Lianna

[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Tzun Suz, Padme Skywalker-Master, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel

Nen-Axa hatte ihm aufmerksam zugehört. Die Erinnerungen, die er beim erzählen noch einmal durchlebt hatte, ließen in Morguul die Trauer weiter heranwachsen. Er versuchte es zu unterdrücken, da er keine Schwäche zeigen wollte, vor allem nicht vor all den Fremden.
Nachdem er mit seiner Erzählung geendet hatte, drückte Nen-Axa sein Bedauern für die schreckliche Vergangenheit aus und fragte:

„Bist du hier um für das Gute zu kämpfen, wie du sagst, oder geht es dir darum, weitere Möglichkeiten zu erschließen, um die Suche nach den Mördern fortsetzen zu können? Denn wenn das der Fall sein sollte - wenn es um ein eigennütziges Motiv gehen sollte oder um das Streben nach Vergeltung und Rache - dann bist du aus den falschen Gründen hier.“

Diese Frage hatte sich Morguul auch schon oft gestellt, seit er den Entschluss gefasst hatte nach Lianna aufzubrechen. Wenn man den Legenden und Geschichten, die vor allem im Outer Rim die Runde machten, glaubte, waren die Jedi fast Engelsgleiche Wesen; das pure Gute. Morguul wusste nicht ob er tatsächlich das Zeug zu einem Jedi. Er war zwar kein schlechter Mensch, aber von den Jedi aus den Geschichten Galaxien entfernt. Was Nen-Axa als nächstes sagte, verstärkte seine innere Zerissenheit.


„Beim Jedi-Werden geht es nicht nur um die Macht und Lichtschwerter, sondern vor allem um die richtige Gesinnung. Für die meisten bedeutet das eine vollständige und radikale Veränderung ihrer Lebensweise. Jedi stellen sich und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft; eigene Bedürfnisse müssen stets hinter denen anderer zurückstehen. Der Wunsch, Gutes zu tun und die Galaxis lebenswerter zu machen, treibt uns an. Wer dazu nicht bereit ist, trifft vielleicht die falsche Entscheidung, wenn er hier eine Ausbildung beginnt. Denn man kann nicht ein Jedi werden und zugleich sein gewohntes Leben fortsetzen.“


Er wollte die Mörder seines Bruders finden. Zumindest im Moment noch. Das hatte zum Entschluss, zu den Jedi zu gehen beigetragen. Aber es waren noch mehr Aspekte. Zum einen Gutes zu tun. Genau wie mit Jango. Zum anderen sein altes Leben hinter sich zu lassen. Genau das wollte Morguul. Nach Jangos Tod hatte dieses Leben keinen Sinn mehr gemacht. Er hatte keinen Clan mehr, keine Gemeinschaft. Morguul war allein. Doch das wollte er ändern. Er wollte wieder mit Gleichgesinnten Seite an Seite bestehen.

„Wisst ihr, ich habe alles von meinem Bruder gelernt. Alles was ich weiss, weiss ich von ihm. Alles seine Ideale und Überzeugungen sind auch meine. Ich habe seine Mörder gejagt, ja. Aber über Rache und Vergeltung habe ich nie nachgedacht. Mir ging es erst mal um Antworten. Antworten, warum mein Bruder so sterben musste. Wer sie waren. Das war meine Motivation. Ob ich Rache und Vergeltung an ihnen üben will, nein. Sie haben, wie jeder andere auch, ein Gerichtsverfahren verdient. Jango sagte immer, das Rache und Vergeltung einen auffressen würden“


, sagte Morguul.

„Ich hatte gehofft sie durch eine Ausbildung durch die Jedi vielleicht eines Tages zu finden. Jedoch spielen auch noch andere Aspekte eine Rolle. Ich will weiterhin die Gerechtigkeit waren. Ich will einen neuen Antrieb finden. Eine neue Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft wie die eure.“

Morguul hoffte eines Tages tatsächlich die Hintergründe des Mordes aufzuklären. Doch er wollte nicht sein ganzes Leben mit der Suche danach vergeuden. Das hätte Jango nicht gewollt. Er musste mit diesem Kapitel vorläufig abschließen, sonst würde ihn stets die Trauer verfolgen. Doch Morguul wollte nach vorne Blicken. Weitermachen. Sein Blick fiel auf die Tasche, die seine wenigen Habseligkeiten enthielt. Er dachte an Jangos Rüstung, die ebenfalls dort drin war.

„Ich will euch nicht anlügen, das ist meinem Volk fremd“


, fuhr Morguul fort.

„Ich würde gerne eines Tages noch einmal versuchen, die Mörder zu finden. Aber nur um die Wahrheit zu erfahren. Doch im Moment ist das für mich etwas, das in weiter Ferne liegt. Vielleicht schließe ich schon während der Ausbildung durch den Abstand zu diesen Dingen damit ab. Mein altes Leben sollte jedoch nicht im Weg stehen, wenn ich einen Neuanfang versuche. In meiner Tasche befindet sich die Rüstung meines Bruders. Ich würde euch bitten, wenn ihr es nicht eh schon vorhattet, diese ebenfalls wegzusperren. Sie erinnert mich immer wieder an die Vergangenen Erlebnisse, doch von selbst kann ich mich noch nicht von ihr trennen. Natürlich nur wenn ihr glaubt, ich währe für eine Ausbildung geeignet.“


Morguul hoffte, Nen-Axa würde mit der Antwort zufrieden sein. Er hatte zwar gesagt, Morguul solle sich Zeit mit einer Antwort lassen, jedoch empfand er es als sinnlos, erst mit der Ausbildung zu beginnen und dann auf eine Antwort zu kommen, die ihn dafür disqualifizierte. Da sollten die Jedi lieber von Anfang an wissen, ob er geeignet war.

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Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Trainingsraum J2- mit Padme, TzunSuz, Nen-Axa, Shana und Leran Amitey

Wow, sehr geholfen? War das sein ernst, sie hatte nicht wirklich viel dazu sagen können. Na ja, er war wohl höflich und ganz schlecht war das was sie gesagt hatte wohl wirklich nicht. Auch Padme fand es interessant und Alisah lächelte beiden zu. Sie war nicht ganz unnütz, das war doch schon war und vielleicht auch ein Argument, das sie wieder zurück durfte. Richtig zurück zu den Jedi, nicht nur unter Arrest sondern so richtig wirklich zurück. Mittlerweile war Alisah sich sicher, dass sie das so richtig ehrlich wollte, wenn man sie lies, auch wenn es gleichzeitig hieß, das Adrian triumphieren würde und siegreich … ach was, sollte er doch ruhig den Sieg davon tragen.
Nur aus Trotz wollte sie sich die Chance mal ausnahmsweise nicht versauen. Das hieß, wenn man sie ihr wirklich gewährte.
Es musste schon komisch ausgesehen haben wie Alisah jetzt so dagestanden hatte, auf ihrer Unterlippe kaute und ganz in Gedanken versunken war. Zum Glück hatte die Ankunft eines neuen Anwärters (Leran) die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und kaum einer hatte mehr auf Alisah geachtet, die, noch immer Gedanken versunken, dem Neuen kurz aber doch freundlich zugenickt hatte als ihr Namen genannt wurde. Erst die Ankunft eines Weiteren (Theen) hatte sie aus ihren Gedanken gerissen.
Waaas? Ein Anzati!
Reflexartig trat Alisah einen Schritt zurück und zog ihre Nase kraus. Was machte so einer hier?
Im nächsten Moment schämte sie sich. Gerade eben hatte sie sich selbst über Vorurteile geärgert und war von Nen-Axa positiv überrascht worden. Und jetzt machte sie genau das, was sie störte, sobald jemand das Wort Sith hörte.
Wenn sie erwartete, dass man sie normal behandelte, musste sie das auch bei Anderen. Also trat sie den eben zurück gemachten Schritt wieder auf den Anzati zu, nickte kurz und lächelte ihn an.


Hallo!

Grüßte sie ihn, hielt sich dann aber zurück, als Nen-Axa und Padme eingehend mit ihm sprachen.
Buh ja, was war das denn? Tag der Absonderlichkeiten?
Man könnte es fast glauben denn nun stieß schon wieder ein Neuankömmling zu ihnen und auch dieser entsprach bestimmt nicht den Alltäglichkeiten der Basis. Ein Mandalorianer. Zumindest der Rüstung nach. Hei,…
Eine Sith, ein Anzathi und ein Mandalorianer treffen sich in einem Trainingsraum der Jedibasis
… das war fast wie der Anfang es dieser dämlichen Kneipenwitze, die sie nicht wirklich kapierte.
Aber das hier war kein Witz. Ganz und gar nicht.
Na ja, Padme und Nen-Axa hatten jetzt mit den Neuen wohl alle Hände voll zu tun. So zog Alisah sich etwas zurück, schielte zu Tzun und Shana hinüber, die sich Leran wohl etwas angenommen hatten und begrüßte ihn nun ihrerseits erst mal direkt.


Hi! Meinen Namen hast de ja sicher mit bekommen.
Schön dich kennen zu lernen.


Weiter sagte sie jedoch nichts, sie erinnerte sich noch zu gut an Shana‘s Blick von vorhin und da die Leran im Moment sehr nahe war und ihm gemeinsam mit Tzun auch sicher besser weiter helfen konnte als sie, zog Alisah sich auch wieder etwas von ihnen zurück und lies sich abseits auf den Boden sinken.

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Lianna | Sternenjägerbasis, Simulatorzentrum | Amy, War, Raiken, Kit, Luger, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Tomm

Noch immer sagte Tomm nichts, als Amy sich offenbar dazu entschloß, Kapeete und Raiken am Leben zu lassen und den Simraum schleunigst verließ. Bei letzterem hätte sie wohl sowieso eine ziemliche Überraschung erlebt, wenn sie ihn angegriffen hätte. Raiken war zwar ein junger Jediritter, der es aber faustdick hinter den Ohren hatte und außergewöhnlich stark war. Aber das wußte die Pilotin nicht. Noch nicht.
Amy war noch immer wütend, aber bei weitem nicht mehr so wie noch vor wenigen Augenblicken. Marlon ging ihr hinterher. Tomm freute sich, daß die ersten sozialen Kontakte der Staffel anfingen zu funktionieren. Trotzdem bedeutete Tomm mit einem kurzen Nicken seinem Jungen, den beiden nach draußen zu folgen. Es würde besser sein, wenn jemand in der Nähe war, sollte Amys dunkle Seite noch einmal hochkochen. Für später merkte sich Tomm nur vor, die Pilotin über die Rangordnung in der Staffel aufzuklären. Sie mochte zwar Captain sein und damit einen höheren Rang haben als die meisten hier, Tomm eingeschlossen. Aber das bedeutete nicht, daß sie hier für irgendwen die Vorgesetzte war. Und das würde sie zumindest vorerst auch nicht werden.
Langsam kam Tomm in seine militärische Rolle wieder hinein, merkte er. War es zu Anfang sicher sehr holprig gewesen, verschafften sich die militärischen Strukturen wieder Platz in seinem Kopf. Lange genug war er Teil der Hawks, so daß er sich damit schon einige Male befaßt hatte. Seine Anweisungen wurden direkter, wenn auch auf eine andere Art wie bei vielen anderen Offizieren. Die letzte Simrunde stand an. Marlon fehlte allerdings noch. Tomm wollte ihn gerade wieder hineinkommandieren. Auch wenn er es gut fand, daß dieser sich um Amy kümmerte, konnte es nicht angehen, daß er bei einem bevorstehenden Flug den Raum verließ. Dann fiel Tomm ein, daß dieser noch gar nichts wußte von seinem erneuten Einsatz. Er hatte ja nur Farell in Kenntnis gesetzt. Dieser würde das regeln müssen. Tomm wartete also, bis die vier Simulatoren wieder besetzt sein würden und war gespannt auf die Ergebnisse.


