Bastion

|| Bastion ▫ Hangar ▫ vor den Lambdas || ▫ Utopio, Ky, Sinaan, Flash, Cartis​

Nachdem Cartis sie nun in das Prozedere der Abreise eingeweiht hatte, konnte es ja endlich los gehen. Ohne weitere Umschweife drehte er sich um und ließ den Ryn hinter sich, hoffentlich für immer. Er war leicht überrascht darüber, dass man an die Codes so einfach kommen konnte. Doch war der Mediziner wahrscheinlich nur zu faul um sich mehrere Passwörter zu merken und eigentlich konnte ja auch niemand Unbefugtes an jenes Shuttle und damit jene Sicherheitscodes gelangen. Wer ahnte denn schon, dass ein Sith einem Jedi zur Flucht verhelfen würde? Utopio grinste bei diesem Gedanken, hatte sich der fremde Sith doch so überlegen gefühlt, dass er die eigentlichen Manipulationen gar nicht erst bemerkt hatte. Ob ihn überhaupt interessiert hätte, dass Utopio und Co Jedi waren, solange er seine Wünsche erfüllt sah, z.B. bezüglich dieser nun ohnmächtigen Adepten?

Ky, hol uns hier raus.

Kaum ausgesprochen, als habe sein Padawan auf diesen Befehl nur gewartet, hob die Fähre langsam ab und steuerte zielgenau aus dem Hangar um sich dann in die Luft Bastions zu begeben. Der Planet an sich war kaum interessant anzusehen, spärlich besiedelt war er, ohne nennenswerte Gebäude oder pflanzlichen Bewuchs. Der Sith Tempel und auch die imperialen Anlangen waren aus der Luft relativ unbeeindruckend, die Wälder waren ebenso geisterhaft und unheimlich wie das Innere des Sith Komplexes. Nach wenigen Sekunden versteckten dann schon die ersten dunklen Wolken die Aussicht nach draußen. Dem Kel?Dor konnte das nur Recht sein. Nachdem sie dann die Atmosphäre verlassen hatten und sich dem kühlen, leeren Weltraum hingaben, ertönten auch schon die ersten Kontaktaufnahmen. Sinaan, der sich in den Copilotensitz begeben hatte, übermittelte die Codes und nur kurz darauf wurde ihnen die Abreise schließlich erlaubt. Auf den Sensoren konnte man zwei bis drei Sternenzerstörer, die um Bastion kreisten, ausmachen, doch ihr Fenster war zu klein um diese auch visuell einzufangen. Ky gab die Koordinaten zum nächsten Hyperraumsprungpunkt ein. Es würde etwa 15 Minuten brauchen bis sie bei voller Geschwindigkeit den Sprungpunkt erreichen würden. Utopio nutzte diese Zeit um sich ein paar Karten anzuschauen und nach einem geeigneten Ziel Ausschau zu halten. Er konnte nicht sagen was es war, aber sein Finger blieb bei einem Planeten hängen.

Ky, ich hab da einen seltsamen Planeten entdeckt, zwischen Rinn und Aduba III. Es scheint nicht viel über ihn bekannt zu sein, Eriador ist sein Name. Kannst du uns dort hinbringen? Pass aber auf, er liegt direkt hinter dem Bassen-Graben, am besten du umfliegst dieses Weltraumphänomen.

Die Sterne blinkten und zogen vor dem Fenster ruhig und unbeeindruckt vorüber. Warum hatte er so eine Angst? Warum holte ihn diese Panik stets aufs Neue ein, obwohl er schon viele Male geflogen war und langsam daran gewöhnt sein müsste, obgleich er wusste, dass nichts passieren würde? Doch es war die Angst Kontrolle abzugeben, die in ihm das Herz antrieb und das Adrenalin durch die Venen stieß. Selbst auf Bastion, sogar in den Gesprächen mit Marth und Cartis hatte er sich nicht so unsicher gefühlt. Es war unlogisch und doch suchte es ihn regelmäßig heim, ohne dass er sich dagegen wehren könnte. Die Symptome ließen sich abschwächen, mit Atemtechniken und Meditation bekämpfen, aber die Ursache, die eigentliche Angst, blieb davon unberührt. Woher mochte sie wohl stammen, diese irrationale Phobie?

Ky gab nun durch, dass sie ihren Sprungpunkt erreicht hätten. Der Kel?Dor drückte sich mühsam in die Höhe, hielt für einen Moment inne um sich wirklich sicher zu gehen, dass er nach Eriador wollte, hob die Hand...

Mach es so!

Dann wurden die Sterne zu Striche und sie drangen in den blauen Wirbel des Hyperraums ein. Utopio biss die Zähne zusammen, denn sonst wäre ein unglücklich klingender Schrei aus seinem Mund zu vernehmen gewesen. Er wischte sich die Schweißperlen von der Stirn und blickte auf die zwei Stöcke in seiner Hand. Um sich etwas abzulenken könnte er sich jetzt daran machen sich einen Gehstock anzufertigen! Dann wäre er wenigstens beschäftigt.

|| Hyperraum ▫ Lambdafähre || ▫ Utopio, Ky, Sinaan, Flash, Cartis​

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Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Jag's Suite - Schlafzimmer – mit Camie


Camie seufzte auf. Dann packte sie den Arm ihrer Nichte und zog sie in eine freundschaftliche Umarmung.

"Hör zu. Seit wir uns auf Corellia begegnet sind, bist du eher eine kleine Schwester für mich geworden.

Du hast so reagiert, weil du was für Ian empfindest. Und das mit der Rechensachaft habe ich nicht zu der Adeptin gesagt, sondern zu meiner Nichte."


Camie schob Alisah wieder von sich.

"Der Tag war sehr verwirrend und wir haben beide seit Gand nicht viel geschlafen. Deswegen sind wir gerade beide sehr überreizt. Morgen früh kehren wir in den Orden zurück. Vielleicht können wir dann noch einmal in Ruhe reden.

Achja noch etwas. Das zwischen mir und Jag etwas ist sollte nicht im Orden rum posaunt werden."


Camie legte noch einmal die Hand auf die Schuler der jungen Frau.

" Eigentlich hatte ich auch nicht vor dich heute Abend so abzuschieben, das tut mir leid. Gute Nacht kleine "Schwester"."

Nun traten beide Frauen zurück in den Aufenthaltsraum, wo Jag und der Twi'lek sich einwenig merkwürdig ansahen. Alisah wünschte allen einen Gute Nacht und verschwand dann. Der Twi'lek sah ihr einwenig weh mütig nach. Camie räusperte sich und gewann somit die Aufmerksamkeit des Nichtmenschen.

"Ich würde bei ihr nicht auf komische Gedanken kommen. Sie macht eher euch zum Spielzeug, als Sie sie."

Der Twi'lek schluckte, dann blickte er noch einmal zu Jag. Schließlichj wünschte auch er eine angenehme Nacht, natürlich nicht ohne doof zu grinsen, doch bevor Jag oder camie reagieren konnten verschwand auch er durch die Tür.

Seufzend setzet Camie sich neben Jag und ließ sich gegen ihn fallen. Gerad wollte Camie etwas zu ihrem Geliebten sagen als sie plötzlich aufkeuchte und die Augen schloß. Ihre Hände glitten an ihren Kopf, als sie die Welle von Hass spürte. Irgentwas musste mit Alaine sein. Augenblicklich griff sie nach ihrer Schülerin.


"Etwas stimmt nicht! Alaine!"

Camie löste sich von Jag und machte sich auf den weg zur Tür. An dieser an gelangt drehte sie sich zu Jag um.

"Du solltest mit kommen. Ich denke es hat was mit deinem Freund zutun."

Die Suite in der Alaine sich befand war direkt neben der Jag's. Mit der Macht öffnete Camie die Tür und trat hinein. Die Sith fand Alaine und ihre Begleitung im Shclafzimmer. Die junge Apprentice war in sich zusammen gesackt und Tränen liefen über ihre Wange. Camie ging zu erst zu dem Mann (Aden) und untersuchte ihn mit der Macht. Er hatte keine schweren Verletzungen erlitten nur eine Platzwunde und scheinbar ein paar Prellungen. Kruz griff Camie in die Macht und stoppte die Blurung der Platzwunde, dann über ließ sie es Jag dem Blonden auf die Beine zu helfen.

Kurz drauf ließ Camie sich vor Alaine nieder und legte beide Hände auf die Schultern ihrer Schülerin. Mit der Macht begann die Warrior diese zuberuhigen, dann erst sprach sie sie an.


"Alaine beruhige dich. Was war denn los?"

Man konnte deutlich sehen, dass es der Apprentice leidtat, was geschehen war. Camie schüttelte ganz leicht den Kopf.

"Ihm ist nichts schlimmes passiert."


Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden´s Suite - Jag, Camie Alaine und Aden
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof

Tyrus hatte es wie zu erwarten war geschafft und sie konnten sich endlich aktivieren Machttechniken widmen. Ysim erhob sich wieder aus dem Schneidersitz, erneut in einer flüssigen Bewegung die man ihn wegen seiner Rüstung nicht zugetraut hätte, und ging ein paar Schritte vom Adepten weg.

?Kommen wir nun also zum Machtstoß?.

Wie als ob Ysim die Leistung seines Schülers ignorierte, verschwendete er keine Worte mehr für die Levitation. Der Adept hatte es geschafft, wusste nun wie es ging und damit war das Thema gegessen und zwar für immer.

?Eine weit aus interessante Technik die du Zeit deines Lebens immer wieder einsetzen wirst, da sie sich in Kämpfen mit anderen Sith und Jedi, aber auch gegen Soldaten und Söldner als lebenswichtig erweisen wird, ist der Machtstoß?.

Als Tyrus nun auch endlich stand hob der Apprentice seine rechte Hand und fokussierte in dessen Inneren seine Macht.

?Ein Machtstoß wird dich selber fast immer unvorbereitet treffen und so kannst du dich glücklich schätzen das der Stoß an sich keine Schäden verursacht. Ja nicht mal große Schmerzen. Auf der anderen Seite kannst du einem selber auch nicht viel antun, es sei denn du machst es richtig.
Ein Stoß gegen die Brust befördert einen je nach Stärke des Angriffs einen oder mehrere Meter durch die Luft. Doch das ist nicht immer hilfreich. Sollte man genug Zeit haben zielen zu können, ist es immer besser einem die Beine weg zu reißen oder nur eine Schulter zu treffen um ihn an der Stelle wo er steht auf die Bretter zu schicken. Dann muss man nicht hinterher rennen und möglicherweise hat der Gegner dann auch noch keine Verteidigung aufgebaut.
Daher werden wir mehr Zeit in diese Technik investieren, damit du es gleich richtig lernst und nicht nur benutzt, um dir einen Gegner vom Leib zu halten.

