nicht."
Überraschenderweise kam von Warblade, der noch immer unter seinem Helm und der Rüstung wie ein gewöhnlicher Offizier erschien, ein nachdenkliches Nicken. Kurz darauf sprach er den Padawan leise, fast flüsternd an. "Seien Sie vorsichtig, Tylaar. Ich kenne diese Frau und ich weiß nicht, inwiefern sie sich seit unserer letzten Begegnung verändert hat. Sie könnte durchaus... gefährlich sein."
Der Padawan nickte daraufhin als wäre nichts gewesen. Er wusste nicht, ob die Frau den Jedi und den Ex-Großadmiral beobachtete, deswegen ließ er sich vorsichtshalber nichts anmerken. Nur ein kleiner Seitenblick ging zu der Energieanzeige des CDH-17. Gut, noch genügend drin, um das Weib notfalls nieder zu stunnen. Mit einer kurzen Fingerbewegung stellte er den Energieaustoß herunter, so dass er bei einem Treffer nur betäuben würde.

Schließlich hielt er das Blastergewehr mit der Linken am oberen Bügel fest, während er mit der Rechten Warblades Hand schüttelte.
"Viel Glück, Sir. Wir bleiben über Comlink in Kontakt."
Dann wendete er sich ab und marschierte zwei, drei Schritte vom Hügel weg, ehe er sich zu der Frau umdrehte. "He, Mädchen. Komm besser mit mir, hier wird es bald ziemlich ungemütlich. Du kannst auch den Blaster wegpacken, ich werd dich schon nicht verhaften."
Irgendwie war sich Tylaar sicher, dass die junge Frau folgen würde. Wahrscheinlich alleine schon deswegen, um dem Padawan bei nächster Gelegenheit das hochnäsige Grinsen aus dem Gesicht zu kratzen. So wanderte er wieder Richtung Absturzstelle. Allerdings war er - ohne das man es ihm ansehen konnte - extrem auf der Hut. Die rechte Hand blieb am Pistolengriff des Blasterkarabiners ...

Dantooine - auf dem Weg zurück zur Absturzstelle - mit Aayla
 
-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-


Zuerst spürte die junge Jedi nichts, bis die Dunkelheit auf sie überkam. Croon umarmte sie damit, ihre Aura verflog so schnell, wie sie kam. Sie spürte nur mehr die vom Sith, es zog sie an, bis sie ganz nah bei ihm stand. Dhemya ließ sich fallen, all ihre Kraft und ihren Geist, nur für die dunkle Umarmung ihres Liebsten. Es tat ihr nicht weh, im Gegenteil, sie fühlte sich wohl aber auch nur, weil es von ihren Liebsten ausging. Erst etwas später, spürte sie seine richtige Umarmung mit den Armen, die Kälte ausstrahlten aber durch ihre Liebe und all der Wärme, machte es ihr nichts aus und konnte ihn sogar damit erwärmen. Doch er nahm sie sanft in seinen Armen, es tat so gut, nach all der langen Zeit ihn endlich wieder zu spüren. Seine Stimme, nahm sie mit einem Lächeln entgegen, auch wenn sie immer noch etwas seltsam klang.

"Ich zeige meine Liebe zu Dir nur Dir und sonst keinen Anderen, um eine Zukunft weiter zu wahren."

Auch ihre Stimme klang leise aber warm. Die Furcht, die auf einmal aus ihm kam, brachte sie dazu, sanft über sein Gesicht zu streicheln. Ihre Augen ruhten liebevoll auf die Seinigen. Sie konnte es kaum fassen, daß sie wieder in seinen Armen lag, auch wenn es nicht gerade der richtige Ort war aber das mussten sie schon gewohnt sein.

"Du braucht keine Furcht haben, ich werde immer zu Dir stehen. Ich bin zwar eine Jedi aber nicht so, wie man es erwartet. Die dunkle Seite in mir, kann ich nicht verleugnen oder verdrängen, wie auch unsere Liebe nicht. "

Dhemya klang ruhig, so ruhig wie schon lange nicht mehr. Auch wenn die Dunkelheit um sie rumschwebte, gab es ebenso viel Wärme um sie. Sie wusste aber, daß dieser Augenblick nur von kurzer Dauer sein konnte aber es gab etwas, daß sie vor einiger Zeit von sich gab, ein Versprechen.

"Du weisst, daß ich etwas versprochen habe, ich hab es nicht vergessen...niemals. Auch darfst Du nicht an unsere Liebe zweifeln, sie ist einzigartig, die ist etwas besonderes...ich werde Dich nie aufgeben, egal was kommen mag...."