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Nen-Axa beobachtete die Reaktionen der Neuen sehr interessiert. Theen, der Anzati, nickte ihm zu. Ein Zeichen, dass er verstand oder das zumindest glaubte. Mehr aus seinen Zügen zu lesen, war ihm nicht möglich. Klarer war da die Antwort von Morguul. Dieser verneinte, dass Rachdurst sein Motiv war und dass sein Wunsch, ein Jedi zu werden, unmittelbar mit der Suche nach den Mördern zu tun hatte. Es war eine kluge, beinahe weise Antwort. Sofern er sich nicht selbst belog, doch das konnte der Mandalorianer nur herausfinden, indem er permanent seine eigenen Gefühle erforschte. Das war der Grund, warum Nen-Axa ihm vorgeschlagen hatte, gründlich über die Antwort nachzudenken, und auch wenn diese nun ziemlich rasch gekommen war, hoffte der Jedi, dass das Nachdenken noch folgen würde.

»Wir wollten damit auch nicht sagen, dass es unangebracht wäre, die Suche zur gegebenen Zeit und mit den angemessenen Mitteln fortzusetzen. Der Mord soll nicht ungestraft bleiben und der Wunsch, zu verstehen, ist ebenfalls berechtigt. Nur ist es wichtig, solchen Gefühlen nicht die Oberhand zu überlassen. Dein Bruder hatte recht damit, als er sagte, dass man von solchen Emotionen regelrecht aufgefressen werden kann. Immer dann, wenn man Macht besitzt - egal ob weltliche Macht oder DIE Macht - ist die Versuchung, sich den eigenen Schattenseiten und Verlockungen von außen zu ergeben, besonders groß. Wir nennen das die Dunkle Seite. Aber dazu wirst du in deiner Ausbildung mehr erfahren. Viel mehr.

Die Rüstung werden wir ebenfalls in die Waffenkammern bringen. Sie wird dort selbstverständlich nur verwahrt und von niemandem benutzt.«


Allmählich schwanden seine Vorbehalte dem jungen Menschen gegenüber. Er war entwaffnet und machte zudem einen freundlichen und intelligenten Eindruck, der die unangenehmen Assoziationen, die seine Rüstung ausgelöst hatte, wieder wettmachte. Nen-Axa wollte ihm bereits vorschlagen, künftig auf die Kampfausstattung zu verzichten, doch fand er, dass dies eine Aufgabe für höhergestellte Ordensmitglieder oder für Morguuls künftigen Meister war, wer auch immer das sein würde.

»Ob du für eine Ausbildung geeignet bist, wird sich noch herausstellen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zu prüfen. Du und Padawan Tzun habt ja bereits die Möglichkeit eines Midichlorianertests angesprochen...«

Dabei glitt sein Blick zu dem Kaminoaner und blieb kurz auf diesem ruhen. Nen-Axa war nicht glücklich mit der Art und Weise, wie dieser auf das Thema eingegangen war. Morguul hatte vom Tod seiner Lieben und seinem seelischen Schmerz gesprochen, doch bei dem Padawan schien nichts weiter angekommen zu sein als ein Stichwort für eine interessante naturwissenschaftliche Diskussion. Es war eine ziemlich unsensible Reaktion, wie der Jediritter fand.

»...allerdings ist das nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt auch Mittel und Wege, eine Verbindung der Macht durch diese zu erspüren. Wir ziehen aber eine dritte Möglichkeit vor: Eine Situation herbeizuführen, in der du direkt versuchen kannst, sie anzuwenden. Denn selbst der höchste Midichlorianerwert und die stärkste Präsenz nützt nichts, wenn man keinen Zugang dazu erlangt. Wir können uns gerne gemeinsam an einer solchen Übung versuchen. Auch du bist dazu eingeladen, Leran

Theen klammerte er bewusst aus. Erstens konnte an dessen grundlegendem Zugang zur Macht kein Zweifel bestehen, wenn er tatsächlich ein Anzati war und sich von der Lebenskraft anderer Wesen ernähren konnte. Zweitens hatte Rätin Master offenbar noch nicht entschieden, wie es mit ihm weiter gehen sollte, und Nen-Axa wollte ihr auf keinen Fall vorgreifen, indem er dem Mörder etwas beibrachte, was später anderen Wesen schaden konnte.

»Aber natürlich sollst auch du die Gelegenheit bekommen, nach all diesen Antworten selbst welche zu bekommen. Wenn einer von euch etwas über die Jedi und die Ausbildung wissen will, dann fragt. Alle hier werden gerne antworten, wenn wir es können.«

Auch dieses Angebot richtete sich erneut an Leran. Diesem hatte er vorhin schon Auskünfte versprochen, doch das war gewesen, bevor sich mit Theens und Morguuls Ankunft die Ereignisse überschlagen hatten. Verfallen sollte es jedoch nicht.

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- Lianna – Lola Curich – Jedi-Basis – Korridor vor der Bibliothek – Mit Cris –

Cris
zuzuhören war gar nicht so leicht gewesen, nicht mit diesen hunderten von Gedanken, die durch ihren Kopf stürmten, einer lauter als der andere. Sie versuchten sich gegenseitig zu übertönen und Cris' Worte in den Hintergrund zu drängen. Konnte sie mit einem Mann zusammen sein, der ein Kind hatte? Natürlich nicht! Allein die Vorstellung war absolut absurd. Noa mochte Kinder, wirklich. Sie mochte sie als Kinder anderer Leute, wie ihren Neffen und ihre Nichte, die sie wieder abgeben konnten wenn sie anfingen ihr auf den Wecker zu gehen. So musste das sein. In ihrer eigenen Vorstellung gab es nur Noa: Noa auf Coruscant, Noa mit einem sexy Mann an ihrer Seite, Noa die Partygängerin, Noa erfolgreich im Job. Wo bitte war da Platz für Kinder? Eben. Während sie Cris zuhörte, wurden die Stimmen in ihrem Kopf mit der Zeit jedoch leiser. Es schien, dass, je mehr er sagte, sie umso stärker verblassten, wie vom Rauschen eines Wasserfalls übertönt. Noas Hand lag auf Cris' Brust und das Schlagen seines Herzens war deutlich unter ihren Fingern zu spüren. Sie konnte fühlen, wie aufgeregt er war, wie wichtig ihm das hier war. In gewisser Weise sagte ihr das heftige Pulsieren seines Herzens sogar mehr als alle seine Worte es gekonnt hätten. Worte waren dehnbar, erst recht wenn sie von einem Mann kamen.

Konnte sie es tatsächlich versuchen? Das war die große Frage. Konnte Noa versuchen, mit einem Mann zusammen zu sein, der eine kleine Tochter hatte? Die Verantwortung gemeinsam mit ihm tragen? Ihn unterstützen? Für einen jungen Menschen da sein, ohne Wenn und Aber? Sie hatte Kopfschmerzen. Das war einfach zu viel verlangt. Und doch wollte sie es, für sich, für sich und für Cris, auch wenn sie vermutlich keine Ahnung hatte, worauf sie sich da wirklich einließ. Sein Kuss schmeckte nach Neuanfang, zart und zerbrechlich. Eine Bewegung zu ungeschickt, ein Wort zu harsch und alles könnte zerbrechen. Dass sie nie der sanfte Typ gewesen war und es vermutlich niemals sein würde, war Noa bewusst. Aber vielleicht konnte sie dazu lernen? Näää, lieber nicht. Das war ihr zu anstrengend. Sie sah Cris an und ein Lächeln umspielte ihre Lippen, bevor sie einen weiteren Kuss von ihm stahl.


"Ich hoffe, dass ich das nicht bereue."

Sagte sie im Scherz, und ja, womöglich steckte auch ein wenig Ernst darin.

"Aber vielleicht wache ich auch gleich auf und alles war nur ein Traum."

Zumindest teilweise täte ihr das Leid. Sie hatte Cris gefunden und wusste jetzt, dass er genau so an eine weitere Chance glauben wollte wie sie. Es wäre schade, sollte sich heraus stellen, dass das nicht echt gewesen war.

"Dann versuchen wir es also."

Sagte sie, die Entscheidung war bereits gefallen. Neue Panik stieg in Noa auf und sie schob Cris wieder von sich. Wie um alles in der Galaxis sollte sie damit klar kommen, dass er eine Tochter hatte?! Eine Tochter! Ihr Atem beschleunigte sich. Gaaanz ruhig.

"Wie alt ist sie? Lorraine heisst sie, sagst du?"

Unruhig begann Noa, auf der Stelle auf und ab zu laufen. Das würde schwierig werden, eine Katastrophe. Es konnte nur nach hinten los gehen. Überdeutlich spürte sie den plötzlich wieder pochenden Schmerz ihrer Brandwunden. Sie konnte diese Neuigkeit nicht einfach so schlucken, dafür war sie viel zu krass. Und dann waren da noch all diese Fragen. Abrupt blieb Noa stehen.

"Das alles..."

Sie schüttelte den Kopf, denn sie hatte keine Ahnung was sie sagen wollte. Langsam machte sie wieder einen Schritt auf Cris zu.

"Ich will auch mit dir zusammen sein."

Sagte sie. "Du hast mir gefehlt."

"Und wenn es nur so geht, dann... muss es eben so gehen."

Es waren keine besonders poetischen Worte, doch waren die wirklich notwendig? So lange er sie verstand war doch alles gut.

"Ich muss jetzt gehen."

Noa spielte auf Zeit. Sie schluckte - und lächelte dann.

"Aber ich bleibe hier auf Lianna. Vorerst."

Sie beugte sich zu ihm, gab ihm einen Kuss.

"Ich melde mich bei dir."

Und spätestens damit war es besiegelt.

- Lianna – Lola Curich – Jedi-Basis – Korridor vor der Bibliothek – Mit Cris –
 
[Lianna - Sternenjägerbasis - Simulatorzentrum] Amy, War, Raiken, Kit, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Tomm

Die Simulation nahm langsam an Fahrt auf und schien doch nicht ganz so uninteressant zu sein. Seine ehemalige Staffelführerin hatte einen beschädigten Jäger und Luger musste innerlich zugeben, dass er Sub Lieutenant Morae vielleicht unterschätzt hatte. Der junge Pilot machte Kapeete ganz schön zu schaffen. Dabei wollte der Kuati lieber garnicht an die Option denken, Kapeete sei einfach ein noch miserabler Flieger als der Junge von Ruusan.
Letztendlich war es nicht überraschend, dass Amy am Ende das Blatt innerhalb von wenigen Sekunden wendete und Morae nach einem beachtlichen Manöver in die Hölle jagte. Während er noch anerkennend nickte sprang die Corellianerin schon aus ihrem Simulator. Und sie sah nach diesem Simflug wirklich nicht glücklicher aus als er davor.
Und während Morae noch etwas verdutzt aus seinem Cockpit stieg, war Amy schon auf halbem Weg zu Sub Lieutenant Kapeete, der mit dieser Situation sichtlich überfordert war. Noch bevor sie dem frischen Jagdpiloten an die Gurgel gehen konnte hatte sich der Jedi Raiken mit einem vermutlich machtgestützten Sprung zwischen die Beiden gebracht.