Da der Machtstoß im Gegensatz zur Levitation oder auch dem Würgegriff mit der Hand gelenkt werden muss, ist klar das du die Macht in deiner Hand sammeln musst, so wie ich es gerade tu.
Je nach können mehr oder weniger Macht. Da diese Technik nur in den seltensten Fällen lange vorbereitet werden kann, wirst du eher einen unbestimmten Machtimpuls zu deiner Hand schicken und dann den Stoß vollführen. Er wird mal stärker und mal schwächer sein.
Solltest du aber die Gelegenheit bekommen Macht in der Hand sammeln zu können, sei es nun weil dein Gegner gerade mit einer Wunde zu kämpfen hat, dann tu das und bündel so viel wie du erübrigen kannst. Danach lässt du deinen Gegner dann fliegen. Am besten so gezielt das er weder gegen eine Wand fliegt oder gar aufgespießt wird. Das musst du dann je nach Umgebung individuell entscheiden.
Doch nun Schluss mit der Theorie.
Da ich bei dieser Technik viel Zeit investieren will, wirst nicht du oder ich das Testkaninchen spielen. Ich suche uns einen Neuankömmling der es eh nicht schaffen wird hier aufgenommen zu werden. Du wirst in der Zeit schon mal auf eigene Faust versuchen den Machtstoß auszuführen?.


Und es dauerte natürlich nicht lange da war Ysim auch schon mit einem Jünger zurück, einem ausgemergelten Menschen der so aussah, als ob er nur in den Orden gekommen war um was zu essen zu finden. Er war so schwach das Ysim ihn hätte am Kragen packen und anheben können, obwohl sie fast gleich groß waren.
Mit einem unsanften Schupser und einer Drohung das Ysim ihn töten würde, würde er nicht tun was er von ihm wollten, ging der Mensch dort hin wo Ysim ihn hin wies.
Tyrus war auf Grund der kurzen Zeit nicht weit gekommen und so begann Ysim nochmals mit einer kurzen Einleitung.


?Wie gesagt. Fokussiere die Macht in deinem Körper in deiner rechten oder linken Hand. Jetzt kannst du auch all deine Emotionen freien lauf lassen, denn sie werden dir helfen stärker angreifen zu können. Versuche ihn als erstes einfach nur zu treffen, frontal auf die Brust. In etwa so?.

Der Sith Apprentice nahm einen erheblichen Teil seiner gebündelten Macht zurück und setzte dann den Machtstoß ein. Der Jünger wurde wie Ysim gesagt hatte an der Brust getroffen und torkelte zurück.

?Und nun du. Das erste mal darfst du dir noch Zeit lassen, doch alles was danach kommt muss schnell und ohne Zögern erfolgen?.

Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof

Tyrus besaß nun die nötige Motivation, ja, er hatte es geschafft die Levitation zu benutzen, nun musste er sie nur noch verfeinern, doch dies würde er machen sobald er die nötige Zeit dazu hatte, jetzt ging es allein darum, so viele Techniken wie möglich zu erlernen, um sie danach alleine weiter zu studieren. Seine Verbundenheit zur Macht unterbrach er nicht. Er richtete sich auf, und bemerkte wie beim Aufstehen die Luft für erneutes Brennen an seinen Wunden sorgte. Erneut schürte er damit die Wut, und brachte sie zum lodern.

Er stand auf und hörte seinem Meister aufmerksam zu. Er hatte die Macht dieser Technik bereits eben im Kampf gegen den Wookiee gespürt, wahrlich eine mächtige Attacke, wenn man weiß wie man sie richtig einsetzt. Es war ihm zeitweise nicht gelungen eine neue Attacke zu starten, da der Machtstoß des Wookiee ihn ständig von den Füßen riss, und ihn wieder bei Null anfingen lies. Doch sollte er sich nicht nur auf diese Technik verlassen, denn genau dieser Fehler hatte Ralrra einen Arm gekostet, auch wenn er nur kybernetisch war.

Während er der Erklärung seines Meisters folgte, dachte er mit. Sein Meister erwähnte zwar nichts von der Grundlage der Macht des Machtstoßes, also ob sie neutral oder durch Emotionen verstärkt wird, doch konnte er sich denken, dass ein Machtstoß, der von den dunklen Gefühlen genährt ist, kraftvoller wäre, als einer ohne diese Energie. Bei der Erklärung der Trefferzonen, fragte er sich, ob es nicht möglich sei durch einen gezielten Schuss auf den Kopf damit einem Wesen das Genick zu brechen, doch es würde wahrscheinlich nichts bringen, da ein Kopf eine zu kleine Trefferzone wäre. Ysim wies ihn ja an, die Bein sowie die Brustregion anzuvisieren, allgemein eine breitere Zone.

Als Ysim ihn kurz alleine lies, probierte er Machtstöße zu verteilen. Er nutzte seine Versenkung in der Macht und versuchte sich darauf zu konzentrieren, die Macht in seiner Handfläche zu sammeln. Zunächst spürte er nichts, und als es sich anfühle, als werde die Luft in seiner Hand ?schwerer? (anders konnte er es sich nicht beschreiben) schob er seine Macht nach vorne, und hoffte dass er dadurch einen Machtstoß loslassen würde. Er erkannte jedoch keine Veränderung, auf einen Außenstehenden hätte dies sogar ein wenig eigenartig ausgesehen, wenn man bedachte dass da jemand ständig die Hand nach vorn donnerte.

Dann hielt er kurz inne und überlegte. Er musste die Macht länger in seiner Handfläche konzentrieren, und sie dann mit seinem Willen in eine bestimmte Richtung drücken. Es war so, als würde er seinen Willen der Macht aufzwingen, zumindest dachte er es sich so. Er konzentrierte sich erneut, lies die Macht um sich herum in seiner Handfläche sammeln, sodass es sich anfühlte, als habe er einen ?Luftball? mit einer wegwerfenden Bewegung schoss er den Ball ab, so zumindest hoffte er, und siehe da, er sah wie das Gras sich, wie bei einem Windstoß bewegte, und nach einigen Metern verschwand die geschossene Macht einfach.

Tyrus setzte ein siegessicheres Lächeln auf, nun musste er seine Technik nur noch verfeinern. Vielleicht war er zu enthusiastisch, wenn man bedachte dass er gerade einmal es geschafft hatte einen Klumpen Macht in seiner Hand zu verschießen, doch für jemanden der dies vorher nicht konnte, war es ein Meilenstein. Als er sah dass sein Meister zurückkehrte, fror sein Lächeln wieder zu der emotionslosen Maske zurück, sodass er sich wieder in seine Ausgangsposition begab.

Er besah sich die arme Kreatur an, die Ysim da in den Innenhof brachte. Kein Wunder dass jeder Jünger in den Augen der höher rangingen Sith erst mal eine Made ohne jegliche Berechtigung zur Existenz ist, denn so was würde selbst in der Armee versagen. Selbst Tyrus, der selbst noch nicht viel weiter war, spürte bereits einen gewissen Ekel vor diesem Wesen, da seine Schwächlichkeit abstoßend war. Er erinnerte ihn auch ans versagen, und so war er schnell wieder bei dem Gedanken daran, dass Ysim ihn eben noch gerügt hatte, dass er selber versagt hatte. War er derzeit in Ysims Augen nicht viel mehr als so eine Made wie der da? Nein das wollte er nicht, das durfte er auch nicht, er musste sich durchsetzen.

? Das erste mal darfst du dir noch Zeit lassen, doch alles was danach kommt muss schnell und ohne Zögern erfolgen ? hörte er seinen Meister sagen, sodass er ihn nicht warten lassen wollte.

Er sammelte erneut die Macht in seiner Handfläche, und spürte wie sein Zorn erregt war. Es fühlte sich an wie ein Schwamm der sich mit Wasser voll sog. Wie ein Netz fing seine Handfläche die umliegende Macht ein, sodass er spürte dass sie immer mehr wurde. Im selben Moment beobachtete er wo er den Jünger treffen würde. Vielleicht an den Beinen um ihn auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen? Oder würde er ihn an den Schultern treffen, um ihn zurückzuwerfen, und ihm damit zeigen, wie weit sein Rückstand auf Tyrus war? Er wollte ihn zunächst von den Beinen reissen, sodass er mit Wucht seinen Arm nach vorne drückte, und dabei die Macht in seinen Händen mit Zorn gemischt von sich warf.

Der Jünger, welcher nicht wusste was ihn erwarten würde, wurde von den Beinen gerissen, und knallte mit dem Gesicht voran im Gras. Tyrus wusste zwar dass seine nächsten Attacken nicht so stark sein würden, da er diesmal nicht die Zeit haben würde die Macht zu sammeln, doch war er erstaunt, welche Kraft eine kleine Handbewegung bereits ausrichten konnte.

Er versuchte sein Tempo zu beschleunigen, versuchte, wie ein Durstiger in der Wüste an der Wassertränke so viel Macht wie möglich aufzusaugen und dann auf den Jünger zu verschießen. Dabei wechselte er oft die Positionen, und versuchte mehrere Trefferzonen auszuprobieren. Er traf den Jünger an der Brust, an den Schultern, von der Seite, einmal sprang er sogar hoch und traf ihn seitlich von oben, was den Jünger erneut auf die Knie zwang. Immer wieder schleuderte Tyrus ihm Ladungen seiner Macht entgegen, und der Jünger ertrug jeden der Stöße still, da er nicht wissen wollte, was der stärkere von beiden mit ihm anrichten würde, wenn er es nicht über sich ertragen lies.

Tyrus hingegen interessierte diese schwache Kreatur nicht, sodass er weiterhin versuchte starke Stöße auf ihn zu feuern. Das Ergebnis war unterschiedlich, so wie Ysim es vorrausgesagt hatte. Mal traf er den Jünger stärker, mal schwächer. Doch dann fühlte er, wie die Stöße immer schwächer wurden, und er etwas ermüdete. Er beschloss, sein ?Dauerfeuer? einzustellen, und eine weitere Lektion, oder noch einen Tipp abzuwarten. Er hielt inne, und sah nun seinen Meister an.


Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof
 
Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Jag's Suite - Schlafzimmer – mit Camie, Jag, Alisah und Esek

Noch immer sah Jag Esek drohend an, als die beiden Frauen zu ihnen heraus kamen. Was auch immer die beiden zu besprechen hatten, schien geklärt zu sein. Jag nickte dem Mädchen Alisah freundlich zu. Schließlich verschwand sie und auch Esek machte sich vom Acker. Jag sah seine Geliebte an und sie setzte sich zu ihm.

