Tagespolitik allgemein

Dem Polizeibericht nach soll der Täter ein abgelehnter Asylbewerber ein Kampfsportler gewesen sein, der genau wusste das seine Schläge tödlich für sein Opfer enden würden!
Der Angreifer ist nach den aktuellen Erkenntnissen griechischer und nicht syrischer Staatsangehöriger, wie von einschlägiger Seite direkt behauptet wurde, damit auch ja wieder ein Asylbewerber an unser aller Unglück Schuld ist. Es gibt in diesem Fall also keinen Asylbezug. Im Übrigen hat deine eigene KI-Auskunft und deren weiteren Nachweise diesen Teil deiner Aussage nicht einmal gestützt. Bitte also nicht das Narrativ dieser Fake News ungeprüft weiterverbreiten.

Und da es eine Zeugenaussage ist, ist es auch ein offizieller Polizeibericht! Da die Polizei Augenzeugenberichte erfasst.

;-)

Ich schrieb ja ein Bericht. Und Berichte werden immer objektiv ohne eigene Wertung oder Meinung verfasst. Was man schon in der Schule lernt.
Da liegst du falsch bzw. verwendest in diesem Zusammenhang einfach einen falschen Begriff, selbst wenn er für den Deutschunterricht in der Schule stimmen mag. Es handelt sich bei Zeugenaussagen nicht um einen "offiziellen Polizeibericht", weil mit diesem Begriff der Anschein einer polizeilichen Prüfung und damit einer gewissen objektiven Substanz einhergeht, was ja auch der Grund dafür ist, dass du es überhaupt als dein Argument verwendest. Zeugenaussagen werden von der Polizei aber nur in einem Vernehmungsprotokoll aufgenommen.

Was man als "Polizeibericht" bezeichnen würde, wäre wohl vielmehr der sog. Ermittlungsbericht, der von der Polizei während bzw. mit Abschluss aller Ermittlungen geschrieben wird. Eine Zeugenaussage ist nur eines von vielen Beweismitteln, um am Ende bei eben diesem Ermittlungsbericht zu landen, der dann den ermittelten Sachverhalt aufführt und die ermittelten Beweise bewertet (!). Wenn ich morgen zur Polizei gehe und einfach wild behaupte, du hättest jemanden umgebracht, würdest du diese Aussage wohl auch kaum als Polizeibericht bezeichnen, nur weil ein Polizist diese unbelegte Behauptung in seiner Dienststelle niederschreiben musste. Das sagt also nichts darüber aus, ob die Aussage nach Ansicht der Polizei stimmt oder eben nicht stimmt.

Der Fall bietet sich meiner Meinung nach übrigens viel mehr an, sich mal wieder über toxische Aggression und Pseudo-Alphatum zu unterhalten als über Geflüchtete oder Kampfsport.
 
Ich finde das gut und lange überfällig. Allerdings bleibt der fade Beigeschmack, dass man bevorzugt diejenigen zur Verantwortung zieht, die sowieso bereits im Fokus standen und wo ein erhöhtes Interesse der Öffentlichkeit besteht.

Edit: Ich beziehe mich auf Andrew Windsor oder wie der jetzt heißt.
 
Ich finde das gut und lange überfällig. Allerdings bleibt der fade Beigeschmack, dass man bevorzugt diejenigen zur Verantwortung zieht, die sowieso bereits im Fokus standen und wo ein erhöhtes Interesse der Öffentlichkeit besteht.

Edit: Ich beziehe mich auf Andrew Windsor oder wie der jetzt heißt.
Danke für die Klarstellung. Ich dachte schon du meintest das Kaninchen.

;)
 
Das schönste Ergebnis wäre ja, wenn im Zuge des ganzen Skandals einfach alle europäischen Königshäuser zusammenbrechen würden. :)

Donald Trump slammed Jeffrey Epstein about two decades ago, claiming “everyone has known he’s been doing this”, a former Palm Beach police chief claimed.

Michael Reiter’s account of a conversation with Trump, contained within the justice department’s release of 3m Epstein files, dramatically contrasts with the US president’s public statements. After Epstein’s arrest in July 2019, Trump said “I had no idea” when asked if he knew about his former friend’s abuse of teenage girls.

