Maul - Shadow Lord Season 1 Episode 6 Night Of The Hunted

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Darth Mornabin

Botschafter
Erstausstrahlung: 20. April 2026

Titel: "Nacht der Gejagten"
Länge: 24,5 min brutto / 21,5 min netto
Regisseur: Steward Lee
Drehbuch: Christopher Yost
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Folge 5 und 6 ist die Staffel (die Serie wurde ja mittlerweile um Staffel 2 verlängert) schon wieder Halbzeit:

Maul kam in beiden Episoden nur sehr am Rande vor. Viel mehr geht es um den Cop und die beiden Jedi. Der Sohn des Cops ist ganz nett und es wird uns auch die imperiale Mutter ("Die Sturmtruppen sind nur zu eurem Schutz da") vorgestellt. Letztlich suchen die beiden Jedi beim Cop Zuflucht vor dem Imperium und man muss gemeinsam fliehen, wo auch Maul kurz zwischenfunkt und es zu einem Kampf zwischen ihm und dem Inquisitor kommt.

Apropos Inquisitor. Der Cliffhanger war ziemlich gemein, wo dieser irgend einen Lord kontaktiert. Ich hoffe, es ist Vader und dieser taucht auf. Immerhin haben wir von seiner Jagd auf die Jedi bisher bei Star Wars eher wenig gesehen und ein Kampf Maul vs Vader wäre so richtig eine Steilvorlage.
 
Mit Folge 5 und 6 ist die Staffel (die Serie wurde ja mittlerweile um Staffel 2 verlängert) schon wieder Halbzeit:

Maul kam in beiden Episoden nur sehr am Rande vor. Viel mehr geht es um den Cop und die beiden Jedi. Der Sohn des Cops ist ganz nett und es wird uns auch die imperiale Mutter ("Die Sturmtruppen sind nur zu eurem Schutz da") vorgestellt. Letztlich suchen die beiden Jedi beim Cop Zuflucht vor dem Imperium und man muss gemeinsam fliehen, wo auch Maul kurz zwischenfunkt und es zu einem Kampf zwischen ihm und dem Inquisitor kommt.

Apropos Inquisitor. Der Cliffhanger war ziemlich gemein, wo dieser irgend einen Lord kontaktiert. Ich hoffe, es ist Vader und dieser taucht auf. Immerhin haben wir von seiner Jagd auf die Jedi bisher bei Star Wars eher wenig gesehen und ein Kampf Maul vs Vader wäre so richtig eine Steilvorlage.
Vader? Dafür wirkt das Hologramm zu ungenau. Eine Kapuze erkennbar – vermutlich der Imperator, oder?
 
Ersteindruck:

Positiv:
- Beachtlich, dass Maul auf sich alleine gestellt weiterhin sein Training durchzieht. (Das Mantra bezüglich “I master the force and the force serves me.“ aus den Trailern hätte hier super gepasst.)

- In den Shadow of Maul-Comics wurde bereits Lawsons Zeit als Kopfgeldjäger angesprochen … Schön, wie das hier im Kontext von Folge 2 in die aktuelle Handlung stimmig Thema wird.

- Kleiner schöner Vergleich, zwischen normalem Kind und Kind im Jedi-Orden. Wird generell viel zu wenig angesprochen.

- Von allen Inquisitoren konnte sich Marrok bislang noch mit am Besten behaupten. Passt zu seiner furchteinflössenden Aura im Verhör.

- Kanonboot-Action! Hatten wir eeeewigs in dem Ausmass nicht mehr.

- Hatte permanent Sorge um Meister Daki. Man spielt dahingehend schön mit den Erwartungen der Zuschauer. (Gehe davon aus, dass Daki nicht die Staffel überlebt.)

- 2-Boots soll die Boots beseitigen … Riesiger Fehler!

- Lawsons Dynamik mit Daki … super! :clap:

- I need a hero Maul! He‘s gotta be strong. He‘s gotta be fast …


Negativ:
- Spybot ist überall und nirgends und beeinflusst mir zu simpel zu stark die Handlung.

- Die Animation im Zug wirkte von den Hintergründen etwas … off.

- Wir haben 2026. Jetzt noch ein Geheimnis daraus zu machen, wer der Lord der Inquisitoren ist … Ne. Irgendwann ist mal gut.