Jag spürte sofort, dass bei Camie etwas nicht stimmte und sie lieferte eine Erklärung. Ihre Schülerin Alaine hatte was und Camie wollte augenblicklich nach ihr sehen. Er wusste, dass sie bei Aden drüben war. Die Worte seiner Geliebten erstaunten ihn. Sein Freund sollte was mit dem Problem ihrer Schülerin zu tun haben. Schnellen schrittes liefen die beiden zu Aden's Suite und betratten sie. Die Warrior blieb kurz bei Jag's Freund stehen und sah nach ihm. Jag sah, dass Alaine auf dem Balkon zusammengesunken war und zitterte. Camie lief schnellen schrittes zu ihrer Schülerin und ordnete an, dass er bei Aden bleiben solle. Dies tat er auch.

Langsam half er seinem Freund hoch und auf das Bett, damit er sich setzten konnte. Aden verzog das Gesicht vor Schmerz, fing sich aber recht schnell wieder. Besorgt sah er ihn an.

"Aden, was ist denn geschehen?"

Jag hielt seinen Freund fest, der aufstehen und zu seiner Geliebten gehen wollte, um zu sehen wie es ihr ging. Jag wusste aber, dass Camie die völlig aufgelöste Frau ersteinmal beruhigen musste. Was auch immer geschehen war, sie litt Qualen. Dies konnte er spüren.

Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden´s Suite - Jag, Camie Alaine und Aden
 
~Bastion ~ Hauptstadt ~ Zum goldenen Kelch ~ Aden's Suite ~ Balkon ~ Camie und Alaine~

Zuerst bemerkte Alaine nicht, dass ihre Meisterin zu ihr trat. Zu sehr liet die junge Apprentice. Erst als Camie sich vor sie kniete und ihr die Hände auf die Schulter legte merkte Alaine es. Langsam nahm die Sith die Hände vom Gesicht und sah ihre Meisterin an. Die ansonsten leuchtenden Augen waren trüb und schmerz war darin zu lesen. Wie ein Feuer brannte ihre Seele vor schmerzen. Camie versuchte ihre Schülerin zu beruhigen, aber dies gelang ihr nur zum Teil.

"Ich, ich....Wir haben uns geküsst und gegenseitig geneckt..., seine Küsse wurden immer intensiver. Dagegen hatte ich nichts. In mir entstanden Gefühle, die ich nicht kenne. Dann..., dann hat er angefangen mein Kleid aufzu....aufzumachen. Als ich die Augen öffnete....., sah ich nicht mehr ihn sondern...., sondern meinen...Chef der mich damals...., der mich damals ver...., vergewaltigt hat."

Alaine musste immer wieder unterbrechen. Zu sehr wurde sie mitgenommen und jedesmal versagte ihre Stimme. Neu Tränen liefen ihr über die Wangen, als die Erinnerungen sich in ihrem Geist breit machten. Noch immer zitterte die Apprentice und Camie konnte deutlich spürden, wie sehr dies ihre Schülerin belastete.

"Er wollte..., wollte doch nur...., mich verführen...! Camie...., ich habe...., ich habe....

Erneut versagte Alaine die Stimme.

"Ich wollte es....doch garnicht. Ich wollte ihn doch garnicht..., gegen die Wand schleudern. Ich..., ich empfinde...., empfinde etwas für ihn."

Alaine versuchte tief durchzuatmen und dadruch die Tränen zum versiegen zu bringen. Nur mühsam schaffte sie dies letztendlich.

"Es tut mir leid Camie."

Sie sah ihre Meisterin an und noch immer konnte diese Schmerz in Alaine's gepeinigter Seele spüren. Sie liebte Aden doch. Sie liebte ihn wirklich. Langsam sah sie auf ihre Finger, die gerötet waren und branten. Bisher hatte sie dies nicht mitbekommen doch jetzt spürte sie dies. Dann sah sie wieder Camie an.

~Bastion ~ Hauptstadt ~ Zum goldenen Kelch ~ Aden's Suite ~ Balkon ~ Camie und Alaine~
 
Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden's Suite - Balkon - Camie und Alaine

Camie schüttelte den Kopf und zwang Alaine mit der Macht sie an zusehen.

"Die paar blauen Flecken überlebt er schon. Und das was passiert ist war noch immer eine Schutzreaktion wegen dem was damals war. Du musst dich einfach erst langsam dran gewöhnen. Vielleicht war es heute einfach auch ein bisschen viel auf mal, denn ich denke nicht das du solche Gefühle jemals kennen gelernt hast.

Wenn er genauso empfindet wie du, dann solltest ihr beiden mit einander reden. Und du solltest es ihm auch genau erklären. Jemanden zu lieben heißt ihm zuvertrauen und offen zu ihm zusein. Es ist viel verlangt, wenn man so etwas erlebt hat wie du. Aber trotzdem kann ich verstehen wie du dich gerade fühlst. "


Camie's Blick folgte den Alaine's und die Warrior nahm die Hände ihrer Apprentice in die ihren. Dann griff Camie hinaus in die Macht und ließ sie durch ihre Hände gleiten. Langsam begann die Rötung der Hände nach zulassen und auch das brennen verschwand.

Schließlich öffnete Camie die Augen, welche sie zur konzentration geschloßen hatte und blickte sich zum Schlafzimmer um. Jag stützte seine Freund, der noch immer wacklig Beinen war und beide blickten zu den Frauen auf den Balkon herüber.


"Ich denke da möchte jemand nach dir sehen. Wie es dir geht."

Camie ließ die Hände ihrer Apprentice los, stand dann auf und ging um diese herum und bückte sich. Mit geschickten Handgriffen, zog Camie der jungen Frau das Oberteil ihres Kleides wieddeer richtig hin und schloß den Verschluss wieder. Schließlich zog sie Alaine auf die Beine. Einen Moment schien Alaine protestieren zuwollen, wieder zu den Männern zurückzugehen, doch dann folgte sie Camie. Man konnte noch immer sehen, dass sie sehr bedrückte was passiert war.

Bei den beiden Männern angelangt wandte Camie sich an Aden.


"Jede Frau reagiert anders. Manche brauche einwenig Zeit um sich an so etwas zugewöhnen."

Dann verfiel Camie ins Schweigen und ließ Alaine, welche nun direkt vor Aden stand, los.



Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden´s Suite - Jag, Camie Alaine und Aden
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof

Ysim sah sich das Schauspiel ungerührt an und blickte nur ein zwei mal vom Jünger zu Tyrus, aber sonst schien ihn das ganze zu langweilen.
Erst als die Angriffe aufhörten, löste er sich aus seiner Starre und begann den Adepten wieder ins Auge zu fassen.


“Wie ich sehe kannst du das recht gut Tyrus, doch was du scheinbar nicht gelernt hast...ist es auf das zu hören was ich sage”.

Wieder einmal steigerte er sich unnötiger Weise hinein, doch sollte der Mensch vor ihm wirklich ein perfekter Schüler werden, so durften solche Fehler nicht mehr passieren und Ysim kannte die Mittel um solche in Zukunft zu verhindern.

“Gegen die Brust” grollte er und schoss in dem Moment eine kraftvolle Machtwelle ab die den Adepten gegen die Wand donnerte.
“Die Brust und nicht die Beine”.
Ein weiterer Stoß. Blut floss wieder aus den sich schon halb geschlossenen Wunden. Doch der Adept schrie nicht auf, stöhnte lediglich und hätte Ysim in diesem Moment nicht einen wage Gefühlsausbruch vom Jünger empfangen, hätte er weiter gemacht und Tyrus weiter geschlagen und bestraft.

“Ach du freust dich ja” fauchte der Sith Apprentice und packte den schwachen Menschen am Genick. Es dauerte keine scheinbar endlose fünf Sekunden und Knochen brachen. Tot sackte der Jünger zusammen, sein Gesicht verzerrt durch Angst und Ungläubigkeit.
Doch der Kopf war kaum auf dem Rasen aufgeschlagen, da hatte sich Ysim schon wieder abgewandt, um seinen Schüler weiter zu bestrafen und zu belehren.
Der Sith packte den Adepten mit der Macht und riss ihn gewaltsam zu sich.


“Wenn du nicht einmal eine simple Aufgabe wie diese bewältigst, was soll ich dann noch mit dir? Denkst du ich verschwende meine Zeit gerne mit Spielchen wie diesen? Denkst du ich hätte nichts besseres zu tun? Denkst du das”?
“Nein Meister”.
“Natürlich denkst du das nicht. Du denkst ja scheinbar überhaupt nicht oder wie soll ich das hier deuten? Brust und Beine. Kannst du das nicht unterscheiden?
“Es tut mir...”.
“Deine Entschuldigungen und Ausflüchte kannst du dir sparen. Vielleicht liegt es nicht an deinem Gehirn, sondern an deinem Gehör”.
“Nein Meister”.
“Und trotzdem hast du dich einem eindeutigem Befehl widersetzt...was soll ich davon nur halten”?


Ysim packte wieder den Unterkiefer des Adepten und hob seinen Kopf, sodass er den am Boden knieenden in die Augen schauen konnte.

“Was Tyrus? Soll ich das einfach so vergessen”?

Er wartete einen Moment und fuhr dann höhnisch fort.

“Ja, das sollte ich wohl wie? Ich sag dir eins. Der Deal war das ich dich ausbilde und du mir dienst und das schließt ein das du tust was ich sage, wenn ich es sage. Und zwar ohne zu zögern. Hast du das verstanden? Kapierst du das? Wenn du unseren Abmachung nicht einhältst, sehe ich keinen Grund es weiterhin zu tun. Also merk dir das und pass in Zukunft besser auf”.

Er ließ los und gab dem Adepten einen Wink, das er sich erheben solle.

“Jetzt wirst du gezielt angreifen und zwar mich. Als erstes wirst du, während ich stehe, versuchen mich auf verschiedene Art und Weise von den Füßen zu hauen.
Danach werde ich mich bewegen und springen und du wirst versuchen mich im Sprung umzuhauen und zwar so, das ich es nicht mehr schaffe mich abzurollen oder den Sturz abzufangen.
Um dich dann selber in Bewegung zu halten, werde ich dich im zweiten Teil mit Steinen beschießen”.


Ysim begab sich in Position und stellte sich locker hin. Er würde zwar nicht die Macht benutzen, sich aber dennoch nicht einfach auf das Gesicht fallen lassen.

“Fang an”.

Wann Tyrus, fragte sich Ysim in Gedanken amüsiert, wann wirst du wohl endlich austicken. Bei Xirius hätte er die Sache mit der Brust nicht mal erwähnt, doch dem Adepten drohte er gleich mit dem Tod.
Aber am Ende würde sich das lohnen, denn dann würde Tyrus weit aus mächtiger sein als der Chiss Albino und Janem würde Ysim dafür mit Sicherheit belohnen, das ein weiterer Ash’rak von ihm kam.
Dumm nur, das der Sith Inquisitor Ysim so weit vertraute, das er ihm nicht zutraute das er ihn hintergehen wollte.
Das wird irgendwann noch mal dein Ende sein Meister...


Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof​

Den ersten Teil des Satzes, hörte Tyrus gern. Die Lobungen aus Ysims Mund waren rar, und genau deshalb für Tyrus so besonders, denn sie waren selten, und dafür umso wichtiger. Erneut, dachte er, hatte er sich ein kleines Stück Anerkennung erkämpft, doch als er den zweiten, letzten Teil des Satzes hörte, lief es ihm eiskalt den Rücken runter. Verdammt, was war mit ihm los? Wieso hatte er den Satz nicht gehört, dass er ihn auf der Brust und nicht auf den Beinen treffen sollte? Er hatte das grobe, aber nicht essenzielle gehört. So ein grober Fehler durfte ihm nicht noch mal passieren, er fragte sich bestürzt wieso er es überhört hatte. Hing es vielleicht mit der Müdigkeit, oder mit den Schmerzen auf seinem Rücken zusammen? Was war der Grund. Er senkte den Kopf, und wusste was nun kommen würde.

Schon im nächsten Moment spürte er, wie eine Machtwelle ihn von den Füßen riss, und gegen die nächste Wand schleuderte. Er knallte so hart gegen die Wand, dass ihn zuerts lähmender Schmerz ergriff, und ihm bis in die letzte Nervenzelle vordrang. Sein Kopf war ebenfalls gegen die Wand geknallt, sodass er noch schwarze Punkte vor den Augen sah, und sich etwas benommen fühlte. Es war, als hätte jemand die Physik ausser Gefecht gesetzt, sodass sich nun alles um ihn herum drehte.Er stöhnte kurz auf, hatte Angst das Bewusstsein zu verlieren, und gerade als er sich aufrichten wollte, erfasste ihn die nächste Druckwelle.

Nun knallte er erneut gegen die Wand, doch diesmal mit solcher Wucht, dass er förmlich spürte, wie die blutverkrusteten Wunden auf seinem Rücken aufplatzten, und eine erneute Blutung zur Folge hatten. Der Schmerz war erneut da, langsam aber sicher wusste er, dass der Schmerz sein ständiger Begleiter und zweifelhafter Freund werden würde. Er verfolgte ihn mittlerweile auf Schritt und Tritt, bei jeder Übung. Als er die Wand runterrutschte, spürte er wie die steinernen Mauern an seinen Wunden entlang fuhren, und somit noch mehr Schmerz und Kratzer hinzufügten.

Noch schlimmer für ihn war, wie diese Made ihm zulächelte. Natürlich hätte sie es nie gewagt ihn auszulachen, und doch konnte er den Hohn in dessen Gesicht gut erkennen. „Jetzt weißt du wie ich mich fühle“ sah er an dem Blick den der Jünger seinem Peiniger entgegenwarf, und alleine das, schürte seinen Zorn und seinen Hass. Was erlaubte sich dieses elende Stück Dreck, sich mit ihm zu vergleichen? Er hatte im Gegensatz zu dem niederen Jünger einen Meister der ihn ausbildete. Doch wie lange noch, wenn er so weiter machte? Er schwor sich für die Zukunft jedes einzelne Wort seines Meisters beten zu können, damit ihm ein solch peinlicher Fehler nie wieder passieren würde.

Als Ysim den Jünger packte, feuerte ihn Tyrus mental förmlich an. Los, lasst ihn leiden Meister, zeigt ihm, dass man niemals den Schüler eines Sith verhöhnen sollte. Lasst ihn leiden, für jeden einzelnen Muskel der dieses hämische Lächeln geformt hat, lasst ihn leiden, für jede Nervenzelle die an ein Lächeln gedacht hat. Als er sah, wie sein Meister dem Jünger das Genick packte, und es nach fünf Sekunden brach. Innerlich brach Tyrus in pure Freude aus, denn sein Meister hatte ihn gerecht. Doch was war los? Hätte er sich nicht lieber selber gerächt? Hätte er nicht lieber selber seinen Ruf verteidigt? War er es nicht, der als ein Rebell der Sterne dachte? Hatte ihn die Sith Indoktrination bereits so sehr verändert?

Er rappelte sich auf, und verzog kurz das Gesicht vor Schmerz. Sein brennender Rücken brachte ihn noch um, das Blut lief ihm den Rücken runter, er spürte wie es sich warm seinen Weg bahnte. Er durfte nicht die Geduld verlieren, Ysim war stärker als er, er würde ihn genauso brechen wie den Jünger. Es gab kein Entkommen, er musste es über sich ergehen lassen, eines Tages würde er ebenfalls mächtig sein, und ebenfalls einen Schüler ausbilden, und dann würde er Ysim dankbar für die Lektionen sein, die er ihm nun erteilte. Zumindest hoffte er, dass er so denken würde. Doch bevor er wieder klarere Gedanken fassen konnte, kam Ysim bereits auf ihn zu, denn er war noch lange nicht fertig mit ihm.


“Wenn du nicht einmal eine simple Aufgabe wie diese bewältigst, was soll ich dann noch mit dir? Denkst du ich verschwende meine Zeit gerne mit Spielchen wie diesen? Denkst du ich hätte nichts besseres zu tun? Denkst du das”?
“Nein Meister”.
“Natürlich denkst du das nicht. Du denkst ja scheinbar überhaupt nicht oder wie soll ich das hier deuten? Brust und Beine. Kannst du das nicht unterscheiden?
“Es tut mir...”.
“Deine Entschuldigungen und Ausflüchte kannst du dir sparen. Vielleicht liegt es nicht an deinem Gehirn, sondern an deinem Gehör”.
“Nein Meister”.
“Und trotzdem hast du dich einem eindeutigem Befehl widersetzt...was soll ich davon nur halten”?


Sein Meister packte ihn am Kinn, und drückte so fest zu, dass Tyrus nicht antworten konnte. Ferner, hatte er sogar Angst dass Ysim ihm nun das Kiefer brechen würde, wundern würde es den Adepten nicht. Er hatte erkannt das Ysim nicht zimperlich mit der Bestrafung umging, egal auf welche Art und Weise, und jedes Mal hatte sie sich als effektiv erwiesen.

Ysim fuhr fort ihm eine Standpauke zu halten, und irgendwie hatte er das Gefühl, dass es so schlimm wie jetzt noch nie war. Er verzweifelte manchmal an seinem Meister. Wie konnte man nur über einen solch kleinen Fehler so in Rage kommen? Er hatte verstanden dass schlechtes Zuhören manchmal über Leben und Tod entscheiden konnten, doch manchmal konnte man es wirklich übertreiben. Er hoffte dass sein geschundener Körper nicht weitere Blessuren davontragen würde, denn er wusste nicht, was Ysim mit ihm anstellen würde, wenn er durch die großen Schmerzen zusammensacken würde. Würde er ihn als Schüler aufgeben? In aus dem Orden schmeißen? Ihn gar töten?

Er durfte es soweit nicht kommen lassen, nein, er würde von nun an seinem Meister jedes Wort von den Lippen lesen, es verinnerlichen, ihm dürfte nie wieder ein solch peinlicher Fehler unterlaufen, oder sich gar wiederholen. Stumm stand er da, mit gesengtem Kopf, und erwartete das Kommende.

Doch es geschah anders, Ysim beruhigte sich wieder, zumindest war er nun wieder bereit ihn weiter auszubilden. Die nächste Aufgabe jedoch, erstaunte Tyrus. Er sollte seinem Meister einen Machtstoß auf die Beine verpassen, um ihn herunter zu kriegen? In Tyrus lachte irgendwas diabolisch auf, ja, das gefiel ihm. Er wollte es sich nicht eingestehen, und doch, er empfand neben Respekt und Angst für seinen Meister auch Hass. Hass für die Leiden die er wegen ihm durchstehen musste, für seine schnelle Reizbarkeit, für vieles.

Tyrus machte sich bereit, hielt die Hände seitlich ausgestreckt, und sammelte so viel Macht in seinen Händen wie möglich. Dabei spürte er wie der Hass in ihm hochbrodelte, spürte wie er ihn am liebsten niederstrecken würde, spürte wie sein Zorn zu zerplatzen drohte. In ihm machte sich der blanke Horror des Hasses breit, verbrannte seine Seele, und sorgte für vergiftete Gedanken. Dabei schloss er kurz die Augen, und sog sich noch stärker mit der umliegenden Macht voll, bis er empfand, dass er sein Maximum erreicht hatte, und die Hände, vollgesogen mit der Macht auf seinen Meister richtete, dabei speziell dessen Füße anvisierend, und die Ladung losließ.

Er sah wie die Ladung ihren Weg auf Ysim zubahnte, und je näher der Stoß auf seinen Meister zuhielt, desto größer wurde die Genugtuung und die Freude vor dem bevorstehenden Zusammenstoß mit seinen dunklen Emotionen, und den Beinen seines Meisters. Die Gefühle die in ihm brodelten, schürte er weiter, und vermengte sie mit den Bildern des Jüngers, der ihn so hämisch angegrinst hatte, vermengte sie mit seinen Gedanken die er während der Peitschenhiebe dachte, vermengte sie mit der Verzweiflung, die er gespürt hatte, als er bei der Aufgabe seinen Meister mit dem Lichtschwert zu treffen versagt hatte.

Währendessen traf die abgeschossene Macht auf seinen Meister, zog ihm mit der Geschwindigkeit, mit der sie ihn traf die Beine weg, sodass Ysim fiel, sich dabei jedoch abstützen konnte. Er stand wieder auf, und erwartete die nächste Welle. Tyrus hingegen sog die Macht erneut in seine Hände, und sorgte für eine weitere Welle des Hasses in Form eines Machtstoßes, und erneut riss es ihn herunter.

Tyrus steigerte sich immer mehr in seinen Hass, und spürte dabei, wie er weiter in die Macht versank, und die dunkle Seite ihn umgab. Die Saat der dunklen Seite begann zu keimen, und erste dünne Wurzeln zu schlagen, denn zum ersten Mal entfaltete Tyrus seinen Hass ungebremst, und ohne auf sich selbst zu achten. Er versuchte immer schneller immer mehr Macht zu sammeln, sodass er recht schnell ungeduldig wurde, und sich wünschte, er könnte schneller die Machtstöße abfeuern. Er wollte Ysim so viel Schaden wie möglich zufügen, und obwohl es sich derzeit nur auf den Abschuss von Machtstößen auf dessen Beine handelte, steigerte er sich da rein.

Wieder, und schon wieder schoss er eine Machtladung ab, und riss wieder und wieder seinen Meister von den Beinen. Dieser jedoch, würdigte Tyrus keines Kommentars, sodass Tyrus Augen sich kurz zu Schlitzen verengten. Bin ich es dir wohl nicht mehr wert genug, mich eines Kommentars zu würdigen, he? Erneut schoss er einen Stoß auf seinen Meister ab, welcher ein Treffer war.

