Bastion

Bastion – Center – Friedhof – weiter weg: Marrev (NPC) – in der Gruft: Markus, Ahna (NPC) und Brianna

Brianna hatte inzwischen ja schon Probleme, Techniken vernünftig auszuführen, die sie aus dem Effeff konnte – wie die Heilung. Wie viel schwerer war es da, etwas Neues zu lernen, eine Technik, welche die Echani bisher immer nur intuitiv benutzt hatte, wenn man das so nennen wollte. Sie angefallen, das traf es vielleicht eher. Doch genau deshalb war es so wichtig, die Bruchpunkttechnik zu üben. Die Lage war zu ernst, um sich von plötzlich eintretenden ‚komischen Gefühlen‘ verunsichern zu lassen – zumindest nahm Brianna nun an, dass Ahna recht hatte und es sich um keine Vorahnung handelte, dass die Silberhaarige besser nicht an der Laborerkundung teilnehmen sollte. Zudem gab es selten Gelegenheit für Privatunterricht bei einer Rätin. Nur leider war es schwierig, aufgrund der Anspannung und der Umstände, die erforderliche Konzentration aufzubringen. Brianna fühlte sich in dieser Hinsicht plötzlich wieder wie die Padawan, die sie einst war, und wie in der Zeit davor. Seitdem hatte sie aber dazugelernt und kannte Mittel, sich zu behelfen. Die Meditation in Bewegung war ein solcher Kniff; Bewegung war für die sportliche Echani ein viel natürlicherer Zustand als stillzusitzen, was in ihr eine gewisse Unruhe auslöste, den Drang, sich zu rühren. Mit dieser Jedi-Technik konnte Brianna den Effekt zu vermeiden, und so gelang es ihr schließlich, die Übung zu Ahnas Zufriedenheit abzuschließen. Die Echani-Jedi konnte sich nicht daran erinnern, die Pau'anerin schon einmal lächeln gesehen zu haben, daher bedeutete das eine ganze Menge. Brianna erwiderte die Geste mit einer kleinen Verbeugung und fügte hinzu:

„Ich danke Euch, Rätin, und freue mich auf die Fortsetzung.“

Das war nicht nur eine Redensart. Da wartete eine offenbar recht seltene Fertigkeit darauf, weiterentwickelt zu werden. Ahna würde sich weiterhin Zeit für sie nehmen. Briannas Zweifel waren zurückgedrängt und sie fühlte sich nun optimistischer, dass sie schon bald den Schlüssel zur Lösung der Viruskrise in Händen halten würden. Was ebenfalls beruhigend wirkte war die Erkenntnis, dass sich die Rätin außerdem um ihr Lichtschwert gekümmert hatte. Der Jedi-Ritterin war davor gar nicht klar geworden, wie viel ihr an der Waffe lag – bis sie plötzlich auf Mission auf Bastion war und sie nicht mehr an ihrem Gürtel wusste. Jedes einzelne Teil davon war ein Geschenk ihrer Meisterin Kestrel gewesen, meistens als Anerkennung für eine besondere Leistung im Training oder im Einsatz. Gewissermaßen symbolisierte sie ihre Entwicklung zur Ritterin, die so lange gedauert hatte, dass Brianna gar nicht mehr geglaubt hatte, dass es je passieren würde. Jetzt die Jedi-Waffe die Erinnung daran, wie weit der von ihr zurückgelegte Weg gewesen und wie wenig selbstverständlich es war, dass sie nun hier, im Zentrum des Machtbereichs des Imperiums, in einer Undercover-Mission für die Schatten unterwegs war. Eine, die kein plötzlich an ihrem Gürtel baumelndes verräterisches Jedi-Lichtschwert duldete, leider.

„Da habt Ihr natürlich recht, es gilt nun jedes Risiko zu vermeiden. Ich bin allerdings froh, dass in guten Händen ist,“

Erwiderte Brianna. Zum Abschied gab Ahna ihr die Anweisung mit auf dem Weg, Eowyns Befreiung so knapp wie möglich vor dem Zeitpunkt, an dem sie zuschlagen würden, durchzuführen. Die Echani nickte und verabschiedete sich.

Auf dem Rückweg zum Tempel lernte Brianna alle Informationen auf Ahnas Flimsi auswendig und sobald sie sicher war, verbrannte sie ihn an einer verborgenen Stelle in ihrer Sith-Lichtschwertklinge. Keine Spuren zurücklassen, keine kompromittierenden Flimsis am Körper, ganz so wie es die Schatten gerne taten. Niemand behelligte sie, zum Glück, doch Vorsicht war die Mutter der Virusphiole, oder so ähnlich.

Ian öffnete die Türe sofort und ohne ihre Echani-Begabung hätte Brianna wohl zusammengezuckt. Dadurch, dass sie die Bewegung bereits im Ansatz erkannte, blieb ihr genug Zeit, sich mental darauf vorzubereiten. Eine Umarmung, ein vorgetäuschter Kuss – sollten die Leute doch glauben, dass sie sich in Janus' Abwesenheit gleich dem nächsten Sith an den Hals warf. Briannas Gesicht war ernst und hart und der Blick bedeutungsschwer, er passte so gar nicht zu einem Kuss, aber eine etwaige Beobachterin würde es so oder so nicht sehen können. Kaum hatte er sie in sein Quartier hineingezogen und losgelassen, stellte sie den Wohlfühlabstand zwischen den beiden wieder her; Brianna war weit davon entfernt, sich in Intimdistanz zu Ian wohlzufühlen.


„Wir haben grünes Licht. Mama und ich sind so verblieben, dass wir unsere gemeinsame Freundin erst kurz vor dem Schichtwechsel abholen. Die Party steigt dann, sobald der neue Kellner Zeit gehabt hat, sich an seinem Arbeitsplatz zurechtzufinden,“

Berichtete Brianna von ihrem Treffen in verklausulierten Worten. Selbst mit Schallunterdrückung wollte sie jetzt, kurz vor dem Losschlagen, keinerlei Risiko mehr eingehen. In ähnlichem Stil teilte sie alle Einzelheiten von Ahnas Plan mit ihm. Viel Zeit für Vorbereitungen hatten sie nicht mehr, aber das bedeutete auch, nicht mehr viel Zeit, um noch entdeckt zu werden.

Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna
 
.:Bastion .:. Treffpunkt N .:. Ahna, Elise, Riuen, JK, Gaya und Pico:.



Die Zeit war gekommen und die Gruppe an Jedi war bereit ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Gruppe an sich war eine interessante Mischung, welche aus den verschiedensten Charakteren und Spezies bestand. Während die letzten Worte ausgetauscht wurden und Gaya den Plan in ihrem Kopf noch einmal durchging, musterte sie ihre Team-Kameraden. Sie freute sich nicht der einzige Padawan zu sein, wusste aber eigentlich nicht sehr viel über ihren Mitschüler – vielleicht würde sich das noch ändern. Aber die Aufmerksamkeit der Togruta war in dieser Situation woanders von Nöten. Sie musste ihre Sinne schärfen und ihre Fähigkeiten sowie ihren Geist auf das Hier und Jetzt lenken – Ablenkungen würden keinen Erfolg herbeirufen. Es war ohnehin ein dünnes Eis ob diese Mission von Erfolg gekrönt sei würde und dies im Gewissen zu haben würde die Vorsicht, mit denen das Team vorgehen musste, in den Vordergrund rücken.

JK und die Rätin tauschten auch noch ein paar Worte aus, bevor Ahna in die Schatten zog und das Team dem Plan überließ. Daraufhin schwenkte der Kel’Dor die Gruppe in eine kurze Lagebesprechung. Pico ließ ein paar Karten und Pläne zusammen aufflimmern und JK klärte die Gruppe über einen eventuellen Zugang über die Frischwasserversorgung auf. Er markierte noch einen Punkt auf der Karte und vergewisserte sich dass niemand mit mehr Fragen aufbrach als man vor dem Treffen hatte.
Bei der Verabschiedung machte JK noch einmal klar dass die Macht ein Begleiter sein würde, Gaya selbst nickte den beiden anderen Team-Kameraden versichernd zu ehe sie sich an ihren Mentor wandte welcher nun ihr zunickte.

„Bereit“

Sagte sie selbstsicher und voller Ruhe – dann brachen die Teams auf.

Gaya und JK machten sich auf den Weg und durchkreuzten dabei die Stadt, welche sich in den Mantel der Dunkelheit hüllte und den beiden Jedi die perfekte Möglichkeit bot sich unbemerkt an den Häusern und Wänden vorbeizubewegen. Die beiden Jedi waren ruhig und tauschten kein Wort miteinander aus. Zu gefährlich wäre es hier entdeckt oder aufgedeckt zu werden.
Das Duo erreichte ohne Vorkommnisse oder Komplikationen die Straße – und die Sackgasse – bei welcher sich der Wasserbassin und der vermutete Zugang zur Kanalisation befanden. Von Elise und Riuen war noch keine Spur, aber das war kein Problem, so konnte Gaya sich nach Absprache mit JK bereits umsehen und ihre Fühler ausstrecken, um den Zugang zur Kanalisation zu finden.

„Dann beginne ich“

Mit einem Nicken versicherte sie sich noch einmal beim Kel’Dor und dann tastete sie sich langsam vor. Sie ging den Wasserbassin langsam und vorsichtig entlang und versuchte Hohlräume zu erfassen. Es war gar nicht so einfach durch die Flüssigkeit, die zwischen ihr und dem Eingang lag – aber sie versuchte es weiter.
Plötzlich vernahm sie die Stimme des anderen Padawans, schloss kurz ihre Augen und ging noch einen Schritt weiter nur um dann stehen zu bleiben und ihre Augen zu schließen. Sie kniete sich hin und tastete sich nach unten, der Bassin hatte tatsächlich einen Eingang. Er war zwar in der Mitte des Bassins, aber das war wohl das kleinste Problem der Gruppe.
Während Elise und Riuen bereits bei JK standen, stand Gaya auf und wendete sich in die Richtung der drei anderen Jedi.

„ich habe den Zugang gefunden. Er befindet sich ziemlich mittig dieser Anlage.“

In ihrer Stimme war die übliche eher monotone Stimmlage hörbar.
Gaya wartete, dass sich die Gruppe in Bewegung setzte und bildete das vordere Glied um den Weg tatsächlich zu finden. Nach kurzer Zeit befanden sich die vier Jedi in der Kanalisation und bildeten wieder einen Besprechungskreis.

Riuen begann das Wissen des Teams rot zu offenbaren, und auch die Optionen und Hoffnungen preiszugeben, die diese Mission erleichtern würden, auch wenn sicherlich nicht alles möglich sein wird. Er hob einen Chip in die Höhe, welcher wohl noch mehr Pläne in sich trug. Nun war es abzuwarten was diese Pläne in Verbindung der Pläne, die die Gruppe schon besaß, preisgeben würden.



.:Bastion .:. Treffpunkt unterhalb des Wasserbassins in der Kanalisation .:. Elise, Riuen, JK, Gaya und Pico:.
 
Bastion - Center - Ahnas Unterkunft - Ahna, Marrev, Oyim (NPCs)

"Dann ist der Plan für nach heute Abend also beschlossene Sache." Ahna blickte ernst in der kleinen Runde umher, in der Jemiss gelassen nickte und Gonay sich zögernd anschloss. Der Rätin wäre es lieb gewesen, auch Finn wäre anwesend, denn der Wächter hatte durchaus interessante Blickwinkel auf die Galaxis, doch drei Personen waren schon genug Risiko, und sie hatte Jemiss und vor allem Gonay hier gebraucht. Außerdem lag die Entscheidung letzten Endes ohnehin bei ihr - und auch, wenn sie sich diese nicht leicht gemacht hatte, es war eigentlich klar gewesen, auf was es hinauslaufen musste. Sie war nicht in der Lage, mit dem Rat Rücksprache zu halten, worüber Ahna auch ein kleines bisschen froh war, denn sie war sich sicher, dass es zu hitzigen Diskussionen und heftigen Auseinandersetzungen geführt hätte, nur, um am Ende doch zum gleichen Entschluss zu kommen - und den Schatten diese undankbare Aufgabe zu überlassen, weil diese es ja forcierten. Und ja, es wäre besser gewesen, sie hätten diesen Einsatz besser planen können, sie wären mehr Leute, aber nun musste sie mit dem arbeiten, was sie hatte. El'mireth würde wohl ausfallen und vermutlich den Part der Virusübergabe nach Coruscant übernehmen, aber immerhin Kae würde zu ihnen stoßen. Und Dice... nun, sie würde und konnte ihn nicht dazu überreden, aber sollte er mit von der Partie sein, wäre er sicher ein wertvoller Bonus.

Nun gut.

Das alles würden sie erst besprechen können, wenn sie heil im Weltraum waren und nicht das komplette imperiale Militär hinter ihnen her war. Und sie alle überlebt hatten.
Ahnas Kom piepte, und sie lächelte grimmig beim Blick darauf. Es waren nur Zahlen, ein verschlüsselter Code für Koordinaten, doch diese Zahlen waren der letzte Schlüssel zur Mission heute Abend, die sie ansonsten hätten verschieben müssen. Und welche Auswirkungen das gehabt hätte wusste nur die Macht... Das Team hatte also einen Übergang von der Kanalisation in die Katakomben gefunden. Alles verlief bisher nach Plan, und so konnte Ahna gleich die nächste Nachricht verschicken.