"Und mit denen soll ich vernünftig arbeiten?" Seufzte Luger vor sich hin und stemmte die Hände an seine Hüften. "Kein Wunder, dass sowas noch nie geklappt hat." Schoss es ihm bezüglich der Hybridstaffel durch den Kopf. Der junge Jedi schien Amy nunja ... mehr oder weniger zu beruhigen bevor die Corellianerin energisch den Raum verließ. Morae, vermutlich von Schuldgefühlen geplagt direkt hinterher.

Luger machte einen Schritt auf die Gruppe zu als Tomm ihn ansprach. Er hatte den Jedi Rat in der hellen Aufregung beinahe vergessen. So sehr hatte sich der Jedi im Hintergrund zurückgehalten.
"Captain Farell, los gehts!" Meinte dieser und bediente sich einer entsprechenden Handgeste, die auf die Simulatoren zeigte. Der Kuati blickte kurz auf die, einem Cockpit nachempfundenen, Simulatoren und dann auf den Ausgang durch den seine beiden "Kameraden" eben verschwunden waren. Er kratzte sich kurz etwas ratlos am Hinterkopf, bevor er ebenfalls den Weg zum Ausgang einschlug. Irgendwie wollte er diesen Tag nurnoch hinter sich bringen.
Der Gang hinter der, automatisch und leise aufgleitenden, Durastahltür war weitgehend leer. Bis auf Amy und Morae konnte er niemanden sehen. Und das war in dieser Situation vermutlich besser so. Der Sub Lieutenant stand vor einer sichtlich mitgenommenen Amy und wirkte ein wenig unbeholfen. Die Corellianerin saß mit angewinkelten Beinen an einer Mauer. Eine Hand in ihrem schwarz gefärbten Haar vergraben, die Andere zu einer Faust geballt. Er konnte ihr Gesicht nicht sehen. Luger beschloss in einem Sekundenbruchteil ... nichts zu tun. Er hatte und wollte sich nicht mit seiner ehemaligen Kameradin auseinandersetzen. Zumindest nicht jetzt.


"Morae. Mitkommen. Wir fliegen jetzt." Der junge Pilot blickte ihn verunsichert an und sah dann wieder runter zu Amy. Es machte irgendwie den Eindruck als würde er Luger jetzt nur ungern folgen. Daraufhin schnippte der Captain zwei Mal mit den Fingern in die Luft. "Muss ich dich nochmal darum bitten, Lieutenant." Der Kuati betonte das letzte Wort und versuchte den jungen Sub Lieutenant an seinen Rang zu erinnern. Während seiner Zeit als Leader von einer Staffel von Rookies auf Mon Cal hatte er sich angewöhnt bei schlechter Laune auch wirklich schlecht drauf zu sein. So kannte er sich eigentlich nicht einmal selbst aber seine Erfahrung zeigte ihm, dass so etwas sogar Wirkung zeigte.

Widerwillig drehte Sub Lieutenant Marlon Morae der Corellianerin den Rücken zu und schritt, an ihm vorbei zurück in den Simulatorenraum. Lugers Blick verblieb noch für einen Moment auf Amy bevor er, zugegebenermaßen, etwas verächtlich schnaubte und kopfschüttelnd den Rückweg zu den Simulatoren antrat. Dort angekommen verlor er keine Zeit, nachdem ihre Widersacher, die junge Jaira und der Marasan, bereits ihre virtuellen Maschinen bestiegen hatten.
Tomm warf er noch einen vielsagenden Blick zu. Amy war definitiv nichtmehr die Alte. Auch wenn er nicht wirklich wusste was ihr widerfahren war. Er würde den Jedi Rat wissen lassen, dass er nicht Viel davon hielt sie hier mitfliegen zu lassen.


[Lianna - Sternenjägerbasis - Simulatorzentrum] Amy, War, Raiken, Kit, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Tomm
 
Lianna - Sternenjägerbasis - Simulatorzentrum - Amy, War, Tomm, Kit, Luger, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Raiken

Amy antwortete kurz und knapp. Machte ihren Standpunkt klar und verließ darauf den Raum. Erleichtert , seufzte er in sich hinein. Zum Glück konnte er einen Kampf vermeiden. Er hatte ansich damit gerechnet , in der Luft zerrissen zu werden. So sehr konnte er ihren Hass , gegen seine Person empfinden. Er machte sich irgendwie Sorgen. Hatte er zu übertrieben reagiert? Nein. Er hatte jemanden beschützt, den er nicht mal kannte. Amy wäre ihm an die Gurgel gegangen. Marlon folgte ihr und verließ ebenfalls den Hangar. Dann hatte er Blickkontakt zu seinem ehemaligen Meister, welcher ihm zunickte. Er gab ihm zu verstehen, dass er verstanden hatte und folgte den beiden. Zur Sicherheit ließ er genügend Abstand. Und suchte mehrmals Deckung. Luger ging an ihm vorbei und näherte sich ihnen. Die nächste Simulation begann und Marlon solle antreten. Welcher etwas zögerte und sich um Amy kümmern wollte. Luger jedoch , ermahnte ihn, seiner Pflicht nachzugehen. Als die beiden wieder den Rückweg einschlugen, zeigte er sich.

"Ich passe auf sie auf. Macht euch keine Sorgen."

Er überlegte noch eine Weile, bis er sich Amy näherte. Er ging ein paar Schritte auf sie zu und setzte sich neben sie. Er verspürte weder Angst noch Gefahr.

"Ich dachte mir, vielleicht wäre ein heißes Getränk nicht so schlecht. Das nennt sich Kakao. Ich kannte dieses Getränk nicht, bis ich nach Lianna kam."

Er reichte Amy den Becher und hoffte, dass sie mit ihm reden würde.

Lianna - Sternenjägerbasis - Simulatorzentrum - Amy, War, Tomm, Kit, Luger, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Raiken
 
Upps, falscher Account! Sry!

Lianna / Sternenjägerbasis/ Simulatorenzentrum / Amy, War, Tomm, Kit, Luger, Jaira, Raiken und Marlon

Was auch immer die junge Frau betrübte oder frustrierte, Marlon brachte es nicht in Erfahrung. Sie musste völlig in ihren Gedanken verschlossen sein, als wäre sie in einer anderen Welt.
Marlon seufzte nur, bevor er Luger erblickte, der mit grimmigen Blick durch die Tür kam.
Oh Gott, die Simulation! Fiel ihm schlagartig ein, bevor ihm der Captain auch schon darauf hin ansprach.
Marlon blickte unsicher in das Gesicht des jungen Mannes, bevor sein Blick nochmal zu Amy hinüber glitt. Was auch immer es ist, es tut mir Leid!
Auch wenn sich Marlon in diesem Moment noch viele Fragen stellte, so musste er sich wieder auf die Simulation konzentrieren.
Irgendwie hatte er sich das ganze ja anders vorgestellt, die eine hatte sich überhaupt nicht unter Kontrolle und der andere war so freundlich wie ein Eiswürfel. Prost, das konnte ja heiter werden!
Schnell betrat er den Simulator, ignorierte die Blicke der anderen und stieg in den Orbit auf. (Hatten wir das nicht schonmal?)
Ich nehme Jaira! Gab er an den Captain durch, bevor er auch schon die Verfolgung began.

Lianna / Sternenjägerbasis / Simulatorenzentrum / Amy, War, Tomm, Kit, Jaira, Luger, Raiken und Marlon
 
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[Lianna, Lola Curich, Jedi-Basis, Korridor Richtung Archiv]- Noa, Cris

Für einen Moment war da nur Noa, die seinen Kuss gestattete, die ihn zurückküsste, anstatt sich von ihm zu entfernen, davonzulaufen und für immer verloren zu sein. Cris‘ Herz schien kurz vor dem Zerbersten, als sie ihm ihr strahlendes Lächeln schenkte und ihn dann noch mal küsste, ihn ihre süßen Lippen kosten, ihren warmen Atem spüren ließ. Konnte es wirklich sein? War auch sie bereit, sich über all die neuen Widrigkeiten hinwegzusetzen und zudem die Probleme der Vergangenheit zu vergessen?

Ihre nächsten Worte schienen das anzudeuten und ihre Angst, dass das Ganze sich am Ende als Traum entpuppte, teilte er voll und ganz – fast rechnete er damit, jetzt in diesem Moment aufzuwachen, in seiner kleinen Kammer in der Zweigstelle des Geheimdienstes, und nichts von dem hier wäre passiert. Die Realität erwies sich dann jedoch als ähnlich sprunghaft.

Cris‘ Gesichtszüge entgleisten leicht, als Noa ihn dann plötzlich von sich schob, nachdem sie zuerst ihre Entscheidung bekräftigt hatte, es mit ihm zu versuchen. Sie wirkte wie im Zwiespalt und ihre nächste Frage, die Frage nach Lorraine und ihrem Alter, verriet ihm, warum. Es war ein erwartungsgemäß großer Schock für sie, dass er plötzlich eine Tochter hatte. Vermutlich verarbeitete sie diese Information nur langsam, ähnlich langsam wie er selbst – würde sie ihre Meinung am Ende doch ändern?


„Ja, Lorraine… aber ich glaube, du darfst sie Ray nennen“, erwiderte er leise, während er nervös beobachtete, wie Noa unruhig auf- und abtigerte.

„Sie ist jetzt zwölf.“


Noa blieb stehen. Sah ihn an. Sagte ihm, dass sie mit ihm zusammen sein wollte. Und dass sie offenbar bereit war, einiges dafür in Kauf zu nehmen – unter anderem also das Risiko, sich auf einen Mann einzulassen, der nun die Verantwortung für ein weiteres Leben trug.

„Ich verstehe“, sagte er leise und lächelte. Sie wollte es versuchen. Mit ihm. Konnte es eine glücklichere Neuigkeit an diesem Tag geben?

Dann verabschiedete sie sich von ihm, beugte sich noch einmal zu ihm, küsste ihn auf ihre unverschämt betörende Art… und war verschwunden. Nur ein Hauch ihres lieblichen Geruchs schien noch in der Luft hängen, eine Prise ihres Geschmacks auf seinen Lippen… und das Hämmern seines Herzens, das sich nur langsam beruhigte.

„Lass dir nicht zu viel Zeit…“, flüsterte er auf ihre Ankündigung hin, sich bei ihm zu melden, doch sie war nicht mehr da, um diese Worte zu hören. Würde sie sie trotzdem beherzigen und er bald Antworten auf seine Fragen erhalten? Sie hatte gesagt, dass sie gedachte, auf Lianna zu bleiben – zumindest vorerst. Was bedeutete das? Arbeitete sie hier? War sie auf einer Mission für den Widerstand – vielleicht um jetzt, da es Friedensverhandlungen zwischen Republik und Imperium gab, zumindest die Unterstützung der Jedi für Coruscant zu sichern? Er wusste es nicht… er wusste nur, dass alleine ihre Bereitschaft, ihm eine weitere Chance zu geben, ihn mit einem Schlag zum glücklichsten Menschen der Galaxis gemacht hatte. Lautlos formten seine Lippen ihren Namen, während er sich mit geschlossenen Augen an die Wand lehnte. Noa…

Irgendwann hatte Cris‘ Herzschlag sich dann auf ein halbwegs normales Maß wieder beruhigt und er erinnerte sich daran, dass während seiner Unterhaltung mit Noa sein Comlink vibriert hatte. Ein kurzer Blick auf das Gerät verriet ihm, dass es sich um eine Nachricht der Rätin Padme Master handelte – nicht Alisah betreffend, obwohl sie ihm ihren Dank bezüglich des reibungslosen Verlaufs des Verhörs ausrichtete, sondern bezüglich einer anderen, scheinbar recht delikaten Angelegenheit. Ein neuer Padawananwärter war im Orden aufgetaucht – das für sich war nichts Ungewöhnliches. Doch es handelte sich bei ihm um einen verurteilten Verbrecher. Und einen Anzati.

