Tagespolitik allgemein

Das mag vielleicht Moment blöd klingen , aber die Konservativen haben in der EU oder anderen Ländern bewiesen daß Werte die sie vertreten über Bord geschmissen werden zugunsten der Macht. Beispielsweise Ungarn läuft die Wirtschaft schlecht. Und da entsteht Mal eine neue Mitte Bewegung. Wieso können die konservativen nicht ihren Werten beharren. Sie lassen sich zu weit rechts ziehen. Um es so definiert zu haben jedihammer. Die Welt ist rund Kommunismus links extrem und AFD wird durch die Hufeisen Theorie auch links wiederum weil so weit rechts steht.
Die Hufeisen Theorie halte ich für fraglich und gefährlich.
Diese Gleichsetzung vo rechts und links wird allein durch jede Statistik Lügen gestraft.
Es gibt einen Rechtsruck, auch von der Mitte und das ist das eigentliche Problem, denke ich.
Eine runde Welt hat damit überhaupt nichts zu tun.
An der Debatte hier von gestern sieht man es wieder.
Eine gesichert Rechtsextreme Partei wie die AfD ist schlimmer als die Grünen, weil die in der Vergangenheit vom Verfassungsschutz überwacht wurde.
Das Problem sind immer die anderen.

NSDAPler in der CDU? Egal. Vergangenheit wurde ja aufgearbeitet!
Rechte Tendenzen in der CDU? Egal.
Rechte im Verfassungsschutz egal?
Steigende Zahlen an rechter Gewalttaten? Egal!

Grüne und Linke bashen? Ja, bitte.
Das kann man sich nicht mal auf der Zunge zergehen lassen, weil der Brocken so fett ist, dass man daran nur ersticken kann.
Ich will nicht wissen, wo uns rechtskonservativ hinführen soll.
Aber dann lieber doof finden, wenn @Count Flo findet, dass die SPD mit der CDU koaliert. Wird man wohl doof finden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woher willst du das wissen ? Wird doch sowieso völlig irrational gewählt wie man sieht, da macht ein Ausstieg aus der Regierung den Braten auch nicht mehr fett. Aber warten wir mal den Wahlausgang in ein paar Monaten im Osten ab, danach werden die eh alle panisch reagieren.
Ich vermute es, weil wir mit der FDP gesehen haben was mit einer Partei passiert, die sich vor Regierungsverantwortung drückt.
 
Die Hufeisen Theorie halte ich für fraglich und gefährlich.

Das Problem an der Hufeisentheorie ist nicht nur ihre vermeintliche Einfachheit, sondern dass sie sich um eine echte Definition von Extremismus drückt. Linksextrem und rechtsextrem werden zu austauschbaren Abweichungen von der goldenen Mitte erklärt, während Unterschiede in Ideologie, Motivation, Ursache und historischen Wurzeln einfach unter den Tisch fallen. Das ist bequem und, wie du sagst, gefährlich. Saugefährlich.

Wer alles als "Extremismus" labelt, muss halt nichts mehr erklären. Verantwortung wird abgegeben: "Sind eben Extremisten. Mit denen haben wir nichts zu tun. Aber die Grünen und Linken schon. Sind ja auch Extreme!!"

Die gravierende Unterschiede zwischen einer Ideologien der Ungleichwertigkeit und einer, die sich, zumindest in der Theorie, auf Gleichheit berufen, werden dabei komplett ausgeblendet. Das muss man nicht gut finden, um zu erkennen, dass es nicht dasselbe ist.

Einen weiteren wichtigen Punkt hat die bpb noch: "Grau- bzw. „Braunzonen“, ideologische Grenzgänger und inhaltliche Überschneidungen zwischen (National-)Konservatismus und Rechtsextremismus, wie sie bei den Themen „Zuwanderung“, „demografischer Wandel“ und „Nationalbewusstsein“ offen zutage treten, werden nicht thematisiert oder sogar tabuisiert."

Und damit wird der Diskurs verschoben. Rechtsextrem wirkt harmloser, die Brandmauer poröser. Plötzlich sollen "Blaubraune" näher an linken Systemkritikern sein als an erzkonservativen Kräften, mit denen sie tatsächliche(!) Schnittmengen haben. Komplette Nebelkerze.

Correctiv, ja wieder so ein linksgrünversifftes, gemeinnütziges Medium, hat Anfang 2025 schon einmal gesammelt, wer in der Union rechtstreibend ist. Bin gespannt, wann das Buzzword Remigration in der CDU/CSU salonfähig wird.
 
Und die AFD ist einfach nur unwichtig für mich. Soll ich mir jetzt etwas aus den Rippen leiern nur damit die Eine oder der Andere Ruhe gibt ?
Versteh das folgende bitte jetzt nicht als Nötigung oder irgendetwas in der Richtung. Ich will nur einmal beschreiben, was kommunikativ bei mir ankommt, und es liegt natürlich bei dir, ob du dich dazu äußern magst oder nicht.

