Hapes, Kavan (Hapes-System)

- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" - mit Kaylo und Jace -

Soso, er war also zu Späßchen aufgelegt?! Kate hob eine Augenbraue. Ihr Gesichtsausdruck lockerte sich und sie zog einen Mundwinkel zu einem schiefen und sehr ironischen Lächeln.

Du hättest den Tisch sehen sollen, bevor das erste Mal abgeräumt wurde!

, erwidert sie und lehnt sich dann vor, beide Arme vor sich auf den Tisch ablehnend. Sie fixiert den jungen Mann, der ihr gegenüber am Tisch sitzt und sich scheinbar wenig darum schert, dass er zu spät kommt.

Leg dir nächstes Mal eine bessere Entschuldigung zu!!

, tadelt sie ihn und sieht kurz zu Kaylo und dann wieder zu Jace. Sie kannten sich noch nicht und das sollte sich jetzt ändern, schließlich war es allein schon der Anstand, der verlangte die beiden einander vorzustellen.

Kaylo Nod! Jace Chorios! Kaylo ist ein alter Bekannter und mein Copilot!

Endlich lehnte sie sich wieder entspannt zurück, verfolgte die Bestellung des Mannes und nickte schließlich anerkennend. Wenn das auf seine Rechnung ging, konnte man es vielleicht als eine Art Entschuldigung annehmen - Unter Schmugglern ging es oftmals so einfach, jedenfalls wenn sich die Betroffenen kannten.

Es ist alles da! Ich konnte die 'Geräte' selbst beäugen und sie sind in gutem Zustand, wie man es von der Firma auch erwarten sollte! Es ist alles an Bord der 'Fist'! Du kannst dich später gerne selbst davon überzeugen.

Die Bezahlung im Vorraus hatte Dany bereits erledigt und so gab es eigentlich nichts mehr zu Besprechen, was dies betraf. Allerdings hatte sie noch andere Fragen an Jace, wofür sie die Lautstärke der Stimme etwas herunterschraubte und nun so sprach, damit nur er und Kaylo sie verstehen konnten. Man wollte ja nicht groß auffallen und der Name des Kerls, den sie nun aussprach würde für großen Wirbel sorgen, würde ihn jemand aufschnappen.

Was ist mit Dany? Ist er nicht bei dir?

- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" - mit Kaylo und Jace -
 
[Kitschgefahr - aber das musste jetzt unbedingt sein :o]

Hapes - Ta?a Chume?Dan, Wohnung von Vince - mit Vincent

Seine streichelnden Hände ließen jedwede Flamme der Unruhe in ihr erlöschen oder doch wenigstens zu einem kleinen glimmenden Flämmchen verglühen.
Vince hielt sie fest und gab ihr das Gefühl, behütet und beschützt zu sein. Sie glaubte nun auch nicht mehr daran, dass dieser kleine Chip sie nochmals aus der Bahn werfen könnte. Sie beide waren doch so fest miteinander verwurzelt ? was sollte sich noch zwischen sie stellen können?
Tinya genoss diese Umarmung, nahm den Halt, den ihr der Hapaner gab, tief in sich auf und meinte dann, gegen alles Unheil dieser Welt gewappnet zu sein - als sie schließlich Vince Blick folgte und den Schreibtisch fand, der ihr bisher gar nicht aufgefallen war.
Widerstandlos ließ sie sich von ihm dorthin führen und die Funktionsweise seiner Konsole erklären. Sie zögerte auch nicht, als sie den Chip einlegte. Ihre nervöse Anspannung machte Platz für eine freudige Erwartungshaltung. Sicher, es war durchaus möglich, dass sich etwas weniger Erfreuliches darauf finden könnte. Doch Brads Worte hatten anders geklungen. Weniger bedrohlich und eher so, als wäre er froh seine Aufgabe in die Hände eines anderen geben zu können. Sein Alter schien ihm zunehmend zu schaffen zu machen und die Verletzung ......Tinya schämte sich nun dafür. Sie war sich nun ziemlich sicher, dass er nur stillgehalten und geschwiegen hatte, damit seine ? und ihre? - Tarnung nicht auffliegen sollte.

Mit einem dezenten, kaum wahrnehmbaren ?Kling-Klong? erschienen jetzt die Dateien auf dem Schirm. Tinya suchte den Blickkontakt zu Vince, ergriff und drückte dann kurz seine Hand, bevor sie eine Textdatei auswählte, die einige erklärende Worte zu enthalten versprach ? war sie doch mit: ?Für meine kleine Prinzessin? betitelt.
Es erschien zunächst ein Bild, welches zwei ihr unbekannte Menschen zeigte ? ein Mann und eine Frau, im Alter von etwa Mitte/ Ende Zwanzig., beide blond und blauäugig ? nein, bei dem Mann handelte es sich eher um grüne Augen. Ein hübsches Paar, wie Tinya zugeben musste. Außerdem wirkten sie glücklich und nur wenn man genauer hinsah, glaubte man einen Hauch von Trauer in ihren Augen erkennen zu können.
Tinya runzelte die Stirn. Augenblicklich vermochte sie mit dem Bild nichts anzufangen und so scrollte sie schnell weiter, in der Hoffnung, eine Erklärung dafür geliefert zu bekommen. Was folgte, war eine Art Brief:


Meine kleine Prinzessin,

Wenn du diese Worte lesen wirst, werden wir nicht mehr da sein, um dir alle Fragen beantworten zu können. Zwei Jahre bist du nun alt ? zu klein, um verstehen zu können, was in der Welt um dich herum vorgeht. Es herrscht Krieg in der Galaxis und es geschieht Schreckliches. Für den Fall, dass dieser Krieg eine Familie zum zweiten Mal auseinander reißen wird, möchten wir wenigstens dir, meine Kleine, einige gute Wünsche mit auf den Weg geben.
Außerdem wirst du im Anhang einige Dokumente finden, die deine Herkunft erklären werden. Da wir nicht wissen, wie es um den Widerstand bestellt sein wird, ist es vielleicht besser, wenn du diese Dokumente auch weiterhin unter Verschluss behalten wirst. Wir hoffen auch, dass du inzwischen alt genug sein wirst, um selber entscheiden zu können, welche Vorgehensweise nun die richtige sein wird....

Lass uns nun dir erklären, warum du möglicherweise erst auf diese Art und Weise von uns erfahren wirst. Wir, deine Mutter und ich (dein Vater) hatten unsere Heimat auf Alzoc III. Das Imperium regierte mit schrecklicher Hand und eines Tages machte sich eine kleine Gruppe von Mensch auf und beschloss nicht mehr länger mit ansehen zu wollen, wie Lebewesen unterdrückt und ausgebeutet wurden. Ein Teil dieses Widerstandes waren und sind wir bis zum heutigen Tag. Wir verloren viel durch unser Engagement ? den Großteil unseres Besitzes und auch einen Teil unserer Familie. Es war dein Bruder, der von damals uns getrennt wurde. Du hast ihn nie kennen gelernt, meine Kleine, denn dies geschah bereits lange vor deiner Geburt. Und so wie es aussieht, wirst du auch keine Erinnerung mehr an uns haben, wenn du diese Zeile liest. Sei aber gewiss, dass es in deinem Leben einmal Menschen gab, die deinen Bruder und dich geliebt haben und wenn es in ihrer Macht gestanden hätte, auch heute noch für euch da sein würden.

Lebe nun wohl meine kleine Prinzessin - die Zeit wird knapp. Möge es irgendwo da draußen einen Engel geben, der euch beschützt, wenn wir diese Aufgabe nicht mehr erfüllen können....

Mum und Dad

P.S:
Die Umstände hatte uns damals keine Möglichkeit gelassen, Gleiches auch deinem Bruder zukommen zu lassen. Wir wissen nicht einmal, ob er noch lebt und wir hoffen, dass das Schicksal euch inzwischen zusammengeführt hat.


Tinya lehnte sich zurück. Ihr Blick war leer und verlor sich im Nirgendwo. Kleine Perlen einer trauerverkündenten Feuchtigkeit fanden sich auf ihren Wangen. Zu viele Dinge auf einmal stürzten auf sie ein, als dass sie einen klaren Gedanken fassen konnte. Erneut suchte sie die Nähe von Vince, nahm ihn bei der Hand, verharrte kurz und wählte dann die nächsten Datei an.
Eine Nachricht von Brad schien es diesmal zu sein:


?Meine kleine Prinzessin?