***Hochverschlüsselte Komnachricht an Brianna Kae***
76.03.04.21-50.12.11.38


Wenn alles glattlief, würde Kae die Koordinaten nicht brauchen, denn sie hatten einen Treffpunkt in den Katakomben selbst vereinbart, aber es war dennoch wichtig, dass sowohl sie als auch Dice vom zweiten Fluchtweg Kenntnis hatten. Außerdem war ebenso vereinbart gewesen, dass die Mitteilung dieser Koordinaten der Startschuss für die Mission sein würde, das Go - ab sofort gab es kein Zurück mehr. Dice würde wie geplant El'mireth herausholen und am ausgemachten Treffpunkt übergeben, um dann mit Kae zur Hauptaufgabe überzugehen.

Der Abend der Abende war endlich gekommen.

Sie hatten noch ein wenig Zeit, und so nutzte Ahna diese, um etwas zu essen und zu trinken und sich etwas aufzuwärmen, bevor sie dann ein letztes Mal mit den beiden vor ihr alles noch einmal durchging und schließlich das Gespräch schloss.


"Oyim, ich danke für deine Einblicke. Halte uns den Rücken so gut frei, wie du kannst und das Schiff startbereit. Marrev, wir sollten dann."

Alle nahmen ihre sorgfältig gepackten Sachen und Ahna blickte sich noch einmal in ihrer Einraumwohnung um, um sicherzugehen, nichts auffälliges zurückgelassen zu haben. Sie hatte zwar schon zwei Mal kontrolliert, aber ein drittes Mal schadete nicht an einem Ort wie diesem. Dann verließen sie das Gebäude und trennten sich - Gonay machte sich auf den Weg zum Raumhafen, Jemiss und sie selbst auf den Weg in die Kanalisation, wo sie auf den Rest des Teams treffen würden, die auf unterschiedlichen Wegen ankommen sollten, immerhin war diese in den letzten zwei Tagen glücklicherweise recht gründlich untersucht worden.

Hatte selbst Ahna bisher eine leichte Nervosität verspürt, so erfasste sie nun, als alle anwesend waren, doch urplötzlich eine innere Ruhe. Sie waren gut vorbereitet. Sie wussten, was sie taten. Es konnte immer einiges schief gehen, doch sie hatten eine gute Chance, dass alles wie geplant ablaufen würde, und mehr als das wollte sie gar nicht - es war mehr, als so mancher im Rat vor ihrer Abreise befürchtet hatte.
Langsam blickte sie sich um. Zum ersten Mal seit Beginn der Mission waren beinahe alle Mitglieder des Außenteams versammelt, nur Gonay fehlte offensichtlich. Ahna sah in jedes Gesicht, das ihr entgegenblickte und kontrollierte nebenbei sowohl die Abschirmung und Verschleierung sowie die Kleidung jedes Teammitgliedes. Sie hatten sich in schwarze Roben und dunkle Kleidung geworfen, wie sie die niederen Sith-Ränge häufig trugen und hofften, dadurch weniger aufzufallen.
Sie hatte beschlossen, die Informationen über die weiterfolgende Mission noch zurückzuhalten, denn es würde nur Unruhe hineinbringen - und bei so manchem Teammitglied war sie sich nicht sicher, ob es die Sache so einfach und ohne Diskussion akzeptieren würde. Ohnehin würde es nur eine Rolle spielen, wenn das hier alles funktionierte.

Sie öffnete eine kleine holografische Karte über ihrer Hand und wies auf den grün markierten Punkt.


"Hier sind wir", erklärte Ahna ohne Umschweife und ohne Einführung. Sie führte ihren Fingernagel den Weg aus der dunkelblau markierten Fläche bis hin zu den rötlich schimmernden Gängen. "Hier ist unser Übergang. Vrockt und Jando werden uns den Weg frei machen und alle möglichen Fallen entschärfen. Vrockt und ich bleiben hier auf Abruf und um den Rückzug zu sichern. Olesia, Iras und Juroden, ihr geht weiter zum gelben Punkt." Die Pau'anerin drückte einen Knopf und in der Karte erschien ein gelb markierter Weg über mehrere Ebenen, der ungefähr auf halbem Weg zum angeblichen Ausgang zur Pyramide der Extinktoren endete. "Ihr übernehmt dort die Zielperson. Ich habe hier Keshs Rucksack mit Kleidung für sie und Erste-Hilfe-Material, außerdem noch einen Rucksack für das Innenteam.
Manaati und Jando, ihr nehmt den grünen Weg."
Der nächste Knopf, die nächste Linie, diesmal auf halbem Weg zum Labor. "Ihr wartet auf das Zielobjekt.

Es herrscht Funkstille außer für den absoluten Notfall. Ihr seid befugt, selber Entscheidungen zu treffen. Die Codeworte und Klickzeichen über Kom im Notfall kennt ihr.
Achtet in den Katakomben auf Fallen und andere Personen. Achtet aufeinander; ihr wisst, was die Katakomben auslösen können, ich spüre es selbst bis hier her schon ein wenig. Kommuniziert so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Wenn es nicht anders geht, macht so wenig Lärm wie möglich und zieht die Leute aus dem Verkehr. Keine Risiken heute Abend, keine moralischen Bedenken. Wir sind hier, um Millionen das Leben zu retten, vergesst das nie."

Aufmerksam sah Ahna sich erneut in dem kleinen Kreis um, versuchte zu erkennen, ob alle bereit waren. Jetzt durfte niemand mehr zögern oder unsicher sein, jetzt galt es. Doch das Team hatte sich in den letzten Wochen immerhin etwas zusammengeschweißt und sie hoffte, dass es genügen würde.

"Dann los. Und möge die Macht mit uns und allen in der ganzen Galaxis sein."

Bastion - Center - geheimer Treffpunkt in der Kanalisation kurz vor dem Übergang - Ahna, Marrev (NPCs), Markus, Riuen, Elise, JK, Gaya, Pico?

Liste der Tarnnamen für alle verpeilten Geister wie mich ;)
 
.:: Bastion | Center | Friedhof | Mark (aka. Juro) mit Ahna, Brianna, weiter weg Marrev (NPC) ::.


Sie waren sich einig. Der Coup würde starten. Brianna verabschiedete sich mit den altbekannten und bedeutsamen Worten: "Möge die Macht mit uns allen sein." Danach trat sie näher an ihn heran, gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Der Jedi-Wächter beugte sich etwas vor, um ihr dies besser zu ermöglichen. Sie mochte groß sein im Vergleich zu einer Menschenfrau, aber doch nicht so groß wie er. „Wir sehen uns, mein Großer.“ Der vertraute Abschied brachte den äußerlich doch sehr veränderten Mann zu einem Schmunzeln.

"Das werden wir."

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Markus hatte noch einiges zu erledigen, bevor es am Abend losgehen konnte. Seine Scheinidentität war schließlich Barkeeper und wenn er einfach so eine Schicht sausen ließ, würden Fragen aufkommen und vielleicht würde man nach ihm sehen wollen, ihn gar suchen lassen. Dem wollte und musste er vorbeugen. Der Ausweg dafür sollte eine vorgetäuschte Krankheit sein. Am Besten gleich irgendetwas Ansteckendes, damit man ihn nicht allzu schnell besuchen kommen wollte. Das würde Ermittlungen verzögern, ihnen einen gewissen Vorsprung verschaffen.

Dies war auch der Grund, dass er zeitlich versetzt zu den anderen auf die Gruppe stieß.
Er hatte einen anderen Eingang zur Kanalisation genommen. Auch er war in den letzten Tagen auf Erkundungstour gegangen. Sie alle hatten ihre Aufgaben und jeder arbeitete daran, so gut es eben gegangen war. Am vereinbarten Treffpunkt sah man sich nach längerer Zeit in der großen Runde wieder. Den ein oder anderen hatte Markus tatsächlich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Ahna verlor keine Zeit und erklärte die Vorgehensweise anhand eines kleinen holografischen Plans. Sie nutzte die Decknamen, was ihnen als Vorbild dienen sollte. Jetzt durften sie sich keine Fehler mehr leisten, denn vieles hing vom Gelingen dieser Mission ab.
"Hier ist unser Übergang. Vrockt und Jando werden uns den Weg frei machen und alle möglichen Fallen entschärfen." Marrev und JK. Markus sah von einem zum anderen, nickte, folgte Ahnas Ausführungen dann weiter. "Vrockt und ich bleiben hier auf Abruf und um den Rückzug zu sichern." Eine Vorhut, eine Rückhand. Strategisch passend, wie der Wächter fand. Danach ging es um die Gruppe, die vorstieß. "Olesia, Iras und Juroden, ihr geht weiter zum gelben Punkt." Elise, Riuen und Markus selbst mussten sich in die Höhle des Löwen wagen, um Eowyn da rauszuholen. Es war ein gefährliches Unterfangen, aber unerlässlich. Sie würden niemanden zurück lassen, dessen war Mark sich ganz sicher. Gaya und JK wiederum mussten dann in Richtung Labor vorstoßen.
Weitere Anweisungen waren Funkstille, außer bei Notfällen und die Befugnis eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, wenn diese notwendig waren. Für den Jedi-Wächter war dies alles nichts Neues. Bei Elise und JK war er sich sicher, für sie würde es auch keine Hürde darstellen. Bei Riuen war er sich nicht sicher. Er konnte den Chiss, der immer noch Schüler war und noch dazu ein sehr aufmüpfiger, nicht genau einschätzen. Auch Gaya war ihm nicht ganz so bekannt. Trotzdem mussten sie sich alle aufeinander verlassen können. Katastrophen waren leider nie ausgeschlossen, wenn er so an vergangene Missionen dachte. Automatisch ballte er die kybernetische Hand zur Faust, lockerte sie und bewegte die Finger, nur um zu testen, ob alles so funktionierte, wie es auch sollte. Durch die künstliche Haut darüber wusste kaum jemand, dass er seinen Arm und einen halben Lungenflügel verloren hatte, als es auf Thearterra zu Problemen gekommen war. Er hatte lange Zeit mit sich zu kämpfen gehabt, hatte die Technik nicht als neuen Teil von sich annehmen wollen. Mittlerweile war einige Zeit vergangen. Er hatte es mit Hilfe der Macht zu akzeptieren und damit umzugehen gelernt. An diesem Tag würde alles glatt laufen! Es musste einfach. Sie mussten alle ihr Bestes geben. Markus nickte.

"Dann auf! Möge die Macht mit uns sein!"

Sie begannen, wie Ahna es eben vorgestellt hatte.


.:: Bastion | Center | geheimer Treffpunkt in der Kanalisation | Mark (aka. Juro) mit Ahna, Elise, Riuen, JK, Gaya und Marrev (NPC) ::.
 
.:Bastion .:. geheimer Treffpunkt in der Kanalisation kurz vor dem Übergang .:. - Ahna, Marrev (NPCs), Markus, Riuen, Elise, JK, Gaya, Pico:.