-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-
 
[ Dantooine ? südlich eines Abwehrgeschützes, ca. 2 km südlich der Jedi-Shuttle Absturzstelle] Tylaar, Aayla 15 Soldaten und War

Wars Grinsen war dann doch verschwunden, als er beim Aufstehen das Gesicht der Frau für einen kurzen Moment gesehen hatte. Sie war sehr darauf bedacht, ihr Gesicht zu verbergen, insofern war er sich doch nicht so sicher, ob ihm seine Augen nicht doch einen Streich gespielt hatte. Sie hatte ihn einen Moment gemustert, einen ganz kurzen. Und nebenbei kannte er auch ihre Stimme.
Ja, er kannte sie. Doch woher? Vor allem in seiner Zeit als Schmuggler hatte er so viele Lebewesen flüchtig getroffen, und auch seit er bei der Flotte war, war er nicht gerade einsam gewesen.
Während War sein Gewicht auf das linkt Bein verlagerte und den rechten Fuß auf ein abgebrochenes Stück eines dickeren Astes stellte, achtete er darauf seinen Blaster wieder etwas zu heben. Obwohl dies für Außenstehende scheinbar ganz nebenbei aufgrund seiner Positionsänderung wirken musste, hatte sie doch einen Sinn. Unter Schmugglern hatte er gelernt, zuerst zu schießen und dann die Fragen zu stellen. Und auch bei den Soldaten war so etwas mit auf Betäubung geschalteten Waffen durchaus nicht verboten. Man konnte, wenn man sich schon sein Leben lang immer in der Nähe eines entsicherten Blasters befand, nicht überleben, wenn man die Gefahr nicht förmlich riechen konnte. Und natürlich musste man auch schnell sein, nämlich immer etwas schneller als der Gegenüber.
Und die ihm scheinbar bekannte Dame gegenüber hatte, und das konnte er trotz des Umhangs erkennen, ebenfalls praktisch eine Waffe in der Hand. Er wusste nicht, ob er das Gespräch zwischen der Frau und Tylaar als ernsthaft oder Flirterei bezeichnen sollte. Nicht nur aus diesem Grund zog er es vor, sich vorerst nicht einzumischen. Viel mehr beschäftigte ihn dieses Gesicht, dass er glaubte gesehen zu haben. Woher? Er erinnerte sich an Bilder einer dunklen Gasse, Hochhäuser, aber alles ziemlich dreckig. Eng. Kalt, nass? Coruscant? Nar Shaddaa?
Während die Frau zur Kuppe des Hügels ging, gestattete War sich einen kleinen Blick ins Tal. Das Abwehrgeschütz war wirklich vollkommen zerstört. Die wenigen Überlebenden auf Seiten der Piraten waren nun Gefangene, die zunächst einmal zum kleinen Kommandostützpunkt gebracht werden würden. In der Zwischenzeit hatten seine Soldaten die Umgebung auch gesichert und waren bereit, sich gegen jeden Angriff von nachrückenden Feinden zu wehren.
Plötzlich wusste er es wieder. Ja, es war auf Nar Shaddaa gewesen. Und zwar im Zusammenhang mit Grey Stone, diesem elenden Stück Abschaum. Und so langsam erinnerte er sich auch wieder, um wen es sich hier wirklich handelte. Wie gesagt, wenn ihm seine Augen nicht doch einen Streich gespielt hatten. Aber warum hatte sie ihn nicht erkannt? Okay, die Rüstung, der Helm vor allem, außerdem hatte auch er Schwierigkeiten gehabt, sie zu erkennen. Doch warum diese Maskerade von ihrer Seite aus mit der Kapuze? Warum wollte sie sich auch gegenüber von Republiksoldaten nicht zu erkennen geben? Warum war sie überhaupt hier und nicht bei ihrer Meisterin? War hatte wohl wirklich etwas versäumt. War sie vielleicht doch keine Padawan mehr und hatte sich abgewandt, vielleicht auch zur dunklen Seite? War nicht die Rede davon gewesen, dass hier einige Sith unterwegs waren? Was machte man denn in einem solch gefährlichen Gebiet auf einem Baum? Doch warum konnte der Padawan neben ihm das scheinbar dann nicht spüren? Der Corellianer wurde nun wirklich sehr misstrauisch. Was man ihm natürlich weiterhin aufgrund der Rüstung nicht ansehen konnte. Das einzige Zeichen dafür, dass hier nicht alles ganz so wunderbar war, wie es im Gespräch der beiden den Anschein hatte, waren die 15 Soldaten, die immer noch auf Wars Kommando warteten, sich zu den anderen unten beim Geschütz gesellen zu dürfen. War bemerkte, dass nun auch Tylaar zu dieser Hügelkuppe wollte. Vorerst blieb er stehen und dachte nach. Einerseits hatten sie keinen großen Grund, die Piraten weiter anzugreifen. Andererseits hatte die Bevölkerung hier keine Chance gegen die Piraten, wenn sie denn hier irgendwo einmal angriffen. Eine schwierige Frage, die er zunächst auf nachher verschieben musste.
Tylaar kehrte wieder zurück und der Ex-Großadmiral passte die Lautstärke seiner gesprochenen Worte der Entfernung zu der Frau an, damit sie ihn auf gar keinen Fall hören konnte.