So hat dein Vater dich immer genannt und so wurdest du auch jetzt immer noch genannt ? aber es tut weh zu sehen, dass dieser Kosenamen inzwischen zu einem Schimpfwort verkommen ist.
Überhaupt haben sich die Dinge ganz anders entwickelt, als eigentlich geplant. Die Piratenbande, die ich zu deinem Schutz ausgesucht hatte, erwies sich als ungeeignet. Ich kann nur raten, aber deine Flucht von hier sollte mir wohl zeigen, dass ich ein allzu schlechter Beschützer war. Mein Bedürfnis, immer in deiner Nähe zu sein erschien dir als eine Bedrohung ? dabei wollte ich nur dein Bestes, so wie ich es deinen Eltern kurz vor ihrem Tod versprochen habe. Deshalb hege ich auch keinen Groll gegen Morris ? sein Unfall damals hat mir ebenso wie dir, das Herz zerrissen und es tat weh, dir mein Mitgefühl nicht zeigen zu können.
Nun bist du weg - auf und davon und ausgerechnet zum Imperium übergelaufen, welches für den Tod deiner Eltern verantwortlich ist. Du konntest es natürlich nicht wissen und ich hoffte später - und nachdem du dort Fuß gefasst hattest, dass es das sicherste Versteck überhaupt für dich sein konnte. Getarnt inmitten des Herzen des Feindes ? du verstehst, dass auch damals noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür war, dich über deine Vergangenheit zu informieren.
Schließlich fand ich es an der Zeit, dass du eine Weile ohne meine (heimliche) Beobachtung auskommen solltest. Bis in eine imperiale Sonderstaffel hattest du es zu diesem Zeitpunkt geschafft und ich nahm mir eine Auszeit, die ich dafür nutzen wollte, um die Spur deines Bruder zu verfolgen. Du kannst dir vorstellen, wie erschrocken ich dann war, als ich dich auf der Roadrunner Station fand. Immer noch nicht sollte es mir möglich sein, meine Tarnung fallen zu lassen, aber ich entschloss mich, ich und deinen Begleiter weiterhin im Auge zu behalten, während ich weiter nach deinem Bruder suchte ? und fündig wurde.
Wie sich herausstellte, hatte ihn eine andere Gruppe des Widerstandes aufgelesen, die seine Eltern tot glaubten und die ihn in ein Waisenhaus auf Naboo brachten.
Wes Korus ? so lautet sein Name und seine Spur verliert sich nach seiner Ausbildung auf der Akademie auf Corellia. Man kann wohl davon ausgehen (sollte er noch am Leben sein), dass er inzwischen beim republikanischen Militär dient und wer weiß, ob ihr euch nicht schon als Feinde gegen übergetreten seid.

Liebe Tinya, das sollte alles sein, was ich dir mitzuteilen habe. Auch meine Zeit neigt sich dem Ende zu und ich bin froh, dich in den Händen deines Prinzen zu wissen. Alles weitere steht nicht mehr in meiner Macht. Jetzt ist es allein an dir, zu wissen, welchen weitere Schritte in die Wege zu leiten sind.

Brad


Das kleine Rinnsal auf ihrer Wange hatte sich verbreitet und die letzten Worte hatte Tinya nur noch durch einen Schleier wahrgenommen. Nur flüchtig klickte sie sich noch durch die weiteren, angefügten Dokumente. Es war alles noch viel zu frisch, um tatsächlich begreifen zu können. Tinya saß nur stumm da, entnahm dann den Chip aus der Konsole und barg ihn ganz fest in ihrer Hand. Ein paar nachdenkliche Worte, an Vince gerichtet sollten ihr noch gelingen ? bevor sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ.

?Nun weiß ich es endlich.?

Mehr brachte sie nicht mehr heraus, als sie ein eigenartiges Gemisch von Trauer und Freude überkam und sich seinen Weg mit weiteren Tränen nach außen bahnte........

Hapes - Ta?a Chume?Dan, Wohnung von Vince - mit Vincent
 
- [Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum

Jace grinste, auf ihre Erwiderung hin und schüttelte ihrem Copiloten die Hand, als sie ihn als Kaylo Nod vorstellte. Auch gut zu hören war, dass sie alles bekommen an hatte und sicher an Bord der "Fist" war. Er würde sie sich natürlich später anschauen, aber es musste nicht sofort sein und eilte auch nicht. Kate würde schon vernünftiges Organisiert haben - sonst hätte Dany sie nie damit beauftragt. Im Kopf ging er schnell die Liste mit den benötigten Teilen durch, es fehlte nichts mehr. Jetzt konnte alles in die "Prince" eingebaut werden. Er hatte auch schon vorgehabt das Schiff umzubennen, hatte sich aber dennoch dagegen entschlossen, falls der Commodore sein Schiff irgendwann wieder haben wollte.

Die Schmugglerin sprach nun genau dies an - Dany. Er überlegte einen Moment und konnte diesen dadurch Überbrücken, das die bestellten Drinks gebracht wurden. Er schob den beiden jeweils ein Glas hin und prostete ihnen zu. Konnte er den Beiden alles erzählen? Er wollte den Chiss keineswegs in Schwierigkeiten bringen und dachte daher lieber doppelt drüber nach. Dann fiel ihm ein das Kate ja eh Eingeweiht war, von daher sollte es gar kein Problem sein.


"Nein, ist er nicht. Er hatte beschlossen auf Mandalore zu bleiben, um unter zu tauchen und sich weiterzubilden. Er meinte er kontaktiert mich, wenn er dort alles erledigt hat.", antwortete er ihr ebenso leise. Sie wollten es nicht riskieren das irgendwann auch nur ein bisschen ihrer Unterhaltung aufschnappte - das könnte zu einigen Problemen und Konsequenzen führen.

Er nippte an seinem corellianischen Whiskey und genoss das Gefühl, welches die Flüssigkeit in seinem Hals auslöste.


"Ach, um noch mal auf das Gerät zurückzukommen. Ich denke es reicht wenn ich es mir während des Verladens auf die "Prince" kurz anschaue. Außer du hast absichtlich Mist gebaut und willst das ich mich in unendliche viele Partikel zersprenge, wenn ich den Antrieb aktiviere. Das darfst du mir dann vorher Ruhig sagen. Aber eigentlich trau ich dir so etwas nicht zu. Obwohl...", sagte er mit einem frechen Grinsen - um zu zeigen das er es nicht so meinte. Er trank noch den letzten Schluck seines Drinks und ließ das leere Glas klirrend auf den Tisch fallen.

"Wie sieht das eigentlich bei dir mit mechanischen Fähigkeiten aus?", fragte er die blonde Schmugglerin direkt im Anschluss, "Meine sind er mittelmäßig - um nicht zu sagen schlecht. Allerdings möchte ich mein Schiff nicht unbedingt auf Nar Shaddaa in einer diese schmierigen Werkstätten modifizieren lasen. Nachher hab ich da mehr Müll und Schrott drin als Technik und dann passiert das auf jeden Fall, das ich beim aktivieren des Antriebs in unendlich viele Stücke gesprengt werde. Könntest du oder ihr mir da nicht etwas oder auch etwas mehr zur Hand gehen?", schloss er mit seinem üblichen Lächeln.

Wenn nicht, dann würde er tatsächlich in eine dieser Werkstätten gehen müssen - auch wenn er diese dann lieber auf The Wheel als auf dem Verbrechermond suchen würde. Er blickte suchend über die Schulter und winkte den Droiden wieder zum Tisch.


"Noch eine Runde."

- [Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum
 
- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Kaylo und Jace -

Kaylo nickte dem ihm fremden Mann freundlich zu, doch überließ er Kate zu sprechen. Er behielt lieber die anderen Tavernenbesucher im Auge. Man konnte ja nie wissen, was noch alles passieren könnte in einem Loch wie diesem.
Kate seufzte innerlich. Sie hatte sich bereits gedacht, dass er wohl eine Zeit lang ganz untertauchen würde, sich aus dem Geschäft und der Organisation raushalten würde und irgendwie fühlte sie sich im Stich gelassen, von ihrem blauhäutigen Freund. Wie oft hatte sie ihm nun schon das Leben gerettet? Wie würde er sich erst in Schwierigkeiten bringen, wenn rauskommt, dass er gar nicht tot, sondern noch am Leben und untergetaucht war?! Die höheren Mitglieder der Black Sun würden nicht gerade erfreut sein, schließlich waren nicht viele eingeweiht, so viel sie wusste.
Ihre Gedanken trieben wieder einmal ins Unendliche ab und erst als Jace wieder auf die Maschinen zu sprechen kam, schüttelte sie den Kopf und kam gedanklich wieder zum Hier und Jetzt zurück, doch bevor sie etwas antworten konnte, mischte sich nun doch der blonde Schmuggler neben ihr ein.


