Tagespolitik allgemein

Ich hoffe sehr, dass die klassische Briefpost noch lange nicht verschwindet. Ich schreibe bis heute gerne Briefe und Postkarten und freue mich jedes Mal, wenn ich selbst welche im Briefkasten finde. Eine handgeschriebene Nachricht hat für mich eine Wärme und Persönlichkeit, die eine E Mail oder eine WhatsApp einfach nicht erreicht.

Es gibt Dinge, die auf Papier einfach besser funktionieren. Eine Geburtstagskarte, ein Brief aus dem Urlaub oder ein paar persönliche Zeilen zur richtigen Zeit hebt man oft jahrelang auf. Man nimmt sie irgendwann wieder in die Hand und erinnert sich sofort an den Moment, in dem sie angekommen sind. Digitale Nachrichten rauschen dagegen meist durch den Alltag. Sie werden gelesen, beantwortet und verschwinden anschließend zwischen Hunderten anderer Nachrichten.

Ein weiterer Punkt wird aus meiner Sicht häufig unterschätzt. Historiker können anhand von Briefen Entscheidungsprozesse oft viel genauer nachvollziehen als anhand digitaler Kommunikation. In Briefwechseln lässt sich verfolgen, wie Gedanken entstanden sind, wie Positionen sich verändert haben oder welche Zweifel Menschen vor wichtigen Entscheidungen hatten. Ein großer Teil unseres Wissens über bedeutende Persönlichkeiten stammt aus ihrer Korrespondenz. Ich frage mich manchmal, wie Historiker in zweihundert Jahren unsere Zeit erforschen sollen, wenn ein erheblicher Teil der Kommunikation nur noch in Messengern stattfindet, auf alten Handys gespeichert ist oder längst gelöscht wurde.

Hinzu kommt, dass ein Brief immer auch ein Gegenstand ist. Das Papier, die Handschrift, vielleicht ein kleiner Kaffeefleck oder ein hastig durchgestrichener Satz erzählen oft genauso viel wie der eigentliche Text.
 
Ich hoffe sehr, dass die klassische Briefpost noch lange nicht verschwindet. Ich schreibe bis heute gerne Briefe und Postkarten und freue mich jedes Mal, wenn ich selbst welche im Briefkasten finde. Eine handgeschriebene Nachricht hat für mich eine Wärme und Persönlichkeit, die eine E Mail oder eine WhatsApp einfach nicht erreicht.

Ich bin da echt zwiegespallten.
Grundsätzliche stimme ich durchaus zu, das ein klassischer Papierbrief wärmer und persönlicher ist.
Habe aber sehr sehr lange weder welche verschickt noch erhalten.
Und ich habe es, wenn ich ehrlich darüber nachdenke, nie wirklich vermisst.
Ist wohl, letztendlich, wie so vieles auch Mode- und gewohnheitsabhängig.

Es gibt Dinge, die auf Papier einfach besser funktionieren.

Was Bücher und Zeitungen angeht, stimme ich zu.

Eine Geburtstagskarte, ein Brief aus dem Urlaub oder ein paar persönliche Zeilen zur richtigen Zeit hebt man oft jahrelang auf. Man nimmt sie irgendwann wieder in die Hand und erinnert sich sofort an den Moment, in dem sie angekommen sind. Digitale Nachrichten rauschen dagegen meist durch den Alltag. Sie werden gelesen, beantwortet und verschwinden anschließend zwischen Hunderten anderer Nachrichten.

Das ist bei Fotos doch größtenteils heute schön nicht viel anders.
Möglich das du hier eine löbliche Ausnahme bist



Wirklich fehlen würde mir persönlich die Post eher nicht.

Und wenn wir ernsthaft über Umwelt- und Ressourcenschutz reden, ist hier auf jeden Fall ein Punk, wo man ansetzen könnte.

Ein Gegenargument ist sicher der erstmal zu erwartende kurzfristige Verlust von Arbeitsplätzen
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirklich fehlen würde mir persönlich die Post eher nicht.

Und wenn wir ernsthaft über Umwelt- und Ressourcenschutz reden, ist hier auf jeden Fall ein Punk, wo man ansetzen könnte.
Wenn wir ernsthaft über Umwelt- und Ressourcenschutz reden wollen, dann ist Briefpost echt das allerletzte an das wir denken sollten. Energie, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft. Setzen wir doch mal da an.
 
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