Alles fügte sich nun zusammen. Wochen und Monate der Vorbereitung würden nun ihren Wert unter Beweis stellen müssen. Ein letztes Briefing und es wurde gesagt was gesagt werden musste, die nächsten Stunden würden ihren eigenen Gedanken gehören. Die Funkstille war ebenso eine Notwendigkeit, ebenso der Aufruf die Moral hinter dem Ziel anzustellen. JK schüttelte es bei dem Gedanken, es war nur allzu leicht sich von den Emotionen verführen zu lassen. Sie mussten einen kühlen Kopf und eisernen Willen zeigen wenn sie hier bestehen wollten. Der Kel'Dor und Rattataki würden die Vorhut bilden da beide sich auf Technik verstanden und so eine weise Wahl waren sollten sie auf Fallen oder Überwachungssysteme treffen. Sollte es außerdem zutreffen was man über die Spezies der Rattataki sagte würden unaufmerksame Streuner schnell und leise den Weg in die Ewigkeit finden.
Die Worte Meister Finns würden als Echo in ihnen widerhallen. Möge die Macht mit uns sein! Er blickte in die Runde und zwinkerte seiner Padawan aufmunternt zu, dann sah er zu Marrev die beiden nickten sich zu und bahnten sich den Weg durch die kaum erhellten Korridore. Die Wände waren feucht von den sich kreuzenden Wasserströmen und aufspritzender Gischt, das stete Rauschen würde ihre behutsamen Schritte verschlucken, jedoch auch die der Überraschungen welche hinter jeder Säule lauern konnten. Sie waren nur ein paar Minuten unterwegs als sich der Geräuschkulisse änderte, lauter wurde. Vor ihnen befand sich eine größere Halle in der Ströme zusammenflossen und sich in einem tosenden Wasserfall vereinten der mehrere duzend Meter tief in die Finsternis stürzte. Marrev hob die Hand, ein Zeichen zu halten und beide hockten sich ab um sich voll auf ihre Sinne konzentrieren zu können. Wie viel leichter wäre es gewesen die Macht zu benutzen, ein Zeichen dass diese mysteriöse Kraft für ihn zu selbstverständlich geworden war denn jetzt hörte er sie auch. Stimmen, gedämpft durch das rauschende Wasser. Der Rattataki zeigte auf sein Ohr und dann in eine Richtung, er nickte. Der Ritter spähte in die Halle hinein. Grob drei Stockwerke hoch würde er den Raum einschätzen, gestützt durch mannsdicke Säulen und das einzige bisschen Deckung was ihnen geboten wurde. Beide untersuchten den Torbogen ohne etwas verdächtiges entdecken zu können. Pico vibrierte sanft auf seiner Brust, er hob seinen Arm um das Display auf seinem Arm zu begutachten. *Elektromagnetische Schwingungen entdeckt*, eine Reihe von möglichen Ursachen flogen über den gedimmten Bildschirm. *Hohe Wahrscheinlichkeit auf Kameras*. Er rückte näher an Marrev ran und drehte sein Arm so dass er die Nachricht auch lesen konnte. Dessen Miene verfinsterte sich und er wies auf eine der Säulen unweit des Ganges in dem die beiden Jedi kauerten. Es waren standard Geräte, vermutlich zur Kontrolle der Ströme sollte bei Starkregen der Wasserspiegel steigen aber sie waren im Weg. Sachte klopfte JK auf Pico und wies auf die Kameras. Es wäre keine große Herausforderung diese mit der Macht unschädlich zu machen, nur war dies hier nicht möglich. Genau so wenig konnten sie diese mechanisch beschädigen, beides würde unvermeidlich zu Kontrollen führen welche sie dringend ausschließen wollen. Der kleine Astromech vibrierte zwei mal, er hatte verstanden was zu tun war. Seine kleinen Servomotoren ließen ihn lautlos die Höhe im toten Winkel erklimmen und sachte setzte er sich auf der ersten ab. Er wartete ein paar Bewegungszyklen der Kamera in der das Geschehen vor ihm aufnahm. Danach koppelte er sich über den Konnektor an und Datenströme tauchten auf seinem Armdisplay auf, der Droide begann damit den Kamerafeed mit dem von ihm gesehenen Daten zu speisen.
98...99...100%
Der Droide der ihm ein getreuer Begleiter geworden war dockte ab und wiederholte die Prozedur auf der zweiten welche in einem weiten Winkel in den Raum sah...fertig. Wenige Augenblicke später dockte Pico wieder an seinem Brustgurt an und vibrierte selbstgefällig. JK hob seine Hand und formte ein OK Zeichen, nun zum nächsten Hindernis. Beide Jedi bewegten sich schnell und vorsichtig im Schatten der Säulen auf die Stimmen zu.

"Ich sage dir doch wir vergeuden hier unten unsere Zeit hier unten ist nichts! Von wegen Wert beweisen, Perisav hat dich getäuscht und lacht vermutlich in den Quartieren über deine Naivität!" sprach eine kratzige Frauenstimme.

"Schweig!", sprach die zweite, deutlich tiefere, Stimme. "Er hat hat mir versichert er habe die höheren Klassen darüber reden hören wie abtrünnige Akolyten sich hier unten verstecken und versuchen von Bastion zu entkommen versuchen würden wenn sie mit dem Druck nicht mehr klar kamen. Er schwor bei seiner Ehre man würde im Ansehen aufsteigen wenn man sie zur Bestrafung zurück brachte oder zumindest Beweise für ihr Ableben." beide kicherten boshaft.
"Du schuldest mir eine Wochenration wenn wir mit leeren Händen zurückkehren müssen!"
sprach die Frau welche anscheindend nicht überzeugt von dieser Aussage war.


Sithspucke dachte der Ritter bei sich, der Wunsch es würde einfach werden würde wohl ein Wunsch bleiben. Sie waren nun beide nah genug an den beiden Stimmen um ihre Züge auszumachen. Eine Zabrak und eine zweite männliche Person, die Spezies konnte JK nicht erkennen da er mit dem Rücken zu ihnen stand, beugten sich in ein Datapad. Sie konnten die beiden weder umgehen noch riskieren sie hier weiter umherwandern zu lassen leise seufzte er in sich hinein und kälte kroch in seine Glieder. Die beiden sahen sich an und in ihren Augen sahen sie die Unvermeidlichkeit dessen was geschehen musste. Wortlos wiesen sie sich ihre Ziele zu und näherten sich, Schritt für Schritt. Schritt für Schritt, die Zeit floss zäh wie die Sümpfe auf Dagobah. Nur noch einen Lidschlag entfernt trennte sie. Überraschung und Entsetzen im Blick der Zabrak bevor der Schatten des Rattataki über sie fiel. JK hatte keine Zeit und musste nun selbst handeln. Zwei schnelle Schritte, seine Hand legte sich über den Mund, der Emitter des Lichtschwerts auf Herzhöhe an den Rücken gedrückt. Ein kurzes Fauchen und es war vorbei. Die gräuliche Klinge fuhr mühelos durch Klamotten, Fleisch und Knochen und das Leben verließ den Körper bevor das Gehirn auch nur den Schock verarbeiten konnte. Der Kel'Dor fing den Körper und zog diesen in den Schatten der nahestehenden Säule. Beide lehnten nun daran als würden sie nur kurz Ausruhen wollen, beinahe friedlich. Er hatte schon vorher Leben genommen und trotzdem fühlte sich dies hier besonders grausam und kalt an. Das rauschen des Wassers war nun ein angenehmes Geräusch welches sich über seine Gedanken legte.
Die restliche Halle konnten sie unbehelligt durchqueren. Kurz vor ihrem Ziel mussten sie sich noch Zugang zu einer Wartungsnische verschaffen durch die mehrere dicke Rohre führten. Das Tor war nicht nur verriegelt sondern auch mit einem Alarmdraht und Selbstschussanlage versehen. Schweißperlen standen auf der Stirn von Marrev als er die Drähte vorsichtig vom elektrischen Kreislauf trennte und einen nach dem anderen kappte. Der Weg war nun frei und nachdem sie den Öffnungsschacht des Blasterturms versiegelt hatten zwängten sie sich zwischen die kochend heißen Rohre. Meter für für Meter arbeiteten sie sich voran bis sie an der dünnsten Stelle zum parallel verlaufenden Gang der Katakomben angekommen waren. Langsam und so leise wie möglich begannen sie den Zugang frei zu legen, Marrev sendete die geheime Klicksequenz um dem restlichen Team zu signalisieren nachzurücken. Jetzt begann der wirklich schwere Teil!

.:Bastion .:. Kanalisation am Übergang zu den Katakomben .:. -Marrev (NPCs), JK und Pico, im Zulauf: Markus, Riuen, Elise, Gaya und Ahna:.
 
Statt üblichen geschlechtsspezifischen Pronomen, werden in diesem Post experimentell geschlechtsneutrale Neopronomen verwendet. „Hen“ ist zu lesen wie „er/sie“ (Nominativ & Akkusativ). „Hens“ ist zu lesen wie „ihr/sein“ (Genitiv). „Hem“ ist Dativ. Beispiel: „Dies ist Ridley Solaris. Hen ist imperialer Gouverneur und hens Planet heißt Truuine. Legat Talzin ist hem zu Diensten.“
[ Äußerer Rand / Braxant-Sektor / Sartinaynian System / Bastion / Bastion Center / Sith-Tempel / Domäne der Lernenden / Trainingsraum ] Ridley und Matthew, sowie diverse Jünger

Zum Aufwärmen gingen Meister und Schüler einige einfache Makashiübungen durch. Es waren keine wirklich komplizierten Schrittfolgen und Ridley hätte sie mittlerweile auch im Halbschlaf absolvieren können. Dennoch bemerkte hen rasch, dass ihr Training nicht unbemerkt geblieben war. Vielleicht lag es an ihren größtenteils weißen Verwalteruniformen, die sich grell von der düsteren Umgebung abhoben, doch aus den Augenwinkeln glaubte Ridley immer mehr missgünstige Blicke zu bemerken, die immer öfter in ihre Richtung schielten.

Unbehaglich sah Ridley sich in einer kurzen Atempause um, doch schienen just in diesem Moment alle Anwesenden in ihr eigenes Training vertieft zu sein. Doch ein kurzer Blick mit dem Machtsinn strafte die gespielte Gleichgültigkeit der anwesenden Jünger Lügen. Auch Severide schien den Umstand bemerkt zu haben, umspielte doch ein dünnes Lächeln seine bleichen Lippen, als der Gouverneur sich wieder zu ihm umwandte.

Bevor Severide jedoch seinen reifenden Plan in die Tat umsetzen konnte, öffnete sich ein weiteres Mal die Tür zum Trainingsraum und eine weitere Gestalt (Darth Thanatos) betrat den Raum. Unwillkürlich musste Ridley beim Anblick der fast schon gigantisch zu nennenden Gestalt schlucken. Der Mensch war sogar noch größer als der Zabrak, der vorhin erst die Aufmerksamkeit des Gouverneurs erregt hatte und untermauerte die schiere Länge seines Körpers ebenfalls mit passenden Muskeln. Weißes Haar war in einem Pferdeschwanz zusammengebunden und die stechenden, gelben Augen glitten nur beiläufig durch den Raum, bevor er sich seinem eigenen Training zuwendete.

Zu spät bemerkte Ridley, dass beim Eintreten des unbekannten Sith absolute Stille unter den Anwesenden eingekehrt war. Ausnahmslos alle Jünger hatten ihre Übungen eingestellt, um einen Blick auf die Gestalt zu erhaschen, die jedoch keinerlei Notiz von dem Geschehen um ihn herum zu nehmen schien. Zwar trug der Sith keine offensichtlichen Rangabzeichen, doch schloss Ridley aus der Reaktion, die nicht nur von dem imposanten Körperbau herrühren konnte, es hier mit einem höherrangigen Mitglied des Ordens zu tun zu haben. Vielleicht sogar mit einem höheren Rang als Severide ihn innehatte.

Nach und nach kam wieder Leben in die Anwesenden, die sich erneut ihren Übungen zuwandten. Auch Severide schien bereit weiterzumachen, winkte er doch eine blauhäutige
Omwati-Jüngerin heran, die nur allzu bereitwillig ihr Training mit einem Droiden aufgab. Gebaut war die Frau ähnlich wie Ridley. Beinahe gleichauf in schierer Körpergröße, stand sie dem Gouverneur auch in nichts nach was Schlaksigkeit anbetraf. Mit einem abschätzigen Blick ging sie auf Ridley zu, bevor sie mit einem gierigen Lächeln ihr Lichtschwert aktivierte.

„Eure Wahl ist weise, Lord.“

, sagte sie mit kühler Stimme und baute sich in einer nichts als kompetent zu nennenden Makashipose vor Ridley auf. Der Gouverneur schluckte.

„Ich werde diesen Hungerhaken Euch zu Ehren deklassieren. Der Name ist Qwii‘tan.“

Nun aktivierte auch Ridley hens Klinge, nahm hens liebste Ausgangsstellung ein und wollte grade noch etwas sagen, da drang die Omwati auch schon auf hen ein. Es war nur der rigorosen Ausbildung der letzten Monate zu verdanken, dass Ridley nicht augenblicklich unter den brutalen Streichen fiel. Reflexhaft parierte der Gouverneur Schlag um Schlag und wurde sich rasch bewusst, dass hen dringend die Initiative zurückerlangen musste.

Mit surrenden Lichtschwertern belauerten Governeur und Jüngerin sich gegenseitig. Rotglühende Klingen trafen zischend aufeinander während Ridley hens gebogenen Griff in einem komplizierten, jedoch defensiven Muster kreisen ließ, um die wütenden Angriffe Quii’tans abzuwehren. In ihren eben noch hellblauen Augen war ein gelber Schimmer getreten und ihre Lippen hatten sich zu einem wütenden Zähnefletschen zurückgezogen. Mit einem überraschten Laut erkannte Ridley was da grade passierte und auch, dass hen verlieren würde, wenn hen sich nicht ebenfalls der Dunklen Seite bediente.

Ridley hätte fluchen können, hätte hen den Atem übriggehabt. Hastig versuchte hen die Angst, das Duell zu verlieren, mit der Erinnerung an den jüngsten Anschlag aus hens Leben zu vermengen. Augenblicklich spürten hen, wie hens Mund trocken wurde. Die erinnerte Panik ließ hens Herz schneller schlagen und hen spürte, wie hens Bewegungen hastiger wurden. Doch hatte Ridley keine Intention dieses Duell aus bloßer Furcht heraus zu verlieren. Während hen die Klinge Quii’tans in einer komplizierten Schrittfolge umlief, holte hen tief Luft und kanalisierte hens Gefühle in Widerwillen.

