Lucien Velcrest
Lucien Aurelian Cassian Velcrest von Aurentis
[ Teke Ro-System | Cona | Ban'daar | Lucien´s Suit ] Lucien
Eine ausgiebige Dusche beseitigte zumindest einen Großteil jener Spuren, welche die Kombination aus Glücksspiel, Alkohol und einer ausgesprochen kurzen Nacht hinterlassen hatte, und als Lucien einige Zeit später vor dem großen Spiegel des Ankleidebereiches stand, war von seinem etwas weniger repräsentativen Zustand beim Erwachen kaum noch etwas zu erkennen. Er entschied sich für ein frisches helles Hemd, eine dunkle Hose und ein leichtes Sakko in einem gedeckten Grauton, das elegant genug für einen möglichen Besuch bei der Verwaltung war, ohne den Eindruck zu erwecken, er hätte sich eigens für ein offizielles Gespräch herausgeputzt. Der Codezylinder Truuines fand selbstverständlich wieder seinen Platz an der dafür vorgesehenen Halterung, bevor Lucien zuletzt seine Haare richtete und sein Spiegelbild einer kurzen, durchaus zufriedenen Prüfung unterzog.
Zumindest äußerlich war er damit wieder vollkommen diplomatiefähig.
Während er anschließend einen Caf bestellte und auf einem der Sessel im Salon Platz nahm, überprüfte Lucien sein Datenpad. Von der conischen Verwaltung war bislang keine Nachricht eingegangen, was ihn nach dem gestrigen Gespräch zwar nicht überraschte, seiner Geduld jedoch trotzdem wenig zuträglich war. Zwei bis drei Tage hatte der Mitarbeiter gesagt. Lucien war bereit gewesen, diese Aussage gestern als Erfolg zu betrachten, inzwischen erschien ihm selbst dieser Zeitraum wieder ausgesprochen großzügig bemessen.
Vielleicht sollte er im Laufe des Tages noch einmal persönlich dort vorbeischauen. Nicht, um jemanden unter Druck zu setzen, selbstverständlich.Lediglich um sich höflich nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Dass seine bloße Anwesenheit möglicherweise dabei helfen konnte, die Dringlichkeit seines Anliegens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wäre schließlich lediglich ein erfreulicher Nebeneffekt.
Lucien nahm einen Schluck seines Caf und begann währenddessen, die Möglichkeiten für den restlichen Tag durchzugehen. Sollte die Verwaltung weiterhin keine Zeit für ihn haben, konnte er zumindest Ban'daar etwas genauer kennenlernen. Der gestrige Weg durch die Stadt hatte ihm bereits gezeigt, dass sich hier zahlreiche Handelskontore, Unternehmen und außerplanetare Geschäftsleute angesiedelt hatten, und vielleicht war es ohnehin keine schlechte Idee, sich nicht ausschließlich auf jene Informationen zu verlassen, die ihm irgendein Beamter bei einem offiziellen Termin präsentieren würde. Märkte, Händler und Unternehmer verrieten über die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse einer Welt mitunter wesentlich mehr als sorgfältig vorbereitete Regierungsdossiers.
Außerdem musste er zugeben, dass ihm der Gedanke gefiel, selbst etwas zu entdecken.
Wenn er schon als Sondergesandter nach Cona geschickt worden war, wollte er nach seiner Rückkehr schließlich mehr vorweisen können als einige unterschriebene Gesprächsprotokolle und die Erkenntnis, dass die örtliche Verwaltung einen bemerkenswert vollen Terminkalender besaß. Vielleicht ergab sich irgendwo eine Gelegenheit, an die bislang niemand auf Truuine gedacht hatte. Irgendein Rohstoff, ein Unternehmen, eine Handelsverbindung oder schlicht eine Person, deren Bekanntschaft sich langfristig als nützlich erweisen konnte.
Und sollte sich nichts davon ergeben, gab es in Ban'daar zweifellos genügend andere Möglichkeiten, einen Tag sinnvoll oder zumindest angenehm zu verbringen.
Das Obsidian Veil fiel für Letzteres allerdings vorerst aus.
Lucien verzog bei dem Gedanken leicht das Gesicht, stellte seine Tasse ab und warf einen Blick in Richtung der breiten Fensterfront. Nalia hatte ungewöhnlich ernst gewirkt, als sie ihn vor Torzh gewarnt hatte, und auch wenn er ihre Einschätzung noch immer für etwas übertrieben hielt, hatte er ihr sein Wort gegeben. Zumindest für heute würde er sich daran halten.
Morgen war schließlich auch noch ein Tag.
