Umfrage: Insgesamt das Nervigste an Star Wars

Was nervt am meisten an Star Wars?

  • Digitale Veränderungen

    Stimmen: 8 9,0%
  • Droiden, die immer witzig sein wollen

    Stimmen: 22 24,7%
  • Jar Jar Binks

    Stimmen: 27 30,3%
  • Daß keine weiteren Episoden gedreht werden

    Stimmen: 13 14,6%
  • "Neeeiiin!"

    Stimmen: 12 13,5%
  • französischer Akzent bei der Handelsföderation

    Stimmen: 7 7,9%
  • Episode I

    Stimmen: 3 3,4%
  • Episode II

    Stimmen: 4 4,5%
  • Episode III

    Stimmen: 4 4,5%
  • Episode IV

    Stimmen: 1 1,1%
  • Episode V

    Stimmen: 0 0,0%
  • Episode VI

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jabba-Szene in Ep. IV

    Stimmen: 5 5,6%
  • kein "Han shot first" mehr

    Stimmen: 14 15,7%
  • daß man sich so gegen Änderungen wehrt?

    Stimmen: 6 6,7%
  • daß man sich so über die PT aufregt?

    Stimmen: 29 32,6%
  • daß man sich so über die OT aufregt?

    Stimmen: 2 2,2%
  • George Lucas

    Stimmen: 9 10,1%
  • daß es noch so lange dauert, bis die Realserie kommt

    Stimmen: 15 16,9%
  • daß man keine echte OT auf DVD/BD bekommt (ohne Änderungen)

    Stimmen: 17 19,1%
  • daß sich Lucas so gegen das EU wehrt

    Stimmen: 16 18,0%
  • daß die Filme nicht 365 Tage in Jahr und für immer laufen

    Stimmen: 5 5,6%
  • daß man sich Jedi nicht als Religion aussuchen kann

    Stimmen: 6 6,7%
  • zu wenige Conventions ins Deutschland

    Stimmen: 3 3,4%
  • etwas anderes

    Stimmen: 16 18,0%

  • Umfrageteilnehmer
    89
Meiner Meinung nach weiß Obi-Wan recht eindeutig nichts von Leia. Denn Obi-Wan beginnt den Dialog mit "Dieser Junge ist unsere letzte Hoffnung". Erst dann kommt das "Es gibt noch eine andere" von Yoda. Also hat Obi-Wan erst danach von Leia erfahren.

Er beweißt es aber in ROTJ ganz klar das er es wußte.
Er sagt zu Luke " Der Imperator wußte genau wie ICH, sollte Anakin Nachkommen haben, würden sie einst eine Gefahr für ihn sein. Deshalb ist die Existenz Deiner Schwester bisher geheimgehalten worden"

Er sagt hiermit ganz klar das er dies damals schon wußte und somit auch von Leia.
Sieht zumindest für mich ganz klar so aus.
 
Er beweißt es aber in ROTJ ganz klar das er es wußte.
Er sagt zu Luke " Der Imperator wußte genau wie ICH, sollte Anakin Nachkommen haben, würden sie einst eine Gefahr für ihn sein. Deshalb ist die Existenz Deiner Schwester bisher geheimgehalten worden"

Er sagt hiermit ganz klar das er dies damals schon wußte und somit auch von Leia.
Sieht zumindest für mich ganz klar so aus.

Das könnte er aber auch wie gesagt erst von Yoda erfahren haben, nachdem er Luke als letzte Hoffnung bezeichnet hatte.

Minza schrieb:
Leia ist gerade in Vaders Gefangenschaft und wird als Köder für Luke benutzt. Ben ist hier einfach sehr pessimistisch. Für ihn ist Leia kein ernst zu nehmender Spieler mehr...

Und warum weißt ihn Yoda dann noch darauf hin, daß es "noch eine andere" Hoffnung gibt? Sorry, aber das ist so ziemlich die dümmste Erklärung, die ich bisher für diese Szene gelesen habe. :rolleyes:

C.
 
Dann hätte er aber nicht gesagt das er damals schon wußte das die Kinder versteckt werden müssen.
Er sagt ja selber ICH.