Cris machte auf dem Absatz kehrt – zwar war er ursprünglich in den Orden gekommen, um seine Recherche abzuschließen, doch dieses akute Anliegen eines Rates schien ihm höhere Priorität zu genießen, bedeutete es doch, dass der Rat bereit war, sich an den Geheimdienst zu wenden, wenn er Hilfe brauchte, was wiederum für die Zusammenarbeit nur förderlich sein konnte. Wenn die Hilfe auch erfolgte.

Mit seinem Gleiter brauchte Cris nicht lange, um zur Geheimdienstzweigstelle zurückzukehren – wobei er sich auf der Fahrt bemühen musste, nicht allzu sehr in seinen Gedanken an Noa zu versinken – wo er ein Terminal zum Zugriff auf Daten die für seine Sicherheitsstufe freigegeben waren aufsuchte. Mit etwas Glück würde das bereits ausreichen, um der Rätin eine zufriedenstellende Antwort zukommen zu lassen – doch zur Vorsicht ließ Cris den Computer nach Querverweisen in Dateien suchen, die für ihn nicht freigegeben waren, um in diesem Falle Major Keffer um Hilfe zu bitten.

Seine Sorge erwies sich als unbegründet – Aufzeichnungen der besagten Gefängnisanstalt auf Kiffex hatten irgendwie ihren Weg in die Archive des Geheimdienstes gefunden. Es bedurfte nur einiger Zeit, die der Computer benötigte, um alle relevanten Daten zu filtern und in Kontext zu setzen, zeit, die Cris damit verbrachte, sich einen Kaf zu besorgen und wieder und wieder auf sein Comlink zu starren, für den Fall, dass Noa sich jetzt schon meldete…


[Lianna, Lianna City, Zweigstelle des Geheimdienstes, Arbeitsterminal]- Cris
 
Lianna | Sternenjägerbasis, Simulatorzentrum | Amy, War, Raiken, Kit, Luger, Jaira, Marlon, Laaro Kapeete, Urra'makeen, Sana Lavar, Osh Scal und Tomm

Vor vielen Jahren hatte Tomm sich zunächst an das rauhe Klima gewöhnen müssen, als er bei den Night Hawks anfing. Es war eine ziemliche Umstellung gegenüber dem freundlichen, behüteten Umgang im Jedi-Orden. Aber das war damals nichts gegenüber dem Klima, welches sich hier entwickelte. Manch Sith entwickelte ja weniger Haß als die Staffelmitglieder hier untereinander. Als Luger sich am Kopf kratzte, glaubte Tomm, der Captain überlege, ob er nicht gehen wollte besser als hier mitzumachen. Wobei Tomm den Grund dafür zunächst bei sich selbst sah: seinen Rang und seine Jedi-Herkunft. Stirnrunzelnd sah er unzufrieden zur Tür, bis er sich selbst einen Ruck gab. 'Sonst lasse ich mich von der negativen Stimmung hier noch anstecken', dachte er sich.
Kurz darauf stellte sich seine Sorge als unbegründet heraus. Luger kam mit Morae im Schlepptau wieder herein, kurz darauf folgte auch Raiken. Vermutlich wollte Amy allein sein. Tomm würde das für ein paar Minuten akzeptieren. Für den Blick, den Farell ihm zuwarf hätte er am liebsten sofort einen zweiwöchigen Arrest ausgesprochen. Mit so einer Horde - Staffel konnte man das nicht nennen - sollte er möglichst bald in den Kampf ziehen können? Undenkbar! Da mußte er ja damit rechnen, daß die sich selbst gegenseitig abschossen, wenn die Feinde es nicht hinbekamen. Aber wenn die Herren und Damen Piloten es gerne so wollten - dieses Spiel konnten sie haben. Tomm mochte Jedi sein, er mochte nicht den typischen militärischen Tonfall draufhaben - aber er wußte ganz genau, wie er seinen Unmut an den Mann oder die Frau bringen würde. Die würden es schon sehen...
Die vier Simulatoren waren wieder besetzt. Zwei neu zu prüfende saßen in den Zielobjekten. Besonders interessierte ihn natürlich Jaira, die schon immer blasser geworden war und auch nichts mehr gesagt hatte, seit sie in den Simulatorraum gekommen waren. Er hatte sie als Padawan angenommen unter dem Vorbehalt, daß sie sich für die Staffel qualifizieren konnte. Tomm war sich nicht sicher, ob sie das schaffte. Er würde sie auch nicht annehemen können, wenn sie dies nicht bewerkstelligte. Neben dem Staffelaufbau an sich, der sich schon als sehr große Herausforderung darstellte, und Amy als quasi-Sith das zweite Problem war das nicht zu machen. Sie würde dann in den Orden zurückgehen und sich von jemand anderem ausbilden lassen müssen. Es wäre sehr schade, aber nicht anders handhabbar.


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[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Tzun Suz, Padme Skywalker-Master, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel

Nen-Axa schien mit der Antwort zufrieden zu sein. Morguuls Herz machte einen freudigen Sprung, als der Jedi ihm sagte, das man die Suche selbstverständlich eines Tages fortführen könnte. Morguul hoffte, das ihm vielleicht der Orden selbst helfen könnte. Doch dieses Thema würde er erst wieder ansprechen, wenn er sich bewiesen hatte. Ihm reichte im Moment die Antwort Nen-Axas. Der Jedi sprach weiter, das Jango über die Rachegelüste recht gehabt hatte und die Versuchung diesen Nachzugehen „Dunkle Seite“ genannt wurde, er aber mehr darüber in der Ausbildung lernen würde. Auch Jangos Rüstung nahm er sich an und kam Morguuls Wunsch nach.
Nen-Axa erwähnte verschiedene Möglichkeiten die Machtempfängnis zu ermitteln, unter anderem der Midichlorian-Test, den Tzun, ein Kaminoaner glaubte Morguul, ebenfalls angesprochen hatte. Die Jedi bevorzugten jedoch, Anwärter in eine Situation zu bringen, in der diese versuchen sollten, die Macht zu benutzen. Er bot ihm und Leran an, diese Übung gemeinsam durchzuführen. Weshalb er es Theen nicht anbot, wusste Morguul nicht, aber es stärkte sein Misstrauen in den Grauhäutigen. Zu guter letzt ermutigte Nen-Axa die Neulinge, Fragen über die Jedi und die Ausbildung zu stellen.

„Nun ja, ich würde gerne eine solche Übung durchführen. Ich habe noch nie wissentlich Erfahrungen mit der Macht gehabt, das will ich so schnell wie möglich nachholen.“

sagte Morguul zu Nen-Axa. Er war wissbegierig auf die Macht und wie sie funktionierte. Er hatte soviel aus Geschichten und Legenden gehört und wenn das alles stimmte, konnte er nicht früh genug Anfangen diese Dinge zu erlernen. Mit diesen Fähigkeiten hätte er Jangos Tod sicherlich verhindern können, dachte er schmerzlich. Er schüttelte den Gedanken jedoch sofort wieder ab und wandte sich wieder Nen-Axa zu.

„Und was Fragen meinerseits angeht… Wie verläuft denn überhaupt eine Ausbildung ? Aus Geschichten kenne ich ein Meister-Schüler-Verhältnis. Ist es wirklich so? Und wie schließe ich die Ausbildung ab? Gibt es eine Art Prüfung? Und kämpfen Jedi nur mit Lichtschwerten? Wann bekommt man so eines?“

Morguuls Fragen waren stürmisch. Und er kam sich vor wie ein kleiner Junge. Aber es waren Fragen, die er auf dem Flug nach Lianna in sich angestaut hatte und er musste sie alle beantwortet haben. Dann viel Morguul eine Frage ein, die ihm im Kopf rumschwebte, seit er die Roben der Jedi zum ersten mal gesehen hatte.

„Gibt es eigentlich eine Einheitskleidung im Orden?“

fragte er mit einem schiefen Grinsen. Er hoffte die Jedi würden diese Frage nicht falsch verstehen. Innerhalb der Basis, das glaubte Morguul, würde er auf seine Rüstung verzichten müssen. Es war ja auch nicht notwendig eine zu tragen. Aber er hoffte zumindest bei Einsätzen in den Weiten der Galaxis, seine Grüne Rüstung tragen zu dürfen.

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Morae meinte zu Amy noch, dass es ihm Leid tue bevor er sich umdrehte und an Luger vorbei zurück in den Simulatorenraum lief. Irgendwo in seinem Kopf tat ihm die Pilotin ja ebenfalls leid, bis er sich die ganze Sache mit dem Imperium zurück ins Gewissen rief. Sub Lieutenant Morae konnte das ja nicht wissen und Luger nahm es ihm keinesfalls übel, dass er versuchte sich um einen Kameraden zu kümmern. Vielleicht war das auf dem eher ländlichen Ruusan ja durchaus so üblich aber nun war nicht der Zeitpunkt dafür.
Tomm schien sich für den jungen Ruusaner zu interessieren, wo hingegen bei Luger lediglich hängen blieb, dass dieser sich in den letzten beiden Simulationen abschießen ließ. Der Captain würde es nie zugeben aber er dachte einen Moment darüber nach ob der Jedi in Morae eventuell mehr sah als er.

Er sprang recht zügig in den Simulator und meldete Bereitschaft an. Es konnte losgehen.
"Ich nehme Jaira!" Meldete sich Morae enthusiastisch via Kom und scherte nach einem bestätigenden Klicken von Luger sofort aus um sich das junge Mädchen zu schnappen. Er würde diesen Durchgang nicht so locker angehen wie seinen Vorherigen. Jetzt ging es nur darum sein Können unter Beweiß zu stellen und den Ruusaner dabei möglichst in einem Stück durch die Simulation zu bringen. Er dachte einen Sekundenbruchteil nach bevor er einen Kanal zu seinem Flügelmann öffnete.

"Korrigiere, Zwei. Wir schnappen uns Jaira." Der Kuati riss seinen virtuellen X-Wing mit einer halben Rolle in eine steile Kurve und folgte dem Ruusaner in einem ausreichenden Abstand. Sein Taktisches Display zeigte ihm ihre beiden Kontrahenten an. Sie flogen auf der Selben Höhe, jedoch hatte sich Sub Lieutenant Urra'makeen, wie erwartet, ein Stück abgesetzt. Der Marasan wusste, dass Jaira äußerst unerfahren war und vermutlich würde er in seiner berechnenden Art versuchen für sich persönlich den Größten Vorteil daraus zu schlagen. Er rechnete nicht mit einem Eingreifen von Urra'makeen solange Luger dem Jungen von Ruusan den Rücken freihielt.