"Seien sie vorsichtig, Tylaar. Ich kenne diese Frau und ich weiß nicht, inwiefern sie sich seit unserer letzten Begegnung verändert hat. Sie könnte durchaus... gefährlich sein."

Wahre Worte, wahrscheinlich. Da er auch nicht wusste, ob sie nicht vielleicht ein Spion war, würde er ihr auch nicht erlauben, am weiteren Einsatz gegen die Piraten teilzunehmen. Mal ganz davon abgesehen, dass dies Sache der Soldaten war und Zivilisten, wenn sie denn eine war, da aufgrund der Gefahr auch nichts verloren hatten.
Und das Tylaar etwas passierte, durfte er eigentlich auch nicht zulassen. Sowieso, im Endeffekt war es am besten, wenn seine Leute hier bei ihrer Arbeit in Ruhe gelassen wurden und diese beiden hier sich wieder zur Absturzstelle begaben. Dort befand sich nämlich seines Wissens Tionne und diese würde auf jeden Fall wissen, was es mit dieser Baumklettererin auf sich hatte. Und genau das war wohl auch in anderen Worten der Plan des Padawans.
Sollte der dem Jedi nicht irgendwelche Verstärkung mitgeben oder gleich selbst mitgehen? Nein, er musste zuerst die Lage mit seinen Leuten besprechen, das stand fest. Und solange sie in Comkontakt blieben, konnte er immer schnell Verstärkung schicken. Auch wenn ihm das alles nicht sehr gefiel, ihm bleib nicht viel anderes übrig. Es blieb bei einem weiteren Nicken des Helmes.


?Lassen sie ihr Com auf jeden Fall die ganze Zeit aktiviert. Vermutlich werde ich bald veranlassen, dass unsere kleine Kommandobasis zu der Absturzstelle des Shuttles verlegt wird. Aber das werden sie dann wohl selbst bemerken. Viel Glück.?

Das waren vielleicht nicht die richtigen Abschiedsworte gegenüber einem Jedi, aber zuweilen klang ihm dieses ?möge die Macht mir dir sein? etwas zu theatralisch.
Der Umgangston zwischen den beiden ?Turteltäubchen? wurde zunehmend etwas verwirrender. Nachdem sie sich einige Schritte entfernt hatten, schüttelte War auch den Kopf, in der Hoffnung, so ein paar verwirrende Gedanken los zu werden.


[ / Dantooine ? südlich eines Abwehrgeschützes, ca. 2 km südlich der Jedi-Shuttle Absturzstelle] 15 Soldaten und War
 
[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya und Croon

An dein Versprechen erinnere ich mich, doch...

Sein Blick wich zu Boden. Eine Welle von falschen Emotionen, falsch für das was er Verkörperte als Sith, überrannten ihn fast, doch sein Wille war zu stark. Aber auch der stärkste Wille findet irgendwann einen Stein der ihn bricht. Und dieser Stein scheint ihn nun am Reden zu hindern, denn was er nun von Dhemya verlangen würde, würde ihre Liebe auf die Kannte der Klippe zerren.

Sein Blick veränderte sich. Noch während er den Kopf wieder hob um Dhemya in die Augen zu sehen, verschwand das Lächeln und wurde ersetzt von einem schmalen Lippenstreifen der wenig Gefühle ausdrückte.


Doch ich muss dich bitten mir ein weiteres Versprechen zu geben.

Ein ächzender Seufzer entfuhr ihm und er kannte dem dunkelblauen Blick nicht standhalten. Abgewandt und einen Schritt weiter entfehrnt von Dhemya wagte er es wieder sie anzusehen.

Du darfst nichts von dieser Bekanntschafft preisgeben, keinem der Jedi-Freunde. Und bereite dich darauf vor...

Wieder ging er einige Schritte in Richtung Wald und drehte sich dann nochmals zu Dhemya um.

Das nächste mal wenn wir uns treffen...wenn wir uns treffen und nicht allein sind, wird so etwas nicht mehr möglich sein...keine Emotion mehr in der Nähe anderer, denn jede erkennbare Emotion kann mit einem Streich alles vernichten...Vergiss das nicht!

Die Wärme in seinem Blick war verschwunden und hatte der dunklen Disziplin platz gemacht die seinem Rang und seiner Verantwortung den richtigen Nährboden gab um sich auf andere Auszubreiten.