Dieses Ich bezieht sich aber nur darauf, daß er wusste, daß Anakins eventuelle Nachkommen einst eine Gefahr für den Imperator darstellen könnten. Ob es welche gab oder wieviele, bzw. von wie vielen Nachkommen Obi-Wan bis dahin überhaupt wusste besagt dieser Satz nicht.
Die Existenz der Schwester wurde geheimgehalten, ok. Aber vor wem? Nur vor Luke oder auch vor Obi-Wan, bevor es ihm Yoda in TESB erzählt? ;)
"Nein, es gibt noch eine andere." klingt jetzt nicht so sehr, als wollte Yoda Ben nur daran erinnern, daß es Leia auch noch gibt, oder als wolle er einfach nur optimistischer klingen :-)rolleyes:) als Obi, sondern hört sich schon eher danach an, als würde er ihn jetzt erstmals grundsätzlich über die Existenz von Luke's Schwester aufklären.

C.
 
Und warum weißt ihn Yoda dann noch darauf hin, daß es "noch eine andere" Hoffnung gibt? Sorry, aber das ist so ziemlich die dümmste Erklärung, die ich bisher für diese Szene gelesen habe. :rolleyes:

Weil Yoda einen anderen Einblick und ein anderes Vertrauen in die Lage hat? Und schließlich kommt diese andere Hoffnung auch nie zum Tragen. Hier wird von zwei alten Jedi Meistern spekuliert, wie ihre Chancen stehen. Ben meint, sie schwindet gerade auf ein Minimales, da Luke ohne nötige Fähigkeiten abfliegt und Yoda stellt dagegen, dass es immer eine Hoffnung gibt und Leia Lukes Platz einnehmen könnte, sollte er fallen. Ich sehe das als nicht so unrealistisch.
 
Weil Yoda einen anderen Einblick und ein anderes Vertrauen in die Lage hat? Und schließlich kommt diese andere Hoffnung auch nie zum Tragen. Hier wird von zwei alten Jedi Meistern spekuliert, wie ihre Chancen stehen. Ben meint, sie schwindet gerade auf ein Minimales, da Luke ohne nötige Fähigkeiten abfliegt und Yoda stellt dagegen, dass es immer eine Hoffnung gibt und Leia Lukes Platz einnehmen könnte, sollte er fallen. Ich sehe das als nicht so unrealistisch.

Das hast Du Dir doch gerade aus den Fingern gesogen, oder? ;)

Außerdem sagt Yoda nicht "Es gibt immer Hoffnung" oder was in der Art, sondern ganz klar "Nein, es gibt noch eine andere!" Er spricht also ganz explizit von einer Person, von der Ben zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nichts weiß.

C.
 
Das hast Du Dir doch gerade aus den Fingern gesogen, oder? ;)

Das ist meine Interpretation der Dinge. Insofern habe ich mir das gerade zur Szene überlegt, ja.

Offiziell ist die Sache ja eh klar und seit dem ich RotJ wirklich auseinander genommen habe, war für mich klar, dass Ben über Leia bescheid wußte. Drum war ich ja froh, dass es in RotS und dem EU bestätigt wurde.

Was genau Ben in TESB meint, wurde nie erläutert, darum müssen wir uns ja selber drüber Gedanken machen. Machst du ja auch.

Außerdem sagt Yoda nicht "Es gibt immer Hoffnung" oder was in der Art, sondern ganz klar "Nein, es gibt noch eine andere!" Er spricht also ganz explizit von einer Person, von der Ben zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nichts weiß.

Er spricht von einer Person, die Ben zu diesem Zeitpunkt nicht als Hoffnung sieht.
 
@Minza:War es nie-ich wollte nur mal so am Rande bemerken,dass mehr sich für dein Argument gemeldet haben und nicht eine Reihe von(Ich bin aber auf seiner Seite und hey,du hast deine Meinung nicht richtig geäußert" Posts bezwecken.
 
Es gibt auch sowas wie eine schweigende Mehrheit..Im übrigen bin ich ganz bei Master Kenobi.
...*Immer schön die Ruhe... Onkel Barkouris kommt ja schon... (o_O, bin schon auf die Reacts gespannt... BigGrins*

Zu allererst einmal...
An der Beziehung Anakin/Padmé ist eh alles bekloppt. :-D
...ACK - und der Bekloppteste von allen ist Anakin schlechthin! :braue:sking:

Die Droiden sind da eigentlich das kleinste Problem. Denn was die Szene kaputt macht, ist der gezeigte Inhalt. ;) ...
Nochmal kurz zu diesem Design-Thema: Von dem "gezeigten Inhalt" abner einmal ganz abgsehen - was interessiert mich denn, ob das Design der Droiden hier "realistisch" ist, weil heutzutage im Rahmen der Roboter-Forschung "Beetle"-Robbis konstruiert und desgined werden...
Hallo...? :verwirrt:
Ich meine - mal ehrlich, aber... Wann spielt das Ganze...??? :konfus:
Mehrere hundertausend oder gar Mio. von Jahren, aber zumindest "...vor (unendlich) langer Zeit in einer Galaxie weit, weit von uns entfernt..." ?
Was soll ich also mit einem solchen Medi-Droiden-Design anfangen... - außer es nach meinem Geschmack mit einem Seufzer der Erleichterung an der Wand zu zerdeppern...? *braue :P*

Also ich habe nicht erlebt, dass der gesammte Kinosaal gelacht hat...
Na, wäre ja auch noch schöner... Die Szene hätte ja gar noch einen gewissen "Unterhaltungswert" haben können... *rolleyes, BigGrins*

Jetzt wo Du es sagst.... aber vielleicht hat Captain Antilles ja auch den Speicher von Obi-Wan gelöscht. :shia: ...
Tja-ja, wie Yoda schon so schön sinngemäß meinte: "...Mächtig Du geworden bist, Captain Antilles, mein alter Schüler..." (*prust*)

Reine Auslegungssache. Das konnte man nach 1983 interpretieren wie man möchte, als Filmfehler (wenn man denn so will) würde ich es aber dann schon da werten, wenn man es so haben will.
Wenn man sich den umstand macht, Bens Aussage aus RotJ mit einer nicht gezeigten Erklärung Seitens Yoda auszukleiden, sollte man aber auch eine Interpretation von Bens Aussage in TESB zustande bekommen können... meine Meinung.

Für mich war es jedenfalls "schon immer" klar, dass Ben von Leia wusste. Dafür fragte ich mich aber immer, warum er das in TESB sagt. Da hat sich meine Sicht über die Jahre auch geändert...

Meiner Meinung nach weiß Obi-Wan recht eindeutig nichts von Leia...
Hier muss ich allerdings ganz ernsthaft sowohl Minza, wie auch Jedihammer zustimmen. Obi-Wan WUSSTE von Leia - und das IMO sozusagen von Anfang an. Aber "der alten Ben" hatte nachher schlicht seine recht eigensinnigen Gründe dafür, das nicht an die große Glocke zu hängen.
Und auch, wenn wir nicht wirklich genau wissen, welche Greünde das sind - so macht es aber durchaus Sinn!
Kenobi hat sich irgendwann (z. Zt. von ANH) entschieden, dass es Luke sein soll und muss, der zum Jedi ausgebildet wird und gegen Vader und den Imp schließlich ins Feld zieht.
Klar, es hätte auch Leia sein können - aber sie hatte sich ob ihrer Aufgabe bereits festgelegt und könnte somit aus Kenobis Sicht auch von der Seite her schlichtweg strategisch als "machtvolle" Rebellen-Anführerin bzw. -Unterstützerin an dieser Stelle so besser aufgehoben gewesen sein.
Lukes Rolle aber war die eines Feuchtfarmers und nachdem auch das "Schicksal der Macht" mit dem Tode von Beru und Owen Lars in jeder Faser zu sagen schien, dass das Lukes und Kenobis richtiger Weg ist, hat Kenobi ihn beschritten.
Kenobi war aus meiner Sicht im Grunde auch ein Schlitzohr: So lange Leia "nur" die Rebellenunterstützerin und -Anführerin war, würde die Rebellion sowohl ihre wahre Identität schützen, als auch ein gelungenes Ablenkungsmittel darstellen, um Luke in Ruhe ausbilden zu können.

Nichts, weil ich bei meiner Meinung bleibe und ich eine dieser drei Meinungen sowieso nicht gelesen habe. :zuck:
Wieso "nichts"? Du hast doch somit gerade etwas getan!!! :konfus: ...Und zwar, Deine Meinung bzw. Ansicht zu postulieren... :p
 
.und der Bekloppteste von allen ist Anakin schlechthin! :braue:sking:
:thup:
Ich glaube, die Szene die allgemein sehr gut zeigt, wie bekloppt er ist:

Er haut Windu den Arm ab.
Palpi grillt Windu.
Ani schreit: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas habe ich getaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan?:rolleyes:

*Trommelwirbel*
Palpatin gibt dumme Schei*e von sich.
Ani schließt sich Palp an
*Trommelwirbel*
Ani sagt, dass er von nun an, aaaaaaaaaaaaaaaaalles tun wird, was der Imp von ihm verlangt.:rolleyes:

Öh... hallo? Ich glaub, ich war im falschen Film...
 