"Lieutenant. Nehmen sie Jaira ins Visier und zeigen sie dem Mädchen was es heißt eine militärische Ausbildung genossen zu haben." Luger grinste. Er konnte sich diese Spitze nicht verkneifen. Das hier würde kein Kindergarten werden. Tomm sollte das genauso wissen. Wenn Luger hier mitmachte musste er sich auf jeden in dieser Einheit zu hundert Prozent verlassen können. Im Moment würde er sich ehrlich gesagt in einem Gefecht nur ungern von der jungen Jaira oder der labilen Amy den Rücken frei halten lassen.
Er selbst ging auf einen Abfangkurs um alles, was sich dem angreifenden Morae näherte unter Feuer nehmen zu können. Dabei behielt er den Marasan ständig im Auge. Luger hielt ihn immernoch für einen gefährlichen Piloten. Und das allein von seiner Spezies ausgehend. Der Anwärter von Marasai wartete vermutlich lediglich auf einen guten Augenblick.


"Und denk dran. Das Mädchen könnte komplett außerhalb jedes dir beigebrachten Rasters fliegen. Du machst das schon Morae, aber ich wollts dir bloß gesagt haben" Lachte er ins Kom. Sollte alles mit rechten Dingen zugehen, so dürfte die Maschine des Mädchens bald vom TacDisplay verschwinden.

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Orbit von Lianna ~ an Bord der Goodwill ~ mit Sarid, Fiona, Steven, Voron, Ulo Sammandi und Thal Kore

Nei war erleichtert zu hören, als Voron bestätigte, dass er bereits etwas Training erhalten hatte. Es war logischerweise nur der erste Schritt, aber zumindest stellte damit fest, dass er nicht völlig ins kalte Wasser gestoßen wurde. In den Ohren der Senatoren, so dachte sie zumindest, wirkte die Äußerung vielleicht sogar noch beruhigender als für sie selbst.

Nicht unbeeindruckt war die Ruusanerin von der diplomatischen Lösung, die Senator Sammandi anstrebte. Er schien weder Senator Kore noch die Jedi vor den Kopf stoßen und schlug stattdessen offene Gespräche über die Sicherheitsfrage vor. Nachvollziehbar, ging es Nei durch den Kopf, aber auch bezeichnend für einen Politiker. Weiterhin nahm er aber an, dass sowohl Nei, als auch Rilanja für die Sicherheitsverantwortlichen gehalten wurde. Eine Gelegenheit, die sich zumindest die Ruusanerin nicht entgehen lassen würde.


"Da Meisterin Horn auf politischem Parkett als Rätin deutlich mehr Entscheidungsmöglichkeiten hat, fällt diese Aufgabe uns zu - das korrekt.",

reagierte Nei direkt selbstbewusst, sich erst anschließend mit einem Blick in die Richtung von Rilanja vergewissernd, dass auch Sie mit dieser Rolle einverstanden war.


"Was unsere Kompetenzen angeht...",

fuhr Nei ruhig und nach einem weiteren Blick in die Runde fort. Sie blieb weiterhin an die Wand gelehnt stehen, mit verschränkten Armen.


"Voron Kelen und Fiona Zel werden hauptsächlich eine beobachtende Rolle einnehmen und uns bei Bedarf unterstützen, je nach Aufgabenfeld. Dass Rätin Horn die Leitung von Seiten der Jedi übernimmt, versteht sich denke ich von selbst.

Nei pausierte einen Augenblick und überlegte, wie sie ihre und Rilanjas Kompetenzen umschreiben sollte ohne überheblich oder zu bescheiden zu klingen. Ein bisschen bereute sie in diesem Moment das Wort an sich gerissen zu haben, aber jetzt musste sie es auch zu Ende bringen.


"Rilanja und ich haben noch wenig Erfahrung auf dem politischen Parkett, aber unsere Fähigkeiten in der Macht und unser Trainings sind weit genug fortgeschritten, als das wir die Aufgabe als Sicherheitsbeauftragte von Seiten der Jedi zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen werden können."

Sie musste einfach hoffen, dass ihre Erklärung richtig ankam. Ihr Blick wanderte zu Steven. Über ihn wusste Nei bisher nichts weiter, als dass er den Rang eines Jedi Ritters bekleidete. Sie war sich weder über seine Spezialisierungen, noch über seine Rolle in der Gruppe im klaren. Ihr Blick in seine Richtung ließ deutlich ihre Unsicherheit bezüglich des Jedi erkennen und die Hoffnung, dass er ihr in diesem Moment aus der Klemme half.


Orbit von Lianna ~ an Bord der Goodwill ~ mit Sarid, Fiona, Steven, Voron, Ulo Sammandi und Thal Kore
 
~ Orbit von Lianna ~ an Bord der Goodwill ~ mit Sarid, Fiona, Nei, Voron, Ulo Sammandi und Thal Kore ~


Selbstbewusst ergriff Sarids schwarzhaarige Padawan das Wort, nachdem Senator Sammandi, die Gruppe nach ihren Aufgabenfeldern befragte. Während der Jedi-Ritter die junge Frau bei ihrem Monolog beobachtete, kam ihm in den Sinn, das er Nei schon irgendwo einmal gesehen hatte, jedenfalls bildete er sich so etwas ein. Da war es wieder, sein verdammt schlechtes Namens und Gesichtergedächtnis.

Es wäre durchaus denkbar, das er ihr das ein oder andere mal in der Basis oder sogar auf einer Mission begegnet war, jedenfalls war die Basis der Jedi auf Lianna mittlerweile so gefüllt, das man sich die ganzen Gesichter nur noch schwer merken konnte. Doch bei Nei war es etwas anders, er spürte förmlich in der Macht, ihre Präsenz schon einmal gespürt zu haben. Nach kurzen Augenblicken des Grübelns, war sich der Baron ziemlich sicher, die junge Padawan in der Schlacht auf Corellia kennen gelernt zu haben.

Jedenfalls war ihre Präsenz ähnlich der von damals und doch gänzlich anders, sie war mächtiger geworden, spürbar und doch nicht übertrieben, was nur bedeuten konnte das sie sich kurz vor ihrem Ausbildungsende befand, vielleicht war es mit Rilanja genauso, weshalb Nei auch nicht explizit verneinte, das sie nicht für die Sicherheit zuständig waren.

Stevens Blick wanderte in der Gruppe umher und blieb an Voron und Fiona hängen, gerade als Sarids Padawan die Rolle der beiden Anwärter erläuterte. Sie stellte richtig fest, das den beiden Frischlingen eine eher passive Beobachterrolle zuteil kam, dies war auch vollkommen richtig, denn immerhin war es nicht der Sinn darin sie mitzunehmen wenn sie sich oder noch schlimmer, die Mission in Gefahr brachten. Innerlich grauste es ihn davor, wenn er daran dachte das sie ihm gar im Weg rumstehen würden.

Auch die Machtpräsenz der beiden Padawananwärter konnte der Ritter in diesem engen Raum deutlich spüren, auch wenn sie im Vergleich zu der strahlenden Sonne Rätin Horns nur eine schwach flimmernde Kerze waren. Doch dies war gänzlich normal, mit fortschreitender Ausbildung würde auch das Licht in ihrem Inneren aufhellen, wie man gut an Nei sehen konnte. Auch die Präsenz seines eigenen Padawans hatte sich schon deutlich gewandelt, mittlerweile hatte sich ein, eigenartig starkes Band zwischen Michael und ihm gebildet, was wahrscheinlich durch ihre gemeinsamen Erlebnisse immer stärker werden würde. Wenn er wieder zurück in der Basis war, würde sich der Ritter wahrscheinlich in der Bibliothek des Ordens über so eine Meister-Schüler-Verbindung genauer informieren, vor allem welche Vorteile sie brachte.

Mittlerweile hatte Nei die Aufgaben von allen Jedi erläutert, nicht jedoch von Steven selbst. Wie konnte sie auch? Immerhin hatten sie vor der Mission kein Briefing indem die Aufgaben untereinander abgeklärt worden waren. Steven konnte förmlich den unsicheren Blick spüren, den er von der Padawan zugeworfen bekam. Er könnte sie zappeln lassen und sie vor der versammelten Mannschaft bloßstellen, doch irgendwie war ihm heute noch nicht nach Spaß, womöglich noch eine Folge der Tablette gegen die Übelkeit.

"Ich werde Rätin Horn bei etwaigen Verhandlungen unterstützen."

erklärte der Ritter kurz und ließ es bewusst weg zu sagen, das er sich auch um Fiona und Voron kümmern wird. Er würde sie unterstützen, damit sie was von ihm lernten, doch wollte er wahrlich nicht den Padawananwärtersitter auf dieser Reise spielen.

"Doch ich denke das wir alle flexibel sind, was unsere Aufgaben angeht."

fügte der Baron noch hinzu, wenn es hart auf hart kommen würde, müssten sie sich sowieso neu orientieren. Man konnte so eine ungewisse Mission nicht von Anfang an durchplanen, wenn Gefahr auftreten würde, ist das Handeln im Hier und Jetzt gefragt und diese würde nur gehen, wenn man nicht an starre Rollen gebunden war, immerhin kippt der unflexibelste Baum im Sturm zuerst.


~ Orbit von Lianna ~ an Bord der Goodwill ~ mit Sarid, Fiona, Nei, Voron, Ulo Sammandi und Thal Kore ~​

[OP]Weiter im Weltraum (Neue Republik)? :)[/OP]
 
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[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Mara's Quartier | Mara

Vorin hatte sie nach zwei Stunden wecken müssen, da sie selbst nicht wach geworden wäre. Ob sie dies beunruhigend finden sollte? Ungewöhnlich war dies schon. Mara konnte sich nicht daran erinnern, dass sie sich jemals so fertig gefühlt hätte. Als hätte sie einen Marathon hinter sich ohne eine Pause zu machen und anschließen noch extrem Sport drangehängt. Natürlich war ihrem Freund aufgefallen das etwas nicht stimmte und selbstverständlich hatte sie mit ihm darüber gesprochen. Vor allem, da er sie ja danach fragte. Vorin hatte darauf bestanden, jedenfalls mehr oder weniger, dass sie zum Arzt gehen sollte falls es nicht besser wurde. Mara hatte nur halbherzig zugestimmt. Sicherlich machte er sich Sorgen. Vielleicht war die Nacht mit ihm auch schuld daran! Vielleicht war er so gut gewesen. Dieser Gedanken zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht. Ob sie an ihre Grenzen gekommen war? Hätte es dafür nicht noch mehr sein müssen? Diese Fragen ließen sich nicht einfach so beantworten, da sie keinen Maßstab dafür hatte. Nein, ihre gemeinsame Nacht und der Morgen konnte nicht schuld an ihrer Müdigkeit sein. Ob sie sich erkältet hatte oder so? Mara konnte es nicht sagen. Sie würde es wohl herausfinden müssen.