Der Gouverneur spürte, wie Zorn auf die Jüngerin hens Bewegungen flüssiger machte. Hen mochte in diesem Orden nichts gelten, doch hatte Darth Baobhan Monate in hens Training investiert und so einfach würde hen sich nicht von einer bloßen Jüngerin unterbuttern lassen. Plötzlich hatte Ridley die Initiative. Peinlich genau darauf achtend in dem sich vor hen auftuenden Meer aus Wut nicht unterzugehen, ging hen zum Angriff über. Hatte Quii’tan Ridley eben noch mit wilden Schlägen in Bedrängnis bringen können, so wich sie nun unter knappen, kontrollierten, blitzschnellen Streichen zurück. Ridleys Lichtschwert sirrte durch die Luft wie eine zornige Hornisse und trieb nun die Jüngerin rückwärts, die ihre Augen überrascht aufgerissen hatte.

Nur am Rande registrierte Ridley, dass die Umstehenden, bis auf den irgendwo im Hintergrund trainierenden Sith (Thanatos), ihr Training eingestellt hatten und zuschauten. Schritt um Schritt wich Quii’tan Ridleys Zorn, bis sie mit einem überraschten Quieken hinter sich die Wand des Trainingsraumes bemerkte. Panisch zuckten ihre Augen durch den Raum, doch Ridley war entschlossen dies hier und jetzt zu beenden. Entweder die Omwati gab freiwillig auf, oder sie würde das Duell physisch nicht mehr fortsetzen können. Es war ein härterer Gedanke als Ridley von sich für möglich gehalten hätte, doch riss der reißende Strom aus Zorn jedes Mitgefühl einfach davon.

Mit einem Zischen zwischen nun henserseits gefletschten Zähnen hervor manövrierte Ridley die Klinge von hens Gegnerin zur Seite und mit einem lauten Klacken prallte ihr deaktivierter Griff gegen die Seitenwand des Raumes. Grade wollte Ridley ihr eine Aufforderung sich zu ergeben zu zischen, da verengten die Augen von Quii’tan sich zu Schlitzen – erhellt von dem goldenen Glanz einer Idee.

Bevor Ridley reagieren konnte, hatte die Omwati bereits beide Hände nach vorne gerammt und einen markerschütternden Schrei ausgestoßen. Hatte der Gouverneur einen Moment zuvor noch festen Boden unter den Füßen gehabt, fand hen sich nun plötzlich mitten in der Luft wieder, wo hen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit auf den für sich trainierenden Sith (Thanatos) zuflog, der sich ausgerechnet in diesem Moment in einen rotglühenden Käfig aus Lichtschwertparaden hüllte, um die fortgeschrittenen Angriffe des Trainingsdroiden abzuwehren.


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Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

Auch Brianna schien erpicht darauf, so schnell wie möglich wieder Abstand zwischen sich und Ian zu bringen, so ging sie ein paar Schritte zurück, nachdem Ian sie losgelassen hatte, um dann nahtlos zu ihrem Bericht überzugehen.
Sie hatten grünes Licht. Erleichterung mache sich in Ian breit und obwohl es jetzt ein Leichtes hätte sein müssen, ihren Worten konzentriert zu folgen, wirkten die Worte doch eine Weile nach und übertönten beinahe alles andere. Sie hatten grünes Licht.
Da war der Weg in das Labor, de Brianna schon ausgekundschaftet hatte und wenn sie zusätzlich noch die Verbindung zur Kanalisation hatten, dann war da doppelt grünes Licht. Auch wenn das Außenteam sich noch immer nicht gemeldet hatte, war Ian guter Dinge – denn auch wenn seine eigene Suche noch keinen Erfolg gehabt hatte, so fühlte er doch, dass das Ziel zum Greifen nahe war.
Sich maximal 30 Standardminuten zu nehmen, um die Probe zu finden, klang dabei nach dem einfachsten Unterfangen. Egal wie groß das Labor sein würde, sie würden das Virus spüren. Ian wusste, dass auch Brianna sich der Heilung eben jenes Virus gewidmet hatte und das bedeutete, dass sie, genau wie er, genau spüren konnten, wonach sie suchen mussten. Das Virus würde sich quasi aufdrängen und der Dunkelhaarige war sicher, dass Allegious keine weiteren, besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben würde.

Welcher Sith würde sich schon für die Probe eines Virus interessieren, das in einem geschützten Labor wartete? Selbst wenn. Selbst wenn es noch Herausforderungen gab, sie würden sie meistern.
So kurz vor dem Ziel konnte und durfte Ian sich keinem pessimistischen Gedanken hingeben.
Nein, Ian hatte Eowyns Zustand gesehen und er hatte bis eben genug gespürt, um zu wissen, dass Eile geboten war und alles, was Brianna da offeriert hatte, würde die Zeit für Eowyn verkürzen. Vielleicht würde dann auch sein schmerzendes Herz endlich Ruhe geben, ein unangenehmer Zustand, der zwar besser geworden war, stetig im Hintergrund aber dennoch störte.
Die Frage, die sich jetzt aufdrängte, war, wie sie am besten vorgingen, was den Royal Guard betraf. Auch wenn es kein Problem darstellen sollte, ihn schnell und effektiv aus dem Gleichgewicht zu bringen: Was, wenn vor dem Wachwechsel schon jemand kam? Ein ohnmächtiger Wächter würde Aufsehen erregen. Ebenfalls kritisch war, was sie tun würden, wenn er wieder wach wurde. Auch wenn sie ihn unbemerkt in Ohnmacht fallen ließen, würde er Verdacht schöpfen und Alarm auslösen?

„Hoffen wir, dass der Schichtwechsel funktioniert und es nicht schon vorher Probleme gibt. Jemand, der nach einem Essen Probleme mit dem Magen bekommt, wird vermutlich misstrauisch, was er da gegessen oder getrunken hat“, gab Ian schließlich zu bedenken. „Ein Gruß an die Küche könnte dann zu Problemen führen.“ Ian wollte abgesichert sein, für den Fall der Fälle. Würde Brianna Schmiere stehen oder mit suchen? Eine Frage, die er Brianna schließlich auch noch stellte.

Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

OCC: Haben wir tatstächlich noch nicht besprochen, wie das am klügsten ist :D Und dann sollte das mit dem Ankommen der Nachricht (Zugang Katakomben) auch besser passen :)
 
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Riuen ging im Geiste noch einmal die deutlichen Ansagen von Ahna durch. Der gelbe Punkt war für Markus, Elise und ihn vorerst der wichtigste. Es galt Eowyn dort in Empfang zu nehmen und sie zum Fluchtschiff zu bringen, auf dem Oyim wartete. JK und Gaya waren dadür zuständig, einen Teil des Virus auf das Schiff zu bringen. Damit hatten sie alle ihre Aufgabe und vermutlich hing sie damit zusammen, dass mit Markus ein ranghoher Jedi anwesend war.

Einen Rucksack mit frischer Kleidung hatte und Erste-Hilfe-Sachen hatte sie dabei und Riuen selbst würde diesem Packet noch etwas beifügen, nur für alle Fälle. Er hatte, dank Ian, einen kleinen, lächerlichen Anhänger eines Banthas dabei. Etwas, das Eowyn vielleicht beruhigte, oder etwas in der Art. Sie alle wussten nicht, in welchem Zustand sie sein würde und vermutlich half ihr etwas halbwegs Vertrautes, über das sie sich noch nicht geärgert hatte. Wie ihre Beziehung zu Markus oder Elise war, wusste der Chiss nicht einzuschätzen. Aber sie beide selbst hatten hin und wieder Diskussionen gehabt, an die Eowyn wohl kaum gerne zurückdachte.
Funkstille, sofern es nicht zum Super-GAU kam. Wenig Kommunikation. Aufeinander achten und sich vor den Eindrücken der Katakomben schützen, die auch hier unten zu spüren waren. Check.
Keine Risiken, keine moralischen Bedenken, notfalls auch Mord. Ahna nannte es nicht so, aber faktisch gesehen, sprach sie davon und sie klang mehr wie eine Soldatin und nicht wie eine Jedi. Doch dieses Vorgehen ergab Sinn, denn es standen in der Tat Millionen von Leben auf dem Spiel. Das war nichts, was Riuen vergessen hatte oder würde und so nickte er stumm, als die Rätin in die Runde sprach.

Auch wenn er heute noch unglücklicher über die Gruppenkonstellation war, als er es zu Beginn gewesen war, so stand fest, dass alles, was da an Gefühlen in ihm war, keine Bedeutung hatte. Zumindest nicht für heute. Nicht, während der Mission. Riuen konnte funktionieren, wenn er sollte und so sehr er es auch liebte, Situationen auszureizen: Er war der letzte, nein, der
allerletzte, der eine Mission dieser Art gefährden würde. Außerdem hatten seine Gefühle nichts mit der Mission zu tun.
Er konnte Markus nicht leiden. Punkt. Ihm fehlte jedes Verständnis dafür, dass Elise sich für einen Mann wie ihn entschieden hatte, punkt. Egal, was er für seine Meisterin empfand, es war nicht angebracht. Punkt.

Jetzt ging es um die Mission und Riuen folgte, bildete die Nachhut, als Markus voranging.
Der Chiss hatte sich den Rucksack genommen und den kleinen Anhänger hinzugefügt, ebenso wie ein paar Energieriegel, die geschmacklich nicht zu verachten waren.
Hoffentlich dachte Ian dabei, Eowyn ihr Messer für den Stiefel zurückzugeben. Sofern Eowyn überhaupt noch Stiefel trug. Im Stillen hoffte der Chiss, dass die schwierige Jedi nicht aufgegeben hatte und dass sie, notfalls, noch einmal ihre letzten Kräfte mobilisierte. Zwar glaubte er, an Kämpfernaturen, aber Folter war ein probates Mittel, um Wesen für immer zu verändern.
Ganz Ähnliches glaubte er von dem, was immer spürbar wurde.
Dieser Teil der Kanalisation fühlte sich kalt an. Nicht, wegen der eigentlichen Temperatur, die hier herrschte. Viel mehr fühlte es sich an, als würden die Wände etwas ausströmen, das, sobald man es einatmete (was nicht zu vermeiden war), direkt in die Glieder und Gelenke führte. Ihn fröstelte es, trotz seines Fatsuits. Der Chiss schloss seine Jacke, was natürlich nicht half. So setzte er die Macht ein, um sich so gut es ging zu schützen.


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Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

Wären sie nicht in dieser kritischen Situation, hätte Brianna keine solche Annäherung wie eben durch Ian über sich ergehen lassen. Es gefiel ihr nicht, wenn man(n) ihr so sehr auf die Pelle rückte. Sie fühlte sich unwohl dabei, und hatte ihre Gründe dafür. Es war etwas anderes, wenn sie die Initiative ergriff, wie bei Markus, denn dann hatte sie das Gefühl, die Situation zu kontrollieren. Männer, das war zumindest die Erfahrung der Echani, waren dagegen nicht sonderlich gut in der Lage, so eine Situation oder auch nur sich selbst zu kontrollieren, wenn sie einer Frau so nahe kamen. Dass ihr Kopf ihr sagte, dass Ian einerseits schon Eowyn gehörte und es andererseits nur eine Showeinlage war, wie sie auf Undercovermissionen immer wieder einmal vorkommen würde, ließ die emotionale Komponente des Ganzen dadurch nicht plötzlich verschwinden.

Das ungute Gefühl legte sich erst, als die Echani den notwendigen sozialen Abstand wiederhergestellt hatte und Ian keine Anstalten gemacht hatte, darauf zu reagieren, sondern sich einfach nur wie gewohnt verhielt. Also erstattete sie Bericht, worüber ihr Mitstreiter intensiv nachzudenken schien. Ein sehr wichtiger Punkt an der Sache war, dass die Wache vor dem Labor möglichst keinen Grund bekommen sollte, Alarm zu schlagen. Ansonsten würde die Flucht vom Planeten sehr viel abenteuerlicher sein, als sie sein müsste.

Ian redete weniger verklausuliert als Brianna es getan hatte und das fasste sie so auf, dass er sich in seinem Quartier einigermaßen sicher war, nicht abgehört zu werden. Von daher konnte die Silberhaarige wohl auch einen Ticken weniger Kauderwelsch reden, denn wenn sie sich vor lauter Geheimniskrämerei missverstanden, war ihnen auch nicht geholfen.


„Ich sehe drei Möglichkeiten, damit umzugehen. Ich bin sehr gespannt auf meine erste Trainingseinheit in Malacia bei einem Sith,“

Sagte sie und benutzte das Wörtchen ‚Sith‘ als Zugeständnis an den Teil von ihr, der immer noch gemeimniskrämern wollte.

„Ich wäre neugierig, ob du jemanden so abrupt außer Gefecht setzen kannst, dass es ihr wie ein Filmriss vorkommt. Das erscheint mir die eleganteste Methode zu sein, das würde ich am liebsten lernen. Alternativ könnte ich mir vorstellen, jemand möglichst lange außer Gefecht zu setzen, ich sage mal, bis zum nächsten Schichtwechsel. Außerdem gibt es da natürlich noch die endgültige Methode, das wäre zwar auch interessant, aber ziemlich unelegant.“

Die Wache durch Malacia so geschickt außer Gefecht zu setzen, dass sie nicht wusste, dass sie bewusstlos war oder alternativ zumindest nur das Gefühl hatte, eingenickt zu sein, war also Option A. Die zweite Variante wäre, ihn bewusstlos werden zu lassen bis zur Wachablösung, notfalls mithilfe eines Beruhigungsmittel aus dem Medikit, welches das Außenteam für Eowyn mitbringen würde. Im besten Fall würde die Ablösung denken, die Vorgängerin wäre in der Nachtschicht eingepennt. Numero C schließlich war umbringen und verschwinden lassen, auch das sollte ihnen Zeit bis zum nächsten Morgen verschaffen.