Nun fing Tyrus langsam an die Wut zu packen. “Wehr dich endlich!“ schrie er innerlich seinem Meister entgegen, “Wehr dich!“ Er wollte endlich Gegenwehr haben, wollte sehen wie gut er war. Er wusste bereits dass ihn Ysim zermalmen konnte, wie eine Fliege, doch das interessierte ihn derzeit nicht, er war in Rage. Er wollte Ysim für alles bezahlen lassen, was er ihm bisher angetan hatte, wollte ihn am liebsten bluten sehen. Eine innere Stimme wollte ihn bereits zurückrufen, doch er erstickte diese innere Stimme mit einem weiteren Machtstoß, der seinen Meister von den Füßen riss.

Nun, holte er für den letzten Stoß aus, indem er mit beiden Händen anfing die Macht um ihn herum zu sammeln. Ysim betrachtete ihn dabei wortlos, sodass Tyrus nichts von seiner Mimik erkennen konnte. Er wusste weder, ob Ysim spürte, was in seinem Schüler vor sich ging, oder ob er es guthieß. Natürlich konnte er es spüren, rief er sich ins Gedächtnis, er ist ein Sith, und schätzt sich selber besser, als alles um sich herum ein. Dies gab ihm den letzten Schub an Hass, denn er brauchen würde.

Er befand, dass beide Hände genug macht vollgesogen hatten, und schoss nun beide gebündelt auf die Unterschenkel seines Meisters herab, sodass dieser Einknick, und für einen Sekundenbruchteil, schien es Tyrus so, als würde dieser vor ihm niederknien. Natürlich war es nur eine Wunschvorstellung, den Ysim erhob sich sofort wieder, doch Tyrus reichte es, damit sich eine lodernde Genugtuung in ihm breit machte.

Wortlos ging Ysim in die zweite Phase des Auftrags über, und fing an gezielt umherzuspringen, und sich an dem Baum, an Wänden, oder simpel am Boden abzustemmen, um so über Tyrus hinwegzufliegen, und ihn dabei mit den umliegenden Steinen zu bombardieren. Mittels der Macht lies er die Steine auf seinen Adepten wie scharfe Geschosse herabdonnern oder zufliegen, sodass sich Tyrus zunächst einem nicht blockbaren Hagel aus Steinen ausgesetzt sah. Mehrere Steine mit scharfen Kanten bohrten sich in sein Fleisch, und liesen den Adepten noch mehr in Rage geraten. Er setzte sich ebenfalls in Bewegung, und visierte erneut seinen Meister an. Er schoss einen Machtstoß ab, der jedoch nur den Oberarm des Sith Meisters striff, und ihn zwar ein wenig wanken lies, dieser sich jedoch gekonnt abstoß und weitere Steine auf seinen Adepten lotste.

Tyrus jedoch, setzte seine Versuche seinen Meister zu treffen verbittert fort. Immer wieder versuchte er sich mit Machtstößen, doch sein Meister war, obwohl er diese Rüstung trug, erstaunlich agil. Tyrus ging dazu über für eine kurze Zeit nur noch zu springen, um damit zu versuchen seine Machtreserven aufzuladen. Erneut trafen ihn zwei Steine, welches seinen Zorn erneut erweckte. Tyrus sprang hoch, und schoss einen Machtstoß ab, der Ysim von der Seite erfasste. Ysim hingegen hatte Zeit genug sich abzurollen, sodass Tyrus weiterhin versuchen musste, ihn zu bezwingen.

Immer weiter versuchte er Treffer auf seinen Meister zu landen, und mit jedem fehlgeschlagenen Treffer, wuchs seine wieder abgeschwächte Rage wieder an. Er durfte nicht versagen! Er musste siegen! Siegen wie es sich für einen Sith gehörte! Versagen war etwas für Maden wie den Jünger, dessen Körper immer noch wie ein schlaffer Sack auf dem Boden lag. Dabei hatte er eine Idee. Er sprang zu der Mauer, und sammelte schnell Macht in seiner Hand. Dann schoss er sie auf den Boden, gerade so vor der Leiche, sodass diese mit Wucht hochflog, und, wie geplant gegen Ysim knallte. Dieser jedoch fiel auf den Rücken und machte in einer flüssigen Bewegung einen Salto, sodass Tyrus erneut drohte, zu zerplatzen. Wieviel Glück konnte ein einzelner Sith haben?!

Er schoss mehrere Machtstöße ab, alle leicht, und versuchte so Ysim ein wenig zu verwirren, damit er nicht wusste, aus welcher Richtung Tyrus als nächstes zuschlagen würde. Er bemerkte, wie seine Kraft langsam zur Neige ging. Es blieb ihm nicht mehr viel Zeit, seine Wut und sein Hass hatten ihm einen Kraftschub gegeben, der nicht unendlich sein würde.

Während einer kurzen Sekunde der Unaufmerksamkeit, schoss Ysim weitere Steine auf den Adepten, und sorgte damit, dass einige neue Wunden den Körper Tyrus’ zierten. Er hielt kurz inne, sammelte, und sprang weiter. Er sammelte immer weiter, mit beiden Händen, und sprang immer wieder in zickzack Bewegungen weg. Er sah nun, wie Ysim einen größeren Stein auf ihn lenkte. Tyrus nutzte die gesammelten Reserven, und schoss ihn auf den Stein ab, sodass dieser plätschernd in den See fiel. Erneut fing er an zu sammeln, und als er seine Zeit gekommen sah, wusste er was zu tun war.

Als Ysim direkt über ihm war, feuerte er die Schüsse ab, welche Ysim am Bauch und ein wenig an den Beinen trafen. Ysim, so dachte sich Tyrus, würde nicht damit rechnen, dass er ihn höher befördern würde, als tiefer. Ysim flog nun erst mal nach oben, was ihm ein kleines bisschen Zeit verschaffte. Er sah seine Zeit gekommen, und stoß sich selber mit einem Machtstoß vom Boden ab, sodass es ihm gelang über Ysim zu sein. Er sammelte, und legte seine gesamte Kraft, seinen geballten Hass, einfach alles was er hatte, in einen mächtigen Machtstoß, welchen er abfeuerte, als er genau über Ysim war, sodass dieser genau getroffen wurde.

Tyrus hingegen versuchte mehr schlecht als recht auf den Beinen zu landen, und spürte wie er von mehreren kleineren Steinschlägen erneut getroffen wurde. Er hoffte sein Plan war aufgegangen, sodass Ysim durch die beiden Machtstöße so stark getroffen war, dass er einfach zu Boden gehen würde.


Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof​
 
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Sith-Orden ? Trainingsraum ? mit Phollow, Nioly, Yume und Nexx

Das Nicken des Imperators war mehr Lob für Arica als jede Anerkennung durch einen Anderen! Sie hatte wohl nicht versagt in seinen Augen und so drängte sie die aufkommende Erschöpfung weit zurück und neigte ihren Kopf ein wenig, als Phollow ihr eine Aufgabe zugedachte.

Wenn es euer Wunsch ist werde ich diesen? nun diesem Dorsk?

Aricas Abneigung gegen alles was republikanisch war, war deutlich aus ihrer Stimme hörbar. Doch wenn der Imperator es wünschte würde sie diesen Dorsk aufsuchen!

?Gesellschaft leisten!

Mit einer Verbeugung verabschiedete sie sich vom Imperator. Er hatte ihr eine Aufgabe gegeben und sich noch langer hier auf zu halten wäre nur eine Beleidigung gleich gekommen!
Nur eine Sache wollte sie noch tun, bevor sie sich ihrer Aufgabe widmete!


Nexx!

Rief sie ihren Schüler, dessen Zurückhaltung sie wohl bemerkt hatte, genau so wie den letzten Teil seines Trainings mit den Droiden!

Du lernst verhältnismäßig schnell! Lobte sie ihn und lächelte dieses Mal wieder! Bevor sie ihm in kurzen Worten die Situation erklärte!

Ich habe soeben eine Aufgabe vom Imperator erhalten und ich möchte, das du dich, so lange ich damit beschäftigt bin, allein beschäftigst! Ich bin nun einmal eine Warrior und werde bald eine Inquisitorin sein. Das beinhaltete Dinge, bei denen ich weder dich noch Argan einbeziehen kann. Es ist also sicher nicht das letzte Mal, das du und Argan euch eine gewisse Zeit allein beschäftigen müsst! Der Imperator war so großzügig, dir zu erlauben hier zu bleiben und dein Training fort zu setzen! Blamiere mich nicht und sollte Argan zurück kehren?

Arica fühlte in die Macht hinaus und grinste dabei hintergründig

?,was er mit Sicherheit bald tun wird, will ich das du ihm mitteilst, das er dies ebenso tun kann! Vielleicht nutzt ihr die Zeit um euch gegenseitig besser kennen zu lernen! Ihr werdet eine lange Zeit sehr eng zusammen arbeiten müssen! Allerdings ist es eure Sache ob ihr Freunde werdet!
So, mein Auftrag wartet. Mache mir keine Schande!


Arica wandte sich schon zum gehen, doch dann drehte sie sich noch einmal um, blickte Nexx einen Augenblick an und grinste dann.

War übrigens gar nicht so schlecht wie du dich vorhin geschlagen hast! Allerdings, das waren nur Droiden! Vergiss das nicht.

Dann nickte sie zur Verabschiedung auch Yume und Nioly kurz zu, verlies danach den Trainingsraum, informierte sich wo sie Dorsk finden würde und machte sich danach auf zum Gefangenentrakt. Unterwegs machte sie noch einen Zwischenstopp in der Kantine, besorgte eine Kanne vom feinsten Kaff, einige frische duftende Brötchen inclusive den üblichen Zutaten sowie eine Karaffe mit frischem Saft.
Dies alles auf einem Tablett balancierend marschierte sie nun schnurstraks zu Dorsk?s Unterkunft! Nach Aricas Meinung eine der besseren, eher als Quartier mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, als als Zelle zu bezeichnenden Unterkünfte.
Ohne an zu klopfen öffnete sie die Tür, blieb aber im Türrahmen stehn, lehnte sich schräg an den selben und blickte Dorsk an, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht zu haben schien!


Guten Morgen der Herr! Darf ich eintreten?

Weckte sie ihn und lies das Tablett auf den Tisch, in Dorsk?s Zimmer schweben während sie auf seine Reaktion wartete. Arica hatte sich entschieden, diese Republikmade erst einmal nett entgegen zu treten! Schließlich lautete ihr Auftrag ihm Gesellschaft zu leisten, sich mit ihm zu unterhalten und ihm die Vorzüge des Imperiums zu zeigen! Ein nettes Frühstück war dafür vielleicht ein guter Anfang!

