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Zeitpunkt Machtergreifung Palpatines - "erzwungen" oder von Beginn an geplant?

Dieses Thema im Forum "Star Wars Legends - Expanded Universe" wurde erstellt von Joerschi, 8. März 2010.

  1. Joerschi

    Joerschi Fernträumer Premium

    In dem Thread soll es darum gehen, WARUM die Sith ausgerechnet zum Zeitpunkt der Machtergreifung Palpatines wieder die Herrschaft übernehmen.
    Also warum Palpatine den Zeitpunkt exakt so wählte, wie es in der Saga erzählt wird.

    Gründe, die mir einfallen würden:
    1. Weil Palpatine es KONNTE. [​IMG]
    Er war mächtig genug und die Frucht/Republik war reif zum Pflücken.
    Durch pure Gewalt war der Sieg über die Jedi in ihrer riesigen Zahl nicht zu holen, doch Palpatine nutzte List, Intrige und politische Spielchen um die Republik von innen auszuhöhlen. Während der letzten 1.000 Jahre haben die Sith durch Spionagenetzwerke Informationen gewonnen und verbreitet, ihre Mittelsmänner (die höchstwahrscheinlich niemals wussten, wer an der Spitze der Pyramide steht) besetzen hohe Positionen in Wirtschaft und Politik und ziehen so die Fäden. Die Sith haben in heutiger Sprache also viele Jahrhunderte lang gutes Networking betrieben (zumindest hatte das Bane im Buch RoT vorgehabt).
    Jetzt endlich stehen alle Figuren an ihrem Platz und Palpatine schlägt zu. Sein fantastisches Machtpotential prädestinieren ihn zudem noch als ersten Sith, der dieses Versuch wagen kann.

    2. Weil Palpatine es MUSSTE.[​IMG]
    Irgendwie (wie genau weiß ich nicht - dieses EU-Wissen fehlt mir leider:() erfuhr Palpatine von der bevorstehenden Invasion der Yuuzhan Vong und musste handeln. Ihm war klar, dass die Republik in ihrer Uneinigkeit, in ihrem Bürokratismus und vielleicht auch Kriegsunerfahrenheit versagen würde und schnellstmöglich eine "starke" Hand brauchte. Zusätzlich dazu brauchte sie eine starke Armee (wobei die Jedi in ihrer einstigen Menge gegen die YV bestimmt auch nicht schlecht abgeschnitten hätten).
    Daher war er "gezwungen" zu handeln und in hervorragender Übereinstimmung mit der Sith-Philsosophie der absoluten Alleinmacht plante und baute er das Imperium auf.

    Was denkt Ihr?

    War Palpatine durch die bevorstehende Invasion "gezwungen" zu handeln (wenn man in der Annahme mitgeht, dass er es vielleicht akzeptiert hätte, wenn irgendein Sith in der Zukunft die Herrschaft über die GFFA übernommen hätte - insofern seine Erfolgschancen dann noch besser stünden)?
    Oder plante er die Übernahme der Herrschaft bereits ohne das Wissen über die YV, einfach weil er sich dazu in der Lage sah?
    Oder vielleicht auch beide Gründe zusammen - er wusste von den YV und hatte eh vor, endlich vor aller Augen den bösen, schwarzen Sith-Mann zu mimen?


    (PS: Dieser Thread ist ein bisschen verwandt mit der ebenfalls von mir (im Jahr 2007) eröffneten Diskussion "Die Sith: 1.000 Jahre "Untätigkeit" ". Allerdings war damals die Frage, warum es während seit Bane/Zannah bis hin zu Plagueis in diesem endlos scheinenden Zeitraum (1.000 Jahre) kein Sith in Angriff genommen hat, die Sith wieder zu alter Stärke zurück zu führen bzw. den Versuch unternahm die GFFA zu beherrschen. Die Frage zielte damnach in eine andere Richtung)
     
  2. Natch Tsillar

    Natch Tsillar Chaot und Rebell durch und durch

    Ich stimme dir zu, dass die Sith wunderbar Networking betrieben haben. Das war ja auch Banes Plan, als er den Orden der Zwei gründete. Allerdings mussten die Sith elendig lange Vorbereitungen treffen und natürlich auch die Gelegenheit zum Angriff haben.
    Zuerst musste ja die Republik von innen geschwächt werden. Also nicht nur ein paar Leute korrumpiert, sondern das ganze System verdorben.