Gemischtes / Neutrales:
- Ja, Maul hatte zwei Folgen kaum was zu tun. Aber ganz ehrlich: Viel mehr als das Bestehende zu vertiefen geht auch nicht wirklich. Und die neuen Figuren haben alle Kontext zu ihm, machen für sich selbst genommen auch Spass. (Gerade Devon und Lawson) … Ich bin unterhalten.

Finde es langweilig immer dieselben Punkte zu geben. Aber wir brauchen mehr Szenen ohne Action, damit der Plot auch wirklich atmen kann. Entsprechend bleiben wir aktuell zwischen solide bis gut … Aber mit der Tendenz zu gut tatsächlich. Daher gebe ich …

8 von 10 Punkten
 
@Darth Mornabin

Spybot ist wirklich etwas nervig. Klar, er kann sich überall reinhacken, aber das ist schon arg simpel. Wenn es wenigstens ein ganzes Netzwerk an Spionen wäre, aber eine Einheit ist mir zu wenig.


Wie das mit Two Boots Stiefeln enden wird, könnte tatsächlich noch interessant werden - oder im Sande verlaufen. Two Boots ist aber insgesamt eine interessante Figur. Zuerst sehr sympathisch und man hatte Angst, dass er gleich zerlegt wird, mittlerweile aber der perfekte Mitläufer, die ein autoritärer Staat braucht, um sich ausbreiten zu dürfen. Glaubt der Propaganda, ist nicht in der Lage selbst zu denken (in diesem Fall über seine Programmierung hinauszuwachsen) und wischt Gegenargumente damit beseite, dass man das ja nicht wissen könne ("mir fehlen die Informationen").
 
Zuletzt bearbeitet:
Nacht der Gejagten treibt die Handlung zwar weiter, aber ihre eigentliche Stärke liegt woanders. Die Episode lebt von Bildern, Bewegungen und kleinen Gesten.

Schon die Eröffnung ist stark. Maul trainiert allein, ganz ruhig, fast versunken. Man sieht hier jemanden, der seine Wut längst in Präzision verwandelt hat. Seine Bewegungen haben etwas Tänzerisches. Die Szene macht ohne viele Worte klar, wie sehr Maul inzwischen über sich selbst herrscht.

Auch die ruhigeren Momente funktionieren gut. Die Szene zwischen Devon und Rylee ist dafür ein schönes Beispiel. Riley wirkt unsicher und ein bisschen überfordert, so wie jemand, der gerne Eindruck machen würde und nicht genau weiß, wie. Devon dagegen kommt aus einer völlig anderen Welt. Sie versteht vieles von dem, was für Rylee normal ist, eigentlich gar nicht.

Dann kippt die Stimmung mit einem Schlag, als Marrok auftaucht. Der Moment, in dem sich die Lichtschwertklinge durch die Tür frisst, baut sofort Spannung auf. Ab da zieht die Folge das Tempo deutlich an. Überhaupt ist sie visuell sehr stark. Brennende Räume, enge Gänge, Dächer bei Nacht, das Leuchten von roten und blauen Klingen auf Metall und Beton. Das genau die richtige Unruhe. Man spürt permanent, dass die Lage enger wird.

Devon wächst in dieser Folge noch einmal deutlich. Sie ist entschlossen, schnell, mutig und wirkt dabei nie wie eine bloße Mitläuferin. Gerade in den Flugsequenzen zeigt die Folge sehr schön, was in ihr steckt. Rylee bleibt dabei der Gegenpol. Er ist derjenige, der auf diese ganze Welt mit Staunen blickt und vieles selbst kaum fassen kann.

Auch Lawson bekommt mehr Profil. Seine Vergangenheit, seine Kontakte und die Art, wie er sich durchschlägt, geben ihm mehr Gewicht.

Das eigentliche Herzstück der Folge ist der Kampf auf dem Zug. Zuerst sieht Devon gegen Marrok noch ziemlich verloren aus. Die Inszenierung betont das sehr bewusst. Er wirkt größer, härter, dominanter. Dann kommt Maul dazu und plötzlich verändert sich die ganze Dynamik. Was diese Szene so gut macht, ist nicht nur die Action, sondern die Art, wie sich Devon und Maul im Kampf aufeinander einlassen. Nicht über Dialog, sondern nur durch Bewegung und Timing. Die beiden finden Schritt für Schritt einen gemeinsamen Rhythmus.