Machst du Scherze? Du kannst dir sicher sein, dass du eine der besten Mechaniker vor dir hast, die du überhaupt finden kannst!!

Kaylo...


, rügte sie ihren Copiloten und bedachte ihn mit einem bösen Blick. Er musste doch nicht immer so übertreiben. Außerdem sollte er es nicht in die ganze Welt hinausposaunen, zu was sie fähig war. Der Blick aus strahlend blauen Iriden wurde wieder an Jace gewandt.

Über welche Art von Bezahlung sprechen wir?!

Sicher, er gehörte nun auch zum selben Verein, doch keine Art von Arbeit war umsonst, nicht einmal für Bekannte! Sie musste schließlich auch von irgendetwas leben. Und vor allem in Zeiten des Krieges konnten die Preise Höchstmaße annehmen.
Jace bestellte zwischendurch die nächste Runde und Kate betrachtete das Glas vor sich. Sie hatte noch nicht einmal davon genippt. Die junge Frau vertrug viel im Vergleich zu anderen ihres Kalibers und hatte auch schon so manchen Mann unter den Tisch gesoffen. So hob sie das Gläschen an die Lippen und leerte die bräunlich-goldene Flüssigkeit in einem Zug.


- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Kaylo und Jace -
 
- [Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum

Jace reagierte mit einem Grinsen auf Kaylo's Aussage.

"Dann bin ich ja wenigstens schon mal an der richtigen Adresse."

Während die Schmugglerin ihren Copiloten mit einem bösen Blick bedachte, lächelte er in sich hinein. Wenn sie eine so gute Mechanikerin war, dann hatte er wohl doch, zur Abwechslung mal etwas Glück gehabt. Als sie allerdings nach der Bezahlung fragte, blickte er gespielt entsetzt und enttäuscht drein. Er hatte es erwartet, in dieser Welt gab es nichts für lau. Allerdings störte es ihn im Moment relativ wenig, da er auf ein paar der Konten des Commodores zugreifen konnte und diese waren mit einer nicht gerade kleinen Menge an Geld gefüllt.

"Hey, ich war Offizier schon vergessen? Mein Sold war nicht gerade groß und jetzt soll ich noch meine letzte Kohle dir geben? Das willst du mir doch nicht antun oder?", fragte er mit einem breiten Grinsen und ließ die gespielt geschockte Miene verschwinden. "Außerdem unter alten Kumpels."

Er griff nach dem Glas auf dem Tisch und trank seinen Whiskey zügig aus, ehe er seine Augen wieder auf Kate richtete.

"Ich hätte eine große Flasche klatooinischen Cognac und an der Menge der Credits wird es wohl nicht Scheitern.", fuhr Jace schließlich fort und winkte dem Kellnerdroiden erneut zu.

Er war zwar keine Trinkernatur und würde wohl auch bei jedem Kampftrinken den kürzeren ziehen, aber ein paar Gläser verkraftete er mittlerweile schon. Was wohl dem Training in den unzähligen Schiffs- und Basismessen zu verdanken war. Selbst in diesem Drecksloch schmeckte der corellianische Whiskey besser als auf einem Imperialen Kriegsschiff. Die dunkelblonde Schmugglerin schien da schon ein ganz anderes Kaliber als er und bedachte die leeren Gläser vor ihr mit einem Grinsen. Ja, sie würde ihn auf jeden Fall unter den Tisch saufen, aber dazu war er nicht hier. Das konnte man wann anders vielleicht noch nachholen, dachte er und begann wieder mit dem Stuhl zu kippeln. Während er auf die Antwort der Captain wartete.


- [Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum
 
Hapes // Ta?a Chume?Dan // Raumhafen // Dockbucht // Sternyacht "Ha'Tak" // Baal & ein Protokolldroide ( CR-22 )


"Überprüfe diesen Reflex noch einmal, CR-Doppelzwo.", zischte der, knapp anderthalb Meter hohe Tiss'Shar seinen protokolldroiden an, als er im sauberen, weiß/schwarzen Cockpit der kleinen, mit chromverkleideter Hülle geschützten, Yacht auf und ab schritt.
"Dann fülle den Tank nach. Es ist nicht weise, weiter zu fliegen, wenn unser Tank leer ist."
Baal war nicht gerade die Freundlichkeit in Person, nein, ganz im Gegenteil, er war ein ganz und gar unausstehliches Wesen. Gott sei Dank, wie man sich denken kann, spürte der Protokolldroide von der launenhaftigkeit seines reptiloiden Meisters nichts.
"Sehr wohl.", surrte der Androide und machte sich an die Arbeit, während Baal, der Kapitän des so unscheinbar und geradezu nobel wirkenden Frachters, einen beigen Mantel über seine gleichfarbige, knielange Tunika zog, den Waffengürtel, alelrdings ohne Waffen, umschnallte und damit seine Bekldiung vervollständigte - mehr Kleider, vor allem aber Hosen oder Schuhe, waren den Tiss'Shar nicht möglich, zu tragen.
Das Wetter scheint kurz vor dem Regnen zu stehen., dachte Baal, als er aus dem Fenster sah, dann trat er zu einer Luke und entschwand der "Ha'Tak", die er nun dem Droiden überließ. Hier, ind er Dockbucht 113, Abschnitt 8, sollte er den Informanten treffen.

Die Schwarze Sonne. Baal hatte schon viel von ihr gehört, aber noch nie einen Schwarzsonner getroffen - oder wie auch imemr sie hieeßen. normalerweise Schmuggelte er kleinere Sachen für einen Hutten namens Dvabbo, oder für privatpersonen. Sie zahlten nicht viel, aber es reichte aus, um das Schiff, das er auch bewohnte, zu versorgen, sich zu bekleiden und nicht zu verhungern - auch wenn die dürre Echse so aussah, als stünde sie kurz davor.

Die Schwarze Sonne. Der Auftrag war zu verlockend gewesen. Baal wusste nicht, was es mit diesem kleinen, pyramidenförmigen Holodings auf sich hatte, aber 100.000 Kredite waren viel geld. Verdammt viel Geld. So was konnte er sich nicht entgehen lassen. Dem jungen Tiss´Shar lief das Wasser in der Schnazue aneinander, wenn er daran dachtem was er sich dann leisten konnte..... Und er konnte stolz auf sich sein, das erste Mal wieder, seit seinem bankrott und der vertreibung von Tatooine.
Er erlaubte sich das freilegen seiner Reisszähne, ein Grinsen.
Da stand der Mann, in einen schwarzen Mantel gehüllt. Er war es, der das Geld zahlen würde. Der Baal seinen Platz im Schmugglerolymp wiedergeben würde, seine Kunden, sein Geld, sein Selbsbewusstsein, dass er schon verloren glaubte. Er kratzte sich an seinem Haarkamm, der durch eifrige Pflege so weiß und glänzend war, durch diverse Haarwuchsmittel überhaupt auf dem ansonsten kahlen, schuppenlosen Reptil gewachsen war, und der viel Haargel bruachte, um so zu stehen, wie er es sollte.

Dann kam er auf den Mann - oder was es war, es sah aus wie einer dieser primitiven Menschen - zu, und nickte zur Begrüßung.

Hapes // Ta?a Chume?Dan // Raumhafen // Dockbucht // Bei der Sternyacht "Ha'Tak" // Baal & ein Mensch
 
- Hyperraum - "Meteor" - Derreks Quartier - mit Derrek

?Da magst du recht haben.?, Arika lächelte leicht und küsste ihn, ?aber was ist Schlaf eigentlich? Ich schlaf eher weniger, wenn ich fliege. Dafür dann umso mehr, wenn ich wieder auf einem Planeten bin.?

Sanft gab sie ihm einen weiteren Kuss. Derrek hatte erwähnt, dass sie noch drei Stunden unterwegs sein würden. Sie überlegte, ob sie die diese Zeit bei ihm bleiben oder vielleicht gleich zurück ins Cockpit gehen sollte, um das Schiff die letzten Stunden selbst fliegen sollte. Da sie sich nur unschwer von dem Alderaaner trennen konnte, blieb sie die nächsten anderthalb Stunden bei ihm. Sie beschäftigten sich ausschließlich mit Kuscheln und Küssen.

Schließlich stand sie geschmeidig, wie eine Katze auf, drückte ihrem Geliebten einen ?Abschiedskuss? auf die Lippen und ging zur Tür. Dort blieb sie noch einmal stehen und drehte sich um. Sie warf ihm einen Kuss durch die Luft zu und verschwand dann aus dem Quartier. Sie stieg die Leiter hoch und begab sich ins Cockpit. Sie setzte sich und übernahm die Steuerung wieder selbst.

