Maul - Shadow Lord Season 1 Episode 10 Finale

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Darth Mornabin

Botschafter
Erstausstrahlung: 04. Mai 2026

Titel: "Der dunkle Lord"
Länge: 26 min brutto / 23 min netto
Regisseur: Nate Villaneuva
Drehbuch: Matt Michnovetz, Brad Rau
 
Zuletzt bearbeitet:
Ersteindruck:

Positiv:

- Die gesamte Folge ist eine Verfolgungsjagd, wo Vader den Protagonisten versucht den Fluchtweg abzuschneiden. Und Vader hat zumindest teilweise Erfolg.

- Maul ist wie Vader zwar verkrüppelt … kann sich aber massiv schneller bewegen. Im Angesicht der Macht ist das aber nur ein äusserst schwacher Trost.

=> Der blosse Gedanke, dass Sidious nicht Dooku schicken konnte, um Maul zu bremsen … Aber bei Vader musste man da sicher nicht zweimal überlegen.

- Mal eine nette Abwechslung wie bei den Antagonisten alle Machtnutzer Plot Armour haben … bei den Protagonisten aber halt mit Maul halt effektiv nur eine Figur.

- Als Maul laut denkt und Vader später attestiert, genau zu wissen wie Jedi genau denken … Ich denke Maul weiss, dass Vader Anakin ist. Macht nach dem TCW-Finale auch völlig Sinn, dass Maul sofort darauf kommen würde.

- Dryden‘s Schiff gefällt mir vom Design her extrem.

- Schöne Parallele zu ROTJ: Die dunkle Seite ist kurzfristig für Kämpfe tatsächlich nützlicher. Das ist das Tolle an Mauls Verführung in dieser Staffel: Nichts davon ist einfach nur Behauptung. Und es stimmt: Devon kann sich mit ihrem Zorn gegen die Inquisitoren besser behaupten.

- Vario überwindet sich ohne Mec-Suit ins Gefecht zu stürzen, nach seinen ganzen Schwierigkeiten im Verlauf der Staffel … Netter, kleiner Mini-Arc.

- Lawson … Neeeeein! Der Kerl war super.

- ich finde es schön wie differenziert, die Figuren bei SW inzwischen. Auch wenn Riley zu seiner imperialen Mutter kommt … Ich habe keine Angst, das sie ihn ausliefern würde. Ist nicht alles schwarz und weiss.

- Props an Daki … hat ein paar Schläge gelandet.

- 2 Hauptfiguren sind drauf gegangen. Gepaart mit der Vader-Szene kommt abgeschwächtes Rogue One-Feeling auf.

=> Und obwohl auch Maul seine Wunden lecken muss, seine Ziele in dieser Staffel hat er erreicht. Man merkt ihm die Erleichterung am Ende definitiv an.


Negativ:
- Schade … Kein Gespräch zwischen Vader und Maul. Einfach das Nötigste, um konsistent die Brücke zu Rebels zu schlagen. Hoffentlich kommt das in Staffel 2 noch …

- Hätte mir gerne etwas mehr Schock von Devon gewünscht, als Maul ihr erzählt, dass der frühere Kanzler und jetzige Imperator ein Sith-Lord ist.

- Wie kann es sein, dass Crimson Dawn hier unter Anderm Jedi retten kann … Manche hochrangige Imperiale trotzdem mit ihnen später in Solo Geschäfte macht‘


Gemischtes / Neutrales:
- Habe kurz gedacht, es kommt nochmal zum versehentlichen Kristall-Bluten wie in The Acolyte.

Warum ist es ok gefühlt tausend Kopfschüsse zu zeigen … Aber beim Durchbohren mit dem Lichtschwert musste man experimentieren, damit die Wirkung gleich beibehält.


Gebe …

8,5 von 10 unstoppable Forces.
 