Die zweite Frage, die Ian auf dem Herzen hatte, war die, ob er das Labor alleine durchsuchen sollte oder sie beide. Natürlich wäre es von Vorteil, wenn sie sicher sein konnte, dass ihrem Mitstreiter im Labor keine Überraschung drohte, aber Brianna wollte gerne bei der Durchsuchung dabei sein. Früher wäre ihr das vielleicht egal gewesen, aber mit all den Dingen, die Darth Noxia ihr in den Kopf gepflanzt hatte, konnte sie nicht einfach draußen bleiben und warten. Wenn sie die Wache zusätzlich zum Malacia noch betäubten, hatten sie von dieser nichts zu befürchten, und vor allen anderen Dingen würde sie die Holokamera, die sie im Raum mit der hässlichen Statue installiert hatte, rechtzeitig warnen.


„Es macht ja wenig Sinn, wenn wir unsere Freundin zu zweit abholen. Ich habe ein Auge auf unsere Freundinnen in Rot und kann nachprüfen, ob heute tagsüber alles problemlos geklappt hat. Sollte es Probleme geben, rufe ich dich an, ansonsten treffen wir uns wie geplant, okay?“

Während Ian Eowyn befreite, würde Brianna die Lage peilen, ob der Schichtwechsel wie geplant ablief und auch die Aufzeichnungen ihrer Holocam überprüfen. Wenn alles glatt lief, trafen sie sich wie abgesprochen in den Katakomben.

„Den Preis würde ich gerne mit suchen helfen, ich habe genug Erfahrungen mit ihm, um ihn schnell finden zu können, denke ich. Außerdem würde ich gerne nach Informationen Ausschau halten über die anderen Dinge, die ich gesehen habe.“

Noxias Vision von der Zukunft, vom zukünftigen Nachfolgevirus und des Sith-Wappen-förmigen Tempels auf diesem Mond ließ ihr keine Ruhe. Vielleicht würden sie im Labor Informationen darüber finden, zumindest den Ort dieser Basis. Unter anderem deswegen hatte sie ja das Computerinterface bei Ahna angefordert, wobei der Hauptgrund freilich darin bestand, so viele Informationen wie möglich aus den im Labor hoffentlich vorhandenen Computersystemen zu überspielen. Je mehr sie über das Virus und seine Entstehung wussten, desto schneller würden sie ein Heilmittel entwickeln können.

Just in diesem Moment vibrierte Briannas Kom und das Muster verriet ihr, dass es sich um eine Prioritätsnachricht handeln musste. Ein, zwei Augenblicke starrte sie auf den Zahlencode, den Ahna ihr geschickt hatte, dann zeigte sie ihn Ian.


„Das sind… Koordinaten? Irgendeine Ahnung wo das ist?“

Fragte sie ihn. Ein Notfalltreffpunkt, vermutlich. Was es auf jeden Fall bedeutete, dass die Operation losgehen konnte, so viel wusste sie.

Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

Ich hoffe ich hab jetzt nix falsch verstanden oder durcheinandergebracht :konfus:
 
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Schwungvolle Bewegungen zerteilten Droiden oder warfen Blasterschüsse zurück. Thanatos nahm keine Notiz von den anderen Anwesenden. Er war nur fokussiert auf sein Training und seine Gedanken kreisten noch um
Eowyn, welche ihm erstaunlich lange die Stirn geboten hatte. Mit jeder Abwehr und jedem Schlag wurde ihm bewusster, wie wenig er bisher eigentlich aus der Jedi herausbekommen hatte. Sie hatte geredet, doch die wichtigen Informationen, jene, die gewinnbringend gewesen wären, waren ihm weiterhin verborgen geblieben. Genau dies stachelte seinen Zorn an und zeigte sich immer mehr an der Geschwindigkeit seiner Bewegungen und an seinem Gesichtsausdruck, welcher einer Faust recht ähnlich wurde. Er erhöhte stetig den Schwierigkeitsgrad und seine rote Klinge verschmolz wie zu einem roten Tuch, in dem er sich befand. Wut kochte in ihm und er nutzte sie und stellte sich die grausamsten Dinge dabei vor, welche er der Jedi noch antun konnte, bis er sie zerteilen durfte wie diese Droiden und dies scheibchenweise. Binäres Piepen und Schreien der Droiden, verwandelte sich in seiner Fantasie in das von Eowyn und er vollführte eine weitere schnelle und kräftige Bewegung, als er plötzlich eine Warnung in der Macht erhielt.

In einer schwungvollen, unnatürlich schnellen Bewegung, packte er die Kehle einer drahtigen Gestalt (
Ridley), welche gerade auf ihn zugeflogen kam und drückte diese niedere Kreatur von Arkanier gegen die nahe Wand, während er mit der Macht die angreifenden Droiden zerdrückte und seine rote Klinge schließlich vor dem Gesicht der Person, die es gewagte hatte ihn zu stören, seine bedrohliche Position fand.
Knurrend betrachtete er die hagere Gestalt und zeigte in seinem Gesicht deutlich seinen Ärger darüber, als seine gelben Augen das blasse Gesicht fixierten. Mit der Hand drückte er die Kehle zu, so dass sie kaum noch Luft hindurch ließ.

“Deine Körperbeherrschung und deine Disziplin im Kampf lassen deutlich zu wünschen übrig!”

Fauchte er und schüttelte verständnislos den Kopf, als er die helle Uniform erblickte und betrachte sie beinahe angewidert.

“Auffällig untalentiert… .”

Spottete er verärgert und drückte noch ein wenig fester zu.

“Ich mag es nicht, wenn man mein Training stört. Vor allem nicht von solch Maden wie dir. Sei froh, dass ich dich nicht einfach zerteilt habe wie eine.”

Meinte er genervt und schleuderte sein temporäres Opfer vor sich, so dass es wieder zu Atem kam.

“Dein Mangel an Disziplin und Konzentration führt zu deinem Versagen. Den Machtstoß deiner Gegnerin hättest du bereits vor ihrer eigentlichen Handlung vorraus ahnen müssen.”

Sein verächtlicher Tonfall für das Versagen dieses Novizen, war dabei kaum zu überhören.

“Und nun… verschwinde aus meinem Bereich, ehe ich es mir anders überlege und dich für deine Impertinenz liquidiere!"

Knurrte der hoch gewachsene Mann und fixierte die grauen Augen dieser dürren Gestalt.

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.:Bastion .:. Center .:. geheimer Treffpunkt in der Kanalisation .:. Mark, Ahna, Elise, Riuen, JK, Gaya und Marrev:.


Das Team wartete am ausgemachten Treffpunkt darauf, dass nun auch die letzten Teilnehmer dieser Mission eintrafen. Es war eine interessante Stimmung wahrnehmbar. Alle Sorgen und jede Nervosität wandelten sich in eisernen Willen und absolute Stärke um. Zumindest war es das was Gaya spürte.
Nachdem die Rätin eintraf verlor diese nicht viel Zeit um die Lage sowie das weitere Vorgehen noch einmal genau und zielstrebig zu erklären. Dieser Zusammenfassung und der klaren Struktur ging Gaya gedanklich eins zu eins mit. Sie überlegte nicht zu lange über die Punkte die sie nicht betrafen, sondern versuchte sich wirklich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren – den Anweisungen folge zu leisten und ihren Teil zum Erfolg dieser Mission beizutragen. Auch in Gaya wuchs nun die Konfidenz, dass jeder in diesem Team, was sie selbst einschloss, gute Arbeit leisten würde. An ein Scheitern dachte sie an diesem Punkt nicht mehr. Sie neigte leicht ihr Haupt um ihren Meister für seinen ersten Teil der Aufgabe zu verabschieden, dann verschwand dieser mit Marrev auch schon.

Während nun Stille herrschte und das Warten auf das Zeichen begann kontrollierte Gaya noch einmal ihre Ausrüstung – welche sie so minimal wie möglich gehalten hat um für fremde Augen nicht auffällig auszusehen. Ihr Lichtschwert trug sie unter der dunklen, vorgeschriebenen Kleidung für diese Mission, ihren kleinen Notfall-Kit hatte sie sicher und versteckt ebenso darunter angebracht. Die Hülle für die Virusprobe hat sie unter ihrem Überwurf angebracht. Nun war es Zeit in sich zu gehen und die Ruhe vor dem Sturm zu nutzen. Sie beobachtete kurz ihre Kameraden welche sich ebenfalls noch vergewisserten, dass sie alles für diese Mission intakt dabeihatten.

Gaya kniete sich hin, schloss ihre Augen und meditierte. Sie nutzte dabei keine Macht oder versuchte eine Verbindung zu dieser zu finden – sie wusste, dass sie allseits gegenwärtig war und ihr jederzeit beistand. Darin war die Torguta unumstößlich – in ihrem Glauben und in ihr Vertrauen zur Macht. Sie ging in sich und kam zur Ruhe. Es war ein langer Weg den alle hier gegangen waren, dieser Weg nähert sich nun einem Nebel durch den man nicht hindurchsehen konnte, und dennoch sah man den Nebel was bedeutete, dass das Licht durch den Nebel führen wird.

Dann kam das Zeichen, Gaya öffnete ihre Augen und stand sofort auf, Markus ging voran und Gaya gliederte sich in diese Gruppe ein um keine Verlangsamung zu erzeugen. Während das Team sich den Weg nach vorne bahnte, verspürte Gaya die zehrende Energie die an diesem Ort sprießte. Und je weiter sie voranschritten desto stärker wurde dieses Zehren. Aber Gaya versuchte diesem Übel keine Aufmerksamkeit zu schenken und setzte weiterhin tief in ihr drinnen auf die Wärme die die Macht für sie ausstrahlte. Ihr wurde heiß und kalt gleichzeitig. In ihr spielten sich diese beiden Extremen gerade gegenseitig aus – dies beirrte sie allerdings nicht. Sie schritt weiter voran. Äußerlich merkte man dies nur wenn man ihr auf die Stirn schaute, denn dort bildeten sich gerade Schweißperlen und gleichzeitig hatte sie eine Gänsehaut. Dieses Gefühl blieb nach einer kurzen Weile konstant. Es veränderte sich nicht – die Wellen der beiden Seiten trieben gleichmäßig gegeneinander.

Nach einer Weile erreichten sie den Übergang zu den Katakomben. Dort legten JK und Marrev den Zugang gerade frei, und Gaya war erfreut, dass sie sich nicht geirrt hatte. Die Echoortung war zwar in vielen Fällen sehr zuverlässig allerdings über eine so weite Distanz und den trügerischen Seiten dieses Planeten und dieser Lokalität war es nicht unbedingt einfach gewesen. Aber es verlief gut und somit war ein wichtiger Baustein abgehakt. Das Team half bei den letzten Freiräum-Arbeiten. Danach ging es auch schon weiter im Kontext. Die Teams formierten sich in ihre Konstellation. Elise, Markus und Riuen bildeten das Team „Rätin“. JK und Gaya bildeten das Team „Virus“. Sie alle betraten nun die Katakomben. Hier fühlte Gaya das Zwischenspiel das sich in ihr abspielte wieder stärker. Während Team „Rätin“ ihren Weg einschlugen, schlugen JK und Gaya ihren Weg ein. Vorsichtig aber nicht zögerlich bahnten sie sich einen Weg durch diese dunkle Stätte der Sith um den Treffpunkt rechtzeitig erreichen zu können.


.:Bastion .:. Center .:. Katakomben .:. JK und Gaya:.
 
[Äußerer Rand | Braxant-Sektor | Sartinaynian-System | Bastion-Center | Sith-Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum] Matthew, Ridley, Thanatos (NPC) haufenweise Jünger (NPCs)


Das Training im Tempel war ein besonderer Schritt für den Schüler Darth Baobhans. Sein bisheriges Training war stehts von der beruhigenden Präsenz des Jedi-Praxeums überschattet gewesen und so hoffte Matthew, dass Ridley hier und heute einen weiteren wichtigen Schritt hin zum Sith tat. Der ganze Raum beobachtete sie bei den ersten Trainingsschritten und als Ihr Training vom Eintreten eines anderen Sith unterbrochen wurde befand Matthew das die Aufwärmphase vorbei war.

Während die Jüngerin mit großen Tönen auf seinen Schüler zuging und offensichtlich erwartete den schlaksigen Arkanier problemlos überwältigen zu können beobachtete Matthew den Sith der sich zu ihnen gesellt hatte. Die Aura des Mannes strotzte vor Macht, Matthew würde schätzen das er ihm im Rang überlegen war, ein Taith konnte er an dem Mann nicht finden, aber das hatte nichts zu bedeuten.