Er erhob sich, nahm sein Datenpad vom Tisch, als der Summer an der Eingangstür der Suite erklang.
Lucien blieb stehen. Für einen Augenblick sah er zur Tür, dann erschien langsam ein amüsiertes Lächeln auf seinem Gesicht.
Nun, das war interessant.
Entweder hatte Nalia etwas hier vergessen oder ihr war auf dem Weg zur Arbeit aufgefallen, dass der Abschied am Morgen vielleicht doch ein wenig voreilig gewesen war. Lucien hielt insbesondere die zweite Möglichkeit keineswegs für vollkommen unwahrscheinlich und fühlte sich in dieser Einschätzung ausreichend bestätigt, um das Datenpad wieder auf den Tisch zu legen.
Er strich noch einmal über sein Sakko und ging zur Tür.
„Das ging aber schneller als erwartet“, murmelte er zufrieden vor sich hin.
Noch bevor er öffnete, lehnte er sich mit einer Schulter leicht gegen den Türrahmen und setzte jenen Ausdruck auf, den er selbst vermutlich als charmant und andere Menschen gelegentlich als unerträglich selbstzufrieden beschrieben hätten. Dann betätigte er die Öffnungskontrolle.
Die Tür glitt zur Seite.
„Na, hast du etwas vergessen oder konntest du mich einfach nicht verg—“
Lucien verstummte.
Denn leider stand vor ihm keine hübsche aquamarinblaue Twi'lek.
Stattdessen blickte er unmittelbar in das Gesicht eines kräftig gebauten Menschen mit Atemmaske, der ihn mit einer Mischung aus Belustigung und unverhohlener Abneigung betrachtete. Neben ihm wartete ein breitschultriger Weequay, dessen wettergegerbte Gesichtszüge selbst für die Maßstäbe seiner Spezies wenig einladend wirkten. Etwas weiter seitlich stand ein Nikto, der sich so positioniert hatte, dass Lucien ihn beim ersten Öffnen der Tür beinahe übersehen hatte.
Für einen Moment sagte niemand etwas. Lucien ließ seinen Blick von einem zum anderen wandern. Seine Haltung am Türrahmen verlor dabei langsam etwas von ihrer zuvor sorgfältig inszenierten Lässigkeit.
Der Mensch grinste. Dann legte er den Kopf ein wenig schief klimperte gespielt mit den Wimpern und antwortete mit einer absichtlich hohen Stimme, deren Wirkung durch seinen tiefen, rauen Grundton derart misslang, dass Lucien vermutlich unter anderen Umständen darüber gelacht hätte.
„Natürlich, mein Lieber. Ich bin nur wegen dir hier.“
Lucien starrte ihn an und schüttelte leicht den Kopf.
„Das war wirklich…erschreckend schlecht, das sollten Sie nie wieder tun.“
Das Grinsen des Mannes verschwand augenblicklich und wich einem grimmigen Ausdruck. Vielleicht erkannte Lucien einen Augenblick zu spät, dass Schweigen ausnahmsweise hier definitiv die bessere Entscheidung gewesen wäre.
Der Weequay trat vor und griff nach dem Revers seines Sakkos und zog ihn etwas zu sich herran.
„Lucien ?“
Lucien blickte zunächst auf die Hand an seiner Kleidung und anschließend langsam wieder nach oben.
„Lucien Aurelian Cassian Velcrest und Vicomte von Aurentis, wenn ich bitten darf”. dann deutete Lucien mit seinem Zeigefinger auf sein Sakko “und das ist Corellianische Seide, also passen Sie doch bitte…..“
Der erste Schlag kam unmittelbar darauf.
Lucien erkannte die Bewegung gerade noch rechtzeitig, riss den Oberkörper zurück und spürte, wie die Faust nur knapp an seinem Gesicht vorbeiging. Gleichzeitig schlug er die Hand des Weequay von seinem Sakko, setzte einen Schritt zurück in die Suite und traf den Mann mit der rechten Faust unterhalb des Kinns. Der Treffer war weder besonders elegant noch ausreichend, um seinen Gegner auszuschalten, brachte ihn jedoch zumindest stark aus dem Gleichgewicht.
Der Mensch kam bereits hinterher.
Lucien wich dessen erstem Griff aus, bekam einen Arm zwischen sich und seinen Angreifer und stieß ihn mit der Schulter zurück, bevor er ihm einen Tritt gegen die Innenseite des Oberschenkel versetzte was ihn ihn zu Boden brachte. Er stellte mit einer gewissen Genugtuung fest, dass die zahlreichen Stunden körperlichen Trainings offenbar doch nicht ausschließlich dazu dienten, in einem Sakko besser auszusehen.