Unglaubliches Finale, vielleicht eine der stärksten einzelnen Staffeln von Star Wars. Das Lucasfilm-Animationsteam kann gar nicht genug Lob bekommen. Das ist wahrscheinlich mit großem Abstand die am besten aussehende 3D-Animationsserie, die ich je gesehen habe.
  • Vader wirkte unglaublich einschüchternd und wie eine Naturgewalt. Filonis Ansatz ihn und die Inquisitoren wie Horrorfilm Antagoisten darzustellen finde ich absolut richtig und gut. Es würde mich nicht überraschen, dass er hier eine solche Naturgewalt ist, weil es zeitlich deutlich früher angesetzt ist und er wahrscheinlich begreift, dass Mauls Überleben für ihn zumindest bedeuten könnte, dass er sogar Ahsoka getötet haben könnte. Falls sie sich wieder begegnen, hoffe ich fast, dass Vader ihn auf irgendeine Weise zu diesen Ereignissen befragt.

  • Es fühlte sichd daher für mich auch stellenweise sehr danach an, als hätte Vader es gezielt auf Maul abgesehen. Ich kann den scheinbar unvermeidlichen Rückkampf kaum erwarten, hoffentlich ohne dass Maul durch Probleme mit seinem Bein eingeschränkt ist.

  • Ich hätte mir irgendein Gespräch zwischen Darth Vader und Maul, vielleicht sogar über Qui-Gon gewünscht. Irgendwie hat mich die Musik der Titelkarte der letzten Episode mit dem „Duel of the Fates“-Callback daran denken lassen. Verpasste Chance für einen Dialog zwischen den beiden. Vor allem wenn man bedenkt, dass der kleine Ani ihn ja sowohl auf Tatooine als auch auf Naboo gesehen hat. Großartige Episoden, besonders die vorletzte war sehr stark.

  • Zu sehen, wie Daki Maul bei jeder Gelegenheit seine Unterstützung anbietet, daran glaubt, dass sie beide Vader gemeinsam aufhalten können, nur um dann allein in den Kampf gestoßen zu werden, damit Maul entkommen kann … das hat einfach etwas sinistres. Man merkt, dass Sidious seine Bezugsperson war, von der er alles gelernt hat.

  • Ich hätte nicht erwartet, dass sie den Mut haben, 80 % des Supporting Casts einfach so niederzumähen, aber ich respektiere es. Hot Take: Ich mag Lawson, aber irgendwie hoffe ich tatsächlich, dass er wirklich tot ist. Selbst wenn wir keine Leiche gesehen haben, wäre es fast schon albern, wenn er überlebt hätte, und es würde der Szene sehr viel Emotion nehmen.

  • Ich glaube daher nicht, dass Lawson schon tot ist. Er hat gesehen, was Maul Daki angetan hat, und in Zukunft wird Devon jemanden brauchen, der ihr erzählt, was dort wirklich passiert ist. Danach wird sie Maul verlassen oder Vader sagt ihr einfach direkt, dass Maul ihn zum Sterben zurückgelassen hat. Das Einzige an der Lawson-Theorie ist: Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Trooper von ihm ablassen, solange er dieses E-Web in der Hand hat. Ich schätze, er könnte sich ergeben, und sie benutzen ihn als eine Art Köder, um Devon oder Maul herauszulocken.

  • Falls Rylee hypothetisch durch den Tod seines Vaters motiviert wird, sich der Rebellion anzuschließen (ein bisschen früh dafür, aber ich rechne mit einem Zeitsprung) während Devon stattdessen ihrer Wut nachgibt, könnte das als Kontrast in künftigen Episoden sehr gut funktionieren.

  • Ehrlich gesagt ist Dakis Tod der niederschmetterndste Teil der Episode. Nicht, weil er durch Vaders Hand stirbt, so einen richtig guten Jedi-Purge-Kill onscreen brauchten wir im Grunde sogar, aber weil Maul ihn dem Tod ausliefert und ihn mit einem leichten Machtstoß in Richtung Vader schiebt. Es war ein klassischer Verrat eines Dunklen-Seite-Nutzers, allerdings viel subtiler und tragischer, weil Daki endlich versuchte, mit jemandem zusammenzuarbeiten, von dem er wusste, dass er wahrscheinlich extrem gefährlich war. Für einen einzigen Moment vertraute er ihm, weil er sehen konnte, was das Imperium ihnen allen antat.