    Ich denke auch, dass nicht alle Sith Lords sich mit vollem einsatz auf die Vernichtung der Republik gestürzt haben (Plagueis war ja eher ein forscher?)

    Außerdem musste ja auch ein Auserwählter gefunden/geschaffen werden.
    Und ehe das alles fertig war kanns schon ein gutes jahrtausend dauern.


    Ich glaube nicht, dass Palpatine von den Vong gewusst hat und ich denke auch nicht, dass er die Galaxis auf die Invasion vorbereitet hat.
    ein Mann wie er hätte die Vong eher dazu genutzt die Jedi zu vernichten und dann an die Macht zu kommen. (die4 Vong konnte er nur nicht kontrollieren im Gegensatz zu den Sepis).

    thrawn wusste von den vong und versuchte die Galaxis drauf vorzubereiten (laut gerüchten)
     
  3. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Ich störe mich jetzt nicht daran, dass Palpatine von den Vong gewusst haben sollte. Allerdings sehe ich das nicht wirklich als Begründung für seine Machtergreifung. Ich denke auch nicht, dass Not am Manne war (immerhin ist es eh noch ein halbes Jahrhundert hin, bis die Vong ankommen) so dass er schnell alles übernehmen musste.
    Die Vong sind einfach nur ein weiterer Grund für die imense Aufrüstung unter Palpatines Herrschaft.
    Die Galaxis zu unterjochen war das erklärte Ziel von Palpatine und seinen Vorgängern. Womöglich gab es auch schon frühere geeignete Zeitpunkte um die Republik zu stürzen, jedoch war Palpatine der erste mit genug Ehrgeiz, die Unterwerfung selbst zu wagen und die letzten noch nötigen Steine ins rollen zu bringen - ganz unabhängig von den Vong.
     
  4. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Genau das ist aber einer der Hauptaspekte in "Outbound Flight", wo einer der Spione Palpatines (Doriana) sehr wohl von den Faroutsiders erfährt und Palpatine warnen kann. Dieser hat dann wirklich auf die ganze Sache hingearbeitet und auch eine derart große Flotte aufgebaut, die ansonsten dermaßen überflüssig gewesen wäre, daß schon so mancher Fan nur noch verwirrt den Kopf schütteln konnte...

    Letztendlich war Palpatine durch Tarkin und Sienar auf diese Gefahr aufmerksam geworden und hat das Outbound Flight Project unter anderem auch aus diesem Grund überhaupt erst sabotiert... zudem hat er mit Thrawn persönlich über diese Gefahr geredet, als Doriana die Kommunikation zwischen dem in Ungnade fallenden Chiss Commander und dem Sith Lord herstellte.

    Insofern: doch... er wußte von der Gefahr und er arbeitete auch auf eine Lösung zu... oder warum meinst du, daß die Vong so froh waren, als die Galaxie wieder instabil war und durch den Krieg zwischen New Republic und Imperial Remnant am Boden lag ^^

    Quellen: Outbound Flight Roman




    Zur Frage: Palpatine hätte so oder so gehandelt... auch das kommt genau in diesen Quellen zum Tragen. Er hat durch die Vong nur einige weitere Pläne in Gang setzen müssen (Sabotage des Outbound Flights), um sich dadurch noch ein paar Jahrzehnte zu kaufen. Aber die Übernahme wäre so oder so erfolgt und ich denke nicht, daß er wirklich vorhatte, noch einige Generationen ins Land gehen zu lassen, bevor die Sith wieder an die Macht kämen. Dafür war er zu sehr auf diesen Gedanken fixiert und arbeitete auf den Fall der Republik zu, lange bevor er von den Vong wußte (diese Info bekam er ja erst nach der Invasion Naboos).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2010
  5. icebär

    icebär BISSIG! Premium

    Die alte Republik wäre so oder so ins Chaos gestürzt. Egal, wie inszeniert die Klonkriege am Ende waren, es lief alles auf einen großen Krieg hinaus, mit dem Senat als Ursprungsort für die meisten Probleme. Sicher, Palpatine hat hin- und hermanipuliert, aber er hat die grundsätzlichen Probleme nicht erschaffen, sondern sie lediglich nach seinem Willen benutzt:

    Offene Konflikte: Haruun Kal, Kaleesh, Naboo & Neimoidia, Mon Calamari vs. Quarren

    Machtlose Republik: Sklaverei im Outer Rim; mächtige Verbrechersyndikate, wie die der Hutts und der Black Sun, dich sich bereits während der alten Republik etablierten

    Selbstzerfleischung: korrupte Senatoren, ein schwacher Valorum

    Ohnmächtige Sicherheitseinrichtungen: ein völlig festgefahrener und unflexibler Jedi-Orden

    Überzogene Reaktionen: die Bestellung der Klonarmee durch Sifo-Dyas

    Das alles führt unweigerlich zur galaxisweiten Katastrophe, die Palpatine meiner Ansicht nach ganz kontrolliert hat eskalieren lassen. Ich bin mir recht sicher, dass es auch ohne die Sith zu einer Separatistenbewegung gekommen wäre.
     
  6. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Schwach nicht unbedingt, aber bei dermaßen vielen Senatoren in der Schuld, daß er sich mit all seinen Versprechungen garnichtmehr frei manövrieren konnte, was auch wieder zum Teil auf Palpatines Kappe geht. Insofern lag seine Schwäche höchstens darin, sich nicht alleine durchsetzen zu können, sondern auf die Stimmen seiner möglichen Verbündeten zu bauen... was aber jedem Kanzler unterstellt werden kann.
     
  7. Natch Tsillar

    Natch Tsillar Chaot und Rebell durch und durch

    @icebär:
    Viele der Krisen sind ja auch durch Palps erst ermöglicht wurden, oder wurden durch den guten mann angeheizt. (Naboo<->Handelsföderation hat Palps ja selber inszeniert...also erst die Besteuerung der Handelsrouten erstritten und dann die HF auf Naboo gehetzt.)
    Weiterhin war ja auch Count Dooku der katalysator für die Seperatistenbewegung.

    Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage wie sehr Palps die Probleme/Krisen der Galaxis verschärft oder geschaffen hat. Ich denke mal, dass er durch Manipulation in coruscant schon viel geschafft hat.
    Da werden die Sithlords sicher durch kleine Schritte im Laufe der jahre immer wieder den Samen für neue Krisen gelegt haben. Dann brauchte es nur noch einen Auslöser und BUMM alles liegt in Scherben.

    Allerdings würde ich verneinen, dass die Vong einen einfluss auf Palps Pläne hatten. die Galaxis hat er ja vorher geholt.
     
  8. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Jain... er hatte vor dem Wissen über die bevorstehende Invasion der Vong schon seine Pläne im Gange, die Galaxie zu übernehmen. Aber als er sie sich dann wirklich einverleibte, war die Information über eine solche Invasion schon lange (8 Jahre) sein Eigen...
     
  9. icebär

    icebär BISSIG! Premium

    Die Handelsföderation war aber bereits vor der Besteuerung der Handelsrouten auf nem ziemlich schrägen Kurs, was sich besonders in der massiven Aufrüstung und dem Umbau von Handelsschiffen in Kriegsschiffe zeigte. Die Handelsföderation ist ein Haufen von gierigen Feiglingen, die letztendlich auch zu gewaltsamen Drohungen gegriffen hätten, um ihren Profit zu gewährleisten. Sidious hat lediglich Öl in das bereits vorhandene Feuer gegossen.

    Du sagst "Katalysator"! Das ist ziemlich treffend, begünstigt ein Katalysator doch eine bereits vorhandene Reaktion.

    Count Dooku, genau wie Qui-Gon Jinn, waren extrem angenervt von dem Kurs der Jedi und der Republik. Beiden war klar, dass es massive Probleme gibt, welche sich jederzeit entladen konnten.

    Palpatine hier den Status des allmächtigen Schlachtenlenkers zu geben, der tatsächliche jede Kleinigkeit selbst inszeniert und initiiert haben soll, ist einfach zu viel des Guten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2010
  10. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    @Icebär
    Wir sind uns gerade in dem Punkt wo es sich um Palpatines Intrigen/Einflussnahme/Vorausplanung dreht oft uneinig. In diesem Fall jedoch können wir uns die Hand reichen.
    Palpatine oder seinen Vorgängern die Alleinschuld an der Destabilisierung der Galaxis geben zu wollen, vereinfacht die Sache viel so sehr und ist gesammt betrachtet unglaubwürdig. Sie kippten wie du sagtest Öl ins Feuer, und lenkten die Eskalation in von ihnen kontrollierbare Bahnen. Mehr aber nicht. Früher oder später wäre es so oder so zum Krieg gekommen.
    Daran ändert sich ja auch nach Palpatine, bzw nach Ausrufung der Neuen Ordnung auch nur dem Anschein nach etwas... und das nur, weil sie die ganzen Kriesenherde klein hällt. Zu NR-Zeiten kracht es ja intern zweitweilig wieder gewaltig.
     
  11. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Hier ist es auch interessant, daß die Freien Handelszonen im Mid und Outer Rim extra etabliert wurden, um ein Wachstum und Wiederaufbau zu gewährleisten und als sich genau diese Freiheit mit der Einführung von Steuern seitens Palpatines aufhob, konnte er natürlich die Unruhe der Betroffenen ausnutzen. Insofern haben hier die Sith der alten Zeit ungeplant dazu beigetragen, Palpatine an die Spitze der Republik zu bringen :D

    Zudem sieht man prima, wie oft Palpatine seine Pläne in Scherben sieht... seine Kunst besteht darin, die fehlgeschlagenen Teilaspekte seines Meisterplans so umzukehren, daß sie ihm (wenigstens zum Teil) nützen und er immer noch einen Gewinn erzielt. Das muß man ja auch erstmal schaffen :)


    @Talon
    die NR macht genau da weiter, wo die Republik vor den Klonkriegen eine Pause einlegte... und genau darum hält diese neue Regierung auch nur gute 20 Jahre und muß dann gesenkten Hauptes einer neuen Konzeption Platz machen.
    Was wieder zeigt, daß die Republik so oder so dem Tode bevorstand und seit der Ruusan Reformation so einiges im Argen lag, obgleich es als "Goldene Zeit" bekannt wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2010
  12. Dark Hunter

    Dark Hunter Steve

    Die Hutts waren schon mächtig, als es die AR noch nicht einmal gab. Sie besaßen ein Reich und konnten sich gegen Eroberer über mehr als 25 Millennien hinweg auf unterschiedlichste Art und Weise verteidigen. Auch zur Zeit der AR war über die weitaus meiste Zeit die AR nicht mal annähernd groß und ausgedehnt genug, um so weit in das Outer Rim vorzudringen und die Territorien dort als echten Teil ihres Hoheitsgebiets anzusehen.
    Man beachte, dass nur 5000 Jahre vor dem Klonkrieg die AR gerade mal anfing in das Mid Rim und Bereiche des Outer Rim vorzudringen, wo sie auch gleich von den Sith das erste Mal eine blutige Nase bekamen. 1000 Jahre später wird die AR intern wieder von Sith zerfleischt und von außen durch mandalorische Räuberbanden in Bedrängnis gebracht, nur um einige Jahre danach durch die Sith praktisch an den Rand des Ruins gebracht zu werden.
    Von den 1000 Jahren, in denen anscheinend die AR nicht mal wirklich existent zu sein schien ganz zu Schweigen. Die AR war nun mal kein galaxieumspannendes Großreich, sondern beschränkte sich meist nur auf die Kernwelten, Teile des Mid Rim und einzelne Flecken im Outer Rim. Der Hutt-Raum war ihnen zwar irgendwie lange Zeit bekannt, aber eben so weit ab von ihren ernsthaften Besitzungen, dass sie nicht mal in den Blütezeiten dort ernsthaften Einfluss üben konnten. Das die Hutts da überdauerten, sehe ich nicht als Zeichen einer plötzlichen Schwächung am Ende der AR-Ära an, immerhin hat sich die AR die Hutts und viele andere Bereiche über 25 Millennien nicht wirklich einverleibt. Was nicht der AR beitrat, war nun mal kein AR Gebiet. Diplomatische Beziehungen mit mal mehr und mal weniger starkem Einmischen in interne Politik vielleicht. Insofern ist es auch kein Zeichen der Schwäche der Spät-AR, dass es am Ende der AR-Ära Unfreiheit im Outer Rim gab. Wir wissen eigentlich aus vielen Quellen, dass es diese dort seit Jahrtausenden gab. Dort hatte die AR nun mal nichts zu sagen, weil die meiste Zeit ihrer Existenz dieser Bereich kein wirklicher Teil der AR war. Dir AR war also zumindest in diesem Bereich in ihrer Endphase nicht machtloser, als sie es die ganzen 25.000 Jahre vorher hier nicht auch schon war. In diesem Bereich hatte sie nie wirkliche Macht ausgeübt.

    Ich glaube auch nicht, dass die AR so wie unsere BRD strukturiert war, um selbst bei ihren Mitgliedern in interne Querelen stark zwischen zu funken. Sprich wenn sich eine Welt, wie MonCal intern streitet, wäre das deren Sache. Versuchen zu vermitteln, wenn gewünscht, hätte sie durch Entsendung von Diplomaten oder Jedi, aber mehr wohl auch nicht.

    Verbrechersyndikate haben sich auch im Imperium gut entwickelt und vor allem die BS als Hofhund von Palpatine durch Xizor ja geradezu prächtigst gemacht. Nur weil wir die halt kennen, heißt es nicht, dass es nicht schon früher auch ganz andere Kaliber gab. Unter der Oberfläche gab und gibt es organisierte Kriminalität immer. Viel schlimmer wäre eigentlich, wenn sie ganz offen in Form von angewandter Anarchie zu Tage tritt und der Staat ganz offen nicht mehr in der Lage ist seine Bürger zu schützen oder diese Syndikate im Grunde des Staat übernehmen und ihm Handlungen diktieren. Sprich wenn es im Grunde nur eine Abwesenheit von staatlicher Ordnung in der Gesellschaft gegeben hätte (ähnlich wie man es aus Katastrophengebieten oder eben Gesellschaften an ihrem wirklichen Ende mit Bürgerkriegszuständen kennt). So weit wir wissen, war das weder bei der AR, noch im Imperium der Fall. Im Gegenteil ging ja die AR mehr gesittet in eine andere Ära über. Da sah es am Ende des Imperiums schon anders aus.

    War das nicht eigentlich Palpatine, der hier seine Finger im Spiel hatte? Oder gibt es da inzwischen etwas, dass da Gegenteiliges impliziert?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2010
  13. Minza

    Minza Geek Queen Premium

    Das ist doch schon lange fest in allen Büchern verankert, daß Sifo-Dyas nach einigen unschönen Visionen die Klonarmee bestellte und dann von Dooku eliminiert wurde... Sidious wurde hier erst im Nachhinein aktiv, Sifo-Dyas hat den ersten Schritt getan.
     
  14. Darth Loftus

    Darth Loftus Zivilist

    Ich denke, daß Palpatine von Anfang an vorhatte als Diktator die Galaxis zu beherrschen.

    Zur Frage: Er mußte handeln, da nach Grievous Tod ihn die Jedi als Kanzler absetzen wollten. Deshalb hat er seinen Plan beschleunigt oder zu seinen Notplan gegriffen. Ich denke, daß er normalerweise erst Anakin als Schüler hätte ausbilden wollen.

    Obwohl er von den Vong wußte, glaube ich, daß sie ihm als Vorwand dienten, um Leute wie Thrawn zu rekrutieren. Eine Bedrohung durch die Vong macht sich dafür besser als die Wahrheit: "Hallo ich bin Palpatine, Sith-Lord und professioneller Lügner, ich würde gerne alleine über die Galaxis herrschen, alle Welten ausbeuten und alle Völker unterjochen. Wollt ihr mir dabei helfen?"

    Die imperiale Flotte war aber in erster Linie dazu da, die Galaxis zu kontrolieren und eventuelle Gegner abzuschrecken. Todessterne, Sonnenhammer usw. sind als Waffen gegen die Vong so ziemlich wirkungslos.

     
  15. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Zum Rest Ack!

    Aber hier

    habe ich so meine Zweifel dran. Wieso sollte der Todesstern wirkungslos sein? Wenn er Mon Cal-Kreuzer im nu zerbläst, dann wird er sicherlich auch mit vongschen Supersternzerstörern fertig.
     