Dann endlich, nach weiteren anderthalb Stunden, kam die ?Meteor? aus dem Hyperraum. Langsam näherte sie sich Hapes. Sie flog näher und tauchte mit dem Schiff in die Atmosphäre ein. Alles verlief perfekt, es gab keine Probleme. Sichtlich zufrieden, steuerte die hübsche Schmugglerin die ?Meteor? nun auf den Raumhafen zu. Sie flog einen eleganten Bogen, bevor sie sie so behutsam wie nur möglich aufsetzte.

Nach ein paar Minuten stand sie auf und streckte sich. Bevor sie zu Derrek ging, verschwand sie auf ihrem Quartier. Sie nahm ihren Mini-Rock und das Top vom Bett, wo sie es kurz vor dem Start von Coruscant abgelegt hatte. Sie begann sich gemächlich umzuziehen und ihre Haare wieder zu zwei Zöpfen zu flechten.

So kreuzte sie im Quartier des Alderaaners auf. Sie setzte sich wieder auf die Bettkante und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.

?Wir sind angekommen.?, sagte sie sanft. ?Willst du aufstehen und irgendwohin gehen oder dich noch ein wenig ausruhen??


- Hapes - Raumhafen - "Meteor" - Derrkes Quartier - mit Derrek -
 
- Hyperraum - nach Hapes - “Meteor” - Derreks Quartier - mit Arika -

Die nächsten drei Stunden bis zur Ankunft im System verbrachten die beiden Liebenden mit kuscheln und dem Austausch von leidenschaftlichen Küssen. Dabei kamen sich die zwei wie immer recht nah. Derrek genoss diese Zeit und vergaß sogar die zahlreichen Blessuren an seinem Körper. Die Zärtlichkeiten der attraktiven Schmugglerin wirkten sogar wie ein eigenes Heilmittel bei dem geschundenen Körper des Alderaaner. Er selbst versuchte die Zeit auch für sie etwas angenehmer zu gestalten. Dabei streichelte er ihren Rücken und küsste sie weiterhin leidenschaftlich.

Nach einer Weile stand die schlanke Alderaanerin ganz geschmeidig auf und küsste den verdutzten Derrek. Danach verschwand sie aus seinem Zimmer. Einen Moment überlegte der freie Kopfgeldjäger, ob er ihr folgen sollte. ‘Natürlich wird sie jetzt die Landung übernehmen’, dachte er sich und lehnte sich zurück. Wahrscheinlich war nun die Zeit gekommen, wo er ihr etwas Vertrauen geben musste. Bis jetzt hatte sie ihn nicht verraten und von daher war dieses Vertrauen von seiner Seite gerechtfertigt.

“Viel eher sollte ich die Zeit nutzen und mir ein paar neue Bacta-Pflaster draufkleben”, murmelte er und stand auf.

Mit zwei großen Schritten war er bei seinem Schrank. Derrek war kein Freund von unterschiedlicher Kleidung. Irgendwie war gerade sein spezieller Kleidungsziel ein Markenzeichen für ihn. Ohne lang zu Zögern zog er seine schmutzige Kleidung aus. Sein ganzer Oberkörper war mit einzelnen Pflastern überzogen. Fein säuberlich entfernte er diese lästigen Dinger. Danach griff er nach seinem kleinen Erste Hilfe-Koffer. Vorsichtig fischte er ein paar neue Pflaster heraus und klebte sie auf seine Schrammen. Wieder konnte er die leichte Wirkung dieser Dinge spüren. Die Heilung setzte sofort wieder ein. Mit einem Seufzer der Erleichterung zog er sich frische Kleidung an. Das schwarze Hemd roch ganz leicht nach Lavendel und speziellen Blüten aus seiner Heimatwelt. Er konnte spüren wie sein modifiziertes Schiff zur Landung ansetzte. ‘Sie schlägt sich nicht schlecht’, dachte sich der Kopfgeldjäger und legte sich noch etwas auf sein Bett.

Wenige Minuten nach der Landung kam plötzlich Arika wieder ins Zimmer geschlichen. Sie hatte ihr verführerisches Top und den sehr kurzen Minirock an. Wieder konnte man die wohlgeformten Rundungen der attraktiven Alderaanerin sehen. Dazu waren ihre Haare in verspielter Weise zu zwei Zöpfen gebunden worden. Einen Moment brauchte Derrek um diesen Anblick zu verdauen. ‘Was führt sie bloß im Schilde?’ Ganz langsam kam sie auf ihn zu und setzte sich auf die Bettkante. Danach gab sie ihm einen leidenschaftlichen Kuss.

“Wir sind angekommen”, hauchte sie ihm ins Ohr mit ihrer sanften Stimme. “Willst du aufstehen und irgendwohin gehen oder dich noch ein wenig ausruhen?”

“Eine wirklich schwere Entscheidung”, scherzte der Alderaaner und zog sie behutsam zu sich.

Danach gab er ihr einen weiteren Kuss und ließ seine Hand über ihren Körper streifen. Er schaffte es sogar einen Blick in ihr einladenden Ausschnitt zu werfen. Plötzlich kam ihm wieder die heißen Stunden im “Honey House” in den Sinn. Er musste es sich eingestehen, Arika hatte etwas anziehendes an sich.


- Hapes - Ta’a Chume’Dan - Raumhafen - “Meteor” - Derreks Quartier - mit Arika -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek -

?Dann sollte ich sie dir mal etwas erleichtern.?, Arika lächelte verführerisch.

Er hatte sie noch mehr an sich gezogen. Sanft sah sie ihn an. Dann drückte sie ihre Lippen heftig auf die seinen. Sie küsste ihn lange und leidenschaftlich. Seine Lippen hatte sie blitzschnell auseinandergedrückt und schon trugen ihre Zungen einen kleinen Kampf aus.

Vorsichtig löste sich die hübsche Schmugglerin wieder von dem Alderaaner. Sie öffnete die Augen und sah ihn an. Seine grünen Augen glommen und sie wusste, dass sie ihr eigenes Verlangen ebenfalls nicht verbergen konnte. Sie wollte es auch gar nicht. Sie wollte, dass Derrek sah, wie sehr sie ihn begehrte. Sie näherte sich im wieder und begann ihn erneut zu küssen. Dabei schickte sie ihre Hände auf Wanderschaft

Knopf für Knopf knöpfte sie es auf, während sie ihn weiterhin küsste. Als sie es geöffnet hatte, wanderten ihre Hände wieder nach oben und streiften es über die Schultern ab. Die Alderaanerin hörte nicht auf ihn zu küssen. Sanft liebkoste sie mit ihren Händen sein Gesicht. Noch einmal öffnete sie ihre Augen und sah ihn an. Leicht zufrieden stellte sie fest, dass sein blaues Auge schon fast gar nicht mehr zu sehen war.

Schließlich ging sie selbst auf Wanderschaft. Sie küsste ihn, übers Kinn, nach unten, über seinen Hals, bis zu den Schultern, erst die linke, dann die rechte. Sie rutschte weiter hinunter, verteilte Küsse auf seinem Brustkorb und küsste sich dann wieder zurück nach oben. Sie wollte ihn noch ein bisschen hinhalten. Sie merkte, dass sein Atem nun flacher ging. Sie lächelte zufrieden und setzte ihren Weg nach unten fort.

Sie betrieb das Spiel zweimal und ging jedes Mal in tiefere Regionen. Allerdings hielt sie kurz vor seine Hose inne. Sie wanderte küssend zurück zum Bauchnabel. Ihre Hand behielt sie unten und nestelte am Verschluss herum. Sie öffnete sie und setzte sich dann auf ihn. Sie packte ihn an den Armen und zog ihn sanft nach oben. Dann begannen sie sich erneut zu küssen. Kurz darauf lösten sie sich wieder voneinander und sie fragte, leicht außer Atem:

?Und? Hab ich dir deine Entscheidung erleichtert??


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek -
 
- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Kaylo und Jace -

Kate neigte den Kopf leicht zur Seite. Glaubt er im Besitz guten Humors zu sein? Als jedoch die Worte "Klattooinischer Cognac" fallen, und das in Verbindung mit einer Flasche als Bezahlung, legt sich ein überfreundliches Lächeln auf ihre Lippen.

Ich denke, wir könnten ins Geschäft kommen... Kumpel!

Sie nickt und reicht ihm die Hand, um das Geschäft einzugehen. Kaylo leert nun ebenfalls sein Glas.

Schön, dass wir das geklärt haben. Ich helfe natürlich auch und eine Flasche dieses Cognacs hört sich wirklich gut an...