  • "Ich werde nicht zulassen, dass er das noch jemand anderem antut“, während er es selbst jemand anderem antut. Er ist durch und durch der Schüler seines Meisters! Den Großteil der Staffel hat er versucht, Devon durch Gespräche zum Überlaufen zu bewegen, aber da das offensichtlich nicht funktioniert hat, wusste er, dass er sie noch einen Schritt weiter über die Kante stoßen musste.

  • Im Verlauf der Staffel hätte man als Zuschauer stellenweise Schwierigkeiten haben können, Maul in dieser Darstellung mit dem Typen zusammenzubringen, der in Rebels Kanan scheinbar grundlos angegriffen und hintergangen hat. Manchmal fühlte es sich fast unpassend für seinen Charakter an, doch dann war es plötzlich wieder da: die Dunkle Seite, die auf verführerische Weise Egoismus und Überleben über alles stellt. Selbst nachdem Maul die Sith hinter sich lässt, verschwindet diese Neigung zum Verrat nie ganz. Ich liebe, wie leise dieser Moment war, als er schließlich kam und er ergab auch Sinn. Dieses Mal war es nicht einmal persönlich oder aus Hass getrieben, sondern aus Selbstsucht und derselben manipulativen Seite heraus. Es ist die perfekte Art, uns daran zu erinnern, dass Maul in dieser Serie zwar nachvollziehbarer wirken mag, aber noch lange kein Held ist.

  • Devons heroisches Thema hat bereits Anklänge an „Battle of the Heroes“ aufgenommen, und folgerichtig bekommen wir nun etwas von „Anakin’s Dark Deeds“, als Devons Fall endgültig besiegelt wird, während sie sieht, was mit Daki geschieht. Das kurze chorale Element, als wir Daki ein letztes Mal sehen, bewahrt den Gegensatz zu einem ähnlichen Chor-Element am Anfang von „Anakin’s Dark Deeds“. Man kann das wohl als das Auslöschen eines weiteren Jedi verstehen oder als den Tod von Devons Hoffnung beziehungsweise Unschuld. Wie auch immer: Ich liebe jede musikalische Verbindungslinie, die wir bekommen, besonders solche mit Bezug zu den Prequels.

  • „We will have our revenge“ ist ein sehr deutlicher Verweis auf eine von Mauls sehr wenigen Zeilen in The Phantom Menace, hier allerdings unter völlig anderen Umständen. Vielleicht bedeutet es auch, dass es innerhalb der Serie mindestens ein weiteres Duell geben wird, was erklärt, wieso Maul in Rebels die Konfrontation mit Vader ohne Ezra tunlichst vermeiden will.

  • Ich glaube, Devon vermutet in der Schlussszene, dass Maul etwas mit dem Tod ihres Meisters zu tun hat.
 
Das waren also die letzten beiden Episoden:

Schön waren in der vorletzten Episode die Verbindungen zu "Solo" mit der Origin Geschichte von Dryden Voss. Schade nur, dass Qui'ra nicht aufgetaucht ist.

Die letzte Folge war dann einfach nur eeepic. Vader rulez und wirkt wie der unbesiegbare Schurke eines Horrorfilms. Selten war er so bedrohlich wie hier. Dazu kommt es endlich zum langerwarteten Duell gegen Darth Maul.

Dass die Nebenchars nicht safe waren und durchaus auch Federn lassen mussten, trug zur Spannung bei. Die Entwicklung des Droiden vom feigen Verräter zur coolen Socke ähnlich K2-SO konnte ebenfalls etwas.

Das Ende macht Lust auf mehr. Nach dem Tod ihres Meisters schliesst sich die Padawan endgültig Maul an und wird möglicherweise zu Darth Talon.

Insgesamt trotz Actionlastigkeit eine der besten SW Serien bisher. Einzig die Episodenaufteilung wirkt oft etwas seltsam, wirkt die Serie eher wie ein 3,5 Stunden Film und wäre in einem Rutsch vermutlich besser gewesen.
 
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