Coruscant

Coruscant - Jedi-Tempel - Krankenstation - Intensivstation - Elises Zimmer, mit Elise

Elise war... idealistisch. So, wie sie es auch einmal gewesen war. Der Glaube daran, dass sie gewinnen würden, einfach, weil es gar keine andere Möglichkeit geben durfte. Eowyn hoffte nur sehr, dass Elise nicht irgendwann genauso tief fallen würde, wie sie es getan hatte, aber danach sah es eigentlich erst einmal nicht aus. Die Frau hatte schon einiges durchgemacht und schien immer noch so zu ticken, gute Chancen, dass es dabei bleiben würde.
Auf jeden Fall war sie sich sicher, dass sie gegen Vendar bestehen und sie besiegen konnten. Etwas, woran Eowyn im Prinzip nicht wirklich glaubte – trotzdem musste sie weitermachen. So lange es noch irgendwie ging.

Elise sah immerhin ein, dass es kein Weg war, den Rat aufzugeben, schon rein aus taktischen Gründen. Dann aber wurde sie dummerweise deutlicher. Sie wollte keinen Einsatzbericht, sondern... eine Zustandsbeschreibung. Erfahrungswerte. Das, was Eowyn ja schon beinahe befürchtet hatte, aber versucht hatte, sich drumherum zu winden. Als ob sie, so sympathisch sie Elise fand und so dankbar sie ihr für die Rettung war, ihr einfach so alles ausplaudern würde, was sie noch immer in Angst und Schrecken versetzte.
Und Elise nahm kein Blatt vor den Mund. Ein... Fußnotenverzeichnis? Im ersten Moment war Eowyn irritiert, dann aber musste sie ihr irgendwie zustimmen. So falsch war das nicht, auch, wenn die Ritterin eine interessante Art hatte, sich auszudrücken. Ziemlich direkt – erinnerte sie an einen gewissen Chiss. Auf jeden Fall war da sicher Luft nach oben, was Persönliches anging, aber Elise konnte nicht wissen, woran das alles lag. Sie konnte nicht wissen, dass Eowyn tot war, dass sie gerade mit einer Rolle sprach und Eowyn nicht im Ansatz wusste, wer sie eigentlich wirklich war.

Dann musste sie den Blick senken. Und Elise wusste auch nicht, welch katastrophale Jedi sie vor Bastion gewesen war. Worauf ihre Beförderung zurückzuführen war. Und dass der Tod von Allegious, so wichtig er vermutlich gewesen war, am Ende trotzdem Mord gewesen war.
Sie verstand, dass man dem Konzept des Rates kritisch gegenüberstehen konnte. Bis vor Bastion hatte sie selbst fest daran geglaubt, dass alles richtig seinen Weg ging. Die Entscheidung, sie zu befördern, hatte sie zweifeln lassen. Aber andererseits wusste sie auch nicht, wie man es besser machen konnte. Wahlen? Ein Rat auf Zeit? Unmöglich in manchen Bereichen, zum Beispiel bei den Schatten. Wie sollte man den Anführer einer Fraktion wählen, von der niemand wissen durfte, dass sie existierte?
Ich verstehe dich... Es ist kein gutes Konzept, aber leider das beste für die Ausgangssituation. Diplomatisch genug. Hoffentlich.

Und dann traf Elise nun einmal genau ins Schwarze. Sie tat nicht nur so, als hätte sie den Posten weil alle anderen nicht da oder tot waren – sie wusste es. Wes konnte so viel erzählen wie er wollte. Er konnte sie nicht an einem Abend absolut zu recht zumindest etwas rügen und am nächsten Morgen in den höchsten Rang erheben, den der Orden zu bieten hatte. Ja, auf Bastion hatte sie ihm verziehen, und es tat ihr Leid, wie sie auseinandergegangen waren, das änderte aber nichts am Kern der Sache. Und natürlich hätte man Brianna gewählt, wäre sie hier. Und selbstverständlich würde Ahna die Schatten führen, würde sie noch leben. Tatsachen. Alles Tatsachen. Wobei Eowyn die Verantwortung für die Schatten noch gar nicht übertragen bekommen hatte, einerseits absolut zu recht, andererseits bezeichnend.
Und "Plan B" hatte nichts damit zu tun, dass es weniger weh tun würde, weil ohnehin ja kaum etwas wirklich wehtat. Sie spürte doch beinahe nichts, was machte es da für einen Unterschied? Nein. Sie
war Plan B. Und das war... Nun, vielleicht nicht in Ordnung. Aber es war, wie es war. Plan B – und Verbrauchsgegenstand. Elise hatte irgendwie... vielleicht schon wieder ins Schwarze getroffen, oder es zumindest gestreift. War sie nicht manchmal genau das? Eine Dejarikfigur, die man früher oder später opfern würde, um den Houjix zu behalten? Ihr war bis zu diesem Moment nicht bewusst gewesen, dass es so sein könnte, aber... es war nicht komplett falsch. Und es war eigentlich auch nur naheliegend.

Sie sah Elise nur weiter schweigend an, als diese redete und sprach. Was sollte sie auch groß sagen? Ja, nein, vielleicht? Besser war es, dass das Thema auf Riuen kam, und Elises Geischtsausdruck veränderte sich. Plötzlich sah sie... entspannter aus. Und wie sie von ihrem Padawan sprach, klang es sehr wertschätzend und wohlwollend. Da hatte sich wohl wirklich ein Team zusammengerauft, das gut zusammenpasste und sich gegenseitig ergänzte.
Elise griff nun proaktiv nach ihrer Hand, und Eowyn bemühte sich, nicht zusammenzuzucken. Ihre Sorgen waren berechtigt. Und wer war Eowyn, dass ausgerechnet sie ihr diese Sorgen nehmen wollte? Eigentlich nicht sonderlich ehrlich.

Ich verstehe dich sehr gut, sagte sie monoton und sah auf die Bettdecke. Meine zweite Padawan liegt noch immer im Koma. Das ist jetzt... Ich weiß nicht. Über zehn Jahre her. Ich glaube nicht, dass sie jemals wieder aufwachen wird. Ich hätte sie nicht unvorbereitet auf eine solche Mission mitnehmen dürfen. Aber ich habe es unterschätzt, und sie wurde stark verwundet. Sie war jung und noch sehr unerfahren – und ich hätte sie beschützen müssen. Sie zwang sich, Elise wieder anzusehen. Aber Riuen ist anders. Er ist... wirklich erwachsen. Er hat viel durchgemacht, er weiß, was er will. Du kannst ihn ohnehin nicht halten und auch nicht mehr lange beschützen, früher oder später wird er zum Ritter werden. Deine Angst ist verständlich und berechtigt – aber ich fürchte, du musst lernen, deinen Weg damit zu finden. Und dabei schien das so unmöglich zu sein. Und fit werden wirst du im Nu. Wenn jemand das schafft, dann du. Elise besaß diesen eisernen Willen, etwas durchzuboxen, wenn man es sich in den Kopf gesetzt hatte. Sie würde sich da durchkämpfen.

Sie war sich sicher, dass die alte Eowyn mit ihren Augen gerollt hätte. Es war schön und gut, dass Elise irgendeine Art Respekt vor ihr zu haben schien, und vielleicht hatte sie auch gar nicht Unrecht. Gut möglich sogar. Trotzdem entfuhr ihr ein kleines, staccatoartiges Schnauben, als sie erwähnte, dass sie nicht komplett gebrochen war und erschrak im nächsten Moment vor sich selbst. Eine instinktive Reaktion – so etwas war lange nicht mehr vorgekommen.
Aber abgesehen davon, darum ging es nicht. Ruhig fuhr sie fort, obwohl ihr Inneres sich dagegen sträubte, der Frau zu widersprechen.
Da draußen in der Galaxis sieht das aber niemand, Elise. Da draußen sehen sie nur, dass ich eine Mörderin bin, die mutwillig einen Krieg ausgelöst hat und jetzt nicht einmal den Schneid hat, sich dem zu stellen; und morgen wird hinzukommen, dass ich mit einem ehemaligen Sith verlobt bin und damit die Republik verrate. Die Option, welche sie Murrrar vorgeschlagen hatte, nämlich, sie aus dem Orden zu werfen, schien eigentlich plötzlich wieder ganz logisch für sie, aber das lag nicht in ihrer Hand.

Eowyn hoffte, dass Elise recht hatte – dass Ian morgen in der Lage sein würde, die ganz große Katatstrophe abzuwenden und sie außerdem davor zu bewahren, völligen Blödsinn anzustellen. Aber auch Rornan und Murrrar würden ja anwesend sein. Der Quermianer war Kommunikationsprofi und würde hoffentlich darauf acht geben, dass sie nicht alles schlimmer machte.
Aber wir kam es, dass Elise nach nicht einmal einer halben Stunde Gespräch in die gleiche Kerbe schlug wie andere? Sich mehr zutrauen. Was
genau denn? Verdammt viel überlebt, das stimmte. Geradeaus reden? Sie wusste nicht genau, was die Frau vor ihr damit meinte. Aber im Prinzip war das gelogen, so wie alles hier gelogen war. Ihr ganzes Selbst war aktuell gelogen. Sie war gelogen. Sie war eine einzige Lüge, und das, wo es ihr immer so wichtig gewesen war, nicht zu lügen. Sie hasste lügen. Aber seit heute Morgen tat sie nichts anderes, so lange sie nicht alleine war. Und es wurde mühsamer und sie immer müder. Auf Bastion hatte es wunderbar funktioniert, zu sein, wer sie zu sein hatte, aber dort war es nicht um Stunden gegangen, und nicht darum, in schnellem Wechsel vor verschiedenen Personen zu bestehen. Bei Thanatos am Ende, ja, vielleicht, aber dort war das Ziel 'durchhalten' gewesen, und das war jetzt nicht der Fall. Loslassen... sie musste loslassen, aber sie konnte sich das nicht leisten.

Glücklicherweise musste sie nichts antworten. Die Tür öffnete sich, und Krina betrat wieder den Raum. Elise fand es furchtbar amüsant, was ihre Freundin da veranstaltete, Eowyn legte allerdings den Kopf schief. Sie verstand den Witz nicht, aber das musste sie auch nicht. Der Kaff jedenfalls war eine willkommene Aussicht. Ihr Konsum war seit gestern sprunghaft angestiegen, aber das scherte sie erst einmal nicht, so lange es ihr niemand verbat.
Krina sprach sie direkt an, fragte, ob es ihr gut ging, und Eowyn konnte nicht anders, als sie erst einmal nur anzusehen. Gut... gut. Natürlich ging es ihr gut. Ihr ging es immer gut... Sie nickte schließlich.
Danke. Dann folgte die Warnung, Elise nicht zu unterschätzen. Thearterra. Das war keine Überraschung, zumindest nicht, was Riuen anging, und es war nur logisch, dass Elise den gleichen Gedanken hegte. Außerdem lag auf der Hand, dass gerade die Ritterin diesen Drang hatte. Wenn es um ihr eigenes Leben ginge, Eowyn würde wohl ähnlich handeln, auch bei dem ihres Schülers.

Der Droide hatte das Tablett auf dem kleinen Tisch neben Elises Bett abgestellt, und halb abwesend schenkte sich Eowyn per Levitation eine Tasse Kaff ein, welche sie dann zu ihr herüberschweben ließ. Sie nippte daran und kühlte ihn dann automatisch per Materiemanipulation ein paar Grad ab. Es war mieser Kaff, aber es war Kaff, also was sollte es.
Sie war geistig müde. Und beinahe hätte sie dem Drang, einfach zu gehen, nachegegeben, aber Elise hatte sie gebeten zu bleiben, und das würde sie auch tun. Genauso hatte Elise sie aber gebeten, von Bastion zu erzählen, und davon, wie es ihr ging. Letzteres wusste sie nur nicht einmal. Aber Elise hatte gefragt, und es strengte sie an, dagegen anzukämpfen.


Ich weiß nicht, wie es mir geht, sagte sie also schließlich beinahe gleichgültig nach ein, zwei Minuten Stille. Wobei ich weiß, dass es mir nicht gut geht.
Ich habe Allegious ermordet. Ich habe einen galaxisweiten Krieg begonnen. Ich habe vielleicht die Liebe meines Lebens verloren. Ich wurde auf Bastion gefoltert, bedrängt, psychisch gequält und mehr, aber wem erzähle ich das...
Elise hatte das doch, laut ihrer Akte, alles selber durch, auch, wenn Eowyn nichts genaues wusste. Keebo hat mich gebrochen, ohne es zu wollen oder zu wissen. Eowyn ist tot. Ich bin ein Nichts. Mein Körper ist zerstört und gezeichnet. Der Rat vertraut mir nicht, zu recht, denn ich habe vor Bastion den Orden hintergangen und hinterher alleine Entscheidungen getroffen. Ich bin keine Jedi mehr, schon lange nicht mehr. Und was du bis eben gesehen hast, Elise...
Sie ließ los.
Es war anstrengend. Sie hatte vor sich behauptet, sie könnte das, sie würde das problemlos machen können, so lange sie wollte, aber sie hatte unterschätzt, wie viel Kraft es kostete, und wie wenig sie davon überhaupt noch besaß.
Sie sackte im Stuhl zusammen und atmete aus, bis beinahe keine Luft mehr in ihren Lungen war, dann zog sie sie mühsam wieder ein. Sie hob ihren Blick nicht mehr und ließ ihre Kafftasse nur nicht fallen, weil sie aus Reflex mit der Macht danach gegriffen hatte, als sie ihr aus der linken Hand rutschte.


...war eine Lüge. Selbst ihre Stimme klang wieder rauher, kratziger. Aber obwohl sie gedacht hatte, es würde sich vielleicht besser anfühlen, die Rolle der Rätin abgelegt zu haben, war da keine Erleichterung und keine Befreiung, nein. Sie fühlte wie allermeistens einfach... nichts.

Coruscant - Jedi-Tempel - Krankenstation - Intensivstation - Elises Zimmer, mit Elise
 
Coruscant - Jedi-Tempel - Ratssaal, Fabienne, Aleron, Murrrarchesch und Z5

Murrrar wollte zwei Dinge mit einer Aktion testen - Alerons Reflexe und natürlich seine Fähigkeiten im Absorbieren. Der Telemat war nicht sonderlich hoch eingestellt, Absorbieren war eine Fähigkeit, die viel Zeit und Erfahrung benötigte, und so wollte Murrrar lieber sehen, ob Aleron diese Sache grundsätzlich beherrschte, als ihn mit zu starken Schüssen zu überfordern.

Die Prüfung der Reaktionsschnelligkeit jedenfalls bestand der Padawan in Murrrars Augen. Zwar wäre er zu Boden gegangen, wäre das hier eine reale Situation, aber/ im Ratssaal unvermittelt angegriffen zu werden war nun einmal eine Sache, die nicht zwingend oben auf der Liste des Erwartbaren stand. Außerdem war die gesamte Prüfung schon weit fortgeschritten, und es durfte nicht unterschätzt werden, dass diese auch dann anstrengte, wenn man "nur" sprach.
Auch relativ unvorbereitet war er also in der Lage, die Schüsse aufzunehmen und zu neutralisieren. Dass er dabei nicht perfekt agierte war absolut verständlich und wäre eigentlich sogar eine Überraschung gewesen. Das Prinzip aber hatte der Morellianer verstanden, und das war es ja, worauf es Murrrar angekommen war. Außerdem war er in der Lage, die hohe Konzentration längere Zeit zu halten, was ebenfalls kein Kinderspiel war.

Kurz bevor Murrrar den Telematen deaktiveren wollte, griff Aleron selbst hinaus und schritt zur Tat. Er kannte seine Grenzen - eine positive Eigenschaft. Der Rat ließ ihm Zeit, seinen Atem wieder zu beruhigen und ließ derweil den Telematen zurück in den Schrank schweben. Dann beäugte er die Handflächen des Mannes und nickte.


[Ihr seid auf einem guten Weg. Versucht, die Energie so schnell wie möglich in Euren kompletten Körper zu leiten...]

Murrrar grollte genervt den Droiden an.

[Verzeihung. Versucht, die Energie so schnell wie möglich aktiv in Euren kompletten Körper zu leiten. Anscheinend ist das relevant. Das könnte besser funktionieren. Aber Ihr habt Euch gut geschlagen.]

Der Wookiee nickte Aleron zu, dann nahm er sich zwei, drei Sekunden, um in sich hineinzufühlen. Anschließend richtete er erneut das Wort an ihn.

[Ihr habt gezeigt, dass Ihr über die nötigen Fähigkeiten verfügt und außerdem in der Lage sein werdet, Euch die weiteren Kenntnisse eigenständig zu erarbeiten. Auch Eure Beweggründe sind nachvollziehbar. Daher ist es mir eine Freude, Euch offiziell in den Rang eines Jedi-Ritters zu erheben, Aleron Blackthorne.]

Murrrar verbeugte sich leicht, um dem frischgebackenen Jedi-Ritter die Ehre zu erweisen.

[Ihr seid fortan mit allen Rechten und Privilegien sowie den Pflichten eines Ritters ausgestattet und ich beende hiermit diese Prüfung.]

Er grinste, wobei seine Zähne zum Vorschein kamen, und wies mit der Hand auf Fabienne, die noch immer ruhig im Hintergrund stand.

[Selbstverständlich könnt Ihr nun mit Euren Freunden und Bekannten feiern. Ich wünsche Euch dabei viel Spaß.]

Es wäre nicht das erste Mal, dass nach einer Erhebung in diesen Rang ein kleines Fest stattfand, sei es in der Kantine oder auf einem Zimmer. Nur die Meditationsräume waren dafür natürlich tabu. Murrrar war nicht der Typ für derlei Dinge, aber er gönnte einem jedem diese Freude.

Coruscant - Jedi-Tempel - Ratssaal, Fabienne, Aleron, Murrrarchesch und Z5
 
Coruscant - Jedi-Tempel - Krankenstation- mit Eowyn und Krina

Sie nickte zustimmend. Lange hatte sie Riuen als ihre höchsteigene Prüfung gesehen. Von der Macht entsandt, damit sie selbst endlich erwachsen wurde. Und nun ... wahrscheinlich war das auch so. Er konnte ein Mistkerl sein, ja. Aber wenn man durch die harte Schale hindurchsah, war da ein wirklich sensibler Kerl. "Auf Bastion waren wir in meiner Wohnung und haben viel geredet. Das war der Moment an dem ich erkannt habe, dass wir eigentlich auf Augenhöhe sprechen. Da habe ich verstanden, dass wir nicht Meister und Schüler im klassischen Sinne sind, eine die beschützt, einer der lernt, sondern dass wir voneinander lernen. Und miteinander wachsen." sie sinnierte herum, was für ein scheiß sentimentaler Nachmittag. Aber sie nickte und warf Eowyn ein warmes Lächeln zu, als sie sie bestärkte. "Ich denke schon. Es wird wieder bessere Zeiten geben. Für uns alle."

Elise sagte dann erst mal nichts. Das war ungewohnt. Normalerweise hatte sie immer etwas, das man zwischen sich und einen Moment werfen konnte wie eine Decke. Einen Spruch, eine scharfe Bemerkung, irgendein kleiner Stolz, der sich notfalls als Humor verkleidete. Aber Eowyn hatte gerade zu viele Dinge auf einmal gesagt. Dinge, die man nicht mit einem Satz glatt ziehen konnte, ohne dass es billig wurde. Sie beobachtete, wie Eowyn die Tasse hielt, als wäre sie ein Anker. Wie die Macht in einem Reflex zugriff, als die Finger nachgaben. Wie die Schultern nach vorne sanken, nicht dramatisch, eher wie ein Körper, der aufhört, sich selbst zu tragen, weil es für diesen Moment egal ist, ob jemand es sieht. Elise spürte, wie ihre eigene Kehle eng wurde. Nicht vom Virus. Von Bastion. Von dem Bild, das sie im Kopf hatte, seit sie Eowyn damals aus dem Labyrinth gezogen hatte. Damals hatte der Imperiale Dreck alles aus ihr rauskratzen wollen, was sie zu Eowyn machte. Jetzt saß die gleiche Person im Schwebestuhl und kratzte es sich selbst raus, ganz ohne Folterhaken.

Sie legte ihre Hand auf die Bettkante und machte eine lange Denkpause.

"Okay", sagte sie schließlich, rau, aber kontrolliert. "Danke."

Das war kein Trost. Es war Anerkennung. Fürs Sagen. Fürs Zulassen. Fürs Kurz-Aufhören-zu-Funktionieren. Sie atmete einmal vorsichtig ein, dann wieder aus. Ihr Körper wollte wieder in das alte Muster rutschen, in dem man sich in solchen Momenten einfach aufrichtet und tut, als wäre das hier ein Gespräch unter Profis, kurz vor einem Einsatz. Aber das war es nicht. Das war eine Krankenstation. Und Eowyn war gerade nicht Rätin. Nur eine Frau, die seit Stunden, vielleicht seit Jahren, eine Rolle so fest gehalten hatte, bis die Finger schmerzten.

Elise ließ die Worte nicht stehen, wie sie da lagen. Sie hob sie auf, drehte sie, bis sie die Kanten fand.

"Nein", sagte sie ruhig. "Du hast Allegious beendet." Sie hob die Augenbrauen leicht, als würde sie sich selbst korrigieren.

"Und bevor du mich jetzt wegen Wortklauberei aus dem Zimmer werfen willst, hör kurz zu." Sie hielt den Blick an Eowyn fest, auch wenn sie nicht hochsah. Das war egal. Worte fanden auch ohne Blick ihren Weg.

"Allegious war kein Mann, der zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort stand. Er war die Quelle. Er war die Ursache einer galaxisweiten Pandemie. Er hat geforscht, weitergeforscht, während Leute … irgendwo da draußen … schon längst gestorben sind, ohne zu wissen warum."

Elise merkte, wie Wut in ihr hochkam, heiß und klar. Nicht gegen Eowyn. Gegen den Namen. Gegen das System, das so etwas verursachte und das andere, das es nicht lösen konnte.

"Wenn du ihn nicht gestoppt hättest, wenn wir ihn nicht gestoppt hätten, dann wäre das Virus, oder vielleicht ein anderes, einfach weitergezogen. Von Welt zu Welt."

Sie ließ kurz Luft durch die Zähne aus. "Es gibt immer tausend Gründe für das Imperium einen Krieg zu entfachen, das hier war der einfachste, andere hätten diesen problemlos ersetzen können. Und dann hätten wir einen Virus und einen Krieg." Sie machte eine kleine Pause, gab dem Raum die Chance, nicht zu kippen. Elise spürte, wie sich ihr eigener Puls wieder hochschob, aber sie blieb. Sie musste bleiben. Wenn sie jetzt zurückwich, würde Eowyn wieder in diese Leere rutschen, in der alles gleichgültig klang.

"Hör auf, dir Vendar auf die Stirn zu kleben." Sie schob sich ein Stück höher an der Bettkante, ignorierte das Brennen in den Beinen. "Vendar wollte Krieg. Sie hat nur den Vorwand gebraucht. Du hast ihr keinen Krieg geschenkt. Du hast ihr ein Puzzleteil gegeben, das sie ohnehin irgendwo gefunden hätte. Wenn nicht bei uns, dann bei irgendwem anderen."

Elise senkte die Stimme. "Und falls du mir das nicht glaubst, dann glaub dir selbst. Du hast es vorhin praktisch so gesagt. Dass sie schon im Startblock stand. Dass sie nur gewinnen kann. Das ist nicht deine Schuld. Das ist ihre Natur."

Dann kam der Satz, der Elise fast mehr traf als alles andere. Elise blinzelte langsam. Ein Moment, in dem sie merkte, wie ihr instinktiv eine Antwort hochschoss, die zu groß gewesen wäre. Also machte sie es kleiner. Präziser.

"Du bist nicht tot. Du bist müde." Ihre Stimme wurde einen Tick weicher, ohne schmalzig zu werden, doch in einem ihrer Augen löste sich so langsam eine kleine Träne.

"Und du bist verletzt. Nicht nur am Rücken. Du bist … von innen erschöpft. So, dass du Dinge nicht mehr fühlst, weil dein Körper entschieden hat, dass Fühlen gerade Luxus ist." Elise atmete flach.

"Das ist ein Überlebensmechanismus. Keine Beerdigung." Sie ließ den Satz da stehen, als könnte er sie etwas entlasten. Eowyn hatte weitergeredet, von Keebo, von gebrochen sein, von Lüge, von nicht mehr Jedi sein, von dem Rat, der ihr nicht vertraue. Von Liebe, vielleicht verloren. Elise spürte, wie sich bei dem Wort Liebe etwas in ihr zusammenzog. Nicht, weil sie neugierig war. Sondern weil das der Teil war, den man am ehesten versteckte. Den man am ehesten als Schwäche deklarierte, damit er einen nicht umbrachte.

"Du sagst, du bist keine Jedi mehr", sagte Elise. "Und du sagst das, als wäre Jedi sein ein Abzeichen, das man verliert, wenn man Mist baut."

Sie zog die Augenbraue hoch.

"Sieh mich an. Ich habe schon immer ein Problem mit Autoritäten gehabt, also glaub mir, ich bin nicht diejenige, die hier sitzt und dir eine Ordensdefinition um die Ohren haut."

"Ich glaube, du verwechselst zwei Dinge"
, fuhr sie fort. "Eine Lüge ist, wenn du weißt, was wahr ist, und trotzdem bewusst das Gegenteil sagst, weil du damit etwas manipulierst. Weil du jemandem schaden willst. Oder dich bequem rausmogeln."
Sie zuckte mit den Schultern "Das ist nicht schön. Aber es ist auch nicht automatisch falsch."

Sie merkte, wie ein Teil von ihr es satirisch kommentieren wollte. Wie sie fast sagte, willkommen in der Galaxis, hier tragen wir alle Masken. Aber das wäre zu billig gewesen. Eowyn hatte nicht aus Spaß von Lüge gesprochen. "Und jetzt kommt der unangenehme Teil", sagte Elise leiser. "Du tust so, als gäbe es nur zwei Zustände. Entweder du bist die echte Eowyn oder du bist eine Lüge. Entweder alles oder nichts. Schwarz oder tot. Da drinnen hat man dich genau dahin gedrückt. Dass du dich selbst nur noch in Extremen definierst."

"Wie sieht es wirklich aus, Eowyn? Was fühlst du, wenn Keebo in deinem Kopf vorkommt?"
sie bohrte weiter. Auch auf die Gefahr hin, dass Eo nun hinwarf und sich aus dem Staub machte.

"Was ich wahrnehme ist: Du bist da. Du bist handlungsfähig genug, um morgen einen Senat auszuhalten. Du bist wach genug, um dich schuldig zu fühlen. Du bist klar genug, um zu wissen, dass du gerade eine Rolle spielst und das bedeutet, du hast etwas, das dir Keebo und auch sonst niemand genommen hat. Die Fähigkeit eine Entscheidung zu treffen."

Für sie war das ein Anker und sie hoffte für Eowyn auch "Du kannst wählen, wie du weitermachst", sagte Elise. "Nicht alles. Nicht den Senat. Nicht Vendar. Nicht, was die Holokanäle draus machen."

Sie hob die Hand minimal, als würde sie Grenzen abstecken.

"Aber du kannst wählen, wem du was gibst. Und wie viel. Und wann."

"Wenn du morgen die Rätin spielst, dann spiel sie gut. Du kannst das! Für die Leute, die sonst sterben. Für die Republik. Für Ian, der das überhaupt erst angestoßen hat, weil er wahrscheinlich genau wusste, dass er dich nicht schützen kann, aber dir eine Struktur geben kann. Und danach"
sagte sie, "danach musst du nicht weiter spielen, wenn du nicht willst. Danach kannst du entscheiden, gegenüber wem du die Maske abnimmst. Vielleicht Murrrar. Vielleicht Rornan. Vielleicht Ches. Vielleicht niemandem. Vielleicht nur mir, wenn du das erträgst."

Sie schaute aus ihren tiefen, von Schmerz gezeichneten Augen zu ihrer Gegenüber. Es war so eine absurde Situation. Doch so war sie nun mal. Wichtig war zu wissen, warum man so geworden war, aber wichtiger wie man wieder vor diese Welle kam.

Corurscant - Jedi-Tempel - Krankenstation - mit Eowyn
 
Coruscant - Jedi-Tempel - Krankenstation - Intensivstation - Elises Zimmer, mit Elise

Elises Reaktion war... wenig. Ein Okay. Ein Danke. Danke wofür? Unwichtig. Aber es war nicht überraschend. Sie hatte die Ritterin überrumpelt und ihr Dinge vor den Latz geknallt, die man erst einmal verstehen musste. Vielleicht wäre es sogar besser, Elise würde überhaupt nichts dazu sagen. Denn was würde am Ende bleiben? Ein "so ein Unsinn" oder "bist du dir sicher?". Vielleicht noch ein "es tut mir so Leid für dich".
Eowyn blieb ein wenig erleichtert in ihrer Position und konzentrierte sich rein darauf, zu atmen, während die Stille herrschte – nicht unangenehm, einfach nur da. Dann aber sprach Elise doch weiter.

Allegious. "Beendet". Wie ein Computerprogramm, das sie einfach abgeschaltet hatte, nicht, wie ein lebendes, fühltendes Wesen, dessen Herz aufgehört hatte zu schlagen, als sie es mit dem Lichtschwert durchbohrt hatte.
SIe hörte zu, wie Elise argumentierte. Ähnlich wie Riuen, Malek, Ian. Und sie hatten recht. Sie alle hatten recht. Sie musste das akzeptieren und annehmen, das war ihre Pflicht und ihre Aufgabe. Etwas anderes kam nicht in Frage.
Ihr habt recht, flüsterte sie, bevor sie Elise weiter zuhörte. Sie ging sogar noch weiter. Es hätte auf jeden Fall Krieg gegeben? Vielleicht. Möglich wäre es. Coruscant war schließlich nur ein Geschenk gewesen, um die Republik zu schwächen.

Elise redete sich halb in Rage und führte ihr vor Augen, dass Vendar so oder so in Aktion getreten wäre. Sicher? Sie hatten ihr praktischerweise Allegious aus dem Weg geräumt. Hatte sie nur darauf gewartet, hatte sie darauf hingearbeitet, hatte sie schlicht die Gelegenheit ergriffen? Sie würden es wohl nie erfahren. Aber widersprechen durfte sie Elise auch nicht. Vielleicht hatte sie recht. Und selbst, wenn nicht... sie gab keine Widerworte.

Elise jedoch schon. Sie war nicht tot, sondern müde? Oh wie schön wäre es, Elise würde recht haben. Aber sie hatte nicht gespürt, wie etwas in Eowyn gebrochen war, dort in der Zelle bei den Extinktoren. Sie war Stück für Stück auseinandergenommen worden, Tag für Tag, und am Ende war sie dort zusammengebrochen. Von innen erschöpft... ein schönes Bild. Eines, das bedeuten würde, sie müsste nur ein wenig metaphorisch innerlich schlafen, und schon wäre sie wieder die alte Eowyn. War es so einfach? Eowyn war fort. Sie hatte... sie war weg. Es war nicht nur, dass sie nichts mehr fühlte. Sie war... sie
war nicht. Es fühlt sich nicht so an, raunte sie nur. Kein Widerspruch, keine Zustimmung. Sie bewegte leicht ihre rechte, verletzte Hand und blickte darauf. Sie spürte sie... ganz normal. Ihr Körper war vorhanden, er heilte, abgesehen von ihrem Rücken. Aber der Rest?

Ian hatte die ganze Zeit recht gehabt. Die ganzen Monate und Jahre vor Bastion. Er war sich so sicher gewesen, dass sie das "Jedisein" als Definition für sich selbst nahm, dass sie nichts war ohne diesen Titel. Sie hatte ihm widersprochen, immer und immer wieder, hatte ihm versichert, dass sie mehr war als das. Aber Elise blies ins gleiche Horn. Anscheinend war ihr diese Berufung tatsächlich zu wichtig, ohne, dass sie sich dessen bewusst gewesen war. Vielleicht etwas gutes daran, dass Eowyn fort war. Vielleicht konnte sie jetzt jemand sein, der es nicht wichtig war, ob sie nun eine Jedi war oder nicht.
Ich war immer der Meinung, Jedi müssten gewisse... Werte vertreten, sagte sie leise. Aber ich habe den Orden für Ian verraten. Weshalb damit hinter dem Berg halten? Elise sollte ein echtes Bild bekommen, wenn sie nun schon eines erhielt. Vielleicht wurde es dann realistischer. Und ich hätte es wieder getan. Außerdem habe ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle. Hatte, korrigierte sie sich. Aber du hast recht. Vermutlich spielt es keine Rolle, was ich bin.

Doch nun kam der wirklich wichtige Teil... was sie nach außen hin vorgab zu sein, war eine Lüge. Selbst Ian log sie seit heute in Teilen etwas vor. Er sah noch am meisten, was wahr war, doch auch für ihn hatte sie ein wenig eine Rolle gespielt. Sie... konnte nicht anders. Ihn zu sehen, wie er sie so gebrochen sah... Sie wusste nicht mehr, was sie fühlte, aber sie wusste eines ganz genau – Ian musste es besser gehen und sie durfte ihm nicht noch mehr wehtun. Und daran würde und musste sie alles setzen.
Elise aber sah das... differenzierter. Für sie war eine Lüge nur, wenn sie jemandem schaden wollte, doch Eowyn Sicht war eigentlich anders. Die besten Intentionen konnten am Ende auch nur eine Lüge sein? Sie würde darüber nachdenken müssen. Vielleicht sogar meditieren.

Aber sie war noch nicht fertig. Es gab
nicht nur zwei Zustände? Hätte Eowyn noch Kraft gehabt, sie hätte verwirrt die Stirn gerunzelt. Was war da sonst? Und was meinte sie damit, wie es wirklich aussah? Da war nichts sonst. Und wenn sie an Keebo dachte, wenn sie Keebo in sich hineinließ... Keebo in ihrem Kopf. Wie auf Bastion. Keebo, der ihr in ihrem Kopf Mellah zeigte. Tot. Während er sie im Griff hatte, unbeweglich, unmöglich, sich zu wehren. Der von ihr verlangte, klein beizugeben. Sich nicht mehr zu wehren. Loszulassen. Ihren Stolz aufzugeben. Das letzte. Den letzten, dünnen Faden. Sie selbst, die große Lüge. Die falsche Rätin.

Sie bemerkte nur am Rande, wie sie immer weniger Luft bekam, wie ihre Kafftasse nun endgültig aus der Hand rutschte und Richtung Boden fiel, wie ihre rechte Hand in der Schiene den Schwebestuhl umklammerte. Der Imperator ist unfehlbar. Unfehlbar. Mellah. Rhovan. Sterben. Keebo. Stolz... Und Lüge. Alles, alles Lügen. Atmen. Sie musste atmen. Sie musste... Keebo war fort. Keebo hatte nie wirklich existiert. Sie musste ihn... vergessen. Sie musste... atmen. Atmen. Sie war auf Coruscant. Es war... vorbei. Atmen. Vorbei... Elise. Sie musste... Elise.
Eowyn hob langsam den Kopf, suchte einen Anker in Elise. Ein. Und aus. Ein. Und aus... Immer weiter. Und ihr Sichtfeld, von dem sie nicht einmal bemerkt hatte, dass es klein geworden war, vergrößerte sich langsam wieder.

Das.
Das fühlte sie.
Sie wusste nicht,
was das war. Aber... das.

Aber Elise sah mehr. Entscheidungen treffen. Und dabei... traf sie damit nicht wieder etwas? Entscheidungen treffen.
Ich treffe Entscheidungen, wenn ich muss, Elise, sagte sie rau. Aber meistens, und das war ihr vollkommen bewusst, ließ sie es bleiben. Ließ andere entscheiden. Warum auch nicht? Aber nur im Notfall. Wenn ich es nicht verhindern kann. Denn, Elise... Sie sind falsch. Ich... ich bin... ich bleibe doch ein kluges Mädchen... ich... Atmen. Kluges Mädchen. Keebo. Thanatos. Atmen. Aaatmen. Sie wollte die Augen schließen und aufwachen. Das hier war nur ein katastrophaler Alptraum. Das hier... das hier, das war... Wählen. Wem, wie viel, wann... aber was? Elise hatte auf jeden Fall recht, sie musste sich zusammenreißen. Sie musste... wieder zur falschen Rätin werden. Für die Republik, aber ja, vor allem, ganz besonders, für Ian.
Sie wollte nicht. Sie wollte... nicht lügen. Nicht jemand anderes sein. Sie wollte... sie selbst sein, irgendwie, wer auch immer sie war.
Aber sie musste erst einmal weiterlügen.
Und vielleicht... Vielleicht würde diese Lüge irgendwann zu ihr selbst werden können?

Da war keine Kraft mehr. Kein bisschen. Eigentlich. Und trotzdem, auch wenn es das Gegenteil von dem war, was sie wollte oder konnte, suchte Eowyn in sich, kratzte alles zusammen, was sie noch irgendwie finden konnte, um sich langsam wieder aufzurichten. Rätin Eowyn El'mireth. Und niemand sonst.
Ja. Ich kann das morgen.
Sagte die Rätin.
Denn wen interessierte schon, was die leere Eowyn wollte?


Coruscant - Jedi-Tempel - Krankenstation - Intensivstation - Elises Zimmer, mit Elise
 
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