Sith-Orden ? Gefängniszimmer ? mit Dorsk
 
Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Jag's Suite - Schlafzimmer ? mit Camie

Im ersten Moment wusste Alisah nicht recht was Camie vor hatte, als sie sie fest hielt bevor Alisah den Raum verlassen konnte. Aber als ihre Tante sie dann freundschaftlich umarmte wusste Alisah, das Camie ihr nicht all zu böse sein konnte und die Erklärung, das Camie Alisah als kleine Schwester an sah, lies Alisah glücklich lächeln! Camie schien ihr nich zu sehr übel zu nehmen, das sie sich gerade so aufgeführt hatte.
Das Camie dann allerdings mehr feststellte als fragte, das Alisah etwas für Ian empfand, schoss wieder mal gut sichtbar die rote Farbe in Alisahs Gesicht.


Ich also, ?ähm, ich mag Ian halt?. Ein bischen! ? Na ja, also?

Zum Glück ging Camie nicht weiter darauf ein sondern sprach über andere Dinge und Alisah nickte eifrig als Camie feststellte, das der Tag verwirrend, sie alle nicht genug geschlafen hatten und deswegen überreizt waren.
Und um zu zeigen, das sie auch machen konnte was man ihr sagte, erklärte Alisah, immer noch reichlich kleinlaut.


Ich geh dann gleich in mein Zimmer hier und klar erzähl ich im Orden nichts von Jag.

Das hätte Alisah ohnehin nicht! Schließlich ging das dort niemanden was an, was Camie in ihrer Freizeit machte.
Und als Camie ihr dann erklärte, das sie Alisah eigentlich nicht habe so abschieben wollen! Lächelte Alisah nur breit!


Hast du doch nich! Esek war wirklich nett. Er hat sich echt anständig benommen.

Leise kicherte Alisah jetzt kurz.

Auch wenn ich glaube, er is irgendwie ein bischen enttäuscht. Warum weiß ich zwar nich, ich war wirklich nett zu ihm und hab mich auch angesträngt mich richtig Damenhaft zu benehmen. Na ja, jedenfalls bis vorhin nach der Nachricht!
Aber vorher war ich wirklich anständig! Oh, und wir ham ganz viel getanzt und er hat mir Bowle und Champagner geholt als ich Durst hatte. Er hat?s fast ein bischen zu gut gemeint damit! Also, vor allem mit dem Champagner. Ich hätt jetzt glaub ich nen Schwips wenn das Zeug bei mir wirken würde.


Lachte Alisah unschuldig und hakte dann das Thema für sich ab! Vor allem, weil Camie sie wieder kleine Schwester nannte. Das gefiel Alisah sehr und sie strahlte als sie den Gutennachtgruß von Camie erwiderte.

Ich wünsch dir auch ne gute Nacht!

Und schon waren sie beide wieder draußen bei den beiden Männern! Alisah wusste nicht wie viel diese von der, zum Anfang zu mindest, etwas lauteren Unterredung gehört hatten. Aber beide blickten sie Lächelnd an und so lächelte Alisah auch, gab dieses Mal Jag auch die Hand als sie sich verabschiedete, bedankte sich bei Esek noch für den netten Abend und verschwand dann auch schon in Richtung ihres Zimmers! Hinter sich hörte sie auch noch jemanden Anderen aus dem Zimmer kommen und als sie sich um drehte sah sie Esek, der ihr anscheinend Fragend nah sah, dann aber in die Andere Richtung verschwand! Alisah zuckte nur mit den Schultern. Komisch war das Verhalten dann schon. Er hätte sie ja noch bis zu ihrem Zimmer bringen können. Ein richtiger Gentleman hätte das jedenfalls. Aber dann dachte sie nicht mehr an ihn und lief in langsamen Tempo weiter! Fast war sie auch schon bei ihrem Zimmer angelangt, als sie etwas spürte! Aufruhr und am anderen Ende des Ganges sah sie Camie vorbei flitzen! Was war denn da los? Ein bischen Ratlos stand Alisah da! Wenn sie Camie jetzt wieder hinterher rannte du dann war wieder nichts, dann gab?s sicher richtig Ärger! Aber, na ja, Alisahs Neugierde verhinderte, das sie ihren Weg in ihr Zimmer einfach fortsetzte! Also schlich sie vorsichtig hinter Camie her und hoffte, das die in der Aufregung, die Alisah deutlich fühlte, nicht bemerken würde, das Alisah ihr folgte. Vorsichtig lugte sie um die Türe der Suite, die direkt neben Camie?s lag und erhaschte einige Wortfetzen, die zeigten, das die Aufregung irgend was mit Alaine zu tun hatte und mit einem Mann (Aden), der etwas lädiert gerade von Jag aufgeholfen bekam.
Im Ganzen hatte Alisah das Gefühl, das es nur stören würde, wenn sie nun auch noch herein spaziert kam und so zog sie sich leise wieder zurück und ging nun endlich wirklich in ihr Zimmer.
Eigentlich war sie jetzt auch wirklich sehr müde und ihre Füße wollten auch endlich aus den ungewohnt hohen Schuhen heraus!

Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Alisah's Zimmer - alleine
 
[Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden´s Suite - Alaine und Aden]


Aden konnte nicht sagen, welcher Schmerz größer war, der seiner Wunden oder der Alaine´s den er, Geistig mit ihr Verbunden, miterlebt hatte. Aden war quer durch den Raum geflogen, nachdem er versucht hatte ihr Kleid zu öffnen. Schmerzverzerrt und geschockt lag er da und versuchte die gerade erlebten, verschwommenen Sinneseindrücke zu verarbeiten und zu ordnen. Aden stöhnte auf während er versuchte sich langsam zu erheben. Alaine saß auf dem Bett und weinte fürchterlich. Wimmernd entschuldigte sie sich für ihre Tat und wandte schluchzend zum Balkon. Aden wollte sie aufhalten, fand nur nicht genug Luft zum Sprechen, da sein Magen mit voller wucht gequetscht wurde und ihm das Atmen sehr schwer fiel.

Sein Kopf schmerzte mehr von den Gefühlen, denen er so plötzlich ausgesetzt war, als von dem Aufprall an der Wand. Welche unsäglichen Qualen hatte Alaine durchlitten, um solche Gefühle anzustauen? Er fühlte sich schuldig und dafür verantwortlich, dass sie so reagiert hatte. Warum musste er es auch so übertreiben. Was hatte ihn bloß so gedankenlos Handeln lassen? Die Schmerzen schienen ihm nur die gerechte Strafe für sein vorschnelles Handeln zu sein. Aden konnte ihre Verzweiflung spüren und litt mit ihr. Ihre Verbindung war tiefer, als er je für möglich gehalten hatte. Noch immer hallte der Gefühlsausbruch in seinem Kopf nach und erschwerte ihm das Denken. Es ging ihm Hundeelend.

Die Tür öffnete sich und Aden erkannte die hübsche Begleiterin Alaine´s die ihre Meisterin (Camie) war. Hinter ihr betrat Jag das Zimmer. Beide hatten einen besorgten Ausdruck in ihren Gesichtern.

Aden spürte wie Camie ihn mit der Macht berührte und seine körperlichen Schmerzen augenblicklich deutlich abnahmen. Dann ging sie hinüber zum Balkon, um nach Alaine zu sehen. Jag hingegen half Aden auf das Bett hoch und fragte ihn, was passiert sei. Doch er wollte jetzt nicht mit ihm darüber Reden. Er wollte zu Alaine gehen und mit ihr Reden, sie trösten, sie in den Arm nehmen und für sie da sein. Mehr wollte er jetzt nicht. Doch Jag hielt ihn zurück.

Aden hörte, wie Alaine ihrer Meisterin stockend und schluchzend erzählte, was passiert war. Diese versuchte die völlig aufgelöste Frau zu beruhigen. Und schließlich schaffte es ihre Meisterin sie zurück ins Zimmer zu lotsen.
Wie ein Häufchen Elend stand sie nun vor Aden. Camie wandte sich an ihn und er nickte verständnisvoll. Langsam versuchte er Luft zu seinen Stimmbändern zu lassen und zu sprechen.


?V.. Verzeih m.. mir, Alaine!?

brachte er mit Mühe hervor und musterte die von ihm so wahnsinnig geliebte Frau. Eine Träne rollte einsam seine Wange hinunter.



[Bastion - Hauptstadt - Zum goldenen Kelch - Aden´s Suite ? Alaine, Camie, Jag und Aden]
 
Sith-Orden – Trainingsraum – mit Phollow, Nioly, Yume und Arica​

Sie hatte ihm erklärt, dass sie für eine Weile weg müsse und Zenon ihr keine Schande machen solle. Das würde er nie tun, das hatte er sich doch geschworen!
Außerdem hatte er die Erlaubnis Arica's und vor allem des Imperators Phollow noch eine Weile in dem Trainingsraum verweilen zu dürfen.

Schnell schaute er Nioly an, die auch gerade im begriff war zu ihrem Meister zu gehen. Dann schnellte sein Blick zu Yume hinüber, die immernoch da saß und meditierte. Was sollte Zenon denn mit diesen beiden Personen machen?
Er würde keinesfalls mit ihnen sitzten und meditieren wollen. Das könnte er noch später auf seinem Zimmer machen. Nein, er war jetzt viel zu aufgekrazt dafür!
Er musste etwas phyisches machen, doch als hinüber zu den Droiden blickte, schüttelte die dunkle mysteriöse Gestalt den Kopf. Er hatte keine Ahnung was er machen sollte. Den Pakour hatte er bereits bewältigt. Wär doch jetzt nur seine Meisterin da und würde mit ihm trainieren...

Doch plötlich kam es ihm in den Sinn. Er wollte die siebte Form erlernen. Dafür müsse er hart trainieren, doch was sollte er nur dafür tun?
Er hatte bereits gegen Droiden gekämpf und auf seiner Schwierigkeitsklasse hatte er keine Problem. Nein, diese klasse war etwas für jemanden wie Nioly, die kaum Erfahrung im Kampfe hatte.
Warum war er blos so gelangweilt? Diese lange Weile trieb ihn in den wahnsinn!

Doch schließlich schaute er Phollow an und schritt kurz hinüber zu ihm.

Lord Phollow, mein Imperator; ich weiß, dass sie nicht mein Meister sind und sie nicht ihre zeit mit mir verschwenden brauchen, doch wollte ich ihnen eine Frage stellen. Ich habe oft schon Sachen nur durch meinen Geist bewegen lassen. Wie Zauberei?! Ich weiß, das dies die Macht ist, doch ich weiß nicht wie man sie benutzt.
Hättet ihr Zeit mir dies erleutern zu können, Lord Phollow?


Bei den letzten Worten hob der Zabrak den Kopf etwas an um dem Imperator unter seiner Kapuze besser in die Augen schauen zu können...