Qwii’tan, so hatte sich die Jüngerin vorgestellt machte derweil ihrem versprechen Ridley zu deklassieren keine Ehre. Der Schüler hatte sich von seiner ersten Überraschung einen Machtnutzer als Gegner zu haben erholt und als er selbst begann seine Klinge mit Hilfe der Macht zu führen, begann er damit seine Gegnerin zu deklassieren. Qwii’tans Technik war schlampig und ohne den Vorteil der Macht war sie keine Gegnerin für Ridley.

Gerade hatte der Gouverneur seine Gegnerin entwaffnet und zögerte den letzten Streich heraus um das Training, als beendet zu erklären als die Omwati ein letztes Ass aus dem Ärmel schüttelte. Matthew sah den Machtstoß kommen, auch hier keinerlei Raffinesse aber dafür umso mehr Kraft beweisend feuerte Qwii’tan den beidhändigen Machtstoß gegen seinen Schüler. Doch Solaris, statt den Angriff abzuwehren, wie Matthew es ihm beigebracht hatte wurde überrumpelt und flog im nächsten Moment quer durch den Trainingsraum.

Matthew schüttelte resigniert den Kopf, bevor er realisierte, dass sein Schüler dem Exekutor in den Rücken fliegen würde. Jedoch ließ dieser es nicht so weit kommen. Der grauhaarige Mann stoppte den Flug seines Schülers mit einem Griff an dessen Kehle und donnerte den Arkanier dann in einer fließenden Bewegung gegen die nahe Wand. Matthew durchquerte den Raum, der andere Sith hatte nicht die Intention seinen Schüler zu töten also musste er sich nicht über alle Maßen beeilen und erreichte die beiden gerade als Ridley den Boden des Trainingsraum unfreiwillig näher betrachtete.

„Mein Lord, Ich stimme euch in eurer Einschätzung zu. Mein Schüler hätte diesen Machtstoß vorhersehen müssen, und wenn schon nicht das so hätte er zumindest in der Lage sein müssen ihn abzuschwächen. Trotzdem würde ich es bevorzugen, wenn ich meinen Schüler in einem Stück zurück erhalten könnte.“

Matthew verbeugte sich tief vor dem ranghöheren Sith.

Mein Name ist Darth Baobhan, und da wir euer Training bereits so ungehörig unterbrochen haben möchte ich euch um Verzeihung bitten. Vielleicht können wir dieses Vergehen wieder gut machen? Wie ihr seht, kann mein Schüler noch einige Lektionen gebrauchen.“

Dieser Sith war der Einzige in diesem Raum der auch nur über einen Funken an Klasse und Technik besaß, vielleicht würde er sich ja zu einem Trainingsduell bereit erklären. Zumindest von der sofortigen Ermordung Ridleys schien der Mann für den Moment abzusehen.


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[Bastion - Bastion Center - Diamond District - Café Kaveri]Valeria Muraenus, Daemon Galdore Midracha, Metrin Kaveri (NSC), Café-Gäste

Geduldig hörte der weißblonde Mann der Frau zu, zeigte jedoch wenig Miene, während sein Kinn eher gesenkt war und sie mit schief gelegten Kopf betrachtete. In seinem Kopf arbeitete er mehrere Möglichkeiten durch, wie diese Dame ihm nutzen könnte. Gerade wegen ihrem Bruder und ihrer Familiengeschichte. Schließlich spielte er an seinen Ring besetzten Fingern und zog schließlich einen, mit einem besonders schönen grünen Stein von seinem schmalsten Finger und legte ihn vor ihr auf den Tisch, während er sich wieder zurücklehnte und von seinem Getränk nippte.

“Er gehört euch! Er steht einer wunderschönen Frau wie euch weit aus besser als mir. Seht es als Geschenk und als Wiedergutmachung meiner forschen Art. Er enthält einen sehr seltenen Stein. Er soll wohl angeblich die Farbe wechseln, wenn Unwetter droht.”

Erklärte der Mann und lächelte sie freundlich an und musterte sie einen Moment zu lang, ehe er sich wieder zurücklehnte.

“Das mit eurer Machtsensibilität wusstet ihr nicht, habe ich recht?”

Fragte er schließlich, da ihm ihre Reaktion nicht entgangen war, auch wenn sie recht gut versucht hatte ihre Überraschung zu überspielen. Doch Daemon kannte schon von Glückspielen das Pokerface der Anderen und hatte über die Jahre dank seines Vaters gelernt, jene zu lesen.

“Das tut mir leid, dass ihr das auf diesem Wege erfahren musstet und nicht durch euren Bruder.”

Fügte er hinzu und lächelte dann.

“Vielleicht will euer Bruder euch auch nur beschützen. Im Orden der Sith geht es rau zu. Nichts für eine so hübsche Dame wie euch. Er hat es sicher nur gut gemeint.”

Daemon setzte ein gespieltes mitleidiges Gesicht auf und trommelte dann mit den Fingerspitzen ein wenig ungeduldig auf den Armlehnen seines Stuhls.

“Meinem Vater gehört die größte Spielbank und das dazugehörige Hotel auf Cantonica. Mir selbst gehören andere vergnügliche Etablissements auf Niamos. Die Geschäfte laufen gut. Wart ihr schon einmal bei einem Podrennen?”

Fragte er beiläufig, während seine Augen sie förmlich auszogen, auch wenn er sich sonst zurückhielt. Die Frau war interessant. Nicht nur wegen ihrer Machtsensibilität, sondern auch wegen ihres Bruders. Dies machte sie irgendwie gefährlich, jedoch auch anziehend und rentabel zugleich. Vielleicht bekam er durch ihren Bruder eine höhere Stellung im Orden der Sith und könnte dem Rang eines Jüngers entwachsen. Dazu kamen noch die möglichen Geschäftsbeziehungen… . Die Frau bot mehr, als der erste Blick hatte vermuten lassen. Doch er kam bei ihr schwer voran. Sie ließ sich nicht so leicht knacken, wie es normalerweise bei anderen Frauen der Fall war. Durchaus reizvoll, jedoch auch nervtötend, da seine Geduld Grenzen hatte. Er war es nicht gewöhnt, sich von einer Frau derart kontrollieren zu lassen, nur aufgrund eines mächtigen Bruders. Normalerweise war er die gefährlichste Person im Raum, doch im Moment hatte sie die Oberhand durch ihre Beziehung ihres mächtigen Bruders, dessen Zorn er sich nicht zuziehen wollte, jedoch durchaus seinen Einfluss.

“Habt ihr Lust auf einen Spaziergang mit mir? Dann können wir uns inniger und ungestörter über die Geschäfte unterhalten und wenn ihr wollt, dann …zeige ich euch ein paar Tricks, mit denen ihr euren Bruder das nächste Mal beeindrucken und konfrontieren könnt. Das Essen und die Getränke gehen natürlich auf mich.”

Immerhin würde es hier zu viel Aufmerksamkeit auf sie lenken, wenn sie in diesem Lokal die Macht einsetzten. Er wollte die Frau für sich ganz allein. In ungestörter Zweisamkeit, um seine Liste an Zielen, die er an ihr verfolgte, auch zu erreichen. Vielleicht ließ sie sich darauf ein, weil die Neugierde über die Macht und ihrer möglichen Fähigkeiten siegte.

[Bastion - Bastion Center - Diamond District - Café Kaveri]Valeria Muraenus, Daemon Galdore Midracha, Metrin Kaveri (NSC), Café-Gäste
 
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Es ging los. Der Weg zum Finale ihrer Mission. Über Wochen hatten sie sich nun auf Bastion aufgehalten, hatten ihre Rollen gespielt, um nicht aufzufallen; die Umgebung erkundet und sich damit vertraut gemacht; die Einheimischen ausgehorcht, um irgendwelche interessanten Stories auszuschnappen, aus denen man wichtige Schlüsse ziehen wollte. Es war nicht einfach gewesen. Eigentlich war es sogar hart gewesen, härter vielleicht als Missionen, auf denen man mehr kämpfen musste. Markus war den Kampf gewohnt. Er war ein Macher und kein Empath. Es war tatsächlich schwer gewesen, sich zurückzuhalten, nicht zu sehr aufzufallen, sich nicht in Gefahr zu begeben und vorzugeben ein normales Leben zu führen. Denn waren wir einmal ehrlich: Ein normales Leben war nicht das eines Jedi und schon gar nicht das eines Wächters.

Umso mehr freute er sich darüber, dass sie den Hauptteil ihrer Mission durchziehen konnten. Es war eine Menge Vorarbeit notwendig gewesen und ganz offensichtlich waren nicht sie es, die die schwierigste Arbeit verrichtet hatten. Sie waren hier, um Eowyn aus den Fängen der Sith zu befreien. Er hoffte, dass es ihr gut ging. Sie war eine von ihnen und man würde sie nicht zurück lassen und ihrem Schicksal überlassen. Die dunkle Seite konnte grausam sein und sie führte ihre Jünger mit harter Hand gegen alles, was ihnen im Weg stand. Eine Jedi-Rätin wurde ganz gewiss nicht auf Kissen gebettet und mit Köstlichkeiten überhäuft, auch wenn jemand wie Janus sich nach außen hin sehr kultiviert gab und er sicher nicht der einzige Sith mit derartigen Allüren war.

Der Eingang zu den Katakomben wurde gefunden und geöffnet. Mark war aufmerksam, doch vorerst warteten keine Fallen auf die Teams. Man konnte die Katakomben betreten, scheinbar ohne aufgehalten zu werden. Sie trennten sich, wie es der Plan vorsah. Markus hatte ein ganz mieses Gefühl dabei.

"Achtet darauf Eure Präsenz in der Macht zu verschleiern!"

, wies er seine beiden Begleiter an. Elise wusste gut genug, wie das ging. Riuen machte den Anschein, es ihr gleich zu tun, doch Mark wollte es nicht dem Schicksal überlassen.

"Ab hier dürfen wir uns keine Fehler mehr erlauben!"

Nicht dass sie bereits Fehler begangen hatten. Nicht dass sie wüssten zumindest. Es fühlte sich falsch an hier zu sein. Man merkte es in jeder einzelnen Faser seines Körpers und doch gingen sie weiter. Der Tunnel würde sich demnächst in verschiedene Richtungen teilen. Sie mussten links. Markus hatte sich den Weg gut eingeprägt. Dann aber spürte er neben der bedrückenden Kälte noch etwas anderes. Die Macht warnte den Jedi-Meister.

"Runter!"

, befahl er und warf sich selbst zu Boden. Pfeile zischten über sie hinweg. Es war fast wie aus einer abenteuerlichen Geschichte, in der der Held verschiedenen Fallen entgehen musste, um schließlich den Schatz in der Höhle zu finden. Dies war vermutlich noch der einfachste Teil. Sie mussten vorsichtig sein.



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Statt üblichen geschlechtsspezifischen Pronomen, werden in diesem Post experimentell geschlechtsneutrale Neopronomen verwendet. „Hen“ ist zu lesen wie „er/sie“ (Nominativ & Akkusativ). „Hens“ ist zu lesen wie „ihr/sein“ (Genitiv). „Hem“ ist Dativ. Beispiel: „Dies ist Ridley Solaris. Hen ist imperialer Gouverneur und hens Planet heißt Truuine. Legat Talzin ist hem zu Diensten.“
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Mit schreckgeweiteten Augen schoss Ridley auf den trainierenden Mann zu. Severide hatte hen beigebracht, wie man nach einem langen Fall sicher landete. Doch wie man im Flug die Richtung änderte, hatte er ausgelassen. Hens Fantasie fragte sich bereits wie es sich wohl anfühlen würde von einem Lichtschwert aufgespießt zu werden, als ein eiserner Griff sich plötzlich um hens Kehle schloss. Erst einen Moment später erkannte hen, dass der Sith es war, der hen gepackt hatte. Grade rechtzeitig, um das Knirschen von hens Brustkorb zu registrieren, als hen mit einem dumpfen Schlag gegen die nächste Wand gedrückt wurde.

Ein furchtsames Quieken entrang sich Ridleys Lippen, als hen sich plötzlich mit der rotglühenden Spitze eines Lichtschwerts nur Zentimeter von hens Gesicht konfrontiert sah. Klappernd fiel hens eigene Waffe zu Boden, während hen hens Hände an den Arm des Sith legte, der dies jedoch nicht einmal zu registrieren schien. Goldene Sterne tanzten im Blickfeld des Gouverneurs, während die fauchende Stimme des Mannes wie durch einen Nebel zu hen durchdrang.

Verächtlich kommentierte der Sith Ridleys Körperbeherrschung und Disziplin im Kampf, bevor er mit einem Blick auf hens Uniform weitere Worte des Spottes ausstieß. Unwillkürlich versuchte Ridley etwas zu erwidern, doch nur unverständliche Würgelaute entrangen sich hens Kehle, während der eiserne Griff sich noch verstärkte. Schmerzhaft wurde der Adamsapfel des Gouverneurs zusammengerückt, während hens plötzlich geschwollene Zunge zwischen hens Lippen hervorlugte.