Ich nehme dich hier im Forum einfach als sehr meinungsstarken Menschen wahr. Selbst bei einem so trivialen Thema wie Remakes bist du dir nicht zu schade, deutlich zu machen, wie "erbärmlich" du sie findest. Jetzt schreibst du, dass ausgerechnet die AfD so unwichtig sei, dass du dir da etwas "aus den Rippen leiern" müsstest, wenn du eine Meinung zu ihr formulieren solltest. Da kann ich schon verstehen, wie z. B. Dr. Sol zu seiner Interpretation kommt - denn auch ein klares Bekenntnis zur CDU sagt noch nichts eindeutiges darüber aus, wie du zu der politischen Richtung, die von der AfD vertreten wird, stehst. Dass du sie nicht wählst, ist angekommen, doch warum das so ist, das ist mir noch nicht klar. Für das Nichtwählen einer Partei kann es immerhin viele Gründe geben, manchmal auch strategische (so, wie viele vom Wahl-O-Maten zwar gezeigt bekommen, dass sie einer kleinen Partei sehr nahe stehen würden, diese kleine Partei dann aber nicht wählen, weil ja die Stimme dann eventuell "vergedeutet" wäre).

Ich hoffe, jetzt ist zumindest klarer, warum ich da überhaupt nachgefragt habe, und dass das auch nicht "böse" gemeint war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hufeisen Theorie halte ich für fraglich und gefährlich.
Diese Gleichsetzung vo rechts und links wird allein durch jede Statistik Lügen gestraft.

Extreme Bewegungen bleiben gleich beide sind Rußland freundlich. Beide sind Gewalt bereit . Beide sind totalitär. Beide Systeme haben Menschen auf den Gewissen. Rechtsextreme sperren die Leute aus. Linksextreme sperren die Leute ein.
Der Hilternismus und Stalinnismus gleichen sich in manchen belangen mehr als andere Bewegungen.
Für dich kann die Hufeisen Theorie falsch für mich halt nicht.


NSDAPler in der CDU? Egal. Vergangenheit wurde ja aufgearbeitet!
Rechte Tendenzen in der CDU? Egal.
Rechte im Verfassungsschutz egal?
Steigende Zahlen an rechter Gewalttaten? Egal!

Das ist leider Cdu Meinung. Alle Europäischen oder generell Konservative haben Problem mit rechts. Es gibt wenige Konservative partein oder Leute die dagegen sind gegen solch Rhetorik.

Grüne und Linke bashen? Ja, bitte.
Das kann man sich nicht mal auf der Zunge zergehen lassen, weil der Brocken so fett ist, dass man daran nur ersticken kann.
Ich will nicht wissen, wo uns rechtskonservativ hinführen soll.
Aber dann lieber doof finden, wenn @Count Flo findet, dass die SPD mit der CDU koaliert. Wird man wohl doof finden können.

Ich setze Grüne und Links Partei nicht gleich. Früher hatte ich meine Probleme mit der linken. Jetzt bin ich dankbar für sie.
 
@Darth Soul Daron Für mich macht es einen Unterschied.
Rechtsextremismus zielt strukturell auf Ausgrenzung nach Herkunft, "Rasse" bzw. Ethnie ab, das ist mMn anders als "Klassenkampf" Ideologien.

Statistisch ist rechtsmotivierte Gewalt in Deutschland und den USA deutlich häufiger und tödlicher. Und dss wird mMn einfach krass unterschätzt.
Der Faschismus hatte spezifische Merkmale, Rassenideologien, Vernichtungspolitik, das ist explizit gegen sehr bestimmte Menschen gerichtet.
Stalinismus ist mMn mehr Verrat an linken Idealen, aber Faschismus ist die Konsequenz von Rechtsextremen Ideologien. Hier gibt es keine positiven Idealw wie Gleichheit, Solidarität und Gemeinwohl.
Es gibt Gemeinsamkeiten zwisghen Extrmen aber auch wichtige Unterschiede. Aber eine Gleichsetzung finde ich sehr schwer, @Steven Crant hat dazu schon ausführlich geschrieben.

@Aurelian Ich finde, es ist das gute Recht von Count Flo zusagen, dass er findet, die SPD solle überlegen, mit der CDU gemeinsame Sache zu machen.

@garakvsneelix Was erwartest du eigentlich genau? Eine Distanzierung zur AfD von JH oder gar, dass er sagt, dass die Partei gefährlich ist? Und was dann?
 
Der Faschismus hatte spezifische Merkmale, Rassenideologien, Vernichtungspolitik, das ist explizit gegen sehr bestimmte Menschen gerichtet.