Sith-Orden – Trainingsraum – mit Phollow, Nioly, Yume​
 
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|| Bastion || Sith-Ordens-Komplex || Gänge ||

|| Salassar || Anrhe || Argan || Nexx ||


Oh ja, ja, ihr seit minder Kreaturen! Ihr Beide! Maden, kleine Würmer vor Salassar?s Füßen!
Starker Sith?? Hm, Starker Sith? Ihr? ?. Meeeeinst duuu?


Im Grunde wusste Salassar was er von ihnen wissen wollte! Sie ertrugen Schmerzen! Beide! Sie ließen sich von diesen Schmerzen nicht nieder werfen! Gut! Gut! Sehr guuuut! Und sie wehrten sich gegen seine Traumwelten! Seine Albtraumwelten! Wie schade! Er hätte so gern wieder frisches, warmes Fleisch gekostet! Sie waren noch jung und standen ganz gut im Futter! Es wäre ein Festschmaus gewesen! Aber er durfte nicht Charon würde ihn strafen wenn er davon erfuhr! Aber würde er? Vielleicht merkte es keiner wenn zwei Maden fehlten! Ach nein! Dieser eine da, dieser Argan hatte ja von dieser Arica erzählt, die seine Meisterin würde! Verfluchte Hexe! Die war bald Inquisitorin! Der konnte er auch nicht erzählen das die Made zu schwach gewesen sei! Verflucht! Verflucht! Verflucht!
Aber der Andere Anrhe! Er wäre diesem Argan sicher egal! Die meisten Sithanwärter dachten nur an sich! Ha! Salassar mahlte sich im Geiste den Festschmaus aus, den dieser Anrhe abgeben würde und dabei tropfte ihm ein langer Speichelfaden aus den zerfaserten Lippen! Doch nur einen Augenblick gab er sich diesem Wunschbild hin denn er wusste, nun gehörten sie nicht mehr ihm!
Nur eine winzige Handbewegung von ihm wischte jegliche Illusionen weg und lies, nebenbei, die beiden Jünger mit einem Krachen von der Wand fallen, an der sie, Reliefen gleich, noch immer wie festgenagelt, gehangen hatten! Alle Bewegung, alle Befreiungsversuche waren nur in seiner, von ihm erschaffenen, Traumwelt gewesen und nun lagen Argan und Anrhe direkt zu seinen Füßen. Mit glühenden Augen blickte er auf die Jünger herunter, die wohl einen Moment brauchen würden um zu erkennen, das, egal wo sie eben noch waren, sie sich nun endlich in der Realität befanden.


Bah, enttäuschend!

Er spie die Worte fast über den Beiden aus. Wedelte dann aber mit einer Hand und wandte sich ab!

Ihr gebt keine guten Braten ab! ? Ihr seit zu zäh ?

Ein hysterisches Lachen schallte durch den Gang als Salassar das gesagt hatte, und erst nachdem es verklungen war sprach er weiter!

?und zu stur und? zu sehr ?!

Er wedelte wieder mit seinen nach Verwesung stinkenden Händen direkt vor der Nase der Jünger herum!

Bestanden!
Macht das ihr weg kommt!


Und mit den Worten verschwand Salassar selbst, als würde er sich in den Schatten des dunklen Ganges auflösen! Eine Weile war sein krankes Lachen noch zu hören, dann war er, wie ein Spuk, verflogen und zwei neue Schüler im Orden aufgenommen.

|| Bastion || Sith-Ordens-Komplex || irgendwo in den Katakomben des Ordens ||

|| Salassar ||
 
<center>[ Bastion • Center • Sith Orden • Trainingsraum ]
Phollow • Nioly • Yume • Nexx
</center>

Einen kurzen Moment noch, sah Phollow Arica hinterher. Er war sich nicht sicher, ob es der Sith Lady gelingen würde, an Dorsk heranzukommen; einen Versuch war es jedoch wert. Derweil würde er sich noch ein wenig um die Jünger hier im Trainingsraum kümmern, ihnen den Einstieg etwas erleichtern und etwas von seinem Wissen weitergeben. Er musste schmunzeln bei dem Gedanken, dass er sich selbst um solche Dinge kümmerte; hatte er doch eigentlich anderes zu tun. Still fragte er sich, ob die Jünger diese Ehre realisierten, ehe er Nioly bemerkte und Nexx auf ihn zukam und ihn ansprach. Dann nickte er leicht und wand sich an die drei Jünger, denn Yume hatte nun auch zu ihnen aufgeschlossen.

Du sprichst von Levitation, Nexx. Diese Technik kann ein nützlicher Verbündeter in vielen Situationen sein. Um sie zu erlernen, sie anzuwenden, müsst ihr eins mit der Macht sein; ihr müsst sie spüren, sie um euch sammeln. Und ihr braucht etwas, dass ihr levitieren wollt. Darauf müssen sich eure Gedanken konzentrieren. Ihr müsst die Macht, die uns alle umgibt, erkennen und sie euch zu nutzen machen. Ist euch dies alles gelungen, wird es ein leichtes sein, zu levitieren.

Der junge Sith Lord griff in diesem Moment mit der Macht hinaus und lies die ganzen Schuttteile der vorherigen Machtübung mit Arica anheben. Den Schrank, die Bank und die Droiden. Alles erhob sich nun in die Lüfte und so als ob er aufräumen würde, flog alles in eine Ecke, wo er es zu Boden fallen lies. Jedoch lagen noch einige Trümmerteile auf dem Boden, kleinere Teile. Sein Blick richtete sich auf diese, als er sprach:

Ihr werdet euch an dem restlichen Schutt hier üben. Versucht den Müll dort auf den Haufen zu levitieren; damit lernt ihr etwas und die Reinigungsdroiden sind hier nachher schneller wieder fertig. Aber seid euch sicher; egal wie ihr euch anstrengt, ihr werdet diese Technik heute nicht meistern können. Man lernt die Macht nicht an einem Tage kennen.

Während die drei sich an die "Arbeit" machten, schritt Phollow ein wenig gedankenverloren durch den Trainingsraum. Auch wenn er nun hier eine Weile seine Zeit verbrachte, durften seine Gedanken nicht zu lange ruhen. Sobald Marrac wieder im Orden war, würde er die Inquisitorenprüfung beginnen. Auf Dorsk würde er auch Marrac kurz ansetzen wollen; es konnte nicht schaden. Und Dorsk selbst würde er einige Berater zur Seite stellen und mit diesen sollte der Politiker eine Grundlage für das Moff System schaffen; für die Neuordnung der Galaxie. Es konnte nicht schaden, ihn in diesem Team dabei zu haben. Und sollte dieser an seinem Leben hängen, würde er sich mit einbringen.

Und er selbst sollte sich weitere Eroberungsgedanken machen. Noch gab es Planeten, die sich offiziell zur Republik bekannten; noch gab es Planeten, die neutral waren und keine Schutzabgaben leisteten. Er musste seine Sith darauf ansetzen; wie auch seine anderen Kräfte. Auch wenn die Republik geschlagen war, durfte er nicht zu sicher und überheblich werden; er durfte nicht passiv werden. Er musste immer einen Schritt voraus sein, immer aktiv. Niemals in die Ecke drängen lassen...


<center>[ Bastion • Center • Sith Orden • Trainingsraum ]
Phollow • Nioly • Yume • Nexx
</center>
 
Bastion # Sith-Komplex # Argan, Anrhe und Salassar

Argan hatte dem kranken Geist sehr gut zugehört, jedoch waren es keine Worte aus denen man hätte etwas lehrhaftes formen können, nein, der wollte Argan und den anderen Jünger wohl als Festtagsschmaus zubereiten und uns nicht wirklich prüfen! Aber sie waren nun geprüft und wie es Salassar schon sagte hatten sie bestanden. Es wäre wirklich ein Reiz gewesen diesen anderen Jünger zu töten! Diese Prüfung war jedoch reine Illusion, aber Argan hütete seine Gedanken, er wollte nicht diese wandelnde Leiche noch einmal ärgern!Argan sah jetzt seine Maske ein paar Meter weiter auf dem Boden liegen, zum Glück! Ohne seine Maske hätte Argan nicht vor seine, jetzige, Meisterin treten können! Das hätte nicht nur gegen die Ehre seines Volkes verstoßen sondern auch gegen seine eigene Ehre. Jetzt bemerkte Argan wieder die Metallsplitter in seiner Hand!. Und als er wieder daran dachte fing seine Hand auch schon wieder an zu schmerzen! Diesmal würde Argan sich nicht einfach in die Krankenstation verziehen! Und so machte er sich auf zum Trainingsraum! Auf dem Weg dorthin beschloss er sich an einem der Terminals eintragen zu lassen. Er ging in die Nähe eines Terminals und trug seine Daten ein:


NAME DES CHARACTERS: Argan Trivous
RANG: Adept
MEISTER: Arica Kolar
RASSE: Kaleer
GESCHLECHT: Männlich
GEBURTSORT: Kalee
ALTER: 19

AUGENFARBE: Gelb
GRÖSSE: 195 cm

VORHERIGER BERUF/TÄTIGKEIT:
FAMILIENSTAND: ledig
VERWANDTE (IM RS):
WAFFE(N): keine, im Moment

LEBENSLAUF:
Argan war ein Einzelkind und wurde eigentlich sehr gut behandelt, bis die Huks auftauchten und fast seine gesamte Familie töteten, bis auf ihn. Er konnte überleben weil er sich gut vor den Huks versteckt hatte, doch er konnte die Schreie seiner Eltern nie wieder vergessen. Er war so traurig, dass er ihnen nicht helfen konnte und schwor sich, die Huks eines Tages dafür bezahlen zu lassen.

Mit zehn Jahren kam er in ein Heim wo jeder sehr streng zu ihm war, er war das Leben dort nicht gewohnt, bisher kannte er nur das Leben ohne andere Kinder im Haus und jetzt musste er plötzlich mit so vielen Kindern zusammenleben. Es wurde nicht besser für Argan denn er wurde nur gehänselt und konnte sich nie in das Leben im Heim einleben, denn es kam auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen ihm und den anderen im Heim. An seinem dreizehnten Geburtstag schlug er aus hass ein anderes Kind, das Argan immer gehänselt hatte, tot. Danach lief er weg und lief immer weiter bis er plötzlich an einem Raumhafen ankam. Plötzlich sah er einen dunkelgekleideten Mann, Argan spürte irgend etwas an ihm, wusste aber nicht genau was er fühlte. Er ging zu dem Mann welcher sich direkt umdrehte und auf Argan guckte. Er spürte die Macht in Argan und brachte ihn nach Bastion. Argan wusste nie genau wer der dunkelgekleidete Mann war.​

Als er fertig war sah er sich noch ein bisschen im Terminal um und bemerkte Nexx's Profil, anscheinend hieß er garnicht Nexx sonder Zenon Sarin. Aber egal Argan würde jetzt zum Trainingsraum gehen.