Genervt erklärte der Sith sein Missfallen beim Training gestört zu werden und wie froh Ridley sein konnte noch in einem Stück zu sein. Plötzlich befand der Gouverneur sich wieder im freien Flug, bevor hen hart auf dem Boden des Trainingsraumes aufkam, einmal rollte und dann keuchend zum Halten kam. Wie von fern erklärte die Stimme des Sith, dass Ridley den Machtstoß hätte voraussehen müssen und dass hens Mangel an Disziplin und Konzentration offensichtlich für die mangelhafte Vorstellung verantwortlich war. Schließlich beendete er seine Tirade mit der unmissverständlichen Aufforderung sich zu verziehen, wenn hen nicht eines raschen Todes sterben wollte.

Keuchend und würgend versuchte der Gouverneur zu Atem zu kommen und zu antworten, da drang plötzlich die Stimme Severides an hens Ohren. Respektvoll stimmte er dem Sith zu, dass Ridley den Machtstoß hätte vorhersehen müssen, bat ihn dann jedoch darum hen dennoch in einem Stück zu belassen. Dann stellte er sich vor und bat seinerseits um Verzeihung das Training des Sith unterbrochen zu haben.

Währenddessen war es Ridley endlich wieder gelungen auf die Beine zu kommen. Hastig stolperte hen aus dem unmittelbar tödlichen Angriffsradius des Sith und kam schließlich an Severides Seite zum Stehen. Hens Herz schlug bis zum Hals und Adrenalin peitschte durch hens Adern wie die Wellen Truuines bei einem Orkan. Zwar hatte Ridley in der Vergangenheit bereits dem Tod ins Auge geblickt, doch so beiläufig abgefertigt zu werden, war eine gänzlich neue Erfahrung für hen. Ein weiteres Zeichen wie grundsätzlich falsch hen den Sithorden bislang eingeschätzt hatte.


„Ich…bitte vielmals um…Verzeihung, Sir. Äh…Lord.“

, murmelte Ridley und rieb sich den dürren Hals, auf dem sich in diesem Moment bereits Würgemale bilden mussten.


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Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

Malacia. Eine Möglichkeit, die sie sicher in Betracht ziehen konnten, und vermutlich eine Fähigkeit, die bei Jedi nicht verpönt war. Anders, als bei Morichro bestand bei Malacia nicht die Gefahr, die gewünschte Zielperson umzubringen. Wobei Ian gar nicht die Befürchtung hatte, dass ein Einsatz von Morichro zu dieser Folge führen würde. Er war zu geübt in beiden Techniken, als dass sie fehlschlagen würden. Übelkeit und Erbrechen waren die Symptome, die bei Malacia am einfachsten hervorzurufen waren. Ein Filmriss allerdings war etwas völlig anderes. Um für eine kurze Erinnerungslücke ohne Drogen oder einen harten Schlag herbeizuführen, war es notwendig, Einfluss auf das Gehirn zu nehmen und das wiederum bedeutete, dass Malcia nicht das Mittel zur Wahl war.

Hier würden sie Morichro anwenden müssen und das konnte die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers tatsächlich erhöhen.

„Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass das schwierig wäre. Allerdings ist meine Befürchtung eine andere. Selbst wenn die Person eher glaubt, dass sie kurz eingeschlafen ist, da ist ein Risiko, dass sie einen Verdacht hegt.“ Zumindest Gardisten sollten eine gute Ausbildung genossen haben. Welche Wache, die ausgeschlafen zur Arbeit erschien, schlief dennoch ein?
Ein Aufwachen, aus wach auch immer, würde jede Person registrieren und wenn sie mit einem Blick auf das Chrono erkannte, dass sie nicht nur ein paar Sekunden, sondern eine halbe Stunde eingeschlafen war… Nun, das klang
zu unprofessionell, vor allem für Gardisten. Dachte Ian an @Tom West zurück, konnte er sich kaum vorstellen, dass diesem Mann ein solcher Fehler unterlief. Einem Sturmtruppler schon viel eher. Auf der anderen Seite stellte sich die Frage, wie wahrscheinlich es war, dass ein Gardist an einen physischen Angriff glaubte und dann Alarm schlug – vor allem, wenn er niemanden verdächtigen konnte. Vielleicht machte der Dunkelhaarige sich zu großen Sorgen, so kurz vor dem Ziel. „Vielleicht Zerdenke ich es zu sehr. Am wirkungsvollsten erscheint es mir, jemanden langsam außer Gefecht zu setzen. Langsam, aber stark genug, dass er zwischendurch keinen Notruf absetzen kann. Am Ende wird die Person denken, dass etwas mit ihr nicht stimmt und sich medizinisch untersuchen lassen. Ein bisschen Herzklopfen hier, ein wenig Beklemmung da: Wem ist nicht schon mal schwer ums Herz geworden? Der Kreislauf ist sehr einfach zu beeinflussen. Malcia und Morichro lassen sich außerdem wunderbar verbinden.“ Von einer endgültigen Methode galt es aber abzusehen und so schüttelte Ian den Kopf.

„Eine endgültige Methode wäre Verschwendung von Fähigkeiten und keine Herausforderung.“ Für Ian kam es nicht infrage, jemanden zu töten, vor allem nicht, wenn es sich absolut vermeiden ließ – und das war der Fall. Die Echani musste nicht wissen, wie groß Ians Abneigung gegen eine endgültige Methode tatsächlich war. War der Mann ehrlich zu sich selbst, war unsicher, ob er überhaupt aushalten würde, noch einmal ein Leben auf dem Gewissen zu haben. Auch wenn auf dieser Mission alles erlaubt war, Ian hatte zu oft getötet und selbst wenn es hier und heute eine Rechtfertigung geben mochte: Sein Schlaf war so oft, so unruhig, dass ein weiterer Mord vermutlich dafür sorgen würde, dass Schlaf zur Unmöglichkeit wurde. Die Bilder seiner Opfer verfolgten ihn noch immer. Ein weiteres Bild wollte Ian nicht.

Die Frage nach einer gemeinsamen Suche beantworte Brianna zuerst unzureichend. Natürlich würden sie Eowyn nicht gemeinsam aus der Zelle holen. Genauso klar war, dass Brianna die Stellung bei den Gardistinnen halten musste. Aber wie sah es aus, wenn sie das Labor betraten? Hier wollte sie gerne dabei sein – und das war etwas, was Ian nicht gefiel.
Waren sie beide im Labor, konnte niemand mehr darauf achten, was draußen geschah.

„Ehrlich gesagt, gefällt mir das nicht. Wenn zwei mit Suchen beschäftigt sind, gibt es niemanden mehr, der Acht gibt.“ Wenn in der Zwischenzeit also jemand unvorhergesehen auftauchte, hatten sie ein Problem und dabei spielte der Zeitplan der Gardistinnen keine Rolle. Brianna und Ian mussten in Erwägung ziehen, dass irgendwer auftauchen würde. Und irgendwer würde sicher neugierig sein, wenn da eine schlafende Gardistin war. Wusste Noxia über das Virus und das Labor Bescheid, warum nicht noch jemand anders?
Allerdings glaubte Ian nicht, dass er Brianna davon abbringen konnte, draußen zu warten. Womit es vermutlich am einfachsten war, ihr zu sagen, wie die Probe, die er damals gesehen hatte, aussah und, wie sie sich angefühlt hatte. Wobei sie das durch ihre Fähigkeit des Heilens sicher wusste.

„Notfalls passe ich auf.“ Was Ian selbstverständlich auch nicht gefiel. Doch jemand würde diesen Part übernehmen müssen. Alles andere wäre verantwortungslos.

Dann vibrierte Brianns Kom hörbar und während sie das Gerät anstarrte, das sie hervorgeholt hatte, tat Ian das gleiche, bis sie mit der Sprache herausrückte.
Ein Blick genügte, um ihre Frage zu bestätigen.

„Ja, aber kein Notfalltreffpunkt.“ Ian ging die paar Schritte zu seinem Schreibtisch hinüber, auf dem das Kartenmaterial der Katakomben und der Kanalisation lag und markierte für Brianna sichtbar den Punkt, den sie soeben gesendet bekommen hatten. Der Punkt, der die Kanalisation mit den Katakomben verband.
Das ist der Punkt und ich weiß genau, wo er ist“, was auf der Karte deutlich wurde. Zum Glück hatte er sich heuet mit der ganzen Thematik beschäftigt und wenn er selbst den Zugang auch nicht gefunden hatte, war er doch auf einer heißen Spur gewesen. Sie hatten die Verbindung – und mit ihr keinen einzigen Grund mehr, Zeit zu vergeuden.
„Unser Startschuss, Brianna.“



Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna
 
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Der Trainingsraum schien für den Moment einige Grad kälter geworden zu sein. Vielleicht lag es aber auch daran, welch Aura im Moment der Weißhaarige ausstrahlte, der den Sith Schüler (
Ridley) mit seinen stechend, gelben Augen fixierte, als könnte allein schon sein Blick diesen Störenfried beseitigen. Gespenstige Ruhe lag in diesem Saal, denn jeder hatte sein Training pausiert und sah mit einer Mischung aus Angst und Neugierde zu dem Geschehen. In einigen Augen sah man das Verlangen, dass der Sith Lord diesen Schüler beseitigten sollte, andere hingegen zeigten Furcht und den Drang, diesen Raum schnellstmöglich, bei der erstbesten Gelegenheit, verlassen zu können. Manch Anderer zeigte auch nur kühles Interesse.

Eine Stimme von der Seite, ließ den hoch gewachsenen Mann kurz knurren, ehe er sich von dem Schüler abwandte und genervt zu seinem Meister blickte, der sich als
Darth Baobhan vorstellte. Währenddessen kroch der Verursacher seiner schlechten Laune wieder an die Seite seines Meisters.

“Darth Thanatos, Sith Exekutor. Ihr habt Glück, dass sein Fehltritt nicht eure ganze Arbeit, die ihr bisher mit ihm hattet, zerstört wurde. Ihr solltet euch jedoch gründlich überlegen, ob dieser Knilch es wert ist, weiter an eurer Seite zu trainieren, wenn er nicht die einfachsten Sachen beherrscht, in dem er auch seine Umgebung im Blick behält. Meiner Meinung nach, verschwendet ihr eure Zeit mit diesem da!”

Sprach der Mann verächtlich aus und sah den Novizen kurz musternd an, ehe er seinen Blick wieder seinem Meister zuwendete.

“Wenn ihr schon meine Zeit verschwendet mit eurem Ungeschick, so soll es ruhig auch einen nennenswerten Nutzen haben. Vielleicht sollten wir eurem naiven Schüler einmal zeigen, wie ein Kampf aussehen sollte und er kann sich wiederum ein Bild davon machen, wie sich sein Meister im Kampf schlägt. Wäre dies auch in eurem Interesse? Ich ziehe liebend gerne wahre Gegner den Trainingsdroiden vor. Wenn euer Schüler genug Mut besitzt, kann er seinen Meister auch gerne unterstützen. Ein richtiger Kampf ist immerhin der beste Lehrmeister. Vielleicht kann ich eurem Schüler dabei sogar noch etwas beibringen, was seinem Meister bisher missglückt ist. Was meint ihr? Akzeptiert ihr?”

Fragte der Sith und fixierte den Mann mit seinen auffällig gelben Augen, welcher dabei einen Ausdruck annahm, der nur wenig Widerspruch dulden würden. Seine Laune war aufgrund seines eigenen Versagens an
Eowyn auf einem Tiefpunkt und diese Störung seines Trainingsrituals, bestätigte nur noch mehr die Sinnlosigkeit dieses Tages. Es wurde Zeit, diesem Tag noch ein wenig mehr Nutzen zu geben, in dem er den Beiden zeigte, was einen wahren Sith Exekutor ausmachte. Sein Zorn würde für diesen Tag hoffentlich endlich ein annehmbares Ventil finden.

Im Moment herrschte totenstille in dem Trainingsraum und jeder Blick war auf
Darth Baobhan und seine Reaktion gerichtet, während einige wenige den Moment nutzten, um sich aus dem möglichen Schussfeld zu bringen und den Raum zu verlassen.

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Bastion – Sith-Tempel – Pyramide der Hexerinnen, in Darth Keebos Quartier – Ian und Brianna

Malacia, Morichro, Brianna war da keine Expertin. Sie war nicht einmal sicher, was das eine vom anderen unterschied. Vielleicht hatte sie die Begriffe Ian gegenüber auch synonym verwendet – im Nachhinein erinnerte sie sich nicht mehr genau. Eine direkte Erklärung lieferte der Mensch ihr dabei nicht, aber ihre Worte schienen etwas ausgelöst zu haben. Ian überlegte, was die neu aufgeworfene Option bedeuten würde. Der Echani war nicht einmal klar, dass es mehr als eine Option gab. Da drückte frau mit ihrem mentalen Finger einer Gegnerin das Ki ab und das war's. Was da genau passierte? Irgendwas mit dem Kreislauf wahrscheinlich, zumindest war es das, was sie dabei wahrnahm. Wenn da mehr passierte, war es ihr nicht klar. Sie hatte ja auch nicht gerade Muße und passende Freiwillige, diese Techniken zu testen. Janus' zahlreiche Jüngerinnen wären so gesehen eigentlich ideale Versuchskaninchen gewesen, aber jetzt war die Chance vertan. Brianna hatte nicht vor, nochmals zurückzukehren.