Maul überzeugt durch Präsenz, durch Kontrolle, durch Stärke. Er rettet Devon, kämpft mit ihr und zeigt ihr gleichzeitig, dass er nicht der ist, für den sie ihn halten soll. Er gelernt hat, geduldig zu sein.

Besonders gut ist, dass Devon am Ende den Kampf nicht mit einem tödlichen Schlag beendet, sondern die Kupplung des Wagens trennt. Dadurch bleibt etwas von ihrem Jedi-Kern erhalten. Sie sucht immer noch einen Ausweg, der nicht nur auf Vernichtung hinausläuft. Und Maul versteht das sofort. Er löscht als Erster seine Klinge und nimmt damit ganz bewusst Spannung aus dem Moment. Er präsentiert sich nicht als Monster, sondern als jemand, der die Lage kontrolliert und längst weiß, dass Devon nicht auf ihn losgehen wird.

Überhaupt ist dieser Schlussmoment zwischen den beiden vielleicht der stärkste der ganzen Episode. Maul wirkt da fast ruhig, beinahe fürsorglich, was die Sache nur noch unheimlicher macht. Er erscheint als jemand, der genau verstanden hat, wie man Vertrauen gewinnt.

Auch die letzte Szene auf dem Sternenzerstörer funktioniert. Sie verrät nicht zu viel, setzt aber klar das Signal, dass die Bedrohung größer wird. Die Folge endet damit genau richtig. Nicht mit einer riesigen Enthüllung, sondern mit dem Gefühl, dass die Jagd jetzt erst richtig beginnt.
 
Wie bereits bei den vorherigen Folgen bestechen auch Folge 5 und 6 von MAUL: SHADOW LORD meiner Meinung nach vor allem durch seine wahnsinnig stimmige Atmosphäre. Die bishere Handlung der Serie plätschert so vor sich hin und ließe sich wahrscheinlich relativ einfach in ein paar kurzen Sätzen zusammenfassen. Wo die Serie aber wirklich bei mir punktet ist Bild und Ton. Audiovisuell ist das wirklich ein Augenschmaus. Jede Einstellung mit dem Sternzerstörer über Janix ist ein Poster wert, egal ob es das erste Auftauchen aus den Wolken, bei Sonnenuntergang oder beleuchtet bei Nacht ist. Das ist wirklich hübsch!

Auf inhaltlicher Ebene bekommen wir natürlich das Imperium zu sehen und auch wenn ich kein Fan der TK-Trooper bin, gefällt es mir, dass das Imperium hier bedrohlich und kompetent wirkt. Das liegt allen voran am Bilderbuch-Imperialen Lieutenant Blake und am Ersten Bruder alias Marrok, bei dem sie hier eine schöne Mischung aus Bedrohung und Mystik hinbekommen. Marrok wirkt wie eine echte Gefahr, er KANN er sogar was und zwar verschiedene Dinge. Damit hat er sich direkt hinter die Zweite Schwester aus JEDI: FALLEN ORDER und den Großinquisitor aus REBELS und TALES OF THE EMPIRE (Die KENOBI-Version existiert in meinem Headcanon nicht ;) ) als drittbester Inquisitor positioniert. Passt ja, dass die Top 3 auch die Top 3 bleibt :)

Ansonsten geht's mir ähnlich wie viele andere, dass mir Titelcharakter Maul aktuell zu sehr in den Hintergrund rückt, allerdings mag ich Devon, Daki, Brander Lawson und Two Boots gern genug, um den Fokus auf ihre Geschichten durchaus zu akzeptieren. Hatten schon andere Serien, die nach Figuren benannt waren (Boba, Kenobi...), wo mich der Mangel an Titelfigur deutlich mehr gestört hat. Hier passt es. Ich hoffe aber schon, dass wir bald wieder mehr Maul und Devon bekommen. Das ist für mich das Herz der Serie und das Ende impliziert dies ja auch.