[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya und Croon
 
-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-


Noch immer stand sie ruhig bei ihm, geborgen in seinen Armen, auch wenn die Aura um sie voller Dunkelheit war aber auch die Wärme, die aus ihr strahlte, umschlang sie. Er schien seltsam, er konnte ihr manchmal nicht in die Augen blicken. Es schien so, als kämpfe er mit sich. Die junge Jedi selbst, konnte ihre Gefühle ohne jegliche Überlegungen freien Lauf lassen, doch bei einem Sith, sah es anders aus. Das er sich an das Versprechen erinnerte, nahm sie mit einem Nicken entgegen aber er verlangte noch eines, eines, daß sie sich mit einem Seufzer anhörte. Auch er seufzte, machte sogar einen Schritt weg von ihr. Vorher noch den Kopf zu Boden geneigt, sah er sie jetzt erst wieder an. Doch er blieb nicht dort stehen, er ging noch ein paar Schritte weiter. Seine Worte, die sie verstand, taten aber doch weh. Eine Liebe nicht zu zeigen, daß war eine Probe, die sie bestehen musste. Sie durfte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen, daß würde sie auf keinen Fall wollen. So schwer es auch sein mag. Schweren Herzens sah sie ihn aus einiger Entfernung an, ihr Blick etwas getrübt, ihr Stimme etwas zittrig.

"Das Versprechen, daß Du verlangst, daß praktiziere ich schon lange, auch wenn es nicht leicht ist, Liebe zu verbergen. Doch ich hab gelernt, meine Aura zu verbergen, niemand kann sie spüren, niemand gebe ich sie Preis."

Nun klang ihre Stimme bestimmter, ihre Blicke funkelten wieder. Sie spürte, daß er sich wieder der Dunkelheit annahm, seiner Bestimmung nachging.

"Doch bevor wir wieder unsere Wege gehen....verlange ich noch etwas von Dir, um die Zeit zu überstehen und um die Liebe etwas zu sättigen..."

Langsam kam sie näher zu ihm, diesmal änderte sie ihre Aura, sie ließ die Dunkelheit aus ihr rausströmen, um sich mit der von Croon zu vereinen. Das einzige, was sie noch verlangte war ein Kuss, ein Kuss der Dunkelheit. Sie wollte ihn zeigen, daß sie ihn nicht nur liebte, sondern auch in jeglicher Form unterstützte und sich langsam darauf vorbereitet, ihr Versprechen einzulösen.


-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-
 
[Dantooine - kleiner Wald] - Dhemya und Croon

Auch Dhemya hatte wieder ihre Rolle angenommen, doch sie verlangten noch ein letztes Stück Liebe. Einen letzten Kuss bevor sie wieder getrennt werden würden, auf unbestimmte Zeit und unbestimmte Entfehrnung. Und er konnte ihn ihr nicht verwehren wo doch auch sein Verlangen ins unermässliche stieg.

Sanft schloss er seine Arme um sie und ließ seinem Wunsch freien Lauf. Seine Lippen fanden ihren Weg so wie sie ihn immer gefunden hatten als sie zusammen waren. Leidenschaftlich durchzog ihn ihre Wärme und vermischte sie mit der Dunkelheit die er Studierte. Vermischte sich zu einem Bund der Verwirrung und Wissen zugleich verbreitete.

In diesem Moment indem alles so einfach, so vollkommen und voller Hoffnung schien, durchbrach ein Gefühl der Pflicht seine Leidenschafft. Langsam und die Stimmen in seinem Kopf verfluchend, schob er sie langsam von sich und beäugte ihr Gesicht noch einmal.[/i]

Wunderschön...und doch ist dieser Moment verdammt dazu nicht lange zu währen.

Unter Schmerzen bückte er sich und nahm seinen Stock wieder an sich als er einen Schritt von Dhemya wegtat. Sein Blick wandelte sich langsam wieder zu der sarkastischen Miene mit der er gekommen war und passte sich damit der verführerischen und zugleich bedrohlichen Aura an.

Einen letzten Blick wagte er noch und zog dann seine Kapuze tief in sein Gesicht, sodass nurnoch sein abstoßendes Grinsen zu erahnen war.


Mach es gut, Jedi. Wähle deinen Weg weise und gib acht auf deine Brüder und Schwestern.

Mit diesen geflüsterten Worten machte er sich wieder auf den Weg durch den Wald und in Richtung der Sith Warrior von der er gekommen war...

[Dantooine - Nirgendwo auf dem weg zu Phelia] - allein
 
-Dantooine, kleiner Wald mit Croon-

Ein Lächeln erschien auf den Lippen von der jungen Jedi, da er ihr Verlangen erfühlen wollte. Es fühlte sich so an, als hätte er ebenso ein Verlangen danach. Zu lange war es her, seit sie einen Kuss von ihm bekam, auch wenn ihr Verlangen nach etwas größeren war, gab sie sich zumindest mit einem Kuss zufrieden. Der Kuss, ein Spiel aus Wärme, die sich wieder in ihr aufbaute und Dunkelheit. Eine Seltenheit, die es nur unter den Beiden gab. Im Kuss befand sich auch die Leidenschaft, die Sehnsucht, das Verlangen und all deren Emotionen, die sie füreinander empfanden. So schön er auch war, mussten sie sich leider wenige Momente später, voneinander trennen.