Er meint wohl, dass er ebenfalls eine bekommen würde, doch Kate bedenkt ihn mit einem vielsagenden Blick, der wohl bedeuten soll, dass er sich zurückhalten solle. Dann wendet sie sich wieder Jace zu und fragt:

Welchen Ort hast du dir für die Reparatur ausgesucht?

- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Kaylo und Jace -
 
- [Hapes-System - Hapes - Ta?a Chume?Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum

Lächelnd schüttelte der braunhaarige Pilot die Hand der Captain und nickte ihrem Copiloten zu. Damit hatte er vier Hände mehr und vor allem fähigere, mit R2 zusammen würden sie sicher gut voran kommen. Sämtliches Material und benötigte Ausrüstung befand sich an Bord der "Prince", allerdings wäre gegen eine gut ausgerüstet Werkstatt der Black Sun nichts einzuwenden.
Der gleiche Gedanke schien auch Kate so eben gekommen zu sein, denn sie fragte welchen Ort er sich den ausgesucht hatte. Er wusste das es auf The Wheel gute Möglichkeiten dafür gab, allerdings wollte er nicht schon wieder auf die Raumstation. Dany hatte irgendwann einmal erwähnt das die Black Sun auch auf Tatooine eine dafür in Frage kommende Basis unterhielt. Da er sich allerdings noch nicht weiter mit dem Netzwerk auseinander gesetzt und auch noch keinen Blick auf die von Ashe erhaltene Datacard geworfen hatte, wusste er absolut nicht wo.


"Dany hatte damals gemeint Tatooine wäre dafür gut geeignet, allerdings lasse ich mich auch gerne Umstimmen. Da ich über das Netzwerk noch immer recht unwissend bin, würd ich sagen du entscheidest. Du bist hier schließlich der Profi.", antwortete er, während der Droide die zuvor georderte Runde ablieferte.

Jace ließ die Gläser wieder zu den beiden rüber Rutschen und erwartete eine Antwort der blonden Schmugglerin...


- [Hapes-System - Hapes - Ta?a Chume?Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard"] - mit Kate, Kaylo und Abschaum
 
Hapes // Ta’a Chume’Dan // Raumhafen // Dockbucht // Bei der Sternyacht "Ha'Tak" // Baal & ein Mensch

"Ich habe dein DIng. Ich will mein Geld. Sofort."
"Aber sicher, mein kleiner, saurider Freund."
Voller erregender Freude zückte Baal das Holocron aus der Tasche des mantels, der sich um seinen dürren Körper wand.
"Danke."
Der Mensch steckte das Holocron ein, lächelte und sah den Tiss'Shar an.
"Was ist nun, Mensch ?", meinte Baal und streckte eine bekrallte Hand aus.
"Die Schwarze Sonne ist doch ehrlich."
"Die Schwarze Sone, ja. Aber ich nicht.", grinste der Mann, zog seinen Blaster und drückte ihn Baal an die Schläfe.
Angstscdhweiss perlte an seiner glatten Haut ab, als er den kalten Lauf der Pistole neben dem Ohr spürte.
"Was willst du noch ?", sagte er mit zitternder Sprache.
"Hübsches Schiff. Gib mir deinen Schlüssel."
Ohne zu Zögern, zog Baal die Schlüsselkarte aus der Tasche, während der Räuber seine anderen Taschen durchsuchte, darin aber nichts fand.
"ich danke auch recht herzlich.", meinte der vermummte Mann, ließ den leicht gekleideten Reptiloiden in den Sand fallen und ging in das Schiff. Eine Sekunde später fielen die Teile eines zersdchossenen Protokolldroiden aus dem Tor, und die Yacht hob ab.

Dumm gelaufen.

Baal sah an scih herunter. Er putzte den Staub von seinen Kleidern und stand auf, seine Füße hinterließen kleine Spuren im Boden, als er, unter dem Klacken seiner Zehen-Krallen´, aich aus dem Staub machte.
Er hatte noch drei Sachen, seinen Gürtel, der allerdings mit dem Mantel vernäht war, den Mantel und eine beige Tunika, die ihm bis zu den Knien reichte. Kein Essen, nichts zu trinken, keine Waffen.
Diese Sache trieb ihm Tränen in die Augen.... Wie solle er jetzt überleben ?
Baal war doch kein Landstreicher !
Da fiel ihm auf, dass der Räuber unprofessionell gehandelt hatte.... Er hatte dieses Holocron liegen gelassen. Schnell hob die kleine Echse es auf und steckte es in die Innentasche seines Mantels.
Wenn dieses Ding wirklich so viel wert war...... Hatte die Reise vielleicht doche inen SInn.
Baal wollte sich abkühlen, und betrat eine Kneipe.

Hapes // Ta’a Chume’Dan // Raumhafen //Kneipe// Baal
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Arika -

Arika brauchte nicht sehr lang um Feuer und Flamme zu sein. In gewisser Weise war Derrek sogar über ihre spontane Haltung etwas überrascht. Noch vor wenigen Stunden hatten sie sich ordentlich gehofft und nun wollte sie ihm die Kleider vom Leib reißen. Aufmerksam beobachtete der Alderaaner die attraktive Schmugglerin. Ganz sanft überzog sie seinen muskulösen Oberkörper mit ihren zärtlichen Küssen. Sie verstand es wie man einen Mann heiß machen musste. Ihr Spiel auf seinem Körper weckte Derreks Interesse mit jeder Sekunde. Er konnte regelrecht spüren, wie ihn die Lust packte.

?Und??, fragte sie leicht außer Atem, nachdem sie ihn innig geküsst hatte. ?Hab ich dir deine Entscheidung erleichtert??

Derrek brachte es nur zu einem breiten Grinsen und tauschte erneut einen leidenschaftlichen Kuss mit seiner anziehenden Geliebten. Dabei streichelte er ihren Rücken und begann langsam ihr körperbetontes Top langsam nach oben zu schieben. Von Sekunde zu Sekunde fiel es ihm immer schwerer seine Lust vor der Schönheit zu verbergen. Ihr Körper war seinem so nah. Nur ein Hauch von Stoff trennte seine Haut von der ihren. Behutsam legte er sie auf seine Matratze und beugte sich leicht über sich. Ganz vorsichtig hatte er ihr Oberteil etwas nach oben geschoben. Nun begann er zärtlich ihren flachen Bauch zu küssen. Ihre Haut war samtweich und hatte ebenfalls einen lieblichen Duft.

Die Schmugglerin seufzte leicht unter seinen Liebkosungen. Hin und wieder schaute er sie mit einem freundlichen Lächeln an. Ihre Hände zersausten seine weißen Haare. In der Zwischenzeit küsste er mehrmals ihren Bauch und schob Stück für Stück ihr Top weiter nach oben. Jeder Millimeter ihrer Haut wurde für eine Nanosekunde von seinen Lippen bedeckt. Er gab sich vollkommen seiner Sinnlichkeit hin. Nach einer Weile gab er ihr einen leidenschaftlichen Zungenkuss.

?Gefällt dir das??, hauchte er ihr ins Ohr und streichelte ihren Bauch ganz sanft.


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Arika -
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan, Vincents Wohnung - mit Vincent -

Minuten des Schweigens vergingen, in denen Tinya sich einfach nur an Vincents Brust zurück gelehnt und die Augen geschlossen hatte. Ihre Tränen waren mittlerweile versiegt und ihre Aufregung hatte sich ein wenig gelegt. So wundervoll es war, plötzlich eine Familie zu haben, so ungewohnt erschien ihr jetzt der Gedanke daran. Sie hatte Eltern gehabt, die sie liebten, wie man ein eigenes Kind nur lieben kann. Und noch dazu einen Bruder – der möglicherweise noch am Leben war und nicht ahnen konnte, dass er eine Schwester hatte. Es war schon eine Ironie des Schicksals, dass er - bewusst oder unbewusst - den Weg fortsetzte, den ihre Eltern gewählt hatten und ausgerechnet sie zum Imperium übergelaufen war, welches ihre Familie zerstört hatte.

Doch es war vorbei – die Tage des heimatlosen Herumirren und Nichtwissen, wohin man gehörte, waren längst der Vergangenheit. Dank diesem verruchten Kopfgeldjäger, der ihr auf Nar Shaddaa aufgelauert hatte, wusste sie nun, wohin sie gehörte.
Tinya kuschelte sich an Vince, ergriff seine beiden Hände und schlang seine Arme um sich herum. “Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich!” Diese Gedanken zauberten ein Lächeln auf ihr immer noch tränennasses Gesicht. Langsam drehte sie sich in seinem Armen um, schlang ihre Arme um seinen Hals und blickte ihm tief in die Augen.