Die Heulnummer darf man nicht so ernst nehmen. Ich glaube, die hat er nur abgeliefert, um sich vor sich selbst zu rechtfertigen. So ala "Ich bin zwar ein Arsch, aber wenigstens habe ich ein schlechtes Gewissen, also bin ich doch nicht so ein schlimmer Arsch".
 
:thup:
Ich glaube, die Szene die allgemein sehr gut zeigt, wie bekloppt er ist:

Er haut Windu den Arm ab.
Palpi grillt Windu.
Ani schreit: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas habe ich getaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan?:rolleyes:

*Trommelwirbel*
Palpatin gibt dumme Schei*e von sich.
Ani schließt sich Palp an
*Trommelwirbel*
Ani sagt, dass er von nun an, aaaaaaaaaaaaaaaaalles tun wird, was der Imp von ihm verlangt.:rolleyes:

Öh... hallo? Ich glaub, ich war im falschen Film...
*Schmunzel... Nö, der Film war schon richtig... Ich hatte das ja auch nicht so ernst gemeint gehabt... :D*

Man darf allgemein die PT nicht ernst nehmen :D ... In welcher Szene ist Ani denn glaubwürdig? Auf Anhieb fällt mir keine ein...
Aber man sollte ihn - ernsthaft jetzt - auch nicht zu wenig ernst nehmen. Es ist IMO nicht so, dass in der PT generell nicht so manch IMO Wahrhaftiges, Kluges und Korrektes steckt - und somit auch in "Anakin".
IMO hapert es nur häufig an der Umsetzung laut Drehbuch und aber Christensen spielt das teilweise durchaus ganz gut oder gar sehr gut - nur, dass eben die Art seiner Schauspielerei hier IMO nicht so gut passt, weil er mehr theatralischen Background benötigt hätte. Somit ist sein Repertoire an Mimiken und Gestiken eher wenig expressionistisch orientiert und man muss manchmal schon genau hinschauen, um seine "Art der Schauspielerei" mitzubekommen.
In sofern finde ich die Art, wie Christensen Anakin z. B. nach dem Tusken-Massaker in der Werkstatt auf der Feuchtfarm darstellt, durchaus überzeugend und gelungen.

Die "Heulnummer" jedenfalls halte ich durchaus für "relativ" ernst gemeint und eigentlich auch gar nicht so verkehrt, wie sie scheinbar wirkt. Im Grunde verstehe ich das als Hinweis ingesamt darauf, was auch schon lange im Bereoch der militärischen Ausbildung bekannt ist: Egal, wie genau und detailliert hervorragend man einen Soldaten theoretisch auf seinen "Beruf" vorbereitet, auf die "Wahrheit und Realität der Schlacht selbst" KANN man einen Soldaten nie wirklich vorbereiten.

Heißt: Anakin hatte zwar vielleicht gar eine gewisse Vorstellung davon, was es bedeutete, wenn er den Jedi damit entsagte und sich für Palpatine/Sidious entschied. Doch das ihm nicht wirklich klar war, wie sich dieser entscheidende Moment in seiner Bedeutung erst einmal auch für ihn anfühlen würde, steckt für mich genau in diese, Ausruf von ihm.
Tatsächlich begreift er hier IMO erst wirklich, was es bedeutet, was er tat, als er Windus Schwerthand abschlug und ich glaube, dass das mit all den geschickten Einflüsterungen und Empathisierungen seitens Sidious ihm ggü. zu tun hatte: Egal, wie sehr sich Anakin auch rational versucht hätte einzureden, dass mit Palpatine als Sith-Lord nicht gut Kirschen essen war und egal, wie eindeutig klar Anakin die Unbarmherzigkeit und eiskalte Kalkuliertheit der Sith war, er musste es noch die ganze Zeit anders empfinden - denn alle Empfindungswahrhaftigkeit in ihm schien ständig dagegen zu sprechen und sagen zu wollen "Nein, so schlimm ist Palpatine doch gar nicht. Er kann Dich gut leiden und kann also gar nicht so böse sein!"
Wenn Anakin jedoch dann mitbekommt, wie Sidious das Ganze schamlos ausgenutzt hat und hier seine Schein und Wahrheit in dieser Situation gegeneinander ausgespielt hat - nachdem Anakin Windu verteidigungsunfähig gemacht hat, ist es Sidious plötzlich dennoch ein Leichtes, den mächtigen Jedi-Meister zu ermorden - ist das sozusagen wieder eine weitere "klatschende Ohrfeige der Bedeutungswahrhaftigkeit" für ihn. Und das drückt er IMO mit diesem Ausruf aus. ;)
 