"Der Moment zählt...ausserdem sollte man die Momente nutzen, sie kommen und gehen, wann es Ihnen beliebt."

Dhemya sah ihn noch einmal mit all ihrer Liebe und Wärme an. Nun ging er wieder seiner Bestimmung nach, wie sie selbst auch. Sie hatte sich schon lange verändert, dank der Dunkelheit. Auch wenn sie dem Jedi Orden diente, ging sie nicht all deren Prinzipien nach. Erst jetzt wurde ihr eigentlich bewusst, daß in ihr das Graue steckte.

"Lebe wohl mein Geliebter...und wisse eines, ich werde Dich immer lieben, egal was in Zukunft passieren wird und welchen Weg Du gehen magst und noch eines solltest Du wissen, die Dunkelheit in mir, sie wird und ist ein Teil meines Lebens, daß ich nicht verheimlichen werde..."

Ein letztes Mal trafen sich ihre Blicke, er ging seinen Weg und sie den Ihrigen. Sie musste die Worte noch loswerden, er sollte es wissen. Sie würde ihre Dunkelheit nicht mehr verheimlichen, sie war ein Teil von ihr. Den Jedi Orden würde sie auch so dienen können, wenn nicht sogar besser. Zu sich selbst nickend, verhüllte sich die junge Jedi in ihren Kapuzenmantel und ging wieder zurück zu den beiden Mädchen. Sie dachte noch an die letzten Worte von
Croon nach. Ihren Weg hatte sie ihm offenbart, sie würde auch auf ihren Brüder und Schwestern aufpassen, mit all der Macht, die sie insich hatte. Sie würde die Dunkelheit nutzen, wenn es nicht anderes ging. Doch sie wusste, daß sie gegen einen mächtigeren Sith als
Croon, keine Chancen hatte oder zumindest wenige. Gegen den Imperator hatte sie verloren, doch das war keine Schande. Als sie wieder bei den Beiden war, blickte sie die beiden Mädchen etwas nachdenklich an.Dhemya erinnerte sich daran, daß sie erwähnte, Emotionen zu zeigen aber das stimmte auf eine gewisse Weise nicht, sie hatte gelogen und das tat ihr Innerlich weh.



-Dantooine, beim Shuttle mit Alisah, Darsha-
 
Hyperraum ins Dantoine-System - Wahnsinn im Weltall

Die Sternlinien zogen sich weiter in den Äther...und brannten sich in seine Netzhaut ein. Lauthals lachend saß der junge Chiss in der Kuppel des Sternjägers. Hysterisch, das war wohl das passende Wort für den zustand, in dem er sich befand. Noch herschte Ruhe in seinem inneren Ohren. Doch wie lange noch. Urplötzlich verstummte der Chiss. Der Autopilot meldete sich. Ein langes, lautes Blöken fraß sich in seine ohnehin schon durch Bastion geschädigte Hirnwandung. Was sollte er tun? Ach ja, der Hebel an der Steuerungskonsole. Mit einem schweren schlucken griff Orakel nach den metallenem Objekt. Zögernd sah er seine Hand an. Sollte er wirklich? Oder doch besser ewig in diesem Bereich aus Linien herumirren? Mit ungeheurem Wiederwillen zog der junge Chiss den Hebel zurück. Die Linien wurden wieder zu Punkten, zu Sternen. Und inmitten dieser Sterne stand der Jäger des jungen Chiss, welcher in diesem Moment auf den Planeten Dantoine zuraste.
Alles ignorierend, egal ob Anrufe seitens des Ruamhafens oder der Gravitation zog der junge Chiss seinen Jäger immer tiefer und tiefer. Es war fast shcon ein Wunder, das er nicht in der Atmosphäre verglühte. Am Abendhimmel von Dantoine war wohl in diesem Moment eine ungeheuer schnell runtergehende Sternschnuppe zu sehen.
Mit fast schon abstürzender geschwindigkeit näherte sich Orakel dem Boden. Je näher er dme Planeten kam, desto stärker wurde auch wieder seine Pein. So schnell wie es nur gerade eben ging war er unten. Einige Pflanzen waren rund um seinen "Landepunkt" föllig verbrannt worden, weil er erst kurz vorher seinen sturz abgewant hatte und auf diese Weise von der Gravitation fast schon geplättet worden war.
Schwer atmend viel der junge Chiss aus der Kanzel seines Jägers auf den Boden und sah sich mit schmerzverschmerztem Gesicht um. Wo war er? Und erst jetzt fiel ihm ein, das es eigendlich sehr viel sinn gemacht hätte, einen Treffpunkt mit Phelia zu vereinbahren. Sich selbst schon offen verfluchend griff er zur Commeinheit und aktivierte diese.