Froh war sie, dass sie beide gemeinsam den Tag noch hatten verbringen können. Sie wusste, dass diese gemeinsame Zeit seltener werden würde. Dies bereitete ihr ein wenig Magenschmerzen. Natürlich hatten sie Verantwortung, natürlich dienten sie als Jedi, besaßen Schüler um die sie sich kümmern mussten und würden Missionen bestreiten. Dennoch, sie war nun einmal ein Wesen welches sich nach Liebe, Zärtlichkeit und allem sehnte was dazu gehörte. Konnte ihr dies jemand verübeln? Nein! Sie würde das Gleichgewicht finden müssen, die Balance zwischen ihrem Jedi sein und ihrer Liebe zu Vorin – welcher das wichtigste in ihrem Leben war und sein würde – eine Balance dies alles zu meistern. Es gab so viele Wünsche dies betreffend, dass sie nicht wusste ob sie jene schon jetzt äußern sollte oder ob sie eher noch warten sollte. Gerne würde sie mit dem Mann ihres Lebens das Quartier teilen, so wie es sich gehörte und gleichzeitig fragte sie sich ob dies nicht vielleicht schon zu viel war. Man sollte nichts überstürzen. Alles brauchte seine Zeit und sie beide wollten es ruhig angehen lassen ohne sich zu verlieren.

Mara und Vorin genossen den Tag, welchen sie verbringen konnten, da beide mit ihren Schülern gesprochen hatten und das Training auf den nächsten Tag verlegt hatten. Die Nacht war nicht wirklich erholsam für Mara und wachte sie müde auf. Verschwieg dies jedoch und ließ Vorin ziehen. Sie selbst saß auf dem Bett, den Kopf in die Hände gestützt und schüttelte den Kopf. Langsam erhob sie sich und hielt kurz die Luft an. Schwindel überkam sie welcher einige Sekunden andauerte. Was im Namen aller Irren war hier los? Vielleicht sollte sie etwas trinken und so griff sie nach einer Flasche mit Wasser, trank einen großen Schluck und entschloss sich dann den Trainingsraum aufzusuchen. Allison hatte bisher noch nichts von sich hören lassen und Mara wollte ihrer Schülerin Zeit lassen. Also schrie sie dieser einer kurze Nachricht, dass sie, sobald sie bereit sei Mara Gesellschaft leisten sollte. Die junge Jedi verließ ihr Quartier und trat wenige Minuten später in einen Trainingsraum ein, welcher gut gefüllt war. Unter den Anwesenden kannte sie von sehen her Padme. Shana war darunter und einige andere, die sie nicht kannte (Nen-Axa, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Tzun Suz und Morguul Mereel). Mit einem Lächeln auf den Lippen schritt sie zu der Runde.


„Oh, wie ich sehe ist hier einiges los!“

Ein kurzes Lächeln folgte, dann antwortete sie auf eine Frage, die sie gerade noch mitbekommen hatte.

„Einheitskleidung? Die meisten Jedi Tragen eine Robe“, erklärte sie dem blonden jungen Mann (Morguul).

„Ich bin Mara, entschuldigt.“

[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Tzun Suz, Padme Skywalker-Master, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel
 
[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Tzun Suz, Padme Skywalker-Master, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel, Mara Selaren

»Dann wollen wir gleich beginnen, wenn die Rätin nichts dagegen hat«, sagte Nen-Axa und trat zu einem der Schränke, in denen die Übungsgerätschaften verwahrt wurden.

Während er die Dinge suchte, die er für seinen Test benötigte, hängte er das mutmaßliche Sith-Shoto an seinen Gürtel. Die Situation schien bei weitem nicht mehr so gefährlich zu sein wie noch vor wenigen Minuten - er kam sich albern dabei vor, die Waffe ständig in der Hand zu halten, als müsste er jeden Moment mit einem Raubüberfall oder einer imperialen Invasion rechnen. Dennoch fühlte es sich gut an, das Schwert in Griffweite zu haben.


›Wir müssen so bald wie möglich wieder ein eigenes bauen‹, dachte er.

Unterdessen nutzte Morguul die Gelegenheit und stellte mehrere Fragen, die der Jediritter gerne beantwortete. Bevor er das aber tun konnte, trat aber eine weitere Person auf den Plan und die durchaus interessante Mischung an personen in Trainingsraum J2 erhielt eine weitere Facette. Die blond gelockte Menschenfrau war in etwa so groß wie Rätin Skywalker-Master, wirkte aber jünger, auch wenn Nen-Axa da nicht ganz sicher sein konnte. Sie war aber unübersehbar kein Neuling, sondern ein Mitglied des Ordens. Sofort klinkte sie sich in das Gespräch mit ein und beantwortete Morguul Mereels letzte Frage.

»Freut mich, Mara«, sagte er mit einem Lächeln und einer angedeuteten Verbeugung, bevor er sich vorstellte: »Wir sind uns wohl noch nicht begegnet. Jediritter Nen-Axa

Wieder an Morguul gewandt, fuhr er fort:

»Die Tracht des Ordens ist sehr schlicht und besteht aus einer einfachen Hose, Stiefeln, Tunika und Mantel in unterschiedlichen Variationen. Wie du siehst, tragen einige von uns sie. Wie man aber zum Beispiel an Mara sieht: Nicht alle - sie ist nicht zwingend vorgeschrieben. Manche Ordensmitglieder ziehen es vor, einfache Zivilkleidung oder traditionelle Gewänder ihrer Heimat zu tragen. Uns persönlich erscheint es jedoch ratsam, die Ordenstracht zu wählen, denn sie repräsentiert einige Grundprinzipien der Jedi und ist vor allem auch ein äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit. Wohingegen deine Rüstung stets eher wie ein Fremdkörper wirken wird.«

Nen-Axa hatte nun zwei Marksman-Drohnen in der Hand. Die kleinen weißen Kugeln beinhalteten einen Repulsor, der sie in der Luft schweben ließ, eine Reihe von Photorezeptoren, womit sie ihre Umgebung betrachteten, und zudem mehrere Blastermündungen. Jedes Mal wenn er ein solches Gerät in den Krallen hielt, erinnerte Nen-Axa sich daran, dass sie eigentlich zum Kampfeinsatz konstruiert waren und auch töten konnten. Doch die Drohnen, die man in den Übungsräumen fand, waren natürlich demilitarisiert und ihre Energiestöße waren lediglich etwas schmerzhaft und erzeugten ein unangenehm taubes Gefühl.

»Was du gehört hast, stimmt: Jeder Padawan - so heißen die Schüler des Ordens - steht unter der Obhut eines Lehrmeisters im Rang eines Jediritters oder darüber, der hauptverantwortlich für seine Ausbildung ist. Denn es gibt nicht den Weg, ein Jedi zu werden. So wie jedes Individuum sich vom anderen unterscheidet, muss auch die Ausbildung angepasst werden, denn die Talente sind unterschiedlich verteilt und manche können im einen Bereich schnellere Fortschritte machen als andere, brauchen dafür aber in anderen Disziplinen länger. Es ist nicht einfach, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Meistens hat ein Lehrer daher nur einen Padawan, in den höheren Rängen kommt es aber gelegentlich vor, dass sie zwei oder auch drei Padawane gleichzeitig ausbilden. Jeder Meister hat zudem seine eigene Art zu lehren und jeder Schüler seine Art zu lernen, daher ist keine Ausbildung wie die andere.«

Während er das sagte, programmierte er die Drohnen um. Für gewöhnlich wurden sie zum Lichtschwerttraining eingesetzt und gaben Schüsse ab, die mit der Klinge pariert werden mussten. Doch der Arcona wollte weder Leran noch Morguul sofort eine Waffe in die Hand drücken. Seiner Meinung nach baute diese Stufe der Ausbildung auf anderen Fertigkeiten auf, über die beide Neulinge noch nicht verfügten. Gleich mit der Übungsklinge zu beginnen, bedeutete, das Reittier von hinten aufzuzäumen. Aber die Übungsdrohnen konnte man auch in anderer Weise einsetzen, wenn sie entsprechend eingestellt waren.

»Die Lehre umfasst aber immer vier grundlegende Bereiche:
- Philosophie, also einerseits die grundlegenden Lehren der Jedi, aber auch allgemeine Betrachtungen über Moral und Ethik - das stellt die Grundlage für die richtigen Entscheidungen entsprechend unseres Codex und damit auch für alles andere dar.
- Meditationstechniken, die dabei helfen sollen, die innere Mitte zu finden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und ungute Gefühle zu überwinden. Denn Ablenkungen von innen und außen können die Verbindung zur Macht stören.
- Die Lehre im Umgang mit der Macht baut auf diesen beiden auf. Je nach Befähigung erlernt der Schüler beispielsweise, seine Sinne, Reflexe, Geschicklichkeit und Kraft über seine körperlichen Möglichkeiten hinaus zu steigern, aber auch Materie und Energie in seiner Umgebung zu beeinflussen. All die Dinge, die man gemeinhin als Wunder, Zauberei oder Superkräfte der Jedi bezeichnet.
- Und zuletzt gehört auch der Kampf mit dem Lichtschwert stets zur Ausbildung dazu. Um diese Waffe zu beherrschen, muss man die Macht verstehen lernen, man muss in sich selbst blicken und man muss die richtigen Entscheidungen treffen können - du siehst also, alles baut aufeinander auf.«


Nun reichte er beiden Anwärtern einen Helm mit undurchsichtigem Visier.

»Hier, setzt das auf. Und ja, es ist Absicht, dass ihr darunter nicht das Geringste sehen könnt. Auch das Gehör wird eingeschränkt sein. In dieser Übung geht es darum, festzustellen, ob ihr auch ohne Augen in der Lage seid, eure Umgebung wahrzunehmen.

Diese Drohnen hier sind so programmiert, dass sie nicht auf euch schießen werden, wie sie es sonst bei unseren Übungskämpfen tun. Sie werden lediglich um euch herumschwirren, euch hin und wieder vielleicht anstoßen. Der Test ist also völlig ungefährlich. Versucht, die Bewegung der Drohne wahrzunehmen und darauf zu reagieren, sie im Idealfall sogar vorwegzunehmen. Weicht aus, wenn sie auf euch zukommen, oder versucht, sie zu fangen.

Seid ihr bereit? Dann los.«


Er prüfte nochmals den Sitz der Helme, dann entließ er zwei Drohnen in die Luft. Beide waren darauf eingestellt, sich jeweils in der Nähe einer der Personen zu halten und sich zu verhalten wie lästige Fliegen. Nen-Axa rechnete nicht damit, dass es einem von beiden tatsächlich gelingen würde, eines der Geräte blind mit der Hand zu fangen - das fiel selbst fortgeschrittenen Padawanen oder Jedirittern oft nicht leicht. Aber ihre Bewegungen würden mit ziemlicher Sicherheit verraten, ob sie spürten, wo der ›Gegner‹ sich befand, oder nur wild spekulierten.

Zugegebenermaßen würde es besser funktionieren, wenn die Drohnen auch schossen. Denn dann kam eine leichte Bedrohungssituation hinzu, die half, die Machtsinne zu schärfen und sich besser zu konzentrieren. Aber der Jediritter wollte Morguul und Leran nicht in ihrer ersten Stunde in der Basis beibringen, dass manche Lektionen sich vor allem durch Schmerz einprägten. Schmerz und die Angst davor konnten zur dunklen Seite führen - wie sinnvoll konnte es also sein, sie im Padawantraining anzuwenden?