Die "Heulnummer" jedenfalls halte ich durchaus für "relativ" ernst gemeint und eigentlich auch gar nicht so verkehrt, wie sie scheinbar wirkt.

Wenn Anakin jedoch dann mitbekommt, wie Sidious das Ganze schamlos ausgenutzt hat und hier seine Schein und Wahrheit in dieser Situation gegeneinander ausgespielt hat - nachdem Anakin Windu verteidigungsunfähig gemacht hat, ist es Sidious plötzlich dennoch ein Leichtes, den mächtigen Jedi-Meister zu ermorden - ist das sozusagen wieder eine weitere "klatschende Ohrfeige der Bedeutungswahrhaftigkeit" für ihn. Und das drückt er IMO mit diesem Ausruf aus. ;)

Für mich macht die ganze "Heulnummer" überhaupt keinen Sinn.

Zuerst steht Anakin ja genau vor dem gleichen Szenario wie damals, als er Dooku getötet hat.
Palpatine sagt zu ihm, es sei zu gefährlich einen solchen Feind am Leben zu lassen und Anakin überlegt hin und her, um Dooku doch zu töten und am Ende bereut er die Tat: Das war nicht richtig (oder ähnliches sagt er)

Bei Windu geschieht genau das Gleiche, mit anderer Rollenverteilung.
Windu meint, Palpatine ist zu gefährlich, Anakin versucht ihn zu übereden. Palpatine schauspielert, gibt sich schwach, Windu zeigt keine Einsicht (genau wie Anakin damals :rolleyes:), schlägt ihm den Arm ab und wird dann von Palpatine getötet.
Anakin erkennt in diesem Moment sehr wohl, dass Windu recht hatte. Er sieht mit eigenen Augen, was für ein schlechter, böser Mensch Palpatine ist. Und er merkt, wie ich finde, in genau diesem Moment, dass er sich geirrt und der Jedi Rat doch recht gehabt hat.
Also schreit er sein wundervolles: "Was habe ich getan?". In jedem Moment hat er die VOLLE Erkenntnis, dass er sich beinahe auf die falsche Seite geschlagen hätte.

Aber was macht Anakin? Er schließt sich dem Imperator an, was meiner Meinung nach, nicht den Hauch eines Sinns ergibt.
Seine erste Reaktion macht Sinn, keine Frage. Aber die daraus resultierende Handlung nicht.
Alles was nach dieser Szene folgt ist noch schwachsinniger...

Auch wenn Anakin zu dem Zeitpunkt indirekt Schuld an Windus Tod trägt: Es passt kein Bisschen zu seinem Werdegang, dass er dann in den Tempel marschiert, sein böses Gesicht aufsetzt und die Jünglinge abschlachtet. Das geht wirklich GAR NICHT:mad:

Außerdem hat Lucas noch etwas anderes, entscheidendes vergessen:

Anakin brachte die Tusken um und auch wenn er sagte, er hasse sie und er habe sie hinegschlachtet wie Tiere, erkennt man doch ein wenig, dass ihn seine Tat verzweifelt.
Okay, dass kann man noch so stehen lassen, denn Tusken sind keine Menschen, schlachter er sie also wie Tiere, macht das seine Tat (für ihn) wohlmöglich weniger schlimm.

Dann tötet er aber im Grunde, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken Dooku. Hier fängt das ganze schon an: Es ist der erste Mord an einem Menschen, der ihm viel zu locker von der Hand geht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet ein Jedi, einfach so, jemanden zur Strecke bringen kann.

Noch weniger stimmig ist es dann, dass er KINDER ermordet. Mit dem Wissen, dass Palpatine ein meiser Ar*** ist. Mit dem Satz "Was habe ich getan."
Denn spätestens mit diesen Morden wird Anakin zum Monster schlechthin...

