Sci-Fi Star Trek: Starfleet Academy

garakvsneelix

loyaler Abgesandter
Hallo,

da ja auch z. B. "Star Trek: Discovery" nicht im "großen" Trek-Thread besprochen wurde, dachte ich, dass es an der Zeit ist, auch für "Star Trek: Starfleet Academy" einen eigenen Thread zu eröffnen. Ich knüpfe hier zum Einstieg auch an das letzte Video zu der Serie an:


Nach dem katstrophalen Poster, schaut das wieder nach Star Trek aus
Natürlich freue ich mich, Robert Picardo wiederzusehen, doch insgesamt hat der Ausschnitt natürlich eher DSC- als VOY-Vibes. Jetzt war DSC aber sicherlich nicht meine liebste ST-Inkarnation. Gespannt bin ich auf die Serie dennoch.

Grüße,
gvn
 
Zuletzt bearbeitet:
J war DSC aber sicherlich nicht meine liebste ST-Inkarnation. Gespannt bin ich auf die Serie dennoch.
Das Worldbuilding im 32. Jh ist für mich das Interessanteste, was DSC zu bieten hatte.

Und generell sind mir Fortsetzungen einfach sympathischer als das xte-Prequel.

Hoffe einfach, dass nicht wieder Superwaffen und Rache-Motive wie bei DSC in jeder Staffel prominent vertreten sein müssen. Weil das habe ich inzwischen halt echt zu genüge gesehen.
 
Ich hätte ja lieber eine neue Enterprise Crew im 32. Jahrhundert, die dann ganz einfach nur erforschen darf, wie Kirk und Picard. Aber ich schätze mal für das Explorationselement muss auch künftig allein SNW herhalten.
 
Ich hätte ja lieber eine neue Enterprise Crew im 32. Jahrhundert, die dann ganz einfach nur erforschen darf, wie Kirk und Picard. Aber ich schätze mal für das Explorationselement muss auch künftig allein SNW herhalten.
Na ja, es hat eigentlich noch nie in der Geschichte von ST zwei parallel laufende Serien gegeben, die beide gleichermaßen auf das Explorationselement, wie du es nennst, gesetzt haben. Da bräuchte es IMO schon auch wirklich eine starke Rechtfertigung, warum man das jetzt plötzlich macht - sprich: die Serien müssten sich für mich trotzdem stark voneinander unterscheiden, stärker, als es bisherige ST-Explorationsserien getan haben...
 
Na ja, es hat eigentlich noch nie in der Geschichte von ST zwei parallel laufende Serien gegeben, die beide gleichermaßen auf das Explorationselement, wie du es nennst, gesetzt haben. Da bräuchte es IMO schon auch wirklich eine starke Rechtfertigung, warum man das jetzt plötzlich macht - sprich: die Serien müssten sich für mich trotzdem stark voneinander unterscheiden, stärker, als es bisherige ST-Explorationsserien getan haben...
Jo, gleichzeitig wäre vielleicht wirklich übertrieben, aber ich könnte mir sowas gut als Nachfolgeserie von SNW vorstellen.
 
Habe die ersten beiden Episoden gesehen. Folge 1 hätte gut zu DSC gepasst. War eher wirr (wie hat die Sternenflotten-Tante nochmal den Jungen wirklichen?) und sehr actionlastig. Nett fand ich die Erklärung für die Jem'Hadar. Ist ne Halbklingonin und passt also.

Folge 2 war zwar seltsam, dass die Verhandlungen bei der Akademie waren, aber die Präsidentschaftstochter war süß es und gab mit den ganzen Diplomatie-Kram Trek-Feeling. Die ganzen Opern-Nummern des Docs hätten nicht sein müssen. Seltsam war der taubstumme Präsident. Als Blindenpädagoge sind wir die Partnerschule der Gehörlosenschule und dort gibt es dank des technischen Fortschritts heute schon fast keine Gebärder mehr. Sprich dürfte es solche im 31. auf keinen Fall mehr geben.

Allgemein gefällt mir nicht, dass die ganzen Teenager wie heutige reden ("Bro") und zu viele "farbige Metaphern" verwenden (so lasse ich meine Schüler*innen nicht in der Schule sprechen).