[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Trainingsraum J2] Nen-Axa, Shana Corini, Tzun Suz, Padme Skywalker-Master, Alisah Reven, Leran Amitey, Heinten Theenim, Morguul Mereel, Mara Selaren
 
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[Lianna, Lianna City, Zweigstelle des Geheimdienstes, Arbeitsterminal]- Cris

Aus dem einen Kaf wurden zwei – und das Comlink blieb stumm – während Cris auf das Ergebnis der vom Computer vorgenommenen Datenanalyse abwartete, natürlich nicht das Werk eines auch intuitiv arbeitenden Analysten aus Fleisch und Blut, doch nichtsdestotrotz angereichert um Ergebnisse von ähnlichen Untersuchungen, die das Feld tangierten, zu dem Cris – im Auftrag des Rates – eine Antwort suchten. Als schließlich mit einem gedämpften Pfeifton ein abschließendes Ergebnis angezeigt und Cris vorgelegt wurde, ahnte der ehemalige Sturmtruppler bereits, dass die Antwort Padme Master mit Sicherheit helfen würde… aber ob sie ihr gefallen würde stand auf einem anderen Blatt. Rasch machte er sich daran, eine Antwort an die Rätin zu formulieren.


***Verschlüsselte Nachricht, Chiffrierungsgrad Mittel***
Einstufung: Vertraulich

Von: Lieutenant Cris Sheldon, NRGD, Sektion 03
An: Padme Master, Mitglied des Rates der Jedi

Rätin,

meine Recherchen haben ergeben, dass die Angaben des Anzati, der Euch als Theen bekannt ist, oberflächlich der Wahrheit entsprechen. Unter der von Euch angegebenen Gefangenennummer findet sich tatsächlich die Akte eines Anazti, der für eine Dauer von 30 Jahren auf Kiffex eine Strafe für einen versuchten Mord auf dem Planeten abzubüßen hatte. Ein mutmaßlicher Komplize des Anzati wurde damals getötet. Aus der Akte gehen keinerlei Besonderheiten hervor, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Gefangene nach vollständig absolvierter Strafe aus dem Gefängnis entlassen wurde.

Nichtsdestotrotz gibt es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in den Gefangenenlisten des Gefängniskomplexes, die sich parallel zum Frühstadium des Gefängnisaufenthaltes des Subjekts ereigneten. Die Namen einiger Gefangenen tauchen in späteren Bestandsaufnahmen nicht wieder auf, obwohl die Direktion des Gefängnisses scheinbar keinerlei Anlass für eine Untersuchung sah. Ob illegale Exekutionen, Entlassungen oder gar Ausbrüche hinter dem Fehlen dieser Namen stecken lässt sich nicht rekonstruieren. Aufgrund des wohlbekannten Naturells der Anzati – inklusive ihres speziellen „Ernährungsbedürfnisses“ – kann als weitere Erklärung jedoch spekuliert werden, dass einige der Mitgefangenen besagtem Anzati zum Opfer fielen. Dem entgegen spricht, dass diese ungeklärten Fälle von verschwundenen Namen aufhören, weit bevor der Gefangene aus seiner Haft entlassen wurde. Auf jeden Fall wurde seitens der entsprechenden Behörden von Kiffex niemals gegen ihn in derlei Dingen ermittelt und seine zeitige Entlassung zum bei Strafantritt avisierten Zeitpunkt lässt darauf schließen, dass er sich zumindest offiziell nichts hat zuschulden kommen lassen.

Der Großteil der Berichte über Kontakte mit Mitgliedern dieser Spezies im Rahmen von Operationen des Geheimdienstes lässt mich trotzdem zu äußerster Vorsicht raten. Sie sind unberechenbar, trügerisch und geborene Jäger, wenngleich ich darauf vertraue, dass Mitglieder des Ordens weitaus effektivere und subtilere Mittel haben, um hinter derartige Kulissen zu sehen.

In der Hoffnung, dass diese Informationen Euch weiterhelfen,

Cris Sheldon

***Ende der Nachricht***​

Die Nachricht an die Rätin war geschrieben und abgeschickt und Cris war im Begriff, den letzten – inzwischen erkalteten – Schluck seines zweiten Kafs zu sich zu nehmen und einen leicht nervösen Blick auf sein Comlink zu werfen, als es sich selbst zwitschernd zu Wort meldete. Hastig griff er danach – doch es war nicht Noas Kontakt, der ihn da zu erreichen versuchte, sondern ein gänzlich unbekannter. Nach kurzer Enttäuschung nahm Cris den Anruf stirnrunzelnd entgegen.

„Sheldon?“


„Lieutenant, hier ist Dr. Kasogi, meldete sich eine definitiv weibliche Stimme und fügte nach einer kurzen Pause hinzu:

„Aus dem Militärkrankenhaus.“

„Oh.“

Cris‘ Körperhaltung verspannte sich.


„Geht es um Lorraine?“


„Machen Sie sich keine Sorgen, Lieutenant. Wir haben Ihre Tochter jetzt ausreichend beobachtet und sind der Meinung, dass Sie sie jetzt wieder nach Hause bringen können.“

Erleichtert räusperte Cris sich.


„In Ordnung. Ich… ich werde so schnell wie möglich da sein.“


„Gut. Und Lieutenant…“

Irgendwie klang die Stimme am anderen Ende plötzlich amüsiert.


„Bleiben Sie dieses Mal doch kurz am Eingangsposten stehen, um sich auszuweisen.“

Cris errötete, murmelte eine hastige Bestätigung und unterbrach die Verbindung, um dann keinerlei Zeit zu verlieren, seinen Kafbecher beiseite zu räumen und in Richtung des Militärkrankenhauses von Lianna City aufzubrechen. Der dort wachhabende Posten an der Gleiterzufahrt schien glücklicherweise nicht derselbe zu sein wie in jener vergangenen Nacht, in der Cris einfach zugefahren war – jedenfalls ließ sein desinteressierter Blick, mit dem er Cris‘ Ausweis studierte, keinerlei Erkennen ausmachen, bevor er ihn passieren ließ.

Auf dem Weg zum Krankenhaus hatte Cris kurz angehalten, um Lorraine eine kleine Überraschung zu kaufen – eine Packung Marzipan in Form kleiner, leicht stilisierter und sehr fröhlich dreinblickender Tortapos, in der Hoffnung, dass sie eine ähnliche Schwäche für diese Süßigkeit hatte wie Noa – und präsentierte diese dann auch gleich stolz, als er das Krankenzimmer betrat, in dem man sie untergebracht hatte. Lorraine saß auf ihrem Krankenbett, trug allerdings wieder ihre normale Kleidung, und starrte seltsam resigniert aus dem Fenster hinaus auf das mittlerweile nachmittagliche Lianna City.


„Hey!“, versuchte Cris, ihre Aufmerksamkeit zu wecken.

„Ich hab dir was mitgebracht!“


Plötzlich etwas unsicher legte er die Schachtel neben Lorraine auf das Bett. Vielleicht hasste sie Süßigkeiten? Aber nein, alle Kinder liebten Süßigkeiten! War sie vielleicht allergisch? Oder nur sehr wählerisch?

„Alles… alles in Ordnung bei dir?“, fragte er schließlich, nachdem sie der Schachtel nur einen kurzen Blick zugeworfen hatte, um dann wieder aus dem Fenster zu starren.

„Selby war hier“, sagte sie schließlich.

„Oh… aber das… das ist doch gut…?“


Jetzt drehte Lorraine sich vom Fenster weg und sah ihn aus ihren so wohlbekannt blauen Augen direkt an, allerdings so ablehnend, dass Cris fast ein wenig zurückgeprallt wäre.


„Er hat mir erzählt, dass er morgen nach Coruscant fliegt.“

„Nun, er muss… seinen Job erledigen…“


„Ich will mit.“

Drei Worte, doch sie sorgten dafür, dass Cris kurzzeitig das Gefühl hatte, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen.


„Du willst was?“, schaffte er schließlich zu sagen.

„Aber… das geht nicht… viel zu gefährlich… und außerdem dachte ich… du bleibst jetzt bei… mir…“


„Coruscant ist mein zu Hause“, erwiderte Lorraine trotzig.

„Da sind meine Freunde. Alle Leute, die ich kenne, seit ich ganz klein bin.“

Die Unausgesprochene Anklage hing zwischen ihnen in der Luft. Er – ihr Vater – war nicht bei ihr gewesen, seit sie klein war. Sie kannte ihn nicht. Vielleicht mochte sie ihn noch nicht mal, jetzt, da die erste Überrumpelung ihrer ersten Begegnung verklungen war. War es das, was sie ihm sagen wollte?


„Aber… wolltest du nicht auch andere Welten sehen?“, versuchte Cris es kläglich.

„Naboo zum Beispiel? Das Seenland? Grüne Wälder?“


Plötzlich brach Lorraines ablehnende Mimik zusammen und Tränen bildeten sich in ihren Augen.


„Ich weiß es nicht“, flüsterte sie, doch als Cris sich anschickte, ihr tröstend zumindest eine Hand auf die Schulter zu nehmen, rutschte sie auf ihrem Bett von ihm weg, sodass seine Hand sich blitzschnell wie ein sterbender Vogel wieder senkte. Wortlos stieg Lorraine vom Bett und ging in Richtung des Zimmerausgangs, ohne sich um die unbeachtet daliegende Schachtel mit den Marzipantortapos zu kümmern. Cris wusste nicht, was er sagen sollte.

„Ich will zum Schiff“, sagte Lorraine leise und öffnete die Tür zum Krankenhauskorridor. Mit tauben Fingern griff Cris nach der Schachtelt – und folgte ihr.

[Lianna, Lianna City, Militärkrankenhaus, Zimmer]- Cris, Lorraine
 
- Lianna – Lola Curich – Stadtzentrum -

Noa lief umher, irgendwohin, irgendwo entlang. Sie hatte Cris ziemlich abrupt stehen gelassen, angeblich weil sie weg musste, dabei hatte sie überhaupt keinen Termin gehabt. Sie hatte einfach nur weg gewollt um allein zu sein mit sich und ihren verwirrenden Gedanken. Ihr Kopf summte ungesund, nicht vor Schmerzen, sondern vor so viel Inhalt, der in den letzten Minuten so rücksichtslos hinein geworfen war wie unbrauchbarer Müll in einen Abfallbehälter. Sie war noch immer nicht darüber hinweg, was geschehen war. Wie konnte sie auch? Sie hatte Cris wieder getroffen, sich mit ihm versöhnt, ihn geküsst, erfahren dass er eine Tochter hatte (!) und daraufhin eingewilligt, es trotzdem noch einmal mit ihm zu versuchen (!!!!). Was zur Hölle stimmte mit ihr nicht? Sie hätte die Beine in die Hand nehmen und sich im Podrennen-Tempo davon machen sollen anstatt sich Hals über Kopf mal wieder in etwas hinein zu stürzen, das sie später bereuen würde. Cris hatte eine Tochter. Das zu verarbeiten würde noch dauern.

