Fantasy Herr der Ringe (gesamtes Franchise)

Ich find das mit dem zerbrochenem Stab eigentlich sogar fast besser im Buch.
Man sieht, dass auch Gandalf zerbrechlich ist.
Passt auch zur apokalyptischen Athmosphäre der Schlacht, dass selbst ein Zauberer es nicht mit den Mächten Mordors aufnehmen kann.
 
Die Szene mag dramaturgisch gut sein und es "spannender" für den Zuschauer machen, aber ich finde die Szene verfälscht alles. Laut Buch ist Gandalf als der Weiße nach Sauron das mächtigste Wesen nach Sauron in Mittelerde. Selbst alle neun zusammen hätten keine Chance gegen ihn. Sicher wollte Jackson damit einfach den Hexenkönig als wahre Bedrohung darstellen, aber Gandalf kommt da sehr schlecht weg, wenn dieser dann von einer gewöhnlichen Frau besiegt wird, aber er ihm faktisch unterlag.

Die Stelle im Buch war sehr atmosphärisch, weil es ein lautloses kräftemessen zwischen den beiden war. Einfach gemacht, aver wirkungsvoll.
 
Ich find das mit dem zerbrochenem Stab eigentlich sogar fast besser im Buch.
Man sieht, dass auch Gandalf zerbrechlich ist.
Passt auch zur apokalyptischen Athmosphäre der Schlacht, dass selbst ein Zauberer es nicht mit den Mächten Mordors aufnehmen kann.

Dahinter steckt aber doch noch mehr, als nur reine dramaturgische Notwendigkeit:

Gandalf ist ein Maiar, der es mit einem gleichrangigen Balrog aufgenommen hat. Als Diener Saurons (der auch ein Maiar ist) steht der Hexenkönig von Angmar ganz klar unter Gandalf.

Gandalf kämpft nicht gegen den Hexenkönig, weil seine Rolle in Mittelerde in der Führung der geringeren Lebewesen besteht. Den Fürst der Nazgûl niederzustrecken, wäre aber eine direkte Herausforderung Saurons gewesen.
 
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Interpretiert ihr nicht zuviel in diese Filmszene hinein? Die direkte Konfrontation zwischen den beiden bleibt doch letztendlich aus, Zauberstab hin oder her. Deshalb würde ich es müßig finden, hier von einer Unterlegenheit Gandalfs zu sprechen.
 
Interpretiert ihr nicht zuviel in diese Filmszene hinein? Die direkte Konfrontation zwischen den beiden bleibt doch letztendlich aus, Zauberstab hin oder her. Deshalb würde ich es müßig finden, hier von einer Unterlegenheit Gandalfs zu sprechen.

Das Problem das ich mit der Szene habe ist das, dass eben gerade das Zerbrechen des Stabs im Buch als Symbol dafür genommen wird, dass Gandalf nach seiner Rückkehr Saruman haushoch überlegen ist. Denn dieser ist nicht in der Lage Gegenwehr zu leisten, als sein Stab von Gandalf zerbrochen wird. Und nun soll ausgerechnet ein (wenn auch zugegebenermaßen äußerst mächtiger) Ringgeist einem Maiar so überlegen sein, wie dieser es schon gegenüber einem anderen Maiar ist? Für mich passt das einfach nicht.
 
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Interessanterweise muss man dazu sagen, dass Gandalf als Gandalf der Graue sehr wohl gegen alle 9 Ringgeister auf der Wetterspitze kämpft. Und zwar relativ am Anfang des Buches als Frodo, Sam und Aragorn auf dem Weg zur Wetterspitze sind.

Hier ist das Ergebnis so, dass Gandalf sich die 9 mit Mühe vom Hals halten kann und dann, auch mit dem Ziel die Nazgul aus der Gegend zu locken, flieht
 
Interessanterweise muss man dazu sagen, dass Gandalf als Gandalf der Graue sehr wohl gegen alle 9 Ringgeister auf der Wetterspitze kämpft. Und zwar relativ am Anfang des Buches als Frodo, Sam und Aragorn auf dem Weg zur Wetterspitze sind.

Wird im Buch wirklich erwähnt das Gandalf gegen alle 9 gleichzeitig gekämpft hat? Ich erinnere mich da auch nur an einen Brief mit vielen "PS" und das auf der Wetterspitze ein Stein mit einem G, oder Steinformation in Form eines solchen gefunden wurde. Aber das eine direkte Auseinandersetzung zwischen Gandalf und den Ringgeistern erwähnt wird, daran kann ich mich beim besten willen nicht dran erinnern.
 