:rolleyes:
 
...Anakin überlegt hin und her, um Dooku doch zu töten und am Ende bereut er die Tat: Das war nicht richtig (oder ähnliches sagt er) ...
Ja, so ähnlich - oder war es eher sinngemäß, dass er das nicht hätte tun dürfen oder sollen o. s. Ä.

Jedenfalls aber finde ich diese Situation insgesamt nicht mit der mit Windu und Sidious vergleichbar.
Anakin Skywalker MUSS und BRAUCHT schlichtweg hier ggü. Dooku schon auch rein rational nicht die selben Skrupel zu haben, wie bei Windu.
Wenn man so will beginnt es sozusagen vlt. auch schon alleine empfindungsgemäß damit, dass Windu und Dooku zwei so grundlegend verschiedene Charakter sind. Windu mag nicht der 'lupenreine' Jedi sein, aber seine Integrität, Würde und Vorbildhaftigkeit - ja, seine ganze Erscheinung - als Jedi ist schon sehr beeindruckend. Dooku ist hingegen vergleichweise da wieder das genaue Gegenteil - eher hintergründig, introvertiert aber eben auch recht höflich und auf solche Weise auch würdig - oder auch mit anderen Worten irgendwo "schleimig".
Doch aus den Kreisen stammend, in denen Anakin einst aufwuchs ist es eher jemand wie Dooku, mit dem Anakin nichts anzufangen vermag - und als Dooku sich als "gefallener Jedi-Meister" entpuppt, hat er in Anakins Augen sozusagen jedwedes Recht auf Ehrwürdigkeit, Stolz und Integrität verspielt. (Es wäre ganz interessant sich zu überlegen, was gewesen wäre, wenn Windu der dunklen Seite verfallen wäre? Ich würde fast meinen, Anakin hätte für einen dunklen Windu weitaus mehr Verständnis gehabt. Dooku hingegen verabscheute Anakin eher auch schon als Charakter.)

Es gibt somit eine ganze Reihe an durchaus noch guten, wenn auch für einen Jedi-Ritter nicht unbedingt entschuldbaren Gründen, aus denen Anakin Dooku hier köpft.
Und was IMO auch nicht vergleichbar ist: Es mag zwar in der szenischen Umsetzung nicht so wirken, aber IMO war es kein ZUfall, dass Anakin Windu die Schwerthand abtrennt. In AOTC sehen wir, wie genau und gezielt Anakin mit dem Lichtschwert umzugehen versteht (wenn er Padmé in ihrem Schlafgemach von den giftigen Würmern befreit!!!). Das heißt nicht, er hätte erfolgreich ein Schwertduell gegen Windu führen können. Das häte auch Anakin nicht lange durchgestanden. Aber wenn Anamin gewollt hätte, hätte er IMO dem überraschtem Windu auch stattdessen ebenfalls den Kopf abtrennen können.
Aber er schlug ihm nur die Schwerthand ab, anstatt ihn direkt zu töten. Daher glaube ich eher, dass Anakin hier unterschwellig nicht wollte, dass Windu starb, konnte aber auch nicht zulassen, dass Palpatine starb. Und Sidious aber nahm ihm danach die Entscheidung ab, in dem er Windu eliminierte.