Nachricht von Orakel an Phelia

Ich habe euren Vorschlag ernst genommen und bin nach Dantoine gekommen. Allerdings ist mir erst jetzt bewußt geworden, dass ich eine kleinigekeit vergessen hatte: Wo seid ihr? Habt ihr einen Vorshclag für einen geeigneten Treffpunkt hier auf Dantoine? Ich hoffe wir sehen uns bald.


Kaum hatte er die Nachricht abgschickt steckte er auch schon die Commeinheit wieder weg und begann apathisch in die gegend zu starren.

Dantoine - ziemlich verkokelte Landestelle - allein
 
Zuletzt bearbeitet:
? Dantooine - 500m von der südlichen Geschützstellung - 2km von der Absturzstelle - mit Warblade, Aayla & 15 Mann

Aayla traute ihren Ohren nicht, als Tylaar sie anschnauzte. Wie konnte er es wagen. Glaubte er im Ernst, er könne ihr Vorschriften machen? Dieser kleine, wiederwärtige, arrogante Fatzke? Wütend griff sie nach ihrem Blaster, stand auf und stampfte laut schimpfend hinter Tylaar her.

Nur um hier mal eine Sache klarzustellen! ICH habe dich nicht darum gebeten unter dem verflixten Baum zu stehen! Glaubst du etwa, ich wollte unbedingt auf so einem bescheuertem Typ wie dir landen? Nee, das kannst du mir glauben, lieber wäre ich in eine Gruppe Hutts gefallen, als ausgerechnet auf dich. Du glaubst wohl, ich hätte das Ganze absichtlich herbeigeführt, nur zu meinem Spass oder was? Oh Mann, wie kann man nur soo beschränkt denken? Und glaub bloß nicht, dass ich hinter dir herlauf, weil du mir das befohlen hast. Bevor ich von dir Befehle befolge, esse ich lieber rohes Bantha. Ich hab nur zufällig die gleiche Richtung.

Wütend sah sie Tylaar an und stapfte dann an ihm vorbei. Erst da bemerkte sie, dass der andere Mann (Warblade) nicht mitgekommen war. Gut so, dann konnte sie mit diesem Bübchen hier kurzen Prozess machen. Der sollte sich bloß nicht einbilden, dass sie sich vor ihm fürchtete. Im Gegenteil, im Moment hatte sie nicht einmal einen Funken Respekt für diesen Kerl. Verachtung, das ja, aber keinen Respekt.

Wohin willst du eigentlich? Wenn es noch mehr Leute wie dich hier auf diesem Planeten gibt, wandere ich lieber freiwillig aus. Am besten gleich nach Hoth, da bliebe dann wenigstens zu hoffen, dass ich dein dümmliches Grinsen nie wieder sehen muss.

Sie hatte ja gewusst, dass dieser Kerl ihr noch Ärger einbringen würde. Na toll, das hatte sie jetzt von ihrer bekloppten Beschatterei. War eh eine blöde Idee gewesen, wie sie jetzt zugeben musste, aber diesem Blödmann musste sie das noch lange nicht unter die Nase reiben. Hätte sie sich mal lieber gleich zu den Höhlen aufgemacht, die ja ihr eigentliches Ziel waren. Stattdessen wanderte sie jetzt mit einem anscheinend vollkommen hirnamputierten Kerl durch die Gegend, der nichts Besseres wusste, als seinen Frust an ihr auszulassen. Dieser verdammte Überheblichkeit von ihm. Eigentlich hatte sie es im ersten Moment ja sogar recht witzig gefunden, als sie so mir nichts dir nichts auf ihm gelandet war. Seine verdutzte Miene war jedenfalls sehenswert gewesen. Zumindest war sie tausendmal attraktiver gewesen, als sein arroganter Gesichtsausdruck, den er jetzt zur Schau trug.

- Dantooine - auf dem Weg zurück zur Absturzstelle - mit Tylaar ?
 
Dantooine - auf dem Weg zur Absturzstelle - mit einer maulenden Aayla

Das wurde ja immer heiterer. Von einer Kacksituation in die nächste! Wenigstens schoss niemand auf ihn, aber selbst da war sich Tylaar nicht ganz so sicher. Dieses blöde Weib würde ihn wahrscheinlich am liebsten einfach so niederblastern. Tja, das beruhte auf Gegenseitigkeit. Allerdings konnte Zaith nicht sagen, was ihn mehr störte: Feindbeschuss oder dieses ständige Gemotze. Bei der Macht, was eine Zicke!
Nachdem sie ihre erstes Beschimpfungskonzert beendet hatte, blieb Tylaar kurz stehen und starrte im ersten Moment verwirrt, dann herblassend grinsend zu ihr.
"Mich würde es zumindest nicht wundern, wenn du absichtlich auf mich gefallen wärst. Bei deinem großen Maul war ich wohl die erste gut aussehende Kreatur, die du je unter dir liegen hattest." Er ging wieder los und grinste in sich hinein. "Aber ich habe noch gute Verbindungen nach Nal-Hutta. Ich würde dir glatt eine Karte dahin spendieren, nur um zu sehen wie du in eine Menge von stinkenden Würmern springst. Täte dir bestimmt verdammt gut, du Weibstück."