Wird im Buch wirklich erwähnt das Gandalf gegen alle 9 gleichzeitig gekämpft hat? Ich erinnere mich da auch nur an einen Brief mit vielen "PS" und das auf der Wetterspitze ein Stein mit einem G, oder Steinformation in Form eines solchen gefunden wurde. Aber das eine direkte Auseinandersetzung zwischen Gandalf und den Ringgeistern erwähnt wird, daran kann ich mich beim besten willen nicht dran erinnern.


er erzählt später ,ich glaube in bruchtal, davon
 
Im Buch erzählt Gandalf, dass sie des Tages vor ihm zurückwichen, denn sie spürten seinen aufkommenden Zorn, aber dafür kamen sie des Nachts und kreisten ihn ein. Solche Blitze und Feuer waren seit den Kriegen der Alten Zeit nicht mehr im alten Ringwall des Amon Sul gesehen worden.
So entkam er und floh nach Norden.
Es sei ihm unmöglich gewesen, Frodo in der Wildnis zu finden, und töricht zugleich, da sie ihm alle Neun auf den Fersen waren.



Ein gewisser Respekt ist also schon da, aber beiderseits...
 
Dahinter steckt aber doch noch mehr, als nur reine dramaturgische Notwendigkeit:

Gandalf ist ein Maiar, der es mit einem gleichrangigen Balrog aufgenommen hat. Als Diener Saurons (der auch ein Maiar ist) steht der Hexenkönig von Angmar ganz klar unter Gandalf.

Gandalf kämpft nicht gegen den Hexenkönig, weil seine Rolle in Mittelerde in der Führung der geringeren Lebewesen besteht. Den Fürst der Nazgûl niederzustrecken, wäre aber eine direkte Herausforderung Saurons gewesen.

Gutes Argument.
 
Seltsamerweisewerden die Nazgul selbst des Nachts am Anfang des Buchs noch so schwach dargestellt, dass sie fluchtartig das Auenland verließen, nur weil die Hobbits Alarm schlugen.
Das passt dann irgendwie gar nicht zusammen, dass sie es wagen, einen Zauberer anzugreifen, aber vor Hobbits reißaus nehmen.
 
Seltsamerweisewerden die Nazgul selbst des Nachts am Anfang des Buchs noch so schwach dargestellt, dass sie fluchtartig das Auenland verließen, nur weil die Hobbits Alarm schlugen.
Das passt dann irgendwie gar nicht zusammen, dass sie es wagen, einen Zauberer anzugreifen, aber vor Hobbits reißaus nehmen.

Die Macht der Nazgul basiert zum großen Teil auf dem Schrecken den sie verbreiten. Gegen eine organisierte Gegenwehr sind sie zu diesem Zeitpunkt noch relativ unvorbereitet. Um man sollte auch nicht vergessen das Hobbits generell gegen die Ring-Magie einiges an Gegenwehr haben, sonst hätten Frodo und Bilbo (und auch Smeagol) nicht so lange durch gehalten.


Interessanterweise muss man dazu sagen, dass Gandalf als Gandalf der Graue sehr wohl gegen alle 9 Ringgeister auf der Wetterspitze kämpft. Und zwar relativ am Anfang des Buches als Frodo, Sam und Aragorn auf dem Weg zur Wetterspitze sind.

Hier ist das Ergebnis so, dass Gandalf sich die 9 mit Mühe vom Hals halten kann und dann, auch mit dem Ziel die Nazgul aus der Gegend zu locken, flieht

Die Aufgabe der Istari ist es ja nicht, wie hier auch schon erwähnt wurde, offen zu kämpfen. Ich denke das Gandalf da auch nicht offen und mit all seiner Macht agiert hat. Das würde ja auch dem Mandat der Valar widersprechen.
 
Die Macht der Nazgul basiert zum großen Teil auf dem Schrecken den sie verbreiten. Gegen eine organisierte Gegenwehr sind sie zu diesem Zeitpunkt noch relativ unvorbereitet. Um man sollte auch nicht vergessen das Hobbits generell gegen die Ring-Magie einiges an Gegenwehr haben, sonst hätten Frodo und Bilbo (und auch Smeagol) nicht so lange durch gehalten.



Richtig, da hab ich nichts mehr zu ergänzen...
 
Ich könnte mir John Hurt als Stimme Smaug's gut vorstellen. Ist übrigens der im Film vorkommende Balin jener Zwerg, dessen Grab die Gefährten später in den Minen von Moria vorfinden?
 