Sind alles Dinge, die es auch im Stalinismus gab und die auch nach Stalins Tod nie vollständig rückgängig gemacht wurden. Ganze sog. "Banditenvölker" wurden deportiert, bis zu sieben Millionen Ukrainer sind während des Holodomor verhungert, schon nach der Oktoberrevolution wurden antisemitische Gesetze erlassen und jüdische Gemeinden enteignet. Den Begriff Volksfeind kannten die Bolschewiken genauso wie die Nationalsozialisten.
 
@garakvsneelix Was erwartest du eigentlich genau? Eine Distanzierung zur AfD von JH oder gar, dass er sagt, dass die Partei gefährlich ist? Und was dann?
Ich habe mich einfach nur - ausgehend von seinem Post, in dem er das Wahlergebnis der Grünen mit "leider" kommentiert, sich aber zu den Ergebnissen der AfD nicht wertend äußert - dafür interessiert, wie seine politische Haltung zur AfD aussieht (und ja, ein wenig habe ich gehofft, dass er sich gegen sie ausspricht, aber das ist einfach so, weil ich mir das stets von meinem Gesprächspartner erhoffe, wenn es um die AfD geht). Erhalten habe ich ausweichende Antworten - und ja, die habe ich von jemandem, der sonst so klar in seiner Meinungsäußerung ist, so nicht erwartet.
 
Sind alles Dinge, die es auch im Stalinismus gab und die auch nach Stalins Tod nie vollständig rückgängig gemacht wurden. Ganze sog. "Banditenvölker" wurden deportiert, bis zu sieben Millionen Ukrainer sind während des Holodomor verhungert, schon nach der Oktoberrevolution wurden antisemitische Gesetze erlassen und jüdische Gemeinden enteignet. Den Begriff Volksfeind kannten die Bolschewiken genauso wie die Nationalsozialisten.
Ja, ich sagte ja auch, dass es Gemeinsamkeiten gibt.
Dennoch war Stalinismus weniger "zielgerichtet".
Was absolut nicht bedeutet, dass Stalinismus weniger schlimm gewesen wäre. Die Grundlage ist mMn dennoch eine andere. Die Grausamkeit, keine Frage.
 
Oh man und was ist daran wichtig, wenn Jedihammer seine Beiträge von 2004 ausgraben würde?

Das ist doch überhaupt gar nicht der Punkt. Ist doch echt nicht zu viel verlangt, wenn man halbwegs transparent die eigenen Gedankengänge erläutert, die man durch polternde Formulierungen lautstark angeteasert und so eine Nachfrage provoziert hat.
 
Dennoch war Stalinismus weniger "zielgerichtet".

Im Sinne von "Wer ist das Feindbild?" oder in der Effizienz der Grausamkeit? Würde dir jetzt auch bei beidem zustimmen, wobei ich gerade beim Feindbild die, hm, Beliebigkeit des Marxismus-Leninismus und speziell seiner länderspezifischen Interpretationen deutlich schwieriger einzuordnen finde.
 
Im Sinne wer das Feindbild ist.
Stalin hat auch versucht Kinder umzuerziehen (kein Vergleich zur HJ oder JMB). Es gab die Möglichkeit ein "guter Sowjet" zu werden.
Zur
Effizienz und Grausamkeit will ich mich gar nicht äußern. Beide waren grausame Mörder.
 
NSDAPler in der CDU? Egal. Vergangenheit wurde ja aufgearbeitet!
Rechte Tendenzen in der CDU? Egal.
Rechte im Verfassungsschutz egal?
Steigende Zahlen an rechter Gewalttaten? Egal!

Grüne und Linke bashen? Ja, bitte.
Das kann man sich nicht mal auf der Zunge zergehen lassen, weil der Brocken so fett ist, dass man daran nur ersticken kann.
Ich will nicht wissen, wo uns rechtskonservativ hinführen soll.

Hier ist so viel Brainpower in nur einem einzigen Menschen zur lebendigen Wurst vereint worden, dass mir beinahe die Worte fehlen:

Bei Jungwählern liegt die AfD mit 21 Prozent vor SPD und Linken. Die Wahlsiegerin CDU kommt in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen auf 14 Prozent.

Quelle: https://www.zeit.de/2026-03/wahl-rheinland-pfalz-jungwaehler-maenner-frauen

Der CSU-Chef erteilte einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes indes eine Absage. Das "wäre ein Schlag ins Gesicht für die Leistungsträger im Mittelstand", sagte der Ministerpräsident. Er will Steuersenkungen über Einsparungen im Haushalt finanzieren – etwa durch Kürzungen in der Jugend- und Eingliederungshilfe, bei Bürgergeldkosten für ⁠EU-Ausländer, der E-Auto-Förderung sowie der Förderung von grünem Stahl.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutsch...klingbeil-cdu-friedrich-merz-reform-pfingsten
 
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