Es war das erste Mal, dass sie zu Fuß durch das Zentrum von Lola Curich lief, doch viel von dem, was um sie herum geschah, bekam Noa nicht mit. Ihr Fokus war nach innen gerichtet. Ihr Leben heute, stellte sie fest, war nicht einmal im Ansatz vergleichbar mit ihrem Leben von vor drei Tagen. Alles hatte sich geändert, einiges zum Positiven und einiges war noch ungewiss. Warum konnte es nicht nur ein einziges Mal einfach sein? Weil es dann langweilig wäre, oder weil man nur an Herausforderungen wuchs? Die Hände tief in ihre Jackentaschen gesteckt lief Noa durch die Stadt. Sie hatte kein bestimmtes Ziel vor Augen, sondern wollte einfach nur nachdenken und das war in Thalias kleiner Wohnung, die sie sich mit zwei Kindern und drei weiteren Erwachsenen teilte, auf keinen Fall möglich. Es war zu spät, ihr Wort gegenüber Cris‘ zurück zu nehmen und eigentlich wollte Noa es auch nicht tun. Sie wollte ja bei ihm sein, für ihn da sein und ihn unterstützen - aber nicht bei der Erziehung eines Kindes. Was genau hieß das überhaupt, dass er eine Tochter hatte? Wohnte die jetzt bei ihm, oder wie sollte sie das verstehen? Und wo zur Hölle kam sie überhaupt her? Cris hatte was von Waisenhaus gefaselt, ja, aber wer war ihre Mutter und warum hatte Cris zuvor nichts von einem gemeinsamen Kind gewusst? War er so ein Schürzenjäger gewesen. Dazu schien er eigentlich gar nicht der Typ. Das war doch alles sehr seltsam. Kinder tauchten nicht einfach so auf! Vor dem Schaufenster eines Ladens, in den Cloé sofort hinein marschiert und den sie mit mindestens drei Tüten wieder verlassen hätte, blieb Noa stehen. Es fing leicht an zu regnen. Sie war noch nie mit einem Mann zusammen gewesen, der Kinder gehabt hatte. Sie war ja nicht mal sicher, ob sie selbst jemals welche wollte. Das war ein Thema, über das sie nicht viel nachdachte und dafür war sie auch, ganz ehrlich, noch viel zu jung. Dennoch musste sie jetzt eine Entscheidung treffen. Die Dinge hatten sich geändert, es gab Cris nur noch im Doppelpack. War er ihr so viel wert, ja oder nein?

Nach dem Abendessen half Jesper Thalia beim Spülen, während Noa und Cloé mit den Kindern noch für eine Stunde hinaus in den Park gingen. Die Stimmung war schlecht, zumindest zwischen den beiden Frauen. Camilla und Ricardo ging es blendend. Sie sprangen voller Energie auf dem Stück Wiese umher und Ricardo schubste seine Schwester auf der Schaukel an.


"Höher, mach mal noch mehr!"

Rief Camilla, die gar nicht genug bekommen konnte. Cloé hatte sich auf eine Bank in der Nähe gesetzt und beobachtete die beiden. Sie hatte auf dem ganzen Weg von der Wohnung bis in den Park kein einziges Wort mit Noa gesprochen und es sogar gemieden, sie auch nur anzusehen. Das gelang ihr wirklich ziemlich gut. Nach Tagen dieser andauernden Behandlung fühlte sich bereits wie eine Aussätzige mit einer ansteckenden Krankheit, dabei brauchte sie dringend den Rat ihrer Schwester und mit dringend meinte sie wirklich, wirklich dringend.

"Cloé, können wir reden?"

Sie hatte es nicht gewagt, sich neben ihre Schwester zu setzen, nicht dass diese noch entrüstet aufspringen und davon stürmen würde.

"Oder wie lange wollen wir uns noch anschweigen?"

Sie erhielt keine Antwort. Das war doch albern. Entnervt stieß Noa die Luft aus. Was sollte sie noch tun, auf Knien vor ihrer Schwester herum rutschen? Sie konnte die Vergangenheit auch nicht ändern und selbst wenn, sie war nicht sicher, dass sie irgendwas anders gemacht hätte. Manche Dinge waren einfach so, wie sie waren. Manche Situationen waren nicht einfach und alles was sie tun konnten, war das Beste daraus zu machen - oder das, was Herz und Gewissen ihnen sagten.

"Also reden wir jetzt nie wieder miteinander?"

Wollte sie wissen.

"Kein Wort mehr für die nächsten 50 Jahre? Falls wir so lange leben? Fein. Wie du willst."

Noa schnaubte. Dann war es eben so. Auf der Schaukel schnellte Camilla in ungeahnte Höhen. Wenn sie so weiter machte, überschlug sie sich gleich.

"Ricardo, nicht so wild!"

Rief sie ihrem Neffen zu, der genau darauf abzuzielen schien. Er ignorierte sie gekonnt und Noa stapfte auf ihn zu. Sich mit einem frechen Sechsjährigen herum zu schlagen war auch nicht anstrengender als mit ihrer bockigen Zwillingsschwester. Sie drehte sich noch einmal zu Cloé um.

"Aber das war auch mein letzter Versuch, mit dir zu reden, nur damit du Bescheid weißt!"

Rief sie ihr zu, während sie Camillas schwingende Schaukel anhielt.

"Oh man, Tante Noa!"

"Ich will aber nicht aufhören!"

Das Gequengel der Kinder folgte auf dem Fuße, aber es war noch immer besser als Cloés Schweigen.

- Lianna – Lola Curich – Stadtzentrum - Park - Mit Ricardo, Camilla, Cloé -
 
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Das Training zehrte sehr an der jung anmutenden Schülerin. Sie war gut, willig zu lernen und bereit alles dafür zu tun, um sich zu verbessern. Markus fand das gut, auf jeden Fall besser, als aufmüpfige Schüler, die glaubten, in jeder Situation den Rebellen heraushängen zu lassen. Aber davon gab es bei den Jedi zugegebener maßen sowieso nicht sehr viele Exemplare. Die meisten wussten von Anfang an, auf was sie sich einließen und wofür sie dies alles taten oder warum sie ein derart schweres Training über sich ergehen ließen. Die meisten waren ehrgeizig und formbar. Viele von ihnen wurden tatsächlich sehr gute Jedi. Nur wenige stellten sich als ungeeignet heraus, denn egal wer hier auftauchte, jeder war machtsensitiv und das war doch die Hauptsache. Jedes machtsensitive Individuum musste eine Ausbildung erfahren. Ob sie letztendlich Jedi-Wächter, Diplomat oder Forscher wurden oder gar einer anderen Berufung nachgingen, war im Prinzip egal. Sie sollten nur wissen, wie sie ihre besonderen Fähigkeit benutzen konnten und zwar auf die richtige Art und Weise. Niemand sollte an die dunkle Seite verloren gehen.

Das Ende der Trainingseinheit bestimmte die Schülerin. Sie konnte nicht mehr und das zeigte sie ganz offen und ehrlich. Elise bedankte sich bei Markus, zeigte, dass sie vieles daraus mitnehmen würde und doch auch, dass es fürs erste reichte. Ihm war es Recht. Er hatte gesehen, dass man ihr einiges beibringen konnte und das auf kürzeste Zeit. Sie sog Wissen auf wie ein Schwamm und würde zu späterer Stunde sicher auf das Gelernte zurückgreifen können, wenn es denn Zeit dafür war. Er hatte seine Zeit also nicht verschwendet. Ein Gefühl der Zufriedenheit breitete sich in ihm aus und er nickte anerkennend und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, ehe die Schülerin fragte, was sie im Anschluss daran machen würden.


"Ich denke, wir könnten jetzt erst einmal etwas essen gehen!"

Eine kleine Stärkung war immer gut und passte seiner Meinung nach immer als Lückenfüller, egal welche Tageszeit gerade war. Markus liebte es, zu essen. Alisah hatte ihn eins Vielfraß genannt, aber natürlich gehörte das zum Leben eines Jedi dazu, wie alles andere. Man musste essen, wenn man gerade Zeit dazu hatte, schließlich wusste man nie, wann man das nächste mal dazu kam. Es konnte immer etwas dazwischen kommen. Eine Mission richtete sich nicht nach einem Tagesplan und das Leben eines Ordensmitglieds war immer für Überraschungen gut.
Sich selbst bestätigend, nickte Mark und hielt auf die Tür zu, nachdem er sich selbst ein Handtuch geschnappt hatte, auch wenn er es nicht ganz so nötig hatte, wie die Anwärterin, die eben in den Genuss seines Trainings gekommen war. Shana hatte anfangs immer gemault über seine harte Herangehensweise und am Schluss, war sie fitter als jeder Turnschuh gewesen. Es hatte seine Vorteile, Markus als Mentor zu haben, auch wenn es eine Weile dauerte, bis man über die nachfolgenden Muskelschmerzen hinaus kam und die ersten Erfolge bemerkte.


"Mal sehen, was heute auf der Karte steht.."

, kommentierte er den Gang zur Kantine. Das Handtuch fand seinen Platz über einer seiner Schultern, während er mit der freien Hand sein Comlink hervorholte, um die neuesten Nachrichten abzurufen. Darunter war eine Meldung vom System. Darin wurde Markus an eine Mission erinnert, welche zwar schon angelaufen war, jedoch durchaus noch Leute gebrauchen konnte. Kurzum beschloss er, der Jedi, welche die Mission leitete, eine Nachricht zu senden. Kestrel Skyfly. Der Name war ihm durchaus bekannt. Sie war einst Schülerin von Sarid Horn gewesen, soweit er sich erinnerte und hatte selbst eine Padawan namens Brianna ausgebildet. An jene konnte er sich noch besser erinnern, war schließlich nicht in Vergessenheit geraten, wie diese ihn schamlos angebaggert hatte....
Mark räusperte sich, um sich selbst aus der Erinnerung zurück zu holen und tippte dann die Nachricht:



~~~~ Com-Nachricht an: Kestrel Skyfly ~~~~

Ich habe gehört, dass Ihr vielleicht noch Leute für Eure Mission brauchen könnt. Gerne, würde ich meine Dienste als Jedi-Wächter anbieten.

Grüße,
Markus Finn

~~~~ Com-Nachricht - Ende ~~~~


Nachdem die Nachricht abgeschickt war, fand der kleine Kommunikator zurück zu seinem Platz am Mehrzweckgürtel des Jedi-Meisters. Zeitgleich fanden sich die beiden Jedi in der Kantine ein, wo bereits einige andere saßen und diverse Gerichte in sich hineinschaufelten. Markus ließ der Schülerin den Vortritt.

"Iss reichlich! Als Jedi weißt du nie, wann die nächste Mahlzeit ansteht!"

, gab er die Lektion weiter, die er jedem seiner Schüler bereits zu Beginn der Ausbildung vermittelte.


.:: Lianna | Lola-Curich | Jedi-Basis | Kantine | mit Elise ::.
 
~~~Verschlüsselte Comnachricht an Markus Finn~~~

Ich bin sehr froh, dass du dich meldest! Die Mission hat bereits begonnen und wir brauchen dringend Unterstützung! Wir sind einfach zu wenig Leute und ich habe bereits eine verletzte Padawan und jene von Anakin Solo ist spurlos verschwunden! Außerdem sind uns irgendwie die Sith auf die Schliche gekommen! Wir brauchen dringend Hilfe! Wir befinden uns auf Theaterra im S-K-System! Hüte dich vor den Chiss während deines Anfluges! Noch mehr Überraschungen verkraften wir denke alle nicht! Ich übermittele dir im Anhang die genauen Koordinaten unserer aktuellen Position! Und auch ein paar unauffällige Flugcodes für den Chriss-Raum. Bringe bitte genügend Versorgung mit. Unsere Basis brennt dank den Sith und ich weiß nicht wie viel wir davon retten können. Wir brauchen Nahrung, Medikamente, Waffen, Munition für die Soldaten und vor allem Material für den Aufbau eines Notzeltes! Ich weiß wirklich im Moment nicht wie viel wir aus den Trümmern bergen können! Deine Hilfe kommt gerade recht! Beeil dich!

Kestrel Skyfly


~~~Ende der Nachricht~~~
 
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