Diese Genugtuung hielt zu seinem Pech, aber ungefähr nur noch ein paar weitere Sekunden.
Denn während Lucien sich auf die beiden Männer vor sich konzentrierte, hatte er den Nikto vollkommen aus den Augen verloren.
Er bemerkte lediglich noch eine Bewegung am Rand seines Sichtfeldes. Dann traf ihn etwas Hartes seitlich am Hinterkopf und der Raum kippte.
Lucien stolperte gegen einen der Sessel, versuchte sich noch daran festzuhalten und verlor dennoch beinahe augenblicklich das Gleichgewicht. Ein dumpfes Rauschen legte sich über seine Wahrnehmung, während die Konturen vor seinen Augen verschwammen und die Stimmen der Männer plötzlich klangen, als würden sie vom anderen Ende eines langen Korridors zu ihm dringen.
kurz versetzte ihm jemand zwei harte Tritte gegen seine Rippen und einen gegen den Kopf, was nun komplett dazu führte, dass er fast nichts mehr wahrnahm, außer Schmerzen und einem Pfeifton.
“Hey Hey Hey, hör auf damit!”. hörte er jemand dumpf rufen.
“Der Bastard hat mir ins Gesicht geschlagen”. konnte er kaum die Antwort wahrnehmen.
Kurz darauf packte ihn jemand unter den Armen.
Lucien versuchte sich dagegenzustemmen, doch sein Körper reagierte nur noch mit einer trägen Bewegung, während seine Beine unter ihm nachgaben.
„Komm schon pack an!.“
Er konnte nicht mehr erkennen, welcher der Männer gesprochen hatte er merkte nur wie eine weitere Person begann an ihm zu ziehen.
Dann folgten jene wenigen Worte, die trotz des zunehmenden Dröhnens in seinem Kopf noch deutlich genug zu ihm durchdrangen.
„Bringen wir ihn mal zu Torzh der hat anscheinend ein Tip-Yips mit ihm zu rupfen haha.“
Das Letzte, was Lucien wahrnahm, war der Boden seiner ausgesprochen teuren Suite, der unter ihm vorbeizog, während er in Richtung Tür geschleift wurde.
[ Teke Ro-System | Cona | Ban'daar | Lucien´s Suit ] Lucien halb bewusstlos und NPC´s
Eine ausgiebige Dusche beseitigte zumindest einen Großteil jener Spuren, welche die Kombination aus Glücksspiel, Alkohol und einer ausgesprochen kurzen Nacht hinterlassen hatte, und als Lucien einige Zeit später vor dem großen Spiegel des Ankleidebereiches stand, war von seinem etwas weniger repräsentativen Zustand beim Erwachen kaum noch etwas zu erkennen. Er entschied sich für ein frisches helles Hemd, eine dunkle Hose und ein leichtes Sakko in einem gedeckten Grauton, das elegant genug für einen möglichen Besuch bei der Verwaltung war, ohne den Eindruck zu erwecken, er hätte sich eigens für ein offizielles Gespräch herausgeputzt. Der Codezylinder Truuines fand selbstverständlich wieder seinen Platz an der dafür vorgesehenen Halterung, bevor Lucien zuletzt seine Haare richtete und sein Spiegelbild einer kurzen, durchaus zufriedenen Prüfung unterzog.
Zumindest äußerlich war er damit wieder vollkommen diplomatiefähig.
Während er anschließend einen Caf bestellte und auf einem der Sessel im Salon Platz nahm, überprüfte Lucien sein Datenpad. Von der conischen Verwaltung war bislang keine Nachricht eingegangen, was ihn nach dem gestrigen Gespräch zwar nicht überraschte, seiner Geduld jedoch trotzdem wenig zuträglich war. Zwei bis drei Tage hatte der Mitarbeiter gesagt. Lucien war bereit gewesen, diese Aussage gestern als Erfolg zu betrachten, inzwischen erschien ihm selbst dieser Zeitraum wieder ausgesprochen großzügig bemessen.
Vielleicht sollte er im Laufe des Tages noch einmal persönlich dort vorbeischauen. Nicht, um jemanden unter Druck zu setzen, selbstverständlich.Lediglich um sich höflich nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Dass seine bloße Anwesenheit möglicherweise dabei helfen konnte, die Dringlichkeit seines Anliegens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wäre schließlich lediglich ein erfreulicher Nebeneffekt.
Lucien nahm einen Schluck seines Caf und begann währenddessen, die Möglichkeiten für den restlichen Tag durchzugehen. Sollte die Verwaltung weiterhin keine Zeit für ihn haben, konnte er zumindest Ban'daar etwas genauer kennenlernen. Der gestrige Weg durch die Stadt hatte ihm bereits gezeigt, dass sich hier zahlreiche Handelskontore, Unternehmen und außerplanetare Geschäftsleute angesiedelt hatten, und vielleicht war es ohnehin keine schlechte Idee, sich nicht ausschließlich auf jene Informationen zu verlassen, die ihm irgendein Beamter bei einem offiziellen Termin präsentieren würde. Märkte, Händler und Unternehmer verrieten über die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse einer Welt mitunter wesentlich mehr als sorgfältig vorbereitete Regierungsdossiers.
Außerdem musste er zugeben, dass ihm der Gedanke gefiel, selbst etwas zu entdecken.
Wenn er schon als Sondergesandter nach Cona geschickt worden war, wollte er nach seiner Rückkehr schließlich mehr vorweisen können als einige unterschriebene Gesprächsprotokolle und die Erkenntnis, dass die örtliche Verwaltung einen bemerkenswert vollen Terminkalender besaß. Vielleicht ergab sich irgendwo eine Gelegenheit, an die bislang niemand auf Truuine gedacht hatte. Irgendein Rohstoff, ein Unternehmen, eine Handelsverbindung oder schlicht eine Person, deren Bekanntschaft sich langfristig als nützlich erweisen konnte.
Und sollte sich nichts davon ergeben, gab es in Ban'daar zweifellos genügend andere Möglichkeiten, einen Tag sinnvoll oder zumindest angenehm zu verbringen.
Das Obsidian Veil fiel für Letzteres allerdings vorerst aus.
Lucien verzog bei dem Gedanken leicht das Gesicht, stellte seine Tasse ab und warf einen Blick in Richtung der breiten Fensterfront. Nalia hatte ungewöhnlich ernst gewirkt, als sie ihn vor Torzh gewarnt hatte, und auch wenn er ihre Einschätzung noch immer für etwas übertrieben hielt, hatte er ihr sein Wort gegeben. Zumindest für heute würde er sich daran halten.
Morgen war schließlich auch noch ein Tag.
Er erhob sich, nahm sein Datenpad vom Tisch, als der Summer an der Eingangstür der Suite erklang.
Lucien blieb stehen. Für einen Augenblick sah er zur Tür, dann erschien langsam ein amüsiertes Lächeln auf seinem Gesicht.
Nun, das war interessant.
Entweder hatte Nalia etwas hier vergessen oder ihr war auf dem Weg zur Arbeit aufgefallen, dass der Abschied am Morgen vielleicht doch ein wenig voreilig gewesen war. Lucien hielt insbesondere die zweite Möglichkeit keineswegs für vollkommen unwahrscheinlich und fühlte sich in dieser Einschätzung ausreichend bestätigt, um das Datenpad wieder auf den Tisch zu legen.
Er strich noch einmal über sein Sakko und ging zur Tür.
„Das ging aber schneller als erwartet“, murmelte er zufrieden vor sich hin.
Noch bevor er öffnete, lehnte er sich mit einer Schulter leicht gegen den Türrahmen und setzte jenen Ausdruck auf, den er selbst vermutlich als charmant und andere Menschen gelegentlich als unerträglich selbstzufrieden beschrieben hätten. Dann betätigte er die Öffnungskontrolle.
Die Tür glitt zur Seite.
„Na, hast du etwas vergessen oder konntest du mich einfach nicht verg—“
Lucien verstummte.
Denn leider stand vor ihm keine hübsche aquamarinblaue Twi'lek.
Stattdessen blickte er unmittelbar in das Gesicht eines kräftig gebauten Menschen mit Atemmaske, der ihn mit einer Mischung aus Belustigung und unverhohlener Abneigung betrachtete. Neben ihm wartete ein breitschultriger Weequay, dessen wettergegerbte Gesichtszüge selbst für die Maßstäbe seiner Spezies wenig einladend wirkten. Etwas weiter seitlich stand ein Nikto, der sich so positioniert hatte, dass Lucien ihn beim ersten Öffnen der Tür beinahe übersehen hatte.
Für einen Moment sagte niemand etwas. Lucien ließ seinen Blick von einem zum anderen wandern. Seine Haltung am Türrahmen verlor dabei langsam etwas von ihrer zuvor sorgfältig inszenierten Lässigkeit.