Folge 1 gebe ich 4/10 (zumindest halbwegs unterhaltsam) und Folge 2 6/10!

Macht für den Auftakt ingesamt 5/10. Hätte besser aber auch schlechter kommen können.
 
Habe die ersten beiden Episoden gesehen. Folge 1 hätte gut zu DSC gepasst. War eher wirr (wie hat die Sternenflotten-Tante nochmal den Jungen wirklichen?) und sehr actionlastig.
Folge 1 war für mich irgendwie vergleichbar mit dem Start von VOY.

Ein Gefangener wird rekrutiert, mehr Action als für Trek gut wäre (DSC-Verhältnisse eben.) und das Zusammenspielen der Figuren war mir für den Anfang auch schon fastzu geschmeidig.

Blindenpädagoge sind wir die Partnerschule der Gehörlosenschule und dort gibt es dank des technischen Fortschritts heute schon fast keine Gebärder mehr.
Da bin ich gerade interessiert: Wie sieht dieser technische Fortschritt aus?

Folge 2 war zwar seltsam, dass die Verhandlungen bei der Akademie waren, aber die Präsidentschaftstochter war süß es und gab mit den ganzen Diplomatie-Kram Trek-Feeling.
Aus dem DSC-Kosmos aktuell hatte die Folge Nach DSC-S4 noch am meisten Trek-Vibe für mich.

Allgemein gefällt mir nicht, dass die ganzen Teenager wie heutige reden ("Bro") und zu viele "farbige Metaphern" verwenden (so lasse ich meine Schüler*innen nicht in der Schule sprechen).
Das stört mich schon bei SNW … Und ich verstehe nicht warum. Selbst bei Starfleet Academy kann man mir nicht mit „Für Jüngere anpassen“ kommen. Weil PROD hat das auch nicht gemacht.

Dazu wirken die Dialoge sehr für Second Screen-Zuschauer. Ich bin es jetzt schon überdrüssig zu hören, welchen Deal die Kanzlerin mit Caleb warum geschlossen hat. Gerade nach dem Prolog wirkt es halt ziemlich aufgesetzt.

Wenn ich an Folge 2 einen grösseren Kritikpunkt habe: Dass Caleb sich entschuldigt … obwohl sein Verhalten völlig gerechtfertigt war. Warum sollte er nach 5 Minuten direkt seine komplette Lebensgeschichte breit jemand Fremdem erzählen.

Abgesehen davon: Gerne mehr in die Richtung bitte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seltsam war der taubstumme Präsident. Als Blindenpädagoge sind wir die Partnerschule der Gehörlosenschule und dort gibt es dank des technischen Fortschritts heute schon fast keine Gebärder mehr. Sprich dürfte es solche im 31. auf keinen Fall mehr geben.

Star Trek hat das Thema früher schon mehrmals aufgegriffen und es war auch mal Kanon, dass praktisch alle Leiden dieser Art medizinisch behebbar sind und sei es nur durch technologische Wunder wie Georgie's Visor.


Aber gut, seit STDs Rollstuhlcrewmitglied, das gemäß Dr. Bashirs Zitat aus der DS9 Folge Melora gar nicht hätte existieren dürfen, da was auch immer den Mann in den Rollstuhl gezwungen hatte, medizinisch relativ einfach behebbar war...wundert mich gar nichts mehr. Und spielt die neue Serie nicht in der Zukunft, wo die Discovery am Ende gestrandet war? Da sollte die Medizin eigentlich nochmal weiter sein als zu DS9 sein. - Von Kurtzman Trek sollte man aber nicht erwarten, dass derlei irgendwie beachtet wird.
 
Nett fand ich die Erklärung für die Jem'Hadar. Ist ne Halbklingonin und passt also.
Da bin ich aber mal gespannt ob irgendwann erklärt wird wie das möglich sein soll.

Ich habe mir die ersten zwei Folgen gestern angesehen. Die Zukunft aus DSC gefällt mir noch nicht . Das ist noch nicht mein Star Trek.

Was mir auch gar nicht gefallen hat ist die Wandlung von Captain Aka.
Zunächst eine ernste und harte Flottenrichterin dann eine Frau des puren und fürchterlichen Klamauk.
Und dann dieses Waschweib von Klingone.
Der kommt nie mal nach So'Vo'Kor'.
Und ich bezweifle das Fek'ihr den in Gre'Thor haben will.
Worf,Kor,Koloth und Kang würden sich im Grabe umdrehen.