“Jetzt ist alles gut.”

Tinya lehnte ihre Stirn kurz an die seine an und verharrte so einen Moment lang. Das Kribbeln in ihrem Bauch nahm zu und wurde schier unerträglich. Ein unglaubliches Glücksgefühl durchströmte sie jetzt, nachdem ihr Leben plötzlich so geordnet erschien und es drohte, sie innerlich zu zerreißen. Sie verschaffte sich Erleichterung, in dem sie einen lauten Schrei ausstieß und die Arme nach oben riss. Schließlich nahm sie ihre Arme wieder herunter, grinste ihren Hapaner frech an und suchte wieder den Blickkontakt zu seinen geheimnisvollen Augen. Endlich fand ihr Mund dann seine Lippen und vereinigte sich mit ihnen zu einem tiefen Kuss, der Verlangen und Begehren in ihr erweckte.

“Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich.”

flüsterte sie, bevor ihre Hand unter sein Oberteil rutschte und es sanft nach oben schob .....

- Hapes - Ta’a Chume’Dan, Vincents Wohnung - mit Vincent -
 
Zuletzt bearbeitet:
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek -

Arika genoss die Liebkosungen sichtlich, die er ihr zukommen ließ. Sie schloss die Augen und seufzte leise. Sanft hob sie ihre Hände an und zerzauste sein weißes Haar. Sie war glücklich. Sie genoss jeden einzelnen Kuss, den er auf ihrem flachen Bauch platzierte. Sie fühlte sich, als würde sie schweben. Dann küsste er sie.

?Gefällt dir das??, flüsterte er und sie fühlte seinen Atem an ihrem Ohr, während ganz sanft ihren Bauch streichelte.

?Natürlich.?, gab die hübsche Schmugglerin zurück.

Sie ließ ihre Hände über seinen Rücken wandern und zog ihn ein Stück näher an sich. Noch immer waren ihr Rock und seine Hose zwischen ihnen, doch das störte sie nicht. Im Moment begnügte sie sich ganz damit ihn zu küssen und sich von ihm küssen zu lassen. Sie küsste ihn. Ihre Hände wanderten weiter über seinen Rücken und umfassten dann seinen Hintern und drückte ihn kurz an sich.

Kurz darauf ließ sie ihre Hände wieder nach oben wandern und packte ihn an den Schultern. Sie drehte ihn um und saß dann auf ihm. Sie beugte sich vor und küsste ihn. Ihre Finger wanderten an seinem Hals hinauf, über sein Kinn und strichen behutsam seine Lippen. Das gleiche tat sie mit seinen Wangenknochen, bevor sie ihn erneut küsste. Dann murmelte sie mit rauer Stimme:

?Derrek, ich will dich, jetzt.?


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Derrek -
 
.:: Vince Wohnung.Ta?a Chume?Dan ::.
.:: Scythe|Tinya ::.

Die Offenbarungen die auf dem Datenträger gemacht wurden, waren selbst für Vince eine ganz schöne Nuss. Mit einem Mal stellte sich heraus das sie eine Familie gehabt hatte. Und zudem eine, die sie nicht einfach so hinter sich gelassen hatte, sondern es schlichtweg keinen anderen Ausweg gegeben hatte als das was ihr widerfahren war. Während sie seine Arme um ihren Körper schlang, ruhte sein Blick für einen Moment länger auf dem Bildschirm. Und mit deutlich ironischem Beiwerk huschte es durch seinen Kopf, das seine durch jene Offenbarung noch immer eine blieb. Er wischte jenen Gedankengang schnell beiseite. Sicher war es nicht unangebracht, die Situation aufzuhellen, aber Humor war nicht immer und überall an der richtigen Stelle. Außerdem war ihm in dem Moment, da Tinya sich an ihn lehnte und zur Ruhe kam, alles andere herzlichst egal. Die Spuren an die bereits versiegten Tränen entfernte er mit zarten Bewegungen seiner Finger. Die er irgendwann gar nicht mehr von ihren Wangen nehmen konnte, noch wollte. ?So unglaublich zart?? dachte er sich im Stillen und schmunzelte sie verträumt an.

Ähnlich wie Tinya im selben Moment, kehrten auch seine Gedanken zu den Nachrichten zurück, die ihr von Brad überreicht worden waren. Jetzt hatte sie also ein Zuhause. Alzoc III und nicht mehr irgendwo im Yag?dhul System in einer Raumstation von Piraten. Sein verträumtes Grinsen blieb ihm ins Gesicht geschrieben. Er war wirklich glücklich das sie nicht mehr mit einer derartigen Vergangenheit, die sie ihm erzählt hatte, zu kämpfen hatte. Aber nur weil sie jetzt wusste woher sie kam, das da noch jemand war und wieso das alles geschehen war, hieß das ja nicht, das alles andere und auch das neue vollkommen reibungslos ablaufen würde. So war das Leben schlichtweg nicht und er selbst war einer der besten lebenden Beweise dafür das das Leben manchmal komplizierte Wege ging, um einen zu seinem wahren Glück zu führen. Vince für seinen Teil hatte das natürlich in Tinya gefunden und war daher auch gewillt, was er ja auch schon tat, ihr hier auf Hapes den Rückhalt zu bieten den sie womöglich schon lange gesucht hatte.

Seine kleine Piratenprinzessin. Er schürzte kurz seine Lippen und atmete ruhig, aber tief ein. Die Eröffnung war nicht nur positiv gewesen. Ihre Eltern waren durch das Imperium umgekommen sagten die Berichte und Vince hatte nicht vergessen das Tinya eine ehemalige Elite Pilotin eben jener Fraktion gewesen war. Er jedoch war mehr als nur felsenfest überzeugt, es gab eigentlich auch keinerlei Grund daran zu Zweifeln, das sie mit dem Imperium abgeschlossen hatte, das sie nicht bedauerte, es verlassen zu haben. All das fand ein jähes ende, als sie sich umwandte und ihm in die orange roten Augen blickte. Wie jedes Mal wenn er sich in ihren Augen verlor lief ihm ein angenehmer Schauer den Rücken herunter. ?Wie kann man nur so süchtig werden?? dachte er sich ein ums andere Mal, wenn er einmal mehr festgestellt hatte, das er wieder einmal zu lange in ihre Augen geblickt hatte. Als Tinya meinte das nun endlich alles gut sei, zuckten seine Mundwinkel zu einem zärtlichen Lächeln. ?Jetzt ist alles gut.? Wiederholte er und sein Lächeln wurde ein stück breiter, noch etwas inniger und intimer. Wie froh er war, dies aus ihrem Mund zu hören. Ihr erfolgender Schrei nach dem Moment der beinahe absoluten Stille, ließ Vince ein wenig zusammen fahren, entlockte ihm dann aber doch ein kurzes Lachen. Na wenn sich da mal nicht gerade jemand um ein paar angestaute Gefühle erleichtert hatte, dachte er schmunzelnd und bemerkte dieses typische Tinya Grinsen nur halb. Als sie ihn dann küsste, wurde er sich des gesehenen vollends gewahr. ?Diese Frau, bringt mich eines Tages noch um Sinn und Verstand?? dachte Vincent noch, bevor er sich dem Augenblick hingab und ihren Kuss vollends erwiderte. Ebenso, wie er ihre darauf folgende Liebesbekundung, wenngleich nicht drei- oder zweifach ebenfalls erwiderte.

Als ihre Hand unter sein Oberteil wanderte, trat der schelmische Ausdruck auf sein Gesicht, aber er verwehrte sich ihr nicht, hatte er doch auch nichts einzuwenden, gegen eben jenen Akt. Aber dieses Mal verlief es anders als zuvor. Vincent selbst, schaltete, seinem eigenen Empfinden nach, seine Wünsche zurück und ließ Tinya einfach tun und lassen was ihr gefiel, was sie wollte. Gab ihr was sie haben wollte und ließ sie sich nehmen, was sie brauchte. Zwar verlief es bei weitem nicht so wild, wie zuvor, doch wäre jeder Gedanke, dass es langweilig, oder gar schlechter gewesne sei, ein törichter und falscher gewesen. Als sie einschliefen, lagen sie dennoch beide erschöpft und dicht beieinander unter der Decke?