Dort angekommen sah er wie alle am Trainieren waren und der Imperator in Gedankenversunken im Trainingsraum rumlief. Argan ging zu Zenon, der vor Müll stand und anscheinend nicht wusste was er genau machen sollte. Argan ging zu ihm.

"Hey Nexx. Oder sollte ich sagen Zenon? Ich bin zufällig an einem der Terminals vorbeigekommen und da war ein Bild von dir und der Name Zenon stand daneben. Naja, aber wo ist Arica?"

Während dem Gespräch mit Zenon zog er sich die Metallsplitter seines alten Übungsschwertes aus der Hand und bei jedem Splitter den er rausgezogen hatte fing die Wunde immer mehr an zu Bluten. Argan nahm sich eines der Tücher die um seinen Kopf gebunden waren und wickelte die Hand darin ein.

Bastion # Sith Komplex # Argan, Phollow, Zenon, Yume, Nioly
 
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Bastion - Center - Sith-Orden - Versammlungsplatz - allein

Die Wanderung Xixors hatte seine Zeit gedauert und da dieser ziemlich erschöpft war, setzte er sich an die Bar nebenan. Der Barkeeper, ein Rodianer, putzte die Gläser und blickte ab und zu verstollen zu dem Cyborg, der es sich auf dem runden Hocker bequem gemacht hatte. Der Rodianer wure plötzlich unruhig und frech, als Xixor den Mund zum bestellen öffnen wollte:

"Was is denn, Roboter? Willste jetzt was bestellen? Bestell was oder schieb deinen verdammten Mech-arsch hier weg!"

Normalerweise hätte er dem Rodianer eine runtergehauen, entschloss sich aber vernünftig zu bleiben:

"Ich hätte gerne einen coreilanischen Ale... wenn sie dazu fähig sind."

Knurrend griff der Barkeeper nach einer blauen flasche und hätte sie liebend gern auf den Kopf des Cyborgs geschmissen. Xixor hingegen genoss den Augenblick des Sieges und fing beinahe zu grinsen an.

"Muss es sonst noch was sein?"

Langsam war der Cyborg genervt und wollte diesen "Zweikampf" beendet haben.
Desshalb warf Xixor dem Rodianer einen Credit zu und rief:

"Hier! Damit sie sich ein bisschen Hirn kaufen können!"

Hämisch lachend lief er nun zum grossen Platz, als er plötzlich spürte wie eine Flasche an seinem Rücken zerberstete. Vor Wut kochend drehte er seinen Kopf zurück und richtete den roten Strahl seines Auges auf den Barkeeper aus. Dieser stolperte, direkt in die Augen getroffen, rückwärts an die Theke und musste mit ansehen, wie zwei dutzend Flaschen auf ihn herniederprasselten.

Alaine hatte ihm befolen, sich auszuruhen und zu trainieren... davon hatte er noch nichts erfüllt. Es war wohl das beste, sich zuerst auszuruhen und danach zu trainieren. Xixor stampfte zu den Unterkünften und kam wieder zu der alten, vollautomatischen Tür:

"NAME UND GEBURTSORT"

"Xixor / Nar Shadaa"

"ZUGRIFF GEWÄHRT"

Er trat ein und warf seine dunkle Lederjacke auf den Stuhl. Er knöpfte sein dunkles Hemd auf, lockerte seinen Gurt und liess sich auf einen Sessel niedersinken.

"Ja... so lässt sichs leben!"

Die Unterkunft erinnerte ihn an Dalen: was er jetzt wohl tut? Ja... Dalen... ein guter Freund. Leider konnte er nicht mitkommen, auf die Gand-Mission. Natürlich war Xixor froh, dass Dalen einen Meister gefunden hatte... aber er würde ihn gerne wiedersehen. Xixor wandte sich zum den anderen Stühlen: Er wusste noch ganz genau, wie er einst mit Argan, Dalen und Naasad hier gesessen hatte, oder wie sie im Ochi-Gerr getrunken hatten.

Das menschliche Auge Xixors schloss sich langsam und kurze Zeit später war er im Traumland.

Bastion - Center - Sith-Orden - Xixors Unterkunft - allein
 
~Bastion ~ Sith - Ordens-Komplex ~ Gänge ~ Salassar ~ Anrhe ~ Argan ~

Anrhe hörte die Worte von Salassar, doch war er noch nicht im Stande aufzustehen, genauso wie der Jünger (Argan) neben ihm, doch er erlebte sich als erste, denn er sah seine Maske und wollte sie sich so schnell wie es nur möglich war wieder anziehen. Anrhe stand ein paar Minuten nach ihm auf. Er hatte also nun bestanden und war nun in der Lage ein Sith werden zu dürfen. Als er an sich wieder Runter blickte, sah er das er das zerfetze Hemd seiner grauen Robe. Er zog es aus und wischte damit ein Wenig das Blut von seinem Körper und vom Boden wo er gelegen hatte. Eine tolle Vorstellung für ihn. Der andere (Argan) ging zu einem Terminal um etwas nachzulesen, Anrhe selber wusste aber nicht was er nun machen sollte. Er dachte sich er würde einfach dem da folgen. Er stand also nun da wo er dieser Argan rein gegangen war. Als er so vor der Tür stand und den anderen zu sah wünschte er sich auch einen Meister zu wollen. Wenn er aber da sah nahm ihm den Atem, er hatte ihn zuvor nur auf Bildern gesehen. Den Imperator! Er blieb daher nur vor der Tür stehen wollte nicht eintreten, weil das keinen Respekt zeigen würde, wenn er plötzlich ihm Raum stehen würde. Also wartet er dort vor der offenen Tür, bis einer ihn sah und sich um ihm kümmern würde.

~Bastion ~ Sith Komplex ~ Trainingsraum ~ vor der Tür ~ Anrhe ~ da hinter ~ Argan ~ Phollow ~ Zenon ~ Yume ~ Nioly
 
[ Bastion • Center • Sith Orden • Trainingsraum ]
• Phollow • Nioly • Yume • Nexx • Argan • ( Anhre)​

Levitation. Der Imperator striff nun durch den Raum umher, tief in Gedanken versunken. Hatte das vielleicht etwas mit Arica's Auftrag zu tun? Der Zabrak wollte nur zu gerne wissen, was in diesem Moment in Phollow's Kopf vorging, jedoch widmite er sich den Schuttaufen.

Er solle eins mit der Macht werden und sich auf das zu levitierende Objekt mehr als alles andere konzentrieren, doch wie sollte er sie gebrauchen? Als auch die anderen lehrlinge sich vor die kleinen Schrottteilchen stellten und versuchten die Macht zu benutzten schritt auch der Zabrak hinüber, doch blieb er vorerst stehen.
Alle streckten ihre Arme aus und veruscheten mit dem Aneben des Armes, das Objekt auch anzuheben. Alle sollten scheitern. Die Metallteile blieben an der stelle liegen, an der sie waren. Der Imperator hatte recht gahabt, sie konnten diese Augabe nichz an einem Tag meistern; jedoch war nun Zenon an der Reihe sein können und seine " Machtfähigkeiten" beweisen zo wollen.

Sein rechtes Bein schnellte nach vorne, als im gleichen Moment sein rechter Arm nach vorne schnellte und Zenon mit dem Zeigefinger auf das Objekt hinwies, das der Adept mit Hilfe der Macht hochheben wollte. Langsam hob er den Arm an, doch nichts geschah, bis auf einmal das Teilchen anfing sich zu bewegen und sich ein paar Zentimeter weiter nach rechts bewegte. Alle schauten den Zabrak an.
Hatte er soeben das Schrottstück bewegt? Fragend schaute er Nioly an, die hochkonzentriert auf jenes Schrottstück starrte. Sie war es gewsen.

Aufeinmal betrat Argan den Raum, der seine Prüfungen höchstwarscheinlich bestanden hatte, da er immernoch am Leben war. der tatoowierte Zabrak, der jetzt total neu eingekleidet war, was den Adpeten Argan anscheinend nicht weiter zu interessieren schien , schaute düster unter seiner Kapuze hervor und nickte ihm dann lobend zu. Argan war verletzt. Er hatte sich mehrere Splitter in die Hand gejagt und verbund diese nun vor ihm, während Zenon ihm erklärte, dass Arica für eine Weile auf einem anderen Auftrag sei, doch in der Tat lies Zenon das was ebengerade passiert war nicht in Ruhe...

Der Zabrak hatte Nioly stark unterschätzt. Er hatte sie als Schwach bezeichnet doch sah er ihre Begabung nicht. Sie war um vielfaches mächtiger mit der Macht als alle andere Jünger und/ oder Adepten hier. Doch Zenon war im Kampfe voraus, doch war dies in diesem Moment mehr als irrelevant. Nioly hatte seinen " Müll" bewegt...

...Wie eigenartig... hatte nicht der Imperator gesagt, das keiner der Lehrlinge im Stande wäre diese Aufgabe zu meistern???

[ Bastion • Center • Sith Orden • Trainingsraum ]
• Phollow • Nioly • Yume • Nexx • Argan • ( Anhre)​
 
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[Bastion - Gefangenenkomplex] alleine

Dorsk schrak aus seinem unruhigen Schlaf auf. Er wusste nicht, wie lange er geschlafen hatte, aber er wusste, dass er sehr unruhig geruht hatte. Durchzogen von Albträumen war sie, seine Nacht, oder war es Tag? Er wusste es nicht, denn Fenster gab es keine in diesem grossen Raum. Er blickte verdutzt um sich. Irgendwas hatte ihn geweckt. Das irgendwas, entpuppte sich als irgendjemand, der, oder besser gesagt, die am Türrahmen lehnte und ihn aufmerksam betrachtete und währenddessen, wie beiläufig, ein Tablett mit einer dampfenden tasse und esswaren auf den Tisch schweben liess. Er beschloss, das "Guten Morgen" nicht zu beantworten. Dafür entgegnete er ruppig:

Ihr seid ja schon fast drin. Ich bezweifle, dass Ihr auf eine Einladung meinerseits lange gewartet hättet, Miss ...

Angesicht der von ihr dargebotenen Levitation, konnte sich Dorsk denken, dass diese Frau eine Sith war, welche es sich sicher gewohnt war mit "Lady" oder sonst so einem Titel angesprochen zu werden. Aber diesen gefallen tat er ihr nicht.

War sich der ehrenwerte Imperator mir überdrüssig? Oder bin ich doch nicht so wichtig für ihn, dass er mir einen seiner Handlanger schickt?

Er stand auf und rückte sich den Bademantel zurecht. Dann lief er zum Tablett.

Der ist für mich nehme ich an?

Trotz dass sie eine Sith war, fand er diese Geste doch sehr aufmerksam, anscheinend war er doch nicht so unwichtig.

[Bastion - Gefangenenkomplex] mit Arica
 
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