Ich bin auf jeden Fall weiterhin voll an Bord und freu mich auf kommende Woche. Für alles weitere hier auch meine kleine Video-Review auf Youtube für diejenigen von euch, die es interessiert :)

 
Ansonsten geht's mir ähnlich wie viele andere, dass mir Titelcharakter Maul aktuell zu sehr in den Hintergrund rückt, allerdings mag ich Devon, Daki, Brander Lawson und Two Boots gern genug, um den Fokus auf ihre Geschichten durchaus zu akzeptieren. Hatten schon andere Serien, die nach Figuren benannt waren (Boba, Kenobi...), wo mich der Mangel an Titelfigur deutlich mehr gestört hat.
Bei Kenobi und Maul finde ich es generell schwer noch monumental in ihren Serien was zu erzählen, wenn die Figuren bereits Anfang, Mitte und Ende haben.

Bei Maul würde ich aber sogar sagen: Man holt effektiv raus, was geht.
In sämtlichen Charakterinteraktionen werden Mauls Motivation, Sichtweise auf die Welt(/Galaxis), strategisches Denken und teilweise Raffinesse deutlich. Das ist wirklich gutes Charakter play.

Aber tatsächlich was Neues im Kontext von TCW und Rebels hatten wir jetzt in MSL wirklich gar nicht bislang. Lediglich Vertiefungen des bereits Bekannten… Macht zwar Spass, reicht aber nicht für eine alleinige Hauptfigur. Da die neuen Hauptfiguren aber auch bei mir zünden, bin ich trotzdem zufrieden damit.
 
Bei Kenobi und Maul finde ich es generell schwer noch monumental in ihren Serien was zu erzählen, wenn die Figuren bereits Anfang, Mitte und Ende haben.
Deswegen hätte ich beide Serien auch nicht gebraucht, im direkten Vergleich macht man bei MAUL aber wenigstens eine Sache richtig: Die Nebenfiguren, die zu den wahren Hauptfiguren werden, sind deutlich interessanter als bei KENOBI... finde ich jedenfalls.

Bei Maul würde ich aber sogar sagen: Man holt effektiv raus, was geht.
In sämtlichen Charakterinteraktionen werden Mauls Motivation, Sichtweise auf die Welt(/Galaxis), strategisches Denken und teilweise Raffinesse deutlich. Das ist wirklich gutes Charakter play.
Das auf jeden Fall. Ich hätte nur gerne noch etwas mehr davon. Aber werden wir ja wahrscheinlich auch in der kommenden Woche bekommen, wenn Maul und Devon wieder beisammen sind. Wäre auch nicht überrascht, wenn es am Ende sogar darauf hinausläuft, dass NUR noch Devon und Maul übrig bleiben. Die Mandos zweifeln ja schon an Maul und die beiden Zabraks werden möglicherweise auch Marrok oder dem Elften Bruder zum Opfer fallen. Irgendwer muss ja sterben. Meister Daki sicher auch und bei Rook Kast? Klar... gibt noch immer die Option, dass sie zum Armorer aus THE MANDALORIAN wird. Aber wenn die Staffel damit endet, dass Maul und Devon übrig bleiben und wir S2 dann vor allem Devons Training unter Maul bekommen, wäre ich da definitiv für zu begeistern.

Aber tatsächlich was Neues im Kontext von TCW und Rebels hatten wir jetzt in MSL wirklich gar nicht bislang. Lediglich Vertiefungen des bereits Bekannten… Macht zwar Spass, reicht aber nicht für eine alleinige Hauptfigur. Da die neuen Hauptfiguren aber auch bei mir zünden, bin ich trotzdem zufrieden damit.
Das ist eben einfach das Problem, wenn man sich nicht traut NEUE Figuren und NEUE Epochen auszuprobieren, sondern nur auf Vertautes setzt und jede noch so kleine Lücke im Lebenslauf etablierter Figuren zu füllen versucht. Eine Serie wie SHADOW LORD könnte man auch gut in der Alten oder meinetwegen auch in der Hohen Republik ansiedeln. Mit einem neuen Sith-Meister, der sich eine Schülerin sucht und dabei vor der Regierung (Republik/Jedi) verbergen muss. Also im Prinzip THE ACOLYTE, nur eben so, wie Leslye Headland die Serie in ihren Interviews immer beschrieben hat ;)
 
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