...Anakin erkennt in diesem Moment sehr wohl, dass Windu recht hatte. Er sieht mit eigenen Augen, was für ein schlechter, böser Mensch Palpatine ist...
ACK, ich würde auch meinen, dass Anakin hier (z. T. auf jeden Fall) die Augen geöffnet werden über Palpatines wahren Charakter.
Aber ungeachtet dessen verstehe ich nicht, weshalb Dich so wundert, wie Anakin sich danach verhält? :konfus:
So unverständlich ist das IMO nun auch nicht. Selbstverständlich hat Anakin nun erkannt, worauf er sich in etwa eingelassen hat, aber was er IMO schon zuvor erkannt hatte, bevor er Windu nacheilte: Das Anakin alleine schon dadurch, sich gegen Windus Anweisung zu entscheiden, sich einmal mehr gegen den Orden, gegen die Jedi entschied und sich somit erneut einmal mehr von diesen auch für sich innerlich entfernte. Nachdem aber Windu sozusagen durch seine Schuld umgekommen war, war diese Trennung endgültig vollzogen. Anakin wurde wahrscheinlich eben auch mit diesem "Was habe ich getan?" endgültig deutlich, was seine Entscheidung wirklich bedeutete.
Es GAB für ihn ab da an tatsächlich KEIN zurück mehr - schon aber auch alleine dadurch, dass Palpatine das auch nicht zugelassen und gestattet hätte. WENN Anakin lernen wollte - und das war nun im Grunde alles, was ihm noch geblieben war - wie er Padmés Leben retten konnte - dann musste er nun Palpatines Spiel mitspielen.
Nur das eben nie ein Spiel war oder ist: Anakin WURDE hier zum Sith - und in Wahrheit gab es IMO auch keine Chance für ihn, sich jemals irgendwie sonst gegen Sidious zu behaupten.
Egal, wie mächtig Anakin selbst auch war, aber wie Vader auch später zu OT-Zeiten verdeutlicht steht die "Macht des Imperators" auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Man muss das also hier IMO eher so verstehen, dass Anakin hier sich Sidious nur noch dann entziehen könnte, wenn er stattdessen alle Aussicht auf diese Möglichkeit, zu lernen "das Leben anderer zu verlängern", über Bord wirft. DEnn wenn er sich hier gegen Palpatine entscheidet, wird ihm der Sith-Lord keine zweite Chance geben. DAS hat Sidious mit seiner Unbarmherzigen Ermordnung Windus Anakin einmal mehr verdeutlicht. Er hat ihm somit hier auch verdeutlicht, dass auch Dookus Exekution genau SO gemeint war. Nichts von wegen "Tu es für Dich Anakin... Du willst es doch... Dooku ist viel zu gefährlich... blablabla..."
Hier ging es die ganze Zeit für Palpatine nur um eines: Das Anakin diese Exekution durchführt, eine weitere Schwelle damit überschreitet (in dem er einen "wehrlosen, entwaffneten Gefangenen" ermordet) und Anakin somit alleine durch diesen Akt einen Schritt weiter in Richtung dunkle Seite macht, um den Platz, den zuvor Tyranus an Sidious Seite einnahm, später selbst einzunehmen.

Man darf hier IMO einfach die vielen sonstigen kleinen und größeren Schritte nicht vergessen, die Anakin in seinem Leben ging: Die Entscheidung, seine Mutter und seine gewohnte Kindheitsumgebung auf Tattooine auf eigene Entscheidung hin hinter sich zu lassen..., die Ausbildung und Praxis am Lichtschwert, dieses immer wieder, eindeutig und häufiger schlicht im Sinne "Angriff ist die beste Verteidigung" auch notfalls als Tötungswaffe einzusetzen und auch zu töten, seine Jahre in den Klon-Kriegen, das Tusken-Massaker und auch die Tötung der Geonosianer...

Sorry, aber IMO ist das so (bzw. so gedacht): Anakin überschritt alleine bis zu dem Augenblick der Dooku-Exekution schon so viele Schwellen, dass ihm dessen Tötung im Grunde wohl nur noch eben wie ein weiteres, notwendiges "Kriegsopfer" vorkam.

...Es passt kein Bisschen zu seinem Werdegang, dass er dann in den Tempel marschiert, sein böses Gesicht aufsetzt und die Jünglinge abschlachtet. Das geht wirklich GAR NICHT:mad: ...
So leid es mir tut, aber doch... Das geht. Schon unsere Realität zeigt uns, dass Menschen durchaus in der Lage sind, aus noch weitaus dümmeren und sinnloseren Gründen zu morden, als einen Krieg zu befrieden oder einer bestimmten Richtung oder Art eines politischen Systems zum Durchbruch zu verhelfen.
Für uns heute, die wir in Friedens- und Humanzeiten aufgewachsen sind, ist das nur schwer nachzuvollziehen und es mag im Film vielleicht nicht ausreichend überzeugend umgesetzt sein. Das heißt aber nicht, dass nach dem Leben, was Anakin bis zu dem Zeitpunkt geführt hat, dass so völlig unplausibel wäre.
Doch GL weiß IMO durchaus sehr genau, von was er da schreibt, denn es ist kein großartig verwunderliches Geheimnis, dass auch US-amerikanische Soldaten im Vietnam-Krieg Dörfer dem Erdboden gleichgemacht haben, weil sie schlicht dermaßen paranoid und mit den Nerven runter waren - auch die Kommandeure - dass sie da nicht nur etwa die wehrhaften Männer töteten, sondern auch Frauen und Kinder eiskalt ermordeten. Und weshalb? Weil sie Angst hatten, diese könnten sie verraten.
Zugegeben ist das IMO hier auch für Anakin ein "hartes Brot", was er mit dem Jünglings-Massaker zu begehen hat und man kann ebenfalls auch nur mutmaßen, was da sonst noch für psycho-emotionale Prozesse bei ihm eine Rolle gespielt haben (z. B. sich selbst als kleinen Jedi-Jüngling in den Jünglingen spiegeln sehend und somit auch einen Teil des letzten kindlich-guten in sich selbst damit abschlachtend).