  16. Lieutnant Mereel

    Lieutnant Mereel N-Arc im Ruhestand

    Naja da kann man sich drüber streiten - der Todesstern kann ja nicht ohne ende Mon Calkreuzerzerstörende Laser raushauen. Und die Dovin Basale sind zusammengenommen dem Laser vermutlich überlegen.

    Ich mein : was bringt dir ein Superalleszerstörendermegastrahl wenn er nie sein Ziel erreicht .... .

    Da würde es dann nur ein verbundener Angriff bringen um diese Basale woanders am Schiff zu platzieren ( zu veräppeln) und dem Laser freie Bahn zu verschaffen. Und da ich immer der Meinung war ,dass die Offiziere die Basale selbst platzieren können bin ich mir sicher das diese einen solchen Angriff vereitelt hätten.
     
  17. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Sofern die Vong genug Basale haben um den Superlaser wirklich abzulenken... wunderbar. Dann hat die Flotte freies Schussfeld. Und so ziemlich immobil wären die Vong noch dazu.
     
  18. Xanat0s

    Xanat0s Lord des Irrsinns und Herrscher der Verückten ;-)

    Die Basale haben schon nach einigen Salven aus normalen Turbos Probleme. Ein Kreuzerkillerschuss wie bei Endor macht da kurzen Prozess. Da stellt sich die Frage wie oft kann der TS-II so feuern. Ich vermute mal sehr sehr häufig.

    -Der Schuss war das schwächste was man von einem TS jemalls gesehen hat.

    -bei nur 3% der Feuerkraft des ersten TS wird ein Lurcrehulk von 3km einfach so verdampft.

    -der TS-II hat einen vielfach grösseren Reaktor und ist damit sicher schneller in der lage die benötigte Energie zu sammeln

    All diese Infos lassen vermuten das der TS-II verdammt lange durchhallten kann. Allternativ könnte ein Planetenkillerschuss eine ganze Flotte auf einmal verdampfen. Setzt man den schuss auf Alderaan in Relation der Grösse dann haben wir hier einen Kilometer breiten Strahl der alles auf seinem Weg vernichtet.

    Die Vong haben nichts das den TS konventionell bedrohen könnte. Alleine die zig Turbos sind schon zuviel.
     
  19. Lieutnant Mereel

    Lieutnant Mereel N-Arc im Ruhestand

    Mit Verlaub =) aber genau DAS hat der großteil des Imperiums auch immer geglaubt ... Hat ja auch ganz gut funktioniert bis beide TSe zerlegt wurden ... von einer nichtmal im Ansatz übermäßig gut bestückten Flotte *hust* *hust*

    Gibts irgendwo Maße von nem Weltschiff der Vong ? Denk mal das waren die größten Schiffe von denen oder lieg ich da falsch ?
    Edit: Und gibts irgendwo Maße zum DS Laserstrahl ?
     
  20. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Ebenfalls mit Verlaub.

    Die Schwachstelle des TS I wurde im TS II ausgemerzt. Da gab es keinen offenen Abgasschacht mehr. Außerderm konnte der nur durch einen sogenannten Forcecheater getroffen werden. Normalos (und es gibt nur Normalos unter den Vong) sind dazu nicht fähig. Und beim TS II war die Vernichtung nur deswegen möglich, weil er noch nicht fertiggestellt war. Also ist das kaum ein brauchbarer Vergleich.
    Jedipedia gibt an dass sie in etwa die größe eines imperialen SSDs hätten.
    Laut Wookie sind sie noch etwas kleiner. Circa 10 km.

    Da ist beides nichts verglichem mit einem der Todessterne.
    Reichweite ja. Durchmesser wüsste ich keine. Aber rechne es doch selbst nach. Alderaan hat nen Durchmesser von 12.500 km.
    Dann schau dir die Szene an, wie dick der Strahl ist wo er den Planeten erreicht.
    Das sind schon ein paar hundert Kilometer.

    Dazu hällt der Strahl des Superlasers auch einige Sekunden lang an. Die Wirkung eines jeden Basals sollte da eher verpufft sein, wie der Strahl selbst.
    Vorausgesetzt die Vong wären so blöd so viele Schiffe zu konzentrieren um den Versuch überhaupt zu wagen.

    Und dann hätten die Turbolaser vom TS oder eben von der imperialen Flotte immer noch freihe Bahn, während die Vong bewegunslos sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2010

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