Jup er zog nachdem die Zwerge ihren alte Heimat von Smaug wieder gewonnen hatten mit ein paar Gefolgsleuten, darunter auch Oin und Ori, nach Moria um dort eine Kolonie zu gründen. Gloin, einer seiner Mitstreiter bei der Smaugsache, ist übrigens Gimilis Vater. :)
 
Jup er zog nachdem die Zwerge ihren alte Heimat von Smaug wieder gewonnen hatten mit ein paar Gefolgsleuten, darunter auch Oin und Ori, nach Moria um dort eine Kolonie zu gründen. Gloin, einer seiner Mitstreiter bei der Smaugsache, ist übrigens Gimilis Vater. :)

Und die Koloniegründung scheiterte in der Folge. Aber ich habe nie verstanden, wann genau Balin jetzt getötet worden sein soll. War er Teil der Gruppe, die dann hoffnungslos überrannt wurde? Aber wie fand man die Zeit, ihm eine Grabplatte zu fertigen bzw. einen Sarkophag?
 
Balin hatte eine Menge Zwerge aus dem neu gegründeten Reich von Thorin mitgenommen, er starb einige Zeit vor dem Rest dieser Gefolgsleute und diese haben ihm als Lord von Moria natürlich ein Grab gebaut, oder sie haben schon vorher ein Grab gebaut (sie waren afaik etwas unter 30 Jahre dort) und ihn erst später dorthin gebracht.

Die genaue Zeit ist unklar aber in dem mitgenommen Buch das die Gefährten finden wird erwähnt das Balin von Orks getötet wurde scheinbar bei einer Schlacht vor den Toren von Moria, die Zwerge haben sich danach in Moria verbarkadiert, aber ohne viel erfolg, da die Orks sie einige Zeit danach überrannten.
 
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Und die Koloniegründung scheiterte in der Folge. Aber ich habe nie verstanden, wann genau Balin jetzt getötet worden sein soll. War er Teil der Gruppe, die dann hoffnungslos überrannt wurde? Aber wie fand man die Zeit, ihm eine Grabplatte zu fertigen bzw. einen Sarkophag?

Kleiner Exkurs zum kleinen Hobbit und den letzten Jahren des dritten Zeitalters. Habe die relativ wichtigen Daten drin gelassen!


2941 Thorin Eichenschild und Gandalf besuchen Bilbo Beutlin im Auenland, der als "Meisterdieb" an der Fahrt von Thorin und seinen Gefährten zum Erebor teilnimmt. Auf dieser Fahrt begegnet Bilbo Gollum und findet den Meister-Ring. Im selben Jahr tritt der Weiße Rat zusammen. Saruman votiert dieses Mal für einen Angriff auf Dol Guldur, um Saurons Suche am Fluss zu verhindern. Sauron jedoch ist auf einen Angriff vorbereitet und gibt Dol Guldur auf. Nach dem Tod Smaugs durch Bard aus Esgaroth kommt es zur Schlacht der Fünf Heere, in der Thorin und seine zwei Neffen Kíli und Fíli den Tod finden. Dáin II. Eisenfuß wird neuer König unter dem Berg.

2942 Bilbo Beutlin kehrt mit dem Einen Ring ins Auenland zurück. Sauron kehrt heimlich nach Mordor zurück.

2944 Bard baut Thal wieder auf und wird König. Gollum verlässt das Nebelgebirge um den "Dieb" seines Ringes zu suchen.

2949 Gandalf und Balin besuchen Bilbo Beutlin im Auenland.

2951 Sauron gibt sich endgültig zu erkennen und verstärkt seine Macht in Mordor. Er beginnt mit dem Wiederaufbau von Barad-dûr. Gollum macht sich auf den Weg nach Mordor. Dol Guldur wird von drei Nazgûl wieder in Besitz genommen.

2953 Der Weiße Rat tritt zum letzten Mal zusammen. Saruman behauptet, dass er erfahren habe, dass der Meister-Ring den Anduin hinunter ins Meer gespült worden sei. Er zieht sich nach Isengart zurück, nimmt es in seinen Besitz und befestigt es. Durch Späher lässt er sich über alle Schritte Gandalfs unterrichten und bemerkt dessen Interesse am Auenland.

2954 Der Schicksalsberg speit wieder Feuer und Ithiliens letzte Bewohner verlassen das Land.

2956 Aragorn begegnet Gandalf und freundet sich mit ihm an.

2968 Frodo Beutlin wird geboren.

2982 Meriadoc Brandybock wird geboren

2983 Samweis Gamdschie erblickt im Auenland das Licht der Welt.

2989 Balin macht sich vom Erebor aus auf den Weg nach Moria wo er den Titel „Herr von Khazad-dûm“ annimmt.

2994 Doch schon fünf Jahre später endet seine Herrschaft, als er am Spiegelsee von einem Ork erschossen wird und die Zwergenkolonie wenig später vollständig vernichtet wird. Balins Grab steht in der Kammer von Mazarbul, seinem früheren Wohnsitz in Moria.


3018 - 3020 Der Herr der Ringe
 
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