Quelle: https://www.theguardian.com/us-news/2026/feb/10/trump-epstein-phone-call-florida-police

Trumps "alle wussten davon" ist IMHO wörtlich zu nehmen. Bin mir ziemlich sicher, dass auch der gegenwärtige britische König vor zwanzig Jahren schon genau so duldend daneben gestanden hat, wie auch William sich einfach die Nazi-Uniform seines Bruders auf dieser Party untätig reingezogen hat.
 
Quelle: https://www.theguardian.com/us-news/2026/feb/10/trump-epstein-phone-call-florida-police

Trumps "alle wussten davon" ist IMHO wörtlich zu nehmen. Bin mir ziemlich sicher, dass auch der gegenwärtige britische König vor zwanzig Jahren schon genau so duldend daneben gestanden hat, wie auch William sich einfach die Nazi-Uniform seines Bruders auf dieser Party untätig reingezogen hat.
Das denke ich auch. In den letzten 10 Jahren hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung aber einiges verschoben. Noch vor 20 Jahren war es doch völlig ok, wie zb die jungen Frauen und Mädchen aus diesem Disney Club als Sexobjekte vorgeführt wurden. Ja, die haben zum Teil mega dran verdient, aber wurden schon als Kinder mit Unterstützung der Familie in solche Kreise eingeschleust.

Seit Me Too gibt es wenigstens in Teilen der Öffentlichkeit ein anderes Unrechtsbewusstsein, aber das scheint die vornehmen Damen und Herren nach wie vor nicht wirklich zu tangieren. Solange da nicht ordentlich und rechtssicher durchgegriffen wird.

So bleibt es wohl bei ein paar Bauernopfern wie Andrew, der ja eh nicht sonderlich beliebt und wohlgelitten ist.
 
Das schönste Ergebnis wäre ja, wenn im Zuge des ganzen Skandals einfach alle europäischen Königshäuser zusammenbrechen würden. :)
Da mach Dir mal keine Hoffnungen.
Gerade das Königshaus von Großbritannien hat schon ganz andere "Skandale" überstanden.
Zur Not wird Prinz Andrew geopfert.
Und dann war es das.
 
Was meinst Du damit ?

Die simple Tatsache, dass dieser Haufen sich von "Sachsen-Coburg und Gotha" in "Windsor" umbenannt hat, um auch ja nicht mit dem bösen deutschen Cousin aus dem Hause Hohenzollern in einen Topf geworfen zu werden. Was die britische Krone in den Jahrzehnten danach dann in allen Teilen der Welt angerichtet und hinterlassen hat, wird da gerne verschwiegen. Imperialismus. Macht. Korruption. Alles die selbe Kacke aus der selben Sippe.
 
Diese Die simple Tatsache, dass dieser Haufen sich von "Sachsen-Coburg und Gotha" in "Windsor" umbenannt hat, um auch ja nicht mit dem bösen deutschen Cousin aus dem Hause Hohenzollern in einen Topf geworfen zu werden. Was die britische Krone in den Jahrzehnten danach dann in allen Teilen der Welt angerichtet und hinterlassen hat, wird da gerne verschwiegen. Imperialismus. Macht. Korruption. Alles die selbe Kacke aus der selben Sippe.
Das mit der Umbenennung war wegen des 1.Weltkriegs und der Bombardierung Londons . Unter anderem mit sogenannten Gotha Bombern.
Auch wird das Umbenennen in GB eher als Loslösung vom Hause Gotha und als Neugründung des Hauses Windsor bezeichnet.
Aber seis wies sei, ob man das jetzt als Skandal oder Heuchelei bezeichnet, das und alles was danach kam hat das Königshaus überstanden. Ich ich denke es wird diesen Fall überstehen.
Zumal es im Moment wohl so ist das Andrew nicht wegen seiner sexuellen Eskapaden festgenommen wurde sondern wegen Amtsmißbrauch wegen Geschäften.
 
Das mit der Umbenennung war wegen des 1.Weltkriegs und der Bombardierung Londons . Unter anderem mit sogenannten Gotha Bombern.
Auch wird das Umbenennen in GB eher als Loslösung vom Hause Gotha und als Neugründung des Hauses Windsor bezeichnet.
Aber seis wies sei, ob man das jetzt als Skandal oder Heuchelei bezeichnet, das und alles was danach kam hat das Königshaus überstanden. Ich ich denke es wird diesen Fall überstehen.
Zumal es im Moment wohl so ist das Andrew nicht wegen seiner sexuellen Eskapaden festgenommen wurde sondern wegen Amtsmißbrauch wegen Geschäften.
Meinst du? Ich habe das Gefühl, die Stimmung ist heute ganz anders als zb noch bei der Diana-Sache.