Der kommende Tag verstrich schnell und ehe sich die zwei versahen war es bereits wieder Abend und der nächste Tag neigte sich dem Ende zu. Bis das aber kam hatten sie noch etwas an Zeit und beide beschlossen sie, dieses Mal das Nachtleben von Ta?a Chume?Dan zu besichtigen. Er als ?Eingeborener? führte sie zwar nach einiger Zeit weg aus den wohlhabenden Vierteln, in die etwas zwielichtigeren Bereiche, die er dafür noch besser kannte, aus seiner Zeit als Student der Universität. Was er Tinya auch dahingehend erklärte, das man zu jener Zeit wirklich auf sein Geld hatte achten müssen. Zusammen in der Wohngemeinschaft mit anderen Kommilitonen musste man sehen wo man blieb und beim feiern zurückstecken, oder man suchte jene Bereiche der Stadt auf, die zwar nicht ganz so schön, aber durchaus ihre wunderbaren Fleckchen hatten. Und so führte er sie jetzt ins ?Hapan Drunkard? eine der Jugendkneipen die er durchaus des Öfteren besucht hatte. Nachdem sie die Bar betreten hatten schweifte sein Blick in gewohnter Kopfgeldjäger Manier durch das Etablissement, blieb nur für eine Sekunde länger an einer Frau(Kate) hängen, die ihm seltsam bekannt war. Da er aber kein Aufsehen erregen wollte, grübelte er weiter ohne sie anzublicken. Der Name und die Begegnung lag ihm schon af der Zunge aber er kam einfach nicht darauf?


.:: ?Hapan Drunkard?.Ta?a Chume?Dan ::.
.:: Scythe|Tinya & Kate | Jace ::.
 
- Hapes - Ta’a Chume’Dan, Vincents Wohnung - mit Vincent -

Nicht mehr hastig, ausgehungert oder gar gierig, sondern ruhig, mit Bedacht und vorwitziger Neugierde erkundete Tinya den Körper des Hapaners. Sei es nun mit den Fingerspitzen, den Lippen oder ihrer Zunge – all ihre Sinne bündelten sich und verschafften ihr ein tiefes und intensives Erlebnis körperlicher Freuden. Zentimeter um Zentimeter seiner Haut bezog sie in ihr kribbelndes Spiel ein, kicherte, als ihr auffiel, dass sie bereits im Begriff war, Besitzansprüche zu stellen und verfiel endlich in stille, atemlose Erregung.......
Sie ließ sich viel Zeit mit dem Verwöhnen und sich selber Verwöhnen und es war schon spät, als sie in seine Arme gekuschelt in einen tiefen, traumlosen Schlaf fiel......

Der nächste Morgen begann ebenso glücklich, wie der Tag zuvor geendet hatte. Vince war schließlich aufgestanden, um ein wahrhaft königliches Frühstück zu zubereiten (so seine Worte) – während Tinya noch einige Minuten liegen blieb, um die letzten wunderbaren Neuigkeiten endgültig und tief im Innersten ihres Herzens einzuschließen. Natürlich würde sie sich auf die Suche machen und womöglich fand sich sogar eine Spur in der umfangreichen Sammlung von Dateien, die von dem Kopfgeldjäger im Laufe der Zeit zusammen getragen worden war. Doch es beschlich Tinya keine Ungeduld, die sie dazu veranlasste, es sofort zu tun. Mit Erstaunen stellte sie fest, dass sie davon überzeugt war, dass nicht jetzt und nicht heute der richtige Zeitpunkt dafür sein sollte. Hapes und die vor ihnen liegenden Tage gehörten nur Vince und ihr – ihnen beiden ganz alleine. Außerdem war es sein Leben des Hapaners, welches er ihr hatte zeigen wollen und es war zunächst seine Vergangenheit, die er mit ihr teilen wollte. So hatte Tinya nun für sich beschlossen, erst einmal zu verdauen, was sie erfahren hatte - zumindest bis sie wissen würde, was sie mit den Erkenntnissen anstellen sollte. Ihre Vergangenheit zu entdecken würde warten müssen, bis die Tage des Urlaubs auf Hapes vorbei sein würden. Denn sollte sie ihren Bruder überhaupt jemals wieder finden, so würde alleine ihre jüngere Vergangenheit dafür sorgen, dass sich mit Sicherheit und unweigerlich Komplikationen einstellen mussten - zweifellos gab es Aufzeichnungen über sie und die hatten bestimmt auch ihren Zugang zu den Archiven der Neuen Republik gefunden.
Mit einem gedanklichen “Nicht jetzt Tinya!” stoppte sie ihre Gedanken gerade noch rechtzeitig, als Vince das Schlafzimmer betrat – auf seinen Händen ein beladenes Tablett balancierend, welches unter den zusammengetragenen “Köstlichkeiten” zusammenzubrechen drohte......

Die weiteren zwei Tage vergingen viel zu schnell, waren aber von derselben Unbeschwertheit und dem gleichen Glücksgefühl geprägt, wie der erste Tag. Die Dämmerung hatte sich bereits über die wunderschöne Hauptstadt des ebenso wunderbaren Planeten gelegt, als Vince sie am Ende des Tages tiefer in die abgelegenen Viertel von Ta’a Chume’Dan führte. Dorthin, wo er als Student gelegentlich seine Nächte verbracht und gefeiert hatte. Natürlich hatte er sie vorgewarnt, als er die breiten und prachtvollen Straßen der wohlhabenden Viertel verließ und den Weg durch verwinkelte Gassen suchte, die weniger ausgeleuchtet und zunehmend von allerlei zwielichtigem Volk bevölkert wurden. Mehr als einmal ertappte sie sich dabei, dass sie Ausschau hielt nach einen zerlumpten, hinkenden Alten, den sie dann doch nirgends entdecken konnte. Doch Brad hatte vermutlich nicht umsonst angekündigt, dass sie ihn niemals mehr wieder sehen würde.
Der Anblick der “Hapan Drunkard “ riss sie schließlich aus ihren Gedanken und sie folgte Vince neugierig, als er die Spelunke betrat. Auf den ersten Blick unterschied sie sich durch nichts von den anderen für diese Gegenden typischen Etablissements – bis ihr Blick dem ihres Hapaners folgte und an einer Frau hängen blieb, die mit zwei Männern an einem Tisch saß. Einer der Männer war ihr gänzlich unbekannt, während ihr die Frau und der Hinterkopf des Einen ziemlich bekannt vorkamen. Kate Manice, die Frau, welche sie zusammen mit dem Agenten der BS auf Nar Shaddaa getroffen hatte und .....Jace.

Für einen Augenblick glaubte sie zu fallen. Nur mit Mühe erwischte sie die Hand ihres Begleiters und sie dankte im Stillen den Göttern oder sonstwem dafür, dass sie nicht alleine und in guter Verfassung war. Jace.....Jace....” - erst tonlos und dann flüsternd formte ihr Mund den Namen des Mannes, den sie schon so lange nicht mehr gesehen hatte und der bei ihrem Anblick vermutlich alles andere als begeistert sein dürfte. Immerhin – er befand sich in Freiheit und nicht mehr im Gewahrsam der BS, wie sie ihn aus der Ferne auf “The Wheel” wahrgenommen hatte. Das Zusammensein mit Manice dürfte der Beweis dafür sein, dass er ebenfalls seinen Arbeitgeber gewechselt hatte, denn die Szene wirkte durchaus friedlich. Wer wusste es schon – vielleicht hatte er sogar jemanden gefunden, mit dem er mehr teilte, als nur den Arbeitgeber.....


“Vielleicht sollten wir besser gehen. Kate und ....er ....sie haben uns noch nicht gesehen.”

Tinyas gute Laune schwand ein bisschen. Sie spürte wie Wut und Zorn in ihr aufwallten und das obwohl sie geglaubt hatte, alles hinter sich gelassen zu haben. Wieso war sie plötzlich wieder so wütend auf Jace? Längst war sie sich sicher gewesen, damit umgehen und die Vergangenheit ruhen lassen zu können. Und schließlich und endlich war sie es doch gewesen, die gegangen war und ihn zurückgelassen hatte......
Tiefes Ein- und Ausatmen halfen ihr schließlich, wieder etwas von der Ruhe und Gelassenheit zu finden, mit der sie die Kneipe eben betreten hatte. Was sollte sie nun tun? Sich umdrehen und wieder gehen? Ihn ignorieren und so tun, als wäre überhaupt nichts und mit Vince einen Tisch am anderen Ende aufsuchen? Oder die Gelegenheit nutzen und versuchen, herauszufinden, was immer noch zwischen ihnen stand? Oder sich erst mal einen Platz suchen und ihn aus der Ferne zu einem Drink einladen?


“Nein, wir bleiben.”

Tinya hatte sich entschlossen. Aber sie war sich immer noch nicht klar darüber, was sie als nächstes tun sollte - sie stand einfach da und starrte unverwandt auf die Stelle, an der sich der Hinterkopf von Jace befand .......

