Filmreihen Ranking

Spider-Man: Homecoming - 55
°°Spider-Man: Far From Home - 50
**Spider-Man: No Way Home - 100
Spider-Man: Brand New Day - 50

...wird endlich zu Ende gespielt.

Für mich die interessantesten Beobachtungen:
- Zumindest, wenn es um MCU-Filme geht, haben @Sam Rockwell und ich (zumindest gefühlt) häufig einen eher entgegengesetzten Geschmack.
- Spannend ist, dass der neueste Teil so gar nicht angerührt worden ist - das passt zu meinem Ausdruck, das der als Film einfach "safe" gespielt worden ist.
- Tage, an denen @Ansiv Reeblac nicht postet, ärgern mich :D

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Weiter geht es mit dem angekündigten Ameisenkerl:

Ant-Man - 50
Ant-Man and the Wasp - 50
Ant-Man and the Wasp: Quantumania - 50
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich die interessantesten Beobachtungen:
- Zumindest, wenn es um MCU-Filme geht, haben @Sam Rockwell und ich (zumindest gefühlt) häufig einen eher entgegengesetzten Geschmack.

Für mich ist Homecoming der gelungenste der vier Filme, weil er am besten versteht, was Spider-Man von den Avengers unterscheidet. Peter wartet auf den Anruf von Tony Stark und zieht bis dahin durch Queens, immer auf der Suche nach einem Einsatz, mit dem er sich beweisen kann. Einer alten Dame erklärt er den Weg und bekommt dafür einen Churro. Das ist eine kleine Pointe, aber darin steckt schon einiges von dem, was ich an dem Film mag. Peter träumt von der großen Bühne, während er längst einen Platz hat, an dem er gebraucht wird. Wenn er am Ende die Einladung zu den Avengers ausschlägt, schließt sich sein Figurenbogen ganz unaufgeregt.

Auch Toomes passt gut in diese Welt. Er hat Leute und Gerät für die Aufräumarbeiten nach der Schlacht von New York organisiert, dann wird ihm der Auftrag entzogen. Für Peter ist Stark ein Vorbild, für Toomes steht er für die Leute, die über seinen Kopf hinweg entscheiden. Das macht seinen Groll verständlich und lässt genug Raum für den Widerspruch, dass er mit seinen Waffengeschäften ausgerechnet im Namen seiner Familie andere Menschen gefährdet.

Meine Lieblingsszene ist die Autofahrt zum Schulball. Peter weiß, wer Toomes ist, Toomes kommt Peter erst unterwegs auf die Schliche, und Liz glaubt, ihr Vater stelle die üblichen peinlichen Fragen. Genau aus diesen unterschiedlichen Wissensständen entsteht der Suspense.

Auch die Action erzählt etwas über Peter. Auf der Fähre bringt er mit seinem Alleingang Menschen in Gefahr, und Stark muss eingreifen. Später ruft Peter unter den Trümmern erst einmal um Hilfe. Holland klingt da wirklich wie ein verängstigter Fünfzehnjähriger. Gerade deshalb hat es Gewicht, wenn er sich schließlich selbst befreit.

Bei No Way Home, für mich dem schwächsten der vier Filme, gerät Hollands Peter dagegen immer wieder aus dem Blick. Wenn Garfields Spider-Man MJ auffängt, berührt mich das vor allem wegen Gwen. Als intertextuelle Pointe funktioniert die Rettung wunderbar, emotional gehört sie für mich aber vor allem Garfields Figur. Dazu sind mir die Actionsequenzen zu lang. An der Freiheitsstatue will ich irgendwann vor allem wissen, ob Peter den Grünen Kobold aus Rache tötet, während das Gefecht noch eine ganze Weile weitergeht.

Viel näher bin ich Peter später im Café, als er sich entscheidet, MJ nichts von ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu erzählen. Für mich ist das der beste Moment des Films.
 
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