Die Bevölkerung in UK ist heute eine andere und bei der Krönung von Charles hatte ich den Eindruck, es ist für die Mehrheit dort kein großes Ding mehr.
Ein paar Straßenzüge weiter ging der Alltag ganz normal weiter.

Allgemein ist der Respekt oder gar die Ehrfurcht vor irgendwelchen Autoritäten nicht mehr so da wie noch vor ein paar Jahrzehnten.
Kritik an Kirche und Thron haben stark zugenommen und - was für "die Firma" vermutlich noch schlimmer ist - es ist Vielen einfach gleichgültig.

Ich sehe noch eine Chance in der nächsten Generation, aber da hat man auch gravierende Fehler gemacht und so jung sind die ja nun auch nicht mehr, dass da ein Systemwechsel reinkommt.

Wir kennen es nicht anders, aber mit der jungen Elizabeth damals gab es für die damalige Bevölkerung krasse Neuerungen, die noch beim Vater undenkbar gewesen wären.

Aber ich glaube, jetzt bin ich nicht mehr so ganz bei Politik allgemein. ;)
Meine Mutter hat immer diese "Frauenblätter" gelesen und ich habe zu Hause grundsätzlich alles gelesen, was mir unter die Finger kam. :D
 
Meinst du? Ich habe das Gefühl, die Stimmung ist heute ganz anders als zb noch bei der Diana-Sache.

Die Bevölkerung in UK ist heute eine andere und bei der Krönung von Charles hatte ich den Eindruck, es ist für die Mehrheit dort kein großes Ding mehr.
Ein paar Straßenzüge weiter ging der Alltag ganz normal weiter.

Allgemein ist der Respekt oder gar die Ehrfurcht vor irgendwelchen Autoritäten nicht mehr so da wie noch vor ein paar Jahrzehnten.
Kritik an Kirche und Thron haben stark zugenommen und - was für "die Firma" vermutlich noch schlimmer ist - es ist Vielen einfach gleichgültig.

Ich sehe noch eine Chance in der nächsten Generation, aber da hat man auch gravierende Fehler gemacht und so jung sind die ja nun auch nicht mehr, dass da ein Systemwechsel reinkommt.

Wir kennen es nicht anders, aber mit der jungen Elizabeth damals gab es für die damalige Bevölkerung krasse Neuerungen, die noch beim Vater undenkbar gewesen wären.

Aber ich glaube, jetzt bin ich nicht mehr so ganz bei Politik allgemein. ;)
Meine Mutter hat immer diese "Frauenblätter" gelesen und ich habe zu Hause grundsätzlich alles gelesen, was mir unter die Finger kam. :D
Die Briten sind immer noch stolz auf ihre Monarchie. Und ich glaube die Mehrheit in England und Wales will sie beibehalten.Zumal der Einfluss der Krone auf die Politik eher gering ist.
Sie lieben den Glanz und die Rituale.
Mit Personen mag man nicht immer zufrieden sein aber die Monarchie will man nicht abschaffen.
Queen Elisabeth II. hat es geschafft nach dem Tod von Diana das Ansehen des Königshaus wieder zu stabilisieren.
Wahrscheinlich hoffen viele Briten auf die nächste Generation nach Charles III.
 
Die Briten sind immer noch stolz auf ihre Monarchie. Und ich glaube die Mehrheit in England und Wales will sie beibehalten.Zumal der Einfluss der Krone auf die Politik eher gering ist.
Sie lieben den Glanz und die Rituale.
Mit Personen mag man nicht immer zufrieden sein aber die Monarchie will man nicht abschaffen.
Queen Elisabeth II. hat es geschafft nach dem Tod von Diana das Ansehen des Königshaus wieder zu stabilisieren.
Wahrscheinlich hoffen viele Briten auf die nächste Generation nach Charles III.
Wir werden sehen und irgendwie möchte ich auch, dass es immer so bleibt, wie es war. ;)
Aber natürlich sind die Dinge trotz Traditionen im Wandel und seit einigen Jahren habe ich das Gefühl, es gerät so Vieles ins Rutschen, was zuvor noch als unantastbar, abwegig usw. galt.
 
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