Aber der Doktor war wie immer genial.
Alles in allem 4,5/10 unmöglichliche Hybriden.
 
@ Gehörlose

Die wenigsten Gehörlosen sind volltaub. Sprich sie hören schon etwas, nur extrem schwach. Deshalb tragen die meisten eine Art Ear Pod im Ohr, wodurch sie die Lehrperson (selbst, wenn sie während der Stunde aufs Klo gehen ;) ) hören können. Nachdem jedes Land auch noch seine eigene Gebärdensprache hat, können mittlerweile sehr viele jüngere Gehörlose selbst nicht mehr gebärden.
 
... eine Art Ear Pod im Ohr...
Hörgerät, das heisst Hörgerät. Nachdem ein HNO meiner Mutter den Gehörgang bei einer Ohrreinigung zerstört hat, hat sie auch so ein Ding. Ist super praktisch, gibt's heute sogar mit integrierter Headsetfunktion. Sie kann mit dem Teil kombiniert mit einer Smartwatch und Smartphone in der Tasche also sogar telefonieren oder Musik hören oder Youtubevideos lauschen und und und...wenn sie das Hörgerät auf Höchstleistung stellt, hört sie jetzt sogar das Gras wachsen.
 
Habe die zwei Folgen gestern auch gesehen (und mich also für die nächsten Wochen erst einmal für "Paramount+" und gegen "HBOmax" entschieden). Ich verstehe schon, warum man trotz der Überlänge des ersten Teils beide Episoden herausgebracht hat, denn zumindest die erste war noch eher eine verkappte DSC-Folge, während erst die zweite dann für mich echte "Academy"-Vibes hatte. Immerhin hat man doch erst am Ende der ersten Episode überhaupt den Campus erreicht (dass das mit einer Coverversion von "San Francisco" unterlegt wurde, fand ich für ST etwas unpassend).

Mit den Figuren muss ich erst noch warm werden. Mit der Jem'Hadar-Klingonen-Kreuzung habe ich keine Probleme, die restliche Brückencrew des Ausbildungsschiffes scheint wieder ähnlich "wichtig" zu werden wie bei DSC (immerhin haben alle Namen bekommen, die ich mir aber nicht gemerkt habe), doch das passt hier zum Konzept, dass ja eigentlich eher die Absolventen und ihre Lehrer im Fokus stehen. Bei den letzteren haben zwei Bekannte bisher den besten Eindruck gemacht: Zum einen habe ich mich sehr gefreut, Tig Notaro wiederzusehen (damals beim Abschluss von DSC fand ich es vor allem schade, dass man Jett Reno vielleicht nie wieder sehen würde). Zum anderen finde ich es toll, dass sich gleich alle drei Befürchtungen, die ich in Bezug auf Robert Picardos Rolle hatte, als unnötig erwiesen haben: Er spielt einen Lehrer und keinen Akademieanwärter, er spielt den "echten" Doktor von der Voyager und kein x-beliebiges Duplikat, und es sieht so aus, als sei er tatsächlich Teil der Stammcrew und nicht nur in ein, zwei Episoden zu sehen.

Die beiden Folgen selbst waren für mich jetzt nicht bombe, aber auch nicht schlecht. Die Ausgangssituation zwischen Caleb und Akar finde ich ein wenig überkonstruiert, und dass die Halb-Lanthanitin gleich die Kindererziehung auf Bajor aufgibt und sich auf den Kanzlerin-Job einlässt, nur weil man Caleb ausfindig machen konnte, fand ich etwas merkwürdig (erinnerte mich halt echt an DSC, wo häufig Emotionalisierung vor innerer Logik stand). Den Ausbildungsalltag konnte ich hingegen bisher ganz gut genießen, weswegen ich auch die zweite Folge einen Deut besser fand als die erste. Ich bin gespannt, an welcher Stelle wir die Präsidententochter noch einmal sehen werden - dass sie eine Betazoidin sein sollte, habe ich direkt bei ihrem ersten Auftritt an der Aufmachung und den Haaren erkannt, das hatte irgendwie alles Deanna-Vibes.
 