Man darf sich hier IMO einfach nicht von "schönen Anschein" eines Haydn Christensen oder lustig mit Obi-Wan scherzenden Jedi-Ritters täuschen lassen: Mit dem Tusken-Massaker hat Anakin nicht zuletzt bewiesen - auch sich und seiner eigenen Seele und Psyche sozusagen selbst - dass er in der Lage ist, Frauen und Kinder unnötig und grundlos nur aus rasend hassender Entschlossenheit heraus zu ermorden.

Und nein, die Tusken sind KEINE Tiere. Besser gesagt: Nicht einmal ein Tier hätte ein solche sinnloses Abschlachten verdient und die Tusken sind - egal auf welcher Stufe auch immer - eine intelligente Lebensform.
Es GIBT hierfür keine Entschuldigung!
Vielleicht gäbe es die, wenn Anakin Rache an den männlichen Tusken dafür genommen hätte, was sie seiner Mutter antaten. Doch das die Frauen und Kinder der Tusken hier für irgendetwas irgendwie zur Verantwortung zu ziehen gewesen wären, dass ist nicht so. Was Anakin hier tat, ist unverzeihlich und es ist das abgrundtiefst amoralischste und asozialste, was man sich vorstellen kann. WER hier wie ein "wilde Tier gewütet hat", ist Anakin selbst. Niemand anderes.

...erkennt man doch ein wenig, dass ihn seine Tat verzweifelt...
Selbstverständlich ist Anakin danach irgendwo verzweifelt - schlicht, weil er nicht weiß und nicht wirklich begreift, weshalb er das getan hat. Er hätte zuvor IMO nie gedacht, dass er zu so etwas tatsächlich in der Lage wäre.
"Schuld" - wenn man so davon sprechen wollen will, hat der Jedi-Orden und Anakins Zeit in dessen Reihen daran. Es hat damit zu tun, wie die Jedi bestimmte Dinge bzw. Sachverhalte sehr verklausuliert auszudrücken pflegen, was sich z. B. noch im Bezug auf Dooku zeigt. Sinngemäß sagt da Windu in AOTC, dass Dooku nicht fähig wäre einen Mord zu begehen, weil er ein Jedi-Meister war und weil das nicht in seiner Natur läge.

...Mit dem Wissen, dass Palpatine ein meiser Ar*** ist. Mit dem Satz "Was habe ich getan."
Denn spätestens mit diesen Morden wird Anakin zum Monster schlechthin...
Ja, genau das passiert dadurch dort mit Anakin. Aber vergiss eben nicht: Palpatine mag ein "mieser Ar***" sein - aber ein "mieser Ar***", der für Anakin die Aussicht auf die Erfüllung seiner Hoffnungen, Wünsche und seines Drängens verspricht, endlich frei und unabhängig sein zu dürfen.
Und egal, wie illusorisch das auch immer ist - es ist das einzige, was Anakin letztlich hier ab dieser Stelle in ROTS bleibt. Deshalb bzw. dafür überschreitet er hier erneut Schwellen, schlachtet die Sepi-Anführer und die Jedi-Kinder dahin, würgt alles an und in Padmé ab, was ihn je mit ihr verband und überschreitet auch schließlich die letzte Schwelle seiner sehr persönlichen Entscheidung zwischen einem machtvollen, väterlichen Freund, der ihm aber freie Hand lässt und einem machtvollen, väterlichen bzw. brüderlichen Freund, dem er nicht vertraut, der ihm ständig Vorschriften macht und der ihn mit seiner Verantwortungsbindungen die Luft zum freien Leben immer und immer wieder abzuschnüren scheint: Zwischen Sidious und Kenobi.
Doch das war eine verhängnisvolle Entscheidung, da Kenobi weniger der "Vater", als der "Freund und Bruder" war, der aber indes nicht im Geringsten Lust hatte, für Anakins Vorstellungen vom "richtigen Leben" zu sterben.
 
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