Die beiden Streithähne marschierten weiter über die Ebenen von Dantooine. Nach einer kurzen Zeit überholte ihn die junge Frau wieder und begann - unbeeindruckt von Tylaars recht zügigem Tempo - erneut mit ihrem Gemaule. Tylaar verdrehte entnervt die Augen und ließ sie erstmal quatschen. Wieso musste er schon wieder auf sowas treffen. Erst dieser kleine Spinner, der mal gerne Sith werden wollte und jetzt diese Bantha-Kuh! Klar, in der Vergangenheit hatte der jetzige Padawan eine Menge Mist gebaut aber musste man ihn dafür im Nachhinein mit so viel Unsinn strafen?
Als sie so vor ihm her wanderte und die Frau vor sich hin motzte, schielte Tylaar recht auffällig auf ihren Hintern. Naja, immerhin war der ansehnlich. Auch sonst war sie ja nicht unbedingt hässlich, nein, eigentlich sogar recht hübsch. Wenn nur die dazu gehörige Klappe passen würde ... tat sie aber nicht. Man konnte wohl nicht alles haben.

"Moserst du eigentlich immer so viel oder nur wenn sich Männer in deiner Nähe befinden? Nicht dass ich glaube, du begegnest oft welchen .. nur so aus reinem Interesse", zog er sie genüsslich auf, ohne erstmal auf ihre Fragen einzugehen, die gut versteckt zwischen all den Motzereien kamen. "Du hast mir übrigens immer noch nicht deinen Namen verraten. Ich meine, ist kein Problem; dann nenne ich dich halt Hügelprinzesschen oder Motzherrin. Nervige Kuh wäre vielleicht ein wenig unfreundlich, träfe die Sache aber ganz gut", sagte er den letzten Satz mit gespielter Ernsthaftigkeit.

In dem Moment konnte man auch in knapp einem Kilometer Entfernung die feine Rauchsäule der Absturzstelle erkennen. Das Shuttle selbst durfte nun auch zu sehen sein. Zumindest das, was noch davon übrig war. Tylaar zeigte kurz auf diese Position.
"Um dich nicht dumm sterben zu lassen: Dahin gehen wir. Danach kümmer ich mich um dein Ticket nach Nal-Hutta."
'Nicht mehr lange, dann bist du sie los', redete er sich stumm ein und setzte stur einen Fuß vor den anderen ...

Dantooine - auf dem Weg zur Absturzstelle; knapp 1km davon weg - mit einer maulenden Aayla
 
beim Shuttle - mit Darsha

Unentschlossen stapfte Alisah um das Schiff. Darsha hatte noch nicht geantwortet aber Alisah wollte los. Hier versauern war einfach nur öde. Aber Darsha alleine hier lassen war gemein. Das wusste sie auch. Andererseits wollt Alisah unbedingt ihren Kristall und auch die Neugierde, warum Dhemya sie hier einfach so alleine gelassen hatte, stieg immer mehr. Wenn sie ganz vorsichtig war, vielleicht würde Dhemya nicht merken das sie ihr? Ja, Alisah würde jetzt los gehen. Genau jetzt! Und wenn Darsha nicht wollte, dann eben nicht.

Also, ich geh jetzt los. Du kannst ja hier bleiben.

Bemerkte Alisah und drehte sich um. Was sie im nächsten Moment allerdings mit offenem Mund und eingezogenem Kopf anhalten lies war, das da, direkt vor ihr, Dhemya stand und Darsha und sie musterte. Oh verdammt.

Ähm?

Stotterte Alisah und hoffte, das die Situation nicht zu deutlich darauf hin wies, das sie gerade das machen wollte, was Dhemya ausdrücklich verboten hatte. Wobei ihr allerdings klar war, das ihre Meisterin Alisahs Satz mit dem los gehen wollen, wohl weder überhört haben konnte noch ihn ignorieren würde. Oder? Trotzdem versuchte sie sich raus zu reden.

?ähm,? also, es is nich ganz so wies aussieht?.

Und dann erfolgte auch sofort ihr Ablenkungsversuch.

Was war denn vorhin mit dir? Hast du nach geguckt ob?s gefährlich is? Können wir jetzt unser Kristalle suchen? Wo sind denn die Anderen? Wir suchen sie doch jetzt? Oder hast du sie schon gefunden? Geht?s ihnen gut?
Meister Gala hat sich noch überhaupt nicht sehen lassen. Wir warn ganz alleine hier.


Ja, eine Mischung aus Sorge und einer winzigen Spur Vorwurf weil sie allein bleiben mussten, das sollte genug Ablenkung sein. Jedenfalls hofft Alisah das. Früher, Zuhause, hatte es jedenfalls meistens geholfen von eigenen Unartigkeiten ab zu lenken.

beim Shuttle - mit Dhemya und Darsha
 
-Dantooine, beim Shuttle mit Alisah und Darsha-


Nachdem sie wieder beim Shuttle war, bemerkte sie, daß die Beiden offensichtlich gerade aufbrechen wollten. Etwas musste die junge Jedi den Kopf schütteln, denn das hatte sie sich gedacht, daß besonders Alisah nicht ruhig auf einen Fleck bleiben konnte. Ihr gestotterte zeigte sehr deutlich, daß sie richtig lag. Fast wollte sie lächeln, doch diesmal setzte sie eine etwas ernstere Miene auf und bedachte besonders ihre Schülerin mit einem mahnenden Blick, die sich aus der Situation ausreden wollte. Das sofortige Ablenkungsmanöver tat in gewisser Weise ihren Zweck, doch Dhemya musste einmal mit ihr reden, daß sie auch einmal auf Erwachsene hören sollte. Im Grunde genommen, war sie nie anders, sie tat selbst selten das, was ihre Eltern wollten aber es gab auch Momente, da hörte sie nicht auf ihre ehemalige Meisterin. Tief atmete sie einmal durch, ehe sie etwas von sich gab.

"Ich hab mir die Gegend angeschaut und sogar einen Höhleneingang entdeckt. Die Anderen hab ich nicht entdeckt."

Auch wenn Lügen nicht gerade ihre Art waren, durfte sie nicht erwähnen, daß sie sich mit einem Sith getroffen hatte. Niemand durfte davon erfahren, diesmal würde es anders sein als früher. Auch ihre Aura würde sie noch mehr verschließen, niemand durfte jemals etwas an ihr spüren. Dabei hatte sie erwähnt, man sollte Emotionen zeigen, doch es ging hier um etwas Tieferes, als Gefühle, hier ging es um die Dunkelheit und die Liebe.

"Wir werden nicht auf die Anderen warten, wir werden zur Höhle gehen, vielleicht finden wir Kristalle. Gala kann eine Commnachricht schicken und wir machen uns einen Treffpunkt aus."

Spüren würde er sie nicht, zumindest nicht sie selbst, seine Schülerin auf jeden Fall.

"Also Mädels...gehen wir. Wenn wir hier zu lange bleiben, kann es vielleicht gefährlich werden. Der Lärm macht mir Sorgen aber ich habe nicht vor, das nachzugehen."


-Dantooine, beim Shuttle mit Alisah und Darsha-
 
-Dantooine, im Nirgendwo mit Drizzt, Siron, Kamey-


Aus ihren Gedanken wurde sie von Siron gerissen, den sie nur mit einem emotionslosen Blick ansah.

"Der Jedi hat Dich nicht zu interessieren und die Hilfe...sie kommt bald wieder zu uns."

Sie spürte Croon förmlich, wie er sich wieder zu Ihnen bewegte. Fast könnte man meinen, es fröstelte ihr etwas. Seine Dunkelheit übertraf bis jetzt alles, daß sie bisher erlebt hatte. Nicht mal der Chiss, hatte soviel Hass und Wut insich. Doch sie hatte einen tiefen Hass auf den Chiss und wenn sie ihn wieder begegnen sollte, dann würde sie ihn herausfordern. Was denke ich da..ich bin nicht bluthungrig...was geht nur in mir vor? Zuerst all diese Gefühle, dann die tiefe Dunkelheit und jetzt der Hass...Bei den Gedanken wurde ihr unwohl zumute, doch wenige Momente später, war alles wieder verflogen. Die Dunkelheit hatte sie wieder, ihr Gewissen und die Gefühle, verschwanden wieder. Von der Ferne hörte sie auf einmal ein Piepsen, bei näheren Hinhören, handelte es sich um ihr Comm. Die junge Sith Warrior hatte eine Nachricht bekommen, von Orakel, der ihren Ratschlag annahm und tatsächlich schon auf Dantooine war.

--Commnachricht an Orakel--

Ich gebe Dir die Koordinaten durch, dann kannst Du in unsere Richtung kommen. Aber halte Dich von all den Leuten hier fern, hier geht es seltsam zu. Grüsse Phelia

--Commnachricht Ende--

Nachdem sie die Nachricht abgeschickte hatte und auch die Koordinaten durchgab, sah sie nachdenklich in die Ferne. Tatsächlich ging es hier seltsam zu. Nicht nur die merkwürdigen Sachen um sie selbst, auch sonst ging es auf diesen Planeten drunter und drüber. Eigentlich hieß es, daß dieser Planet ein ruhiger sein sollte. Wenig Zivilisation, kaum Technik aber man sah nicht wirklich viel von dem Allen.


-Dantooine, im Nirgendwo mit Drizzt, Siron, Kamey-
 
Zurück
Oben