Hörgerät, das heisst Hörgerät. Nachdem ein HNO meiner Mutter den Gehörgang bei einer Ohrreinigung zerstört hat, hat sie auch so ein Ding. Ist super praktisch, gibt's heute sogar mit integrierter Headsetfunktion. Sie kann mit dem Teil kombiniert mit einer Smartwatch und Smartphone in der Tasche also sogar telefonieren oder Musik hören oder Youtubevideos lauschen und und und...wenn sie das Hörgerät auf Höchstleistung stellt, hört sie jetzt sogar das Gras wachsen.

Das sind die Hörgeräte (u.a vom Neuroth), welche meine Oma auch hatte. Ich meinte die funkbasierenden Hörsysteme. Keine Ahnung wie diese heissen.
 
Star Trek hat das Thema früher schon mehrmals aufgegriffen und es war auch mal Kanon, dass praktisch alle Leiden dieser Art medizinisch behebbar sind und sei es nur durch technologische Wunder wie Georgie's Visor.


Aber gut, seit STDs Rollstuhlcrewmitglied, das gemäß Dr. Bashirs Zitat aus der DS9 Folge Melora gar nicht hätte existieren dürfen, da was auch immer den Mann in den Rollstuhl gezwungen hatte, medizinisch relativ einfach behebbar war...wundert mich gar nichts mehr. Und spielt die neue Serie nicht in der Zukunft, wo die Discovery am Ende gestrandet war? Da sollte die Medizin eigentlich nochmal weiter sein als zu DS9 sein. - Von Kurtzman Trek sollte man aber nicht erwarten, dass derlei irgendwie beachtet wird.
Ein wichtiges Thema von Star Trek war immer schon Inklusion. Es geht nicht darum, alle Krankheiten und Behinderungen zu beseitigen, sondern darum dass jeder, egal mit welcher Behinderung, gleichwertiges Teil der Crew / Gesellschaft ist. Ich verstehe daher ehrlich gesagt die Kritik nicht. Eventuell hängt es auch vom Individuum ab und es ist eine bewusste Entscheidung, entweder bei Gebärdensprache zu bleiben oder sich technischer Hilfsmittel zu bedienen. Das ist ja eigentlich das schöne in dieser Utopie, dass es im Prinzip völlig egal ist. In TNG haben wir auch einen La Forge gesehen der eigentlich die ganze Zeit über deutlich sichtbare Sehhilfen verwendet hat und es hat niemanden gewundert.
Übrigens wissen wir gar nicht, wie der allgemeine technische Stand zum Zeitpunkt der Serie ist. Ich sag nur "The Burn". Da ist sicher einiges kaputt gegangen. Die Welt von "The Academy" ist nicht zwangsläufig 900 Jahre weiter als in der TNG.

Zur den ersten zwei Folgen. Ich fand den Einstieg schon nicht schlecht. Hat mich zwar auch nicht vom Hocker gehauen, aber ich bin trotzdem gespannt wie es weitergeht.
 
Warum sollte man sich bewusst für eine Beeinträchtigung entscheiden? Bei Geordis Visor kann ich das noch verstehen (da er mit seinem Visor mehr als wir mit unseren Augen sieht), aber bei Gehörlosen ergibt Inklusion logisch einfach keinen Sinn. Wenn meine blinden und sehbeeinträchtigten Schüler die Wahl zwischen normal sehend oder eben nicht hätten, würden sie sich auch für ein normales Leben entscheiden.
 
Warum sollte man sich bewusst für eine Beeinträchtigung entscheiden? Bei Geordis Visor kann ich das noch verstehen (da er mit seinem Visor mehr als wir mit unseren Augen sieht), aber bei Gehörlosen ergibt Inklusion logisch einfach keinen Sinn. Wenn meine blinden und sehbeeinträchtigten Schüler die Wahl zwischen normal sehend oder eben nicht hätten, würden sie sich auch für ein normales Leben entscheiden.
Weiß ich nicht. Da ich selber keine solche Behinderung habe maße ich mir darüber aber kein Urteil an.

PS: Ich selbst bin zum Beispiel stark kurzsichtig. Eine Laser OP könnte das eventuell beheben, aber ich habe zu große Angst vor den Risiken. Es hängt halt immer auch vom Individuum ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben