Episode VII Das Gleichgewicht der Macht (Theorie)

Es bedeutet eher, die Emotionen wie Wellen und seichten Strömung zu akzeptieren, ohne von ihnen verschlungen zu werden. Die Jedi haben (wie die Sith auch) versucht, den Fluss zu kontrollieren, indem sie seinen Lauf durch Vorschriften und Verbote zu kanalisieren hofften. Sith ubd Jedi sind sich da in ihren Wegen also gar nicht so fremd
Ja dies sehe ich in etwa auch so, jedi unterdrücken eher die gefühle und blockieren einen grossen Teil der Macht, wesswegen Sie ja oft unterlegen sind wenns gegen einen sith im aggro modus geht. Die sith wiederum lassen sich von den emotionen zu stark treiben und lassen sich von selbigen völlig beherrschen, was dann auch zu extrem ist. Das ware gleichgewicht wäre also ein Individium welches beide Aspekte vereint ohne isch da zu sehr in eine Richtung zu lehnen. Es bräuchte einen Martin Luther der Jedi welches den Jedi Orden dahingehend formt dass auch starke gefühle und dunkle Aspekte zugelassen sind + Kinder bekommen und Familie Gründen etc, vermutlich würden die Extreme wie sith dann autmatisch abnehmen.
Ventress könnte gegen schluss ja auch eher in Richtung grauer Jedi gehen, genau wie Ashoka oder Rey. Halt ying und yang.
 
Eben gerade nicht, ich würde dies sogar genau umgekehrt sehen. Die Jedi unterdrücken ja alle gefühle wie liebe hass etc. Da ist nichts mit treiben lassen. Dann schon eher ein GrauerJedi. Jedi und Sith scheinen beides Extreme zu sein.
Treiben würden sich was Gefühle angeht dann ja schon eher die Sith, wobei die es dann übertreiben, wärend die Jedi alle Gefühle unterdrücken. Ich denke auch nicht das die Prophezeihung meint es müsse jedi und sith zu gleichen Teilen haben, verstehe es eher so als dass sich Jedi und sith zu was neuem vereinen sollten (graue jedi?) wo die extreme eher im einklang sind, gerade die letzte Filme/Serien gehen ja eher diesen Weg
Zum einen: die Jedi (von ihrem Ideal ausgehend) versuchen nicht ihre Gefühle zu unterdrücken, sondern sich nicht von ihnen kontrollieren zu lassen. Das ist sehr schwer, deshalb versuchen manche als Shortcut ihre Gefühle zu unterdrücken, das ist aber eigentlich nicht der angedachte Weg.

Und zum anderen würde ich den Willen der Macht nicht mit menschlichen Gefühlen gleichsetzen.
Im Gegenteil, Gefühle verhindern wahrscheinlich eher, den Willen der Macht als solchen zu erkennen und sich von der Macht treiben zu lassen.

Um mal bei dem Flussbeispiel zu bleiben: wir haben einen Fluss, das ist die Macht. An dem Fluss liegen Dörfer, das sind die Lebewesen.

Der Sith versucht das Wasser umzuleiten, damit er den Dorfbewohnern das Wasser teuer verkaufen kann.

Der Jedi, der sich von seinen Gefühlen leiten lässt, sieht ein Dorf im Landesinneren, dessen Bewohner verdursten. Aus Mitgefühl leitet er das Wasser du diesem Dorf um. Er ignoriert mögliche Folgen.

Der ideale Jedi hat auch Mitgefühl mit den verdurstenden Dorfbewohnern. Erkennt aber, dass durch das Umleiten des Wassers die anderen Dörfer austrocknen würden (warum auch immer). Also lässt er das Wasser weiter seinen natürlichen Lauf nehmen.
Er unterdrückt aber nicht einfach sein Mitgefühl, sondern versucht zB die Dorfbewohner im Landesinneren dazu zu bewegen, in die Dörfer am Fluss umzuziehen.
 
Zum einen: die Jedi (von ihrem Ideal ausgehend) versuchen nicht ihre Gefühle zu unterdrücken, sondern sich nicht von ihnen kontrollieren zu lassen. Das ist sehr schwer, deshalb versuchen manche als Shortcut ihre Gefühle zu unterdrücken, das ist aber eigentlich nicht der angedachte Weg.
Ganz genau wirds aber nie gesagt oder, bezüglich dem shortcut meine ich ? Ich erinere mich an Yodas Rat zu Anakin das man loslassen soll, alles was man fürchtet zu verlieren oder so was, aber man soll tote nicht betrauern oder beweinen etc, und auch sonst wurden gefühle oder zu tiefe beziehungen im jedi orden immer eher negativ gesehen. Oder was halt Beziehungen angeht gar nicht erst toleriert.
War das Creedo der Jedi nicht genau so: a la there is no emotion, kann man jetzt ja unterschiedlich deuten, aber liesst sich für mich schon eher wie ein verzicht auf zu starke emotionen. In den Serien + Filmen wird dies ja auch immer wieder angebracht.

  • There is no emotion, there is peace.
  • There is no ignorance, there is knowledge.
  • There is no passion, there is serenity.
  • (There is no chaos, there is harmony.) – optionaler vierter Vers
  • There is no death, there is the Force
 
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Ganz genau wirds aber nie gesagt oder, ich erinere mich an Yodas Rat zu Anakin das man loslassen soll, und auch sonst wurden gefühle oder zu tiefe beziehungen im jedi orden immer eher negativ gesehen.
Zu tiefe Bindungen werden negativ gesehen, weil sie dazu führen, dass man von Emotionen geleitet wird. Das heißt für mich aber nicht, dass man keine Emotionen haben darf, sondern, dass man sich nicht von ihnen kontrollieren lassen darf.
Was halt schwierig ist. Ich wüsste auch nicht, wie man zB eine Familie gründen soll ohne diese Familie höher zu gewichten als andere Menschen. Da ist es leichter, gar nicht erst eine Familie zu gründen. Oder weiter gedacht: Gar nicht erst Gefühle zu entwickeln, dann müssen sie auch nicht unterdrückt werden.

Anakin sagt ja auch etwas ähnliches (wobei er imo den Fehler macht, Mitgefühl mit bedingungsloser Liebe gleichzusetzen):


Ich sehe in der Lehre der Jedi Parallelen zu den Stoikern.
Mal stichpunktartig aus Wikipedia kopiert:

Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe der sprichwörtlichen stoischen Gelassenheit und Seelenruhe (Ataraxie) nach Weisheit strebt.
Nur ein lebenslanges Bemühen um Selbstformung, das auch den Herausforderungen von Schicksal und mitmenschlichem Umfeld standhält, schafft Aussicht auf die Seelenruhe des stoischen Weisen. Voraussetzung dafür ist eine ausgeprägte Affektkontrolle, die zur Freiheit von Leidenschaften (Apatheia), zu Selbstgenügsamkeit (Autarkie) und Unerschütterlichkeit (Ataraxie) führen soll. Unser heutiger Begriff der „stoischen Ruhe“ geht auf diese Eigenschaften zurück.

Dabei steht ἀπάϑεια (apátheia, „Apathie“) im Sinne der Stoa allerdings gerade nicht für Teilnahmslosigkeit und Passivität.

Aber klar ist das alles nur meine Interpretation. Die Macht ist ein erfundenes Fantasykonzept, das zum Teil widersprüchlich beschrieben wird.
 
Zu tiefe Bindungen werden negativ gesehen, weil sie dazu führen, dass man von Emotionen geleitet wird. Das heißt für mich aber nicht, dass man keine Emotionen haben darf, sondern, dass man sich nicht von ihnen kontrollieren lassen darf.
Was halt schwierig ist. Ich wüsste auch nicht, wie man zB eine Familie gründen soll ohne diese Familie höher zu gewichten als andere Menschen. Da ist es leichter, gar nicht erst eine Familie zu gründen. Oder weiter gedacht: Gar nicht erst Gefühle zu entwickeln, dann müssen sie auch nicht unterdrückt werden.
Ja dies wird wohl so sein, scheint zumindest logisch.
Mehr als zu den Stoikern sehe ich parallele zum Buddhismus, vergleich mal Annata und Dukkha mit den Konzepten der Jeddis, ziemlich ähnlich. Aber ich glaube Lucas selber sagte mal dass er sich von Östlichen Kulturen inspirieren lies.
 
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Mehr als zu den Stoikern sehe ich parallele zum Budhismus, vergleich mal Annata und Dukkha mit den Konzepten der Jeddis, ziemlich Ähnlich. Aber ich glaube Lucas selber sagte mal dass er sich von Östlichen Kulturen inspirieren lies.
Einflüsse des Buddhismus sehe ich auch. Wobei sich die Kulturen auch schon in der Antike gegenseitig beeinflusst haben. Ab ca. 300 v. Chr. gab es ein "griechisches" Königreich nördlich von Indien und auch davor gab es (zumindest indirekten) Austausch. Gerade so Grundkonzepte sind dann fast schon wieder universell.
 
*Fast off Topic, aber:*

Gerade das hab ich immer so verstanden, dass Anakin die Regel so interpretiert, und ein wenig dehnt, wie es im grad angenehm ist. (Und wie er annimmt, dass es bei Padme gut ankommt)
Für mich wirkte das immer ein bisschen so, als würde Anakin an der Stelle ein Lehrbuch zitieren. Wie ein Student im zweiten Semester, der einen tollen Satz in der Vorlesung gehört hat, das ganze aber noch gar nicht richtig einordnen kann und deshalb einfach eins zu eins wiedergibt.
Aber ja, auch gut möglich, dass er sich da einfach irgendeine Rechtfertigung zusammen reimt.
 
Für mich wirkte das immer ein bisschen so, als würde Anakin an der Stelle ein Lehrbuch zitieren.

Auch gut möglich, ja

Wie ein Student im zweiten Semester, der einen tollen Satz in der Vorlesung gehört hat, das ganze aber noch gar nicht richtig einordnen kann und deshalb einfach eins zu eins wiedergibt.
Aber ja, auch gut möglich, dass er sich da einfach irgendeine Rechtfertigung zusammen reimt.

Möglicherweise eine Kombination aus beiden.
 
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