Ian hingegen sah ein Problem, das Brianna ebenfalls bewusst war. Die Gardistinnen waren mit Sicherheit besser ausgebildet als die gemeine Sturmtrupplerin, wenn es um Machtkräfte ging auf jeden Fall. Sie wären möglicherweise in der Lage, die Indizien zusammenzuzählen, darauf zu kommen, dass sich eine Machtnutzerin an ihnen vorbeigeschlichen hatte, und Alarm zu schlagen. Briannas Lösung des Problems hätte darin bestanden, diesen Zeitpunkt möglichst weit in die Zukunft zu schieben, also bis zum nächsten Wachwechsel. Bis dahin wären sie hoffentlich über alle Berge. Gar nicht erst entdeckt zu werden war aber allemal vorzuziehen, ganz klar. Allerdings konnte die Silberhaarige in dem Fall nicht mehr zu der Sache beitragen als die Logik des Sith-Vollstreckers nachzuvollziehen, mit Morichro/Malacia kannte sie sich leider zu wenig aus. Mit ein wenig Glück würde sich das heute Nacht allerdings ein bisschen bessern…


„Du bist der Experte. Ich werde ganz genau beobachten, wie du die Sache anstellst,“

Erwiderte Brianna.

„Das beste ist, wenn überhaupt nicht erst Alarm geschlagen wird, ganz klar. Soll die Gardistin sich doch auf der Krankenstation durchchecken lassen und anschließend auf ihren Posten zurückkehren oder sich ablösen lassen. Wenn die keine Ahnung haben, dass wir drin waren, umso besser für uns. Aber wieviel Zeit wird uns das verschaffen, denkst du?“

Die 28jährige hatte schließlich mehr als einen Punkt auf der Agenda: das Virus selbst, ganz klar, aber zusätzlich wollte sie alle Daten über das Virus und auch alles, was auf die Vision von einem neuen Virus hindeutete. Brianna nannte es für sich inzwischen das S-Virus. Wenn das C-Virus für Coruscant stand, betraf das, was womöglich einmal folgen würde, den ganzen Sky River… Sie würden die Gelegenheit, das Labor zu untersuchen, kein zweites Mal bekommen, denn früher oder später würde ihr Eindringen bemerkt werden und dann konnte alles passieren. Ganz sicher aber würden die Räumlichkeiten so abgeriegelt, dass niemand mehr hineingelangen konnte, und sie beide würden so oder so keine Chance mehr haben, nochmals in den Tempel hineinzugelangen.

Deshalb passten ihr Ians Worte auch nicht, der darauf hinwies, dass es riskant war, wenn sie beide das Labor durchsuchten und niemand aufpasste. Sie seufzte. Er hatte ja leider recht, und Ahna hatte ihr von Anfang an klipp und klar gemacht, wie es zu laufen hatte: Ian suchte das Virus, sie diente der Absicherung und als Bindeglied mit dem Außenteam. Das Auffinden des ursprünglichen Erregers wäre nur dann ihre primäre Aufgabe geworden, wenn Ian ausgefallen wäre, was nun zum Glück nicht mehr zu befürchten wäre. Also blieb alles beim originalen Plan und folgerichtig schüttelte sie den Kopf.


„Nein. Mama hat ganz klar gesagt, ich soll auf dich aufpassen,“

Widersprach sie, und würde auch weiterhin keinesfalls Ahnas Namen innerhalb des Tempels in den Mund nehmen, ganz gleich unter welchen Umständen.

„Und eine von uns beiden muss aufpassen, da hast du leider recht, ohne Absicherung hineingehen wäre zu riskant. Ich schätze, du bist besser im Finden und ich im nicht gefunden werden.“

Außerdem wahrscheinlich auch besser darin, eine Gardistin schnell und lautlos außer Gefecht zu setzen, sollten die sich aus irgendwelchen Gründen, Stims oder Implantaten, widerstandsfähiger gegen Malacia erweisen als gedacht.

„Aber du müsstest eine Sache für mich erledigen. Ich bekomme ein Computerinterface. Schließ es bitte an und kopiere alle Daten über die Entwicklung, die du in die Finger bekommst und unbedingt auch alles über eine etwaige Weiterentwicklung, die zwischenzeitlich erfolgt sein könnte. Das dürfte einmal noch sehr, sehr wichtig werden, fürchte ich.“

Eigentlich war es der Hauptgrund, warum Brianna in das Labor wollte. Für die Virussuche an sich war Ian wohl besser geeignet, aber es würde sie sehr beruhigen, wenn sie sicher war, dass sie alle Informationen über ihr ‚S-Virus‘ mitgenommen hatten, die es dort gab, Wenn ihr Partner allein war, kostete es ihn zudem Zeit und Ahna war transparistahlklar wenn es um die Frage ging, was sie im Zweifelsfall tun würden oder nicht. Aber auch Brianna würde hier nicht ohne Heilung für das Virus rausgehen, keinesfalls. Doch das andere wollte sie nicht lassen, also fragte sie:

„Denkst du, die Zeit reicht für beides?“

Mit den Koordinaten aus der Prioritätsnachricht konnte Ian gleich etwas anfangen, zum Glück. Brianna hätte da erst einen Computer anschließen müssen, aber er, zweifellos der bessere Kartograph von beiden, konnte ihr auf der Stelle zeigen, wo es war. Sicher zuordnen konnte die Echani ihn aber trotzdem nicht, die Navigation in den Katakomben fiel ihr furchtbar schwer. Aber wenn sie erst einmal zusammen dort gewesen waren, würde es gehen.

„Dann lass uns gehen! Ich hoffe, du kannst mir den Weg zeigen,“

Sagte Brianna und legte rein vorsorglich schon einmal das Schutzamulett wieder an, verbarg es aber unter ihrer Robe. Niemand sollte es sehen, sie fühlte sich aber sicherer, wenn sie es trug.

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Die Vorstellung des Exekutors seiner Majestät viel kurz und knapp aus. Seine Meinung zu Matthews Schüler tat der Mann jedoch lautstark Kund, offensichtlich schien er nicht zu verstehen, dass es andere Fähigkeiten als den Umgang mit der Macht gab die Ridley Solaris wertvoll als Schüler machten.

Auf die Antwort, dass Sie sich mit einem Trainingsduell zu entschuldigen vermochten lächelte der Anzat dem Mann bloß dünn zu. Diese Gelegenheit war zu günstig, um abzulehnen, außerdem würde Darth Thanatos eine Ablehnung sicherlich nicht gelten lassen. Matthew wandte sich jedoch zunächst seinem Schüler zu. Ridley hatte sich aufgerappelt und rote Fingermale zeichneten sich auf der blassen Haut des Arkaniers ab. Die Würgemale würde er sicherlich ein paar Tage gut überschminken müssen.

„Seid Ihr okay, Schüler? Das Training ist noch nicht vorüber, ich gedenke Darth Thanatos hier zuzustimmen, ein Trainingsduell mit einem Exekutor dürfte lehrreich sein.“, Nachdem Ridley ihm deutete bereit zu sein das Training fortzusetzen wandte Matthew sich erneut dem Menschen zu. "Wir nehmen an, My Lord. Alles ist fair, jedoch wenn Ihr von dauerhaften Verletzungen und Verstümmelungen absehen könntet?“

Matthew trat ein paar Schritte von seinem Schüler fort und nahm sein eigenes Lichtschwert vom Griff, die Jünger im Raum hatten sich an die Wände zurück gezogen oder ganz den Raum verlassen also konnten Sie einander problemlos umkreisen. Thanatos Klinge erwachte mit einem wütenden Zischen, Matthew jedoch hielt seinen Griff weiterhin deaktiviert in der Hand. Wie einst bei seinem Meister begann er langsam damit sein „Glück“ gegen den anderen Sith einzusetzen. Er war sicher ein klassischer Geistestrick hätte bei dem erfahrenen Exekutoren ebenso wenig Erfolg wie er es einst bei Sturn gehabt hatte, doch hatte er viel gelernt, seitdem er von seinem Meister auf Bastion aufgelesen worden war. Und bereits als Schüler hatte er seinen Meister beinahe davon überzeugt sein Lichtschwert aus der Hand zu geben.

Dieses Mal jedoch wollte er etwas noch simpleres, langsam und vorsichtig unterlief er die geistigen Barrieren des Mannes und überzeugte Ihn davon, dass der erste Angriff mit einem langen Sprung über die Distanz erfolgen würde, dass Matthew ihn plötzlich und aggressiv mit der Klinge bedrängen würde. Bevor der Exekutor die Zeit hatte, Matthews Einflüsterung von einer Warnung der Macht zu unterscheiden, preschte der Anzat vorwärts.

Die Geschwindigkeit eines Anzats, gepaart mit Matthews Macht-Geschwindigkeit ließ ihn vor den Augen der Umstehenden verschwimmen, und mit der Erfahrung eines Ataru-Kämpfers überwand Matthew den Abstand zwischen sich und dem Exekutor in dem Bruchteil einer Sekunde. Im Vorbeirauschen aktivierte er sein Lichtschwert, brachte einen leicht zu blockenden Schlag an und feuerte dann aus dem Rücken des Exekutors sein Lanvarok auf den Mann ab, noch bevor er erneut landete. Während die kleine messerscharfe Scheibe auf die linke Hüfte des Menschen zuflog, hatte Matthew auch schon die Richtung gewechselt und zielte mit seinem Schwert auf die rechte Schulter des Exekutors.

Das Duell hatte begonnen, nun würden Sie sehen wie gut der Mensch sich in einem echten Kampf tatsächlich zu schlagen vermochte.


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Achtet darauf, Eure Präsenz in der Macht zu verschleiern.
Ab hier dürfen wir uns keine Fehler mehr erlauben.
Innerlich wiederholte Riuen die Sätze genervt, wie bei einem langweiligen Gedicht. Gelang es diesem Mann überhaupt
einmal so zu reden, als wäre er nicht der Einzige, der wusste, wie es lief? In eine Uniform gesteckt hätte er gewirkt, wie der typische Befehlshaber einer kleinen Truppe, der sich in Unform vorkam, wie Gott persönlich. Wie konnte Elise einen derart absurden Männergeschmack haben?
Natürlich verschleierte der Chiss seine Präsenz und auch seine Gedanken. Das war die letzte Mission, bei der er daran erinnert werden musste, was auf dem Spiel stand. Millionen Leben. Sein bester Freund, dessen labile Verlobte. Unterm Strich war das hier… Riuen kam nicht dazu, den Gedanken zu Ende zu denken, als sein ureigenes Alarmsystem losging, während Markus zeitgleich den Befehl gab, runterzugehen und so warf sich das Team zeitgleich auf den Boden, als Pfeile über sie hinweg zischten. Ein paar Sekunden später folgte nicht mehr, kein Pfeil, kein dumpfes Gefühl und das Trio stand auf und lief schweigend weiter. Die Sinne des Chiss waren geschärft und bis zum Zerreißen angespannt. Da lauerte noch mehr, dessen waren sie sich vermutlich alle bewusst.

Sie standen auf und liefen weiter, bis sie zu einer Abzweigung kamen und den linken Weg wählten.
Da ist etwas“, raunte der Chiss kaum hörbar, und tatsächlich drangen Stimmen zu ihm.
Irgendjemand war hier unten, ganz in der Nähe. Sein mulmiges Gefühl wuchs. Fallen auszuweichen war das eine, aber Feinde zu liquideren etwas völlig anderes. Selbst würde Riuen nicht von sich aus aktiv werden. So sehr er das Entgegennehmen von Befehlen auch hasste, er kannte seinen Platz und Markus und Elise waren die Entscheidungsträger hier.

Riuen verlagerte sein Gewicht leicht auf die Zehenspitzen, bereit, sich geräuschlos voranzuschleichen, während seine Sicht auf den dunklen Gang vor ihm gerichtet war. Sein Verstand arbeitete auf Hochtouren, als er versuchte, die Stimmen genauer zu identifizieren. Es waren keine vertrauten Klänge, kein Teil ihres Teams. Sein Instinkt sagte ihm, dass sie dennoch nicht aufgespürt worden waren. Abwartend sah er von seiner Meisterin zu Markus und wartete ab. Sich lautlos zu bewegen, hatten sie zur Genüge geübt. Dennoch wollte sich kein Nervenkitzel in dem Chiss breit machen.
Zum ersten Mal schien das Lichtschwert, das er versteckt bei sich trug, sich wie ein heißes Eisen in seine Seite zu brennen. Weder wollte Riuen es benutzen, noch wollte er, dass es jetzt irgendjemand anderes tat.
Für einen Moment fühlte er sich zurückversetzt, in seine Zeit beim Militär, in der er niemanden getötet hatte.
Zwar hatten sie für den Ernstfall geübt, doch es erschien Riuen als das eine, einen Abzug zu drücken und als etwas völlig anderes, ein Schwert auf einen Körper niedersausen zu lassen. Vielleicht irrte er auch und sie würden kein Schwert brauchen.


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OCC: UM hier keinen zu bewegen, ein sehr kurzer Post.
 
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