Der Mensch grinste. Dann legte er den Kopf ein wenig schief klimperte gespielt mit den Wimpern und antwortete mit einer absichtlich hohen Stimme, deren Wirkung durch seinen tiefen, rauen Grundton derart misslang, dass Lucien vermutlich unter anderen Umständen darüber gelacht hätte.
„Natürlich, mein Lieber. Ich bin nur wegen dir hier.“
Lucien starrte ihn an und schüttelte leicht den Kopf.
„Das war wirklich…erschreckend schlecht, das sollten Sie nie wieder tun.“
Das Grinsen des Mannes verschwand augenblicklich und wich einem grimmigen Ausdruck. Vielleicht erkannte Lucien einen Augenblick zu spät, dass Schweigen ausnahmsweise hier definitiv die bessere Entscheidung gewesen wäre.
Der Weequay trat vor und griff nach dem Revers seines Sakkos und zog ihn etwas zu sich herran.
„Lucien ?“
Lucien blickte zunächst auf die Hand an seiner Kleidung und anschließend langsam wieder nach oben.
„Lucien Aurelian Cassian Velcrest und Vicomte von Aurentis, wenn ich bitten darf”. dann deutete Lucien mit seinem Zeigefinger auf sein Sakko “und das ist Corellianische Seide, also passen Sie doch bitte…..“
Der erste Schlag kam unmittelbar darauf.
Lucien erkannte die Bewegung gerade noch rechtzeitig, riss den Oberkörper zurück und spürte, wie die Faust nur knapp an seinem Gesicht vorbeiging. Gleichzeitig schlug er die Hand des Weequay von seinem Sakko, setzte einen Schritt zurück in die Suite und traf den Mann mit der rechten Faust unterhalb des Kinns. Der Treffer war weder besonders elegant noch ausreichend, um seinen Gegner auszuschalten, brachte ihn jedoch zumindest stark aus dem Gleichgewicht.
Der Mensch kam bereits hinterher.
Lucien wich dessen erstem Griff aus, bekam einen Arm zwischen sich und seinen Angreifer und stieß ihn mit der Schulter zurück, bevor er ihm einen Tritt gegen die Innenseite des Oberschenkel versetzte was ihn ihn zu Boden brachte. Er stellte mit einer gewissen Genugtuung fest, dass die zahlreichen Stunden körperlichen Trainings offenbar doch nicht ausschließlich dazu dienten, in einem Sakko besser auszusehen.
Diese Genugtuung hielt zu seinem Pech, aber ungefähr nur noch ein paar weitere Sekunden.
Denn während Lucien sich auf die beiden Männer vor sich konzentrierte, hatte er den Nikto vollkommen aus den Augen verloren.
Er bemerkte lediglich noch eine Bewegung am Rand seines Sichtfeldes. Dann traf ihn etwas Hartes seitlich am Hinterkopf und der Raum kippte.
Lucien stolperte gegen einen der Sessel, versuchte sich noch daran festzuhalten und verlor dennoch beinahe augenblicklich das Gleichgewicht. Ein dumpfes Rauschen legte sich über seine Wahrnehmung, während die Konturen vor seinen Augen verschwammen und die Stimmen der Männer plötzlich klangen, als würden sie vom anderen Ende eines langen Korridors zu ihm dringen.
kurz versetzte ihm jemand zwei harte Tritte gegen seine Rippen und einen gegen den Kopf, was nun komplett dazu führte, dass er fast nichts mehr wahrnahm, außer Schmerzen und einem Pfeifton.
“Hey Hey Hey, hör auf damit!”. hörte er jemand dumpf rufen.
“Der Bastard hat mir ins Gesicht geschlagen”. konnte er kaum die Antwort wahrnehmen.
Kurz darauf packte ihn jemand unter den Armen.
Lucien versuchte sich dagegenzustemmen, doch sein Körper reagierte nur noch mit einer trägen Bewegung, während seine Beine unter ihm nachgaben.
„Komm schon pack an!.“
Er konnte nicht mehr erkennen, welcher der Männer gesprochen hatte er merkte nur wie eine weitere Person begann an ihm zu ziehen.
Dann folgten jene wenigen Worte, die trotz des zunehmenden Dröhnens in seinem Kopf noch deutlich genug zu ihm durchdrangen.
„Bringen wir ihn mal zu Torzh der hat anscheinend ein Tip-Yips mit ihm zu rupfen haha.“
Das Letzte, was Lucien wahrnahm, war der Boden seiner ausgesprochen teuren Suite, der unter ihm vorbeizog, während er in Richtung Tür geschleift wurde.
[ Teke Ro-System | Cona | Ban'daar | Lucien´s Suit ] Lucien halb bewusstlos und NPC´s
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