- Hapes - Ta’a Chume’Dan, zwielichtiges Viertel, "Hapan Drunkard"- mit Vincent, Jace, Kate, Kaylo und Gästen -
 
Zuletzt bearbeitet:
- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Kaylo und Jace -

Kate rümpfte die Nase.

Wenn du Sandburgen bauen willst, gerne.... Aber um an einem Schiff herumzubauen würde ich einen anderen Ort bevorzugen!!

Sie griff nach dem Glas, welches er in ihre Richtung geschoben hatte und wog den Kopf nachdenklich hin und her.

Ich weiß ja nicht, wie es momentan dort aussieht, aber Talus war meist neutral und ich denke nicht, dass das Imperium dort seine Truppen hätte...

Er musste ihr nicht zustimmen. Es war nur ein Vorschlag und er konnte sie gern von etwas anderem überzeugen, wenn er es denn wollte und ihm auch etwas Besseres als die Sandkugel einfallen würde.
Sie lehnte sich zurück, den Arm halb über der Lehne des Stuhls. In der anderen Hand hielt sie noch das Gläschen mit dem goldbraunen Gesöff. Ein Bein wurde über das andere geschlagen und dann hob sie das Glas, um Kaylo zuzuprosten.


Trink aus und geh zurück zum Schiff! Du kannst einmal volltanken lassen...

, sagte sie an Kaylo gewandt. Dieser war erst etwas Verdutzt über den "Befehl", doch er kannte sie mittlerweile und als sie ihm auch noch zuzwinkerte wusste er, dass sie es keineswegs böse meinte. Er gehörte zu ihrer Crew - jedenfalls momentan, also gehörte es sich so.
Er prostete ihr zu, trank aus und stand auf, wobei er das Glas beiläufig auf dem Tisch abstellte. Kate griff in die Tasche ihrer schwarzen Mechaniker-Hose und warf ihm einen Creditchip zu, welchen der Copilot ohne Mühe auffing. Dann führte er die Hand an die Schläfe und vollführte so eine militärische Geste.


Zu Befehl, Captain Manice!

, salutierte er und ging. An der Tür ging er an Tinya und Scythe vorbei, welche er logischerweise noch nicht kannte...
Kate sah ihm nicht nach. Stattdessen leerte sie ihr eigenes Glas. Als sie dieses abstellte, ließ sie den Blick doch durch den Raum schweifen und da machte sie auch die bekannten Gesichter in der Menge aus. Mit dem Kopf nickte die Talusianerin in Richtung Tür.


Da sieh an: Eine Freundin von dir!

, stellte sie fest und machte ihn damit auf Tinya aufmerksam...


- Hapes-System - Hapes - Ta’a Chume’Dan - zwielichtiges Viertel - "Hapan Drunkard" Kneipe - mit Tinya, Scythe und Jace -
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - ?Meteor? - Derreks Quartier - mit Arika -

Wie schon beim ersten Mal war Derrek erstaunt, wie schnell sie ihn verführt hatte. Eine ganze Weile hatte der Liebesakt gedauert und lagen beide Alderaaner erschöpft, aber glücklich, nebeneinander. Arika hatte sich sogar an Derrek geschmiegt und streichelte nun seine trainierte Brust. Eine zerknüllte Bettdecke bedeckte die intimsten Stellen der beiden, doch dies schien die zwei nicht zu stören. Behutsam drehte der freie Kopfgeldjäger seinen Kopf zur Seite und küsste die Stirn seiner Geliebten. Noch immer konnte er die Nachwirkungen der brennenden Lust in seinem Körper spüren. Eine gewisse Überraschung schwang selbst jetzt noch in seinen Gedanken mit. Zerbrach sein eiserner Gefühlspanzer bei dieser Person?

?Weißt du was??, fragte er die Schmugglerin mit einem Grinsen. ?Ich könnte jetzt eine große Portion hapanisches Essen verdrücken.?

Vorsichtig löste er sich aus der liebevollen Umarmung von Arika und suchte seine Sachen zusammen. Ohne ein weiteres Wort verschwand er schnell unter der Dusche. Schnell hatte er seinen muskulösen Körper eingeseift und wusch dann die Spuren der wilden Zweisamkeit weg. Danach trocknete er sich ordentlich ab und zog sich seine Sachen wieder an. Als er sein Quartier (vom Bad aus) wieder betrat war die hübsche Schmugglerin verschwunden. Aufmerksam schaute sich der Alderaaner um, konnte aber keinerlei Spuren von ihr entdecken. Hatte sie sich in Luft aufgelöst?

Nachdenklich griff er nach seinem weiten roten Mantel und warf ihn sich um. Auf leisen Sohlen verließ er sein Zimmer und schaute sich in seinem Schiff um. Es war ruhig. Plötzlich öffnete sich mit einem leisen Zischen die Tür zu Arikas kleinen Räumlichkeiten. Die clevere Schmugglerin hatte sich ebenfalls noch einmal ?frisch? gemacht. Wieder trug sie ihren kurzen Minirock und das verführerische Oberteil (oder sollte man es sogar freizügig nennen?).

?Dann wollen wir mal los machen...?, beschloss der Kopfgeldjäger und griff nach seinen beiden Blastern.

Derrek war zwar schon ein-, zweimal auf diesen Planeten, aber sicher fühlte er sich nirgends (sieht man von seinem Schiff ab). Vollkommen lässig steckte er die beiden geladenen Waffen in ihre Halfter und betätigte dann einen kleinen Knopf auf der Konsole. Geräuschvoll öffnete sich im nächsten Augenblick die Rampe am Heck des Schiffs. Leichte Sonnenstrahlen fielen in den Innenraum der ?Meteor?. Man konnte sogar ein leises Gezwitscher der heimischen Vögel in der Ferne wahrnehmen. ?Im ersten Augenblick wirkt alles friedlich...?, dachte sich der freie Auftragsmörder und setzte seine grimmige Miene auf. Arika wirkte im Gegensatz zu ihm richtig fröhlich und ausgelassen...


- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - vor der ?Meteor? - mit Arika -

[OP: Kann man sich der hiesigen BS-Spielerschaft in der kleinen Lokalität anschließen? =P]
 
- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - vor der ?Meteor? - mit Derrek -

Nachdem Derrek aus seinem Quartier verschwunden war, hatte auch Arika ihre Sachen zusammengesucht und war in ihr Quartier gegangen. Sie hatte eine Dusche dringend nötig, sie war total verschwitzt. Sie wusch sich also kurz und überlegte währenddessen, was sie anziehen sollte. Weil sie sich nicht entscheiden konnte, entschloss sie sich kurzer Hand dazu das Gleiche anzuziehen, wie das, womit sie Derrek verführt hatte. Auf einem Planeten, von Frauen beherrscht wurde bestimmt nicht ungeeignet.

Rasch schlüpfte sie in ihren Mini-Rock, Top und Stiefel. Eines ihrer beiden Vibromesser steckte sie in den Stiefel und einen Blaster befestigte am anderen. So verließ sie ihr Quartier wieder und stand plötzlich vor dem Alderaaner. Sofort schlug ihr Herz einen kleinen Salto und schien schneller zu schlagen. Sie liebte ihn, dass war ihr gerade eben wieder bewusst worden.

?Dann wollen wir mal los machen...?, beschloss der Kopfgeldjäger nun und griff nach seinen beiden Blastern.

Damit hatte er die Alderaanerin aus ihren Gedanken gerissen. Sie sah ihn an und nickte ihm zu. Sie war bereit. Für die Schmugglerin war Hapes ein völlig neues Terrain und sie hätte am liebsten den ganzen Planten gesehen, doch sie wusste, dass dies nicht möglich war. Sie versetzte Derrek einen liebevollen Klaps auf dessen, verboten hübschen Hintern und sah ihn kurz Zärtlich an. Sie verließ das Schiff und blieb gleich darauf im Sonnenlicht stehen, welches durch die Transparistahlfenster hereinschien.

?Wow! Das gefällt mir!?

Arika warf ausgelassen ihre Arme nach oben und drehte sich einmal um die eigene Achse. Sie hatte sich absichtlich so gestellt, dass das Sonnenlicht sich ihn ihrem Haar reflektierte und sie zu einer noch verführerischeren Schönheit machte. Sie hoffte, dass Derrek diesen Anblick genoss. Sie trat zu ihm, legte ihm einen Arm um die Hüfte, schmiegte sich an ihn und gab ihm einen Kuss.

?Okay, wir können los.?

- Hapes - Ta?a Chume?Dan - Raumhafen - vor der ?Meteor? - mit Derrek -
 
Zurück
Oben